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Revolutionsstraße: Gefangen in Tradition + mehr

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Iran

Gefangen in Tradition

Amir Hassan Cheheltans Roman „Teheran Revolutionsstraße“ zeichnet ein düsteres Bild der iranischen Gesellschaft. Seine Analyse besticht nicht zuletzt durch ihre Aktualität. Der Roman wurde auf Deutsch veröffentlicht, Chehaltans erster hierzulande.

Im Iran hat der 1956 in Teheran geborene Schriftsteller bisher fünf Erzählbände und sechs Romane veröffentlicht. Dreh- und Angelpunkt seiner Prosa ist die Stadt Teheran und ihre Historie. Auch das von ihm im Roman in eindrücklichen Bildern beschriebene Evin-Gefängnis, in dem Mustafa als Aufseher arbeitet, existiert in der Realität. Vor allem politische Gefangene sind dort untergebracht, erst jetzt kamen dort nach den Verhaftungen im Zuge der Demonstrationen nach der Präsidentschaftswahl wieder Personen zu Tode, viele wurden gefoltert und misshandelt. Amir Hassan Cheheltan hat viel gewagt mit diesem Roman. Für die kommenden zehn Monate weilt er mit seiner Frau und seinem erwachsenen Sohn auf Einladung des DAAD in Berlin. Seine Geschichte, auch wenn Sie nur in Deutschland veröffentlicht wurde, wird ihren Weg zurück in den Iran finden:

[Aus dem Persischen von Susanne Baghestani; P. Kirchheim Verlag]

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-09/teheran-revolutionsstrasse?page=2

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Unabhängige Verlage

Peter Kirchheim

„Man könnte ja alles machen!“ sagt Peter Kirchheim. Hat er doch schon: Von Büchern zu Bioenergetik über Kunstbücher, Philosophisches und Sachbücher zur PISA-Debatte bis hin zu spanischer Prosa hat der Ein-Mann-Betrieb bereits alles veröffentlicht. Einem Grundsatz aber ist er stets treu geblieben: junge Autor/innen herausbringen. Die Beatles neben Moby, Bücher über den Holocaust neben Bret Easton Ellis und dazwischen alte Lexika-Ausgaben: Eine Altbauwohnung mitten in München, vollgestopft mit Büchern, CDs und Filmen – das ist das Heim von Peter Kirchheim und gleichzeitig der Sitz seines Verlages. Ein Raum neben dem Wohnzimmer ist als Büro eingerichtet. Von hier führt Peter Kirchheim seine Geschäfte. Mehr als ein Telefon braucht er dazu nicht. Im Zeitalter der digitalen Technik und der kurzen Kommunikationswege sei es ja ziemlich egal, wo man sich befindet, meint der Münchner. Sein Zentrallager für die Auslieferungen hat er in Leipzig, die Internet-Seite gestaltet ihm sein älterer Sohn von Berlin aus. Sein Setzer, mit dem er seit etlichen Jahren zusammenarbeitet, lebt schon lange nicht mehr in München, und drucken lässt man sowieso am besten im Ausland. Organisation und Einstellung, wie man sie sich eher von jungen, unabhängigen Verlagen erwarten würde. Doch der P. Kirchheim-Verlag existiert bereits seit 30 Jahren.

Mit Achternbusch und Bioenergetik gestartet =

http://www.goethe.de/kue/lit/dos/uav/pkv/de2411001.htm

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David Wagner

Flaneur im Supermarkt

Erinnerungswaren: In seinem wunderbaren Roman „Vier Äpfel“ entpuppt sich David Wagner als Mythologe des Alltags. Von Gerrit Bartels

So ein erster Satz öffnet doch gleich einen ganzen literarischen Raum! Mit dem Satz „Lange bin ich gar nicht gern in Supermärkte gegangen“ beginnt der Berliner Schriftsteller David Wagner seinen neuen Roman Vier Äpfel – und wer muss dabei nicht sofort an Marcel Proust denken? An den berühmten Satz, mit dem Proust seine Suche nach der verlorenen Zeit eröffnet hat: „Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen.“ Man kann davon ausgehen, dass Wagner seinen Satz weniger als Witz, sondern mehr als Referenz verwendet, dass er sich gern und bewusst in einen größeren literarischen Zusammenhang stellt, ohne sich anzumaßen, ebenbürtig zu sein oder das Vorbild gar übertrumpfen zu wollen:

http://www.zeit.de/kultur/2009-9/flaneur-im-supermarkt.

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Meta-Testseite „Assoziations-Ansätze“

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«Dialektik der Form – im Sinne der Aufklärung» ero(t)ica toxicologia gfok

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Seite im Aufbau

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Almanach | Almamatrix | Pa(t)ramatrix | Paramatrix

Alchemie der Aufklärung


ANregungen: -Adler, J.: ´Eine fast magische Anziehungskraft´. Goethes ´Wahlverwandtschaften´ und die Chemie seiner Zeit. München 1987.

13. Magie, Alchemie und Aufklärung, in: K. Flasch/U. R. Jeck (Hrsg.), Das Licht der Vernunft. Die Anfänge der Aufklärung im Mittelalter, München 1997,146-161..

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Biedermann, Hans Materia Prima – Eine Bildersammlung zur Ideengeschichte der Alchemie, Graz 1973
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Buntz, Herwig + Alchemie und Aufklärung: Die Diskussion in der Zeitschrift Parnassus Boicus (1722-1740). In: Meinel, C. (Hg.): Die Alchemie in der euopäischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, S. 327-344, Wiesbaden 1986
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5. Materia, forma substantialis, transmutatio. Frühe Bemerkungen Alberts des Großen zur Naturphilosophie und Alchemie, in: Documenti e studi sulla tradizione filosofica medievale 5 (1994) 205-240.

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Die erste Wirklichkeit
Moderne Zeitgenossen denken, daß wir spätestens seit der Aufklärung die Magie in den Zirkus oder das Varieté verbannt haben, und sie meinen, daß dieser philosophische Entwurf nicht auf die alltägliche Welt zu übertragen ist – zum Beispiel nicht auf die Sphäre der Wirtschaft. Tatsächlich lässt sich aber die Ökonomie vielfach nur als alchemistischer Prozess deuten, und ausgebreitet findet man diesen Zusammenhang im zweiten Teil von Goethes Faust. Der Dichter versteht die Idee der Alchemie besser als viele seiner wissenschaftlichen Kollegen. Goethe sieht nämlich, daß für einen Alchemisten nicht entscheidend ist, Blei in Gold zu verwandeln, sondern daß es darauf ankommt, aus einer wertlosen Substanz wie Papier eine wertvolle Sache wie Geld zu machen [c]. Mit anderen Worten, die Versuche künstliches Gold herzustellen wurden nicht deshalb aufgegeben, weil sie nicht gelingen wollten, sondern weil das mühsame Herumwerkeln in stinkigen Laboratorien nicht mehr nötig war, nachdem die Wertschöpfung in anderer Form viel erfolgreicher zu praktizieren war =

http://www.heilpflanzen-welt.de/alchemie/alchemie-03.htm

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«Dialektk der Transformation»

Postmoderne Tendenzen im Film

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Patras (neugr. Πάτρα (f. sg.), Patra, Katharevousa und altgr. Πάτραι (f. pl.), Patre bzw. Patrai) ist eine der wichtigen Hafenstädte Griechenlands und Hauptstadt der Präfektur Achaia wie der Region Westgriechenland. Die Einwohnerzahl beträgt 171.616, damit ist Patras nach Athen und Thessaloniki die drittgrößte Stadt Griechenlands.

Die nach der Zerstörung während des Befreiungskriegs 1821 neu aufgebaute Stadt liegt auf der südöstlichen Küste des gleichnamigen Meerbusens in einer fruchtbaren Gegend. Patras ist Sitz des Erzbischofs von Patras sowie der Universität Patras. Die Stadt ist in Griechenland bekannt als Karnevalshochburg, der Patras-Karneval oder Patrino Karnavali ist ein zwei Monate langes imposantes Fest im Winter. Es ist der größte Karneval in Griechenland mit etwa 50.000 Karnevalisten. Im Jahr 2006 war Patras Kulturhauptstadt Europas. Darüber hinaus wird in Patras traditionell der Likör Tentura hergestellt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Patras.

 

 


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medienwatch.wordpress.com | mdienwatch.de | meta-info.de | foto: jörg stange, gunnar f. gerlach gfok kunstarchiv

Written by medienwatch & metainfo

September 21, 2009 um 08:14

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