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Krieg in Serie als american way of life

David Bromwich, Professor an der US-Elite Universitaet Yale und Blog-Autor der Huffington Post, befasst sich mit der Frage, wie das Initiieren und Fuehren von Kriegen zum modernen „american way of life“ werden konnte. Es sei heute fuer keinen Praesidenten noch moeglich, einen Krieg zu beenden, ohne den naechsten anzufangen oder zu intensivieren.

Bromvich berichtet ueber die Bemuehungen des Militaerapparates, Kriege „auf Vorrat“ zu planen, anstatt sich von ihnen ueberraschen zu lassen.

Bromwich setzt der amerikanischen Perspektive des permanenten Krieges die Vision der Gruendungsvaeter entgegen, deren Vorstellung darin bestand, dass ein souveraener demokratischer Staat keine Kriege fuer seine Eigeninteressen noetig habe, wie die derzeitigen Monarchien Europas.

In den vergangenen zwei Jahrhunderten sei es die ueberwiegende Einschaetzung gewesen, dass Krieg als Verirrung, als Perversion der Politik zu betrachten sei. Um so mehr die Vorstellung mehrerer gleichzeitig gefuehrter Kriege.

Nach dem zweiten Weltkrieg seien die Impulse stark gewesen, etwa im Zusammenhang der Gruendung der UN, die Perspektive eines dauerhaften Friedens zu erreichen. Dies sei damals noch Mainstream gewesen. Auch nach den Kriegen in Korea und Vietnam habe nie die Vorstellung geherrscht, man muesse, wenn man einen Krieg beende, mit einem anderen fortsetzen. Der Vietnamkrieg sei weitgehend verdraengt worden, als amerikanisches Trauma: die Rechten haetten den Schluss gezogen, man habe nur mit halber Kraft gekaempft und deshalb verloren. Die Liberalen wiederum uebertrugen die Verantwortung einem Schuldigen: dem Aussenminister McNamara. Alle uebrigen Beteiligten wuerden von ihnen außer Acht gelassen, auch Nixon und Kissinger, die die massive Ausweitung des Krieges in die Nachbarlaender betrieben.

Bromwich erinnert an die Anweisung Kissingers zum massiven Kriegsverbrechen: man beabsichtige gegenueber Kambodscha „a massive bombing campaign in Cambodia [using] anything that flies on anything that moves.“, die anschliessend durchgefuehrt wurde.

Auch die Liberalen haetten damals den Krieg in vollem Umfang unterstuetzt mit der Neigung, Kritiker als Landesverraeter zu betrachten.

Bromwich weist auf das Trauma der Demokraten hin: sie staenden in Gefahr, als „vaterlandslose Gesellen“ gebrandmarkt zu werden, sobald sie sich nicht mit uneingeschraenkter Loyalitaet fuer einen Krieg engagierten.

Man habe die oeffentliche Wahrnehmung gezuechtet: Republikaner wuessten, wie man einen Krieg anfaengt und wie man ihn beendet. Demokraten gaelten diesbezueglich als unzuverlaessig. Bromwich weist auf die Kampagne des Senators Joe McCarthy in den 50er-Jahren hin, der die Demokraten des „20-jaehrigen Verrats“ bezichtigte: sie haetten unter Roosevelt und Truman versaeumt, gegen den Kommunismus zu kaempfen.

Vor diesem Hintergrund sei es nachvollziehbar, dass demokratische Praesidenten die Neigung zeigten, Kriege zu beginnen oder auszuweiten, etwa unter Johnson, unter Clinton und nun unter Obama..

Clinton habe in Jugoslawien einen Test-Krieg gefuehrt – wie vor ihm Reagan in Grenada und G.H. Bush in Panama: um die Ausruestung des Militaers und die Funktion der Propaganda zu ueberpruefen.

In den 90er-Jahren habe man die Motivation der humanitaeren Kriegfuehrung entdeckt. Der Kosovo-Krieg sei deshalb mit Enthusiasmus gefuehrt worden.

Im Westen haetten sich alle mit Begeisterung dafuer engagiert und die Wohltaten des Bombenkrieges gefeiert, etwa durch Tony Blair. Damals sei die Grundlage zur serienweisen Kriegfuehrung gelegt worden.

Tatsaechlich sei damals jedoch der Bruch des Waffenstillstands durch die von westlicher Seite unterstuetzten UCK verursacht worden. Waehrend die NATO vorgab, Unheil von der bedrohten Bevoelkerung abwenden zu wollen, habe sich die Zahl der Opfer durch den Krieg vervielfacht.

Die weitere Entwicklung beschreibt Bromwich anhand eines Artikels der New York Times vom Januar 2003, „The American Empire: The Burden“, in der Michail Ignatieff den Krieg als Buergerpflicht beschreibt: die Amerikaner duerften nicht einer egoistischen Mentalitaet verfallen und sich damit begnuegen, dass sie Freiheit und Demokratie geniessen koennten, waehrend die Welt jenseits ihrer Landesgrenzen in Barbarei versinke. Man habe die Verpflichtung, sich auch um Bosnier, Kosovaren, Afghanen und unterdrueckte Iraker zu kuemmern.

„Regime change is an imperial task par excellence, since it assumes that the empire ’s interest has a right to trump the sovereignty of a state… Regime change also raises the difficult question for Americans of whether their own freedom entails a duty to defend the freedom of others beyond their borders..(…)

„There are the Kosovars, who would still be imprisoned in Serbia if not for Gen. Wesley Clark and the Air Force. The list of people whose freedom depends on American air and ground power also includes the Afghans and, most inconveniently of all, the Iraqis“.

war-air-stange-099tv-war-picture | Foto: jörg stange

Im Ergebnis zitiert Bromwich die Unterstaatssekretaerin Flournoy im Pentagon unter der aktuellen Regierung bei der Entwicklung moderner Konzeptionen der Kriegfuehrung, deren Arbeit in einem Artikel der New York Times reflektiert wird:

„Already Ms. Flournoy is a driving force behind a new military strategy that will be a central premise of the Q.D.R., the concept of ‚hybrid ‚ war, which envisions the conflicts of tomorrow as a complex mix of conventional battles, insurgencies and cyber threats. ‚We ‚re trying to recognize that warfare may come in a lot of different flavors in the future, ‚ Ms. Flournoy said.“

Bromwich fragt sich, ob man sich bei „komplexen Mischungen“ und „diversen Geschmacksnoten“ nun im Bunker oder am Kuechentisch befinde.

Darueberhinaus fuehrt er Pentagonchef Robert Gates an, der im Fernsehinterview erklaerte:

„I wanted a department that frankly could walk and chew gum at the same time, that could wage war as we are doing now, at the same time we plan and prepare for tomorrow ’s wars.“ Sein Wunsch sei es, eine Militaerbehoerde zu fuehren, die gleichzeitig laufen und Kaugummi kauen koenne; die also in der Lage sei, einen Krieg zu fuehren, wie dies aktuell geschaehe, und GLEICHZEITIG die Kriege der Zukunft zu planen und vorzubereiten.

Bromwich vergleicht diese Perspektive mit der der US-Gruendervaeter: fuer diese war der einzige legitime Krieg der Krieg zur Verteidigung des eigenen Territoriums gegen einen angreifenden Feind. Ein solcher Feind sei fuer das heutige Amerika nicht mehr zu erkennen. Man muesse nun Tausende Kilometer jenseits des Horizonts und der Ozeane ueberwinden, um Feinde der USA anzutreffen.

Getrieben werde der militaerische Komplex heute nicht mehr nur durch das imperiale System mit Militaerbasen in jedem Teil der Erde und durch die Wirtschaftsinteressen der interessierten Konzerne: Lockheed, Halliburton, Blackwater und DynCorps.

Mit dem Militaer habe sich innerhalb der amerikanischen Gesellschaft auch eine Art Aristokratie herausgebildet, die ein priveligiertes Leben geniesse, der fuer die angehoerige Berufsgruppe die Wunschtraeume des Sozialismus erfuelle.

Den Kontrast zum Konzept der Gruendervaeter, die die Ambitionen eines Imperiums fuer unvereinbar mit der Idee der Republik hielten, koenne man heute vielleicht ignorieren. Man solle aber doch den Schluss beruecksichtigen, den diese zogen: Diejenigen, die die Fruechte des imperialistischen Systems genoessen, verwandelten sich letztendlich ebenfalls in Sklaven. gw

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http://www.huffingtonpost.com/david-bromwich/americas-wars-how-serial_b_242347.html

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A58802-2004May26.html

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SPIEGEL-Interview |  Task Force 373 | Afghanistan-Protokolle | 26.07.2010

„Wir müssen sie stoppen“

WikiLeaks-Gründer Julian Assange, 39, über sein Netzwerk, seine Mission und seine Regeln
SPIEGEL: Herr Assange, Sie veröffentlichen eine riesige Menge Geheimmaterial über den Krieg in Afghanistan. Was ist Ihr Motiv? mehr
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Dokumente zum Afghanistan-Einsatz

Logbuch des Krieges

Die Militär-Dokumente belegen, dass es eine geheime US-Einheit in Afghanistan gibt, die Taliban gezielt jagt und tötet. Damit werden die PR-Strategen widerlegt. VON SVEN HANSEN
http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/logbuch-des-krieges/

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800px-B-2_SpiritDie Northrop B-2 Spirit ist ein strategischer Langstreckenbomber, der ausschließlich von der United States Air Force betrieben wird =>[::]

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No Limit: Die totale Offenbarung und Inkarnation einer den Tod bringenden Flug-Maschine – als gigantischer Todesengel ästhetisierend in den Himmel gerückt… Wer möchte beim Anblick dieser Form-Schöpfung noch eines natürlichen Todes sterben? „Die“ Futuristen hätten allerdings kein Problem damit – nicht weil Marinetti von der Front aus Stalingrad schwerkrank heimkehrte – sondern weil er dem Futurismus abschwor… und nun im realen Leben den Krieg verherrlichte – sicher waren nicht alle „Futuras“ so – aber ihr „abtrünniger“ Kunst-Führer war nun auch noch tief von Blitz, Donner und Rauch verblendet und vernebelt – andere kamen „geheilt“ zurück… Es geht eben auch ganz anders: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen (Adorno sei Dank.)

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Die eigentliche Luftwaffe ist der Geist – nur das ist Lufthoheit und sonst gar nichts!  Weder völkerrechtswidrige = menschenverachtende Kriege aus der Luft – oder überhaupt geführt, für welche „Wertschöpfung“ auch immer haben etwas mit „Spirit“ zu tun – sondern mit martialischem Ungeist! siehe Krieg. (jst) => [::]

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B-2 Sp(i)rit

The Northrop Grumman B-2 Spirit (also known as the Stealth Bomber) is an American heavy bomber with „low observable“ stealth technology designed to penetrate dense anti-aircraft defenses and deploy both conventional and nuclear weapons. Because of its considerable capital and operations costs, the project was controversial in Congress and among Pentagon brass. During the late 1980s and early 1990s, Congress slashed initial plans to purchase 132 bombers to just 21. = http://en.wikipedia.org/wiki/File:B-2_Spirit_original.jpg

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„SPIRIT“ im Wörterbuch:
Nomen

1. Geist
2. Rasse
3. Sinn
4. Mut
5. Elan
6. Schwung
7. Laune
8. Stimmung
9. Spiritus

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Us-Soldaten Befreiung-stangeUS-Soldaten in Berlin »Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus« 1945 | TV-Foto: Jörg Stange

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Carl von Clausewitz (Kleine Schriften | Briefe Fichte)

[…] Eine einzelne Flöte senkt vom hohen Erker herab ihr zufriedenes Lied in die Wellen – eine allgemeinere Stimme dringt der schmetternde Ruf der Posaune vom Schloßturme herab an das Ohr von ganz Königsberg –, ich weiß nicht, ob jemand imstande ist, sich aus diesen Zügen ein Bild zusammenzustellen; aber wem diese ungleichartigen Dinge zugleich die Sinne treffen, in dessen Gemüte werden sie sich bald zu einem wunderbaren Eindrucke verschmelzen. […]

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Den »Geist«, in den Mittelpunkt jeder Betrachtung über die Kriegführung zu rücken

[…] Um von einer solchen Ausartung der Kriegskunst in kleinliches Handwerkswesen, die, wie schon bemerkt, keineswegs bloß im Mittelalter stattgefunden hat, vielmehr in mancher Periode der spätern Jahrhunderte noch viel höher gestiegen ist, zurückzukehren, glaube ich, soll man nicht wie Machiavell an eine schon dagewesene bessere Manier sich halten und sich diesen oder jenen Formen wieder nähern, sondern einzig suchen, den wahren Geist des Kriegs wiederherzustellen. Man soll also nicht mit der Form, sondern mit dem Geiste anfangen und sicher erwarten, daß dieser die alten Formen selbst zerstören und in angemessenem wirken werde. Dieser wahre Geist des Krieges scheint mir darin zu bestehen, daß man die Kräfte eines jeden einzelnen im Heere so viel als möglich in Anspruch nimmt und ihm eine kriegerische Gesinnung einflößt, damit so das Kriegsfeuer alle Elemente des Heeres durchglühe und es nicht in der großen Masse eine Menge toter Kohlen gebe. Dies geschieht (so viel in der Kriegskunst liegt) durch die Art, wie man den einzelnen behandelt, noch mehr aber, wie man ihn gebraucht. Weit entfernt also, daß die Kriegskunst der Neuern die Tendenz haben sollte, die Menschen als bloße Maschinen zu gebrauchen, muß sie, so gut als jede andere, so weit es ihr die Natur ihrer Waffen erlaubt, die individuellen Kräfte beleben. Dies hat freilich seine Grenzen, denn eine unerläßliche Bedingung bei großen Streitmassen ist eine solche Einrichtung, daß sie ohne zu große Reibung von einem vernünftigen Willen geleitet werden können. Aber hier sollte man auch stehenbleiben und nicht, wie dies zumal im 18. Jahrhundert die Tendenz gewesen ist, das Ganze zu einer künstlichen Maschine bilden wollen, worin die moralischen Kräfte den mechanischen untergeordnet werden, die ihre Wirkung durch die bloße Einrichtung äußern, die den Feind durch bloße Formen besiegen soll, und in der dem einzelnen die möglichst kleinste Aufgabe zum Gebrauch seiner intellektuellen Kräfte gegeben ist. Daß man durch Belebung der individuellen Kräfte unendlich mehr gewinnt als durch künstliche Formen, zeigt die Geschichte fast aller bürgerlichen Kriege und vorzüglich der Unabhängigkeitskrieg der Schweizer und der französische Revolutionskrieg. Die Waffen der Neuern, weit entfernt, diesem Prinzip entgegen zu sein, begünstigen dasselbe vielmehr in einem hohen Grade. Die Alten konnten der Phalanx und der Legion nicht entbehren, und diese sind unstreitig viel künstlichere Formen als die einfache Stellungsart der Neuern in zwei- oder dreifachen Reihen. Bei den Alten fand das Gefecht mit Ausnahme der leichten Truppen nur immer in diesen im ganzen doch sehr unbehilflichen Massen statt. Bei den Neuern sind die Massen nur groß, wenn es der Zweck gerade erfordert; sie können aber bis zum Vereinzeln klein werden. Die Zahl der leichten Truppen, also derer, die einzeln fechten, ist jetzt im Verhältnis zum ganzen Heere viel größer als bei den Alten, und in mancher Art von Krieg, namentlich in dem schönsten aller Kriege, in dem, welchen ein Volk auf seinen eigenen Fluren um Freiheit und Unabhängigkeit führt, kann diese Zahl vielleicht um das Doppelte mit großem Vorteil steigen […]

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[…] Und wenn bei den Neuern, neben diesen Gründen, der Mangel eines individuellen kriegerischen Sinnes noch durch die absichtliche Vernachlässigung des wahren Kriegsgeistes, durch eine falsche Tendenz der Kriegskunst nach toten Formen hervorgebracht worden ist, so kennen wir ja die beiden Hauptquellen, welche wir wieder zu eröffnen haben, damit uns der kriegerische Sinn wieder zuströme und uns unsern Nachbarn furchtbar mache. Jene, der bürgerliche Zustand, ist Sache der Verfassung und Erziehung, diese, der zweckmäßige Gebrauch des Kriegsstoffs, ist Sache der Kriegskunst.

Wenn also in dieser das obige Prinzip befolgt wird und man seinem Heer die höchste Einfachheit in der Zusammenstellung gibt, an die Spitze der einzelnen Abteilungen Männer von kriegerischem Sinn stellt, die also einen hohen Grad von Tätigkeit und Unternehmungsgeist haben; wenn der oberste Feldherr im Geiste des Vertrauens auf sie seine Unternehmungen einrichtet, wenn er selbst ein kühner kriegerischer Mann ist, der keinen andern als den kriegerischen Geist aufkommen läßt und durch Aufopferungen diesen hervorzubringen weiß; wenn also die Kräfte des ganzen Heeres mehr entwickelt werden, so wird bald von oben herab und durch die vollkommene stete Berührung mit der Gefahr die kriegerische Tugend sich bis in die Elemente des Heeres verbreiten; in jedem Fall wird der kriegerische Sinn, welcher aus andern, z. B. politischen Ursachen schon in einzelnen vorhanden war, nicht im Heere durch das Zusammentreffen in eine große Maschine erstickt werden, wie meistens bisher geschah. Dann werden Vorurteile in Rücksicht auf Waffen und allgemein auf Formen von selbst zugrunde gehen; denn in jeder Kunst ist ja der natürliche Feind aller Manier der Geist.

Ich bekenne, daß ich eine sehr hohe Vorstellung von der Überlegenheit einer solchen Kriegsart habe, in welcher kriegerische Tugend das ganze Heer in seinen kleinsten Teilen belebt und in der das Hauptbestreben der Kunst in der vollkommensten Benutzung dieser kriegerischen Tugend besteht, und daß ich glaube, sie werde jede andere Kriegskunst, ein wie vollkommenes Produkt des Verstandes sie auch wäre, überwältigen, nicht zu gedenken, daß sie ihrer Natur nach sich der vollkommensten Form am meisten nähern würde. Und wenn sich noch von selbst aufdringt, wie sehr sie im besonderen unserer gegenwärtigen Lage entsprechen würde, so glaube ich, daß wir nach ihr vorzüglich streben und von ihr unsere Rettung erwarten müssen.

Verzeihen Sie mir diese offenherzige Mitteilung, die ich in höchster Anspruchslosigkeit mache, und bloß aus dem heiligen Eifer, der uns jetzt alle enger vereint. Ist nur ein Funke Wahrheit darin enthalten, so wird sein schwacher Schimmer dem großen Philosophen, dem Priester dieser heiligen Flamme, nicht entgehen, dem durch ein schönes Vorrecht der Zutritt offen steht zu dem Innersten, zu dem Geiste jeder Kunst und Wissenschaft.

Königsberg, den 11. J. 1809.

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=5043&kapitel=15&cHash=b121ff7d30chap014#gb_found

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Bertha von Suttner

Die Waffen nieder!

Epilog.
1889

Als ich zum erstenmal wieder zu Bewußtsein gelangte war der Friede geschlossen – die Kommune überstanden. Monatelang hatte ich – von meiner treuen Frau Anna gepflegt – in einer Krankheit dahingelebt, ohne zu wissen, daß ich lebe. Und was es für eine Krankheit war – ich weiß es heute noch nicht. Meine Umgebung nannte es zartsinnig: Typhus; ich glaube aber, daß es einfach – Wahnsinn war:
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http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=3651&kapitel=7&cHash=acb2a4ed0cchap007#gb_found
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…die weiße Fahne aufzupflanzen. Ihr Schlachtruf ist: »Krieg dem Kriege«, ihr Losungswort – das einzige Wort, welches noch imstande wäre, das dem Ruin entgegenrüstende Europa zu erlösen – heißt: »Die Waffen nieder!« – Allerorts – in England und Frankreich, in Italien, in den nordischen Ländern, in Deutschland, in der Schweiz, in Amerika – haben sich Vereinigungen gebildet, deren Zweck es ist, durch den Zwang der öffentlichen Meinung, durch den gebieterischen Druck des Volkswillens die Regierungen zu bewegen, ihre zukünftigen Streitigkeiten einem – durch sie selber vertretenen – internationalen Schiedsgericht zu übermitteln und so ein für allemal an Stelle der rohen Gewalt das Recht einzusetzen. Daß dies kein Traum, keine »Schwärmerei« ist, beweisen die Tatsachen: Alabama, die Karolineninseln und mehrere andere »Fragen« wurden auf diese Art schon beigelegt. Und nicht nur Leute ohne Macht und Stellung – wie einst der arme Grobschmied – sind es nunmehr, welche sich zu diesem Friedenswerk zusammentun, nein: Parlamentsmitglieder, Bischöfe, Gelehrte, Senatoren, Minister stehen auf den Listen. Dazu noch jene Partei, deren Anhänger schon nach Millionen zählen, die Partei der Arbeiter, des Volkes, auf deren Programm unter den wichtigsten Forderungen der »Völkerfrieden« obenansteht. – Mir ist das alles bekannt (die Mehrzahl der Leute erfährt es nicht), weil ich mit jenen Persönlichkeiten im Verkehr geblieben bin, mit welchen Friedrich im Hinblick auf sein edles Ziel Verbindungen angeknüpft hatte. Was ich durch diese über die Erfolge und Pläne der Friedensgesellschaften erfahren, das wird getreulich in das »Protokoll« eingetragen.

Die letzte dieser Eintragungen ist folgender Brief, den auf eine diesbezügliche Anfrage der Präsident der in London ihren Hauptsitz habenden Liga an mich geschrieben hat:

International Arbitration and Peace Association. London 41, Outer Temple July 1889.

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…Auch ein Fürstenmanifest findet sich in dem blauen Heft – datiert März 1888 – ein Manifest, aus welchem endlich – mit altem Herkommen brechend – statt des kriegerischen, ein friedlicher Geist hervorleuchtete. Aber der Edle, der jene Worte an sein Volk erlassen, der Sterbende, der mit dem Aufwand seiner letzten Kraft nach dem Szepter griff, das er handhaben wollte, als wär’s ein Palmenzweig – der blieb machtlos an das Schmerzenslager gefesselt, und nach kurzer Frist war alles vorbei …

Ob sein Nachfolger – der begeisterungsglühende, der Großes wollende – für das Friedensideal begeistern wird?? Nicht ist’s unmöglich.

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http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=3651&kapitel=7&cHash=acb2a4ed0cchap007#gb_found

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Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner (* 9. Juni 1843 in Prag, geborene Gräfin Kinsky von Chinic und Tettau; † 21. Juni 1914 in Wien) war eine österreichische Pazifistin und Schriftstellerin (Pseudonyme: B. Oulot, Jemand). Sie wurde 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_von_Suttner

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Krieg(s) + Geist

Tägliche Rundschau 25.06.1946

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Wolfgang Weyrauch

Von der „germanischen Unschuld“ Ernst Jüngers

Neuerdings erheben sich hie und da Stimmen, die erstaunlicherweise das Kunststück fertig bringen, für den Erfinder des Begriffs der „totalen Mobilmachung“, den Dichter Ernst Jünger, eine Lanze zu brechen. Stimmen, die, bestochen vom Stil und Rang der Feder Jüngers und unter Hinweis auf seine angebliche Distanzierung zu Hitler, dafür plädieren, von seiner „Wandlung“ Wesentlichen für die demokratische Kulturerneuerung zu erhoffen. Diese Leute scheinen vergessen zu haben, daß die Schriften Ernst Jüngers die Inkarnation des Kriegerischen schlechthin sind und daß Jünger es war, der den Krieger als Existenzform erfand. Angesichts dieser Grundthesen der Jüngerschen Schriften verblaßt jener mysteriöse Traktat des Dichters Über den „Frieden“, der gegenwärtig in Kreisen reaktionärer Stilakrobaten soviel Aufhebens von sich macht; denn auch dort, wo ein Mann wie Jünger vom Frieden redet, kann es sich nur um eine Variation der von ihm glorifizierten „Stahlgewitter“ handeln. Der Dichter Wolfgang Weyrauch charakterisiert in nachfolgendem Artikel die „germanische Unschuld“ Ernst Jüngers und seinen unheilvollen Einfluß auf die Jugend als das, was sie in Wahrheit sind: Verherrlichungen der Gewalt und Barbarei:

http://www.godenholm.de/3.Ebene/text/was%20hab%20ich%20gelacht.html

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Reflexion(en) | Ernst Jünger

http://www.godenholm.de/2.Ebene/reflex.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Weyrauch

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L’Express: Für Ihren Freund Konrad Lorenz haben die Konflikte und die Kriege ihren Ursprung in der menschlichen Aggressivität. Ist das auch Ihre Meinung?

Popper: Ich glaube, daß Lorenz ein sehr großer Denker ist, aber diese Idee scheint mir falsch zu sein. Sie wird widerlegt durch Friedenszeiten, die mehrere Generationen lang andauerten. Aber natürlich kann man alles durch den Aggressionstrieb oder seine Unterdrückung oder auch durch den Sexualtrieb erklären. Eine der Aufgaben einer Regierung ist es, die Staatsbürger zu schützen, und ich glaube, daß die Kriege oft deshalb entstehen, weil man befürchtet, daß die Verteidigungskräfte im Vergleich zu einem gut bewaffneten Aggressor zu schwach sein könnten. Das kann zu militärischer Konkurrenz und zum Krieg führen. Wenn es ein psychologisches Element gibt, das für Kriege verantwortlich ist, dann ist es eher die Angst vor dem Aggressor als der Wunsch, aggressiv zu sein. […]

http://www.gkpn.de/popper.htm

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Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

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globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De

Link zum Beitrag / Hintergrundinfo, Quellen oder Pressehinweis:

www.meta-info.de?site=metainfo&lid=33061

Redaktionspool – metainfo hamburg – http://www.meta-info.de

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Sachbuch | 10.08.10

US-Autor wirft Amerika Selbstüberschätzung vor

„So wie Ikarus litten auch die USA an Selbstüberschätzung“, sagt Peter Beinart in „The Icarus Syndrome. A History of American Hybris“:
http://www.welt.de/kultur/article8910141/US-Autor-wirft-Amerika-Selbstueberschaetzung-vor.html

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Lost & Found = »Fron(t)berichte % Feldpostbriefe« + mehr

/2009/06/27/lost-found-frontberichte-feldpostkarten/

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Nirvana – Smells Like Teen Spirit live

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USA: Brzezinsky fordert Abkehr von US-Kriegspolitik

Der langjährige Sicherheitsberater der US-Regierung Brzezinsky fordert eine Wende der US-Aussenpolitik und äußert gleichzeitig seine Befürchtungen gegenüber den Versuchen der Regierung, die Kriege im Mittleren Osten auszuweiten und ein zusammenhängendes Kriegsgebiet vom Libanon bis Pakistan und Afghanistan zu schaffen. – 10.03.07 15.03 aus dem „Freitag“

KEINE AUSFLüCHTE MEHR

Die Bush-Regierung muss einen genauen Abzugstermin für den Irak nennen, fordert der ehemalige Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats

An der für Samstag in Bagdad geplanten Irak-Konferenz sollen neben den USA auch Vertreter Syriens und des Iran teilnehmen. Ein klares Zeichen dafür, dass sich die Bush-Administration zu politischen Korrekturen gezwungen sieht, wie sie der US-Kongress mit seiner demokratischen Mehrheit energisch fordert. In beiden Kammern wird seit Wochen ein enormes politisches Potenzial aktiviert, um einen Kurswechsel der amerikanischen Außenpolitik einzuleiten. Am weitesten ging dabei Mitte Februar der einstige Sicherheitsberater mehrerer US-Regierungen, Zbigniew Brzezinski. Wir dokumentieren entscheidende Passagen seines Vortrags.

Herr Vorsitzender!

Ihre Anhörung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt im von den USA gewählten Irak-Krieg, und ich lobe Sie und Senator Lugar dafür, sie angesetzt zu haben.

Es wird Zeit, dass das Weiße Haus zwei wesentliche Realitäten akzeptiert: Der Krieg im Irak ist eine historische, strategische und moralische Katastrophe. Unter falschen Annahmen geführt, untergräbt er Amerikas globale Legitimität. Seine zivilen Opfer wie auch einige Missbräuche beflecken Amerikas moralische Reputation. Von manichäischen Impulsen und imperialer Anmaßung getrieben, verstärkt er die regionale Instabilität.

Nur eine politische Strategie, die historisch relevant ist, statt an koloniale Bevormundung zu erinnern, kann den Krieg im Irak und die zunehmenden regionalen Spannungen beenden.

Wenn die Vereinigten Staaten sich weiterhin in diesem langwierigen, blutigen Konflikt verzetteln, steuern sie geradewegs auf einen frontalen Zusammenstoss mit Iran und großen Teilen der islamischen Welt zu. Ein plausibles Szenario für einen militärischen Konflikt mit Iran sieht so aus: Der Irak wird als Staat für gescheitert erklärt und der Iran dafür verantwortlich gemacht. Sodann wirft man Teheran irgendeine Provokation im Irak oder einen terroristischen Anschlag in den USA vor. Dies kulminiert in einer „defensiven“ Militäraktion gegen Iran, die ein einsames Amerika in einen immer ausgedehnteren und tieferen Sumpf stürzt, der sich schließlich über Irak, Iran, Afghanistan und Pakistan erstreckt.

Schon jetzt kursiert eine mythische historische Erzählung, um einen langwierigen und sich möglicherweise ausweitenden Krieg zu rechtfertigen. Die Rede ist vom „entscheidenden ideologischen Kampf“ unserer Zeit, was an die früheren Konfrontationen mit Nationalsozialismus und Stalinismus erinnert. Islamischer Extremismus und al-Qaida kämen der Bedrohung durch Nazi-Deutschland und später Sowjetrussland gleich – 9/11 entspräche der Attacke auf Pearl Harbor.

Diese simplifizierende und demagogische Erzählung übersieht, der Nationalsozialismus setzte auf die militärische Stärke desjenigen europäischen Staates, der industriell am weitesten entwickelt war; und der Stalinismus konnte nicht nur die Ressourcen der siegreichen und militärisch starken Sowjetunion mobilisieren, sondern fand durch seine marxistische Doktrin weltweit Anklang.

Die Mehrheit der Muslime hingegen begrüßt den islamischen Fundamentalismus nicht – al-Qaida bleibt eine isolierte Abweichung. Die meisten Iraker beteiligen sich deswegen am Kampf gegen die Besatzung, weil diese den irakischen Staat zerstört hat. Iran wiederum zeigt sich – obschon sein regionaler Einfluss zunimmt – politisch gespalten und ökonomisch wie militärisch schwach. Wer argumentiert, Amerika führe bereits Krieg in einer Region, von der eine umfassende islamische Bedrohung ausgehe, deren Epizentrum Iran sei – der beschwört eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Bedauerlicherweise basierte die US-Außenpolitik im Mittleren Osten zuletzt fast vollständig auf solchen Slogans. Die verantwortlichen US-Diplomaten haben eine Haltung moralistischer Selbstausgrenzung gegenüber Iran angenommen, die stark an John Foster Dulles´ Auftreten in den frühen fünfziger Jahren gegenüber den kommunistischen Führern Chinas erinnert. Es dauerte mehr als zweieinhalb Jahrzehnte, bis ein anderer republikanischer Präsident dieses Vermächtnis abschütteln konnte.

Praktisch kein Land der Welt teilt jene manichäischen Täuschungen, die von der Administration so leidenschaftlich vorgebracht werden. Damit isolieren sich die USA zusehends, und der überall vorhandene Widerstand gegenüber ihren Ansprüchen wächst.

Offenbar verlangt das nationale Interesse einen deutlichen Richtungswechsel. Wir brauchen dringend eine Strategie, um jene Probleme zu lösen, die von der Besatzung des Irak und den davon ausgelösten zivilen und konfessionellen Konflikten geschaffen wurden. Dabei sollten die einander verstärkenden Ziele sein: die Besatzung beenden und einen regionalen Sicherheitsdialog begründen. Das Bemühen um eine politische Lösung für das Chaos im Irak sollte vier Schritte beinhalten:

Die Vereinigten Staaten müssen deutlich und unmissverständlich ihren Willen beteuern, den Irak in einer vertretbar kurzen Zeitspanne zu verlassen. Mehrdeutigkeiten über die Dauer der Besatzung begünstigen nur den Unwillen zum Kompromiss und verstärken die innere Konfrontation. Mehr noch, eine öffentliche Erklärung ist nötig, um die Ängste im Mittleren Osten vor einer neuen und anhaltenden imperialen Hegemonie zu zerstreuen.

Die Vereinigten Staaten sollten in Gesprächen mit irakischen Führern festlegen, wann der Abzug des US-Militärs vollendet sein wird, und dies als gemeinsame Entscheidung präsentieren.

Notwendigerweise müssen alle irakischen Führer – auch jene, die nicht innerhalb „der Grünen Zone“ residieren – in diese Diskussion einbezogen werden. Nur der Dialog wird die authentischen Anführer hervorbringen, die fähig und selbstbewusst genug sind, ohne Schutz des US-Militärs auf eigenen Füßen zu stehen. Nur wer über die Grüne Zone hinaus tatsächlich Macht auszuüben vermag, wird einst eine wirkliche irakische Übereinkunft erzielen können. Doch große Teile des derzeitigen Regimes – von der Bush-Regierung als „repräsentativ für das irakische Volk“ charakterisiert – definieren sich weitgehend über ihre Residenz: die sechseinhalb Quadratkilometer große US-Festung in Bagdad, geschützt von einer Mauer, die an manchen Stellen viereinhalb Meter dick und überall mit schwerbewaffnetem US-Militär besetzt ist – bekannt als die Grüne Zone.

Die USA sollten gemeinsam mit geeigneten irakischen Führern alle Nachbarn und vielleicht einige andere muslimische Länder wie Ägypten, Marokko, Algerien und Pakistan einladen – oder von den irakischen Führern einladen lassen -, um einen Dialog über die Stabilität des Irak zu beginnen.

Das kann nicht glücken, solange die USA als Besatzer auf unbestimmte Zeit gelten. Iran und Syrien haben keine Veranlassung, den Vereinigten Staaten dabei zu helfen, eine permanente regionale Hegemonie zu festigen. Ein ernsthafter regionaler Dialog könnte hingegen auch Mächte wie die EU, China, Japan, Indien und Russland einbeziehen.

Zugleich sollten wir glaubwürdig und energisch auf einen israelisch-palästinensischen Frieden dringen. Dabei müssen wir die Region davon überzeugen, dass sich die Vereinigten Staaten sowohl Israels dauerhafter Sicherheit verpflichtet fühlen als auch der Fairness gegenüber den Palästinensern, die nun seit über 40 Jahren auf ihren eigenen Staat warten. Nur eine externe Intervention kann die lange verzögerte Übereinkunft bewirken – Israelis und Palästinenser werden dies allein nicht schaffen. Ohne ein solches Abkommen werden nationalistische und fundamentalistische Leidenschaften in der Region auf lange Sicht jedes arabische Regime verdammen, das als Unterstützer der USA gilt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Vereinigten Staaten die Demokratie in Europa verteidigen, weil sie erfolgreich eine langfristig angelegte Strategie verfolgten. Sie wollte von Aggressionen abschrecken, ohne Anfeindungen auszulösen, und währenddessen mögliche Absprachen ausloten. Heute wird Amerikas weltweite Führerschaft im Mittleren Osten auf die Probe gestellt. Eine ähnlich weise Strategie wird dringend gebraucht.

Zwischentitel von der Redaktion / Aus dem Englischen von Steffen Vogel

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier:

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/einsames-amerika

http://news.web-hh.de/?newsfull=1&lid=25412&rubrik=politik

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | TV-Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK [Aktive Archive]

Written by medienwatch & metainfo

August 26, 2009 um 13:18

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