medienwatch & metainfo (gfok)

Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Kultur Telegramm(e) +++ Sammlung +++ Clips etc. /+ [II]

leave a comment »

kompass-schlaraffenland-gfok-700Foto + Text(o)ur: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

.

.

.

.

Wie der Wohlstand verteilt ist, bleibt ein Geheimnis

Ein Land guckt weg

KOMMENTAR VON ULRIKE HERRMANN | 26.08.2010
Geld ist ein scheues Reh. Dieses Bild ist abgegriffen, aber wahr. So gehört es zu den deutschen Statistikwundern, dass zwar erfasst ist, dass es 2007 exakt 69 Theaterorchester gab – doch sehr unklar ist, über wie viel Vermögen und Einkommen die reichen Bundesbürger verfügen.

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/ein-land-guckt-weg/.

.

.

Pressemitteilung des AStAs der Hochschule für bildende Künste vom 25.08.2010, Hamburg

Pfändungsbedrohte Studierende drängen zusammen mit den Oppositionsparteien auf die sofortige Abschaffung der Studiengebühren

„Hamburg gibt Millionen aus für Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie und stopft die Haushaltslöcher dann über der Allgemeinheit auferlegte Abgaben wie Studiengebühren, welche die ohnehin schon mittellosen Schichten noch weiter belasten – das ist sozial nicht gerecht!“ beschwert sich Hannah A., eine der boykottierenden Studierenden der Hochschule für bildende Künste, die jüngst von Vollstreckungsbeamten der Kasse Hamburg Besuch erhalten hat. „Wie in anderen Bundesländern, muss die Campus-Maut auch in Hamburg wieder abgeschafft werden. Ich denke es stünde der neu gebildeten Regierung gut zu Gesicht, hier ein Zeichen für die Wahrung des sozialen Friedens zu setzen“ [..] mehr

.

.

SOUND DEPT KONTEXT 2

ANDREA PARKINS / New York
“FAULTY (BROKEN ORBIT)” / Soundinstallation
objects, feedback, drones

Die New Yorker Künstlerin, Komponistin und Elektro-Musikerin Andrea Parkins präsentiert ihre SoundInstallation „Faulty (Broken Orbit)“ – eine eindringliche Audio-Arbeit aus mikrophonierten Flächen und verstärkten Alltagsgegenständen, in Bewegung gesetzt und geschichtet mit elektronischem Feedback – Dinge drohen auseinanderzufallen, heikle Zustände werden deutlich.  [..]

.

SOUND DEPT KONTEXT 2

Idee und Konzept von Jens Röhm
Sound Dept Kontext 2 ist die Fortsetzung einer Reihe von Soundlectures und Performances, eine Schnittmenge aus den Bereichen autonome Musik, sogenannte Klangkunst, Soundinstallationen, Theorie und Formen künstlerischer Forschung und Intervention.
Sound als Begriff einer Wechselwirkung von hörendem Körper und umgebender Welt, als materielles Phänomen und als individueller Erfahrungsspeicher [..]

.

Eröffnung: Mi 25.8.2010, 20 Uhr
Ausstellung: 25.8.-1.9.2010
Freitag – Sonntag 17-19 Uhr
Finissage und Konzert: Mi 1.9.2010 Uhr

live performance: Andrea Parkins (objects, electronic, el. Acc.), solo and with Nelly Boyd (Hamburg)
http://www.frise.de/cms/137-0-Sounddept+Parkins.html

.

.

.

Das Schlagloch | 24.08.2010

Konservatismus gesucht  | Das Neue ist schon da

KOLUMNE VON MATHIAS GREFFRATH
Im politischen Spektrum Deutschlands gibt es seit […] Helmut Kohl ein Vakuum auf der Rechten“, schreibt Norbert Bolz in einem Beitrag zur „Konservatismusdebatte“ der CDU (Tagesspiegel vom 12. 8.). Ein Vakuum im Spektrum? Nun ja, das Turbodenken fordert eben seinen Tribut.
http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/konservatismus-gesucht/

.

.

Willkürprozesse nach dem Klimagipfel | 22.08.2010
VON REINHARD WOLFF

Die gefährliche Pappwaffe

In Dänemark gehen die Prozesse rund um den Kopenhagener Klimagipfel 2009 weiter. Auf der Anklagebank sitzen Umweltaktivisten, aber auch der dänische Staat.
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/die-gefaehrliche-pappwaffe/

.

.

Wanderausstellung

freedom roads!

koloniale straßennamen | postkoloniale Erinnerungskultur
Geschichte, Kunst und Beteiligung

http://www.freedom-roads.de/frrd/willkom.htm

.

.

Lungenkrebs: Christoph Schlingensief ist gestorben

Jelinek: „Es kann keinen wie ihn mehr geben“

21. August 2010, 21:01
Literaturnobelpreisträgerin: „Schlingensief war einer der größten Künstler, die je gelebt haben“
http://derstandard.at/1282273308657/Reaktionen-Jelinek-Es-kann-keinen-wie-ihn-mehr-geben

Der Himmel kann warten + mehr

Schlingensief initiiert Operndorf REMDOOGO mehr

.


.

Durch die Nacht mit Schlingensief und Friedman (1/7)

.

.

Elliott Sharp

Der Stachel der Avantgarde

Elliott Sharp mit der Band Terraplane jazzt im Frankfurter Palmengarten. Kompendiumsartig zitiert seine Musik diverse Epochen – ohne in Traditionalismus zu verfallen.
http://www.fr-online.de/kultur/musik/der-stachel-der-avantgarde/-/1473348/4575504/-/index.html

.

.

Ten Years After live at Woodstock 1969

.

.

Ten Years After – I’d Love to Change the World

.

.

.

.

.

Laiyan Gallery presents Christoph Faulhaber

Christoph Faulhaber

World Expo

Opening Screening on Aug. 28th, 2010, 7.30-9.00pm
Exhibition Aug. 29th – Sep. 18th, 2010

In his first solo show in Hong Kong, Christoph Faulhaber is presenting a new series of work: the Palau Triptych. The center piece (Blue Sky – Palau) is a documentary movie shot in Palau. In November 2009, six ex-detainees from the US Prison in Guantánamo Bay have been released to Palau, which is known for its sparkling water, shiny beaches and beautiful diving spots. Faulhaber traveled to the tiny island nation of Palau in the South Pacific to visit the six men, which are part of the uighur minority in western China. He interviewed their Australian interpreter and his Excellency, the President of Palau.

Following his trip to Palau, Faulhaber went to Shen Zhen, China, to visit the „Oil Painting Village“ Dafen. Dafen has gained enormous reputation for being the world’s biggest conglomeration for reproducing and copying artworks. In Dafen he ordered six portraits of the men. One of them will be shown in the exhibition.

In this series of work Faulhaber focuses on some main questions surrounding the ideological and philosophical notion of the „picture“ today: What is the global state of the picture? How strong is the prevalence of the picture? What kind of picture are we supposed to conceive when thinking of Guantánamo or the World Expo in Shanghai? What is the state of the picture with regard to a global system of industrialized tools for copies, imitation and reproduction? Or, as W.J.T. Mitchell has posed the question: „What is the work of art in the age of biocybernetic reproduction?“

Christoph Faulhaber, born 1972, is today one of the most promising young German artists. His work has been shown amongst others at the National Gallery Prague, Museum of Contemporary Art Skopje, Deitch Projects New York, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, City Museum Remscheid and Kunstverein Hannover. Faulhaber has recently been appointed to the long list for the price of the National Gallery in Berlin.

More info about the artist:
http://www.christophfaulhaber.de

http://www.art-agenda.com/shows/view/1129

泥人 Laiyan Gallery is a recently established non-profit artspace that presents international artists to Hong Kong.
泥人 Laiyan Gallery
.

Mr. Security

Vom Künstler zum „Terroristen“

Dass er mit seiner Kunstaktion auf eine Terrorliste des US-amerikanischen FBI geraten würde, hatte der Künstler Christoph Faulhaber nicht gedacht. Ursprünglich wollte der 36-Jährige mit seinem Projekt „Mister Security“ untersuchen, wie öffentlich der öffentliche Raum noch ist. In der Rolle eines Mitarbeiters einer fiktiven Sicherheitsfirma wachte er vor Konsulaten und Botschaften der USA in Europa. Für seine Dokumentation des Projekts erhielt Faulhaber 2008 ein Jahresstipendium des Landes Rheinland-Pfalz – zumindest kurzzeitig;
http://www.christophfaulhaber.de/press/3Sat/3sat.php.html?page=6&id=623

.

.

sendung für aktuelle musik bei fsk 93,0/101,4mhz + als livestream
——————————————————–

Freitag, 20. August  2010 … 22:00 – 0:00

Studiogäste: Jorinde Reznikoff und KP Flügel.
Wir sprechen über:
„Audio Poverty | Eine Konferenz über Musik und Armut“ (6.-8.Februar 2009 | Haus der Kulturen der Welt, Berlin).
Im Rahmen der Audio Poverty Konferenz intervenierte Heinz-Klaus Metzger mit einem Vortrag zum Thema „Musikalische Autonomien“.
Jorinde Reznikoff und KP Flügel [neopostdadasurrealpunkshow | 2.+ 4.Do FSK 17-19.00]
haben den Kongress beobachtet und die Rede von Heinz-Klaus Metzger für FSK aufgezeichnet (ca.30 min)
und:
Musik von KH Stockhausen und Eduardo Spinelli.
weiterführende links:

——————————————————–

klingding | sendung für aktuelle musik
jeden 3. Freitag im Monat bei FSK 93,0/101,4mhz + als Livestream
Moderation: Heiner Metzger
http://www.hierunda.de/klingding.html

.

.

.

.

.

.

.

FLOOD

Das Kunst+Aktivismus-Kollektiv ‚Lab of ii‘ lädt euch ein zu FLOOD – einem Fahrrad-Sound-Ereignis am So., 22.Aug. Wir übernehmen die Straßen von Hamburg. Inspiriert von Schwärmen und ihrer kollektiven Intelligenz wollen wir uns auf dem Fahrrad den städtischen Raum wieder aneignen – so ungreifbar wie eine Schallwelle.

Start: Kampnagel, 19.30h – Erster Zwischenstopp: Gängeviertel, 20.30h. Du kannst an beiden Punkten mit Fahrrad, Radio und Lust auf eine gemeinsame Fahrt durch die Stadt dazustoßen.

Wir werden ausschwärmen. Mit Lautsprechern, Ghettoblastern und tragbaren Radios, Fahrrädern, einem mobilen Radio-Sender und Sounds, die sich je nach Umgebung ändern.

Die Route verbindet verschiedene Orte aktueller politischer Auseinandersetzungen. Orte, an denen sich die sozialen und ökologischen Auswirkungen einer von oben durchgedrückten Stadtplanung und der Widerstand dagegen zeigen.

Probeläufe für Choreographie, Soundcheck und das Ausschwärmen mit dem
Fahrrad: Freitag und Samstag, 20./21. August, 19 Uhr, Kampnagel

Tel: 0176 3548 2248 ? http://www.labofii.netmehr

.

.

Eng, verstellt und gescheitert

Der Hamburger Bahnhof in Berlin zeigt Bruce Nauman

Von Carsten Probst

Bruce Naumann muss man nicht mehr vorstellen, er ist in allen modernen Kunstmuseen der Welt vertreten: Er macht Skulpturen, Filme und Videos, aber sein Markenzeichen sind Neonröhren. Sprache, die leuchtet, Texte aus zum Teil vielfarbigen schmalen Lichtbändern, Wortskulpturen aus Licht. Eine umfangreiche Werkschau des Künstlers ist jetzt in Berlin zu sehen:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1192422/

.

.

SPIEGEL-Gespräch | 09.08.2010

„In dieser Gesellschaft brodelt es“

Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie mehr
.

.

.

abgeordnetenwatch | 17.08.2010

Ein Buch, 29 Vorträge und einige Hunderttausend Euro: Die Nebeneinkünfte des Peer Steinbrück

http://blog.abgeordnetenwatch.de/2010/08/17/ein-buch-29-vortrage-und-einige-hunderttausend-euro-die-nebeneinkunfte-des-peer-steinbruck/

.

.

.

.

Satellite / Border / Footprint ist ein dreitägiger Workshop mit Lisa Parks (Santa Barbara, USA) in der PHOENIX Halle Dortmund, veranstaltet vom Hartware MedienKunstVerein im Rahmen von GrenzGebietRuhr.

Dabei wird ein produktiver und kritischer Umgang mit den Grenzziehungen durch Satellitenfußabdrücke angestrebt. Diese nicht-statischen und nicht-sichtbaren Grenzziehungen sollen im Rahmen des Workshops diskutiert und sichtbar gemacht werden. Teilnehmer des Workshops werden internationale MedienkünstlerInnen sein, aber auch interessierte Bürger aus dem Ruhrgebiet, die auf einen Open Call hin eingeladen werden. Zudem finden am Sonntag, den 1. August in der PHOENIX Halle Dortmund von 10:00-14:00 Uhr öffentliche Vorträge von Künstlern und Kulturwissenschaftlern statt, die sich mit dem Thema „Satelliten und Grenzziehungen“ auseinandersetzen. Um die Dynamik der Situation zu adressieren, soll zusätzlich eine mediale Aufarbeitung der Workshopergebnisse erfolgen, z.B. unter Verwendung der Google Earth Software. Der Workshop ist Teil der Initiative GrenzGebietRuhr und wurde durch den Künstler Francis Hunger (Leipzig) initiiert.

Kontext:
http://www.hmkv.de/programm/programmpunkte/2010/Veranstaltungen/Satelliten.php

.

.

»Kriegskultur«
SPIEGEL-Interview |  Task Force 373 | Afghanistan-Protokolle | 26.07.2010

„Wir müssen sie stoppen“

WikiLeaks-Gründer Julian Assange, 39, über sein Netzwerk, seine Mission und seine Regeln
SPIEGEL: Herr Assange, Sie veröffentlichen eine riesige Menge Geheimmaterial über den Krieg in Afghanistan. Was ist Ihr Motiv? mehr

.

Krieg in Afghanistan

Wikileaks publiziert Geheimprotokolle

Ein Desaster für das Pentagon: 92.000 Militär-Dokumente wurden von der Plattform Wikileaks ins Netz gestellt. Sie belegen, wie schlecht es um den Kampf gegen die Taliban steht: mehr

.

.

Foto: Jörg Stange

.

Urteil: Linke und Verfassungsschutz

Nicht nur rechtswidrig, sondern dumm

Ein Kommentar von Heribert Prantl | 22.07.2010,
Man kann sich über Lafontaine und Ramelow ärgern, ihre Politik für unsinnig halten. Aber politischer Ärger darf kein Anlass sein, den Leuten den Verfassungsschutz auf den Hals zu hetzen. Ein Fehlurteil:
http://www.sueddeutsche.de/politik/urteil-verfassungsschutz-darf-linke-beobachten-nicht-nur-rechtswidrig-sondern-dumm-1.978080

https://medienwatch.wordpress.com/2010/06/18/bundesgerichtshof-uberwachung-war-rechtswidrig/

.

.

.

Mittwoch, den 28. Juli 2010

20 Uhr

im Ausstellungsraum des Künstlerhaus FRISE

Wednesday, July 28 20:00 uhr
FRISE  – Künstlerhaus und Abbildungszentrum
Arnoldstrasse 26-30
22765 Hamburg

A Talk: „House Magic“

Ein Vortrag: „House Magic“

Alan W. Moore, art historian and retired artist, speaks about the “House Magic” project. This “bureau of foreign correspondence” (himself) is a years-long project dedicated to explaining the movement of occupied social centers – besetzten Häusern mit politischen Richtung aka “Centro Sociale Occupato Autogestione” (CSOA) – to a U.S. audience. The first show was produced by the visual arts collective at ABC No Rio in NYC last year, and included “wallpaper,” stencils, banners, videos, books and dossiers from the internet. Later shows of this mobile archive were in Chicago and Philadelphia. Moore’s research trip this summer has taken him to London, Madrid and now Hamburg. Auf Englisch mit some Deutschliches interpollation. With pictures.

und auf Deutsch — Alan W. Moore, Kunsthistoriker und ehemaliger Künstler, spricht über sein „Magic House“-Projekt. Das „bureau of foreign correspondence“ (er selbst) ist ein langjähriges Projekt, das sich mit den politisch motivierten Besetzungen von Häusern und der Gründung sozialer Zentren, wie  aka “Centro Sociale Occupato Autogestione” (CSOA) – auseinandersetzt. Die erste Ausstellung des „House Magic Projects“ wurde im vergangenen Jahr durch das Kollektiv von ABC No Rio in New York  produziert und enthielt  „Wallpaper“, Schablonen, Banner, Videos, Bücher und Unterlagen aus dem Internet. Später wurde dieses mobile Archiv in Chicago und Philadelphia gezeigt. Moore’s Recherche-Reise führte ihn diesen Sommer nach London, Madrid und jetzt nach Hamburg.

Alan W. Moore
cel: 917 574 8392

123 Scribner Ave SI NY 10301

Summer of ’10 in  Madrid, Hamburg, Berlin & etc. doing „House Magic: Bureau of Foreign Correspondence“ blogging at http://occuprop.blogspot.com

.

.

„ Ach, so?! = あっ、そう!? “

Hiroyuki Araki, Jun Azumatei, Tatsuya Fujii, Yasuda Sachigusa
21. Juli – 8. August 2010
Eröffnung: Mittwoch, 21. Juli 2010, 20 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

„Ach, so?!“

Das Künstlerhaus FRISE lädt vier japanische Künstler ein, ihre Arbeiten in Hamburg zu präsentieren, damit wird die Tradition der guten Beziehungen zwischen dem Künstlerhaus und japanischen Künstlern gepflegt und fortgesetzt. Die Arbeiten der vier Japaner ermöglichen auf Hamburger Boden im Sinne eines kulturellen Austauschs einen Einblick in die Verschränkung moderner künstlerischer Medien oder europäischer Kunstkonzepte mit traditionellen östlichen Motiven. Der deutsche Ausdruck „Ach so“ wird übrigens mit derselben Phonetik und Bedeutung auch im Japanischen verwendet:
http://www.frise.de/cms/3-0-Aktuell.html

.

.

.

THE DOORS

Wiedergeburt der Rockpoeten

Kino-Dokumentation zeigt nie gesehene Bilder von Morrison und Co. Die MOPO sprach mit Regisseur DiCillo über Sex, Drugs and Rock’n’Roll + Videos sehen hier
http://www.mopo.de/2010/20100701/hamburg/kultur/wiedergeburt_der_rockpoeten.html

.

.

Sodann: Schlitzohren und Halunken

Am Donnerstag, 22. Juli, kommt Peter Sodann ins Volks- und Komödientheater Geisler, Dr.-Julius-Leber Straße 25. Er stellt sein aktuelles Buch „Schlitzohren und Halunken – von Ackermann bis zum Zuwinkel“ vor.
http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=62552

.

.

.

Logo des  Hamburger Kunstvereins. (Bild: Kunstverein in Hamburg)

Reinhören: vom alten Schinken bis zur Avantgarde

Bilder für den Bürger: Der Hamburger Kunstverein
Harald Falckenberg im Gespräch mit Jürgen König

Der Hamburger Kunstverein besteht seit 1817. Anfangs wurden die angekauften Bilder unter den Mitgliedern verlost. Heute engagiert sich der Verein ohne Quotendruck für die junge Kunst. „Da sind wir doch in einer glücklichen Position“, sagt Vorstandsvorsitzender Harald Falckenberg:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1222711/

.

.

.

.

Zum Tod von Tuli Kupferberg

Gigant der Aufklärung

Von Karl Bruckmaier
1001 Ways To Live Without Working: Ein Nachruf auf den Beat-Dichter, Popmusiker und ersten Freak, Tuli Kupferberg.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-tuli-kupferberg-gigant-der-aufklaerung-1.974511

.

.

.

.


.

Programmpunkte des Kunst und Sportverein Wilhelmsburg in dieser Woche:

Donnerstag 24. Juni ab 19.00 Uhr
FITNESS GYMNASTIK
Mit Due Nutti Soundsystem alias Jacques Palminger & the Kings of DubRock Ihren Sportsgeist zeigen Jacques Palminger & The Kings of Dub Rock alias Due Nutti Soundsystem im ersten Rollstuhltanzvideo zu  „Kolani“. Die Rollstuhltanzgruppe von der Tanzschule Ring 3 in Hamburg, fand den Song auch super.

An diesem Donnerstag gibt das Due Nutti Soundsystem eine einmalige Dub-Sport-Kunst-Veranstaltung im Gemeindesaal der Bonifatiusschule in der Bonifatiusstraße 2-4, 21107 Hamburg.

Der Zugang zur Fitness Gymnastik ist von der Bonifatiusstraße und der  Rotenhäuserstraße möglich.
Durch den Schulhof zum Rotklinker Saal. Anfahrt von der S-Bahn Veddel mit dem 13er Bus Richtung S-Wilhelmsburg.
Ausstieg Haltestelle Krankenhaus Groß-Sand (am Ende der Verhingstraße) Der Zugang ist von der Bonifatiusstraße und der Rotenhäuserstraße möglich.
Durch den Schulhof zum Rotklinker Saal.
Mit dem Auto oder Rad über die Georg Wilhelm Straße oder Veringstraße in die Bonifatiusstraße oder Rotenhäuserstraße einbiegen.

Mitzubringen sind: bewegungsfreundliche Kleidung und sportliche Schuhe.

Sonntag, 27. Juni, 12.00 Uhr
JOGGING – LECTURE
Eine Vorlesung im Laufen mit Dr. Ulrich Lölke
Am Sonntag startet auch für Dich der 1. Wilhelmsburger Lauf der  Religionen.
Sammeln ist vor der Honigfabrik in Wilhelmsburg (Industriestraße 125/ Bus Nr. 13 bis Stübenplatz; Fahrrad durch den Alten Elbtunnel und  Zolldurchgang Ernst-August-Schleuse).
Mitzubringen sind: Laufkleidung, Wasser (bitte nur zum Trinken), einen Nachbarn/ eine Nachbarin.
Was passiert da (mit mir)? Wir durchlaufen auf 12 Stationen (warum gerade die Zahl 12?) die lebhafte Wilhelmsburger Religionskultur von der Industriekirche bis zu einem Garten der Weltreligionen.
Im Anschluß besteht die Möglichkeit im „Studio“ zu chillen (=sich ausruhen) oder die Muskeln spielen zu lassen.

Dr. Ulrich Lölke (Übungsleiter)

Vor oder nach den Veranstaltungen kann das Studio am Berta-Kröger Platz genutz werden
Öffnungszeiten des Studios: Donnerstags von 15-19 Uhr. Samstags und Sonntags von 13-18 Uhr.

Weitere Programm Highlights in der nächsten Woche:

Am einzigen spielfreien Sonntag der Fussball WM veranstaltet der Kunst und Sportverein
ein großes Tunier mit Varianten des Mannschaftstorspiel Fussball als eine Mischung aus
den Formaten Fussball, Schnitzeljagd und Minigolf
Termin: Sonntag 4. Juli 10.30 Uhr
Verschiedene Orte in Wilhelmsburg
Anmeldung für Mannschaften (7 SpielerInnen) bis zum 27. Juni 2010
über: fussball(@)unstundsportverein.de

FITNESS GYMNASTIK
Mit Erobique und Katharina Oberlik
Donnerstag 1. Juli 2010, 20.00 Uhr
Ort: IBA Dock, Am Zollhafen 12 20539 Hamburg

.

.

http://www.kunstundsportverein.de/jogging/

.

.

mehr

.

.

Weiteres, Termine, Aktualisierungen, Orte, Anfahrten Öffnungszeiten
des Studios unter:
http://www.kunstundsportverein.de

Der Kunst & Sportverein Wilhelmsburg ist Teil des Projekts »Sidewalk Deli« des Kunstvereins Hamburg
http://www.kunstverein.de/ausstellungen/aktuell/20100612-sidewalkdeli.php

.

(KuS) Kunst & Sportverein Wilhelmsburg  – Kontakt: mail(at)kunstundsportverein.de – Präsident: Jan Holtmann –  www.noroomgallery.com – Herausgeber: Jan Holtmann – Kunst & Sportverein Wilhelmsburg ist Teil des Projekts »Sidewalk Deli« des Kunstvereins Hamburg, 12. Juni bis 11. Juli 2010

.

.

.

.

Bundesregierung: Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe: «Sponsorenlauf» „Kinder laufen im Kreis“ für Spenden, weil der Schule die Mittel fehlen [::]

.

.

PPP Pausenspiel(e)

Stadtmarketing

„Mögen die Spiele gewinnen!“

Was bedeutet Kunst heute? In Zeiten leerer öffentlicher Kassen erkunden Hannovers neue Kunstfestspiele in den Herrenhäuser Gärten derzeit die „Macht des Spiels“. Das Festival ist ambitioniert. Sein blinder Fleck ist die Macht der Konzerne. VON MAXIMILIAN PROBST
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/moegen-die-spiele-gewinnen/

.

.

Heute abend
Dienstag 8. Juni, 20 Uhr im Centro Sociale, Sternstr. 2, U-Bahn Feldstraße
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Assoziation A

SÜDAFRIKA – DIE GRENZEN DER BEFREIUNG

Buchvorstellung und Diskussion mit den Herausgebern Jens Erik Ambacher und Romin Khan

Cover: Südafrika

Nach dem Ende der Apartheid erschien die Entwicklung Südafrikas als eine Erfolgsgeschichte des politisch-sozialen Transformationsprozesses, was sich im Begriff der ›Rainbow Nation‹ versinnbildlichte. Für den größten Teil der schwarzen Bevölkerung hat sich über ein Jahrzehnt nach der offiziellen Abschaffung der Apartheid die Hoffnung auf eine grundlegende Verbesserung der eigenen Lebenssituation jedoch nicht erfüllt. Der »rassifizierte« Kapitalismus, der das Rückgrat von Kolonialismus und Apartheid bildete, hat gesellschaftliche Spaltungen und Ungleichheiten produziert, die noch auf lange Sicht den Alltag und die Lebensweisen der Menschen am Kap bestimmen werden. Die Politik des regierenden ANC hat daran bislang wenig zu ändern vermocht. Denn die ehemalige Befreiungsbewegung setzte nicht auf eine deutliche Umverteilungspolitik, um das Erbe der Apartheid zu überwinden, sondern folgte zunehmend neoliberalen Politikkonzepten.

Privatisierungs- und Sparpolitik haben die soziale Krise verschärft. Damit einher geht eine Krise der traditionellen Vertretungsstrukturen, denn die Befreiungsorganisationen einschließlich der Gewerkschaften sind weitestgehend im staatlichen Establishment aufgegangen. In dieser Situation haben sich in den letzten Jahren soziale Widerstandsformen der Armen entwickelt, die an die politischen Traditionen der Anti-Apartheid-Kämpfe anknüpfen. Diese Basisbewegungen halten an dem Versprechen fest, dass das neue Südafrika zuallererst den gesellschaftlichen Bedürfnissen der ausgegrenzten Mehrheit Rechnung tragen müsse.

Der Sammelband beleuchtet die alten und neuen Konflikte in Südafrika und lässt AktivistInnen aus den Bewegungen über ihre Erwartungen an das Ende der Apartheid, ihr Verhältnis zum ANC und die politische Perspektive der Linken in Südafrika zu Wort kommen.
Inhaltsverzeichnis:
Dale T. McKinley: Südafrikas ANC und die Dreierallianz seit 1994

Greg Ruiters: Freie Stromversorgung in Südafrika. Eine Strategie zur Befreiung oder zur Kontrolle der verarmten Bevölkerung?

Stephen Greenberg: Land und Unfreiheit – Die Landlosenbewegung und das Scheitern der Landreform in Südafrika

Shireen Hassim: Die Frauenbewegung im demokratischen Südafrika

Rita Schäfer: Strategien gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Mandisa Mbali: Die Treatment Action Campaign und die Geschichte des südafrikanischen Aids-Aktivismus

Gespräch mit Zackie Achmat: »Du kämpfst einen Bürgerkrieg gegen deine Mutter und deinen Vater, du kämpfst einen Bürgerkrieg gegen deine eigene Partei«

Patrick Bond: Johannesburg – Von Gold und Gangstern

Prishani Naidoo: Leben oder Überleben? Kämpfe um Grundversorgung im Post-Apartheid-Südafrika

Interview mit Ashwin Desai: »Die Menschen erkennen wieder einmal, dass sie Geschichte machen können … «

Romin Khan: Der Cup und die Hoffnung

Neville Alexander: Klasse, »Rasse« und nationale Einheit im neuen Südafrika

Achille Mbembe: Whiteness nach dem Ende der Apartheid: race und die Begrenzungen der Freiheit

Heidi Grunebaum, Yazir Henri und Usche Merk: Erinnerungspolitik und gesellschaftliche Aufarbeitung nach der Apartheid

Michael Neocosmos: Die Politik der Angst und die Angst vor der Politik

Oupa Lehulere: Der xenophobe Ausbruch in Südafrika – Strategische Fragen für soziale Bewegungen Unyawo Alunampumulo – There is only one human race

.

SÜDAFRIKA

Die Grenzen der Befreiung

Zum Buch:

ISBN 978-3-935936-60-6 | 264 Seiten | erschienen März 2010

Rezensionen zum Buch mehr …

Lesereisen / Veranstaltungen

Ambacher | Khan : Südafrika nach der Apartheid
Eine Veranstaltung des Verlags Assoziation A sowie des Förderverein Freundinnen und Freunde des Centro Sociale e.V.

http://www.assoziation-a.de
http://www.centrosociale.de

.

.

.

Zum Tode von Malcolm McLaren

Der lachende Vagabund

Von Bernd Graff

09.04.2010, | Malcolm McLaren war der schlimmste Paradiesvogel, den der Pop hervorgebracht hat. Ein Postmoderner, der Nietzsche gefallen hätte. Außerdem hat er die Sex Pistols erfunden. Ein Nachruf = (+ Videos)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/24/508172/text/

.

.

.

Malcolm McLaren & Catherine Deneuve – Paris Paris

[::]

.

.

.

Sex Pistols – Seventeen (Live in Stockholm 1977)

.

.

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<oo>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

26.05.2010

Innenminister durchleuchten Journalisten

PRESSEFREIHEIT Fotoreporterin Marily Stroux klagt gegen Gesinnungskontrolle vor Innenministerkonferenz
http://www.taz.de/1/nord/artikel/?dig=2010%2F05%2F26%2Fa0161&cHash=90a8053f8d

.

.

In den Veringhöfen – 15.Juni 2010

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kunst,

Wie können die Entwicklung und erfolgreiche Verstetigung von Kunst- und Kreativzentren gelingen und zugleich positive Effekte für Stadtteilentwicklungsprozesse angestoßen werden? Diskutieren Sie mit.

Diskussionsveranstaltung „Räume für die Kunst:

Artscape Toronto zu Gast in den Veringhöfen

Zeit: 15. Juni 2010, 09.00 – 12.00 Uhr
Ort: Veringhöfe Nord, Am Veringhof 23b, 21107 Hamburg*

Zur Förderung des Erfahrungsaustausches Toronto – Hamburg sind Interessierte herzlich eingeladen, die Arbeit der kanadischen Non-Profit Stadtentwicklungsorganisation Artscape (http://www.artscape.ca) kennenzulernen. Zum Auftakt der Veranstaltung wird der Geschäftsführer von Artscape, Tim Jones, das „creative placemaking“ und „creative spacemaking“ seiner Organisation vorstellen und von seinen Erfahrungen mit Multi-Nutzerkonzepten im kreativen und kulturellen Sektor berichten. Neben Strategien für die Schaffung nachhaltiger und erschwinglicher Produktionsräume stehen die Netzwerk- und Organisationsentwicklung mit beteiligten Akteuren im Fokus seiner Ausführungen.

Im Anschluss an den Vortrag von Tim Jones findet eine Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen statt:

Tim Jones, Artscape Toronto
Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte (angefragt)
Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg
Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft
Yvonne Fietz, Geschäftsführerin conecco
Künstler der KünstlerCommunity

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen die Fragen:
· Welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um das „creative space building“ und „placemaking“ auch in Hamburg voranzutreiben? Welche konkreten Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten gibt es von städtischer Seite?
· Was benötigen kreative Praktiker, Entrepreneurs und Organisationen im Hinblick auf Netzwerk-/Community-Entwicklungen?
· Was sind die Indikatoren für „organisationelle Reife“?
·  Können oder wollen Künstler und Kulturproduzenten eine aktive Rolle in Stadtentwicklungsprozessen spielen?

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Enthüllung der Projektstele der Veringhöfe statt.

Die Diskussionsveranstaltung „Räume für die Kunst“ ist Teil des Projektes Veringhöfe Nord [KünstlerCommunity], in dem mithilfe der IBA Hamburg nachhaltige künstlerische und kreative Strukturen auf den Elbinseln geschaffen werden sollen. Das Konzept [KünstlerCommunity] von STADTKULTUR HAMBURG e.V. (jetzt: conecco – Management städtischer Kultur)/ STATTBAU Hamburg GmbH wurde als finales Konzept in einem sechsmonatigen Auswahlprozess eines ergebnisoffenen Verfahrens ausgewählt. Die Kooperationspartner verstehen ihr Konzept als Beitrag, im Rahmen der IBA Hamburg innovative Aneignungs- und Beteiligungsprozesse von Kunst und Kultur Stadtteilentwicklungsprozessen umzusetzen. Die Aneignung ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen: die zukünftigen Nutzer organisieren die [KünstlerCommunity] in einer gemeinsam entwickelten Trägerstruktur eigenverantwortlich.

* Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn Linien 3 und 31 von Hamburg Hauptbahnhof oder Hamburg-Harburg bis Haltestelle Veddel oder Haltestelle Wilhelmsburg
Von Veddel mit dem Bus 13 Richtung Kirchdorf Süd, Ausstieg:
Mannesallee Von Wilhelmsburg mit dem Bus 13 Richtung Veddel, Ausstieg: Mannesallee
100 m weiter gegenüber der Mannesallee auf dem Veringplatz durch den Hausdurchgang

————————————

Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12  20539 Hamburg • Tel +49 (0) 40.226 227-0  Fax +49
(0) 40.226 227-315
aktuell@iba-hamburg.de  http://www.iba-hamburg.de
Vorsitzende des Aufsichtsrates: Senatorin Anja Hajduk
Geschäftsführung: Uli Hellweg (Vs.), Heiner Baumgarten
HRB 96972 Registergericht Hamburg

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<oo>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

BLAU – Zimmer für Kunst und andere

Admiralitätstraße 71, Hinterhof 1.Stock, 20459 Hamburg
www:blau-zimmerfuerkunst.de

Einladung zur Performance am 11. Mai um 20:30 h:

Katrin Sahner

Great Performance Limited

In der Videoperformance verankert, hat sich Katrin Sahner in den letzten Jahren unter Anderem mit der Position des Künstlers im sozialen Feld des öffentlichen und halböffentlichen Raums beschäftigt. In einer Mischung aus Setzung, Behauptung und Anspielungen sucht sie die Grenzen künstlerischer Gattungen und dehnt sie auf benachbarte mediale Bereiche aus. So entsteht ein entgrenzter Raum, in dem sich eine definitorische Lücke auftut.
Auch „Great Performance Limited“ findet in einer derartigen Lücke statt: die Künstlerin empfängt das Publikum zu einem persönlichen Abend, der Titel entpuppt sich als Verweis. Zwei unzusammenhängende Fundstücke aus dem komplexen Feld der Performance bilden als lose Enden dafür die Grundlage.

1962 publizierte Alison Knowles bei Great Bear Press neben einigen anderen event scripts auch „Make a Salad“. Eine Anleitung zu einem Fluxus Happening, bei dem die Künstlerin für das Publikum Salat zubereitet.
1985 wurde in China Great Performance Limited“ gegründet. Zunächst eine, dann mehrere Fabriken, die auf die Herstellung von Spielzeug und Kunststoff-Produkten spezialisiert sind (great-performance.com.hk).
***********************************
***********************************

.

.

.

unisono 07 – Duo für Klavier und Videokamera (7.27 min)

Ein Film von Dodo Schielein

.

.

.

Kultur – Telegramm +++ 05.05. 2010 +++

Am 5.5. ist alljährlich der Aktionstag zur Gleichstellung
behinderter Menschen.
Wir führen aus diesem Anlass eine Kinovorführung mit Podiumsdiskussion
(Regisseur und betreuender Redakteur sind anwesend) durch:

Mittwoch, 5.5.10:
„Renn, wenn Du kannst“
von Dietrich Brüggemann
Eröffnungsfilm „Perspektive deutsches Kino“, Berlinale 2010

17.45 Uhr im 3001-Kino

Als Vorfilme
„Der Rollstuhlbomber“
und U.T.E. – das Schulprojekt

Chrisdian Wittenburg
(U.T.E. E.V.)

***********************************
***********************************
Die Bedürfnisanstalt, Bleickenallee 26a, 22763 Hamburg,
http://www.myspace.com/diebeduerfnisanstalt
07.05. – 23.05. 2010, Karin Hahn, Lettische Hafenmuster, Ausstellung
Öffnungszeiten:
Freitag: 19.00 – 22.00 Uhr
Samstag: 16.00 – 19.00 Uhr
Sonntag: 14.00 – 17.00 Uhr

Kurzinfo:
KARIN HAHN ist Grafik-Designerin, mit einer großen Liebe für
Piktogramme, Zeichen und Muster aller Art. Dieses spiegelt sich auch
in ihren Arbeiten wieder, als Designerin sowie als Künstlerin.
Objekte und Farben werden soweit reduziert, bis sie an Fotonegative
oder Schablonen für Streetart erinnern.
Oft arbeitet sie mit Mustern oder sogar mit Tapete, um einen
Camouflage-Effekt zu erzielen.
Wird ein Bild an einer Wand mit dem gleichen Hintergrund platziert,
verschwindet dieser und lässt nur noch das Wichtigste, das Bild an sich, erkennen.

Die letzten 4 Jahre hat die Künstlerin in Riga, Lettland, gelebt und  gearbeitet.
Diese Ausstellung zeigt ihre Liebe für die Stadt, das Land, die
Menschen mit ihren Traditonen, aber auch Eindrücke und Situationen, erlebt mit Freunden, aus eben dieser Zeit.

http://www.kokong.de
***********************************
***********************************
8. Mai: Radtour im Wittmoor
Das erste hamburger Konzentrationslager wurde im März 1933 außerhalb der
Landesgrenzen Hamburgs, in Glashütte (heute zu Norderstedt), errichtet.
In einer Torffabrik am Wittmoor waren ständig bis zu 140 Häftlinge, meist
Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten interniert,
unter ihnen der Schriftsteller Heinz Liepmann, der KPD-Bürgerschaftsabgeordnete
Alfred Levy und der später als Chronist bekannt gewordene Helmuth Warnke.
Das Lager bestand ein halbes Jahr lang.
Samstag, 8. Mai
Treff 14 Uhr am U-Bahnhof Langenhorn-Nord
Teilnahmegebühr 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
keine Anmeldung, Dauer 2,5 bis 3 Std.
Rene Senenko
Willi-Bredel-Gesellschaft
Im Grünen Grunde 1, 22339 Hamburg
***********************************
***********************************

blurred edges 2010
15 Tage aktuelle Musik
Hamburg 1. – 15. Mai 2010

blurred edges 2010 präsentiert innerhalb von 15 Tagen 43
Veranstaltungen in 19 über die gesamte Stadt verteilten Spielstätten:
Konzerte komponierter, improvisierter, elektronischer Musik, soundart, Klang installationen, lectures, Vermittlungsprojekten und open air-Performances.

Der Verband für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) übernimmt dabei die Koordination der Bewerbungen, Organisation und Pressearbeit. Die zahlreichen Veranstalter kuratieren ihr Festival selbst und garantieren damit einen sehr breiten Blick auf die lokale und internationale Musikszene.

Mehr Info: http://www.blurrededges.de http://www.vamh.de

***********************************
***********************************

Arte-Doku über den «gefährlichsten Mann Amerikas»

Er wurde als Held gefeiert und als Verräter geächtet. Henry Kissinger bezeichnete ihn als «gefährlichsten Mann Amerikas». Daniel Ellsberg brachte 1971 geheime Dokumente und damit die Wahrheit über den Vietnamkrieg an die Öffentlichkeit =
21.04. 2010 | 20.15 Arte | |
http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/stars/fernsehen/Medien-Fernsehen-TV-Ausblick;art4429,3267152
***********************************
***********************************

.

**************************************************************************

MeldungendesTages:

1.VeranstaltungenmitWolfgangLieb(„DieRollederBertelsmannStiftung“)

/KommunalpolitischeKonferen/VeranstaltungmitGünterWallraffinHagen(kritischedistanz)

———————————————————————-

From:“kritischedistanz“
VeranstaltungenmitWolfgangLieb(„DieRollederBertelsmannStiftung“)/KommunalpolitischeKonferenz/VeranstaltungmitGünterWallraffinHagen

Dienstag,den13.April2010um19UhrimVerdi-HausDortmund,Königswall36
Referent:Dr.WolfgangLieb/Köln
Thema:DieRollederBertelsmann-StiftungbeimAbbaudesSozialstaatesundderDemokratie

UnmittelbarerAuslöserfürdiese Veranstaltungwardiegemeinsame (!)
TagungdesDGB-LandesbezirkesNRWmitderBertelsmann-Stiftung zum Thema Kommunalfinanzen.s.dazudieebenfallsbeigefügteInformation:

„NurdieallerdümmstenKälberwählenihrenMetzgerselber“

———————————————————–

UmdiefinanzielleSituationderKommunengehtauchbeiderKommunalpolitischenKonferenz

„RettetunsereStädteundKommunen“

dieamMittwoch,den28.April2010von14?18UhrinderBürgerhalle,
(Friedensplatz1,44137Dortmund)stattfindet.
VeranstalteristderVer.di?LandesfachbereichGemeindenNRW.
.
www.axel-troost.de/serveDocument.php?id=1256&file=4/0/971.pdf

ReferentenderTagungsindu.a.Prof.Dr.GustavA.Horn

(„WegeausderKriseOhneVerbesserungderEinnahmeseitedesStaatesgehtdasnicht“),

Prof.Dr.HeinzBontrop(„WegeausderkommunalenSchuldenfalle“)

———————————————————-

Veranstaltungmit GünterWallraff

InderReihe“GegendenStrom“istamMittwoch,den14.April2010GünterWallraffinHagen.

ImRahmendergemeinsamenKampagnederIGMetallund
derGewerkschaftVer.digegenLeiharbeitsprichterüberseineArbeit:

„Manmusssichverkleiden,umdieGesellschaftzudemaskieren,

musstäuschenundsichverstellen,umdieWahrheitherauszufinden.“

**************************************************************************

**************************************************************************

.

.

.

[::]

.

.

.

[ Alice zwischen den Welten ]

Lesung und Einführung mit Deleuze/Guattari von Anna-Lena Wenzel

Donnerstag 01.04.2010 um 19 Uhr
Jupiterbar im Gängeviertel, Speckstrasse Ecke Caffamacherreihe

**************************************************************************

Alice wird klein und wird groß, schmeißt Pillen ein und spricht mit Tieren. Laut Gilles Deleuze befindet sie sich damit in einem Chaos-Kosmos, in einer Welt der Umkehrungen des „Künftigen und des Vergangenen, des morgigen und des heutigen Tages, des Mehr und des Weniger, des Zuviel und des Nicht Genug, des Aktiven und des Passiven, des Ursache und der Wirkung.“ (G. Deleuze: Logik des Sinns, S.17) Statt sich in eine genau bestimmbare Richtung zu bewegen, bewegt sie sich in unterschiedliche Richtungen gleichzeitig und damit zwischen den Welten. Sie befindet sich im ´Wechselspiel von Sinn und Unsinn` und einem Zustand ´persönlichen
Ungewissheit`. Es handelt sich um einen Zustand des Dazwischen, den man auch als einen dritten Raum bezeichnen kann, da in ihm nicht nur Fragen des Sinnes und der Logik aufs Korn genommen, sondern auch gängige Größen- und Raumverhältnisse auf den Kopf gestellt werden.
Nach einer kurzen Einführung in die Theorie Deleuze/Guattaris und einer Kontextualisierung zur Ausstellung „Von dritten Räumen“ wird Anna-Lena Wenzel aus dem Theaterstück Alice im Wunderland vorlesen.

**************************************************************************
Programm zur Ausstellung “Von dritten Räumen”
15. März bis 25. April 2010, Kunsthaus Hamburg

Ein Ausstellungsprojekt von
Anna Lena Grau, Judith Henning, Pauline M`barek, Vanessa Nica Mueller, Sonja Vohland und Anna-Lena Wenzel

*************************************************************************

[ Wahrzeichnen ]

Ein Projekt von Julia Bonn, Katrin Connan und Therese Roth
Jeden Donnerstag während der Ausstellungsdauer von 12-13 Uhr auf FSK 93,0 und 101,4 Kabel

[ Von HorrorAbjekten in literarischen Texten weißer Siedlerinnen. Grenzziehungen während der Kolonialzeit ]
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Arne Bunk, der Historikerin Renée von der Lippe und der Schauspielerin Charlotte Pfeifer. Eingeladen von Anna-Lena Grau
Mittwoch 14.04.2010 um 19 Uhr, Kunsthaus Hamburg

[ Identitäts- und Raumverschiebungen in der Arbeit von Frederik Kiesler
und Maja Weiss ]
Filmscreening, Vortrag und Diskussion von Erich Pick, Anna-Lena Wenzel und
Doro Wiese Donnerstag 15.04.2010 um 18 Uhr, Kunsthaus Hamburg

**************************************************************************
Weitere Informationen unter: http://www.vondrittenraeumen.net/

**************************************************************************
_______________________________________________
echo mailing list

.

Kultur – Telegramm +++ 24.03. 2010 +++

FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert:
Titel:

Vom Ursprung der Welten

Kunst – Politik und was daran persönlich ist
Künstler: KP Brehmer
Eröffnung: Mi. 3. März ab 20 Uhr _ es spricht Gunnar F. Gerlach
Ausstellung: 3. März 2010 – 28. März 2010
Öffnungszeiten: Fr, Sa & So, 17-19 Uhr und nach Absprache
Filmabend: Mittwoch, den 10. März 20 Uhr
KP Brehmers Filmtagebücher und andere Filme, mit einer Einführung von Gunnar F. Gerlach und einem anschließenden Gespräch.
Gesprächsrunde: Mittwoch, den 24. März 20 Uhr
“Kunst und Politik und was daran persönlich ist…” Positionen des aktuellen, politischen Engagements der Künstlerinnen in Hamburg.
Eine Gesprächsrunde mit Christine Ebeling «Komm in die Gänge», Judith Hamann «Frappant/IKEA», Michel Chevalier u. a.

………………………………………………………………………
http://www.frise.de/cms/3-0-KP+Bremer.html
……………………………………….
…………………………………………
Titel: Morphische Felder Kraków / HH
Startdatum: 24.03
Enddatum: – 28.03
Beschreibung:
Morphische Felder – Kraków / HH

KiöR e.V. präsentiert 9 Künstler/innen des artist-run space
„Otwarta Pracownia“ aus Kraków, Polen.
Vom 24. bis 28. März 2010 werden unsere Gäste im städtischen Raum
Hamburgs arbeiten.

http://www.otwartapracownia.com
Magda Ciopińska
Ignacy Czwartos
Maria Fiter
Michał Hankus
Lena Hensel
Krzysztof Klimek
Staszek Koba
Lech Kolasiński
Maria Wasilewska

Bereits im Oktober 2009 waren 9 Künstler/innen von KiöR e.V. zu Gast
in Kraków und realisierten dort im Rahmen von „Wir sind woanders
#3“ ihre je eigenen Projekte im öffentlichen Raum …

Am Samstag, 27. März 2010 ab 18 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde zur
Abschlußpräsentation ins
Gängeviertel (Valentinskamp/Caffamacherreihe/Speckstraße) 20355
Hamburg ein (den Schildern folgen).
http://www.gaengeviertel.info/

Eine Veranstaltung von KiöR e.V. zu „Wir sind woanders #3“ –
Verband „Aktuelle Kunst Hamburg“
http://www.kioer.dehttp://www.wirsindwoanders.dehttp://www.aktuelle-kunst-
hamburg.de
…………………………………………………

.

.

.

Westwerk

Mathias Deutsch & Misha Shenbrot

Eröffnung: Donnerstag, 18. März 2010, 19 Uhr

Ausstellung: 19. bis 28. März 2010

Mo—Fr 16—19 Uhr | Sa+So 12—16 Uhr

.

»Schwarze Pyramide, Ameisen und Hasardeure«

Eine Begegnung zweier Künstler aus der gleichen Stadt — Berlin — aber aus unterschiedlichen, sich fremden Kulturkreisen über das Medium Papier- und Film-Collagen.

Misha Shenbrot, geboren, aufgewachsen und als Künstler ausgebildet in Russland, erforscht das weggeworfene Kulturgut seiner Fremde — Berlin —, erfindet eine rhythmisierte, fließend-musische Bildsprache als engmaschig visuelle Gedichte zwischen der Borges’schen Freiheit der Imagination und der Versklavung der Banalität.

Mathias Deutsch, geboren in Deutschland, aber aufgewachsen in Ghana und Portugal, hat auf Reisen durch verschiedene Länder (Mexiko, Guatemala, Brasilien, Spanien, Ghana, Nordafrika) den Alltag beobachtet und scheinbar »primitives« Kulturtreibgut gesammelt, um von seiner Fremde zu berichten, und vom blasphemischen Witz der Globalisierung.

Beide Künstler verfahren sehr verschieden, sowohl in ihrer Technik als in der Optik ihrer Arbeiten, generieren aber einen spannenden Dialog im sonst recht vernachlässigten Medium Collage. Das lyrische Recycling ihrer gefundenen Materialien schafft eine erstaunlich frische Bildsprache, einen surrealen und bissigen Pidgin-Kommentar zum Thema Bilderflut und Kulturpsyche.

Misha Shenbrot zur Ausstellung im Westwerk
im März 2010

Im Sommer 1942 wurde das Wohnhaus in der Calle Garay abgerissen. Mit seiner 19. Kellertreppenstufe verschwand auch das Aleph, der Ort, an dem, ohne sich zu vermischen, alle Orte des Erdenrunds sind, von allen Ecken aus gesehen.

Später begriff ich, dass die Schwindel machende Fülle dessen, was sichtbar war, wie die Scheibe eines Spiegels eine Unendlichkeit von Dingen war, weil ich sie aus allen Ecken des Universums anschaute … ich sah ein silbriges Spinnennetz inmitten einer schwarzen Pyramide, ich sah ein aufgebrochenes Labyrinth … ich sah alle Spiegel des Planeten, doch reflektierte mich keiner. Was meine Augen schauten, war simultan …

Im März 2010 wird dieses faszinierende Phänomen im Westwerk in den papiernen Bildern und Projektionen von Misha Shenbrot wieder in Erscheinung treten, wird das Aleph wieder auftauchen.

Alle Lampen und Leuchten, Quellen des Lichts werden im Westwerk versammelt sein!

Jorge Luis Borges (1899—1986)

.

Hier gehts weiter:

http://westwerk.org/Westwerk/morgen/Eintrage/2010/3/18_Mathias_Deutsch_%26_Misha_Shenbrot.html

.

.

„Mit aller Kraft verdrängt“

Anna von Villiez  stellt ihr Buch vor, das den Prozess der umfassenden beruflichen und gesellschaftlichen Entrechtung der rund 450 als »nicht arisch« diffamierten Ärzte Hamburgs im Nationalsozialismus beschreibt. Mehr als ein Fünftel der Hamburger Ärzteschaft wurde durch die nationalsozialistische Gesetzgebung aufgrund ihrer jüdischen Herkunft entrechtet. In der Geschichte des städtischen Ärztewesens kam jüdischen Ärzten bis 1933 eine wichtige Rolle zu. In Hamburg zeugt davon unter anderem das Israelitische Krankenhaus auf St.Pauli. Innerhalb weniger Jahre revidierten die Nationalsozialisten diese Entwicklung radikal, bis 1938 mit dem Approbationsentzug die medizinische Qualifikation jüdischer Ärzte annulliert wurde. Während der Großteil sich ins Ausland retten konnte, kamen 38 Ärzte und sechs Ärztinnen in den Vernichtungslagern um. Das Buch untersucht die schrittweise »Ausschaltung«, dann offene Verfolgung der »nichtarischen« Ärzte und berücksichtigt dabei die Rolle der Hamburger Ärzteschaft und ihrer Organisationen.

Mittwoch, 17. März 2010, 19.00 Uhr

Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Kritenbarg 8, 22391 Hamburg (S-Bahnhof Poppenbüttel (S1))

.

http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/?id=424

http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de.

.

.

Veranstaltungsdetails

<!–

Eintrag

–>

Titel: 
Vernissage:

Da Hood Vol.3

Startdatum: 05.03
Startzeit: 19:00
Endzeit: 23:00

Beschreibung:
DA HOOD Vol. 3

Eröffnung  05.03.2010 – 19 Uhr

– SPECKSTRASSE 85 – Gängeviertel, Hamburg

– KUTSCHERHÄUSER – Caffamacherreihe 28 a/b

– FABRIK – VALENTINSKAMP 34a
—————————————————————–

Thorsten Brinkmann
Baldur Burwitz
Michael Conrads
Till van Daalen
Christine Ebeling
Maren Floßer
Max Frisinger
Ari Goldmann
Till F.E. Haupt
Tim Kaiser
Eunsook Kim
Henning Kles
Mark Matthes
Jannis Marwitz
Christian Rothmaler
Philipp Schwalb
Silke Silkeborg
Kati Simons
Simon Starke
Nina Wiesnagrotzki
Christoph Zwiener
N.N.

Eingeladen von Seok Lee

Zur Vernissage:
21.30 Uhr Fabrik:  Friedrich Liechtenstein www.friedrichliechtenstein.de

Ausstellung: 6. Feb. bis 17. Feb. 2010
Öffnungszeiten: Mi bis So 15 -19 Uhr
Führungen von N. Wiesnagrotzki: Di.+ Sa. 19 Uhr

………………………………………………………………………
www.das-gaengeviertel.info

.

.

Stadt für alle – latest news

Am Freitag, 26. Februar 2010, 15 Uhr

+++ Latest News: Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter im Streitgespräch mit Christoph Twickel, Initiative „Not in our Name“ +++

Podium und Workshop-Themen en détail:

15:00 Uhr Begrüßung Michael Neumann, Vorsitzender SPD-Fraktion
15:10 Uhr Einführung ins Thema, Andy Grote, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion

15:20 bis 16:00 Uhr „Was ist gerechte Stadtentwicklung?“ 3-Minuten-Statements von:
– Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
– Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg
– Christoph Twickel, Initiative “Not in our Name”
– Hans-Joachim Rösner, GF Steg Hamburg
– Klaus Illigmann, Abteilungsleiter „Bevölkerung, Wohnen und PERSPEKTIVE MÜNCHEN“, Stadtentwicklungsplanung LH München
– Julian Petrin, Nexthamburg
– Richard Winter, GF Engel & Völkers Commercial
– Michael Mathe, Fachamtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung, HH-Mitte
– Olaf Scholz, Landesvorsitzender SPD Hamburg

16:00 Uhr „Wem dient die aktuelle Hamburger Stadtentwicklungspolitik?“ Streitgespräch zwischen Prof. Jörn Walter und Christoph Twickel
Im Verlauf kommen hinzu: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge und Richard Winter

17-18:30 Uhr Workshops:
1
„Zwischen gesundem Wandel und Verdrängung – wie viel Veränderung vertragen St. Pauli & Co?“
Leitung: Hans-Joachim Rösner (Co-Leitung: Andy Grote)

2
„Gute Wohnungs- und Grundstückpolitik – was können wir von München lernen?“
Leitung: Klaus Illigmann

3
„Partizipation Bürgerbeteiligung, Mitwirkung – was kann man besser machen?“
Leitung: Julian Petrin (Co-Leitung Hansjörg Schmidt, Vors. SPD-Bezirksfraktion Mitte)

4
„Gerechte Stadtentwicklung : Ziele – Wege – Instrumente“
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge

5
„Stadtbild und Stadtgestalt – wie gehen wir mit dem Gesicht der (Innen-)Stadt um?
Leitung: Michael Mathe (Co-Leitung: Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung HH-Mitte)

18:30 – 19:30 Uhr Plenum: Vorstellung der Workshopergebnisse

Ausklang mit Fingerfood

Veranstaltungsort: Aula der Rudolf-Roß-Gesamtschule, Neustädter Straße 60 (Eingang: Poolstr. 7), Hamburg-Neustadt

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten Sie, sich per Fax oder E-Mail anzumelden.
Tipp: Um sich einen Platz zu sichern, können sie sich auch schon jetzt für die Workshops anmelden!

Herzliche Grüße!
Ihre SPD-Bürgerschaftsfraktion

Agnes Josam
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Tel. (040) 4 28 31 – 1888
Fax (040) 4 28 31 – 2435
agnes.josam(at)spd-fraktion.hamburg.de
http://www.spd-fraktion-hamburg.de

.

.

Pressemitteilung

Kulturfinanzierungskrise: Die Union muss mehr bei der Unterstützung der Kultur wagen

Deutscher Kulturrat schlägt weitere Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur in den Kommunen vor

Berlin, den 25.02.2010. Gestern fand im Deutschen Bundestag eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien zum Thema Lage der öffentlichen Kulturfinanzierung in der Finanz- und Wirtschaftskrise Lösungsmöglichkeiten für den Erhalt der kulturellen Infrastruktur in den Ländern und Kommunen statt.

Neun Experten standen den Abgeordneten des Deutschen Bundestags für ihre Fragen zur Verfügung. Es waren: Rolf Bolwin, Geschäftsführender Direktor, Deutscher Bühnenverein; Hajo Cornel, Abteilungsleiter, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg; Jörg Freese, Beigeordneter für Gesundheit, Jugend und Bildung des Deutschen
Landkreistags; Klaus Hebborn, Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport des Deutschen Städtetags; Dr. Nikolas Hill, Staatsrat, Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg; Peter Lönnecke, Referatsleiter, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst; Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer, Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät; Prof. Dr. Christian Waldhoff, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats e.V.

Übereinstimmend erklärten die Experten, dass die Situation der Kulturfinanzierung in den Ländern und Kommunen äußerst angespannt ist. Dabei sind regionale Unterschiede festzustellen, die unter anderem mit dem Kommunalisierungsgrad der Kulturfinanzierung und der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Länder bzw. Regionen zusammenhängen. Die Experten aus dem Kulturbereich und von den kommunalen Spitzenverbänden schilderten, dass es eben nicht mehr um einzelne Einsparungen, sondern um die Gefahr einer Zerstörung der kulturellen Infrastruktur geht. Darum ist es erforderlich, neben der dringend notwendigen grundlegenden Stärkung der kommunalen Finanzen, jetzt Hilfen bereit zu stellen, damit kein zu großer Schaden entsteht.

Von Seiten der Verfassungsrechtler wurde erklärt, dass dem vom Deutschen Kulturrat vorgeschlagenen Nothilfefonds Kultur verfassungsrechtliche Bedenken entgegen stehen. Die Föderalismusreform I aus dem Jahr 2006 hat die zuvor möglichen Wege einer unmittelbaren Hilfe des Bundes in der Kulturfinanzierung der Länder und Kommunen abgeschnitten. Die „Schleichwege“, die im Rahmen der Föderalismusreform II gefunden wurden, damit der Bund in außergewöhnlichen Notlagen Ländern und Kommunen bei Investitionen doch helfen kann, gelten nach Meinung der angehörten Verfassungsrechtler nur für Investitionen im Sinne von Baumaßnahmen.

Der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Dr. Meyer wies zugleich als „schlitzohrigen Ausweg“ darauf hin, dass entgegen der Verfassungslage der Bund dennoch politisch tätig werden könnte, denn „wo kein Kläger, da kein Richter“. Rolf Bolwin erinnerte an die Übergangsfinanzierung des Bundes für kulturelle Infrastruktur in den neuen Ländern, die Anfang der 1990er Jahre aus politischen Gründen zügig auf den Weg gebracht wurde. Jetzt besteht ebenfalls eine besondere Situation und politisches Handeln wäre nötig.

Nachdem der Nothilfefonds Kultur auf verfassungsrechtliche Bedenken stieß, unterbreitete der als Experte eingeladene Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, zwei zusätzliche Lösungsvorschläge, um die kulturelle Infrastruktur in den Kommunen zu sichern. Zum einen könnte der Etat der Kulturstiftung des Bundes deutlich aufgestockt werden, damit von ihr in einem befristeten Zeitraum Projektmittel zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur vergeben werden könnten. Hier könnte an eine bestehende Struktur angeknüpft werden, die über umfassende Erfahrungen in der Projektförderung verfügt. Zum zweiten könnten auch die Länder die Kulturstiftung der Länder finanziell stärken und dort einen entsprechenden Projektfonds einrichten. Darüber hinaus könnte sich der Bund an einem solchen Fond finanziell beteiligen. Da der Bund lange Jahre die Kulturstiftung der Länder mitfinanziert hat, dürften diesbezüglich eigentlich keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: Ein bisschen skurril ist es schon, wenn bei der Anhörung aus den Reihen der Unionsfraktion ständig betont wird, dass eine Hilfe für notleidende Kultureinrichtungen in den Kommunen mit einem Nothilfefonds des Bundes, aufgrund der verfassungsgemäßen Zuständigkeit der Länder für die Kulturförderung nicht gewährt werden darf und gleichzeitig Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB (CDU), dessen Partei bei der Schaffung des Amtes auch grundsätzliche verfassungsrechtliche Bedenken hatte, der Anhörung zuhörte. Vielleicht sollte die Union einmal der „schlitzohrigen Empfehlung“ des angehörten Verfassungsrechtlers Prof. Meyer folgen und für die Unterstützung der Kultur einfach mal etwas mehr wagen.

Impressum:
Deutscher Kulturrat e.V.
Chausseestrasse 103
10115 Berlin
Web: http://www.kulturrat.de
Email: post(at)kulturrat.de
Tel: 030/24728014
Fax: 030/24721245
Verantwortlich:
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

.

.

metainfo:

Rolling Stone präsentiert: Arte TRACKS

Dienstag 16. Februar 2010 um 05.00 Uhr

(Deutschland, 2010, 52mn)
ZDF
Rolling Stone präsentiert: Arte TRACKS.
Im Arte-Magazin werden TRACKS ausgestrahlt, eine dieser raren Inseln anspruchsvoller Popkulturberichterstattung im deutschen Fernsehen – neuerdings bekanntlich präsentiert vom Rolling Stone. Zum einen gibt es heute ein Portrait der New Yorker White Rabbits, mit der wir ja in der aktuellen Ausgabe ans Ende der Nacht gereist sind. Außerdem werden Muse Einblicke in die liebsten Exemplare ihre Plattensammlung geben und im Beitrag „Kunst braucht Stadt!? – Stadt braucht Kunst!?“ wirft die TRACKS-Redaktion einen Blick auf das Zusammenspiel zwischen Kunst und Stadt, u. a. am Beispiel der Aktion „Komm in die Gänge!“ im Hamburger Gängeviertel […]
—————————————

http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1265725800.txt&showtopic=The%20Pop%20Life

http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/tracks/3061538.html

.

.

Muse = The Resistance

Muse

The Resistance
Uprising
The paranoia is in bloom, the PR
The transmissions will resume
They’ll try to push drugs
Keep us all dumbed down and hope that
We will never see the truth around
(So come on!)

Another promise, another scene, another
A package not to keep us trapped in greed
With all the green belts wrapped around our minds
And endless red tape to keep the truth confined
(So come on!)

[Chorus]
They will not force us
They will stop degrading us
They will not control us
We will be victorious

Interchanging mind control
Come let the revolution take its toll if you could
Flick the switch and open your third eye, you’d see that
We should never be afraid to die
(So come on!)

Rise up and take the power back, it’s time that
The fat cats had a heart attack, you know that
Their time is coming to an end
We have to unify and watch our flag ascend

[Chorus]
They will not force us
They will stop degrading us
They will not control us
We will be victorious

Hey .. hey … hey .. hey!
(repeat)

[Chorus]
They will not force us
They will stop degrading us
They will not control us
We will be victorious

Hey .. hey … hey .. hey!
(repeat)

[::]

.

.

White Rabbits „Percussion Gun“ Official Video

http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1265725800.txt

http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1265301031.txt&showtopic=Features

.

.
Kunstverein Hamburg | 28.01.2009

Der Renitente wird erwachsen

Der für seine gesellschaftskritischen Interventionen berühmte Ausstellungsmacher Florian Waldvogel ist Chef einer Institution – des Hamburger Kunstvereins – geworden. Und überlegt, wie er sich da politisch treu bleiben kann. VON PETRA SCHELLEN
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/der-renitente-wird-erwachsen/

.
.

.
metalink | Verantaltungshinweis aus d. Mopo

„DIE UNTÜCHTIGEN“ IM UEBEL & GEFÄHRLICH

Ein Hoch auf den Gesellschaftsbruch
Neue Show-Reihe stellt berühmte Exzentriker vor

VON FLORIAN MERKEL

Müßiggänger, Umstürzler, Exzentriker: Das neue literarisch-musikalische Show-Format „Die Untüchtigen“ huldigt Künstlern, deren einziger Leben- und Schaffenszweck der Bruch mit Stil und Gesellschaft war. Die erste Folge ist dem französischen Bohemien Jules Valles (1832-1885) gewidmet – ein Taugenichts und Tunichtgut, wie er im Buche steht. Und wohl kaum jemand könnte dessen Haltung überzeugender (re)präsentieren als das Nonkonformisten-Ratpack aus Anarcho-Entertainer Rocko Schamoni, Punk-Ikone Schorsch Kamerun, Prekär-Musiker Frank Spilker und „Grünen“-Mitgründer Thomas Ebermann.

In den kommenden Ausgaben stellt Hamburgs Subkultur-Schickeria weitere „untüchtige“ Autoren wie Erich Mühsam und Gisela Elsner, aber auch Kultur-Spötter wie Thomas Bernhard und Georg Kreisler vor. „Eine bessere Gesellschaft werden Sie in dieser Stadt nicht finden“, verspricht der Veranstalter. Glauben wir glatt!

Info:
Uebel & Gefährlich Morgen, 20 Uhr, 12 Euro

http://uebelundgefaehrlich.com/wegweiser-.html

http://www.mopo.de/2010/20100202/hamburg/kultur/ein_hoch_auf_den_gesellschaftsbruch.html

.

Jules Vallès (* 11. Juni 1832 in Puy-en-Velay, Haute-Loire; † 14. Februar 1885 in Paris) war ein französischer Journalist, Romanschriftsteller, Publizist sowie Sozial- und Literaturkritiker. Der Insurgent und gewählte Vertreter der Pariser Kommune setzte sich 1871 ins Exil nach London ab, wo er bis 1880 blieb, um der Vollstreckung des in Abwesenheit gegen ihn ausgesprochenen Todesurteils (14. Juli 1872) zu entgehen.

Er war Herausgeber der zumeist kurzlebigen Zeitschriften La Rue (1867), Journal de Sainte-Pélagie (1868), Le Peuple (1869), Le Réfractaire (3 Nummern) und Le Cri du Peuple (1871) =

http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Vall%C3%A8s

.

Zusammenfassung auf Facebook Fundus Polittbüro:

Jules Valles (1832-1885) wer kennt den denn noch? Eben, da liegt das Problem.
Valles ist so etwas wie der „Urvater“ der gesellschaftskritischen Boheme, also des Flügels dieser Spezies, der sich nicht bescheiden wollte mit der These, in der Jugend dürfe man sich ruhig austoben, um nach einer Zeit wilden Lebens um so gesättigter ein reifes, etabliertes Leben zu führen.
Jules Valles war: Bohemien, Literat, hungernder Gelegenheitsarbeiter, Aktivist der Pariser Commune, Herausgeber diverser Zeitschriften, gestrenger Feind jeglicher Disziplin, Phantasieuniform-Träger, zum Tode verurteilter, Begnadigter.
Seine Literatur, meint unser Lexikon zutreffend, sei „ein von wildem Hass und bitterem Humor erfülltes, scharfsinniges Werk in bisweilen krass realistischem Stil.“
Was von Valles an diesem Abend gelesen wird, ist also kompatibel mit Arbeiten von Ebermann, Kamerun, Spilker, Schamoni…

Und Valles ist fast logischer Auftakt einer Reihe, die DIE UNTÜCHTIGEN und ihr leben zwar nicht romantisieren, aber doch in notwendige Erinnerung rufen möchte.
Eine Lanze brechen für jene, die nicht mit beiden Beinen im Leben stehen, keine Realisten sind, die nach landläufigen Maßstäben weder gefördert noch gefordert werden wollen. Die – ob als literarische Figuren oder reale Autoren – den Anforderungen des (kulturindustriellen) Betriebes nicht gewachsen waren. Die gegenüber der Welt – „so, wie sie nun einmal ist“ – fremdeln.
Die Vergrübeltheit für keine Schande halten; die umstürzlerisches denken und, sollte sich die Gelegenheit ergeben, sogar praktizieren.

„Untüchtige“ Autoren wie Erich Mühsam und Gisela Elsner, grobe Spötter das Kulturgetriebe wie Thomas Bernhard, Albert Camus und Georg Kreisler werden also in den nächsten Monaten im „Uebel & Gefährlich“ präsentiert von alteingesessenen Schnapsnörglern und jungen aufstrebenden Versagern auf dem Weg ins kulturelle Nirvana. Die Fragestellung lautet: wie kann ich mir selbst möglichst erfolgreich Steine in den Weg legen.
_

Konzept und Textbuch entnehmen wir dem „Fundus“ der Vers- und Kaderschmiede im Polittbüro (die Thomas Ebermann dort seit gut 6 Jahren veranstaltet).

http://www.facebook.com/event.php?eid=240291624567&index=1

.

.

Front der Abtrünnigen

(Text zur Lesung 2004 Polittbüro)

Wer war Jules Valles? Der Politaktivist Thomas Ebermann und die Spa&szlig;punker Schorsch Kamerun und Rocko Schamoni kl&auml;ren auf: eine Hommage an den Aktivisten der Pariser Kommune

http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?dig=2004/03/29/a0273&cHash=603c7934a6

.

.

Endlich: Das Moderna Museet in Stockholm kauft systematisch Kunst von Frauen

Was die Geschichte fast vergessen hätte

Von JULIA VOSS | faz

STOCKHOLM, im April […] „Im Moderna Museet, das kann man jetzt schon sehen, wurden die Weichen neu gestellt, die Kunstgeschichte rollt nicht mehr nur die alten Gleise hinunter, sondern biegt plötzlich in andere Richtungen ab“ :

[…] Lars Nittve fuhr nach New York, besuchte die siebenundneunzigjährige Dorothea Tanning und die sechsundneunzigjährige Louise Bourgeois. Von beiden kaufte er Arbeiten. Neu erworben wurden auch Werke von Ljubow Popowa, Lee Lozano, Carolee Schneemann oder Judy Chicago […] =

http://www.faz.net/print/Feuilleton/Was-die-Geschichte-fast-vergessen-haette

.

.

.

Maurizio Cattelan

Posted on 14 June 2009

El italiano Maurzio Cattelan es sin lugar a dudas uno de los artistas mas importantes de los ultimos tiempos. Su sentido del humor siempre esta presente en todo su trabajo, el cual utiliza para descreditar y ridculizar tanto el arte en general como el mercado y las instituciones (galerias, museos, centros culturales) que lo promueven. Es por esto, …

http://www.colectiva.tv/wordpress/lang/es-es/maurizio-cattelan/

.

.

Pinault-Museum in Venedig eröffnet

Dürre am Wasser

François Pinault eröffnet sein Museum mit „Mapping the Studio“. Der neueste Schatz in der Sammlung des Milliardärs nimmt sich ein bisschen absurd aus in Venedig. Ein Ortstermin VON HAJO SCHIFF

http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/duerre-am-wasser/

.

.

++++++++++++++++++++++++++++

Aufgegabelt + ungeniessbar

Kunst & Kochen

.

| Wednesday, Evening-Panel: „Eelhouse in Aspic“, Restaurant Ordinarily

| Miércoles, tarde-Grupo: Anguilas Caseras en Gelatina, Restaurante Caprichios

| Mercredi soir-Panel: „le anguille de maison en aspic“ (petits et grands) n°: donnez huit, Restaurant Aragon

.

Migrants Map only

.

.

Partyvolk am Pranger

KRAWALLE Hamburger Polizei verteidigt ihren Einsatz beim Schanzenfest als „alternativlos“

Die Hamburger Polizei hat indirekt zugegeben, dass sie die Krawalle beim Schanzenfest am vorvergangenen Wochenende ausgelöst hat. „Es gab einen Zeitpunkt, wo es geboten war reinzugehen, anders als in den früheren Jahren“, sagte Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) am Dienstag auf einer Sondersitzung des Innenausschusses der Hamburger Bürgerschaft. Das Einsatzkonzept sei „richtig und alternativlos“ gewesen, sagte Ahlaus:

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig=2009%2F07%2F15%2Fa0126&cHash=be659098b7

.

.

Kultur – Telegramm +++ 12-07-09 +++

Tracy Chapman – NDR Open Air 2009 Sängerin Tracy Chapman Tracy Chapman wurde durch ihre meist sparsam instrumentierten sozialkritischen Songs, in denen es um die Trostlosigkeit des Alltags, soziale Probleme und die Kehrseite des „American Dream“ geht, weltbekannt. Noch heute, 20 Jahre nach Veröffentlichung des mit Doppelplatin ausgezeichneten, selbstbetitelten Debüts von 1988, werden ihre Folk-Hits „Talkin‘ Bout A Revolution“ und „Baby Can I Hold You“ an den Lagerfeuern dieser Welt gespielt und gesungen. Tracy Chapman erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Ihre bisherigen sechs Alben verkauften sich weltweit über 35 Millionen-mal. Die aktuelle CD der vierfachen Grammygewinnerin heißt „Our Bright Future“. Im letzten Jahr feierte sie ihr Bühnenjubiläum mit einer Solo-Tour. Diesmal ist sie wieder in Begleitung ihrer Band unterwegs, NDR 2 präsentiert ihr Konzert im Juli im Hamburger Stadtpark! Hamburg | Freilichtbühne Stadtpark Sonntag, 12. Juli 2009 Beginn 19.00 Uhr Freilichtbühne Stadtpark, Saarlandstr./Ecke Jahnring, Hamburg Tickets gibt es für 41,50 EUR zzgl. Gebühren* im Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen.

.

Tracy Chapman Across The Lines [Live Amnesty International]

.

.


08.07 2009

Kunst und Ökonomie in der Krise? Wozu Kunst studieren, wozu lehren? Ein offenes Gespräch zur Annäherung an Konjunkturphänomene im Leuchtturm der charismatischen Ideologie. Bedeutet die Weltwirtschaftskrise nicht nur eine Zäsur in den Ordnungen des Kapitals, sondern zugleich in denjenigen Feldern, die die kulturellen Bedingungen ihrer Herstellung setzen, so scheint künstlerische Praxis als protoprekäre Unternehmung ein Dauerzustand, in der „Krise“, zu sein. Das Kapitalverhältnis allerdings ist in der Kunstausbildung an der HfbK kein Thema und findet in der Auseinandersetzung um ästhetische Fragen keinen Platz. Kann eine ökonomische Krise aber gedacht sein, ohne Einfluss auf das kulturelle Feld? Wie könnte das Verhältnis dieser beiden Krisenphänomene zueinander befragbar sein an einer Institution, die den Namen Kunsthochschule für sich beansprucht hat? HfbK, Lerchenfeld 2 Donnerstag 9.7.09, 15h, R 228

10.07 2009

HH/Schanze: VV – ruft neues Fest aus Schanzenfest 12. September 2009

In der Flora fand heute eine Vollversammlung statt. Von verschiedenen Initiativen aus dem Stadtteil wurde dabei bekannt gegeben, dass am 12. September 2009 als Reaktion auf die Ereignisse am 4.7. ein weiteres Straßenfest im Schanzenviertel stattfindet.
Alle wurden aufgefordert, sich mit eigenen Ideen daran zu beteiligen. Es soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Polizeigewalt uns nicht davon abhält, den öffentlichen Raum zu nutzen. Innensenator Ahlhaus ist der politisch Verantwortliche für diesen Einsatz. Das Fest ist direkt an ihn als Botschaft gerichtet. (…)

Käptn Ahlhab auf der Suche nach dem weißen Wal

Rip it up and start again:
Schanzenfest am 12. September 2009
Hier bitte weiterlesen:
http://de.indymedia.org/2009/07/255753.shtml

.

.

Protest

Ehre sei dem „Schreibtischtäter“

Die Bremer Universität ehrt das Ehepaar Christa und Manfred Fuchs. Protestierende prangern aber die Rüstungsproduktion ihres Familienunternehmens an VON CHRISTOPH PAGELProtest
Ehre sei dem „Schreibtischtäter“
Die Bremer Universität ehrt das Ehepaar Christa und Manfred Fuchs. Protestierende prangern aber die Rüstungsproduktion ihres Familienunternehmens an VON CHRISTOPH PAGEL

http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/1/ehre-sei-dem-schreibtischtaeter/

++++++++++++++++++++++++++++
++++++++++++++++++++++++++++
.

.

Audimax in Münster besetzt

04.11.2009 – 12:17:07 Uhr – Veröffentlicht in Allgemein

Soeben haben Studierende den Audimax der Universität Münster besetzt. Nach den Besetzungen zahlreicher Hörsäle in Österreich in den vergangenen zwei Wochen auf Grund von miserablen Studienbedingungen und der Einführung von Zulassungsbeschränkungen breitet sich die Besetzungswelle aus:

In Japan und den USA sind Universitäten besetzt, gestern wurden in Heidelberg zwei Hörsäle besetzt und heute schließt sich Münster an.Wir rufen alle anderen Hochschulen auf, sich uns anzuschließen und ebenfalls Hörsäle zu besetzen um eine freie Bildung für alle Menschen durchzusetzen!

* Wir fordern den Stop der Ökonomisierung von Bildung!
* Wir fordern freie Bildung für alle!
* Wir fordern eine ausreichende öffentliche Finanzierung aller
* Bildungseinrichtungen!
* Wir fordern eine radikale Demokratisierung der Schulen und Hochschulen!

Konkrete Forderungen werden im Laufe des Tages diskutiert.

Kommt in den Audimax! Diskutiert mit und unterstützt uns!
Adresse: Johannisstr (Anglistik), schräg gegenüber vom Aegidiimarkt die Straße

weitere Informationen: http://www.unsereunis.de

http://www.bildungsstreik-muenster.de/aktuelles/allgemein/audimax-in-muenster-besetzt/

.

.

«Tom Waits du(e)rfte nicht zum NATO-Gipfel»

Gipfelsoli | Strasbourg-Soligruppe Rostock

Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg kritisiert Polizeipraxis zu Ausreiseverboten beim NATO-Gipfel

Pressemitteilung vom 11.1.2009

* Mitführen von Holzstückchen kein Grund für ein Ausreiseverbot aus Deutschland

Im Vorfeld des NATO-Gipfels im April 2009 verhängte vor allem die Bundespolizei über 100 Ausreiseverbote gegen vermeintliche GipfelgegnerInnen gem. § 10 Passgesetz. Nach dieser Vorschrift kann einem Deutschen die Ausreise aus Deutschland u.a. dann untersagt werden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dieser die innere oder äußere Sicherheit oder sonstige erhebliche Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdet.

Mit einer jetzt veröffentlichten Entscheidung vom 17.12.2009 (1 S 1395/09) stellt der VGH Ba-Wü die Rechtswidrigkeit eines Ausreiseverbotes gegen einen Rostocker Antimilitaristen fest. Den bei der Ausreise mitgeführten Holzstücken fehle die Indizwirkung für ein von der Polizei prognostiziertes gewalttätiges Verhalten des Betroffenen. Die damalige Praxis der Polizei, mit der inflationären Aufzählung sogenannter „Beweise“, seien es Flugschriften, Megafone, Bekleidungsstücke, Küchenmesser, Zeltstangen, Holzleisten etc., Gewalttätigkeiten herbeizudefinieren, wird nach Auffassung der Strasbourg-Soligruppe aus Rostock, die den Rostocker Betroffenen der Repression nach dem NATO-Gipfel beisteht, durch die jetzige Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zukünftig deutlich erschwert.

Die Polizei hatte durch diese „Beweise“ damals versucht, den Anwendungsbereich des § 10 PassG derart weit zu fassen, dass jedes noch so sozialadäquate Verhalten als Beleg für eine angebliche Gefährlichkeit des Betroffenen hätte herangezogen werden können. Letztlich wäre es möglich gewesen, willkürlich gegen jede Person, die nicht in das Bild der Polizei einer friedlichen DemonstrantIn passt, ein Ausreiseverbot zu verhängen. Das durch die Grundrechte geschützte Demonstrationsrecht wäre so ad absurdum geführt worden, so die Soligruppe […]

Verneint wurde durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bislang auch, dass lediglich das Mitführen eines Megafons die Annahme eines unfriedlichen Verhaltens begründen kann (1 S 809/09). Allerdings könnten neben der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in jüngerer Zeit wegen Landfriedensbruch z. B. im Auto mitgeführte Flugschriften und ein Megafon als zusätzliche Indizien zu werten sein […]

http://gipfelsoli.org | http://euro-police.noblogs.org

Die vollständige Pressemitteilung und ältere PM,s unter Kultur-Telegramm Medienwatch &amp; Metainfo (Homepage-Hauptseite)

.

Aktuelles

Liebe Mitglieder des Akademischen Senats,
morgen, Donnerstag, soll von Ihnen ein(e) neue PräsidentIn bestätigt werden.
Es wurde versprochen – und war nach dem Debakel mit Prof. Dr. Auweter-Kurtz auch dringend notwendig – das Verfahren für die Findung eines/einer PräsidentIn demokratischer und transparenter zu gestalten.

Bei dem anstehenden Wahlverfahren wurden stattdessen die Bedingungen unserer Wahrnehmung nach noch verschärft; Frau Auweter-Kurtz wurde weder den Mitgliedern des AS erst so kurzfristig vorgestellt, noch in einer geheimen (sondern öffentlichen) Sitzung bestätigt. Die Presseberichte und die plötzliche Eile um die Bestätigung eines/einer neuen PräsidentIn legt nahe, dass Prof.Dr.Lenzen, Präsident der FU Berlin, bestätigt werden soll. Heute am 18.11. beschloss ein großes Plenum Studierender im besetzten Audimax der Uni Hamburg, dass sie den Kandidaten für das Amt des Universitätspräsidenten nicht akzeptieren werden. Herr Lenzen ist Fördermitglied und Berater der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). Dabei handelt es sich um einen neoliberalen „think tank“, der nachweislich und ohne jeden Hehl im Sinne seiner Erfinder – die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie – Medienmanipulation betreibt.

An der FU Berlin betrieb Lenzen Elitenförderung und forderte „Exzellenz“, Universitäten betrachten er als Unternehmen, deren „gesamtstrategische Steuerung“ in die Hände der Hochschulleitungen gebracht werden muss – Mitbestimmung? Demokratie? Fehlanzeige! Wegen seines Umgangs mit den Selbstverwaltungsgremien an der FU Berlin sind seine Tage dort gezählt. Wir finden, eine Verlängerung seiner Tätigkeit in Hamburg darf es nicht geben! Auch um den Preis, dass eine Suche der Nachfolge von Frau Auweter-Kurtz vielleicht etwas länger dauert.

Wir bitten Sie sich Ihre Entscheidung auf der morgigen Sitzung vor diesem Hintergrund gut zu überlegen.

Mit freundlichen, solidarischen Grüßen,
AG Gremienkontakt des Aktionsplenums

Ausführlichere Informationen zum Nachlesen finden sich auf dem
Flugblatt [1] und auf den unten angegebenen Internet-Seiten.

[1] http://media.de.indymedia.org/media/2009/11//266232.pdf

– Seite der Audimax-Besetzung: http://hamburgbrennt.blogspot.com/
– Homepage der Kampagne für Gebührenfreiheit:
http://www.gebuehrenfreiheit.de/

– Initiative „Lenzen – Not My President“ an der FU Berlin:
http://lenzennotmypresident.wordpress.com/
– Dieter Lenzen Fanclub: Fanclub of Excellence: http://www.dieter-lenzen.de/

– Dossier zu Dieter Lenzen online:
http://www.praesidentenfindung.wachsender-widerstand.de/

.

.

Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg kritisiert Polizeipraxis zu Ausreiseverboten beim NATO-Gipfel

Strasbourg-Soligruppe Rostock

Pressemitteilung vom 11.1.2009

* Mitführen von Holzstückchen kein Grund für ein Ausreiseverbot aus Deutschland

Im Vorfeld des NATO-Gipfels im April 2009 verhängte vor allem die Bundespolizei über 100 Ausreiseverbote gegen vermeintliche GipfelgegnerInnen gem. § 10 Passgesetz. Nach dieser Vorschrift kann einem Deutschen die Ausreise aus Deutschland u.a. dann untersagt werden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dieser die innere oder äußere Sicherheit oder sonstige erhebliche Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdet.

Mit einer jetzt veröffentlichten Entscheidung vom 17.12.2009 (1 S 1395/09) stellt der VGH Ba-Wü die Rechtswidrigkeit eines Ausreiseverbotes gegen einen Rostocker Antimilitaristen fest. Den bei der Ausreise mitgeführten Holzstücken fehle die Indizwirkung für ein von der Polizei prognostiziertes gewalttätiges Verhalten des Betroffenen. Die damalige Praxis der Polizei, mit der inflationären Aufzählung sogenannter „Beweise“, seien es Flugschriften, Megafone, Bekleidungsstücke, Küchenmesser, Zeltstangen, Holzleisten etc., Gewalttätigkeiten herbeizudefinieren, wird nach Auffassung der Strasbourg-Soligruppe aus Rostock, die den Rostocker Betroffenen der Repression nach dem NATO-Gipfel beisteht, durch die jetzige Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zukünftig deutlich erschwert.

Die Polizei hatte durch diese „Beweise“ damals versucht, den Anwendungsbereich des § 10 PassG derart weit zu fassen, dass jedes noch so sozialadäquate Verhalten als Beleg für eine angebliche Gefährlichkeit des Betroffenen hätte herangezogen werden können. Letztlich wäre es möglich gewesen, willkürlich gegen jede Person, die nicht in das Bild der Polizei einer friedlichen DemonstrantIn passt, ein Ausreiseverbot zu verhängen. Das durch die Grundrechte geschützte Demonstrationsrecht wäre so ad absurdum geführt worden, so die Soligruppe.

Auch in dem hier vorliegenden Fall begründete die Polizei das Ausreiseverbot mit Holzstücken, die sie im Fahrzeug des Bekannten, mit dem der Rostocker gemeinsam zur Demonstration nach Strasbourg reisen wollte, gefundenen hatte. Diese Holzteile führte er nach Ansicht der Polizei zu gewalttätigen Zwecken mit. Desweiteren führte die Polizei zur Begründung das Vorliegen mehrerer Strafverfahren von 2001 -2005 gegen den Betroffenen in NRW und von zwei Verfahren im Jahr 2007 in Rostock an. Der VGH sieht jedoch bei den im Auto gefundenen Holzstücken keine verlässliche Indizwirkung für die Gewaltbereitschaft des Betroffenen.
Schließlich wurde gegen den Eigentümer und Fahrer des Wagens, der im übrigen als Zimmerer ein Reisegewerbe betreibt, kein Ausreiseverbot verhängt.
Auch bei den von der Polizei genannten Strafverfahren kritisiert der VGH deren fehlende Indizwirkung. Die angeblichen Strafverfahren aus NRW aus den Jahren 2001 bis 2005 hätten keine zeitliche Nähe zum Gipfel in Strasbourg gehabt und seien schon deswegen nicht relevant. Die beiden Verfahren aus 2007 führten in dem einem Fall zu einem Freispruch, im anderen Fall zu einer Einstellung und fallen auch deswegen als Indiz aus.

HINTERGRUND:

Gegen die massenhaft verhängten Ausreiseverbote wehrten sich schon im Vorfeld des Gipfels eine Vielzahl der Betroffenen mit Widersprüchen sowie Anträgen auf vorläufigen Rechtsschutz. Bereits im April 2009 gab das Verwaltungsgericht Stuttgart einer überwältigenden Mehrzahl der Betroffenen recht und gestattete diesen im Wege von einstweiligen Anordnungen die Ausreise nach Frankreich.

Das VG stellte darin klar, dass allein die Speicherung der Betroffenen in polizeilichen Datenbanken ein Ausreiseverbot nicht rechtfertigen kann. Auch der Einleitung eines Strafverfahrens in jüngerer Zeit kommt keine Indizwirkung für das Ausgehen einer Gefährdung durch den Betroffenen zu, wenn das Ermittlungsverfahren nicht zu einer Verurteilung geführt hat. Es müssen schon weitere Tatsachen hinzutreten, die die Annahme eines prognostizierten gewalttätigen Verhaltens rechtfertigen.

Verneint wurde durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bislang auch, dass lediglich das Mitführen eines Megafons die Annahme eines unfriedlichen Verhaltens begründen kann (1 S 809/09). Allerdings könnten neben der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in jüngerer Zeit wegen Landfriedensbruch z. B. im Auto mitgeführte Flugschriften und ein Megafon als zusätzliche Indizien zu werten sein (1 S 807/09).

In dem vorliegenden Fall wehrte sich der Betroffene mit einem Eilantrag vom 4.4.2009 an das VG Stuttgart gegen das Ausreiseverbot. Das VG Stuttgart wies seinen Antrag jedoch als unzulässig zurück, da das Fax zu spät beim Gericht eingegangen sei. Bei der nochmaligen juristischen Kontrolle durch den Verwaltungsgerichtshof stellte das Gericht allerdings fest, dass das Verwaltungsgericht Stuttgart den rechtzeitig eingegangen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz lediglich zu spät zur Kenntnis genommen hatte. Zudem, so der VGH – und das ist hier entscheidend – hätte der Eilantrag voraussichtlich wegen der oben erwähnten fehlenden Indizwirkung für ein gewalttätiges Verhalten Erfolg gehabt.

Dass es im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen, soweit bekannt, kein Ausreiseverbot gab, ist als ein Erfolg des konsequenten juristischen Vorgehens der Betroffenen gegen die willkürliche Polizeipraxis zu werten. Offensichtlich wollte sich die Polizei nicht erneut die Blöße geben, dass ihre Maßnahmen im Nachhinein durch die Gerichtsbarkeit in aller Deutlichkeit als rechtswidrig kritisiert werden.

Allerdings könnte der Strategiewechsel der Repressionsbehörden auch damit zu tun haben, durch die öffentlichkeitswirksame Festnahme von Hunderten von GipfelgegnerInnen während der Gipfelproteste selbst ihre „Macht“ deutlich sichtbar zu zeigen und dadurch auf potentielle DemonstrantInnen abschreckend zu wirken, anstelle weit im Vorfeld der eigentlichen Protestveranstaltungen an den nationalen Grenzen ohne wirksame Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit Menschen von der Teilnahme an Protesten fernzuhalten.
Dass dieser Plan nicht aufgeht, sondern auch die Praxis der Massenfestnahmen unter erniedrigenden und unmenschlichen Bedingungen während der Gipfelproteste in Kopenhagen sowohl von der Gerichtsbarkeit als auch in der Öffentlichkeit als rechtswidrig und skandalös angeprangert werden, ist Ziel der Antirepressionsarbeit. Eine Chance, dagegen vorzugehen, sieht die Soligruppe in einem konsequenten Skandalisieren dieser Polizeipraxis in den Gerichtsstuben und auf der Straße.

Kuriosität am Rande:
Für den Fahrer des Wagens war die Fahrt zur Demonstration nach Strasbourg eine Stunde später und 300 Meter weiter auch zu Ende. Die französischen Grenzbeamten sprachen ihm gegenüber ein Einreiseverbot aus. Begründung: In seinem Firmenfahrzeug wäre eine Person mitgereist, die eine Ausreiseuntersagung aus Deutschland bekommen hätte.

http://gipfelsoli.org | http://euro-police.noblogs.org

.

.

.

Pressemitteilung

Wg. Jobcenter: Staatsziel Kultur im Grundgesetz könnte jetzt Wirklichkeit werden Deutscher Kulturrat fordert Bundestagsfraktionen auf, jetzt dem Kulturbereich in der Krise nachhaltig helfen

Berlin, den 08.02.2010. Die Ministerpräsidenten der unionsregierten Bundesländer und die Fraktionsspitze von CDU/CSU haben sich im Streit um die Reform der Jobcenter geeinigt. Sie wollen mit den anderen Fraktionen im Deutschen Bundestag über eine Änderung des Grundgesetzes verhandeln. Die Opposition signalisiert Bereitschaft zum Gespräch.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert, dass bei den nun anstehenden Diskussionen zur Grundgesetzänderung jetzt endlich auch das Staatsziel Kultur im Grundgesetz auf den Weg gebracht wird.

Der Deutsche Kulturrat fordert, dass das Grundgesetz um den Art. 20 b „Der Staat schützt und fördert die Kultur“ ergänzt wird. Diese Grundgesetzergänzung entspricht 1 : 1 der Empfehlung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags Kultur in Deutschland.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: Dem Kulturbereich steht das Wasser bis zum Hals. Gerade weil die Kulturfinanzierung als sogenannte freiwillige Aufgabe der Kommunen missverstanden wird, leidet der Kulturbereich deutlicher als andere Bereiche unter der Finanzkrise der öffentlichen Hände. Jetzt soll das Grundgesetz wegen der Jobcenter geändert werden. Wir fordern die Fraktionen des Deutschen Bundestages auf, die bereits seit langem das Staatsziel Kultur im Grundgesetz verankern wollen, auf, die Chance dieser jetzt anstehenden Grundgesetzänderung zu nutzen. Die SPD-Fraktion, die FDP-Fraktion und die Fraktion Die Linke haben sich bereits für das Staatsziel Kultur im Grundgesetz ausgesprochen. Teile der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU/CSU-Fraktion haben sich ebenfalls zu Kultur als Staatsziel bekannt.
Jetzt heißt es Flagge zeigen und dem Kulturbereich in der Krise nachhaltig helfen.

.

.

.

Written by medienwatch & metainfo

August 27, 2010 um 09:31

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: