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Kapitalismus ruiniert sich selbst = Links und Beiträge

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Abrechnung mit Managern = Verantwortung wäre schon genug Druckversion
[ Etwas redundand: doch den passenden Champagner gibt es bereits auf dem Markt ]

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[sueddeutsche] Von Hans Leyendecker | Wie uns die Gier ruiniert: Ex-Auto-Vorstand Daniel Goeudevert wirft der Managerkaste in seinem neuen Buch Rücksichtslosigkeit vor. (Foto: medienwatch)


„Links ist heute die Weigerung, die Frage nach der Gerechtigkeit einfach dem Markt zu überlassen“, hat Erhard Eppler mal gesagt. Dieser Satz könnte von Heiner Geißler, Norbert Blüm stammen – oder von Goeudevert. Die Wechselbeziehungen zwischen Markt und Moral, Ökonomie und Ökologie analysiert der ehemalige Top-Manager in seinem Seerosen-Buch. (…)(…) Vielleicht, weil es immer noch viele Management-Darsteller gibt, denen der schöne Schein genügt, lauter Seerosen. Das Buch endet mit einem Sinnspruch von Hannah Arendt, der etwa lautet: Die Zukunft vorauszusehen sei ganz einfach. Man müsse nur Versprechungen machen und sie auch einhalten. (…)

Foto: Jörg Stange. medienwatch.de

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

weitere Artikel:
US-Ökonom Galbraith: Bankenrettung durch Insolvenz
Der amerikanische Ökonom James Galbraith (Prof. University of Texas) erklärt als Weg zur Rettung und Sanierung der Banken, dass diese für das Gemeinwesen akzeptabel gestaltet werden müsse, indem die Banken ein Insolvenzverfahren durchlaufen.
Steinbrück: Politiker des Jahres
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Aufgedeckt: Regierung und Medien verschleiern wahres Ausmaß der Finanzkrise
Es gibt offenbar koordinierte Bemühungen, das wahre Ausmaß der Finanzkrise zu verbergen: nach einem Artikel der „Zeit“ sind am 8.10.08 die Chefredakteure der führenden deutschen Medien zu einer Konferenz der Bundesregierung eingeladen worden. Bundeskanzlerin und Finanzminister Steinbrück forderten bei dieser Gelegenheit die Medienmacher dazu auf, in ihrer Berichterstattung darauf zu achten, dass sie keine nachteilige Stimmung verursache.
Kollaps des Dollar beginnt
Der Kollaps des Dollar, der breits vor einem Jahr eingesetzt hatte, nimmt derzeit weiter Fahrt auf, wie nun auch Analysten des Mainstreams erwartet wird. Die Gegenbewegung, die zwischenzeitlich stattgefunden hatte, war verursacht worden durch umfangreiche Reinanzierungen in Dollar, die infolge der Finanzkrise aufgelöst werden mussten und eine Nachfrage nach der US-Währung zur Folge hatten.
Konjunkturprogramm: Abwehr gegen deutsche Schmarotzer
Während inzwischen nahezu alle westlichen Industriestaaten und mit noch größerem Gewicht die neuen östlichen Volkswirtschaften auf keynesianischen Kurs schwenken, versucht die Berliner Regierung weiterhin die Fackel des Neoliberalismus hochzuhalten: Wirtschaftsinterventionen durch keynesianische Konjunkturprogramme werden auf Minimalmass beschränkt und offenbar hofft man, weitgehend kostenlos von den gewichtigen Massnahmen anderer Staaten partizipieren zu können. Nun geht die chinesische Staatsführung auf Konfrontationskurs.
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Wie der Schein trügt: das geschönte Konmjunkturpaket der Bundesregierung
Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung, das in seinem Umfang nur ein Vierzigstel dessen ausmacht, was der chinesische Staat hierfür investiert, stellt sich zu großen Teilen als Luftnummer heraus: unter das Konjunkturpaket werden eine Reihe von Ausgaben und Massnahmen subsummiert, die ohnehin geplant waren oder bei denen Ausgaben, etwa im Verkehrsbereich, nur vorgezogen werden. Darüberhinaus werden besonders die Baumassnahmen im entscheidenden Zeitraum des kommenden Jahres nicht wirksam infolge ihres Planungsvorlaufes.
Chefvolkswirt der Deutschen Bank befürwortet Keynesianismus
(sz) Selbst der leitende Volkswirt der Deutschen Bank, Walter, befürwortet nun keynesianische Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise. Offenbar steht das Wasser den Beteiligten nun bis zum Hals, während die Bundesregierung weiterhin den Kopf in den Sand steckt. Walter erklärt sowohl eine Mehrwertsteuersenkung um 3% aber auch die von der SPD vorgeschlagenen Konsumgutscheine für sinnvoll.
SZ im Kampf gegen sozial orientierte Konjunkturprogramme
(sz) An vorderster Front, im Gleichklang mit vielen anderen Medien, macht die Süddeutsche Zeitung Stimmung gegen Konjunkturprogramme, die vom neoliberalen Kurs der Umverteilung von unten nach oben abweichen. Als rotes Tuch bekämpft sie aktuell den Vorschlag der Austeilung von Konsumchecks: sie hätten offensichtlich zur Folge, dass „Leistungsträger der Nation“, wie Josef Ackermann nur ebensoviel profitieren würden, wie ein HartzIV-Empfänger oder Geringverdiener. Ein inakzeptabler Tabubruch gegen die weiterhin geltenden Leitlinien des Neoliberalismus.
Der deutsche Marsch in die Krise und die Alternativen
Angela Merkel gehört aktuell zu den Wenigen, die es noch wagen, das Banner des wirtschaftlichen Neoliberalismus unverhüllt in die sich rapide entwickelnde Wirtschaftskrise zu tragen, offenbar mit der Unterstützung führender SPD-Politiker. Demgegenüber hat Englands Premierminister Brown sich die Steigerung der Massenkaufkraft auf die Fahle geschrieben. Zwei Wirtschaftsexperten erklären in der „Zeit“, welches – nach keynsianischem Muster – wirksame Massnahmen sein könnten, warum welche Steuersenkungen helfen können.
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Während sich die Weltwirtschaftskrise im Gefolge der Finanzkrise zuspitzt und sich die Alarmmeldungen überschlagen, etwa mit umfangreichen Werksstillegungen in der Automobil- und Chemieindustrie, folgt offenbar die Bundesregierung den Rezepten des Reichskanzlers Brüning, der Anfang der 30er-Jahre durch die Verschärfung der Krise den Nazis den Weg ebnete.

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/19/die-wurzeln-der-krise-der-kapitali

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Written by medienwatch & metainfo

Februar 19, 2009 um 07:44

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