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Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe + „Neues aus der Anstalt“ + mehr

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Windsack geht um

Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel!

Ein Kommentar von Heribert Prantl | 09.06.2010, 07:39
Das Sparpaket ist nur bei den sozial Schwachen ein Sparpaket. Ansonsten ist es ein Windbeutel. Und die Politiker, die es als „sozial ausgewogen“ bezeichnen sind, um nicht Schlimmeres zu sagen, Spruchbeutel. Eingebrockt haben die Suppe, die sozial Schwache auslöffeln sollen, ganz andere.
http://www.sueddeutsche.de/politik/plaene-zur-haushaltssanierung-sparpaket-windbeutel-1.955712

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„Eisbergtheater“ in der Ida-Ehre-Gesamtschule 2009 | Foto: jst

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Hamburg

Ida Ehre Gesamtschule veranstaltet Spendenlauf mit SchülerInnen

Sponsorenlauf für kindgerechte Schulhofgestaltung

Was die Stadt seit Jahrzehnten nicht auf den Weg brachte versuchen nun Kinder möglich zu machen. SchülerInnen picken sich aus den Zuschauern, oder über ihre Eltern, bereitwillige „Sponsoren“ heraus. Die Ida-Ehre Gesamtschule wird durch die Schüler über eine Strecke von rund 450 Metern umrundet. Für jede erlaufende Umrundung zahlt der „Sponsor“ einen individuell vorher besprochenen festen Spendenbetrag, dieser wird vor dem Lauf in einer Namensliste eingetragen.

Während  die Rettungsgebahren für die HSH Nordbank zum „Fass ohne Boden“ generiert, de fakto die erforderlichen Mittel für Reparaturen und Umbauten nicht mehr vorhanden sind, versuchen nun Schule und Familien die im „Schritt der Schere“ eher „finanziell nicht besonders privilegiert“ sind, nun in Ansätzen, die notwendigen Gestaltungsfragen in die eigene Hand zu nehmen?

Ob Manager der HSH Nordbank oder Manager anderer Grossbanken, oder auch der Finanzsenator erscheinen werden (um ihren Pinatzbeutel zu öffnen) konnte die Redaktion leider im Vorwege nicht in Erfahrung bringen. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden. jst | Ida Ehre Gesamtschule


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Papenschule Hameln

Gestalten statt verwalten

Den Rattenfängern keine Chance zu geben und Kindern eine kindergerechte Schule, scheint der innere Auftrag der Schule in Hameln zu sein. Durch „Sponsorenläufe“ und andere Unterstützungsformen  konnten bereits einige Projekte verwirklicht werden:

Von der Betonwüste zum grünen Klassenzimmer

Aufbau einer Bewegungslandschaft und Lernen im Freien für die Kinder der Innenstadt => [::]

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Offener Brief
Ich bin Lehrerin an der Katharinenschule in der Hafencity, vormals Schule bei der Katharinenkirche. Diese Schule war bis 2009 eine von zwei Modellschulen im Schulversuch „Sechsjährige Grundschule“, ich war die Klassenlehrerin des ersten Jahrgangs, der in Klasse 5/6 an der Grundschule blieb.
Unsere Erfahrungen damit waren sehr gut, die Kinder, bei denen die Empfehlung, auf welche weiterführende Schule sie gehen sollten, nach vier Jahren Grundschule noch unsicher war, haben sich alle so entwickelt, dass sie auf die „bessere“ Schule gehen konnten, also Realschule oder Gymnasium.
Die Kinder, die auf die Hauptschule gingen, haben in jeder Hinsicht von dem Modell profitiert, da das soziale Lernen im Klassenverband während dieser sechs Jahre ihnen Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten bot, die sie nur in diesem Rahmen finden konnten. Der Aspekt des sozialen Lernens war für alle Kinder wichtig und sie gaben uneingeschränkt an, dass sie es als positiv bewerteten, solange an einer Schule, mit vertrauten Räumlichkeiten, Klassenkameraden und Lehrerinnen geblieben zu sein.
Ich hatte den Eindruck, dass sowohl starke als auch schwächere Schüler gute Möglichkeiten hatten, in dem Rahmen gefördert zu werden, der sie individuell weiterbrachte. Die Kinder, die nach dem Schulversuch in die siebte Klasse unterschiedlicher Hamburger Gymnasien gingen, waren zumeist sehr erfolgreich und hatten keine Probleme, Anschluss zu finden.

Ich glaube, dass die Schulreformgegner überholte Werte vertreten und Meinungsmache schüren. Zudem sind sie schlecht informiert und haben offensichtlich die ersten, spürbaren Veränderungen der Schulreform (kleinere Klassen, individualisierter Unterricht, Unterricht von Lehrerinnenteams) nicht mitbekommen, bzw. aus ihren Überlegungen ausgeblendet.

Der eine Punkt, den ich als Lehrerin schwierig fand, nämlich der, ohne Einspruchsrecht der Eltern nach der 6. Klasse über die weitere Schullaufbahn der Kinder zu bestimmen, wurde revidiert. Nun soll das Elternwahlrecht erhalten bleiben, die Schule gibt lediglich eine Empfehlung ab, die nach sechs Jahren jedoch sicherer ist als nach nur vier Jahren.

Aufgrund der für mich überzeugend an den Kindern in einer sich ständig verändernden Welt orientierten Reform in Anlehnung an Ergebnisse langjähriger Studien, Schulversuche und Erfahrungen aus den skandinavischen Nachbarländern werde ich der Vorlage der Bürgerschaft zustimmen und gegen die Vorlage der Volksinitiative „Wir wollen lernen!“ stimmen.

Dies ist nur eine sehr grobe Einschätzung der Lage und meine ganz persönliche Meinung.
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Wichtig ist es jedenfalls, dass so viele Leute wie möglich von dieser Möglichkeit der direkten Demokratie Gebrauch machen und sich an dem Volksentscheid beteiligen.

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Volksentscheid in Hamburg

Showdown eines Schulkampfs

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Künstler für die Schulreform

„Not in our Name, Scheuerl“

Auch die Hamburger Künstler-Szene wirbt für die Primarschule und gründet die Initiative „Prima Schule“ – obwohl sie sonst mit der Regierung nicht einverstanden ist. VON KAIJA KUTTER
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/%5Cnot-in-our-name-scheuerl%5C/

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In Hamburg tobt derzeit ein Kampf. Es ist der Kampf einer Gruppe aus dem Bürgertum. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen und vor allem mit viel Macht und Geld gegen die Ablösung des bestehenden dreigliedrigen Schulsystems. Ein Schulsystem, das sich nach Meinung vieler führender Wissenschaftler selbst überholt hat.

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Marketing

Rennen für das Studium

Die HAW verpricht ihren Fakultäten kleine Zuschüsse, wenn Studierende beim HSH Nordbank Run mitlaufen. Gespendet von einer Firma, die von Studiengebühren profitiert.VON KAIJA KUTTER | # 04.06.2010

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/rennen-fuer-das-studium/

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metamemo | Privatisierung

Käufliches Hamburg

Die Hansestadt versucht sich zu sanieren, indem sie öffentliche Einrichtungen verkauft. Doch die Verschuldung steigt weiter.
[..] Das birgt die Gefahr, dass sich der Staat zu weit zurückzieht. Die Entscheidung für oder gegen Privatisierung hat durchaus eine staatstheoretische Dimension.« Die Frage ist, in Hamburg wie anderswo: Was ist die Aufgabe des Staates? [..]
http://www.zeit.de/2006/28/Priv-Hamburg

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Meta Transport(e) GfoK »Vorsicht Kunst!« Gleichschaltung + Widerstand

Umbennung der ehemaligen Jahn-Schule zur Ida-Ehre Gesamtschule

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Kleine Vogelkunde: Stercorariidae [::]

…Und ob sie eigentlich spüre, dass das Sparpaket der Bundesregierung eine Kriegserklärung an die Mehrheit des Volkes sei, das eben kein Vermögen habe, das man ins Ausland bringen könne…

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TV-Kritik

„Neues aus der Anstalt“

Georg Schramm for President: „Ich kandidiere!“

Eine kleine Nachtkritik von Ruth Schneeberger
Georg Schramms letzter Auftritt in der ZDF-Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“ zeigt, welche Lücke er hinterlässt – um Bundespräsident zu werden.

http://www.sueddeutsche.de/medien/tv-kritik-neues-aus-der-anstalt-ich-kandidiere-1.955951

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Written by medienwatch & metainfo

Juni 9, 2010 um 07:07

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