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Hamburger Kammerspiele: Der andere Mann | Das Maß der Dinge | Pasta e Basta

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OF_Der_andere_Mann-1200flashphoto klick vergrößert | Foto: Oliver Fantitsch | Cornelia Schirmer, Götz Schubert, Karoline Eichhorn

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Der andere Mann

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Johannes (Götz Schubert) ehemaliger Buchhändler aus dem Osten und Elisabeth (Cornelia Schirmer) Journalistin aus dem Westen führen seit Jahren eine glücklich Ehe. Sie haben sich zu Zeiten der DDR kennengelernt – Johannes war eine sichere, vertrauensvolle Quelle für ihre politischen Berichte – und ineinander verliebt. Eine Liebe, die nicht sein durfte.
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Heute ist Johannes Politiker und Elisabeth arbeitet als politische Journalistin. Aktuell recherchiert sie für eine Auftrags­arbeit über Verurteilte, die gerade entlassen werden sollen. Zu diesem Thema trifft sie sich mit Corinna Heinrich (Karoline Eichhorn), die sich wegen Landesverrats im Gefängnis befindet. Elisabeth ist tief bewegt von Corinnas Lebensbeichte, die von einer großen Liebe handelt. Einer Liebe, die abrupt endete. Doch ein Zufall bringt ihr den geliebten Mann wieder in scheinbar greifbare, Nähe, aber wer ist dieser Mann?

Der andere Mann ist ein Stück über Hoffnungen, Täuschungen, Träume und skrupellose Ausbeutung. Drei Menschen begegnen sich in einem Dschungel aus Liebe, Illusion, Betrug und Wahrheit, und ein raffiniert kalkulierter Lebensentwurf zerbricht.

Ottokar Runze, der 2002 den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises für sein Lebenswerk bekam, wird „Der andere Mann“ inszenieren. In der Spielzeit 2005/ 2006 brachte er das Erfolgsstück „Mozart und Konstanze“ mit

David Bennent und Cornelia Schirmer und in der Spielzeit 2006/2007 die beliebte Komödie „Rose und Walsh“, jeweils als Deutschsprachige Erstaufführung, auf die Bühne der Hamburger Kammerspiele.

Karoline Eichhorn, bekannt aus vielen Fernseh- und Kinofilmen hat mit „Fettes Schwein“ ihr Debüt an den Hamburger Kammerspielen gegeben. Götz Schubert arbeitete an zahlreichen Bühnen. Neben der Theaterarbeit ist er in Fernseh- und Kinofilmen, wie beispielsweise „Das Sams“, „Neger, Neger Schornsteinfeger“, zu sehen gewesen. 2008 bekam er den 44. Adolf Grimme Preis für die Produktion „KDD“.

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Von Ottokar Runze | Regie: Ottokar Runze | Dramaturgie Evelyn Haake | Ausstattung: Stephan Mannteuffel

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Mit Karoline Eichhorn, Cornelia Schirmer, Götz Schubert

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Premiere 20. April 2009 Vorstellungen bis 7. Juni

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http://www.hamburger-kammerspiele.de

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Evelyn Haake «Briefe von Carmen»

Mietvertrag mit tödlicher Nebenwirkung?

Zum tragischen Tod der Dramaturgin Evelyn Haake

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JoHi_0077-700Foto Joachim Hiltmann

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Das Maß der Dinge

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Von Neil LaBute, Regie: Ralph Bridle
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Mit Marie-Thérèse Fontheim, Stefan Haschke, Jona Mues, Teresa Weißbach

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Der eher unauffällige Student Adam jobbt als Museumswächter. Eigentlich ein ruhiger Job, bis eines Tages die sehr attraktive Kunststudentin Evelyn ins Museum kommt und mit einer Farbspraydose auf das Feigenblatt einer männlichen Skulptur losgehen will. Nur mit Mühe gelingt es ihm sie davon abzuhalten. Trotz des Konflikts werden die beiden Streithähne bald ein Paar.
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Selbstbewusst verwandelt Evelyn den ungepflegten, nachlässigen Studenten Adam in einen heiß begehrten „Loverboy“ und Adam macht alles, um seiner Evelyn zu gefallen. Mit jedem Tag ihres Zusammenseins verändert er sich mehr. Statt seiner Brille trägt er nun Kontaktlinsen, lässt sich einen neuen Haarschnitt machen und geht ins Fitnessstudio. Evelyns Liebe macht offensichtlich einen anderen, schöneren und selbstbewussteren Menschen aus ihm. Amüsiert beobachten seine zwei bestenFreunde, Jenny und Philip, die selber demnächst heiraten wollen, Adams Metamorphose. Ist das der Beginn einer wunderbaren Romanze… oder der Auftakt zu einer verhängnisvollen Affäre?
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Mit psychologischer Genauigkeit und bösem Humor beschreibt LaBute, wie weit Menschen bereit sind, sich im Glauben an das große Glück manipulieren zu lassen.
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„Das Maß der Dinge“ wurde am 24. Mai 2001 am Almeida Theatre in London uraufgeführt und bald danach als das beste amerikanische Stück der letzten zehn Jahre gefeiert.
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Premiere 17. Mai Vorstellungen bis 4. Juli

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Foto: Bo Lahola | Tommaso Cacciapuoti, Love Newkirk, Matthias Buss, Dietmar Loeffler, Carolin Fortenbacher

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Pasta e Basta

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Der neue Liederabend von Dietmar Loeffler
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Mit Matthias Buss, Tommaso Cacciapuoti, Carolin Fortenbacher, Dietmar Loeffler, Love Newkirk
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Der Clou: Spitzenköche aus Hamburg kochen live auf der Bühne!
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Wir befinden uns in der Küche eines italienischen Restaurants. Drei Köche, ein Kellner, eine Tellerwäscherin. Einer aus der Küchencrew ist wirklich Koch aus Leidenschaft. Sein Leben besteht darin köstliche Pasta-Gerichte zu kreieren und weiter nichts; Pasta e basta eben! Für die anderen ist die Küche ein Platz ihrer Träume, Leidenschaften und der musikalischen Sehnsucht nach Italien.
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Kochlöffel ade, die Küche ist jetzt die große Bühne! Rührlöffel werden zu Schlagzeugstöcken umfunktioniert, auf dem Küchenbesen Bass gespielt und sogar ein Flügel hat seinen Platz in der Küche gefunden (heimlich!). Eingehende Bestellungen werden nur beiläufig berücksichtigt, Nudeln im Übermaß gekocht und das dreckige Geschirr durch den Müllschlucker entsorgt.
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Die Kehlen der musikalischen Truppe werden erst dann ziemlich stumm, als unerwartet eine Dame vom Amt in der Tür steht und droht, dem Treiben ein Ende zu setzen. Kann das Küchenquartett durch die Kraft ihrer Musik und der Spitzenkoch mit seinen köstlichen Pasta-Kreationen die Dame vom Amt betören und die drohende Schließung des Restaurants abwenden?
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Nach dem großen Erfolg von „Männerbeschaffungsmaßnahmen“ nehmen wir Sie diesen Sommer mit auf eine musikalische Reise nach Italien. Mit den Liedern von u. a. Adriano Celentano, Gianna Nannini und Paolo Conte wird „Pasta e Basta“ ein Abend voller Witz und voller großer Emotionen.
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Premiere 12. Juli 2009 | Vorstellungen bis 15. August

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Die nächsten Termine: 23., 24., 25., 26., 29., 30., 31. Juli / 1., 2., 6. und 8. August

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http://www.hamburger-kammerspiele.de

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[Dank an Simone Schmidt Marketing, Hamburger Kammerspiele]

Written by medienwatch & metainfo

Juli 23, 2009 um 18:46

Eine Antwort

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  1. Pasta e basta habe ich 2x gesehen.
    Einfach spitze.
    Wenn das Stück wieder aufgeführt wird,
    bin ich auch wieder dabei.
    Ein dickes Lob an Carolin Fortenbacher und
    an die anderen Schauspieler.
    Hinsetzen, unterhalten werden, abschalten.
    Was will man mehr?!
    Danke !!!
    LG
    Sylvia

    Sylvia Schröder

    Juni 1, 2010 at 06:20


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