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Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm + Mehr

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Test-Seite (Auswahl)

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“Wir haben keine Veranlassung, die Erzeugnisse der Kunst trotz all ihrer Verschiedenartigkeit und ihres spezifischen Charakters aus der Reihe der Dinge herauszugreifen. Die Erzeugnisse der Kunst sind die Instrumente zur Bearbeitung der menschlichen Emotionen. Das Erzeugnis der Kunst ist das Werkzeug für die direkte oder indirekte soziale Handlung”. Sergej Tretjakov

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Gesellschaft für operative Kunst, GfoK [Einführung]

Gunnar F. Gerlach

Die Gesellschaft für operative Kunst ist ein freier, assoziativer Zusammenschluß von geistigen und gestalterischen Energien und Kräften, denen die Kunst als Präsenten an der Wand und im definierten Kunstraum zu sehr die doppel-moralisch bildungsbürgerliche Attitüde der missverstandenen Macht repräsentiert und ihr desavouierender Nährboden geworden ist. Die eingreifende, operierende künstlerische Erkenntnis und Handlung hingegen in tatsächlichen individuellen und gesellschaftlichen Systemen und Fiktionen ist experimentell eher geeignet gestalterische und reflexive Tätigkeiten zwischen Sinnlichkeit und Reflexion ( die Künste, die Philosophie, der Schamanismus) als konkret heilende Bewußtwerdung und Konstruktive Vergessens-Seinsweise gleichgewichtig zu integrieren. Das zur Tat gewordene Wort und Bild versucht dabei alle möglichen, un-möglichen und para-möglichen Erkenntnisse sinnlicher und theoretischer Differenzierungen sensibel , sensitiv und surreal in einen Prozeß zu überführen, der in den flutenden und fruchtbaren Strom von realistischen und DaDa-istischen Haltungen mündet. Die Operationen sind dabei Ausdruck, Denk- und Sinnbild eines Dreistromlandes von Theorie, Praxis und Traum, die gemeinsam im Fluß sind – fluktuierende Dialektik. In diesem Zusammenhang beruft sich die „operative Kunst“ auf eine wissenschaftliche, historische, philosophische, anthropologiache und kunstwissenschaftliche Verknüpfung und Assoziation, die u. a. von Goya, Courbet und Morris über Tretjakov, Benjamin, Brecht und Breton zu Duchamp, Beuys, Böhmler, Brehmer und Hiltmann führt ( um hier nur einige Namen anzuführen die in dem von Gunnar F. Gerlach (kunst)historisch, wissenschaftlich-philosophischen Diskurs betont werden). Die Gesellschaft für operative Kunst wurde von Gunnar F. Gerlach als Ergebnis seiner philosophischen und Kunstwissenschaftlichen Arbeiten als Dozent, Kurator, Kritiker, Autor und Performer ( u.a. SOFI) 1998 gegründet. Durch das Zusammentreffen und wirken mit Jörg Stange (artbase, Kunst-Notdienst), dem 1997 verstorbenen Documenta-Künstler und Professors KP Brehmer, sowie die Zusammenarbeit mit dem Beuys-“Bruder“ Henning Christiansen und dem „SPUREN“-Herausgeber (initiiert von Ernst und Carola Bloch; Joseph Beuys), Schamanismus-Forscher und Filmkünstler Jochen Hiltmann (Prof. an der HfbK Hamburg; Vize-Präsident) formte sich der Gedanke einer geistigen und gestalterischen Mobilen-Eingreif-Truppe (MET). Die konstruktiven Diskussionen und wechselseitigen Anregungen mit dem Philosophen und Musiker Roger Behrens, sowie Gerlachs und Behrens Philosophie-Lehrer , dem Cassirer-Spezialisten Heinz Paetzold, sorgten dann für die offizielle und inoffizielle ( zum Teil auch namenlose) Konkretion der Aktion. Mittlerweile sind die Generationen übergreifenden Kräfte aus Musik, Kunst, Philosophie, Sozialwissenschaft, Film, Theater, Bühnenbild, Design und Literatur in China, Korea, Japan, Frankreich, Island, Österreich, Schweiz, Dänemark, England, Schweden, Bulgarien, Rußland, Nicaragua und den USA als Operateure auf dem Spielfeld (s. „Mash“ von Robert Altman):

„Erwacht das Erz als Posaune, so liegt die Schuld keineswegs an ihm“ Arthur Rimbaud

„Eigentlich bin ich Surrealist“ KP Brehmer

„Zeichen brauchen Austausch und Austausch braucht Zeichen“ Gunnar F. Gerlach

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FondFoto + Montage: Triptychon = Müller meets Müller 1997 | jst

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Museum der Gegenwart

Gunnar F. Gerlach: 1969 Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes
https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/30/gunnar-f-gerlach-1969-die-erneute-erwartung-des-eingeborenen-menschensohnes/

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Vortrag von Gunnar F. Gerlach Ort: Gustav Heinemann – Bildungsstätte; Vortrag gehalten im Rahmen einer Tagung der “Erich Mühsam Gesellschaft” (Lübeck) 1996

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Modelle operativer Kunst zwischen Avantgarde und Anarchismus

Überlegungen zum Verhältnis von Kunst und Politik

“Wie lange wollen Sie noch beim ersten Schritt bleiben?” (Joseph Beuys)

Gunnar F. Gerlach

Meine sehr geehrten Damen und Herren, gemäß dem von mir gewählten Titel dieses Vortrages möchte im Folgenden ein Modell der Operativen Kunst in Theorie und Praxis für die gegenwärtige Lage in den bildenden Künsten und der Gesellschaft entwickeln. Neben einer Erläuterung der Begriffe und des Zusammenhanges von Avantgarde und Anarchismus werde ich versuchen meine Thesen zu begründen, was heute eine politische, soziale und revolutionäre Leistung der bildenden Kunst ist und sein könnte. Die Schlußfolgerungen vollziehen sich dann auf der Folie einer problematischen, gegenwärtigen Situation zwischen der Medien – Technologischen Gesellschaft und den Versuchen der Rest-Avantgarden in der bildenden Kunst mit ihnen subversiv umzugehen und zu argumentieren. Die Praxis schließlich unmittelbarer, eingreifender Kommunikations-Akte scheint mir auch zwei Jahre nach Hoyerswerda, Hünxe, Rostock, Lübeck, Magdeburg und Solingen eine adäquate Antwort zu sein, als jede hermetische Gralsuche nach einer wirklich endgültigen und erlösenden Faschismustheorie. In diesem Sinne ist auch eine “House-Aktie” zu verstehen und unterstützenswert: eine aktive Regulation verfehlter Sozial – Politik mit den Mitteln der künstlerischen Arbeit zu leisten.

Wenn über das Verhältnis von Kunst und Politik reflektiert wird, ist meist ein Problem schon übersehen worden: die künstlerische Tätigkeit ist seit der Renaissance auf individuelle Praxis ausgerichtet, die politische Arbeit orientiert sich an dem gesellschaftlichen Gefüge. Selbstdarstellungen und Narzißmen sind unleugbare Tatsachen auf beiden Seiten, haben aber mehr mit Psychologismen und den jeweiligen, medialen Verwertungs-Systemen und ökonomischen Interessen, Marktorientierungen zu tun. Ginge man davon aus, den Freiheitsbegriff ins Zentrum der Diskussionen zu stellen, ergäbe sich hier eine ganz andere, überraschende Verbindung: das historische Ringen um Freiheit markiert das Engagement von sehr vielen gesellschaftlichen Gruppen, aber ganz besonders jenes von Künstlern und politisch denkenden Menschen oder Politikern. So wird auch verständlich, warum in relevanten, künstlerischen und politischen Theorien, Äußerungen und Handlungen der Begriff Freiheit stehts zentral thematisiert wurde. Heinrich Böll formulierte das Problem bereits vor Jahren wie folgt: “Das ist es, was die Gesellschaft mit der Kunst macht: mit dem Markt erdrücken, Freiheiten in Freiheiten zerteilen.” Dahinter verbirgt sich auch latent die Kritik an einer historischen Konstruktion, die am Anfang mit dem schillernden Wort Freiheit lockt, um sie am Ende dem gesellschaftlichen Rahmen, dem Markt, als oberster Rationalität einzuverleiben.Bakunin erkannte dieses Dilemma: “Im System der Materialisten, das allein das Natürliche ist, schafft erst die Gesellschaft, weit entfernt davon, die Freiheit zu verringern und zu beschränken, die Freiheit der menschlichen Individuen.

Sie ist die Wurzel, der Baum der Freiheit und ihre Frucht. Deshalb hat der Mensch zu jeder Zeit seine Freiheit nicht am Anfang, sondern am Ende der Geschichte zu suchen, und man kann sagen, das die tatsächliche und vollständige Befreiung des Menschen das große Ziel, das erhabene Ende der Geschichte ist.” Diese Gegen-Konstruktion zur bürgerliche Logik hat zwei sehr elementare Metaphern bei sich: Wurzel, Baum und Frucht der Freiheit sind auf Natur hingedacht, und die lernende Praxis am Anfang ist Bedingung der Möglichkeit zur Freiheit am Ende zu gelangen. Nach Ernst Bloch ist Freiheit die Möglichkeit zur Auswahl, also zur distinkten und differenzierten Wahrnehmung, als Basis des individuellen Vernunft-, Geschmacks- und Werturteils. Die Wahrnehmung wird so über den Körper gedacht und vollzieht sich über die innere Formung und Vorstellungskraft: Mit dem Körper Sehen, heißt es z.B. für den anderen offenen Werkbegriff bei Franz Erhard Walther. Hand führt zur Handlung. Auch in den Künsten ist es möglich über ein breitgefächertes Handwerk zu verfügen, um sich dem Urteil einseitig klassen- und gruppenspezifischer Geschmacksurteile zu entziehen. Erst der nach Schiller im Spiel zu sich und seiner Freiheit gelangene Mensch, kann mit der Kunst angemessen und frei seine Mittel und Wirkung erzielen. So werden Hand und Handlung zu einer auf Freiheit und Offenheit gerichteten Haltung – politisch wie künstlerisch. Zwei Künstler, haben in Theorie und Praxis in unserem Jahrhundert am deutlichsten und intelligentesten eine Verbindung von sensiblem, künstlerisch-philosophischem Bewußtsein mit politischer Wirkkraft verbunden und gelebt; André Breton, der Kopf der surrealistischen Bewegung, und Joseph Beuys, der erst die Republik und dann die halbe Welt mit seinen Aktionen und Statements herausforderte.

Breton Satz: “Einzig das Wort ist die Freiheit vermag mich noch zu begeistern”, zieht die Konsequenz aus künstlerischer und politischer Theorie und Praxis, Joseph Beuys erkennt das Freiheitsprinzip generell in Akten der formenden und gestaltenden Tätigkeit und thematisiert hier vollkommen logisch gedacht das schöpferische in jedem Menschen als zentrale Frage aller individuellen und gesellschaftlichen Handlungen und Veränderungen: “… denn Kreativität, das heißt Schöpferkraft, die unfrei wäre, wäre ein Widerspruch in sich selbst. Also ist wahre Wissenschaft der Kreativität prinzipiell Freiheitswissenschaft.” Dieser Gedanke führt konsequent zur Vorstellung einer “Sozialen Plastik” der Gesellschaft als einer gestaltbaren Form, als einen in sich arbeitenden, energiegeladenen Organismus. Der schöpferische Widerspruch selbst liegt nach Hegels Dialektik natürlich auch darin, denn nach ihm bewegt sich nur, Trieb und Tätigkeit, was “in sich selbst einen Widerspruch hat”. Dieser Widerspruch ist die Kunst selbst; individuelle Obsession und soziale Wirksamkeit unter einen Hut zu bringen; das ist unlogisch, aber wem es gelingt, der macht wirksame Kunst. Denn Kunst, Können kommt aus dem altmittelhochdeutschen und heißt der Trick oder der Dreh etwas darzustellen. Als eine Spielart der Zauberei galt das Bild oder das Abbild also nicht umsonst als magisch aufgeladen und hatte rituellen Charakter. Mit dem Wandel der Zeiten, wandeln sich die Materialien, Techniken und Wertsysteme und ihre “kommunizierenden Röhren”. Es ist eine historische Tatsache, daß der Kampf um und für Freiheit und Gerechtigkeit eine Leidensgeschichte ist. Hier begegnen sich künstlerisches Bewußtsein und politische Utopie erneut – im inneren und äußeren kreativen Umgang mit dem Leid.

Hier begegnen sich künstlerisches Bewußtsein und politische Utopie erneut – im inneren und äußeren kreativen Umgang mit dem Leid. Religion, von lateinisch religio, bedeutet das “Zurückgebundensein” in frommer Scheu. Was bedeutet dies anderes, als sich seiner eigenen Ein-Gebundenheit im gesamten Netz der Vielheiten in Natur und Kultur bewußt zu sein, die Anderen und Fremden Mitmenschen in ihrem spezifischen So-Sein erkennen und achten zu lernen. Die fromme oder heilige Scheu vor den schöpferischen Möglichkeiten der Anderen ist Bedingung für Dialog und Multilog. Edgar Wind, Kulturhistoriker aus dem Panofsky-Kreis bezieht sich in seinem Aufsatz und gleichnamigen Buch “Kunst und Anarchie” nicht umsonst auf den Begriff der “heiligen Scheu”: “Im allgemeinen fürchten Künstler nicht so sehr den Verlust der Phantasie als ihr Übermaß…/… und doch mit gleicher Stärke, eine heilige Scheu vor der Phantasie, die ihrer Dichtung leben verlieh.” Wind bezieht sich hier auf Goethe und Baudelaires Praxis der innneren Disziplin. Der Begriff der heiligen Scheu stammt von Platon und kein Philosoph hat den göttlichen Wahnsinn der dichterischen Eingebung- z.B. die Welt retten zu wollen – beredter gepriesen als er; und doch hat er ihn mit Argwohn verfolgt. Dahinter steht die Annahme, der Mensch könne durch seine Vorstellungsgebilde verwandelt werden. Und so sah Platon in der Kunst der Nachahmung ein gefährliches Spiel das zu verwerflichen Charakteren führt.

Goethes Aussage, daß, wer keine Religion habe, möge wenigstens Kunst haben, bezieht sich darauf: in Form gebrachte, gezügelte Vorstellungskraft aus dem Inneren für das Äußere als einem sozialen Raum.

Dies entsprach zudem nahezu prophetisch der Entwicklung in unserem Jahrhundert. Nachdem Nietzsche Gott sterben ließ, und damit unverschuldet der Einseitigkeit instrumentalisierter Vernunft das Begründungsfeld ebnete, ersetzte die Kunst die Kirche. Innerlichkeit als Freiheitsbegriff wurde sukzessive abgeschafft. Shaftesburys “inward form” beeinflußte die deutschen Geisteswissenschaftler und Künstler. Herder, Humboldt und Hegel folgten ihr genauso wie Caspar David Friedrich und Phillip Otto Runge. Der Rationalismus, besagte instrumentalisierte Vernunft, gegen die Adorno und Horkheimer mit ihrer kritischen Theorie u.a. ankämpften, führte nun in den Terror von Industrie, Technologie, der Kultur-Industrie und ihrer Agenten. Von ihnen leitet sich der gegenwärtige Verdummungs- und Abstumpfungsfeldzug in den Mediengesellschaften ab. Kultur-Technologie ersetzt die Reflexion über eine Korrelation und Relationalität von Form und Inhalt durch technologische Lösungen in einer Kommunikation, die den vom Inhalt befreiten Diskurs über abstrakte Zeichen produziert. Diese Art der instrumentalisierten Vernunft macht KZ´s erst denk- und vorstellbar; losgelöst von innerer Formung, Emotion und Reflexion wird alles einfacher. Technische Lösungen waren noch nie das Problem der Menschheit. Die ökonomischen, emotionalen, ethischen und ästhetischen Probleme sind jedoch bis heute einer Verflüssigung nicht viel näher gekommen. Und so, wie die in ein übergreifendes Herrschaftssystem eingebettete Religion als Kirche in ihr emotionales Gegenteil geführt wurde – von deren inneren Schau als Befreiung zur veräußerlichten, bloßen Form als Unterdrückungs- und Machtinstrument, hat sich auch die Funktion der Künste für die Gesellschaft gewandelt, Museen sind heute Staats- und Markt-Kathedralen ökonomischer, und damit politischer, Kräfte.

Mit ihnen schreibt man die Geschichte des Kapitals auf perfideste Weise fort. Sie repräsentieren nicht mehr Erkenntnisse der philosophischen, sozialen und ästhetischen Reflexion, sondern ein Wertesystem von Shareholder Values, und könnten auch “Dow Jones Memorials” oder “Gebäude zum Dax” genannt werden. D.h. auch: der Begriff postmoderne Willkür ist schon wieder ein Gespenst, denn willkürlich ist da nichts. Nur sind es nun die Werte des angeblich freien Marktes, die den Tausch eines vermeintlich bohemiantischen Lebensgefühls gegen Börsenaktien tauschen lassen. Abstraktionswert Geld gegen einen seiner Inhaltlichkeit, Geschichtlichkeit und Geistigkeit beraubten Geschmackswert. Aber über Geschmack läßt sich gerade deshalb köstlich streiten, weil Geschmacksurteile abhängig sind von der Freiheit zur Auswahl, und die ist nun einmal bis heute eine Frage der ökonomischen Möglichkeiten. Geschmacksfragen sind im heutigen Jargon Fragen der Schichten und Zielgruppen – Also doch: Klassenfragen. Aber die Hoffnung, die in der Kunst sich manifestiert, ist auf freie Entfaltung des frei entfalteten Individuums gerichtet, daß sich seiner gesellschaftlichen Bedingt- und Verhältnismäßigkeiten sensibel und intelligent bewußt ist. Freie Assoziation der frei Assoziierten, so hieß es bei Karl Marx immer so schön. Der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Aby Warburg hat nicht von ungefähr seinen berühmten Bilderatlas zum Fortleben der Antike “Mnemosyne” benannt. Mneme ist der aus dem griechischen stammende Terminus für Gedächtnis, Erinnerung. Die mythologische Gestalt der Mnemosyne, Tochter des Uranos und der Gäa, die von Zeus geschwängerte Mutter der Musen; der Künste also. Sie ist die Personifikation von Gedächtnis und Erinnerung. So wird die Betrachtung der Kunstentwicklung bei Warburg aus dem lebensnotwendigen “Zurückgebundensein” an Gedächtnis und Erinnerung gleichzeitig zur Dokumentation einer Leidgeschichte der Menschheit.

Es ist das Ringen um Freiheit und Ausdruck, daß in jeder Gesellschaft ständig bedroht ist. Besonders dann, wenn art bzw. kunstferne Kategorien ihre erkenntnistheoretischen und praktischen Ergebnisse negieren und als Frage von Angebot und Nachfrage in ein heuchlerisches System transformieren. Um Kunst als Basis, als geistige Ernährungsgrundlage verwirklichen zu können, bedarf es einer Gesellschaft, die eine auf historischer Wahrhaftigkeit basierende Ethik besitzt. Dann könnten nicht nur emotionale, ethische und ästhetische Konzeptionen zu Geschwistern werden. Gesellschaftliche Gestaltung könnte aus der Unmittelbarkeit individueller Formung und seinem Anrecht auf Ausdruck zu einem verwirklichten sozialen Körper wachsen. Der sich seiner Selbst- und Fremdverantwortung bewußte Mensch würde über seine innere Proportionierung im Multilog mit den Experimenten und Ergebnissen der Anderen Mitmenschen ins Offene und Freie aus Vertrauen gehen können. Die Entwicklung einer als Unterstützung für ein soziales Projekt gedachten “House-Aktie”(*) ist an dieser Stelle eine glückliche Übereinkunft von moralischer Phantasie, künstlerischer Innovation und konkreter Hilfeleistung vor Ort. Gunnar F. Gerlach

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(*) “Hausaktie, House-Aktie” Ateliernotstand = (symbol. + aktive) Hausbesetzungen° – Projekte: Martinistrasse + Essenerstrasse (ehem. Rüstungskomplex, Kammerspiele Probebühne etc.) Mappenwerke: „Wasseraktie“,  „Haus des Widerstands“ 1991/96 (jst – gfg – gfok)

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Stipendiaten,  Kunsthaus Hamburg 2007, Kulturbehörde

Gebrauchinformation

PDF Katalogtext Gunnar F. Gerlach_2007

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https://medienwatch.files.wordpress.com/2008/11/bowler-gfok-medienwatch3.gif?w=700

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 Andreas Kreul, Kunsthalle Bremen 1998 | Richard Hamilton | Gunnar F. Gerlach | (Kontaktbogen) Fotos: Jörg Stange

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Richard Hamilton: Die Welt neu ordnen

https://medienwatch.wordpress.com/richard-hamilton-die-welt-neu-ordnen/

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[Haus des Widerstands°]

https://medienwatch.wordpress.com/%E2%80%9Ehaus-des-widerstands-aktive-archive%C2%B0/

Übersetzungsformen der Moderne (Auszüge)

Morsetext: Materialien + Katalog “Aus der Eisenzeit” etc.

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Klimaforschung

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| Gesellschaft für operative Kunst | Society of operative Art | | Segeln & Kegeln = Spiegelbericht | Gebt 8(cht) zum Segeln und Kegeln | gfok |photos/kunst-trifft-g8/

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Kurzfilm auf ARTDOXA – Gebt 8 – Segeln & Kegeln

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Peter Lohmeyer liest aus „Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger G8 / GfoK- Projekt: „Gebt 8(cht) zum Segeln und Kegeln“ auf der SS Catharina 2007 vor Heiligendamm

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G8-Projekt

G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

Kunst trifft G8

[Heiligendamm 2007 mit einem Zweimaster unterwegs zu den „Heiligen am Damm“]

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„Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto „Seefahrt tut not“ waren wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Malerei, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufgebrochen — und zwar zu den „Heiligen am Damm“. Der Zeitpunkt war der 4. bis 8. Juni 2007, mit dem zweimastigen wunderbaren Segelschiff – der SS Catherina“. Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange, Kurzfilm von Lothar Mattejat (Kurzfilmfestival: Metropolis-Kino + St. Pauli Stadion + Kurzfilmtage Köln)

http://www.flickr.com/photos/kunst-trifft-g8/

Der Hauptfilm:

G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

Hans-Peter Weymar

(Lichtmess-Kino, Matinee Rote Möwe)

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Film in besserer Auflösung: (Mattejat)

http://www.lotron.de/segelmasterfinal/movie.html

weitere Projekte via Metasynapse

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»Die Wasseraktie«

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G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

“Diese alte Schachtel, die Vernunft, hatte schließlich so restriktive Formen angenommen, daß der Geist im Laufe der letzten Jahre gegen sie auftreten mußte.” René Crevel

Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto “Seefahrt tut not” wollen wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufbrechen – und zwar zu den „Heiligen am Damm“ [..] =
https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/15/gebt-8cht-zum-segeln-und-kegeln/?preview=true&preview_id=235&preview_nonce=965b249a4b

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Am 5.12. spendiert die AG Energie kostenlose CO2-Zertifikate

Anlässlich des Klimaaktionstages im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen lädt Attac Berlin zum Kegeln ein. Mit jedem CO2-Ausstoß können 9 niedliche Pinguine von ihrer Eisscholle gekegelt werden. Fieß? Macht nix! Schließlich winken satte Gewinne in Form von Sonnencreme und Eisbonbons. Ein Zertifikat gibt’s gratis dazu. Und wer besonders erfolgreich ist, qualifiziert sich zum “Helden des Klimawandels”.
http://www.klimagipfel2009.de/attac-berlin-ag-energie-bowling-for-copenhagen/

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Manifeste für die Kunst

»Schluss mit dem seichten Kunst-Geleier: Manifest trifft Party … wie es ausgeht – werden wir sehen und hören«http://manifeste.twoday.net/

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metamemo

Der Barbar als Kulturheld – Bazon Brock III : gesammelte Schriften 1991 – 2002 ; Ästhetik des Unterlassens, Kritik der Wahrheit – wie man wird, der man nicht ist.
http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=17&sectid=1085&highlight=unterlassens#sect

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Meta-Memo(s): Eben als… etc.

Eben als…

er betrachtete, im Geiste, eines der Geschenke seines Freundes, daß vordergründig genommen eigentlich kein Geschenk im Sinne des Schenkungsgedanken war. Auf ein Gefühl bezogen und gedacht, das einfach nur erfreuen sollte, sondern der „Doppelbödigkeit des Objektes“ eine andere Bedeutung innewohnte, als ein Geschenk in gewöhnlichem Sinn. Ein schlichtes Schränkchen, sehr wahrscheinlich für Badezimmer entwurfen und seriell produziertt, löst erst jetzt, etwa ein Jahr später erneut weitergehende Assoziationen aus, die in sich genommen Anlaß genug bergen, – die Gedanken und die Kette ihrer gestrigen und gegenwärtigen ansatzhaften Deutungen, als ein Antrieb zu nehmen und weitergehende Reflektionen zuzulassen. Jedem Gegenstand wohnt diese Möglichkeit inne. Hier, handelt es sich um ein kleines Hängeschränkchen, rund 60X40X20 cm klein oder groß, welches auf den ersten Blick, äußerlich nicht gleich offenbart, für welche Art künftigen Inhalt’s es denn erfunden wurde. Beim Koffer hingegen wüßte man es gleich. Das stimmt natürlich nur an Oberfläche des Begriffs, kennt man die anderen Koffer, – wie bei Joseph Beuys, oder Boltansky fällt ihm ein… Meer
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/06/eben-als/

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Pressemitteilung.
Gesellschaft für operative Kunst (Gunnar F. Gerlach + Jörg Stange) Society for operativ Arts demonstriert am 31.05.000 ab 20.00

„Operation in Production – Revolution Triple O[P]„

Nach den Ein-Stellungen und Aktionen „ero[t]ica toxicologia“ (Künstlerhaus Weidenallee, Februar 2000) und „Re:Duchamp“ (Kulturbahnhof Bremen, Lubelsky Galleries New York, etc.) nun der dritte Teil eines An- und Um- und Drunter- und Auf-Liegens, Stehens und Handelns in der Anderwelt.

Auf der Basis einer von dem Kunstwissenschaftler, Dozenten und Kurator, Gunnar F. Gerlach, erarbeiteten Theorie, gegenwärtig sich logisch und kohärent entwickelnder Prozeße, im neu zu definierenden Kontext der Kunst ( auch im Sinne einer anonymen Kunst-Produktion mittelalterlicher Mönche bis hin zu u.a. Gustave Courbet, William Morris, Marcel Duchamp, Sergej Tretjakov, KP Brehmer und Joseph Beuys), die ihre spezifische historische Verankerung besitzt, stellt sich seit der unfreundlichen Übernahme von Wort und Bild, durch Medien- und Militär-technologische-Strategien nunmehr die Frage, nach dem Eigentlichen der Kunst in Gegenwart und Zukunft. [..] mehr
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/06/eben-als/

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Zeitzeugen, Parallelraum:

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/23/rede-von-franz-straus-tagung-der-csu-landesgruppe-in-sonthofen-1974/

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Was ist ein Medium?

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/16/formlabor-was-ist-ein-medium/

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“Und wenn eine Tatsache menschenfeindlich ist, den Menschen verletzt, dann leugnet er sie sogar. Das ist der sogenannte Antirealismus des Gefühls . . . Das ist eine sehr kollektive Arbeit, die wir hier machen, es gibt Stücke von ganz verschiedenen Filmemachern und Autoren, Schlingensief ist dabei. Aber alles, was ich mit dieser Organisation der dctp nun seit 21 Jahren mache, setzt eigentlich etwas fort, was mal ein Buch war, das ich mit Oskar Negt schrieb, “Öffentlichkeit und Erfahrung”, 1972. Wir antworteten damit auf das, was Habermas in “Strukturwandel der Öffentlichkeit” schrieb. Uns ging es um den Erfahrungsbegriff, wie nehmen Menschen etwas auf – das mag ja so objektiv sein, wie es will, aber objektiv sind auch die Emotionen der Menschen, die Antworten. Das ist eine Öffentlichkeits-Theorie, an der ich nach wie vor sehr hänge. Dass es Öffentlichkeit geben soll, und zwar unter Anwesenden”

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Hier gehts weiter =

http://www.sueddeutsche.de/kultur/522/470073/text/

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KUNST IM HARTZ, mit der wir die Ausstellung ARKADIEN AUFRÄUMEN in den Räumen von BauArt beschliessen.
Den Auftakt wird der Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach mit einem kurzen Einführungsvortrag machen, in dem er über das Bild Arkadiens in der Kunst, über Landschaft, Paradies und sozialutopischen Anspruch referiert. Ebenfalls eingeladen sind die Künstler Filomeno Fusco und Malte Willms, die beide in vollkommen unterschiedlicher Weise an Schnittstellen gesellschaftlicher Strukturen arbeiten, welche hier im Fokus stehen. Es geht um Fragen und Kriterien, die bestimmend sind für das Betriebssystem Kunst in Bezug auf das
gesellschaftliche, das heisst hier explizit auch individuelle Problem des Ausgeschlossenseins (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/category/bauart-arkadien-aufraumen/

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metameo

Land schafft — wer oder was?

…Bei Arbeiten wie Meditationswand — Landschaft (1969), auch Landschaft, imaginär (Grünkeil auf Wand) genannt, und Landschaft 2 (1969) war nun keineswegs daran gedacht, den Betrachter ‘die Augen nach innen kehren zu lassen’. Der tätige Betrachter war gefordert, nicht der ‘Bruder Innerlich’. Trocken berlinerisch hatten vordem die Bilder-Prediger ihre Abfuhr bekommen: “Mensch, jeh in dir!” — “War ich schon. Ooch nischt los.”
Von seiner Idealen Landschaft [1968] hat Brehmer eine “Volksausgabe” verfertigt. Wenn er zudem eine “Museumsausgabe” herstellte, war damit nahegelegt, an den kunsthistorischen Typ ‘ideale Landschaft’ der Malerei zu erinnern, wie ihn etwa Claude Lorrain repräsentiert. Solche ‘ideale Landschaft’ ist aus Versatzstücken zusammengesetzt — interessanterweise hat sie keine Entsprechung in der außenweltlichen Realität, sondern allein in der Vorstellung der Maler und der Betrachter. Ihre Elemente waren Kulturepochen, deren Ideale in dieser Landschaft übernommen wurden, im besonderen der Antike.
Menschen tauchen darin vergleichsweise nur als Statisten auf, in Beziehung zu einer Idealarchitektur und zum mythischen Arkadien, auch das ist kein historischer Ort. Für einen Kosmos, nicht nur für einen bestimmten Ausschnitt einer ‘Gegend’ oder der Welt steht die ‘ideale Landschaft’; sie ist Paradigma für die Einheit von Mensch, Natur und Kultur.

Auszug aus: Sicht-Agitation! Schlüsselbilderr und Bilderschlüssel, Prof. S.D. Sauerbier, KP Brehmer “Alle Künstler Lügen” , Katalog / Museum Fridericianum, Kassel 1998

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-sauer.html

https://medienwatch.wordpress.com/942/

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Altonaer Museum:

…Mojib Latif u. Gunnar F. Gerlach = Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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DADA-Ethik

…Da eine erhebliche Vakanz, im Regierungszirkel, als temporäres Macht-Vakuum durch multiple Verfehlungen zu erwarten ist, gilt es für die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. Denn die damit einhergehenden Änderungen, sind überraschend positiv und könnten einen surrealen Kulturschock auslösen. Die Ergebnisse sind dem Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Kein wirkliches Arkadien – der schrittweisen Annäherung soll Tribut gezollt werden (…)

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/02/ende-der-akzeptanz-ethik-seminare-fur-bad-politics/

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Et in arcadia lego!

Hafencity ohne Hafen. Hatte man nicht schon den Versuch unternommen, die alten Segelschiffe aus dem Museumshafen Neumühlen in den Sandtorkai zu schippern? Eine Via Nostalgia, um den Charme des zukünftigen Hafen-Paradieses zu steigern. Nun wurden sie wieder zurückgepfiffen. Der Ort ist wieder Hafenlos.

Es bleibt beim vielzitierten „Würfel-Husten“. Die frischgebauten Kästen in Reihe drei und vier lassen nur noch einen Kommentar zu: „Et in arcadia lego!“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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ARKADIEN II der etwas andere (ELB) Spaziergang

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/arkadien-ii-glas-loffel-sand-elbspatzirrgang-09/

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Film/Fotos: Jörg Stange, gfok

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Altonaer Museum: noroomgallery präsentiert Arche & Archive ein Klimaabend

mit Klimaforscher Mojib Latif und Gunnar Gerlach

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Kiör | Hamburger Waschhaus: Bitte nicht waschen…

https://medienwatch.wordpress.com/kior-hamburger-waschhaus-bitte-nicht-waschen%E2%80%A6-ohne-kunst-und-kunstler-%E2%80%9Csammlung-ebeling%E2%80%9D/

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Nachrichten aus dem Netz: Erderwärmung made by men + Kunstwissenschaft ist Klimaforschung etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/12/sz-nachrichten-aus-dem-netz-erderwarmung-made-by-men/

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II Teil Gunnar F. Gerlach KP Brehmer Frise gfok | Fragment
medienwatch.wordpress.com Sichtbar seit 27.04 2010
Uploaded: April 1, 2010 at 12:46 pm
Author: medienwatch
Length: 00:04:47
Rating: 5.0


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„die neue mitte“
grafiken von stefan waller

einführung: gunnar f. gerlach
[gesellschaft für operative kunst]

http://www.blockbau.org/seiten/2000.html

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Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurszo: Wildnis – Wermut – Wissenschaft

Meisterabend (Ausstellung, Gespräch, Musik, Trinken, Video)

Die Frage nach der Abhängigkeit von Forschungsgegenstand, -ergebnis und ökonomischer Abhängigkeit wird ins Voraus gesetzt. Gesetz ist die Willkür der Betrachtungsweisen von Wildnis (Dschungel, Natur) und Wissenschaft (Ordnung, Kultur). It will be …

Teilnehmer: Gerlach / Jurzso / GfoK*
* Gfok ist: Gesellschaft für operative Kunst, im vorliegenden Fall mit folgenden Operatoren: Jörg Stange, Corinna Korth, Maja Mos, Hannes Wienert, Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurzso
http://www.puzzelink-evidenz.de/167.html

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Gunnar F. Gerlach – Ralf Jurzo – Corinna Korth – Maja Moes – Jörg Stange – Hannes Wienert es spielt MAO (Multiples Anästhesie Orchestra) [Video: Udo Herzog] In Zusammenhang mit puzzelink_evidenz. 3.8.2001 BITTE/DANKE: Gesellschaft für operative Kunst

http://video.google.com/videoplay?docid=-2270732651617375454# www.metasynapse.de

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Gunnar F. Gerlach
OHNE METAPHER – KP Brehmer, oder:
Wie einer auszog „ein bißchen über das richtige Leben“ zu lehren

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-gerlach.html

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11.07.2007 | Blau – Zimmer für Kunst und andere
1. Nachbereitungs-Vorstellung (Filme, Konzept, Erfahrungs-Berichte, Dokumente und Gespräche) über das Projekt: „G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln“
veranstaltet vom 4.-8.Juni 2007 vor den Heiligen am Damm von der „Gesellschaft für operative  Kunst“
(Idee/Konzept: Gunnar F. Gerlach / Jörg Stange; Mitorganisation: Silke Peters)

http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/PROG07.html

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Gängeviertel

Gunnar F. Gerlach
Prof./Doz. f. Kunstwissenschaft und philosoph. Ästhetik; Freier Kurator und Autor; Gründungs-Präsident der „Gesellschaft für operative Kunst“

Die sozialen, künstlerischen und politischen Aktivitäten im und für das Gängeviertel folgen mehr als einem Gebot der Vernunft. Nach jahrzehntelangen, fatalen Kahlschlägen in sozialen, bildungsbezogenen und künstlerischen Bereichen und Milieus durch eine ein-dimensionale, pseudo-bürgerliche, neo-liberalisierte und ökonomisierte Politik der Hansestadt Hamburg (aller bürgerlichen Parteien, mit Ausnahme der Linken, die noch gar nicht beteiligt waren und wurden) – die durchaus als postmoderne „Strategie(n) des Vergessens“ (Burghart Schmidt: Philosoph, ausgebildet u.a. von Ernst Bloch) nagativ-dialektisch bezeichnet werden muss – zeigen die am Projekt intensiv Beteiligten und Künstler aus allen Alters-, Sozial- und Berufsschichten uns nicht nur den Mangel an Bewußtsein städtischer Planungen,  der Politik und Ökonomie aktiv auf, sondern setzen mutig und durchdacht neue Maßstäbe für realistische und notwendige Eingriffe (Operationen), soziale Kompetenz (Vernetzungen heterogener Interessensgrupen) und historische Reflexivität (Denkmalpflege, Sozialgeschichte, Stadtidentität etc.). Allein in den letzten vier Wochen zeigen sich die künstlerischen Arbeiten, Ausstellungen und Performances auf einem stetig wachsendem Niveau. Dieser hoffentlich gelingende Geist- und Leib-Einsatz schreibt eine Geschichte fort, die mit den hehren Namen von Ernst Bloch, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse (etc.) und Joseph Beuys verbunden ist: die „Soziale Plastik“ und der „erweiterte Kunstbegriff“ aus dem „Geist der Utopie“ (EB), die doch Realismus meinen,  fragen eben evolutionär-revolutionär in Permanenz: „Wie lange wollt ihr noch beim ersten Schritt bleiben“ (JB)…

Den ‚Be-Spielern und Kunst-Setzern‘ des Gängeviertels ist hier ein nächster Schritt gelungen und ihnen ist zu wünschen, „Das Prinzip Hoffnung“ (Ernst Bloch) weiter in human stadtveränderdne Projekte und Projektionen mit aller Kraft und Energie umsetzen zu dürfen und zu können. – „Der Moment ist günstig“ … Oktober 2009

http://das-gaengeviertel.info/support/unterstuetzer.html (nach Jahren gelöscht)

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Morsemanko:

Die [Option der Oper°]

Randnotizen: Diskursives Morsemanko [Fraktale zum FraGen°]
https://medienwatch.wordpress.com/morsemanko-die-option-der-oper%C2%B0/

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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund°

Wagner.
Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren,

Ist ehrenvoll und ist Gewinn;

Doch würd’ ich nicht allein mich her verlieren,

…Weil ich ein Feind von allem Rohen bin.
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben Ist mir ein gar verhasster Klang;
Sie toben wie vom bösen Geist getrieben, Und nennen’s Freude, nennen’s Gesang «..»

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/14/deutsche-rebe-schuttelfrost/

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Diskurs | Kunst + Politik

Roger Behrens: Gegen Ohne Für

Thesen und Notizen zur Podiumsdiskussion am 19.09.2009 in Hamburg.

»Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung«. Karl Kraus, ›Pro domo et mundo‹, in: ›Die Fackel‹, 13. Jg., Heft 315 / 16, 26.Januar 1911, S. 32

Geht es um das Verhältnis von Kunst und Politik, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation, kommt man um eine kritische Spezifizierung der damit verhandelten Begriffe nicht herum; problematisch, aber unvermeidbar ist dafür eine zunächst abstrakt allgemeine Infragestellung der Begriffe (»Was ist Kunst?«, »Was ist Politik?«, »Was ist Gesellschaft?« etc.).
Kunst ist ein soziales Verhältnis; und wie jedes soziale Verhältnis kann sie nur dialektisch bzw. in ihrer Dialektik begriffen werden. Dazu gehört als wesentliches Moment, dass es keine positive Definition der Kunst gibt:

http://spektakel.blogsport.de/broschur/roger-behrens-gegen-ohne-fuer/
http://www.glanzundelend.de/konstanteseiten/krausprodomo.htm

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weiterführendes Material:

http://spektakel.blogsport.de/
http://phase2.nadir.org/rechts.php?register=autorin&wert=KERSTIN%20STAKEMEIER&seite=6

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Esther Leslie: Walter Benjamin, Politics, Aesthetics

http://www.rebelart.net/diary/esther-leslie-walter-benjamin-politics-aesthetics/002117/

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metatip(p)

siehe Blake-River-Group | readymade, Cone Edition = Fluxus-Abstract° [::] + [::] + [::]

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Diese Seite wird erweitert: Letzte Änderung am 22.05.2010
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Written by medienwatch & metainfo

Januar 15, 2009 um 10:31

7 Antworten

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  1. […] Zum Kurzfilm G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln. Auf dem Grabstein von Ulrike Meinhof steht/stand mit Kreide geschrieben: “Freiheit ist nur im Kampf um Befreiung möglich”. Dieser Text, ein Lenin-Zitat, wurde 2007 in dem Mattejat-Film als „weiblicher Gesang“ unterlegt = Film-Sequenz: während die “fliegende Kamera” Richtung Zaun von Heilgendamm mit dem Fahrrad (Heimkind) unterwegs ist: Aber hören sie, hört selbst. Gradzeichen klicken zwischen der Klammer (oben).

    https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst-projekte/

  2. […] Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm + Mehr […]

  3. […] Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm + Mehr “Wir haben keine Veranlassung, die Erzeugnisse der Kunst trotz all ihrer Verschiedenartigkeit und ihres spezifischen Charakters aus der Reihe der Dinge herauszugreifen. Die Erzeugnisse der Kunst sind die Instrumente zur Bearbeitung der menschlichen Emotionen. Das Erzeugnis der Kunst ist das Werkzeug für die direkte oder indirekte soziale Handlung”. Sergej Tretjakov https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst-projekte/ […]


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