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HSH Nordbank: Dr. Werner Rügemer empfiehlt Ermittlungsverfahren

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Fachautor Dr. Werner Rügemer im Philturm der Universität Hamburg am 30.03. Er spricht über die „Banken-Rettung” und die globalen Finanzmarktgeschäfte, – über die Verantwortung und die Verpflichtung dem Gemeinwohl gegenüber. Aber auch über die in Teilen kriminellen Hintergründe und Handlungen die zur ggw. Situation geführt haben… (jst, medienwatch April 10, 2009)

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Ermittlungsverfahren gegen HSH Nordbank

Hamburg (dpa) – Die Krise um die schwer angeschlagene HSH Nordbank hat ein juristisches Nachspiel: Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat gegen Verantwortliche der Landesbank ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Das Verfahren gehe auf eine Strafanzeige des Hamburger Rechtsanwalts Gerhard Strate zurück (..)

Auszug / RA Strate Anzeige:

Der Vorstand einer Kapitalgesellschaft habe die Pflicht, das Vermögen der Aktionäre «wie ein sorgfältiger und gewissenhafter Kaufmann zu betreuen» Außerdem müsse die Führungsspitze bedenken, dass bei einer Insolvenz der Bank die sogenannte Gewährträgerhaftung der Hauptanteilseigner – der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein – greift «und letztlich der Steuerzahler für die Verluste der Bank einzustehen hat». «Vor diesem Hintergrund waren ihm (dem Vorstand) risikobehaftete Geschäfte, die spekulativen Charakter trugen, von vornherein verboten.»

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http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/572598

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*Auf der Veranstaltung im Philosophenturm der Universität Hamburg zur Bankenrettung, fragt eine ZuhörerIn nach der juristischen Möglichkeit. eine Anzeige wegen „Untreue“ einzuleiten. Dr. Rügemer ermutigt den/die Fragenden es zu tun. jst

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HSH-Nordbank

Ermittlungen gegen Nordbanker

Während die Hamburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen HSH-Nordbank-Mitarbeiter eingeleitet hat, könnte auch Ex-Minister Marnette ein Verfahren drohen – wegen Geheimnisverrats VON MARCO CARINI

http://www.taz.de/!682036/

Auswahl an kritischen Informationen zur Finanzkrise:

https://medienwatch.wordpress.com/2009/03/22/chipcard/

Uni-Philosophenturm: Betreiben Banker und Politiker den “größten Bankraub aller Zeiten” ?

/bank-oder-leben-betreiben-banker-und-politiker-den-grosten-bankraub-aller-zeiten/.

* Veruntreuung durch die Bank – Veruntreuung durch Spekulation mit fremden Eigentum: Veruntreuung durch die Manager und des Aufsichtsrats der Bank, von ihnen anvertrautes Kapital, das dieses Vertrauens-Verhältnis, eine besondere Sorgfaltspflicht den Bankkunden gegenüber verlangt. Risiken dieser Größenordnung, seien daher nicht nur aus moralisch-ethischen Gründen verboten, sondern auch aus juristischen Gründen. Da die Verantwortung dem Kunden gegenüber im Vordergrund stehen müsse. Diese Sorgsfaltspflicht, im Umgang mit der Sicherheit des anvertrauten Geldes, wurde auf das Ärgste verletzt: Durch stark risikobelastete Spekulation, auf sogenannten Steuerinseln – oder auch „Finanzparadiese“ genannt. Dieser Kapitaltransfer sei deshalb auch juristisch verboten. Die „Finanzjongleure“ hätten das wissen müssen, auch die Satzung der Bank, ließe diese extremen Risiken über unverantwortliche Transfers, wie auf den Cayman Islands in der Karibik nicht zu. Damit sei der Verdacht der Veruntreuung erhärtet und begründet. (Freie Wiedergabe: Jörg Stange)


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medienwatch.wordpress.com | Fotos: Jörg Stange, gfok

Written by medienwatch & metainfo

April 10, 2009 um 20:12

2 Antworten

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