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Steven Spielberg verfilmt Martin Luther King = 1968 + mehr

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Martin Luther King

Spielberg darf (ver-)filmen

Der Anführer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 60er Jahren war 39 Jahre alt, als er in Memphis erschossen wurde. Der Film will auch Kings berühmte Reden, darunter die „I Have a Dream“-Ansprache bei einem Protestmarsch 1963, zeigen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1763547_Martin-Luther-King-Spielberg-darf-ver-filmen.html

Martin Luther King wandte sich ab 1966 mehr und mehr gegen den Vietnamkrieg, was nicht alle seine Weggefährten erfreute. Wie viele weiße Amerikaner standen auch große Teile der schwarzen Bevölkerung auf Seiten der Befürworter dieses Krieges, zudem gab es kaum Unterstützung von den Gewerkschaften. Viele Bürgerrechtler befürchteten, dass sich die Bürgerrechtsbewegung mit einer Parteinahme gegen den Krieg selber schaden würde, weil Präsident Johnson benötigte Mittel für sie streichen lassen würde. Zudem nahmen die Spenden seit der Argumentation gegen den Vietnamkrieg rapide ab. Doch King wich nicht zurück, er ging von da an den eingeschlagenen gewaltlosen Weg nicht nur gegen die Rassentrennung im Süden, sondern auch zunehmend gegen Armut und Krieg, einen Krieg, dessen amerikanische Tote in den Südstaaten der USA auf getrennten Friedhöfen für Weiße und Schwarze bestattet werden mussten. In diesem Zusammenhang argumentierte er oft, dass viele Milliarden US-Dollar, mit denen große soziale Probleme behoben werden könnten, in den Krieg investiert würden. Er versuchte, nun für alle benachteiligten Menschen, insbesondere natürlich immer noch für die schwarze Bevölkerung, bessere Lebensbedingungen zu erreichen.

King wurde so zur persona non grata im Weißen Haus und vor allem auch beim FBI unter Chef Hoover. Die Zusammenarbeit mit der Antikriegsbewegung und deren weißen Führern sowie seine Pläne, unter anderem im Jahr 1968 einen Poor People’s March (etwa: Marsch armer Leute) nach Washington zu organisieren, fanden immer mehr Kritiker. Bei diesem Marsch wollte sich King auch für die anderen Minderheiten des Landes einsetzen (…)

http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_King

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Hartmut Wasser

USA: Wirtschaft. Gesellschaft. Politik.

http://books.google.de/books-Hartmut-Wasser-USA

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The Presidential Medal of Freedom

1977: Donald Rumsfeld => [::] [::] [::] [::] – Henry Kissinger => [::] – Martin Luther King (posthum) – James Watson => [::] – Lady Bird Johnson => [::] – Arthur Fiedler => [::] – Irving Berlin => [::]

http://de.wikipedia.org/wiki/Presidential_Medal_of_Freedom

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Norman-Solomon: Sein Buch „War Made Easy“ wurde in einer Dokumentation mit dem Untertitel „Wenn Amerikas Präsidenten lügen“ herausgegeben.
http://zmag.de/autoren/Norman-Solomon

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Der Begriff „Dollar“ wird auf die Währungsbezeichnung Taler zurückgeführt, mit welcher englische Kaufleute im Zuge des Seehandels mit Norddeutschland (nordtt. Aussprache „Doller“ oder „Daller“ für „Taler“) in Kontakt kamen. Ursprünglich bezeichnete das englische Wort Dollar Großsilbermünzen. Zunächst wurde die englische Crown aus dem 16. Jahrhundert im Volksmund Dollar genannt. In den nordamerikanischen Kolonien, die außer den Münzen von Massachusetts keine eigene Prägung besaßen, zirkulierten Münzen verschiedener europäischer Länder. Das mexikanische Acht-Reales-Stück (Peso de à ocho) war am weitesten verbreitet und wurde als spanischer Dollar bezeichnet. 1792 wurde per Gesetz der Dollar als Währungseinheit der USA festgelegt. Über die Entstehung des Abkürzungszeichens des US-Dollars, ein ($) oder zwei über den Buchstaben S gelegte senkrechte Striche, gibt es verschiedene Theorien: Eine geht vom Münzbild des „spanischen Dollars“ aus, bei dem die um die Säulen des Herkules gewundenen Spruchbänder Anlass für die Abkürzung waren. Wahrscheinlich aber ist das Zeichen eine Übereinanderschreibung der Anfangsbuchstaben U und S von United States, wobei durch Weglassung des unteren Querstrichs des U das $ entstanden sei. Eine andere Erklärung sieht in dem Dollar-Zeichen eine Ligatur für Peso (ps).

http://de.wikipedia.org/wiki/Etymologische_Liste_der_W%C3%A4hrungsnamen

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eGoli  = als Wanderarbeiter in den Goldminen Südafrikas, als Arbeitssklaven u. Baumwollpflücker in Amerika,. „Indianer und Schwarze“ hatten keine Rechte. Die schwarzen Sklaven bauten den weissen Rassisten ein „Weisses Haus“  [::]

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NEGER / USA / Spiegel 16.09.1968

Schwarz ist schön

Kisa kukiona baiti kufana yasiwe marefu yakwe mwanamanga …“ In einer New Yorker Schule singen schwarze Schüler dieses Liebeslied ihrer afrikanischen Vorfahren. Sie sind Amerikaner, sie singen in Kisuaheli, der wichtigsten Sprache Ost- und Zentralafrikas.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45954028.html

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“Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern 2. Das Menschengemässe aufbauen, nur das ist Kunst und sonst garnichts”

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Wörterbuch: (N)on° = [Nicht]

Adjektiv
  1. angezogen
  2. angestellt
  3. gestellt
  4. drauf
Adverb
  1. weiter
  2. fort
  3. zu
  4. ein
Präposition
  1. an
  2. auf

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Ein Skandal, der die Republik veränderte =

Wer (ver-)filmt diese Geschichte und die (verbrecherisch) demagogische Lügenpropaganda, durch bewusste Unterlassungen und lancierten Falschmeldungen der Springerpresse etc.? Ein aufklärender Beitrag im Spiegel: Die „Krumme Strasse“ ist Synomym für die honorierten „krummen Machenschaften“ kolportierender Massen-Medien: Kurras ein Doppelagent?

1968

STUDENTENREVOLTE

Ein Skandal, der die Republik veränderte

Von Reinhard Mohr

Opfer werden zu Tätern gemacht – und Täter zu Opfern: Am 2. Juni 1967 schießt Polizist Kurras dem unbewaffneten Benno Ohnesorg eine Kugel in den Kopf. Doch die Öffentlichkeit macht nicht den Totschläger verantwortlich, sondern die Studenten. Das ist der Beginn der Revolte von 1968:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4181/1/ein_schuss_der_deutschland_veraendert.html
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Karl Gerold

„Eine Zeitung muss frei von politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten sein.“

– Als 1969 dem frankistischen Innenminister des totalitären Spanien, Manuel Fraga Iribarne, das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, gab Gerold die ihm 1967 verliehene Auszeichnung zurück. Er gab dazu am 13. Februar 1969 eine Erklärung ab. Diese Geste führte zu erheblichem Aufsehen und einer Debatte des Deutschen Bundestags.

Karl Gerold gilt als eine der außergewöhnlichen journalistischen und Herausgeberpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.
Karl_Gerold = Journalist gab 1969 das Bundesverdienstkreuz zurück
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Frankfurter Rundschau zum hundertsten Geburtstag von Karl Gerold:

„Die Antwort ist: Sie sagen, die Deutschen sind eben und bleiben die Deutschen – gleichgültig ob sie Nazis sind oder sich Demokraten nennen“

Aus diesem Grunde gebe ich heute, im Moment des verhängten spanischen Ausnahmezustandes, das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik zurück. Wenn die „Bonner Demokraten“ Verdienstorden und Doktorhüte an Faschisten verteilen und von Faschisten annehmen, so will ich nichts, aber auch gar nichts, mit diesem schmählichen Vorgehen zu tun haben. Nie und nimmer kann ich einen Orden im Besitz haben, wenn meine Freunde, die spanischen Freiheitskämpfer, durch diejenigen im Zuchthaus sitzen, denen Ihr Eure Orden verleiht. Und deshalb sende ich mit gleicher Post, da diese Zeitung in Bonn erscheint, den mir verliehenen Orden an den Herrn Bundespräsidenten zurück“ 1969 (…) Begründung/Ausschnitt:

Hier zum vollständigen Text von Karl Gerold:

fr-online.de//ueber_die_fr/karl_gerold_zum_100._geburtstag/957590_Karl-Gerold-am-13.-Februar-1969-      (Seite 2 fehlt!)

2014 04-07. ergänzt. Hier ist der Beitrag komplett: http://archive.today/pjCx
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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Fotos + Bildbearbeitung: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach – GfoK – Kunstarchiv


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