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Archive for the ‘Medienbeiträge: Man Son Manson 1969 Kunsthalle’ Category

Man Son 1969: Wenn Ästhetik auf Politik trifft | Medienbeiträge zur Ausstellung

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Kunst als Schock-Erlebnis

In der Hamburger Kunsthalle thematisiert die Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ Extreme der späten 1960er-Jahre.

Hamburg | Von Wolf Jahn

Eigentlich ist die Erinnerungs-Party längst gelaufen. Das große Memo an das Jahr 1968 fand in 2008 statt. In der Kunsthalle aber beginnt die historische Aufarbeitung. Schuld daran trägt Charles Manson, berüchtigter Anstifter zum Massenmord. Die Manson-Morde ereigneten sich 1969, zeitgleich zur Mondlandung und zum Mord auf dem Altamont-Rockfestival. Alle drei Ereignisse begreift die Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ als ein Zeitphänomen. Und will damit auf die Ambivalenz utopischer Visionen aufmerksam machen, auf das Umkippen friedfertiger Heilsbotschaften in blutrünstige Grausamkeit (…)

http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/29/1028266.html

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Als ’68 vorbei war

Eine Hamburger Ausstellung beschäftigt sich damit, wie nach ’68 und dem Sommer der Liebe Charles Manson zum Paten neuer Schrecken wurde. von Radek Krolczyk

Einen guten Einstieg in die Ausstellung »Man Son 1969 – Vom Schrecken der Situation«, die zurzeit in der Hamburger Kunsthalle zu sehen ist, bietet Stephan Hubers Puppenfilmarbeit »Love & Peace«. Dort erlebt man Kasperl, der von der öden heimat­lichen Idylle des Starnberger Sees die Schnau­ze voll hat. Er baut sich eine Zeitmaschine und macht sich, von Sex, Drugs & Rock’n’Roll träumend, auf den Weg in die aufregenden sechziger Jahre.

http://jungle-world.com/artikel/2009/09/32755.html

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68er Ausstellung

Keine leichte Schau

Sie strotzt vor mutigen Thesen, bekennt sich aber letztlich zu keiner davon: Die Ausstellung „Manson 1969“ in der Hamburger Kunsthalle kommt seltsam überfrachtet und unschlüssig daher. VON PETRA SCHELLEN

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/keine-leichte-schau/

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KUNSTHALLE
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»Man Son 1969«

Die Ausstellung zeigt die Extreme der späten 60er

JFK, Vietnam, Mondlandung, Woodstock und die bestialischen Morde, initiiert von Charles Manson: 40 Jahre ist es her, dass die Welt der Blumenkinder im Sommer umkippte und zum Jahr der Extreme wurde. „Man Son 1969 – Vom Schrecken der Situation“ heißt eine neue Schau in der Kunsthalle, die ab morgen versucht, einen Bogen bis heute zu spannen. Dazu haben die Kuratoren Frank Barth und Dirck Möllmann 35 Künstler gebeten, sich mit den Ereignissen von damals zu beschäftigen. Das Ergebnis ist umwerfend. Im wahrsten Wortsinne. Und schockierend (…)

http://www.mopo.de/2009/20090129/hamburg/kultur/man_son_1969.html

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MAN SON 1969 Galerie der Gegenwart, bis 26. April.

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Mörder als Motive – Grausame Kunst in Galerie der Gegenwart

29. Januar 2009, 02:52 Uhr

Eine nackte Frau, die einen Hula-Hoop-Reifen aus Stacheldraht schwingt, ein Kleinkind im roten Shirt mit Hakenkreuz und die RAF-Terroristen Andreas Baader und Gudrun Ensslin lachend in einem Paris-Café: Unter dem Titel „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ zeigt die Kunsthalle ab Freitag bis zum 26. April Arbeiten, die sich mit politischen, kulturellen und sozialen Extremen auseinandersetzen. Dazu wurden 35 internationale Künstler gebeten, sich mit dem Jahr 1969 zu befassen.(…)

http://www.welt.de/welt_Moerder-als-Motive–Galerie-der-Gegenwart

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Ausstellung: Man Son 1969

Der Mann mit den Mädchen

Von Peter Richter

02. Februar 2009 Vierzig Jahre Achtundsechzig wären rum; jetzt kommt: vierzig Jahre Neunundsechzig. Das hat, könnte man so sagen, eine gewisse Folgerichtigkeit. Und 1969 kam ja auch eine Menge zusammen: Woodstock und Altamont zum Beispiel, das wiedertäuferische Schlammbad der sogenannten Blumenkinder und das Festival, bei dem ein Fan der Rolling Stones von einem Ordner der Hells Angels erstochen wurde. Es war das Jahr, in dem der erste Mensch den Mond betrat – und drei Wochen später betraten, ebenfalls wie Wesen von einem anderen Stern, vier Todesengel aus dem Clan des Sektenführers Charles Manson die Villa des Regisseurs Roman Polanski am Cielo Drive in Los Angeles und massakrierten unter anderem dessen Ehefrau, die Schauspielerin Sharon Tate (…)

http://www.faz.net/

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Das Böse in der Welt der Blumenkinder

Von Belinda Grace Gardner 25. Januar 2009, 02:03 Uhr

Woodstock, Mondlandung, die Morde von Charles Manson und seinen Anhängern: An 1969 als Jahr der Extreme erinnert jetzt eine Ausstellung in der Hamburger Galerie der Gegenwart

Ein Hula-Hoop-Reifen kreist um die Hüften einer jungen Frau am Strand. Doch das Spiel ist nicht lustig und unbeschwert, sondern schmerzhaft – denn der Reif ist aus Stacheldraht geformt. Die Szene ist Teil der 2001 geschaffenen Filmarbeit „Barbed Hula“ von Sigalit Landau. Das Werk der israelischen Künstlerin steht am Anfang der Ausstellung „MAN SON 1969“, die jetzt im Sockelgeschoss der Galerie der Gegenwart eröffnet wird – und passt gut zum Untertitel der Schau: „Vom Schrecken der Situation“ (…)

http://www.welt.de/wams_

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„MAN SON 1969“

Jeder Tropfen ein Mord

VON SANDRA DANICKE

fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1667426_Jeder-Tropfen-ein-Mord

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Ausstellung über Charles Manson

Der letzte Hippie

03.02.2009 | Marilyn Manson, der Halloween-Heilige und ein mörderischer Horror-Chic: Wie wurde aus dem brutalen Mörder Charles Manson eine Kultfigur? Eine Hamburger Schau betreibt Spurensuche jenseits des Pop-Events. Von T. Briegleb

http://www.sueddeutsche.de/kultur/324/456987/text/

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BLUTRÜNSTIGE HIPPIES

[artmagazin] Jesus trifft auf Charles Manson – die Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ in der Hamburger Kunsthalle beschäftigt sich mit der Ambivalenz der Extreme.

// JENNIFER RUMBACH, HAMBURG

Mit geneigtem Kopf und gesenkten Lidern zeigt „Jesus der Schmerzensmann“ seine Wunden, drei Engel halten sein Gewand und das Himmelstuch: Christus steht hier für das Leben und den Tod zugleich. Das Bild von Meister Francke, um 1435 entstanden, ist der älteste Bezugspunkt der Ausstellung „MAN SON 1969 – Vom Schrecken der Situation“.

http://www.art-magazin.de/kunst/14922/man_son_1969_kunsthalle_hamburg

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Die Achse des Bösen

Durchgedrehte Sektenführer, mordende Weltverbesserer und gescheiterte Utopien: Mit der Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ begibt sich die Hamburger Kunsthalle auf verwirrende Spurensuche im Reich des Bösen

http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id170351-/ausstellungen_berichtdetail.html?_q=

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KSTA.DE » Kultur

Kölner Stadtanzeiger

Kunsthalle Hamburg

Die dunkle Seite der Hippie-Ära

Von Thorsten Keller, 03.02.09
Wie konnte der verhinderte Rockstar, Guru und Mörder Charles Manson zu einer Ikone werden? Eine Ausstellung in der Hansestadt sucht Antworten – und katapultiert den Besucher in die Zeit von Mondlandung und Woodstock.

http://www.ksta.de/html/artikel/1233586084959.shtml

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Kunsthalle man-son-1969-vom-schrecken-der-situation/

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*Die erneute Erwartung des Menschensohnes/2009/01/26/gunnar-f-gerlach-1969

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„Schattensprecher“

Intervention im Foyer des Bonner Kunstmuseums

Stephan Huber verwickelt Besucher in kontroverse Gespräche“ – Moritat zeigt Film „Love & Peace“ Von Thomas Kliemann

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10003&detailid=559186

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Bild: „Les Nus“ Martin Eder 2008 | In der Ausstellung „MAN SON 1969: Vom Schrecken der Situation“ | Hamburger Kunsthalle


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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Foto (oben): Jörg Stange, 2009