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Kultur Frontbrief(e) : Film(CliP)front

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Kultur Frontbrief : Film(CliP)front

Unglamouröse Wahrheiten

Filmstandort Deutschland

30.06.2009, 11:02

Von Tobias Kniebe

„Es wird kein großer Film nach München kommen, außer Sie scheißen ihm die Kohle zu“: Bernd Eichinger erklärt der Welt, warum Hollywood nur in Berlin dreht“:

(…) Vergleichsmaßstab ist hier natürlich Berlin mit seinen Babelsberg-Studios, wo sich bekanntermaßen die größten Filmemacher der Welt nur so die Klinke in die Hand geben, von Tom Cruise bis Quentin Tarantino:

„Zu diesen harten Faktoren kommen dann auch noch ein paar weiche dazu. Selbstverständlich könnte die CSU in ihrer neuen Filmstandort-Broschüre behaupten, München sei ein Schmelztiegel internationalen Jungkünstlertums, habe im Kalten Krieg an vorderster Front gekämpft, sei im Dritten Reich die wahre Zentrale des Bösen gewesen und nenne gleich mehrere bedeutende, inzwischen aber abgerissene Mauern sein eigen. Aber mal ganz ehrlich, liebe Hollywood-Großproduzenten: Würden Sie das glauben“?

http://www.sueddeutsche.de/kultur/353/476861/text/

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Glamouröser als die Polizei erlaubt

Im Kino: Public Enemies

30.06.2009, 17:36

Von Doris Kuhn

Verbrechen als einzig mögliche Berufswahl: Johnny Depp spielt den legendären Bankräuber John Dillinger, Amerikas einstigen „Staatsfeind Nr. 1“:

Erst durch Dillinger bekam J. Edgar Hoover die Rechtfertigung, sein FBI zur mächtigen Bundesbehörde auszubauen, seine Agenten zur Armee aufzurüsten. Erst Dillinger veranlasste die Polizei, Techniken einzusetzen, die über das Observieren eines Hauseingangs hinausgingen.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/403/476910/text/

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Bis die Blase platzt

Im Kino: Ice Age 3

Von Fritz Göttler

Wie ein Mutterschaftsurlaub mit Action-Drive: Im irrwitzigen dritten Teil von „Ice-Age“ bekommt die Urzeit-Clique Nachwuchs.

Wie ein Mutterschaftsurlaub mit Action-Drive: Im irrwitzigen dritten Teil von „Ice-Age“ bekommt die Urzeit-Clique Nachwuchs.

(…) „Vollmundig, fruchtig wird es in dieser neuen Folge der Ice-Age-Saga. Das merkt man auch an dem Code-Wort, das die kleine Heldentruppe um die beiden Mammuts Manny und Ellie vereinbart, um gerüstet zu sein, wenn die aufregendste Unternehmung ihres prähistorischen Daseins in die entscheidende Phase tritt“(…)

Die Ice-Age-Crew hat für jede Situation die richtigen Sprüche parat, von Dante bis: „Hasta la vista, Baby!“

http://www.sueddeutsche.de/kultur/492/476998/text/

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Verführerische Distanz

Die lebende und die tote Kunst

John Malkovich in Wien

Von Susan Vahabzadeh

Hollywoodstar John Malkovich steht mit „The Infernal Comedy“ als Frauenmörder Jack Unterweger auf der Bühne. Ein Gespräch über Bosheit und Rosenkohl.

„Ich kann mich sowieso höchstens erinnern, was ich gestern Abend gegessen habe“, scherzt er. Aber im Ernst: „Ich würde mich nicht für ein Stück engagieren, in dem kein Raum für Improvisation ist. Ein gutes Stück ist, obwohl der Text immer derselbe ist, jeden Abend anders. Wenn ein Text nicht lebt, erinnert er auch das Publikum nicht ans Leben.“

http://www.sueddeutsche.de/kultur/469/476976/text/

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Lebens-Labyrinth

Malkovichs „Obrist und Tänzerin“

SUSAN VAHABZADEH

John Malkovich gibt dem politischen Film neue Impulse mit „Der Obrist und die Tänzerin“

„Er hat sich fürs politische Kino entschieden, hat einen sehr engagierten Film gedreht darüber, wie schwer es ist, Integrität zu wahren in einer Welt, die in sich zusammenfällt. Alles fängt an mit einem Hunde-Kadaver, der in der Stadt aufgehängt wurde“ (…)

Zu den härtesten Szenen gehört sicher die, in der ein Kind in ein Wahllokal geschickt wird, Dynamit an den Körper geschnallt. Es zündet die Bombe mit dem Ruf „Es lebe Präsident Ezequiel“:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/430/409204/text/

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Projekt(e) | Veranstaltungen Diskurse:

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Streik Academy (17.-19.7.09)

Streik ist das Anhalten von Unaushaltbarem. Er kann zur Durchsetzung von Verbesserungen dienen, auf Alternativen verweisen oder als symbolische Aktion für Öffentlichkeit sorgen. Er ist auf kollektive Organisation angewiesen oder zumindest auf Publizität, wenn man ‚alleine streikt‘. Er kann Teil einer organisierten Strategie als mächtige Drohgebärde sein oder unabhängig von Institutionen durch Selbstermächtigung „wild“ entstehen.
Es ist übrigens auch Arbeit, eine Frau zu werden (als die man bekanntlich nicht geboren wird). Aber was passiert, wenn man UnternehmerIn seiner selbst ist? Streik (selbst) ist auch Arbeit…

Kuratorinnen des Projekts: Ulrike Bergermann, Andrea Sick, Kathrin Wildner

http://www.thealit.de/lab/streik_academy/

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Kunst und Ökonomie in der Krise? Wozu Kunst studieren, wozu lehren?

Ein offenes Gespräch zur Annäherung an Konjunkturphänomene im Leuchtturm der charismatischen Ideologie.

Bedeutet die Weltwirtschaftskrise nicht nur eine Zäsur in den Ordnungen des Kapitals, sondern zugleich in denjenigen Feldern, die die kulturellen Bedingungen ihrer Herstellung setzen, so scheint künstlerische Praxis als protoprekäre Unternehmung ein Dauerzustand, in der „Krise“, zu sein. Das Kapitalverhältnis allerdings ist in der Kunstausbildung an der HfbK kein Thema und findet in der Auseinandersetzung um ästhetische Fragen keinen Platz. Kann eine ökonomische Krise aber gedacht sein, ohne Einfluss auf das kulturelle Feld? Wie könnte das Verhältnis dieser beiden Krisenphänomene zueinander befragbar sein an einer Institution, die den Namen Kunsthochschule für sich beansprucht hat?

HfbK, Lerchenfeld 2

Donnerstag 9.7.09, 15h, R 228

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IBA-Labor Kunst & Stadtentwicklung präsentiert:

Wovon sprechen wir,

wenn wir Kunst sagen?

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Vier Kunstverständnisse im Kontext von Kunst & Stadtentwicklung

Dienstag, 14. Juli 2009, um 19.00 Uhr im Saal der Emmausgemeinde Rothenhäuser Damm 11 / Ecke Mannesallee*

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Podiumsdiskussion und Darstellungen mit:

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Frauke Schreck

als Uli Hellweg (Geschäftsführer der IBA Hamburg)

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Liesel Amelingmeyer

als Michael Batz (Lichtkünstler, Autor und Regisseur)

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Maren Kuntze

als Florian Waldvogel (Direktor des Hamburger Kunstvereins)

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RJ Schlagseite

als Andrea Knobloch (Co-Kuratorin des Elbinsel Sommers 09: Akademie einer anderen Stadt)

Die Vorstellungen von Aufgaben und Möglichkeiten von Kunst im Kontext von Stadtentwicklung sind sehr unterschiedlich. Diese Unterschiede resultieren letztlich aus unterschiedlichen Auffassungen und einem unterschiedlichem Verständnis von Kunst beziehungsweise dem jeweils zugrunde gelegten Kunstbegriff. Diese gilt es an diesem Abend herauszuarbeiten, zu befragen und vor allem auf ihre Vermittelbarkeit zu überprüfen. Vier Protagonisten auf dem Feld von Kunst und Stadtentwicklung, eine Künstlerin (Andrea Knobloch), ein Künstler (Michael Batz), ein Kurator (Florian Waldvogel) und ein Stadtplaner (Uli Hellweg) legen an diesem Abend ihren jeweiligen Kunstbegriff dar und diskutieren ihn. Nur machen Batz/Knobloch/Hellweg/Waldvogel dies nicht selbst, sondern ihre Positionen werden von je einem Wilhelmsburger vertreten und dargeboten.

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Das IBA-Labor Kunst & Stadtentwicklung ist Teil des Kunst- und Kulturprogramms der IBA Hamburg und wird von Jan Holtmann kuratiert. Der nächste Veranstaltungsabend findet am 22.9.2009 statt.

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www.iba-hamburg.de

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www.kunstundstadtentwicklung.de

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www.noroomgallery.com

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*Anfahrtsvorschläge

Der Gemeindesaal befindet sich im ersten Stock des Gemeindehauses der Emmausgemeinde
Ecke Rothenhäuser Damm 11 / Mannesallee

Mit Bahn & Bus

Von der S-Bahn Station Veddel (vom Hauptbahnhof kommend)
fährt der 13er Bus alle 7 bis 10 Minuten Richtung Kirchdorf-Süd.
Ausstieg Ecke Vogelhüttendeich/Georg-Wilhelm-Straße.
50 Meter zurück und rechts in die Georg-Wilhem-Straße.
Nach 200 Metern rechts in die Mannesallee.

Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

oder
Von der S-Bahn Station Wilhelmsburg (von Harburg kommend)
fährt der 13er Bus alle 7 bis 10 Minuten Richtung S-Bahnhof Veddel.
Ausstieg Ecke Vogelhüttendeich/Georg-Wilhelm-Straße.
Entgegen der Fahrtrichtung nach 150 Metern rechts in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

Siehe auch Fahrtenberechner des HVV:
http://www.hvv.de/fahrplaene-strecken/persoenlicher-fahrplan/index.php?fpb=Iz9aMJkb-UE0MJ5xMJywnUjkZQO8FTSgLaIlMj

Mit dem Auto

Aus dem westlichen Hamburg:
Auf der A 7 durch den Elbtunnel und Waltershof ab.
Über die Köhlbrandbrücke und direkt nach der Linkskurve rechts über den Zoll Neuhof raus aus dem Freihafen.
Nach 400 m links in die Neuhöfer Straße.
Über den Reiherstieg und diverse Kreuzungen gut 2 km bis zum Ende immer geradeaus.
Links in die Georg-Wilhelm Straße einbiegen und nach 500 m rechts in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

Aus Süden:
Von der Reichsstraße in Wilhelmsburg abfahren.
Dann links gen Westen in die Mengestraße einbiegen.
Rechts in die Georg-Wilhelm Straße einbiegen und ca. 1,5 Kilometer geradeaus und links in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm.

Rest / Mitte Hamburg:
Auf der A255 über die Elbbrücken Richtung Süden nach den Brücken rechts halten und auf die B75 abbiegen.
Nach der Abfahrt Wilhelmsburg links in die Mengestraße.
Nach gut 200 m rechts in die Georg-Wilhelm Straße einbiegen und ca. 1,5 Kilometer geradeaus.
Links in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

Mit dem Rad

Aus Mitte / Altona:
Durch den Alten Elbtunnel und gut 1,5 km der Hermann-Blohm -Straße und dem Reiherdamm durch den Hafen folgen.
Dem Reiherdamm links auf die Argentinienbrücke folgen.
Auf der Argentinienbrücke rechts in die Klütjenfelder Straße.
Der kurvigen Strasse ca. 1,5 km folgen (und sich dabei tendenziell rechts halten) bis zum Zoll /Ernst-August Schleuse.
Weiter auf dem Reiherstieg-Hauptdeich geradeaus bis zur Kreuzung mit der Hafenrandstraße.
Über diese rüber, leicht links in den Vogelhüttendeich einbiegen.
Nach ca. 900 Meter rechts in die Georg-Wilhelm Straße einbiegen und nach 200 Metern rechts in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

(Auf dieser Strecke ist Fahrradlicht und eine Straßenkarte durchaus mehr als empfehlenswert)

Aus Mitte:
Bis zur S-Bahn Veddel, am südlichen Ende des S-Bahnhofes unter der Bahntrasse durch die Unterführung
und auf die Harburger Chaussee einbiegen.
Nach 1,5 km links in die Georg-Wilhelm Straße.
Nach gut 500 Metern rechts in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

Aus Süden:
Über die Alte Elbbrücke und Georg-Wilhelm-Straße 4 km Richtung Norden immer geradeaus bis zur Ecke Mannesallee.
Links in die Mannesallee.
Der Eingang zum Gemeindehaus befindet sich rechts um die nächste Ecke am Rotenhäuser Damm 11.

Die Anfahrten sind erprobt, aber ohne Gewähr – Wir wünschen gute Fahrt.

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Kunstverein Hamburg | 28.01.2009

Der Renitente wird erwachsen

Der für seine gesellschaftskritischen Interventionen berühmte Ausstellungsmacher Florian Waldvogel ist Chef einer Institution – des Hamburger Kunstvereins – geworden. Und überlegt, wie er sich da politisch treu bleiben kann. VON PETRA SCHELLEN
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/der-renitente-wird-erwachsen/

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 2, 2009 at 12:18