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HafenCity: Substanzielles in Subversivem, oder das Versionem im Subvisionellen des Subvisuellen

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noroomgallery-medienwatch-06-r-gescheitert-09»lets dänce« Harald Stazol, noroomgallery in Cont. 23 Grasbrook 2009 | Foto: Jörg Stange,gfok

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Armin Digging, mag Subvision nicht:

Substanzielles in Subversivem, oder das Versionem im Subvisionellen des Subvisuellen?!

Man könnte es auch nennen die Supervision des Substanziellen:
Für die Postmoderne ist das Substanzielle in der Regel der ideologische Körper moderner Gesellschaften und Synonym wie Symptom (nach Slavoj Žižek) symbolischer Überschuss von Realitätsproduktion) wahrhafter, besser wahrhaftiger (wahrhaft richtiger) Kulturarbeit in allen Bereichen und hyperventiliert in der Kunst.

Eine postmoderne Gesellschaft aber zeigt unverhohlen (nicht hohl, sondern substanziell) das Niedere, das Primitive, das Hysterische der Medien im Umgang mit der Kunst. Die Scham moderner Gesellschaften ist verflogen. In diesem Sinne erscheint die vergangene Avantgarde nur als eine primitiv-ethnische Ausprägung westlicher Kulturen vor dem Hintergrund globaler SUPERVISION. Das idiotische Genießen schlägt um sich.

Für die Postmoderne ist gerade die Doppelung (Twintower) und Ver-Doppelung (war vorher der Kunst-Container oder noch vorherer der Capital-Container, man weiß es nicht so genau: der Ursprung wird in das System eingeschrieben) der Reflex auf den Verlust der objektiven Rationalität moderner Gesellschaften.
Offen zeigt man jetzt den Simulationsmodi (nach Jean Baudrillard: Code und Simulation postmoderner Gesellschaften) nach dem die alternierenden Subversionen und Superversionen ihre Rhetorik in einen Hype von Supervisionen einschreibt.
Der Code: Standardisierung. Die vergammelte Kunst im Container realisiert das Symptom einer Metaware: die subversive Vision der Supervision.

Vor diesem Hintergrund wird aus dem OFF NUR ein UFF…

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Armin Digging ist zur Zeit Vorsitzender im Aufsichtsrat der Kunsthalle Black Hole in Liverpool. Er legt großen Wert darauf nur mit „Digg“ angesprochen zu werden und stammt aus einem Provinznest in Styria, wohin er niemals zurückkehren möchte, aller höchstens als Symptom.

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Gunnar F. Gerlach
Anmerkungen zur Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital als Transportmittel und versuchter Transformation

https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/28/hafencity-kontinuitat-von-kisten-kasten-klassen-und-kapital/.

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Nicole Büsing, Heiko Klaas [Kunstmarkt.com]

Das erstmals stattfindende Kunstfestival „subvision. kunst. festival. off“ in der Hamburger HafenCity bietet Künstlergruppen aus aller Welt ein Forum auf Zeit. Ganz unumstritten ist es jedoch nicht:

http://www.kunstmarkt.de/pagesmag/kunst/_id192236-/journal_berichtdetail.html?_q=%20

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Slavoj Žižek

Die symbolischen Netzwerke sind unsere (soziale) // Realität.

Das Imaginäre
Das Imaginäre liegt auf der Ebene einen subjektiven Verhältnis zu sich selbst. Es ist der Blick des Anderen im Spiegelstadium die illusionäre Verkennung Arthur Rimbaud zitierend hielt Lacan fest: Ich ist ein Anderer. Das Imaginäre ist das Fundamental-Phantasma das unserem psychischen Erleben nicht zugänglich ist und den phantasmatischen Schirm aufspannt in dem man die Objekte des Begehrens findet. Auch hier kann man das Imaginäre einteilen in ein reales (das Phantasma das den Platz des Realen einnimmt) ein imaginäres (das Bild/den Schirm selbst der als Köder dient) und ein symbolisches Imaginäres (die Archtypen nach Jung oder New Age ). Das Imaginäre läßt sich nie vollständig fassen da ein Reden darüber sich immer schon im Symbolischen befinden muss.

Slavoj Žižek [::]

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Arkadien

Der wahre Dilettant hat den Naturzustand nie verlassen, kennt keine künstlichen Sprachen. Die natürlichen Sprachen[1], also die Unmittelbarkeit des Ausdrucks im Sinn, machen ihn, den wahren Dilettanten, zum Repräsentanten des Ursprungs.

Der wahre Dilettant ist der Dilettant der Zeit, insofern er keinen Anfang und kein Ende kennt und nur Ur-Sprung (der, welcher als Erster springt) sein kann. Er bewohnt die Arkadien der Zeit. Dies trifft am Anfang der Zeit auch für den Herrscher der Zeit zu. Dieser aber kennt seit dem nur das Ende der Zeit. Er ist der Tod, immer bemüht den Anfang auszulöschen, zumindest seinem Wunsche nach, um selbst Ursprung zu sein:

http://linn.katharina.in/

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/arkadien-ii-der-etwas-andere-elb-spaziergang-09-indikation-zur-operation/

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puzzelink_evidenz.12 [ parametrie … parodiese ] =

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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»lets dänce« noroomgallery Jan Holtmann im Re:daktion-Container. 23 Grasbrook 2009 Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK, Aktive Archiv(e)

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Written by medienwatch & metainfo

August 28, 2009 at 08:50