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Nach dem Krieg in Gaza = Bestandsaufnahme und Perspektiven

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Nach dem Krieg in Gaza

Bestandsaufnahme und Perspektiven

Die dreiwöchige Militäroffensive Israels im Gazastreifen ist zwar vorerst beendet, der Waffenstillstand allerdings sehr brüchig – die Gewalt kann jederzeit wieder eskalieren. Eine dauerhafte Friedenslösung für den Nahost-Konflikt scheint in weiterer Ferne denn je.
Welche Perspektive gibt es nach dem Rechtsruck bei den israelischen Parlamentswahlen? Welche Effekte hat der Krieg auf die innerpalästinensischen Konflikte, insbesondere auf die Position der Hamas? Was muss geschehen, damit die Zivilbevölkerung endlich die Chance auf ein Leben in Sicherheit und Würde hat?

Über Hintergründe und Auswirkungen des israelischen Kriegs in Gaza informieren und diskutieren

Dr. Muneer Deeb
Arzt und stv. Vorsitzender des palästinensischen Ärzteforums PalMed Europe
Matthias Jochheim
Arzt, Psychotherapeut und Mitglied im Vorstand des deutschen IPPNW
Prof. Dr. Norman Paech, MdB
Völkerrechtler und außenpolitischer Sprecher DIE LINKE im Bundestag

Dienstag, 10. März 2009, 19 Uhr
Goldbek-Haus, Moorfuhrtweg 9
(Buslinien 6 und 25)

Norman Paech berichtet aktuell von seiner Reise nach Gaza Ende Februar 2009. Er diskutiert mit Muneer Deeb, der während des Krieges in einem Krankenhaus in Gaza praktizierte und die Folgen des Einsatzes von Phosphorgranaten dokumentierte, sowie mit Matthias Jochheim, der die Region im vergangenen Sommer besuchte und derzeit zu den Organisatoren einer Schiffslieferung mit medizinischen Hilfsgütern dorthin gehört.

Es laden ein:
DIE LINKE.Hamburg
Prof. Dr. Norman Paech, MdB
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.


Annette Sawatzki
Wahlkreisbüro Prof. Dr. Norman Paech, MdB
Kreuzweg 7
20099 Hamburg
Fon: +49- 40 280 56546
Fax: +49- 40 280 56547
norman.paech(at)wk.bundestag.de

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Februar 24, 2009 at 15:36

Gaza-Konflikt: Verlierer und Sieger

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Tausend(e) Tote, Verletzte und Traumatisierte: Ein Waffenstillstand in Gaza ist nah, weil der Preis für den Krieg zu hoch geworden ist. Ein Kommentar von Christiane Schlötzer

Mehr als 1100 Tote, mehr als 5000 Verletzte, Tausende Traumatisierte, dazu zerstörte Schulen und UN-Gebäude aber sind ein hoher Preis für einen wenig spektakulären Sieg. Die Hamas in Gaza ganz zu vernichten, konnte sich Israel gar nicht leisten. Auch nach dem Krieg muss jemand für Ordnung im Chaos sorgen, Israel aber will die Verantwortung für die 1,5 Millionen Menschen in dem Küstenstreifen keinesfalls übernehmen. Deshalb dürften die Truppen nach Beginn des Waffenstillstands bald abziehen, schließlich werden die Israelis kaum mit der Hamas gemeinsam patrouillieren wollen.

Was hat der Krieg noch gebracht? Israels Waffengang hat die arabische Welt noch tiefer gespalten, und Israels Feinde in der Region werden entschlossener aufrüsten als bisher schon. Europa und Amerika haben spät, aber doch ihre Hilfe angeboten, einen Waffenstillstand abzusichern.

Frieden aber sieht anders aus. Der wird nicht in Schlachten errungen, sondern nur an Konferenztischen. Ägypten, das sich nun als geschickter Vermittler erwies, sollte damit gleich weitermachen. An diesem Tisch aber müssen dann viele sitzen: Israel, der Palästinenserpräsident, Syrien dazu, und wie jetzt, im Nebenzimmer, wieder auch die Hamas.“ [::]

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http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/259/454939/text/

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medienwatch.wordpress.com

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Januar 17, 2009 at 13:51