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Archive for the ‘Gängeviertel 23. – 25. Okt. Programm: Lesung Peter Lohmeyer und mehr’ Category

Richter: „Die Kulturpolitik hier ist ein Desaster“ & Mehr

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koi koi gold, foto: jst

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Daniel Richter im Abendblatt-Interview

„Die Kulturpolitik hier ist ein Desaster“

19. Juni 2010, 09:16 Uhr

Damit er in Hamburg nicht zum „Udo Lindenberg der Malerei“ wird, geht der berühmte Maler Daniel Richter mit seiner Familie nach Berlin:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1538499/Die-Kulturpolitik-hier-ist-ein-Desaster.html
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Leitartikel

paid*: Jetzt erst recht

Von Maike Schiller 19. Juni 2010, 06:42 Uhr
Einer der berühmtesten Künstler des Landes will nur noch weg – aus Hamburg. Der Maler Daniel Richter verlässt mit seiner Frau, der Theatermacherin Angela Richter, die Stadt:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1538100/Jetzt-erst-recht.html

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Kultur in Hamburg

Der Maler Daniel Richter verlässt Hamburg

19. Juni 2010, 01:14 Uhr | Der berühmte Künstler und seine Frau werfen Kultursenatorin Karin von Welck „Machtgier und Inkompetenz“ vor:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1538085/Der-Maler-Daniel-Richter-verlaesst-Hamburg.html

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LEERE KASSEN

Mainstream für alle

Die Hamburger Kulturbehörde will das Kultur- und Kommunikationszentrum Fabrik nur weiter fördern, wenn der Geschäftsführer geht und das Haus auf ein wirtschaftlich orientiertes Konzept umstellt:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/mainstream-fuer-alle/

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Kultursenatorin erhöht den Druck – auf sich selbst

Karin von Welck entfacht bei Diskussion im Thalia Theater ungewollt Spekulationen über ihren Rücktritt
von Monika Nellissen und Stefan Grund | 08:33
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article8136690/Kultursenatorin-erhoeht-den-Druck-auf-sich-selbst.html

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Hamburger Kulturpolitik

Verlustbeteiligung

Wie eine Senatorin den Ruf der Hamburger Kunsthalle ruiniert
Nein, in Hamburg brennt keine Asylunterkunft. Auch wird dort kein neues Atommülllager geplant. Trotzdem standen kürzlich einige Hundert Bürger rund um die Kunsthalle und hielten sich traut an den Händen. Sie leisteten Widerstand, sie wehrten sich gegen die Kultursenatorin Karin von Welck. Nicht nur der bekannte Maler Daniel Richter wirft ihr öffentlich »Machtgier« und »Inkompetenz« vor:

http://www.zeit.de/2010/26/Spitze-Hamburger-Kunsthalle

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Hamburger Museen

Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

Der Ex-Kunsthallen-Chef attackiert Kultursenatorin Karin von Welck. Der Streit in Hamburgs Museumspolitik geht in eine neue Runde:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1560145/Kritik-an-Kultursenatorin-Totengraeberin-der-Kunsthalle.html

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Kultursenatorin | 14:39|

Von Welck tritt aus Loyalität zu von Beust zurück

Die Hamburger Senatorin Karin von Welck will ihr Amt aufgeben. Vor Wochen hatte sie angekündigt, gemeinsam mit von Beust zurücktreten zu wollen.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article8518511/Von-Welck-tritt-aus-Loyalitaet-zu-von-Beust-zurueck.html

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Hamburg: Kulturpolitik Ein Tornado ungelöster Konflikte

Von Till Briegleb | 20.07.2010, 17:07
Museumsreform, Elbphilharmonie, Gängeviertel: Hamburgs zurückgetretene Kultursenatorin Karin von Welck hinterlässt einen Scherbenhaufen mehr

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Hamburger Senat: Kultursenatorin Karin von Welck zieht sich von ihrem Amt zurück

Hamburger Abendblatt –
Juli 2010, 14:24 Uhr Noch bevor Bürgermeister Ole von Beust seine Entscheidung über seine politische Zukunft verkündet, kündigt Senatorin von Welck ihren Rücktritt an

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Dieser Eigenwert der Provokation und Hässlichkeit ist Grundbestandteil kritischer Ästhetiken der Moderne, wie sie von Theoretikern wie z.B. Adorno oder Künstlern, wie beispielsweise Kafka formuliert wurden:

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„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen
und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen uns nicht mit einem Faustschlag auf
den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch… Solche Bücher, die uns
glücklich machen, könnten wir uns zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber
die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der
Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die
Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

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[PDF] Das Geheimnis des Schönen

von S Janker – Zitiert durch: 2
Dieser Eigenwert der Provokation und Hässlichkeit ist Grundbestandteil kritischer. Ästhetiken der Moderne, wie sie von Theoretikern wie z.B. Adorno oder
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2005/…/Jankerk.pdf

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Abrufbar

*Hinweis: Für LeserInnen die Online-Textbeiträge im HA nicht bezahlen können/wollen,  gibt es grundsätzlich noch die Möglichkeit, die kompletten Textbeiträge über die Titel-Eingabe „Jetzt erst recht“ oder „Totengräberin der Kunsthalle“ (HA) etc. über Suchmaschinen aufzurufen.

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Krisenkunst

Kampf dem Neoliberalismus

Von Ingeborg Wiensowski |  22.06.2010
Londoner Künstler besetzten Häuser, druckten Poster und dokumentierten Streiks im Film. Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie in den siebziger Jahren in Großbritannien mit Kunst Politik gemacht wurde – und wie radikal so manche Aktion werden konnte:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,701977,00.html

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Goodbye London – Radical Art and Politics in the Seventies

„Their crisis – our jobs“ steht in fetten Lettern auf einem Plakat, das gegen Arbeitslosigkeit und für echte Arbeitsplätze wirbt. Doch dieses Plakat stammt nicht etwa von heute, sondern ist mehr als dreißig Jahre alt, als schon einmal eine einschneidende soziale Eruption die britische Gesellschaft erschütterte, an deren Ende  Margaret Thatcher und die Geburt des

Neoliberalismus standen. Wie aktuell manche Themen heute wieder oder noch immer sind, zeigt die Ausstellung „Goodbye London“ in einer vielschichtigen Präsentation zu Politik, Alltag und Kunst, die das Lebensgefühl in einer tief greifenden Krise widerspiegelt:
http://ngbk.de/site/index.php?option=com_content&view=article&id=152:goodbye-london-radical-london-1971-79&catid=1:kategorie-ausstellungen&Itemid=50

http://ngbk.de/site/

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Indikation zur Operation

Medienwatch & Metainfo | Austellungen + Aufsätze [Auswahl]

https://medienwatch.wordpress.com/?s=adorno

https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/09/einstellungsraum-gunnar-f-gerlach-dialektik-der-entsteuerung/

https://medienwatch.wordpress.com/2009/03/04/llaura-i-sunner-pendel-filz-2009-o-grosenangabe/

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst-projekte/

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Presseerklärung der Fabrik Stiftung vom 15. Juni 2010

Am 25. Mai dieses Jahres ging der FABRIK Stiftung, vertreten durch ihren Gründer und Geschäftsführer Horst Dietrich, ein Schreiben der Behörde für Kultur, Sport und Medien (BKSM) zu, das den Fortbestand des seit 1971 in Altona bestehenden und inzwischen weit über die Grenzen Hamburgs bedeutenden Kulturzentrums in Frage stellt oder sogar gefährdet. Letztlich knüpft die Behörde ihre bloßen Überlegungen, die Förderung der FABRIK Stiftung 2011 und 2012 fortzusetzen, an Forderungen, die Struktur der Stiftung radikal zu ändern und zukünftig schwarze Zahlen vor bunte kulturelle Vielfalt zu stellen.
Das Schreiben erreichte die FABRIK Stiftung als Antwort auf eine Anfrage Horst Dietrichs vom 29. 12. 2009 nach den Förderungsplanungen der Behörde für die Jahre 2011 und 2012 nicht nur mit erheblicher Verzögerung, das darin geforderte Verfahren zur strategischen Neuorientierung der FABRIK Stiftung ist darüber hinaus ebenso unzumutbar wie zeitlich nicht umsetzbar und widerspricht zudem der Zielsetzung der FABRIK, „Kultur für alle“ anzubieten. Der „kontinuierlich defizitären wirtschaftlichen Entwicklung der FABRIK“, die die Behörde in diesem Schreiben konstatiert und die sie mit der geforderten Neustrukturierung der Stiftung angeblich bekämpfen will, steht die kontinuierliche Reduzierung der von ihr zur Verfügung gestellten Fördermittel von umgerechnet 819.000 € seit 1996 auf inzwischen 549.000 € gegenüber, die verständlicherweise zum derzeitigen finanziellen Engpass der FABRIK entscheidend beigetragen hat.
In den Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen der Behörde und der Stiftung, die seit Jahren die Grundlage der Subventionierung der FABRIK bilden, ist von einem „vielschichtigen, überregionalen abendlichen Kulturprogramm für die unterschiedlichsten Zielgruppen, Altersklassen und Schichten“ die Rede sowie von der Verpflichtung der FABRIK, „mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Kreativität zu üben, sich neu zu entdecken und neue Wege zu erschließen, aus denen vielfältige Interessen geweckt werden“. Demgegenüber wird nun in dem Brief nachdrücklich gefordert, „mit externer Unterstützung … ein ausgeglichenes realistisches wirtschaftliches Ergebnis“ umzusetzen. Was das bedeutet, ist jedem Kenner der Kulturlandschaft klar: der kulturellen Vielfalt, der bunten Offenheit und Lust an neuen Entdeckungen, die das Abendprogramm der FABRIK auszeichnen, für das sie bundesweit bekannt wurde, würde ein Programm entgegengesetzt, das vor allem dem Umsatz verpflichtet wäre und mit kommerziell interessierten Dienstleistern realisiert würde.
Konkret soll die FABRIK Stiftung – nach dem besagten Schreiben der BKSM vom 25. Mai 2010 – als Voraussetzung für die weitere Subventionierung dazu verpflichtet werden, Vorstand und Aufsichtsrat bis zur Sommerpause komplett auszuwechseln und durch den neuen Vorstand auch die Position des Geschäftsführers bis zum 30. September 2010 neu zu besetzen. Horst Dietrich soll als bloßes Mitglied in den Aufsichtsrat wechseln, wobei nicht versäumt wurde, darauf hinzuweisen, dass „bei allem Respekt für ihre persönliche Leistung Ihr Alter es in absehbarer Zeit erzwingen wird, dass neue Strategien (…) gefunden werden müssen.“
Dieser Vorgang dürfte in der Hamburger Kulturszene einmalig sein, setzt die Behörde doch hier ein Ultimatum an die Stelle eines Gesprächsangebotes und versucht gleichsam, ein über lange Zeit gewachsenes Haus – die FABRIK feiert im nächsten Jahr ihr 40jähriges Bestehen! –, das sich der stadtteilbezogenen Kinder- und Jugendarbeit ebenso verpflichtet fühlt wie einer breitgefächerten kulturellen Abendunterhaltung, die sich nicht ausschließlich der Erzielung guter Bilanzen widmet, zum möglichst einträglichen Geschäftsmodell herabzustufen.
Dass die angespannte Haushaltslage von Bund, Ländern und Gemeinden Sparzwänge auferlegt, ist unumstritten. Dass vor diesem Hintergrund aber versucht wird, Kulturangebote wie das der FABRIK Stiftung in ihr nur noch lukratives Gegenteil zu verkehren, kann nicht der Sinn sein. Altona ohne die FABRIK in ihrer jetzigen Angebotsbreite, das wäre ein unwiederbringlicher Verlust in einem Stadtteil, der ohnehin schon überproportional der Gentrifizierung ausgesetzt ist.

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fotos: »(z,w)eckstein, schön sein zu jeder zeit » »koi koi gold« jjörg stange, gunnar f. gerlach gfok kunstarchiv

medienwatch.wordpress.com  | medienwatch.de | meta-info.de

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Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

with 10 comments

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Fotos. Jörg Stange, gfok

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Gängeviertel: Offener Brief an Bezirksamtsleiter Markus Schreiber 10.09.2010

https://medienwatch.wordpress.com/gangeviertel-offener-brief-an-bezirksamtsleiter-markus-schreiber/

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Gängeviertel wird saniert

Stadt schließt Kooperationsvereinbarung mit Verein und Genossenschaft Gängeviertel

Die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau hat heute das Gängeviertel als Sanierungs- und Stadtumbaugebiet festgelegt. Damit kann die Sanierung auf der Grundlage des gemeinsam mit dem Verein Gängeviertel e.V. erarbeiteten Integrierten Entwicklungskonzepts beginnen:
https://medienwatch.wordpress.com/stadt-schliest-kooperationsvereinbarung-mit-verein-und-genossenschaft-gangeviertel/

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Besetzte Häuser bleiben selbstverwaltet

Sektlaune in Hamburgs Gängeviertel

Von Christoph Twickel
„Vieles, auf das sich heute geeinigt wurde, galt noch vor kurzer Zeit als nicht verhandelbar“, resümieren die „Komm in die Gänge“-Aktivisten. Und weiter: „Das Beispiel Gängeviertel zeigt, dass das Potential für eine kreative, lebendige Stadt auf der Straße liegt. Die Politik muss nur das Vertrauen haben, Konsumenten zu Produzenten werden zu lassen.“
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,784970,00.html

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«Jupibar»  | 6. 01. 2010 | fotos: jörg stange-gunnar f. gerlach gfok-kunstarchiv

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Roger Behrens

Gegen Ohne Für

Thesen und Notizen zur Podiumsdiskussion am 19.09.2009 in Hamburg.

»Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung«. Karl Kraus, ›Pro domo et mundo‹, in: ›Die Fackel‹

Geht es um das Verhältnis von Kunst und Politik, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation, kommt man um eine kritische Spezifizierung der damit verhandelten Begriffe nicht herum; problematisch, aber unvermeidbar ist dafür eine zunächst abstrakt allgemeine Infragestellung der Begriffe (»Was ist Kunst?«, »Was ist Politik?«, »Was ist Gesellschaft?« etc.).
Kunst ist ein soziales Verhältnis; und wie jedes soziale Verhältnis kann sie nur dialektisch bzw. in ihrer Dialektik begriffen werden. Dazu gehört als wesentliches Moment, dass es keine positive Definition der Kunst gibt:

http://spektakel.blogsport.de/broschur/roger-behrens-gegen-ohne-fuer/
http://www.glanzundelend.de/konstanteseiten/krausprodomo.htm

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Menschen aus Papier und andere Verrückte

21. Juni 2010, 06:42 Uhr
Der US-amerikanische Autor Salvador Plascencia liest heute in der Fabrik im Gängeviertel:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1539238/Menschen-aus-Papier-und-andere-Verrueckte.html

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Verfassungsschutzbericht

Künstler angeblich linksextrem

Hamburgs Innenbehörde erklärt Netzwerk „Recht auf Stadt“ für linksextremistisch. Die mitregierende GAL hält das für ignorant. VON SVEN-MICHAEL VEIT
In dem von Ahlhaus und Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck (CDU) präsentierten Bericht 2009 wird unter anderen die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ des Gängeviertels in die Nähe des Linksextremismus gerückt. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Der Protest der autonomen Szene gegen die Aufwertung von Stadtvierteln („Gentrifizierung“) gewann 2009 an Bedeutung. Neben nichtextremistischen sowie vereinzelt linksextremistisch beeinflussten Künstlerprojekten und Bürgerinitiativen (…) hat sich das linksextremistisch beeinflusste Netzwerk „Recht auf Stadt“ gegründet.“ Da sei, kündigte Möller an, „eine kritische Durchsicht notwendig“:

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kuenstler-angeblich-linksextrem/

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Taz-Bericht

[..] Doch was dann geschah, überraschte: „Sehr aufgeregt“ sei Ahlhaus nach einer Viertelstunde aus seinem Büro gestürmt – Sekretärin und mehrere Wahlhelfer waren Zeugen der Szene -, habe von „Terror“ gesprochen und ihnen Hausverbot erteilt. „Auch mit der Polizei hat er gedroht“, erzählt Riese. „Dabei haben wir ihn nur höflich begrüßt und wollten ihm das Buch geben. Wir waren total geschockt.“ [..]
http://www.taz.de/?id=archivseite&dig=2005/10/04/a0035

Zum Originalschauplatz der „Terrorbeschimpfung“

http://news.web-hh.de/tamm.php?newsfull=1&lid=22782

http://www.tamm-tamm.info

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Memo Ahlhaus

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Aufnahmen vom 24.08.2009 im Gängeviertel: Impressionen aus den von Künstlern besetzten Gängeviertel mit Ausschnitten aus der Pressekonferenz mit der Initiative „Komm in die Gänge“

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Foto | Grafik: Jörg Stange, gfok

Am 28. Februar 2009 ist das neue Informationsfreiheitsgesetz in Kraft getreten.
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http://www.hamburg.de/informationsfreiheitsgesetz/
http://hh.juris.de/hh/gesamt/InfFrG_HA_2009.htm#InfFrG_HA_2009_rahmen
http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz

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Hamburg, den 22.10.2009
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Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur, Sport & Medien Kulturamt
– Senatsdirektor Hans Heinrich Bethge –
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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Vorab per Fax: 040 42824-244
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Vertraulichkeit:
Niedrig
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Dringlichkeit:
Hoch

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hosen-runter

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Betreff: Antrag auf Informationszugang
Unser Zeichen: Themen/Kunst& Kultur/Hamburgisches Informationsfreiheitsgesetz (Gängeviertel & Elbphilharmonie)
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Antrag auf Informationszugang Gängeviertel & Elbphilharmonie

Wir beziehen uns auf das Hamburgische Informationsfreiheitsgesetz in der
Fassung vom 17.02.2009 und stellen hiermit den Antrag auf Informationszugang
gem. § 6 des Hamburgischen Informationsfreiheitsgesetzes.

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Wir beantragen,

uns unverzüglich (spätestens innerhalb eines Monats nach Antragsstellung) sämtliche Informationen der Behörde bzw. der Personen, die im Auftrag der Behörde tätig sind, zugänglich zu machen, und zwar:

– über den gesamten Vorgang des Verkaufs des Ensembles des historischen Gängeviertels in der Hamburger Innenstadt, Caffamacherreihe/ Ecke Valentinskamp, an den niederländischen Investor Hanzevast;

– über den gesamten Vorgang der Planung und des Baus der Elbphilharmonie in der Hamburger HafenCity.

Des Weiteren möchten wir Sie bitten, uns vorab über eventuelle Kosten für die angeforderten Informationen zu informieren.

Einen Termin zur Einsicht der Akten stimmen Sie bitte mit uns persönlich ab.

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Mit freundlichen Grüßen,

Art Lawyer

Jens O. Brelle
Rechtsanwalt

—————————————————-
Art Lawyer Kanzlei
Jens O. Brelle
Rechtsanwalt

Urheberrecht, Medienrecht & Intellectual Property Law
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Art Lawyer Magazin
Design, Medien & Kultur
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Auf dem Sande 1, Block E / 2. Etage
20457 Hamburg-Speicherstadt
Telefon + 49 (0) 40 / 24 42 18 46 (10-19h)
Telefax + 49 (0) 40 / 24 42 18 48
mailto:info[at]art-lawyer.de
http://art-lawyer.de.

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Es regnet Kaviar

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Max Ernst (Part 1/12) [::] Peter Schamoni

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Gängeviertelprotest U-Bahn-Tunnel Gänsemarkt

Diskussionsveranstaltung im Gängeviertel
mit Prof. J. Dangschat und K. Overmeyer – zum Thema: „Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung – ist das in Hamburg möglich? Erster Teil der neuen Gängeviertel-Diskussionsreihe „Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen? im Gänsemarkt U-Bahnhof.
Moderation: Michael Ziehl
CamCutProd. Feuerloescher TV © Hamburg 2010
http://www.youtube.com/watch?v=7vUX1XNv4j8

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Streit um das Gängeviertel

„Hamburg soll das Gängeviertel fünf Jahre sich selbst überlassen“

Von Joachim Mischke und Matthias Rebaschus 29. Oktober 2009, 06:00 Uhr
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Friedrich von Borries, Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis an der Hochschule für bildende Künste, fordert mehr Mut.

[…] Borries: Ja. Wenn man an Stadt und Kultur, an Kunst und Stadtentwicklung denkt, dann fragt man sich ja auch: Was sieht man in zehn Jahren im Gängeviertel? Im Moment riecht das ja mehr nach der Kopenhagener Künstler-Kolonie Christiania, aber in zehn Jahren kann das ganz anders sein. Dann ist das hier vielleicht ein touristisch attraktiver Kunst- und Kulturtempel. Und davon würde die Stadt ja auch profitieren. Außerdem sind wir alle auch in unseren Städten Touristen. Stadt ist dann urban, wenn ich mit dem anderen konfrontiert bin. Und deshalb braucht eine Stadt wie Hamburg auch Orte, an denen andere Bilder als die Mainstream-Kultur produziert werden. Was hier passiert, ist für Hamburg in mehrfacher Hinsicht eine große Chance! […]

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1248979/Hamburg-soll-das-Gaengeviertel-fuenf-Jahre-sich-selbst-ueberlassen.html

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Gängeviertel: Manifest vorgestellt

Die Künstler rechnen mit der Stadt ab

Von Thomas Andre 30. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Die Kulturschaffenden kritisieren die Standortpolitik. Für sie steht die Attraktivität und Einmaligkeit ihres Umfelds auf dem Spiel.

Hamburg. „Und da sind wir nicht dabei“, heißt es im letzten Drittel ihres fulminant geschriebenen Manifests von Kulturschaffenden aus Hamburg, das symbolträchtig gestern im Hamburger Gängeviertel präsentiert wurde. Zweieinhalb Seiten ist der Text lang, er trägt die Überschrift „Not in our Name, Hamburg“, formuliert Grundsätzliches zum Selbstverständnis der Kulturszene – und gibt der Standortpolitik der Stadt eine schallende Ohrfeige. „Eine Stadt ist keine Marke und kein Unternehmen, sondern ein Gemeinwesen“, formulieren die Kritiker. Sie lassen die Bemühungen der „Wachsenden Stadt“, wie die Stadtentwicklungspolitik ihr Programm nennt, allesamt in keinem guten Licht erscheinen:

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1250961/Die-Kuenstler-rechnen-mit-der-Stadt-ab.html

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Künstler kämpfen weiter für Frappant und Gängeviertel

Von Per Hinrichd 3. November 2009, 04:00 Uhr

Die Besetzer des Gängeviertels warten auf ein „politisches Signal“ aus dem Rathaus, wie es mit dem Quartier weitergehen soll.Auf einer Versammlung diskutierten die Künstler auch, wie sie die neuen Räume nutzen wollen, teilte die Sprecherin Christine Ebeling mit.Sie sei „erschüttert“ darüber, dass der Investor Hanzevast die Stadt gerichtlich zwingen will, keine weiteren Nutzungsverträge mit den Künstlern abzuschließen […]

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg

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27. Oktober 2009/bksm27

Gängeviertel: Senat will städtebauliches Konzept überarbeiten

Senatorinnen von Welck und Hajduk informieren nach heutiger Senatssitzung

Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck: „Der Investor hat die fällige Rate fristgemäß gezahlt. Die Künstler haben besonnen gehandelt, indem sie gestern die Gebäude am Valentinskamp 32 und 34a geräumt haben. Im Senat haben wir einvernehmlich das weitere Vorgehen vereinbart. Die Künstler haben uns verstärkt sensibilisiert – sowohl für den Denkmalschutz, als auch dafür, dass geeignete und finanzierbare Flächen für die Künstler in unserer Stadt zur Verfügung stehen müssen.
Wir haben bereits in den vergangenen Wochen eng abgestimmt mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und der Finanzbehörde (FB) an diesem Thema gearbeitet. Nun werden wir im Schulterschluss mit BSU und FB weiter voranschreiten.“

Senatorin Hajduk: „Wir haben im Senat einvernehmlich beschlossen, dass wir das städtebauliche Konzept für das Gängeviertel überarbeiten wollen. Hierbei werden wir sowohl die Initiative der Künstler als auch die geltenden Verträge berücksichtigen. Neben den Anliegen der Künstler werden wir dabei auch den Denkmalschutz aufnehmen. Die Gespräche mit dem Investor werden intensiv weitergeführt.“

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Pressemeldung (Hamburg, 26.10.’09)
Initiative räumt zwei Gängeviertel-Häuser, um Steuergeld zu sparen.

Forderung an den Senat, vom Vertrag mit dem Investor zurückzutreten.

Die Initiative „Komm in die Gänge“ ist heute aus zwei zentralen Gebäuden des Gängeviertels („Fabrik“ und „Druckerei“) gezogen und damit einen großen Schritt auf die Stadt zugegangen. Der Senat ist vertraglich zu einer Übergabe der beiden geräumten Gebäude an den Investor Hanzevast verpflichtet. Die Initiative verhindert daher mit ihrer Räumung der Gebäude, dass durch Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe von Hanzevast unnötig Steuergelder verschwendet werden. Dieses Zugeständnis versteht die Initiative nicht als Rückzug.
Um ihr Ziel zu erreichen, die Gebäude in ihrem Bestand zu erhalten und somit das kulturelle Erbe zu schützen, erschließt die Initiative weitere 6000 qm Fläche im Viertel: sämtliche begehbaren Obergeschosse und die drei bislang noch leer stehenden Gebäude werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ihr Entgegenkommen verbindet die Initiative mit folgenden Forderungen:
– Wir geben dem Senat nochmals die Gelegenheit schnellstmöglichst den Vertrag mit Hanzevast rückabzuwickeln, was bislang von Finanzsenator Freytag persönlich verhindert worden ist.
– Wir fordern daher vom Senat, baukulturelle und soziale Verantwortung zu übernehmen und es der Initiative „Komm in die Gänge“ zu ermöglichen, das Viertel denkmalgerecht instand zu setzen sowie ihr langfristiges Entwicklungskonzept umzusetzen.
– Wir fordern den Rücktritt von Finanzsenator Michael Freytag. Nicht nur, aber auch im Gängeviertel hat Freytag bewiesen, dass er nicht in Lage ist, das Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger an einem sorgsamen Umgang mit öffentlichem Grund und Boden und dem kulturellen Erbe der Stadt zu vertreten.
– Außerdem soll die Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk ihrer Aufgabe nachkommen, öffentlich Stellung zum Erhalt des Gängeviertels zu beziehen.
– Wir fordern weiterhin, die Winterfestmachung der Gebäude, die uns bereits zugesichert wurde, auch umzusetzen.
– Wir fordern die Offenlegung der Verträge mit Hanzevast, zumal nach unserem Erkenntnisstand keine Vertraulichkeitsklausel mit dem Investor Hanzevast besteht.

Mit der Forderung nach „Recht auf Stadt“ solidarisieren wir uns mit allen bedrohten Hamburger Initiativen wie No BNQ, Frappant, Centro Sociale, GartenKunstNetz e.V., Vorwerkstift u.v.a.

Am 22. August 2009 hat die Initiative „Komm in die Gänge“ begonnen, ein kulturelles Hoffest zu veranstalten, das bis heute andauert und schon über 15.000 Besucher hatte. Die Initiative will damit die denkmalwürdigen Gebäude retten und zugleich auf die Raumnot der Kulturschaffenden und sozialen Projekte in Hamburg hinweisen..


Pressemeldung (Hamburg, 22.10.’09)

Gängeviertel: Hamburg sieht rot

Rote Beleuchtung des Viertels am 24.10. ab 18 Uhr

Die Initiative „Komm in die Gänge“ ruft alle Hamburger auf, am kommenden Samstag ab 18 Uhr ein weithin sichtbares Zeichen für den Erhalt des Viertels und seine kulturelle Nutzung zu setzen und rote Lichter wie Grabkerzen oder Lampignons mitzubringen und als Lichterkette um die Gebäude aufzustellen. Dazu gibt es Glühwein und aktuelle Informationen. Außerdem erwartet die Besucher ein umfangreiches Kulturprogramm:

Freitag, den 23.10.:
KUNSTKIOSK: 19:00 Finissage „Straßenkünstler“, 20:00 Vernissage + Lesung Ina Bruchlos
SPECKSTRASSE: 20:00 Vernissage „Made im Speck“ (Ausstellung von Marcus Schäfer, Fabian Seiler, Valerie Ralliere, Michael Heering, Jeanette Kratzert, Lukasz Chorbok, Mark Matthes, Philipp Schewe, Silvia Berger aka Frau Kraushaar, Hartmut Block, Marco Kunz, Alexandra Griess, Carsten Rabe)
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Samstag, den 24.10.:
FABRIK (links): 20:00 Vernissage „Cartel 21“ (Figürliche und abstrakte Malerei) FABRIK (rechts): 20:30 Konzert: Philipp Caspar Frederick, 22:00 „Der Balkan zu Besuch im GaengeViertel“ (Dance)
KUTSCHERHÄUSER: 20:00 Vernissage Fotoausstellung Ralf Bodin
BUTZE: 19:00 Vernissage mit Fotografien von Alexa Seewald

DRUCKEREI: 21:00 Konzerte Inbreeding Clan + Poser Fake / Assibillies (Rock´n Roll)

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vergrössern:doppelklick

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„Coupe du Monde“ fürs Gängeviertel

Der Schauspieler Peter Lohmeyer war stimmlich virtuos, – mit improvisiert „blechernen Klang“ der 50ziger Jahre Radioästhetik, kam in der ehemaligen Fabrik pointierte Stimmung auf. Die Stimme des Sportreporters Herbert Zimmermann, lieferte Lohmeyer mit der linken Hand, als simplen Tonraum, passgenau ins Ohr der erfreuten Gäste. «Das Wunder von Bern» in akustischer Reminizens, eingelesen als massentaugliche Tragikkomik. Situationistisch, als gebrochenes Spektakel, in ironischer Distanz zum hysterischen „Tooor, Tooor, Tooor, Tooor“ … Der ambivalente Text, wurde ernsthaft und spannend verlustiert, durch die subtil subversive Lesart Lohmeyers. Zum Ende hin, über die «Erste Strophe» des Deutschlandlieds: Deutschland, Deutschland etc. – als quasi „zuviel Weltmeister“ im Tornister, wurde das übertrieben nationalistische Element dialektisch trickreich, ins wahrnehmbare Abseits geführt. Über symbolische Missbräuche des Kreuzes, zur Metapher Windhund, UNS, UNSER und weiterer sprachlicher Synonyme des (damaligen) Diskurses. Das eigentliche unausgesprochene Facit: Dann eben doch lieber „Waldmeister“ statt Weltmeister… Kein 3:2 Sieg – sondern ein transmediales 4:0 (!) für die Reste-Rettung des Gängeviertel und die Offenlegung der korruptiven Fouls, im konkreten Fall in erweiterten Kontexten und Readymadeverfahren! Bitte / Danke. Jörg Stange 26-10-09

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[…] In die Geschichte ist der 3:2-Erfolg Deutschlands über Ungarn vor allem aus zwei Gründen eingegangen. Zum einen, weil die „magischen Magyaren“ zu Beginn der Fünfziger Jahre eine derartige Macht im Weltfußball waren, dass sie in den vier Jahren zuvor kein einziges von 32 Länderspielen verloren hatten und sie damals klarer Turnierfavorit waren. Dann aber auch, weil Deutschland nach dem von den Nazis angezettelten Zweiten Weltkrieg aus dem Ausland immer noch skeptisch beäugt wurde, das Gefühl der nationalen Zweitklassigkeit vorherrschend war, und der unerwartet errungene Weltmeistertitel deshalb auch als Indiz dafür gesehen wurde, wieder wer zu sein […]

http://www.worldcupportal.de/1954/index.htm

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Räumung

Künstler rücken weiter

Vorläufiger Kompromiss mit der Stadt im Gängeviertel: Die Künstler räumen zwei der Gebäude – und breiten sich dafür in den anderen Häusern erst einmal weiter aus. VON MAXIMILIAN PROBST

[…] Ihr Entgegenkommen verband die Initiative zugleich mit Forderungen an den Senat: Er müsse schnellstmöglich den Vertrag mit Hanzevast rückabwickeln, was von Finanzsenator Michael Freytag (CDU) bisher „persönlich verhindert worden ist“. Freytag solle deshalb von seinem Amt zurücktreten: „Nicht nur, aber auch im Gängeviertel hat Freytag bewiesen, dass er nicht in der Lage ist, das Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner an einem sorgsamen Umgang mit öffentlichem Grund und Boden und dem kulturellen Erbe der Stadt zu vertreten“, hieß es von der Initiative ungewöhnlich scharf […]

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/kuenstler-ruecken-weiter/

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Senat will Gängeviertel zurückkaufen

Von Per Hinrichs 28. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Hanzevast zahlt und zeigt sich gesprächsbereit – Hajduk wird eingebunden

Es ist eine Meldung, die der Senat am liebsten zwischen Nachrichten aus der Kategorie „Erfolgreiche Apfelernte im Alten Land“ verstecken möchte. Auf Nachfrage verweisen Pressesprecher verschiedener Behörden stets auf die hölzerne Pressemitteilung, nach der die Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk ein neues Konzept für das Gängeviertel ausarbeiten soll (die WELT berichtete) und damit stärker in die Verhandlungen und Planungen über die Zukunft des Viertels eingebunden wird. Insbesondere der Denkmalschutz und die Künstlerinitiative sollen stärker berücksichtigt werden:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5001273/Senat-will-Gaengeviertel-zurueckkaufen.html

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Kulturbehörde hofft auf Einigung am Zahltag

Von Per Hinrichs 26. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Gängeviertel: Wenn Hanzevast heute die Schlussrate überweist, gehören dem Investor die ersten Häuser – Künstler sollen umziehe

[…] Das Interesse am Gängeviertel steigt unterdessen weiter an. Am vergangenen Wochenende strömten wieder Hunderte Besucher ins historische Quartier. Senioren, junge Familien und Jugendliche streiften durch die Häuser und Ausstellungen. Gestern Abend las der Schauspieler Peter Lohmeyer im Haus Fabrik vor, anschließend gab es ein Konzert.

Mit einer Lichterkette um das Gängeviertel haben am Sonnabend mehrere Hundert Menschen für den Erhalt der Gebäude demonstriert. „Wir wünschen uns nach wie vor, dass Hanzevast zurücktritt und die Stadt den Vertrag übernimmt“, sagte die Sprecherin der Gängeviertel-Initiative, Christine Ebeling:
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4977418/Kulturbehoerde-hofft-auf-Einigung-am-Zahltag.html

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Sonntag, den 25.10.:
15:00 Historische Führungen, Treffpunkt: Schierspassage FABRIK (links): 16:00 ZeitZeugenCafe mit warmen Waffeln, Wolfgang Werkmeister und Weiteren, dazu serviert „blond und blau“ musikalische Spezialitäten aus den 20er Jahren, 17:30 Diavortrag „Neustadt: gestern & heute“, 20:00 Lesung Peter Lohmeyer DRUCKEREI: 21:00 Konzert Emmi Moll

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20. Oct 2009 16:00

Schockmeldung – oder erfüllte Vorahnung

Gentrifizierungspoker geht in die nächste Runde

Ein wirklicher Investor ist sehr wahrscheinlich nicht in Sicht. Geht es dem „Investor Hansevast“, mit neu gewonnenen Mitzockern, nun darum möglichst viel Kapital als Ablösesumme herauszuschlagen? Der Senat steht unter Druck – da lohnt sich der Poker… – Oder gibt es parallel verdeckte Karten? Diese Fragen gilt es transparent zu machen und aufzuklären … Man darf gespannt sein wie dieser Millionenpoker in den Medien „verpresst“ wird. – „Hanzevast und seine Hintermänner“ dürfte(n) im Ergebnis nicht nur moralisch erledigt sein. Das Klima in der Öffentlichkeit lässt keine andere Lösung zu: Es geht um die Rettung der verbliebenen Substanz des Gängeviertels und darüber hinaus eben nicht um korrumpierbare Kompromisse.jst

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echo | Subject: Senat Aktuell: Klarheit beim Gängeviertel-Fristgemäße Zahlung durch den Investor
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20. Oktober 2009/bksm20

„Klarheit beim Gängeviertel“

Fristgemäße Zahlung durch den Investor

Der Investor Hanzevast hat die für den Verkauf des Gängeviertels fällige Rate fristgemäß gezahlt und damit signalisiert, dass er an seinen Entwicklungsplänen für das Gängeviertel festhalten und den Vertrag auch weiterhin erfüllen will.

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Pressesprecherin der Behörde für Kultur, Sport und Medien

http://www.kulturbehoerde.hamburg.de

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Problemfall Gängeviertel

Von Jörn Lauterbach 20. Oktober 2009, 17:41 Uhr

Dumm gelaufen: In der Hoffnung, dass ein zunächst akzeptierter Investor seine Lust am Gängeviertel verloren hat, ?gingen Kulturbehörde und Bezirk Mitte auf Kuschelkurs mit den zwischenzeitlich dort eingezogenen Hausbesetzern:

[…] Aber nun zahlt der so schweigsame niederländische Investor plötzlich doch noch; er wird sein Bauprojekt entweder dort durchsetzen wollen oder aber sich einen Verzicht teuer durch die Stadt Hamburg bezahlen lassen […]

http://www.welt.de/hamburg/article4913246/Problemfall-Gaengeviertel.html

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Hamburger Gängeviertel

Konflikt zwischen Besetzern und Investor spitzt sich zu

Von Christoph Twickel

Goldener Handschlag hinter den Kulissen?

[…] Für den angeschlagenen Investor ist es jedenfalls sinnvoll, den Zahlungsverpflichtungen auch dann nachzukommen, wenn man nicht vorhat zu bauen: Dann müsste Hamburg nämlich eine saftige Konventionalstrafe zahlen, um aus dem Vertrag aussteigen zu können […]

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,656270,00.html

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Die Verantwortung trägt eigentlich Michael Freytag

[…] Hanzevast hatte der Stadt eine Partnerschaft angeboten. Dieser Vorschlag wurde aber nicht aufgegriffen. Auch eine „Rückabwicklung“ des Vertrags hätte sich der Investor vorstellen können. Doch ein Angebot der Stadt blieb aus. Stattdessen wurde ein weiterer Geldgeber, die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe mit ins Boot geholt, damit die fälligen Kaufpreisraten auch bezahlt werden, der Vertrag Rechtsgültigkeit behält und die Baupläne des Investors möglichst zügig umgesetzt werden […]

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1242948/Nichts-als-Pruegel-fuer-die-Senatorin.html.

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Gängeviertel: Wohnungen und Büros geplant

Doch Abriss? Zukunft des Gängeviertels wieder offen

Von Rebecca Kresse, Joachim Mischke, Matthias Rebaschus, Philip Volkmann-Schluck

21. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Der niederländische Investor hat die fällige Rate überwiesen. Die Künstler, die die historischen Häuser besetzt haben, sind in Sorge:

[…] Ob Hanzevast aber tatsächlich noch an der Umsetzung ihrer bisherigen Pläne interessiert ist, scheint fraglich. Entsprechende Fragen des Abendblatts beantwortete Norbert Koopen, Sprecher von Hanzefast, nicht. Nach Informationen des Abendblatts hat nämlich gar nicht der niederländische Investor selbst die Rate gezahlt – vielmehr stammt das Geld von einem Bayerischen Brauereiunternehmen, das bereits mehrere Grundstücke in Hamburg erworben hat. Dem Vernehmen nach handelt es sich um die Schörghuber Unternehmensgruppe, zu der auch die Paulaner Brauerei und die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe gehören […9 Paulaner mit B(l)eigeschmack?

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1238314/Doch-Abriss-Zukunft-des-Gaengeviertels-wieder-offen.html

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MP3 dradio „Ein fauler Kompromiss“

Zur Zukunft des Hamburger Gängeviertels

Daniel Richter im Gespräch mit Stefan Koldehoff

Der Maler Daniel Richter sieht die Vorgänge in Zusammenhang mit der Zukunft des Hamburger Gängeviertels als das Gegenbeispiel von aktiver Stadtplanung. Man mache sich zum Spielball höherer Mächte wie einer Finanzbehörde und Investoren:

[…] Es gibt ja vielleicht auch die Hoffnung auf einen Kompromiss. Aber die Erfahrung lehrt ja, dass, wie heißt es, in Gefahr und höchster Not ist der Mittelweg der Tod. Da würde ich mich jetzt erst mal dran halten […]

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1055344/

http://www.dradio.de/aodflash/player.interview-daniel-richter

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Hafenstraße, Teil zwei

Hamburger Gängeviertel: Investor will weiterhin bauen

Von Till Briegleb

[…] Vom ersten Bürgermeister Ole von Beust bis zur Bezirksversammlung steht die Stadt zwar erstaunlich einmütig hinter der illegalen Aktion. Rechtliche Handhabe besitzt die Stadt allerdings keine mehr. Sollte der Investor alle Fristen einhalten, kann niemand ihn hindern, das Ensemble aus Bauten des 17. bis 19. Jahrhunderts für ein Luxuswohnungs-Quartier abzuräumen. Zwar will Kultursenatorin Karin von Welck jetzt das Sanierungskonzept der Künstler dem Investor schmackhaft machen, aber dessen Plan sieht billige Ateliers, Wohnungen und Galerieräume in denkmalgerecht sanierten Altbauten vor: Er will schlicht Geld verdienen […]

http://www.sueddeutsche.de/R5y38t/3108514/Hafenstrasse-Teil-zwei.html

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Deckt die «Akte Gängeviertel» einen juristisch relevanten „Gentrifizierungsporno“ auf ?

Wenn nachgewiesen werden kann, dass in Verbindung der Ratenzahlungen Absprachen getroffen wurden, um von der Stadt eine Konventionalstrafe zu kassieren, dürften Juristen ein leichtes Spiel haben, dieses Vorgehen als Sittenwidrigikeit und möglicherweise auch als kriminell zu diagnostizieren: Das könnte die Auflösung des Vertrages etc. bedeuten, möglicherweise auch strafrechtliche Konsequenzen der Involvierten zur Folge haben ? Womit niemand rechnet: Eine überraschende Wende könnte auch sein, dass sich die Paulaner durch sponsern des Konzeptes des Kunstprojektes hervortun. Übers Weizen ginge die Saat auf! – Haha das wäre ja mal was… Für Werbestrategen eine Steilvorlage: „Die etwas andere Braukultur“ würde immerhin weltweite Beachtung finden ! jst

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Treu und Glauben

Anwendungsbereich
Prinzipiell ist der Grundsatz von Treu und Glauben nur innerhalb einer Sonderverbindung (also etwa einer Vertragsbeziehung) anwendbar, wie sich schon aus dem Wortlaut des § 242 BGB entnehmen lässt. Außerhalb einer Sonderverbindung sind die Schranken für das Handeln des Einzelnen niedriger. So ist hier nach § 226 BGB nur solches Handeln unzulässig, das dazu dient, dem anderen zu schaden (Schikaneverbot). Aus § 826 BGB ergibt sich ferner, dass vorsätzlich sittenwidriges Handeln unzulässig ist. Diese Abgrenzung wird jedoch oft durchbrochen. In vielen Fällen wird der Grundsatz von Treu und Glauben von Lehre und Rechtsprechung auch außerhalb einer Sonderverbindung angewandt. Ein wichtiges Beispiel bildete bis zu ihrer Kodifizierung im BGB die Figur der culpa in contrahendo […]

http://de.wikipedia.org/wiki/Treu_und_Glauben

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Culpa in contrahendo

Das „Gegenstück“ zur vorvertraglichen culpa in contrahendo bildet die culpa post contractum finitum. Sie erfasst Verletzungen nachwirkender Pflichten, die erst nach der Abwicklung des Vertrags auftreten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Culpa_in_contrahendo

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Gängeviertel

Investor pocht auf Teil-Räumung

Von Olaf Dittmann 23. Oktober 2009, 19:11 Uhr

Eine lang erwartete erste Stellungnahme des Gängeviertel-Investors Hanzevast zu der Hausbesetzung durch Künstler sorgte am Freitag für Aufregung. Teile des historischen Häuserensembles an der Ecke Valentinskamp und Caffamacherreihe sollen offenbar schon bis Montag geräumt werden:

[…] Außerdem verdichten sich Hinweise, dass noch vor einigen Wochen die Liegenschaftsverwaltung der Finanzbehörde ein Angebot an Hanzevast machte: Für angeblich 1,2 bis 1,5 Millionen Euro wollte man die Niederländer aus dem Vertrag herauskaufen – Hanzevast soll damals bereits Zustimmung signalisiert haben. Freytag soll jedoch kurzerhand das Angebot, welches wohl nicht mit ihm abgestimmt war, zurückgezogen haben. In der Pressemitteilung von Hanzevast wird dieser Vorgang wie folgt beschrieben: Man sei zu einem Gespräch gebeten worden, „um die eventuelle Rückübertragung des Gesamtprojektes zu untersuchen“. Man habe die Einladung angenommen. Der Termin sei dann jedoch „ohne konkrete Angebote“ der Stadt geendet […]

http://www.welt.de/hamburg/article4953630/Investor-pocht-auf-Teil-Raeumung.html

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Hausbesetzer in Hamburg

Die Stadt – wer ist das?

Von Sven Stillich und Iris Hellmuth

Es ist ein Nachmittag im August, als das Hamburger Gängeviertel aus dem künstlichen Koma erwacht. Jahrelang geschlossene Türen öffnen sich, frische Luft wirbelt Staub auf, Wände bekommen wieder Farbe: Das neue Leben soll bunt sein. Es ist dieser Moment, in dem aus der Bildhauerin Marion Walter eine Hausbesetzerin wird. In dem sie mit rund 200 anderen Künstlern ein altes, dem Tode geweihtes Stück Hamburg in Beschlag nimmt, um es zu retten vor Investoren und Politikern, die das Viertel aus dem 19. Jahrhundert lange Zeit verrotten ließen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1985811&em_cnt_page=1

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«Interessen einer breiten Hamburger Mehrheit betont»

Die Künstler im Hamburger Gängeviertel haben den Senat zum Rücktritt vom Kaufvertrag mit dem Investor für das Areal aufgefordert. Die Zahlungsfrist sei am vergangenen Freitag ohne Zahlungseingang abgelaufen, teilte die Künstlerinitiative «Komm in die Gänge» am Donnerstag in Hamburg mit.

Seit etwa einem Monat halten zahlreiche Künstler Teile des geschichtsträchtigen Gängeviertels besetzt, um einen drohenden Abriss zu verhindern und stattdessen Räume für Kunst einzurichten.

Der Senat müsse nun seine Glaubwürdigkeit beweisen, sagten die Initiatoren weiter. Die Stadt solle zeigen, ob sie es mit ihren bisherigen Aussagen ernst meint. Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag (CDU) werde umgehend aufgefordert, vom Kaufvertrag mit dem Investor zurückzutreten, um damit die «Interessen einer breiten Hamburger Mehrheit» zu vertreten und «endlich die Verantwortung für den Denkmalschutz und eine kulturelle und soziale Zukunft der Stadt» zu übernehmen. Ansonsten mache die Stadt ihre Absichtserklärungen unglaubwürdig, «als kreative Metropole mit Weitsicht wachsen» zu wollen.

Nach Angaben der Künstlerinitiative sieht das geplante Vorhaben des Investors im Gängeviertel eine bis zu neungeschossige Bebauung und einen 80-prozentigen Abriss der denkmalwürdigen Bausubstanz vor. «Das Denkmal Gängeviertel als letztes Zeugnis einer Jahrhunderte alten, für Hamburg prägenden Stadtstruktur würde damit unwiederbringlich zerstört», sagten die Künstler.

Die Hamburger Kulturbehörde hatte den Künstlern Ende August zugesichert, die Erdgeschossflächen des Areals vorläufig nutzen zu können. Über 250 Künstler haben nach eigenen Angaben in dieser Zeit zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen veranstaltet, die bisher mehr als 10 000 Gästen besuchten.

Hamburg (ddp-nrd)

http://www.news-adhoc.com/kuenstler-im-gaengeviertel-fordern-senat-zu-ruecktritt-von-vertrag-auf-

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Häuserkampf im Gängeviertel

Hamburgs Künstler fordern ein Umdenken in der Stadtplanung
Von Verena Herb

Hamburg hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert: An die Stelle einer bürgernahen Viertelkultur sind Prestigebauten und anonyme Bürohäuser getreten – die häufig auch noch leerstehen. Für den Erhalt des letzten sogenannten Gängeviertels aus dem 17. Jahrhundert haben sich jetzt 200 Künstler stark gemacht. Sie wollen dort Ateliers einrichten und ein umfangreiches Kulturprogramm zeigen:

[…] Seit dem vergangenen Wochenende haben über 200 Künstler zwölf Gebäude im sogenannten Gängeviertel besetzt – nutzen die Räume als Ateliers, stellen ihre Werke aus, veranstalten Lesungen und Konzerte. Sie protestieren friedlich: für den Erhalt des letzten Kleinods geschichtsträchtiger Häuser in Hamburgs Innenstadt. Christine Ebeling ist eine der Sprecherin der Initiative „Komm in die Gänge“:

„Wir haben hier Baukörper aus vielen Jahrhunderten, seit 1650 und daran anschließend aus allen Jahrhunderten eigentlich Baukörper, die in so einer Ansammlung wie hier einzigartig sind. Man kann hier wirklich innerhalb einer Runde, eines kleinen Spaziergangs die ganze Baugeschichte der Stadt ablesen. Es ist eigentlich eins der letzten Zeugnisse der Gängeviertel-Kultur, die die Stadt durchaus bestimmt haben.“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1023855/

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„Fast alle können dort bleiben“

GENTRIFIZIERUNG Markus Schreiber, Chef des Bezirksamts Mitte, über die Verdrängungsprozesse in St. Pauli – und über die guten Absichten der Investoren des Bernhard-Nocht-Quartiers.

INTERVIEW IRIS HELLMUTH UND SVEN STILLICH

taz: Herr Schreiber, derzeit entsteht in Hamburg ein Bündnis aus Künstlern und Einwohnern, das für bezahlbare Mieten und gegen soziale Vertreibungen kämpft. Seit Wochen halten Künstler das Gängeviertel besetzt. Die Bevölkerung ist begeistert – und Sie?

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009%2F09%2F24%2Fa0079&cHash=80e3e13f83

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24. August 2009 | bksm24

Senat führt Gespräche mit Künstlern im Gängeviertel

Gemeinsame Lösung mit allen Beteiligten angestrebt

Als Reaktion auf die Künstlerinitiative im Gängeviertel hat die Behörde für Kultur, Sport und Medien heute das Gespräch mit den Künstlern aufgenommen.
Unter Einbeziehung aller Beteiligten sollen die Anliegen der Künstler diskutiert und eine einvernehmliche und konstruktive Lösung gefunden werden.

Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Prof. Dr. Karin v. Welck: „Wir nehmen die Anliegen der Künstler im Gängeviertel sehr ernst und es hat schon eine erste Kontaktaufnahme mit ihnen gegeben. Nun müssen wir gemeinsam mit allen Beteiligten klären, inwiefern eine Lösung im Gängeviertel möglich ist und welche Alternativen in der Stadt vorhanden sind bzw. entwickelt werden können.“

Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Anja Hajduk: „Alle Beteiligten müssen für das Gängeviertel schnell eine tragbare Lösung finden. Die BSU wird sich zügig dafür einsetzen, dass möglichst unter Erhaltung historischer Bausubstanz das Gängeviertel wieder zu einem lebendigen Teil der Hamburger Innenstadt wird. Hierfür ist es wünschenswert, bei der Nutzung einen bunten Mix aus Wohnen, Kultur und Gewerbe zu erreichen.“

Einige Gebäude wurden im Verlauf des heutigen Tages von der SAGA und der Sprinkenhof AG verschlossen, um die notwendige Sicherheit für Personen und die Gebäude zu gewährleisten. Zu keinem Zeitpunkt hat es eine Anforderung oder Anweisung von Seiten der SAGA, SpriAG oder der Finanzbehörde zur Räumung oder Durchführung anderer polizeilicher Maßnahmen gegeben. Auch eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch wird von keiner Seite in Erwägung
gezogen.

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Für Rückfragen:
Ilka v. Bodungen
Pressesprecherin der Behörde für Kultur, Sport und Medien
040 – 428 24 293, Ilka.vonbodungen@bksm.hamburg.de

Enno Isermann
Pressesprecher der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
040 – 428 40 20 51, enno.isermann(at)bsu.hamburg.de

Daniel Stricker
Pressesprecher der Finanzbehörde
040 – 428 23 1662, daniel.stricker(at)fb.hamburg.de

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Komm in die Gänge

200 Künstler besetzen Häuser im Gängeviertel

Von Edgar S. Hasse 24. August 2009, 04:00 Uhr

Aktivisten wollen historische Gebäude vor Verfall und Abriss retten und fordern vom Senat mehr Förderung

Fast 200 Künstler haben in Hamburg ein Dutzend leer stehende Häuser des sogenannten Gängeviertels in der Innenstadt besetzt. Unter der Leitung des Malers Daniel Richter drangen sie am Samstag in die seit Jahren verriegelten Gebäude ein und richteten Galerien, Ateliers und Kunsträume ein. Sie wollten damit „auf dringend benötigten Raum für Hunderte von Kreativen“ aufmerksam machen:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4384323/200-Kuenstler-besetzen-Haeuser-im-Gaengeviertel.html

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Leute raus, Mieten hoch, bumm

der Freitag | 03.09.2009 05:00 | Niels Boeing | Während Hamburg die Massenunterhaltung vorantreibt, schrumpfen die bezahlbaren Räume für eine Kultur jenseits des Mainstreams massiv. Die von inzwischen 150 Kulturarbeitern umgenutzte Kaufhausruine Frappant in Altona soll 2010 einem IKEA-Komplex weichen. „Hamburg hat schon genug Konsumrennbahnen“, ärgert sich Dodo Adden, Sprecher der Künstlergemeinschaft SKAM, die sich dort niedergelassen hat. „Die Gesellschaft braucht Kultur, und Kultur und Kreativität brauchen freie Räume“, sagt Adden.

[…] Einen ersten Warnschuss gab es vor zwei Wochen, als die Initiative „Komm in die Gänge“ mit 200 Künstlern das historische „Gängeviertel“ besetzte. Es ist der letzte Rest der alten Arbeiterviertel, die sich im 19. Jahrhundert westlich der Innenstadt vom Hafen Richtung Alster erstreckten. Die meisten der alten Backsteinbauten verfallen seit Jahren, und sollen vom niederländischen Investor Hanzevast „saniert“ werden. Als erste Gerüchte durchsickerten, dass Hanzevast aufgrund der Krise klamm ist, fackelte die Initiative nicht lange – und erwischte mit der als Kunstausstellung getarnten Besetzung die Stadt auf dem falschen Fuß. Unterstützt wurde sie von dem inzwischen international gefeierten Künstler Daniel Richter, der die Hamburger Kulturpolitik als „abgeschmackt“ bezeichnete und damit die Stadt aufschreckte: Sie verkniff sich zur Abwechslung jenes Polizeiaufgebot, mit dem sie sonst auf kritische Regungen reagiert. Stattdessen zeigte sie sich verhandlungsbereit:

http://www.freitag.de/politik/0936-leute-raus-mieten-hoch-bumm-gentrifizierung-hamburg?p=2

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Besetzte Häuser im Hamburger Gängeviertel

SAGA räumt die besetzten Abrisshäuser

Hamburg. Die SAGA ist am Montag im Gängeviertel (Neustadt) angerückt, um die von rund 200 Künstlern besetzten Abrisshäuser wieder zu verschließen. Laut Hausbesetzern haben die Handwerker die Order, ihren Auftrag ohne Diskussionen auszuführen. Die Hausbesetzer teilten in diesem Zusammenhang mit, dass sie die Aktion nicht behindern, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. „Diese Aktion ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass wir da sind und da bleiben und weiterhin für Gespräche mit den Verantwortlichen offen sind. Daher lassen wir uns gar nicht beirren und laden auch heute wieder dazu ein uns zu besuchen:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1151055/SAGA-raeumt-die-besetzten-Abrisshaeuser.html

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hannoversche allgemeine

Filmemacher Fatih Akin sympathisiert mit Besetzern des Hamburger Gängeviertels

20.09.2009 | Der Filmemacher Fatih Akin sympathisiert mit den Besetzern des Gängeviertels in Hamburg. In einem Zeitungsbericht bekundete er seine Solidarität mit den Künstlern, die sich in den vom Abriss bedrohten Häusern niedergelassen haben:

/Feuilleton/Uebersicht/Fatih-Akin-sympathisiert-mit-Besetzern-des-Hamburger-Gaengeviertels

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Hamburg: Diskussion im Stage Club
Die Stadt braucht neue Quartiere für Künstler

Von Birgit Reuther 16. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Kreative und Anwohner verhandeln mit Politikern und Immobilienbesitzern, zu welchen Konditionen die Stadt von wem genutzt, gewandelt, gestaltet wird:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1232181/Die-Stadt-braucht-neue-Quartiere-fuer-Kuenstler.html

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Gentrification ist von vorgestern

taz Hamburg – ‎‎
Sie entstand auf den Trümmern eines lebendigen Gängeviertels Alles beim Alten, könnte sich denken, wer heute die vom Sanierungstod bedrohten letzten Reste
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200 Künstler als Hausbesetzer

Hamburger Morgenpost – ‎‎
200 Künstler haben die Häuser im Gängeviertel kurzerhand besetzt, dort ihre Ateliers und Werkstätten eröffnet. Die zwölf alten Gebäude im Herzen der Stadt
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Aus Fehlern lernen

taz Hamburg – ‎‎
Vor diesem Hintergrund ist die Aktion im Gängeviertel gut und wichtig. Gleichzeitig geht sie ins Leere: Die „besetzten“ Häuser gehören der Stadt nicht,
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HH: Künstler besetzen Gängeviertel

de.indymedia.org – ‎‎
Für nicht-Hamburger_Innen: Das Gängeviertel liegt mitten in der Hamburger Innenstand und besteht aus mehreren Altbauten (teilweise Gewerbe- teilweise
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FREITAG 02.10.2009
Speckstrasse
19:00h: Ausstellung „MADE IN SPECK“ Re-Re-Opening von: Simone Brühl I Cordula Ditz I Thomas Ehgartner I Alex Hatchl I Gitte Jabs I Rita Kohel I Jeanette Kratzert I Marco Kunz I Mark Matthes I Valerie Ralliere I Oliver Ross I Fabian Seiler I Sandra Slim I Theresa Thiele I Annika Unterburg
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Druckerei
18:00hSoliveranstaltungfür MUMIA ABU JAMAL der Berliner UnterstützerInnen und
der Roten Hilfe
22:00h Konzert:Sasa und der Bootsmann
23:00h Die Speckecke feiert in der Druckerei:Señor Rita I H.HEH & sugarwater
live-elektronik „tech-house“und *Philipp Caspar Frederick*/*Kammerorchester Mark
Matthes*
www.myspace.com/sugarwatermyspace
www.myspace.com/hheh
www.myspace.com/philippcasparfrederick

Fabrik
EG links Book-release-Vergnügen einzigART Schüler und Schülerinnen der
Gesamtschule Wilhelmsburg und Gundi Wiemer, Bianka Buchen, Silvia von Pock,
Astrid Reye präsentieren ihr erstes Künstlerbuch: coco und das purpurne
schnecklein in der warteschleife

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SAMSTAG 03.10.09
Fabrik
15:00h Lomu – interaktive Perfomance I künstliche Intelligenz Fabrik: die Gegenwart ist unruhig, auch hier in Hamburg. Aber was ist mit der Zukunft? Futurologen sehen schon eine schöne neue Welt jenseits der Peanuts des Wahlkampfs, der uns alle langweilt: LOMU meint: höchste Zeit, auch hier genauer hinzuschauen. Und fragt deshalb: Hatten wir heute schon Neuromancer? Echte Begegnungen mit künstlichen Intelligenzen. Am 3. und 4. Oktober im Gängeviertel Mehr dazu in Kürze auf www.lomu.net
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Druckerei
21:00h Musik:Andrew and the Media Terrors und Niedervolthudini (electrolöt)
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SONNTAG 04.10.09
Druckerei
11:00h Vortrag: Kulturmühle Wismar – eine Künstlerkolonie entsteht
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DIENSTAG 06.10.09
Fabrik
20:00h interaktive Perfomance:Geheimagentur THE ART OF BEING MANY. Eine interaktive Lectureperformance anschließend kann das ORAKEL DER GOLDENEN WOCHEN befragt werden
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MITTWOCH 07.10.09
Fabrik
heute sind Schüler der Sekundarstufe 1, der Ganztagesschule Fraenkelstr. in
Barmbek, im Rahmen ihrer Projektwoche, zu Besuch in der Fabrik um vor Ort den
Umgang mit Leinwand und Farbe zu erlernen.
Weitere Infos auf: www.gaengeviertel.info.

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Freitag 09.10.09Fabrik19:00h – „Vision und Entwicklungskonzept für das Gängeviertel“ 21.00h- Piano Jazz mit Hajo und RitaSpeckstrasse19:00h Vernissage- Arbeiten von Simone Brühl, Cordula Ditz, Alex Hatchl, Michael Heering, Sabine Kirste,Frau Kraushaar aka Silvia Berger, Nicholas Stinaae, Annika Unterburg, Frank Spilker (Gängeviertel-) Video – Premiere / Igor Meier „Speckecke“ – UG Special „Residents“ Ausstellung im 1.OG.

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Spiegel triologisch° = > [::] Vergössern Doppelklick

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Fatih Akin: Es geht um Gerechtigkeit, sagte er im Gespräch. Foto: Jörg Stange 2009

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Kunstkiosk
22:30h Musik: Fatih Akin und Adam Bousdoukos legen auf Balkan Rock und Soul, dannach legen Dj Pult yeah rec. Feat. Dynamodyse etwas House und Electro. dazu Ausstellung: Strassenköter

Kutscherhaus Rechts
18.00h Lesung: „Florian W. Tietje“ Florian W. Tietje liest aus seinen Werken…“Normative Orthophrenie“ oder „Mein Herz ist stets bereit sich zu schlagen“

Druckerei
21:00h Konzert: Estuar/Record Release Konzert/Debut Album „Felicium“

Speckstrasse
Ausstellung: Arbeiten von S. Brühl, C. Ditz, A. Hatchl, M. Heering, S. Kirste,Frau Kraushaar aka S. Berger, N. Stinaae, A. Unterburg, F. Spilker (Gängeviertel-) Video -Premiere/Igor Meier

Kutscherhaus
Ausstellung: „Collaboration- Ki Yoon Ko und Gabriel Dubois“

Tischlerei Schierspassage
Ausstellung: Die utopie des anderswo“ („halleluja Berlin“)

Butze Schierspassage
Ausstellung: „America Mendez – Winter in der Wahlheimat“

Sonntag 11.10.09
Fabrik 16:00h – Zeitzeugen-Kaffeekränzchen dazu servieren „blond und blau“ (Piano /_Gesang) Spezialitäten aus den 20er Jahren – Alle sind herzlich_willkommen – insbesondere Hamburger, die auch früher schon in die Gänge gekommen sind!

Kunst Kiosk Galerie (Kupferdiebehaus)
19.00h – Vernissage „Strassenköter“
Die nächste Ausstellung in der Kunst Kiosk Galerie steht bereits fest, wir haben die netten Herren von STRASSENKOETER eingeladen, die mit ihrem Projekt: Hinz & Kunz, die Obdachlosen, die die gleichnamigen Zeitschrift auch verkaufen, von einer ganz anderen Seite zeigen.

Kutscherhaus

19.00 Uhr – Vernissage „Collaboration – Ki Yoon Ko und Gabriel Dubois“

Tischlerei, Schierspassage

14.00h- 22.00h Vernissage “ Die utopie des anderswo“ („halleluja Berlin“) Annika Kahrs,Philipp Haffner, Stefan Mildenberger, Patrick Fazar, Thomas Ehgartner

Butze Schierspassage

21.30h Vernissage „America Mendez – Winter in der Wahlheimat“

Samstag 10.10.09

Fabrik

20:00h Vernissage Street Alphabet Künstler: Skore 183

21:00h – Lesung „Heinz Strunk und Rocko Schamoni“ anschliessend „Jan Plewka“ singt „Rio Raiser“ Heinz Strunk und Rocko Schamoni lesen aus ihrem umfangreichen Lebenswerk

Kutscherhaus Rechts

18.00h- Lesung „Florian W. Tietje“Florian W. Tietje liest aus seinen Werken…“Normative Orthophrenie“ oder „Mein Herz ist stets bereit sich zu schlagen“

Sonntag 11.10.09

Puppenstube

15:00h- Historische Führung durchs Gängeviertel

Fabrik

16:00h- Zeitzeugen-Kaffeekränzchendazu servieren „blond und blau“ (Piano / Gesang) Spezialitäten aus den 20er Jahren – Alle sind herzlich willkommen – insbesondere Hamburger, die auch früher schon in die Gänge gekommen sind!

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Von Jan Willmroth 12. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Die Künstler im Hamburger Gängeviertel haben ein eigenes Entwicklungskonzept für das Areal vorgestellt.Wie die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ am Wochenende mitteilte, handle es sich dabei um ein städtebauliches, soziales und kulturelles Leitbild.Das Konzept sieht vor, dass das Gängeviertel auf Basis der Selbstverwaltung wieder belebt wird:

die-welt/vermischtes/hamburg/article4815068/Kuenstler-wollen-Gaengeviertel-in-Selbstverwaltung-wieder-beleben.html

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Kommentar: Zukunft des Gängeviertels

Hamburg muss endlich umdenken

Von Joachim Mischke 10. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Die aktuellen Geschehnisse im Gängeviertel sind fast zu schön, um wahr zu sein: Ein stadthistorisch wertvolles Quartier, das die Regierenden jahrelang nicht interessierte und das dann nur noch an den meistbietenden Abreißer verscherbelt werden sollte, wurde durch die sympathisch friedliche Hausbesetzungsaktion von Künstlern zum Stadtgespräch:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1223382/Hamburg-muss-endlich-umdenken.html
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Hamburger Künstlerszene

Solidarität mit Besetzern des Gängeviertels

24. September 2009, 06:00 Uhr

36 Hamburger Galeristen und Ausstellungshäuser haben sich in einem Appell an die Stadt Hamburg mit den Künstlern im Gängeviertel solidarisch erklärt:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1197861/Solidaritaet-mit-Besetzern-des-Gaengeviertels.html

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Aktivisten-Erfolg in Hamburg

Gängeviertel ist vorerst gerettet

Kulturschaffende feiern den Rückkauf des historischen Quartiers durch den Hamburger Senat als Etappensieg. Sie hoffen jetzt auf Kreativität statt teurer Büros. VON K. IRLER UND M. PROBST

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gaengeviertel-ist-vorerst-gerettet/

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Streit um Gängeviertel

Hamburg kommt in die Gänge: Rückkauf beschlossen

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/gaengeviertel148.html

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aspekte

Ohne uns!

Hamburger Künstler gehen auf die Barrikaden

Hamburg hat den perfekten Mix zu bieten. Im Image Film der Hansestadt trifft Handel und Tradition auf die Glücklichen und Reichen, die sich großartig verstehen mit den Kreativen. Ein Mini fährt über die Kennedy-Brücke an der Alster, ein Boot braust durch die Speicherstadt: Das soll die „Marke Hamburg“ sein. Nur ausgerechnet die sogenannten Kreativen wollen bei dieser Inszenierung nicht mehr mitmachen.

Schauspieler Peter Lohmeyer will nicht Teil dieser Marke sein, sagt von sich:

http://www.aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,7925554,00.html

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Not in our name, Marke Hamburg

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/30/not-in-our-name-marke-hamburg/

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01/07/2010

Squatters Take on the Creative Class

Who Has the Right to Shape the City?

By Philipp Oehmke

Hamburg has been trying to woo the much-coveted „creative class“ for years in a bid to secure its future. Now the city has become the front line in a bitter conflict over gentrification, with artists squatting buildings in protest against investment plans and members of the far-left scene attacking private property — and even police:

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,670600,00.html

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Kantine im Malersaal  | Fliessender Ügergang: Christine Ebeling hat Geburtstag

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Gängeviertel im Malersaal Schauspielhaus | Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunst-Archiv

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Schauspielhaus: Theaterparty „Explosion“

Bilder zum Nulltarif – der Dank der Künstler

Von Klaus Witzeling 11. Januar 2010, 06:36 Uhr

Es gab Malaktionen, Bilder, Filme, eine Tanz-Performance, ganz viel Musik – und noch viel mehr Besucher.
Hamburg. Sie sind Explosionsexperten. Die Gängeviertel-Aktivisten haben in den letzten fünf Monaten mehrfach, doch immer friedlich für „Explosionen“ in der Stadt gesorgt und mithilfe von Sympathisanten aus Bevölkerung, Politik und Kunstszene das historische Viertel vor Verkauf und Abriss bewahrt. Christine Ebeling, Sprecherin der Initiative, bedankte sich bei der Eröffnung der „Explosions“-Party im Malersaal-Foyer für die breite Unterstützung. „Sie hat uns im Schulterschluss zwischen Hoch- und Sub-Kultur die Kraft gegeben, so explosiv zu sein =

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1336832/Bilder-zum-Nulltarif-der-Dank-der-Kuenstler.html

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Joachim Lux im Abendblatt

Ein Bürger, der sich um alles in der Welt sorgt

Zum Start ins neue Jahrzehnt blickt das Abendblatt auf den „Bürger 2020“: Heute schreibt Joachim Lux, Intendant des Thalia-Theaters.

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1345834/Ein-Buerger-der-sich-um-alles-in-der-Welt-sorgt.html

Hier kostenlos: Titel über Google eingeben =

http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=Ein+B%C3%BCrger%2C+der+sich+um+alles+in+der+Welt+sorgt&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=&fp=58f63fc8fdffec64

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Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg

Einladung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zu einer
Veranstaltung mit Podiumsdiskussion
am Dienstag 19. Januar 2010
Beginn: 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung, wurde im Jahr 2009 von dem Berliner Büro Studio UC das Gutachten „Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg“ im Dialog mit vielen Hamburger Experten erarbeitet. Das Gutachten analysiert die räumlichen Ausprägungen kreativer Milieusin Hamburg, lokalisiert mögliche potenzielle Entwicklungsräume und befasst sich mit der Frage, welche Strategien und Instrumente zur Förderung kreativer Milieus geeignet sind.

In der Veranstaltung „Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg“, zu der die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt am 19. Januar 2010 herzlich einlädt, werden die Ergebnisse des Gutachtens präsentiert und diskutiert.

Präsentation der Ergebnisse des Gutachtens Klaus Overmeyer, Studio UC
(http://www.studio-uc.de)

Podiumsdiskussion mit
Senatorin Anja Hajduk
Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck
Bernhard Fischer-Appelt, FischerAppelt Kommunikation GmbH
Christine Ebeling, Künstlerin und Aktivistin der Initiative „Komm in
die Gänge“

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Zwei jahre Schwarz-Grün

Die Suche nach dem Konsens

Im taz salon zogen die Vorsitzenden der vier Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft ihre Bilanzen zur Halbzeit des CDU-GAL-Senats. Im Zentrum der Debatte am vorigen Donnerstagabend standen die Schulpolitik, Volksentscheide und das Recht auf Stadt. VON SVEN-MICHAEL VEIT MODERIERT

https://medienwatch.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=12156&message=1
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14.02.2010
Stadtforscher Volker Kirchberg

„Kreativität kann man nicht planen“

Das Montagsinterview: Volker Kirchberg untersucht, welche Bedeutung Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung haben. In der öffentlichen Wahrnehmung hat sein Thema zuletzt eine erstaunliche Karriere gemacht – auch, nachdem Künstler den Teilabriss und die Luxussanierung des Hamburger Gängeviertels abwendeten:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kreativitaet-kann-man-nicht-planen/

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18.02.2010

In die Defensive gedrängt

HALBZEITBILANZ Teil 2: Diese Woche bilanziert die taz nord zwei Jahre Schwarz-Grün: Die Kulturpolitik steht finanziell enorm unter Druck und lässt Gestaltungswillen und Visionen vermissen, findet Petra Schellen
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2010%2F02%2F18%2Fa0060&cHash=b51918b2a6

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Hamburg-Portal

„Sone und solche“ an der Elbe

17. Februar 2010, 06:30 Uhr

„Bewahren Sie den Überblick“, heißt es beim Start des Hamburg-Portals im Internet. Das ist schwierig, denn es gibt in dieser Bürgerstadt nicht nur die Aufteilung in „sone und solche“. Es gibt auch die Aufteilung in linkes (schickes) und rechtes (traditionelles) Alsterufer, in Nord- und Süd-Hamburg, dessen unteren Teil man nur mit einem „Sprung über die Elbe“ erreichen könne. Wenn eine Stadt einen ihrer wesentlichen Teile nur im Sprung erreichen kann, dann stimmt etwas nicht. Womöglich mit der Geografie und dem Selbstverständnis.
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1386095/Sone-und-solche-an-der-Elbe.html

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Jubiläum im Gängeviertel

Rauchzeichen über der Stadt

Sechs Monate nach der Übernahme des Hamburger Gängeviertels stecken die Künstler in Verhandlungen mit der Stadt über die Zukunft des Quartiers. Und nehmen in den eiskalten Ateliers erstmals Öfen in Betrieb. VON Klaus Irler

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/rauchzeichen-ueber-der-stadt/

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Kulturaufstand in Berlin dradio MP3

Gegen das Ende des Kulturhauses Tacheles formiert sich der Widerstand

Von Christoph Richter

An der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte steht ein bunt bemaltes ehemaliges Kaufhaus und davor stehen Touristen aus aller Welt und staunen. Das ist das Tacheles, ein Haus, in dem Künstler arbeiten, ausstellen und feiern. Jetzt will die Eigentümerin HSH Nordbank zwecks Grundstücksverkaufs das Tacheles räumen lassen – Widerstand regt sich:

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Kultur Hamburg

Die Spinnerei in Leipzig macht es Hamburg vor

Von Joachim Mischke, Matthias Rebaschus 17. Februar 2010, 06:30 Uhr

Von der blühenden Kreativlandschaft in Leipzig kann die Hansestadt Hamburg im Umgang mit Künstlern und Kunst noch lernen:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1386094/Die-Spinnerei-in-Leipzig-macht-es-Hamburg-vor.html

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Entwicklung: Die Suche nach dem Stadt-Plan
Wo will dieser Senat mit der Stadt hin? Wie soll Hamburg in 20 Jahren aussehen? Wo sind die übergreifenden Visionen, wo der klare Weg? Zumindest in den ersten zwei Jahren schwarz-grüner Regierungszeit war davon wenig zu sehen. Nicht dass die grüne Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk keine Ideen hätte. Die hat sie. Und die stehen – wie Stadtbahn und Gemeinschaftsstraßen – auch im Koalitionsvertrag. Doch abseits des Papiers prallten grüne Vorstellungen schnell auf schwarze Realitäten.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1399445/Entwicklung-Die-Suche-nach-dem-Stadt-Plan.html

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Analyse zur Halbzeit der schwarz-grünen Koalition – Entwicklung
Entwicklung: Die Suche nach dem Stadt-Plan. Von Rebecca Kresse 27. Februar 2010, 06:12 Uhr. Gaengeviertel. Erst die Künstler im Gängeviertel zwangen dem …

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Die Kinderstube des Anarchisten Rio Reiser im Oderbruch + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/die-kinderstube-des-anarchisten-rio-reiser-im-oderbruch/

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Gängeviertel: „Quergänge durch hamburgensische Kunst mit Geschichten…“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/12/09/gangeviertel-quergange-durch-hamburgensische-kunst-mit-geschichten/

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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Ai Weiwei: Die bestdokumentierte Wunde der Kunstgeschichte

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/14/ai-weiwei-die-bestdokumentierte-wunde-der-kunstgeschichte/.

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http://www.gaengeviertel.info/

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+++Latest News: Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter im Streitgespräch mit Christoph Twickel, Initiative „Not in our Name“+++

Podium und Workshop-Themen en détail:

15:00 Uhr Begrüßung Michael Neumann, Vorsitzender SPD-Fraktion
15:10 Uhr Einführung ins Thema, Andy Grote, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion

15:20 bis 16:00 Uhr „Was ist gerechte Stadtentwicklung?“ 3-Minuten-Statements von:
– Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
– Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg
– Christoph Twickel, Initiative “Not in our Name”
– Hans-Joachim Rösner, GF Steg Hamburg
– Klaus Illigmann, Abteilungsleiter „Bevölkerung, Wohnen und PERSPEKTIVE MÜNCHEN“, Stadtentwicklungsplanung LH München
– Julian Petrin, Nexthamburg
– Richard Winter, GF Engel & Völkers Commercial
– Michael Mathe, Fachamtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung, HH-Mitte
– Olaf Scholz, Landesvorsitzender SPD Hamburg

16:00 Uhr „Wem dient die aktuelle Hamburger Stadtentwicklungspolitik?“ Streitgespräch zwischen Prof. Jörn Walter und Christoph Twickel
Im Verlauf kommen hinzu: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge und Richard Winter

17-18:30 Uhr Workshops:
1
„Zwischen gesundem Wandel und Verdrängung – wie viel Veränderung vertragen St. Pauli & Co?“
Leitung: Hans-Joachim Rösner (Co-Leitung: Andy Grote)

2
„Gute Wohnungs- und Grundstückpolitik – was können wir von München lernen?“
Leitung: Klaus Illigmann

3
„Partizipation Bürgerbeteiligung, Mitwirkung – was kann man besser machen?“
Leitung: Julian Petrin (Co-Leitung Hansjörg Schmidt, Vors. SPD-Bezirksfraktion Mitte)

4
„Gerechte Stadtentwicklung : Ziele – Wege – Instrumente“
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge

5

„Stadtbild und Stadtgestalt – wie gehen wir mit dem Gesicht der (Innen-)Stadt um?
Leitung: Michael Mathe (Co-Leitung: Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung HH-Mitte)

18:30 – 19:30 Uhr Plenum: Vorstellung der Workshopergebnisse

Ausklang mit Fingerfood

Veranstaltungsort: Aula der Rudolf-Roß-Gesamtschule, Neustädter Straße 60 (Eingang: Poolstr. 7), Hamburg-Neustadt

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten Sie, sich per Fax oder E-Mail anzumelden.
Tipp: Um sich einen Platz zu sichern, können sie sich auch schon jetzt für die Workshops anmelden!

Herzliche Grüße!
Ihre SPD-Bürgerschaftsfraktion

Agnes Josam
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Tel. (040) 4 28 31 – 1888
Fax (040) 4 28 31 – 2435
agnes.josam(at)spd-fraktion.hamburg.de
http://www.spd-fraktion-hamburg.de

Seite im Aufbau: Bildmaterial wird noch eingestellt etc.

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | fotos: jörg stange, gunnar f. gerlach, gesellschaft für operative kunst (gfok) [aktive archive°]