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Archive for the ‘Deutsche U-Boote aus dem Emirat Kiel’ Category

Marinekonferenz in den Messehallen | DADA + mehr

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marine-Konferenz-messehallen-sw-700-gfok-stange-gerlach«U-Boot-Sonar-Ortungshelikopter» Fotos: Jörg Stange ’09

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Hugo Ball

Als ich das Cabaret Voltaire gründete …

Als ich das Cabaret Voltaire gründete, war ich der Meinung, es möchten sich in der Schweiz einige junge Leute finden, denen gleich mir daran gelegen wäre, ihre Unabhängigkeit nicht nur zu genießen, sondern auch zu dokumentieren. Ich ging zu Herrn Ephraim, dem Besitzer der ›Meierei‹, und sagte: ›Bitte, Herr Ephraim, geben Sie mir Ihren Saal. Ich möchte ein Cabaret machen.‹ Herr Ephraim war einverstanden und gab mir den Saal. Und ich ging zu einigen Bekannten und bat sie: ›Bitte geben Sie mir ein Bild, eine Zeichnung, eine Gravüre. Ich möchte eine kleine Ausstellung mit meinem Cabaret verbinden.‹ Ging zu der freundlichen Züricher Presse und bat sie: ›Bringen Sie einige Notizen. Es soll ein internationales Cabaret werden. Wir wollen schöne Dinge machen.‹ Und man gab mir Bilder und brachte meine Notizen. Da hatten wir am 5 Februar ein Cabaret. Mde. Hennings und Mde. Leconte sangen französische und dänische Chansons. Herr Tristan Tzara rezitierte rumänische Verse. Ein Balaikida-Orchester spielte entzückende russische Volkslieder und Tänze.

Viel Unterstützung und Sympathie fand ich bei Herrn M. Slodki, der das Plakat des Cabarets entwarf, bei Herrn Hans Arp, der mir neben eigenen Arbeiten einige Picassos zur Verfügung stellte und mir Bilder seiner Freunde 0. van Rees und Artur Segall vermittelte. Viel Unterstützung bei den Herren Tristan Tzara, Marcel Janco und Max Oppenheimer, die sich gerne bereit erklärten, im Cabaret auch aufzutreten. Wir veranstalteten eine RUSSISCHE und bald darauf eine FRANZÖSISCHE Soirèe (aus Werken von Apollinaire, Max Jacob, Andrè Salmon, A. Jarry, Laforgue und Rimbaud). Am 26. Februar kam Richard Huelsenbeck aus Berlin, und am 30. März führten wir eine wundervolle Negermusik* auf (toujours avec la grosse caisse: boum boum boum boum — drabatja mo gere drabatja mo bonoooooooooooo-). Monsieur Laban assistierte der Vorstellung und war begeistert. Und durch die Initiative des Herrn Tristan Tzara führten die Herren Tzara, Huelsenbeck und Janco (zum ersten Mal in Zürich und in der ganzen Welt) simultanistische Verse der Herren Henri Barzun und Fernand Divoire auf, sowie ein Poème simultan eigener Composition, das auf der sechsten und siebenten Seite abgedruckt ist. Das kleine Heft, das wir heute herausgeben, verdanken wir unserer Initiative und der Beihilfe unserer Freunde in Frankreich, ITALIEN und Rußland. Es soll die Aktivität und die Interessen des Cabarets bezeichnen, dessen ganze Absicht darauf gerichtet ist, über den Krieg und die Vaterländer hinweg an die wenigen Unabhängigen zu erinnern, die anderen Idealen leben. Das nächste Ziel der hier vereinigten Künstler ist die Herausgabe einer Revue Internationale. La revue paraîtra à Zurich et portera le nom ›DADA‹. (›Dada‹) Dada Dada Dada Dada.

http://www.textlog.de/39025.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Cabaret_Voltaire

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* Übersetzung: Schwarze Musik
Neger [von französisch nègre, zu lateinisch niger »schwarz«] der, Anfang des 17. Jahrhunderts aus dem Französischen übernommene, im 18. Jahrhundert in Deutschland eingebürgerte Bezeichnung für die indigenen Bewohner Schwarzafrikas. Ausgehend von dem im Amerikanischen verbreiteten Gebrauch des Schimpfwortes »Nigger«, gilt die Bezeichnung »Neger« seit Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend als diskriminierend und wird inzwischen durch »Schwarze«, »Schwarzafrikaner«, »Afrikaner«, »Afroamerikaner« ersetzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neger#cite_note-23

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FSK-Radio zum Thema | 23.07.2010

„Diktatur und Krieg haben den künstlerischen Aktivismus in Mitteleuropa, wie er mit dem Dadaismus begann, vernichtet.

Durch den Strom des Exils verschob er sich auf den amerikanischen Kontinent.
Dieser Band beleuchtet den Avantgardismus im frühen 20. Jahrhundert anhand der Fotografie, des Tanzes, surrealistischer Gruppierungen etc., um sich dann dessen Weiterentwicklungen bis in die jüngste Vergangenheit zuzuwenden.
Die Beiträger/-innen, darunter Theoretiker und Künstlerinnen aus New York, lassen die kulturellen Differenzen zwischen Europa und den USA verstehbar werden und zeigen, dass Avantgarde und politischer Aktivismus aufs Engste zusammengehören.

Lutz Hieber ist Professor für Kultursoziologie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Soziale Bewegungen, Soziologische Theorie und Queer Theory.“

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1. Teil des Interviews (Hauptteil) Download Anhören
Länge 46:57 Minuten
Name/Größe 20100723-quotavantg-35201.mp3 / 44024 kB
Dateiformat MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum 23.07.2010/17:07

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Maritime Aufrüstung + mehr.

MarineLink
MS & D 2009 Hamburg
2009-09-22

(…) Ein Trend bei MS & D 2009 ist unbemannten Flugzeugen (UAVs), die in vollautomatischen Modus fliegen und kann zur Überwachung eingesetzt werden. Die Exponate von Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG gehört ein neues System mit dem Namen unbemannten Hubschrauber Camcopter. Es hat einen Rotor mit einem Durchmesser von etwa 3 Metern und ist mit Sensoren ausgestattet. Seine Reichweite beträgt etwa 50 bis 60 Kilometer. Es ist von einer Leitwarte, die entweder auf einem Schiff oder an Land betrieben werden kann. Diese sehr kompakte Hubschrauber kann ohne Schwierigkeiten landen sogar auf eine Korvette, so dass die Hersteller behaupten. Ihr Ziel ist Aufklärung und Überwachung, und es wurde mit Erfolg von der Deutschen Marine getestet. Diehl zeigt auch verschiedene Entwicklungsprojekte wie David, einem unbemannten autonomen Unterwasser-Fahrzeug und IDAS, eine Rakete, die von U-Booten abgefeuert werden können und dient zur Selbstverteidigung, zB gegen U-Boot-Hubschrauber:

http://de.marinelink.com/story.aspx?331942

http://marinelink.com/en-US/News/Article/MS-D-2009-Hamburg/331942.aspx

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Ausstellung zur maritimen Sicherheit

Mit Lärm und Rutsch-Gel gegen Piraten

Von Axel Tiedemann 1. Oktober 2009, 06:00 Uhr

60 Aussteller zeigen in der Hansestadt Techniken, um Attacken von Seeräubern oder Terroristen auf See zu vereiteln.

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„Rund 20 internationale Marine-Delegationen und viele Reederei-Vertreter informieren sich dort über neue Abwehrtechniken für die zivile und auch die militärische Schifffahrt. Parallel dazu findet in den Messehallen eine Konferenz zur Bedrohungslage durch Piraterie und Terror statt. Und die ist offensichtlich immer noch akut: Allein in diesem Jahr hat die deutsche Marine 240 Vorfälle allein vor Somalia registriert“.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1208582/Mit-Laerm-und-Rutsch-Gel-gegen-Piraten.html.

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Helikopter im Anflug auf Hamburgs Marinemesse

1. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Bei einer Marineschau erwartet der Unkundige vielleicht vor allem Schiffe und Bordkanonen, aber tatsächlich haben auch die Streitkräfte zur See deutlich mehr zu bieten – zum Beispiel Bordhubschrauber. Ein Helikopter Mk 88 A Sea Lynx der Deutschen Marine landete gestern am Morgen vor dem Messegelände in Hamburg. Er gehört als Ausstellungsstück der Marine zur „MS&D 2009“, auf der sich Fachbesucher aus aller Welt über die Neuheiten auf diesem Gebiet informieren:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4692067/Helikopter-im-Anflug-auf-Hamburgs-Marinemesse.html

marine-Konferenz-messehallen-700-kind-gfok-stange-gerlachMetamemo: The WHO «Abzeichen» Substitute [;;]

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Newsletter vom 01.10.2009 –

Future Security

BERLIN/KARLSRUHE (Eigener Bericht) – Auf einer heute zu Ende gehenden Konferenz präsentieren deutsche Rüstungskonzerne und Wissenschaftler neuartige Repressionstechnologien zur Abschottung der EU-Grenzen gegen Flüchtlinge. Zu den Instrumenten, die auf der hochrangig besetzten Tagung „Future Security 2009“ vorgestellt werden, gehört unter anderem eine von EADS entwickelte „Behaviour Software“ zur Erkennung „auffälligen Verhaltens“ etwa an Kontrollstellen. Weitere Schwerpunkte sind der Schutz der öffentlichen Infrastruktur gegen Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland und die Absicherung der Handelswege der deutschen „Exportnation“. Verantwortlich für das Programm ist der „Verbund Verteidigungs- und Sicherheitsforschung“, der von der staatlichen Fraunhofer-Gesellschaft ins Leben gerufen wurde. Er versteht sich als „Staat und Wirtschaft gleichermaßen verpflichtet“ und kooperiert eng mit Militär- und Polizeidienststellen.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57631.

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Kurznachricht: Jederzeit kriegsbereit

Berlin blockiert Bemühungen Schwedens, seine Ausgaben für das EU-Militär zu senken und zu diesem Zweck die Verfügbarkeit der Battle Groups einzuschränken.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57632

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57631

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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°] artbase-projekt

«Wasser für Somalia»

Ein artbase Projekt in Kooperation mit Sofi

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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Schutz für humanitäre Hilfsorganisationen

 

Erfahrungsbericht aus Somalia => 1 [::] => 2 [::]

 

 

 

Von Nicola Kaatsch, IPPNW, Ärzte ohne Grenzen (MSF)

Die Konzeptlosigkeit zu Beginn der militärischen Intervention und die Unkenntnis über politische und gesellschaftliche Strukturen in Somalia haben mit dazu geführt, daß die UN-Truppen sich in der Gewaltspirale verfangen haben.“ (…) => [::]

 

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Zeigt her Eure Füße

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Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
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und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                         D7                 G
Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag. 

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Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie spülen, sie spülen, sie spülen den ganzen Tag. 

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Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
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Sie hängen, sie hängen, sie hängen den ganzen Tag. 

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Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
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Sie bügeln, sie bügeln, sie bügeln den ganzen Tag.
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gitarrero-beginner.de/gitarre_songarchiv/zeigt_her_eure_fuesse

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dem ägyptischen, dem römischen und dem griechischen fuß..

http://www.schuhgefluester.at/blog/2009/05/zeigt-her-eure-fuse-zeigt-her-eure-schuh/

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Lost & Found = »Fron(t)berichte % Feldpostbriefe« + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/27/lost-found-frontberichte-feldpostkarten/

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Maritimes Museum: „Leichen im Keller & „Neger“ = U-Boote vor der Tür“

https://medienwatch.wordpress.com/maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

 

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Falkenstern: „Ruckediku kein Blut ist im Schuh“ Anagramm-Archiv

Die Anagrammerzeugung wurde wegen Zeitüberschreitung vorzeitig abgebrochen. Das letzte behandelte Wort war „Bleichsucht“. Verbrauchte Zeit=15001ms für 762399 Anagramme:

http://anagramme.spieleck.de/app/view/332134

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operation-bender-gfok-stange-gerlach-700-ratioFarm-01.Novaminsulfon oder Metamizol

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/arkadien-ii-der-etwas-andere-elb-spaziergang-09-indikation-zur-operation/

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Literaturkritik: Blut, Orden, Geld = Warum nennt die Bundesregierung den Krieg in Afghanistan „Stabilisierungseinsatz“?.

2009/08/03/literaturkritik-blut-orden-geld-warum-nennt-die-bundesregierung-den-krieg-in-afghanistan-%e2%80%9estabilisierungseinsatz

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Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974

https://medienwatch.wordpress.com/panoptikum-memo-kohl-genscher-rede-von-straus-in-sonthofen-1974/

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen-%e2%80%93-wie-viel-wehrmacht-steckt-in-der-bundeswehr/

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„Wir malen hier bloß die Bilder ab“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/09/21/politischer-journalismus-und-offener-wahnsinn-wir-malen-hier-blos-die-bilder-ab/

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metainfo

Truppenaufstockung in der Diskussion

Wie viele Deutsche nach Afghanistan?

VON GREGOR MAYNTZ – 03.10.2009 – 14:38

(RP) 4255 Bundeswehrsoldaten tun derzeit am Hindukusch ihren lebensgefährlichen Dienst. Der Chef der Isaf-Schutztruppe, McChrystal, verlangt eine deutliche Truppenaufstockung, um einen Sieg der Taliban zu verhindern. Deshalb wird auch über eine Ausweitung des deutschen Engagements nachgedacht – auf 7000, auf 8000 oder gar mehr:

http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/765702/Wie-viele-Deutsche-nach-Afghanistan.html.

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Anstieg deutscher Waffenexporte

Rüstungsindustrie kennt keine Krise

Die Bundesregierung hat 2008 Waffenausfuhren von fast sechs Milliarden Euro genehmigt. Beliebt sind etwa moderne U-Boote, die Atomwaffen tragen können. VON FRANZISKA LANGHAMMER

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ruestungsindustrie-kennt-keine-krise/

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HDW

Deutsche U-Boote aus dem Emirat Kiel

Die weltweit modernste U-Boot-Werft an der Kieler Förde steht vor dem Teilverkauf an den Konzern Abu Dhabi Mar vom Persischen Golf. Die Bundesregierung will das militärisch sensible Vorhaben angeblich verhindern. VON SVEN-MICHAEL VEIT>

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/

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Marine-Denkmal | 26.08.2010
Die Ausstellung in Laboe wurde überarbeitet. Für fünf Historiker ist sie noch immer zu wenig wissenschaftlich und kritisch

Vorwärts in die Vergangenheit

EHRENMAL LABOE Die zentrale Ausstellung des Marine-Denkmals Laboe ist zaghaft überarbeitet worden. Mehr will sich die Marine nicht zumuten. VON FRANK KEIL
http://www.taz.de/1/nord/kultur/artikel/?dig=2010%2F08%2F26%2Fa0173&cHash=d31c143f75

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Fotos: «U-Boot-Sonar-Ortungshelikopter | Terroristen + Piratenjagd – Le Petite Maison» Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

Uwe Bender Schlumper Schlachthof Marinegrippe Schweinegrippe Tags

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