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Archive for the ‘Cross-Border-Leasing: US Heuschrecken diktieren Wasserpreise’ Category

US Konzerne diktieren Wasserpreise | Cross-Border-Leasing

with 2 comments

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Kommunen mussten für Leasingverträge büßen Cross-Border-Leasing bringt vor allem Banken Geld „Im wesentlichen ist Cross-Border-Leasing ein Karussellgeschäft zwischen sechs beteiligten Banken, die einen Vorteil daran haben“, sagt der Wirtschaftsjournalist und Buchautor Dr. Werner Rügemer.

http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/bstuecke/139007/index.html.

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Berliner Volksentscheid gegen Wasserwerkprivatisierung

Von Anja Nehls | 16.02.2012
Die Verträge mit den privaten Investoren der Berliner Wasserbetriebe garantieren diesen hohe Gewinne, weshalb die Wasserpreise in Berlin überdurchschnittlich hoch sind. Bürgerinitiativen kämpfen dagegen.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dlfmagazin/1680288/
hören:  http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=213902&datum=20120216&playtime=1329417471&fileid=248cfc8b&sendung=213902&beitrag=1680288&/

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Tunnel an PPP-Kreuzung
Kommunen gegen PPR-Gesellschaft
Andere Gemeinden lehnen Mitfinanzierung ab / Kreistag entscheidet am 12. März
http://www.fr-online.de/bad-homburg/tunnel-an-ppp-kreuzung-kommunen-gegen-ppr-gesellschaft,1472864,11720706.html

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Der unerhörte Klang des Geldes
Praktiken und Risiken bei Public Private Partnerships
Von Egon Koch
Mit Beteiligung privater Unternehmen versucht die öffentliche Hand trotz aller Haushaltsdefizite und gekürzter Budgets eine Reihe außerordentlich großer Bauprojekte zu realisieren. Der Bau der Hamburger Elbphilharmonie oder der eines 75 Kilometer langen Abschnitts der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen sind bekannte Beispiele für dieses Finanzierungsmodell ]::9
Die PPP-Projekte führen zu einem Verlust an Gemeingut, zum Ausverkauf der Zukunft.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1656434/

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350 Millionen Euro gesucht
Stadtrat lehnt private Mitfinanzierung der zweiten S-Bahnstammstrecke ab
Im Streit um den milliardenschweren Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München ist die SPD-Fraktion im Rathaus mit ihrem Vorschlag einer privaten Beteiligung vorerst gescheitert. Der Finanzausschuss des Stadtrats lehnte am Dienstag den Antrag ab, Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) solle dem Freistaat, dem Bund und der Bahn die Prüfung einer Public-Private-Partnership (PPP) vorschlagen. Nur die SPD stimmte dafür, berichtete eine Stadtsprecherin aus der Sitzung.
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article13894279/350-Millionen-Euro-gesucht.html

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12.11.09 Attac-Veranstaltung mit Dr. Werner Rügemer: Privatisierung in Deutschland – öffentliche Daseinsvorsorge als Spekulationsobjekt ?

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Teil 2:

Der K(r)ampf ums Wasser, wie privatisierte Wasserwerke abkassieren und Kommunen bluten müssen

Dienstag, 3. November 2009 | Thema: Allgemein, Gesellschaft, Hintergründe, Umwelt

Von Peter Marwitz | Konsumpf | – Zweiter Teil der aktuellen Medien Berichterstattung über die Entwicklung auf dem Wassermarkt (auf die Problematik mit dem unsinnigen, durch die halbe Welt gekarrten Wasser in Plastikflaschen oder den Schmu mit “Tafelwasser“ à la Bonaqua will ich hier nicht weiter eingehen) –

http://womblog.de/2009/11/03/der-krampf-ums-wasser-teil-2-wie-privatisierte-wasserwerke-abkassieren-und-kommunen-bluten-mssen/

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Hightech für ein kostbar gewordenes Gut

Jedem fünften Menschen fehlt Zugang zu Wasser

Fast eine Milliarde Menschen weltweit seien immer noch nicht ausreichend mit Trinkwasser versorgt, heißt es vom UN-Kinderhilfswerk Unicef. Besonders schlecht sei die Situation in Afrika südlich der Sahara.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/serien/47224/index.html
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Kartellamt überprüft einige Wasserversorger

Hessische Betriebe hatten sehr hohe Preise verlangt

„Wir betreiben seit 2002 neun Verfahren gegen Wasserversorger“, sagt Steffen Saebisch, Staatssekretär im hessischen Wirtschaftministerium. „Wir sind in drei Verfahren in einer gerichtlichen Auseinandersetzung.“
http://www.3sat.de/nano/bstuecke/139009/index.html
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/bstuecke/139009/index.html
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Water Makes Money – wird der Film verboten?

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Wasserprivatisierung weltweit

metainfo | Der für die intern. Wasserprivatisierung und genmanipulierte Babynahrung (Milchpulver: „Nestlé-Prozess“) wiederholt in die Schlagzeilen geratene multinational operierende Konzern, beauftragte von 2003 bis 2004 die Sicherheitsfirma Securitas zum ausspionieren einer Attac-Autorengruppe. Es ging u.a. um Erkenntnisse, über den Entwicklungsstand einer in Entstehung befindlichen Publikation, über die weltweiten Praktiken des Nestlé-Konzerns und der rigorosen Machenschaften als einflussreicher Globalplayer.

Nicht im Verborgenen blieb auch, dass der Konzern zur Unterstützung der Republikaner und ihres Präsidentschaftskandidaten George W. Bush die doppelte Wahlkampfspendenunterstützung überwies, als vergleichsweise für die Demokraten. Das rechnete sich insofern, als das der für den Irakkrieg mitverantwortliche Paul Wolfowitz und spätere Weltbankpräsident, dem Nestlé Konzern Milliardensummen zur Privatisierung von 70% der weltweiten Trinkwasservorkommen überwies. Sowie die anteiligen Rechte zur Deckung der Umsetzung, durch die Weltbank zur weltweiten Wasserprivatisierung zusprach. (meta-info.de berichtete) „Brot für die Welt“, wies auf diese Ungeheuerlichkeit hin und gründete die weltweite Aktion „Menschenrecht Wasser“. In Ghana und den Philippinen gab es bereits Aufstände, weil die Menschen, so eben auch schwangere Mütter, dass Trink-Wasser nicht mehr bezahlen können und tödliche Krankheiten verursachendes Wasser aus/in den Rinnsalen und Pfützen der sogenannten „Dritten Welt“ trinken müssen. (Wasserprivatisierungsproblem Brasilien „Der Fall Nestle“)  Aber auch Coca Cola, Fanta, Pepsi etc. sind dominant involviert. Jörg Stange


[Attac-Schweiz] Presseerklärung Freitag, den 13. Juni 2008 Die Sendung “Temps présent”, die das Westschweizer Fernsehen TSR diesen Donnerstag, den 12. Juni 2008, um 20.05 Uhr ausstrahlt*, deckt auf, dass der multinationale Konzern Nestlé die Sicherheitsfirma Securitas damit beauftragt hat, über ein Jahr eine Arbeitsgruppe von Attac-Waadt auszuspionieren, während diese an einem Buch über die Machenschaften der Firma Nestlé gearbeitet hat (Nestlé. Anatomie eines Weltkonzerns, 2005).
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Recherche, die anhand von publizierten und verfügbaren Dokumenten geführt worden ist. Sie hatte zum Ziel, das Funktionieren dieses multinationalen Konzerns und seine weltweite Unternehmensniederlassung zu untersuchen. Diese Bespitzelung fand während mindestens einem Jahr statt.

Eine Agentin hat sich unter falschem Namen erst in eine Arbeitsgruppe von Attac-Vaud und dann in die Gruppe der sieben AutorInnen des Buches infiltriert. Sie hatte so direkten Zugang (insbesondere über eine vertrauliche Email-Liste der AutorInnen) zu allen Kontakten, die die sieben Personen unterhielten, zu ihren Recherchen und ihren Quellen – in der Schweiz sowie auch im Ausland. Dies im Rahmen der Arbeit am Nestlé-Buch, als auch im Rahmen der Kampagne zur Lancierung des Buches. Im Besonderen betroffen war davon das Nestlé Forum in Vevey am 12. Juni 2004. Die Securitas-Agentin begab sich auch regelmässig in die Wohnungen der sieben AutorInnen, in denen die Arbeitstreffen stattfanden. Das Buch befasst sich mit Nestlés Einstellung zu genmanipulierten Organismen und der Privatisierung von Trinkwasser, behandelt aber auch empfindliche Themen wie die Arbeitskämpfe, die GewerkschafterInnen und AktivistInnen in verschiedenen Ländern gegen Nestlé führen, in denen die Menschenrechte nicht respektiert werden, wie beispielsweise in Kolumbien. Das G8-Gipfeltreffen fand vom 1. bis zum 3. Juni 2003 statt. Die Verfassung des Buches über Nestlé und die Treffen der engeren Autorengruppe, in die sich die Securitasagentin infiltriert hat, haben jedoch erst im Herbst 2003 begonnen, also einiges nach dem G8- Gipfeltreffen, und die Agentin hat die Gruppe bis im Sommer 2004 bespitzelt. Demzufolge hat Nestlé diese Überwachung nicht beauftragt, um ihre Gebäude zu schützen, sondern um sich über die laufenden Buchrecherchen und deren VerfasserInnen zu informieren.

Die Agentin hat Securitas regelmässig Berichte unterbreitet, die auch dessen Klientin, Nestlé, weitergereicht wurden. Gemäss der Nachforschungen von Temps présent, hat sich die Agentin mindestens einmal mit Verantwortlichen von Securitas in den Hauptsitz von Nestlé begeben, wo sie den Verantwortlichen für die Sicherheit und einen Verantwortlichen für die Kommunikation getroffen, und ihnen ausführlich über die Treffen der Arbeitsgruppe von Attac berichtet hat. Die Waadtländer Polizei war ebenfalls über diese Infiltration und die so gesammelten Informationen unterrichtet. Sie war also über dieses unlautere Vorgehen in Kenntnis, hat es jedoch nicht als ihre Aufgabe erachtet, die betroffenen Personen davon zu informieren.

Wir erachten dieses Vorgehen, das die Prinzipien der Redefreiheit und demokratischen Basisrechten mit den Füssen tritt, empörend. Wir erachten, dass unsere Persönlichkeitsrechte missachtet worden sind und wir sind im Besonderen darüber schockiert, dass diese Spionagentätigkeit unter dem Mitwissen der Waadtländer Kantonspolizei stattgefunden hat. Diese hat es nicht für notwendig gehalten, uns darüber in Kenntnis zu setzen, dass wir die Zielgruppe dieser Infiltration waren. Es versteht sich von selbst, dass die Angestellten dieses grossen Multinationalen Konzerns in keiner Weise in Frage gestellt werden und nicht über diese Tätigkeiten ihrer Direktion in Kenntnis waren. Nestlé hat sich dafür entschieden, es einer Bürgergruppe nicht zu erlauben, ohne ihre Kontrolle eine wissenschaftliche Studie über ihre Aktivitäten zu führen. Ausgeübte Kontrolle und gesammelte Informationen durch Infiltration und Spionage. Schliesslich verurteilen wir die Rolle von Securitas. Diese private Sicherheitsfirma, deren traditionelle Dienstleistungen in den Bereichen der Bewachung von Gebäuden und Parkplätzen bestehen, hat einen Spionageauftrag einer Gruppe von Personen akzeptiert, die in keinem Fall auch nur irgendeine Bedrohung oder Gefahr darstellten, ausserhalb der Tatsache, dass die Recherchenergebnisse nicht direkt von dem multinationalen Konzern Nestlé kontrolliert werden konnten.

Sandra Bott, Ounsi El Daïf, Isabelle Paccaud, Janick Schaufelbühl, Béatrice Schmid. „Securitas: un privé qui vous surveille“

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Stellungnahme von Attac Deutschland

Pressemitteilung

Attac Deutschland

Frankfurt am Main, 16. Juni 2008

* Nestlé fürchtet aufgeklärte Verbraucher

* Konzern spioniert Autorengruppe von Attac Schweiz aus

Zu der Bespitzelung einer Schweizer Attac-Autorengruppe durch den Nestlé-Konzern erklärt das globalisisierungskritische Netzwerk Attac

Deutschland:

Der Spitzelskandal zeigt, wovor sich Nestlé – das schwärzeste Schaf unter den Lebensmittelkonzernen, das für seinen Profit erwiesenermaßen über Leichen geht – wirklich fürchtet: Vor aufgeklärten Verbrauchern“, stellte Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest.

Niemand verkauft so viel Flaschenwasser oder Babynahrung wie Nestlé. Bei Tiernahrung ist der Schweizer Konzern weltweit Nummer zwei, bei vielen anderen Produkten unter den Top 10. Der Wert der Marke Nestlé wird auf etliche Milliarden Euro geschätzt. „Doch so unantastbar der größte Lebensmittelkonzern der Welt auch wirkt – ein Imageschaden schlägt sich rasch beim Umsatz nieder. An dieser Stelle bleibe auch ein Riese wie Nestlé verwundbar“, sagte Jutta Sundermann.

Das skupellose Vorgehen Nestlés reiht sich laut Attac nahtlos ein in eine Reihe weiterer in jüngster Zeit bekannt gewordener Spitzelskandale. „Lidl, Telekom und jetzt Nestlé – Gegner oder auch die eigenen Mitarbeiter auszuspionieren und ihre Persönlichkeitsrechte massiv zu verletzen, gehört offenbar zum normalen Geschäftsgebahren vieler Konzerne“, sagte Jutta Sundermann.

Attac hofft daher, dass der jetzt bekannt gewordene Skandal nicht nur den Imageschaden für Nestlé verschärft, sondern auch einer Diskussion über die Macht und den Machtmissbrauch von Konzernen – auch in den Medien – neue Nahrung gibt.

Für Rückfragen:

* Jutta Sundermann, Koordinierungskreis Attac Deutschland,

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Hier eine historische Auflistung, der nachgewiesenen ethischen Verstösse des Nestlé-Konzerns gegen den Codex, der VerbraucherInnenverbände (IOCU) in Teilen bestätigt durch die WHO =

http://www.babynahrung.org/Nestl%E9%20history/Nestl%E9%20historie.htm

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Medienbeiträge (kleine Auswahl) =

Nestlé soll Attac bespitzelt haben

http://www.zeit.de/online/2008/25/attac-nestle-spitzel

Frankfurter Rundschau
http://www.fr-online.de = Link: Nestlé ließ spitzeln

Interview

„Die Agentin hat alles mitbekommen“

Die Attac-Aktivistin Beatrice Schmid hat nun Angst um die Informanten der Globalisierungskritiker.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=aa47858ee01a0984e8780e365b08a1a1&em_cnt=1351588

http://schweiz.attac.org/Nestle-Waters-Die-Folgen-des

Lesenswert= Die Rolle der Europäischen Union bei der Liberalisierung von Wasser auf Internationaler und Europäischer Ebene:
UNIVERSITÄT SALZBURG = Vertrag von Lissabon EU = Wasserliberalisierung_Diplomarbeit_Schenner-1.pdf

Fotos: Jörg Stange, „Tee trinkt Tasse“ 2005 / Aus der Serie „Innen-Ansicht(en) eines Strandkorbs“ 2008 / ganz oben: Performance CAMOUFLAGE i.d. Blinzelbar 2005 / artbase-Wasseraktie  [Wasseraktie°]

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Water Makes Money – wird der Film verboten?

-Ein Aufruf! US Heuschrecken diktieren Wasserpreise | Cross-Border-Leasing

Drei europäische transnationale Unternehmen, dazu große Abfüller von Wasserflaschen wie Nestlé, Coca Cola oder Pepsi seien gerade dabei, die weltweiten Wasservorräte unter sich aufzuteilen. [„Denk an den Marathon Man. Dustin Hoffman rennt um das Trinkwasserreservoir von Manhattan. Diese Intensität! Der Takt der Schritte, das Hecheln im Off].

Nestlégate = Dann war die Spionin weg … .

[WOZ] Schweiz / Von Dinu Gautier Was eine Attac-Buchautorin über eine Spionin sagt, wie die Securitas den Fall herunterzuspielen ­versucht und was der Sicherheitschef von Nestlé unter Prävention versteht. Auf der einen Seite war da eine kleine Gruppe aus dem Waadtland. Sie gehörte zum globalisierungskritischen Netz Attac und setzte sich im Herbst 2003 das Ziel, die weltweiten Machenschaften von Nestlé zu recherchieren. Ein kleines Buch mit dem Titel «Nestlé – Anatomie eines Weltkonzerns» erschien dann ein Jahr später. Auf der anderen Seite stand der Konzern selbst, der grösste Nahrungsmittelmulti der Welt. Nestlé beauftragte die Securitas, die grösste Schweizer Sicherheitsfirma, die Attac-AutorInnen zu bespitzeln. Eine junge Frau mit dem Decknamen Sara Meylan arbeitete daraufhin ein Jahr lang am Buch mit und belieferte gleichzeitig Nestlé mit Informationen. Im Sommer 2004 verschwand sie spurlos. Dies enthüllte letzte Woche der Journalist Jean-Philippe Ceppi in der Sendung «Temps présent» des Westschweizer Fernsehens. http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=31384&rubrik=politik. Attac-Forum: Privatisierung in Deutschland – öffentliche Daseinsvorsorge als Spekulationsobjekt ? Vortrag und Diskussion mit Werner Rügemer.Privatisierung war in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Zauberwort. Nur mithilfe der Privatisierung, so war allenthalben zu hören, könnten die leeren öffentlichen Kassen wieder gefüllt werden. Und wenn Privatunternehmen die Müllabfuhr, den Bau von Rathäusern und die Reinigung von Klassenzimmern übernehmen, dann wird alles viel besser:* nämlich unbürokratischer, und anpassungsfähiger an wechselnden Bedarf, und zudem sowieso viel billiger als beim Staat.Denn der Staat sei ein gefräßiger Moloch, der dem Bürger die letzten Euros aus der Tasche ziehe und die Privatinitiative abtöte. Inzwischen ist, insbesondere im Gefolge des Zusammenbruchs des weltweiten Finanzsystems, Ernüchterung eingekehrt. So hat sich das Cross Border Leasing für viele Städte, darunter auch für Nürnberg, als gefährliche Sackgasse entpuppt, aus der hektisch Auswege gesucht werden. In Leipzig wurde die Privatisierung der Stadtwerke durch einen Bürgerentscheid mit überwältigender Mehrheit (87,3%) gestoppt.Werner Rügemer, seit langem einer der renommiertesten Kritiker des Privatisierungswahns, wird in seinem Vortrag darlegen, warum von der Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge nur wenige profitieren, während der Allgemeinheit schwerer Schaden zugefügt wird. Er wird die Zusammenhänge zwischen Finanzkrise und Privatisierungswelle aufzeigen und bürgerfreundliche Alternativen zur Privatisierung vorstellen.Werner Rügemer, Köln, ist Publizist und Sachbuchautor (u.a. Privatisierung in Deutschland – Eine Bilanz , „Heuschrecken“ im öffentlichen Raum: Public Private Partnership – Anatomie eines globalen Finanzinstruments , Cross-Border-Leasing – Ein Lehrstück zur globalen Enteignung der Städte sowie Lehrbeauftragter an der Universität Köln und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von attac.Rügemer hat bereits im Jahr 1999 als erster die Fragwürdigkeit von Cross Border Leasing-Geschäften öffentlich aufgedeckt und gilt als Experte für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität..Was Veranstaltung. Wann 12.11.2009von 19:00 bis 21:00Wo Nürnberg, Kornmarkt 5 – 7, Saal „Burgblick“ im 7. Stock. http://www.netzwerkit.de/Members/valter/gewerkschaft/attac-forum1109

Weltbank schmiert Wasserprivatisierung

Drei europäische transnationale Unternehmen, dazu große Abfüller von Wasserflaschen wie Nestlé, Coca Cola oder Pepsi seien gerade dabei, die weltweiten Wasservorräte unter sich aufzuteilen. [„Denk an den Marathon Man. Dustin Hoffman rennt um das Trinkwasserreservoir von Manhattan. Diese Intensität! Der Takt der Schritte, das Hecheln im Off]“..Nestlégate = Dann war die Spionin weg …

[WOZ] Schweiz / Von Dinu Gautier

Was eine Attac-Buchautorin über eine Spionin sagt, wie die Securitas den Fall herunterzuspielen ­versucht und was der Sicherheitschef von Nestlé unter Prävention versteht. Auf der einen Seite war da eine kleine Gruppe aus dem Waadtland. Sie gehörte zum globalisierungskritischen Netz Attac und setzte sich im Herbst 2003 das Ziel, die weltweiten Machenschaften von Nestlé zu recherchieren. Ein kleines Buch mit dem Titel «Nestlé – Anatomie eines Weltkonzerns» erschien dann ein Jahr später. Auf der anderen Seite stand der Konzern selbst, der grösste Nahrungsmittelmulti der Welt. Nestlé beauftragte die Securitas, die grösste Schweizer Sicherheitsfirma, die Attac-AutorInnen zu bespitzeln. Eine junge Frau mit dem Decknamen Sara Meylan arbeitete daraufhin ein Jahr lang am Buch mit und belieferte gleichzeitig Nestlé mit Informationen. Im Sommer 2004 verschwand sie spurlos. Dies enthüllte letzte Woche der Journalist Jean-Philippe Ceppi in der Sendung «Temps présent» des Westschweizer Fernsehens. http://news.web-hh.de/?site=metainfo&lid=31384

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