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Berliner Bankenskandal: CDU-Größe Klaus-Rüdiger Landowsky vor Gericht + 11 weitere Banker

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Von Klaus Staeck: “Berliner Bankenskandal”, Postkarte 2005 sign.  gesandt an Jörg Stange

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DDP-Meldung vom 18.06.2009

Ehemalige Top-Banker des alten Berlin vor Gericht

Berlin (ddp-bln). Noch einmal werden vom kommenden Montag an Spitzenbanker des alten Berlin wegen ihrer Rolle in dem im Jahr 2001 aufgedeckten Berliner Bankenskandal vor Gericht stehen. Neben der einstigen CDU-Größe Klaus-Rüdiger Landowsky müssen sich auch der frühere Chef der Bankgesellschaft, Wolfgang Rupf, der ehemalige Landesbankchef Ulf Decken und acht weitere Ex-Banker dem Vorwurf der Untreue stellen:

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http://www.dernewsticker.de/news.php?id=119812&i=ckkieo

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Der letzte Prozess um den Berliner Bankenskandal beginnt

Von Jens Anker 22. Juni 2009

Im Falle eines Schuldspruchs kommt Klaus Landowsky, Ex-Chef der Berliner Hyp und prominenter CDU-Politiker, wohl hinter Gitter.

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Berlin – Der Weg durch die Instanzen ist mühsam. Zehn Jahre nach dem Auflegen zweier Immobilienfonds mit Rundum-Sorglos-Garantien, steht der ehemalige CDU-Fraktionschef und Bankmanager Klaus-Rüdiger Landowsky zusammen mit elf weiteren Bankmanagern von heute an vor Gericht.

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http://www.welt.de/die-welt/article3970420/Der-letzte-Prozess-um-den-Berliner-Bankenskandal-beginnt.html

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Pinazberichte & Pinazstrafen:

Welt.

Bankenprozess

Urteilsbegründung gegen Landowsky liegt vor

7. September 2007

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(…) In dem Urteil war der 65-jährige Landowsky wegen einer risikoreichen Kreditvergabe zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Vier weitere vier Spitzenmanager der BerlinHyp wurden ebenfalls zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die übrigen der insgesamt 13 Angeklagten wurden freigesprochen (…)

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Schaden von zehn Milliarden

DIE WELT: 21.03.2007 00:00 Uhr – Ressort: Wirtschaft

… In einem parallelen Verfahren wurde Zeelen im Oktober 2005 zu einer weiteren Geldstrafe von 52 800 Euro verurteilt, weil nach Ansicht des Gerichts bei der Rückabwicklung eines Immobilienfonds der Landesbank Berlin ein Schaden von … mehr

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http://www.welt.de/welt_print/article770756/Schaden_von_zehn_Milliarden.html

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Hintergrund der Kriminalgeschichte:

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„Da schmeckt die ganze Suppe nicht!“

von Barbara Keller

3. Aug. 2005. Moabiter Kriminalgericht, 36. Große Strafkammer.
Am Mittwoch, dem 3. August, wurden mit Spannung die Stellungnahmen der Ex-Bankmanager der Berliner Bankgesellschaft zu den Vorwürfen der Untreue im Zusammenhang mit den AUBIS-Krediten erwartet. Den Angeklagten der Berliner Bankgesellschaft wirft die Staatsanwaltschaft vor, den unerfahrenen AUBIS-Chefs Klaus Wienhold und Christian Neuling unrechtmäßig zu hohe Darlehen gewährt zu haben.
Die Rechtsanwälte der Angeklagten jedoch drehten den Spieß jetzt einfach um: Sie bezweifeln die Unabhängigkeit des Gerichts, indem sie dessen Aufstellung als von der Staatsanwaltschaft beeinflusst kritisieren. Rechtsanwalt Stefan König (für Ex-Berlin-Hyp-Vorstand Gerd-Ulrich Blümel) beispielsweise fordert in seinen Beweisanträgen die Anhörung des Landgerichtspräsidenten und des Oberstaatsanwaltes, denen er die entscheidenden Fragen vorlegen will: „Wer, wann, mit wem, wo, warum?“
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http://www.berlinkriminell.de/2/gericht_akt88.htm
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29. Juli 2005. Moabiter Kriminalgericht, 36. Große Strafkammer.
Im Zusammenhang mit der Affäre „Berliner Bankenskandal“ stehen seit dem 29. Juli 05 dreizehn ehemalige Bankmanager der Berliner Bankgesellschaft vor Gericht. Die Anklage lautet: Untreue in besonders schwerem Fall. Die Vorstandsmitglieder und Aufsichtsräte der BerlinHyp sollen dem AUBIS-Immobilienkonzern überhöhte Kredite ohne hinreichende vorherige Prüfung ausgezahlt haben. Das Kreditvolumen: 240 Millionen €. Wegen Liquiditätsproblemen der AUBIS-Gruppe musste die Kredit gebende BerlinHyp, eine Tochter der landeseigenen Bankgesellschaft, bereits 81 Millionen € ihres diesbezüglichen Kreditengagements abschreiben. Unter den Angeklagten: Ex-Bankgesellschaftschef Wolfgang Rupf, sein Nachfolger Steinriede, Ex-Vorstandschef der NordLB Manfred Bodin und der Ex-Chef der BerlinHyp Klaus-Rüdiger Landowsky, der – seinerzeit auch Fraktionschef der CDU – von der AUBIS Parteispenden in Höhe von 40.000 Mark erhalten haben soll.
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http://www.berlinkriminell.de/2/gericht_akt87.htm

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Die Berliner Hypotheken- und Pfandbriefbank AG
Dieses Institut sah seine Hauptaufgabe in der Finanzierung des Wohnungsbaus in West-Berlin. Bis 1972 trug es den Namen Berliner Pfandbrief-Amt, ab 1973 den Namen Berliner Pfandbrief-Bank. Bis zu seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Berliner Hypotheken- und Pfandbriefbank AG im Jahre 1993 war es als Anstalt des öffentlichen Rechts organisiert. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft fungierte das Land Berlin als alleiniger Anteilseigner (Götz 1993: 9f u. 91). Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft war durch den Wegfall der Berlinförderung nach der deutschen Wiedervereinigung nötig geworden, da durch diesen Wegfall auch die eigentliche Geschäftsgrundlage der Bank nun nicht mehr vorhanden war. Um ihre Kapitalkraft zu stärken, sollte sie nach Gründung der Bankenholding mit der Braunschweig-Hannoverschen Hypothekenbank, an der die BB eine Mehrheitsbeteiligung besaß, zusammengeführt werden (Rose 2003: 23). Im Vorstand der Bank saß ab 1978 Klaus-Rüdiger Landowsky, der im gleichen Jahr auch in den Vorstand der WBK berufen wurde. Im Jahre 1987 wurde Landowsky der Sprecher des Vorstandes und 1993 Vorstandsvorsitzender der neuen Aktiengesellschaft (Götz 1993: 102).

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Die Geschäftspolitik der BGB seit ihrer Gründung im Jahr 1994 mündete im Jahr 2001 im sog. Berliner Bankenskandal.
Diese Entwicklung wird im ersten Teil der Studie beleuchtet. Die Berliner Politik reagierte auf den „Bankenskandal“, der als Offenbarung einer permanenten Krise und der dadurch entstandenen milliardenschweren Verluste und Risiken zu verstehen ist, mit einer Beihilfepolitik in Form einer Kapitalzuführung und der Abschirmung von durch die BGB verursachten Immobilienrisiken. Hierbei vertritt der Berliner Senat nach wie vor die Auffassung, bei dieser Beihilfepolitik, die den Konzern vor der Insolvenz bewahrte, habe es sich um den vergleichsweise kostengünstigeren Umgang mit dem Problem BGB gehandelt. Mit dieser Beihilfepolitik wollen wir uns ebenfalls im ersten Teil befassen.
Die Beihilfepolitik des Berliner Senates war ursächlich für den Erlass diverser Auflagen durch die EU-Kommission, die diese Maßnahmen als wettbewerbsverzerrend einstufte. Mit diesen Auflagen beschäftigt sich das zweite Kapitel. An dieser Stelle kann vorweggenommen werden, dass die Auflagen der EU-Kommission eine Veräußerung der Anteile des Landes Berlin an der BGB und die Herauslösung sowie den gesonderten Verkauf ihrer Teilbank Berliner Bank vorgeben. Eine Veräußerung der Berliner Sparkasse wird von der EU nicht ausdrücklich gefordert. Die Berliner Sparkasse stellt jedoch einen der werthaltigsten Teile des BGB-Konzerns dar:

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[PDF]

Der Verkauf der Berliner Sparkasse

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Chacón auseinander. Ich hoffe, dass sie dazu beiträgt, dass über Alternativen zum. Verkauf der Berliner Sparkasse ernsthaft diskutiert wird.
http://www.jpberlin.de/…/061019_Ugarte_Chacon_Berliner_Sparkasse.pdf
von B UgarteChacón – 2006
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Written by medienwatch & metainfo

Juni 22, 2009 at 06:18