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ART City | Hamburg: Klassengespräch(e)

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ART CITY | HAMBURG SCENE – Folge 8 (Staffel 1)

Klassengespräch mit Julian Wilhelmi
Julian präsentiert frisch getuschte Aquarelle in der Klasse Koppelshagen. Wie werden seine Kommilitonen reagieren und vor allem: was wird Professor Koppelshagen von den Bildern halten?

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http://www.artcityhamburg.de/

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Juni 16, 2009 at 10:23

Literaturkritik = Erscheinungsformen des Krieges: Konkrete Fragestellungen sind Mangelware

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Diffuse Mixturen

Konkrete Fragestellungen sind Mangelware: Drei Sammelbände widmen sich den Erscheinungsformen des Krieges in Geschichte und Gegenwart

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Von Jan Süselbeck

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War das wirklich schon immer so? Oder ist es doch etwas Neues, dass permanent so viele interdisziplinäre Sammelbände zum Thema „Krieg“ erscheinen? Manchmal hat man fast schon den Eindruck, diese Publikationen würden so schnell auf den Markt geworfen, dass den Herausgebern nicht einmal mehr Zeit bliebe, sich einen passenden Titel auszudenken.

So hat man etwa den von Conrad Arendes und Jörg Peltzer im Universitätsverlag Winter herausgegebenen Band, der laut Untertitel vergleichende „Perspektiven aus Kunst, Musik und Geschichte“ bietet, ebenso schlicht wie einfallslos mit dem Wort „Krieg“ überschrieben. Im Vorwort der Herausgeber von der Heidelberger Universität heißt es dazu: „Das Thema eröffnete allen Disziplinen und beteiligten Wissenschaftlern/innen die Möglichkeit, ihre jeweiligen Methoden und Stärken in der Erarbeitung eines gemeinsamen Zieles zu demonstrieren. Es wurde deshalb auch bewusst darauf verzichtet, eine spezifischere, einzelne Disziplinen in ihren Entfaltungsmöglichkeiten eventuell einschränkende, Fragestellung festzulegen. Der Band und seine Beiträge sollen nicht synthetisieren, sondern wollen einem breiteren Publikum verschiedene kulturwissenschaftliche Ansätze und Gedanken zur wissenschaftlichen Analyse des Themas ‚Krieg‘ liefern.“, =

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http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13164


Lesen leicht gemacht.

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Bremen: Forschung und Militär

Rüstungsproduzent als Uni-Ehrenbürger

Bremer Uni berät heute über hohe Auszeichnung für Besitzerehepaar des Satellitenbauers und Uni-Forschungspartners OHB Technology. Dabei verbieten die Beschlüsse der Hochschule Rüstungsforschung. VON TERESA HAVLICEK UND CHRISTIAN JAKOB
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http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/ruestungsproduzent-als-uni-ehrenbuerger/

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Hamburg: Universitäts Präsidentin Monika Auweter-Kurtz
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Kritik an Auweter-Kurtz wurde bereits vor ihrer Wahl zur Universitäts-Präsidentin geübt. Ihr wurde vorgeworfen, als Raketenwissenschaftlerin unter anderem mit der Rüstungsindustrie zusammenzuarbeiten. Der Boulevard und Kritiker prägten daraufhin den Namen „Raketen-Moni”. 2007 soll Auweter-Kurtz nach einem kritischen Fernsehbeitrag im ARD-Politmagazin Monitor einen sogenannten Maulkorb-Erlass durchgesetzt haben, nach dem sich das Universitätspersonal bei Anfragen von Journalisten ohne Rückfrage bei der Universitäts-Pressestelle nach Möglichkeit nicht mehr äußern solle. Einer in dem Beitrag aufgetretenen Dozentin wurde wenig später der Lehrauftrag entzogen:
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http://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Auweter-Kurtz

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Fotos: »Flatrate 09 « Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

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Juni 15, 2009 at 23:17

Kriegseskalation in Afghanistan wird vorbereitet

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KABUL/BERLIN/WASHINGTON – Mit martialischen Ankündigungen bereiten westliche Politiker eine erneute Kriegseskalation in Afghanistan vor. In den nächsten Wochen seien am Hindukusch “mehr Opfer auf allen Seiten” zu erwarten, erklärt der NATO-Generalsekretär. Die westlichen Kampfeinheiten werden gegenwärtig in beträchtlichem Umfang aufgestockt. Zur Optimierung der Flugbewegungen im unmittelbaren Kriegsgebiet werden AWACS-Flugzeuge entsandt; das Bundeskabinett wird am morgigen Mittwoch die deutsche Beteiligung absegnen. Im Mai erreichte die Anzahl der Luftangriffe, die wegen ihrer vielen zivilen Opfer berüchtigt sind, ein neues Rekordhoch. Berichten zufolge kontrollieren Aufständische inzwischen auch das Einsatzgebiet der Bundeswehr bei Kunduz und fordern die deutschen Besatzungskräfte offen heraus. Bereits seit Mai werden größere Gefechte gemeldet. Militärexperten sprechen angesichts der Ausweitung der Kämpfe auf Pakistan von einem “Kriegsgebiet Südwestasien” und ziehen ausdrücklich Parallelen zum Vietnam-Krieg.

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mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57553

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Insbesondere vor “humanitären Kriegseinsätzen” & AWACS Aufklärungsflügen zu empfehlen

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» Deutsche Rebe Schüttelfrost «

[Morse-Grund°]
20:6.00 Schüttel-Frost 2004
“frissons de fiére”

Appellation Controlee gfok

[ TUTE LA RECOLTE MISE EN BOUTEILLES AU CHAUTEAU PRÉCARITÉ ]

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Gesellschaft für operative Kunst

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https://medienwatch.wordpress.com/deutsche-rebe-schuttelfrost/


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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info | Foto: »Nato-Tasse-08« Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

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Juni 15, 2009 at 22:38

Makrosoziologe Heinz Bude: Schleichende Sozialschere

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Schleichende Sozialschere

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Die Kluft zwischen arm und reich wird in Deutschland größer

Die soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft hat drastische Ausmaße angenommen. Dies zeigt nicht nur die aktuelle Wirtschaftskrise, in der die Kosten des finanzkapitalistischen Systemversagens über steigende Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit sozialisiert werden. Während in den letzten Jahren eine Vermögens- und Einkommenselite immer reicher wurde, konstatiert der Armutsbericht der Bundesregierung ein Wachsen der Schicht, die von sozialen Transferleistungen abhängig ist.

Davon handelt unsere dreiteilige Gesprächsserie “Reiche, Arme, Ausgeschlossene”. Jochen Rack unterhält sich diesmal mit dem Soziologen und Generationen-Forscher Heinz Bude über die wachsende Gruppe der Ausgeschlossenen. Dabei geht es um die soziale Spaltung der Gesellschaft. Zeichen dafür ist die Herausbildung einer resignierten Unterschicht, die an keinen Aufstieg mehr glaubt. Heinz Bude lehrt seit 2000 als Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel, =

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MP3 + flash zum Hören

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http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/980878/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info | Foto: »Bank09« Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

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Juni 15, 2009 at 21:21

Bundesregierung fördert Ausbeutung des Amazonasgebietes

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Bundesregierung fördert Ausbeutung des Amazonasgebietes

Indianer in Peru verteidigen ihr Land und den Wald unter Einsatz ihres Lebens

Indianer in Peru verteidigen ihr Land und den Wald unter Einsatz ihres Lebens

Im Amazonasgebiet von Peru ist der Streit zwischen Ureinwohner und der Regierung eskaliert: Hintergrund ist die katastrophale Wirtschaftspolitik Perus bezüglich der Nutzung des Regenwaldes. Das Land verhandelt nun mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen. Die EU-Staaten möchten sich in Peru neue Absatzmärkte und den Zugang zu Rohstoffen sichern, die den ständig wachsenden Energiehunger der Industrie stillen soll.

Während die Deutsche Bundesregierung mit anderen EU-Vertretern seelenruhig über ein Freihandelsabkommen mit Peru verhandeln, geht die Polizei dort gewaltsam gegen die Ureinwohner des Regenwaldes vor. Diese protestieren gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Rohstoffen im Amazonasgebiet und die Zerstörung des Lebensraumes vieler seltener Tiere und Pflanzen. Dutzende Ureinwohner wurden dabei getötet und Hunderte verletzt.

Ein Freihandelsabkommen zwischen Peru und der EU wird die Ausbeutung des Amazonasgebiets weiter verschärfen. Darum unterstützen Sie bitte mit Ihrer Stimme die Protestaktion auf unserer Website.

13.06.2009

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http://www.regenwald.org

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Juni 15, 2009 at 20:19

Beispiel Kolumbien: Flüchtlinge auf Lebenszeit

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Ärzte ohne Grenzen - Médecins Sans Frontières
Ausgabe Juni 2009 Newsletter:
www.aerzte-ohne-grenzen.de

Als “Flüchtlinge auf Lebenszeit” bezeichnen sich in Kolumbien viele der Hundertausenden, die wegen der Gewalt in ihrer Heimat aus ihren Dörfern fliehen mussten. Menschen, die innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht sind, werden als Vertriebene bezeichnet. Genau wie Flüchtlinge, die in ein anderes Land fliehen müssen, verlieren sie ihre Unterkunft, oftmals Boden und damit ihre wirtschaftliche Existenz. Erfahrungen von Gewalt, Krankheit und nicht selten auch Tod kommen hinzu.

Der Weltflüchtlingstag am 20. Juni erinnert an das Schicksal der Millionen von Frauen, Männern und Kindern, die sich im eigenen Land auf die Flucht begeben oder es ganz verlassen mussten. In vielen Fällen ist ihre Rückkehr ausgeschlossen. Sei es in Kolumbien, im Sudan, in Pakistan oder Sri Lanka – so viele unserer Patienten gehören zu ihnen. Deshalb berichten wir in dieser Newsletterausgabe vor allem über sie.

Die Themen dieses Newsletters:


Pakistan:
Im Kontakt zu den vertriebenen Menschen fühle ich, warum ich hier bin – Brief aus dem Projekt
Anja Braune schreibt aus Peshawar, im Nordwesten Pakistans, wo Ärzte ohne Grenzen vor einem halben Jahr mit der Arbeit in einem Vertriebenenlager begann: “Doch seitdem wird die Situation in Pakistan immer schlimmer, mehr als anderthalb Millionen Vertriebene sind unterwegs.”
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Kolumbien:
Leben im Schatten der Gewalt
“Warum sollte jemand etwas aufbauen, der nie sicher sein kann, ob er im nächsten Moment wieder fliehen muss? Die Menschen kämpfen um das tägliche Überleben und keiner fragt, wie es ihnen geht” – der Krankenpfleger Thomas Prochnow berichtet von der schwierigen Lage der Vertriebenen.
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Sri Lanka:
Medizinische Hilfe für die vielen Vertriebenen nicht ohne Einschränkungen – Bericht
Für die 220.000 Vertriebenen, die in der Nähe der Stadt Vavuniya im Norden Sri Lankas leben, ist das aufblasbare Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen die am nächsten gelegene medizinische Einrichtung. Die Bedürfnisse der Menschen sind immer noch immens.
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Niger:
Ein Tag mit den Meningitis-Impfteams – Fotoreportage
Der schlimmste Meningitis-Ausbruch seit langem traf dieses Jahr Westafrika. Bis zu 2.000 Menschen starben. Ärzte ohne Grenzen impfte gemeinsam mit den lokalen Gesundheitsministerien etwa 7,5 Millionen Menschen. Logistiker Alexis Moens berichtet von dem Großeinsatz.
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Ausstellung:
“Überleben auf der Flucht”
Besuchen Sie unsere Outdoor-Ausstellung ab 19. Juni in Frankfurt am Main. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können dort in einem rund 900 Quadratmeter großen nachgebauten Flüchtlingslager erleben, wie das Alltagsleben für betroffene Menschen in einem Camp aussieht.
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Sicher online spenden

Jede Spende hilft: Mit 110 Euro können wir 700 Vertriebene einen Monat lang mit Antibiotika, Schmerzmitteln und Verbandszeug versorgen.
Sicher online spenden »
Werden Sie Teamplayer

Wir suchen dringend OP-Pflegekräfte, Anästhesisten, Epidemiologen, Gynäkologen, Hebammen, Kinderärzte, Krankenschwestern/pfleger, Landeskoordinatoren für Länder mit extremer Sicherheitslage, Mental Health Officers – bevorzugt französischsprachig.
Informieren und bewerben Sie sich jetzt »
Videobericht

Im Krieg geboren, im Krieg aufgewachsen … Jugendliche im Osten des Kongo erzählen ihre Geschichte.
Sehen Sie den Bericht »
Audiobericht

“Es war doch immer wieder ein Schock da über die Lebensumstände der Leute” – Interview mit Logistiker Tobias Ballerstedt zur Ausstellung “Überleben auf der Flucht”
Hören Sie den Bericht »
Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum?

Bitten Sie Ihre Gäste um ein ganz besonderes Geschenk: eine Spende für Menschen in Not.
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Arzte ohne Grenzen e.V. – Am Köllnischen Park 1 – 10179 Berlin
Website: www.aerzte-ohne-grenzen.de – E-Mail: redaktion@aerzte-ohne-grenzen.de
Spendenkonto: 97 0 97 – Bank für Sozialwirtschaft – BLZ 370 205 00

Fotos: Ärzte ohne Grenzen, Olivier Asselin (2), Brendan Bannon, Anja Braune, istockphoto.com/shapecharge, Dominic Nahr/Oeuil Public, Barbara Sigge, Juan Carlos Tomasi, Anne Yzebe

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Juni 15, 2009 at 19:25

Dr. Werner Rügemer: Stadtrundgang + Stadtkunde

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Dr. Werner Rügemer Teil 1

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Dr. Werner Rügemer Teil 4

1. MAI MARIENBURG
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Dr  Werner Rügemer Teil 5

1. MAI MARIENBURG
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Dr.  Werner Rügemer Teil 7

1. MAI MARIENBURG
Dr  Werner Rügemer Teil 8

1. MAI MARIENBURG
Dr.  Werner Rügemer Teil 9

1. MAI MARIENBURG
Martin Luther Haus

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Eine politische Stadtführung durch das Viertel des Kölner Großbürgertums mit Hintergürnden, Zusammenhängen, Traditionslinien und Anekdoten vorgetragen von Dr. Werner Rügemer (Business Crime Control).

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Direkt zu den Videos:

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http://www.youtube.com/results?search_type=&search_query=werner+R%C3%BCgemer+&aq=f

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Im zweiten Teil bricht die Erzählung Rügemers, nach einer Frage ab, deshalb hier über die tragische Geschichte ein Auszug aus dem Kindler Literaturlexikon:

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Lion Feuchtwanger: Die Geschwister Oppenheim

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Der Roman von Lion Feuchtwanger erschien 1933 als zweiter Roman des Zyklus “Der Wartesaal”, nachdem drei Jahre zuvor mit “Erfolg, Drei Jahre Geschichte einer Provinz” der erste Band erschienen war. Der dritte Band “Exil” folgte 1940.

Seinem zweiten Roman, “Die Geschwister Oppenheim”, der zwischen November 1932 und Spätsommer 1933 spielt, gab Feuchtwanger später den Titel “Die Geschwister Oppermann”. Die Angehörigen einer jüdischen Großbürgerfamilie in Berlin erleben die Konsequenzen der nationalsozialistischen Machtübernahme im Januar 1933. Unter ihnen ragt der 50jährige Gustav Oppenheim hervor, Seniorchef eines großen deutschen Möbelhauses und zugleich Schriftsteller; an ihm werden die einzelnen Stadien der einsetzenden Judenverfolgung am intensivsten widergespiegelt. Er kehrt, zu politischer Aktion entschlossen, im Sommer 1933 mit einem falschen Paß aus dem Exil nach Deutschland zurück, um die Unmenschlichkeit des NS-Regimes aufzudecken, wird verhaftet und stirbt kurz nach seiner Entlassung aus dem Konzentrationslager (KZ) an den Folgen der dort erlittenen Mißhandlungen. Gustav Oppenheims “Geschwister” (seine Brüder Martin, der das großväterliche Unternehmen leitet, und Edgar, Professor an einer Klinik, sowie seine Schwester Klara, deren östjüdischer Mann, Jacques Lavendel, gleichfalls im Familienbetrieb tätig ist) werden schließlich zur Emigration gezwungen. Die Auseinandersetzung des Oberschülers Bertold Oppenheim mit dem Nazi-Lehrer Vogelsang illustriert drastisch die damaligen Schulverhältnisse: Berthold begeht am Ende Selbstmord.

Der Roman reiht einzelne Episoden oft rein assoziativ oder auch abrupt aneinander, fällt zuweilen in trocken-nüchterne Berichterstattung und überzeichnet einige Figuren karikaturistisch, zumal die Prototypen der Nationalsozialisten. Aber der kämpferische Wille des Autors, die Perfide des Regimes zu durchschauen und sie am Beispiel der jüdischen Minderheit modellhaft zu entlarven, macht das Buch zu einer dramatischen Anklageschrift.

(Kindlers Neues Literaturlexikon, Kindler Verlag, München)

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http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/kunst/feuchtwanger/index.html

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Eine Auswahl an kritischen Informationen zur gegenwärtigen “Finanzkrise” – die Verantwortung deutscher – und internationaler Banken: Der Kapitalismus ist an keine Religion gebunden. Der Kapitalismus dient dem Kapital und damit rücksichtsloser Gewinnmaximierung. Die (soziale-) Marktwirtschaft ist eine Farce. Die Finanzindustrie ist abgekoppelt. Die Finanzakteure bedienen sich und ihre Klientel egomanisch -oder ziehen eben auch diese in Echtzeit in die selbstproduzierte Entwertungs-Spirale. Nun wird der Staat und damit die Bürger abgezogen. Um das kapitale Spiel, so lange als möglich, aufrecht zu erhalten…

Arme insbesondere die Ärmsten, der sogenannten “Dritten Welt”, werden zu Hunderttausenden verdursten , verhungern – oder durch Krankheiten um ihr Leben gebracht, so manche Prognosen, sie haben keine “sozialen Ressourcen”. Der Begriff “Raubtierkapitalismus” trifft den Kern. Der kapitalistische Ungeist geht über Leichen, jedweder Religion oder Glaubensrichtung. Religion wird subtil reanimiert und instrumentalisert. Der Rüstungskomplex ist systemisch angeschlossen und menschenverachtendes Werkzeug zugleich. Man inszeniert parallel, die kleinen und in der Konsequenz – die großen Kriege. Der Faschismus ist die perfideste Form der Aneignung. Aufklärung heisst das Zauberwort. Die Forderung an die JournalistInnen lautet, – den in der Mindertheit aufrichtigen KollegInnen zu folgen und endlich dem journalistischem Ethos und Auftrag gerecht zu werden. Jörg Stange | 15. Juni 2009

https://medienwatch.wordpress.com/2009/03/22/chipcard/

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Deutsche Bank, Hypo Real Estate HRE, HSH Nordbank etc.

Bankenrettung zur Sicherung der Profite der deutschen Großbanken

https://medienwatch.wordpress.com/thema-rettungspaket-fur-banken/

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http://businesscrime.de

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http://www.thenation.com/doc/20090323/stiglitz/single?rel=nofollow
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sowie beim früheren Berater Willy Brandts, Albrecht Müller:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3795

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/21/wie-angela-merkel-half-finanziellen-giftmull-in-umlauf-zu-bringen/

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Desaster für das Finanzministerium

Hypo Real Estate

23.06.2009

Von Claus Hulverscheidt und Klaus Ott

In Berlin war viel über die Lage bei der Hypo Real Estate bekannt. Das Finanzministerium hat aber das Wissen bei der Rettung nicht genutzt =
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/613/473131/text/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info | Foto: »Transfer 09« Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GFOK-Kunstarchiv

Written by medienwatch

Juni 15, 2009 at 10:10

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