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Attac: Samstag, dem 26. März 2011, werden Großdemonstrationen in vier Städten

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Liebe Freundinnen und Freunde,
die tragischen Geschehnisse in Japan und die anschließende nukleare Katastrophe treiben uns alle um. Viele tausend Menschen gingen in dieser und der vergangenen Woche bereits gegen Atomkraft auf die Straße. Attac engagiert sich als Teil der Antiatombewegung an vielen Stellen. In diesem Sondernewsletter möchten wir die Informationen dazu bündeln – damit möglichst viele Menschen mitmachen!
1) Großdemonstrationen
2) Attac-Sonderseite
3) Attac-Erklärung
4) Am Thema bleiben
5) Finanzielle Unterstützung benötigt
6) E-Petition
7) … so geht es weiter


1) Großdemonstrationen

Am kommenden Samstag, dem 26. März 2011, werden Großdemonstrationen in vier Städten stattfinden: in Hamburg, Berlin, Köln und München. Attac ist im Trägerkreis der Demoorganisation dabei; der aktuelle Stand der Vorbereitungen, genauere Infos zu den einzelnen Städten, der Anfahrt und vieles mehr finden sich unter http://anti-atom-demo.de im Netz. Die Demos werden von zahlreichen KünstlerInnen und Prominenten unterstützt, etwa den Bands „Wir sind Helden“, „Die Sterne“, „The Notwist“ oder dem bekannten Kabarettisten Urban Priol.

Die wichtigsten Informationen sowie Hinweise auf örtliche Treffpunkte für den Attac-Block werden zusätzlich auf unserer Attac-Sonderseite unter www.attac.de/aktuell/anti-atom/grossdemos verfügbar gemacht. Bringt alle FreundInnen und Bekannte mit, damit die Demos groß und wirkungsvoll werden!

2) Attac-Sonderseite
Anlässlich der kommenden Aktionen haben wir eine eigene Mobilisierungs- und Informations-Webseite www.attac.de/anti-atom eingerichtet. Dort präsentieren wir spezifisch globalisierungskritische Zugänge zum politischen Kampf um die Abschaffung der Atomkraft. Außerdem sammeln wir dort aktuelle Hinweise auf kommende Aktionen und bieten Attac-Materialien zum Download an. Alle grafischen Elemente dürfen (und sollen) gern weiterverwendet werden, auch um eigene Materialien zu gestalten oder um von eigenen Webseiten auf www.attac.de/anti-atom zu verlinken. Außerdem kann dort der aktuelle Flyer zum Ausdrucken heruntergeladen werden; er wird auf den Großdemonstrationen verteilt werden.

3) Attac-Erklärung
Unter dem Titel „Die atomare Renditejagd muss gestoppt werden – Ausstieg jetzt!“ haben der Koordinierungskreis und der Rat am 19. März eine Attac-Erklärung mit der Forderung nach dem sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie verabschiedet. Dort heißt es: „Auf der Jagd nach der größtmöglichen Rendite setzen Energie- und Wirtschaftskonzerne sowie GroßinvestorInnen und Banken skrupellos Menschenleben aufs Spiel. Und die Atom-kraftbefürworterInnen in der Politik fördern bedenkenlos diese gefährliche Technologie. Sie lassen sich von den Stromkonzernen die Verträge diktieren und stellen als obersten Kontrolleur einen Vertreter der Energiekonzerne in Regierungsdienste.“ Die vollständige Erklärung findet sich im Wortlaut unter www.attac.de/aktuell/anti-atom/hintergrund im Netz.

4) Am Thema bleiben
Innerhalb von Attac diskutieren viele Menschen mit unterschiedlichem inhaltlichem Zugang zum Thema Atomenergie. So arbeitet die EKU-AG (Energie – Klima – Umwelt) von Attac an Konzepten für einen Umbau der Wirtschaft nach sozial und ökologisch gerechten Maßstäben: www.attac.de/ag-eku

Der Attac Ratschlag vom 1.-3.4. in Braunschweig greift das Thema ebenfalls auf und beginnt am Freitagabend bereits um 19.30 Uhr mit einem Beitrag zum Anti-Atom-Engagement von Attac. Dies findet seine Fortsetzung im Themenstrang „Jenseits des Wachstums (einschl. Energiesouveränität)“, wo das Thema mit den Alternativen einer Gesellschaft an der Grenze des Wachstums zusammengebracht wird. Infos und Anmeldung: www.attac.de/ratschlag2011

Wer nicht möchte, dass seine/ihre Bank in Atomkraft investiert, findet Anregungen und Alternativen dazu bei unserer Bankenwechselkampagne: www.attac.de/bankwechsel

Und auch beim Wachstumskongress „Jenseits des Wachstums?!“ von Attac im Mai wird der Zusammenhang zwischen Wachstum und Energiefragen eine wichtige Rolle spielen: www.jenseits-des-wachstums.de

5) Finanzielle Unterstützung benötigt
Attac bringt sich mit ganzer Kraft bei den Vorbereitungen der Demonstrationen und vieler weiterer Aktionen ein, kümmert sich um die Beteiligung von Musikgruppen, KünstlerInnen und Prominenten bei den Demos, Attacies vor Ort organisieren Mahnwachen oder sind ebenfalls tatkräftig bei der Unterstützung der Großveranstaltungen dabei, Hintergrundinformationen und Materialien werden produziert und Attac unterstützt die Refinanzierung der Demos. All das kostet Energie, Entschlossenheit – und Geld. Wir freuen uns über alle, die uns dabei auch finanziell unterstützen können. Das geht ganz leicht unter https://www.attac.de/anti-atom/spenden/ – vielen herzlichen Dank!

6) E-Petition
Unter der Adresse http://sofort-abschalten.de finden sich Infos zu einer E-Petition, die sich derzeit noch in der Zulassungsphase befindet; sie entstand aus dem Umfeld verschiedener Anti-Atom-Bürgerinitiativen in Süddeutschland. Auf der Seite kann man sich vorab registrieren lassen, um pünktlich vom Petitionsstart informiert zu werden. Die Petition richtet sich an den Bundestag und fordert eine sofortige Abschaltung aller AKWs. Der vollständige Petitionstext ist unter o.g. Adresse nachzulesen. Außerdem können Unterschriften zur Petition jetzt bereits gesammelt und bei Petitionsstart eingereicht werden. Entsprechende Unterschriftenlisten gibt es zum Download.

7) …so geht es weiter
Nach den Großdemonstrationen ist noch lange nicht Schluss. So wird es zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, dem 25. April / Ostermontag, an vielen Atomstandorten bundesweit große Aktionen und Demonstrationen geben. Aktuelle Informationen dazu und zu vielen weiteren geplanten Aktivitäten finden sich entweder auf www.attac.de/anti-atom oder auf www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima/weitere-aktionen.html.

mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
Jule Axmann und Kay Schulze

Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-10, info(at)attac.de

Eine andere Welt braucht Unterstützung: Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft

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Written by medienwatch & metainfo

März 22, 2011 um 19:57

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