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„Haus des Widerstandes“ Erinnern und erforschen

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Erinnern und erforschen

Hamburger Künstler und Wissenschaftler für ein „Haus des Widerstandes“
(Foto fehlt!)

Daß Widerstand nicht immer nur als Reaktionsform auftritt, beweist ein sich
aus verschiedenen Gruppen formierendes Projekt mit dem Arbeitstitel „Haus des
Widerstandes“
– Zentrum für Widerstandsforschung“. Während sich gerade erste
Widerstände gegen den Kampnagel-Bebauungsplan formieren, wird nun die
Konzeption für ein Zentrum für Widerstandsforschung in der alten Fundushalle
auf dem Kampnagel-Gelände in die Diskussion gebracht. Der Rest der Halle, die
zur Häfte abgerissen werden soll, soll der Kampnagel-GmbH zur Verfügung
gestellt werden – zum Beispiel für ein Haus des Widerstands?

Kampnagel ist ein archäologisch interessanter Ort der Industrie-Entwicklung.
Willi Bredel literarisierte das Gelände, im Zweiten Weltkrieg wurden hier
Zwangsarbeiter gepeinigt, während in dem Gürtel der Schumacher-Architekturen
von der Jarrestadt bis zum Dulsberg auch die Kräfte des Widerstandes
arbeiteten – von altgedienten SPD-Leuten, KPDler bis zur
anarchisch-libertären Roten Hilfe. Im vergangenen Jahrzehnt nun hat sich
Kampnagel zu einem internationalen Forum für verschiedenste Kunst- und
Kommunikationsformen entwickelt.

Das von dem Hamburger Künstler Jörg Stange und GAL-Politiker Cornelius
Buchmann
mit Hilfe des Kunstwissenschaftlers Gunnar F. Gerlach, der Autorin
Gabriele Leidloff und des Politiker Volker Stranz erarbeitete Konzept wurde
bereits am 4. Mai interessiert im Kultur-Ausschuß des Bezirks Nord
aufgenommen und wird morgen in der Bezirksversammlung vorgestellt.

Es geht nicht um ein Museum im herkömmlichen Sinne. Vielmehr sollen
Mitarbeiter und Publikum im Mittelpunkt stehen. Wissenschaftliche und
historische Dokumentationen und Forschungsprojekte sollen daneben
Hintergründe und Auswirkungen von Zivilcourage und Engagement gegen
Unterdrückung und Barbarei aufarbeiten.

Archive und Bibliotheken sollen dem Besucher genauso zur Verfügung stehen,
und Ausstellungen wollen zu politisch, ökologisch und sozial motivierter
Kunst zur Diskussion herausfordern. Das selbst-referentielle L-Art pour L-Art
wird aktiv ersetzt durch einen über sich selbst hinausweisenden Kunst- und
Wissenschaftsbegriff – so wie die Erstellung des Konzeptes aus Diskussionen
und Arbeitskreisen von Bildenden Künstlern, Literaten und Politikern
entwickelt wurde. Das Interesse geht aber weit über diesen Kreis hinaus:
Unterstützung erhält die Initiative durch den Verband deutscher
Schriftsteller, durch die Schriftsteller Gerda Zorn, Arie Goral und Peggy
Parnass
, die Fachgruppe bildende Kunst in den IG Medien, die Ärzte gegen den
Atomtod IPPNW
, die Willi-Bredel-Stiftung und Brecht-Tochter Hanne Hiob.

Die Fundushalle – oder die verbleibende Hälfte – wirft natürlich
Finanzierungsprobleme auf. Nicht nur die Renovierung, auch die laufenden
Kosten werden Unterstützung durch Politik und Wirtschaft erfordern. Gerade
das weltoffene Hamburg könnte hier ein Zeichen setzen: nicht nur gegen die
neue Barbarei, sondern für eine geschichtliche Erinnerung, für ausländische
Freunde, für einen innovativen Kunstbegriff und für eine lebendige
Wissenschaft. So kann aus einem erzwungenem, bloß reaktiven Dagegen ein
konstruktives, gestaltbares Dafür werden.

Moritz von Kärnten

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Juni 8, 2014 at 08:07

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Widerstand für eine andere Welt

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Hier entsteht eine neue Seite

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Für eine andere Welt

Griechenland, Frankreich, Dänemark, Brasilien oder China – überall auf der Welt regt sich entschiedener Widerstand. Hier der Zorn der Jugendlichen, dort die Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, der Aufstand der vom System Ausgeschlossenen.
Nie zuvor war der Geist der Revolte so stark und so verbreitet. Allein im Jahr 2009 wurden weltweit 524 Aufstände gezählt, und fast ein Drittel davon fand in Europa statt. Alle Proteste werden von jungen Menschen getragen, die ihrem Unmut über die Globalisierung Luft machen wollen.

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http://www.youtube.com/watch?v=_QpIqcfsDlQ
http://www.youtube.com/watch?v=uooLoBVSQzE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=MSuqUwU9vaE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=UGjnxEg_4v0&feature=related
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/3508992.html

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http://www.youtube.com/watch?v=_QpIqcfsDlQ
http://www.youtube.com/watch?v=uooLoBVSQzE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=MSuqUwU9vaE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=UGjnxEg_4v0&feature=related
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/3508992.html

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Materialsammlung u. Links zum Thema:

Zwischen Widerstand und Management
Zur politischen Philosophie von Deleuze & Guattari [Hier]
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Recht auf Widerstand. Ideengeschichtliche und philosophische Perspektiven.

U n i v e r s i t ä t  Po t s d a m. Studien zu Grund- und Menschenrechten [Hier]

Widerstand: ethisches Grundrecht
http://www.ruhr-uni-bochum.de/phenomenology/events.htm

attac: Sand im Getriebe

http://sandimgetriebe.attac.at/8566.html

Kirche von unten:
http://www.ikvu.de/html/archiv/ikvu/kirchentag/mies.html

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Gegen die Macht der Gewohnheit – Widerstand fördert Lebensenergie

Innerhalb des praktischen Philosophierens sollte es immer auch um praktische Lebensfragen, vielleicht manchmal auch – griechischen Vorbildern folgend – um Anregungen für eine erneuerte Lebenspraxis gehen. Angesichts des Gefühls permanenter Überforderung und dauernder Frustration über die offenkundige Unmöglichkeit, in absehbarer Zeit widerwärtige Zustände von Ungerechtigkeit in Gesellschaft, Staat, Ökonomie usw. zu verändern, bleibt die Frage: Wo gibt es einen Ausweg aus der Verzweiflung.  Im folgenden ein Vorschlag, der im Januar 2010 in PUBLIK FORUM veröffentlicht wurde:
http://religionsphilosophischer-salon.corbida.de/keys/kontrasterfahrungen-sind-der-ausgangspunkt-von-widerstand-erich-fromm-zeigt

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Paris im Ausnahmezustand

Eine Kulturzeit-Chronik der Ereignisse
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/85345/index.html

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November 16, 2010 at 07:22

Veröffentlicht in Allgemein

BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDS: Schrei im Dezember

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BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDS

Das Buch // Der Film

Schrei im Dezember

Am Abend des 6. Dezember 2008 erschießt Epaminondos Korkoneas, Beamter einer Sondereinheit der griechischen politischen Polizei, den 15-jährigen Schüler Alexandros Grigoropoulos. Der Schuss aus der Dienstwaffe des Beamten war eine Hinrichtung. Zwanzig unabhängige Zeugenaussagen belegen wenig später, dass es keinerlei Grund für die Schüsse gab, dass Alexandros nicht wie von der Staatsanwaltschaft behauptet von einem Querschläger, sondern von einem gezielten Schuss aus knapp 20 Meter Entfernung getroffen wurde. Stunden später gleicht Athen einem Hexenkessel. Zehntausende gehen auf die Strasse und protestieren gegen die Polizeiwillkür. Die Straßenkämpfe in der griechischen Hauptstadt dauern bis zum Jahreswechsel. ISBN: 978-3-942281-72-0

Erschienen März 2010

http://www.laikaverlag.de/bibliothek/schrei-im-dezember

http://www.laikaverlag.de/bibliothek/bibliothek-des-widerstands


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BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDS

Gegen die bürgerliche Geschichtsschreibung
Der filmische Blick zurück als Erkenntnisträger für eine Revolte der Zukunft? Dellwos Filmreihe beginnt am 2. Juni 1967. Der Schah ist zu Besuch in Deutschland. Erst prügeln Perser, dann prügeln Polizisten, und schließlich ist Benno Ohnesorg tot. Der Rest ist Geschichte – linke Geschichte. Die will Dellwo auch so verstanden wissen und nicht der bürgerlichen Geschichtsschreibung überlassen. Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert auch die Zukunft. „Inzwischen dominiert eine bürgerliche Geschichtsinterpretation“, sagt Dellwo. „Diese bürgerliche Geschichtsinterpretation hat einen zentralen Kern, der sagt: Die Verhältnisse, so wie sie sind, sind unveränderbar, man kann nur immanent, innerhalb dieser Verhältnisse agieren, und deswegen vergesst jeden Ausbruch aus diesen Verhältnissen.“

http://www.3sat.de/page/?source=/kult…
http://de.wikipedia.org/wiki/Sputnik

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Mai 4, 2010 at 21:20

Veröffentlicht in

Meta Transport(e) GfoK »Vorsicht Kunst!« Gleichschaltung + Widerstand

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Grafik-Transportverschlag ~1939 | Blau-Stempel auf der Versandkiste: Hein und Hannes Neuner, „gleichgeschalteter Künstler“ vom Bauhaus | GfoK«Readymade»

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„Jugend dient dem Führer“

Werbeplakat für die Hitler-Jugend
Entwurf: Hein Neuner
Presse- und Propagandaamt der Reichsjugendführung um 1939

Plakat vergrössern

Spur: » Die NS-Zeit der Schulen im Rückblick

http://www.petitesse.com/wiki/doku.php/die_ns-zeit_der_schulen_im_rueckblick

http://www.petitesse.com/wiki/doku.php/quellen

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Edelweiß versus Edelweiss

Ohne Prozess henkte die Gestapo vor 65 Jahren eine ganze Gruppe Kölner Jugendlicher – der jüngste war 16 Jahre alt. Die „Edelweißpiraten“ hatten sich anfangs nur mit der HJ geprügelt, später Anti-Kriegs-Parolen gemalt – doch dann gingen einige in den Untergrund und töteten Nazi-Funktionäre. Von Alexander Kuffner

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5105/mit_fahrtenmessern_gegen_den_fuehrer.html?o=position-ASCENDING&s=1&r=1&a=5105&c=1

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http://einestages.spiegel.de/static/entry/mit_fahrtenmessern_gegen_den_fuehrer/37156/hj_propagandaplakat.html?o=position-ASCENDING&s=1&r=1&a=5105&c=1

EDELWEIßPIRATEN Hier

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Der Spiegel
TURNEN / JAHN

So gut wie Hurerei

Schon der Historiker Heinrich von Treitschke empfand Friedrich Ludwig Jahn (1778 bis 1852) als „lärmenden Barbaren“. Doch Turnautoren wie Fritz Eckardt feiern den Turnvater seit 100 Jahren unverdrossen als „einen der größten Jugend- und Volkserzieher aller Zeiten“:

[..] Vor allem lud Jahn dem Turnen nationalistischen Ballast auf, der konservative Turnführer noch heute verwirrt. Er schrieb von den „Edelvölkern der Erde“, untermischte rassistische Gedanken („Je reiner ein Volk, je besser“) und wetterte wider „Ausländerei“. Franzosen verfolgte er mit unverhülltem Haß: „Wenn ein Vater“, schrieb er, „seine Töchter französisch lehren läßt, so ist das ebenso gut, als wenn er sie die Hurerei lehren läßt“ [..]
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45225973.html

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Betr.: Umbenennung der Jahn Schulen (Jörg Stange)

Burschenschaftler, ideologischer Brandstifter: Nationalistische Indoktrination als Leibesübung

Beĺegte Gründe zu Hauf, die dazu führten, dass die „Jahn-Schule“ in Hamburg umbenannt wurde – andere sicher folgen werden… Es gibt Historiker die diese Hintergründe und Tatsachen offensichtlich an anderen Jahn-Schulen im Lande relativieren und auf „die Zeit bezogen“ rechtfertigen und verklären. Da ist Egon Friedells kulturgeschichtliche Haltung, Aufklärung und Deutung sogenannter hochgeachteter historisierender Historiker hilfreich. Hier wird nachgewiesen exemplarisch nachgewiesen, wie Historiker zu Gunsten jeweils herrschender Systeme der Opportunität verfielen. Immerhin steht für die Aufregung der Jahnschulenverfechter ein Buch, des Aufbauverlags und die damit verbundene Aufklärung, weiterhin die Umbennung einer „Jahn-Schule“ zur Ida-Ehre-Schule.

Hintergrund: Jahn stellte die Namens-Liste für die erste neuzeitliche Bücherverbrennung (1817) zusammen. Was in der Konsequenz zum Tod des Schriftstellers und Journalisten August von Kotzebue führte. Jahn wurde als gefährlicher Demagoge ins Gefängnis gesteckt. Bitte hier die rein „sachlich“ kontaminierten Verteidigungsschriften zugunsten Jahns zwischenlesen. hier Der Impetus ist deutlich – da muss man nicht Historiker sein – da reicht subtile Wahrnehmung als Lesart: Die bigotte Ehren-Rettung der Lützow (Kasernen) und die zahlreichen „Jahn-Schulen“ incl. militaristisch belasteter Strassennamen im Geiste „objektivierender Rauten + Runen-Bünd(l)e(r)“?

Wie wärs mit weiteren Umbenennungen z.B. in Hans-Henny Jahnn oder Bertha (Sophia Felicita) Baronin von Suttner (Waffen nieder! ) geborene Gräfin Kinsky von Chinic und Tettau Gymnasium oder Arie Goral Gymnasium klingt und swingt doch! Turnen allein trainiert doch eher den Muskel denn den Geist? Mit Jahn läuft ersichtlich alles in die falsche Form und Richtung. Jahn mit einem „n“ ist doch durch alle Prüfungen gefallen. Nur das Nationalistische hat er im Sinne der NS-Ideologie uneingeschränkt bestanden. Dieses „Manko“ sollte barbarische Nutzbarkeitsmachung und Verländerung durch den Nationalsozialismus und Faschismus erfahren. Ein Vorbild im Sinne Schillers ästhetische Erziehung des Menschen für eine aufgeklärte, kosmopolitisch friedliche Jugend ist Jahn mit Sicherheit nicht. Aber das passt Leuten, die den Turnvater Jahn „hoch leben lassen“ auch nicht ins indoktrinierte Weltbild! Dem überwiegenden Teil der Politiker, Lehrer, Elternschaft(en) etc. ist die Erkenntnis um die Gesinnung Jahns womöglich egal, – sie verdrängen es, sie wissen es einfach nicht und/oder wollen es nicht wissen. Projektwochen zur Frage des „Helden“ und der damit verbundenen, adäquaten, die Kulturen verbindende Namensänderung der betroffenen Schulen, Strasssen  etc. sollten ein Teil der Lösung sein. Die Kultusminister der Länder könnten allerdings auch mal befragt werden, wie das denn überhaupt noch sein kann – wie sie denn zum „Turnvater“ stehen. Vor dem klimatischen Hintergrund von Kriegseinsätzen ist dieser Gedanke wohl schon erweiterbar. jst, gfok | Historiker-Ehrenrettung Jahns: =>http://www.jahn-museum.de

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Friedrich Ludwig Jahn

[..] In seiner schon 1808 skizzierten Schrift Deutsches Volkstum, die 1810 in Lübeck erschienen, skizzierte er erstmals seinen so rabiaten wie fremdenfeindlichen Nationalismus, in dem er eine angeblich gottgewollte Sonderstellung der deutschen Nation mit schroffen Angriffen auf die „Ausländerei” und „Verwelschung” seiner Zeit verband:

„Die Kleinstaaterei verhindert Deutschlands Größe auf dem Erdenrund. Wer seinen Kindern die französische Sprache lehren lässt, ist ein Irrender, wer darin beharrt, sündigt gegen den heiligen Geist. Wenn er aber seinen Töchtern französisch lehren lässt, ist das ebenso gut, als wenn er ihnen Hurerei lehren lässt. Polen, Franzosen, Pfaffen, Junker und Juden sind Deutschlands Unglück.“

Als Ziel nannte er hier ein „Großdeutschland”, zu dem auch die Schweiz, Holland und Dänemark gehören würden. Hauptstadt solle die neue Stadt „Teutonia” werden, die in Thüringen gegründet werden sollte, wo sich die Fernstraßen aus den dann deutschen Grenzstädten Genf, Memel, Fiume, Kopenhagen, Dünkirchen und Sandomir treffen würden [..]
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ludwig_Jahn

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Adolf Hitlers „Mein Kampf“

Das verbotene Buch

Von Brigitte-Hamann
Die Fragen stellte Christian Staas
Ein Gespräch mit der Wiener Historikerin Brigitte Hamann über Adolf Hitlers bizarre Bekenntnisschrift und den Plan, sie neu zu edieren:
http://www.zeit.de/2010/14/Interview-Brigitte-Hamann

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Steilvorturnen für die freundliche Übernahme im Dritten Reich zur rassistischen Volkserziehung

Frisch, fromm, fröhlich, frei

„Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn (* 11. August 1778 in Lanz; † 15. Oktober 1852 in Freyburg (Unstrut)) war der Initiator der deutschen Turnbewegung, die von Anfang an mit der frühen Nationalbewegung verknüpft war. Sie war entstanden u. a. mit der Zielsetzung, die Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besetzung und für die Rettung Preußens vor dem Untergang vorzubereiten. Den ersten Turnplatz schuf er 1811 auf der Berliner Hasenheide. Sein politisch widersprüchliches Verhalten im Laufe seines Lebens (übersteigerter Nationalismus) bot Spielraum dafür, dass die späteren unterschiedlichen politischen Systeme in Deutschland sein Gedankengut in unterschiedlicher Weise bewerteten. Das Turnen (Geräte, Übungen) entwickelte sich weiter zur heutigen Sportart Gerätturnen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ludwig_Jahn
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Turnvater Jahn – frisch, fromm, fröhlich, frei
Beim Stichwort Turnvater Jahn sehen viele Fotos von Turnerriegen aus dem Kaiserreich vor ihrem geistigen Auge. Man denkt an eher militärisch anmutende Leibesübungen zur körperlichen Ertüchtigung, an Ordnung und Disziplin. Überraschenderweise ist das Leben des Friedrich Ludwig Jahn geprägt von seiner eigenen Unfähigkeit sich diszipliniert zu verhalten:
http://www.wasistwas.de/sport-kultur/beruehmte-personen/artikel/link//a7725e4909/article/turnvater-jahn-frisch-fromm-froehlich-frei.html

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Ehemalige Jahn Schule

Dauerausstellung in der umbenannten Jahn-Schule zur Ida-Ehre-Gesamt-Schule

Aufklärungsmaterial für die Lehrer, SchülerInnen und Eltern der Gesamtschule. Ausstellung zur Geschichte der Schule im „Dritten Reich“ (Fotos-Staatarchiv)

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Jahn-Schule -ein Name eine Verpflichtung!

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Mehr als nur der Turnvater: Friedrich Ludwig Jahn, der vor 150 Jahren starb, ist auch einer der Vorväter des deutschen Nationalismus

Die Zeit [..] Zum anderen trat er (Jahn) vehement für eine patriotisch-nationale „Erhebung“, eine „Ermannung“ des deutschen Volkes ein. Vor allem mittels einer „Sprachreinigung“ wollte er dem „zersetzenden“ Einfluss des „welschen Gestammels“ entgegenwirken, durch nationale Feiern, Symbole und Rituale das „Volksgefühl“ stärken und die Knaben, Jünglinge und Männer nach „alter germanischer Sitte“ mithilfe einer Körper und Geist umfassenden „Nationalerziehung“ wieder „wehrhaft“ machen [..]

[..] Den neuen politischen Entwicklungen stand er fremd gegenüber. In der Paulskirche trafen alte und junge „deutschbewußte“ Abgeordnete aufeinander; jeder Dritte war ein ehemaliger Burschenschafter. Jahn gehörte zu den Ältesten im Parlament. Er wirkte schon durch seine Erscheinung im dunklen „altdeutschen Rock“ und mit dem lang wallenden weißen Vollbart wie ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit. Zwar plädierte er nach wie vor für das allgemeine und gleiche Wahlrecht, doch andere Forderungen vor allem der demokratischen Abgeordneten lehnte er ab. Die neue Zeit war ihm fremd geworden. „Meine Zeit ist gewesen“, musste er resigniert erkennen, „und das verlöschende Licht meines Lebens mag still verglimmen.“[..] Die Zeit
Ein „Nationalfest der Teutschen“ für alle „deutschen Gaue“
http://www.zeit.de/2002/42/A-Jahn_neu

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Turnvater Jahn
Historisch begründet wurde das Turnen 1807 in Deutschland von „Turnvater Jahn“, Friedrich Ludwig Jahn. Turnen war für ihn vor allem Leibeserziehung, das von Jahn und seinen Schülern ab 1811 auch als patriotische Erziehung zur Vorbereitung auf die Befreiungskriege gelehrt und gelebt wurde. Das Jahnsche Turnen gilt bis heute als Grundlage für verschiedenste Bestrebungen zur Körperertüchtigung, nicht aber seine politischen Ansichten.
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Im Nationalsozialistischen Deutschen Reich

[..] In der Nacht vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht am 12. März 1938 wurden in Wien alle wichtigen öffentlichen Gebäude von österreichischer SS, SA und Turnerbündlern besetzt.[7]

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich wurde der „Deutsche Turnerbund 1919“ im Mai 1938 in den Deutschen Reichsbund für Leibesübungen feierlich eingegliedert, womit seine Eigenständigkeit erlosch. Der Turnerbund verlautete:

„Wir standen … als ein Teil der Bewegung im Dienste der Nationalsozialistischen Erziehung. Viele führende Männer der Partei und ihrer Gliederungen sind aus der politischen Leibeserziehung unserer Vereine hervorgegangen… Wir werden unseren Einsatz geben im gleichen Geist, in der gleichen Opferbereitschaft wie in den Jahren, in denen wir Vorkämpfer der nationalsozialistischen Bewegung waren.[8]“

Laut Angaben des ÖTB habe keiner aus der Führung des Turnerbundes eine Parteikarriere in der NSDAP gemacht. Bei Verfahren gegen nationalsozialistische Juristen nach dem Krieg wurde aber festgestellt, dass die meisten Angeklagten schon vor dem Anschluss Mitglied bei deutschnationalen Massenorganisationen wie dem Deutschen Turnerbund 1919 gewesen waren [..]
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichischer_Turnerbund

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Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Als Widerstand gegen den Nationalsozialismus (auch antifaschistischer Widerstand) wird der Widerstand von Einzelpersonen wie Georg Elser, Gruppen wie der Roten Kapelle, des 20. Juli 1944, der Weißen Rose oder des Kreisauer Kreises sowie Institutionen wie Gewerkschaften, Kirchen oder politische Parteien im Deutschen Reich und den davon besetzten Staaten während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 bezeichnet. Zum Teil setzte der Widerstand lange vor der Machtübertragung an die Nationalsozialisten ein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus
Sammlung von Verweisen auf die gängigsten Quellensammlungen

http://www.zum.de/Faecher/G/BW/abbl/nationalsozialismus/verweise.htm

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Zur Dialektik von Widerstand und Gleichschaltung

Zum Verhalten der deutschen Gewerkschaften im April 1933 (Im Lichte bisher unbekannter Dokumente)

Dr. Gerhard Beier, Jahrgang 1937, arbeitet z. Z. an einer Habilitationsschrift zur Gewerkschaftsgeschichte. Er hat zahlreiche Kapitel der Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung dargestellt und Probleme der politischen Bildung analysiert. 1966167 war er Schulungsleiter im Schulungsheim der IG Druck und Papier in Springen/Taunus.

Gleichschaltung und Widerstand*)

PDF – Schnellansicht

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Anm. Im Historischen Museum Berlin, in einer umfassenden Ausstellung die Kunst im Nationalsozialismus, wurde der Widerstand am Beispiel von Heartfield der gleichgeschalteten Propaganda-Grafik: „Die Jugend dient dem Führer“ von Hein Neuner gegenüber gestellt.

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John Heartfield

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gesichtet [zur aktuellen Version] (+/−)
Dies ist die letzte gesichtete Version, freigegeben am 21. März 2010. Der Entwurf enthält Änderungen an Vorlagen/Dateien, die auf eine Sichtung warten.
Status gesichtet

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Briefmarke der Deutschen Post der DDR (1971) aus der Serie Berühmte Persönlichkeiten

John Heartfield (* 19. Juni 1891 in Schmargendorf; † 26. April 1968 in Ost-Berlin; eigentlich Helmut Herzfeld (fälschlicherweise wird manchmal Helmut Herzfelde angegeben)) war ein deutscher Maler, Graphiker, Fotomontagekünstler und Bühnenbildner. Er war ein Pionier an der Schnittstelle zwischen Kunst und Medien und gilt landläufig als der Erfinder der politischen Fotomontage. Er war der Bruder von Wieland Herzfelde:

Kindheit

Helmut Herzfeld kam als erstes von insgesamt vier Kindern des Schriftstellers Franz Held (eigentlich Franz Herzfeld) und Alice Herzfeld, geborene Stolzenberg, zur Welt. 1895 wurde Franz Held wegen Gotteslästerung zu einer Haftstrafe verurteilt. Darauf zog die Familie in die Schweiz und später nach Aigen bei Salzburg in Österreich. 1899 verschwanden die Eltern unter bis heute nicht ganz geklärten Umständen und ließen ihre Kinder zurück. Helmut Herzfeld und seine Geschwister kamen in Pflegefamilien oder Heime.

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Heartfield

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»Triumpf des Willens«

Leni Riefenstahl’s „Triumph of the Will“

Für Hinweis = Dank an:

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Jean Paulhan und die literarische Résistance

von Ariane Thomalla

[..] Jean Paulhan, den man auf Max Ernsts berühmten Bild „Au Rendezvous des amis“ im Kreis der Surrealisten sitzen sieht, war über ein halbes Jahrhundert als literarischer Direktor des Verlags Gallimard und Herausgeber der Nouvelle Revue Française die graue Eminenz der französischen Literatur. Graue Eminenz auch der literarischen Résistance von l940 bis 44, ihre Triebfeder und ihr Zentrum. „Er w a r die Résistance“ erklärte André Malraux. „Du kannst eine Biene in deiner Hand pressen, bis sie erstickt“, schrieb Paulhan. „Sie wird nicht ersticken, ohne dich gestochen zu haben. Das ist nicht viel, sagst du. Ja, das ist nicht viel. Aber stäche sie dich nicht, gäbe es schon lange keine Bienen mehr.“ Eine Parabel für die Résistance. Er war ein mutiger, sein Leben abenteuerlich riskierender Mann. Dabei war er l940 bereits 56 Jahre alt, als er wenige Wochen nach der Besetzung Frankreichs das „reseau du Musée de l’homme“ als eine der ersten Zellen des Widerstands mitgründete. Gleich auch die Zeitschrift „Résistance“, die die Franzosen aus ihrer Depression über die Niederlage holen wollte, aus dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit, dass der Kampf gegen Hitlerdeutschland für immer verloren sei. Es galt, die Würde des Landes zu retten und mit ihr die Freiheit des Wortes und des Geistes überhaupt [..]:

http://www.arte.tv/de/kunst-musik/buchtipps/Buchtipp-der–Woche/Paulhan–Jean/1102742.html

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GfoK-Filmvorführung
France-Bloch-Serazin

„Auf den Spuren einer mutigen Frau“

Der Film „Auf den Spuren einer mutigen Frau“ nach dem Drehbuch von Hans und Gerda Zorn, von der Regisseurin Loretta Walz in eindrucksvollen Interviews mit Überlebenden der franz. Resistance dokumentiert, wird am 20. Sept. 2006 um 18.30 in der Grundbuchhalle des Ziviljustizgebäude gezeigt.

Anläßlich des Films über das Leben France-Bloch-Serazin „Auf den Spuren einer mutigen Frau“ (erstmalig in einem deutschen Gerichtsgebäude) wird der Justiz und eingeladenen Gästen eine außergewöhnliche Frau ins Gedächtnis gerufen. Im von den Nazis okupierten Frankreich, in der France Bloch-Serazin in der Resistance für ein „freies Frankreich“ kämpfte, sind im Film eindrucksvolle Gespräche dokumentiert.

Nach Ihrer Verhaftung und Verurteilung 1943 in Paris wurde France Bloch-Serazin in einer soge- nannten „Nacht und Nebel-Aktion“ über das Frauengefängnis Lübeck-Lauerhof nach Hamburg ins Untersuchungsgefängnis Holstenglacis, zur Vollstreckung ihres Todesurteils nach Hamburg

verbracht. Die filmische Dokumentation über das Leben von France, die Kunst und Kultur ihrer Familie, des Schriftsteller-Umfeldes, die Widerstandsarbeit wird in der Grundbuchhalle des Justizpalastes, unweit vom Gefängnishof ihrer Hinrichtung gezeigt und besprochen werden.

Auszüge aus der Dokumentation von Hans Zorn:

(…)“In Deutschland war seit dem 30. Januar Hitler an der Macht. Auch in Frankreich waren faschistische Gruppen aktiv. Als Antwort auf diese Entwicklung enstand in Frankreich eine breite antifaschistische Bewegung unter dem Namen „Amsterdam-Pleyl“ Pleyel war ein bekannter Ort der Arbeiterbewegung in Paris. (…) auf dem Pleylkongreß in Paris wurde ein Manifest gegen Faschismus und imperialistischen Krieg verabschiedet. (Zur Verteidigung der Kultur). Der Putschversuch französischer Faschisten der >Aktion Francaise<, der „Croix de Feu“ und anderer faschistischer Gruppen hinter dem auch einige Kreise der französischen Schwerindustrie, des Militärs und des Staatsaparates stehen, scheitert an dem Widerstand der republikanischen Kräfte. (…)

So leidenschaftlich sich France für ihre Forschungsarbeit engagiert, so sensibel reagiert sie auch auf das politische Geschehen. (…) Auch die wachsende Zahl von Emigranten aus Nazi-Deutschland bewegt sie. (…) Mit dem Abschluß des zweiseitigen Flottenabkommens 1935 zwischen den Regierungen Großbritaniens und Nazideutschland über den weiteren Aufbau der U-Bootflotte, werden wesentliche Bestimmungen des Versailler Friedenvertrags über die Rüstungsbeschränkung mit Deutschland unterlaufen. (…) Am 1. März 1937 erscheint die erste Nummer der antifaschistischen Abendzeitung „Ce Soir“, die eine große Bedeutung erlangt. Sie wird von dem Vater France Blochs und Louis Aragon verlegt. Der Faschismus ist in Europa im Vormarsch.(…)

Am Ende eines intensiven Kampfes werden France Bloch-Serazin und weitere FreundInnen der Resistance verhaftet. In einem Pariser Hotel wurde sie durch ein NS-Militärgericht zum Tode verurteilt. Da es sich laut der französischen Verfassung nicht anschickte Frauen durch die Todesstrafe hinzurichten, wurde France Bloch als sogenannter „NN“ (Nacht und Nebel-Häftling) durch die Gestapo ins Nazi-Deutschland deportiert. Zum eigenen Schutz gegen Spitzel im Gefängnis wählten politische Gefangene insgeheim einen Tarnnamen so auch France: als Marianne kam France 1943 mit dem Zug zwischenzeitlich ins heutige Frauen-Gefängnis Lübeck-Lauerhof und von dort in das Hamburger Untersuchungsgefängnis Holstenglacis. Über codierte Klopfzeichen verständigten sich die Französinnen, mit anderen Gefangenen sie nannten es „Radio Sante`“. 1943 wurde France auf dem Hof des Untersuchungsgefängnis Holtenglacis mit dem Fallbeil hingerichtet. Insgesamt mußten dort 500 Menschen ihr Leben lassen. Eine Gedenktafel auf der Rückseite des Gefängnishofes an einer Mauer in Planten und Blomen trägt das Foto von France Bloch-Serazin und weiterer herausgestellter Opfer des National-Sozialismus.

Ihre Schwester Claude konnte noch rechtzeitig mit dem Dichter Arturo Serrano mit Hilfe des Dichters Pablo Neruda, seinerzeit auch Diplomat der chilenischen Regierung den seinerzeit rettenden Hafen Chiles erreichen: Durch die Hilfe Pablo Nerudas konnten Dichter, Künstler und andere politisch Verfolgte via Passagierdampfer Frankreich verlassen. jst, gfok

France Bloch-Serazin, geb. 21 Februar 1913 in Paris, Hingerichtet am 12. Februar 1943 in Hamburg: „Lebensstationen einer französischen Widerstandskämpferin“ Konkret-Literaturverlag, 1986, ISBN 3-922144-60-8

Gerda Zorn ist Autorin zahlreicher Bücher, Auswahl: „Frauen gegen Hitler“, „Widerstand in Hannover“ „Der alltägliche Faschismus“, „Bombenalltag“ „Die roten Großmütter“, „Nach Ostland geht unser Ritt“, Drehbuch France Bloch-Serazin „Auf den Spuren einer mutigen Frau“…

Mi.20.09.06 | 18:30 Uhr

Ziviljustizgebäude

Sievekingplatz 1 | Grundbuchhalle

Eine gemeinsame Veranstaltung von Metabase e.V., Gesellschaft für operative Kunst, Attac-Hamburg, Rosa-Luxemburg-Bildungswerk.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Institut Francaise, der Jüdischen Gemeinde Hamburg und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN

Kontakt: Gesellschaft für operative Kunst, GfoK

http://www.richterverein-hamburg.de/aktuell/060920.htm

http://www.exilarchiv.de/Joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=222

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Paris: Zu Ehren der Résistance-Kämpferin France Bloch-Sérazin

Anwesende und Initiatoren der Gedenkveranstaltung: Catherine Vieu-Charier als Erinnerungvertreterin für den Bürgermeister von Paris Bertrand Delanoë. Roger Madec Bürgermeister für den 19. Bezirk in Paris. Francoise Soignon ist die Schulleiterin der France Bloch-Sérazin Hauptschule in Poitiers. Irene Dallez ist die Schulleiterin des Victor Hugo Gymnasium in Poitiers (France Bloch-Serazin absolvierte dort ihr Abitur)
https://medienwatch.wordpress.com/paris-zu-ehren-der-resistance-kampferin-france-bloch-serazin/

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Filmvorführung
France-Bloch-Serazin

„Auf den Spuren einer mutigen Frau“

(Film von Loretta Walz)

http://www.rosa-luxemburg-bildungswerk.de/Veranstaltungen/France_Bloch-Serazin/france_bloch-serazin.html

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Karl-Heinz Richheimer, Jürgen Friedemann

Mappenwerk «Schreibtischtäter»

Besetzung + Installation, ehemalige Polizeiwache Martinistrasse, UKE

Künstlernotdienst 1989

Text von Karl-Heinz Richheimer  Maler u. Schriftsteller

[Weisse Rose Hamburg: Richheimer Friedemann Kreis: Streiflichter des Hamburger Widerstands]

Mappenwerk von Jörg Stange und Karl-Heinz Richheimer 1991/92

Museum für Hamburgische Geschichte

https://medienwatch.wordpress.com/%C2%BB-schreibtischtater-%C2%AB/

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Frise präsentiert KP Brehmer «Ursprung der Welten»

https://medienwatch.wordpress.com/2010/02/25/frise-kunstlerhaus-hamburg-prasentiert-vom-ursprung-der-welten/

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Erinnern und erforschen

Hamburger Künstler und Wissenschaftler für ein “Haus des Widerstandes”

Daß Widerstand nicht immer nur als Reaktionsform auftritt, beweist ein sich aus verschiedenen Gruppen formierendes Projekt mit dem Arbeitstitel “Haus des Widerstandes” – Zentrum für Widerstandsforschung”. Während sich gerade erste Widerstände gegen den Kampnagel-Bebauungsplan formieren, wird nun die Konzeption für ein Zentrum für Widerstandsforschung in der alten Fundushalle auf dem Kampnagel-Gelände in die Diskussion gebracht. Der Rest der Halle, die zur Häfte abgerissen werden soll, soll der Kampnagel-GmbH zur Verfügung gestellt werden – zum Beispiel für ein Haus des Widerstands? =

https://medienwatch.wordpress.com/%E2%80%9Ehaus-des-widerstands-aktive-archive%C2%B0/

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Bazon Brock: Orakel oder Bestimmung der Zukunft

Prophets in Residence

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Lichtwarkschule
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwarkschule

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metale(e)se

Takyi zeigt St. Paulis neue Trikots

„Hamburg ist Braun

[..] Die Designer von Ausrüster Do You Football haben sich zum 100. Vereinsjubiläum etwas Besonderes einfallen lassen: Am Millerntor mutieren die Kiezkicker zu Bronze-Statuen, laufen in kupferfarbenen Jerseys auf [..] VON BUTTJE ROSENFELD
http://www.mopo.de/2010/20100629/sport/stpauli/takyi_zeigt_st_paulis_neue_trikots.html

Fotostrecke: St. Paulis neue Trikots

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Programmpunkte des Kunst und Sportverein Wilhelmsburg

https://medienwatch.wordpress.com/2010/06/23/kunst-und-sportverein-wilhelmsburg/

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Episteln ] Da die Oden nicht den erhofften Erfolg brachten, ließ Horaz ab 20 v. Chr. von der Lyrik ab und widmete sich dem ersten Buch der EpistulaeEpisteln“). Zusammengesetzt aus 20 Briefgedichten im Hexameter, legte Horaz in diesem Buch seine Lebensphilosophie dar. Diese Lebensphilosophie geht nicht von abstrakten Begriffen aus, sondern vom einzelnen Menschen mit seinen Fehlern, Schwächen und Eigenheiten. Sie fordert nicht auf, über den eigenen Schatten zu springen, wohl aber, sich in der eigenen Art um ein rechtes Maß zu bemühmen, damit das Zusammenleben der Menschen erträglich bleibt. Vorbild für die „Epistulae“ waren ihm wahrscheinlich die Briefe des attischen Philosophen Epikur http://bit.ly/aKqTgG

https://medienwatch.wordpress.com/biographien-treibjagd-in-papendorf/

Seite eingestellt am 01.Mai 2010 in Bearbeitung

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John Heartfield*  † 26. April 1968 «Leben und Werk» 1962. Mit eingeklebter DDR Briefmarke 1971 (von Gerda Zorn)

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | http://www.meta-info.de

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Mai 1, 2010 at 14:20

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Stauffenbergs langer Weg in den Widerstand

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Militärhistoriker Wette

Stauffenbergs langer Weg in den Widerstand

WOLFRAM WETTE

Claus Schenk Graf von Stauffenberg? Ist über ihn nicht längst alles gesagt? Zuletzt durch den Film „Operation Walküre“ mit dem umstrittenen Hollywood-Star Tom Cruise?

Das Drehbuch steigt ein mit einem Stauffenberg, der bereits widerständig ist. Dann zeigt er „action“, nämlich die Vorbereitung, die Durchführung und das Scheitern des Attentats auf Hitler:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/doku_und_debatte/?em_cnt=1842594&em_comment=1

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Leserbrief zu Artikel vom 20.07.2009

Ich begrüße es, dass endlich einmal von einem Historiker aufgezeigt wird, wo Stauffenberg eigentlich hingehört. Alle jene, die ab Februar 1933 Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben, wurden lange Zeit in der offiziellen „staatstragenden“ Geschichtsschreibung und noch mehr seitens der offiziellen Politik nahezu ganz und gar verschwiegen (lediglich auf den Widerstand der „Weiße Rose“ ging man hin und wieder auch ein). Auch heute noch wollen viele offizielle Kreise und vor allem die konservativen Parteien und Gruppen in Deutschland davon immer noch nichts wissen. Hervorgehoben wurde lange Zeit als einziges „großes“ Widerstandsereignis aus staatlicher Sicht ausschließlich der 20. Juli als angeblicher „Aufstand des Gewissens“. Dabei gehörte Stauffenberg und gehörten viele jener großbürgerlichen Schichten, die sich in der späten NS-Zeit endlich zum Widerstand entschlossen, zu jenen, die von Anfang an Hitler mit getragen hatten und zuvor als Antisemiten bekannt waren und die Vernichtung der Juden, der „Bolschwiken“ in Deutschland und auch anderswo, sowie sonstiger „Minderwertiger“ und „Abtrünniger“ lange Zeit oder bis zum Schluss stillschweigend hingenommen oder sogar zumeist befürwortet hatten. Ihnen ging es lediglich um eigene Interessen in einem zumeist konservativ ausgerichteten bürgerlichen Staatsgefüge und nicht um Menschenrechte und Ethik. Stauffenberg selbst ist das beste Beispiel dafür. Daher habe ich mich schon, seitdem ich mich in einer Jahresarbeit in der Schule (1962/1963) mit den Ursachen für die Entstehung des NS-Regimes beschäftigt habe, gegen die einseitige und unkritische Betrachtung des Stauffenberg-Attentats gewandt. Ich halte diese Feiern daher für verlogen, weil sie allen jenen nicht gerecht werden, die aus anderen und sehr viel mehr ethischen Prinzipien Widerstand geleistet und ihr Leben gelassen haben. Entsprechendes gilt auch für die medialen Darstellungen (Film, Fernsehen usw.). Die Frage des persönlichen Mutes, den zuletzt auch Stauffenberg und andere seiner Mitstreiter bewiesen haben, darf diese historische Realität nicht verschleiern. N. Cobabus

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Mappenwerk »Schreibtischtäter« + mehr:

https://medienwatch.wordpress.com/%c2%bb-schreibtischtater-%c2%ab/.

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Leserbrief: Kulturanthropologe N. Cobabus, autorisiert | Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Archiv(e)

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Juli 22, 2009 at 16:01

Stauffenbergs langer Weg in den Widerstand

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von-stauffenberg-gfok-medienwatch-500…………………..Foto: Jörg Stange
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Militärhistoriker Wette

Stauffenbergs langer Weg in den Widerstand

WOLFRAM WETTE

Claus Schenk Graf von Stauffenberg? Ist über ihn nicht längst alles gesagt? Zuletzt durch den Film „Operation Walküre“ mit dem umstrittenen Hollywood-Star Tom Cruise?
Das Drehbuch steigt ein mit einem Stauffenberg, der bereits widerständig ist. Dann zeigt er „action“, nämlich die Vorbereitung, die Durchführung und das Scheitern des Attentats auf Hitler:

http://www.fr.de/politik/spezials/doku—debatte/militaerhistoriker-wette-stauffenbergs-langer-weg-in-den-widerstand-a-1089006
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Leserbrief zum Artikel vom 20.07.2009

Ich begrüße es, dass endlich einmal von einem Historiker aufgezeigt wird, wo Stauffenberg eigentlich hingehört. Alle jene, die ab Februar 1933 Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben, wurden lange Zeit in der offiziellen „staatstragenden“ Geschichtsschreibung und noch mehr seitens der offiziellen Politik nahezu ganz und gar verschwiegen (lediglich auf den Widerstand der „Weiße Rose“ ging man hin und wieder auch ein). Auch heute noch wollen viele offizielle Kreise und vor allem die konservativen Parteien und Gruppen in Deutschland davon immer noch nichts wissen. Hervorgehoben wurde lange Zeit als einziges „großes“ Widerstandsereignis aus staatlicher Sicht ausschließlich der 20. Juli als angeblicher „Aufstand des Gewissens“.

Dabei gehörte Stauffenberg und gehörten viele jener großbürgerlichen Schichten, die sich in der späten NS-Zeit endlich zum Widerstand entschlossen, zu jenen, die von Anfang an Hitler mit getragen hatten und zuvor als Antisemiten bekannt waren und die Vernichtung der Juden, der „Bolschwiken“ in Deutschland und auch anderswo, sowie sonstiger „Minderwertiger“ und „Abtrünniger“ lange Zeit oder bis zum Schluss stillschweigend hingenommen oder sogar zumeist befürwortet hatten. Ihnen ging es lediglich um eigene Interessen in einem zumeist konservativ ausgerichteten bürgerlichen Staatsgefüge und nicht um Menschenrechte und Ethik.

Stauffenberg selbst ist das beste Beispiel dafür. Daher habe ich mich schon, seitdem ich mich in einer Jahresarbeit in der Schule (1962/1963) mit den Ursachen für die Entstehung des NS-Regimes beschäftigt habe, gegen die einseitige und unkritische Betrachtung des Stauffenberg-Attentats gewandt. Ich halte diese Feiern daher für verlogen, weil sie allen jenen nicht gerecht werden, die aus anderen und sehr viel mehr ethischen Prinzipien Widerstand geleistet und ihr Leben gelassen haben. Entsprechendes gilt auch für die medialen Darstellungen (Film, Fernsehen usw.). Die Frage des persönlichen Mutes, den zuletzt auch Stauffenberg und andere seiner Mitstreiter bewiesen haben, darf diese historische Realität nicht verschleiern. N. Cobabus

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Nachruf (01.01.2014 ): Norbert Cobabus (1944 – 2013)

http://www.rsb4.de/content/view/5104/88/

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Leserbrief von Kulturanthropologe N. Cobabus (autorisiert)

medienwatch.wordpress.com

 

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Juli 22, 2009 at 15:37

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Haus des Widerstands: „Verschlußsache Weltvergiftung“

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haus-des-widerstands-01

Seite 6 – Nr. 224 – Hamburger Abendblatt. Feuilleton. Sonnabend/Sonntag (1994)

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„Haus des Widerstands“

Konzept (erarbeitet 1993/94 Kunst, Politk + Wissenschaft)

archiv.abendblatt.de/ha/1994/pdf/19940924.pdf/ASV_HAB_19940924_HA_006.pdf

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[aktive archive°] Das ursprüngliche Konzept »Haus des Widerstands« (Idee: Stange, Gerlach, Buchmann) umfasst 26 A4 Seiten

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Erinnern und erforschen

Hamburger Künstler und Wissenschaftler für ein „Haus des Widerstandes“
(foto: taz/Kampnagel/Fundeshalle)

Das Widerstand nicht immer nur als Reaktionsform auftritt, beweist ein sich aus verschiedenen Gruppen formierendes Projekt mit dem Arbeitstitel „Haus des Widerstandes“ – Zentrum für Widerstandsforschung“. Während sich gerade erste Widerstände gegen den Kampnagel-Bebauungsplan formieren, wird nun die Konzeption für ein Zentrum für Widerstandsforschung in der alten Fundushalle auf dem Kampnagel-Gelände in die Diskussion gebracht. Der Rest der Halle, die zur Häfte abgerissen werden soll, soll der Kampnagel-GmbH zur Verfügung gestellt werden – zum Beispiel für ein Haus des Widerstands?

Kampnagel ist ein archäologisch interessanter Ort der Industrie-Entwicklung. Willi Bredel literarisierte das Gelände, im Zweiten Weltkrieg wurden hier Zwangsarbeiter gepeinigt, während in dem Gürtel der Schumacher-Architekturen von der Jarrestadt bis zum Dulsberg auch die Kräfte des Widerstandes arbeiteten – von altgedienten SPD-Leuten, KPDler bis zur anarchisch-libertären Roten Hilfe. Im vergangenen Jahrzehnt nun hat sich Kampnagel zu einem internationalen Forum für verschiedenste Kunst- und Kommunikationsformen entwickelt.

Das von dem Hamburger Künstler Jörg Stange und GAL-Politiker Cornelius Buchmann mit Hilfe des Kunstwissenschaftlers Gunnar F. Gerlach, der Autorin Gabriele Leidloff und des Politiker Volker Stranz erarbeitete Konzept wurde bereits am 4. Mai interessiert im Kultur-Ausschuß des Bezirks Nord aufgenommen und wird morgen in der Bezirksversammlung vorgestellt.

Es geht nicht um ein Museum im herkömmlichen Sinne. Vielmehr sollen Mitarbeiter und Publikum im Mittelpunkt stehen. Wissenschaftliche und historische Dokumentationen und Forschungsprojekte sollen daneben Hintergründe und Auswirkungen von Zivilcourage und Engagement gegen Unterdrückung und Barbarei aufarbeiten.

Archive und Bibliotheken sollen dem Besucher genauso zur Verfügung stehen, und Ausstellungen wollen zu politisch, ökologisch und sozial motivierter Kunst zur Diskussion herausfordern. Das selbst-referentielle L-Art pour L-Art wird aktiv ersetzt durch einen über sich selbst hinausweisenden Kunst- und Wissenschaftsbegriff – so wie die Erstellung des Konzeptes aus Diskussionen und Arbeitskreisen von Bildenden Künstlern, Literaten und Politikern entwickelt wurde. Das Interesse geht aber weit über diesen Kreis hinaus: Unterstützung erhält die Initiative durch den Verband deutscher Schriftsteller, durch die Schriftsteller Gerda Zorn, Arie Goral und Peggy Parnass, die Fachgruppe bildende Kunst in den IG Medien, die Ärzte gegen den Atomtod IPPNW, die Willi-Bredel-Stiftung und Brecht-Tochter Hanne Hiob.

Die Fundushalle – oder die verbleibende Hälfte – wirft natürlich Finanzierungsprobleme auf. Nicht nur die Renovierung, auch die laufenden Kosten werden Unterstützung durch Politik und Wirtschaft erfordern. Gerade das weltoffene Hamburg könnte hier ein Zeichen setzen: nicht nur gegen die neue Barbarei, sondern für eine geschichtliche Erinnerung, für ausländische Freunde, für einen innovativen Kunstbegriff und für eine lebendige Wissenschaft. So kann aus einem erzwungenem, bloß reaktiven Dagegen ein konstruktives, gestaltbares Dafür werden.

Moritz von Kärnten

(Arbeitstitel: „Haus des Widerstands“. In der Folge, fanden auf Kampnagel, finden transformiert(e) durch/in verschiedenen Projekten und über Kampnagel hinaus Ein/Ausstellungen, operative Performances°, Installationen° etc. statt).

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TAZ-Bericht Gunnar F. Gerlach
24.04.1995 Karte: Jörg Stange


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Verschlußsache Weltvergiftung

Ein Symposium gegen die Verklärung von Energiepolitik

Am 26. April 1986 wurde die atomare Apokalypse in Tschernobyl Wirklichkeit.
In der Ukraine wurden 2,5 Millionen Einwohner verstrahlt – die Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Kindern der Region haben sich seither um das 20fache erhöht. In der Evangelischen Akademie fand nun zu diesem Thema am Samstag ein Symposium Europa ohne Atomenergie – ein Ost-West-Dialog statt.

Bezeichnenderweise waren von politischer Seite nur Vertreter der Grünen/Bündnis 90 bereit, über alternative Energiepolitik zu diskutieren. Aus der Bonner SPD-Baracke kamen fadenscheinige Absagen: „Auf Grund der zu geringen Informationen kann sich die SPD zu diesem Thema nicht öffentlich äußern!“ Dabei hat die Empfängerin des Alternativen Nobelpreises 1992, die ukrainische Journalistin Alla Jaroshinskaja, einst die geheim gehaltenen Dokumente der Katastrophe unter anderem deswegen entwendet, um die Weltöffentlichkeit aufzuklären. Die Publikation Verschlußsache Tschernobyl liegt zudem in Deutsch seit 1994 vor (Basis Druck Verlag, Berlin, 29,80 Mark).

Von diesem Symposium erhofften sich die Initiatoren nun authentische Berichte von Umweltaktivisten der ehemaligen Ostblockländer, deren Informationen so gut wie nie in den Westen gelangen. Die Problematik einer zukünftigen, gemeinsamen Ost-West-Energie-Politik und die dringend notwendige Zusammenarbeit bei Alternativ-Projekten steht immer noch unter dem Einfluß „einer Atom-Lobby in Ost und West, die im Kalten Krieg getrimmt wurde“, so der Konsens.

Eindringlich und solidarisch brachte sich auch die Kunst ins Bild: Jörg Stange von artbase schuf mit dem Architekten D. Brockmöller ein anspielungsreiches Veranstaltungs-Logo, daß auch in Zukunft Wirkung zeigen sollte: Das Bild „Die Akte Tschernobyl 1495-1986“ setzt da Vincis Abendmahl mit einem Chemikalien versprühenden MI-8-Hubschrauber über dem zerstörten KKW in Beziehung. Statt des Blicks in die perspektivische Landschaft das Grauen der Perspektivlosigkeit.

Wie gering unser Wissen um Atom-Lobby und politisch-wirtschaftliche Kalküle ist, zeigten die Hinweise auf die unselige Rolle des französischen Energiekonzerns EDF, der seine ostpolitischen Interessen gegen jede ökologische Vernunft betreibt, oder die Aufklärung über den hier nie bekannt gewordenen AKW-Unfall A1 Jaslovske Bohunice in der Tschechoslowakei (1976/77) – die zerstörten Brennstäbe sollen noch vor Ort herumliegen.

Gunnar F. Gerlach

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Wir konnten 1995 parallel zum Symposium erfahren, dass laut Auskunft von engagierten und vernetzten europäischen Imkern, die erhöhte Radioaktivität durch interne Untersuchungen der Imker im Honig nachgewiesen wurde. Die Imker in u.a. Dänemark und Schweden wunderten sich, da keine Informationen über einen Atom-Gau vorlagen. Jörg Stange

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abendmahl_die_akte_tschernobyl-stange-1995

 

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In Zusammenarbeit mit Hartwig Zillmer und der Evangelischen Akademie Hamburg

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Suchmaske: Uran Atom (metasynapse)

http://news.web-hh.de/index11.php?such=Uran&suche=man&rubrik=

Uran Atom

http://news.web-hh.de/index11.php?such=Atom&suche=man&rubrik=

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Aus der Eisenzeit

Übersetzungsformen der Moderne

Kampnagel K3 1994

Katalog:

https://medienwatch.wordpress.com/morsetext-materialien/

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Februar 17, 2009 at 00:38

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Widerstand gegen Atommüll-Endlager in Gorleben: Beuys-Plakat

with 3 comments

Memo: Bundesweiter Aufruf zur Demo in Gorleben 2008 + 2010

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„Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern und 2. das Menschengemässe aufbauen“ nur das ist KUNST und sonst gar nichts Joseph Beuys 1985 | Foto/Objekt; Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

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08.11.2010

Debatte
Der verletzte Stolz

Von Peter Sloterdijk

Über die Ausschaltung der Bürger in Demokratien

Wann immer Politiker und Politologen sich über den Zustand einer modernen res publica Gedanken machen, drängen Reminiszenzen an das alte Rom sich auf. Das widerfuhr auch jüngst dem glücklosen deutschen Außenminister, als er, um den in seinen Augen allzu üppigen Sozialstaat unseres Landes zu kritisieren, auf den Gedanken verfiel, die heutigen Verhältnisse mit den Niederungen der römischen Dekadenz zu vergleichen:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,727904,00.html

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Anwalt über Polizeigewalt bei Castor-Protest

„Schlagstöcke ohne Vorwarnung“

Bereits als Demonstranten noch weit von den Schienen des Castor-Transports weg waren, setzte die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke ein – ohne Ankündigung, kritisiert Anwalt Stolle * 16.11.2010
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/schlagstoecke-ohne-vorwarnung/

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Charlotte Roche gibt Castor-Protest ein neues Gesicht

Demonstranten schicken Merkel aufs Atomklo
http://www.welt.de/politik/deutschland/article10773000/Charlotte-Roche-gibt-Castor-Protest-ein-neues-Gesicht.html

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Video zeigt brutalen Polizeieinsatz

Der Castor-Zug nähert sich Dannenberg. Jetzt heißt es für die Gleisblockierer ausharren und sich nicht vertreiben lassen. Ein Video zeigt, wie ein Polizist auf einen Demonstranten einschlägt:
http://taz.de/1/zukunft/castor-ticker/artikel/1/live-ticker-castor/

Der Castor rückt näher
Polizei geht gegen Demonstranten im Wendland vor

Entlang der Strecke des Castor-Transports nach Gorleben hat es weitere Blockade-Aktionen gegeben. Im Wendland, wo der Zug mit dem Atommüll im Laufe des Tages erwartet wird, ging die Polizei mit Reizgas und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor.
http://www.dradio.de/aktuell/1312872/

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Ein Fotoprojekt gegen die deutsche Atompolitik von Andreas Herzau, Christian Jungeblodt, Michael Meyborg, Daniel Rosenthal, Lukas Thiele und der Fotoagentur LAIF – das taz.de nutzen kann

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http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/bundestagsprotest.html.

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Widerstand gegen Atommüll-Endlager in Gorleben

mopo: +++ Atomkraftgegner haben sich gestern von drei Bahnbrücken bei Lüneburg abgeseilt und die Regionalbahnstrecke nach Dannenberg fünf Stunden lang blockiert. Die Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood wollten gegen den am Wochenende erwarteten Atommüll-Transport nach Gorleben protestieren. Polizisten mit Bergsteigerausrüstungen holten die Kletterer aus den Seilen. +++
Auch die 82-jährige Lilo Wollny. Sie ist eine Ikone des Atomwiderstands – und gleichzeitig Oberhaupt der schrägsten Demo-Familie des Wendlands, wie die Gegend hier heißt. Während sie Widerstand organisierte, heirateten ihre Töchter Soldaten. Ein Sohn schuftete kurze Zeit in einer Uranmine und für den 12-jährigen Enkel sind Großdemonstrationen das Normalste von der Welt. Gemeinsam geht die ganze Familie heute auf die Straße – als Zeichen, dass der Atom-Protest die Generationen vereint. +++

Also las Wollny alles über Kernkraft und gelangte zur Erkenntnis: „In diesem Punkt gibt es keine Neutralität. Wer sich nicht wehrt, ist mitverantwortlich.“

Lilos Tochter Carmen (42) erinnert sich noch genau an die Zeit, als sie zur „Aussätzigen“ wurde. Schuld war ihre Mutter – oder, je nach Sichtweise, die Atomindustrie. Letztere plante 1977 ein Endlager für Atommüll, quasi um die Ecke. „Gibt es noch ein anderes Gorleben außer unserem?“, fragten sich die Wollnys damals. Gab es nicht. Und über Nacht wurde aus der unbedarften Hausfrau Lilo die erbittertste Gegnerin der Atomlobby. „So eine gigantische Anlage in unserem Paradies, das war ein Schock.“ Seit ihrer Kriegskindheit im bombengeplagten Hamburg-Wilhelmsburg war das Wendland für Wollny der Himmel auf Erden. Der vollständige Beitrag : […] >
http://www.mopo.de/2008/20081107/hamburg/panorama/zu_besuch_bei_familie_widerstand.html

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Erinnerung an den engagierten Atomkraftgegner und Pflegedienstleiter Joachim Täubler, der vom Verfassungschutz (Taz) in seiner Wohnung bis ins Schlafzimmer hinein verwanzt wurde. taz=[]>

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129a-Verfahren

Operation Stasi-West

Die Ermittlungsverfahren gegen G 8-Gipfel-Gegner nach dem Terrorparagrafen 129 a sind eingestellt worden. Dennoch ist das Ziel der Durchforschung der linken Szene erreicht worden VON KAI VON APPEN
https://www.taz.de/1/nord/artikel/1/operation-stasi-west/

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[..] So sind nach Aktenlage Berichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz in die polizeilichen Ermittlungen des Bundeskriminalamts eingeflossen und unhinterfragt verwendet worden. Das führte dazu, dass besonders der Hamburger Physiker Fritz Storim, der für die Messstelle für Arbeit und Umwelt der Universität Bremen (MAUS) arbeitet, als auch der Leiter einer ambulanten Pflegedienststelle Joachim Täubler überwacht wurden. Täublers Wohnung wurde systematisch verwanzt. Jeder Mucks – auch im intimsten Bereich im Schlafzimmer – wurde aufgenommen. Die Telefone seiner Dienststelle wurden angezapft und die Kollegengespräche mit Patienten abgehört. „Er war der staatlichen Überwachung wie Verwanzung der Wohnung und Videoüberwachung des Hauseingangs besonders stark ausgesetzt“, sagt Fritz Storim. Täubler starb, bevor das Verfahren eingestellt wurde [..]
http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=na&dig=2008%2F10%2F06%2Fa0150&cHash=a9d79ac1cb

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Protest gegen Gorleben wieder auf der Straße

Der Streit ums Endlager Gorleben geht weiter. Nächstes Wochenende will die Anti-AKW-Bewegung im Wendland zu alter Form auflaufen. Auch Grüne und Linke wollen Castor blockieren. [Taz]

„Widerstand auf hohem Niveau“
Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg rechnet damit, dass die Castor-Proteste am kommenden Wochenende mehr Zulauf haben werden als in den vergangenen Jahren [Taz]

Soziologe zu Castor-Protesten „Die Situation ist günstig“
taz.de – 31. Okt. 2008
… plötzlich alle Atomkraftgegner nach Gorleben fahren.“ Foto: dpa taz: Herr Rucht, um die Castor-Transporte ist es in den letzten Jahren ruhiger geworden. [Taz]

dradio: 7.11.08 […] >

Demoaufruf PDF = http://www.castor.de/diskus/flugbl/2008/demo08.pdf

Weitere Hintergrundinformationen zum Beuys Plakat […] >

http://www.castor.de/material/gorlebenrundschau/2004/quartal4/ausg09.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Atomm%C3%BClllager_Gorleben

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Gorleben/Wendland Memo: TAG X = „Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern und 2. das Menschengemässe aufbauen“ nur das ist KUNST und sonst gar nichts Joseph Beuys 1985 | Bildbearbeitung / Fotografie, Klammer-Objekt: Jörg Stange | Plakat 1985 Joseph Beuys GfoK-Kunstarchiv Gunnar F. Gerlach / Stange | medienwatch.de | meta-info.de | metasynapse.de

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Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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November 1, 2008 at 12:45

Amokprosa auf Sylt & Fettablagerung auf Stuhl

Das wahre Leben sei „grauslich, schmutzig, blutig und brutal“ = Hummer fressen Krabbe auf

Die Insel Sylt war in rauher Piratenvorzeit Versteck und Schutzraum, vor hanseatischen und skandinavischen Häschern zugleich. Die heutige „kapitale Piraterie“, macht auch vor traditionellen Fischern nicht halt. „Globalisiertes Krabbenpulen“ überlässt man sowieso den Marokkinerinnen und Asiaten etc.. Wer Sylt und seinen ursprünglichen Lister Hafen noch aus den Sechzigern kennt, trifft einen alten Bekannten wieder. Den letzten Krabbenfischer von Sylt! Auf der Insel ist Paul Walter der Krabbenfischer samt Kutter, der letzte Störenfried in der Sylter Gourmet-Idylle. Weil der von Insel-Politikern geadelte Austern und Hummerfürst, mit einer „Gourmet-Ranch“ am Hafen, auch das knapper werdende Kleingetier aus dem Meer für seine territoriale Vermarktungshoheit beansprucht. Der letzte Krabbenfischer von List: diese „Wirklichkeitsprosa“ erzählt der Fischer höchst selbst interessierten Inselgästen herzlich von Gesicht zu Gesicht.

Das eine Gruppe Männer – vermeintlich Betrunkener – ihn bezichtigten seine Krabben wären nicht frisch etc.. Das gemunkelt wurde, dass sei wiederholt eine Inszenierung gewesen, um ihn als Konkurrenz zu ruinieren und zu vertreiben.

 
30.07.08 0917

Und welche infamen Lügen inzeniert werden, um ihn von der Insel zu vertreiben: Da werden schon mal angetrunkene Hummerfreunde auf ihn angesetzt, um die frische seiner Krabben anzuzweifeln. Wer an dieser „Prosa“ interessiert ist, wird auch schon mal samt Familie mit frisch gepulten Krabben aus der Hand des Fischers als „edlen Zungenwalzer“ – direkt in den Mund gereicht und beglückt. Auch wenn die letzten Tüten bereits reserviert sind. Und dies ist keine „Anfütterung zur Korruption“, sondern geschieht aus purer Trauer und Verzweiflung, aus Liebe zum Fischerleben und wirklich alter Tradition.
Die hohen Dieselpreise besorgen den Rest und drücken den Fischer samt Schiff, aus seiner angestammten Rolle. Da kann Mensch wirklich knurrig und mehr werden. Auch die alte Fischerkneipe „Knurrhahn“ gehört zur „Ranch“ und hat ihre Seele an die Knurrhahn GmbH verloren. Jörg Stange

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Fotos: Jörg Stange 2007/2008, Goschs Hummer-Buffet, Einweihung: Lokalpolitiker u. aus Kiel sprechen zur Einweihung einer weiteren „Gosch-Gourmetmeile“ in St. Peter-Bad 2008

Politiker danken paradoxerweise Herrn Gosch, obwohl er hier nur für die Lizenzierung einem Pächter gegenüber im Geschäft ist, ehrerbietig, in Abwesenheit seiner Person.

Ministerpräsident Carstensen lässt aus der Ferne Grüßen. Wird den eher lethargischen Zuhörern noch mitgeteilt. Wer sich darüber freut ist gleich auszumachen: Ursprünglich waren alle Begehren anderer alternativer Geschäftsideen, mit dem Hinweis auf den Naturschutz abgelehnt wurden, sagten Anwohner hinter vorgehaltener Hand. Die Konkurrenzfähigkeit wurde in den Reden als notwendige Standortfrage, in den Mittelpunkt gestellt. Für gelangweilte Kinder gab es eine aufblasbare Hüpfburg und Wippkegel. Für Erwachsene, dass obligate Wegduck – und Abnicktraining zum Prozedere der Veranstaltung. Über den Verbleib von etwa 10 Millionen Euro verbauter Steuergelder, für den Bau des Stegs durchs Watt samt Holz-Haus fürs Restaurant, sei intransparent gewesen. Es gab lang anhaltenden Widerstand den Linzenz-Entwürfen gegenüber. Man munkelte eben, das gemunkelt wurde.

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Amokprosa auf Sylt

Der österreichische Autor Franzobel schlachtet die Wirklichkeit, die abfallenden Realitätspartikel fügt er zu einem Welttheater von barocken Ausmaßen. Genau der Richtige, um als Stipendiat der Stiftung „kunst:raum sylt quelle“ die Insel zu bereichern VON MICHAEL QUASTHOFF

Thomas Mann hat an diesem „erschütternden Meere tief gelebt“. Max Frisch sprang einfach hinein und „fand es herrlich“. Siegfried Jacobsohn, erstmals 1920 wegen der Bronchien angereist, wollte gar nicht mehr weg. Er lag halbe Jahre am Strand und redigierte seine Weltbühne. „Sylt“, schrieb er an Freund Tucholsky, ist „tausendmal schöner als Wangeroog“. Mehr Meer: http://www.taz.de/!834397/

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Judith Rakers trifft Insulaner und Gäste auf Sylt

Außerdem trifft Judith Rakers auf die letzten „echten“ Sylter sowie Inselliebhaber, die immer wieder hierher kommen. Von Jürgen Gosch erfährt die Moderatorin, wie der frühere Maurer einst zum Aaleverkäufer am Strand wurde und was Krabbenpulen mit Flirten gemeinsam hat. (3.6.2018)

Mehr: https://www.ndr.de/fernsehen/Sylt-und-Amrum-mit-Judith-Rakers-Inselgeschichten,sendung787996.html

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Mai 17, 2018 at 08:56

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Alle fürs Ganze: Sozialabbau + Verklärung der Arbeit

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Andreas Baumgart- Segeln Kegeln Weymar-Film2007Andreas Baumgart, Screen/Filmsequenz  „G(ebt) 8(acht) – zum Segeln und Kegeln“ GfoK, Weymar Film 2007

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Arbeit neu denken etc.

Alle fürs Ganze

Dass der Widerstand gegen den Sozialabbau bisher so gering war, hängt mit der deutschen Ideologie zusammen und mit der Verklärung der Arbeit.

von Andreas Baumgart

http://jungle-world.com/artikel/2003/45/11713.html

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Die Arbeit, unverklärt

AUGUSTIN Nr. 171, Dezember 1/05

von Maria Wölflingseder

Maria Wölflingseder, Pädagogin und Redakteurin der Theorie-Zeitschrift “Streifzüge”, fiel sowohl bei der Armutskonferenz als auch kürzlich beim Wiener Erwerbslosenkongress durch ihre Debattenbeiträge wider die ideologische Verklärung der Arbeit auf. Ihre Kritik des Arbeitsethos, das den Menschen mit aller Gewalt eingebläut wurde, stößt insbesondere bei KämpferInnen für die Vollbeschäftigung auf Widerspruch. Im Folgenden eine Kurzfassung ihrer Polemik gegen das Prinzip Arbeit.

http://www.streifzuege.org/2005/die-arbeit-unverklaert

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Gerhard Senft:

Aufstieg und Niedergang der Technokratie

„Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst.“ Heinz von Foerster [1]

+++ Suche nach einer anderen Moderne +++

Für Mumford ist das herkömmliche Geld „… das gefährlichste Halluzinogen des modernen Menschen“.

http://www.sozialoekonomie.info/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie/LeseProben/Senft__Technokratie/senft__technokratie.html

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Seite in Bearbeitung

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„G(ebt) 8(acht) – zum Segeln und Kegeln“ GfoK

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/15/gebt-8cht-zum-segeln-und-kegeln/
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März 29, 2014 at 12:44

Veröffentlicht in Allgemein

Content-Gipfel für Kultur + Kreativwirtschaft gefordert

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FT-Geigenkasten-gfok-jst

foto + objekt: ftd° jst, gfg-gfok kunstarchiv

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Musikindustrie fordert Content-Gipfel für Kultur- und Kreativwirtschaft

Berlin – Das Umsatzvolumen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland liegt bei geschätzten 137 Milliarden Euro – Zeit für einen eigenen Content-Gipfel, findet der Bundesverband Musikindustrie (BVMI). Damit sollen „die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kultur- und Kreativwirtschaft gesamtgesellschaftlich als [ein] Teil der deutschen Standortpolitik in den öffentlichen Fokus“ gerückt werden“:
http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Musikindustrie-fordert-Content-Gipfel-fuer-Kultur-und-Kreativwirtschaft

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metainfo

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Rettungsfonds ESM Spanien beantragt Milliardenhilfen für Banken
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rettungsfonds-esm-spanien-will-banken-mit-40-milliarden-euro-retten-a-870760.html
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Geldwäsche-Skandal in USA kostet HSBC Milliarden
http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324556304578122222361265806.html?mod=WSJDE_latestheadlines
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Geldwäsche-Skandal in USA kostet HSBC Milliarden
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE8A401320121105
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Geldwäsche-Skandal kommt HSBC teuer zu stehen
Stuart Gulliver, Chef der größten europäischen Bank, hält Strafzahlungen von deutlich mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar für möglich.
http://www.fondsprofessionell.de/news/banken-versicherungen/nid/geldwaesche-skandal-kommt-hsbc-teuer-zu-stehen/gid/1006370/ref/4/
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HSBC droht Milliardenstrafe wegen Geldwäsche
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article110638470/HSBC-droht-Milliardenstrafe-wegen-Geldwaesche.html

Finanzbranche im Wandel
12.11.2012 ·  Keine Woche ohne Skandal in der Londoner City: Geldwäsche, Korruption, Marktmanipulation. Dabei werden die Banken gerade jetzt dringend gebraucht. Eine Analyse.
Von Bettina Schulz, London
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/finanzbranche-im-wandel-keine-woche-ohne-skandal-11957752.html

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Finanzsystem
IWF resigniert vor Kapitalflucht und stimmt Kapital-Kontrollen zu
Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  04.12.12
Aus Sorge um die anhaltende Kapitalflucht aus den europäischen Südstaaten gibt der IWF seinen Widerstand gegen die Kontrolle des Kapitalverkehrs auf. Die Staaten Südamerikas haben ebenfalls mächtig Druck gemacht. Damit könnte eine Periode der Liberalisierung zu Ende gehen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/04/iwf-resigniert-vor-kapitalflucht-und-stimmt-kapital-kontrollen-zu/

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Christian Fuchs

Gesellschaft als kapitalistische Totalität bei Adorno

Theodor Adorno war ein führender Vertreter der Kritischen Theorie, die als sogenannte „Frankfurter Schule“ durch das Frankfurter Institut für Sozialforschung bekannt wurde. Adorno kann als Vertreter der marxistischen Gesellschaftstheorie und Philosophie betrachtet werden.
https://cartoon.iguw.tuwien.ac.at/christian/technsoz/adorno.html

http://www.christian-fuchs.org/

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Seite in Bearbeitung

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Dezember 5, 2012 at 09:50

Veröffentlicht in Allgemein

ARTE: DAS MAFIA-PARADIES Kuba vor der Revolution von 1959

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TV-TIPP: ARTE
Dienstag, 7. August 2012, 21.40 Uhr

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DAS MAFIA-PARADIES  

KUBA VOR DER REVOLUTION VON 1959 (52`30 min.)
Eine Dokumentation von Bernhard Pfletschinger und Hans-Peter Weymar
Revolution in Kuba, Fidel Castro, Che Guevara – schon mal gehört…
Aber wie sah es eigentlich davor auf der Karibik-Insel aus?

Glitzernd und gruselig zugleich!  Ein Miltär- und Mafia-Staat von Gnaden der USA, regiert von Diktator Batista, der CIA und Meyer Lansky & Co.  Die US-Mafia hat alles im Griff, verdient Millionen durch Spielcasinos, Drogen- und Waffenhandel, durch Geldwäsche und Prostitution. Batista verdient natürlich auch mit – und verrichtet die Drecksarbeit: Sein Polizei- und Militärapparat geht mit äußerster Brutalität gegen alles vor, was sich nicht der kriminellen Staats- und Mafia-Herrschaft beugt.
Doch dann wendet sich das Blatt – die Revolution triumphiert!
In Kuba hatte die Mafia ihren Traum vom eigenen Staat fast verwirklicht – nirgendwo ist sie tiefer gestürzt und entschiedener davongejagt worden als auf der Karibikinsel.

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DAS MAFIA–PARADIES
Kuba vor der Revolution von 1959

Film von Bernhard Pfletschinger und Hans-Peter Weymar

Mit Kuba verbinden die meisten Menschen Fidel Castro, Che Guevara, die sozialistische Revolution von 1959 und vielleicht noch die Kuba-Krise von 1962. Aber was geschah davor auf der Karibik-Insel? Vor 60 Jahren, im März  1952, riss dort General Fulgencio Batista durch einen Militärputsch die Macht an sich – mithilfe der CIA. Kuba hätte eine der vielen, von Washington kontrollierten Militärdiktaturen im karibischen Hinterhof der USA werden können, aber unter Batista wurde es mehr: ein Mafia-Staat. Bosse der italo-amerikanischen „Cosa Nostra“ wie Lucky Luciano oder Santo Trafficante sowie der Chef der jüdisch-amerikanischen „Kosher Nostra“, Meyer Lansky, konnten sich unter Batista im kubanischen Staatsapparat einnisten und Havanna in die Weltstadt des Glückspiels, des Drogen- und Waffenhandels, der Geldwäsche und der Prostitution verwandeln.
Kuba wurde, sagt der US-amerikanische Politologe Karl E. Meyer, „zum Bordell der USA“: Hunderttausende Amerikaner wurden mit Billigflügen in die Spielcasinos, Cabarets, Porno-Kinos und in die mit Drogen und Prostituierten versorgten Nobelhotels geschleust und dort ausgenommen. Die Millionengewinne verschwanden in den Taschen der US-Mafia und des Batista-Clans, die Landbevölkerung dagegen hungerte. Widerstand gegen das Regime und seine Mafia-Komplizen wurde vom staatlichen Repressionsapparat brutal bekämpft.
Trotzdem gelang es den Revolutionären schließlich mit dem wachsenden Rückhalt der Kubaner, zum Jahreswechsel 1958/59 die Macht auf der Insel zu übernehmen.
Auf Kuba hatte die Mafia ihren Traum vom eigenen Staat fast verwirklicht – und nirgendwo ist sie tiefer gestürzt und entschiedener davon gejagt worden als auf Kuba.
Durch außergewöhnliches Archiv-Material und Erlebnisberichte von Zeitzeugen aus den 50er Jahren lässt die Dokumentation die gleichermaßen schillernde und brutale Zeit wiederaufleben – und zeigt damit, vor welchem Hintergrund die kubanische Revolution stattfand.

„DAS MAFIA-PARADIES  –  Kuba vor der Revolution von 1959“ (Länge: 52`30 min.)

Eine Dokumentation von Bernhard Pfletschinger und Hans-Peter Weymar

Kamera: Martin Kaeswurm
Montage: Sophie Kill
Ton: Jens Hein
Musik: Leandro Saint-Hill
Fachl. Beratung: Enrique Cirules
Aufnahmeleitung: Elisa Lores Córdova

Eine Co-Produktion der H.-P. Weymar Filmproduktion
Mit WDR und ARTE Eine Dokumentation von Bernhard Pfletschinger und Hans-Peter Weymar

Kamera: Martin Kaeswurm
Montage: Sophie Kill
Ton: Jens Hein
Musik: Leandro Saint-Hill
Fachl. Beratung: Enrique Cirules
Aufnahmeleitung: Elisa Lores Córdova

Eine Co-Produktion der
H.-P. Weymar Filmproduktion
Mit WDR und ARTE

 

 

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Das Mafia-Paradies
Kuba vor der Revolution von 1959
http://www.arte.tv/de/Programm/244,broadcastingNum=1363430,day=4,week=32,year=2012.html
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Das Mafia-Paradies (ARTE)
Schmutzige Geschäfte unter Palmen
http://www.mittelbayerische.de/leben/entertainment/fernsehen-stars/tv-in-kuerze/artikel/00_00_das_mafia_paradies_arte_/805392/00_00_das_mafia_paradies_arte_.html

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Arte-Doku „Kuba war das Bordell der USA“

http://www.sueddeutsche.de/medien/arte-doku-kuba-war-das-bordell-der-usa-1.1433309

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Das Mafia-Paradies – Kuba vor der Revolution 1959 (Originaltitel: Cuba, Batista et la mafia) ist ein Dokumentarfilm von Bernhard Pfletschinger und Hans-Peter Weymar, über die amerikanische Mafia auf Kuba, vor der Revolution im Jahr 1959. Es handelt sich um eine Koproduktion der Hans-Peter Weymar Filmproduktion mit dem WDR, in Zusammenarbeit mit Arte.

Medienwatch: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Mafia-Paradies_%E2%80%93_Kuba_vor_der_Revolution_1959

 

Dank an Hans-Peter Weymar.

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Romero-Tage 2009: AufBrüche – partidas y rupturas

50 Jahre Revolution in Cuba: Kubanische Träume

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/09/50-jahre-revolution-in-cuba-kubanische-traume/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de

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August 3, 2012 at 10:04

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Greetings from Leila E-L-S Ballade

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Greetings from Leila als E-L-S Ballade°

DA(DA)GONG (天气新闻起舞在五月) = Zeichen + Zustand: Giotto am G-Tuch halb in den Raum gewendet° dreht sich die Erweiterung im Raum globalisierter Warenwerte zur Wahrnehmung in der wahren Wertefrage. Haus Wahnfried)

MS Faksi(s)mile las in graduierter Distanz im Duktus der Handschrift, des Bildes, der Zeichnung beim erFühlen + erDenken durch subversive Le(e)sbarkeit° (intellegere) beim Trinken in den organischen und organisierten Zuständigkeitsbereichen und Ge(h)flechte.

Von Grinsekatze (Lewis Carroll, Victor Hugo, Gwynplaine, Laurens von Arabien u.a.)

Parabase° in Parabolis (Die Vögel) Figur „HAUBENtaucher°“ als diskursiver Gegenpol des Wi(e)de(r)hopf = die (negativ-)dialektische) Durchdringung der Setzung, Sätze, (als Transmitter-)Stoff – – als Material^^, ist einerseits/andererseits im Erkenntnisprozess fortschreitender Schriften und Schritte, laufender und ruhender (bildhafter) Spiegelungen, auch transgener Metaphern als Subversion im Sinne von Dissidenz in Lebens- + Vorstellungswelten und Anwendung: Ist (k)ein Versuch der metaphorisch-metaphysisch-analytischen Meta-Methodik (un-)sichtbar und/oder im Denkfühl – + als Ergebnis der Zwischenlesbarkeit: z.B. als (v)ervögelter „Über- + Subflug“ von unten/oben gesehen => auguria impetrativa („erbetene Zeichen“) auguria oblativa (unerwünschte Zeichen) etc . erfrischend fruchtbar und gewinnbringend im Wertekontext, der eigentlichen Werte-Wa(h)re => Substanz zu filtern und in den Corpus als OrganO-Indikation(en) humanistischer Verklärung als Indikation zum Subjekt/Objekt der Aufklärung einzuleiten… Parallel angereicherte Parameter: im un/mittelbaren Zusammenhang des Unterlassungsdiskurses° operierend, im interventionistischen, des OO minus Eins Gedankens, im surrealen Delirieren in Echtzeit: „Eine Zeitlang delirierte  Wilson, dann wurde er wieder vernünftig“: beim fröhlichen (V)erflattern eigentlich notwendiger Unterlassung° (Hildesheimer), der scheinbar nihilistischen Negation des oft viel zu verfrüht erfreuten Wortes – des occupierten Begriffs im Neusprech etc. um gängige TAT-Werkbegriffe zu verflachen und semantisch/semiologisch zu unterminieren. Um eine erfolgreiche Unterlassunghaltung zu animieren, bedarf es unabhängiger Institute und kooperierende UNIversitäten in aller Welt. Unterlassung indoktrinierter Ergebnisberichte kontaminierter Intransparenz.  Für die Annäherung an einen (ethischen) Assoziationsbegriff – als Denk u. Handlungsrahmen im Flow der Gestaltungsfrage als unkorrumpierte Erkenntnisanreicherung, als ethisch-humanistische Gewinnmaximierung. Da in der Konsequenz mindestens diskursiv (sub-)generiert, bereits im (Unterlassungs-)Einsatz auch eruptiv temporär vorhanden als SUb-Ressource… Eben als (+-pataphysisch) parallel operierende Performances und T-Plots, erweiterter Sammlung möööglich: über die Codes des ErSchwimmen, erFliegen, erTauchen, Umwandern, — durch erWandern, erSteigen, umSchreiten, = Substrat(e) und Strategien zum umDenken (!). Nicht als „Metapher der Metaphorisierung“ allein: Wahrnehmung und Aneignung des Erkenntnisgewinns zu fördernder negativdialektischer Unterlassung. Substanziell für das geistig dialektische Doppel-Triple – simple anschaulich geoMet(a)risiert als Trans-Pattern dialogischer (ver-)entschlüsselter Reflexionsmatrix der un/sprachlichen Elemente, subTonarten, subFrequencen, wild oszilierender und geordneter Rhizome, axiomatisch kommunizierende Röhren der Verlängerung und Multiplikatoren zur Veränderung. Als Transformation durch die/das Unbekannte im GLASperlenspiel, macht erst dann Bing(o) im Transport. Die Transformation zum „AA(A)-Taucher“ in Ambivalenz (negativ-positiv) angedoppelter Dialektik auf konterkarierenden + kontakarierenden dualierenden Niveaus der Erscheinungen und Verwandlungen in Zwischenstufen. Wider die Entfremdung konsumierbarer Beliebigkeit(en), im Meta-Überwindungs-Flug — im angefreiten Spiel der Kräfte in Deutungs-Deduktion – als „parabler Flug“ im Vorschatten reduktionaler Elemente etc.pp.. (An/Vor)Deutungen, parallel und gegenläufiger Deutungshoheit(en) im Mainstream als Substrom gedacht – eigentlich immer schon angesiedelt. Erweitert und quasi alchemistisch erformt. Bereits in zahlreichen (Ex-)positionierungen passend im Fluss der Ge(h)zeiten vorhanden. (Be-)nutzbar als kleiner und großer axiomatischer (Meta-)Wurf in rhizomatischer Wahrnehmungsmatrix ethisch partikularer Ver/Dichtung – Widerspruch läuft diskursiv: JA/NEIN..  Die er/Schreibung metaprosperierender, polymastischer Knospendichtung affirmativer Poesie: „Da passiert ja WAS“ – dekonstruiert  (Transzendent) und sinnlich materialsiert kopulierende Delta-Zeichen – (Ur-)Zeichnung, Zeichen, Signs  als Merkmale in gebrochenen (Sicht-)Achsen in üppiger +  karger Betrachtung der/des  Dorie Doro°,  in Re:dundanz und Differenz – schon auch im Prozess der Einpflegung in die (un-)vorhandenen semantisch/semiotischen Systeme/Parameter  und Diskurse vorrätig und unterwegs.. etc. BITTE/DANKE

Als dramatisierter „Hüpfflug“ FLUGUNFÄHIGER  über DISSENZ = Riss und Lücke, Falte und Furche, als Meta-Prozesse poetischer Denkbilder + Handlungen = sur-Lingua° = Propolis bewirkend unter Berücksichtigung der Bedeutung, der «(Poli-)valenz der Ceps Crestatus°» – durch das Andere + Anderes im Anderen (Homer) – wird hiermit auch der AUGuren° der Augsburger Puppenkiste, im Leerschnitt und Schritt  – sowie der (subversiven) Oper° als ästhetischer Affront spießiger Bürgerlichkeit- erhellend, auch posthum!  transscriptiv an + ein-gedichteter Stelle der Gesänge und Implementierungen,  gedacht. Fürs weitere Delirieren im Geiste eines A-Begriffs = Aristophanes „Vögel“ in der Transformation des (surreal) Kriminologischen eines Hitchcock etc.. Die gebührende Hinwendung und ethische Würdigung im Re:Animazensuralis° durch Transformation zu erfahren war und wird/ist mitgedacht …, ALLES 大大 (V)errückt ja! oder doch NICHT? Bloss nicht schwoeren: ja ja nein nein beim Essen & Trinken (Essener (Wund-)heilung° Psst! Real im Leben)

Der pataphysische H(²o)-Haubentaucher posiert zeitweilig wie ein P-ENGuin unter (un-)arktischen Bedingungen. Ist seines Zeichens in Form/Gefieder/(Farb-)Codierung her – im/um/am Ball-Gen der Irrungen + Wirrungen, als simulierte Doppelhelix betrachtet f/m,  nur scheinbar (s)einesgleichen. Insbesondere unter der (Ver-)strahlung der Himbeersirupsonne färbt sich das Gefieder und Gefilde gaaanz anders ein. Auch mit geschlossenen Augen, im Blindenquartier des (Un-)erhörten (de)signifikant als Gestaltmittel der anderen Difference… ist in (Sur-)Reminiszenz: ein doppelt verspiegelter Projektionschacht und platonischer H-Schatten, des Pars pro toto, als Vorstellung von Wirklichkeit.  Im Absurditätenkabinett politischer Metonymie/Dichotomie, des Kulissenverschiebersyndromatik° intern unter Fachleuten geläufig. Der politischen Satire gespaltener gleichgeschalteter oligarcher Mischwesenfakturierungen, für götzengleiche Bekenntnisse zum Wa(h)renkomplex im Jetzt und Vorher:  Eine Methode zur (Sprach und Standortverwirrung, als kryptosierte Notationen der Täuschung : Enttarnung in Tateinheit destruktiver Handlungsstränge durch (De-)maskierung – gehört zu den vorrangigen Arbeitsfeldern  psychosozial-operativer Schmerzfeldforschung°. Das Falsche im Sub/Objekt humanistischer Enthumanisierung durch egomane Parameter des (v)erkauften Gemein-Gewesens. Die Sub-Bildung von Gegenwart (sozialethischer) Veränderung als  Grundcodierung, da bellt der Hund WAUWAU (!) im Manuscript dramaturgischer Zeichensetzung (mal höllisch hysterisch, mal tief(st)es Grollen, mal BassBass .. Theorien surflexiv eingeleitet und überführt ins Theorem neu gewonnener Flux-Verortung – als Patras der »Philosophia perennis« als zentralisierte Absolution der Macht des Geldes und der Dinge = Religion als behauptete Rettung (paternalistischer) affirmativer TransModerne in Kontinuität von Riss, Loch und Lücke trat das Kapital als Kitt, als Strategie der/des Clashs der ZZZsss.. als Dauerboni im Rauschen doppelter Entfremdung, gaanz LANGweilig an.

Erwirtschaftete Essenzkredi(T)enzen kreiert als Hommage an die Lüge – eines andern Kapitalbegriffs, der als behauptet determiniert. Die AAA,s als  Synonyme des  Fetisch Ware erwecken nicht nur Zweifel. Es bröselt und bröckelt als Gerölle, knisternd und rauschend zur Überleitung in eine gerechte Form..

Weißer Orleander ist auch eine schöne Pflanze. Aber sie täuscht eine weiße Weste vor. Alle Teile sind giftig insbesondere für Hasen und Hunde etc.* *Dosis fecit venenum (Paracellsius): mehr

(Freiheitszitat = A. Breton = hocherotisch° franzlingua). Zu verstehen als Unverstanden, versteht sich eben nicht von selbst, da liegt die eigentliche Werteschöpfung… Eine imaginierte DaDa-UBU-Werte-Wa(e)hrung° im Sinne eines anderen Kapital – Material und Kunst und Lebensbegriffs..

Kaum verwundert, aber durch WUND verwundelt, steht im Kern  humanistisch ethischer Heilung, via ES° Con(e)verter an: „Alles Aufrichtige ist Kunst und sonst gar nichts“. „Wer verallgemeinert ist ein IDIOT“, sagte schon William Blake. Es kann zwischen den Zeilen und Zeichen des Zustands wahnfreudseelig geTanzt und geLacht werden… wer will schon WARTEN bis die Synchronisation hermetisch ist. Warten stört den Prozess und die Macht des Tanzes, im Rhythmus des Widerstand des (Be-)FraGen,s° – in der (aktiven) Stille der Unterlassung + mehr.. — Dodo leb(b)t, sagt der Andere 爱丽丝 beim Kochen, zwischen dem Geschirr der Ungereimtheiten.. Die Wupper fließt… 渡渡鸟的生活,烹饪达达说.. http://de.wikipedia.org/wiki/%E2%80%99Pataphysik Das Wetter im Sommer 2012. Heute von Grins(e)katze (II) Prognose(n) mit einer Wahrscheinlichkeit von 38% zu warm, 36% normal und 26% zu kalt ausfallen. Ratgeb Global DADAGONG + GAGAGONG. ~ DAGONG Diese Langfristprognose tendiert mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu normalen bis leicht zu warmen Wetter im Sommer 2012夏天 http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/sommer/wetter-sommer-2012.html 概率38%,太热情,转出正常的36%和26%太冷。这些长期的预后往往是更有可能是正常稍暖和的天气,在夏天 Propolis zeugt Omega beim Pinseln + Kegeln… etc.pp = GFG gewidmet. (whatwhat-zyklus°) E-L-S : Else Lasker-Schüler  ELS  http://www.exilarchiv.de/DE/index.php?option=com_content&task=view&id=721&Itemid=1

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Geteert und gefedert (Kunstobjekt: Eldo Hell, Material: Zeitung “Die Welt”, Farbe und Federn, Memo vor dem Hintergrund des von den USA völkerrechtswidrig geführten Krieg in Nicaragua) Ausstellung in einem Hamburger Galerie-Projekt* 1984)

Aufklärung ist nach Kants Worten: “der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.” … “Verstand ohne Leitung eines anderen” ist von Vernunft geleiteter Verstand. (“Dialektik der Aufklärung”, Adorno/Horkheimer)

Schwarz: Anstrich mit utopistischem Auftrag

Meta-Memo | 17.03 2006 |
https://medienwatch.wordpress.com/wahrung-versus-wahrung/

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April 19, 2012 at 08:13

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Politiker verteilen wieder 480 Milliarden Steuergelder fuer die Bankster

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Auf dem Weg in den deutschen Staatsbankrott

Wenn nicht am heutigen Tag die Vertreter der Parteien, die im Bundestag mit „Nein“ stimmten, im Bunderat dieselbe Konsequenz zeigen – was unwahrscheinlich ist – dann sind wieder 480 Milliarden Euro freigegeben, um bei passender Gelegenheit an deutsche Bank(st)er verteilt zu werden.

Still und heimlich ging man diesmal vor: jede Form des oeffentlichen Aufsehens, der unerwuenschten Debatte wurde vermieden. Die Medien waren dabei behilflich: sie berichteten viel ueber den Bundespraesidenten und fast nichts ueber das neue Pluendern der Bundeskasse, die den Steuerzahler wieder teuer zu stehen kommen wird.

Wie im Herbst 2008 wurde wieder ein Topf mit fast 500 Milliarden Euro gefuellt, um Banker, die sich verspekulierten, zu retten.

Obwohl das Problem nun seit mehr als 3 Jahren bekannt ist, dass (angeblich) „systemrelevante“ Banken den Staat mit ihren durch Spekulation und andere exzessive Geschaefte verursachte Notlagen erpressen, wurde seitdem von der Politik praktisch nichts unternommen, um diese Situation zu entschaerfen.

Ebensowenig wurde den Banken verboten, umfangreiche Geschaefte in Steuerparadiesen zu machen, dort Schattenbanken zu betreiben und mit Derivaten – vielfach finanziellem Giftmuell, der viele Landesbanken in den Ruin trieb – zu handeln.

Die Finanzpolitik, die betrieben wurde und wird – ob unter Merkel, Steinbrueck oder Schaeuble – besteht weiter darin, die Banken gewaehren und in den Genuß mehrstelliger Milliardenbetraege zu ihrer Rettung kommen zu lassen, anstatt dem hieraus schließlich resultierenden Staatsbankrott entgegenzutreten.

Man verteilt Seifenblasen in der Medienlandschaft, um vorzutaeuschen, es wuerde Krisenmanagement betrieben, laesst ueber eine Finanztransaktionssteuer debattieren, um den schwarzen Peter dann an fremde Regierungen zu schieben, mit deren Zustimmung ohnehin nicht zu rechnen war. Woche fuer Woche werden Krisengipfel abgehalten, die den Eindruck erwecken sollen, die Politik kuemmere sich um die Loesung des Problems, waehrend man es tatsaechlich verschaerft: vielen Oekonomen war klar, dass der brutale Sparkurs gegenueber der griechischen Bevoelkerung, die Wirtschaft abstuerzen lassen und die Verschuldung weiter eskalieren lassen wuerde.

Das Eurokrisenmanagement wird derart gehandhabt, dass die Verantwortlichen – das heisst, die Banken und die Finanzindustrie, die durch die Rettungsmassnahmen im Umfang 4-stelliger Milliardenbetraege die Staaten in die Verschuldung trieben – von den Politikern geschont und mit immer umdassenderen Geldmitteln – z.B. von  der EZB – versorgt werden, waehrend die Bevoelkerungen der europaeischen Laender hierfuer bluten muessen, wie aktuell in Griechenland.

Gleichzeitig sind die Medien darum bemueht, dies als den praktisch unabaenderlichen Lauf der Dinge darzustellen und die Verantwortung den Betroffenen, also etwa der griechischen Bevoelkerung, zuzuschieben.

Nicht nur Thomas Fricke, Chefoekonom der Financial Times, stellte fest, wie das Buendnis aus Bankern, Politikern und Medien die Ursachen und die Verantwortlichkeit fuer die Eurokrise den betroffenen Menschen, den Griechen, Portugiesen, Iren usw. anzulasten versuchten, waehrend es tatsaechlich die Banken und die immensen Ausgaben zu ihrer Rettung waren, die die ausufernde Staatsverschuldung in den europaeischen Laendern herbeifuehrten.

Im aktuellen Fall wurde nun von Schaeuble erklaert, die Banken wuerden die Gelder aus dem Rettungsfonds vermutlich nicht benoetigen. Gleichzeitig warnen viele Finanzexperten vor einem neuen Crash in naher Zukunft, der schlimmer ausfallen kann, als das Ende der Lehmans Bank. Wer den Finanzminister oder andere fuehrende Politiker darum befragt, einen wie großen Teil ihrer Altersversorgung sie auf ihre Aussage verwetten moechten, dass sie nun nicht wieder mehrstellige Milliardenbetraege an die Banker verteilen, wird mit der Reaktion klarere Auskunft erhalten.

Ob die hierzu gewohnheitsmaessig praktizierten Manipulationen, Vernebelungsstrategien und Taeuschungen auf Dauer die unter den Betroffenen aufkochende Wut ueber dies Verfahren aufhalten koennen, sei dahingestellt.

Wer nicht moechte, dass es demnaechst tatsaechlich heisst „Haengt die Bankster an die Laterne“ , sollte moeglicherweise nicht mehr lange abwarten, um dem Treiben ein Ende zu setzen.

Unsererseits wird Gewaltlosigkeit nach Ghandi empfohlen. Wer den Druck des Kessels durch die unuebersehbar demonstrierte Gier, Unbelehrbarkeit und Arroganz der fuehrend Beteiligten jedoch fortgesetzt steigert, wird sich ueber die schließlich erfolgende Explosion nicht mehr wundern koennen. gw, foto+stempel: jst/gfok

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-herrschaft-der-finanzoligarchie-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html

http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2009/05/the-quiet-coup/7364/

http://www.n-tv.de/politik/Bundestag-winkt-Soffin-II-durch-article5329351.html

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Laender-billigen-SoFFin-Gesetz-am-Freitag-im-Bundesrat-75160

http://www.freitag.de/politik/1201-bad-bank-auf-staatskosten

http://www.weissgarnix.de/2008/10/14/die-elite-rettet-sich-selbst/

http://www.ftd.de/politik/europa/:kolumne-lucas-zeise-wahnsinn-mit-geschichte/60161901.html

http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:kolumne-von-lucas-zeise-speckt-endlich-die-banken-ab/60114355.html

http://www.ftd.de/politik/international/:kolumne-thomas-fricke-schluss-mit-der-bankermagie/60118835.html

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Die Herrschaft der Finanzoligarchie Der Krieg der Banken gegen das Volk

03.12.2011 ·  Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken. Von Michael Hudson
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-herrschaft-der-finanzoligarchie-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

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globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De

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www.meta-info.de?site=metainfo&lid=33740

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Scheinheiliger Widerstand: SPD und Gruene segnen halbe Billion fuer  Bankenrettung ab

Breite Politikerlobby für die Banken

Nahezu unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde wieder beschlossen, eine knappe halbe Billion Euro fuer die Bankenrettung zur Verfuegung zu stellen. Das Gesetz war von Finanzminister Schaeuble im „Windschatten“ der Wullf-Affaere vorgelegt und Ende Januar vom Bundestag verabschiedet worden – gegen die Stimmen von SPD, Gruenen und Linke. Dass die Gegenstimmen von SPD und Gruenen nicht ernst gemeint waren, offenbarte der Bundesrats-Entscheid am 10.Februar: auch die Laenderregierungen dieser Parteien segneten den gewaltigen Betrag von 480 Milliarden fuer die Banken ab.
Aufgenommen wurde dies von boersennahen Publikationen mit Erleichterung: endlich wieder Geld im Topf zur Rettung der Banken.

Keine Erklaerung gabe es dafuer, dass es wieder 480 Milliarden Euro sein mussten, erheblich mehr, als der Bundeshaushalt eines ganzen Jahres. Zur Rettung der Banken kann offenbar keine Summe zu hoch sein.

Die Fraktionen der SPD und der Gruenen im Bundestag mochten sich aus verstaendlichen Gruenden nicht mit diesem neuen Bankenrettungspaket identifizieren und lehnten es dort ab. Dies ist einerseits ein wahltaktischer Vorteil, weil ihnen damit die Verantwortung fuer dies bevorstehende Desaster nicht anhaengt. Andererseits war dies bedeutungslos, weil die Bankenrettung auch ohne ihre Stimmen mit der schwarz-gelben Mehrheit beschlossen werden konnte. Der Bundesrat, in dem die schwarz-gelbe Mehrheit nicht bestand, haette das Paket stoppen koennen – mit den hier vertretenen rot-gruenen Stimmen. Da diese hierauf verzichteten, enthuellte sich damit letztlich ihre Unterstuetzung der neuen Bankenrettung. Aussenvor bleibt damit nur die „Linke“

Waehrend Schaeuble – um der neuen Bankenrettung auf den Weg zu helfen – erklaerte, das Geld werde wahrscheinlich gar nicht gebraucht, erwartet eine Anzahl von Finanzexperten in naher Zukunft einen Finanzcrash, der mutmasslich noch das Ausmass des Lehmans Zusammenbruchs ueberschreitet, unter ihnen „Mister Dax“ Dirk Mueller, der wiederholt in den ARD-Boersenberichten das Geschehen analysierte. Diesen Einschaetzungen zufolge  muss als sehr wahrscheinlich gelten, dass die Milliarden tatsaechlich abgerufen werden und in den unermesslichen schwarzen Loechern der Banken verschwinden, wie zuvor die Hunderte Milliarden, die der Steuerzahler fuer die IKB, Die Hypo Real Estate, die Commerzbank, die diversen Landesbanken und diverse andere marode Geldinstitute zahlen musste..

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12274420/5934832/Bundesrat-billigt-SoFFin-Gesetz.html

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Bundesrat-billigt-SoFFin-Gesetz-75711

http://news.toptarif.de/rettungsfonds-soffin-ii-freigegeben/

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Februar 10, 2012 at 17:13

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Auf dem Weg in den Irankrieg

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Die Bemühungen, einen Krieg gegen den Iran zu initiieren, sind nun einen wichtigen Schritt vorangekommen: die gegen den Iran verhängten Sanktionen durch ein Ölembargo sind bereits kaum weniger, als ein Kriegsakt. Der wesentliche Fortschritt für die an diesem Krieg Interessierten liegt besonders darin, dass hierbei die Europäer eingebunden werden konnten und dies obwohl dieser Ansatz zu einem Irankonflikt ihren eigenen Interessen zuwider läuft.

Warum sich insbesondere die Bundesregierung auf eine Beteiligung an den Sanktionen eingelassen hat, obwohl deren Konsequenzen den Interessen der deutschen Industrie entgegen stehen, die unter anderem durch den daraus folgenden Anstieg des Ölpreises betroffen ist, erscheint rätselhaft. Sie hatte sich in der vergangenen Zeit im Vorgehen gegen den Iran eher zurückhaltend gezeigt.

Ausgelöst wurde die Beteiligung an einem verschärften Vorgehen möglicherweise durch die Attacken auf Bundespräsident Wulff, die die Machtbasis Angela Merkels angreifen. Ausgeführt wurden diese Attacken vor allem durch das wichtigste publizistische Sprachrohr der USA und Israels: den Springer-Verlag und seine BILD-Zeitung.
Das Interesse an einem Krieg geht in erster Linie von den genannten Staaten aus. Es kann angenommen werden, dass der Springer-Verlag / die BILD-Zeitung weiteres Material über wichtige, mit Merkel verbundene CDU-Politiker in der Schublade liegen hat sowie auf eine entsprechende Versorgung aus geheimdienstlichen Quellen rechnen kann. Dass die diplomatischen Aktivitäten der USA unter anderem darauf zielen, private und persönliche Detailinformationen über Politiker anderer Staaten zu recherchieren, wurde spätestens durch die zurückliegenden Veröffentlichungen durch Wikileaks bekannt. Eine entsprechende Vorgehensweise wäre damit nicht weiter erstaunlich.

Die deutsche Bundesregierung und ihr Verhalten ist gleichzeitig ein wichtiger, wenn nicht zentraler Baustein für die Kriegspläne der USA und Israels. Bekanntlichermassen ist der Krieg gegen den Iran bereits seit vielen Jahren sowohl von israelischer Seite wie auch vom Pentagon vorbereitet worden. Er wäre vermutlich bereits geführt worden, wenn sich nicht führende US-Militärs dagegen gestellt hätten, weil sie einen Mißerfolg befürchteten, da er die Kräfte der USA überfordere.
Voraussetzung für einen solchen Krieg ist deshalb, dass sich auch andere führende Staaten der NATO beteiligen.
Seit den ersten Versuchen, gegen den Iran loszuschlagen in den letzten Jahren der Bush-Regierung konnten wichtige Fortschritte erzielt werden, um eine geeignete Kriegskoalition aufzubauen: in Frankreich wurde Chirac, der sich schon dem Irakkrieg verweigerte, ersetzt durch den US-freundlichen Sarkozy. Auch in England wurde die kriegsmüde Labourparty unter Gordon Brown abgewählt und ersetzt durch den kriegsbereiten und aggressiven David Cameron. Auch in Spanien wurde eine konservative US-freundliche Regierung eingesetzt. In Deutschland schlug allerdings das Manöver fehl, Angela Merkel durch den kriegsbereiten Guttenberg zu ersetzen. In diesem Fall wäre die Kriegskoalition perfekt gewesen, das die übrigen EU-Staaten im Kielwasser der Großen gefolgt wären. So führte Deutschland bisher das Lager der Bremser gegenüber einem Krieg gegen den Iran.

Da die Bundesregierung aber inzwischen als angeschlagen gelten kann, besteht jedenfalls eine starke Versuchung, gegenüber dem Springer-Verlag und seiner BILD-Zeitung, die mit ihrer publizistischen Macht als Anwalt der amerikanischen und israelischen Interessen auftritt, einzuknicken, um so zumindest deren innenpolitische Unterstützung wiederzugewinnen und somit eine Art „Burgfrieden“ herzustellen. Dies entspricht mehr oder weniger der Situation Obamas, der sich ein Stillhalteabkommen durch Zugeständnisse an die neokonservativen Kriegstreiber erkauft hat. In dem zur US-Aussenpolitik meinungsführenden amerikanischen Organ des Council on Foreign Relations, dem Magazin „Foreign Affairs“erschien kürzlich ein entsprechender Beitrag „Time to attack Iran“.

Die Rolle Deutschlands kann für den Beginn eines Kriegs gegen den Iran als zentral gelten: die Entscheidung, die hier getroffen wird, ist letztlich ausschlaggebend, weil sie durch ihre Signalfunktion das gesamte Potenzial auf europäischer Seite freisetzen würde.
Aktuell steht Deutschland damit dicht an der roten Linie, die den Ausbruch des Krieges markiert. Zwar ist das Interesse der Bevölkerung an einem Krieg gegen den Iran gering, die Abneigung als größer, als gegenüber dem Krieg in Afghanistan einzuschätzen. Gleichzeitig ist jedoch das Potenzial für einen Widerstand ebenso gering: es herrscht diesbezüglich Apathie. Auch liegt die Aufmerksamkeit gegenüber der drohenden Kriegsgefahr nahe dem Nullpunkt und wird meist verdrängt. Ausser wenigen Antikriegs-Aktivisten, deren Aktionen gekontert würden durch eine erhebliche Zahl linker Kriegsbefürworter der antideutschen Prägung, ist kein Widerstand zu erwarten.

Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass in dem – inzwischen recht wahrscheinlichen Fall eines Angriffs auf den Iran – eine kleine Minderheit der politischen Elite das Heft in der Hand hat und dabei der übergroßen Mehrheit inklusive den Interessen der Wirtschaft dabei massiven Schaden zufügt. Dies ist möglich, weil es dieser Minderheit gelang, die entscheidenden Schaltstellen zu besetzen und zu kontrollieren und sie damit über die Macht verfügt, den Lauf der Ereignisse in ihre Gleise zu lenken.

Die Betroffenen wiederum – und es handelt sich dabei effektiv um ca. 98% der Gesellschaft – sind gleichzeitig unfähig, ihre Interessen zu erkennen oder zu organisieren: sie bleiben gefangen in der Vorstellung, dass es nicht die schweren Folgen eines solchen Kriegs sind, die sie bedrohen, sondern dass sie sich auseinanderzusetzen hätten um antagonistische Partikularinteressen: Deutsche gegen Migranten, Arbeitslose gegen Beschäftigte, Autofahrer gegen Radfahrer, Europäer gegen Chinesen usw., Antagonismen, die nach dem Muster „divide et impera“ (teile und herrsche) von Medien und Politikern installiert und gepflegt werden. Dies Muster gewährleistet damit, dass sich gegen die kleine führende Elite, die sich bemüht, ein größeres militärisches Abenteuer zu inszenieren, kein Widerstand entwickeln kann, der nennenswerte Formen annimmt.

Gruppen, die sich als Opposition demgegenüber begreifen, marginalisieren sich in der Regel am politischen Rand, anstatt zu erkennen und deutlich zu machen, dass sie das Gesamtinteresse vertreten, und hierfür entsprechende Bündnisse anzustreben, während andere Gruppen, die letztlich – bewusst oder unbewusst – als Agenten einer kleinen, machtbesessenen Elite auftreten, für sich in Anspruch nehmen, den Mainstream zu vertreten, indem sie an den Schaltstellen der veröffentlichten Meinung oder des akademischen Bereichs der Ideologieproduktion entsprechend agieren. Von ihnen wurde die Vertretung des Gesamtinteresses ebenso erfolgreich gekapert, wie es der französischen Rüstungsindustrie gelang, sich in den fast vollständigen Besitz der Medien des Landes zu setzen.

Solange es nicht zu einer lagerübergreifenden Erkenntnis des Gesamtinteresses kommt, das sich inzwischen diametral von denen der kleinen Elite unterscheidet, die aktuell einen Eintritt in einen vermutlich größeren Krieg – beginnend mit dem Iran – forciert, wird die Bevölkerung in Deutschland sowie die der übrigen europäischen Länder sich den destruktiven Bestrebungen und ihren Konsequenzen, möglicherweise eines daraus sich entwickelnden Weltkrieges, etwa mit China, ausgeliefert sein.

Das politische Geschehen ist mit den aktuell in kraft gesetzten Sanktionen nun sehr nahe an den Abgrund gerückt, während sich die Medien bemühen dies zu verschleiern und suggerieren, mehr als ein paar „chirurgische Schläge“ gegen iranische Atomanlagen seien nicht zu erwarten, während denen, die sich mit realistischen Kriegsszenarien im Mittleren Osten auseinandergesetzt haben, klar ist, dass massive Bombenkampagne mit vermutlich hunderttausenden Toten und möglicherweise Schlimmeres zu erwarten sind.

Derweil herrscht ein apathischer, nahezu komatöser Zustand des politischen Bewusstseins in der Bevölkerung und die erfolgreiche Verdrängung der Realitäten, die von den Interessierten gespeist wird unter anderem mit Details von Affären des deutschen Bundespräsidenten, um auf diesem Weg die Aufmerksamkeit zu absorbieren, anstatt, wie es in Wahrnehmung der eigenen Interessen und des zukünftigen Wohlergehens angebracht wäre, zum Beispiel mit einer Vielzahl von Stimmen aus der Bevölkerung den dringenden Appell an führende Politiker und Parlamentarier zu richten, von dem drohenden Kriegsabenteuer, das Gefahr läuft, in einen Weltkrieg zu münden, Abstand zu nehmen. gw- 28.01.12 16.42 | foto: jst-gfok

http://www.foreignaffairs.com/articles/136917/matthew-kroenig/time-to-attack-iran

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http://www.meta-info.de

http://news.web-hh.de/?newsfull=1&lid=33736&rubrik=politik

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Written by medienwatch & metainfo

Januar 28, 2012 at 21:56

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