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Schmetter-Links | Chaos Capital(e)

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Fotos: Jörg Stange 09, GfoK

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Chaos Capital(e)

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Steinbrücks biedere Flucht aus der Verantwortung (Finanzkrise XXIII)

Nachdenkseiten.de | Wir kennen die Ausflüchte Angela Merkels und Peer Steinbrücks schon: die Finanzkrise kam aus den USA, die Verantwortlichen bei uns sind davon überrascht worden. Steinbrück gibt in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung „selbstkritisch“ zu, „dass auch meine Partei jahrelang im Deregulierungszug saß, wenn auch nie in der Lokomotive.“ Zugleich aber versucht er mit einem moralisch aufgeladenen Angriff auf die Wirtschaft und speziell auf den HSH-Nordbankchef, von der eigenen Verantwortung abzulenken. „Die 2,9 Millionen für Nonnenmacher zeigen, was die Wirtschaft von Sitte und Moral hält – wenig.“ Albrecht Müller | 20. Juli 2009

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Hier bitte weiterlesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4076#more-4076

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Panorama: HSH Nordbank | Bankenpleite als Staatsgeheimnis

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Geheimsache Krisenpolitik

von Thomas Barth und Werner Rügemer
Ein US-Gericht verurteilte Ende Juni den Ex-Broker Bernard Madoff zu 150 Jahren Haft. Mit einem dreisten Betrugssystem hatte der Investor tausende Anleger um rund 65 Mrd. Euro geprellt. Die Verurteilung Madoffs ist jedoch nur ein – wenn auch spektakulärer – Einzelfall. Denn neben ihm haben zahlreiche weitere Banker mit dubiosen Angeboten private Vermögen und Ersparnisse in Milliardenhöhe veruntreut und damit oft auch die Lebensgrundlage der Anleger zerstört. Dennoch halten sich die:

http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=3133

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Der Wahlkampf ist eröffnet – Wirtschaftkriminalität ist für Kapitalparteien kein Problem

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Hans See | Wer jetzt – in den Monaten des Wahlkampfs – regelmäßig die Pressemeldungen von Politikern, Wirtschaftsexperten, Journalisten liest, kann einen Paradigmenwechsel feststellen. Machten diese Leute noch bis zum Herbst vergangenen Jahres hemmungslos neoliberale Propaganda für Deregulierung, Finanzinnovationen, mehr unternehmerische Betätigungsfreiheit, so scheinen sie inzwischen begriffen zu haben, dass sie damit ganz entscheidend die nun allseits beklagte “Finanzmarktkrise” mit verursachten. Aber sie entschuldigen sich nicht, treten nicht zurück, nein, sie rufen nach strengeren gesetzlichen Regeln und wirksameren staatlichen Kontrollen. Zumal vor Wahlen macht sich das gut. Man sieht:

http://businesscrime.de/


Datenschutz

EU will sensible Bankdaten an USA ausliefern

Die Europäische Kommission hat Pläne vorgelegt, die den Behörden den Zugriff auf sensible Bankdaten erleichtern sollen. Diese will die EU „im Kampf gegen Terrorismus“ künftig auch den USA zur Verfügung stellen.

„Aus Erfahrung müssen wir annehmen, dass das Argument des Kampfes gegen den Terrorismus vorgeschoben werden kann, um eine Überwachungsmethode für bedeutend größere Datenmengen zu entwickeln“, meint Werner Rügemer, Vorsitzender der Business Crime Control, im Gespräch mit pressetext:

http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/backup/news/2100045/eu_will_sensible_bankdaten_an_usa_ausliefern/

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Mitschnitt von Italiens Premier im Netz

Im Bett mit Berlusconi

Taz | 22.07.2009 Tonbänder belasten Italiens Regierungschef Berlusconi. Sie zeigen, was er tat, als politisch Interessierte die Wahl von US-Präsident Obama verfolgten: Er traf sich mit einer Prostituierten. VON MICHAEL BRAUN

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/im-bett-von-putin-mit-berlusconi/

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Farfalla: Parlando sul Caso

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Schmetterling: Naturwissenschaft

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Mord im Sommerpalast

von Taiping Shangdi

Wolfgang Weninger | Krimicouch | Die Konkubine Pfauenauge träumt von einem unbeschwerten Sommer in der kaiserlichen Residenz. Doch als man im Palastgarten eine Leiche findet, wandelt sich die laue Sommerfrische in mörderische Gefahr:

http://www.krimi-couch.de/krimis/taiping-shangdi-mord-im-sommerpalast.html

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»Von Anfang an verfolgt man mit Spannung das Leben von Pfauenauge, der Konkubine des Kaisers.« (Courrier français)

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Paris

«Tätowierte» Schmetterlinge flattern durch Paris

21.07.2009 | In Paris flattern «tätowierte» Schmetterlinge herum – ausgesetzt von Forschern, die mehr über die Lebensräume der Insekten herausfinden wollen. 80 Tiere wurden mit Filzstift nummeriert und am Dienstag in der französischen Hauptstadt freigelassen:

http://www.suedkurier.de/news/dpa/starline/leben/Wissenschaft-Tiere-Buntes-Frankreich;art795,3868110

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Schmetter-Schach

SCHMETTERLINGE Schachbrettfalter zu sehen
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3833741

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Gestörte Ultraschall-Ortung

Schmetterling irritiert Fledermaus

Um sich vor hungrigen Fledermäusen zu schützen, stört ein Schmetterling die Ultraschall-Ortung seines Feindes. Das Insekt aus der Familie der Bärenspinner (Bertholdia trigona) sendet dafür seinerseits Geräusche aus, berichtet eine Gruppe um Aaron Corcoran im Journal „Science“. Bisher war bekannt, dass bestimmte nachtaktive Mottenarten die Geräusche angreifender Fledermäuse erkennen und diesen eigene Signale entgegensetzen. Sie warnen damit entweder vor ihrer eigenen Ungenießbarkeit oder wollen den Feind irritieren:

http://www.n-tv.de/wissen/Schmetterling-irritiert-Fledermaus-article417939.html

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Pfauenauge: Link-Pool

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3. Subversive Utopien, gebrochene Fluchtlinien

glocalzine.de | Jörg Blecher | Wenn die Anzahl der Entsprechungen zwischen theoretischer und praktischer Auseinandersetzung mit Herrschaftsverhältnissen das verifikative Gewicht einer Analyse ausmacht, so kann das Verschwinden von Künstlerinnen als Potenzial sozialen Wandels angesehen werden. Ästhetische Widerstandsformen reterritorialisieren auf soziale Gefüge, um der Selbstreferentialität zu entfliehen und über ihr Kunst-Sein hinaus zu gehen, und so tendenziell ihre eigene Abschaffung zu betreiben.

Aber Kunst ist nie ein Ziel, sie ist nur ein Mittel, um Lebenslinien zu ziehen, das heißt, all jene Arten des wirklichen Werdens, die nicht einfach in der Kunst zustandekommen, all die aktiven Fluchtbewegungen, die nicht darin bestehen, in die Kunst zu flüchten, sich in die Kunst zurückzuziehen:

 

https://www2.uni-hamburg.de/iaa/subversive_phantasie.pdf

http://www.glocalzine.de/joerg/html/mag/sub1.htm

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http://www.glocalzine.de/

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Kollektiv, Maske, Anonymität – Das Verschwinden des Künsters
und seine ästhetisch-soziale Funktion

http://www.glocalzine.de/joerg/html/mag/wunsch1.htm

| Einleitung |
| 0. Gefüge und Plateaus of Pop: 0.1 – 0.2 – 0.3 |
| 1. KMA als Transformationsmaschinen 1.1 – 1.2 |
| 2. KMA als ästhetisch-soziale Wunschmaschinen 2.1 – 2.2 |
| 3. Subversive Utopien, gebrochene Fluchtlinien |

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0. Gefüge und Plateaus of Pop
0.1. when no one is watching, we are invisible
0.2. Omnipräsenz und Virtualität
0.3. Visualität und Genieverehrung

1. Kollektiv, Maske und Anonymität als Transformationsmaschinen
1.1. Strategische multitudo / Organlose Körper / Freiheit
1.2. Exklusion / Körperpanzer / Sans Papiers

2. Kollektiv, Maske und Anonymität als ästhetisch-soziale Wunschmaschinen
2.1. The Residents
2.2. Godspeed You Black Emperor!

3. Subversive Utopien, gebrochene Fluchtlinien

Literatur- und Quellenverzeichnis

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TEXTE:
„a clash of civilizations?“ an open letter regards september, 11th and its discourse, by Glen Burns
book review of Anne-Julia Zwierleins „Majestick Milton“, by Glen Burns
– „gender jive„, by Glen Burns
– „NATO , Ready to Meet the Challenges Ahead: A discourse analysis of Solana’s pre-bombardement speech„, PDF-file

– „You’d Look Nice as a Drawstring Lamp – The Dead Kennedys, Cynicism and Discursive Space„, PDF-file
– „Die amerikanische Präsidentschaft und die Konstruktion von Machtbildern im Medium des Popularfilms„, PDF-File
„Kollektiv, Maske, Anonymität – Das Verschwinden des Künstlers und seine ästhetisch-soziale Funktion“ von Jörg Blecher
– „Angriff der Spitzenblusen“ und „arkt und echnik“ von Andrea Wertz, Siegen
– „kopiert“ von carsten
– „ghost of chance“ (William S. Burroughs), deutsche übersetzung von jörg blecher

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Ghost of Chance

William S. Burroughs

KÄPTN MISSION SCHULTERTE seine doppelläufige Muskete, die immer geladen war, und schob das Entermesser mit Scheide unter seinen Gürtel. Er hob seinen Stock auf und ging aus der Siedlung hinaus, stoppte hier und da um mit den Siedlern zu reden.

Sie hatten erstklassigen roten Lehm für die Ziegel gefunden, und bauten zweigeschossige Häuser mit Balkons im zweiten Stock, von schweren Balken abgestützt. Die Gebäude waren verbunden, um eine Reihe zu bilden, Ess- und Küchenräume in den beiden unteren Zimmern und Schlaf- und Ankleideräume im ersten Stock. Die Balkone waren verbunden, und wurden mit Hängematten und Strohliegen zum Schlafen genutzt. Sie waren zur See gerichtet, und eine Treppe führte hinunter zur Bucht, in der einige Boote lagen:

http://www.glocalzine.de/joerg/html/ghost/ghost1.htm

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„Furien auf zwei Rädern – Wie der Klassenkampf radfahren lernte“, von Nicola Glaubitz

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http://www.glocalzine.de/

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Pop: Die Raving Society frißt ihre Kinder

Von Roger Behrens

Anmerkungen zum zweiten Jugendstil.

Popbegriffe und Popdiskurse (Der Positivismus des Dabei-Seins)

(…) Der Zwischenbereich der privaten und der öffentlichen Sphäre, der »kleine kulturelle Alltag« (Gunnar F. Gerlach), der zwischen der heimischen Plattensammlung und dem Massenkonzert steht, ist von Kulturindustrie und Konsumentenorientierung nicht frei. Wenn sich im Pop allerdings Subversives regt, dann an diesen informellen Orten: auf sie haben die Agenturen der Kulturindustrie nicht unmittelbar Zugriff. Allerdings sind solche Clubs und Kneipen stets so subversiv wie die jeweiligen politischen Bewegungen, die sich hier aufhalten — die in den Clubs gespielte Musik ist für Subversion insofern kaum Indiz; doch auch dies: alles Subversionspotential, was in solchen Räumen sich kristallisiert, ist gebunden an einen Bohemismus, der — die Geschichte zeigt es — nicht unproblematisch ist (…) =

http://www.beatpunk.org/popkritik/pop-die-raving-society-frist-ihre-kinder/

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Vom Webstuhl zum Computer

Schmetterling-Bildmaterial-Sample: Jörg Stange

https://medienwatch.wordpress.com/vom-webstuhl-zum-computer/

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wird erweitert

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Clip + Fotos: Chaos Capital(e) | Flug Schicht(en) 20. Juli 2009, Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Archiv | Schmetterling “[Tag]Pfauenauge” wurde nach kurzer Beobachtung und Aufzeichnung freigelassen [::]

Written by medienwatch & metainfo

Juli 20, 2009 at 22:00

Veröffentlicht in Schmetter-Link | Chaos Capital

Schmetter-Link’s | Chaos Capital(e) Farfalla = Nero e Biondo

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»Diskurs Pfauenauge«

Chaos Capital(e)

Steinbrücks biedere Flucht aus der Verantwortung (Finanzkrise XXIII)

Nachdenkseiten.de | Wir kennen die Ausflüchte Angela Merkels und Peer Steinbrücks schon: die Finanzkrise kam aus den USA, die Verantwortlichen bei uns sind davon überrascht worden. Steinbrück gibt in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung „selbstkritisch“ zu, „dass auch meine Partei jahrelang im Deregulierungszug saß, wenn auch nie in der Lokomotive.“ Zugleich aber versucht er mit einem moralisch aufgeladenen Angriff auf die Wirtschaft und speziell auf den HSH-Nordbankchef, von der eigenen Verantwortung abzulenken. „Die 2,9 Millionen für Nonnenmacher zeigen, was die Wirtschaft von Sitte und Moral hält – wenig.“ Albrecht Müller | 20. Juli 2009

Hier bitte weiterlesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4076#more-4076

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Der Wahlkampf ist eröffnet – Wirtschaftkriminalität ist für Kapitalparteien kein Problem

Hans See | Wer jetzt – in den Monaten des Wahlkampfs – regelmäßig die Pressemeldungen von Politikern, Wirtschaftsexperten, Journalisten liest, kann einen Paradigmenwechsel feststellen. Machten diese Leute noch bis zum Herbst vergangenen Jahres hemmungslos neoliberale Propaganda für Deregulierung, Finanzinnovationen, mehr unternehmerische Betätigungsfreiheit, so scheinen sie inzwischen begriffen zu haben, dass sie damit ganz entscheidend die nun allseits beklagte “Finanzmarktkrise” mit verursachten. Aber sie entschuldigen sich nicht, treten nicht zurück, nein, sie rufen nach strengeren gesetzlichen Regeln und wirksameren staatlichen Kontrollen. Zumal vor Wahlen macht sich das gut. Man sieht:

http://businesscrime.de/


Datenschutz

EU will sensible Bankdaten an USA ausliefern

Die Europäische Kommission hat Pläne vorgelegt, die den Behörden den Zugriff auf sensible Bankdaten erleichtern sollen. Diese will die EU „im Kampf gegen Terrorismus“ künftig auch den USA zur Verfügung stellen.

„Aus Erfahrung müssen wir annehmen, dass das Argument des Kampfes gegen den Terrorismus vorgeschoben werden kann, um eine Überwachungsmethode für bedeutend größere Datenmengen zu entwickeln“, meint Werner Rügemer, Vorsitzender der Business Crime Control, im Gespräch mit pressetext:

http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/backup/news/2100045/eu_will_sensible_bankdaten_an_usa_ausliefern/

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Großdemo gegen Berlusconi

„Und jetzt zeig uns alle an!“

05.10.2009 | Zehntausende demonstrierten in Rom für die Pressefreiheit Italiens. Anlass sind die von Ministerpräsident Berlusconi geführten Prozesse gegen unliebsame Journalisten. VON MICHAEL BRAUN

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/und-jetzt-zeig-uns-alle-an/

wird erweitert

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[Politporno°] Farfalla = Nero e Blonde »Schmetterlinge der Nacht« Parlando sul Caso

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Mitschnitt von Italiens Premier im Netz

Im Bett von Putin mit Berlusconi

Taz | 22.07.2009 Tonbänder belasten Italiens Regierungschef Berlusconi. Sie zeigen, was er tat, als politisch Interessierte die Wahl von US-Präsident Obama verfolgten: Er traf sich mit einer Prostituierten. VON MICHAEL BRAUN

Eine Tonbandaufnahme belastet den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. „Ich geh jetzt auch duschen, und du wartest im großen Bett auf mich, wenn du vorher fertig bist.“ – „In dem Bett von Putin?“ – „Ja, in Putins Bett.“ – „Ach wie schön, das mit den Vorhängen …“

Die zur Verlagsgruppe der Tageszeitung La Reppublica gehörende Wochenzeitschrift LEspresso hatte den Mitschnitt des italienischen Callgirls Patrizia D’Addario online gestellt. Gut genug ist die Tonaufnahme, um Silvio Berlusconis Stimme zu identifizieren, um Italiens Premierminister dabei zuzuhören, wie er das Callgirl in „Putins Bett“ dirigiert:

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/im-bett-von-putin-mit-berlusconi/

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Mord im Sommerpalast

von Taiping Shangdi

Wolfgang Weninger | Krimicouch | Die Konkubine Pfauenauge träumt von einem unbeschwerten Sommer in der kaiserlichen Residenz. Doch als man im Palastgarten eine Leiche findet, wandelt sich die laue Sommerfrische in mörderische Gefahr:

http://www.krimi-couch.de/krimis/taiping-shangdi-mord-im-sommerpalast.html

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»Von Anfang an verfolgt man mit Spannung das Leben von Pfauenauge, der Konkubine des Kaisers.« (Courrier français)

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Paris

«Tätowierte» Schmetterlinge flattern durch Paris

21.07.2009 | In Paris flattern «tätowierte» Schmetterlinge herum – ausgesetzt von Forschern, die mehr über die Lebensräume der Insekten herausfinden wollen. 80 Tiere wurden mit Filzstift nummeriert und am Dienstag in der französischen Hauptstadt freigelassen:

http://www.suedkurier.de/news/dpa/starline/leben/Wissenschaft-Tiere-Buntes-Frankreich;art795,3868110

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Schmetter-Schach

SCHMETTERLINGE Schachbrettfalter zu sehen
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3833741

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Gestörte Ultraschall-Ortung

Schmetterling irritiert Fledermaus

Um sich vor hungrigen Fledermäusen zu schützen, stört ein Schmetterling die Ultraschall-Ortung seines Feindes. Das Insekt aus der Familie der Bärenspinner (Bertholdia trigona) sendet dafür seinerseits Geräusche aus, berichtet eine Gruppe um Aaron Corcoran im Journal „Science“. Bisher war bekannt, dass bestimmte nachtaktive Mottenarten die Geräusche angreifender Fledermäuse erkennen und diesen eigene Signale entgegensetzen. Sie warnen damit entweder vor ihrer eigenen Ungenießbarkeit oder wollen den Feind irritieren:

http://www.n-tv.de/wissen/Schmetterling-irritiert-Fledermaus-article417939.html

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Pfauenauge: Link-Pool

3. Subversive Utopien, gebrochene Fluchtlinien

glocalzine.de | Jörg Blecher | Wenn die Anzahl der Entsprechungen zwischen theoretischer und praktischer Auseinandersetzung mit Herrschaftsverhältnissen das verifikative Gewicht einer Analyse ausmacht, so kann das Verschwinden von Künstlerinnen als Potenzial sozialen Wandels angesehen werden. Ästhetische Widerstandsformen reterritorialisieren auf soziale Gefüge, um der Selbstreferentialität zu entfliehen und über ihr Kunst-Sein hinaus zu gehen, und so tendenziell ihre eigene Abschaffung zu betreiben.

Aber Kunst ist nie ein Ziel, sie ist nur ein Mittel, um Lebenslinien zu ziehen, das heißt, all jene Arten des wirklichen Werdens, die nicht einfach in der Kunst zustandekommen, all die aktiven Fluchtbewegungen, die nicht darin bestehen, in die Kunst zu flüchten, sich in die Kunst zurückzuziehen:

http://www.glocalzine.de/joerg/html/mag/sub1.htm

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Kollektiv, Maske, Anonymität – Das Verschwinden des Künsters und seine ästhetisch-soziale Funktion

http://www.glocalzine.de/joerg/html/mag/wunsch1.htm

| Einleitung |
| 0. Gefüge und Plateaus of Pop: 0.1 – 0.2 – 0.3 |
| 1. KMA als Transformationsmaschinen 1.1 – 1.2 |
| 2. KMA als ästhetisch-soziale Wunschmaschinen 2.1 – 2.2 |
| 3. Subversive Utopien, gebrochene Fluchtlinien |

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0. Gefüge und Plateaus of Pop
0.1. when no one is watching, we are invisible
0.2. Omnipräsenz und Virtualität
0.3. Visualität und Genieverehrung

1. Kollektiv, Maske und Anonymität als Transformationsmaschinen
1.1. Strategische multitudo / Organlose Körper / Freiheit
1.2. Exklusion / Körperpanzer / Sans Papiers

2. Kollektiv, Maske und Anonymität als ästhetisch-soziale Wunschmaschinen
2.1. The Residents
2.2. Godspeed You Black Emperor!

3. Subversive Utopien, gebrochene Fluchtlinien

Literatur- und Quellenverzeichnis

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TEXTE:
„a clash of civilizations?“ an open letter regards september, 11th and its discourse, by Glen Burns
book review of Anne-Julia Zwierleins „Majestick Milton“, by Glen Burns
– „gender jive„, by Glen Burns
– „NATO , Ready to Meet the Challenges Ahead: A discourse analysis of Solana’s pre-bombardement speech„, PDF-file

– „You’d Look Nice as a Drawstring Lamp – The Dead Kennedys, Cynicism and Discursive Space„, PDF-file
– „Die amerikanische Präsidentschaft und die Konstruktion von Machtbildern im Medium des Popularfilms„, PDF-File
„Kollektiv, Maske, Anonymität – Das Verschwinden des Künstlers und seine ästhetisch-soziale Funktion“ von Jörg Blecher
– „Angriff der Spitzenblusen“ und „arkt und echnik“ von Andrea Wertz, Siegen
– „kopiert“ von carsten
– „ghost of chance“ (William S. Burroughs), deutsche übersetzung von jörg blecher

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Ghost of Chance

William S. Burroughs

KÄPTN MISSION SCHULTERTE seine doppelläufige Muskete, die immer geladen war, und schob das Entermesser mit Scheide unter seinen Gürtel. Er hob seinen Stock auf und ging aus der Siedlung hinaus, stoppte hier und da um mit den Siedlern zu reden.

Sie hatten erstklassigen roten Lehm für die Ziegel gefunden, und bauten zweigeschossige Häuser mit Balkons im zweiten Stock, von schweren Balken abgestützt. Die Gebäude waren verbunden, um eine Reihe zu bilden, Ess- und Küchenräume in den beiden unteren Zimmern und Schlaf- und Ankleideräume im ersten Stock. Die Balkone waren verbunden, und wurden mit Hängematten und Strohliegen zum Schlafen genutzt. Sie waren zur See gerichtet, und eine Treppe führte hinunter zur Bucht, in der einige Boote lagen:

http://www.glocalzine.de/joerg/html/ghost/ghost1.htm

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„Furien auf zwei Rädern – Wie der Klassenkampf radfahren lernte“, von Nicola Glaubitz

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Pop: Die Raving Society frißt ihre Kinder

Von Roger Behrens

Anmerkungen zum zweiten Jugendstil.

Popbegriffe und Popdiskurse (Der Positivismus des Dabei-Seins)

(…) Der Zwischenbereich der privaten und der öffentlichen Sphäre, der »kleine kulturelle Alltag« (Gunnar F. Gerlach), der zwischen der heimischen Plattensammlung und dem Massenkonzert steht, ist von Kulturindustrie und Konsumentenorientierung nicht frei. Wenn sich im Pop allerdings Subversives regt, dann an diesen informellen Orten: auf sie haben die Agenturen der Kulturindustrie nicht unmittelbar Zugriff. Allerdings sind solche Clubs und Kneipen stets so subversiv wie die jeweiligen politischen Bewegungen, die sich hier aufhalten — die in den Clubs gespielte Musik ist für Subversion insofern kaum Indiz; doch auch dies: alles Subversionspotential, was in solchen Räumen sich kristallisiert, ist gebunden an einen Bohemismus, der — die Geschichte zeigt es — nicht unproblematisch ist (…) =

http://www.beatpunk.org/popkritik/pop-die-raving-society-frist-ihre-kinder/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Clip + Fotos: Chaos Capital(e) | Flug Schicht(en) 20. Juli 2009, Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Archiv | Schmetterling „[Tag]Pfauenauge“ wurde nach kurzer Beobachtung und Aufzeichnung freigelassen [::]

Written by medienwatch & metainfo

Juli 20, 2009 at 20:50

Veröffentlicht in

Attac: Kapitalismuskongress ein voller Erfolg! SZ: Attac in der Krise

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attac-transpi

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Attac

Kapitalismuskongress ein voller Erfolg!

2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Wochenende vom 6. bis 8. März in die TU Berlin gekommen, um die Ursachen und Zusammenhänge der Weltwirtschaftskrise besser verstehen zu lernen und gemeinsam über Alternativen nachzudenken. Dutzende an Printmedien sowie Radio- und TV-Sendern haben ebenfalls die Gelegenheit genutzt, den täglichen Schreckensmeldungen positive Nachrichten und kritische Inhalte entgegenzustellen. Der Kongress ist ein überwältigender Erfolg und macht Mut und Hoffnung, mit den richtigen Konzepten in Zukunft bei den Menschen und der Politik noch besser anzukommen.

http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/impressionen/

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Sueddeutsche Zeitung

Attac in der Krise

Irgendwie dagegen

Wege aus der Krise: Muss es erst so richtig schlimm kommen, bevor es besser werden kann? Attac-Anhänger treffen sich zur Kapitalismuskritik in Berlin und feiern die Ratlosigkeit.
Von T. Moorstedt

Eine Attac-Veranstaltung darf man sich nicht als einen Kongress vorstellen, in dem es, wohl organisiert und fachlich strukturiert, um die Erschließung eines bestimmten Themas geht. Die Nicht-Regierungsorganisation (NGO) stellt nur den Raum und den Rahmen zur Verfügung, den Ortsgruppen und Einzelpersonen dann nutzen können. Und immerhin: etwa zweitausend Menschen kamen, als Attac am vergangenen Wochenende zum Kongress „Capitalism (No) Exit“ an die TU Berlin rief […]

http://www.sueddeutsche.de/kultur/362/460991/text/


Beiträge | Links die entgegen der selbstgefälligen Ingnoranz von Medien und „embedded Experten“, bereits lange im Vorwege die „Krise“ erkennen konnten und damit die Folgen für die intern. Gemeinschaft vorausschrieben. Die „Mainstreammedien“, Politiker, Think Tanks etc., entschieden sich in der Regel zur Verharmlosung oder stritten diese prozessuale Entwicklung gleich ganz ab – und deck(t)en damit das Weiter so. jst

http://www.meta-info.de/?such=Kapitalismus&suche=man&rubrik=

http://www.meta-info.de/?such=Finanzmarktkrise&suche=man&rubrik=

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Kapitalismus

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realwirtschaft-ballon-zeitung-sonne-medienwatch-120

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Paris 18.02 2009, LEAP/E2020 Prognose(n) :

+++ Die Welt tritt in die Dekantierungsphase der umfassenden weltweiten Krise ein. Die öffentliche Ordnung zerfällt +++

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Written by medienwatch & metainfo

März 10, 2009 at 08:44

Attac-Veranstaltungen: „Wir zahlen nicht für eure Krisen!“

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Kapitalismus am Ende?

Analysen und Alternativen

6. – 8. März 2009, Berlin, Technische Universität

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Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Energiekrise, Umweltkrise. Schafft der Kapitalismus sich selbst ab? Mit dem größten Crash an den Finanzmärkten seit der Weltwirtschaftskrise 1929 ist das Modell des Finanzmarktkapitalismus kollabiert. Die Weltwirtschaft rutscht in die Rezession. 3,1 Milliarden Menschen leben in Armut, davon 1,4 Milliarden unterhalb der absoluten Armutsgrenze. Die Klimaerwärmung beschleunigt sich, die fossilen Energien werden knapp.

Immer mehr Menschen reiben sich die Augen und fragen, ob ein Wirtschaftssystem, das solche katastrophalen Krisen hervorbringt, wirklich „das Ende der Geschichte“ sein kann. Es ist an der Zeit, über den Kapitalismus zu reden – und vor allem über Alternativen.

Let´s talk about capitalism

Der Attac Kongress vom 6. bis 8. März 2009 in Berlin wird die Bühne werden für die Diskussion der systemischen Ursachen der Krisen und für die gemeinsame Suche nach Alternativen. Wir möchten Menschen in die Diskussion einbeziehen, die von verschiedenen Auswirkungen betroffen sind, einzelne Aspekte des Kapitalismus kritisieren oder eine ganz andere Gesellschaft wollen: aus den Gewerkschaften, aus sozialen Bewegungen, aus NGOs, Verbänden, Kirchen oder einfach nur Interessierte, die nirgendwo organisiert sind. Das Projekt soll seine Anziehungskraft auch aus der anregenden Mischung der Positionen und den spannenden Referenten und Referentinnen ziehen. Gemeinsam wollen wir über den Kapitalismus und mögliche Alternativen reden – offen, kritisch und überzeugt, dass niemand ein fertiges Programm in der Tasche hat.

http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/startseite/

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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

herzlich willkommen zum neuen D-Info! Dieses Mal informieren wir über:

1. Bankenkontrollpaket jetzt! Demos am 28.3.
2. Kapitalismuskongress mit tollem Programm!
3. Attac D auf dem Weltsozialforum in Belém
4. Nein zum Krieg! – Nein zur Nato!
5. Zweite Türkeiwasser-Vortragstour im März
6. Lichtblicke im Kampf gegen Steuerbetrug
7. Mehdorn muss weg!
8 Service: FernSichten – TV-Beiträge aus aller Welt
9. Neues Sand im Getriebe erschienen
10. Attac in den Medien
11. Termine
12. Neu im Webshop

1) Bankenkontrollpaket jetzt! Demos am 28.3.!
Motto: „Wir zahlen nicht für eure Krisen!“
Immer wieder taucht im Zusammenhang mit den Bankenrettungsplänen die Forderung nach (staatlich finanzierten) „bad banks“ auf: Einer Bank, der die unverkäuflichen Wertpapiere übertragen werden, damit innerhalb der Bankenbranche wieder Vertrauen und Handel wachsen kann. Profitieren würden von dieser Lösung vor allem die Bankvorstände und Aktionäre, während die Schulden von der Allgemeinheit getragen werden müssten. Daher fordert Attac: Keine staatliche „bad bank“ ohne „good bank“! Wenn der Staat und damit die Steuerzahler schon die Risiken übernehmen, müssen sie auch von künftigen Gewinnen profitieren.
Ob Bankenrettungs- oder Konjunkturpaket – es steht zu befürchten, dass die Allgemeinheit die Folgen der Krise gleich zweimal zu ertragen hat: Die Rezession bedroht Arbeitsplätze und Lebensperspektiven, die zukünftigen Haushaltslöcher bedrohen soziale Sicherungssysteme und Infrastruktur. Dieser gesellschaftliche Reichtum wurde im entfesselten Finanzmarktkapitalismus leichtfertig verspielt. Doch Attac fordert zusammen mit zahlreichen weiteren Bündnisorganisationen: „Wir zahlen nicht für eure Krisen! Zeit für die Wende!“ Dafür gehen wir am 28. März auf die Straße, in Frankfurt, Berlin und weltweit. Auf dem Kapitalismuskongress und in verschiedenen Regionalkonferenzen bereiten wir die Proteste inhaltlich vor. Termine gleich vormerken!

* Demos am 28. März: www.28maerz.de
* Kommentar zu den „bad banks“
* Autorenbeitrag von Elmar Altvater
* Termine Regionalkonferenzen

2) Kapitalismuskongress mit tollem Programm!
Veranstaltungsübersicht jetzt online
Bevor es zu den Demos geht, machen wir uns inhaltlich fit: Auf dem Attac Kapitalismuskongress am 6.-8. März in Berlin, mit spannenden Referenten aus der ganzen Welt und einem abwechslungsreichen Programm. Details über 20 Foren (größtenteils mit anschließenden Diskussionsveranstaltungen) sowie 60 Vorträgen, Seminaren und Workshops können in unserer Veranstaltungsübersicht online durchsucht werden. Thematisch reicht die Bandbreite von Finanzkapitalismus über Ökologie oder Soziale Rechte bis hin zu Alternativen, insgesamt sieben Schwerpunkte strukturieren die Diskussionen. Diese haben schon im Vorfeld begonnen: Auf der Diskussionsseite des Kongresses bieten wir eine Übersicht interessanter Artikel und Kommentare zur individuellen Vorbereitung. Im dort verlinkten Forum lassen sich die Debatten online weiterführen. Und wenn man schon mal dabei ist: Gleich anmelden! J
Wer die Möglichkeit hat, ein bisschen die Werbetrommel zu rühren: Im Attac-Webshop können Flyer und Plakate zum Kapitalismuskongress bestellt werden (s. Ende des Newsletters: „Neu im Webshop“). Auf der Materialseite finden sich zudem Banner für Internetseiten sowie ein Radio-Werbespot zur freien Verwendung.

* Webseite Kapitalismuskongress: www.attac.de/kapitalismuskongress
* Diskussionsbeiträge mit Forum
* Materialseite

3) Attac D auf dem Weltsozialforum in Belém
Live-Berichte und Fotos jetzt online
Mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dieses Jahr am mittlerweile neunten Weltsozialforum teilgenommen, dem großen Treffen der sozialen Bewegungen weltweit und das Gegenstück zum Weltwirtschaftsforum der Konzernbosse in Davos. Dieses Mal fand es vom 27. Januar bis 1. Februar im brasilianischen Belém statt. Auch die europäischen Attacs waren mit rund 30 Delegierten vor Ort, um sich an den Diskussionen zum Umgang mit der Krise zu beteiligen. Die Abschlussdeklaration des Forums stellt fest, dass kosmetische Korrekturen nicht reichen, sondern das Finanzsystem auf völlig neue Füße gestellt und der globale Reichtum umverteilt werden muss. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet und gemeinsam den 28. März zum weltweiten Aktionstag für eine soziale Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ausgerufen. Eindrücke und Analysen direkt aus Belém können auf unserer Berichteseite nachgelesen werden.

* Sonderseite zum WSF: www.attac.de/wsf2009
* Kommentar zum Forums-Abschluss

4) Nein zum Krieg! – Nein zur Nato!
Attac unterstützt Proteste gegen Nato-Jubiläum
Am 3. und 4. April begeht die Nato in Baden-Baden und Strasbourg ihren 60sten Jahrestag. Doch 60 Jahre NATO sind kein Grund zum Feiern, sondern Grund für Widerstand und Protest! Auf nationaler und internationaler Ebene haben sich Gruppen und Organisationen aus der Friedens-, Menschenrechts- und globalisierungskritischen Bewegung, darunter auch Attac, zusammengefunden, die zu gemeinsamen, bunten und vielfältigen Aktivitäten gegen diesen Gipfel aufrufen. Mit Konferenzen, Camps, Demonstrationen und Blockaden während des Gipfeltreffens des Kriegsbündnisses soll ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der Nato gesetzt werden. Insbesondere das Bündnis NATO-ZU organisiert eine gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams, an der sich auch Aktivisten von Attac beteiligen werden. Zur Vorbereitung der unterschiedlichen Aktionen findet am 14. und 15. Februar eine internationale Aktionskonferenz in Strasbourg statt.

* Attac Nato-Sonderseite: http://www.attac.de/nato
* Bündnis NATO-ZU: http://www.nato-zu.de

5) Zweite Türkeiwasser-Vortragstour im März
Neuer Flyer erhältlich
Nach der ersten erfolgreichen Vortragstour der Kampagne im norddeutschen Raum folgt nun die Vortragsreihe ab 1. März in mehreren süddeutschen Städten. Fest vereinbart sind bisher folgende Orte: Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim und München. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Weltwasserforum Mitte März in Istanbul und die Privatisierungspläne in der Türkei sowie die Wasserprivatisierung im Blick der EU-Politik. Eine aktuelle Übersicht aller Termine samt Beschreibung und Veranstaltungsort sowie ggf. weitere Veranstaltungsstädte findet sich auf der Terminseite der Kampagne „Türkeiwasser“.
Außerdem ist der zweisprachige Flyer (deutsch/türkisch) der Kampagne nun fertig und kann ab sofort, zusammen mit den WIM-Aufklebern und Unterschriftenlisten, im Attac Webshop bestellt werden (siehe Ende des Newsletters: „Neu im Webshop“).

* Webseite der Kampagne Türkeiwasser: http://www.attac.de/wasser
* Termine der Speakerstour

6) Lichtblicke im Kampf gegen Steuerbetrug
Neue Richtlinien müssen schnell verabschiedet werden
Auf EU-Ebene liegt seit Anfang der Woche ein Richtlinienvorschlag vor, der die länderübergreifende Fahndung nach Steuerflüchtigen erleichtern würde. Diese Richtlinie sollte schnell verabschiedet werden: Jährlich gehen den EU-Staaten durch Betrug bei der Mehrwertsteuer, den Verbrauchs- und den direkten Steuern 200 – 250 Milliarden Euro verloren. Bereits der Fall des ehemaligen Postchefs Klaus Zumwinkel zeigt deutlich, welche Millionenbeträge reiche Leute durch Steuerhinterziehung der Allgemeinheit vorenthalten. Aufkommen für den Verlust müssen die ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. So ist es ein Fortschritt, dass Bundesfinanzminister Peer Steinbrück endlich klare Worte gegen die Steueroasen Schweiz und Liechtenstein gefunden und einen entsprechenden nationalen Gesetzentwurf vorgelegt hat. Leider werden die geplanten nationalen Maßnahmen derzeit von CDU und CSU blockiert. Offenbar vertritt die Union lieber die Interessen reicher Menschen, als für Steuerger echtigkeit zu sorgen.
Freilich wären die geplanten Maßnahmen nur ein erster Schritt. Zusätzlich notwendig wären etwa eine umfassende Kooperation der Steuerbehörden, die EU-weite Einführung von Mindeststeuersätzen, die vollständige Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber den Steuerbehörden und die Austrocknung der Steueroasen. Attac und das Tax-Justice Network (Internationales Netzwerk Steuergerechtigkeit) üben daher Druck auf die Regierungen aus, damit Steuerbetrug und -flucht endlich effektiv bekämpft werden können und die unterschlagenen Gelder wieder den Staatshaushalten zur Verfügung stehen.

* Kommentar zur EU-Richtlinie
* Meldung zum Zumwinkel-Prozess

7) Mehdorn muss weg!
Auch „Bahn für Alle“ wurde überwacht
Bereits vor einem Jahr titelte Attac mit dieser – im Grunde naheliegenden – Forderung, den Verantwortlichen für Misswirtschaft, Serviceabbau und Ausverkauf der Deutschen Bahn fristlos zu entlassen. Inzwischen häufen sich die Skandale und Folgen Mehdornscher Geschäftspolitik, so dass in vielen Medien schon laut über den Zeitpunkt seiner Absetzung spekuliert wird. Die jüngsten Enthüllungen über bahninterne Spionage-Aktionen scheinen den Ausschlag gegeben zu haben. Mittelbar betroffen ist auch „Bahn für Alle“, das Netzwerk, das unter der maßgeblichen Mitarbeit von Attac erfolgreich die Bahnprivatisierung aufschieben und verhindern konnte. Im Zuge der Kampagne waren öfter Merkwürdigkeiten aufgefallen, bis hin zu offensichtlichen Abhörversuchen. Unterstützer der Kampagne haben nun diesbezüglich Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

* Webseite Bündnis „Bahn für Alle“: http://www.bahn-fuer-alle.de
* Artikel Frankfurter Rundschau 5.2. „Spitzel hört mit“

8 Neuer Service: FernSichten – TV-Beiträge aus aller Welt
Alternative Berichterstattung in deutscher Übersetzung
In der Krise sind uns andere Teile der Welt schon voraus: Lateinamerika, Afrika, Asien, inzwischen auch die USA. Doch in der Krise erwachsen auch Gegenkräfte. Attac blickt über den Tellerrand und zeigt Antworten auf die Krise aus anderen Teilen der Welt – Antworten, die auch für uns inspirierend sein können. In unserem neuen Internet-Angebot „FernSichten“ präsentieren wir zunächst Ausschnitte von Sendungen des preisgekrönten alternativen TV-Nachrichtenmagazins „Democracy Now!“ aus den USA. Die FernSichten-Beiträge werden mit deutschen Untertiteln versehen, die auch als Textdateien zur Verfügung stehen. Im aktuellen Beitrag spricht der Journalist Bill Greider in einem Interview über die Insolvenz und mögliche Verstaatlichung der größten Bank der Welt – der Citigroup.

* Attac FernSichten: http://www.attac.de/fernsichten

9) Neues Sand im Getriebe erschienen
Thema des SiG 72: Epochenumbruch
Der deutschsprachige Newsletter des internationalen Attac-Netzwerks ist in einer neuen Ausgabe erschienen. Die sich überlagernden Krisen des globalen Finanzsektors, der Weltwirtschaft, der Welternährung und der globalen Ökologie stehen diesmal wieder im Mittelpunkt unterschiedlicher Deutungen. Mehrere Krisen überlagern sich, so dass die Frage gestellt werden kann, ob wir uns in einem Epochenumbruch befinden.

* Ausgaben zum Download
* Einzelne Artikel

10) Attac in den Medien
Geht es nach den Bankmanagern, ist er der Fall klar: Der Staat soll den Pleitebanken ihre „toxischen“ Papiere abnehmen und in einer „Bad Bank“ sammeln; die Gewinne der „Good Banks“ streichen die Aktionäre ein. So nicht, sagt Attac und fordert: „Keine staatlichen Bad Banks ohne staatliche Good Banks!“

TV

* Phoenix, 27.1., „Phoenix-Runde: Der große Raubzug – sind unsere Milliarden weg?“ (mit Detlev von Larcher)

PRINT

* Der Standard (Österreich), 23.1., „Attac fordert ‚Good Banks‘ statt ‚Bad Banks’“
* Wirtschaftswoche, 17.1., „Der Staat übernimmt das Kommando“

Dreister geht es kaum: Die Bundesregierung will Spritfresser bei der Kraftfahrzeugsteuer entlasten – und versucht das Ganze als Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen. Mal wieder zeigt sich: Wenn die Lobby der Autoindustrie Druck macht, bleibt die politische Vernunft auf der Strecke.

* Focus online, 22.1., „Kfz-Steuer: Reformvorlage sei ‚klimapolitische Katastrophe’“
* Spiegel online, 22.1., „Kfz-Steuer: Tiefensee und Gabriel lehnen Entlastung für Spritfresser ab“
* Berliner Umschau, 22.1., „Politik: Bundesregierung will Spritsch lucker entlasten“

Fast eine Milliarde Menschen hungert auf der Welt. Doch die zentralen Ursachen der Hungerkrise werden beim UN-Welternährungsgipfel in Madrid nicht thematisiert. Denn statt der Bekämpfung von Symptomen ist eine grundlegende Neuordnung des internationalen Finanz- und Handelssystems zu Gunsten der Länder des Südens notwendig.

* Frankfurter Rundschau, 27.1., „Kritik an UN-Gipfel: Versprochen, gebrochen“

Während die selbst ernannte globale Elite beim Weltwirtschaftsforum in Davos ratlos vor dem Scherbenhaufen steht, den sie angerichtet hat, suchen mehr als 100.000 Menschen aus den sozialen Bewegungen beim Weltsozialforum im brasilianischen Belém nach Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus. Gemeinsam rufen sie für den 28. März zu einem globalen A ktionstag für eine soziale Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise auf.

RADIO

* Deutsche Welle, 28.1., „Welt im Fokus: Weniger Champagner in Davos“ (mit Podcast)
* DRS (Schweizer Radio), 30.1., „Heiner Geissler fordert Solidarität statt Kapitalismus“ (Tagesgespräch) (mit Podcast)
* Bayerischer Rundfunk, 27.1., „Weltsozialgipfel in Belém beginnt“ (Podcast)

PRINT UND ONLINE

* Taz, 26.1., „Weltsozialforum in Brasilien: Laufsteg für die linken Staatschefs“
* Der Standard (Österreich), 27.1., „Weltsozialforum im Zeichen der Wirtschaftskrise: Gegner der Globalisierung treffen sich in Brasilien“
* Welt online, 27.1., „Wirtschaftsgipfel: Davos-Gegner diskutieren ’neoliberales Desaster’„
* Tagesschau.de, 27.1., „Weltsozialforum in Brasilien: Neuer Schwung dank der Finanzkrise“
* Tagesspiegel, 28.1., „Weltsozialforum. Politik gibt den Globalisierungskritiker“
* N24 (online), 28.1., „Weltwirtschaftsforum: Unternehmen blicken skeptisch in die Zukunft“
* Mitteldeutsche Zeitung, 28.1., „Weltsozialforum: Proteste gegen Abholzung des Urwalds / Zwischen Regenwald und ’neoliberalen Wirtschaftsmodellen’„
* Tagesspiegel, 28.1., „Weltsozialforum / Politik gibt den Globalisierungskritiker“
* Tagesspiegel, 28.1., Weltsozialforum: Die Stunde der Kritiker“
* MDR, 28.1., „Treffen im Zeichen der Krise: Weltwirtschaftsforum in Davos – Sozialforum in Belém“
* Deutsche Welle, 29.1., „Ein Winterforum und seine Kritiker“
* Wirtschaftswoche, 29.1., „Weltsozialforum : Gipfeltreffen der Globalisierungskritiker“
* Berliner Morgenpost, 29.1., „Weltwirtschaftsforum: Gipfelgegner trommeln in Brasilien“
* Taz, 29.2., „Weltsozial forum in Brasilien eröffnet: Sambatrommeln und rote Fahnen“
* Berliner Umschau, 29.1., „Weltsozialforum nach Scheitern des Neoliberalismus im Aufwind. Auf dem Weltwirtschaftsforum regiert dagegen die Hilflosigkeit“
* Bieler Tagblatt (Schweiz), 1.2., „WEF-Gegenveranstaltung in Zürich“
* Junge Welt, 2.2., „Kosmetik ändert nichts an den Grundproblemen“ (Interview mit Alexis Passadakis“
* Neues Deutschland, 2.2., „Lula: Der Gott namens Markt i st tot“
* Taz, 3.2., „Weltsozialforum endet mit Kundgebung: ‚Reichtum umverteilen’„
* Neues Deutschland, 3.2., „WSF-Forderungen: Maßnahmen zur ‚Umverteilung des globalen Reichtums’„

11) Termine
21.2. Hannover, 28.2. Regensburg und 1.3. Berlin: Attac Regionalkonferenzen zum Thema Finanzmarktkrise
Attac veranstaltet den Februar über in verschiedenen Einzugsgebieten Deutschlands Regionalkonferenzen zur Finanzmarktkrise. Neben dem Eröffnungsvortrag zum Finanzmarktkapitalismus und den systemischen Ursachen des Crashs folgen über den Tag verteilt verschiedene inhaltliche Workshops zu verschiedenen Aspekten der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen. Auch wenn die Regionalkonferenzen primär an ein Attac-Publikum gerichtet sind, sind auch Nicht-Attac-Mitglieder herzlich willkommen – eine gute Gelegenheit für alle, sich intensiver mit der Finanzmarktkrise und ihren tieferen Ursachen und Auswirkungen auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen

12) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter http://www.attac.de/material bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter 069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de.

Zweisprachiger Flyer „Wasser ist keine Ware“ – „insan hakki oldugunu“
Die Regierung der Türkei plant für 2009 den Verkauf der Gewässer im ganzen Land. Für 49 Jahre sollen die Nutzungsrechte an Konzerne vergeben werden. Schlimm genug ist der bisherige Verkauf von Wassermanagement, aber jetzt ist unser Lebenselixier Wasser direkt in Gefahr. Die Projektgruppe SuKo hat zu diesem Thema einen zweisprachigen Flyer erarbeitet, der sowohl in deutsch- als auch in türkischsprachigen Zusammenhängen verteilt werden kann, um gegen diese Privatisierung aktiv zu werden.
Der Flyer ist kostenlos erhältlich im Attac-Webshop

Faltblatt und Plakat „capitalism – [no] exit?“
Das hübsche Faltblatt in kompakt-quadratischer Faltung und das auffällige Kongressplakat im Format DIN A3 eignen sich hervorragend zum Verteilen und zur Werbung im Bekannten-, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft. Kommt zum Attac Kapitalismuskongress vom 6. bis 8. März in der TU Berlin!
Das Material ist kostenlos erhältlich im Attac-Webshop

mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt

Kay Oliver Schulze

Gleich anmelden! Attac Kapitalismuskongress, 6. bis 8. März in Berlin, http://www.attac.de/kapitalismuskongress

http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/startseite/

***

Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-82, kay.schulze@attac.de

Eine andere Welt braucht Unterstützung: Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft

Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

herzlich willkommen zum neuen D-Info! Dieses Mal informieren wir über:

1. Bankenkontrollpaket jetzt! Demos am 28.3.
2. Kapitalismuskongress mit tollem Programm!
3. Attac D auf dem Weltsozialforum in Belém
4. Nein zum Krieg! – Nein zur Nato!
5. Zweite Türkeiwasser-Vortragstour im März
6. Lichtblicke im Kampf gegen Steuerbetrug
7. Mehdorn muss weg!
8 Service: FernSichten – TV-Beiträge aus aller Welt
9. Neues Sand im Getriebe erschienen
10. Attac in den Medien
11. Termine
12. Neu im Webshop

1) Bankenkontrollpaket jetzt! Demos am 28.3.!
Motto: „Wir zahlen nicht für eure Krisen!“
Immer wieder taucht im Zusammenhang mit den Bankenrettungsplänen die Forderung nach (staatlich finanzierten) „bad banks“ auf: Einer Bank, der die unverkäuflichen Wertpapiere übertragen werden, damit innerhalb der Bankenbranche wieder Vertrauen und Handel wachsen kann. Profitieren würden von dieser Lösung vor allem die Bankvorstände und Aktionäre, während die Schulden von der Allgemeinheit getragen werden müssten. Daher fordert Attac: Keine staatliche „bad bank“ ohne „good bank“! Wenn der Staat und damit die Steuerzahler schon die Risiken übernehmen, müssen sie auch von künftigen Gewinnen profitieren.
Ob Bankenrettungs- oder Konjunkturpaket – es steht zu befürchten, dass die Allgemeinheit die Folgen der Krise gleich zweimal zu ertragen hat: Die Rezession bedroht Arbeitsplätze und Lebensperspektiven, die zukünftigen Haushaltslöcher bedrohen soziale Sicherungssysteme und Infrastruktur. Dieser gesellschaftliche Reichtum wurde im entfesselten Finanzmarktkapitalismus leichtfertig verspielt. Doch Attac fordert zusammen mit zahlreichen weiteren Bündnisorganisationen: „Wir zahlen nicht für eure Krisen! Zeit für die Wende!“ Dafür gehen wir am 28. März auf die Straße, in Frankfurt, Berlin und weltweit. Auf dem Kapitalismuskongress und in verschiedenen Regionalkonferenzen bereiten wir die Proteste inhaltlich vor. Termine gleich vormerken!

* Demos am 28. März: www.28maerz.de
* Kommentar zu den „bad banks“
* Autorenbeitrag von Elmar Altvater
* Termine Regionalkonferenzen

2) Kapitalismuskongress mit tollem Programm!
Veranstaltungsübersicht jetzt online
Bevor es zu den Demos geht, machen wir uns inhaltlich fit: Auf dem Attac Kapitalismuskongress am 6.-8. März in Berlin, mit spannenden Referenten aus der ganzen Welt und einem abwechslungsreichen Programm. Details über 20 Foren (größtenteils mit anschließenden Diskussionsveranstaltungen) sowie 60 Vorträgen, Seminaren und Workshops können in unserer Veranstaltungsübersicht online durchsucht werden. Thematisch reicht die Bandbreite von Finanzkapitalismus über Ökologie oder Soziale Rechte bis hin zu Alternativen, insgesamt sieben Schwerpunkte strukturieren die Diskussionen. Diese haben schon im Vorfeld begonnen: Auf der Diskussionsseite des Kongresses bieten wir eine Übersicht interessanter Artikel und Kommentare zur individuellen Vorbereitung. Im dort verlinkten Forum lassen sich die Debatten online weiterführen. Und wenn man schon mal dabei ist: Gleich anmelden! J
Wer die Möglichkeit hat, ein bisschen die Werbetrommel zu rühren: Im Attac-Webshop können Flyer und Plakate zum Kapitalismuskongress bestellt werden (s. Ende des Newsletters: „Neu im Webshop“). Auf der Materialseite finden sich zudem Banner für Internetseiten sowie ein Radio-Werbespot zur freien Verwendung.

* Webseite Kapitalismuskongress: www.attac.de/kapitalismuskongress
* Diskussionsbeiträge mit Forum
* Materialseite

3) Attac D auf dem Weltsozialforum in Belém
Live-Berichte und Fotos jetzt online
Mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dieses Jahr am mittlerweile neunten Weltsozialforum teilgenommen, dem großen Treffen der sozialen Bewegungen weltweit und das Gegenstück zum Weltwirtschaftsforum der Konzernbosse in Davos. Dieses Mal fand es vom 27. Januar bis 1. Februar im brasilianischen Belém statt. Auch die europäischen Attacs waren mit rund 30 Delegierten vor Ort, um sich an den Diskussionen zum Umgang mit der Krise zu beteiligen. Die Abschlussdeklaration des Forums stellt fest, dass kosmetische Korrekturen nicht reichen, sondern das Finanzsystem auf völlig neue Füße gestellt und der globale Reichtum umverteilt werden muss. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet und gemeinsam den 28. März zum weltweiten Aktionstag für eine soziale Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ausgerufen. Eindrücke und Analysen direkt aus Belém können auf unserer Berichteseite nachgelesen werden.

* Sonderseite zum WSF: www.attac.de/wsf2009
* Kommentar zum Forums-Abschluss

4) Nein zum Krieg! – Nein zur Nato!
Attac unterstützt Proteste gegen Nato-Jubiläum
Am 3. und 4. April begeht die Nato in Baden-Baden und Strasbourg ihren 60sten Jahrestag. Doch 60 Jahre NATO sind kein Grund zum Feiern, sondern Grund für Widerstand und Protest! Auf nationaler und internationaler Ebene haben sich Gruppen und Organisationen aus der Friedens-, Menschenrechts- und globalisierungskritischen Bewegung, darunter auch Attac, zusammengefunden, die zu gemeinsamen, bunten und vielfältigen Aktivitäten gegen diesen Gipfel aufrufen. Mit Konferenzen, Camps, Demonstrationen und Blockaden während des Gipfeltreffens des Kriegsbündnisses soll ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der Nato gesetzt werden. Insbesondere das Bündnis NATO-ZU organisiert eine gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams, an der sich auch Aktivisten von Attac beteiligen werden. Zur Vorbereitung der unterschiedlichen Aktionen findet am 14. und 15. Februar eine internationale Aktionskonferenz in Strasbourg statt.

* Attac Nato-Sonderseite: http://www.attac.de/nato
* Bündnis NATO-ZU: http://www.nato-zu.de

5) Zweite Türkeiwasser-Vortragstour im März
Neuer Flyer erhältlich
Nach der ersten erfolgreichen Vortragstour der Kampagne im norddeutschen Raum folgt nun die Vortragsreihe ab 1. März in mehreren süddeutschen Städten. Fest vereinbart sind bisher folgende Orte: Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim und München. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Weltwasserforum Mitte März in Istanbul und die Privatisierungspläne in der Türkei sowie die Wasserprivatisierung im Blick der EU-Politik. Eine aktuelle Übersicht aller Termine samt Beschreibung und Veranstaltungsort sowie ggf. weitere Veranstaltungsstädte findet sich auf der Terminseite der Kampagne „Türkeiwasser“.
Außerdem ist der zweisprachige Flyer (deutsch/türkisch) der Kampagne nun fertig und kann ab sofort, zusammen mit den WIM-Aufklebern und Unterschriftenlisten, im Attac Webshop bestellt werden (siehe Ende des Newsletters: „Neu im Webshop“).

* Webseite der Kampagne Türkeiwasser: http://www.attac.de/wasser
* Termine der Speakerstour

6) Lichtblicke im Kampf gegen Steuerbetrug
Neue Richtlinien müssen schnell verabschiedet werden
Auf EU-Ebene liegt seit Anfang der Woche ein Richtlinienvorschlag vor, der die länderübergreifende Fahndung nach Steuerflüchtigen erleichtern würde. Diese Richtlinie sollte schnell verabschiedet werden: Jährlich gehen den EU-Staaten durch Betrug bei der Mehrwertsteuer, den Verbrauchs- und den direkten Steuern 200 – 250 Milliarden Euro verloren. Bereits der Fall des ehemaligen Postchefs Klaus Zumwinkel zeigt deutlich, welche Millionenbeträge reiche Leute durch Steuerhinterziehung der Allgemeinheit vorenthalten. Aufkommen für den Verlust müssen die ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. So ist es ein Fortschritt, dass Bundesfinanzminister Peer Steinbrück endlich klare Worte gegen die Steueroasen Schweiz und Liechtenstein gefunden und einen entsprechenden nationalen Gesetzentwurf vorgelegt hat. Leider werden die geplanten nationalen Maßnahmen derzeit von CDU und CSU blockiert. Offenbar vertritt die Union lieber die Interessen reicher Menschen, als für Steuerger echtigkeit zu sorgen.
Freilich wären die geplanten Maßnahmen nur ein erster Schritt. Zusätzlich notwendig wären etwa eine umfassende Kooperation der Steuerbehörden, die EU-weite Einführung von Mindeststeuersätzen, die vollständige Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber den Steuerbehörden und die Austrocknung der Steueroasen. Attac und das Tax-Justice Network (Internationales Netzwerk Steuergerechtigkeit) üben daher Druck auf die Regierungen aus, damit Steuerbetrug und -flucht endlich effektiv bekämpft werden können und die unterschlagenen Gelder wieder den Staatshaushalten zur Verfügung stehen.

* Kommentar zur EU-Richtlinie
* Meldung zum Zumwinkel-Prozess

7) Mehdorn muss weg!
Auch „Bahn für Alle“ wurde überwacht
Bereits vor einem Jahr titelte Attac mit dieser – im Grunde naheliegenden – Forderung, den Verantwortlichen für Misswirtschaft, Serviceabbau und Ausverkauf der Deutschen Bahn fristlos zu entlassen. Inzwischen häufen sich die Skandale und Folgen Mehdornscher Geschäftspolitik, so dass in vielen Medien schon laut über den Zeitpunkt seiner Absetzung spekuliert wird. Die jüngsten Enthüllungen über bahninterne Spionage-Aktionen scheinen den Ausschlag gegeben zu haben. Mittelbar betroffen ist auch „Bahn für Alle“, das Netzwerk, das unter der maßgeblichen Mitarbeit von Attac erfolgreich die Bahnprivatisierung aufschieben und verhindern konnte. Im Zuge der Kampagne waren öfter Merkwürdigkeiten aufgefallen, bis hin zu offensichtlichen Abhörversuchen. Unterstützer der Kampagne haben nun diesbezüglich Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

* Webseite Bündnis „Bahn für Alle“: http://www.bahn-fuer-alle.de
* Artikel Frankfurter Rundschau 5.2. „Spitzel hört mit“

8 Neuer Service: FernSichten – TV-Beiträge aus aller Welt
Alternative Berichterstattung in deutscher Übersetzung
In der Krise sind uns andere Teile der Welt schon voraus: Lateinamerika, Afrika, Asien, inzwischen auch die USA. Doch in der Krise erwachsen auch Gegenkräfte. Attac blickt über den Tellerrand und zeigt Antworten auf die Krise aus anderen Teilen der Welt – Antworten, die auch für uns inspirierend sein können. In unserem neuen Internet-Angebot „FernSichten“ präsentieren wir zunächst Ausschnitte von Sendungen des preisgekrönten alternativen TV-Nachrichtenmagazins „Democracy Now!“ aus den USA. Die FernSichten-Beiträge werden mit deutschen Untertiteln versehen, die auch als Textdateien zur Verfügung stehen. Im aktuellen Beitrag spricht der Journalist Bill Greider in einem Interview über die Insolvenz und mögliche Verstaatlichung der größten Bank der Welt – der Citigroup.

* Attac FernSichten: http://www.attac.de/fernsichten

9) Neues Sand im Getriebe erschienen
Thema des SiG 72: Epochenumbruch
Der deutschsprachige Newsletter des internationalen Attac-Netzwerks ist in einer neuen Ausgabe erschienen. Die sich überlagernden Krisen des globalen Finanzsektors, der Weltwirtschaft, der Welternährung und der globalen Ökologie stehen diesmal wieder im Mittelpunkt unterschiedlicher Deutungen. Mehrere Krisen überlagern sich, so dass die Frage gestellt werden kann, ob wir uns in einem Epochenumbruch befinden.

* Ausgaben zum Download
* Einzelne Artikel

10) Attac in den Medien
Geht es nach den Bankmanagern, ist er der Fall klar: Der Staat soll den Pleitebanken ihre „toxischen“ Papiere abnehmen und in einer „Bad Bank“ sammeln; die Gewinne der „Good Banks“ streichen die Aktionäre ein. So nicht, sagt Attac und fordert: „Keine staatlichen Bad Banks ohne staatliche Good Banks!“

TV

* Phoenix, 27.1., „Phoenix-Runde: Der große Raubzug – sind unsere Milliarden weg?“ (mit Detlev von Larcher)

PRINT

* Der Standard (Österreich), 23.1., „Attac fordert ‚Good Banks‘ statt ‚Bad Banks’“
* Wirtschaftswoche, 17.1., „Der Staat übernimmt das Kommando“

Dreister geht es kaum: Die Bundesregierung will Spritfresser bei der Kraftfahrzeugsteuer entlasten – und versucht das Ganze als Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen. Mal wieder zeigt sich: Wenn die Lobby der Autoindustrie Druck macht, bleibt die politische Vernunft auf der Strecke.

* Focus online, 22.1., „Kfz-Steuer: Reformvorlage sei ‚klimapolitische Katastrophe’“
* Spiegel online, 22.1., „Kfz-Steuer: Tiefensee und Gabriel lehnen Entlastung für Spritfresser ab“
* Berliner Umschau, 22.1., „Politik: Bundesregierung will Spritsch lucker entlasten“

Fast eine Milliarde Menschen hungert auf der Welt. Doch die zentralen Ursachen der Hungerkrise werden beim UN-Welternährungsgipfel in Madrid nicht thematisiert. Denn statt der Bekämpfung von Symptomen ist eine grundlegende Neuordnung des internationalen Finanz- und Handelssystems zu Gunsten der Länder des Südens notwendig.

* Frankfurter Rundschau, 27.1., „Kritik an UN-Gipfel: Versprochen, gebrochen“

Während die selbst ernannte globale Elite beim Weltwirtschaftsforum in Davos ratlos vor dem Scherbenhaufen steht, den sie angerichtet hat, suchen mehr als 100.000 Menschen aus den sozialen Bewegungen beim Weltsozialforum im brasilianischen Belém nach Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus. Gemeinsam rufen sie für den 28. März zu einem globalen A ktionstag für eine soziale Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise auf.

RADIO

* Deutsche Welle, 28.1., „Welt im Fokus: Weniger Champagner in Davos“ (mit Podcast)
* DRS (Schweizer Radio), 30.1., „Heiner Geissler fordert Solidarität statt Kapitalismus“ (Tagesgespräch) (mit Podcast)
* Bayerischer Rundfunk, 27.1., „Weltsozialgipfel in Belém beginnt“ (Podcast)

PRINT UND ONLINE

* Taz, 26.1., „Weltsozialforum in Brasilien: Laufsteg für die linken Staatschefs“
* Der Standard (Österreich), 27.1., „Weltsozialforum im Zeichen der Wirtschaftskrise: Gegner der Globalisierung treffen sich in Brasilien“
* Welt online, 27.1., „Wirtschaftsgipfel: Davos-Gegner diskutieren ’neoliberales Desaster’„
* Tagesschau.de, 27.1., „Weltsozialforum in Brasilien: Neuer Schwung dank der Finanzkrise“
* Tagesspiegel, 28.1., „Weltsozialforum. Politik gibt den Globalisierungskritiker“
* N24 (online), 28.1., „Weltwirtschaftsforum: Unternehmen blicken skeptisch in die Zukunft“
* Mitteldeutsche Zeitung, 28.1., „Weltsozialforum: Proteste gegen Abholzung des Urwalds / Zwischen Regenwald und ’neoliberalen Wirtschaftsmodellen’„
* Tagesspiegel, 28.1., „Weltsozialforum / Politik gibt den Globalisierungskritiker“
* Tagesspiegel, 28.1., Weltsozialforum: Die Stunde der Kritiker“
* MDR, 28.1., „Treffen im Zeichen der Krise: Weltwirtschaftsforum in Davos – Sozialforum in Belém“
* Deutsche Welle, 29.1., „Ein Winterforum und seine Kritiker“
* Wirtschaftswoche, 29.1., „Weltsozialforum : Gipfeltreffen der Globalisierungskritiker“
* Berliner Morgenpost, 29.1., „Weltwirtschaftsforum: Gipfelgegner trommeln in Brasilien“
* Taz, 29.2., „Weltsozial forum in Brasilien eröffnet: Sambatrommeln und rote Fahnen“
* Berliner Umschau, 29.1., „Weltsozialforum nach Scheitern des Neoliberalismus im Aufwind. Auf dem Weltwirtschaftsforum regiert dagegen die Hilflosigkeit“
* Bieler Tagblatt (Schweiz), 1.2., „WEF-Gegenveranstaltung in Zürich“
* Junge Welt, 2.2., „Kosmetik ändert nichts an den Grundproblemen“ (Interview mit Alexis Passadakis“
* Neues Deutschland, 2.2., „Lula: Der Gott namens Markt i st tot“
* Taz, 3.2., „Weltsozialforum endet mit Kundgebung: ‚Reichtum umverteilen’„
* Neues Deutschland, 3.2., „WSF-Forderungen: Maßnahmen zur ‚Umverteilung des globalen Reichtums’„

11) Termine
21.2. Hannover, 28.2. Regensburg und 1.3. Berlin: Attac Regionalkonferenzen zum Thema Finanzmarktkrise
Attac veranstaltet den Februar über in verschiedenen Einzugsgebieten Deutschlands Regionalkonferenzen zur Finanzmarktkrise. Neben dem Eröffnungsvortrag zum Finanzmarktkapitalismus und den systemischen Ursachen des Crashs folgen über den Tag verteilt verschiedene inhaltliche Workshops zu verschiedenen Aspekten der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen. Auch wenn die Regionalkonferenzen primär an ein Attac-Publikum gerichtet sind, sind auch Nicht-Attac-Mitglieder herzlich willkommen – eine gute Gelegenheit für alle, sich intensiver mit der Finanzmarktkrise und ihren tieferen Ursachen und Auswirkungen auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen

12) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter http://www.attac.de/material bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter 069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de.

Zweisprachiger Flyer „Wasser ist keine Ware“ – „insan hakki oldugunu“
Die Regierung der Türkei plant für 2009 den Verkauf der Gewässer im ganzen Land. Für 49 Jahre sollen die Nutzungsrechte an Konzerne vergeben werden. Schlimm genug ist der bisherige Verkauf von Wassermanagement, aber jetzt ist unser Lebenselixier Wasser direkt in Gefahr. Die Projektgruppe SuKo hat zu diesem Thema einen zweisprachigen Flyer erarbeitet, der sowohl in deutsch- als auch in türkischsprachigen Zusammenhängen verteilt werden kann, um gegen diese Privatisierung aktiv zu werden.
Der Flyer ist kostenlos erhältlich im Attac-Webshop

Faltblatt und Plakat „capitalism – [no] exit?“
Das hübsche Faltblatt in kompakt-quadratischer Faltung und das auffällige Kongressplakat im Format DIN A3 eignen sich hervorragend zum Verteilen und zur Werbung im Bekannten-, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft. Kommt zum Attac Kapitalismuskongress vom 6. bis 8. März in der TU Berlin!
Das Material ist kostenlos erhältlich im Attac-Webshop

mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt

Kay Oliver Schulze

Gleich anmelden! Attac Kapitalismuskongress, 6. bis 8. März in Berlin, http://www.attac.de/kapitalismuskongress

Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-82, kay.schulze@attac.de

Eine andere Welt braucht Unterstützung: Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft

Written by medienwatch & metainfo

Februar 9, 2009 at 09:28

Attac-Veranstaltungen: „Wir zahlen nicht für eure Krisen!“

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metainfo:

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Kapitalismus am Ende?

Analysen und Alternativen

6. – 8. März 2009, Berlin, Technische Universität

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Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Energiekrise, Umweltkrise. Schafft der Kapitalismus sich selbst ab? Mit dem größten Crash an den Finanzmärkten seit der Weltwirtschaftskrise 1929 ist das Modell des Finanzmarktkapitalismus kollabiert. Die Weltwirtschaft rutscht in die Rezession. 3,1 Milliarden Menschen leben in Armut, davon 1,4 Milliarden unterhalb der absoluten Armutsgrenze. Die Klimaerwärmung beschleunigt sich, die fossilen Energien werden knapp.

Immer mehr Menschen reiben sich die Augen und fragen, ob ein Wirtschaftssystem, das solche katastrophalen Krisen hervorbringt, wirklich „das Ende der Geschichte“ sein kann. Es ist an der Zeit, über den Kapitalismus zu reden – und vor allem über Alternativen.

Let´s talk about capitalism

Der Attac Kongress vom 6. bis 8. März 2009 in Berlin wird die Bühne werden für die Diskussion der systemischen Ursachen der Krisen und für die gemeinsame Suche nach Alternativen. Wir möchten Menschen in die Diskussion einbeziehen, die von verschiedenen Auswirkungen betroffen sind, einzelne Aspekte des Kapitalismus kritisieren oder eine ganz andere Gesellschaft wollen: aus den Gewerkschaften, aus sozialen Bewegungen, aus NGOs, Verbänden, Kirchen oder einfach nur Interessierte, die nirgendwo organisiert sind. Das Projekt soll seine Anziehungskraft auch aus der anregenden Mischung der Positionen und den spannenden Referenten und Referentinnen ziehen. Gemeinsam wollen wir über den Kapitalismus und mögliche Alternativen reden – offen, kritisch und überzeugt, dass niemand ein fertiges Programm in der Tasche hat.

http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/startseite/

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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

herzlich willkommen zum neuen D-Info! Dieses Mal informieren wir über:

1. Bankenkontrollpaket jetzt! Demos am 28.3.
2. Kapitalismuskongress mit tollem Programm!
3. Attac D auf dem Weltsozialforum in Belém
4. Nein zum Krieg! – Nein zur Nato!
5. Zweite Türkeiwasser-Vortragstour im März
6. Lichtblicke im Kampf gegen Steuerbetrug
7. Mehdorn muss weg!
8 Service: FernSichten – TV-Beiträge aus aller Welt
9. Neues Sand im Getriebe erschienen
10. Attac in den Medien
11. Termine
12. Neu im Webshop

1) Bankenkontrollpaket jetzt! Demos am 28.3.!
Motto: „Wir zahlen nicht für eure Krisen!“
Immer wieder taucht im Zusammenhang mit den Bankenrettungsplänen die Forderung nach (staatlich finanzierten) „bad banks“ auf: Einer Bank, der die unverkäuflichen Wertpapiere übertragen werden, damit innerhalb der Bankenbranche wieder Vertrauen und Handel wachsen kann. Profitieren würden von dieser Lösung vor allem die Bankvorstände und Aktionäre, während die Schulden von der Allgemeinheit getragen werden müssten. Daher fordert Attac: Keine staatliche „bad bank“ ohne „good bank“! Wenn der Staat und damit die Steuerzahler schon die Risiken übernehmen, müssen sie auch von künftigen Gewinnen profitieren.
Ob Bankenrettungs- oder Konjunkturpaket – es steht zu befürchten, dass die Allgemeinheit die Folgen der Krise gleich zweimal zu ertragen hat: Die Rezession bedroht Arbeitsplätze und Lebensperspektiven, die zukünftigen Haushaltslöcher bedrohen soziale Sicherungssysteme und Infrastruktur. Dieser gesellschaftliche Reichtum wurde im entfesselten Finanzmarktkapitalismus leichtfertig verspielt. Doch Attac fordert zusammen mit zahlreichen weiteren Bündnisorganisationen: „Wir zahlen nicht für eure Krisen! Zeit für die Wende!“ Dafür gehen wir am 28. März auf die Straße, in Frankfurt, Berlin und weltweit. Auf dem Kapitalismuskongress und in verschiedenen Regionalkonferenzen bereiten wir die Proteste inhaltlich vor. Termine gleich vormerken!

* Demos am 28. März: www.28maerz.de
* Kommentar zu den „bad banks“
* Autorenbeitrag von Elmar Altvater
* Termine Regionalkonferenzen

2) Kapitalismuskongress mit tollem Programm!
Veranstaltungsübersicht jetzt online
Bevor es zu den Demos geht, machen wir uns inhaltlich fit: Auf dem Attac Kapitalismuskongress am 6.-8. März in Berlin, mit spannenden Referenten aus der ganzen Welt und einem abwechslungsreichen Programm. Details über 20 Foren (größtenteils mit anschließenden Diskussionsveranstaltungen) sowie 60 Vorträgen, Seminaren und Workshops können in unserer Veranstaltungsübersicht online durchsucht werden. Thematisch reicht die Bandbreite von Finanzkapitalismus über Ökologie oder Soziale Rechte bis hin zu Alternativen, insgesamt sieben Schwerpunkte strukturieren die Diskussionen. Diese haben schon im Vorfeld begonnen: Auf der Diskussionsseite des Kongresses bieten wir eine Übersicht interessanter Artikel und Kommentare zur individuellen Vorbereitung. Im dort verlinkten Forum lassen sich die Debatten online weiterführen. Und wenn man schon mal dabei ist: Gleich anmelden! J
Wer die Möglichkeit hat, ein bisschen die Werbetrommel zu rühren: Im Attac-Webshop können Flyer und Plakate zum Kapitalismuskongress bestellt werden (s. Ende des Newsletters: „Neu im Webshop“). Auf der Materialseite finden sich zudem Banner für Internetseiten sowie ein Radio-Werbespot zur freien Verwendung.

* Webseite Kapitalismuskongress: www.attac.de/kapitalismuskongress
* Diskussionsbeiträge mit Forum
* Materialseite

3) Attac D auf dem Weltsozialforum in Belém
Live-Berichte und Fotos jetzt online
Mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dieses Jahr am mittlerweile neunten Weltsozialforum teilgenommen, dem großen Treffen der sozialen Bewegungen weltweit und das Gegenstück zum Weltwirtschaftsforum der Konzernbosse in Davos. Dieses Mal fand es vom 27. Januar bis 1. Februar im brasilianischen Belém statt. Auch die europäischen Attacs waren mit rund 30 Delegierten vor Ort, um sich an den Diskussionen zum Umgang mit der Krise zu beteiligen. Die Abschlussdeklaration des Forums stellt fest, dass kosmetische Korrekturen nicht reichen, sondern das Finanzsystem auf völlig neue Füße gestellt und der globale Reichtum umverteilt werden muss. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet und gemeinsam den 28. März zum weltweiten Aktionstag für eine soziale Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ausgerufen. Eindrücke und Analysen direkt aus Belém können auf unserer Berichteseite nachgelesen werden.

* Sonderseite zum WSF: www.attac.de/wsf2009
* Kommentar zum Forums-Abschluss

4) Nein zum Krieg! – Nein zur Nato!
Attac unterstützt Proteste gegen Nato-Jubiläum
Am 3. und 4. April begeht die Nato in Baden-Baden und Strasbourg ihren 60sten Jahrestag. Doch 60 Jahre NATO sind kein Grund zum Feiern, sondern Grund für Widerstand und Protest! Auf nationaler und internationaler Ebene haben sich Gruppen und Organisationen aus der Friedens-, Menschenrechts- und globalisierungskritischen Bewegung, darunter auch Attac, zusammengefunden, die zu gemeinsamen, bunten und vielfältigen Aktivitäten gegen diesen Gipfel aufrufen. Mit Konferenzen, Camps, Demonstrationen und Blockaden während des Gipfeltreffens des Kriegsbündnisses soll ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der Nato gesetzt werden. Insbesondere das Bündnis NATO-ZU organisiert eine gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams, an der sich auch Aktivisten von Attac beteiligen werden. Zur Vorbereitung der unterschiedlichen Aktionen findet am 14. und 15. Februar eine internationale Aktionskonferenz in Strasbourg statt.

* Attac Nato-Sonderseite: http://www.attac.de/nato
* Bündnis NATO-ZU: http://www.nato-zu.de

5) Zweite Türkeiwasser-Vortragstour im März
Neuer Flyer erhältlich
Nach der ersten erfolgreichen Vortragstour der Kampagne im norddeutschen Raum folgt nun die Vortragsreihe ab 1. März in mehreren süddeutschen Städten. Fest vereinbart sind bisher folgende Orte: Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim und München. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Weltwasserforum Mitte März in Istanbul und die Privatisierungspläne in der Türkei sowie die Wasserprivatisierung im Blick der EU-Politik. Eine aktuelle Übersicht aller Termine samt Beschreibung und Veranstaltungsort sowie ggf. weitere Veranstaltungsstädte findet sich auf der Terminseite der Kampagne „Türkeiwasser“.
Außerdem ist der zweisprachige Flyer (deutsch/türkisch) der Kampagne nun fertig und kann ab sofort, zusammen mit den WIM-Aufklebern und Unterschriftenlisten, im Attac Webshop bestellt werden (siehe Ende des Newsletters: „Neu im Webshop“).

* Webseite der Kampagne Türkeiwasser: http://www.attac.de/wasser
* Termine der Speakerstour

6) Lichtblicke im Kampf gegen Steuerbetrug
Neue Richtlinien müssen schnell verabschiedet werden
Auf EU-Ebene liegt seit Anfang der Woche ein Richtlinienvorschlag vor, der die länderübergreifende Fahndung nach Steuerflüchtigen erleichtern würde. Diese Richtlinie sollte schnell verabschiedet werden: Jährlich gehen den EU-Staaten durch Betrug bei der Mehrwertsteuer, den Verbrauchs- und den direkten Steuern 200 – 250 Milliarden Euro verloren. Bereits der Fall des ehemaligen Postchefs Klaus Zumwinkel zeigt deutlich, welche Millionenbeträge reiche Leute durch Steuerhinterziehung der Allgemeinheit vorenthalten. Aufkommen für den Verlust müssen die ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. So ist es ein Fortschritt, dass Bundesfinanzminister Peer Steinbrück endlich klare Worte gegen die Steueroasen Schweiz und Liechtenstein gefunden und einen entsprechenden nationalen Gesetzentwurf vorgelegt hat. Leider werden die geplanten nationalen Maßnahmen derzeit von CDU und CSU blockiert. Offenbar vertritt die Union lieber die Interessen reicher Menschen, als für Steuerger echtigkeit zu sorgen.
Freilich wären die geplanten Maßnahmen nur ein erster Schritt. Zusätzlich notwendig wären etwa eine umfassende Kooperation der Steuerbehörden, die EU-weite Einführung von Mindeststeuersätzen, die vollständige Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber den Steuerbehörden und die Austrocknung der Steueroasen. Attac und das Tax-Justice Network (Internationales Netzwerk Steuergerechtigkeit) üben daher Druck auf die Regierungen aus, damit Steuerbetrug und -flucht endlich effektiv bekämpft werden können und die unterschlagenen Gelder wieder den Staatshaushalten zur Verfügung stehen.

* Kommentar zur EU-Richtlinie
* Meldung zum Zumwinkel-Prozess

7) Mehdorn muss weg!
Auch „Bahn für Alle“ wurde überwacht
Bereits vor einem Jahr titelte Attac mit dieser – im Grunde naheliegenden – Forderung, den Verantwortlichen für Misswirtschaft, Serviceabbau und Ausverkauf der Deutschen Bahn fristlos zu entlassen. Inzwischen häufen sich die Skandale und Folgen Mehdornscher Geschäftspolitik, so dass in vielen Medien schon laut über den Zeitpunkt seiner Absetzung spekuliert wird. Die jüngsten Enthüllungen über bahninterne Spionage-Aktionen scheinen den Ausschlag gegeben zu haben. Mittelbar betroffen ist auch „Bahn für Alle“, das Netzwerk, das unter der maßgeblichen Mitarbeit von Attac erfolgreich die Bahnprivatisierung aufschieben und verhindern konnte. Im Zuge der Kampagne waren öfter Merkwürdigkeiten aufgefallen, bis hin zu offensichtlichen Abhörversuchen. Unterstützer der Kampagne haben nun diesbezüglich Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

* Webseite Bündnis „Bahn für Alle“: http://www.bahn-fuer-alle.de
* Artikel Frankfurter Rundschau 5.2. „Spitzel hört mit“

8 Neuer Service: FernSichten – TV-Beiträge aus aller Welt
Alternative Berichterstattung in deutscher Übersetzung
In der Krise sind uns andere Teile der Welt schon voraus: Lateinamerika, Afrika, Asien, inzwischen auch die USA. Doch in der Krise erwachsen auch Gegenkräfte. Attac blickt über den Tellerrand und zeigt Antworten auf die Krise aus anderen Teilen der Welt – Antworten, die auch für uns inspirierend sein können. In unserem neuen Internet-Angebot „FernSichten“ präsentieren wir zunächst Ausschnitte von Sendungen des preisgekrönten alternativen TV-Nachrichtenmagazins „Democracy Now!“ aus den USA. Die FernSichten-Beiträge werden mit deutschen Untertiteln versehen, die auch als Textdateien zur Verfügung stehen. Im aktuellen Beitrag spricht der Journalist Bill Greider in einem Interview über die Insolvenz und mögliche Verstaatlichung der größten Bank der Welt – der Citigroup.

* Attac FernSichten: http://www.attac.de/fernsichten

9) Neues Sand im Getriebe erschienen
Thema des SiG 72: Epochenumbruch
Der deutschsprachige Newsletter des internationalen Attac-Netzwerks ist in einer neuen Ausgabe erschienen. Die sich überlagernden Krisen des globalen Finanzsektors, der Weltwirtschaft, der Welternährung und der globalen Ökologie stehen diesmal wieder im Mittelpunkt unterschiedlicher Deutungen. Mehrere Krisen überlagern sich, so dass die Frage gestellt werden kann, ob wir uns in einem Epochenumbruch befinden.

* Ausgaben zum Download
* Einzelne Artikel

10) Attac in den Medien
Geht es nach den Bankmanagern, ist er der Fall klar: Der Staat soll den Pleitebanken ihre „toxischen“ Papiere abnehmen und in einer „Bad Bank“ sammeln; die Gewinne der „Good Banks“ streichen die Aktionäre ein. So nicht, sagt Attac und fordert: „Keine staatlichen Bad Banks ohne staatliche Good Banks!“

TV

* Phoenix, 27.1., „Phoenix-Runde: Der große Raubzug – sind unsere Milliarden weg?“ (mit Detlev von Larcher)

PRINT

* Der Standard (Österreich), 23.1., „Attac fordert ‚Good Banks‘ statt ‚Bad Banks’“
* Wirtschaftswoche, 17.1., „Der Staat übernimmt das Kommando“

Dreister geht es kaum: Die Bundesregierung will Spritfresser bei der Kraftfahrzeugsteuer entlasten – und versucht das Ganze als Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen. Mal wieder zeigt sich: Wenn die Lobby der Autoindustrie Druck macht, bleibt die politische Vernunft auf der Strecke.

* Focus online, 22.1., „Kfz-Steuer: Reformvorlage sei ‚klimapolitische Katastrophe’“
* Spiegel online, 22.1., „Kfz-Steuer: Tiefensee und Gabriel lehnen Entlastung für Spritfresser ab“
* Berliner Umschau, 22.1., „Politik: Bundesregierung will Spritsch lucker entlasten“

Fast eine Milliarde Menschen hungert auf der Welt. Doch die zentralen Ursachen der Hungerkrise werden beim UN-Welternährungsgipfel in Madrid nicht thematisiert. Denn statt der Bekämpfung von Symptomen ist eine grundlegende Neuordnung des internationalen Finanz- und Handelssystems zu Gunsten der Länder des Südens notwendig.

* Frankfurter Rundschau, 27.1., „Kritik an UN-Gipfel: Versprochen, gebrochen“

Während die selbst ernannte globale Elite beim Weltwirtschaftsforum in Davos ratlos vor dem Scherbenhaufen steht, den sie angerichtet hat, suchen mehr als 100.000 Menschen aus den sozialen Bewegungen beim Weltsozialforum im brasilianischen Belém nach Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus. Gemeinsam rufen sie für den 28. März zu einem globalen A ktionstag für eine soziale Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise auf.

RADIO

* Deutsche Welle, 28.1., „Welt im Fokus: Weniger Champagner in Davos“ (mit Podcast)
* DRS (Schweizer Radio), 30.1., „Heiner Geissler fordert Solidarität statt Kapitalismus“ (Tagesgespräch) (mit Podcast)
* Bayerischer Rundfunk, 27.1., „Weltsozialgipfel in Belém beginnt“ (Podcast)

PRINT UND ONLINE

* Taz, 26.1., „Weltsozialforum in Brasilien: Laufsteg für die linken Staatschefs“
* Der Standard (Österreich), 27.1., „Weltsozialforum im Zeichen der Wirtschaftskrise: Gegner der Globalisierung treffen sich in Brasilien“
* Welt online, 27.1., „Wirtschaftsgipfel: Davos-Gegner diskutieren ’neoliberales Desaster’„
* Tagesschau.de, 27.1., „Weltsozialforum in Brasilien: Neuer Schwung dank der Finanzkrise“
* Tagesspiegel, 28.1., „Weltsozialforum. Politik gibt den Globalisierungskritiker“
* N24 (online), 28.1., „Weltwirtschaftsforum: Unternehmen blicken skeptisch in die Zukunft“
* Mitteldeutsche Zeitung, 28.1., „Weltsozialforum: Proteste gegen Abholzung des Urwalds / Zwischen Regenwald und ’neoliberalen Wirtschaftsmodellen’„
* Tagesspiegel, 28.1., „Weltsozialforum / Politik gibt den Globalisierungskritiker“
* Tagesspiegel, 28.1., Weltsozialforum: Die Stunde der Kritiker“
* MDR, 28.1., „Treffen im Zeichen der Krise: Weltwirtschaftsforum in Davos – Sozialforum in Belém“
* Deutsche Welle, 29.1., „Ein Winterforum und seine Kritiker“
* Wirtschaftswoche, 29.1., „Weltsozialforum : Gipfeltreffen der Globalisierungskritiker“
* Berliner Morgenpost, 29.1., „Weltwirtschaftsforum: Gipfelgegner trommeln in Brasilien“
* Taz, 29.2., „Weltsozial forum in Brasilien eröffnet: Sambatrommeln und rote Fahnen“
* Berliner Umschau, 29.1., „Weltsozialforum nach Scheitern des Neoliberalismus im Aufwind. Auf dem Weltwirtschaftsforum regiert dagegen die Hilflosigkeit“
* Bieler Tagblatt (Schweiz), 1.2., „WEF-Gegenveranstaltung in Zürich“
* Junge Welt, 2.2., „Kosmetik ändert nichts an den Grundproblemen“ (Interview mit Alexis Passadakis“
* Neues Deutschland, 2.2., „Lula: Der Gott namens Markt i st tot“
* Taz, 3.2., „Weltsozialforum endet mit Kundgebung: ‚Reichtum umverteilen’„
* Neues Deutschland, 3.2., „WSF-Forderungen: Maßnahmen zur ‚Umverteilung des globalen Reichtums’„

11) Termine
21.2. Hannover, 28.2. Regensburg und 1.3. Berlin: Attac Regionalkonferenzen zum Thema Finanzmarktkrise
Attac veranstaltet den Februar über in verschiedenen Einzugsgebieten Deutschlands Regionalkonferenzen zur Finanzmarktkrise. Neben dem Eröffnungsvortrag zum Finanzmarktkapitalismus und den systemischen Ursachen des Crashs folgen über den Tag verteilt verschiedene inhaltliche Workshops zu verschiedenen Aspekten der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen. Auch wenn die Regionalkonferenzen primär an ein Attac-Publikum gerichtet sind, sind auch Nicht-Attac-Mitglieder herzlich willkommen – eine gute Gelegenheit für alle, sich intensiver mit der Finanzmarktkrise und ihren tieferen Ursachen und Auswirkungen auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen

12) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter http://www.attac.de/material bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter 069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de.

Zweisprachiger Flyer „Wasser ist keine Ware“ – „insan hakki oldugunu“
Die Regierung der Türkei plant für 2009 den Verkauf der Gewässer im ganzen Land. Für 49 Jahre sollen die Nutzungsrechte an Konzerne vergeben werden. Schlimm genug ist der bisherige Verkauf von Wassermanagement, aber jetzt ist unser Lebenselixier Wasser direkt in Gefahr. Die Projektgruppe SuKo hat zu diesem Thema einen zweisprachigen Flyer erarbeitet, der sowohl in deutsch- als auch in türkischsprachigen Zusammenhängen verteilt werden kann, um gegen diese Privatisierung aktiv zu werden.
Der Flyer ist kostenlos erhältlich im Attac-Webshop

Faltblatt und Plakat „capitalism – [no] exit?“
Das hübsche Faltblatt in kompakt-quadratischer Faltung und das auffällige Kongressplakat im Format DIN A3 eignen sich hervorragend zum Verteilen und zur Werbung im Bekannten-, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft. Kommt zum Attac Kapitalismuskongress vom 6. bis 8. März in der TU Berlin!
Das Material ist kostenlos erhältlich im Attac-Webshop

mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt

Kay Oliver Schulze

Gleich anmelden! Attac Kapitalismuskongress, 6. bis 8. März in Berlin, http://www.attac.de/kapitalismuskongress

Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
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Written by medienwatch & metainfo

Februar 5, 2009 at 21:29

Veröffentlicht in

Thema: Rettungspaket für Banken + Attac-Gründung etc.

with one comment

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Wa(s)chmaschine-Medienwatch | Foto + Bildbearbeitung: Joerg Stange

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Wie der Inhalt des Rettungspakets in der Kasse der Deutschen Bank landet

Bankenrettung zur Sicherung der Profite der deutschen Großbanken

[telepolis.de | medienwatch.de] Deutsche Bank Chef Ackermann erklärte, er würde sich schämen, Geld aus dem Bankenrettungspaket anzunehmen – das muß er nicht: die Milliarden aus der Steuerkasse landen ohnehin bei ihm.- ohne dass die deutsche Öffentlichkeit davon Kenntnis erhält: vorsorglich wurde im Gesetz zur Bankenrettung die Bestimmung eingeführt, dass die Verwendung der Gelder geheimzuhalten ist.
Die nun verfügbaren Informationen erklären, warum sich Ackermann an der Urheberschaft des Rettungspakets beteiligte: es sichert die Profite seiner Bank.
Mit einem bemerkenswert trickreichen System wurden von Ackermann die öffentlichen und andere Banken zur Maximierung der eigenen Profite eingespannt: die Deutsche Bank kaufte auf dem amerikanischen Markt Ramschpapiere. Diese wurden anschließend den Landesbanken und anderen Finanzinstituten, wie der IKB und der Hypo Real Estate angeboten und an diese verkauft – im Umfang von mehrstelligen Milliardenbeträgen.
Die Abnehmer der Papiere verfügten jedoch selbst nicht über die notwendigen Mittel und erhielten deshalb zum Kauf der Ramschpapiere von der Deutschen Bank einen entsprechenden Kredit.

Nachdem nun der Wert der von der Deutschen Bank eingekauften Papiere kollabierte, blieben den Landesbanken, der IKB, Der Hypo Real Estate usw. die Schuldverpflichtungen gegenüber der Deutschen Bank. Diese Kredite im Milliardenumfang trieben sie in die Insolvenz bzw. in massive Liquiditätsprobleme.
Damit die Deutsche Bank nun nicht auf die Erlöse aus dem Verkauf der Ramschpapiere verzichten musste – durch den Zusammenbruch der betroffenen Banken und deren Unfähigkeit die Kredite zurückzuzahlen – musste der Steuerzahler einspringen, dessen Geld von Peer Steinbrück verwaltet wird.
Die Rettung der Landesbanken, der IKB und der Hypo Real Estate dient somit dem Zweck, dass die Deutsche Bank (und neben ihr vermutlich andere große deutsche Privatbanken), die Erlöse aus dem Verkauf der amerikanischen Ramschpapiere, die inzwischen wertlos wurden, erhält sowie darüberhinaus die anfallenden Zinsen der Milliardenkredite, mit denen sie das Spekulationsgeschäft ermöglichte.

Eingefädelt wurden diese für Ackermann und andere große deutsche Banken lukrativen Geschäfte mithilfe der Bundesregierungen unter Schröder und Merkel und insbesondere die Finanzminister Eichel und Steinbrück:
unter Eichel wurde die Gesetzgebung so erweitert, dass der Handel mit den „innovativen Finanzinstrumenten“ – heute bekannt als Ramschpapiere bzw. „toxische“ Verbriefungen auch in Deutschland möglich wurde.
Die Bundesregierung unter Angela Merkel (und ihrem Finanzberater Ackermann) setzte die Förderung dieser spekulativen Finanzgeschäfte fort, indem die Förderung des Verbriefungsmarktes (für den Handel mit den heute als „toxisch“ bekannten Papieren) im Koalitionsvertrag festgeschrieben und bis heute nicht revidiert wurde. Darüberhinaus wurde in die Agenda des Koalitionsvertrag die weitgehende Lockerung bzw. Aufhebung von Kontrollmechanismen für die Finanzbranche aufgenommen.

Beauftragt wurde mit der Umsetzung Jörg Asmussen, den Steinbrück zum Staatssekretär mit entsprechender Beauftragung ernannte.
Asmussen gab für die Bundesregierung die Empfehlung aus, die amerikanischen Ramschpapiere, die vor allem von der Deutschen Bank angeboten wurden, aufzukaufen, eine Empfehlung, die besonders von den Landesbanken und der IKB oder der Hypo Real Estate befolgt wurde.
Zu der Zeit, als sich die IKB in großem Umfang in diese Spekulationen involvierte, führte Asmussen dort die Aufsicht im Namen der Bundesregierung.

Als die IKB in die Insolvenz rutschte, weil sich der Wert der Ramschpapiere, die bei der Deutschen Bank auf Kredit gekauft worden waren mehr oder weniger in Luft auflöste, reagierte Finanzminister Steinbrück darauf, indem er die Bank „rettete“ und mit Steuergeldern ihre Finanzlöcher stopfte, so dass die milliardenschweren Kredite an die Deutsche Bank zurückgezahlt werden konnten.
Die Haftung für die gewaltigen Schäden der Spekulation, die Steinbrücks Staatssekretär Asmussen veranlasst hatte, wurde durch die Bundesregierung dem Steuerzahler übertragen. Die Deutsche Bank, die große Summen an diesem Geschäft verdient hatte, das von ihr in Deutschland als Marktführer betrieben wurde, blieb insoweit schadlos: ihre Gewinne aus diesem Geschäft wurden ihr nicht streitig gemacht, die Verluste tragen die Steuerzahler.

Derselbe Vorgang wiederholte sich mit der Rettung der Hypo Real Estate (HRE): ihre Tochter Depfa hatte ebenfalls in großem Umfang Ramschpapiere von der deutschen Bank auf Kredit gekauft und konnte diese Kredite nach dem Kollaps der Papiere nicht mehr bedienen.
Aus diesem Grund musste sie im Eilverfahren gerettet werden: ansonsten wären die Kredite der Deutschen Bank geplatzt, die mit diesen Geschäften ihre Erträge erwirtschaftete.
Bemerkenswerterweise wurde in diesem Fall auch die Geschäftsführung der Bank gleich übertragen an die Deutsche Bank: ihr wurde damit die Möglichkeit gegeben, direkten Zugriff zu nehmen auf die Mittel der HRE, die nun aus der Steuerkasse gesponsort werden und nun auf dem schnellsten und sichersten Weg an Ackermanns Institut übertragen werden können, von wo aus die desaströsen Geschäfte mit den toxischen US-Papieren angeboten worden waren.

Der größte Coup zum möglichst direkten und unauffälligen Transfer von öffentlichen Mitteln in die Kassen der Deutschen Bank und anderer großer deutscher Privatbanken erfolgte jedoch mit dem „Rettungspaket“ („Finanzmarktstabilisierungsgesetz“).
Mit diesem Gesetzespaket wurde das Verfahren, das bereits mit der IKB, der HRE und den Landesbanken seine Vorläufer fand, praktisch institutionalisiert: die durch spekulative Geschäfte – besonders durch „toxische“ Papiere aus dem Haus Ackermanns – destabilisierten Banken können damit Zugriff nehmen auf die öffentlichen Kassen: der Steuerzahler bürgt nun für ungedeckte Kredite aus diesen Spekulationsgeschäften – letztendlich um die Erlöse der Deutschen Bank, die diese Geschäfte in großem Umfang eingefädelt hatte, zu sichern und zu decken.

Damit die Akzeptanz dieses Vorgehens nicht kompromittiert wird, wurde vorsorglich in das von Ackermann und Commerzbank-Chef Blessing mitverfasste „Rettungspaket“ die Bestimmung aufgenommen, dass die Verwendung der Mittel der Geheimhaltung unterliegt: die Öffentlichkeit soll nicht erfahren, dass hier letztlich der Staatshaushalt geplündert wird, um die Gewinne der deutschen Großbanken – insbesondere der Deutschen Bank – aus ihren spekulativen Geschäften mit Papieren, die heute in der Branche als „Giftmüll“ apostrophiert werden, zu sichern.

Darüberhinaus bleiben die Verantwortlichen in der deutschen Politik – allen voran Asmussen und Finanzminister Steinbrück – unbehelligt und erhalten die Gelegenheit, in nicht gekanntem Umfang die Finanzmittel des Gemeinwesens in die Kassen der deutschen Großbanken zu schleusen:
das gesamte Spiel wurde so geschickt eingefädelt und vor der Öffentlichkeit verschleiert, dass nur wenige der Betroffenen begreifen, wie ihnen hier mitgespielt wird. gw

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Hintergrundinfo basierend insbesondere auf den Darlegungen und Recherchen des Privatisierungsexperten Werner Rügemer

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29005/1.html

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Börsencrash: die nächste Runde

Schub um Schub erfolgen die Fortsetzungen der Finanzkrise, Aktienmärkte rutschen weiter in den Abgrund. Das Muster hat sich inzwischen etabliert: ein Crash, der Kollaps eines großen Finanzkonzerns erfolgt, Schockwellen breiten sich aus, Politiker sehen sich aufgerufen, sich als Krisenmanager zu profilieren berufen hochwichtige Meetings ein und verabschieden im Eilverfahren – angeblich – dringende Massnahmepakete. Dann legt sich der Staub, man entspannt sich und hofft, das Schlimmste überwunden zu haben.- bis nach einigen Wochen das nächste böse Erwachen folgt.

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Rasantes Wachstum der globalen Finanzspekulation trotz Finanzkrise

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29006/1.html

Trotz der – insbesondere durch Spekulation mit zweifelhaften Wertpapieren ausgelösten – Finanzkrise, hat sich dies Geschäft im vergangenen Jahr, während die Realwirtschaft in die Rezession abstürzte, mit einem geradezu explosiven Wachstum weiter entwickelt: Anhand der Zunahme im ersten Halbjahr 2008 errechnet sich ein voraussichtliches Wachstum für dieses Jahr um etwa 180 Billionen, entsprechend etwa dem 3 1/2-fachen des weltweiten Bruttoinlandproduktes von 54 Billionen.

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BasisInfo zur Finanzkrise

500 Milliarden Euro – ein Fünftel des Bruttoinlandsproduktes, fast der doppelte Bundeshaushalt, rund 6.250 EUR pro Einwohner, wirft der Bundestag den Banken, die sich verzockt haben, hinterher. Die Verursacher durften sich als Gesetzgeber in eigener Sache betätigen,und erhalten staatliche Unterstützung ohne echte Gegenleistung und parlamentarische Kontrolle. Die Öffentlichkeit soll nicht wissen, über welche Kanäle welche Bank wofür wieviel Geld bekommt. Kein einziges Finanzinstrument, das die Krise verursachte, wird verboten!

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Sozialpolitische Komponente bei der Entstehung der Finanzkrise

Der Wiener Autor und Finanzanalytiker Gero Jenner erklärt, wie die Umverteilung gesellschaftlicher Einkommen und Vermögen zugunsten der reichen Bevölkerungsschichten die Finanzkrise verursachte: auf diesem Weg ist nach seiner Darstellung – aufgrund der Belastung des Systems durch zinsbasierte Einkommen von Anlegern, Banken und Investoren – eine Schieflage entstanden, die notwendigerweise das Boot des Finanzsystems zum Kentern bringen muss. Die Vernichtung riesiger Vermögen sei die unausweichliche Konsequenz.

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Finanzkrise: SPD kurbelt Nebelwerfer an
Mit einem Programm gegen die Finanzkrise bringt die SPD ihre Nebelwerfer auf Touren: wer sich die von ihrer hierfür beauftragten Kommission vorgestellten Vorschläge genauer anschaut, erkennt die Präsentation einer Anzahl stumpfer Instrumente gegen den wuchernden Finanzdschungel. Wirkungsvolle Maßnahmen, die ergriffen werden können, wie das Verbot von Geschäften deutscher Banken in Steueroasen oder anderweitige effiziente Kontrollen, werden beiseite gelassen; im Vordergrund stehen Aktivitäten, die viel Wind verursachen und wenig nützen oder schädlich sind.
http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32809&rubrik=politik

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Bundesregierung lässt Banken weiter zocken

Aller markigen Rhetorik von Minister Steinbrück zum Trotz ändert sich nichts an der Finanzpolitik der langen Leine und an den Möglichkeiten der Banken, das Geld ihrer Sparer und Anleger zu verspielen: die Finanzinstrumente, in denen bereits Milliarden an öffentlichen Mitteln bei den Landesbanken verbrannt wurden, bleiben weiterhin erlaubt und unkontrolliert. Auch andere Kontrollmaßnahmen werden nicht ergriffen: die Bundesregierung folgt weiterhin dem Koalitionsvertrag, nach dem Regulierung auf ein Minimum abgebaut werden müsse, als sei nichts vorgefallen.
Verfassungsbeschwerden gegen Bankenrettung

[meta-info.de] Beim Bundesverfassungsgericht wurden inzwischen zwei Klagen gegen das Bankenrettungspaket, das sogenannte „Finanzmarktstabilisierungsgesetz“ eingereicht. Die Anwälte Klaus Kratzer aus Nürnberg und reiner Füllmich aus Göttingen erklärten, das „Rettungspaket“ verstoße in 3 Punkten gegen verfassungsrechtliche Vorgaben: danach müssten staatliche Ausgaben gerechtfertigt, verhältnismäßig und in einem ordentlichen Verfahren beschlossen werden. Dies sei mit dem vorliegenden Gesetz nich
Tanz um das Milliardenpaket – die Kunst der Täuschung

Wird aktuell die Öffentlichkeit hinters Licht geführt über die Verwendung des „Rettungspaktes“ der Bundesregierung, um die Betroffenen glauben zu machen, hier hätte alles seinen angemessenen Sinn und Zweck? Falls sich unsere Vermutungen bestätigen, dann hätte der Chef der Deutschen Bank unter Beweis gestellt, dass er nicht nur fähig ist, sein Image als smarter Manager zu polieren, sondern sich auch – zum Nutzen seiner Bank – auf entsprechende Schachzüge versteht.

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Sozialethiker Hengsbach = Chance eines Neuanfangs vertan

[fr-online.de | medienwatch.de] Friedhelm Hengsbach | Wenn der Wettbewerb ruinös wird, öffentliche Güter fehlen, die Zahl der Armen und Arbeitslosen für Unruhe sorgt und die Finanzmärkte kollabieren, ist der Ruf nach dem Staat üblich. Dies ist ordoliberalen Ökonomen vertraut.

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Der fortgesetzte Crash und das Kurieren am Symptom

[meta-info.de] Wieder setzt sich der Crash an den Aktienmärkten fort., obwohl von den Regierungen und Wirtschaftsexperten der westlichen Ländern wieder Entwarnung signalisiert worden war. Tatsächlich bleibt der Rhytmus der Krise unverändert seit mehr als einem Jahr: trotz aufwendiger und kostspieliger „Rettungspakete“ fehlte bisher die Konsequenz, die Ursachen der Krise zu konfrontieren und zu eliminieren. Nur ihre Symptome versuchte man bisher zu unterdrücken. Solange es dabei bleibt, wird den westlichen Ländern der Pulsschlag der Krise erhalten bleiben.
http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32809&rubrik=politik*

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Le Monde diplomatique = Die Märkte entschärfen

Zur Erinnerung an den legendären Artikel der vor 10 Jahren zur Gründung von Attac-France führte.
Von IGNACIO RAMONET Der Taifun über den Börsen Asiens bedroht auch den Rest der Welt. Die Globalisierung des Finanzkapitals verunsichert die Menschen: Sie umgeht und demütigt die Nationalstaaten als die maßgeblichen Garanten von Demokratie und Allgemeinwohl.

Zudem haben die Finanzmärkte sich längst einen eigenen Staat geschaffen, einen supranationalen Staat, der über eigene Apparate, eigene Beziehungsgeflechte und eigene Handlungsmöglichkeiten verfügt. Es handelt sich um das institutionelle Viereck aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Weltbank, Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und Welthandelsorganisation (WTO). Unisono preisen diese Institutionen die „Tugenden des Markts“ – was von allen großen Medien nachgebetet wird.

Dieser Weltstaat ist ein Machtzentrum ohne Gesellschaft. An deren Stelle treten immer mehr die Finanzmärkte und die Riesenkonzerne, die der Weltstaat repräsentiert. Die Folge ist, daß die real existierenden Gesellschaften keinerlei Macht mehr besitzen.(1) (Siehe hierzu das Dossier über die internationale Finanzkrise, Seiten 12 bis 15)

Als Nachfolgerin des Gatt ist die WTO seit 1995 zu einer Organisation mit supranationalen Befugnissen geworden, die keinerlei demokratischer Kontrolle unterliegt. Sie kann verkünden, daß nationale Gesetze in Sachen Arbeitsrecht, Umweltschutz oder Gesundheitswesen „der Freiheit des Handels entgegenstehen“, und ungehindert deren Abschaffung fordern.(2) Im übrigen wird in der OECD seit Mai 1995 (von der Öffentlichkeit kaum beachtet) der äußerst wichtige multilaterale Investitionsvertrag ausgehandelt, der 1998 zur Unterzeichnung ansteht. Er zielt darauf ab, Investoren gegenüber nationalen Regierungen umfassende Rechte zu sichern. (…)

http://www.monde-diplomatique.de/pm/1997/12/12/a0363.text.name,askTNIKjh.n,163

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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Deutschlands Antwort auf die Finanzkrise = Wenn sich der Bock zum Gärtner macht

[telepolis} Jens Berger 20.10.2008

Deutschlands Antwort auf die Finanzkrise
Das Rettungspaket für die Finanzbranche steht und trat dieses Wochenende in Kraft. Was von der Politik rhetorisch als Rückkehr des starken Staates kommentiert wird, ist jedoch ein intransparentes Werk, das so auch aus der Feder der Finanzwirtschaft stammen könnte. Kein Wunder, der federführende Autor des Gesetzes gilt als Mann der Finanzbranche.

Am heutigen Morgen nimmt die Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FSMA) ihre Arbeit auf. Sie ist mit satten staatlichen Mitteln in Höhe von 100 Mrd. Euro ausgestattet und soll den Finanzsektor in Deutschland vor dem Zusammenbruch retten. Dafür darf die FSMA Kreditbürgschaften in Höhe von bis zu 400 Mrd. Euro von deutschen Kreditinstituten übernehmen. Da man intern mit einer Ausfallquote von bis zu 5% kalkuliert, stehen der FSMA zur Vorsoge 20 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Die FSMA kann ferner Kapitalspritzen in Höhe von bis zu 80 Mrd. Euro vergeben, für die Stammaktien, stimmrechtslose Vorzugsaktien oder Genussscheine an die FSMA ausgegeben werden.

Auf diese Art und Weise beteiligt sich der Staat an den Instituten, die diese Hilfe in Anspruch nehmen. Im Idealfall kann der Staat diese Beteiligungen wieder veräußern, wenn sich die Situation an den Finanzmärkten beruhigt hat. Im besten Falle könnte der Staat so von steigenden Aktienkursen der Institute profitieren, im schlimmsten Falle geht das Institut bankrott und der Staat sitzt auf wertlosen Papieren, die in keiner Art und Weise über eine gesonderte Sicherung verfügen, wie beispielsweise Schatzbriefe oder Sonderschuldverschreibungen. Aktien und Genussscheine sind Risikokapital – ein Risiko, das in diesem Falle vom Steuerzahler getragen wird.

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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weitere Artikel:

Sozialethiker Hengsbach = Chance eines Neuanfangs vertan

[fr-online.de | medienwatch.de] Friedhelm Hengsbach | Wenn der Wettbewerb ruinös wird, öffentliche Güter fehlen, die Zahl der Armen und Arbeitslosen für Unruhe sorgt und die Finanzmärkte kollabieren, ist der Ruf nach dem Staat üblich. Dies ist ordoliberalen Ökonomen vertraut.
Der fortgesetzte Crash und das Kurieren am Symptom
[meta-info.de] Wieder setzt sich der Crash an den Aktienmärkten fort., obwohl von den Regierungen und Wirtschaftsexperten der westlichen Ländern wieder Entwarnung signalisiert worden war. Tatsächlich bleibt der Rhytmus der Krise unverändert seit mehr als einem Jahr: trotz aufwendiger und kostspieliger „Rettungspakete“ fehlte bisher die Konsequenz, die Ursachen der Krise zu konfrontieren und zu eliminieren. Nur ihre Symptome versuchte man bisher zu unterdrücken. Solange es dabei bleibt, wird den westlichen Ländern der Pulsschlag der Krise erhalten bleiben.

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Medienwatch: Dada im Bankenreich | Dada im System = Arbeit in der Anstalt

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[sueddeutsche.de Von Heribert Prantl # Der Kapitalismus hat gesiegt. So sagt man, seitdem Kommunismus und Staatssozialismus weltweit gescheitert sind. Mittlerweile drängt sich aber der Eindruck auf, dass der Kapitalismus gar nicht gesiegt, sondern nur überlebt hat, womöglich auch sich selbst. Sieger sehen anders aus. Sie haben keine Panik, fallen nicht in Konkurs, rufen nicht nach Hilfe. Um sich zu retten, appellieren Großbanken und globale Investmentfirmen nach Subsidien der Instanz, deren Abwesenheit bisher als Kennzeichen des Systems gegolten hat: Sie brauchen den Staat.

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Manager Magazin | dpa | Private-Equity-Gesetz = Merkel lockt Finanzinvestoren

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Abrechnung mit Managern = Verantwortung wäre schon genug

[sueddeutsche] Von Hans Leyendecker |

Wie uns die Gier ruiniert: Ex-Auto-Vorstand Daniel Goeudevert wirft der Managerkaste in seinem neuen Buch Rücksichtslosigkeit vor.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/349/311272/text/

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Folgen des Wall-Street-Bebens: Anarchie der Märkte

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G8: Kunst + Wissenschaft: G(ebt) 8(cht) zum Segeln & Kegeln

Am Sonntag, den 30 März 2008 Kinovorführung des Hauptfilms von Hans-Peter Weymar u. Olaf Berg im Lichtmesskino, Gaußstr. 25, Matinee mit Norman Paech, um 12.00 -14.00, Eintritt frei! Einladung zu den beiden nun kinofähigen Filmen zur Se(e)h-Performance zum G8 Gipfel: „Gebt acht zum Segeln und Kegeln“ vor den Heiligen am Damm 2007 (Konzeption, Idee: Jörg Stange/Gunnar F. Gerlach für die Gesellschaft für operative Kunst; Realisation: unter Mithilfe von Silke Peters, Jörn Müller, Christine Ebeling; Filme: Lothar Mattejat / Alex Heimkind 7,7 Min.; DokuFilm-60 Min: Hans-Peter Weymar/Olaf Berg etc.): Matinee so., 30.3., 12.00 Uhr, LichtMess-Kino/Altona, Gaußstr. 25, – Eintritt Frei -…

Das G8 Segel-Projekt entstand in Kooperation mit der Gesellschaft für operative Kunst und Attac
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Finanzmarktkrise: Sehnsucht nach dem starken Staat = Was die Not lehrt

„Bis vor kurzem gab es Leute, die einen höchst merkwürdigen Traum träumten. Sie wollten den Staat ganz klein schrumpfen – so klein, dass sie ihn „ins Badezimmer schleppen und in der Badewanne ersäufen“ können. Diesen Traum vom staatsbefreiten Markt, es war ein amerikanischer Traum, erzählten sie feixend in den Talkshows und ließen anschließend schon einmal das Wasser einlaufen“
Finanzkrise in Deutschland = Demokratiealarm

[sueddeutsche] Muss ein Schädiger nur dreist genug und der Schaden nur groß genug sein, damit der Staat das Desaster nobilitiert? Wenn die Familie Huber schlecht wirtschaftet, kommt der Gerichtsvollzieher. Wenn die Firma Maier schlecht wirtschaftet, kommt der Konkursrichter.Wenn eine Großbank katastrophal wirtschaftet – dann kommen die Spitzenpolitiker mit dem Milliarden-Geldsack. Ist das die Belohnung für Zocker? Muss ein Schädiger nur dreist genug und der Schaden nur groß genug sein, damit der Staat das Desaster nobilitiert? Sind die Hilfsfonds Fässer ohne Boden? Wird das gute Geld dem schlechten hinterhergeworfen? Ein Kommentar von Heribert Prantl (Foto: medienwatch/archiv/jst)

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Deutschlands Antwort auf die Finanzkrise = Wenn sich der Bock zum Gärtner macht

[telepolis} Jens Berger 20.10.2008

Deutschlands Antwort auf die Finanzkrise
Das Rettungspaket für die Finanzbranche steht und trat dieses Wochenende in Kraft. Was von der Politik rhetorisch als Rückkehr des starken Staates kommentiert wird, ist jedoch ein intransparentes Werk, das so auch aus der Feder der Finanzwirtschaft stammen könnte. Kein Wunder, der federführende Autor des Gesetzes gilt als Mann der Finanzbranche.

Am heutigen Morgen nimmt die Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FSMA) ihre Arbeit auf. Sie ist mit satten staatlichen Mitteln in Höhe von 100 Mrd. Euro ausgestattet und soll den Finanzsektor in Deutschland vor dem Zusammenbruch retten. Dafür darf die FSMA Kreditbürgschaften in Höhe von bis zu 400 Mrd. Euro von deutschen Kreditinstituten übernehmen. Da man intern mit einer Ausfallquote von bis zu 5% kalkuliert, stehen der FSMA zur Vorsoge 20 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Die FSMA kann ferner Kapitalspritzen in Höhe von bis zu 80 Mrd. Euro vergeben, für die Stammaktien, stimmrechtslose Vorzugsaktien oder Genussscheine an die FSMA ausgegeben werden.

Auf diese Art und Weise beteiligt sich der Staat an den Instituten, die diese Hilfe in Anspruch nehmen. Im Idealfall kann der Staat diese Beteiligungen wieder veräußern, wenn sich die Situation an den Finanzmärkten beruhigt hat. Im besten Falle könnte der Staat so von steigenden Aktienkursen der Institute profitieren, im schlimmsten Falle geht das Institut bankrott und der Staat sitzt auf wertlosen Papieren, die in keiner Art und Weise über eine gesonderte Sicherung verfügen, wie beispielsweise Schatzbriefe oder Sonderschuldverschreibungen. Aktien und Genussscheine sind Risikokapital – ein Risiko, das in diesem Falle vom Steuerzahler getragen wird.

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Links zu den Originalartikeln bzw. ergänzende Info hier

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Januar 26, 2009 at 08:37

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Archiv

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Realwirtschaft im Sinkflug
Schritte wären: Andere -nachhaltige Investitionen gezielt tätigen als Wirtschaftsprogramm

ballon-zeitung-sonne-medienwatch600-08

[meta-info.de] 24-10 2008 | Von Rüdiger Heescher | Die Finanzkrise wird jetzt weiter gehen und die Realwirtschaft voll erfassen. Manche werden sagen, dass es ihnen nur recht geschieht, aber auf der anderen Seite sind Unternehmen genauso in dem System gefangen und konnten gar nicht anders um ihre Kredite zu erhalten, als in den Finanzmarkt einzusteigen um ihre Kredite in der Produktion zu bedienen.

Wir haben zu lange zugeschaut, wie sich das angelsächsische System immer weiter systemisch ausbreiten konnte und welche unsinnigen Dinge dabei rauskamen, wie auch das Gesetz vom Markt, dass sich grundsätzlich immer das Schlechteste durchgesetzt hat und nicht das Beste.Wir könnten nun auf der einen Seite ordnungpolitisch vorgehen, so wie man es in Japan schon macht und den Top-Runner Ansatz verfolgen, was auch richtig ist.Siehe hierzuhttp://www.bmu.de/produkte_und_umwelt/oekodesign/top_runner_ansatz/doc/39038.phpzum Nachlesen über den Top runner Ansatz in Japanhttp://de.wikipedia.org/wiki/Top-Runner-ProgrammAuf der anderen Seite, verhindert aber auch systemisch, dass überhaupt Erfindungen und Innovationen auf den Markt kommen, durch das „Venture Capital System“, was wir erst als hochgelobtes System aus der IT Zeit kennen, aus den USA, um mit Risikokapital Start-Up-Unternehmen auf die Beine zu helfen. Auch konzerngesteuerte „Marktbereinigungen“ sind bisher der grösste Hemmschuh, damit so schnell wie möglich neue und vor allem überhaupt innovative Produkte auf dem Markt kommen. Beispiele davon kennen wir genug wer sich mit neuen Technologien beschäftigt hat die alle schon erfunden wurden aber nie auf den Markt kamen.
Mein erstes signifikantes Erlebnis, war in den 90er Jahren mit Schneider, einem Mittelständisches Unternehmen was in den 80er Jahren diese Power Pack billig Stereoanlagen hergestellt hat, Vertriebsstrukturen und alles hatte, was sich Start-Up-Unternehmen nur wünschen könnten und nicht haben.

Schneider hatte in den 90er Jahren einen holographischen Laser Fernseher erfunden, der schon Marktreif war und so gross wie ein CD Player. Man kann ohne Verluste durch das holographische Verfahren das Bild so weit aufreissen wie man will und hat gestochen scharfe Auflösung dabei. Diese Forschung hat aber das mittelständische Unternehmen Millionen an Forschung gekostet, bis zur Marktreife, und war nun am Ende und Sony war damals bereit es aufzukaufen. Allerdings war klar, dass dieses Produkt nicht auf den Markt kommt, weil Sony selbst damals ihre Pläne mit HDTV verfolgt hat und erstmal ihre HDTV Fernseher auf den Markt bringen wollte.

Viele Unternehmen die als Start-Ups anfangen und Erfindungen haben – aber kein Kapital um es marktreif zu produzieren, wurden in der Vergangenheit kaum durch die Banken unterstützt, weil sie letztlich noch in der Forschungsphase waren, und die Leute die sich dahinter geklemmt haben, waren keine BWLer denen man das Kaufmännische zugetraut hat. Sie konnten dann nur über „Venture Capitals“, von Konzernen, meist Eigenkapital bilden und waren damit aber auch gleich in den Fängen der Konzerne, die dann auch diese kleinen Unternehmen aufgekauft haben.
Diese haben dann bestimmt, ob Produkte wirklich auf den Markt kamen oder nicht. Wenn es nicht in die Politik des Konzern passte, hat man einen Konkurrenten sozusagen gleich vernichtet.

Es war also durch diese Art der Finanzierung gleich von vornherein ausgeschlossen, dass sich wirklich Innovationen und sozusagen „Top Runner“, überhaupt auf dem Markt erschienen sind.

Wenn ein Produkt erfunden wurde, was sozusagen ewig hält und bessere Qualität liefert, dann hatte man sich den Markt kaputt gemacht, denn man will im kapitalistischen System ja Produkte erzeugen, die nach ein paar Jahren kaputt gehen und nicht repariert werden sollen sondern, dass man gleich ein neues Produkt kauft, wie bei Fernsehern. Der Radiofernsehtecniker kann ja heutzutage auch nichts wirklich mehr reparieren weil es erstens zu teuer wäre, durch die Arbeitsstunden, und zweitens die Module letztlich dann gleich so teuer wären, als wenn man gleich einen neuen Fernseher kauft. Zum anderen können heutzutage auch die neuen Radiofernsehtechniker nichts mehr reparieren und haben es verlernt durch diese Systematik. Der Beruf ist ja auch schon ausgestorben und wurde ersetzt durch einen Dienstleistungsberuf, der letztlich nur feststellt, ob etwas kaputt ist und ersetzt werden muss.

Überspitzt formuliert also ein Handwerksberuf in einen Dienstleistungsberuf umgewandelt wurde aufgrund der Produktionspolitik im Kapitalismus.

Hier wären also Möglichkeiten um lenkend einzugreifen um:

1. den Top Runner Ansatz umzusetzen

2. Investitionen gezielt in die Zukunft zu tätigen als Wirtschaftsprogramm

Rüdiger Heescher (Attac)

„Sich selbst zu verändern, glaubwürdig zu werden, Menschen zu überzeugen und den verschiedenen Formen von Ausbeutung und Terror entgegenzuwirken, das mag in manchen Augenblicken ungeheuer schwer erscheinen, und dennoch gibt es keine Alternative.“

Rudi Dutschke

Foto & Bildarbeit: Jörg Stange | medienwatch | meta-info.de

Hommage á Paul Klee

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

weitere Artikel:

Qualitätsdebatte Fernsehen: Künstler in der Kinokuppel – brotlos
[faz.net} 28. Oktober 2008 | Von Rolf Silber | Vielleicht hatte David Cameron ja seinem Film „Titanic“ diese Szene zugefügt, auch um uns, den minderen Regiekollegen dieser Welt, die mit kleineren Kähnen und Yachten die Meere des Cinematographischen erfahren zu suchen, ein wenig Trost und Verständnis zu spenden:

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Finanzkrise in Deutschland = Demokratiealarm Druckversion

Wird das gute Geld dem schlechten hinterhergeworfen?

[sueddeutsche] Muss ein Schädiger nur dreist genug und der Schaden nur groß genug sein, damit der Staat das Desaster nobilitiert? Wenn die Familie Huber schlecht wirtschaftet, kommt der Gerichtsvollzieher. Wenn die Firma Maier schlecht wirtschaftet, kommt der Konkursrichter.Wenn eine Großbank katastrophal wirtschaftet – dann kommen die Spitzenpolitiker mit dem Milliarden-Geldsack. Ist das die Belohnung für Zocker? Muss ein Schädiger nur dreist genug und der Schaden nur groß genug sein, damit der Staat das Desaster nobilitiert? Sind die Hilfsfonds Fässer ohne Boden? Wird das gute Geld dem schlechten hinterhergeworfen? Ein Kommentar von Heribert Prantl (Foto: medienwatch/archiv/jst)

medienwatch.de

Bild oben: Merkur mit Aeskulapstab und Goldsäckchen (unbekannter Meister)

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier
weitere Artikel:
Afghanistan = bildet Bundeswehr Talibankämpfer aus?
[Die Welt | medienwatch] Auch wenn Verteidigungsminister Franz Josef Jung von Kriegzuständen in Afghanistan nichts wissen will, seine Amtsvorgänger schätzen die Lage am Hindukusch wesentlich drastischer ein. Die Ex-Verteidigungsminister Peter Struck (SPD), Volker Rühe (CDU) und Rudolf Scharping (SPD) sprechen von einem Krieg der Nato. Kommentar einer „Welt-LeserIn“ zur Ausbildung von afghanischen Soldaten und Polizisten:
Sozialethiker Hengsbach = Chance eines Neuanfangs vertan

[fr-online.de | medienwatch.de] Friedhelm Hengsbach | Wenn der Wettbewerb ruinös wird, öffentliche Güter fehlen, die Zahl der Armen und Arbeitslosen für Unruhe sorgt und die Finanzmärkte kollabieren, ist der Ruf nach dem Staat üblich. Dies ist ordoliberalen Ökonomen vertraut.
Der fortgesetzte Crash und das Kurieren am Symptom
[meta-info.de] Wieder setzt sich der Crash an den Aktienmärkten fort., obwohl von den Regierungen und Wirtschaftsexperten der westlichen Ländern wieder Entwarnung signalisiert worden war. Tatsächlich bleibt der Rhytmus der Krise unverändert seit mehr als einem Jahr: trotz aufwendiger und kostspieliger „Rettungspakete“ fehlte bisher die Konsequenz, die Ursachen der Krise zu konfrontieren und zu eliminieren. Nur ihre Symptome versuchte man bisher zu unterdrücken. Solange es dabei bleibt, wird den westlichen Ländern der Pulsschlag der Krise erhalten bleiben.
Dada im Bankenreich | Dada im System = Arbeit in der Anstalt

[dadawatch] Nach dem Abgeordnete ihre Einkünfte offenlegen müssen. Gibt es nun Bestrebungen, dass Milliardenströme des Staates der Öffentlichkeit verborgen bleiben? Ist das wirklich neu? Das „Rettungshilfspaket“ soll geheim zur Anwendung kommen.
Weltökonomie: „Die kapitale Dämmerung -Läuterung in Ansätzen“

[sueddeutsche.de | medienwatch.de] Von Heribert Prantl # Der Kapitalismus hat gesiegt. So sagt man, seitdem Kommunismus und Staatssozialismus weltweit gescheitert sind. Mittlerweile drängt sich aber der Eindruck auf, dass der Kapitalismus gar nicht gesiegt, sondern nur überlebt hat, womöglich auch sich selbst. Sieger sehen anders aus. Sie haben keine Panik, fallen nicht in Konkurs, rufen nicht nach Hilfe. Um sich zu retten, appellieren Großbanken und globale Investmentfirmen nach Subsidien der Instanz, deren Abwesenheit bisher als Kennzeichen des Systems gegolten hat: Sie brauchen den Staat.
Manager Magazin | dpa | Private-Equity-Gesetz = Merkel lockt Finanzinvestoren

Abrechnung mit Managern = Verantwortung wäre schon genug

[sueddeutsche] Von Hans Leyendecker | Wie uns die Gier ruiniert: Ex-Auto-Vorstand Daniel Goeudevert wirft der Managerkaste in seinem neuen Buch Rücksichtslosigkeit vor. (Foto: medienwatch)
Folgen des Wall-Street-Bebens: Anarchie der Märkte

Deutschlands Antwort auf die Finanzkrise = Wenn sich der Bock zum Gärtner macht

G8: Kunst + Wissenschaft: G(ebt) 8(cht) zum Segeln & Kegeln

Kunst + Wissenschaft: G(ebt) (8cht) zum Segeln & Kegeln

Am Sonntag, den 30 März 2008 Kinovorführung des Hauptfilms von Hans-Peter Weymar u. Olaf Berg im Lichtmesskino, Gaußstr. 25, Matinee mit Norman Paech, um 12.00 -14.00, Eintritt frei! Einladung zu den beiden nun kinofähigen Filmen zur Se(e)h-Performance zum G8 Gipfel: „Gebt acht zum Segeln und Kegeln“ vor den Heiligen am Damm 2007 (Konzeption, Idee: Jörg Stange/Gunnar F. Gerlach für die Gesellschaft für operative Kunst; Realisation: unter Mithilfe von Silke Peters, Jörn Müller, Christine Ebeling; Filme: Lothar Mattejat / Alex Heimkind 7,7 Min.; DokuFilm-60 Min: Hans-Peter Weymar/Olaf Berg etc.): Matinee so., 30.3., 12.00 Uhr, LichtMess-Kino/Altona, Gaußstr. 25, – Eintritt Frei -…

Das G8 Segel-Projekt entstand in Kooperation mit der Gesellschaft für operative Kunst und Attac

Finanzmarktkrise:

Sehnsucht nach dem starken Staat = Was die Not lehrt

„Bis vor kurzem gab es Leute, die einen höchst merkwürdigen Traum träumten. Sie wollten den Staat ganz klein schrumpfen – so klein, dass sie ihn „ins Badezimmer schleppen und in der Badewanne ersäufen“ können. Diesen Traum vom staatsbefreiten Markt, es war ein amerikanischer Traum, erzählten sie feixend in den Talkshows und ließen anschließend schon einmal das Wasser einlaufen“

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Rüdiger Heescher: Public Private Partnership
PPP – vor dem Hintergrund der Finanzkrise

oper-black-medienwatch500

Was ist Public Private Partnership (PPP)?

Der Gedanke, dass Wirtschaft zusammen mit der öffentlichen Hand gemeinsam Daseinsvorsorge erfüllen kann, um dann auch eine Win-Win Situation zu erzielen ohne sich gegenseitig zu behindern, findet schon frühzeitig in dem „Global Compact“ der Vereinten Nationen Anhänger und wurde von Annan auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos 1999 vorgestellt.

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Natur als Ereignis – Am Wendepunkt der Landschaftsmalerei

[Kunsthalle-Hamburg] Jakob Philipp Hackert (1737-1807) begriff Landschaften als Naturereignisse und markierte mit seinen präzisen Beobachtungen geologischer und atmosphärischer Phänomene einen Wendepunkt in der Landschaftsmalerei des 18. Jahrhunderts.

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MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation
Quadratisch, praktisch – gut?
Kunsthalle: Caspar-David Friedrich
Der neue Kunsthallen-Chef rechnet mit großen Veränderungen
Modern(d)e Moderne: Suggestive Bürgerlichkeit
Von Rodin bis Chaplin
Kunst, die Menschen befreit

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Theaterstück „Marat“ = Kniefall vor dem Kapital


[taz.de] Hamburgs Kultursenatorin wollte Teile einer Aufführung verbieten, weil die Namen einiger Millionäre vorkamen. Ein bizarres Stück über die Vermischung von Kultur und Politik. Eigentlich ist das ja ein sehr schöner Vorgang: Es wird öffentlich über Theater gestritten. Und zwar nicht nur unter Kulturinsidern, sondern auch in Politiker- und Wirtschaftskreisen, denen derlei sonst eher mäßig am Herzen liegt. Wovon die Rede ist?

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Goldene HochZeit(s)Card für Mitarbeiter im LiveStream by: (ent)FesselFlügel
Eingriff = C: Das besondere im Beraten & Verkauft Beethoven Opus 31 HammerKlavier-D-Radio

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Ein Tisch, ein Stuhl und ein heißer Tee etc.
Peter Weiss: Ästhetik des Widerstands“
Sammlung Osthoff“ – Vom Okzident zum Orient
Gesellschaft für operative Kunst
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Es war ganz anders

Bank-Anderland-gfok-stange-medienwatch700

[diepresse.de] 30.10.2008 | Von Thomas Rothschild | Das Tagebuch eines Offiziers im Ersten Weltkrieg. Frei von Retuschen, jedoch ergänzt durch zeitgenössische Fundstücke, glänzt Walter Kliers Roman über seinen Großvater durch Authentizität: „Leutnant Pepi zieht in den Krieg“. (Foto: Jörg Stange)

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Arte-Porträt: Der Mann hinter Adenauer = Die Spinne
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„Nationale Notfälle“ und „Staatsfeinde“
Wie die US-amerikanische Regierung ihre Bevölkerung überwacht

[TELEPOLIS] Der Übergang | Nick Abbe 21.10.2008 | Wie die US-amerikanische Regierung ihre Bevölkerung überwacht – und dem Einsatz des Militärs im Inland den Weg ebnet

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US-Heimatschutz-Behördensprecher geht Ermittlerin in die Falle

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Dada im Bankenreich | Dada im System = Arbeit in der Anstalt

[dadawatch] Nach dem Abgeordnete ihre Einkünfte offenlegen müssen. Gibt es nun Bestrebungen, dass Milliardenströme des Staates der Öffentlichkeit verborgen bleiben? Ist das wirklich neu? Das „Rettungshilfspaket“ soll geheim zur Anwendung kommen.
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Afghanistan = bildet Bundeswehr Talibankämpfer aus?
Sozialethiker Hengsbach = Chance eines Neuanfangs vertan

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Der Untertassentheoretiker
In Deutschland bisher einmalige Studienrichtung ›Investment Banking‹

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Investmentbanker Thießen: „Tellerminen gegen Arbeitslose“ [medienwatch, jst]

[jungewelt.de | medienwatch.de] Friedrich Thießen von der TU Chemnitz phantasierte kürzlich über einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro. Kein Wunder – seine Professur wird von der Commerzbank finanziert. Diese macht sich auch Gedanken über einen Bundeswehreinsatz in der Finanzkrise | Von Otto Köhler |

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Bankenrettung: Medien im Gleichschaltungsmodus

Links

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Kleine Meereskunde
[K] Angriffe von Kegelschnecken auf den Menschen dienen ausschließlich der Verteidigung

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Kegelschnecke= auch für Menschen tödlich (Conus cedonulli, links) greift mit hochgiftigen Stachel einen Meereswurm (Hermodice carunculata, rechts) an / Bildtransformation (gimp/jst)
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Gift der Kegelschnecke als Schmerzmittel
Amokprosa auf Sylt = Fettanlagerung auf dem Stuhl
Gentechnik: ödp fordert „hellwache Abgeordnete“
„Diskussion über Gentechnik muss öffentlich und transparent sein“
[ödp] Es ist ein Skandal, dass um vier Uhr morgens über ein so wichtiges Thema wie Gentechnik im Bundestag ohne die Öffentlichkeit beraten wird.“ Diese Aussage trifft Ulrich Brehme, Gentechnik-Experte der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp). Der ödp-Politiker ist der Meinung, dass dieses Vorhaben ein schlechtes Licht auf die demokratische politische Kultur in Deutschland wirft. „Da die Gentechnik von 80 Prozent der Verbraucher abgelehnt wird, müssen Beratungen öffentlich und transparent sein.“

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9. November Begegnung zur Pogromnacht 1938

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[meta-info.de] Eine Begegnung zum 70. Jahrestag der Pogromnacht 1938 zur Geschichte und Gegenwart in Altona, Große Bergstraße und anderswo Sonntag 9. November 2008 um 15 Uhr Rundgang und Gespräch Information/Bilder/Filme Blinzelbar | Große Bergstraße 156 | Hamburg

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Nestlé ließ Wissenschaftsgruppe von Attac in der Schweiz ausspionieren
Blinzelbar special guest from new york: Rosi Hertlein
Altonale: Murphys Gesetz
Blinzelbar: zu Gast Dada de Nada
Klassiker: Luhmann lesen, ist wie Techno zu hören
Die Globalisierung, die er nur noch nicht so nannte
[welt] Von Thomas Lindemann 6. November 2008 | Vor zehn Jahren starb der größte Soziologe der Nachkriegszeit. Niklas Luhmann hat die Systemtheorie nicht erfunden, aber zu einer Superwaffe umfunktioniert. Unermüdlich arbeitete er an einer Theorie der Gesellschaft. WELT ONLINE an der Universität Bielefeld nach seinen Spuren gesucht.

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G8: Kunst + Wissenschaft: G(ebt) (8cht) zum Segeln & Kegeln Druckversion
Interdisziplinäres Kunstprojekt auf dem Meer

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Am Sonntag, den 30 März 2008 Kinovorführung des Hauptfilms von Hans-Peter Weymar u. Olaf Berg im Lichtmesskino, Gaußstr. 25, Matinee mit Norman Paech, um 12.00 -14.00, Eintritt frei!

Aus aktuellem Anlass: Heute Premiere

*G(ebt) 8(cht)-Segeln & Kegeln*

der KurzFilm – Heiligendamm 2007

heute im *Metropolis Kino* – im Rahmen des Hamburger Kurzfilmfestivals

*Sa den 09.06.07 um 22:00 Uhr*

4 Tage kreuzte der Schoner SS Catherina vor Heiligendamm mit diversen Künstlern und Gästen an Board!

Beim einlaufen in den Rostocker Hafen, nahm die Wasserschutzpolizei die Kunstfigur Captain Silence ( http://lunalanding.de ), nach einer Performance auf dem Segler in Gewahrsam- stellte Strafanzeige wegen Vermummung und Staatsfeindlicher Symbole.

(In Rostock fand mittlerweile der Prozess statt= Die Kunstfigur „Captain Silence“ wurde freigesprochen!)

Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto „Seefahrt tut not“ waren wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Malerei, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufgebrochen und zwar zu den „Heiligen am Damm“. Der Zeitpunkt war der 4.bis 8. Juni 2007, mit dem zweimastigen wunderbaren Segelschiff – der SS Catherina (Länge: 40 mtr.)

Es spricht: Gunnar F. Gerlach zum stand der Dinge.

*Gebt 8 – Segeln & Kegeln*

7:22 min S/W

Germany/Heiligendamm 2007

ein Film von *Lothar Mattejat*

Regie/Kamera/ Edit: *L. Mattejat*

Musik: *Heimkind*

Text: *Gunnar F. Gerlach*

Segeln & Kegeln

Idee:

*Jörg Stange & Gunnar F. Gerlach*

Organisation:

*Jörg Stange*

*Gunnar F. Gerlach*

*Hans-Peter Weymar*

*Silke Peters*

*Künstler/Wissenschaftler/Mitwirkende:*

*Jörg Stange*

Künstler (GfoK): Theoriediskurs

*Gunnar F. Gerlach*

Kunstwissenschaftler (GfoK): Theoriediskurs, Theorieperformance

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*Norman Paech*

Staats- und Völkerrechtler: Theorie-Diskurs

*Christine Ebeling*

Künstlerin: Schwarz-Weißes Quadrat, Gipfel-Cocktails

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*Thomas Rieck*

Zeichner und Maler: Lachyoga

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Jessica

*Das lebende Logbuch*

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*Susanne Wolff*

*Peter Lohmeyer*

Schauspieler: Lesung

*Silke Peters*

Künstlerin: Foto-Installation, Putz-Performance

*Jörn Müller*

Autor: Text, Theorieperformance

*Hans-Peter Weymar*

Filmproduzent

*Olaf Berg*

*Gerhard Ziegler*

*Maik Frundenburg*

MPZ Medienpädagogisches Zentrum

*Semih Aydinli*

*Dominik Stukenbrok*

*Ole Wendel*

*Bastian Jentschke*

Filmschaffende/Künstler: Dokumentarfilm

*FUSS! (Timo Daum und *Raul Marco Padilla*)

Künstler: Ambientador (Audiovisuelle Performance)

*Heimkind.de*

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*Jan Glebinski*

Fotograf: Fotos

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*Bohahn*

Kampfkünstler

*Lothar Mattejat*

Künstler: SW Film

*Captain Silence*

Performance

*wolfgangphilippi.de*

Trickfilm/Fotografie: Comic zum Projekt

*Alexej Mir*

*Felizitas Schäfer*

Künstler: Rettungsringe und Seeminen

*Gerhard Wendebourg

Medienkritiker: Onlinepublikation

*Steve Reinike*

Musiker und Koch: Verpflegung

*Förderpassagiere/Gäste/Presse: *

* *

*Ferdinant Fux*

Künstler

*Axel Ahl*

Künstler

*Erich Kloth*

Künstler

*Georg Conradi*

Professor für Architektur

*Dierk-Eckhard Becker*

Autor

*Bernd Rosenlecher*

Sprachwissenschafter und Orientalist

*Manfred Hoop*

Hauswerker

*Andreas Baumgart*

Dozent: Interaktiv-Design

*Gregor Hackmack*

Mehr Demokratie e.V., Rettet-den-Volksentscheid

*Boris Hekele*

*Franziska Bassi*

*Julia Eltner*

*Brigitta Klotz*

Projekt Wasserleben

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*Christoph Büch*

* *

*Alexandra Soop*

In Zusammenarbeit mit:

*Gesellschaft fuer operative Kunst & Attac *

vielen Dank an:

die Crew von der *SS.Catherina*

*Floris de Waard* und *Lisa Wohlmeier*

*Skrollan Alwert* (Feuerloescher TV)

Projekt* B-22 *St.Pauli

*Hans Jürgen Zimmermann*

*Baltic Yacht Service*

*MS Stubnitz*

*Peter Boot*

*Europe Sailing*

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Heiligendamm 2007

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Projekt B-22

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weiteres Material unter: http://www.metasynapse.org

weitere Artikel:
G8 Gipfel= G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln
Segeln unter „schwarzer Flagge“ mit der SS Catherina, 40m lang, ex Minenräumer Baujahr 1920, Platz für 45 Tagesgäste, 24 Kojen, Fahrt: Mo. 04. 6, ab Kiel über Rostock zurück nach Kiel 08.06, dazwischen beliebige Touren nach Warnemünde/Heiligendamm
G-8-Kunstaktionismus / Kunstprojekt: G(ebt) 8(cht) Segeln + Kegeln

(Spon) Mach Dich nackig! Am Rande des G-8-Gipfels kommt auch die Kunst nicht zu kurz: Hippies frönen beim „nackten Block“ der Freikörperkultur, Künstler schicken meerseits von Heiligendamm der Kanzlerin Wasserspielzeug. Franziska Bossy war beim Protest-Segeln mit Lach-Yoga dabei.

Gebt-Acht: Kunst unter Segeln vs. G8

v.r.n.l.: Stefan Rinke, Timo Daum, hinten: Norman Paech
Fuhr öfters mal verdächtig nah vorbei. Die Küstenwache als Bundespolizei: Die Liebe zur Kunst war wohl nicht die eigentliche Intention

Kundgebung in Hamburg: Solidarität mit dem G8-Widerstand
Attac-Hamburg / Redebeitrag zum 11. August Gerhard-Hauptmann-Platz: Zur Gewaltfrage G8-Gipfel: Rostock/Heiligendamm. Im Vorwege festzustellen ist, dass die geführten Kriege gegen den Irak und weitergehende Kriegs-Blau-Pausen des Pentagon, als völkerrechtswidrig klassifiziert sind, und die kriegsdominanten G8 Staaten vor dem Hintergrund eines weltumspannenden neoliberalen Korsetts, vorgeprägt durch multinationale Konzerne, gegängelt werden…
Strukturierte Form initiieren

Von Jörn Müller (und Wikipaedia und Leitmotivtext der Bundesregierung) 6.6.2007, SS Catherina/Stadthafen Rostock. Wenn der Schiedsrichter „G8“ sagt, in unkoordinierten Regierungschefs reflektiert, findet man statt Arbeit und Repräsentanz unter Umständen Wachstum. Statistische Verantwortung gilt vom Beobachterstandpunkt im Wachturm unter Umständen betont als Engagement. Segmente für Segmente im Verfall.

Written by medienwatch & metainfo

Januar 23, 2009 at 19:52

Veröffentlicht in

Vermögen in Deutschland zunehmend ungleich verteilt

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korrektur-der-nationalfarben-brehmer-gfok-500
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KP Brehmer | 1970 »Korrektur der Nationalfarben, gemessen an der Vermögensverteilung« Foto: jst|08 Museum-Fridericianum Kassel: Ktlg. 1998, Schwarz = Mittelstand | Rot = restl. Haushalte | Gold = Grosskapital

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21.01.2009
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Neue Studie warnt vor Altersarmut

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Die Ungleichheit bei der Vermögensverteilung in Deutschland ist in den letzten Jahren weiter gewachsen. Bei Anrechnung aller Verbindlichkeiten verfügte das wohlhabendste Zehntel der erwachsenen Bevölkerung im Jahr 2007 über 61,1 Prozent des privaten Vermögens. 2002 waren es noch 57,9 Prozent. Auf das reichste Hundertstel konzentrieren sich allein knapp 23 Prozent des Nettovermögens. Dagegen besaßen die weniger wohlhabenden 70 Prozent der Erwachsenen 2007 nur knapp neun Prozent des gesamten Nettovermögens – rund 1,5 Prozentpunkte weniger als 2002 . Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung von PD Dr. Joachim R. Frick und Dr. Markus M. Grabka.

Nach Berechnung der Wissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) haben etwa zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung netto kein oder nur ein geringes Geld- oder Sachvermögen. 27 Prozent aller Erwachsenen besitzen netto gar kein Vermögen, oder sie haben unter dem Strich sogar mehr Schulden als Eigentum. Diese Anteile haben sich trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs in den letzten Jahren gegenüber 2002 kaum verändert. Die Vermögensunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland haben sich zwischen 2002 und 2007 deutlich vergrößert.

Die Berliner Forscher stützen ihre Vermögensrechnung auf die aktuellsten verfügbaren Daten aus dem sozio-oekonomischen Panel (SOEP), einer repräsentativen Langzeitbefragung. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Schere bei der Vermögensverteilung künftig weiter öffnet. Zwar hätten zahlreiche Geldanlagen, etwa Aktien, infolge der Finanzmarktkrise an Wert verloren. Insbesondere finanzstarke Anleger seien aber oft nicht gezwungen, in der gegenwärtigen Baisse zu verkaufen und damit Verluste zu realisieren.

Dagegen treffe Arbeitslosigkeit häufiger Menschen mit geringerem Vermögen, die dieses im Verlaufe der Arbeitslosigkeit aufzehren. Daten, die zwischen 2002 und 2007 einen deutlichen Vermögensrückgang in den mittleren Altersgruppen in Ostdeutschland anzeigen, lassen Frick und Grabka vermuten, dass die Einführung des Arbeitslosengeldes II diesen Trend verstärkt. Die Regelungen des ALG II dürften „zu einem stärkeren Entsparen im Falle von Arbeitslosigkeit beigetragen haben, da eigenes Vermögen zunächst weitgehend aufgezehrt werden muss, bevor diese staatliche Unterstützung in Anspruch genommen werden kann“, schreiben die Forscher in ihrer Studie, die am heutigen Mittwoch als DIW-Wochenbericht Nr. 4/2009 erscheint. Sie sehen diese Ergebnisse als Indikator dafür, dass das Risiko von Altersarmut wächst, insbesondere in Ostdeutschland. Angesichts sinkender Rentenniveaus werde der Rückgriff auf private Vorsorge und Vermögen im Alter wichtiger.

Zudem dürften die Abgeltungssteuer und die reformierte Erbschaftsteuer „zu einer weiteren Vermögenskonzentration führen und die ökonomische Ungleichheit in Deutschland weiter verstärken“, so die Forscher. Sie halten es für geboten, insbesondere die Ausgestaltung der Erbschaftsteuer erneut zu überdenken, „um das Prinzip der Chancengleichheit in Deutschland zu stärken, denn nicht nur die Bildungschancen werden maßgeblich von der sozialen Herkunft bestimmt, sondern auch die Höhe der erwarteten Erbschaften.“

Die breite Datenbasis erlaubt sehr differenzierte Aussagen zur Vermögensschichtung nach Region, Alter und beruflicher Situation sowie zur Entwicklung in den vergangenen Jahren:

– Anstieg auf durchschnittlich rund 88 000 Euro –
Mit den hochgerechneten SOEP-Daten lässt sich das private Brutto-Vermögen (ohne PKW und Hausrat) in Deutschland 2007 auf rund 8,055 Billionen Euro beziffern. Den größten Anteil daran hatten der Grund- und Immobilienbesitz mit 5,3 Billionen Euro. Die verbreitetsten Vermögensformen waren private Versicherungen und Geldvermögen, über die jeweils etwa jeder zweite Erwachsene verfügt. Dem standen Verbindlichkeiten der Privathaushalte von gut 1,4 Billionen Euro gegenüber. Das Nettogesamtvermögen lag so bei rund 6,6 Billionen Euro.

Damit verfügte jeder Erwachsene 2007 im Durchschnitt über ein individuelles Nettovermögen von gut 88.000 Euro – knapp 8000 Euro mehr als 2002. Dass beide Zahlen indes wenig über die reale Verteilung des Wohlstandes aussagen, zeigt der Blick auf den Medianwert, der die wohlhabendere Hälfte der Bevölkerung von der ärmeren Hälfte trennt: 2007 lag der Median bei einem Vermögen von lediglich 15.288 Euro – ein Anstieg um weniger als 300 Euro oder 1,9 Prozent gegenüber 2002. Zudem beruht der gesamtdeutsche Zuwachs allein auf einer deutlichen Steigerung im Westen. In Ostdeutschland sanken Durchschnittswert und Median. Die Vermögen konzentrieren sich somit zunehmend bei den reicheren Gruppen der Bevölkerung, die insbesondere im Westen leben. So wuchs das durchschnittliche Nettovermögen im wohlhabendsten Zehntel der Bevölkerung von gut 208.000 auf gut 222.000 Euro. Die Angehörigen des reichsten Prozents der Bevölkerung besaßen 2007 durchschnittlich gut 817.000 Euro. 2002 waren es noch knapp 743.000 Euro.

– Wachsende Unterschiede zwischen Berufs- und Einkommensgruppen –
Analysiert man die Vermögensentwicklung nach Berufsgruppen, dann haben Selbständige und Unternehmer das höchste durchschnittliche Nettovermögen. Es reichte 2007 von rund 177.000 Euro bei Selbständigen ohne Angestellte bis zu 1,1 Millionen Euro bei Personen, die mehr als zehn Mitarbeiter haben. Ein beträchtlicher Teil des Vermögens von Unternehmern entfällt auf das Betriebsvermögen. Betriebsvermögen besitzen lediglich 4,4 Prozent der Bevölkerung. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass die DIW-Analyse das Sozialversicherungsvermögen, also etwa Ansprüche an die Rentenversicherung oder an die betriebliche Altersvorsorge, mangels aussagekräftiger Daten nicht berücksichtigen kann. Würde man sie hinzurechnen, fiele der Vermögensvorsprung der Selbständigen kleiner aus.

Beamte des gehobenen oder höheren Dienstes erreichen im Durchschnitt ein Nettovermögen von rund 140.000 Euro. Es folgen Angestellte in Führungspositionen, die durchschnittlich über 119.000 Euro netto verfügen. In diesen beiden Berufsgruppen finden sich am seltensten Personen, die netto kein Vermögen oder sogar mehr Schulden als Besitz haben. Qualifiziertes Fachpersonal, etwa Meister oder Vorarbeiter, besitzen durchschnittlich gut 70.000 Euro. Beamte des einfachen und mittleren Dienstes verfügen über 63.000 Euro.

Facharbeiter oder Angestellte mit einfacher Tätigkeit kommen auf knapp 46.000 Euro. Un- oder angelernte Arbeiter und Angestellte haben im Schnitt 35.000 Euro. In der Gruppe der Nichterwerbstätigen und Arbeitslosen liegt das Nettovermögen bei durchschnittlich rund 51.000 Euro. Menschen ohne Vermögen oder mit mehr Schulden als Besitz sind bei Angelernten und unter Arbeitslosen mit Abstand am häufigsten. Unter den Arbeitslosen wuchs ihr Anteil im Vergleich zu 2002 deutlich an: von 41 Prozent auf 49 Prozent. Rentner und Pensionäre besaßen 2007 netto im Durchschnitt gut 113.000 Euro.

Selbständige und Unternehmer verzeichneten von 2002 bis 2007 auch den höchsten Vermögensanstieg: plus 50.000 Euro bei Selbständigen, die maximal neun Mitarbeiter haben, plus 20.000 Euro bei Unternehmern mit mehr Beschäftigten. Qualifizierte und leitende Angestellte sowie höhere Beamte erreichten kleine Zuwächse. Bei geringer qualifizierten Arbeitern, Angestellten und Beamten schrumpfte das Durchschnittsvermögen dagegen leicht. Deutliche Einbußen erlitten Nichterwerbstätige und Arbeitslose – in dieser Gruppe sank das durchschnittliche Nettovermögen um 13 Prozent oder rund 7400 Euro.

Das gleiche Muster ergibt sich bei einer Analyse, die Vermögen und Einkommen in Beziehung setzt: Das durchschnittliche Nettovermögen der 30 Prozent mit den geringsten Einkommen ging zwischen 2002 und 2007 sogar nominal – also ohne Berücksichtigung der Preissteigerung – zurück. Im mittleren Einkommenssegment stagnierten die Vermögen. Dagegen wuchsen die Vermögen ab dem achten Einkommenszehntel. Wer in der Einkommenshierarchie zu den obersten zehn Prozent zählte, hatte 2007 durchschnittlich 60.000 Euro mehr Vermögen als 2002

– Starker Vermögensrückgang in Ostdeutschland –
Auch im Ost-West-Vergleich ging die Entwicklung der Nettovermögen deutlich auseinander. Während in Westdeutschland die Nettovermögen zwischen 2002 und 2007 von durchschnittlich knapp 91.000 Euro auf gut 101.000 Euro stiegen, sank der Mittelwert im Osten: von rund 34.000 auf weniger als 31.000 Euro. Dieser Rückgang hat nach Analyse der DIW-Forscher zwei Ursachen: Einerseits verlieren Immobilien in vielen ostdeutschen Regionen deutlich an Wert. Andererseits habe die hohe Arbeitslosigkeit dazu beigetragen, dass in den Altersgruppen zwischen 35 und 65 Jahren die durchschnittlichen Vermögen um mehr als zehn Prozent gesunken sind. Dieser Schwund sei „auch sozialpolitisch besorgniserregend“, warnen Frick und Grabka: Arbeitslosigkeit und niedrigere Erwerbseinkommen dürften etlichen Menschen mittleren Alters künftig vergleichsweise geringe Renten bescheren – ohne Vermögenspolster drohe ihnen Altersarmut.

http://www.boeckler.de/320_94199.html

Weitere Informationen:

in: Böckler Impuls 1/2009

Die komplette Untersuchung im DIW-Wochenbericht 4/2009

oder einfacher hier =

Aufsatz / Issue Online herunterladen / Download PDF-Document 430 KB

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medienwatch.wordpress.com

Written by medienwatch & metainfo

Januar 21, 2009 at 21:10

Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm + Mehr

with 7 comments

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Test-Seite (Auswahl)

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“Wir haben keine Veranlassung, die Erzeugnisse der Kunst trotz all ihrer Verschiedenartigkeit und ihres spezifischen Charakters aus der Reihe der Dinge herauszugreifen. Die Erzeugnisse der Kunst sind die Instrumente zur Bearbeitung der menschlichen Emotionen. Das Erzeugnis der Kunst ist das Werkzeug für die direkte oder indirekte soziale Handlung”. Sergej Tretjakov

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Gesellschaft für operative Kunst, GfoK [Einführung]

Gunnar F. Gerlach

Die Gesellschaft für operative Kunst ist ein freier, assoziativer Zusammenschluß von geistigen und gestalterischen Energien und Kräften, denen die Kunst als Präsenten an der Wand und im definierten Kunstraum zu sehr die doppel-moralisch bildungsbürgerliche Attitüde der missverstandenen Macht repräsentiert und ihr desavouierender Nährboden geworden ist. Die eingreifende, operierende künstlerische Erkenntnis und Handlung hingegen in tatsächlichen individuellen und gesellschaftlichen Systemen und Fiktionen ist experimentell eher geeignet gestalterische und reflexive Tätigkeiten zwischen Sinnlichkeit und Reflexion ( die Künste, die Philosophie, der Schamanismus) als konkret heilende Bewußtwerdung und Konstruktive Vergessens-Seinsweise gleichgewichtig zu integrieren. Das zur Tat gewordene Wort und Bild versucht dabei alle möglichen, un-möglichen und para-möglichen Erkenntnisse sinnlicher und theoretischer Differenzierungen sensibel , sensitiv und surreal in einen Prozeß zu überführen, der in den flutenden und fruchtbaren Strom von realistischen und DaDa-istischen Haltungen mündet. Die Operationen sind dabei Ausdruck, Denk- und Sinnbild eines Dreistromlandes von Theorie, Praxis und Traum, die gemeinsam im Fluß sind – fluktuierende Dialektik. In diesem Zusammenhang beruft sich die „operative Kunst“ auf eine wissenschaftliche, historische, philosophische, anthropologiache und kunstwissenschaftliche Verknüpfung und Assoziation, die u. a. von Goya, Courbet und Morris über Tretjakov, Benjamin, Brecht und Breton zu Duchamp, Beuys, Böhmler, Brehmer und Hiltmann führt ( um hier nur einige Namen anzuführen die in dem von Gunnar F. Gerlach (kunst)historisch, wissenschaftlich-philosophischen Diskurs betont werden). Die Gesellschaft für operative Kunst wurde von Gunnar F. Gerlach als Ergebnis seiner philosophischen und Kunstwissenschaftlichen Arbeiten als Dozent, Kurator, Kritiker, Autor und Performer ( u.a. SOFI) 1998 gegründet. Durch das Zusammentreffen und wirken mit Jörg Stange (artbase, Kunst-Notdienst), dem 1997 verstorbenen Documenta-Künstler und Professors KP Brehmer, sowie die Zusammenarbeit mit dem Beuys-“Bruder“ Henning Christiansen und dem „SPUREN“-Herausgeber (initiiert von Ernst und Carola Bloch; Joseph Beuys), Schamanismus-Forscher und Filmkünstler Jochen Hiltmann (Prof. an der HfbK Hamburg; Vize-Präsident) formte sich der Gedanke einer geistigen und gestalterischen Mobilen-Eingreif-Truppe (MET). Die konstruktiven Diskussionen und wechselseitigen Anregungen mit dem Philosophen und Musiker Roger Behrens, sowie Gerlachs und Behrens Philosophie-Lehrer , dem Cassirer-Spezialisten Heinz Paetzold, sorgten dann für die offizielle und inoffizielle ( zum Teil auch namenlose) Konkretion der Aktion. Mittlerweile sind die Generationen übergreifenden Kräfte aus Musik, Kunst, Philosophie, Sozialwissenschaft, Film, Theater, Bühnenbild, Design und Literatur in China, Korea, Japan, Frankreich, Island, Österreich, Schweiz, Dänemark, England, Schweden, Bulgarien, Rußland, Nicaragua und den USA als Operateure auf dem Spielfeld (s. „Mash“ von Robert Altman):

„Erwacht das Erz als Posaune, so liegt die Schuld keineswegs an ihm“ Arthur Rimbaud

„Eigentlich bin ich Surrealist“ KP Brehmer

„Zeichen brauchen Austausch und Austausch braucht Zeichen“ Gunnar F. Gerlach

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FondFoto + Montage: Triptychon = Müller meets Müller 1997 | jst

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http://www.stange.metasynapse.de/

http://www.metasynapse.de/gerlach-stange/projekte/nyartsmagazine

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=25528

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Museum der Gegenwart

Gunnar F. Gerlach: 1969 Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes
https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/30/gunnar-f-gerlach-1969-die-erneute-erwartung-des-eingeborenen-menschensohnes/

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Vortrag von Gunnar F. Gerlach Ort: Gustav Heinemann – Bildungsstätte; Vortrag gehalten im Rahmen einer Tagung der “Erich Mühsam Gesellschaft” (Lübeck) 1996

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Modelle operativer Kunst zwischen Avantgarde und Anarchismus

Überlegungen zum Verhältnis von Kunst und Politik

“Wie lange wollen Sie noch beim ersten Schritt bleiben?” (Joseph Beuys)

Gunnar F. Gerlach

Meine sehr geehrten Damen und Herren, gemäß dem von mir gewählten Titel dieses Vortrages möchte im Folgenden ein Modell der Operativen Kunst in Theorie und Praxis für die gegenwärtige Lage in den bildenden Künsten und der Gesellschaft entwickeln. Neben einer Erläuterung der Begriffe und des Zusammenhanges von Avantgarde und Anarchismus werde ich versuchen meine Thesen zu begründen, was heute eine politische, soziale und revolutionäre Leistung der bildenden Kunst ist und sein könnte. Die Schlußfolgerungen vollziehen sich dann auf der Folie einer problematischen, gegenwärtigen Situation zwischen der Medien – Technologischen Gesellschaft und den Versuchen der Rest-Avantgarden in der bildenden Kunst mit ihnen subversiv umzugehen und zu argumentieren. Die Praxis schließlich unmittelbarer, eingreifender Kommunikations-Akte scheint mir auch zwei Jahre nach Hoyerswerda, Hünxe, Rostock, Lübeck, Magdeburg und Solingen eine adäquate Antwort zu sein, als jede hermetische Gralsuche nach einer wirklich endgültigen und erlösenden Faschismustheorie. In diesem Sinne ist auch eine “House-Aktie” zu verstehen und unterstützenswert: eine aktive Regulation verfehlter Sozial – Politik mit den Mitteln der künstlerischen Arbeit zu leisten.

Wenn über das Verhältnis von Kunst und Politik reflektiert wird, ist meist ein Problem schon übersehen worden: die künstlerische Tätigkeit ist seit der Renaissance auf individuelle Praxis ausgerichtet, die politische Arbeit orientiert sich an dem gesellschaftlichen Gefüge. Selbstdarstellungen und Narzißmen sind unleugbare Tatsachen auf beiden Seiten, haben aber mehr mit Psychologismen und den jeweiligen, medialen Verwertungs-Systemen und ökonomischen Interessen, Marktorientierungen zu tun. Ginge man davon aus, den Freiheitsbegriff ins Zentrum der Diskussionen zu stellen, ergäbe sich hier eine ganz andere, überraschende Verbindung: das historische Ringen um Freiheit markiert das Engagement von sehr vielen gesellschaftlichen Gruppen, aber ganz besonders jenes von Künstlern und politisch denkenden Menschen oder Politikern. So wird auch verständlich, warum in relevanten, künstlerischen und politischen Theorien, Äußerungen und Handlungen der Begriff Freiheit stehts zentral thematisiert wurde. Heinrich Böll formulierte das Problem bereits vor Jahren wie folgt: “Das ist es, was die Gesellschaft mit der Kunst macht: mit dem Markt erdrücken, Freiheiten in Freiheiten zerteilen.” Dahinter verbirgt sich auch latent die Kritik an einer historischen Konstruktion, die am Anfang mit dem schillernden Wort Freiheit lockt, um sie am Ende dem gesellschaftlichen Rahmen, dem Markt, als oberster Rationalität einzuverleiben.Bakunin erkannte dieses Dilemma: “Im System der Materialisten, das allein das Natürliche ist, schafft erst die Gesellschaft, weit entfernt davon, die Freiheit zu verringern und zu beschränken, die Freiheit der menschlichen Individuen.

Sie ist die Wurzel, der Baum der Freiheit und ihre Frucht. Deshalb hat der Mensch zu jeder Zeit seine Freiheit nicht am Anfang, sondern am Ende der Geschichte zu suchen, und man kann sagen, das die tatsächliche und vollständige Befreiung des Menschen das große Ziel, das erhabene Ende der Geschichte ist.” Diese Gegen-Konstruktion zur bürgerliche Logik hat zwei sehr elementare Metaphern bei sich: Wurzel, Baum und Frucht der Freiheit sind auf Natur hingedacht, und die lernende Praxis am Anfang ist Bedingung der Möglichkeit zur Freiheit am Ende zu gelangen. Nach Ernst Bloch ist Freiheit die Möglichkeit zur Auswahl, also zur distinkten und differenzierten Wahrnehmung, als Basis des individuellen Vernunft-, Geschmacks- und Werturteils. Die Wahrnehmung wird so über den Körper gedacht und vollzieht sich über die innere Formung und Vorstellungskraft: Mit dem Körper Sehen, heißt es z.B. für den anderen offenen Werkbegriff bei Franz Erhard Walther. Hand führt zur Handlung. Auch in den Künsten ist es möglich über ein breitgefächertes Handwerk zu verfügen, um sich dem Urteil einseitig klassen- und gruppenspezifischer Geschmacksurteile zu entziehen. Erst der nach Schiller im Spiel zu sich und seiner Freiheit gelangene Mensch, kann mit der Kunst angemessen und frei seine Mittel und Wirkung erzielen. So werden Hand und Handlung zu einer auf Freiheit und Offenheit gerichteten Haltung – politisch wie künstlerisch. Zwei Künstler, haben in Theorie und Praxis in unserem Jahrhundert am deutlichsten und intelligentesten eine Verbindung von sensiblem, künstlerisch-philosophischem Bewußtsein mit politischer Wirkkraft verbunden und gelebt; André Breton, der Kopf der surrealistischen Bewegung, und Joseph Beuys, der erst die Republik und dann die halbe Welt mit seinen Aktionen und Statements herausforderte.

Breton Satz: “Einzig das Wort ist die Freiheit vermag mich noch zu begeistern”, zieht die Konsequenz aus künstlerischer und politischer Theorie und Praxis, Joseph Beuys erkennt das Freiheitsprinzip generell in Akten der formenden und gestaltenden Tätigkeit und thematisiert hier vollkommen logisch gedacht das schöpferische in jedem Menschen als zentrale Frage aller individuellen und gesellschaftlichen Handlungen und Veränderungen: “… denn Kreativität, das heißt Schöpferkraft, die unfrei wäre, wäre ein Widerspruch in sich selbst. Also ist wahre Wissenschaft der Kreativität prinzipiell Freiheitswissenschaft.” Dieser Gedanke führt konsequent zur Vorstellung einer “Sozialen Plastik” der Gesellschaft als einer gestaltbaren Form, als einen in sich arbeitenden, energiegeladenen Organismus. Der schöpferische Widerspruch selbst liegt nach Hegels Dialektik natürlich auch darin, denn nach ihm bewegt sich nur, Trieb und Tätigkeit, was “in sich selbst einen Widerspruch hat”. Dieser Widerspruch ist die Kunst selbst; individuelle Obsession und soziale Wirksamkeit unter einen Hut zu bringen; das ist unlogisch, aber wem es gelingt, der macht wirksame Kunst. Denn Kunst, Können kommt aus dem altmittelhochdeutschen und heißt der Trick oder der Dreh etwas darzustellen. Als eine Spielart der Zauberei galt das Bild oder das Abbild also nicht umsonst als magisch aufgeladen und hatte rituellen Charakter. Mit dem Wandel der Zeiten, wandeln sich die Materialien, Techniken und Wertsysteme und ihre “kommunizierenden Röhren”. Es ist eine historische Tatsache, daß der Kampf um und für Freiheit und Gerechtigkeit eine Leidensgeschichte ist. Hier begegnen sich künstlerisches Bewußtsein und politische Utopie erneut – im inneren und äußeren kreativen Umgang mit dem Leid.

Hier begegnen sich künstlerisches Bewußtsein und politische Utopie erneut – im inneren und äußeren kreativen Umgang mit dem Leid. Religion, von lateinisch religio, bedeutet das “Zurückgebundensein” in frommer Scheu. Was bedeutet dies anderes, als sich seiner eigenen Ein-Gebundenheit im gesamten Netz der Vielheiten in Natur und Kultur bewußt zu sein, die Anderen und Fremden Mitmenschen in ihrem spezifischen So-Sein erkennen und achten zu lernen. Die fromme oder heilige Scheu vor den schöpferischen Möglichkeiten der Anderen ist Bedingung für Dialog und Multilog. Edgar Wind, Kulturhistoriker aus dem Panofsky-Kreis bezieht sich in seinem Aufsatz und gleichnamigen Buch “Kunst und Anarchie” nicht umsonst auf den Begriff der “heiligen Scheu”: “Im allgemeinen fürchten Künstler nicht so sehr den Verlust der Phantasie als ihr Übermaß…/… und doch mit gleicher Stärke, eine heilige Scheu vor der Phantasie, die ihrer Dichtung leben verlieh.” Wind bezieht sich hier auf Goethe und Baudelaires Praxis der innneren Disziplin. Der Begriff der heiligen Scheu stammt von Platon und kein Philosoph hat den göttlichen Wahnsinn der dichterischen Eingebung- z.B. die Welt retten zu wollen – beredter gepriesen als er; und doch hat er ihn mit Argwohn verfolgt. Dahinter steht die Annahme, der Mensch könne durch seine Vorstellungsgebilde verwandelt werden. Und so sah Platon in der Kunst der Nachahmung ein gefährliches Spiel das zu verwerflichen Charakteren führt.

Goethes Aussage, daß, wer keine Religion habe, möge wenigstens Kunst haben, bezieht sich darauf: in Form gebrachte, gezügelte Vorstellungskraft aus dem Inneren für das Äußere als einem sozialen Raum.

Dies entsprach zudem nahezu prophetisch der Entwicklung in unserem Jahrhundert. Nachdem Nietzsche Gott sterben ließ, und damit unverschuldet der Einseitigkeit instrumentalisierter Vernunft das Begründungsfeld ebnete, ersetzte die Kunst die Kirche. Innerlichkeit als Freiheitsbegriff wurde sukzessive abgeschafft. Shaftesburys “inward form” beeinflußte die deutschen Geisteswissenschaftler und Künstler. Herder, Humboldt und Hegel folgten ihr genauso wie Caspar David Friedrich und Phillip Otto Runge. Der Rationalismus, besagte instrumentalisierte Vernunft, gegen die Adorno und Horkheimer mit ihrer kritischen Theorie u.a. ankämpften, führte nun in den Terror von Industrie, Technologie, der Kultur-Industrie und ihrer Agenten. Von ihnen leitet sich der gegenwärtige Verdummungs- und Abstumpfungsfeldzug in den Mediengesellschaften ab. Kultur-Technologie ersetzt die Reflexion über eine Korrelation und Relationalität von Form und Inhalt durch technologische Lösungen in einer Kommunikation, die den vom Inhalt befreiten Diskurs über abstrakte Zeichen produziert. Diese Art der instrumentalisierten Vernunft macht KZ´s erst denk- und vorstellbar; losgelöst von innerer Formung, Emotion und Reflexion wird alles einfacher. Technische Lösungen waren noch nie das Problem der Menschheit. Die ökonomischen, emotionalen, ethischen und ästhetischen Probleme sind jedoch bis heute einer Verflüssigung nicht viel näher gekommen. Und so, wie die in ein übergreifendes Herrschaftssystem eingebettete Religion als Kirche in ihr emotionales Gegenteil geführt wurde – von deren inneren Schau als Befreiung zur veräußerlichten, bloßen Form als Unterdrückungs- und Machtinstrument, hat sich auch die Funktion der Künste für die Gesellschaft gewandelt, Museen sind heute Staats- und Markt-Kathedralen ökonomischer, und damit politischer, Kräfte.

Mit ihnen schreibt man die Geschichte des Kapitals auf perfideste Weise fort. Sie repräsentieren nicht mehr Erkenntnisse der philosophischen, sozialen und ästhetischen Reflexion, sondern ein Wertesystem von Shareholder Values, und könnten auch “Dow Jones Memorials” oder “Gebäude zum Dax” genannt werden. D.h. auch: der Begriff postmoderne Willkür ist schon wieder ein Gespenst, denn willkürlich ist da nichts. Nur sind es nun die Werte des angeblich freien Marktes, die den Tausch eines vermeintlich bohemiantischen Lebensgefühls gegen Börsenaktien tauschen lassen. Abstraktionswert Geld gegen einen seiner Inhaltlichkeit, Geschichtlichkeit und Geistigkeit beraubten Geschmackswert. Aber über Geschmack läßt sich gerade deshalb köstlich streiten, weil Geschmacksurteile abhängig sind von der Freiheit zur Auswahl, und die ist nun einmal bis heute eine Frage der ökonomischen Möglichkeiten. Geschmacksfragen sind im heutigen Jargon Fragen der Schichten und Zielgruppen – Also doch: Klassenfragen. Aber die Hoffnung, die in der Kunst sich manifestiert, ist auf freie Entfaltung des frei entfalteten Individuums gerichtet, daß sich seiner gesellschaftlichen Bedingt- und Verhältnismäßigkeiten sensibel und intelligent bewußt ist. Freie Assoziation der frei Assoziierten, so hieß es bei Karl Marx immer so schön. Der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Aby Warburg hat nicht von ungefähr seinen berühmten Bilderatlas zum Fortleben der Antike “Mnemosyne” benannt. Mneme ist der aus dem griechischen stammende Terminus für Gedächtnis, Erinnerung. Die mythologische Gestalt der Mnemosyne, Tochter des Uranos und der Gäa, die von Zeus geschwängerte Mutter der Musen; der Künste also. Sie ist die Personifikation von Gedächtnis und Erinnerung. So wird die Betrachtung der Kunstentwicklung bei Warburg aus dem lebensnotwendigen “Zurückgebundensein” an Gedächtnis und Erinnerung gleichzeitig zur Dokumentation einer Leidgeschichte der Menschheit.

Es ist das Ringen um Freiheit und Ausdruck, daß in jeder Gesellschaft ständig bedroht ist. Besonders dann, wenn art bzw. kunstferne Kategorien ihre erkenntnistheoretischen und praktischen Ergebnisse negieren und als Frage von Angebot und Nachfrage in ein heuchlerisches System transformieren. Um Kunst als Basis, als geistige Ernährungsgrundlage verwirklichen zu können, bedarf es einer Gesellschaft, die eine auf historischer Wahrhaftigkeit basierende Ethik besitzt. Dann könnten nicht nur emotionale, ethische und ästhetische Konzeptionen zu Geschwistern werden. Gesellschaftliche Gestaltung könnte aus der Unmittelbarkeit individueller Formung und seinem Anrecht auf Ausdruck zu einem verwirklichten sozialen Körper wachsen. Der sich seiner Selbst- und Fremdverantwortung bewußte Mensch würde über seine innere Proportionierung im Multilog mit den Experimenten und Ergebnissen der Anderen Mitmenschen ins Offene und Freie aus Vertrauen gehen können. Die Entwicklung einer als Unterstützung für ein soziales Projekt gedachten “House-Aktie”(*) ist an dieser Stelle eine glückliche Übereinkunft von moralischer Phantasie, künstlerischer Innovation und konkreter Hilfeleistung vor Ort. Gunnar F. Gerlach

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(*) “Hausaktie, House-Aktie” Ateliernotstand = (symbol. + aktive) Hausbesetzungen° – Projekte: Martinistrasse + Essenerstrasse (ehem. Rüstungskomplex, Kammerspiele Probebühne etc.) Mappenwerke: „Wasseraktie“,  „Haus des Widerstands“ 1991/96 (jst – gfg – gfok)

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Stipendiaten,  Kunsthaus Hamburg 2007, Kulturbehörde

Gebrauchinformation

PDF Katalogtext Gunnar F. Gerlach_2007

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https://medienwatch.files.wordpress.com/2008/11/bowler-gfok-medienwatch3.gif?w=700

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 Andreas Kreul, Kunsthalle Bremen 1998 | Richard Hamilton | Gunnar F. Gerlach | (Kontaktbogen) Fotos: Jörg Stange

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Richard Hamilton: Die Welt neu ordnen

https://medienwatch.wordpress.com/richard-hamilton-die-welt-neu-ordnen/

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[Haus des Widerstands°]

https://medienwatch.wordpress.com/%E2%80%9Ehaus-des-widerstands-aktive-archive%C2%B0/

Übersetzungsformen der Moderne (Auszüge)

Morsetext: Materialien + Katalog “Aus der Eisenzeit” etc.

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Klimaforschung

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| Gesellschaft für operative Kunst | Society of operative Art | | Segeln & Kegeln = Spiegelbericht | Gebt 8(cht) zum Segeln und Kegeln | gfok |photos/kunst-trifft-g8/

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mattejat-gfok-gerlach-stange.jpg

Kurzfilm auf ARTDOXA – Gebt 8 – Segeln & Kegeln

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Peter Lohmeyer liest aus „Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger G8 / GfoK- Projekt: „Gebt 8(cht) zum Segeln und Kegeln“ auf der SS Catharina 2007 vor Heiligendamm

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G8-Projekt

G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

Kunst trifft G8

[Heiligendamm 2007 mit einem Zweimaster unterwegs zu den „Heiligen am Damm“]

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„Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto „Seefahrt tut not“ waren wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Malerei, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufgebrochen — und zwar zu den „Heiligen am Damm“. Der Zeitpunkt war der 4. bis 8. Juni 2007, mit dem zweimastigen wunderbaren Segelschiff – der SS Catherina“. Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange, Kurzfilm von Lothar Mattejat (Kurzfilmfestival: Metropolis-Kino + St. Pauli Stadion + Kurzfilmtage Köln)

http://www.flickr.com/photos/kunst-trifft-g8/

Der Hauptfilm:

G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

Hans-Peter Weymar

(Lichtmess-Kino, Matinee Rote Möwe)

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Film in besserer Auflösung: (Mattejat)

http://www.lotron.de/segelmasterfinal/movie.html

weitere Projekte auf metasynapse.de

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»Die Wasseraktie«

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metasynapse.de = „Die Wasseraktie“ artbase

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G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

“Diese alte Schachtel, die Vernunft, hatte schließlich so restriktive Formen angenommen, daß der Geist im Laufe der letzten Jahre gegen sie auftreten mußte.” René Crevel

Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto “Seefahrt tut not” wollen wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufbrechen – und zwar zu den „Heiligen am Damm“ [..] =
https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/15/gebt-8cht-zum-segeln-und-kegeln/?preview=true&preview_id=235&preview_nonce=965b249a4b

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Am 5.12. spendiert die AG Energie kostenlose CO2-Zertifikate

Anlässlich des Klimaaktionstages im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen lädt Attac Berlin zum Kegeln ein. Mit jedem CO2-Ausstoß können 9 niedliche Pinguine von ihrer Eisscholle gekegelt werden. Fieß? Macht nix! Schließlich winken satte Gewinne in Form von Sonnencreme und Eisbonbons. Ein Zertifikat gibt’s gratis dazu. Und wer besonders erfolgreich ist, qualifiziert sich zum “Helden des Klimawandels”.
http://www.klimagipfel2009.de/attac-berlin-ag-energie-bowling-for-copenhagen/

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Manifeste für die Kunst

»Schluss mit dem seichten Kunst-Geleier: Manifest trifft Party … wie es ausgeht – werden wir sehen und hören«http://manifeste.twoday.net/

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metamemo

Der Barbar als Kulturheld – Bazon Brock III : gesammelte Schriften 1991 – 2002 ; Ästhetik des Unterlassens, Kritik der Wahrheit – wie man wird, der man nicht ist.
http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=17&sectid=1085&highlight=unterlassens#sect

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Meta-Memo(s): Eben als… etc.

Eben als…

er betrachtete, im Geiste, eines der Geschenke seines Freundes, daß vordergründig genommen eigentlich kein Geschenk im Sinne des Schenkungsgedanken war. Auf ein Gefühl bezogen und gedacht, das einfach nur erfreuen sollte, sondern der „Doppelbödigkeit des Objektes“ eine andere Bedeutung innewohnte, als ein Geschenk in gewöhnlichem Sinn. Ein schlichtes Schränkchen, sehr wahrscheinlich für Badezimmer entwurfen und seriell produziertt, löst erst jetzt, etwa ein Jahr später erneut weitergehende Assoziationen aus, die in sich genommen Anlaß genug bergen, – die Gedanken und die Kette ihrer gestrigen und gegenwärtigen ansatzhaften Deutungen, als ein Antrieb zu nehmen und weitergehende Reflektionen zuzulassen. Jedem Gegenstand wohnt diese Möglichkeit inne. Hier, handelt es sich um ein kleines Hängeschränkchen, rund 60X40X20 cm klein oder groß, welches auf den ersten Blick, äußerlich nicht gleich offenbart, für welche Art künftigen Inhalt’s es denn erfunden wurde. Beim Koffer hingegen wüßte man es gleich. Das stimmt natürlich nur an Oberfläche des Begriffs, kennt man die anderen Koffer, – wie bei Joseph Beuys, oder Boltansky fällt ihm ein… Meer
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/06/eben-als/

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Pressemitteilung.
Gesellschaft für operative Kunst (Gunnar F. Gerlach + Jörg Stange) Society for operativ Arts demonstriert am 31.05.000 ab 20.00

„Operation in Production – Revolution Triple O[P]„

Nach den Ein-Stellungen und Aktionen „ero[t]ica toxicologia“ (Künstlerhaus Weidenallee, Februar 2000) und „Re:Duchamp“ (Kulturbahnhof Bremen, Lubelsky Galleries New York, etc.) nun der dritte Teil eines An- und Um- und Drunter- und Auf-Liegens, Stehens und Handelns in der Anderwelt.

Auf der Basis einer von dem Kunstwissenschaftler, Dozenten und Kurator, Gunnar F. Gerlach, erarbeiteten Theorie, gegenwärtig sich logisch und kohärent entwickelnder Prozeße, im neu zu definierenden Kontext der Kunst ( auch im Sinne einer anonymen Kunst-Produktion mittelalterlicher Mönche bis hin zu u.a. Gustave Courbet, William Morris, Marcel Duchamp, Sergej Tretjakov, KP Brehmer und Joseph Beuys), die ihre spezifische historische Verankerung besitzt, stellt sich seit der unfreundlichen Übernahme von Wort und Bild, durch Medien- und Militär-technologische-Strategien nunmehr die Frage, nach dem Eigentlichen der Kunst in Gegenwart und Zukunft. [..] mehr
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/06/eben-als/

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Zeitzeugen, Parallelraum:

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/23/rede-von-franz-straus-tagung-der-csu-landesgruppe-in-sonthofen-1974/

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Was ist ein Medium?

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/16/formlabor-was-ist-ein-medium/

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prominenz-e-kreuz-gfok-stange700

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“Und wenn eine Tatsache menschenfeindlich ist, den Menschen verletzt, dann leugnet er sie sogar. Das ist der sogenannte Antirealismus des Gefühls . . . Das ist eine sehr kollektive Arbeit, die wir hier machen, es gibt Stücke von ganz verschiedenen Filmemachern und Autoren, Schlingensief ist dabei. Aber alles, was ich mit dieser Organisation der dctp nun seit 21 Jahren mache, setzt eigentlich etwas fort, was mal ein Buch war, das ich mit Oskar Negt schrieb, “Öffentlichkeit und Erfahrung”, 1972. Wir antworteten damit auf das, was Habermas in “Strukturwandel der Öffentlichkeit” schrieb. Uns ging es um den Erfahrungsbegriff, wie nehmen Menschen etwas auf – das mag ja so objektiv sein, wie es will, aber objektiv sind auch die Emotionen der Menschen, die Antworten. Das ist eine Öffentlichkeits-Theorie, an der ich nach wie vor sehr hänge. Dass es Öffentlichkeit geben soll, und zwar unter Anwesenden”

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Hier gehts weiter =

http://www.sueddeutsche.de/kultur/522/470073/text/

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KUNST IM HARTZ, mit der wir die Ausstellung ARKADIEN AUFRÄUMEN in den Räumen von BauArt beschliessen.
Den Auftakt wird der Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach mit einem kurzen Einführungsvortrag machen, in dem er über das Bild Arkadiens in der Kunst, über Landschaft, Paradies und sozialutopischen Anspruch referiert. Ebenfalls eingeladen sind die Künstler Filomeno Fusco und Malte Willms, die beide in vollkommen unterschiedlicher Weise an Schnittstellen gesellschaftlicher Strukturen arbeiten, welche hier im Fokus stehen. Es geht um Fragen und Kriterien, die bestimmend sind für das Betriebssystem Kunst in Bezug auf das
gesellschaftliche, das heisst hier explizit auch individuelle Problem des Ausgeschlossenseins (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/category/bauart-arkadien-aufraumen/

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metameo

Land schafft — wer oder was?

…Bei Arbeiten wie Meditationswand — Landschaft (1969), auch Landschaft, imaginär (Grünkeil auf Wand) genannt, und Landschaft 2 (1969) war nun keineswegs daran gedacht, den Betrachter ‘die Augen nach innen kehren zu lassen’. Der tätige Betrachter war gefordert, nicht der ‘Bruder Innerlich’. Trocken berlinerisch hatten vordem die Bilder-Prediger ihre Abfuhr bekommen: “Mensch, jeh in dir!” — “War ich schon. Ooch nischt los.”
Von seiner Idealen Landschaft [1968] hat Brehmer eine “Volksausgabe” verfertigt. Wenn er zudem eine “Museumsausgabe” herstellte, war damit nahegelegt, an den kunsthistorischen Typ ‘ideale Landschaft’ der Malerei zu erinnern, wie ihn etwa Claude Lorrain repräsentiert. Solche ‘ideale Landschaft’ ist aus Versatzstücken zusammengesetzt — interessanterweise hat sie keine Entsprechung in der außenweltlichen Realität, sondern allein in der Vorstellung der Maler und der Betrachter. Ihre Elemente waren Kulturepochen, deren Ideale in dieser Landschaft übernommen wurden, im besonderen der Antike.
Menschen tauchen darin vergleichsweise nur als Statisten auf, in Beziehung zu einer Idealarchitektur und zum mythischen Arkadien, auch das ist kein historischer Ort. Für einen Kosmos, nicht nur für einen bestimmten Ausschnitt einer ‘Gegend’ oder der Welt steht die ‘ideale Landschaft’; sie ist Paradigma für die Einheit von Mensch, Natur und Kultur.

Auszug aus: Sicht-Agitation! Schlüsselbilderr und Bilderschlüssel, Prof. S.D. Sauerbier, KP Brehmer “Alle Künstler Lügen” , Katalog / Museum Fridericianum, Kassel 1998

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-sauer.html

https://medienwatch.wordpress.com/942/

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Altonaer Museum:

…Mojib Latif u. Gunnar F. Gerlach = Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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DADA-Ethik

…Da eine erhebliche Vakanz, im Regierungszirkel, als temporäres Macht-Vakuum durch multiple Verfehlungen zu erwarten ist, gilt es für die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. Denn die damit einhergehenden Änderungen, sind überraschend positiv und könnten einen surrealen Kulturschock auslösen. Die Ergebnisse sind dem Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Kein wirkliches Arkadien – der schrittweisen Annäherung soll Tribut gezollt werden (…)

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/02/ende-der-akzeptanz-ethik-seminare-fur-bad-politics/

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Et in arcadia lego!

Hafencity ohne Hafen. Hatte man nicht schon den Versuch unternommen, die alten Segelschiffe aus dem Museumshafen Neumühlen in den Sandtorkai zu schippern? Eine Via Nostalgia, um den Charme des zukünftigen Hafen-Paradieses zu steigern. Nun wurden sie wieder zurückgepfiffen. Der Ort ist wieder Hafenlos.

Es bleibt beim vielzitierten „Würfel-Husten“. Die frischgebauten Kästen in Reihe drei und vier lassen nur noch einen Kommentar zu: „Et in arcadia lego!“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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ARKADIEN II der etwas andere (ELB) Spaziergang

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/arkadien-ii-glas-loffel-sand-elbspatzirrgang-09/

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Film/Fotos: Jörg Stange, gfok

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Altonaer Museum: noroomgallery präsentiert Arche & Archive ein Klimaabend

mit Klimaforscher Mojib Latif und Gunnar Gerlach

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Kiör | Hamburger Waschhaus: Bitte nicht waschen…

https://medienwatch.wordpress.com/kior-hamburger-waschhaus-bitte-nicht-waschen%E2%80%A6-ohne-kunst-und-kunstler-%E2%80%9Csammlung-ebeling%E2%80%9D/

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Nachrichten aus dem Netz: Erderwärmung made by men + Kunstwissenschaft ist Klimaforschung etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/12/sz-nachrichten-aus-dem-netz-erderwarmung-made-by-men/

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II Teil Gunnar F. Gerlach KP Brehmer Frise gfok | Fragment
medienwatch.wordpress.com Sichtbar seit 27.04 2010
Uploaded: April 1, 2010 at 12:46 pm
Author: medienwatch
Length: 00:04:47
Rating: 5.0


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„die neue mitte“
grafiken von stefan waller

einführung: gunnar f. gerlach
[gesellschaft für operative kunst]

http://www.blockbau.org/seiten/2000.html

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Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurszo: Wildnis – Wermut – Wissenschaft

Meisterabend (Ausstellung, Gespräch, Musik, Trinken, Video)

Die Frage nach der Abhängigkeit von Forschungsgegenstand, -ergebnis und ökonomischer Abhängigkeit wird ins Voraus gesetzt. Gesetz ist die Willkür der Betrachtungsweisen von Wildnis (Dschungel, Natur) und Wissenschaft (Ordnung, Kultur). It will be …

Teilnehmer: Gerlach / Jurzso / GfoK*
* Gfok ist: Gesellschaft für operative Kunst, im vorliegenden Fall mit folgenden Operatoren: Jörg Stange, Corinna Korth, Maja Mos, Hannes Wienert, Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurzso
http://www.puzzelink-evidenz.de/167.html

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Gunnar F. Gerlach – Ralf Jurzo – Corinna Korth – Maja Moes – Jörg Stange – Hannes Wienert es spielt MAO (Multiples Anästhesie Orchestra) [Video: Udo Herzog] In Zusammenhang mit puzzelink_evidenz. 3.8.2001 BITTE/DANKE: Gesellschaft für operative Kunst

http://video.google.com/videoplay?docid=-2270732651617375454# www.metasynapse.de

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http://www.metasynapse.de/stange/projekte/wissenschaft.html


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Gunnar F. Gerlach
OHNE METAPHER – KP Brehmer, oder:
Wie einer auszog „ein bißchen über das richtige Leben“ zu lehren

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-gerlach.html

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11.07.2007 | Blau – Zimmer für Kunst und andere
1. Nachbereitungs-Vorstellung (Filme, Konzept, Erfahrungs-Berichte, Dokumente und Gespräche) über das Projekt: „G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln“
veranstaltet vom 4.-8.Juni 2007 vor den Heiligen am Damm von der „Gesellschaft für operative  Kunst“
(Idee/Konzept: Gunnar F. Gerlach / Jörg Stange; Mitorganisation: Silke Peters)

http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/PROG07.html

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Gängeviertel

Gunnar F. Gerlach
Prof./Doz. f. Kunstwissenschaft und philosoph. Ästhetik; Freier Kurator und Autor; Gründungs-Präsident der „Gesellschaft für operative Kunst“

Die sozialen, künstlerischen und politischen Aktivitäten im und für das Gängeviertel folgen mehr als einem Gebot der Vernunft. Nach jahrzehntelangen, fatalen Kahlschlägen in sozialen, bildungsbezogenen und künstlerischen Bereichen und Milieus durch eine ein-dimensionale, pseudo-bürgerliche, neo-liberalisierte und ökonomisierte Politik der Hansestadt Hamburg (aller bürgerlichen Parteien, mit Ausnahme der Linken, die noch gar nicht beteiligt waren und wurden) – die durchaus als postmoderne „Strategie(n) des Vergessens“ (Burghart Schmidt: Philosoph, ausgebildet u.a. von Ernst Bloch) nagativ-dialektisch bezeichnet werden muss – zeigen die am Projekt intensiv Beteiligten und Künstler aus allen Alters-, Sozial- und Berufsschichten uns nicht nur den Mangel an Bewußtsein städtischer Planungen,  der Politik und Ökonomie aktiv auf, sondern setzen mutig und durchdacht neue Maßstäbe für realistische und notwendige Eingriffe (Operationen), soziale Kompetenz (Vernetzungen heterogener Interessensgrupen) und historische Reflexivität (Denkmalpflege, Sozialgeschichte, Stadtidentität etc.). Allein in den letzten vier Wochen zeigen sich die künstlerischen Arbeiten, Ausstellungen und Performances auf einem stetig wachsendem Niveau. Dieser hoffentlich gelingende Geist- und Leib-Einsatz schreibt eine Geschichte fort, die mit den hehren Namen von Ernst Bloch, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse (etc.) und Joseph Beuys verbunden ist: die „Soziale Plastik“ und der „erweiterte Kunstbegriff“ aus dem „Geist der Utopie“ (EB), die doch Realismus meinen,  fragen eben evolutionär-revolutionär in Permanenz: „Wie lange wollt ihr noch beim ersten Schritt bleiben“ (JB)…

Den ‚Be-Spielern und Kunst-Setzern‘ des Gängeviertels ist hier ein nächster Schritt gelungen und ihnen ist zu wünschen, „Das Prinzip Hoffnung“ (Ernst Bloch) weiter in human stadtveränderdne Projekte und Projektionen mit aller Kraft und Energie umsetzen zu dürfen und zu können. – „Der Moment ist günstig“ … Oktober 2009

http://das-gaengeviertel.info/support/unterstuetzer.html

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polnischebiinde-gfok-medienwatch5002

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Morsemanko:

Die [Option der Oper°]

Randnotizen: Diskursives Morsemanko [Fraktale zum FraGen°]
https://medienwatch.wordpress.com/morsemanko-die-option-der-oper%C2%B0/

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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund°

Wagner.
Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren,

Ist ehrenvoll und ist Gewinn;

Doch würd’ ich nicht allein mich her verlieren,

…Weil ich ein Feind von allem Rohen bin.
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben Ist mir ein gar verhasster Klang;
Sie toben wie vom bösen Geist getrieben, Und nennen’s Freude, nennen’s Gesang «..»

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/14/deutsche-rebe-schuttelfrost/

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Diskurs | Kunst + Politik

Roger Behrens: Gegen Ohne Für

Thesen und Notizen zur Podiumsdiskussion am 19.09.2009 in Hamburg.

»Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung«. Karl Kraus, ›Pro domo et mundo‹, in: ›Die Fackel‹, 13. Jg., Heft 315 / 16, 26.Januar 1911, S. 32

Geht es um das Verhältnis von Kunst und Politik, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation, kommt man um eine kritische Spezifizierung der damit verhandelten Begriffe nicht herum; problematisch, aber unvermeidbar ist dafür eine zunächst abstrakt allgemeine Infragestellung der Begriffe (»Was ist Kunst?«, »Was ist Politik?«, »Was ist Gesellschaft?« etc.).
Kunst ist ein soziales Verhältnis; und wie jedes soziale Verhältnis kann sie nur dialektisch bzw. in ihrer Dialektik begriffen werden. Dazu gehört als wesentliches Moment, dass es keine positive Definition der Kunst gibt:

http://spektakel.blogsport.de/broschur/roger-behrens-gegen-ohne-fuer/
http://www.glanzundelend.de/konstanteseiten/krausprodomo.htm

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weiterführendes Material:

http://spektakel.blogsport.de/
http://phase2.nadir.org/rechts.php?register=autorin&wert=KERSTIN%20STAKEMEIER&seite=6

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Esther Leslie: Walter Benjamin, Politics, Aesthetics

http://www.rebelart.net/diary/esther-leslie-walter-benjamin-politics-aesthetics/002117/

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metatip(p)

siehe Blake-River-Group | readymade, Cone Edition = Fluxus-Abstract° [::] + [::] + [::]

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Diese Seite wird erweitert: Letzte Änderung am 22.05.2010

Written by medienwatch & metainfo

Januar 15, 2009 at 10:31

Veröffentlicht in

Recherche | Wirtschaft | Politik | Kultur & Projekte (operativer) Kunst | etc.pp

with 5 comments

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.Johann Wolfgang von Goethe

Ein teuflisches Projekt

Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft

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Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

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GASTRONOMIE | 11.12.1972 / 2011
Kaviar für (Dr)alle
Französische Feinschmecker mokierten sich über ein linkes Lokal in Paris, in dem die Gäste den Preis des Verzehrten selbst bestimmen.

[..] Die Beziehung zwischen dem Geld, dem Gast und seinem Menü erläutert er auf der hektographierten Speisekarte. Darauf empfiehlt er einen Basis-Preis von acht Franc (Menü plus Wein) für jeden, der weniger als 1100 Franc, etwas mehr als den französischen Mindestlohn, verdient und fügt auch gleich hinzu: „Aber das Prinzip ist, daß jeder seine Mahlzeit im Verhältnis zu seinem Einkommen bezahlt.“ [..]

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Monty-Python-Sketch „Fußballspiel der Philosophen“

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Hirnforscher

„Schule produziert lustlose Pflichterfüller“

Interview | Karin Riss, 15. April 2012 18:20 (Entschleunigtes Lehren)
Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen
Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther

TEXT + VIDEO Hier

[::] Nächste Bertelsmannstudie kommt bestimmt! Da wird im Text der B-Faktor sichtbar. Was dann letztlich von den Vorstellungen Hüthers tatsächlich umgesetzt würde steht auf einem ganz anderen B-Blatt. Es gilt ersteinmal die „Poolposition“ weiter auszubauen… Da gibt es Stiftungsgemäß viel abzusahnen die Mittel für die Bildung können über diesen argumentativen Vorstoß drastisch gekürzt werden?:
Gerald Hüther: „Es hat ja noch gar keiner unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerechnet, was das später einmal alles kostet, wenn ein einzelner, mutlos gewordener Mathematiklehrer es fertigbringt, jedes Jahr zwanzig Schülern die Lust an Mathe zu versauen“ etc.pp(p)

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Die Welt: Staaten im Würgegriff von Finanzmafia und Politik
https://medienwatch.wordpress.com/2011/06/02/die-welt-staaten-im-wurgegriff-von-finanzmafia-und-politik/

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BLAUzimmer Buchvorstellung: Valeska Gert (1892-1978) von Wolfgang Müller

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RAPID RABBIT – BESCHLEUNIGTE BILDWELTEN

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Rüstungsfirmen:

Waffen bauen, Sprache säubern

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„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.“ (Karl-Theodor zu Guttenberg bei seiner
Abtrittsrede, 2011)
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„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.“ (Star Trek 2 – Der Zorn des Khan, 1982)

vergl. Hoax Hier

Guttenberg etc.: Geistiges Eigentum zur freien Verfügung

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Ai Weiwei (Verhaftungswelle in China)

1[::]2 [::] 3[::]

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https://medienwatch.wordpress.com/2010/12/07/annan-rettet-assange-oder/

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meta-memo

Rechen-Demagoge Strauß: Geldscheine F. J. Strauß Staatsverschuldung: 35 Milliarden 1979 „Höchster Berg Deutschlands – weitergerechnet:  da wo keine Flugzeuge mehr fliegen“…

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“ =>[::]<=

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„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden!“

Sören Aabye Kierkegaard

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Last-Limbus: „Die Geschichte verlappt sich“

Rede von Franz Josef Strauß: Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen 1974

MEMO Franz J. Strauß

(…) Der zweite Komplex, der die Öffentlichkeit natürlich stark in Anspruch nimmt, ist nicht einmal so sehr die Inflation als die Angst vor der Arbeitslosigkeit, vor einer allgemeinen Wirtschaftskrise, dann, wenn man dahinter die Inflation sieht – natürlich die beiden sind ja irgendwie kausal miteinander verbunden -, und dann spielt wahrscheinlich auch eine wachsende Rolle, die dem einzelnen noch nicht genug ins Bewußtsein gedrungen ist, die unaufhaltsame Zerrüttung der Staatsfinanzen. Die Zahl 60 Milliarden stimmt schon nicht mehr. Gestern sprach man in Bonn schon von 70 Milliarden im Zusammenhang mit der Sanierung der Rentenversicherungsträger, mit der Sanierung der öffentlich-rechtlichen Krankenkassen, mit der Sanierung der Nürnberger Bundesanstalt, die ja natürlich ihre Mittel dafür ausgegeben hat, daß eine Lehrerin Computerrechnerin werden kann, um dann später wieder Mittelschullehrer zu werden, um vielleicht auf Fußballtorwart umsteigen zu können. Das ist natürlich jetzt übertrieben dargestellt. Wir haben also hier -auch wir selber – die Dinge überzogen. Wir müssen jetzt demgegenüber als die Partei der Solidarität, der Seriosität und der Wirklichkeitsnähe dastehen. Das kommt viel mehr an, als wenn wir jetzt nur sagen: Vermögensbildung und da diese Reform und dort jene Reform usw. Da sitzen wir im falschen Dampfer, der Dampfer ist weg. Wir haben uns ja weitgehend also wieder aus dem Dampfer herausbegeben, aber wie ich gestern festgestellt habe, noch nicht ganz.
Zur Taktik jetzt: Nur anklagen und warnen, aber keine konkreten Rezepte etwa nennen. Da bleibt uns auch der Blödsinn erspart, wie wir ihn mit den 3 Milliarden erlebt haben. Der Kohl hat recht. 3 Milliarden sind zu wenig. Der Stoltenberg hat auch recht, 3 Milliarden sind zu viel. Nicht einmal, ob wir es an einem Punkt ansetzen, sondern es ist überhaupt jetzt alles falsch, was man tut. Wir haben eine Situation herbeigeführt, wo jedes Rezept, je nachdem, auf welche Wirkung hin man es untersucht, einfach falsch ist. (…)

(…) Für uns heißt die Summe, dieses Europa kann nicht gesund werden, wenn die Bundesrepublik nicht wieder wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch, militärisch ein Stabilitätsfaktor erster Ordnung wird. Wenn das von der Bundesrepublik wieder ausgeht. Das kann aber nur ausgehen, da bin ich jetzt wirklich am Ende, wenn die Krise so stark wird, daß aus der Krise ein heilsamer Schock erwächst und damit die Bereitschaft, die Konsequenzen aus dieser Zeit auch tatsächlich auf sich zu nehmen. Sonst läuft sich jeder Kanzlerkandidat tot. Und darum hat es auch gar keinen Sinn, wenn wir jetzt in den nächsten Monaten uns überlegen, wer ist am telegensten, wer wirkt am besten, wer hat nach der Umfrage von Wickert, Infas oder wie die da alle heißen, die meisten Chancen. Es ist alles belanglos oder cura posterior, zuerst müssen wir wissen, was machen wir, wenn wir hinkommen, mit diesem Staat. Und das nächste ist dann, wer ist geeignet, diese Maßnahmen glaubhaft an die Spitze einer aktionsfähigen Regierungs- und Parlamentsgruppe dann auch tatsächlich durchzuführen (…) zitiert aus Bernt Engelmann. Das neue Schwarzbuch: Franz Josef Strauß. Köln 1980

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Rede von Franz Strauß auf der Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen am 18./19.November 1974 (ehemaliger Minister und Ministerpräsident Bayerns)

http://www.gavagai.de/zitat/politik/HHC72R.htm

Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974 =>[::]<=

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Achtung Kostenfalle:
Vorkasse beim Arzt und in der Apotheke sind riskant.
Ab 1. Januar gelten beim Arzt, und in der Apotheke andere Regeln: Statt Sachleistung kann jetzt beim Arzt direkt auf Rechnung bezahlt und in der Apotheke kann ein wirkstoffgleiches Medikament gegen Zahlung der Mehrkosten gewählt werden. Doch Vorsicht: Die vermeintliche Wahlfreiheit, kann schnell zur riskanten Kostenfalle werden. Über 600.- EUR kann dann der Besuch beim Radiologen kosten. Immerhin noch rund 250.- EUR sind es dann im Schnitt beim Internisten. Und wie im Spielcasino geht’s in der Apotheke zu. Auf bis zu 90 Prozent des Arzneimittelpreises bleiben die Patient/innen sitzen. Was die Krankenkasse wirklich beim gewählten Medikament erstattet, weiß nicht einmal der Apotheker. Weiterlesen: Vorkasse beim Arzt PDF Flyer-Kostenfalle-Vorkasse

https://medienwatch.wordpress.com/ver-di-vorkasse-beim-arzt-achtung-kostenfalle/

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„Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern und 2. das Menschengemässe aufbauen“ Joseph Beuys 1985 | Foto/Objekt; gfok,jst,gfg. => [::]

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Lesetage ohne Vattenfall

UMWELTSCHUTZ Umweltaktivisten und Pädagogen rufen zu Alternativ-Veranstaltungen auf, um den AKW-Betreiber als Sponsor zu vertreiben. ELENA OCHOA  21.12.2010
[…] „Ebenso wie es saubere Alternativen zum dreckigen Stromanbieter Vattenfall gibt, wollen wir eine Alternative zu deren Greenwashing bieten“, sagt Hans-Peter Weymar von den „Unternehmern gegen Atomkraft“ […] mehr

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Gun Collection versus Rüstungsproduktion

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Thalia Theater protestiert mit Jelinek-Aufführung

Aktion gegen die Sparpolitik des Senats

Hamburg. Nach den umstrittenen Kürzungen in der Hamburger Kulturpolitik zeigt das Thalia Theater eine überarbeitete Version von Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns“:
http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=1836838

„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek

Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?

Thalia Theater in Koproduktion mit Schauspiel Köln.

Uraufführung am 2. Oktober 2009 im Thalia Theater

http://www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/die-kontrakte-des-kaufmanns-1/

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Kulturszene Hamburg: Kampfansage + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2010/09/24/kulturszene-hamburg-kampfansage/

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< DIE AMEISE DER KUNST >

Unterhaltungspark des Underground

Musik-Film-Collage von Peter Sempel im Kunstverein Hamburg

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Betr.: »Thesen des Thilo S.«

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Zum Tod von Bärbel Bohley

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Sehr geehrter Herr Ahlhaus,
wir nutzen die Gelegenheit Sie über Abgeordnetenwatch zu kontaktieren, um vielleicht doch noch eine sachliche, inhaltliche Stellungnahme von Ihnen zum Thema „Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm“ zu erhalten.

Wie Sie sich sicher erinnern, haben wir nach einigen ergebnislosen schriftlichen und fernmündlichen Versuchen, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, am Morgen des 9. Septembers 2005 den direkten Weg ins Ludwig-Erhard-Haus 74 gesucht, um Ihnen die Publikation mit dem Titel „Tamm-Tamm, eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum“ zu übergeben und möglicherweise mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

Nach Ihrer Reaktion auf unseren unangemeldeten Besuch möchten wir nicht noch einmal versuchen ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Zu Ihrer Erinnerung: Ohne Erwiderung unserer Begrüßungsgesten haben Sie uns beschämend und lautstark des Hauses verwiesen, uns Terrorisierung vorgeworfen, die Polizei angedroht und Hausverbot erteilt. Ihr Ton und ihre Lautstärke waren uns mehr als fremd, unangenehm und mit unseren demokratischen Wertvorstellungen unvereinbar. Diese Form der Kommunikation hätten wir von ihnen als gewählten Vertreter der Hamburger Bürgerinnen nicht erwartet und überfordert unsere soziale Kompetenz.

Im Rahmen der Aktion „Künstler informieren Politiker“ hatten wir als Ihre Patinnen die Aufgabe übernommen, Sie persönlich über die Hintergründe zum geplanten Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm zu informieren. Aus diesem Grund haben wir Ihnen nach diesem unsäglichen Erlebnis die Informationsbroschüre „Tamm-Tamm- Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm Museum“ dann in den Briefkasten gesteckt. Wir hoffen, dass Sie diese erhalten haben:  mehr

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Tom Waits – „God’s Away On Business“

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Medienwatch | Memo

SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart. John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos: „Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html

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https://medienwatch.wordpress.com/category/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat-rekord-neuverschuldung/

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Schwarz-Grün

Harter Hund muss Kreide fressen

Ole von Beusts Möchtegern-Nachfolger Christoph Ahlhaus muss den politischen Spagat üben. Er muss die jetzt wieder erstarkenden konservativen Kräfte in seiner Partei befrieden und zugleich den grünen Koalitionspartner mit liberalen Wurzeln locken. VON SVEN-MICHAEL VEIT | 19.07.2010 mehr

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Philosophie des Hauses

Künftige „First Lady“ organisiert und vernetzt reiche Privatkunden und organisiert deren Investitionen zur Maximierung des Mehrwerts bei luxuriösen Appartements, exquisiten Immobilien und  Bauvorhaben. Der Ehegatte Christoph Ahlhaus wird samt seiner Position, als „kapitale Monstranz“ in der Presseerklärung von Dahler & Company mit vorgetragen. Oh oh! Nachtigall, ick hör dir trapsen? Schon im Anflug ein imaginierter Interessenkonflikt? Was haben die Hamburger BürgerInnen davon? Hier wird ausschliesslich eine bestimmte reiche Klientel bedient. Und das Sahnehäubchen ab „First Lady“?, ein bisschen „Benefits Cosmetic“, als „Social Attitude“ in zelebrierter Bürgernähe? Achtung!!! spekulative Satire oder Wirklichkeit? „Spenden bei Bedarf aus reichen Kassen um erfolgreich Volksbegehren mit plakativer Effizienz zu Fall zu bringen“? Panorama lässt grüßen? Aber der Rücktritt von Ole Beust hat ja nichts damit zu tun wie er versichert?! Berücksichtigt der geneigte Leser die Medien-Beiträge zum Spielkasino, wäre es durchaus ein mögliches Szenario… Oh oh! und dann auch noch die ganze operative Kreide -da gibs bald kein Weiss auf Rügen mehr… Jörg Stange, gfok | 19.07.2010

„Franchise-Expansions-Gemälde“: »Kreidefelsen auf Rügen«, Caspar David Friedrich 1818

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Betr.: Synergien | Ahlhaus | Der Mann ist wie er ist

[..] Bislang hat er sich vor allem als harter Innenpolitiker einen Namen gemacht. Dabei kam Ahlhaus eher durch Zufall in dieses Politikfeld Eigentlich wollte er Stadtentwicklung machen – aber der Posten in der Fraktion war besetzt. Dafür brauchte man dringend jemanden für die Innenpolitik: Komma + Punkt =
http://www.mopo.de/2010/20100719/hamburg/politik/christoph_ahlhaus_unser_neuer_buergermeister.html

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Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company

Industrie, Bau & Immobilien

Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH
Hamburg, 15. Januar 2009 – Simone Ahlhaus sorgt in Zukunft für das Wachstum des Netzwerks der Dahler & Company GmbH, das aus 30 Franchisepartnern und eigenen Büros an 17 Orten, z. B. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Salzburg, auf Sylt und Föhr sowie am Tegernsee besteht mehr | Foto: „Korrektur der Nationalfarben -gemessen an der Vermögensverteilung“ Hommage à KP Brehmer  jst | gfok

http://www.dahlercompany.de/de/index.htm

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…“Sie wird neben ihrem Mann die Stadt repräsentieren – ob beim Matthiae-Mahl, beim Presseball oder auf Empfängen. Simone Ahlhaus macht auf jeden Fall eine gute Figur“
mopo mehr?

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Dahler & Company auf Wachstumskurs

Makler hält an Konzentration auf luxuriöse Wohnimmobilien fest
[..] Geschäftsführer der Dahler & Company Group sind Björn Dahler und Verleger-Spross und Gesellschafter John Jahr jr.  Marco Polo Tower in der Hafencity, eine Kooperation mit der Hochtief-Projektentwicklung [..] 01.12.08
http://www.welt.de/welt_print/article2808416/Dahler-amp-Company-auf-Wachstumskurs.html

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„Die Marktsituation ist wunderbar“

Moralität der Absahner

Zitat: Makler Eilers von Dahler & Company: „Inflation trifft ohnehin vor allem Menschen mit kleinem Einkommen“ Hamburg boomt! Die 500.000.000,- € die ab Herbst eingespart werden müssen, sollen allerdings die „Verlierer“ im großen Finanz- und Bereicherungs-Poker zahlen? Hamburger Millionäre ventilieren in Hamburg ja – laut Rechnungshof mangels Überfrüfung, quasi steuerfrei. = Bundesrechnungshof klagt an: Finanzämter schonen Millionäre. jst mehr

Juni 08 Magazin: Klönschnack


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„Reiche sammeln für das Matthiae-Mahl“

Am 27.02.09 fand im Hamburger Rathaus das Matthiae-Mahl, das älteste Festbankett der Welt statt. Dieses jährlich stattfindende Mahl, zu dem ca. 400 wohlhabende Gäste eingeladen werden, kostet EUR 120.000,-, wie die LINKE durch eine Anfrage erfahren hat. Trotz der Wirtschaftskrise ist der Senat nicht bereit, auf dieses Mahl zu verzichten. Stattdessen hat er verkündet, dass dies doch nur 6 Cent pro Hamburger Bürger und Bürgerin seien. Der Senat und die Gäste sind an einer Abschaffung ihrer Privilegien zur Unterstützung der sozial Benachteiligten nicht bereit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, sammelten wohlhabende Hamburger für den Erhalt des Matthiae-Mahls. Mit Sprüchen wie „Haben Sie ein Herz für Reiche“ oder „Wir tun doch was! Was soll der Neid? Ein leerer Magen regiert nicht gern“ zogen Sie durch Hamburgs City. Konfrontiert von einem Mitglied der LINKEN wurde die reiche Gesellschaft Hamburgs (stehenden Griffes) vorgeführt…

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Maiansingen in Heidelberg – bald auch in Hamburg?

Vorsitzender der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maiansingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“ Burschenschaftler nutzten diese Tradition:
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204

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Weitere Beiträge zum Thema: Bitte diese Seite besuchen. Danke.

Ahlhaus: Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde

https://medienwatch.wordpress.com/2010/07/22/ahlhaus-philosophie-des-hauses-franchise-expansions-gemalde/

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Kunst ist kein Marketing-Hit + mehr

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SPIEGEL-Gespräch | 09.08.2010

„In dieser Gesellschaft brodelt es“

Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie mehr

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Sparen – aber richtig: Beim Militär beginnen!

[…] In den Visionen der biblischen Heilsprophetie erscheint Gott als kommender Weltrichter, der die Völker zu endgültiger Abrüstung anweist: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des Herrn Zebaoth (der Heerscharen) hat es geredet.“

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And He will judge between the nations, And will render decisions for many peoples; And they will hammer their swords into plowshares and their spears into pruning hooks. Nation will not lift up sword against nation, And never again will they learn war. Isaiah 2:4 New American Standard Bible

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Großbritannien

Vize-Premier Clegg erklärt Irak-Invasion für „illegal“

„Vielleicht wird das ehrenwerte Mitglied des Unterhauses eines Tages seine Rolle erläutern bei der verheerendsten Entscheidung überhaupt: der illegalen Invasion im Irak.“

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Die Welt | mehr

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Bertelsmannstiftung liefert die Vorlagen für Privatisierung + weltweite Militäreinsätze der EU etc.

Bertelsmann

Kritik
Die Internetseite (Link unten) ist eine kompakte Online-Broschüre (PDF 112 Seiten), welche die Eingriffe der Bertelsmann-Stiftung und des Bertelsmann-Konzerns in die Umstrukturierung der öffentlichen Dienste und damit auch in unseren Lebensalltag beschreibt. Die einzelnen Kapitel ermöglichen einen schnellen Blick auf die verschiedenen Projektfelder von Bertelsmann, mit dem Anliegen, Hintergründe, Strategien und Folgen der sozialen Angriffe seit Anfang der 90er Jahre deutlich werden zu lassen.

[..] „Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der mächtigsten Denkfabriken im Lande und als solche Leitakteur für ähnlich operierende Berater und Stiftungen. Sie greift aktiv in die Politik auf allen Ebenen von Regierungspolitik bis zur Kommune und zu Netzwerken von Einzeleinrichtungen ein. Dabei versucht sie, wesentliche Bereiche der Gesellschaft betriebswirtschaftlichen Modellen und Motivationstechniken zu unterwerfen.
Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von undemokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein.“ [..]

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsatze-der-eu/

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3Sat | BRD = Bertelsmann Republik Deutschland
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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + mehr
https://medienwatch.wordpress.com/ist-die-bertelsmann-stiftung-gemeinnutzig-bertelsmann-steht-fur-privatisierung-etc/

Broschüre gegen Ökonomisierung und Bertelsmann
https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/23/broschure-gegen-okonomisierung-und-bertelsmann/

Prof. Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt
https://medienwatch.wordpress.com/burgergesellschaft-als-bertelsmann-projekt/

Laboratorium | 16.06.2006 | Rudolph Bauer

Die Tonangeber
Die Bertelsmann-Stiftung macht sich stark für neoliberale Reformen in Städten und Regionen. Ihr großes personelles und mediales Netzwerk ist dabei von Nutzen:
http://www.freitag.de/2006/24/06240501.php

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ARD Sportschau transportiert über inszenierten Singsang, instrumentalisierter 10-12 jähriger Kinder, „nationalistische Kakophonie“ zur WM: „Steht auf wenn ihr Deutsche seid -steht auf wenn ihr Deutschland seid“

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Evelyn Haake «Briefe von Carmen»

Mietvertrag mit tödlicher Nebenwirkung?

Zum tragischen Tod einer Dramaturgin der Hamburger Kammerspiele

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.Add Real Post = Carmen am Grindel + The Fugs – Nothing + Allen Ginsberg

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US-Ölkatastrophe: nur ein Kollateralschaden des Neoliberalismus

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LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!
Die Nächte in Gold! + Die goldenen Nächte! + Die Nächte in GOLD!
LES NUITS EN OR!  ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!

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Kunstkrimi: Die Sammlung Carl Vogel wird ins Aus geschlachtet

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„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen
und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen uns nicht mit einem Faustschlag auf
den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch… Solche Bücher, die uns
glücklich machen, könnten wir uns zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber
die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der
Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die
Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Franz Kafka

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Reisender Stillstand: Zimmer(s)trassen + Mehr
Die Welt auf zehn Quadratmetern | Ich finde dich Rabenliebe
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Bienenzucht in Qumran: Es gibt keinen Ameisenzoo + Mehr
Treffpunkt Toronto G8 & 20 ID „Verhaften sie die üblichen Verdächtigen“
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Hamburg: Schritte zur Museumsentwicklung | Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

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Bundesregierung: Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe: «Sponsorenlauf» „Kinder laufen im Kreis“ für Spenden weil der Schule die Mittel fehlen.

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Die vogelfreie Software

Kategorie: ARBEIT

01.05.2010 | Erstellt um 06:00 Uhr

Der Tag der Arbeit dient als Anlass, um über einen der grundlegenden Widersprüche unserer Zeit nachzudenken. Im „Maschinenraum“ des Informationszeitalters ginge ohne freie und Open-Source-Software gar nichts mehr. Während Google & Co. mit freier Software beste Geschäfte machen, fehlt es den Open-Source-Programmierern an politischer Organisation und Macht. Ein Essay von Armin Medosch:

http://futurezone.orf.at/stories/1646111/

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Metropolitanräume – eine Strategie auf dem Weg zur «Weltregierung»

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B-2 Sp(i)rit

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Expo Schanghai 2010

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Gebastelte Gebilde und gebildetes Gebastel

Westwerk: «Die silberne Stadt«

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Klaus Staeck im Interview/Gespräch mit dem Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange für „Spuren in Kunst und Gesellschaft“ (Film/Fotos: Udo Herzog)

Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89» + «60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Gropius-Bau (°)

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Tödliche Doris: “Da ist nichts gewachsen” – in Wolfsburg°

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.FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert: »Vom Ursprung der Welten«

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Peter Lohmeyer im Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

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Fatih Akin im Gängeviertel

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Fotos: Jörg Stange, gfok

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Transfer: T-T(akt) Duchamp und die Folgen

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„Der andere Alchemiebegriff“

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Arkadien II: »Der etwas andere Spaziergang«

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Der eigentliche Palast ist der Kopf des Menschen. Joseph Beuys

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Angst in Peru = Diskussion Regisseurin Claudia Llosa zeigt uns die Auswirkungen der bedrückenden Vergangenheit von Peru

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„Der wahre Bankier ist Anarchist“

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Paris 18.02 2009, LEAP/E2020 Prognose(n) :

+++ Die Welt tritt in die Dekantierungsphase der umfassenden weltweiten Krise ein. Die öffentliche Ordnung zerfällt +++

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1 Jahr Bankenpleite, 15 Jahre weltweite Wirtschaftskrise, 46 Jahre Rat der Wirtschaftsweisen –

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Reisender Stillstand: Zimmerstrassen

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KunstHasserStammtisch der Noroomgallery: Vortrag von Bazon Brock im Panoptikum

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Kleine Verschwörungstheorie: Von Grippen und anderen Viren° = Video US Kongressabgeordneter Dr. Ron Paul klärt auf

Eine Betrachtung zur Schweineverunglimpfung: Kleine surreale Verschwörungstheorie zur hyperrealen Hybris

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Die Theorie von einer Verschwörung ist keine Verschwörung

Es leitet sich die Frage ab, ob hier eine gigantisch lanzierte PR Kampagne in rezeptiv-operativ “multipler Indikation”, die eigentliche Injektion ist: Mit Angst & Schrecken, als probates Transportmittel, zur Gewinnmaximierung, mit einem pharmalogistischen unsichtbaren Reklame-Hyp einerseits Profit zu machen, andererseits in politischer Verschränkung – in Doppelbesetzung, mit dem kompatiblen Sprachrohr WHO eine opportune Stimmung zu erzeugen. Um parallel milliardenschwere Gewinne einzufahren. Geld und Macht zu sichern etc.: Der Markt ist unten, Tamiflu liegt auf Halde – der Virus unbekannter Herkunft, ist in Wahrheit resistent gegen Tamiflu, die Werbetrommel funktioniert trotzdem weltweit? Alles ist möglich: Die hochbezahlte Wissenschaft, weiss nicht ob das Virus tatsächlich vom Schwein ausgeht – oder aus ethischen Gesichtspunkten betrachtet aus “Schweinelaboratorien” entwichen ist. „Biologische Kampfstoffe“ sind geächtet laut Genfer Konvention: Die Medien, ergehen sich, im Reißverschlussverfahren in ein kollektives “investigatives Abtauchen” und bedienen ungeachtet von Zweifeln, den Mainstream-Container der Agenturen: Das wird bezahlt:

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Medienwatch hatte Besuch von Medienbeobachtung

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Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + Militarisierung

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Mappenwerk im Bleimantel: »Schreibtischtäter« 1989/92 = Erinnerung an Heinz Richheimer 1920-1993

[Durch klicken auf das Mappenwerk werden die eingelegten Seiten sichtbar: Dann auf die jeweilige Seite klicken um die nächste Seite zu lesen]

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[meta-info.de] Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Tom Curley erklärte aktuell, dass die Bush-Regierung mit ihrem Militärapparat eine globale Propagandamaschine etabliert habe mit einem Budget von 4,7 Milliarden $ und 27.000 Mitarbeitern. Seine Agentur sei von hohen Militärs bedroht worden: man würde AP vernichten, wenn man dort an den journalistischen Grundsätzen festhalten würde. Journalisten, die versuchten, wahrheitsgemäss über Irak und Afghanistan zu berichten, seien schweren Repressionen unterworfen worden.

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Der Philosoph von Eduard Manet:

Radierungen in der Hamburger Kunsthalle

[Text+Fotos Jörg Stange]

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Galerie der Gegenwart | Hamburger Kunsthalle

Man Son 1969. Vom Schrecken der Situation

30. Januar bis 26. April 2009

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Gunnar F. Gerlach

1969: Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes

Ein Versuch über Erfindung und Realität von Mythen und Missverständnissen in Pop, Kultur und Politik zwischen Hoffnung und Horror

„Man beginnt allmählich einzusehen, daß zur künstlerischen Vollendung einer Mordtat doch etwas mehr gehört als zwei Dummköpfe, einer, der tötet, und einer, der getötet wird, ein Messer, eine Brieftasche und eine dunkle Gasse. Formgebung, meine Herren, Sinn für Gruppierung und Beleuchtung, poetisches Empfinden und Zartgefühl werden heute zu einer solchen Tat verlangt.“

Thomas De Quincey [1827/1854] „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“. Bereits das Aufschreiben des von Legenden umwobenen Jahres 1969

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gleicht mittlerweile der Erwähnung eines Mythos aus bedeutender Zeit zwischen Schauen und Schaudern: befangen in emotionalen Zwillingspaaren von „Euphorie und Exzess“, „Pop und Politik“, „Aufbruch und Untergang“, „Hoffnung und Horror“. In der Tat gehören die nur im fließenden Übergang zu begreifenden Jahre 1968/69 in den Bereich jener historisch-wissenschaftlichen Kategorie der „Schwellenzeit“, die durch ein Höchstmaß irritierender Vorgänge, Prozesse und Realitäten in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen gekennzeichnet ist und evidente Aus- und Nachwirkungen bis in die aktuelle Gegenwart zeitigt. Wer denkt schon an eigene, erinnernde Zusammenhänge zwischen dem „White Album“ der Beatles und dem kongenialen Künstler Richard Hamilton als Gestalter von Cover und Poster dieser Inkunabel, der psychedelisch-konzeptuell werdenden Musik der scheinbar so heiter surfenden Beach Boys, dem Altamont-Debakel der Rolling Stones während der Live-Performance von „Under my Thumb“ und der Parallelität von ‘Love, Peace and Happiness’ während des Woodstock-Festivals mit der begleitenden Realität einer Mordserie, die Charles Manson in Los Angeles mit seiner „Family“ inszenierte und realisierte? Alles dies geschieht in weniger als einem Jahr, und ist auf reale bis surreale Art und Weise miteinander verstrickt . Wer registriert schon mit Bewusstsein die in den letzten 30 Jahren entstandenen (Pop-)Kulte und Manson bezogene Medien: T-Shirts, Poster, Anstecker, Aufnäher und Bücher, die Internetpräsenz neben Publikationen im Audio- und Video-Bereich, und weiß darum, dass Charles Manson den Rekord als Strafgefangener mit den meisten E-Mails, Briefen und Grußkarten hält? Dieser Komplexität der parallelen Ereignisse gerecht werden zu wollen, kann im folgenden nur als Versuch begriffen werden, einzelne Segmente zu betrachten, um sie in einer oszillierenden Horizontlinie begreifen zu lernen (…)

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[ „Ja, ja, ja, ja, nee, nee, nee, nee“ ]

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Katalogtext (Gunnar F. Gerlach) hier bitte weiterlesen => [::]

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https://www.campact.de/atom2/sn7/signer

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Deutsche Rebe Schüttelfrost

Morsegrund

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Llaura I. Sünner: Pendel, Filz, 2009, o. Größenangabe

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Gottlieb Daimler nannte seinen ersten Motor “Standuhr”.

Dieser hatte von außen gesehen die Form eines aufgehängten Pendels, welches Gottllieb wahrscheinlich aus seinem Elternhaus kannte. Bezeichnenderweise heißen die vier Phasen des Funktionsablaufs im Motor ja immer noch “Takte”.

Diese “Standuhr” war mitten in einer Kutsche fixiert, die sich nun ihrerseits bewegte, allerdings nicht mehr oben aufgehängt.Llaura I. Sünners Protektionsinstallation erinnert an den Anfang unserer kollektiven Raserei, die ja, wie könnt es anders sein, nun zum “rasenden Stillstand” gekommen ist.

Llaura I. Sünner arbeitet mit Pendeln, die den Raum durchkreuzen, ihn dabei teilen, um nicht zu sagen, durchschneiden, bzw. sektorieren. Der Betrachter/Passant muss sehen, wo er als warmer, weicher Körper dabei bleibt.

Genau dies ist das Problem, das im europaweit geförderten Verkehrsprojekt shared space gemeinschaftlich zu lösen ist:

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Einstellungsraum | Dialektik der Entsteuerung

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“Der Wagenlenker von Delphi”

Von Gunnar F. Gerlach

Es gibt sozusagen zwei Motive, die ich der Dialektik der Entsteuerung voranstellen möchte und zwar den kleinen Versuch, die scheinbare Ordnung der verordneten Diskurse mit konstruktiver Störarbeit in kritischer Idylle gegenzuverwirren.

Ich beginne mit drei Zitaten:

1. Johann W. v. Goethe

2. André Breton

3. Theodor W. Adorno

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STUDENTENREVOLTE 1968: Tod von Benno Ohnesorg: Ein Skandal der die Republik veränderte. Todesschuss Polizist Kurras ein Doppelagent?

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Journalismus in Berlin: »Wir malen hier bloss die Bilder ab«

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http://www.democrats.com/special-prosecutor-for-bush-war-crimes

http://www.docudharma.com/showDiary.do?diaryId=10988

Signed : It is extremely important(e) to enlighten the background. The flagrant violations of international law and lies have the reputation of the United States massive damage. That should should not be ousted. America needs at least his reputation by providing information and gaining new suksessive build-in all frankness, the Human Rights and the Constitution of the United States require that …

best regards (jst)

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[…] Die reichsten Deutschen tummeln sich in Steuerparadiesen und “lachen sich den Bär” -brühten an immer mehr Wirtschaftsdruck seitens der Bosse der Bosse – Politiker werden sozusagen systematisch „privatisiert“ und zur “privaten Verfügungsmasse” der Wirtschaft rekrutiert: „DIE POLITIKER“ so scheints; fahren ihren entpersönlichten, aber eigennützigen karrieristisch gestützten „ERfolgskurs“ weiter ohne ethische Bodenhaftung ins zynisch Verantwortungslose. Maximal-Profite wie die der Deutschen Bank führen wie selbstverständlich zu weiteren Massen-Entlassungen. Ohne noch den Blick für die gesellschaftliche Verantwortung wahren zu wollen… Kaputtwirtschaften um zu privatisiseren? Phoenixbrief II […]

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Harry S. Truman [::] [::] | [::] <= meta-foto: jst 08 arte-tv

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[..] The instinct for revenge and justice having been satiated for most in Afghanistan, let us reflect on what September 11 means for our modern age. Hiroshima was defended by the US president in the name of revenge and military necessity. „Having found the bomb“, explained Truman, „we have to use it. We have used it against those who attacked us without warning at Pearl Harbour, against those who have starved and beaten and executed American prisoners of war, against those who have abandoned all pretence of obeying international laws of warfare. We have used it to shorten the agony of war, in order to save thousands and thousands of young Americans.“ Some 150,000 civilians were immolated without warning in Hiroshima and Nagasaki, the final act in a genocidal war that knew no bounds of military restraint, no limitation on group hatred. The trials of Nuremburg and Tokyo brought some measure of relief, yet half a century later we still await a permanent court to ensure an objective justice for our future misdeeds [..]By Kennedy Graham =

http://www.unu.edu/hq/ginfo/media/Graham2.html

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Die Bush-Familie und der Cocktailputsch

Peter Mühlbauer

1934 untersuchte ein Regierungsausschuss einen Geheimplan einflussreicher amerikanischer Industrieller, Präsident Roosevelt zu entmachten und eine Diktatur nach italienischem Vorbild zu errichten. Unter den Hintermännern war möglicherweise auch der Großvater des jetzigen Präsidenten

Aufgedeckt wurde das Vorhaben ausgerechnet von der Vorläuferorganisation des Ausschusses für un-amerikanische Umtriebe, dem McCormack-Dickstein-Committee. Bei dem hatte sich der Ex-Marine Major General Smedley Butler gemeldet, an den die Gruppe über Gerald MacGuire herangetreten war. Der New Yorker Broker hatte Butler im Verlauf mehrerer Treffen zwischen Juli und November 1933 nach und nach die Pläne einer Gruppe von Industriellen und Bankiers enthüllte, in deren Auftrag er handelte (…) jst | metainfo-memo

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25856/1.html

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Prescott Bush und die Nazis

Ein gern verschwiegener Teil der Bush-Geschichte ist die Tatsache, dass Prescott Bush, der Großvater des heutigen Präsidenten, die Familie durch Geschäfte mit den Nazis zu erheblichem Reichtum geführt hat.

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

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» Schreibtischtäter Mappenwerk«

Von Karl-Heinz Richheimer und Jörg Stange

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Israel | Gaza : Alles auf A wie Avnery & Alles auf Z wie Zuckermann

Israel: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Goya)

goral-palestina-medienwatch-stadt-120Von Jörg Stange | Entgegen jüngster Verlautbarungen, dass nur die Falken “im Tausch gegen Land” einen Friedensprozess einleiten können, vertritt der international geachtete israelische Philosoph und Historiker Moshe Zuckermann, eine diametral andere Auffassung- zeigt aber ein gewisses Verständnis für diese Einschätzung°. Auch Uri Avnery sieht den Friedensprozess eher blockiert nach der aktuellen Wahl, als positive Signale daraus erkennen zu können. Auch er baut wie Zuckermann auf die USA: „Die US-Politik wird sich langsam ändern. Ich erwarte nichts dramatisches: Wenn sich ein riesiges Schiff wie Amerika dreht, braucht es einen großen Bogen“.. Die Hoffnung liegt auch hier auf einen Paradigmenwechsel in der Nahostpolitik der USA, die hier nachhaltigen Einfluss geltend machen könnte. Sollte es die politische Konstellation, im Machtzirkel, perspektivisch wirklich möglich machen… => [::] <= (Erweitert 22.02 2009, Moshe Zuckermann u.a.)

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Memo: Vietnam Krieg
[Vietnam Kongress-Button 1969 von Arie Goral-Sternheim, Objekt Jörg Stange]

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Der Untertassentheoretiker

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Die Welt neu ordnen

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Richard Hamilton u. Gunnar F. Gerlach, Foto: Jörg Stange

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Salvator Mundi | Albrecht Dürer um 1504

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Aufgedeckt: Regierung und Medien verschleiern wahres Ausmaß der Finanzkrise

[meta-info.de] Es gibt offenbar koordinierte Bemühungen, das wahre Ausmaß der Finanzkrise zu verbergen: nach einem Artikel der „Zeit“ sind am 8.10.08 die Chefredakteure der führenden deutschen Medien zu einer Konferenz der Bundesregierung eingeladen worden. Bundeskanzlerin und Finanzminister Steinbrück forderten bei dieser Gelegenheit die Medienmacher dazu auf, in ihrer Berichterstattung darauf zu achten, dass sie keine nachteilige Stimmung verursache.

Das bewährte Konzept, den Bürgern Scheuklappen anzulegen, sie patriarchalisch zu bevormunden sollte helfen, die Krise zu bewältigen, für die man noch keine Lösung kannte.

Die Strategie der Bevormundung kam nicht erstmalig zum Einsatz: früher war bereits etwa in der EU-Politik offensichtlich, dass Bundeskanzlerin Merkel darauf setzte, die Zahl der an wesentlichen Entscheidungen Beteiligten auf das absolute Minimum zu reduzieren: man scheute demokratische Verfahren wie der Teufel das Weihwasser.

Nun werden diese Bemühungen der Bundesregierung um Manipulation der Berichterstattung offenbar von der „Zeit“ infrage gestellt.

Unserer Redaktion ist das Blatt dafür bekannt, bei Gelegenheit konsequent Partei zu ergreifen, sich ausschließlich auf die Sichtweise einer Konfliktpartei zu konzentrieren und es bei diesen Gelegenheiten es mit der journalistischen Neutralität nicht sonderlich genau zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund ist der gegenwärtige Schritt bemerkenswert: es wird gegen die Politik der Bevormundung argumentiert. In einer Situation, in der keiner eine Antwort zur Lösung der Krise in der Hand hätte, helfe es nicht, die Bevölkerung von den Vorgängen auszuschließen.

Hingewiesen wird auch auf US-Präsident Obama, der in seiner Antrittsrede davon sprach, die Zeit der Kindereien sei vorbei.

Sein Vorgänger Bush und Vize Cheney hatten in nie gekanntem Ausmaß auf Geheimhaltung, Undurchsichtigkeit und Bevormundung gesetzt.

Ob nun das deutsche Publikum gefasst ist auf die Zumutungen, die aus dem Ende der Gouvernantenfunktion der Regierung resultieren, ob die Deutschen tatsächlich bereit sind, selbstständig zu denken und sich zu verhalten, bleibt eine ungeklärte Frage: bisher scheinen die Wenigsten bereit, ihr politisches Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Auch von Ex-Präsident Bush gab es in seiner Abschiedsrede den Hinweis auf die Bevormundung der Bevölkerung: im Herbst 2008, als die US-Regierung noch nicht zuzugeben bereit war, dass sich das Land in einer Rezession befand, lag der Regierung offenbar eine in Auftrag gegebene Analyse vor, die Aufschluss gab über die Schwere der bevorstehenden Krise. Bush erklärte in seiner Abschiedsrede, er hätte nie gedacht, dass seine Amtszeit in den Beginn einer Krise hineinreichen werde, die schwerer sei, als die Weltwirtschaftskrise der Großen Rezession in den 30er-Jahren.

Nach dem Artikel der „Zeit“ herrscht bei der Bundesregierung offensichtlich Ratlosigkeit bei der Bewältigung der Krise. Sachkundige Analysten ergab sich dieser Eindruck bereits seit längerer Zeit:

Die MetaInfo-Redaktion sah sich bisher nicht in der Lage, eine zielführende Struktur in den eingeleiteten Massnahmen zu erkennen, die mehr bezweckten, als die Betroffenheiten der Verursacher aus der Finanzindustrie zu lindern – Massnahmen, die von uns eher als gravierend kontraproduktiv und schädlich für das Gemeinwesens identifiziert wurden.

Bisher jedoch scheint die Bevölkerung in Deutschland zufrieden damit zu sein, keine Kenntnis zu haben, von den ausserordentlich gravierenden ökonomischen und finanziellen Vorgängen, die sie betreffen: man zieht es vor, sich mit den Ergebnissen der Fußballbundesliga zu befassen oder mit den letzten Fettnäpfchen, die ein Talkmaster oder eine andere Figur der Unterhaltungsbranche frequentierte.

Den Kopf in den Sand gesteckt zu halten scheint eine Mehrheit der Bundesbürger bisher als natürliches und angemessenes Verhalten zu empfinden in einer Situation der existenziellen Bedrohung. gw

Quelle

http://images.zeit.de/text/2009/06/Ratlosigkeit

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Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug

„Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ ist ein Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Kapitalismus.

„Kulturindustrie“ ist ein komplexer und kein statischer Begriff und entzieht sich einer eindeutigen Definition. Mit dem Begriff Kulturindustrie werden meist die Kernthesen des Kapitels gemeint: Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerks der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen. So wird das Ästhetische selbst zu Funktion der Ware, indem es die Bilder der Reklame vorbestimmt.

Mit Kulturindustrie meint Adorno die gesellschaftliche Implikation von kulturellen Ereignissen und Erzeugnissen. Adorno beschreibt in ihr die Warenform und die Ideologie derselben als die beiden zentralen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung. Kulturindustrie erscheint als Verblendungszusammenhang, der die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse naturalisiert. Dieser „soziale Kitt“, wie Erich Fromm die Ideologie der Kulturindustrie nannte, agiert als Mittel von Herrschaft und Integration. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Die Verwaltungsform von Kultur, die gerade auch den Intellektuellen nötigt, Wissen zu produzieren, das einer Nutzen-Relation unterworfen ist, zeichnet die Kulturindustrie als Herrschaft von oben aus = > [::]

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Kapitalismuskongress in Berlin

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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| Dirigent Daniel Barenboim | Randvoll mit Wut und Zweifeln |

[SZ] In Zeiten des Krieges geht Daniel Barenboim mit seinem israelisch-arabischen Orchester auf Tournee. Er hat eine Botschaft, die sonst im Schlachtenlärm fast untergeht.

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Wenn das Diwan-Orchester am lautesten bejubelt wird, geht es dem Nahen Osten besonders dreckig. In Berlin haben die Musiker gerade in Ovationen gebadet, das Konzert in Moskau ist so gut wie ausverkauft. In Gaza sind in drei Wochen 1000 Menschen gestorben.

Dieser Zusammenhang ist einerseits furchtbar, andererseits eine logische Folge des Unternehmens, denn ohne Nahost-Konflikt gäbe es das Orchester nicht. Vor zehn Jahren schufen Daniel Barenboim und der arabische Literaturwissenschaftler Edward Said ein Forum für junge Juden, Christen und Muslime. Daraus entstand das West-Östliche-Diwan-Orchester, ein Modell für das Zusammenspiel von Gleichen, eine Utopie für einen anderen Nahen Osten, naiv und voller Pathos, aber unwiderstehlich. Barenboim nennt es „unsere unabhängige Republik“. Von Sonja Zekri | 16-01-2009 =>[::]

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TV Daniel Barenboims Western-Eastern Orchestra gegen den Krieg Israels

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BBC Video: Israel bombardiert UN-Gebäude in Gaza | Mütter mit Kindern laufen in Panik hin und her, sie wissen nicht wohin : bbc.co.uk

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

| Shministim = Abiturient |

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

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Falt-Flyer und Text „G(ebt) 8(cht) zum Segeln & Kegeln“

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»Die Wasseraktie«

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1984 – 2006

Wahrung versus Währung

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Das Parlament als Farce | Das Parlament als Dormitorium

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Gaza: Das Ende eines unnötigen Krieges
Daniel Levy, Insider der israelischen Politik, früherer Berater des Regierungschefs und israelisches Mitglied von Verhandlungsteams im Osloer Friedensprozess erklärt die voraussichtlichen Ergebnisse des Kriegs: sie hätten auch ohne Militäreinsatz erreicht werden können, wenn der Wahlkampf diesen nicht nahegelegt hätte.
weiter | Link
Weihnachtsstimmung 2008
Gaza: Englische Juden fühlen sich an Warschauer Ghetto erinnert
Umfrage: Stimmung für Israel bricht ein
Israel auf dem Weg in die Eiszeit?
Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor
Gaza: Israelische Armee erschießt flüchtende Zivilisten
Westliche Diplomaten zu Israel: rote Linie überschritten
Obama: Change für Israel angedeutet
EU-Kommissar: Israel verletzt Völkerrecht

 Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor Nach Berichten von UN-Mitarbeitern ist die UN-Zentrale der Hilfsorganisationen in Gaza vom israelischen Militär mit Phosphor bombardiert worden ind steht nun in Flammen. Bombardiert wurde auch das Pressezentrum, in dem die Büros der Nachrichtenagentur Reuters untergebracht sind. Unter Beschuss steht auch ein Krankenhaus der Stadt. Die Bewohner der Stadt versuchen vielfach in Panik zu fliehen, rufen von den Balkonen ihrer Häuser um Hilfe, verlassen ihre beschossenen Häuser in Schlafanzügen.

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Israel auf dem Weg in die Eiszeit?

Wie bereits von uns berichtet, bricht die Akzeptanz fuer Israels Vorgehen gegenueber seinen palaestinensischen Nachbarn in diplomatischen Kreisen massiv ein. Die zustaendige EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner erklaerte, Israel habe durch das Vorgehen in Gaza sein Ansehen ruiniert. Dies hatte aktuell bereits zur Konsequenz, dass die vorgesehene Anhebung der Beziehungen zwischen der EU und Israel im EU-Parlament scheiterte. Stattdessen wird nun eine Wende fuer wahrscheinlich gehalten mit einer deutlichen Abkuehlung der gegenseitigen Beziehungen.

In einer Analyse der EU-Außenpolitik der zurueckliegenden Zeit kommt der fruehere EU-Unterhaendler Alistair Crooke zu dem Ergebnis, dass der israelische Angriff auf Gaza in der Verantwortung der EU-Politiker liegt und auf die neokonservativen Strategien, die massgeblich von Tony Blair gestaltet wurden, zurueckzufuehren ist.

Zugrunde liegt danach das bereits in einer Reihe von Faellen vorgesehene bzw. angewandte Konzept, eine gegnerische Regierung oder politisch fuehrende Gruppierung mit allen Mitteln in die Enge zu treiben, um die Bevoelkerung zu Distanzierung und Rebellion veranlassen.

Dies Konzept war mit dem Irak-Krieg verfolgt worden und aehnlich im Libanonkrieg, als die israelische Strategie darauf setzte, dass die massiven Zerstoerungen im Libanon eine Rebellion gegenueber der Hisbollah ausloesen wuerde.

In entsprechender Weise sollte nun ein Keil zwischen die Bevoelkerung Gaza ’s und die Hamas getrieben werden.

Diese Politik war unter Tony Blair ’s Federfuehrung seit der Wahl der Hamas in Gaza betrieben worden.

Nach Jim Lobe war es Blair, der die EU-Politik motivierte zusammen mit Israel die Blockade Gaza ’s zu betreiben, um so die politische Fuehrung von der Bevoelkerung zu isolieren.

Als Juniorpartner der Bush-Regierung hatte Blair die auf Konfrontation und militaerischer Durchsetzung basierende neokonservative Politik kongenial mitgetragen. Diese Funktion haette er damit als federfuehrender Beauftragter des Nahost-Quartetts und Koordinator der EU-Blockadepolitik gegenueber Gaza fortgefuehrt.

Diese Politik der (voelkerrechtlich unzulaessigen) Belagerung war gleichzeitig die Ursache fuer die Nichtverlaengerung des Waffenstillstands durch die Hamas, die zur Vorbedingung die Aufhebung der Belagerung machte.

Die gegenwaertige Situation deutet nun auf einen massiven Kurswechsel: in Washington erklaerte Hillary Clinton, die zukuenftige Aussenpolitik setze auf „smart power“: eine deutliche Distanzierung vom bisherigen konfrontativen Kurs. Entsprechend sickerte auch durch, dass Gespraeche mit der Hamas gefuehrt werden sollen.

Auch der englische Außenminister Miliband distanziert sich nun vom bisherigen konfrontativen Leitmotiv der neokonservatven Politik: er erklaert, der „war on terror“ sei falsch und als Herangehensweise destruktiv.

Nach der Uebermittlung aus dem Umfeld Obama ’s, zukuenftig solle es mit allen Seiten – also auch der Hamas – Gespraeche geben, richten sich offenbar die Außenpolitiker der EU auf einen entsprechenden Kurswechsel ein.

Das ruecksichtslose Vorgehen der israelischen Armee in Gaza beschleunigt offenbar nun diesen Kurswechsel: die Tage der neokonservativen Fuehrungsfiguren, ob Tony Blair, G.W. Bush oder Ehud Olmert sind offenbar gezaehlt, waehrend gleichzeitig Anklagen Israels wegen der Veruebung von Kriegsverbrechen oeffentlich diskutiert werden.

Der langjaehrige Stratege und aussenpolitische Berater Obama ’s Brzezinski hatte bereits Israels Verhalten als exzessiv und außenpolitisch destruktiv

bezeichnet, wie von uns berichtet. Darueberhinaus ist zu beobachten, dass in den amerikanischen Medien, die bisher nahezu konsistent israelfreundlich berichteten, immer mehr kritische Stimmen und Meldungen veroeffentlicht werden. Insbesondere findet die Politik Israels keine Zustimmung mehr bei den amerikanischen Juden, die die israelische Kriegspolitik in deutlicher Mehrheit ablehnen. Besonders juengere Juden sehen sich heute nicht mehr in einer Solidaritaet mit dem Staat Israel und juedische Organisationen, die seiner Politik widersprechen, wie u.a. JStreet gewinnen zunehmend an Staerke.

Nachdem damit insgesamt auch in der amerikanischen Oeffentlichkeit das Verhalten der Israelis zunehmend kritisch gesehen wird, koennten fuer die Hardliner, die bisher mit breitem Konsens die israelische Politik dominieren, bald schwere Zeiten anbrechen.

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jan/14/europe-israel-diplomacy-gaza-protest

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KA14Ak02.html

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De

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[meta-info.de] Im vergangenen Jahr dröhnte ein wütender Aufschrei durch die amerikanischen Medien: am 18.4.2008 traf sich der demokratische Ex-Präsident Jimmy Carter in Syrien mit dem Hamas-Führer Khaled Meshaal. Die Bush-Regierung bezichtigte ihn des Verrats an zentralen nationalen Anliegen. Und Carters Parteigenossin Hillary Clinton trieb ihren Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur vor sich her und nötigte ihn zu erklären, dass Carters Besuch unangemessen sei.

Anzunehmen ist, dass sich beide von dem unheiligen Schrecken vor der rechtsgerichtet-militaristischen Israel-Lobbyoeganisation AIPAC leiten ließen, die bisher jeden führenden Politiker nötigte, ihre Versammlungen zu besuchen und ein Bekenntnis zur israelischen Politik abzulegen.

Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass dieses und andere Ereignisse Obama veranlassten, sich der Palästina-Problematik mit äußerster Vorsicht anzunähern. Als nicht irrelevant ist auch sie Bedrohung einzuschätzen, der er sich als schwarzer Präsident ausgesetzt sehen muss: von seiten der republikanischen Gegner im Wahlkampf wurde bereits mehrfach der Hinweis wiederholt, es mache keinen Sinn, Obama zu wählen, weil er im Erfolgsfall bald ein toter Präsident sei.

Bedrohungslage

Tatsächlich besteht in den USA und ihrem Umfeld ein ganzes Spektrum gewaltbereiter Gruppierungen, mit denen Obama gegebenenfalls zu rechnen hat und die mehr oder weniger deutliche Verflechtungen aufweisen mit seinen politischen Gegnern in Washington: die republikanische Kandidatin Sarah Palin benutzte in ihren Reden Zitate eines faschistoiden Südstaatlers, der die Entschlossenheit eines amerikanischen Patrioten beschwor, das Gehirn des damaligen politischen Gegners auf das Pflaster einer Stadt im Süden der USA spritzen zu lassen.

Bedroht wäre Obama von denselben Gruppierungen, denen schon Martin Luther King zum Opfer fiel. Nicht weniger aber auch von denen, die das Attentat auf den friedensbereiten israelischen Regierungschef Rabin bejubelten, sollte er sich einer Fortführung der radikalen neokonservativen Israelpolitik widersetzen.

Die Drohung von republikanisch/neokonservativer Seite, Obama könne mit gewisser Wahrscheinlichkeit den Antritt seiner Präsidentschaft nicht lange überleben, muss deshalb ernst genommen werden.

Mit einem Abweichen vom bisherigen Kurs riskiert Obama allemal einen Spiessrutenlauf: durch seine Partei“freunde“, die sich – soweit sie zu den Führungskadern der Demokraten zählen – überwiegend auf pro-israelischen Kurs haben einschwören lassen, nicht weniger, als durch die große Zahl der Israelanhänger in der amerikanischen Elite, die vielfach unter der Bush-Regierung Karriere im Apparat des Pentagon, der Geheimdienste, der Justiz oder der Heimatschutzbehörde machen konnten.

Die Fäden der Loyalität, die sie mit einem Präsidenten verbinden, der nicht den bisherigen Kurs fortsetzt, sind dünn und nicht belastbar.

Selbst viele Monate nach seinem Amtsantritt wird Obama nicht davon ausgehen können, dass er so sicher im Sattel sitzt, dass er sich erlauben kann, seinen eigenen politischen Vorstellungen, seiner eigenen Strategie zu folgen: er würde schnell zur einsamsten Person in den Führungsetagen des amerikanischen Politikapparates zählen.

Hinzu kommt, dass es nicht zu den Stärken der amerikanischen Liberalen, der Demokraten zählte, einen Prozess des politischen Aufräumens eines von den Vorgängern korrumpierten Apparates durchzuführen. Von der politischen Konkurrenz, von republikanischen Regierungen hingegen wurden solche Säuberungsprozesse meist gründlich und rigide durchgesetzt, nicht selten unter Übertretung geltenden Rechts und unter Anwendung sämtlicher verfügbarer Tricks.

Damit ergab sich über die Jahrzehnte eine deutliche Drift des amerikanischen Systems nach rechts, in die neokonservative Ausrichtung, die auch eine größere Zahl von Anhängern unter den Demokraten hat. Eine Sozialpolitik, wie sie noch unter den demokratischen Präsidenten Roosevelt oder Johnson selbstverständlich war, im Sinn einer Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am gesellschaftlichen Reichtum, würde heute von vielen demokratischen Politikern als kommunistisch gebrandmarkt.

Die aktuelle Information über seine Verhandlungsbereitschaft mit der palästinensischen Hamas ist gegebenenfalls bereits geeignet, im neokonservativen Lager, das den überwiegenden Teil der US-Mainstreammedien kontrolliert, sämtliche Alarmglocken schrillen zu lassen.

Bemerkenswerterweise wurde von diesen Absichten in den amerikanischen Medien praktisch nichts berichtet. Dies blieb europäischen Medien, wie dem britischen „Guardian“ vorbehalten.

Obama’s europäische Option

Der Kolumnist der „Vanity Fair“, Michael Wolff, hat sich mit der Frage befasst, warum die Annoncierung der Öffnung der US-Aussenpolitik durch Obama für die europäische Presse ein Thema ist, jedoch nicht für die amerikanische.

Der amerikanische Medien-Mainstream sei über lange Jahre einzementiert in eine konventionell pro-israelische Haltung.

Jede Abweichung von dieser Einstellung würde unmittelbar geahndet als unverzeihlicher Tabubruch und deshalb außerordentlich heikel.

Aus diesem Grund sei eine Verlautbarung deutlicher politischer Abweichungen in der Palästinafrage in den US-Medien nicht angezeigt, und man habe deshalb eine Äußerung im englischen „Guardian“ vorgezogen.

Wolff weist außerdem darauf hin, dass es Hillary Clinton wäre, die eine Politik der Verhandlungen umzusetzen hätte und er stellt fest, dass verschiedene personelle Verknüpfungen zwischen Clinton und dem Guardian bestehen.

http://www.huffingtonpost.com/michael-wolff

Sollte sie tatsächlich kongenial eine Politik des Ausgleichs zwischen den Konfliktparteien in Palästina unterstützen, wäre sie ohne Frage eine ideale Besetzung: Clinton kann aufbauen auf einem Ruf als außenpolitische Hardlinerin, die den Neokonservativen nur wenig nachsteht. Vor diesem Hintergrund könnte sie leichter ein Entgegenkommen riskieren und umsetzen, als Obama selbst, dem in diesem Fall Unerfahrenheit und Nachgiebigkeit zur Last gelegt würde. Während ihres Wahlkampfes genoss sie außerdem die Unterstützung der New York Times.

In den Kontext einer Kurswende im Nahen Osten passt das Treffen der US-Ex-Präsidenten im Weissen Haus am Mittwoch, dem 7.1. mit Obama: beteiligt waren neben Bush sr. und jr. dabei Jimmy Carter und Bill Clinton.

Es ist geradezu unvorstellbar, dass in einer Situation der blutigen Ereignisse in Gaza, die eine spezielle Herausforderung für den neuen Präsidenten bedeuten, von Obama die Gelegenheit versäumt worden wäre, diese Frage nicht mit den beiden demokratischen Ex-Präsidenten, Bill Clinton und Jimmy Carter, zu diskutieren. Jimmy Carter dürfte einen solchen Anlass genutzt haben, seine Einschätzung der Gesprächsbereitschaft auf seiten der Hamas zur Kenntnis zu bringen.

Dass das (inoffizielle) Statement von Obamas Seite, mit dem er sein bisheriges Schweigen zum Gaza-Konflikt beendete, einen Tag darauf erfolgte, dürfte somit nicht allzu sehr verwundern.

Deutliche Kritik an Israel kam vorher bereits vom langjährigen aussenpolitischen Strategen Zbigniew Bzezinsky. Der israelische Angriff sei eine völlig überzogene, exzessive Reaktion und ausgesprochen destruktiv für die politischen Bezehungen im Nahen Osten.

Brzezinsky war im vergangenen Jahr von Obama als aussenpolitischer Berater hinzugezogen worden.

http://www.huffingtonpost.com/2008/12/30/zbigniew-brzezinski-calls_n_154211.html und http://airamerica.com/content/maddow-zbigniew-brzezinski-breaks-down-fighting-gaza

Es ist insgesamt unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Änderung der amerikanischen Außenpolitik kommt: die Positionen – insbesondere der pro-israelischen Politik – wurden über Jahrzehnte festgezurrt und zementiert. Auf kurze Sicht wird sich daran auch ein bereitwilliger US-Präsident daran die Zähne ausbeißen. Der „Tanker“ des amerikanischen politischen Systems wird nicht ohne weiteres gedreht werden können. Besonders auf seiten der demokratischen Partei ist eine Vielzahl von Bemühungen erkennbar, Obama zu umstellen mit Politikern, die als Garanten des „business as usual“ gelten können, derselben Politik, die seit Jahrzehnten betrieben wurde.

Zur gleichen Zeit ergibt sich jedoch die Chance, dass sich durch den globalen Umbruch, den Finanz- und Weltwirtschaftskrise verursachen nun neue Optionen öffnen, die für konventionelle Analysen und Interpretationen der politischen Dynamik nicht erkennbar sind.

Das Ende der US-Vorherrschaft ist inzwischen so gut, wie besiegelt. Finanz- und Wirtschaftsanalysten stellen inzwischen gehäuft fest, dass die amerikanische Finanz- und Wirtschaftspolitik inzwischen in einen Panik-Modus verfallen ist und nur noch wenig unter Kontrolle hat. Insbesondere wird inzwischen allgemein der Zusammenbruch der amerikanischen Währung erwartet.

Paradigmenwechsel der US-Außenpolitik

Die Chancen der USA, die Wirtschaftskrise zu überwinden, werden als erheblich schlechter eingeschätzt, als sie sich in den 30er-Jahren darstellten: damals befand sich die US-Ökonomie in vergleichsweise gutem Zustand und konnte den Kollaps des Finanzsystems nach und nach verdauen.

Die großen Geschäftsbanken der Wallstreet, die im vergangenen Jahr zusammenbrachen, wie Lehman, Morgan Stanley und Bear Stearns hatten damals die Krise überleben können.

Die Ausstrahlungskraft des amerikanischen Systems, die das vergangene Jahrhundert beherrschte und noch bis vor kurzem Investoren weltweit veranlasste, Kapital in die USA zu pumpen und damit unter anderem die amerikanischen Kriege zu finanzieren, ist mit dem Abtritt der Bush-Regierung unter den Nullpunkt gefallen: die Mehrheit der globalen Kapitalgeber bemüht sich aktuell, sich von US-Investments zu trennen und von offizieller chinesischer Seite wurde nun erklärt, es sei an der Zeit, den Dollar als Weltreservewährung auszumustern.

Die Zeiten, in der die amerikanische Politik aus dem Vollen schöpfen konnte haben sich radikal gewandelt: derzeit gehen ihr die Ressourcen aus, die es bisher ermöglichten, die Position der globalen Hegemonie zu behaupten und der globale Pradigmenwechsel ist weit fortgeschritten.

Die Zeit, in der dies mit politischen und propagandistischen Tricks überspielt werden konnte, ist abgelaufen, und der Kaiser steht nun für alle sichtbar ohne Kleider da.

In dieser Situation destabilisiert die israelische Regierung zu Wahlkampfzwecken das ohnehin fragile System der amerikanischen Verbündeten unter den „moderaten“ Araberregimen im Nahen Osten, deren Position unterminiert wird durch Israels brutales Vorgehen im Gaza-Streifen. Der Scherbenhaufen, der von dort nun der neuen Regierung Obama vor die Füsse zu fallen droht, könnte sie nötigen, einen radikaleren Kurswechsel vorzunehmen, als er aktuell vorstellbar scheint.

Gleichzeitig mag sie gute Gründe haben, aktuell mit einer solchen Perspektive „hinterm Berg zu halten“, um nicht in den letzten Tagen der Bush-Administration deren sabotierende Massnahmen zu provozieren. Für die Bush-Regierung gibt es in diesen Tagen keinen Grund, die Fortsetzung des Blutbads in Gaza aufzuhalten: ihre Eskalationsstrategie, die das Geschäft der Rüstungsindustrie, mit der sie verbandelt ist, fördert und dabei gleichzeitig den Ölpreis, der zu kollabieren drohte, stabilisiert, kommt bei dieser Gelegenheit ein letztes Mal zur Umsetzung. Gerhard Wendebourg

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http://media.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/01/07/AR2009010702645.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548397,00.html

http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/KA09Dj02.html

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32900&rubrik=politik

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Written by medienwatch & metainfo

Januar 13, 0200 at 11:33

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