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[Wasseraktie°] artbase-projekt: Wasser für Somalia

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Nicola Kaatsch* MSF, IPPNW, Lühr Henken (ehemaliger bundespolitischer Sprecher „Für Frieden und Internationales“, Grüne) , Ahmed Guled (Pres. from Organisation for Somali Unity) , Jörg Stange
artbase in Zusammenarbeit mit Gunnar F. Gerlach (Kunstwissenschaftler, Sofi), Gerd Stange (Künstler, Sofi), Harald Finke (Künstler, Sofi), Cornelius Buchmann (Politiker, Autor), Beate Brost (Fotografin in Somalia + Krankenschwester), ECOTERRA* (Prof. Julian Bauer, Agrarwissenschaftler), Hartmut Heller (Freunde der Naturvölker). mit Unterstützung von Gerda Zorn (Autorin), Peggy Parnass (Autorin, Schauspielerin), Arie Goral-Sternheim (Autor und Maler), Rolf Grömmer (Druckerei), Gunter Gerlach (Autor), Reimer Eilers (Autor), Heinz Östmann (Fischer), Dr. Benjamin Leunmin (Afrikanische Union), Peter de Vries (Hutmacher und Musiker), »Notruforchester« Hannes Wienert, Mechthild Bausch, Julia Kossmann, Hajo Schiff (JournalistInnen) Schulen (Projektunterricht etc.) und vielen anderen …
Kunsthaus Hamburg: artbase-sofi Projekt in “Bahomas Land” auf Einladung von Mike Hentz 1994
*ECOTERRA, „Verein für umweltgerechtes Wirtschaften” Julian Bauer war seinerzeit ~10 Jahre in Somalia. Wir standen über die Küstenfunkstelle Norddeich Radio in Verbindung.

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Durch eine Resolution an die Vereinten Nationen (verfasst von Angelika Beer, Grüne 1993), in Zusammenarbeit mit artbase: über einen  Wasserexperten aus Somalia – telefonisch übermittelt u.a. über die Küstenfunkstelle Norddeichradio. Durch Gespräche mit Prof. Julian Bauer ECOTERRA + artbase, konnte das Einstauvorhaben des Flusses “Webi Shabeelle” verhindert werden. Die dort lebenden Nomaden sind von dem Fluss abhängig. Der Fluss wäre durch das Einstauen auf weite Strecken ausgetrocknet. Über Wasseraufbereitungsanlagen sollte die deutsche Blauhelmtruppe versorgt werden. Es flossen des weiteren EU-Mittel an eine Fischereikooperative in Las Koreh…. Der somalische Wasserexperte reiste aus Somalia an und nahm an der “artbase-Sofi-Soma-Infusions-Performance” an den Landungsbrücken teil. (Radiobeitrag: NDR “Hamburg Welle” in den Hauptnachrichten)

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artbase Projekt in Kooperation mit Sofi »Soma-Infusion« (Gesellschaft für operative Kunst)

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Schutz für humanitäre Hilfsorganisationen

Erfahrungsbericht aus Somalia 

Von Nicola Kaatsch, IPPNW, Ärzte ohne Grenzen (MSF)

Die Konzeptlosigkeit zu Beginn der militärischen Intervention und die Unkenntnis über politische und gesellschaftliche Strukturen in Somalia haben mit dazu geführt, daß die UN-Truppen sich in der Gewaltspirale verfangen haben.“ (…) => [::]

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Nicola Kaatsch

Schutz für humanitäre Hilfsorganisationen

Erfahrungsbericht aus Somalia

Dieser Bericht ist im Anschluß an einen siebenmonatigen Einsatz mit »MSF – Ärzte ohne Grenzen« in Kismayu und Gelib entstanden. Bei der Beschreibung beschränkt sich die Autorin auf den Süden Somalias. Dieser Region fällt mit der Hafenstadt Kismayu, der geographischen Nähe zum Nachbarland Kenia und vor allen Dingen mit den Flußtälern des Juba und Shebelli eine herausragende Bedeutung für die Ernährung und Versorgung des gesamten Landes zu.

Die Bilder des Somaliakrieges sind uns aus den Medien bekannt. Auch unterscheiden sie sich nicht von den Bildern der nicht medienwirksamen Kriege und Konflikte im Südsudan oder Tadschikistan. Die medizinischen Hilfsprogramme haben sich in ihrem Kern in Somalia ebenfalls nicht verändert.

Verändert haben sich die Rahmenbedingungen: Eindeutige große Kriegsparteien oder politische Lager gibt es in Somalia nicht, und der Übergang zu bewaffneten Plündererbanden ist fließend. So sind Gespräche und Verhandlungen mit Clan- und Subclan-Ältesten ein einziger Jonglierakt unter Beachtung der jeweiligen Machtverhältnisse.

„Der Krieg findet nicht mehr in Grenznähe, sondern mitten in den Staatsgebieten statt. Die Unterscheidung zwischen Stützpunkten im Hinterland, befreitem Gebiet und Kampfzone gibt es nicht mehr. Heutzutage trifft man heimatlose Zivilisten an denselben Orten an wie kämpfende Soldaten … Wenn die Hilfsorganisationen die Zivilbevölkerung erreichen wollen, können sie nicht mehr am Rand der Kampfgebiete agieren, sondern müssen tief in die unsicheren Gebiete vorstoßen, wo sie nicht mehr den Schutz der bewaffneten Bewegungen genießen, die selbst kaum in der Lage sind, ihren Zusammenhalt zu bewahren … Unter diesen veränderten Bedingungen gewinnt die Frage der Sicherheit der privaten Hilfsorganisationen eine zentrale Rolle.“ 1

In Kismayu und im Juba Tal kämpfen seit dem Sturz des Diktators Siad Barres Sub-Clans der Darods um die Vorherrschaft. Die Hauptakteure sind die Milizenchefs »General Morgan«, Schwiegersohn und ehemaliger Verteidigungsminister von Siad Barre, und Omar Jess, der als Führer des »Somali Patriotic Movements« direkter Verbündeter von General Aidid (Hawiye) ist.

Bei meiner Ankunft im März zog sich die Frontlinie quer durch die Stadt. Die sechs in der ganzen Stadt verteilten »Feeding Center« wurden in den ersten Märztagen zerstört und ausgeraubt. In ihnen wurden 1000 schwerst unterernährte Kinder behandelt. Weitere 5000 Kinder erhielten zweimal die Woche eine Zusatznahrungsmittelration und konnten jederzeit durch regelmäßige Gewichtskontrollen direkt in die sog. therapeutischen Einrichtungen überwiesen werden.

Eine Wiederaufnahme der Arbeit in diesen Centern war aus Sicherheitsgründen nur schleppend möglich. Der größte Teil der Mitarbeiter war geflohen. Unter sorgfältiger Beachtung der Clanzugehörigkeit mußte ein neues Team angeheuert und angelernt werden. Die bis zu diesem Zeitpunkt bewaffneten Wächter, die die Zentren vor Raubüberfällen schützen sollten, wurden durch unbewaffnete ersetzt. Den Schutz übernahmen die UN-Blauhelme. Praktisch sah es so aus, daß ich nur unter ihrer Eskorte und in ihrer Anwesenheit in den Zentren arbeiten konnte und mich dabei nach deren Verfügbarkeit richten mußte.

Während der offenen Kampftage wurden wir von Panzern zwischen Haus und Krankenhaus hin und her gefahren. Diese beiden Gebäude waren rund um die Uhr von UN-Blauhelmsoldaten beschützt.

Der völlige Verlust von Privatsphäre durch ein noch näheres Zusammenrücken auf dem eh schon sehr beengten Lebensraum, um Militärfahrzeug, Gerät und Soldaten unterzubringen, sowie die Notwendigkeit der Gewöhnung an den allnächtlichen Lärm auf dem Dach, verursacht durch die zweistündlichen Wachwechsel, mußten in Kauf genommen werden.

Durch die räumliche Nähe wurden wir Zeugen skandalösen Betragens gleicher UN-Blauhelmsoldaten. Somalis wurden grundlos zusammengeschlagen, somalische Frauen verbal wie körperlich belästigt und Kinder durch wilde »Rumraserei« in den Straßen hochgradig gefährdet und wiederholt angefahren. Durch das Auftreten in Unterhosen in der Öffentlichkeit (auf den Dächern der internationalen Hilfsorganisationen) wurde die moslemische Bevölkerung in ihrem religiös-kulturellem Selbstverständnis beleidigt.

Dies hat zwar nichts mit der politischen Diskussion um bewaffnete Interventionen unter dem Deckmantel »Humanitäre Hilfe« zu tun, muß aber erwähnt werden.

Fatales Beispiel für die Erpreßbarkeit von Seiten der somalischen Kriegsparteien sowie dem »Spiel« Distanz-Nähe zu den UN-Einheiten ist folgendes Ereignis aus dem März: Kismayu war wieder in General Morgans Händen. Schutzsuchende »Jess-Leute« lebten noch auf dem Gelände des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK), auf dem MSF Krankenhausgelände (die Hälfte unserer Krankenhausmitarbeiter gehörten zur »gegnerischen« Seite und profitierten von dem UN-Schutz im Krankenhaus), und schließlich eine kleine Gruppe, die sich in der 200 m vom Krankenhaus gelegenen ehemaligen Polizeistation verschanzt hatte. Seit Tagen hatten »Ärzte ohne Grenzen« mit den Darod-Ältesten verhandelt, um eine Evakuierung der verbliebenen »Jess-Leute« zu arrangieren. Die Verhandlungen standen unter dem Druck der zunehmenden Massaker an eben diesen Menschen. Die UN hatte eine Eskorte zugesichert, konnten oder wollten aber keine Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Am 31. März kam es zum offenen Kampf. Das IKRK erhielt eine Granate über die Grundstücksmauern. Im Krankenhaus wurde ich Zeugin eines Massenmassakers von »Morgan-Leuten« an den in der Polizeistation verschanzten »Jess-Leuten«. Unsere Soldaten auf dem Dach haben nicht eingegriffen. Unser Team hat sich im Panzer vom Krankenhaus aus der panischen Menge in die Militärbasis flüchten können. Nach nächtlichen Verhandlungen haben die Blauhelme sämtliche Angehörigen des Jess-Lagers aus Kismayu 40 km hinter die Frontlinie auf sicheres Terrain transportiert. Auf den UN-Lastern sind nicht nur die politischen Flüchtlinge, sondern auch unser medizinisches Personal sowie ein großer Teil der Patienten geflohen. Die Fahrt für die Flüchtenden endete in einem kleinen Dorf ohne jegliche medizinische Versorgung. In den kommenden Wochen wurden »Ärzte ohne Grenzen« von Omar Jess massiv unter Druck gesetzt, in jenem Dorf eine Klinik einzusetzen. Er setzte die Patienten als unmittelbares Druckmittel ein, indem er ihnen verwehrte in freier Entscheidung sich zurück in medizinische Behandlung zu begeben. Diese stand ihnen offen in Kismayu oder Gelib, einem Dorf mit einer Klinik von uns, das fest in Jess` politischer Hand war. Innerhalb der ersten Tage starben 14 Patienten. Nur durch inoffizielle Arrangements war es uns möglich, den Patienten notdürftige medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Erst im Juni durften die Patienten in eine der beiden Kliniken verlegt werden.

In den friedlicheren Monaten Juni bis August hatten wir erheblich mehr Bewegungsfreiheit. Diesen relativen Frieden stabilisierten die UN-Truppen, die mit ihren militärischen Kontrollpunkten dafür sorgten, daß die vor die Stadttore verdrängte Front auch vor der Stadt blieb. Ebenso hat die Unterzeichnung des Friedensabkommens von Kismayu zu den ruhigeren und sich stabilisierenden Verhältnissen beigetragen. Dieses Abkommen wurde von 120 Stammesältesten verschiedener Clans nach fast dreimonatigen Verhandlungen unter Führung von UNOSOM II unterzeichnet. Sichtbares Resultat waren die gefüllten Märkte sowie die Abnahme der hohen Fluktuation und häufigen Umsiedlungsaktionen der Bevölkerung. Die Familien fühlten sich wieder sicherer, nahmen Handel auf und konnten sich allmählich sogar über die Frontlinie bewegen. Patienten brauchten nicht mehr um ihr Leben bangen, wenn sie sich dem Krankenhaus anvertrauten: Abkommen zwischen den Clanältesten und »Ärzte ohne Grenzen« sorgten schließlich unter Schutz der UN-Truppen für freien Zugang für Angehörige aller Parteien zu dem einzigen Krankenhaus Südsomalias. Die Impfkampagnen konnten geordneter durchgeführt werden. Zur gleichen Zeit haben UN-Soldaten die erste Schule wiederaufgebaut, der lokalen Hilfsorganisation »Somali Women Concern« Nähmaschinen gestiftet und sich an der Reparatur der von der Regenzeit heftig zerstörten Straßen und Deiche beteiligt. Selbst unser Team hat sich von den UN-Truppen mit ihren Maschinen bei der Aufräumung des neuen Grundstückes helfen lassen.

Wie sehr es sich bei dieser Stabilisierung in Kismayu dann aber doch nur um eine Problemverschiebung handelte, verdeutlicht eine meiner Tagebuchaufzeichnungen: „Heute Morgen haben wir erfahren, daß innerhalb der nächsten 48 Stunden ein Angriff von Omar Jess erwartet wird. Kenia übt totalen Druck aus, daß die Flüchtlinge nach Somalia zurückkehren können, dafür muß gewährleistet sein, daß Kismayu in General Morgans Händen bleibt. (Flüchtlinge wie Morgan gehören zum Clan der Darods) Also werden die vermeintlich neutralen Truppen Omar Jesses Front »großzügig zerstören«, O-ton der Amis heute morgen.“ Oft war es nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien bei dem einen oder anderen Gefecht entweder gar nicht, verspätet und dann wieder mit aller Härte eingegriffen wurde.

Diese Undurchsichtigkeit zeigt deutlich, daß die Neutralität der UN nicht gewahrt werden konnte. Mit der offenen Kriegserklärung an General Aidid schlug die humanitäre Hilfe endgültig in eine militärische Aktion um, und die Arbeit der NGOs ist seitdem mehr gefährdet denn je. In der Vorstellung der Somalis treten die Hilfsorganisationen immer mehr in Verbindung mit den parteiischen UN-Truppen. Eine politische Orientierungslosigkeit der ganzen Intervention in Somalia läßt sich nicht mit einer Aktion nur der Aktion willen verdrängen. Die Konzeptlosigkeit zu Beginn der militärischen Intervention und die Unkenntnis über politische und gesellschaftliche Strukturen in Somalia haben mit dazu geführt, daß die UN-Truppen sich in der Gewaltspirale verfangen haben.

Den internationalen Hilfsorganisationen muß freigestellt bleiben, wie sie sich selbst und ihre humanitären Prinzipien am besten schützt. „Es ist heutzutage für die humanitären Hilfsorganisationen schon schwierig genug, sich selbst zu schützen, noch schwieriger wird es für sie, wenn – theoretisch zu ihrem Nutzen, doch praktisch zu ihrem Schaden – Politiker, die keine Politik haben, sich mit bewaffnetem Eifer ihrer annehmen.“ 2

Dr. Nicola Kaatsch (seinerzeit Krankenschwester, Medizinstudentin, Ärztin) ist Vorstandsmitglied der IPPNW/Deutsche Sektion und arbeitete mit der Organisation »Ärzte ohne Grenzen« ein halbes Jahr in Somalia.

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Taz-Bericht

Von Hajo Schiff

Feldpostkarten zu Wasseraktien

Mit der sozialökologischen Freiheitsinitiative (SOFI)

Haben Sie in letzter Zeit mal wieder eine Feldpostkarte bekommen? Nicht vom Flohmarkt sondern aus aktuellem Kriegsgebiet, wo sich unsere Jungs nützlich machen? Na dann sind sie gar nicht auf dem Laufenden: 12 einberufene Postbeamte leiten die mit FELDPOST abgestempelten Briefe aus Belet Weyne zum deutschen Inlandsporto von der Front in die Heimat.

Und unsere 1700 Jungs da unten haben bestimmt viel zu erzählen, haben sie doch im staubigen Afrika mächtig Durst und greifen ganz schön ein: In die Ökologie der stets gefährdeten Trockenzone vor allem. Es ist die Rede davon, den Webi Shabeelle, einen für die Versorgung der Bevölkerung wichtigen Fluss für den Gebrauch der Truppen zu stauen und sich auch sonst ganz neokolonial gemütlich einzurichten. 186 Millonen Mark sind für die Soldaten eingeplant, für ökologisch orientierte Hilfsprojekte, wird das Geld dagegen immer knapper. Der Hamburger Künstler Jörg Stange erhielt irrtümlich einen Feldpostgruß und begann über seine Möglichkeiten zur alternativen Hilfe nachzudenken. Ergebnis ist eine durchaus politische Kunstaktion des ARTBASE-PEACEBASE-PROJEKTS: Wasseraktien für Somalia. In Zusammenarbeit mit „ECOTERRA, Verein für umweltgerechtes Wirtschaften“ und unterstützt von der Ökobank und der Fachgruppe „Frieden und Internationales“ der GAL ist gegen Spende ein künstlerisch mit sandgefüllter Weinflasche auf Mäanderkachel gestaltetes Papier als „Aktie“ für Hilfsprojekte in Nordsomalia zu erwerben. Als erstes ist an die Wiederbelebung der brachliegenden Fischereifabrik von Las Koreh gedacht. Unterstützt wird Jörg Stanges Konzept von der SOFI, der Sozialökologischen Freiheitsinitiative mit einer Wasseraktion von Harald Finke, Gunnar Gerlach und Gerd Stange. In schwarz, weiß und grüner Kleidung wird Elbwasser geschöpft, erhält eine Infusion und wird in Ölfässer gefüllt. Alle BesucherInnen sind zudem gebeten einen Liter Wasser in einem geschlossenen Behältnis mitzubringen. Diese Aktion steht unter dem Adorno-Zitat, daß die bildende Kunst einen politischen Auftrag habe und ist vor allem dem Beuysschen Kunstbegriff der sozialen Plastik verpflichtet. Dazu soll ein Forum eröffnet werden für eine Fülle von Informationen über das Horn von Afrika. Zwei Filme des somalischen Filmemachers Abdulkadir Ahmed Said und neueste Dokumentaraufnahmen geben einen Eindruck vom neuen Interessengebiet des militärisch-industriellen Komplexes. Informationsstände der beteiligten Organisationen, somalische Musik und das Saxofon blasende „Notruf-Orchester“ werben für Verständnis und Geld für das notleidende und in Clan-Gebiete desintegrierte Land.
Wie jedoch die Intervention der UNO-Truppen die im Vergleich zu anderen Ländern der Sahelzone kaum schlimmeren Zustände verbessern könnte, ist nicht zu erkennen. Es gibt hinreichende Anzeichen, daß die Strategen eher an der Kontrolle der gesamten Region und den Ölvorkommen interessiert sind als an Hungerhilfe. Diese Hilfe in vernünftigen Dimensionen jenseits von Korruption, Mißwirtschaft und Ausbeutung zu ermöglichen, ist das Hauptziel aller an der Aktion Beteiligten. Hajo Schiff
Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr Landungsbrücken, Oberdeck Brücke 3. (TAZ) 1993

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„Die Wasseraktie“ in SPUREN für Kunst Gesellschaft

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SPUREN Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Herausgeber Karola Bloch | Jochen Hiltmann | Druck:ConBrio Verlagsgesellschaft, Regensburg. Redaktion Gunnar F. Gerlach. (verantwortlich) Jan-Robert Bloch, Susanne Duddda, Achim Lenger

 

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Jörg Stange und Heinz Östmann (Foto: Martin Seemann)

[ Die Wasseraktie – Wasser für Somalia ]

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TAZ-HAMBURG 06.08.1994
TAZ-Bericht Julia Kossmann

Die Kunst der Hilfe zur Selbsthilfe

Hamburger Kunstprojekt artbase arbeitet für Somalia / Mappenwerk zur Aktion erschienen

An die 500 Millionen Mark hat die Bundeswehr während ihres Einsatzes in den brennend heißen Wüstensand Somalias gesetzt. Ende März dieses Jahres wurden die letzten der 1.700 deutschen Soldaten heimgeholt. Geblieben ist außer ein paar Brunnen mitten in der Wüste nichts. Schon ist das Weltinteresse wieder mit einer neuen und ebenfalls auf den historischen Fundamenten des Kolonialismus wurzelnden Katastrophe in Ruanda beschäftigt.

Die europäische Einmischung in Afrika, einem Kontinent mit über 1.000 Völkern, die in Staaten leben, deren Grenzen mit den traditionellen afrikanischen „Staatsformen“ nicht in Übereinstimmung zu bringen sind, hat sich bisher als kontraproduktiv erwiesen. Orientiert an den Bedürfnissen und Gegebenheiten des Landes ist dagegen das artbase-Projekt, das der Hamburger Künstler Jörg Stange im vergangenen Herbst initiierte und am 3. Oktober 1993 in der konzertierten Kunstaktion „Wasser für Somalia“ gemeinsam mit dem SOFI (sozial-ökologisches-Freiheits-Institut) an den Landungsbrücken vorstellte. Mittlerweile arbeiten Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik und in Deutschland lebende Somalis bei artbase mit.

Ausgehend von der Maxime „Schenke einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag, gib ihm eine Angel, und er wird in seinem Leben nicht mehr hungern müssen“ unterstützt artbase den Wiederaufbau einer
Fischerei-Kooperative in Las Koreh im Norden Somalias. Obwohl nie direkt vom Bürgerkrieg betroffen liegen auch hier im Norden Somalias die Handels- und Versorgungswege brach, und Raubfischer aus Industrienationen schöpfen mit modernen Booten die Fischbestände ab. Um die traditionellen Boote wieder instandzusetzen, fehlt das Geld, das nun artbase aufbringen will.

Für den Kontakt zu den Fischern sorgt der somalische Veterinär Ahmed M. Guled von der Organisation für die somalische Einheit (OSE), denn „Informationen aus erster Hand und der Dialog vor Ort sind für das Gelingen des Projektes unverzichtbar“, heißt es im soeben erschienenen Mappenwerk, einer künstlerisch gestalteten Selbstdarstellung von artbase, dessen Verkaufserlös wieder direkt dem Projekt zufließt genauso wie Erlöse aus der von Jörg Stange gestalteten Wasser-Aktie. Der Hamburger Fischer Heinz Oestmann, ebenfalls bei artbase engagiert, sagt: „Fischerei hat in dieser Gegend nur dann eine Zukunft, wenn traditionelle Fangmethoden ausgebaut und möglichst kostenarme Mittel dafür verwendet werden.“

„In Las Koreh handelte einst Sindbad, der Seefahrer, mit Weihrauch. Er könnte es getan haben. Sollen wir keine Händler sein? Warum denn nicht? Tauschen wir in Sindbads Fahrensreich die braven Narreteien gegen Tausendundeine Nacht. Verwandeln wir in Somalia deutsche Maschinengewehre, Panzer und Lenkraketen zu Wasser. „Werden wir die Händler der Wasseraktie“, schrieb Reimer Eilers, Bezirksvorsitzender des VS in Hamburg, Ende 1993, als die deutschen Jungs noch in Somalia hockten, in dem Aufsatz „Sindbad rettet die Bundeswehr“. Die Bundeswehr braucht in Somalia nun keine Hilfe mehr, während die Somalis jetzt erst recht Unterstützung brauchen. „Politik, so sagt man, sei die Kunst des Machbaren. Doch wo die Politik versagt, hinter ihren Grenzen, ergreift die Kunst selbst die Initiative“, heißt es in der art-base-Mappe. Folglich will Jörg Stange, der mit einigen artbase-Mitarbeitern im Herbst Somalia besuchen wird, auch neue Wege gehen, um Geld aufzubringen. Er will auch mit einem Mineralwasser-Hersteller verhandeln, einige 100.000 Wasserflaschen mit einem künstlerisch gestalteten Etikett zum erhöhten Solidaritätspreis zu verkaufen, um weitere Mittel in das Projekt fließen zu lassen, so daß es wie geplant weitergehen kann: „Ohne viel Bürokratie. Ohne aufwendige Zwischenstationen. Aber mit direkter Kontrolle. Und mit viel Phantasie.“ Und als ein zukunftsweisendes Modell einer aufrichtigen Hilfe zur Selbsthilfe.

Julia Kossmann

artbase-Mappenwerk und Wasser-Aktie zu beziehen über:
(ehemalige Adresse): Artbase-Projektlabor, Essener Str. 2, 22419 Hamburg,
stange[at]metasynapse.de

Spendenkonto: OSE e. V., Kennwort „artbase“, Kto.Nr.:

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Fiji Water: Spin the Bottle

Obama sips it. Paris Hilton loves it. Mary J. Blige won’t sing without it. How did a plastic water bottle, imported from a military dictatorship thousands of miles away, become the epitome of cool? —By Anna Lenzer

September/October 2009 Issue

THE INTERNET CAFÉ in the Fijian capital, Suva, was usually open all night long. Dimly lit, with rows of sleek, modern terminals, the place was packed at all hours with teenage boys playing boisterous rounds of video games. But one day soon after I arrived, the staff told me they now had to shut down by 5 p.m. Police orders, they shrugged: The country’s military junta had declared martial law a few days before, and things were a bit tense.

I sat down and sent out a few emails—filling friends in on my visit to the Fiji Water bottling plant, forwarding a story about foreign journalists being kicked off the island. Then my connection died. „It will just be a few minutes,“ one of the clerks said.

http://www.motherjones.com/politics/2009/09/fiji-spin-bottle

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http://hydromemories.com/

Hydromemories is an interdisciplinary artistic project
on the theme of water

COMMON GROUND: PROJECTS FOR THE LAGOON

FREE AS AIR AND WATER

1% WATER AND OUR FUTURE

MASSIMO DI NONNO

RACHEL WHITEREAD WATER TOWER

BOTTLE PROJECT – SUSTAINABLE WATER

HIGH WATER LINE

WATERPOD PROJECT

WASSERAKTIE – WASSER FÜR SOMALIA

PEACE REAL SPACE

FREE DIMENSIONAL

ART MEETS SCIENCE

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Im Visier: Somalia
von BETTINA GAUS | 10.12.2001
Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR ist für einen möglichen Ansturm somalischer Flüchtlinge nach Kenia und Äthiopien gerüstet. Eine Erkundungsdelegation der Bundeswehr hat die Möglichkeiten ausgelotet, den Zwergstaat Dschibuti als Stützpunkt für deutsche Marineeinheiten zu nutzen, die vermutlich vor der somalischen Küste eingesetzt werden sollen. Unterdessen tourt der US-Staatssekretär Walter Kansteiner quer über den Kontinent und erklärt das ostafrikanische Land zu einem möglichen Hort des Terrorismus. Zugleich betont er allerdings, dass vor einem Militärschlag erst noch weitere Beweise gesammelt werden sollen =
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/12/10/a0117

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Written by medienwatch & metainfo

Februar 15, 2009 at 13:39

Veröffentlicht in

[Wasseraktie°] artbase-projekt: Wasser für Somalia (gfok)

with 3 comments

Ein artbase Projekt in Kooperation mit Sofi »Soma-Infusion«

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Nicola Kaatsch* MSF, IPPNW, Lühr Henken (seinerzeit bundespolitischer Sprecher „Für Frieden und Internationales“, Grüne) , Ahmed Guled (Pres. from Organisation for Somali Unity) , Jörg Stange (artbase)
artbase in Zusammenarbeit mit Gunnar F. Gerlach (Kunstwissenschaftler, Sofi), Gerd Stange (Künstler, Sofi), Harald Finke (Künstler, Sofi), Cornelius Buchmann (Politiker, Autor), Beate Brost (Fotografin), ECOTERRA* (Prof. Julian Bauer, Agrarwissenschaftler etc., Oxfam), Hartmut Heller (Friends of Nature, deutsche Sektion: Freunde der Naturvölker e.V.)  mit Unterstützung von Gerda Zorn (Autorin), Peggy Parnass (Autorin, Schauspielerin), Arie Goral-Sternheim (Autor und Maler), Rolf Grömmer (Druckerei), Gunter Gerlach (Autor), Reimer Eilers (Autor), Heinz Östmann (Fischer), Dr. Benjamin Leunmin (Afrikanische Union), Peter de Vries (Hutmacher und Musiker), »Notruforchester«, Mechthild Bausch, Julia Kossmann, Hajo Schiff (JournalistInnen), Schulen (Projektunterricht etc.) und v.a. … Kunsthaus Hamburg: artbase-sofi Projekt in “Bahomas Land” auf Einladung von Mike Hentz 1994 *ECOTERRA, „Verein für umweltgerechtes Wirtschaften” (cooperiert mit Oxfam)

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Schutz für humanitäre Hilfsorganisationen

Erfahrungsbericht aus Somalia => 1 [::]

Von Nicola Kaatsch, IPPNW, Ärzte ohne Grenzen (MSF)

Die Konzeptlosigkeit zu Beginn der militärischen Intervention und die Unkenntnis über politische und gesellschaftliche Strukturen in Somalia haben mit dazu geführt, daß die UN-Truppen sich in der Gewaltspirale verfangen haben.“ (…) http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1020

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Taz-Bericht

Von Hajo Schiff

Feldpostkarten zu Wasseraktien

Mit der sozialökologischen Freiheitsinitiative (SOFI)

Haben Sie in letzter Zeit mal wieder eine Feldpostkarte bekommen? Nicht vom Flohmarkt sondern aus aktuellem Kriegsgebiet, wo sich unsere Jungs nützlich machen? Na dann sind sie gar nicht auf dem Laufenden: 12 einberufene Postbeamte leiten die mit FELDPOST abgestempelten Briefe aus Belet Weyne zum deutschen Inlandsporto von der Front in die Heimat.

Und unsere 1700 Jungs da unten haben bestimmt viel zu erzählen, haben sie doch im staubigen Afrika mächtig Durst und greifen ganz schön ein: In die Ökologie der stets gefährdeten Trockenzone vor allem. Es ist die Rede davon, den Webi Shabeelle* (The Shebelle River), einen für die Versorgung der Bevölkerung wichtigen Fluss für den Gebrauch der Truppen zu stauen und sich auch sonst ganz neokolonial gemütlich einzurichten. 186 Millonen Mark sind für die Soldaten eingeplant, für ökologisch orientierte Hilfsprojekte, wird das Geld dagegen immer knapper. Der Hamburger Künstler Jörg Stange erhielt irrtümlich einen Feldpostgruß und begann über seine Möglichkeiten zur alternativen Hilfe nachzudenken. Ergebnis ist eine durchaus politische Kunstaktion des ARTBASE-PEACEBASE-PROJEKTS: Wasseraktien für Somalia. In Zusammenarbeit mit „ECOTERRA, Verein für umweltgerechtes Wirtschaften“ und unterstützt von der Ökobank und der Fachgruppe „Frieden und Internationales“ der GAL ist gegen Spende ein künstlerisch mit sandgefüllter Weinflasche auf Mäanderkachel gestaltetes Papier als „Aktie“ für Hilfsprojekte in Nordsomalia zu erwerben. Als erstes ist an die Wiederbelebung der brachliegenden Fischereifabrik von Las Koreh gedacht. Unterstützt wird Jörg Stanges Konzept von der SOFI, der Sozialökologischen Freiheitsinitiative mit einer Wasseraktion von Harald Finke, Gunnar Gerlach und Gerd Stange. In schwarz, weiß und grüner Kleidung wird Elbwasser geschöpft, erhält eine Infusion und wird in Ölfässer gefüllt. Alle BesucherInnen sind zudem gebeten einen Liter Wasser in einem geschlossenen Behältnis mitzubringen. Diese Aktion steht unter dem Adorno-Zitat, daß die bildende Kunst einen politischen Auftrag habe und ist vor allem dem Beuysschen Kunstbegriff der sozialen Plastik verpflichtet. Dazu soll ein Forum eröffnet werden für eine Fülle von Informationen über das Horn von Afrika. Zwei Filme des somalischen Filmemachers Abdulkadir Ahmed Said und neueste Dokumentaraufnahmen geben einen Eindruck vom neuen Interessengebiet des militärisch-industriellen Komplexes. Informationsstände der beteiligten Organisationen, somalische Musik und das Saxofon blasende „Notruf-Orchester“ werben für Verständnis und Geld für das notleidende und in Clan-Gebiete desintegrierte Land.
Wie jedoch die Intervention der UNO-Truppen die im Vergleich zu anderen Ländern der Sahelzone kaum schlimmeren Zustände verbessern könnte, ist nicht zu erkennen. Es gibt hinreichende Anzeichen, daß die Strategen eher an der Kontrolle der gesamten Region und den Ölvorkommen interessiert sind als an Hungerhilfe. Diese Hilfe in vernünftigen Dimensionen jenseits von Korruption, Mißwirtschaft und Ausbeutung zu ermöglichen, ist das Hauptziel aller an der Aktion Beteiligten. Hajo Schiff
Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr Landungsbrücken, Oberdeck Brücke 3. (TAZ) 1993

*Durch eine Resolution an die Vereinten Nationen (verfasst durch Angelika Beer Grüne), in Zusammenarbeit mit artbase: über einen  Wasserexperten aus Somalia – telefonisch vemittelt u.a. über die Küstenfunkstelle Norddeichradio – durch Gespräche mit Prof. Julian Bauer ECOTERRA + artbase , konnte das Einstauvorhaben des Flusses “Webi Shabeelle” verhindert werden. Nomaden sind von von dem Fluss abhängig, der Fluss wäre durch das Einstauen auf weite Strecken ausgetrocknet. Über Wasseraufbereitungsanlagen sollte  die Deutsche Blauhelmtruppe versorgt werden. Es flossen des Weiteren EU-Mittel an eine Fischerreikooperative in Las Koreh…. Der somalische Wasserexperte reiste aus Somalia an und nahm an der “artbase-Sofi-Soma-Infusions-Performance” an den Landungsbrücken teil. (Radiobeitrag: NDR “Hamburg Welle” in den Nachrichten)

 

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SPUREN Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Herausgeber Karola Bloch | Jochen Hiltmann | Druck:ConBrio Verlagsgesellschaft, Regensburg. Redaktion Gunnar F. Gerlach. (verantwortlich) Jan-Robert Bloch, Susanne Duddda, Achim Lenger


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Jörg Stange und Heinz Östmann (Foto: Martin Seemann)

[ Die Wasseraktie – Wasser für Somalia ]

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TAZ-HAMBURG 06.08.1994
TAZ-Bericht Julia Kossmann

Die Kunst der Hilfe zur Selbsthilfe

Hamburger Kunstprojekt artbase arbeitet für Somalia / Mappenwerk zur Aktion erschienen

An die 500 Millionen Mark hat die Bundeswehr während ihres Einsatzes in den brennend heißen Wüstensand Somalias gesetzt. Ende März dieses Jahres wurden die letzten der 1.700 deutschen Soldaten heimgeholt. Geblieben ist außer ein paar Brunnen mitten in der Wüste nichts. Schon ist das Weltinteresse wieder mit einer neuen und ebenfalls auf den historischen Fundamenten des Kolonialismus wurzelnden Katastrophe in Ruanda beschäftigt.

Die europäische Einmischung in Afrika, einem Kontinent mit über 1.000 Völkern, die in Staaten leben, deren Grenzen mit den traditionellen afrikanischen „Staatsformen“ nicht in Übereinstimmung zu bringen sind, hat sich bisher als kontraproduktiv erwiesen. Orientiert an den Bedürfnissen und Gegebenheiten des Landes ist dagegen das artbase-Projekt, das der Hamburger Künstler Jörg Stange im vergangenen Herbst initiierte und am 3. Oktober 1993 in der konzertierten Kunstaktion „Wasser für Somalia“ gemeinsam mit dem SOFI (sozial-ökologisches-Freiheits-Institut) an den Landungsbrücken vorstellte. Mittlerweile arbeiten Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik und in Deutschland lebende Somalis bei artbase mit.

Ausgehend von der Maxime „Schenke einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag, gib ihm eine Angel, und er wird in seinem Leben nicht mehr hungern müssen“ unterstützt artbase den Wiederaufbau einer Fischerei-Kooperative in Las Koreh im Norden Somalias. Obwohl nie direkt vom Bürgerkrieg betroffen liegen auch hier im Norden Somalias die Handels- und Versorgungswege brach, und Raubfischer aus Industrienationen schöpfen mit modernen Booten die Fischbestände ab. Um die traditionellen Boote wieder instandzusetzen, fehlt das Geld, das nun artbase aufbringen will.

Für den Kontakt zu den Fischern sorgt der somalische Veterinär Ahmed M. Guled von der Organisation für die somalische Einheit (OSE), denn „Informationen aus erster Hand und der Dialog vor Ort sind für das Gelingen des Projektes unverzichtbar“, heißt es im soeben erschienenen Mappenwerk, einer künstlerisch gestalteten Selbstdarstellung von artbase, dessen Verkaufserlös wieder direkt dem Projekt zufließt genauso wie Erlöse aus der von Jörg Stange gestalteten Wasser-Aktie. Der Hamburger Fischer Heinz Oestmann, ebenfalls bei artbase engagiert, sagt: „Fischerei hat in dieser Gegend nur dann eine Zukunft, wenn traditionelle Fangmethoden ausgebaut und möglichst kostenarme Mittel dafür verwendet werden.“

„In Las Koreh handelte einst Sindbad, der Seefahrer, mit Weihrauch. Er könnte es getan haben. Sollen wir keine Händler sein? Warum denn nicht? Tauschen wir in Sindbads Fahrensreich die braven Narreteien gegen Tausendundeine Nacht. Verwandeln wir in Somalia deutsche Maschinengewehre, Panzer und Lenkraketen zu Wasser. „Werden wir die Händler der Wasseraktie“, schrieb Reimer Eilers, Bezirksvorsitzender des VS in Hamburg, Ende 1993, als die deutschen Jungs noch in Somalia hockten, in dem Aufsatz „Sindbad rettet die Bundeswehr“. Die Bundeswehr braucht in Somalia nun keine Hilfe mehr, während die Somalis jetzt erst recht Unterstützung brauchen. „Politik, so sagt man, sei die Kunst des Machbaren. Doch wo die Politik versagt, hinter ihren Grenzen, ergreift die Kunst selbst die Initiative“, heißt es in der art-base-Mappe. Folglich will Jörg Stange, der mit einigen artbase-Mitarbeitern im Herbst Somalia besuchen wird, auch neue Wege gehen, um Geld aufzubringen. Er will auch mit einem Mineralwasser-Hersteller verhandeln, einige 100.000 Wasserflaschen mit einem künstlerisch gestalteten Etikett zum erhöhten Solidaritätspreis zu verkaufen, um weitere Mittel in das Projekt fließen zu lassen, so daß es wie geplant weitergehen kann: „Ohne viel Bürokratie. Ohne aufwendige Zwischenstationen. Aber mit direkter Kontrolle. Und mit viel Phantasie.“ Und als ein zukunftsweisendes Modell einer aufrichtigen Hilfe zur Selbsthilfe.

Julia Kossmann

artbase-Mappenwerk und Wasser-Aktie zu beziehen über:
(ehemalige Adresse): Artbase-Projektlabor, Essener Str. 2, 22419 Hamburg,
stange[at]metasynapse.de
Spendenkonto: OSE e. V., Kennwort „artbase“, Kto.Nr.:

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HYDROMEMORIES ON THE THEME OF WATER:

http://hydromemories.com/

Hydromemories is an interdisciplinary artistic project
on the theme of water

COMMON GROUND: PROJECTS FOR THE LAGOON

FREE AS AIR AND WATER

1% WATER AND OUR FUTURE

MASSIMO DI NONNO

RACHEL WHITEREAD WATER TOWER

BOTTLE PROJECT – SUSTAINABLE WATER

HIGH WATER LINE

WATERPOD PROJECT

WASSERAKTIE – WASSER FÜR SOMALIA

PEACE REAL SPACE

FREE DIMENSIONAL

ART MEETS SCIENCE

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medienwatch.wordpress.com

Written by medienwatch & metainfo

Februar 14, 2009 at 11:58

Vita: jst etc.

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Vita: Stand 2011 (unvollständig)

JST/GFOK

Seit 1957 in Hamburg

1964 Mitgründer u. Namensgeber der Hamburger Band Mystiks. ·

1965 Experimente mit der Kamera Obscura und anderen Kameras.

1969/1973 Autofahrt mit Peter Thorup, Alexis Korner und Sohn in den Beat-Club nach Langelsheim (..): 69-72 Im reprographischen Gewerbe (Reprographie und Offsett-Montage)

https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/01/erinnerung-an-alexis-korner/

1972-76 Über die Zeichnung zur Malerei. (u.a. Lithographie, Radierung)

1976 „Intonation der Orgelpfeifen“, am Hasenberge Hamburg.

1977/80 Trick-Film-Werbung. (Freier Graphiker)

1983 Eröffnung der „Galerie Stange“, Eppendorfer Landstr. (in der Folge mit Künstlern der Freien Vereinigung: David Sorgenfrei => [::], Horst Papenhausen, Eldo Hell, Dieter Glasmacher, Klaus Kröger, Arndt Kästner u..a.)  (Bertolt Brecht’s «Mutter Courage» (Außen-)performance von Pantomime (ungeschminkt) Ahmad Bargh (Schüler von Marcel Marceau)

1983-1986 Ausstellungsrealisierungen in der Galerie Stange u. Beteiligung an Ausstellungen.

1989 Abrissgalerie (Berhard-Nocht-Str)Ausstellung und Performance: Kippel Kappel contra Spitze Hacke:„Dritte-Vierte-Welt-Raum“, „sensor ship chip passed telecom“, „Geringfügige Beschäftigungen“. Übergang: „symbolische Hausbesetzung“: ehemalige Villa der Ausländer-Polizei nach 5 jährigem Leerstand in d. Martinistraße (Gründung des Künstler- Notdienstes in Zusammenarbeit mit dem Atelier ev.) ·

1990 Arbeitsraum Großmarkthalle, (jetz Kunstverein u. Freie Akademie der Künste Hamburg) 1991 Golfkriegs-Installation in der Halle

1992 – 1996 „Essenerstr. 2“ (Arbeitsräume im Haus der Hamburger Kammerspiele-Probebühne anschließende „Hausbesetzung“: artbase-Projekt-Labor und Gründungsphase der: „Gesellschaft für Operative Kunst“ mit Gunnar F. Gerlach. Durch [Animation°] erfolgt in Teilen Denkmalschutz des Geländes eines ehemaligen Rüstungs-Konzerns (40.000qm). (Immobilien Verwertungsgesellschaft der Montanindustrie in der Nachkriegszeit Umbenneung in IVG=VEBA=REW siehe „Prokura zwischen Leben Tod“ (Text: J. Stange)

Zwischendurch:

1996 Karten-Installation im Palast der Päpste (Uraufführung Medea), Avignon (Frankreich). Prokura zwischen Leben u. Tod Teil II; Safety-Box, : Hip Hop-Jams: (Jam: neben Marmelade, etymologisch auch Ladehemmung) Sascha Eggers, Florian u. Freunde. (u.a. Drum & Bass) Technoveranstaltungen mit Udo Herzog (Equinox) U-SITE, u.v.a. „Besetzung und Begehung“, Essener Str. 2 (Unterstützung: Detlef Garbe; KZ-Gedenkstätte Neuengamme, VVN und Gunnar F. Gerlach, TAZ, DPA, NDR 2, FSK,Polnische Medien u.v.a. )Entstehen des Mappenwerks „Schreibtischtäter“ („Geschichte eines Lebens“, mit Text von Heiner Richheimer: Ankauf durch Prof. Dr. Jörgen Bracker Museum für Hamburgische Geschichte)

1993 Wasseraktie, “Wasser für Somalia“, artbase (Konzertierte Aktion auf den Landungsbrücken mit der Organisation für die somalische Einheit: Präsident Ahmed Guled, Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach, Gerd Stange, Harald Finke, u.a.m. Verband deutscher Schriftsteller, Ärzte ohne Grenzen. Ärzte zur Verhütung des Atomtods, Landesarbeitsgemeinschaft „Frieden und Internationales“ (Grüne). (Wasseraktie, Haus des Widerstands „Schreibtischtäter“ Leihgabe an Sammlung Carin & Carl Vogel Hamburg, „Sammlung Lohmann“, Van der Grinten, Beuys-Archiv u.a.) Drucklegung der Wasseraktie 1994, 1000 expl., Pappschuber und Papier, 8 Seiten. siehe auch Katalog: Verlag für moderne Kunst Nürnberg, Subdialog Skulptur (Harald Finke)

https://medienwatch.wordpress.com/%C2%BB-schreibtischtater-%C2%AB/

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1994 France Bloch-Serazin, Dokumentions-Ausstellung in der Staatsbibliothek Hamburg. Archiv-Material: Gerda u. Hans Zorns Buch: „Auf den Spuren einer mutigen Frau“. (1995 Besuch bei der Schwester Claude Bloch in Paris.)

1994 „Aus der Eisenzeit“ (Übersetzungsformen der Moderne). Kampnagel K3, Konzeption, Idee/Konzept: Gunnar F. Gerlach. «Morsealphabet» und «Haus des Widerstands» Jörg Stange (dialogisch) mit Gabriele Leidloff. +++ u.a. mit (trojanisches) Pferd – Pferdeperformance: abschreiten des Kampnagel Geländes bis ehemalige SS-Baracke: Schleswig-Holsteiner im Einsatz  (Aus der Eisenzeit – Übersetzungsformen der Moderne) https://medienwatch.wordpress.com/%E2%80%9Ehaus-des-widerstands-aktive-archive%C2%B0/ +++ , mit u.a. Sergej Anufriev, KP Brehmer, Jochen Hiltman,  (Mappenwerk/Fotografien, SPUREN e.V  „Am Fuß der Honigpumpe“, Joseph Beuys)    Hyun Sook Song, Adam Jankowski, Gerd Stange, DG Reiß, Harald Finke, Peter Boué, Anke Herrmann, Yoko Tawada, Inga Svala Thorsdottir, Wu Shan Zhuan, Stefan Böhle, Rainer Wiencke. Katalog Sonderausgabe Kunstzeit. (Gunnar F. Gerlach, Michael Batz)

1995 PR für Nicaragua: Leon-Tage (artbase im Auftrag der Senatskanzlei u. d. Staatlichen Pressestelle, Jörg Stange + Gunnar F. Gerlach: Publikation und Plakat, Pressearbeit. artbase-Karte, Akte Tschernobyl- Abendmahl, (Leonardo da Vinci- Montage) ost-west-dialogische Ikonographie, für den Solidaritätsfond Alla Jarashinskaja. Evangelische Akademie, Grüne (H. Zillmer), Kunstarchiv: Gunnar F. Gerlach.

2.) Kunsthaus Hamburg auf Einladung von Mike Hentz, Präsentation der Wasseraktie in Bahomas Land.

3.) Puplikation der Wasseraktie und Feldpost in Spuren HfbK Kamburg, Verantwortlicher Redakteur Gunnar F. Gerlach. ConBrio-Verlagsgesellschaft Regensburg.

1995 Über die Ausstellung “Abschied von der Ideologie“ Neue Kunst aus China. Kampnagel K3,‚Video-Film- (Jörg Stange). Mit KP Brehmer, LiXianting, Shan Fan. Wu Shanzuan u. m. a. 2 Tage-Symposium: Moderation, Gunnar F. Gerlach. Erster öffentlicher Einsatz, der als Kegel getarnten [Universalskulptur°]. (Stange/Gerlach).

1997 Villa Lupi, Auf Einladung von Mike Hentz in „Work in Progress“. Offizielle Gründung der Ges. f. Operative Kunst. Mit Gunnar F. Gerlach; Dong-Jo Yoo; Wu Shan Zhuan, Inga Suala Thorsdottir u.a. Katalog.

1996 – 2011 Dialogisches Arbeiten mit Gunnar F. Gerlach, Transformation in den Medien. Erweiterung bzw. Fortsetzung des Morsealphabets u.a. „Arbeit neu erfinden“. [Logbuch der Erfindungen°] & [Imaginäres Museum°] u.s.w. (Siehe Hausaktie, Wasseraktie, Morsealphabet, Doppel-Helix und Universalkulptur) Gerlach/Stange.

1998 Arie Goral-Sternheim, Zum Matinee im Institut für Sozialforschung, wurde die Video-Dokumentation über/von Goral/Stange gezeigt. Im weiteren Verlauf: Texte von Arie Goral – Lesung mit: Eva Sternheim-Peters, Peggy Parnass, Jan Philipp. Reemtsma u. a.

1999 Phönix-Brief Besuch mit dem Kommunikations-Designer Martin Seemann, Phoenix-Gummi Werke in Hamburg-Harburg, (Xenion) Brief an den Werbeleiter.

2000 Ero[t]icatoxicologia, Künstlerhaus Weidenallee e.V., Hamburg

…“Der Raum wird zum Kegel“… Von und mit Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange in operativer Logistik mit Freunden und … transfer.to/eroticatoxicologia

2000 Beteiligung an der Wanderausstellung = Re:Duchamp: (Universalobjekt => Kegel + Morsealphabet Installation = gfok) Bremen, Lodz, Tel Aviv, Chile, New York – mit u.a. : Nam June Paik, Ilja Kabakov, Claus Böhmler, Peter Boué, Michael Dörner, Bernd Jasper, Ralf Jurszo (Co-Kurator: Gunnar F. Gerlach; Abraham Lubelski Galleries New York, http://www.nyartsmagazine.com) Re:Duchamp unter d. Schirmherrschaft des Guggenheimmuseum New York http://www.firstpulseprojects.com/duchamp2.html

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst-projekte/

https://medienwatch.wordpress.com/texte-diskurse-gunnar-f-gerlach/

2000 „Operation in Production – Revolution Triple O“

Nach den Ein-Stellungen und Aktionen „ero[t]ica toxicologia“ (Künstlerhaus Weidenallee, Februar 2000) und „Re:Duchamp“ (Kulturbahnhof Bremen, Lubelsky Galleries New York, etc.) nun der dritte Teil eines An- und Um- und Drunter- und Auf-Liegens, Stehens und Handelns in der Anderwelt.

Gesellschaft für operative Kunst: (Idee Konzept: Gunnar F: Gerlach / Jörg Stange) mit Michael Dörner, Peter Boué, Ralf Jurszo, Corinna Korth, Hannes Wienert, Claus Cohnen, Ninebyte.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/27/operation-in-production-revolution-triple-o/

2001 gärten und sTrassen [JAMsurMe(e)r°] Jurszo/Gerlach/Korth/Stange u. Freunden Filmdoku: Udo Herzog

Wanderung zum/um den Bahrenfelder See mit Freunden. 7 km. Ein kleiner Auszug: …Einer Legende, nachdem der See ohne Grund sei. Krüppeleichen wären dort im 19.Jht. bei einem Sturm entwurzelt in den See gestürzt und gänzlich verschwunden. Es ist außerdem in einem Heimatbuch von 1950 (Bibliothek: Museum für Hamburger Geschichte), die „Post-Phantasie“ angestellt wurden: (… ) wenn der See ohne Grund sei, dieser durch die Erdkruste mit dem Victoriasee – mit „unserem“  ehemaligen Deutsch-Ostafrika, logischerweise, oder demzufolge, im „Querschnitt“ betrachtet, mit dem Viktoria-See in TansaniaTansansiam, verbunden sei (….) Das warf für die GfoK (jst) die Frage nach der höchsten Erhebung Bahrenfelds auf: wenn also die beiden See’s sozusagen „unterirdisch verlocht“ sind, was ist denn dann die höchste Erhebung von Bahrenfeld? ja, richtig!, Kein Hochhaus!, der Kilimandscharo ¿? jst

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2001 Wildnis, Wermut, Wissenschaft angeschlossen dem Hamburger Architektur-Sommer, Teilnehmer: Gerlach / Jurzso / GfoK*
* Gfok ist: Gesellschaft für operative Kunst, im vorliegenden Fall mit folgenden Operatoren: Jörg Stange, Corinna Korth, Maja Mos, Hannes Wienert, Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurzso u.a.
Mit M.A.O., (Multiples Anästhesie Orchester) Film Udo Herzog http://www.puzzelink-evidenz.de/167.html

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2006  GfoK Filmvorführung („Alchemie des Widerstands“: Gerlach/Stange)
Veranstaltung Gesellschaft für operative Kunst, Attac-Hamburg,  Rosa-Luxemburg-Bildungswerk.

France-Bloch-Serazin
„Auf den Spuren einer mutigen Frau“
Der Film „Auf den Spuren einer mutigen Frau“ nach dem Drehbuch von Hans und Gerda Zorn, von der Regisseurin Loretta Walz in eindrucksvollen Interviews mit Überlebenden der franz. Resistance dokumentiert, wird am 20 Sept. 2006 um 18.30 in der Grundbuchhalle des Ziviljustizgebäude gezeigt: Landgericht Hamburg Sievekingplatz 1 | Grundbuchhalle
http://www.rosa-luxemburg-bildungswerk.de/Veranstaltungen/France_Bloch-Serazin/france_bloch-serazin.html
http://www.metasynapse.de/stange/projekte/Album3/France_Bloch.html

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2007 “G(ebt) 8(acht) zum Segeln und Kegeln” [G8 Gipfel Heiligendamm]

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/15/gebt-8cht-zum-segeln-und-kegeln/

http://www.stange.metasynapse.de/

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Written by medienwatch & metainfo

Januar 10, 2011 at 13:28

Veröffentlicht in

Pünktlich zur FIFA FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT in Südafrika: AFRIKA°SCHOKOLADE | AFRICA°CHOCOLATE

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erlauben wir uns Ihnen vorzustellen | we kindly ask for your attention

AFRIKA°SCHOKOLADE | AFRICA°CHOCOLATE

Pressemitteilung:

Hamburg

Pünktlich zur FIFA FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2010 in Südafrika präsentiert das Hamburger Designbüro StudioBuehler, AFRIKA°SCHOKOLADE
Die 100g Zartbitterschokoladentafel wird in einer Hamburger Schokoladenmanufaktur ausschließlich aus FairTrade Schokolade hergestellt und in limitierter Auflage von 200 Stück exklusiv während der Fussballweltmeisterschaft erhältlich sein. Die Form der Tafel stellt die geographischen Umrisse des Kontinents Afrika dar, auf der Oberfläche sind die einzelnen Ländergrenzen zu erkennen. Der Konsument ist demnach höflich aufgefordert sich beim Verspeisen des Genussmittels nicht nur theoretisch sondern auch angewandt der Thematik von Kakaoproduktion und Schokoladenherstellung mit dem Hintergrund von Menschenrechtsverletzung, ökologischen Katastrophen und politischen Missständen im eigenen Land und über die Ländergrenzen hinaus zu nähern. AFRIKA°SCHOKOLADE verweist auf eigene Möglichkeiten durch gezielten Konsum Zeichen zu setzen. Die Schokolade kostet 12 € zzgl. Versand, 2€ davon gehen direkt an UNICEF. Bestellen kann man die Schokolade telefonisch oder via mail an mail(at)studiobuehler.com  |   http://www.studiobuehler.com/

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Heike S. Buehler Diplom Designerin
StudioBuehler Interventionen · Formen · Fragen

Lange Strasse 23 20359
Hamburg

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[Wasseraktie°] artbase-projekt

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

 

Written by medienwatch & metainfo

Juni 9, 2010 at 16:38

Veröffentlicht in

Marinekonferenz in den Messehallen | DADA + mehr

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marine-Konferenz-messehallen-sw-700-gfok-stange-gerlach«U-Boot-Sonar-Ortungshelikopter» Fotos: Jörg Stange ’09

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Hugo Ball

Als ich das Cabaret Voltaire gründete …

Als ich das Cabaret Voltaire gründete, war ich der Meinung, es möchten sich in der Schweiz einige junge Leute finden, denen gleich mir daran gelegen wäre, ihre Unabhängigkeit nicht nur zu genießen, sondern auch zu dokumentieren. Ich ging zu Herrn Ephraim, dem Besitzer der ›Meierei‹, und sagte: ›Bitte, Herr Ephraim, geben Sie mir Ihren Saal. Ich möchte ein Cabaret machen.‹ Herr Ephraim war einverstanden und gab mir den Saal. Und ich ging zu einigen Bekannten und bat sie: ›Bitte geben Sie mir ein Bild, eine Zeichnung, eine Gravüre. Ich möchte eine kleine Ausstellung mit meinem Cabaret verbinden.‹ Ging zu der freundlichen Züricher Presse und bat sie: ›Bringen Sie einige Notizen. Es soll ein internationales Cabaret werden. Wir wollen schöne Dinge machen.‹ Und man gab mir Bilder und brachte meine Notizen. Da hatten wir am 5 Februar ein Cabaret. Mde. Hennings und Mde. Leconte sangen französische und dänische Chansons. Herr Tristan Tzara rezitierte rumänische Verse. Ein Balaikida-Orchester spielte entzückende russische Volkslieder und Tänze.

Viel Unterstützung und Sympathie fand ich bei Herrn M. Slodki, der das Plakat des Cabarets entwarf, bei Herrn Hans Arp, der mir neben eigenen Arbeiten einige Picassos zur Verfügung stellte und mir Bilder seiner Freunde 0. van Rees und Artur Segall vermittelte. Viel Unterstützung bei den Herren Tristan Tzara, Marcel Janco und Max Oppenheimer, die sich gerne bereit erklärten, im Cabaret auch aufzutreten. Wir veranstalteten eine RUSSISCHE und bald darauf eine FRANZÖSISCHE Soirèe (aus Werken von Apollinaire, Max Jacob, Andrè Salmon, A. Jarry, Laforgue und Rimbaud). Am 26. Februar kam Richard Huelsenbeck aus Berlin, und am 30. März führten wir eine wundervolle Negermusik* auf (toujours avec la grosse caisse: boum boum boum boum — drabatja mo gere drabatja mo bonoooooooooooo-). Monsieur Laban assistierte der Vorstellung und war begeistert. Und durch die Initiative des Herrn Tristan Tzara führten die Herren Tzara, Huelsenbeck und Janco (zum ersten Mal in Zürich und in der ganzen Welt) simultanistische Verse der Herren Henri Barzun und Fernand Divoire auf, sowie ein Poème simultan eigener Composition, das auf der sechsten und siebenten Seite abgedruckt ist. Das kleine Heft, das wir heute herausgeben, verdanken wir unserer Initiative und der Beihilfe unserer Freunde in Frankreich, ITALIEN und Rußland. Es soll die Aktivität und die Interessen des Cabarets bezeichnen, dessen ganze Absicht darauf gerichtet ist, über den Krieg und die Vaterländer hinweg an die wenigen Unabhängigen zu erinnern, die anderen Idealen leben. Das nächste Ziel der hier vereinigten Künstler ist die Herausgabe einer Revue Internationale. La revue paraîtra à Zurich et portera le nom ›DADA‹. (›Dada‹) Dada Dada Dada Dada.

http://www.textlog.de/39025.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Cabaret_Voltaire

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* Übersetzung: Schwarze Musik
Neger [von französisch nègre, zu lateinisch niger »schwarz«] der, Anfang des 17. Jahrhunderts aus dem Französischen übernommene, im 18. Jahrhundert in Deutschland eingebürgerte Bezeichnung für die indigenen Bewohner Schwarzafrikas. Ausgehend von dem im Amerikanischen verbreiteten Gebrauch des Schimpfwortes »Nigger«, gilt die Bezeichnung »Neger« seit Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend als diskriminierend und wird inzwischen durch »Schwarze«, »Schwarzafrikaner«, »Afrikaner«, »Afroamerikaner« ersetzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neger#cite_note-23

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FSK-Radio zum Thema | 23.07.2010

„Diktatur und Krieg haben den künstlerischen Aktivismus in Mitteleuropa, wie er mit dem Dadaismus begann, vernichtet.

Durch den Strom des Exils verschob er sich auf den amerikanischen Kontinent.
Dieser Band beleuchtet den Avantgardismus im frühen 20. Jahrhundert anhand der Fotografie, des Tanzes, surrealistischer Gruppierungen etc., um sich dann dessen Weiterentwicklungen bis in die jüngste Vergangenheit zuzuwenden.
Die Beiträger/-innen, darunter Theoretiker und Künstlerinnen aus New York, lassen die kulturellen Differenzen zwischen Europa und den USA verstehbar werden und zeigen, dass Avantgarde und politischer Aktivismus aufs Engste zusammengehören.

Lutz Hieber ist Professor für Kultursoziologie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Soziale Bewegungen, Soziologische Theorie und Queer Theory.“

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1. Teil des Interviews (Hauptteil) Download Anhören
Länge 46:57 Minuten
Name/Größe 20100723-quotavantg-35201.mp3 / 44024 kB
Dateiformat MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum 23.07.2010/17:07

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marine-Konferenz-messehallen-small-sw700-gfok-stange-gerlach

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Maritime Aufrüstung + mehr.

MarineLink
MS & D 2009 Hamburg
2009-09-22

(…) Ein Trend bei MS & D 2009 ist unbemannten Flugzeugen (UAVs), die in vollautomatischen Modus fliegen und kann zur Überwachung eingesetzt werden. Die Exponate von Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG gehört ein neues System mit dem Namen unbemannten Hubschrauber Camcopter. Es hat einen Rotor mit einem Durchmesser von etwa 3 Metern und ist mit Sensoren ausgestattet. Seine Reichweite beträgt etwa 50 bis 60 Kilometer. Es ist von einer Leitwarte, die entweder auf einem Schiff oder an Land betrieben werden kann. Diese sehr kompakte Hubschrauber kann ohne Schwierigkeiten landen sogar auf eine Korvette, so dass die Hersteller behaupten. Ihr Ziel ist Aufklärung und Überwachung, und es wurde mit Erfolg von der Deutschen Marine getestet. Diehl zeigt auch verschiedene Entwicklungsprojekte wie David, einem unbemannten autonomen Unterwasser-Fahrzeug und IDAS, eine Rakete, die von U-Booten abgefeuert werden können und dient zur Selbstverteidigung, zB gegen U-Boot-Hubschrauber:

http://de.marinelink.com/story.aspx?331942

http://marinelink.com/en-US/News/Article/MS-D-2009-Hamburg/331942.aspx

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marine-helikopter-gfok-stange-700

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Ausstellung zur maritimen Sicherheit

Mit Lärm und Rutsch-Gel gegen Piraten

Von Axel Tiedemann 1. Oktober 2009, 06:00 Uhr

60 Aussteller zeigen in der Hansestadt Techniken, um Attacken von Seeräubern oder Terroristen auf See zu vereiteln.

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„Rund 20 internationale Marine-Delegationen und viele Reederei-Vertreter informieren sich dort über neue Abwehrtechniken für die zivile und auch die militärische Schifffahrt. Parallel dazu findet in den Messehallen eine Konferenz zur Bedrohungslage durch Piraterie und Terror statt. Und die ist offensichtlich immer noch akut: Allein in diesem Jahr hat die deutsche Marine 240 Vorfälle allein vor Somalia registriert“.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1208582/Mit-Laerm-und-Rutsch-Gel-gegen-Piraten.html.

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Helikopter im Anflug auf Hamburgs Marinemesse

1. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Bei einer Marineschau erwartet der Unkundige vielleicht vor allem Schiffe und Bordkanonen, aber tatsächlich haben auch die Streitkräfte zur See deutlich mehr zu bieten – zum Beispiel Bordhubschrauber. Ein Helikopter Mk 88 A Sea Lynx der Deutschen Marine landete gestern am Morgen vor dem Messegelände in Hamburg. Er gehört als Ausstellungsstück der Marine zur „MS&D 2009“, auf der sich Fachbesucher aus aller Welt über die Neuheiten auf diesem Gebiet informieren:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4692067/Helikopter-im-Anflug-auf-Hamburgs-Marinemesse.html

marine-Konferenz-messehallen-700-kind-gfok-stange-gerlachMetamemo: The WHO «Abzeichen» Substitute [;;]

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Newsletter vom 01.10.2009 –

Future Security

BERLIN/KARLSRUHE (Eigener Bericht) – Auf einer heute zu Ende gehenden Konferenz präsentieren deutsche Rüstungskonzerne und Wissenschaftler neuartige Repressionstechnologien zur Abschottung der EU-Grenzen gegen Flüchtlinge. Zu den Instrumenten, die auf der hochrangig besetzten Tagung „Future Security 2009“ vorgestellt werden, gehört unter anderem eine von EADS entwickelte „Behaviour Software“ zur Erkennung „auffälligen Verhaltens“ etwa an Kontrollstellen. Weitere Schwerpunkte sind der Schutz der öffentlichen Infrastruktur gegen Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland und die Absicherung der Handelswege der deutschen „Exportnation“. Verantwortlich für das Programm ist der „Verbund Verteidigungs- und Sicherheitsforschung“, der von der staatlichen Fraunhofer-Gesellschaft ins Leben gerufen wurde. Er versteht sich als „Staat und Wirtschaft gleichermaßen verpflichtet“ und kooperiert eng mit Militär- und Polizeidienststellen.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57631.

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operation-bender-03-700.


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Kurznachricht: Jederzeit kriegsbereit

Berlin blockiert Bemühungen Schwedens, seine Ausgaben für das EU-Militär zu senken und zu diesem Zweck die Verfügbarkeit der Battle Groups einzuschränken.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57632

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57631

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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°] artbase-projekt

«Wasser für Somalia»

Ein artbase Projekt in Kooperation mit Sofi

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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Schutz für humanitäre Hilfsorganisationen

 

Erfahrungsbericht aus Somalia => 1 [::] => 2 [::]

 

 

 

Von Nicola Kaatsch, IPPNW, Ärzte ohne Grenzen (MSF)

Die Konzeptlosigkeit zu Beginn der militärischen Intervention und die Unkenntnis über politische und gesellschaftliche Strukturen in Somalia haben mit dazu geführt, daß die UN-Truppen sich in der Gewaltspirale verfangen haben.“ (…) => [::]

 

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Zeigt her Eure Füße

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      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                         D7                 G
Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag. 

      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie spülen, sie spülen, sie spülen den ganzen Tag. 

      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie hängen, sie hängen, sie hängen den ganzen Tag. 

      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie bügeln, sie bügeln, sie bügeln den ganzen Tag.
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gitarrero-beginner.de/gitarre_songarchiv/zeigt_her_eure_fuesse

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dem ägyptischen, dem römischen und dem griechischen fuß..

http://www.schuhgefluester.at/blog/2009/05/zeigt-her-eure-fuse-zeigt-her-eure-schuh/

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staatskarosse-700-gfok

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Lost & Found = »Fron(t)berichte % Feldpostbriefe« + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/27/lost-found-frontberichte-feldpostkarten/

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Maritimes Museum: „Leichen im Keller & „Neger“ = U-Boote vor der Tür“

https://medienwatch.wordpress.com/maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

 

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operation-bender-700-ratioFarm

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Falkenstern: „Ruckediku kein Blut ist im Schuh“ Anagramm-Archiv

Die Anagrammerzeugung wurde wegen Zeitüberschreitung vorzeitig abgebrochen. Das letzte behandelte Wort war „Bleichsucht“. Verbrauchte Zeit=15001ms für 762399 Anagramme:

http://anagramme.spieleck.de/app/view/332134

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operation-bender-gfok-stange-gerlach-700-ratioFarm-01.Novaminsulfon oder Metamizol

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/arkadien-ii-der-etwas-andere-elb-spaziergang-09-indikation-zur-operation/

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schlumper-gfok-schlachthof-2009-eroeffnung

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Literaturkritik: Blut, Orden, Geld = Warum nennt die Bundesregierung den Krieg in Afghanistan „Stabilisierungseinsatz“?.

2009/08/03/literaturkritik-blut-orden-geld-warum-nennt-die-bundesregierung-den-krieg-in-afghanistan-%e2%80%9estabilisierungseinsatz

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Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974

https://medienwatch.wordpress.com/panoptikum-memo-kohl-genscher-rede-von-straus-in-sonthofen-1974/

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen-%e2%80%93-wie-viel-wehrmacht-steckt-in-der-bundeswehr/

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„Wir malen hier bloß die Bilder ab“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/09/21/politischer-journalismus-und-offener-wahnsinn-wir-malen-hier-blos-die-bilder-ab/

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metainfo

Truppenaufstockung in der Diskussion

Wie viele Deutsche nach Afghanistan?

VON GREGOR MAYNTZ – 03.10.2009 – 14:38

(RP) 4255 Bundeswehrsoldaten tun derzeit am Hindukusch ihren lebensgefährlichen Dienst. Der Chef der Isaf-Schutztruppe, McChrystal, verlangt eine deutliche Truppenaufstockung, um einen Sieg der Taliban zu verhindern. Deshalb wird auch über eine Ausweitung des deutschen Engagements nachgedacht – auf 7000, auf 8000 oder gar mehr:

http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/765702/Wie-viele-Deutsche-nach-Afghanistan.html.

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Anstieg deutscher Waffenexporte

Rüstungsindustrie kennt keine Krise

Die Bundesregierung hat 2008 Waffenausfuhren von fast sechs Milliarden Euro genehmigt. Beliebt sind etwa moderne U-Boote, die Atomwaffen tragen können. VON FRANZISKA LANGHAMMER

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ruestungsindustrie-kennt-keine-krise/

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HDW

Deutsche U-Boote aus dem Emirat Kiel

Die weltweit modernste U-Boot-Werft an der Kieler Förde steht vor dem Teilverkauf an den Konzern Abu Dhabi Mar vom Persischen Golf. Die Bundesregierung will das militärisch sensible Vorhaben angeblich verhindern. VON SVEN-MICHAEL VEIT>

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/

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Marine-Denkmal | 26.08.2010
Die Ausstellung in Laboe wurde überarbeitet. Für fünf Historiker ist sie noch immer zu wenig wissenschaftlich und kritisch

Vorwärts in die Vergangenheit

EHRENMAL LABOE Die zentrale Ausstellung des Marine-Denkmals Laboe ist zaghaft überarbeitet worden. Mehr will sich die Marine nicht zumuten. VON FRANK KEIL
http://www.taz.de/1/nord/kultur/artikel/?dig=2010%2F08%2F26%2Fa0173&cHash=d31c143f75

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Fotos: «U-Boot-Sonar-Ortungshelikopter | Terroristen + Piratenjagd – Le Petite Maison» Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

Uwe Bender Schlumper Schlachthof Marinegrippe Schweinegrippe Tags

medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Hansa Stavanger | Somalia | Piraterie + Mehr

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Containerschiff 09 | Foto: medienwatch

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„Hansa Stavanger“

Piraten verschleppen Seeleute aufs Festland

ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, kg 17.4.2009 – 16:33 Uhr Fast die gesamte Mannschaft des gekaperten deutschen Frachters ist auf das somalische Festland gebracht worden. Die Seeräuber wollen damit einer Befreiungsaktion zuvorkommen.

20 der 24 Seeleute des Anfang April gekaperten deutschen Frachters „Hansa Stavanger“ sind nach Informationen der NGO Ecoterra auf das somalische Festland verschleppt worden. Die Piraten taten dies offenbar aus Furcht vor einer Befreiungsaktion. Unklar ist allerdings, ob auch die fünf deutschen Besatzungsmitglieder unter den Verschleppten sind:

http://www.zeit.de/online/2009/17/seeleute-hansa-stavanger-verschleppt

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Schifffahrt

Rückblick: Vier Monate Todesangst

Von Helen Hoffmann, dpa | 8.8.2009 – 07:38 Uhr

Hamburg (dpa) – Als die 24 Crewmitglieder mit der «Hansa Stavanger» Anfang April auf dem Indischen Ozean unterwegs sind, ahnen sie nicht, was ihnen bevorsteht: Vier Monate in den Händen von Piraten, vier Monate in Todesangst =

http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/8/iptc-bdt-20090807-256-22033768xml

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Bundeswehr

Das Ende der Terroristenjagd

Beim Truppenbesuch am Horn von Afrika trifft Minister Guttenberg auf verunsicherte Soldaten. Denn die Marine fürchtet seine Sparpläne.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/guttenberg-djibuti-enduring-freedom

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Freibeuter

Wer ist der Pirat?

Jack Sparrows (Johnny Depp) lässt die Herzen vieler Romantiker höher schlagen. –
Sie sind vielleicht Helden in Büchern und Filmen.

[..] Der Begriff „Piraten“ taucht zum ersten Mal beim römischen Geschichtsschreiber Polybius auf, schon in Ilias und Odyssee gibt es Seeräuber [..]

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/wer-ist-der-pirat/1378484.html

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Piraten zum Kegeln

Neues Werkbuch für junge Sägetalente: Ute und Tilman Michalski setzen Hölzer in Bewegung
http://www.zeit.de/2002/26/Piraten_zum_Kegeln

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Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°] artbase-projekt: Wasser für Somalia

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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Seite im Aufbau

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | containerschiff 09 | foto: jörg stange, gunnar f. gerlach gfok: aktive archive

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August 12, 2009 at 18:29

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„Hansa Stavanger“

Piraten verschleppen Seeleute aufs Festland

ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, kg 17.4.2009 – 16:33 Uhr Fast die gesamte Mannschaft des gekaperten deutschen Frachters ist auf das somalische Festland gebracht worden. Die Seeräuber wollen damit einer Befreiungsaktion zuvorkommen.

20 der 24 Seeleute des Anfang April gekaperten deutschen Frachters „Hansa Stavanger“ sind nach Informationen der NGO Ecoterra auf das somalische Festland verschleppt worden. Die Piraten taten dies offenbar aus Furcht vor einer Befreiungsaktion. Unklar ist allerdings, ob auch die fünf deutschen Besatzungsmitglieder unter den Verschleppten sind:

Interessanter Link, da auch anhand von historischem Bildmaterial die Geschichte internationaler Piraterie bis ins 13 Jht. „zurück gezeichnet“ wird:

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http://www.zeit.de/online/2009/17/seeleute-hansa-stavanger-verschleppt

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Schifffahrt

Rückblick: Vier Monate Todesangst

Von Helen Hoffmann, dpa | 8.8.2009 – 07:38 Uhr

Hamburg (dpa) – Als die 24 Crewmitglieder mit der «Hansa Stavanger» Anfang April auf dem Indischen Ozean unterwegs sind, ahnen sie nicht, was ihnen bevorsteht: Vier Monate in den Händen von Piraten, vier Monate in Todesangst =

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http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/8/iptc-bdt-20090807-256-22033768xml

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Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°] artbase-projekt: Wasser für Somalia

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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August 12, 2009 at 17:41

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Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

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wind-frampton-gerlach-stange-700

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Peter Frampton

Bekannt wurde der Gitarrist als Mitglied der Rockband The Herd. Er spielte mit Steve Marriott (von den Small Faces) bei Humble Pie und auf Alben von Harry Nilsson und George Harrison. Sein erstes Soloalbum war 1972 Wind of Change.

Framptons Durchbruch als Solist war das sechsfache Platin-Album Frampton Comes Alive (1976) mit den Hits Do You Feel Like We Do, Baby, I Love Your Way und Show Me the Way. Zum 25-jährigen Jubiläum des Erscheinens von Frampton Comes Alive wurde das Album sowohl auf Doppel-CD, SACD und auch auf DVD-Audio in der kompletten Konzert-Fassung mit allen damals gespielten Titeln herausgebracht. Nach seinem nächsten Album I’m in You hatte Frampton einen schweren Autounfall auf den Bahamas. Wieder auf den Beinen, spielte er in der Verfilmung von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (…)

In den 1980er Jahren kehrte Frampton zur Musik zurück, konnte jedoch nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. 1987 tourte er mit David Bowie. In den 1990er Jahren tourte er in Ringo Starrs All Star Band zusammen mit Gary Brooker (Procol Harum), Jack Bruce (Cream) und Simon Kirke. Nachdem er 1997 bei Grand Funk Railroad gespielt hatte, erschien 1999 der Konzertmitschnitt Live in Detroit als DVD-Video und Audio-CD. Mit Bill Wyman und den Rhythm Kings tourte er ab 2000 immer mal wieder durch Europa.

Seine jüngsten Alben sind Now, das 2003 herauskam und „Fingerprints“, das 2006 erschien:

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Frampton

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Frampton-Feldpost

Peter Frampton = Breaking All The Rules

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Container-Transporte weltweit mit oder ohne Rüstung im Pool ?

Die Befrachtung der Schiffe führt nicht HANSA TREUHAND durch (Hamburg 1, Interview) Der Red. fiehl auf, dass der Reeder der HANSA TREUHAND in einem Interview mit dem TV Sender Hamburg 1, (ohne das dies abgefragt wurde) darauf hinwies, dass sämtliche Befrachtung seiner Flotte mit mittlerweile über 100 Container Schiffen nicht in „der Hand von Treuhand“ läge. Online gibt es auf der HT Website dazu einen Eintrag. Bei weiterer Recherche wird in einem Spiegel-Beitrag darauf hingewiesen, dass Maersk (Pool-Partner von Hansa Treuhand) die weltweit grössten (geheimen) Rüstungstransporte in den letzten Jahren durchführte. Was hier nicht heissen soll Rüstungstransporte (ohne/mit Wissen von HT ?) und den Befrachtungsunternehmen durchgeführt werden. Die Frage allerdings drängt sich auf.

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hanse-treu-hand

Website HANSA TREUHAND: (…) In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Befrachtung sämtlicher von NSB Niederelbe bereederten Schiffe von Conti, Gebab und NV seit Sommer 2001 einheitlich bei Continental Chartering in Hamburg liegt, einem 1999 zunächst nur für Conti-Schiffe gegründeten Befrachtungsunternehmen. Es gehört heute größtenteils N SB Niederelbe , sowie zu kleineren Teilen dem Geschäftsführer Peter Tamm jr. und dem Schiffsmakler Hinneberg. Die neueste Veränderung: Ab sofort werden auch die bei Martime, Elsfleth, bereederten Gebab-Schiffe von hier aus befrachtet. Bereits seit 1993 wird bei Hansa Treuhand gepoolt (…)

http://www.hansatreuhand.de/2002-06_Hansa.146.0.html

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(…) Das Weiße Haus hielt sich zu Beginn des Geiseldramas – die größte Verschleppung von US-Bürgern in den vergangenen Jahren – zurück. Man beobachte den Fall und spreche mit der Reederei, hieß es. Diese ist der Regierung bestens bekannt, seit Jahren verschifft die US-Firma Maersk Limited, die zur dänischen Moller-Maersk-Gruppe gehört, für das Pentagon Ausrüstung, Waffen und auch geheime Technik in alle Welt :

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,618234,00.html

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Seit März 2000 ist das MS »HANSA CALYPSO« bei der dänischen Reederei A.P. Moeller/Maersk Sealand beschäftigt. Das Schiff wurde auch im Berichtsjahr im Mittelmeer – Westafrika Liniendienst eingesetzt. Nach Beendigung einer Verlängerung für zwölf Monate im Februar 2005, wurde mit dem Charterer eine weitere Fortsetzung der Beschäftigung bis Juli 2007 vereinbart. Im Anschluß hat der Charterer ein Optionsrecht für weitere zwölf Monate. Der technische Betrieb des unter dem Charternamen MS »MAERSK PIRAEUS« fahrenden Schiffs verlief zufriedenstellend. Seit 2001 ist das MS »HANSA CALYPSO« Mitglied im C-16 Pool der HANSA TREUHAND-Gruppe:

http://www.hansatreuhand.de/fileadmin/user_upload/pdf/Leistungsbilanz_Einzelschiffe/Hansa_Calypso.pdf

Frame-Ton-Maersk-Hansa-Treu-Hand.html

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SPIEGEL-Interview |  Task Force 373 | Afghanistan-Protokolle | 26.07.2010

„Wir müssen sie stoppen“

WikiLeaks-Gründer Julian Assange, 39, über sein Netzwerk, seine Mission und seine Regeln
SPIEGEL: Herr Assange, Sie veröffentlichen eine riesige Menge Geheimmaterial über den Krieg in Afghanistan. Was ist Ihr Motiv? mehr

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/arkadien-ii-der-etwas-andere-elb-spaziergang-09-indikation-zur-operation/

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Interessant ist folgender Artikel auf Telepolis/Heise und eine Stellungnahme von Amnesty International in dem eine andere Hamburger Reederei in illegale Waffentransporte verwickelt ist:

Deutschland sorgt für Waffennachschub

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29631/1.html

Ein deutsches Containerschiff wollte US-Munition nach Israel bringen. Doch der Krieg im Gazastreifen kam dazwischen

Von Otfried Nassauer

(..) Auch die geringere Auskunftsbereitschaft hatte ihren Grund. Amnesty International hatte von dem Munitionstransport Wind bekommen und berichtet, in den Ausschreibungsunterlagen sei auch von Granaten mit weißem Phosphor die Rede (..)

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/nahost/Nahostkonflikt-Gaza-Israel;art2662,2712789

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Die nukleare NATO etc.
http://www.bits.de/public/researchreport/rr12-1-4.htm

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WIND WIND
Wind gehörte als erster Schüler von Erwin Panofsky zur Warburg-Schule und arbeitete nach dessen Übersiedlung nach London am Warburg Institute. Er hat Aby Warburg noch kennengelernt, der den analytischen Verstand des jungen Kunsthistorikers sehr schätzte. Wie Panofsky war Wind Ikonologe und ein Spezialist der italienischen Kunst und Philosophie. Ihren platonistischen Bildern und Vorstellungen, den heidnischen Mysterien der Renaissance ist sein Hauptwerk gewidmet.

Seine wichtigen Bücher sind die philosophische Habilitationsschrift Das Experiment und die Metaphysik (1934), das kunsthistorische Werk Heidnische Mysterien in der Renaissance (Pagan Mysteries in the Renaissance) (1958) und der kunstphilosophische Essayband Kunst und Anarchie (Art and Anarchy), die Reith Vorlesungen der BBC, 1960 gesendet, 1963 erfolgreich veröffentlicht. Dazu kommen viele kunstwisenschaftliche Essays, über Michelangelo und Pionierarbeiten zur englischen Kunstgeschichte.

Winds philosophischer Lehrer war Ernst Cassirer. Er hatte in Freiburg Husserl und Heidegger gehört, lehnte ihren Denkstil aber strikt ab. Schon Husserl hielt er für irrationalistisch und Heidegger war für ihn im Rückblick der geborene Nationalsozialist [1]. Zwei Jahre in North Carolina brachten ihn in Kontakt mit dem amerikanischen wissenschaftlichen Pragmatismus und Das Experiment und die Metaphysik ist davon geprägt. Aber schon Aby Warburg hatte seine philosophisch-psychologischen Notizen als pragmatisches Philosophieren verstanden und dennoch Hegel bewundern können.

Wind ging 1940 in die USA und kam 1955 zurück nach England. Er wurde Oxfords erster Professor für Kunstgeschichte. 1967 trat Wind in den Ruhestand.


Edgar_Wind

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Rüstung: Wie Deutschland Gaddafi unterstützt(e) etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°]

artbase-projekt: Wasser für Somalia
Nicola Kaatsch* MSF, IPPNW, Lühr Henken (ehemaliger bundespolitischer Sprecher “Für Frieden und Internationales”, Grüne) , Ahmed Guled (Pres. from Organisation for Somali Unity) , Jörg Stange (artbase,gfok) | Fotos: =>[::]<=
artbase in Zusammenarbeit mit Gunnar F. Gerlach (Kunstwissenschaftler, Sofi), Gerd Stange (Künstler, Sofi), Harald Finke (Künstler, Sofi), Cornelius Buchmann (Politiker, Autor), Beate Brost (Fotografin), ECOTERRA* (Prof. Julian Bauer, Agrarwissenschaftler), Hartmut Heller (Friends of Nature, deutsche Sektion: Freunde der Naturvölker e.V.)
mit Unterstützung von Gerda Zorn (Autorin), Peggy Parnass (Autorin, Schauspielerin), Arie Goral-Sternheim (Autor und Maler), Rolf Grömmer (Druckerei), Gunter Gerlach (Autor), Reimer Eilers (Autor), Heinz Östmann (Fischer), Dr. Benjamin Leunmin (Afrikanische Union), Peter de Vries (Hutmacher und Musiker), »Notruforchester«, Mechthild Bausch, Julia Kossmann, Hajo Schiff (JournalistInnen) Schulen (Projektunterricht etc.) und v.a. …
Kunsthaus Hamburg: artbase-sofi Projekt in “Bahomas Land” auf Einladung von Mike Hentz 1994
*ECOTERRA, “Verein für umweltgerechtes Wirtschaften”
https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | http://www.meta-info.de | Foto: »Maersk-Wind09« Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Archiv, Das Experiment und die Metaphysik = Edgar Wind [:::] [:::]

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Juni 29, 2009 at 18:57

Lost & Found = »Fron(t)berichte % Feldpostbriefe« + mehr

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Droemsby_Gunnar_F_Gerlach-collage-gerlach-stange

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„Droemsby“ Collage 2001, »DADAS-Touristik-Collage« (oben): g.f.g, jst [Text von Gunnar F. Gerlach => Bitte Bild aktivieren, Danke.]

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metasynapse.de
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SPIEGEL-Interview |  Task Force 373 | Afghanistan-Protokolle | 26.07.2010

„Wir müssen sie stoppen“

WikiLeaks-Gründer Julian Assange, 39, über sein Netzwerk, seine Mission und seine Regeln
SPIEGEL: Herr Assange, Sie veröffentlichen eine riesige Menge Geheimmaterial über den Krieg in Afghanistan. Was ist Ihr Motiv? mehr
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Dokumente zum Afghanistan-Einsatz

Logbuch des Krieges

Die Militär-Dokumente belegen, dass es eine geheime US-Einheit in Afghanistan gibt, die Taliban gezielt jagt und tötet. Damit werden die PR-Strategen widerlegt. VON SVEN HANSEN
http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/logbuch-des-krieges/

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Georg Schramm als Oberstleutnant Sanftleben im Interview mit Alexander Kluge

Bundeswehreinsätze am Hindukusch, Afrika etc.

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Seite in Bearbeitung

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Nicaragua

30 Jahre Revolution in Nicaragua

Die alten Ikonen

Die Fotos gingen um die Welt: Junge Leute besiegten 1979 in Nicaragua die Nationalgarde. 30 Jahre danach erzählt einer derjenigen, die damals auf den Fotos waren, seine Geschichte. VON RALF LEONHARD

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/die-alten-ikonen/

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Spanischer Bürgerkrieg

Gefälscht?!

Von Merten Worthmann | DIE ZEIT, 23.07.2009 Nr. 31
Zu den neuen Zweifeln an der Echtheit von Robert Capas berühmtester Kriegsfotografie:

http://www.zeit.de/2009/31/Robert-Capa

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Zwischengeschoben

Pornografie des Krieges

Fotos von der Front

Von Sonja Zekri | 29.09.2005, 18:30
Eine Internetseite zeigt Horrorbilder toter Iraker, aber das Pentagon mag nicht ermitteln.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/417/405195/text/

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Von Sabine B. Vogel

Documenta-Empfehlung

Tabu und Übertretung – Thomas Hirschhorns „Bataille Monument“

„Thomas Hirschhorn erklärt zu seinem Projekt: „Ich bin ein Fan von Georges Bataille, er ist Vorbild und Vorwand zugleich. Georges Bataille untersuchte und entwickelte das Prinzip des Verlustes, des sich Ausgebens, der Gabe und der Maßlosigkeit.“ Diesen Vorgaben folgt die Installation von der imposanten Bataille-„Ausstellung“ – mit Mengen an Anschauungsmaterial – bis zur Gesamtinszenierung“ (…) =

http://www.faz.net/

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Die Welt verletzen!

Zum 100. Geburtstag des französischen Philosophen, Dichters, Heiligen und Erotomanen Georges Bataille

Nur die Lauen oder Keuschen haben von der Gewohnheit behauptet, daß sie die Sinne abstumpfe: Das Gegenteil ist der Fall, aber es ist mit der Lust wie mit der Malerei oder der Musik, sie verlangt ein dauerndes Abweichen von der Regel.

(Georges Bataille, „Abbé C“)

I Zwischen Sadismus und Surrealismus =

http://www.zeit.de/1997/37/Die_Welt_verletzen_?page=all

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Karottenpostkarte
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Chrisdian Wittenburg

Neue Arbeiten & alte Zwänge

Chrisdian Wittenburg beschäftigt sich in seiner Arbeit seit vielen Jahren ausführlich mit dem Thema der körperlichen Behinderung, angeregt durch viele intensive Begegnungen mit behinderten Menschen. So hat er 2007 unter diesem Vorzeichen viele Monate in der virtuellen Parallelwelt Second Life verbracht und sich dort einen behinderten, bettelnden Avatar auf einem Rollbrett geschaffen, ELAY Egoyan.

In einer Art Versuchsanordnung testete er, welche Reaktionen ein Behinderter bei all den perfekten, banalen Schönheitsidealen gehorchenden Avataren hervorrufen würde. Beispielsweise stellte er fest, dass man in Second Life keinen Selbstmord begehen kann, Probleme und Abgründe sind dort nicht vorgesehen. Das Projekt wurde in einem Blog auf The Thing Hamburg festgehalten.

In einem neuen Projekt begibt sich Chrisdian Wittenburg nun wieder in Second Life, diesmal um seinen behinderten Avatar, der inzwischen ganz „klassisch“ im Rollstuhl sitzt, Freundschaften schließen zu lassen und mit ihnen Touristenfotos zu schießen. Eine scheinbar gegensätzliche Herangehensweise, doch mit dem gleichen Ziel, Behinderung zu propagieren.
Die so entstandene Bilderserie „making friends“ wird jetzt im Ausstellungsraum der FRISE zu sehen sein.

In einer neuen Fotoserie von ungewöhnlich geformten Kartoffeln, die den zweiten Teil der Ausstellung bildet, nähert sich Wittenburg der Behinderung auf eine nicht moralisierende Weise, da keine behinderten Menschen dargestellt sind, die einen Appell an den Betrachter implizieren. In an Pin-Up-Fotografie erinnernder Weise nähert er sich den Formen, die die Kartoffeln bereitwillig und geduldig zur Verfügung stellen.

In seinem Vortrag „First and Second Life of Linda“ am 2. Juli wird Chrisdian Wittenburg über die Hintergründe seiner Arbeit, über die neuen Arbeiten und über das Festhalten am Thema Behinderung sprechen.
Er selbst nennt es die Form des „unterhaltenden/belehrenden/aktionistischen Vortrages mit Bildbegleitung“. Zur Finissage am 15. Juli werden Filme zum Thema Glück und Behinderung gezeigt und Kartoffelsuppe gereicht.

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In der Reihe “Nets & Nodes”:

Chrisdian Wittenburg ‚Neue Arbeiten & alte Zwänge‘

Vernissage: Donnerstag, 2. Juli 2009
20 Uhr Vortrag „First and Second Life of Linda“
Ausstellung: 3. – 12. Juli, Fr bis So, 16 – 18 Uhr
Finissage: Mittwoch, 15. Juli 2009
20 Uhr Filme zu den Themen „Glück“ und „Behinderung“
Es wird Kartoffelsuppe gereicht.

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http://www.frise.de/deutsch/aktuell.html

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» Im Dunkel leuchten «

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Am 26.06.09 um 20 Uhr eröffnet im Kunst- und Kulturverein Linda die Ausstellung „Im Dunkel leuchten“ mit Fotografien von Jan Brandes. Wie schon in vorangegangenen Arbeiten hat sich der Fotograf hier mit einem übergeordneten gesellschaftlichen Thema auseinandergesetzt. Bei der aktuellen Serie handelt es sich um ein fotografisches Essay zum Thema Verehrung. Bei der freien Assoziation zu diesem Begriff wird schnell klar, um was für ein vielseitiges und ambivalentes Themenfeld es sich hierbei handelt.

In der westlichen Gesellschaft betrachten wir unser Leben nicht mehr in erster Linie als Kampf ums Dasein, als Erfüllung von außen auferlegter Pflichten oder Befolgung gottgegebener Gebote. Stattdessen suchen wir nach Abwechslung, nach interessanten Erlebnissen und Selbstverwirklichung, wobei Konsum und Kommunikation die Hauptforen und -faktoren dieser neuen Identitätssuche und Verwirklichung sind. Neue Leitbilder, die diesem lockeren Anspruch nach Unterhaltung und Besonderheit entsprechen lösen überlieferte Autoritäten ab. Diese müssen sich nun an den neuen Maßstäben messen lassen. Stars verschiedenster Arten werden zu neuen Leitbildern, deren Verständnis ähnlich relevant wird wie in früheren Phasen der Menschheitsentwicklung das Verständnis von Göttern, Helden und Herrschern.

Verschiedene, alte und neue, Formen von Verehrung zusammenzutragen und sie in einer Fotoserie einander gegenüberzustellen, zu sehen, inwieweit sie einander gleichen oder sich spezialisiert haben und nun voneinander unterscheiden, wie austauschbar oder einzigartig sie sind, ist das Leitmotiv dieser Arbeit.
Die beobachteten Szenen ergeben einen Mix aus Fankultur, Fetisch, Markenwahn, Patriotismus, Religion, Sex und Heldentum, der so einen Einblick in das vermittelt, was Teil unserer Gesellschaft ist und schon immer Teil der menschlichen Natur war.

Vernissage:
Freitag, 26. Juni 2009 | 20:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
26. Juni bis 05. Juli 2009

Öffnungszeiten:
Samstag, 27. Juni & Sonntag, 28. Juni | jeweils 15:00 bis 19:00 Uhr
Donnerstag, 02. Juli bis Sonntag, 05. Juli | jeweils 15:00 bis 19:00 Uhr

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http://www.chezlinda.de/

Weblink

www.janbrandes.com

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independent | Monday, 20 July 2009

‚Hello mum, this is going to be hard for you to read …‘

At 19, Rifleman Cyrus Thatcher was one of the youngest victims of the Afghan war. These letters – given to The Independent by his family – reveal the excitement of a teenager sent to fulfil his dream, and his maturity in confronting the possibility that he might not make it home:

Hier bitte weiterlesen

http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/hello-mum-this-is-going-to-be-hard-for-you-to-read-1753008.html

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Pathetischer Hilfeschrei

Neue Songs von Michael Jackson

Von Andrian Kreye

Trotz aller Eskapaden hat Michael Jackson in den letzten Jahren um die 100 Songs aufgenommen. Der „geheime Katalog“ soll bald erscheinen. Will man diese Lieder wirklich hören?

(…) Einige der Songs tauchten immer wieder auf und warfen die Frage auf, ob ein Künstler nicht das Recht hat, selbst zu bestimmen, was von ihm erscheint und was nicht. Das aber wird nach dem Tode unmöglich. Und gerade im Pop gibt es kaum ein Geschäft, das so einträglich ist, wie das Geschäft mit den Toten.
Rahmen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/265/476773/text/

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Krieg oder nicht Krieg, – dass ist hier (k)eine ?

„Einsatz ist ohne vernünftige Alternative“

Regierungserklärung: Merkel zu Afghanistan

02.07.2009, 11:09

Während die USA im Süden Afghanistans eine Großoffensive gegen die Taliban starten, verteidigt Kanzlerin Merkel den Einsatz der Bundeswehr im Norden des Landes. Verteidigungsminister Jung warnt vor „unverantwortlichen Diskussionen“.

http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/668/477165/text/


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Kampfhund am Körper

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Von Christian Kortmann

Wer besäße nicht gerne einen Hightech-Anzug, der stärker, schneller und unbesiegbar macht? Die modernste Rüstung der US-Armee in der Clip-Kritik.

Entwickler Jim Ni schwärmt von der „wahren Wohltat für deinen Soldaten“, der nun leichtfüßig und spielerisch durch die dünne Höhenluft von Afghanistans Bergwelt patroullieren kann. Die Technologie, die dem Militär heute wirklich zur Verfügung steht, wird noch ausgefeilter sein, doch dieser Werbeclip des Rüstungskonzerns Lockheed Martin vermittelt eine Ahnung von der fortschreitenden Mensch-Technik-Verschmelzung:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/544/477041/text/

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IRAK-KRIEG

Die Fahnenflucht der US-Medien

Von Marc Pitzke, New York (2003)

Selbst die schießfreudigen US-Medien werden immer kriegskritischer. Tote Soldaten beherrschen die Schlagzeilen, Exposés enthüllen Versäumnisse der Regierung, der Milliardär George Soros finanziert gar eine Anti-Kriegs-Kampagne. Ein Menetekel für Präsident Bush: So begann auch das Ende des Vietnamkriegs:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,273712,00.html

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Vietnam – I Shall Be Released – The Band

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| Fron(t)berichte

1. Als die Geldwirtschaft entstand, mussten die Bauern zunehmend mit Geld bezahlen statt Fronarbeit zu leisten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Frondienst

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Aktive Archive
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Schmerzfeldforschung

[ES°] obliegt einer poetischen und intellektuellen Wahrnehmung und Ahnung, – und ist im wesentlichen Ableitung und Produkt, im Reflex auf die oberflächlichen und verbogenen Spiegelungen der Dinge. Und das Erbebnis des denkenden und empfindenden Subjekts: ES war immer schon da, als etwas im Vorwege, ruhendes – als SubStrom, unterspült und umspült es Analog das inszenierte Verflachungsszenario: Die Gralshelden von einst… Es regt sich der Widerstand zur Anektierung der Ouote !

Die „intuitive Handhabung“ der Dinge und ihr Übertrag, (im Sinne von Beuys), als gestalterisches Prinzip, scheitert immer wieder an der Trägheit der Masse . siehe [KartoffelGelder°] obwohl die Pommes Frites doch eigentlich politisch sind!

(Roland Barthes, Mythen des Alltags)

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„Schmerzfeldforschung“ Gedankenskizze 1999

http://www.metasynapse.de/stange/texte/schmerzfeldforschung.html

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kapiTALENTwicklung – Installation Christine Ebeling

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aktive archive | Die derzeitige Regierung, Herr von Beust und Herr Dräger haben es sich zur Aufgabe gemacht, unsere schöne Stadt mit vielen neuen Talenten zu besetzen:

https://medienwatch.wordpress.com/2008/07/09/kapitalentwicklung-installation-christine-ebeling/


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artbase-Projekt 1993: Wasseraktie »Wasser für Somalia«

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Von Hajo Schiff

Feldpostkarten zu Wasseraktien

Mit der sozialökologischen Freiheitsinitiative (SOFI)

Haben Sie in letzter Zeit mal wieder eine Feldpostkarte bekommen? Nicht vom Flohmarkt sondern aus aktuellem Kriegsgebiet, wo sich unsere Jungs nützlich machen? Na dann sind sie gar nicht auf dem Laufenden: 12 einberufene Postbeamte leiten die mit FELDPOST abgestempelten Briefe aus Belet Weyne zum deutschen Inlandsporto von der Front in die Heimat:

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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TAZ-HAMBURG 06.08.1994
TAZ-Bericht Julia Kossmann

Die Kunst der Hilfe zur Selbsthilfe

wasseraktie-artbase-flasche-sandetikett-220-artbase

Hamburger Kunstprojekt artbase arbeitet für Somalia / Mappenwerk zur Aktion erschienenAn die 500 Millionen Mark hat die Bundeswehr während ihres Einsatzes in den brennend heißen Wüstensand Somalias gesetzt. Ende März dieses Jahres wurden die letzten der 1.700 deutschen Soldaten heimgeholt. Geblieben ist außer ein paar Brunnen mitten in der Wüste nichts. Schon ist das Weltinteresse wieder mit einer neuen und ebenfalls auf den historischen Fundamenten des Kolonialismus wurzelnden Katastrophe in Ruanda beschäftigt.

Die europäische Einmischung in Afrika, einem Kontinent mit über 1.000 Völkern, die in Staaten leben, deren Grenzen mit den traditionellen afrikanischen “Staatsformen” nicht in Übereinstimmung zu bringen sind, hat sich bisher als kontraproduktiv erwiesen. Orientiert an den Bedürfnissen und Gegebenheiten des Landes ist dagegen das artbase-Projekt, das der Hamburger Künstler Jörg Stange im vergangenen Herbst initiierte und am 3. Oktober 1993 in der konzertierten Kunstaktion “Wasser für Somalia” gemeinsam mit dem SOFI (sozial-ökologisches-Freiheits-Institut) an den Landungsbrücken vorstellte. Mittlerweile arbeiten Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik und in Deutschland lebende Somalis bei artbase mit.

Ausgehend von der Maxime “Schenke einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag, gib ihm eine Angel, und er wird in seinem Leben nicht mehr hungern müssen” unterstützt artbase den Wiederaufbau einer Fischerei-Kooperative in Las Koreh im Norden Somalias. Obwohl nie direkt vom Bürgerkrieg betroffen liegen auch hier im Norden Somalias die Handels- und Versorgungswege brach, und Raubfischer aus Industrienationen schöpfen mit modernen Booten die Fischbestände ab (…) =[::]=

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Zitat 07.05.2006
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» Ich habe es immer für sinnvoller gehalten, Notleidenden eine Angel statt eines Fisches zu schenken «

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Bettina Gaus: Front-Berichte. Die Macht der Medien in Zeiten des Krieges

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Frontberichte.

Die Macht der Medien in den Zeiten des Krieges

FH: Kurz vor dem bis jetzt noch unklaren Ausgang der Wahl in den USA interessiert mich ob es sinnvoll ist während sich ein Land in einem Krieg befindet einen Machtwechsel herbeiführen zu wollen? Wie schätzen Sie diese Kriegssituation im Irak ein gerade aus einer kritischen Perspektive über die Möglichkeiten der medialen Kriegsberichterstattung. Wenn es jetzt diesen Machtwechsel geben sollte oder auch nicht wäre das überhaupt sinnvoll je nachdem welche Situation man in einem Kriegsgebiet hat?

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http://www.fehe.org/index.php?id=354

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Zitat: von kollateralschaden


„Das mit dem Terror made in Afghanistan haben sich vermutlich irgendwelche Neocon-Think Tanks bei einer Runde Skat ausgedacht“.

Die Deutschen sollten bei diesem Bloedsinn nicht laenger mitmachen.

In diesem Forum geht es nicht um Lügen, Gehirnwäsche und Moral. Denn schließlich soll dort der Kapitalismus eingeführt werden. Hier geht es auch nicht um die Trauer der Hinterbliebenen. Hier geht es einzig und allein um die Frage, sind diese jungen Menschen nach den Bestimmungen der Heeresdienstvorschrift unter dem Mandat der UNO ums Leben gekommen.
Bei der Einweihung der hundertsten Schule in Kundus, Frau Merkel ließ sich das natürlich nicht entgehen, fragte ein sechzehnjähriger: „Du, Tante, auch die Brunnen an jeder Strassenecke sind ganz toll, aber weißt du eigentlich wo mein Papa ist?“ Die Kanzlerin erteilte ihrem Minister das Wort, der dem Jungen antwortete: „Im Namen der BRD muss ich dir mit unserem tiefsten Bedauern mitteilen, dass dein Vater die Schule selbst bauen wollte. Deshalb mussten wir ihn erschießen“. Daraufhin ging der sechzehnjährige Junge nach Hause und gürtete sich mit C 4.
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Weitere Beiträge: Arkadien II
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https://medienwatch.wordpress.com/?s=L%C3%B6ns
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https://medienwatch.wordpress.com/?s=widerstand
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https://medienwatch.wordpress.com/morsemanko-die-option-der-oper%c2%b0/
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Frampton Feldpost
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https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/
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Kommentare:

http://www.youtube.com/watch?v=yI0T2bTHoGE

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?


https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen

Kommentare:

http://blog.rbb-online.de/roller/kontrasteblog/entry/unselige_traditionen_wie_viel_wehrmacht

klimatisch weiterführende Links:

Eisernes Kreuz in Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32376&rubrik=politik

Internationales Schifffahrts Museum Tamm

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Stalingrad

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war-sea-stange-gfoktv-war-picture | jörg stange
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Krieg in Serie als american way of life

Metainfo Huffingtonpost | David Bromwich, Professor an der US-Elite Universitaet Yale und Blog-Autor der Huffington Post,, befasst sich mit der Frage, wie das Initiieren und Fuehren von Kriegen zum modernen „american way of life“ werden konnte. Es sei heute fuer keinen Praesidenten noch moeglich, einen Krieg zu beenden, ohne den naechsten anzufangen oder zu intensivieren:

https://medienwatch.wordpress.com/2009/07/28/krieg-in-serie-als-american-way-of-life/

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Analyse zum „Fest der falschen Helden“

Der Landesfestumzug am Sonntag bietet Bühne für eine Bewegung, deren Väter vor 50 Jahren mit Waffen und Sprengstoff die Wiedervereinigung Tirols erzwingen wollten. „Fest der falschen Helden“, eine Analyse von Manuel Fasser.

Der zum Helden verklärte Antiheld dieses Südtirol-Terrorismus schlechthin präsentierte sich in Magazin-Reportagen der Sechziger mit Pistole im Graben, beim Pfeife rauchen im Norweger-Pullover oder in der Uniform des Schützenmajors, an der Brust Eisernes Kreuz I und II, Verwundetenabzeichen und dem Allgemeinen Sturmabzeichen der Gebirgstruppe. Sein Name: Georg „Jörg“ Klotz, Jahrgang 1919, Kriegsfreiwilliger, in „patriotischen Kreisen“ seit den späten Sechzigern als „Held des Freiheitskampfs“ gefeiert.


http://tt.com/tt/tirol/story.csp?cid=13938895&sid=56&fid=21

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Siegfried Lenz stellt Novelle «Landesbühne» vor

Hamburg – Schriftsteller Siegfried Lenz (83, «Schweigeminute») glaubt, dass Literatur «unterwandernde Wirkung» hat.
«Sie ist eine Einladung an den Leser, seine eigene Situation und Umwelt zu vergleichen. Entweder, er fühlt sich bestätigt – oder er weist für sich selbst dann etwas zurück», sagte der Autor bei der Vorstellung seines neuen Buchs «Landesbühne» am Mittwochabend in Hamburg. Beim «Harbour Front» -Literaturfestival sprach Lenz vor rund 800 Besuchern im Cruise Terminal im Hafen der Hansestadt mit seinem Verleger Günter Berg (Hoffmann und Campe).

In der Schelmen-Novelle, die am 23. September auf den Markt kommt, thematisiert Lenz wie in früheren Werken auch Literatur und Theater.

http://www.mopo.de/2009/20090917/deutschland-welt/kultur/siegfried_lenz_stellt_novelle_landesbuehne_vor.html

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FSK-Radio zum Thema | 23.07.2010

„Diktatur und Krieg haben den künstlerischen Aktivismus in Mitteleuropa, wie er mit dem Dadaismus begann, vernichtet.

Durch den Strom des Exils verschob er sich auf den amerikanischen Kontinent.
Dieser Band beleuchtet den Avantgardismus im frühen 20. Jahrhundert anhand der Fotografie, des Tanzes, surrealistischer Gruppierungen etc., um sich dann dessen Weiterentwicklungen bis in die jüngste Vergangenheit zuzuwenden.
Die Beiträger/-innen, darunter Theoretiker und Künstlerinnen aus New York, lassen die kulturellen Differenzen zwischen Europa und den USA verstehbar werden und zeigen, dass Avantgarde und politischer Aktivismus aufs Engste zusammengehören.

Lutz Hieber ist Professor für Kultursoziologie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Soziale Bewegungen, Soziologische Theorie und Queer Theory.“

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1. Teil des Interviews (Hauptteil) Download Anhören
Länge 46:57 Minuten
Name/Größe 20100723-quotavantg-35201.mp3 / 44024 kB
Dateiformat MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum 23.07.2010/17:07

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| medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | metasynapse.de | meta-info.de | „Droemsby“: Words = Card-Backsite + Collage 2001, »DADAS-Touristik-Collage« (oben): Gunnar F. Gerlach, Bildbearbeitung: Jörg Stange

Written by medienwatch & metainfo

Juni 27, 2009 at 14:41

Morsemanko: Die Option der Oper

with 3 comments

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Die [Option der Oper°]

Randnotizen: »Diskursives Morsemanko« 1998 [Fraktale zum FraGen°]

(Betr.: Imaginäres Lexikon: die Bedeutung in Wort, Bild und Impetus von „Rest-Kultur“ in d. Gesellschaft: die Resultate der „operativen Praxis“ zeigen im Kontext ihrer Entstehung und Wirkung aus dem „Nichts in Allem“. HelicOPter (fliegende Fliege fliegt immer noch, seit zweitausend Jahren aus der Malerei der griechischen Antike direkt auf unseren Frühstückstisch – mitten ins gegenwärtige Sein.) O(h)rfeus fliegt in die Müllabfuhr siehe DURAG Hamburg. = siehe auch Spanische Fliege* «Zwischen Liebe und Giftmord» [::]

[Fragen über Fragen°] zum LABEL und den Grenzen der Transformation in Beliebigkeit gängiger Praxis, zur Überführung in einen anderen Zustand: siehe [Status nascendi°] und vergleichende Deutung paralleler Vorgänge im selben Absurden.
Konkave Produkte in [EinStellung°] bringen: soll heißen „Aus ist Aus“ – ist in diesem Sinne vorbei. siehe auch WasserHose, als ergänzendes phänomologisches Zeichensystem. (natürliche Rache: Aristoteles.) Was sonst ? Rache nicht um der Rache willen, sondern als subversives und (negativ-)dialektisches Aufklärungsbad, durch Benennung der eigentlich angeborenen Bereitschaft zur Änderung.

Re(s)ede auch Re(s)eda, f. Färber-Wau (=eine krautige [Heil]Pflanze), arch. Im 18. Jh. entlehnt aus aus d. lateinischem Namen reseda (morbus) „stille (die Krankheiten)“ zurückgeführt wird; doch beruht diese Erklärung, (die schon bei Plinius Naturalis Historia 27,106 steht) wohl auf einer VolksEtymologie. Oder auch nicht, wird immerhin angenommen.. Bitte/Danke*. (*Stempel d. Gesellschaft für operative Kunst). WAU auch Färber-Wau: weil d. Wau ausgerupft und in Bündeln getrocknet wird. Webe + Wabe Wau Wau WAT[T], Watt, Watt ? Hatten Wir schon, aber anders. (Man hat ES, oder hat ES nicht= siehe Manhattan Boggie Woogie, Piet Mondrian # siehe Performance und Installation: Trip(p)le O[P], City Nord, (ehemaliges SAT 1 Studio | CC “ Gedicht(e) zum kleinen „e“ u.a.) mit Multiples Anästhesie Orchester: M.A.O. AM (gfok-Aquarium) im Mexiko-Ring) Operation in Production – Revolution Triple O https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/27/operation-in-production-revolution-triple-o/

AproPo Werbung: Wenn die „Re:Volvolution“ in/mit/über/durch/drumherum die/der Windel stattfindet und nicht in den Herz und HirnWINDungen , so ist das eine Prüfung, bzw. (k)eine Andacht wert. (weder theatralisch denn prätentiös noch pastoral: ganz naTürlich). Also meinetwegen im Ornat = (Maske), aber nicht im Schein.

Die vulminant kostenfreie Übernahme durch die Werbung in Wort, Bild und Impetus von Haltung und Handlung – philosophischer und (ästhetisch) assoziativer Dialog-Kompositionen ist mit dem Begriff (Kunst)-Raub und Ausbeutung durch Umdeutung und Reduktion auf den Waren-Wert, gestalterischen Gedankengutes (Idee+Con(e)zept) noch harmlos umschrieben.

Eine Form von inkriminierter Moral in TATeinheit mit grobgraduierter Umformung des Ethischen, trifft des Pudels (vergifteten) Kern.

Plappern ohne Projekt

Es ist auch im Sinne des Transports nichts erreicht. solange sich der Inhalt im Kontext des zu gestaltenden lediglich auf dem Niveau von Verpackung „surreal-sozialer Metaphern“ ohne verbindliches Produkt des subversiv Aufrichtigen orientiert. Daher weiterhin völlig beliebig daher plappert, ohne eigentliches Projekt der gestalterischen Generierung und auf  humanistische Veränderung angelegten Verlängerung. (siehe restektive postmorrrderne architektonische Kulissenschieberei und die „Vakanz menschengemässen Bauens“.) Ein Ethik Museum in Berlin wünscht sich und fordert damit die gfok, es geht nicht (allein) um Ethnologie. ES geht um Ethik, – nicht um Entmumifizierung von Materialität und des Materialbegriffs durch Scheuklappen der Spezialisierung. ES° geht um den Impetus des Seins im Leben, -eben um Heute, -als um Häute allein und einem Gestaltungsbegriff mit eben keinem ökonomischen Werte-Verfallsdatum. Beides ließe sich auch verbinden: [EthnoEthik°] als erfrischender Diskurs verstaubter Keime.

Unterbau und Übertrag

Solange der ökonomische Überbau sich auf den Profit-Begriff reduziert und aus dem trendihaftem und aktuellem Discours, (Vorgaben der Universitäten und „freier operierender Kräfte“ (mit Diskursfähigkeit) sich die Erungenschaften lediglich zum Steigbügelhalter des Mammons und Commerz mit Alibifunktion scheinbarer Innovation definiert, wird der Ursprungsbegriff entwertet, wertlos, werthe-frei in der ConeZone ein anästhetischer Beitrag versus erweiterter Tautologie in der Werteverdummung.

Das absorbieren und transformieren von Inhalten, lediglich angewandt auf die Reduktion von Genuss und Konsum falscher [DioGene°] mag unterschwellige Strukturen berühren, wird aber nur in der Summe aller interdisziplinären Gattungen eine gewisse Resonanz bzw. aktiv wirkende Spuren im Gesellschaftkörper,< und ihren marginalen und „zentristischen Gelenken“ vorlassen. Stichwort: Das falsche Produkt als transtexttuelles [trojanisches Pferd°]. Fischstäbchen mit Lochzange für Augenlöcher ^ö^ und einem Gedicht aus dem ANDEREN der französischen Cuisine. (Lautréamont: Die Gesänge des Maldoror; „Der schwarze Engel“)

Eine gewisse Legitimation lässt sich über das Verbinden konkreter Projekte erreichen. (diagnostischer Pragmatismus nur als Beleg und Beweis der Freideutung von Rest-Reflektion und Übersetzung im medialen Körper zur Rückgewinnung verloren gegangener geistiger Territorien der (surrealen) Transavantgarden).

d. h. zum Beispiel. „G(h)iotto-Kugeln“ rollen prozentual in einen „Pol-Pool“ um Organisationsformen zu finanzieren wie z.B. : Musenminen statt Marschflugkörper. ( Die andere [Luftwaffe°] = Die andere Luftwaffe – der Geist! ).

Durch „Rettet den Rettich“. (Gentechnik-Plakativ: Großer Rettich kleines Hirn) Oder : „Mitte nur Mittags“, „Mitternacht und Mutterschlaf“ „Zwei Schnecken ohne Stahlhelm“ beim Liebesakt.: „Neue/Alte Zeichen braucht das Land“ in reflexiver [Umformung durch Unterlassung°]. siehe [Unterlassungsorden°] = gfok

[Arbeit neu Erfinden°] „Schöne neue Oper“; siehe Wasseraktie° und/oder Hausaktie°: (Gunnar F. Gerlach, Vortrag: Heinrich Heine Haus; Erich-Mühsam-Gesellschaft zu Lübeck)

D.O.L.M.E.N. „Denken ohne/mit (Ver-)Lust mit/ohne EssenzNot“® gleich am D.O.L.M.E.N mit Dole (Dole: bedeckter Abzugsgraben, dola gleich Röhre, Abzugskanal, Rinne, daneben mit Langvokal o anord. do/ela eine Art Schiffspummpe oder Ableitung für das Bilgwasser. siehe auch Tülle: (Tongefäß: für den Abfluß geformter Aus[t]ritt, Tasse, Kanne u.s.w.. Dolmen franz. keltisch Heldengedenkstein : (auch über Grabstellen angebrachte Platte mit Loch in der Mitte). JungsteinzeitTischform=Megalithen mit einem Loch in der Mitte. auch KeilForm ® Hinkelsteinform mit Loch in der Mitte, -oder weiter oben. )

Dom (Hauptkirche) ® ( Haus der Kirchengemeinde: Gr. oikos tes ekklesias, spl.domus ecclêsias) bis Dompfaff

Vatikan maskulinum. „Residenz des Papstes, der Kirchenstaat sondersprachlich So bezeichnet nach mons Vaticanus, der „vatikanische Hügel“ auf der Westseite des Tiber, wo die Residenz erbaut ist. Residenz: Wohnsitz eines Staatsoberhaupt. Im frühhochdeutschen entlehnt aus ml. residentia „Wohnsitz“, zu residere sitzen „sitzen bleiben“, verweilen.

[Transmoderne: PostPorno ohne ethischen Auftrag°] Tanz auf dem Vulkan Erde: „im Zweifel für die Täter“.

Jene Firmen, AG’s und Globalplayer mit ihren EURO, Dollar und Huren-Holdings, welche sich gegenwärtiger/vergangener ästhetischer Zeichensysteme nur aus Gewinnsucht bedienten/bedienen und ihre Zeichen und Symbole auf den „Geldwert“ reduzier(t)en bzw. zu Nutze machten/machen, gehören auf den Index – wegen des Verstoßes gegen den [Gesellschaftsvertrag°] und öffentlich diskutiert. (siehe Grundgesetz, sozialer Auftrag von kontaminierten Kapitalgesellschaften.) siehe u.a. RWE: (Veba) („Die Richtung ändert sich“ u. „Alles aus einer Hand“ ) und die ebenso auf den Atom – Vertrag beharrende HEW und ihrer in Kohärenz kolportierenden Ersatzlobbyisten und ihrer politisch platzierten Hoffnungsträger. („Gelder von Krupp und Riess“ u.v.a. siehe Engelman,s BUNDESVERDIENSTKREUZ) Ohne Gestalt-Alternative u. deren beschränkte und verschränkte Haltung in Verantwortungslosigkeit. …

Ignoranz sur me(h)r oder „Alles an die Alster“. Da wird jeder Wasserlauf zur Schuldfrage. Mehr Sauerstoff, heißt ja nicht mehr Kritikfähigkeit, sondern man erläuft analog mehr Leistungsfähigkeit, in egomanischer Selbstgefälligkeit, zur Erfüllung des Status Quo. Man erringt mehr [Egometer°] Virangänität: „Mehr Vulva, statt Wall Halla“! (Oder umgeKehrt gekegelt kommt auf die UmgangsForm und die Dilaletktik des Diskurs an.) -Cone-(l)@)menT….

[Not mit der Note°] Es stinkt im Stall: schon im siebenden Brief Platons – hat eben Tradition.

Komposition:: Antiopthike: siehe: „Alles singt oder es singt nicht, alles springt oder es springt nicht“:

SpringTime & SingTime……) Polymasthie und Knospendichtung + Schillers Erziehung des Menschengeschlechts; frei-gestrickt, lebendig und lebbar.

Rückgewinnung des StatusZweiHydranten (natürliche Bewässerung leicht gemacht) wenn es darum geht, aus Gründen der substanziellen Gestaltbarkeit, ästhetische und philosoziale Zeichen-Systeme für die Ausformung gesellschaftlicher Kon(e)texte niedrig zu halten, dann ist der Status Quo und seine Anleihe dienliche Überdosis zur Deckelung des korrumpierten Wertebegriffs. Durch Umgehung des Status quo ante (Stand vor dem bezeichneten Tatbestand)

Der weiteren Umschiffung des Status nascendi durch weggucken & wegducken: (St nascendi: besonders reaktionsfähiger Zustand chem. Stoffe im Augenblick ihres Entstehens aus anderem.) die Fälschung, als Mittel der Unterdrückung, weil nicht über die Schnittstelle der Veränderung hinausgetrieben, zur weiterführenden Notwendigkeit. URanreimung im Zustand geistiger Befriedung. Vorne gehts, hinten URts im ParaPrinzip sich gegenüberliegender Rauten und Bauten, der Urs und Urgehlaute: siehe AnGehlaute: Der Vorsitzende der Enquetkommission im Bundestag, Ernst Ulrich von Weizsäcker (SPD), warnt vor einem zunehmenden Verlust von staatlichen Einfluß auf internationale Konzerne als Folge der Globalisierung. (…°) „Wir müssen die Demokratie neu erfinden“ (…°)

Die Süeddeutsche Zeitung 28.06.02 titelt erfrischend auf der Wirtschaftsseite: „Kommission warnt vor Macht großer Konzerne“

Zum gleichen TATbestand und zur Korruption der InvestmentBanker und ihrer TOPmanager in New York und anderswo. Machen Banker auf einem Kongreß in USA „häßlichen Wurm“ am Kern des Kapitalismus aus.+ + +STOP + und verlangen Umdenken, -„unter Beifall der Aktionäre“ (?), STOP Beispiele: Enron etc. (Sueddeutsche Zeitung, New York Times und Washingtonpost) STOP+++

Vielleicht tut sich ja doch was in der SuperSeifenOper ¿? siehe [TARGET°]

[STOPLOS°] unter weiter.

Parcour-Parabel

Wird der Kontext nur Abstrakt ohne ,praxisbezogenen Gegenstand umfragt, so wirkt m^glicherweise die Frage hinter der Frage : Ein in Beziehung gesetztes Gleichnis zwischen den Operationen, verschafft mehr Erinnerungsfelder und damit mehr Wiedererkennungswert. (Raimundus Lullus 16 Jht).Der Parcour könnte sonst zu einer Art Geist ohne Geländer, in der Galerie bislang gescheiterter substanzieller Wahrnehmungen und sinnstiftender Gestaltungsmuster wirkenm, und hätte in sofern weniger Gerinnungsgrat für den Bau im Bau.

Herangehendsweise und Übersetzungsformat in der Struktur und seinem Inhalt immer wieder neu kontentieren für die freundliche Übernahme des [cONeZENse°]

Der Parcour als Traingsprogramm: Vielfältig einsetzbar: zusammenfaltbar, aufklappbar, einstellbar, anlaufbar, bespringbar, bezahlbar etc. und offenbar poetisch und als KontraPost pädagogisch und anarchisch sinnvoll.

® Synapsen – Massage: Kost Nix! Das war einmal. Unter humorvoll einhaken. (Wir machen nichts mehr umsonst! Nur noch für Freunde und Menschen die noch was merken und für die keiner was merkt.)

Status quo

Umgehung und Wegguck – und Duckerei ist sodann nicht nur ein Gegenstand in der Debatte um Fremdenfeindlichkeit. Sondern insbesondere auch eine Metapher gegen die gegenwärtige Standardisierung bestehender Reglementierungen. Um diesem Unstand auf die Spur zu kommen ist eher der Status nascendi (besonders reaktionsfähiger Zustand chem. Stoffe im Augenblick ihres Entstehens aus anderen.) Oder der Status praesens (augenblicklicher Krankheitszustand) hilfreich, um die Ursprünge der „Wolfswurzel“ am Kapitol und die Folgen der postum weltweit operierenden Dr. Labarum,s vom nahen Hügel und ihrer gefräßigen Konsortien, signifikant zu machen. Philosophische Sozialtrainings und Ethikseminare für Acht + Siebenschläfer wären politisch bzw. medial einklagbar. (Wegen kontinuierlicher Verstöße gegen den Grund-Gehschmack und sein Gesetz und den damit verbundenen Gesellschaftsvertrag. Kapitalgesellschaften sind darin grundgesetzlich verpflichtet, aus ihren Gewinnen adäquate soziale Leistungen für die Gesellschaft zu erbringen. ) [GrundGlas°]

Die aus den Großraumbüros gedrängten Acht & Siebenschläfer und ihre opulenten Prä- und Postschnarcher melden sich dann freiwillig zur „Gipfel-Interferenz-Konferenz“ auf der „Blauen Couch“ vor den „Weißen Bergen“. (2006 dann etwas wärmer und wolliger.)

In dubio prorero gegen  einen technoiden Herzschrittmacher des weiter so. (Auch (berechtigt paranoide) Dichter werden älter:)

Eines beliebigen Sammel-Sensorium entstellter Einstellungen.

Widerwillig aber doch noch zu gern pflegt man sich über die staatlich sanktionierte Nischenkultur:

(…“Potent durch Kartoffelgelder“…) könnte ein Slogan der Kulturbehörden heißen. Statt dessen dieses langweilige: Gefördert u.s.w .ist dann zu lesen, unter den meisten Anpassungen und Verbindungen und Kreuzungen der Wegschnecke (conus=Kegelschnecke mit gewundenem Eigenheim). Gilles Deleuze im Internet

Wider die Haartracht. ®Sensualismus: der onomastisch etc. diskursive J. Locke Cone allein ist nicht gemeint, siehe Re:Duchamp:

Das Große Glas (Der grosse – + der kleine K-Diskurs) : NY. Bremen. Lodgz Tokio. Tel Aviv. Istanbul. Biennale Venedig. Expo/Bern. NY. könnte mit den richtigen Kuratoren ein philosopisches [PANopTeakum°] einlösen…

Unter Künstlern mimt diese Spezies dann den wichtigen. Kaum im Atelier angekommen schreibt Künstler den nächsten Antrag für die nächste globale/Provinz-Escapade, (1. (mehr) Seitensprung/Seitensprünge eines Schulpferdes wird empfohlen 2. mutwilliger Streich) für den nächsten Schluck aus der Gummikanne: [::}  😉 Karriereleiter, verständlich aber peinlich ? Was denken Sie?

Diese leicht zu verwaltenden und aus staatlich subventioniertem, -behördlich un/kontrolliertem Anbau verorteten Kunstmarkt Künstler verraten durch missverstandene Unterlassung, die eigentliche Triebfeder des Handwerks?

Dekorateure der Dekreszenz (allmähliche Tonabnahme)

Sie ergehen sich heimlich, in temporärer Dankbarkeit, – in schizophrener Affirmation in jede Form errungener behördlicher „Freundlichkeit u. Anerkennung“.

Ihr NarzisSmus und ihr RestSelbst speisen sich aus ambivalenter Eitelkeit und arroganter Wichtigtuerei im/am Haus.

Die Haltung und Handlung als Gegenstand und Rückgewinnung ins „wirkliche Leben“ im Sinne von Brehmer*** wird u.a. als politisch desavouiert. Gruß an Gerhard Richter [® KP Brehmer Galerie der „politischen Künstler“°] und sie werden ihn „hassen oder achten“, den meisten wird er/es einfach egal sein, „Kunstwissenschaft ist Klimaforschung“: Prof. Gunnar F. Gerlach.

-wie immer….Bitte achten SIE auf das Signal Signal…. Signum Signale°

Bitte/Danke =Stempel => Corinna Korth, Gunner F. Gerlach, GfoK

in Memoriam of : ***KP Brehmer und Wolfgang Oppermann

c/o Gesellschaft für operative Kunst

Jörg Stange [MorseManko°] 1998 | 2002 Morsealphabet

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[Atonale Agnostik°] 2001

Papa die Mütze regnet:

Siehe auch “ polymastische Knospendichtung“: von Duchamp bis Celan =
(Roose Selavise – Rosebud)

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siehe Gebrauchsanweisung in [Montage-Mappe 2001°]“, in [Arebeit°] (germanisch) [it works°!]

Die „tro(i)janischen Rosen“ mitten im Winter… fürs heiß oder kalt als Wechsel- bzw. rethorisches Rachebad durch Aufklärung  an den Geh-Punkten.
Dieser Brief ist eine/keine Erfindung, und hat wie immer, mit der Wirklichkeit nichts, aber auch gar nichts zu tun. Unklarheiten sind nur im persönlichen Gespräch „auszupalavern“ – unterm Baum der Erkenntnis: bis zur differenzierten Klarstellung und (transformativen) Deutung des Problems: und es heißt nicht: …“verhaften sie die „üblichen Verdächtigen“, sondern klären sie sie auf! Alles andere, hat auch einen destruktiven Impetus und wirkt möglicherweise irreParabel auf Hirn, Herz und’s Gemüt, des Einzelnen und der Gesellschaft.

aus:
[DAS ENTSCHWINDEN DER HÄUSER°]
Gaufrier Kalander [ist Tee = GfoK]

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Index Buch: Kegel-Kollektiv, Löffellullische Es bzw. Trans

Siehe auch polymas(ta)tische Knospendichtung: von Duchamp. (Roose Selavise bis Rosebud). Die „tro(i)janischen Rosen“ mitten im. Winter… fürs heiß oder kalt und alles Dazwischen ..

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atonale-agnostik pdf
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Einstellungsraum = Gunnar F. Gerlach: Dialektik der Entsteuerung

2009/01/09/einstellungsraum-gunnar-f-gerlach-dialektik-der-entsteuerung/

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* Libelle,  *  Stillleben -Maler sahen in der Libelle eine übergroße *  Fliege   und versinnbildlichten mit ihr das Böse, zum  Unterschied vom Schmetterling, der als einziges Insekt als Verkörperung des  Guten galt.

Fliegen und andere Insekten,  Symbol für Kurzlebigkeit*. Ihre Darstellung in der östlichen Kunst symbolisiert die  immaterielle * Seele. In der christlichen Kunst werden Fliegen mit Krankheit, Tod  und Verderben, aber auch mit dem Teufel selbst in Verbindung gebracht. Der Name  * Beelzebub im AT und NT kommt von hebräischen Beelze-bulb zu dt. „Herr der  Fliegen“. => [::]

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[Eintagsfliege]

* „Wer nicht von dreitausend Jahren Sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleib(t) im Dunkel unerfahren, Mag von Tag zu Tage leben.“ Goethe
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http://www.philolex.de/goethe.htm

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Der Philosoph und die Fliegen

Homer vergleicht die omnipräsenten Fliegenscharen in der Ilias mit den Achaiern (= Griechen):
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“Aber dicht, wie der Fliegen unzählbar wimmelnder Scharen Rastlos durch das Gehege des ländlichen Hirten umherziehn, Im anmutigen Lenz, wenn Milch von den Butten herabtrieft: So unzählbar standen die hauptumlockten Achaier Gegen die Troer im Felde, sie auszutilgen verlangend.” Homer Illias => [::] => [::]

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[Optisches „Fliegenauge“ zur Raumüberwachung: Der „Punkt“ in der Wand, Anm. d. Red.]

Mit den Augen einer Fliege –Insekteninspirierte abbildende optische Systeme

Seit Jahrmillionen ist das Facettenauge der Insekten in der Natur ein evolutionäres Erfolgsmodell. Ihr Volumen ist sehr viel kleiner als das eines klassischen Ein-Linsen-Systems, das z.B. wir Menschen als Auge besitzen, und sie haben ein viel größeres Gesichtsfeld, das bis zur Rundumsicht reichen kann. Besonders hoch aufgelöst sehen können die meisten Insekten allerdings nicht. Die Menge der Informationen, die Facettenaugen anbieten, ist jedoch an die Möglichkeiten der Bildverarbeitung in einem kleinen Insektengehirn sowie die Lebensumstände perfekt angepasst. Der evolutionär erzielte Miniaturisierungsgrad macht die natürlichen Sehprinzipien der Insekten zu einem perfekten Vorbild für ultrakompakte, durch mikro- und nanooptische Fertigungstechnologien erzeugte, künstliche abbildende Systeme. Dr. Duparré, Jacques

http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=7397

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Rechenschaft (Goethe)

Der Meister

Frisch! der Wein soll reichlich fließen!

Nichts Verdrießlichs weh uns an!

Sage, willst du mitgenießen,

Hast du deine Pflicht getan?

Einer

Zwei recht gute junge Leute

Liebten sich nur gar zu sehr;

Gestern zärtlich, wütend heute,

Morgen wär es noch viel mehr;

Senkte sie hier das Genicke,

Dort zerrauft‘ er sich das Haar;

Alles bracht ich ins Geschicke,

Und sie sind ein glücklich Paar.

Chor

Sollst uns nicht nach Weine lechzen!

Gleich das volle Glas heran!

Denn das Ächzen und das Krächzen

Hast du heut schon abgetan.

Einer

Warum weinst du, junge Waise?

„Gott! ich wünschte mir das Grab;

Denn mein Vormund, leise, leise,

Bringt mich an den Bettelstab.“

Und ich kannte das Gelichter,

Zog den Schächer vor Gericht,

Streng und brav sind unsre Richter,

Und das Mädchen bettelt nicht.

Chor

Sollst uns nicht nach Weine lechzen!

Gleich das volle Glas heran!

Denn das Ächzen und das Krächzen

Hast du heut schon abgetan.

Einer

Einem armen kleinen Kegel,

Der sich nicht besonders regt,

Hat ein ungeheurer Flegel

Heute grob sich aufgelegt.

Und ich fühlte mich ein Mannsen,

Ich gedachte meiner Pflicht,

Und ich hieb dem langen Hansen

Gleich die Schmarre durchs Gesicht.

Chor

Sollst uns nicht nach Weine lechzen!

Gleich das volle Glas heran!

Denn das Ächzen und das Krächzen

Hast du heut schon abgetan.

Einer

Wenig hab ich nur zu sagen:

Denn ich habe nichts getan.

Ohne Sorgen, ohne Plagen

Nahm ich mich der Wirtschaft an;

Doch ich habe nichts vergessen,

Ich gedachte meiner Pflicht:

Alle wollten sie zu essen,

Und an Essen fehlt‘ es nicht.

Chor

Sollst uns nicht nach Weine lechzen!

Gleich das volle Glas heran!

Denn das Ächzen und das Krächzen

Hast du heut schon abgetan.

Einer

Einer wollte mich erneuen,

Macht‘ es schlecht: verzeih mir Gott!

Achselzucken; Kümmereien!

Und er hieß ein Patriot.

Ich verfluchte das Gewäsche,

Rannte meinen alten Lauf.

Narre! wenn es brennt, so lösche,

Hat’s gebrannt, bau wieder auf!

Chor

Sollst uns nicht nach Weine lechzen!

Gleich das volle Glas heran!

Denn das Ächzen und das Krächzen

Hast du heut schon abgetan.

Meister

Jeder möge so verkünden,

Was ihm heute wohlgelang!

Das ist erst das rechte Zünden,

Daß entbrenne der Gesang.

Keinen Druckser hier zu leiden

Sei ein ewiges Mandat!

Nur die Lumpe sind bescheiden,

Brave freuen sich der Tat.

Chor

Sollst uns nicht nach Weine lechzen!

Gleich das volle Glas heran!

Denn das Ächzen und das Krächzen

Haben wir nun abgetan.

Drei Stimmen

Heiter trete jeder Sänger,

Hochwillkommen, in den Saal!

Denn nur mit dem Grillenfänger

Halten wir’s nicht liberal;

Fürchten hinter diesen Launen,

Diesem ausstaffierten Schmerz,

Diesen trüben Augenbraunen

Leerheit oder schlechtes Herz.

Chor

Niemand soll nach Weine lechzen!

Doch kein Dichter soll heran,

Der das Ächzen und das Krächzen

Nicht zuvor hat abgetan!

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http://www.textlog.de/18431.html

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Seite wird erweitert + überarbeitet

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Fotos: Ospaska Dziana, Libellenfliege: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK, Aktive Archiv(e)


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April 12, 2009 at 08:19

Veröffentlicht in

Schenken Sie dem Menschenrecht Wasser besondere Aufmerksamkeit

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24.02.09 13:42

Ökumenisches Wassernetzwerk liefert Ideen

Kurz vor Beginn der Fastenzeit lädt das Ökumenische Wassernetzwerk (ÖWN) alle Christen und Christinnen ein, sich in dieser Zeit intensiv mit dem Thema der Wassergerechtigkeit zu beschäftigen und aktiv zu werden.

Während der Aktion „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ werden Theologen/innen und kirchliche Mitarbeitende aus Afrika, Europa, Nord- und Südamerika kurze Bibelbetrachtungen für jede Woche sowie Ideen und Materialien bereitstellen.

Weltwassertag

Eine weitere Gelegenheit, auf die Bedeutung von Wasser aufmerksam zu machen, bietet der Weltwassertag, der am 22. März begangen wird. Das ÖWN hat bereits eine Sammlung von Materialien und Links zusammengestellt, die Gemeinden bei der Beschäftigung mit dem Thema inspirieren können. Sie finden Gebete, biblische Texte zu Gerechtigkeit und Wasser sowie Berichte über Erfahrungen kirchlicher Hilfswerke mit den Herausforderungen, die durch den ungleichen Zugang zu frischem Wasser und sanitärer Grundversorgung entstehen.

Die Fastenaktion „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ gibt es seit 2008. In diesem Jahr werden die Materialien zum ersten Mal in vier Sprachen vorliegen – Englisch, Spanisch, Deutsch und Französisch.

Weitere Informationen über die Aktion „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“

Ideen für den Weltwassertag 2009 (pdf, 200 KB)

Der Weltwassertag findet jedes Jahr am 22. März statt. Er soll auf die Bedeutung von Trinkwasser aufmerksam machen und für einen nachhaltigen Umgang mit Trinkwasserreserven plädieren. Hier finden Sie eine kleine Auswahl der zahlreichen möglichen Aktivitäten, die Sie in Ihrer Gemeinde oder in einem anderen Rahmen für den Weltwassertag und die Fastenzeit organisieren können.

Sieben Wochen im Zeichen des Wassers

Schenken Sie dem Menschenrecht Wasser besondere Aufmerksamkeit während der Fastenzeit. Die wöchentlichen Bibelbetrachtungen für die siebenwöchige Fastenzeit sollen das Bewusstsein für die Themen Wasser und Gerechtigkeit im Blick auf den Weltwassertag am 22. März schärfen. In der Fastenzeit wird hier jede Woche eine kurze biblische Meditation zusammen mit einigen Kampagnen-Links und kreativen Anregungen veröffentlicht werden.

Wie viel Wasser essen wir? Eine Ausstellung über virtuelles Wasser

„Virtuelles“ oder auch „verstecktes Wasser“ ist das Wasser, das für die Produktion bzw. Bereitstellung der vielen verschiedenen Güter und Dienstleistungen gebraucht wird, die wir jeden Tag konsumieren. Lesen sie mehr und erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Mitteln eine Ausstellung gestalten können um auf den Zusammenhang zwischen Konsum und Wasserknappheit hinzuweisen.

Identifying and Addressing Violations of the Human Right to Water (pdf, 1.45 MB)

UN-Website für den Weltwassertag

Wo liegen die Gründe für die momentane „Wasser-Krise“?

Viele Faktoren sind verantwortlich. Um nur einige zu nennen: zunehmende und nicht nachhaltige Nutzung der Wasserresourcen durch Industrie und Landwirtschaft, Abholzung und Umweltzerstörung, Verschmutzung, Verschwendung, Bevölkerungswachstum. Aber die Krise wird auch durch wirtschaftliche Bedingungen verstärkt: zunehmend wird Wasser als ein kommerzielles Gut behandelt, das den Gesetzen des Marktes folgend verteilt werden soll. Wie viele gescheiterte Privatisierungsversuche gezeigt haben, führt dies oft dazu, dass gerade den Ärmsten der Zugang zu sauberem und ausreichendem Wasser verwehrt wird.

„Beyond scarcity“: Der UNDP Weltentwicklungsbericht über die Wasserkrise

Das der mangelnde Zugang zu Wasser nicht nur einfach als eine Folge von Wasserknappheit gedeutet werden kann, bestätigt der Weltentwicklungsbericht 2006 der Vereinten Nationen, der sich mit der Krise der Wasserversorung und der sanitären Grundversorgung auseinandersetzt. Schon im Titel verweist der Bericht vor allem auf die Frage der Verteilungsgerechtigkeit: „Nicht nur eine Frage der Knappheit: Macht, Armut und die globale Wasserkrise

12. Februar 09

Das globale Finanzsystem kann und muss verändert werden – Lösungsvorschläge aus Belém

In der Krise des globalen Finanzsystems sehen viele zivilgesellschaftliche und kirchliche Aktivisten/innen eine Chance, längst überfällige radikale Reformen einzufordern. Gelegenheit dazu bietet Anfang April der G20-Gipfel in London.

Sieben Wochen im Zeichen des Wassers

Ein gut gepflegter und bewässerter Golfplatz, durch eine Mauer getrennt vom Kibera Slum in Nairobi, Kenya. Foto: Maike Gorsboth / Ökumenisches Wassernetzwerk

Schenken Sie dem Menschenrecht Wasser besondere Aufmerksamkeit während der Fastenzeit.

Die wöchentlichen Bibelbetrachtungen für die siebenwöchige Fastenzeit sollen das Bewusstsein für die Themen Wasser und Gerechtigkeit im Blick auf den Weltwassertag am 22. März schärfen. In der Fastenzeit wird hier jede Woche eine kurze biblische Meditation zusammen mit einigen Kampagnen-Links und kreativen Anregungen veröffentlicht werden.

Beziehen Sie „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ in Ihre Fastenzeit ein. Nutzen Sie die Kommentare zur Weiterführung der Diskussion, machen Sie auf Aktivitäten aufmerksam, an denen Sie beteiligt sind, und nutzen Sie die Links zu liturgischem Material über Wasser. Was tun Menschen in Ihrem Umfeld, um sich für mehr Wassergerechtigkeit sowohl bei sich zu Hause als auch in anderen Teilen der Welt zu engagieren?

Steve de Gruchy (Universität von KwaZulu-Natal, Südafrika), Fulata Mbano-Moyo (Ökumenischer Rat der Kirchen, Schweiz), David Pickering (Operation Noah, Vereinigtes Königreich), Carlos Möller (Nationalrat christlicher Kirchen in Brasilien), Jordan Blevins (Nationalrat der Kirchen Christi in den USA, Programm für Öko-Gerechtigkeit), Anderson Jeremiah (Christ Church Morningside, Schottland) und Jane Stranz (Ökumenischer Rat der Kirchen, Schweiz) haben Beiträge zugesagt. Wir laden Sie ein, uns jede Woche Ihre Gedanken dazu mitzuteilen und das Gespräch mitzuverfolgen, das so entstehen wird.

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie unsere Benachrichtigungen und Sie werden sofort über neue Beiträge und Kommentare, die wir ins Netz stellen, informiert. Oder fügen Sie den RSS-Feed „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ auf Ihrer eigenen Webseite hinzu.

Die ersten Materialien werden am 25. Februar eingestellt.

http://www.oikoumene.org/de/activities/oekumenisches-wassernetzwerk-oewn

*

[ Wasseraktie° ]

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Februar 25, 2009 at 06:07

Artikel + Beiträge [Archiv]

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  • Human rights groups report on Gaza from the field Januar 20, 2009
    During the fighting in Gaza Israeli human rights groups worked together to inform the Israeli public of the impact on civilians. Upon the declaration of the cease-fire, we have stopped the daily updates. The organizations will continue to use the Blog to
  • Suspicion: Soldiers shot and killed man and his son in their home Januar 19, 2009
    According to testimonies given to B’Tselem, on 3 January, soldiers called to ‘Atiya a-Samuni to come out of his house, in a-Zeitun, Gaza City. When he approached the door, soldiers opened fire, killing him. The soldiers continued firing, wounding a number
  • 19 Jan.: Casualty update Januar 19, 2009
    Gaza: Yesterday 95 bodies were dug up from the ruins. As of today, at least 1,300 killed, of them at least 410 children and 104 women. Over 5,320 injured, of them over 350 severely injured (Palestinian Ministry of Health figures). Israel: 3 civilians and

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  • Gaza: Das Ende eines unnötigen Krieges
    Daniel Levy, Insider der israelischen Politik, früherer Berater des Regierungschefs und israelisches Mitglied von Verhandlungsteams im Osloer Friedensprozess erklärt die voraussichtlichen Ergebnisse des Kriegs: sie hätten auch ohne Militäreinsatz erreicht werden können, wenn der Wahlkampf diesen nicht nahegelegt hätte.
  • Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor
    Nach Berichten von UN-Mitarbeitern ist die UN-Zentrale der Hilfsorganisationen in Gaza vom israelischen Militär mit Phosphor bombardiert worden ind steht nun in Flammen. Bombardiert wurde auch das Pressezentrum, in dem die Büros der Nachrichtenagentur Reuters untergebracht sind. Unter Beschuss steht auch ein Krankenhaus der Stadt. Die Bewohner der Stadt ve […]
  • Erst Carter, dann Obama? Kommt es zum
    Im vergangenen Jahr dröhnte ein wütender Aufschrei durch die amerikanischen Medien: am 18.4.2008 traf sich der demokratische Ex-Präsident Jimmy Carter in Syrien mit dem Hamas-Führer Khaled Meshaal. Die Bush-Regierung bezichtigte ihn des Verrats an zentralen nationalen Anliegen. Und Carters Parteigenossin Hillary Clinton trieb ihren Mitbewerber um die Pr […]

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  • Gentechnik: ödp fordert „hellwache Abgeordnete“
    [ödp] Es ist ein Skandal, dass um vier Uhr morgens über ein so wichtiges Thema wie Gentechnik im Bundestag ohne die Öffentlichkeit beraten wird.“ Diese Aussage trifft Ulrich Brehme, Gentechnik-Experte der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp). Der ödp-Politiker ist der Meinung, dass dieses Vorhaben ein schlechtes Licht auf die demokratische polit […]

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Januar 23, 2009 at 12:06

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Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm + Mehr

with 7 comments

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Test-Seite (Auswahl)

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“Wir haben keine Veranlassung, die Erzeugnisse der Kunst trotz all ihrer Verschiedenartigkeit und ihres spezifischen Charakters aus der Reihe der Dinge herauszugreifen. Die Erzeugnisse der Kunst sind die Instrumente zur Bearbeitung der menschlichen Emotionen. Das Erzeugnis der Kunst ist das Werkzeug für die direkte oder indirekte soziale Handlung”. Sergej Tretjakov

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Gesellschaft für operative Kunst, GfoK [Einführung]

Gunnar F. Gerlach

Die Gesellschaft für operative Kunst ist ein freier, assoziativer Zusammenschluß von geistigen und gestalterischen Energien und Kräften, denen die Kunst als Präsenten an der Wand und im definierten Kunstraum zu sehr die doppel-moralisch bildungsbürgerliche Attitüde der missverstandenen Macht repräsentiert und ihr desavouierender Nährboden geworden ist. Die eingreifende, operierende künstlerische Erkenntnis und Handlung hingegen in tatsächlichen individuellen und gesellschaftlichen Systemen und Fiktionen ist experimentell eher geeignet gestalterische und reflexive Tätigkeiten zwischen Sinnlichkeit und Reflexion ( die Künste, die Philosophie, der Schamanismus) als konkret heilende Bewußtwerdung und Konstruktive Vergessens-Seinsweise gleichgewichtig zu integrieren. Das zur Tat gewordene Wort und Bild versucht dabei alle möglichen, un-möglichen und para-möglichen Erkenntnisse sinnlicher und theoretischer Differenzierungen sensibel , sensitiv und surreal in einen Prozeß zu überführen, der in den flutenden und fruchtbaren Strom von realistischen und DaDa-istischen Haltungen mündet. Die Operationen sind dabei Ausdruck, Denk- und Sinnbild eines Dreistromlandes von Theorie, Praxis und Traum, die gemeinsam im Fluß sind – fluktuierende Dialektik. In diesem Zusammenhang beruft sich die „operative Kunst“ auf eine wissenschaftliche, historische, philosophische, anthropologiache und kunstwissenschaftliche Verknüpfung und Assoziation, die u. a. von Goya, Courbet und Morris über Tretjakov, Benjamin, Brecht und Breton zu Duchamp, Beuys, Böhmler, Brehmer und Hiltmann führt ( um hier nur einige Namen anzuführen die in dem von Gunnar F. Gerlach (kunst)historisch, wissenschaftlich-philosophischen Diskurs betont werden). Die Gesellschaft für operative Kunst wurde von Gunnar F. Gerlach als Ergebnis seiner philosophischen und Kunstwissenschaftlichen Arbeiten als Dozent, Kurator, Kritiker, Autor und Performer ( u.a. SOFI) 1998 gegründet. Durch das Zusammentreffen und wirken mit Jörg Stange (artbase, Kunst-Notdienst), dem 1997 verstorbenen Documenta-Künstler und Professors KP Brehmer, sowie die Zusammenarbeit mit dem Beuys-“Bruder“ Henning Christiansen und dem „SPUREN“-Herausgeber (initiiert von Ernst und Carola Bloch; Joseph Beuys), Schamanismus-Forscher und Filmkünstler Jochen Hiltmann (Prof. an der HfbK Hamburg; Vize-Präsident) formte sich der Gedanke einer geistigen und gestalterischen Mobilen-Eingreif-Truppe (MET). Die konstruktiven Diskussionen und wechselseitigen Anregungen mit dem Philosophen und Musiker Roger Behrens, sowie Gerlachs und Behrens Philosophie-Lehrer , dem Cassirer-Spezialisten Heinz Paetzold, sorgten dann für die offizielle und inoffizielle ( zum Teil auch namenlose) Konkretion der Aktion. Mittlerweile sind die Generationen übergreifenden Kräfte aus Musik, Kunst, Philosophie, Sozialwissenschaft, Film, Theater, Bühnenbild, Design und Literatur in China, Korea, Japan, Frankreich, Island, Österreich, Schweiz, Dänemark, England, Schweden, Bulgarien, Rußland, Nicaragua und den USA als Operateure auf dem Spielfeld (s. „Mash“ von Robert Altman):

„Erwacht das Erz als Posaune, so liegt die Schuld keineswegs an ihm“ Arthur Rimbaud

„Eigentlich bin ich Surrealist“ KP Brehmer

„Zeichen brauchen Austausch und Austausch braucht Zeichen“ Gunnar F. Gerlach

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FondFoto + Montage: Triptychon = Müller meets Müller 1997 | jst

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Museum der Gegenwart

Gunnar F. Gerlach: 1969 Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes
https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/30/gunnar-f-gerlach-1969-die-erneute-erwartung-des-eingeborenen-menschensohnes/

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Vergrössern zur besseren Lesbarkeit: doppelt anklicken

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Vortrag von Gunnar F. Gerlach Ort: Gustav Heinemann – Bildungsstätte; Vortrag gehalten im Rahmen einer Tagung der “Erich Mühsam Gesellschaft” (Lübeck) 1996

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Modelle operativer Kunst zwischen Avantgarde und Anarchismus

Überlegungen zum Verhältnis von Kunst und Politik

“Wie lange wollen Sie noch beim ersten Schritt bleiben?” (Joseph Beuys)

Gunnar F. Gerlach

Meine sehr geehrten Damen und Herren, gemäß dem von mir gewählten Titel dieses Vortrages möchte im Folgenden ein Modell der Operativen Kunst in Theorie und Praxis für die gegenwärtige Lage in den bildenden Künsten und der Gesellschaft entwickeln. Neben einer Erläuterung der Begriffe und des Zusammenhanges von Avantgarde und Anarchismus werde ich versuchen meine Thesen zu begründen, was heute eine politische, soziale und revolutionäre Leistung der bildenden Kunst ist und sein könnte. Die Schlußfolgerungen vollziehen sich dann auf der Folie einer problematischen, gegenwärtigen Situation zwischen der Medien – Technologischen Gesellschaft und den Versuchen der Rest-Avantgarden in der bildenden Kunst mit ihnen subversiv umzugehen und zu argumentieren. Die Praxis schließlich unmittelbarer, eingreifender Kommunikations-Akte scheint mir auch zwei Jahre nach Hoyerswerda, Hünxe, Rostock, Lübeck, Magdeburg und Solingen eine adäquate Antwort zu sein, als jede hermetische Gralsuche nach einer wirklich endgültigen und erlösenden Faschismustheorie. In diesem Sinne ist auch eine “House-Aktie” zu verstehen und unterstützenswert: eine aktive Regulation verfehlter Sozial – Politik mit den Mitteln der künstlerischen Arbeit zu leisten.

Wenn über das Verhältnis von Kunst und Politik reflektiert wird, ist meist ein Problem schon übersehen worden: die künstlerische Tätigkeit ist seit der Renaissance auf individuelle Praxis ausgerichtet, die politische Arbeit orientiert sich an dem gesellschaftlichen Gefüge. Selbstdarstellungen und Narzißmen sind unleugbare Tatsachen auf beiden Seiten, haben aber mehr mit Psychologismen und den jeweiligen, medialen Verwertungs-Systemen und ökonomischen Interessen, Marktorientierungen zu tun. Ginge man davon aus, den Freiheitsbegriff ins Zentrum der Diskussionen zu stellen, ergäbe sich hier eine ganz andere, überraschende Verbindung: das historische Ringen um Freiheit markiert das Engagement von sehr vielen gesellschaftlichen Gruppen, aber ganz besonders jenes von Künstlern und politisch denkenden Menschen oder Politikern. So wird auch verständlich, warum in relevanten, künstlerischen und politischen Theorien, Äußerungen und Handlungen der Begriff Freiheit stehts zentral thematisiert wurde. Heinrich Böll formulierte das Problem bereits vor Jahren wie folgt: “Das ist es, was die Gesellschaft mit der Kunst macht: mit dem Markt erdrücken, Freiheiten in Freiheiten zerteilen.” Dahinter verbirgt sich auch latent die Kritik an einer historischen Konstruktion, die am Anfang mit dem schillernden Wort Freiheit lockt, um sie am Ende dem gesellschaftlichen Rahmen, dem Markt, als oberster Rationalität einzuverleiben.Bakunin erkannte dieses Dilemma: “Im System der Materialisten, das allein das Natürliche ist, schafft erst die Gesellschaft, weit entfernt davon, die Freiheit zu verringern und zu beschränken, die Freiheit der menschlichen Individuen.

Sie ist die Wurzel, der Baum der Freiheit und ihre Frucht. Deshalb hat der Mensch zu jeder Zeit seine Freiheit nicht am Anfang, sondern am Ende der Geschichte zu suchen, und man kann sagen, das die tatsächliche und vollständige Befreiung des Menschen das große Ziel, das erhabene Ende der Geschichte ist.” Diese Gegen-Konstruktion zur bürgerliche Logik hat zwei sehr elementare Metaphern bei sich: Wurzel, Baum und Frucht der Freiheit sind auf Natur hingedacht, und die lernende Praxis am Anfang ist Bedingung der Möglichkeit zur Freiheit am Ende zu gelangen. Nach Ernst Bloch ist Freiheit die Möglichkeit zur Auswahl, also zur distinkten und differenzierten Wahrnehmung, als Basis des individuellen Vernunft-, Geschmacks- und Werturteils. Die Wahrnehmung wird so über den Körper gedacht und vollzieht sich über die innere Formung und Vorstellungskraft: Mit dem Körper Sehen, heißt es z.B. für den anderen offenen Werkbegriff bei Franz Erhard Walther. Hand führt zur Handlung. Auch in den Künsten ist es möglich über ein breitgefächertes Handwerk zu verfügen, um sich dem Urteil einseitig klassen- und gruppenspezifischer Geschmacksurteile zu entziehen. Erst der nach Schiller im Spiel zu sich und seiner Freiheit gelangene Mensch, kann mit der Kunst angemessen und frei seine Mittel und Wirkung erzielen. So werden Hand und Handlung zu einer auf Freiheit und Offenheit gerichteten Haltung – politisch wie künstlerisch. Zwei Künstler, haben in Theorie und Praxis in unserem Jahrhundert am deutlichsten und intelligentesten eine Verbindung von sensiblem, künstlerisch-philosophischem Bewußtsein mit politischer Wirkkraft verbunden und gelebt; André Breton, der Kopf der surrealistischen Bewegung, und Joseph Beuys, der erst die Republik und dann die halbe Welt mit seinen Aktionen und Statements herausforderte.

Breton Satz: “Einzig das Wort ist die Freiheit vermag mich noch zu begeistern”, zieht die Konsequenz aus künstlerischer und politischer Theorie und Praxis, Joseph Beuys erkennt das Freiheitsprinzip generell in Akten der formenden und gestaltenden Tätigkeit und thematisiert hier vollkommen logisch gedacht das schöpferische in jedem Menschen als zentrale Frage aller individuellen und gesellschaftlichen Handlungen und Veränderungen: “… denn Kreativität, das heißt Schöpferkraft, die unfrei wäre, wäre ein Widerspruch in sich selbst. Also ist wahre Wissenschaft der Kreativität prinzipiell Freiheitswissenschaft.” Dieser Gedanke führt konsequent zur Vorstellung einer “Sozialen Plastik” der Gesellschaft als einer gestaltbaren Form, als einen in sich arbeitenden, energiegeladenen Organismus. Der schöpferische Widerspruch selbst liegt nach Hegels Dialektik natürlich auch darin, denn nach ihm bewegt sich nur, Trieb und Tätigkeit, was “in sich selbst einen Widerspruch hat”. Dieser Widerspruch ist die Kunst selbst; individuelle Obsession und soziale Wirksamkeit unter einen Hut zu bringen; das ist unlogisch, aber wem es gelingt, der macht wirksame Kunst. Denn Kunst, Können kommt aus dem altmittelhochdeutschen und heißt der Trick oder der Dreh etwas darzustellen. Als eine Spielart der Zauberei galt das Bild oder das Abbild also nicht umsonst als magisch aufgeladen und hatte rituellen Charakter. Mit dem Wandel der Zeiten, wandeln sich die Materialien, Techniken und Wertsysteme und ihre “kommunizierenden Röhren”. Es ist eine historische Tatsache, daß der Kampf um und für Freiheit und Gerechtigkeit eine Leidensgeschichte ist. Hier begegnen sich künstlerisches Bewußtsein und politische Utopie erneut – im inneren und äußeren kreativen Umgang mit dem Leid.

Hier begegnen sich künstlerisches Bewußtsein und politische Utopie erneut – im inneren und äußeren kreativen Umgang mit dem Leid. Religion, von lateinisch religio, bedeutet das “Zurückgebundensein” in frommer Scheu. Was bedeutet dies anderes, als sich seiner eigenen Ein-Gebundenheit im gesamten Netz der Vielheiten in Natur und Kultur bewußt zu sein, die Anderen und Fremden Mitmenschen in ihrem spezifischen So-Sein erkennen und achten zu lernen. Die fromme oder heilige Scheu vor den schöpferischen Möglichkeiten der Anderen ist Bedingung für Dialog und Multilog. Edgar Wind, Kulturhistoriker aus dem Panofsky-Kreis bezieht sich in seinem Aufsatz und gleichnamigen Buch “Kunst und Anarchie” nicht umsonst auf den Begriff der “heiligen Scheu”: “Im allgemeinen fürchten Künstler nicht so sehr den Verlust der Phantasie als ihr Übermaß…/… und doch mit gleicher Stärke, eine heilige Scheu vor der Phantasie, die ihrer Dichtung leben verlieh.” Wind bezieht sich hier auf Goethe und Baudelaires Praxis der innneren Disziplin. Der Begriff der heiligen Scheu stammt von Platon und kein Philosoph hat den göttlichen Wahnsinn der dichterischen Eingebung- z.B. die Welt retten zu wollen – beredter gepriesen als er; und doch hat er ihn mit Argwohn verfolgt. Dahinter steht die Annahme, der Mensch könne durch seine Vorstellungsgebilde verwandelt werden. Und so sah Platon in der Kunst der Nachahmung ein gefährliches Spiel das zu verwerflichen Charakteren führt.

Goethes Aussage, daß, wer keine Religion habe, möge wenigstens Kunst haben, bezieht sich darauf: in Form gebrachte, gezügelte Vorstellungskraft aus dem Inneren für das Äußere als einem sozialen Raum.

Dies entsprach zudem nahezu prophetisch der Entwicklung in unserem Jahrhundert. Nachdem Nietzsche Gott sterben ließ, und damit unverschuldet der Einseitigkeit instrumentalisierter Vernunft das Begründungsfeld ebnete, ersetzte die Kunst die Kirche. Innerlichkeit als Freiheitsbegriff wurde sukzessive abgeschafft. Shaftesburys “inward form” beeinflußte die deutschen Geisteswissenschaftler und Künstler. Herder, Humboldt und Hegel folgten ihr genauso wie Caspar David Friedrich und Phillip Otto Runge. Der Rationalismus, besagte instrumentalisierte Vernunft, gegen die Adorno und Horkheimer mit ihrer kritischen Theorie u.a. ankämpften, führte nun in den Terror von Industrie, Technologie, der Kultur-Industrie und ihrer Agenten. Von ihnen leitet sich der gegenwärtige Verdummungs- und Abstumpfungsfeldzug in den Mediengesellschaften ab. Kultur-Technologie ersetzt die Reflexion über eine Korrelation und Relationalität von Form und Inhalt durch technologische Lösungen in einer Kommunikation, die den vom Inhalt befreiten Diskurs über abstrakte Zeichen produziert. Diese Art der instrumentalisierten Vernunft macht KZ´s erst denk- und vorstellbar; losgelöst von innerer Formung, Emotion und Reflexion wird alles einfacher. Technische Lösungen waren noch nie das Problem der Menschheit. Die ökonomischen, emotionalen, ethischen und ästhetischen Probleme sind jedoch bis heute einer Verflüssigung nicht viel näher gekommen. Und so, wie die in ein übergreifendes Herrschaftssystem eingebettete Religion als Kirche in ihr emotionales Gegenteil geführt wurde – von deren inneren Schau als Befreiung zur veräußerlichten, bloßen Form als Unterdrückungs- und Machtinstrument, hat sich auch die Funktion der Künste für die Gesellschaft gewandelt, Museen sind heute Staats- und Markt-Kathedralen ökonomischer, und damit politischer, Kräfte.

Mit ihnen schreibt man die Geschichte des Kapitals auf perfideste Weise fort. Sie repräsentieren nicht mehr Erkenntnisse der philosophischen, sozialen und ästhetischen Reflexion, sondern ein Wertesystem von Shareholder Values, und könnten auch “Dow Jones Memorials” oder “Gebäude zum Dax” genannt werden. D.h. auch: der Begriff postmoderne Willkür ist schon wieder ein Gespenst, denn willkürlich ist da nichts. Nur sind es nun die Werte des angeblich freien Marktes, die den Tausch eines vermeintlich bohemiantischen Lebensgefühls gegen Börsenaktien tauschen lassen. Abstraktionswert Geld gegen einen seiner Inhaltlichkeit, Geschichtlichkeit und Geistigkeit beraubten Geschmackswert. Aber über Geschmack läßt sich gerade deshalb köstlich streiten, weil Geschmacksurteile abhängig sind von der Freiheit zur Auswahl, und die ist nun einmal bis heute eine Frage der ökonomischen Möglichkeiten. Geschmacksfragen sind im heutigen Jargon Fragen der Schichten und Zielgruppen – Also doch: Klassenfragen. Aber die Hoffnung, die in der Kunst sich manifestiert, ist auf freie Entfaltung des frei entfalteten Individuums gerichtet, daß sich seiner gesellschaftlichen Bedingt- und Verhältnismäßigkeiten sensibel und intelligent bewußt ist. Freie Assoziation der frei Assoziierten, so hieß es bei Karl Marx immer so schön. Der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Aby Warburg hat nicht von ungefähr seinen berühmten Bilderatlas zum Fortleben der Antike “Mnemosyne” benannt. Mneme ist der aus dem griechischen stammende Terminus für Gedächtnis, Erinnerung. Die mythologische Gestalt der Mnemosyne, Tochter des Uranos und der Gäa, die von Zeus geschwängerte Mutter der Musen; der Künste also. Sie ist die Personifikation von Gedächtnis und Erinnerung. So wird die Betrachtung der Kunstentwicklung bei Warburg aus dem lebensnotwendigen “Zurückgebundensein” an Gedächtnis und Erinnerung gleichzeitig zur Dokumentation einer Leidgeschichte der Menschheit.

Es ist das Ringen um Freiheit und Ausdruck, daß in jeder Gesellschaft ständig bedroht ist. Besonders dann, wenn art bzw. kunstferne Kategorien ihre erkenntnistheoretischen und praktischen Ergebnisse negieren und als Frage von Angebot und Nachfrage in ein heuchlerisches System transformieren. Um Kunst als Basis, als geistige Ernährungsgrundlage verwirklichen zu können, bedarf es einer Gesellschaft, die eine auf historischer Wahrhaftigkeit basierende Ethik besitzt. Dann könnten nicht nur emotionale, ethische und ästhetische Konzeptionen zu Geschwistern werden. Gesellschaftliche Gestaltung könnte aus der Unmittelbarkeit individueller Formung und seinem Anrecht auf Ausdruck zu einem verwirklichten sozialen Körper wachsen. Der sich seiner Selbst- und Fremdverantwortung bewußte Mensch würde über seine innere Proportionierung im Multilog mit den Experimenten und Ergebnissen der Anderen Mitmenschen ins Offene und Freie aus Vertrauen gehen können. Die Entwicklung einer als Unterstützung für ein soziales Projekt gedachten “House-Aktie”(*) ist an dieser Stelle eine glückliche Übereinkunft von moralischer Phantasie, künstlerischer Innovation und konkreter Hilfeleistung vor Ort. Gunnar F. Gerlach

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(*) “Hausaktie, House-Aktie” Ateliernotstand = (symbol. + aktive) Hausbesetzungen° – Projekte: Martinistrasse + Essenerstrasse (ehem. Rüstungskomplex, Kammerspiele Probebühne etc.) Mappenwerke: „Wasseraktie“,  „Haus des Widerstands“ 1991/96 (jst – gfg – gfok)

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Stipendiaten,  Kunsthaus Hamburg 2007, Kulturbehörde

Gebrauchinformation

PDF Katalogtext Gunnar F. Gerlach_2007

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https://medienwatch.files.wordpress.com/2008/11/bowler-gfok-medienwatch3.gif?w=700

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 Andreas Kreul, Kunsthalle Bremen 1998 | Richard Hamilton | Gunnar F. Gerlach | (Kontaktbogen) Fotos: Jörg Stange

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Richard Hamilton: Die Welt neu ordnen

https://medienwatch.wordpress.com/richard-hamilton-die-welt-neu-ordnen/

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[Haus des Widerstands°]

https://medienwatch.wordpress.com/%E2%80%9Ehaus-des-widerstands-aktive-archive%C2%B0/

Übersetzungsformen der Moderne (Auszüge)

Morsetext: Materialien + Katalog “Aus der Eisenzeit” etc.

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Klimaforschung

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| Gesellschaft für operative Kunst | Society of operative Art | | Segeln & Kegeln = Spiegelbericht | Gebt 8(cht) zum Segeln und Kegeln | gfok |photos/kunst-trifft-g8/

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mattejat-gfok-gerlach-stange.jpg

Kurzfilm auf ARTDOXA – Gebt 8 – Segeln & Kegeln

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Peter Lohmeyer liest aus „Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger G8 / GfoK- Projekt: „Gebt 8(cht) zum Segeln und Kegeln“ auf der SS Catharina 2007 vor Heiligendamm

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G8-Projekt

G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

Kunst trifft G8

[Heiligendamm 2007 mit einem Zweimaster unterwegs zu den „Heiligen am Damm“]

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„Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto „Seefahrt tut not“ waren wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Malerei, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufgebrochen — und zwar zu den „Heiligen am Damm“. Der Zeitpunkt war der 4. bis 8. Juni 2007, mit dem zweimastigen wunderbaren Segelschiff – der SS Catherina“. Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange, Kurzfilm von Lothar Mattejat (Kurzfilmfestival: Metropolis-Kino + St. Pauli Stadion + Kurzfilmtage Köln)

http://www.flickr.com/photos/kunst-trifft-g8/

Der Hauptfilm:

G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

Hans-Peter Weymar

(Lichtmess-Kino, Matinee Rote Möwe)

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Film in besserer Auflösung: (Mattejat)

http://www.lotron.de/segelmasterfinal/movie.html

weitere Projekte via Metasynapse

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»Die Wasseraktie«

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G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln

“Diese alte Schachtel, die Vernunft, hatte schließlich so restriktive Formen angenommen, daß der Geist im Laufe der letzten Jahre gegen sie auftreten mußte.” René Crevel

Es ist an der Zeit Wasser, See, Meer, Wind, Sonne und Regen als künstlerisches Material-Kapital zu entdecken. Verflüssigungen. Unter dem Motto “Seefahrt tut not” wollen wir gerne mit Künstlern aller Bereiche (Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Musik, Theater, Literatur etc.) zu neuen Ufern aufbrechen – und zwar zu den „Heiligen am Damm“ [..] =
https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/15/gebt-8cht-zum-segeln-und-kegeln/?preview=true&preview_id=235&preview_nonce=965b249a4b

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Am 5.12. spendiert die AG Energie kostenlose CO2-Zertifikate

Anlässlich des Klimaaktionstages im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen lädt Attac Berlin zum Kegeln ein. Mit jedem CO2-Ausstoß können 9 niedliche Pinguine von ihrer Eisscholle gekegelt werden. Fieß? Macht nix! Schließlich winken satte Gewinne in Form von Sonnencreme und Eisbonbons. Ein Zertifikat gibt’s gratis dazu. Und wer besonders erfolgreich ist, qualifiziert sich zum “Helden des Klimawandels”.
http://www.klimagipfel2009.de/attac-berlin-ag-energie-bowling-for-copenhagen/

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Manifeste für die Kunst

»Schluss mit dem seichten Kunst-Geleier: Manifest trifft Party … wie es ausgeht – werden wir sehen und hören«http://manifeste.twoday.net/

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metamemo

Der Barbar als Kulturheld – Bazon Brock III : gesammelte Schriften 1991 – 2002 ; Ästhetik des Unterlassens, Kritik der Wahrheit – wie man wird, der man nicht ist.
http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=17&sectid=1085&highlight=unterlassens#sect

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Meta-Memo(s): Eben als… etc.

Eben als…

er betrachtete, im Geiste, eines der Geschenke seines Freundes, daß vordergründig genommen eigentlich kein Geschenk im Sinne des Schenkungsgedanken war. Auf ein Gefühl bezogen und gedacht, das einfach nur erfreuen sollte, sondern der „Doppelbödigkeit des Objektes“ eine andere Bedeutung innewohnte, als ein Geschenk in gewöhnlichem Sinn. Ein schlichtes Schränkchen, sehr wahrscheinlich für Badezimmer entworfen und seriell produziert löst erst jetzt, etwa ein Jahr später erneut weitergehende Assoziationen aus, die in sich genommen Anlass genug bergen, – die Gedanken und die Kette ihrer gestrigen und gegenwärtigen ansatzhaften Deutungen, als ein Antrieb zu nehmen und weitergehende Reflexionen zuzulassen. Jedem Gegenstand wohnt diese Möglichkeit inne. Hier, handelt es sich um ein kleines Hängeschränkchen, rund 60X40X20 cm klein oder groß, welches auf den ersten Blick, äußerlich nicht gleich offenbart, für welche Art künftigen Inhalt’s es denn erfunden wurde. Beim Koffer hingegen wüßte man es gleich. Das stimmt natürlich nur an Oberfläche des Begriffs, kennt man die anderen Koffer, – wie bei Joseph Beuys, oder Boltansky fällt ihm ein… Meer
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/06/eben-als/

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Pressemitteilung.
Gesellschaft für operative Kunst (Gunnar F. Gerlach + Jörg Stange) Society for operativ Arts demonstriert am 31.05.000 ab 20.00

„Operation in Production – Revolution Triple O[P]„

Nach den Ein-Stellungen und Aktionen „ero[t]ica toxicologia“ (Künstlerhaus Weidenallee, Februar 2000) und „Re:Duchamp“ (Kulturbahnhof Bremen, Lubelsky Galleries New York, etc.) nun der dritte Teil eines An- und Um- und Drunter- und Auf-Liegens, Stehens und Handelns in der Anderwelt.

Auf der Basis einer von dem Kunstwissenschaftler, Dozenten und Kurator, Gunnar F. Gerlach, erarbeiteten Theorie, gegenwärtig sich logisch und kohärent entwickelnder Prozeße, im neu zu definierenden Kontext der Kunst ( auch im Sinne einer anonymen Kunst-Produktion mittelalterlicher Mönche bis hin zu u.a. Gustave Courbet, William Morris, Marcel Duchamp, Sergej Tretjakov, KP Brehmer und Joseph Beuys), die ihre spezifische historische Verankerung besitzt, stellt sich seit der unfreundlichen Übernahme von Wort und Bild, durch Medien- und Militär-technologische-Strategien nunmehr die Frage, nach dem Eigentlichen der Kunst in Gegenwart und Zukunft. [..] mehr
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/06/eben-als/

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Zeitzeugen, Parallelraum:

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/23/rede-von-franz-straus-tagung-der-csu-landesgruppe-in-sonthofen-1974/

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Was ist ein Medium?

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/16/formlabor-was-ist-ein-medium/

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“Und wenn eine Tatsache menschenfeindlich ist, den Menschen verletzt, dann leugnet er sie sogar. Das ist der sogenannte Antirealismus des Gefühls . . . Das ist eine sehr kollektive Arbeit, die wir hier machen, es gibt Stücke von ganz verschiedenen Filmemachern und Autoren, Schlingensief ist dabei. Aber alles, was ich mit dieser Organisation der dctp nun seit 21 Jahren mache, setzt eigentlich etwas fort, was mal ein Buch war, das ich mit Oskar Negt schrieb, “Öffentlichkeit und Erfahrung”, 1972. Wir antworteten damit auf das, was Habermas in “Strukturwandel der Öffentlichkeit” schrieb. Uns ging es um den Erfahrungsbegriff, wie nehmen Menschen etwas auf – das mag ja so objektiv sein, wie es will, aber objektiv sind auch die Emotionen der Menschen, die Antworten. Das ist eine Öffentlichkeits-Theorie, an der ich nach wie vor sehr hänge. Dass es Öffentlichkeit geben soll, und zwar unter Anwesenden”

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Hier gehts weiter =

http://www.sueddeutsche.de/kultur/522/470073/text/

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KUNST IM HARTZ, mit der wir die Ausstellung ARKADIEN AUFRÄUMEN in den Räumen von BauArt beschliessen.
Den Auftakt wird der Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach mit einem kurzen Einführungsvortrag machen, in dem er über das Bild Arkadiens in der Kunst, über Landschaft, Paradies und sozialutopischen Anspruch referiert. Ebenfalls eingeladen sind die Künstler Filomeno Fusco und Malte Willms, die beide in vollkommen unterschiedlicher Weise an Schnittstellen gesellschaftlicher Strukturen arbeiten, welche hier im Fokus stehen. Es geht um Fragen und Kriterien, die bestimmend sind für das Betriebssystem Kunst in Bezug auf das
gesellschaftliche, das heisst hier explizit auch individuelle Problem des Ausgeschlossenseins (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/category/bauart-arkadien-aufraumen/

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metameo

Land schafft — wer oder was?

…Bei Arbeiten wie Meditationswand — Landschaft (1969), auch Landschaft, imaginär (Grünkeil auf Wand) genannt, und Landschaft 2 (1969) war nun keineswegs daran gedacht, den Betrachter ‘die Augen nach innen kehren zu lassen’. Der tätige Betrachter war gefordert, nicht der ‘Bruder Innerlich’. Trocken berlinerisch hatten vordem die Bilder-Prediger ihre Abfuhr bekommen: “Mensch, jeh in dir!” — “War ich schon. Ooch nischt los.”
Von seiner Idealen Landschaft [1968] hat Brehmer eine “Volksausgabe” verfertigt. Wenn er zudem eine “Museumsausgabe” herstellte, war damit nahegelegt, an den kunsthistorischen Typ ‘ideale Landschaft’ der Malerei zu erinnern, wie ihn etwa Claude Lorrain repräsentiert. Solche ‘ideale Landschaft’ ist aus Versatzstücken zusammengesetzt — interessanterweise hat sie keine Entsprechung in der außenweltlichen Realität, sondern allein in der Vorstellung der Maler und der Betrachter. Ihre Elemente waren Kulturepochen, deren Ideale in dieser Landschaft übernommen wurden, im besonderen der Antike.
Menschen tauchen darin vergleichsweise nur als Statisten auf, in Beziehung zu einer Idealarchitektur und zum mythischen Arkadien, auch das ist kein historischer Ort. Für einen Kosmos, nicht nur für einen bestimmten Ausschnitt einer ‘Gegend’ oder der Welt steht die ‘ideale Landschaft’; sie ist Paradigma für die Einheit von Mensch, Natur und Kultur.

Auszug aus: Sicht-Agitation! Schlüsselbilderr und Bilderschlüssel, Prof. S.D. Sauerbier, KP Brehmer “Alle Künstler Lügen” , Katalog / Museum Fridericianum, Kassel 1998

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-sauer.html

https://medienwatch.wordpress.com/942/

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Altonaer Museum:

…Mojib Latif u. Gunnar F. Gerlach = Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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DADA-Ethik

…Da eine erhebliche Vakanz, im Regierungszirkel, als temporäres Macht-Vakuum durch multiple Verfehlungen zu erwarten ist, gilt es für die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. Denn die damit einhergehenden Änderungen, sind überraschend positiv und könnten einen surrealen Kulturschock auslösen. Die Ergebnisse sind dem Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Kein wirkliches Arkadien – der schrittweisen Annäherung soll Tribut gezollt werden (…)

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/02/ende-der-akzeptanz-ethik-seminare-fur-bad-politics/

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Et in arcadia lego!

Hafencity ohne Hafen. Hatte man nicht schon den Versuch unternommen, die alten Segelschiffe aus dem Museumshafen Neumühlen in den Sandtorkai zu schippern? Eine Via Nostalgia, um den Charme des zukünftigen Hafen-Paradieses zu steigern. Nun wurden sie wieder zurückgepfiffen. Der Ort ist wieder Hafenlos.

Es bleibt beim vielzitierten „Würfel-Husten“. Die frischgebauten Kästen in Reihe drei und vier lassen nur noch einen Kommentar zu: „Et in arcadia lego!“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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ARKADIEN II der etwas andere (ELB) Spaziergang

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/arkadien-ii-glas-loffel-sand-elbspatzirrgang-09/

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Film/Fotos: Jörg Stange, gfok

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Altonaer Museum: noroomgallery präsentiert Arche & Archive ein Klimaabend

mit Klimaforscher Mojib Latif und Gunnar Gerlach

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Kiör | Hamburger Waschhaus: Bitte nicht waschen…

https://medienwatch.wordpress.com/kior-hamburger-waschhaus-bitte-nicht-waschen%E2%80%A6-ohne-kunst-und-kunstler-%E2%80%9Csammlung-ebeling%E2%80%9D/

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Nachrichten aus dem Netz: Erderwärmung made by men + Kunstwissenschaft ist Klimaforschung etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/12/sz-nachrichten-aus-dem-netz-erderwarmung-made-by-men/

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II Teil Gunnar F. Gerlach KP Brehmer Frise gfok | Fragment
medienwatch.wordpress.com Sichtbar seit 27.04 2010
Uploaded: April 1, 2010 at 12:46 pm
Author: medienwatch
Length: 00:04:47
Rating: 5.0


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„die neue mitte“
grafiken von stefan waller

einführung: gunnar f. gerlach
[gesellschaft für operative kunst]

http://www.blockbau.org/seiten/2000.html

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Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurszo: Wildnis – Wermut – Wissenschaft

Meisterabend (Ausstellung, Gespräch, Musik, Trinken, Video)

Die Frage nach der Abhängigkeit von Forschungsgegenstand, -ergebnis und ökonomischer Abhängigkeit wird ins Voraus gesetzt. Gesetz ist die Willkür der Betrachtungsweisen von Wildnis (Dschungel, Natur) und Wissenschaft (Ordnung, Kultur). It will be …

Teilnehmer: Gerlach / Jurzso / GfoK*
* Gfok ist: Gesellschaft für operative Kunst, im vorliegenden Fall mit folgenden Operatoren: Jörg Stange, Corinna Korth, Maja Mos, Hannes Wienert, Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurzso
http://www.puzzelink-evidenz.de/167.html

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Gunnar F. Gerlach – Ralf Jurzo – Corinna Korth – Maja Moes – Jörg Stange – Hannes Wienert es spielt MAO (Multiples Anästhesie Orchestra) [Video: Udo Herzog] In Zusammenhang mit puzzelink_evidenz. 3.8.2001 BITTE/DANKE: Gesellschaft für operative Kunst

http://video.google.com/videoplay?docid=-2270732651617375454# www.metasynapse.de

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Gunnar F. Gerlach
OHNE METAPHER – KP Brehmer, oder:
Wie einer auszog „ein bißchen über das richtige Leben“ zu lehren

http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-gerlach.html

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11.07.2007 | Blau – Zimmer für Kunst und andere
1. Nachbereitungs-Vorstellung (Filme, Konzept, Erfahrungs-Berichte, Dokumente und Gespräche) über das Projekt: „G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln“
veranstaltet vom 4.-8.Juni 2007 vor den Heiligen am Damm von der „Gesellschaft für operative  Kunst“
(Idee/Konzept: Gunnar F. Gerlach / Jörg Stange; Mitorganisation: Silke Peters)

http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/PROG07.html

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Gängeviertel

Gunnar F. Gerlach
Prof./Doz. f. Kunstwissenschaft und philosoph. Ästhetik; Freier Kurator und Autor; Gründungs-Präsident der „Gesellschaft für operative Kunst“

Die sozialen, künstlerischen und politischen Aktivitäten im und für das Gängeviertel folgen mehr als einem Gebot der Vernunft. Nach jahrzehntelangen, fatalen Kahlschlägen in sozialen, bildungsbezogenen und künstlerischen Bereichen und Milieus durch eine ein-dimensionale, pseudo-bürgerliche, neo-liberalisierte und ökonomisierte Politik der Hansestadt Hamburg (aller bürgerlichen Parteien, mit Ausnahme der Linken, die noch gar nicht beteiligt waren und wurden) – die durchaus als postmoderne „Strategie(n) des Vergessens“ (Burghart Schmidt: Philosoph, ausgebildet u.a. von Ernst Bloch) nagativ-dialektisch bezeichnet werden muss – zeigen die am Projekt intensiv Beteiligten und Künstler aus allen Alters-, Sozial- und Berufsschichten uns nicht nur den Mangel an Bewußtsein städtischer Planungen,  der Politik und Ökonomie aktiv auf, sondern setzen mutig und durchdacht neue Maßstäbe für realistische und notwendige Eingriffe (Operationen), soziale Kompetenz (Vernetzungen heterogener Interessensgrupen) und historische Reflexivität (Denkmalpflege, Sozialgeschichte, Stadtidentität etc.). Allein in den letzten vier Wochen zeigen sich die künstlerischen Arbeiten, Ausstellungen und Performances auf einem stetig wachsendem Niveau. Dieser hoffentlich gelingende Geist- und Leib-Einsatz schreibt eine Geschichte fort, die mit den hehren Namen von Ernst Bloch, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse (etc.) und Joseph Beuys verbunden ist: die „Soziale Plastik“ und der „erweiterte Kunstbegriff“ aus dem „Geist der Utopie“ (EB), die doch Realismus meinen,  fragen eben evolutionär-revolutionär in Permanenz: „Wie lange wollt ihr noch beim ersten Schritt bleiben“ (JB)…

Den ‚Be-Spielern und Kunst-Setzern‘ des Gängeviertels ist hier ein nächster Schritt gelungen und ihnen ist zu wünschen, „Das Prinzip Hoffnung“ (Ernst Bloch) weiter in human stadtveränderdne Projekte und Projektionen mit aller Kraft und Energie umsetzen zu dürfen und zu können. – „Der Moment ist günstig“ … Oktober 2009

http://das-gaengeviertel.info/support/unterstuetzer.html (nach Jahren gelöscht)

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Morsemanko:

Die [Option der Oper°]

Randnotizen: Diskursives Morsemanko [Fraktale zum FraGen°]
https://medienwatch.wordpress.com/morsemanko-die-option-der-oper%C2%B0/

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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund°

Wagner.
Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren,

Ist ehrenvoll und ist Gewinn;

Doch würd’ ich nicht allein mich her verlieren,

…Weil ich ein Feind von allem Rohen bin.
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben Ist mir ein gar verhasster Klang;
Sie toben wie vom bösen Geist getrieben, Und nennen’s Freude, nennen’s Gesang «..»

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/14/deutsche-rebe-schuttelfrost/

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Diskurs | Kunst + Politik

Roger Behrens: Gegen Ohne Für

Thesen und Notizen zur Podiumsdiskussion am 19.09.2009 in Hamburg.

»Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung«. Karl Kraus, ›Pro domo et mundo‹, in: ›Die Fackel‹, 13. Jg., Heft 315 / 16, 26.Januar 1911, S. 32

Geht es um das Verhältnis von Kunst und Politik, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation, kommt man um eine kritische Spezifizierung der damit verhandelten Begriffe nicht herum; problematisch, aber unvermeidbar ist dafür eine zunächst abstrakt allgemeine Infragestellung der Begriffe (»Was ist Kunst?«, »Was ist Politik?«, »Was ist Gesellschaft?« etc.).
Kunst ist ein soziales Verhältnis; und wie jedes soziale Verhältnis kann sie nur dialektisch bzw. in ihrer Dialektik begriffen werden. Dazu gehört als wesentliches Moment, dass es keine positive Definition der Kunst gibt:

http://spektakel.blogsport.de/broschur/roger-behrens-gegen-ohne-fuer/
http://www.glanzundelend.de/konstanteseiten/krausprodomo.htm

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weiterführendes Material:

http://spektakel.blogsport.de/
http://phase2.nadir.org/rechts.php?register=autorin&wert=KERSTIN%20STAKEMEIER&seite=6

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Esther Leslie: Walter Benjamin, Politics, Aesthetics

http://www.rebelart.net/diary/esther-leslie-walter-benjamin-politics-aesthetics/002117/

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metatip(p)

siehe Blake-River-Group | readymade, Cone Edition = Fluxus-Abstract° [::] + [::] + [::]

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Written by medienwatch & metainfo

Januar 15, 2009 at 10:31

Veröffentlicht in

Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) G8 = Segeln & Kegeln + Kurzfilm

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Gesellschaft für operative Kunst (gfok)

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Kurzfilm auf ARTDOXA – community for contemporary art – Gebt 8 – Segeln & Kegeln

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07.06.2007
G-8-Kunstaktionismus Der Protest der Anderen
Mach Dich nackig! Am Rande des G-8-Gipfels kommt auch die Kunst nicht zu kurz: Hippies frönen beim „nackten Block“ der Freikörperkultur, Künstler schicken meerseits von Heiligendamm der Kanzlerin Wasserspielzeug. Franziska Bossy war beim Protest-Segeln mit Lach-Yoga dabei.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/g-8-kunstaktionismus-der-protest-der-anderen-a-486060.html

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.Johann Wolfgang von Goethe

Ein teuflisches Projekt

Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft

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Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

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GASTRONOMIE | 11.12.1972 / 2011
Kaviar für (Dr)alle
Französische Feinschmecker mokierten sich über ein linkes Lokal in Paris, in dem die Gäste den Preis des Verzehrten selbst bestimmen.

[..] Die Beziehung zwischen dem Geld, dem Gast und seinem Menü erläutert er auf der hektographierten Speisekarte. Darauf empfiehlt er einen Basis-Preis von acht Franc (Menü plus Wein) für jeden, der weniger als 1100 Franc, etwas mehr als den französischen Mindestlohn, verdient und fügt auch gleich hinzu: „Aber das Prinzip ist, daß jeder seine Mahlzeit im Verhältnis zu seinem Einkommen bezahlt.“ [..]

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Monty-Python-Sketch „Fußballspiel der Philosophen“

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Hirnforscher

„Schule produziert lustlose Pflichterfüller“

Interview | Karin Riss, 15. April 2012 18:20 (Entschleunigtes Lehren)
Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen
Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther

TEXT + VIDEO Hier

[::] Nächste Bertelsmannstudie kommt bestimmt! Da wird im Text der B-Faktor sichtbar. Was dann letztlich von den Vorstellungen Hüthers tatsächlich umgesetzt würde steht auf einem ganz anderen B-Blatt. Es gilt ersteinmal die „Poolposition“ weiter auszubauen… Da gibt es Stiftungsgemäß viel abzusahnen die Mittel für die Bildung können über diesen argumentativen Vorstoß drastisch gekürzt werden?:
Gerald Hüther: „Es hat ja noch gar keiner unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerechnet, was das später einmal alles kostet, wenn ein einzelner, mutlos gewordener Mathematiklehrer es fertigbringt, jedes Jahr zwanzig Schülern die Lust an Mathe zu versauen“ etc.pp(p)

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Die Welt: Staaten im Würgegriff von Finanzmafia und Politik
https://medienwatch.wordpress.com/2011/06/02/die-welt-staaten-im-wurgegriff-von-finanzmafia-und-politik/

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BLAUzimmer Buchvorstellung: Valeska Gert (1892-1978) von Wolfgang Müller

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RAPID RABBIT – BESCHLEUNIGTE BILDWELTEN

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Rüstungsfirmen:

Waffen bauen, Sprache säubern

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„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.“ (Karl-Theodor zu Guttenberg bei seiner
Abtrittsrede, 2011)
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„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.“ (Star Trek 2 – Der Zorn des Khan, 1982)

vergl. Hoax Hier

Guttenberg etc.: Geistiges Eigentum zur freien Verfügung

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Ai Weiwei (Verhaftungswelle in China)

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https://medienwatch.wordpress.com/2010/12/07/annan-rettet-assange-oder/

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meta-memo

Rechen-Demagoge Strauß: Geldscheine F. J. Strauß Staatsverschuldung: 35 Milliarden 1979 „Höchster Berg Deutschlands – weitergerechnet:  da wo keine Flugzeuge mehr fliegen“…

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“ =>[::]<=

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„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden!“

Sören Aabye Kierkegaard

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Last-Limbus: „Die Geschichte verlappt sich“

Rede von Franz Josef Strauß: Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen 1974

MEMO Franz J. Strauß

(…) Der zweite Komplex, der die Öffentlichkeit natürlich stark in Anspruch nimmt, ist nicht einmal so sehr die Inflation als die Angst vor der Arbeitslosigkeit, vor einer allgemeinen Wirtschaftskrise, dann, wenn man dahinter die Inflation sieht – natürlich die beiden sind ja irgendwie kausal miteinander verbunden -, und dann spielt wahrscheinlich auch eine wachsende Rolle, die dem einzelnen noch nicht genug ins Bewußtsein gedrungen ist, die unaufhaltsame Zerrüttung der Staatsfinanzen. Die Zahl 60 Milliarden stimmt schon nicht mehr. Gestern sprach man in Bonn schon von 70 Milliarden im Zusammenhang mit der Sanierung der Rentenversicherungsträger, mit der Sanierung der öffentlich-rechtlichen Krankenkassen, mit der Sanierung der Nürnberger Bundesanstalt, die ja natürlich ihre Mittel dafür ausgegeben hat, daß eine Lehrerin Computerrechnerin werden kann, um dann später wieder Mittelschullehrer zu werden, um vielleicht auf Fußballtorwart umsteigen zu können. Das ist natürlich jetzt übertrieben dargestellt. Wir haben also hier -auch wir selber – die Dinge überzogen. Wir müssen jetzt demgegenüber als die Partei der Solidarität, der Seriosität und der Wirklichkeitsnähe dastehen. Das kommt viel mehr an, als wenn wir jetzt nur sagen: Vermögensbildung und da diese Reform und dort jene Reform usw. Da sitzen wir im falschen Dampfer, der Dampfer ist weg. Wir haben uns ja weitgehend also wieder aus dem Dampfer herausbegeben, aber wie ich gestern festgestellt habe, noch nicht ganz.
Zur Taktik jetzt: Nur anklagen und warnen, aber keine konkreten Rezepte etwa nennen. Da bleibt uns auch der Blödsinn erspart, wie wir ihn mit den 3 Milliarden erlebt haben. Der Kohl hat recht. 3 Milliarden sind zu wenig. Der Stoltenberg hat auch recht, 3 Milliarden sind zu viel. Nicht einmal, ob wir es an einem Punkt ansetzen, sondern es ist überhaupt jetzt alles falsch, was man tut. Wir haben eine Situation herbeigeführt, wo jedes Rezept, je nachdem, auf welche Wirkung hin man es untersucht, einfach falsch ist. (…)

(…) Für uns heißt die Summe, dieses Europa kann nicht gesund werden, wenn die Bundesrepublik nicht wieder wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch, militärisch ein Stabilitätsfaktor erster Ordnung wird. Wenn das von der Bundesrepublik wieder ausgeht. Das kann aber nur ausgehen, da bin ich jetzt wirklich am Ende, wenn die Krise so stark wird, daß aus der Krise ein heilsamer Schock erwächst und damit die Bereitschaft, die Konsequenzen aus dieser Zeit auch tatsächlich auf sich zu nehmen. Sonst läuft sich jeder Kanzlerkandidat tot. Und darum hat es auch gar keinen Sinn, wenn wir jetzt in den nächsten Monaten uns überlegen, wer ist am telegensten, wer wirkt am besten, wer hat nach der Umfrage von Wickert, Infas oder wie die da alle heißen, die meisten Chancen. Es ist alles belanglos oder cura posterior, zuerst müssen wir wissen, was machen wir, wenn wir hinkommen, mit diesem Staat. Und das nächste ist dann, wer ist geeignet, diese Maßnahmen glaubhaft an die Spitze einer aktionsfähigen Regierungs- und Parlamentsgruppe dann auch tatsächlich durchzuführen (…) zitiert aus Bernt Engelmann. Das neue Schwarzbuch: Franz Josef Strauß. Köln 1980

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Rede von Franz Strauß auf der Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen am 18./19.November 1974 (ehemaliger Minister und Ministerpräsident Bayerns)

http://www.gavagai.de/zitat/politik/HHC72R.htm

Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974 =>[::]<=

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Achtung Kostenfalle:
Vorkasse beim Arzt und in der Apotheke sind riskant.
Ab 1. Januar gelten beim Arzt, und in der Apotheke andere Regeln: Statt Sachleistung kann jetzt beim Arzt direkt auf Rechnung bezahlt und in der Apotheke kann ein wirkstoffgleiches Medikament gegen Zahlung der Mehrkosten gewählt werden. Doch Vorsicht: Die vermeintliche Wahlfreiheit, kann schnell zur riskanten Kostenfalle werden. Über 600.- EUR kann dann der Besuch beim Radiologen kosten. Immerhin noch rund 250.- EUR sind es dann im Schnitt beim Internisten. Und wie im Spielcasino geht’s in der Apotheke zu. Auf bis zu 90 Prozent des Arzneimittelpreises bleiben die Patient/innen sitzen. Was die Krankenkasse wirklich beim gewählten Medikament erstattet, weiß nicht einmal der Apotheker. Weiterlesen: Vorkasse beim Arzt PDF Flyer-Kostenfalle-Vorkasse

https://medienwatch.wordpress.com/ver-di-vorkasse-beim-arzt-achtung-kostenfalle/

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„Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern und 2. das Menschengemässe aufbauen“ Joseph Beuys 1985 | Foto/Objekt; gfok,jst,gfg. => [::]

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Lesetage ohne Vattenfall

UMWELTSCHUTZ Umweltaktivisten und Pädagogen rufen zu Alternativ-Veranstaltungen auf, um den AKW-Betreiber als Sponsor zu vertreiben. ELENA OCHOA  21.12.2010
[…] „Ebenso wie es saubere Alternativen zum dreckigen Stromanbieter Vattenfall gibt, wollen wir eine Alternative zu deren Greenwashing bieten“, sagt Hans-Peter Weymar von den „Unternehmern gegen Atomkraft“ […] mehr

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Gun Collection versus Rüstungsproduktion

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Thalia Theater protestiert mit Jelinek-Aufführung

Aktion gegen die Sparpolitik des Senats

Hamburg. Nach den umstrittenen Kürzungen in der Hamburger Kulturpolitik zeigt das Thalia Theater eine überarbeitete Version von Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns“:
http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=1836838

„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek

Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?

Thalia Theater in Koproduktion mit Schauspiel Köln.

Uraufführung am 2. Oktober 2009 im Thalia Theater

http://www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/die-kontrakte-des-kaufmanns-1/

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Kulturszene Hamburg: Kampfansage + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2010/09/24/kulturszene-hamburg-kampfansage/

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< DIE AMEISE DER KUNST >

Unterhaltungspark des Underground

Musik-Film-Collage von Peter Sempel im Kunstverein Hamburg

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Betr.: »Thesen des Thilo S.«

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Zum Tod von Bärbel Bohley

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Sehr geehrter Herr Ahlhaus,
wir nutzen die Gelegenheit Sie über Abgeordnetenwatch zu kontaktieren, um vielleicht doch noch eine sachliche, inhaltliche Stellungnahme von Ihnen zum Thema „Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm“ zu erhalten.

Wie Sie sich sicher erinnern, haben wir nach einigen ergebnislosen schriftlichen und fernmündlichen Versuchen, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, am Morgen des 9. Septembers 2005 den direkten Weg ins Ludwig-Erhard-Haus 74 gesucht, um Ihnen die Publikation mit dem Titel „Tamm-Tamm, eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum“ zu übergeben und möglicherweise mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

Nach Ihrer Reaktion auf unseren unangemeldeten Besuch möchten wir nicht noch einmal versuchen ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Zu Ihrer Erinnerung: Ohne Erwiderung unserer Begrüßungsgesten haben Sie uns beschämend und lautstark des Hauses verwiesen, uns Terrorisierung vorgeworfen, die Polizei angedroht und Hausverbot erteilt. Ihr Ton und ihre Lautstärke waren uns mehr als fremd, unangenehm und mit unseren demokratischen Wertvorstellungen unvereinbar. Diese Form der Kommunikation hätten wir von ihnen als gewählten Vertreter der Hamburger Bürgerinnen nicht erwartet und überfordert unsere soziale Kompetenz.

Im Rahmen der Aktion „Künstler informieren Politiker“ hatten wir als Ihre Patinnen die Aufgabe übernommen, Sie persönlich über die Hintergründe zum geplanten Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm zu informieren. Aus diesem Grund haben wir Ihnen nach diesem unsäglichen Erlebnis die Informationsbroschüre „Tamm-Tamm- Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm Museum“ dann in den Briefkasten gesteckt. Wir hoffen, dass Sie diese erhalten haben:  mehr

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Tom Waits – „God’s Away On Business“

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Medienwatch | Memo

SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart. John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos: „Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html

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https://medienwatch.wordpress.com/category/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat-rekord-neuverschuldung/

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Schwarz-Grün

Harter Hund muss Kreide fressen

Ole von Beusts Möchtegern-Nachfolger Christoph Ahlhaus muss den politischen Spagat üben. Er muss die jetzt wieder erstarkenden konservativen Kräfte in seiner Partei befrieden und zugleich den grünen Koalitionspartner mit liberalen Wurzeln locken. VON SVEN-MICHAEL VEIT | 19.07.2010 mehr

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Philosophie des Hauses

Künftige „First Lady“ organisiert und vernetzt reiche Privatkunden und organisiert deren Investitionen zur Maximierung des Mehrwerts bei luxuriösen Appartements, exquisiten Immobilien und  Bauvorhaben. Der Ehegatte Christoph Ahlhaus wird samt seiner Position, als „kapitale Monstranz“ in der Presseerklärung von Dahler & Company mit vorgetragen. Oh oh! Nachtigall, ick hör dir trapsen? Schon im Anflug ein imaginierter Interessenkonflikt? Was haben die Hamburger BürgerInnen davon? Hier wird ausschliesslich eine bestimmte reiche Klientel bedient. Und das Sahnehäubchen ab „First Lady“?, ein bisschen „Benefits Cosmetic“, als „Social Attitude“ in zelebrierter Bürgernähe? Achtung!!! spekulative Satire oder Wirklichkeit? „Spenden bei Bedarf aus reichen Kassen um erfolgreich Volksbegehren mit plakativer Effizienz zu Fall zu bringen“? Panorama lässt grüßen? Aber der Rücktritt von Ole Beust hat ja nichts damit zu tun wie er versichert?! Berücksichtigt der geneigte Leser die Medien-Beiträge zum Spielkasino, wäre es durchaus ein mögliches Szenario… Oh oh! und dann auch noch die ganze operative Kreide -da gibs bald kein Weiss auf Rügen mehr… Jörg Stange, gfok | 19.07.2010

„Franchise-Expansions-Gemälde“: »Kreidefelsen auf Rügen«, Caspar David Friedrich 1818

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Betr.: Synergien | Ahlhaus | Der Mann ist wie er ist

[..] Bislang hat er sich vor allem als harter Innenpolitiker einen Namen gemacht. Dabei kam Ahlhaus eher durch Zufall in dieses Politikfeld Eigentlich wollte er Stadtentwicklung machen – aber der Posten in der Fraktion war besetzt. Dafür brauchte man dringend jemanden für die Innenpolitik: Komma + Punkt =
http://www.mopo.de/2010/20100719/hamburg/politik/christoph_ahlhaus_unser_neuer_buergermeister.html

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Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company

Industrie, Bau & Immobilien

Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH
Hamburg, 15. Januar 2009 – Simone Ahlhaus sorgt in Zukunft für das Wachstum des Netzwerks der Dahler & Company GmbH, das aus 30 Franchisepartnern und eigenen Büros an 17 Orten, z. B. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Salzburg, auf Sylt und Föhr sowie am Tegernsee besteht mehr | Foto: „Korrektur der Nationalfarben -gemessen an der Vermögensverteilung“ Hommage à KP Brehmer  jst | gfok

http://www.dahlercompany.de/de/index.htm

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…“Sie wird neben ihrem Mann die Stadt repräsentieren – ob beim Matthiae-Mahl, beim Presseball oder auf Empfängen. Simone Ahlhaus macht auf jeden Fall eine gute Figur“
mopo mehr?

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Dahler & Company auf Wachstumskurs

Makler hält an Konzentration auf luxuriöse Wohnimmobilien fest
[..] Geschäftsführer der Dahler & Company Group sind Björn Dahler und Verleger-Spross und Gesellschafter John Jahr jr.  Marco Polo Tower in der Hafencity, eine Kooperation mit der Hochtief-Projektentwicklung [..] 01.12.08
http://www.welt.de/welt_print/article2808416/Dahler-amp-Company-auf-Wachstumskurs.html

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„Die Marktsituation ist wunderbar“

Moralität der Absahner

Zitat: Makler Eilers von Dahler & Company: „Inflation trifft ohnehin vor allem Menschen mit kleinem Einkommen“ Hamburg boomt! Die 500.000.000,- € die ab Herbst eingespart werden müssen, sollen allerdings die „Verlierer“ im großen Finanz- und Bereicherungs-Poker zahlen? Hamburger Millionäre ventilieren in Hamburg ja – laut Rechnungshof mangels Überfrüfung, quasi steuerfrei. = Bundesrechnungshof klagt an: Finanzämter schonen Millionäre. jst mehr

Juni 08 Magazin: Klönschnack

 

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„Reiche sammeln für das Matthiae-Mahl“

Am 27.02.09 fand im Hamburger Rathaus das Matthiae-Mahl, das älteste Festbankett der Welt statt. Dieses jährlich stattfindende Mahl, zu dem ca. 400 wohlhabende Gäste eingeladen werden, kostet EUR 120.000,-, wie die LINKE durch eine Anfrage erfahren hat. Trotz der Wirtschaftskrise ist der Senat nicht bereit, auf dieses Mahl zu verzichten. Stattdessen hat er verkündet, dass dies doch nur 6 Cent pro Hamburger Bürger und Bürgerin seien. Der Senat und die Gäste sind an einer Abschaffung ihrer Privilegien zur Unterstützung der sozial Benachteiligten nicht bereit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, sammelten wohlhabende Hamburger für den Erhalt des Matthiae-Mahls. Mit Sprüchen wie „Haben Sie ein Herz für Reiche“ oder „Wir tun doch was! Was soll der Neid? Ein leerer Magen regiert nicht gern“ zogen Sie durch Hamburgs City. Konfrontiert von einem Mitglied der LINKEN wurde die reiche Gesellschaft Hamburgs (stehenden Griffes) vorgeführt…

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Maiansingen in Heidelberg – bald auch in Hamburg?

Vorsitzender der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maiansingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“ Burschenschaftler nutzten diese Tradition:
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204

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Weitere Beiträge zum Thema: Bitte diese Seite besuchen. Danke.

Ahlhaus: Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde

https://medienwatch.wordpress.com/2010/07/22/ahlhaus-philosophie-des-hauses-franchise-expansions-gemalde/

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Kunst ist kein Marketing-Hit + mehr

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SPIEGEL-Gespräch | 09.08.2010

„In dieser Gesellschaft brodelt es“

Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie mehr

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Sparen – aber richtig: Beim Militär beginnen!

[…] In den Visionen der biblischen Heilsprophetie erscheint Gott als kommender Weltrichter, der die Völker zu endgültiger Abrüstung anweist: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des Herrn Zebaoth (der Heerscharen) hat es geredet.“

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And He will judge between the nations, And will render decisions for many peoples; And they will hammer their swords into plowshares and their spears into pruning hooks. Nation will not lift up sword against nation, And never again will they learn war. Isaiah 2:4 New American Standard Bible

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Großbritannien

Vize-Premier Clegg erklärt Irak-Invasion für „illegal“

„Vielleicht wird das ehrenwerte Mitglied des Unterhauses eines Tages seine Rolle erläutern bei der verheerendsten Entscheidung überhaupt: der illegalen Invasion im Irak.“

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Die Welt | mehr

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Bertelsmannstiftung liefert die Vorlagen für Privatisierung + weltweite Militäreinsätze der EU etc.

Bertelsmann

Kritik
Die Internetseite (Link unten) ist eine kompakte Online-Broschüre (PDF 112 Seiten), welche die Eingriffe der Bertelsmann-Stiftung und des Bertelsmann-Konzerns in die Umstrukturierung der öffentlichen Dienste und damit auch in unseren Lebensalltag beschreibt. Die einzelnen Kapitel ermöglichen einen schnellen Blick auf die verschiedenen Projektfelder von Bertelsmann, mit dem Anliegen, Hintergründe, Strategien und Folgen der sozialen Angriffe seit Anfang der 90er Jahre deutlich werden zu lassen.

[..] „Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der mächtigsten Denkfabriken im Lande und als solche Leitakteur für ähnlich operierende Berater und Stiftungen. Sie greift aktiv in die Politik auf allen Ebenen von Regierungspolitik bis zur Kommune und zu Netzwerken von Einzeleinrichtungen ein. Dabei versucht sie, wesentliche Bereiche der Gesellschaft betriebswirtschaftlichen Modellen und Motivationstechniken zu unterwerfen.
Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von undemokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein.“ [..]

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsatze-der-eu/

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3Sat | BRD = Bertelsmann Republik Deutschland
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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + mehr
https://medienwatch.wordpress.com/ist-die-bertelsmann-stiftung-gemeinnutzig-bertelsmann-steht-fur-privatisierung-etc/

Broschüre gegen Ökonomisierung und Bertelsmann
https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/23/broschure-gegen-okonomisierung-und-bertelsmann/

Prof. Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt
https://medienwatch.wordpress.com/burgergesellschaft-als-bertelsmann-projekt/

Laboratorium | 16.06.2006 | Rudolph Bauer

Die Tonangeber
Die Bertelsmann-Stiftung macht sich stark für neoliberale Reformen in Städten und Regionen. Ihr großes personelles und mediales Netzwerk ist dabei von Nutzen:
http://www.freitag.de/2006/24/06240501.php

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ARD Sportschau transportiert über inszenierten Singsang, instrumentalisierter 10-12 jähriger Kinder, „nationalistische Kakophonie“ zur WM: „Steht auf wenn ihr Deutsche seid -steht auf wenn ihr Deutschland seid“

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Evelyn Haake «Briefe von Carmen»

Mietvertrag mit tödlicher Nebenwirkung?

Zum tragischen Tod einer Dramaturgin der Hamburger Kammerspiele

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.Add Real Post = Carmen am Grindel + The Fugs – Nothing + Allen Ginsberg

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US-Ölkatastrophe: nur ein Kollateralschaden des Neoliberalismus

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LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!
Die Nächte in Gold! + Die goldenen Nächte! + Die Nächte in GOLD!
LES NUITS EN OR!  ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!

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Kunstkrimi: Die Sammlung Carl Vogel wird ins Aus geschlachtet

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„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen
und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen uns nicht mit einem Faustschlag auf
den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch… Solche Bücher, die uns
glücklich machen, könnten wir uns zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber
die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der
Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die
Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Franz Kafka

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Reisender Stillstand: Zimmer(s)trassen + Mehr
Die Welt auf zehn Quadratmetern | Ich finde dich Rabenliebe
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Bienenzucht in Qumran: Es gibt keinen Ameisenzoo + Mehr
Treffpunkt Toronto G8 & 20 ID „Verhaften sie die üblichen Verdächtigen“
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Hamburg: Schritte zur Museumsentwicklung | Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

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Bundesregierung: Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe: «Sponsorenlauf» „Kinder laufen im Kreis“ für Spenden weil der Schule die Mittel fehlen.

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Die vogelfreie Software

Kategorie: ARBEIT

01.05.2010 | Erstellt um 06:00 Uhr

Der Tag der Arbeit dient als Anlass, um über einen der grundlegenden Widersprüche unserer Zeit nachzudenken. Im „Maschinenraum“ des Informationszeitalters ginge ohne freie und Open-Source-Software gar nichts mehr. Während Google & Co. mit freier Software beste Geschäfte machen, fehlt es den Open-Source-Programmierern an politischer Organisation und Macht. Ein Essay von Armin Medosch:

http://futurezone.orf.at/stories/1646111/

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Metropolitanräume – eine Strategie auf dem Weg zur «Weltregierung»

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B-2 Sp(i)rit

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Expo Schanghai 2010

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Gebastelte Gebilde und gebildetes Gebastel

Westwerk: «Die silberne Stadt«

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Klaus Staeck im Interview/Gespräch mit dem Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange für „Spuren in Kunst und Gesellschaft“ (Film/Fotos: Udo Herzog)

Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89» + «60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Gropius-Bau (°)

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Tödliche Doris: “Da ist nichts gewachsen” – in Wolfsburg°

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.FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert: »Vom Ursprung der Welten«

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Peter Lohmeyer im Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

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Fatih Akin im Gängeviertel

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Fotos: Jörg Stange, gfok

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Transfer: T-T(akt) Duchamp und die Folgen

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„Der andere Alchemiebegriff“

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Arkadien II: »Der etwas andere Spaziergang«

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Der eigentliche Palast ist der Kopf des Menschen. Joseph Beuys

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Angst in Peru = Diskussion Regisseurin Claudia Llosa zeigt uns die Auswirkungen der bedrückenden Vergangenheit von Peru

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„Der wahre Bankier ist Anarchist“

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Paris 18.02 2009, LEAP/E2020 Prognose(n) :

+++ Die Welt tritt in die Dekantierungsphase der umfassenden weltweiten Krise ein. Die öffentliche Ordnung zerfällt +++

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1 Jahr Bankenpleite, 15 Jahre weltweite Wirtschaftskrise, 46 Jahre Rat der Wirtschaftsweisen –

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Reisender Stillstand: Zimmerstrassen

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KunstHasserStammtisch der Noroomgallery: Vortrag von Bazon Brock im Panoptikum

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Kleine Verschwörungstheorie: Von Grippen und anderen Viren° = Video US Kongressabgeordneter Dr. Ron Paul klärt auf

Eine Betrachtung zur Schweineverunglimpfung: Kleine surreale Verschwörungstheorie zur hyperrealen Hybris

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Die Theorie von einer Verschwörung ist keine Verschwörung

Es leitet sich die Frage ab, ob hier eine gigantisch lanzierte PR Kampagne in rezeptiv-operativ “multipler Indikation”, die eigentliche Injektion ist: Mit Angst & Schrecken, als probates Transportmittel, zur Gewinnmaximierung, mit einem pharmalogistischen unsichtbaren Reklame-Hyp einerseits Profit zu machen, andererseits in politischer Verschränkung – in Doppelbesetzung, mit dem kompatiblen Sprachrohr WHO eine opportune Stimmung zu erzeugen. Um parallel milliardenschwere Gewinne einzufahren. Geld und Macht zu sichern etc.: Der Markt ist unten, Tamiflu liegt auf Halde – der Virus unbekannter Herkunft, ist in Wahrheit resistent gegen Tamiflu, die Werbetrommel funktioniert trotzdem weltweit? Alles ist möglich: Die hochbezahlte Wissenschaft, weiss nicht ob das Virus tatsächlich vom Schwein ausgeht – oder aus ethischen Gesichtspunkten betrachtet aus “Schweinelaboratorien” entwichen ist. „Biologische Kampfstoffe“ sind geächtet laut Genfer Konvention: Die Medien, ergehen sich, im Reißverschlussverfahren in ein kollektives “investigatives Abtauchen” und bedienen ungeachtet von Zweifeln, den Mainstream-Container der Agenturen: Das wird bezahlt:

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Medienwatch hatte Besuch von Medienbeobachtung

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Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + Militarisierung

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Mappenwerk im Bleimantel: »Schreibtischtäter« 1989/92 = Erinnerung an Heinz Richheimer 1920-1993

[Durch klicken auf das Mappenwerk werden die eingelegten Seiten sichtbar: Dann auf die jeweilige Seite klicken um die nächste Seite zu lesen]

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[meta-info.de] Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Tom Curley erklärte aktuell, dass die Bush-Regierung mit ihrem Militärapparat eine globale Propagandamaschine etabliert habe mit einem Budget von 4,7 Milliarden $ und 27.000 Mitarbeitern. Seine Agentur sei von hohen Militärs bedroht worden: man würde AP vernichten, wenn man dort an den journalistischen Grundsätzen festhalten würde. Journalisten, die versuchten, wahrheitsgemäss über Irak und Afghanistan zu berichten, seien schweren Repressionen unterworfen worden.

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Der Philosoph von Eduard Manet:

Radierungen in der Hamburger Kunsthalle

[Text+Fotos Jörg Stange]

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Galerie der Gegenwart | Hamburger Kunsthalle

Man Son 1969. Vom Schrecken der Situation

30. Januar bis 26. April 2009

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Gunnar F. Gerlach

1969: Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes

Ein Versuch über Erfindung und Realität von Mythen und Missverständnissen in Pop, Kultur und Politik zwischen Hoffnung und Horror

„Man beginnt allmählich einzusehen, daß zur künstlerischen Vollendung einer Mordtat doch etwas mehr gehört als zwei Dummköpfe, einer, der tötet, und einer, der getötet wird, ein Messer, eine Brieftasche und eine dunkle Gasse. Formgebung, meine Herren, Sinn für Gruppierung und Beleuchtung, poetisches Empfinden und Zartgefühl werden heute zu einer solchen Tat verlangt.“

Thomas De Quincey [1827/1854] „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“. Bereits das Aufschreiben des von Legenden umwobenen Jahres 1969

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gleicht mittlerweile der Erwähnung eines Mythos aus bedeutender Zeit zwischen Schauen und Schaudern: befangen in emotionalen Zwillingspaaren von „Euphorie und Exzess“, „Pop und Politik“, „Aufbruch und Untergang“, „Hoffnung und Horror“. In der Tat gehören die nur im fließenden Übergang zu begreifenden Jahre 1968/69 in den Bereich jener historisch-wissenschaftlichen Kategorie der „Schwellenzeit“, die durch ein Höchstmaß irritierender Vorgänge, Prozesse und Realitäten in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen gekennzeichnet ist und evidente Aus- und Nachwirkungen bis in die aktuelle Gegenwart zeitigt. Wer denkt schon an eigene, erinnernde Zusammenhänge zwischen dem „White Album“ der Beatles und dem kongenialen Künstler Richard Hamilton als Gestalter von Cover und Poster dieser Inkunabel, der psychedelisch-konzeptuell werdenden Musik der scheinbar so heiter surfenden Beach Boys, dem Altamont-Debakel der Rolling Stones während der Live-Performance von „Under my Thumb“ und der Parallelität von ‘Love, Peace and Happiness’ während des Woodstock-Festivals mit der begleitenden Realität einer Mordserie, die Charles Manson in Los Angeles mit seiner „Family“ inszenierte und realisierte? Alles dies geschieht in weniger als einem Jahr, und ist auf reale bis surreale Art und Weise miteinander verstrickt . Wer registriert schon mit Bewusstsein die in den letzten 30 Jahren entstandenen (Pop-)Kulte und Manson bezogene Medien: T-Shirts, Poster, Anstecker, Aufnäher und Bücher, die Internetpräsenz neben Publikationen im Audio- und Video-Bereich, und weiß darum, dass Charles Manson den Rekord als Strafgefangener mit den meisten E-Mails, Briefen und Grußkarten hält? Dieser Komplexität der parallelen Ereignisse gerecht werden zu wollen, kann im folgenden nur als Versuch begriffen werden, einzelne Segmente zu betrachten, um sie in einer oszillierenden Horizontlinie begreifen zu lernen (…)

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[ „Ja, ja, ja, ja, nee, nee, nee, nee“ ]

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Katalogtext (Gunnar F. Gerlach) hier bitte weiterlesen => [::]

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Anzeige

https://www.campact.de/atom2/sn7/signer

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Deutsche Rebe Schüttelfrost

Morsegrund

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Llaura I. Sünner: Pendel, Filz, 2009, o. Größenangabe

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Gottlieb Daimler nannte seinen ersten Motor “Standuhr”.

Dieser hatte von außen gesehen die Form eines aufgehängten Pendels, welches Gottllieb wahrscheinlich aus seinem Elternhaus kannte. Bezeichnenderweise heißen die vier Phasen des Funktionsablaufs im Motor ja immer noch “Takte”.

Diese “Standuhr” war mitten in einer Kutsche fixiert, die sich nun ihrerseits bewegte, allerdings nicht mehr oben aufgehängt.Llaura I. Sünners Protektionsinstallation erinnert an den Anfang unserer kollektiven Raserei, die ja, wie könnt es anders sein, nun zum “rasenden Stillstand” gekommen ist.

Llaura I. Sünner arbeitet mit Pendeln, die den Raum durchkreuzen, ihn dabei teilen, um nicht zu sagen, durchschneiden, bzw. sektorieren. Der Betrachter/Passant muss sehen, wo er als warmer, weicher Körper dabei bleibt.

Genau dies ist das Problem, das im europaweit geförderten Verkehrsprojekt shared space gemeinschaftlich zu lösen ist:

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Einstellungsraum | Dialektik der Entsteuerung

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“Der Wagenlenker von Delphi”

Von Gunnar F. Gerlach

Es gibt sozusagen zwei Motive, die ich der Dialektik der Entsteuerung voranstellen möchte und zwar den kleinen Versuch, die scheinbare Ordnung der verordneten Diskurse mit konstruktiver Störarbeit in kritischer Idylle gegenzuverwirren.

Ich beginne mit drei Zitaten:

1. Johann W. v. Goethe

2. André Breton

3. Theodor W. Adorno

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STUDENTENREVOLTE 1968: Tod von Benno Ohnesorg: Ein Skandal der die Republik veränderte. Todesschuss Polizist Kurras ein Doppelagent?

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Journalismus in Berlin: »Wir malen hier bloss die Bilder ab«

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http://www.democrats.com/special-prosecutor-for-bush-war-crimes

http://www.docudharma.com/showDiary.do?diaryId=10988

Signed : It is extremely important(e) to enlighten the background. The flagrant violations of international law and lies have the reputation of the United States massive damage. That should should not be ousted. America needs at least his reputation by providing information and gaining new suksessive build-in all frankness, the Human Rights and the Constitution of the United States require that …

best regards (jst)

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[…] Die reichsten Deutschen tummeln sich in Steuerparadiesen und “lachen sich den Bär” -brühten an immer mehr Wirtschaftsdruck seitens der Bosse der Bosse – Politiker werden sozusagen systematisch „privatisiert“ und zur “privaten Verfügungsmasse” der Wirtschaft rekrutiert: „DIE POLITIKER“ so scheints; fahren ihren entpersönlichten, aber eigennützigen karrieristisch gestützten „ERfolgskurs“ weiter ohne ethische Bodenhaftung ins zynisch Verantwortungslose. Maximal-Profite wie die der Deutschen Bank führen wie selbstverständlich zu weiteren Massen-Entlassungen. Ohne noch den Blick für die gesellschaftliche Verantwortung wahren zu wollen… Kaputtwirtschaften um zu privatisiseren? Phoenixbrief II […]

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Harry S. Truman [::] [::] | [::] <= meta-foto: jst 08 arte-tv

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[..] The instinct for revenge and justice having been satiated for most in Afghanistan, let us reflect on what September 11 means for our modern age. Hiroshima was defended by the US president in the name of revenge and military necessity. „Having found the bomb“, explained Truman, „we have to use it. We have used it against those who attacked us without warning at Pearl Harbour, against those who have starved and beaten and executed American prisoners of war, against those who have abandoned all pretence of obeying international laws of warfare. We have used it to shorten the agony of war, in order to save thousands and thousands of young Americans.“ Some 150,000 civilians were immolated without warning in Hiroshima and Nagasaki, the final act in a genocidal war that knew no bounds of military restraint, no limitation on group hatred. The trials of Nuremburg and Tokyo brought some measure of relief, yet half a century later we still await a permanent court to ensure an objective justice for our future misdeeds [..]By Kennedy Graham =

http://www.unu.edu/hq/ginfo/media/Graham2.html

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Die Bush-Familie und der Cocktailputsch

Peter Mühlbauer

1934 untersuchte ein Regierungsausschuss einen Geheimplan einflussreicher amerikanischer Industrieller, Präsident Roosevelt zu entmachten und eine Diktatur nach italienischem Vorbild zu errichten. Unter den Hintermännern war möglicherweise auch der Großvater des jetzigen Präsidenten

Aufgedeckt wurde das Vorhaben ausgerechnet von der Vorläuferorganisation des Ausschusses für un-amerikanische Umtriebe, dem McCormack-Dickstein-Committee. Bei dem hatte sich der Ex-Marine Major General Smedley Butler gemeldet, an den die Gruppe über Gerald MacGuire herangetreten war. Der New Yorker Broker hatte Butler im Verlauf mehrerer Treffen zwischen Juli und November 1933 nach und nach die Pläne einer Gruppe von Industriellen und Bankiers enthüllte, in deren Auftrag er handelte (…) jst | metainfo-memo

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25856/1.html

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Prescott Bush und die Nazis

Ein gern verschwiegener Teil der Bush-Geschichte ist die Tatsache, dass Prescott Bush, der Großvater des heutigen Präsidenten, die Familie durch Geschäfte mit den Nazis zu erheblichem Reichtum geführt hat.

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

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» Schreibtischtäter Mappenwerk«

Von Karl-Heinz Richheimer und Jörg Stange

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Israel | Gaza : Alles auf A wie Avnery & Alles auf Z wie Zuckermann

Israel: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Goya)

goral-palestina-medienwatch-stadt-120Von Jörg Stange | Entgegen jüngster Verlautbarungen, dass nur die Falken “im Tausch gegen Land” einen Friedensprozess einleiten können, vertritt der international geachtete israelische Philosoph und Historiker Moshe Zuckermann, eine diametral andere Auffassung- zeigt aber ein gewisses Verständnis für diese Einschätzung°. Auch Uri Avnery sieht den Friedensprozess eher blockiert nach der aktuellen Wahl, als positive Signale daraus erkennen zu können. Auch er baut wie Zuckermann auf die USA: „Die US-Politik wird sich langsam ändern. Ich erwarte nichts dramatisches: Wenn sich ein riesiges Schiff wie Amerika dreht, braucht es einen großen Bogen“.. Die Hoffnung liegt auch hier auf einen Paradigmenwechsel in der Nahostpolitik der USA, die hier nachhaltigen Einfluss geltend machen könnte. Sollte es die politische Konstellation, im Machtzirkel, perspektivisch wirklich möglich machen… => [::] <= (Erweitert 22.02 2009, Moshe Zuckermann u.a.)

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Memo: Vietnam Krieg
[Vietnam Kongress-Button 1969 von Arie Goral-Sternheim, Objekt Jörg Stange]

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Der Untertassentheoretiker

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Die Welt neu ordnen

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Richard Hamilton u. Gunnar F. Gerlach, Foto: Jörg Stange

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Salvator Mundi | Albrecht Dürer um 1504

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Aufgedeckt: Regierung und Medien verschleiern wahres Ausmaß der Finanzkrise

[meta-info.de] Es gibt offenbar koordinierte Bemühungen, das wahre Ausmaß der Finanzkrise zu verbergen: nach einem Artikel der „Zeit“ sind am 8.10.08 die Chefredakteure der führenden deutschen Medien zu einer Konferenz der Bundesregierung eingeladen worden. Bundeskanzlerin und Finanzminister Steinbrück forderten bei dieser Gelegenheit die Medienmacher dazu auf, in ihrer Berichterstattung darauf zu achten, dass sie keine nachteilige Stimmung verursache.

Das bewährte Konzept, den Bürgern Scheuklappen anzulegen, sie patriarchalisch zu bevormunden sollte helfen, die Krise zu bewältigen, für die man noch keine Lösung kannte.

Die Strategie der Bevormundung kam nicht erstmalig zum Einsatz: früher war bereits etwa in der EU-Politik offensichtlich, dass Bundeskanzlerin Merkel darauf setzte, die Zahl der an wesentlichen Entscheidungen Beteiligten auf das absolute Minimum zu reduzieren: man scheute demokratische Verfahren wie der Teufel das Weihwasser.

Nun werden diese Bemühungen der Bundesregierung um Manipulation der Berichterstattung offenbar von der „Zeit“ infrage gestellt.

Unserer Redaktion ist das Blatt dafür bekannt, bei Gelegenheit konsequent Partei zu ergreifen, sich ausschließlich auf die Sichtweise einer Konfliktpartei zu konzentrieren und es bei diesen Gelegenheiten es mit der journalistischen Neutralität nicht sonderlich genau zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund ist der gegenwärtige Schritt bemerkenswert: es wird gegen die Politik der Bevormundung argumentiert. In einer Situation, in der keiner eine Antwort zur Lösung der Krise in der Hand hätte, helfe es nicht, die Bevölkerung von den Vorgängen auszuschließen.

Hingewiesen wird auch auf US-Präsident Obama, der in seiner Antrittsrede davon sprach, die Zeit der Kindereien sei vorbei.

Sein Vorgänger Bush und Vize Cheney hatten in nie gekanntem Ausmaß auf Geheimhaltung, Undurchsichtigkeit und Bevormundung gesetzt.

Ob nun das deutsche Publikum gefasst ist auf die Zumutungen, die aus dem Ende der Gouvernantenfunktion der Regierung resultieren, ob die Deutschen tatsächlich bereit sind, selbstständig zu denken und sich zu verhalten, bleibt eine ungeklärte Frage: bisher scheinen die Wenigsten bereit, ihr politisches Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Auch von Ex-Präsident Bush gab es in seiner Abschiedsrede den Hinweis auf die Bevormundung der Bevölkerung: im Herbst 2008, als die US-Regierung noch nicht zuzugeben bereit war, dass sich das Land in einer Rezession befand, lag der Regierung offenbar eine in Auftrag gegebene Analyse vor, die Aufschluss gab über die Schwere der bevorstehenden Krise. Bush erklärte in seiner Abschiedsrede, er hätte nie gedacht, dass seine Amtszeit in den Beginn einer Krise hineinreichen werde, die schwerer sei, als die Weltwirtschaftskrise der Großen Rezession in den 30er-Jahren.

Nach dem Artikel der „Zeit“ herrscht bei der Bundesregierung offensichtlich Ratlosigkeit bei der Bewältigung der Krise. Sachkundige Analysten ergab sich dieser Eindruck bereits seit längerer Zeit:

Die MetaInfo-Redaktion sah sich bisher nicht in der Lage, eine zielführende Struktur in den eingeleiteten Massnahmen zu erkennen, die mehr bezweckten, als die Betroffenheiten der Verursacher aus der Finanzindustrie zu lindern – Massnahmen, die von uns eher als gravierend kontraproduktiv und schädlich für das Gemeinwesens identifiziert wurden.

Bisher jedoch scheint die Bevölkerung in Deutschland zufrieden damit zu sein, keine Kenntnis zu haben, von den ausserordentlich gravierenden ökonomischen und finanziellen Vorgängen, die sie betreffen: man zieht es vor, sich mit den Ergebnissen der Fußballbundesliga zu befassen oder mit den letzten Fettnäpfchen, die ein Talkmaster oder eine andere Figur der Unterhaltungsbranche frequentierte.

Den Kopf in den Sand gesteckt zu halten scheint eine Mehrheit der Bundesbürger bisher als natürliches und angemessenes Verhalten zu empfinden in einer Situation der existenziellen Bedrohung. gw

Quelle

http://images.zeit.de/text/2009/06/Ratlosigkeit

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Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug

„Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ ist ein Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Kapitalismus.

„Kulturindustrie“ ist ein komplexer und kein statischer Begriff und entzieht sich einer eindeutigen Definition. Mit dem Begriff Kulturindustrie werden meist die Kernthesen des Kapitels gemeint: Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerks der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen. So wird das Ästhetische selbst zu Funktion der Ware, indem es die Bilder der Reklame vorbestimmt.

Mit Kulturindustrie meint Adorno die gesellschaftliche Implikation von kulturellen Ereignissen und Erzeugnissen. Adorno beschreibt in ihr die Warenform und die Ideologie derselben als die beiden zentralen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung. Kulturindustrie erscheint als Verblendungszusammenhang, der die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse naturalisiert. Dieser „soziale Kitt“, wie Erich Fromm die Ideologie der Kulturindustrie nannte, agiert als Mittel von Herrschaft und Integration. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Die Verwaltungsform von Kultur, die gerade auch den Intellektuellen nötigt, Wissen zu produzieren, das einer Nutzen-Relation unterworfen ist, zeichnet die Kulturindustrie als Herrschaft von oben aus = > [::]

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Kapitalismuskongress in Berlin

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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| Dirigent Daniel Barenboim | Randvoll mit Wut und Zweifeln |

[SZ] In Zeiten des Krieges geht Daniel Barenboim mit seinem israelisch-arabischen Orchester auf Tournee. Er hat eine Botschaft, die sonst im Schlachtenlärm fast untergeht.

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Wenn das Diwan-Orchester am lautesten bejubelt wird, geht es dem Nahen Osten besonders dreckig. In Berlin haben die Musiker gerade in Ovationen gebadet, das Konzert in Moskau ist so gut wie ausverkauft. In Gaza sind in drei Wochen 1000 Menschen gestorben.

Dieser Zusammenhang ist einerseits furchtbar, andererseits eine logische Folge des Unternehmens, denn ohne Nahost-Konflikt gäbe es das Orchester nicht. Vor zehn Jahren schufen Daniel Barenboim und der arabische Literaturwissenschaftler Edward Said ein Forum für junge Juden, Christen und Muslime. Daraus entstand das West-Östliche-Diwan-Orchester, ein Modell für das Zusammenspiel von Gleichen, eine Utopie für einen anderen Nahen Osten, naiv und voller Pathos, aber unwiderstehlich. Barenboim nennt es „unsere unabhängige Republik“. Von Sonja Zekri | 16-01-2009 =>[::]

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TV Daniel Barenboims Western-Eastern Orchestra gegen den Krieg Israels

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BBC Video: Israel bombardiert UN-Gebäude in Gaza | Mütter mit Kindern laufen in Panik hin und her, sie wissen nicht wohin : bbc.co.uk

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

| Shministim = Abiturient |

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

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Falt-Flyer und Text „G(ebt) 8(cht) zum Segeln & Kegeln“

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»Die Wasseraktie«

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1984 – 2006

Wahrung versus Währung

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Das Parlament als Farce | Das Parlament als Dormitorium

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Gaza: Das Ende eines unnötigen Krieges
Daniel Levy, Insider der israelischen Politik, früherer Berater des Regierungschefs und israelisches Mitglied von Verhandlungsteams im Osloer Friedensprozess erklärt die voraussichtlichen Ergebnisse des Kriegs: sie hätten auch ohne Militäreinsatz erreicht werden können, wenn der Wahlkampf diesen nicht nahegelegt hätte.
weiter | Link
Weihnachtsstimmung 2008
Gaza: Englische Juden fühlen sich an Warschauer Ghetto erinnert
Umfrage: Stimmung für Israel bricht ein
Israel auf dem Weg in die Eiszeit?
Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor
Gaza: Israelische Armee erschießt flüchtende Zivilisten
Westliche Diplomaten zu Israel: rote Linie überschritten
Obama: Change für Israel angedeutet
EU-Kommissar: Israel verletzt Völkerrecht

 Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor Nach Berichten von UN-Mitarbeitern ist die UN-Zentrale der Hilfsorganisationen in Gaza vom israelischen Militär mit Phosphor bombardiert worden ind steht nun in Flammen. Bombardiert wurde auch das Pressezentrum, in dem die Büros der Nachrichtenagentur Reuters untergebracht sind. Unter Beschuss steht auch ein Krankenhaus der Stadt. Die Bewohner der Stadt versuchen vielfach in Panik zu fliehen, rufen von den Balkonen ihrer Häuser um Hilfe, verlassen ihre beschossenen Häuser in Schlafanzügen.

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Israel auf dem Weg in die Eiszeit?

Wie bereits von uns berichtet, bricht die Akzeptanz fuer Israels Vorgehen gegenueber seinen palaestinensischen Nachbarn in diplomatischen Kreisen massiv ein. Die zustaendige EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner erklaerte, Israel habe durch das Vorgehen in Gaza sein Ansehen ruiniert. Dies hatte aktuell bereits zur Konsequenz, dass die vorgesehene Anhebung der Beziehungen zwischen der EU und Israel im EU-Parlament scheiterte. Stattdessen wird nun eine Wende fuer wahrscheinlich gehalten mit einer deutlichen Abkuehlung der gegenseitigen Beziehungen.

In einer Analyse der EU-Außenpolitik der zurueckliegenden Zeit kommt der fruehere EU-Unterhaendler Alistair Crooke zu dem Ergebnis, dass der israelische Angriff auf Gaza in der Verantwortung der EU-Politiker liegt und auf die neokonservativen Strategien, die massgeblich von Tony Blair gestaltet wurden, zurueckzufuehren ist.

Zugrunde liegt danach das bereits in einer Reihe von Faellen vorgesehene bzw. angewandte Konzept, eine gegnerische Regierung oder politisch fuehrende Gruppierung mit allen Mitteln in die Enge zu treiben, um die Bevoelkerung zu Distanzierung und Rebellion veranlassen.

Dies Konzept war mit dem Irak-Krieg verfolgt worden und aehnlich im Libanonkrieg, als die israelische Strategie darauf setzte, dass die massiven Zerstoerungen im Libanon eine Rebellion gegenueber der Hisbollah ausloesen wuerde.

In entsprechender Weise sollte nun ein Keil zwischen die Bevoelkerung Gaza ’s und die Hamas getrieben werden.

Diese Politik war unter Tony Blair ’s Federfuehrung seit der Wahl der Hamas in Gaza betrieben worden.

Nach Jim Lobe war es Blair, der die EU-Politik motivierte zusammen mit Israel die Blockade Gaza ’s zu betreiben, um so die politische Fuehrung von der Bevoelkerung zu isolieren.

Als Juniorpartner der Bush-Regierung hatte Blair die auf Konfrontation und militaerischer Durchsetzung basierende neokonservative Politik kongenial mitgetragen. Diese Funktion haette er damit als federfuehrender Beauftragter des Nahost-Quartetts und Koordinator der EU-Blockadepolitik gegenueber Gaza fortgefuehrt.

Diese Politik der (voelkerrechtlich unzulaessigen) Belagerung war gleichzeitig die Ursache fuer die Nichtverlaengerung des Waffenstillstands durch die Hamas, die zur Vorbedingung die Aufhebung der Belagerung machte.

Die gegenwaertige Situation deutet nun auf einen massiven Kurswechsel: in Washington erklaerte Hillary Clinton, die zukuenftige Aussenpolitik setze auf „smart power“: eine deutliche Distanzierung vom bisherigen konfrontativen Kurs. Entsprechend sickerte auch durch, dass Gespraeche mit der Hamas gefuehrt werden sollen.

Auch der englische Außenminister Miliband distanziert sich nun vom bisherigen konfrontativen Leitmotiv der neokonservatven Politik: er erklaert, der „war on terror“ sei falsch und als Herangehensweise destruktiv.

Nach der Uebermittlung aus dem Umfeld Obama ’s, zukuenftig solle es mit allen Seiten – also auch der Hamas – Gespraeche geben, richten sich offenbar die Außenpolitiker der EU auf einen entsprechenden Kurswechsel ein.

Das ruecksichtslose Vorgehen der israelischen Armee in Gaza beschleunigt offenbar nun diesen Kurswechsel: die Tage der neokonservativen Fuehrungsfiguren, ob Tony Blair, G.W. Bush oder Ehud Olmert sind offenbar gezaehlt, waehrend gleichzeitig Anklagen Israels wegen der Veruebung von Kriegsverbrechen oeffentlich diskutiert werden.

Der langjaehrige Stratege und aussenpolitische Berater Obama ’s Brzezinski hatte bereits Israels Verhalten als exzessiv und außenpolitisch destruktiv

bezeichnet, wie von uns berichtet. Darueberhinaus ist zu beobachten, dass in den amerikanischen Medien, die bisher nahezu konsistent israelfreundlich berichteten, immer mehr kritische Stimmen und Meldungen veroeffentlicht werden. Insbesondere findet die Politik Israels keine Zustimmung mehr bei den amerikanischen Juden, die die israelische Kriegspolitik in deutlicher Mehrheit ablehnen. Besonders juengere Juden sehen sich heute nicht mehr in einer Solidaritaet mit dem Staat Israel und juedische Organisationen, die seiner Politik widersprechen, wie u.a. JStreet gewinnen zunehmend an Staerke.

Nachdem damit insgesamt auch in der amerikanischen Oeffentlichkeit das Verhalten der Israelis zunehmend kritisch gesehen wird, koennten fuer die Hardliner, die bisher mit breitem Konsens die israelische Politik dominieren, bald schwere Zeiten anbrechen.

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jan/14/europe-israel-diplomacy-gaza-protest

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KA14Ak02.html

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

globalisierungskritische Nachrichten

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[metainfo] Im vergangenen Jahr dröhnte ein wütender Aufschrei durch die amerikanischen Medien: am 18.4.2008 traf sich der demokratische Ex-Präsident Jimmy Carter in Syrien mit dem Hamas-Führer Khaled Meshaal. Die Bush-Regierung bezichtigte ihn des Verrats an zentralen nationalen Anliegen. Und Carters Parteigenossin Hillary Clinton trieb ihren Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur vor sich her und nötigte ihn zu erklären, dass Carters Besuch unangemessen sei.

Anzunehmen ist, dass sich beide von dem unheiligen Schrecken vor der rechtsgerichtet-militaristischen Israel-Lobbyoeganisation AIPAC leiten ließen, die bisher jeden führenden Politiker nötigte, ihre Versammlungen zu besuchen und ein Bekenntnis zur israelischen Politik abzulegen.

Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass dieses und andere Ereignisse Obama veranlassten, sich der Palästina-Problematik mit äußerster Vorsicht anzunähern. Als nicht irrelevant ist auch sie Bedrohung einzuschätzen, der er sich als schwarzer Präsident ausgesetzt sehen muss: von seiten der republikanischen Gegner im Wahlkampf wurde bereits mehrfach der Hinweis wiederholt, es mache keinen Sinn, Obama zu wählen, weil er im Erfolgsfall bald ein toter Präsident sei.

Bedrohungslage

Tatsächlich besteht in den USA und ihrem Umfeld ein ganzes Spektrum gewaltbereiter Gruppierungen, mit denen Obama gegebenenfalls zu rechnen hat und die mehr oder weniger deutliche Verflechtungen aufweisen mit seinen politischen Gegnern in Washington: die republikanische Kandidatin Sarah Palin benutzte in ihren Reden Zitate eines faschistoiden Südstaatlers, der die Entschlossenheit eines amerikanischen Patrioten beschwor, das Gehirn des damaligen politischen Gegners auf das Pflaster einer Stadt im Süden der USA spritzen zu lassen.

Bedroht wäre Obama von denselben Gruppierungen, denen schon Martin Luther King zum Opfer fiel. Nicht weniger aber auch von denen, die das Attentat auf den friedensbereiten israelischen Regierungschef Rabin bejubelten, sollte er sich einer Fortführung der radikalen neokonservativen Israelpolitik widersetzen.

Die Drohung von republikanisch/neokonservativer Seite, Obama könne mit gewisser Wahrscheinlichkeit den Antritt seiner Präsidentschaft nicht lange überleben, muss deshalb ernst genommen werden.

Mit einem Abweichen vom bisherigen Kurs riskiert Obama allemal einen Spiessrutenlauf: durch seine Partei“freunde“, die sich – soweit sie zu den Führungskadern der Demokraten zählen – überwiegend auf pro-israelischen Kurs haben einschwören lassen, nicht weniger, als durch die große Zahl der Israelanhänger in der amerikanischen Elite, die vielfach unter der Bush-Regierung Karriere im Apparat des Pentagon, der Geheimdienste, der Justiz oder der Heimatschutzbehörde machen konnten.

Die Fäden der Loyalität, die sie mit einem Präsidenten verbinden, der nicht den bisherigen Kurs fortsetzt, sind dünn und nicht belastbar.

Selbst viele Monate nach seinem Amtsantritt wird Obama nicht davon ausgehen können, dass er so sicher im Sattel sitzt, dass er sich erlauben kann, seinen eigenen politischen Vorstellungen, seiner eigenen Strategie zu folgen: er würde schnell zur einsamsten Person in den Führungsetagen des amerikanischen Politikapparates zählen.

Hinzu kommt, dass es nicht zu den Stärken der amerikanischen Liberalen, der Demokraten zählte, einen Prozess des politischen Aufräumens eines von den Vorgängern korrumpierten Apparates durchzuführen. Von der politischen Konkurrenz, von republikanischen Regierungen hingegen wurden solche Säuberungsprozesse meist gründlich und rigide durchgesetzt, nicht selten unter Übertretung geltenden Rechts und unter Anwendung sämtlicher verfügbarer Tricks.

Damit ergab sich über die Jahrzehnte eine deutliche Drift des amerikanischen Systems nach rechts, in die neokonservative Ausrichtung, die auch eine größere Zahl von Anhängern unter den Demokraten hat. Eine Sozialpolitik, wie sie noch unter den demokratischen Präsidenten Roosevelt oder Johnson selbstverständlich war, im Sinn einer Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am gesellschaftlichen Reichtum, würde heute von vielen demokratischen Politikern als kommunistisch gebrandmarkt.

Die aktuelle Information über seine Verhandlungsbereitschaft mit der palästinensischen Hamas ist gegebenenfalls bereits geeignet, im neokonservativen Lager, das den überwiegenden Teil der US-Mainstreammedien kontrolliert, sämtliche Alarmglocken schrillen zu lassen.

Bemerkenswerterweise wurde von diesen Absichten in den amerikanischen Medien praktisch nichts berichtet. Dies blieb europäischen Medien, wie dem britischen „Guardian“ vorbehalten.

Obama’s europäische Option

Der Kolumnist der „Vanity Fair“, Michael Wolff, hat sich mit der Frage befasst, warum die Annoncierung der Öffnung der US-Aussenpolitik durch Obama für die europäische Presse ein Thema ist, jedoch nicht für die amerikanische.

Der amerikanische Medien-Mainstream sei über lange Jahre einzementiert in eine konventionell pro-israelische Haltung.

Jede Abweichung von dieser Einstellung würde unmittelbar geahndet als unverzeihlicher Tabubruch und deshalb außerordentlich heikel.

Aus diesem Grund sei eine Verlautbarung deutlicher politischer Abweichungen in der Palästinafrage in den US-Medien nicht angezeigt, und man habe deshalb eine Äußerung im englischen „Guardian“ vorgezogen.

Wolff weist außerdem darauf hin, dass es Hillary Clinton wäre, die eine Politik der Verhandlungen umzusetzen hätte und er stellt fest, dass verschiedene personelle Verknüpfungen zwischen Clinton und dem Guardian bestehen.

http://www.huffingtonpost.com/michael-wolff

Sollte sie tatsächlich kongenial eine Politik des Ausgleichs zwischen den Konfliktparteien in Palästina unterstützen, wäre sie ohne Frage eine ideale Besetzung: Clinton kann aufbauen auf einem Ruf als außenpolitische Hardlinerin, die den Neokonservativen nur wenig nachsteht. Vor diesem Hintergrund könnte sie leichter ein Entgegenkommen riskieren und umsetzen, als Obama selbst, dem in diesem Fall Unerfahrenheit und Nachgiebigkeit zur Last gelegt würde. Während ihres Wahlkampfes genoss sie außerdem die Unterstützung der New York Times.

In den Kontext einer Kurswende im Nahen Osten passt das Treffen der US-Ex-Präsidenten im Weissen Haus am Mittwoch, dem 7.1. mit Obama: beteiligt waren neben Bush sr. und jr. dabei Jimmy Carter und Bill Clinton.

Es ist geradezu unvorstellbar, dass in einer Situation der blutigen Ereignisse in Gaza, die eine spezielle Herausforderung für den neuen Präsidenten bedeuten, von Obama die Gelegenheit versäumt worden wäre, diese Frage nicht mit den beiden demokratischen Ex-Präsidenten, Bill Clinton und Jimmy Carter, zu diskutieren. Jimmy Carter dürfte einen solchen Anlass genutzt haben, seine Einschätzung der Gesprächsbereitschaft auf seiten der Hamas zur Kenntnis zu bringen.

Dass das (inoffizielle) Statement von Obamas Seite, mit dem er sein bisheriges Schweigen zum Gaza-Konflikt beendete, einen Tag darauf erfolgte, dürfte somit nicht allzu sehr verwundern.

Deutliche Kritik an Israel kam vorher bereits vom langjährigen aussenpolitischen Strategen Zbigniew Bzezinsky. Der israelische Angriff sei eine völlig überzogene, exzessive Reaktion und ausgesprochen destruktiv für die politischen Bezehungen im Nahen Osten.

Brzezinsky war im vergangenen Jahr von Obama als aussenpolitischer Berater hinzugezogen worden.

http://www.huffingtonpost.com/2008/12/30/zbigniew-brzezinski-calls_n_154211.html und http://airamerica.com/content/maddow-zbigniew-brzezinski-breaks-down-fighting-gaza

Es ist insgesamt unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Änderung der amerikanischen Außenpolitik kommt: die Positionen – insbesondere der pro-israelischen Politik – wurden über Jahrzehnte festgezurrt und zementiert. Auf kurze Sicht wird sich daran auch ein bereitwilliger US-Präsident daran die Zähne ausbeißen. Der „Tanker“ des amerikanischen politischen Systems wird nicht ohne weiteres gedreht werden können. Besonders auf seiten der demokratischen Partei ist eine Vielzahl von Bemühungen erkennbar, Obama zu umstellen mit Politikern, die als Garanten des „business as usual“ gelten können, derselben Politik, die seit Jahrzehnten betrieben wurde.

Zur gleichen Zeit ergibt sich jedoch die Chance, dass sich durch den globalen Umbruch, den Finanz- und Weltwirtschaftskrise verursachen nun neue Optionen öffnen, die für konventionelle Analysen und Interpretationen der politischen Dynamik nicht erkennbar sind.

Das Ende der US-Vorherrschaft ist inzwischen so gut, wie besiegelt. Finanz- und Wirtschaftsanalysten stellen inzwischen gehäuft fest, dass die amerikanische Finanz- und Wirtschaftspolitik inzwischen in einen Panik-Modus verfallen ist und nur noch wenig unter Kontrolle hat. Insbesondere wird inzwischen allgemein der Zusammenbruch der amerikanischen Währung erwartet.

Paradigmenwechsel der US-Außenpolitik

Die Chancen der USA, die Wirtschaftskrise zu überwinden, werden als erheblich schlechter eingeschätzt, als sie sich in den 30er-Jahren darstellten: damals befand sich die US-Ökonomie in vergleichsweise gutem Zustand und konnte den Kollaps des Finanzsystems nach und nach verdauen.

Die großen Geschäftsbanken der Wallstreet, die im vergangenen Jahr zusammenbrachen, wie Lehman, Morgan Stanley und Bear Stearns hatten damals die Krise überleben können.

Die Ausstrahlungskraft des amerikanischen Systems, die das vergangene Jahrhundert beherrschte und noch bis vor kurzem Investoren weltweit veranlasste, Kapital in die USA zu pumpen und damit unter anderem die amerikanischen Kriege zu finanzieren, ist mit dem Abtritt der Bush-Regierung unter den Nullpunkt gefallen: die Mehrheit der globalen Kapitalgeber bemüht sich aktuell, sich von US-Investments zu trennen und von offizieller chinesischer Seite wurde nun erklärt, es sei an der Zeit, den Dollar als Weltreservewährung auszumustern.

Die Zeiten, in der die amerikanische Politik aus dem Vollen schöpfen konnte haben sich radikal gewandelt: derzeit gehen ihr die Ressourcen aus, die es bisher ermöglichten, die Position der globalen Hegemonie zu behaupten und der globale Pradigmenwechsel ist weit fortgeschritten.

Die Zeit, in der dies mit politischen und propagandistischen Tricks überspielt werden konnte, ist abgelaufen, und der Kaiser steht nun für alle sichtbar ohne Kleider da.

In dieser Situation destabilisiert die israelische Regierung zu Wahlkampfzwecken das ohnehin fragile System der amerikanischen Verbündeten unter den „moderaten“ Araberregimen im Nahen Osten, deren Position unterminiert wird durch Israels brutales Vorgehen im Gaza-Streifen. Der Scherbenhaufen, der von dort nun der neuen Regierung Obama vor die Füsse zu fallen droht, könnte sie nötigen, einen radikaleren Kurswechsel vorzunehmen, als er aktuell vorstellbar scheint.

Gleichzeitig mag sie gute Gründe haben, aktuell mit einer solchen Perspektive „hinterm Berg zu halten“, um nicht in den letzten Tagen der Bush-Administration deren sabotierende Massnahmen zu provozieren. Für die Bush-Regierung gibt es in diesen Tagen keinen Grund, die Fortsetzung des Blutbads in Gaza aufzuhalten: ihre Eskalationsstrategie, die das Geschäft der Rüstungsindustrie, mit der sie verbandelt ist, fördert und dabei gleichzeitig den Ölpreis, der zu kollabieren drohte, stabilisiert, kommt bei dieser Gelegenheit ein letztes Mal zur Umsetzung. Gerhard Wendebourg

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http://media.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/01/07/AR2009010702645.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548397,00.html

http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/KA09Dj02.html

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32900&rubrik=politik

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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Written by medienwatch & metainfo

Januar 13, 0200 at 11:33

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