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Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde + Mehr

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Welt am Sonntag
Rathausmarkt
Autor: Per Hinrichs | 07:35

Von neuen Ratgebern und Einflüsterern

„So ist zu hören, dass er mit zwei Kumpanen im Schlepptau mehrfach bei Bürgermeister Ole von Beust vorstellig wurde, um ein Medienkonzept anzudienen. Das nicht eben günstige Angebot vermochte von Beust dem ondit zufolge aber nicht einmal im Ansatz zu überzeugen, und so probierte es Fritzenkötter zur Sicherheit noch mal in der Kulturbehörde, um auch dort abgewiesen zu werden. Schön, dass es jetzt geklappt hat!“
http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article10920174/Von-neuen-Ratgebern-und-Einfluesterern.html

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Sehr geehrter Herr Ahlhaus,
wir nutzen die Gelegenheit Sie über Abgeordnetenwatch zu kontaktieren, um vielleicht doch noch eine sachliche, inhaltliche Stellungnahme von Ihnen zum Thema „Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm“ zu erhalten.

Wie Sie sich sicher erinnern, haben wir nach einigen ergebnislosen schriftlichen und fernmündlichen Versuchen, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, am Morgen des 9. Septembers 2005 den direkten Weg ins Ludwig-Erhard-Haus 74 gesucht, um Ihnen die Publikation mit dem Titel „Tamm-Tamm, eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum“ zu übergeben und möglicherweise mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

Nach Ihrer Reaktion auf unseren unangemeldeten Besuch möchten wir nicht noch einmal versuchen ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Zu Ihrer Erinnerung: Ohne Erwiderung unserer Begrüßungsgesten haben Sie uns beschämend und lautstark des Hauses verwiesen, uns Terrorisierung vorgeworfen, die Polizei angedroht und Hausverbot erteilt. Ihr Ton und ihre Lautstärke waren uns mehr als fremd, unangenehm und mit unseren demokratischen Wertvorstellungen unvereinbar. Diese Form der Kommunikation hätten wir von ihnen als gewählten Vertreter der Hamburger Bürgerinnen nicht erwartet und überfordert unsere soziale Kompetenz.

Im Rahmen der Aktion „Künstler informieren Politiker“ hatten wir als Ihre Patinnen die Aufgabe übernommen, Sie persönlich über die Hintergründe zum geplanten Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm zu informieren. Aus diesem Grund haben wir Ihnen nach diesem unsäglichen Erlebnis die Informationsbroschüre „Tamm-Tamm- Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm Museum“ dann in den Briefkasten gesteckt. Wir hoffen, dass Sie diese erhalten haben: mehr

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Politporno-Profil°

Koreferenz „Kuckuck“ = Schmerzgrenze umbenannt +++ Schwarzgrüne Glückshormone signifikant freigesetzt [::] Kohäsion: Studiengebühr bleibt! Darüber ärgern wir uns. Stadtbahn wird (irgendwann) gebaut (von Hochtief?) darüber freuen sie sich: Kosten hunderte Millionen – Finanzierung in der Vorstufe und im Ergebnis noch ungeklärt +++ Sozialer Wohnungsbau soll nun angepackt werden +++ Leuchtturm-Elbphilharmonie-Desaster ungeklärt +++ Museen, Kultur + Kunst chronisch unterfinanziert +++ Gentrifizierung: IKEA kein Thema – Finanzierung Gängeviertel ungeklärt +++ Kitas und Schulen unterfinanziert +++ soziale Armut  wächst +++ Kavallerie: Finanzierung von Polizei-Reiterstaffeln (Rückgriff in die ultimative Mottenkiste) +++ Steuerboni für CDU-Vorstand (Man gönnt sich – neben Villen, ja sonst nichts) +++ Facit: Alles kein Problem! „Schwarzgrüne Kapitalente“ verströmen Aufbruchsstimmung für Grossprojekte: Eine(n) Wirtschaftsporno -eh krise, scheint es – nach gestrigem Auftritt, eigentlich nicht zu geben. Verstanden? Ja/Nein ..jst | 19.08.2010

Gal-Ahlhaus-Auftritt Akademie der Künste feuerloescher-tv2

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Hamburg: Mietenpolizei statt Reiterstaffel

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WOHNUNGSNOT IN HAMBURG

Und plötzlich bist du obdachlos

Günstige Wohnungen – in Hamburg Mangelware. Wie sehr der Druck auf dem Markt zunimmt, zeigt sich auch an der großen Zahl der Menschen, die auf der Straße leben. Zwei Schicksale. VON GELI TANGERMANN
http://www.mopo.de/2010/20100926/hamburg/panorama/und_ploetzlich_bist_du_obdachlos.html

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Grünes Ja zur CDU in Hamburg | 22.08.2010

Die Fast-alles-ist-möglich-Partei

Von Maria Marquart
Wie biegsam sind die Grünen geworden, wenn es um die Macht geht? Allen Bedenken zum Trotz haben sie sich jetzt in Hamburg für ein Weiter-so mit der CDU entschieden – für die Gegner der Beweis: Die einst rebellische Partei ist zum Club der Jasager verkommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713155,00.html

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DIE WELT: 08:26 | Kommentar

Aufbruch geht anders

Von Jens Meyer-Wellmann
Koalitionen werden zwischen Parteien geschlossen, nicht zwischen Personen. Das ist wahr, aber es ist nur die halbe Wahrheit [..]
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9148059/Aufbruch-geht-anders.html

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Thalia und Schauspielhaus

„Generalintendanz“ – Ein Wort lässt Hamburgs Kultur beben

Von Armgard Seegers | 17. September 2010, 07:42 Uhr
Bürgermeister Ahlhaus überlegt, Thalia und Schauspielhaus zu fusionieren. Damit wären Kultur und Kreativität zerstört und kaum gespart:

[..] Es ist Bürgermeister Christoph Ahlhaus, der nun den Gedanken an eine Generalintendanz für Hamburg wieder aufgegriffen hat. „Wir werden uns anschauen, ob möglicherweise ein Intendant für mehrere Häuser zuständig sein kann“, sagte er gestern auf NDR Info. Was nicht nur von völliger Unkenntnis der jüngsten Hamburger Vergangenheit zeugt. Es ist auch ein Sinnbild dafür, wie offen man inzwischen selbst in der bürgerlichen Schicht nicht nur mit geringer Sachkenntnis, sondern auch mit kultureller Unbildung hausieren gehen kann – ohne Angst davor zu haben, unangenehm aufzufallen. [..] mehr
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1634599/Generalintendanz-Ein-Wort-laesst-Hamburgs-Kultur-beben.html

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BIOGRAFIE FRISIERT | 23.08.2010

Ian Karan: Ein Lügner als Senator?

VON MATHIS NEUBURGER
So einen schnellen Image-Absturz hat noch keiner hingelegt: Ian Karan, am Freitag als neuer Wirtschaftssenator vorgestellt, ist ein notorischer Lügner. In mindestens drei Fällen hat er die Öffentlichkeit getäuscht, zuletzt am Dienstag.
http://www.mopo.de/2010/20100823/hamburg/politik/ian_karan_ein_luegner_als_senator.html

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DIE WELT: 08:26  | Bewerten Drucken Versenden

Ian Karan hat seine Biografie geschönt

Designierter Wirtschaftssenator räumt unwahre Angaben ein – Noch 2004 spendete er für Schill-Partei
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9148062/Ian-Karan-hat-seine-Biografie-geschoent.html

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IAN KARAN

Empörung über den dreisten „Lügen-Karan“

Am Mittwoch soll der Unternehmer Ian Karan (71) zum neuen Wirtschaftssenator gekürt werden. Doch sein Image ist bereits vor Amtsantritt schwer ramponiert. VON RENATE PINZKE | MOPO mehr mehr mehr

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DIE WELT: 08:10

Ian Karan spendete für Primarschul-Gegner

Der designierte Wirtschaftssenator unterstützte aber auch CDU, SPD und die Anhänger der Schulreform – DGB fordert Amtsverzicht Von Per Hinrichs mehr

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Zwischenruf
paid

Schills Schatten

Von Ein Kommentar von Stephan Steinlein
[..] Zur Erinnerung: In der vergangenen Woche hatte Karan noch betont, er habe sich in der „Schill-Partei getäuscht“ – was ihm nach Schills Skandalrede im Bundestag 2002 klar geworden sei. Gespendet hat er nach dieser Erkenntnis dennoch. Das wirft einen Schatten auf Ahlhaus‘ wichtigste Personalentscheidung [..]
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1607498/Schills-Schatten.html

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20.08.10

SPD und Linke kritisieren Ahlhaus‘ Senatsriege

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article9116718/SPD-und-Linke-kritisieren-Ahlhaus-Senatsriege.html

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Neuanfang ohne Aufbruchstimmung

Die Besetzung der Senatorenposten mit altgedienten Herren dämpft die Erwartungen an den designierten Bürgermeister Christoph Ahlhaus. Heute müssen die Grünen zustimmen. Von Per Hinrichs
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9134372/Neuanfang-ohne-Aufbruchstimmung.html

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Christine Ebeling «KapiTALENTentwicklung« Quergänge Gängeviertel, Foto: jst, gfg gfok kunstarchiv [::]=[::]=[::]=[::]

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Achtbar eingelullt und verahlhausert

„Sie sei zuversichtlich, dass auf dem Parteitag am Sonntag „ein positives Votum“ für die Fortsetzung des Bündnisses mit der CDU geben werde, sagte Hamburgs Grünenchefin Katharina Fegebank“ SMV | Taz mehr

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Taz | 17.08.2010
KOMMENTAR VON SVEN-MICHAEL VEIT

Wer sich mit Hunden ins Bett legt, darf sich nicht wundern, mit Flöhen aufzuwachen

Jucken, kratzen, heucheln

Die Aufregung hat etwas Künstliches, vielleicht wäre heuchlerisch sogar der treffendere Ausdruck. Ein parteiloser Unternehmer hat vor zehn Jahren an die Schill-Partei gespendet und das später als Fehler bezeichnet. Seis drum. Natürlich kann der Mann Senator werden, auch Wirtschaftssenator, selbst in Hamburg, sogar in einer Koalition von CDU und Grünen:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/jucken-kratzen-heucheln/

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Basisbesuch | 19.08.2010
VON SVEN-MICHAEL VEIT

Der grüne Schwarze unter Freunden

Hamburgs designierter Bürgermeister Ahlhaus überzeugt die Grünen davon, nicht erzreaktionär zu sein. Dass der Parteitag am Sonntag für die Fortführung der Koalition stimmt, gilt als sehr wahrscheinlich:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/der-gruene-schwarze-unter-freunden/

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Medienwatch | Memo

SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart. John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos: „Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html

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https://medienwatch.wordpress.com/category/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat-rekord-neuverschuldung/

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Politik
Porträt | 22.07.2010 09:05 | Ulrike Winkelmann

Hardliner an die Unions-Front

Nach dem Rücktritt von Ole von Beust wird mit Christoph Ahlhaus noch ein Law&Order-Politiker Regierungschef. Gerät Merkels Öffnung der CDU schon ins Stocken?
http://www.freitag.de/politik/1029-hardliner-an-die-unions-front

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Schwarz-Grün

Harter Hund muss Kreide fressen

Ole von Beusts Möchtegern-Nachfolger Christoph Ahlhaus muss den politischen Spagat üben. Er muss die jetzt wieder erstarkenden konservativen Kräfte in seiner Partei befrieden und zugleich den grünen Koalitionspartner mit liberalen Wurzeln locken. VON SVEN-MICHAEL VEIT | 19.07.2010 mehr

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Philosophie des Hauses

Künftige „First Lady“ organisiert und vernetzt reiche Privatkunden und organisiert deren Investitionen zur Maximierung des Mehrwerts bei luxuriösen Appartements, exquisiten Immobilien und Bauvorhaben. Der Ehegatte Christoph Ahlhaus wird samt seiner Position, als „kapitale Monstranz“ in der Presseerklärung von Dahler & Company mit vorgetragen. Oh oh! Nachtigall, ick hör dir trapsen? Schon im Anflug ein imaginierter Interessenkonflikt? Was haben die Hamburger BürgerInnen davon? Hier wird ausschliesslich eine bestimmte reiche Klientel bedient. Und das Sahnehäubchen ab „First Lady“?, ein bisschen „Benefits Cosmetic“, als „Social Attitude“ in zelebrierter Bürgernähe? Achtung!!! spekulative Satire oder Wirklichkeit? „Spenden bei Bedarf aus reichen Kassen um erfolgreich Volksbegehren durch „plakative Effizienz“ zu Fall zu bringen“? Panorama TV lässt grüßen? Aber der Rücktritt von Ole Beust hat ja nichts damit zu tun wie er versichert?! Berücksichtigt der geneigte Leser die Medien-Beiträge zum Spielkasino, wäre es durchaus ein mögliches Szenario… Oh oh! und dann auch noch die ganze „operative Kreide“ -da gibs bald kein Weiß auf Rügen mehr… Jörg Stange (gfok) 19.07.2010

„Franchise-Expansions-Gemälde“: »Kreidefelsen auf Rügen«, Caspar David Friedrich 1818

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Stadtentwicklung

Freies Zitat:  „Christoph Ahlhaus wollte als Kind schon einen Tunnel bauen, Eisenbahnschranken versperrten dem Heidelberger Bub, mit seinem Fahrrad den Weg der freien Durchfahrt – das sei sein „Tunnelblick“, heisst es im Portrait des Hamburger Abendblatts über Ahlhaus. Wollte er nun nach seinem Wechsel nach Hamburg, lukrative Tunnel auf dem Immobiliensektor bauen? Denn mit Stadtentwicklung hatte Herr Ahlhaus bisher eigentlich nichts am Hut – wie Frau/Man(n) weiss. Eigentlich sei er „Der ewige Gendarm“ wie die Frankfurter Rundschau feststellt.

Betr.: »Loyalität + Synergie« Dieser Mann ist wie er ist. [::]

[..] Bislang hat er sich vor allem als harter Innenpolitiker einen Namen gemacht. Dabei kam Ahlhaus eher durch Zufall in dieses Politikfeld. Eigentlich wollte er Stadtentwicklung machen – aber der Posten in der Fraktion war besetzt. Dafür brauchte man dringend jemanden für die Innenpolitik: Komma + Punkt
http://www.mopo.de/2010/20100719/hamburg/politik/christoph_ahlhaus_unser_neuer_buergermeister.html

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Simone Ahlhaus: „Ich möchte unserer schönen Stadt dienen“

Simone Ahlhaus (34) kam um 14.34 Uhr ins Rathaus, nahm 14.47 Uhr in der zweiten Reihe in Loge 1 auf der Besuchertribüne Platz – und um 15.30 Uhr hatte Hamburg nach neun Jahren wieder eine First Lady. Elegant, blond, stilsicher, strahlendes Lächeln. BILDzeitung |  mehr
http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2010/08/26/first-lady-simone-ahlhaus-spricht/ich-moechte-unserer-schoenen-stadt-dienen.html

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Portrait

Der ewige Gendarm

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus, ein Mann der harten Sprüche, wird als Nachfolger für den Stuhl des Ersten Bürgermeisters gehandelt. Von Beusts möglicher Kronprinz im Portrait.
[…] Keine Probleme hatte der Mann auch, als er mit Ehefrau Simone privat (durchaus erlaubt) im Dienstwagen (keinesfalls erlaubt) durch Paris brauste oder er seine Villa im noblen Blankenese für etwa eine Million Euro in eine Burg umbauen wollte (maßlos übertrieben). […]

http://www.fr-online.de/politik/der-ewige-gendarm/-/1472596/4427306/-/index.html

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CHRISTOPH AHLHAUS

„Früher war ich wohl ein Spießer“

Die MOPO traf Bald-Bürgermeister Christoph Ahlhaus samt Ehefrau Simone in der Schanze. Und ging der Frage nach, wer der Politiker eigentlich wirklich ist. VON MATHIS NEUBURGER | 06.08.2010 mehr

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Verfassungsschutzbericht

Künstler angeblich linksextrem

Hamburgs Innenbehörde erklärt Netzwerk „Recht auf Stadt“ für linksextremistisch. Die mitregierende GAL hält das für ignorant. VON SVEN-MICHAEL VEIT
In dem von Ahlhaus und Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck (CDU) präsentierten Bericht 2009 wird unter anderen die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ des Gängeviertels in die Nähe des Linksextremismus gerückt. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Der Protest der autonomen Szene gegen die Aufwertung von Stadtvierteln („Gentrifizierung“) gewann 2009 an Bedeutung. Neben nichtextremistischen sowie vereinzelt linksextremistisch beeinflussten Künstlerprojekten und Bürgerinitiativen (…) hat sich das linksextremistisch beeinflusste Netzwerk „Recht auf Stadt“ gegründet.“ Da sei, kündigte Möller an, „eine kritische Durchsicht notwendig“:

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kuenstler-angeblich-linksextrem/

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SENATOREN GESUCHT

Heino Vahldieck: Ein Kandidat im Zwielicht

Hamburgs Verfassungsschützer Heino Vahldieck (CDU) soll Senator werden. Doch es gibt Ärger um seinen Besuch bei einer dubiosen Verbindung:
http://www.mopo.de/2010/20100816/hamburg/politik/heino_vahldieck_ein_kandidat_im_zwielicht.html

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Um zu erkennen, dass es sich bei der Rede Vahldiecks, vor den Verbindungsmitgliedern des Corps Irminsul, eindeutig um »Aufklärung« und des „Aufzeigens zur Grenzziehung zum Extremismus vor derartigen Vereinen“ handelt(e), wäre es nun freilich hilfreich, diese Rede den Hamburger WählerInnen ungekürzt,  zur Lektüre zu gereichen. jst

[…] So wie Ahlhaus, der in seiner Heimat Heidelberg als Gastmitglied in einer schlagenden Verbindung geführt wurde, gibt es auch bei Vahldieck Berührungspunkte mit einer schlagenden Hamburger Verbindung. Beim Corps Irminsul, das dem „Hamburger Waffenring“ angehört, aber nicht als verfassungsfeindlich eingestuft wird, hielt Vahldieck im Rahmen der Reihe „Harvestehuder Gespräche“ einen Vortrag vor den Verbindungsmitgliedern […]
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1601527/Will-Ahlhaus-den-Kultursenator-einsparen.html

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Corps Irminsul (WSC)

Gingen die konservativ, elitären Corps aus KSCV und WSC in den letzten Jahren auf Distanz zur Deutschen Burschenschaft, ja kündigten die Zusammenarbeit mit Verweis auf deren offene Flanke zum Rechtsextremismus in vielen Bereichen gänzlich auf, so trifft dieses nicht auf das Hamburger Corps Irminsul zu. Das älteste Hamburger Corps pflegt seit längerem gute Kontakte zu den Hamburger Burschenschaften und man kandidierte mit Waffenstudenten aus DB und CC auf gemeinsamen Listen zum Studierendenparlament. Millionärssohn Sebastian Greve lobte im StuPa die Kriegsheldentaten seines ritterkreuztragenden Großvaters und sitzt gemeinsam mit Roger Zörb nicht nur als Alter Herr im Corps Irminsul, sondern auch im Vorstand des „Bismarckbundes e.V.“ Dieser Verein alter Monarchisten, Preußenfans und Revanchisten um Schirmherr Ferdinand Fürst von Bismarck hält alljährlich Reichsgründungsfeiern im Sachsenwald ab und zeichnet am 3. Oktober verdiente Rechte mit einer Bismarckmedaille aus, darunter sind auch verfassungsschutz-bekannte Personen. Zörb ist darüber hinaus noch im Aktuellen Vorstand der SWG, was seiner Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Mittelstands-Vereinigung jedoch keinen Abbruch tut  […]  VVN mehr AF mehr TU Berlin mehr

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Rechtslastig | 17.08.2010

Zu viele Verbindungen

Hamburgs designierter Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) verärgert grünen Koalitionspartner durch Senats-Kandidaten mit guten Kontakten zu schlagenden Verbindungen und Rechtspopulisten. VON MARCO CARINI
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/zu-viele-verbindungen/

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Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company

Industrie, Bau & Immobilien

Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH
Hamburg, 15. Januar 2009 – Simone Ahlhaus sorgt in Zukunft für das Wachstum des Netzwerks der Dahler & Company GmbH, das aus 30 Franchisepartnern und eigenen Büros an 17 Orten, z. B. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Salzburg, auf Sylt und Föhr sowie am Tegernsee besteht mehr | Foto: Transformation: „Korrektur der Nationalfarben -gemessen an der Vermögensverteilung“ Gold = Großkapital , Schwarz Mittelstand, Rot restliche Haushalte. => [::] Hommage à KP Brehmer, Foto/Grafik: Jörg Stange | gfok

http://www.dahlercompany.de/de/index.htm

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Dahler & Company auf Wachstumskurs

Makler hält an Konzentration auf luxuriöse Wohnimmobilien fest
[..] Geschäftsführer der Dahler & Company Group sind Björn Dahler und Verleger-Spross und Gesellschafter John Jahr jr.  Marco Polo Tower in der Hafencity, eine Kooperation mit der Hochtief-Projektentwicklung [..] 01.12.08
http://www.welt.de/welt_print/article2808416/Dahler-amp-Company-auf-Wachstumskurs.html

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„Die Marktsituation ist wunderbar“

Moralität der Absahner

Zitat: Makler Eilers von Dahler & Company: „Inflation trifft ohnehin vor allem Menschen mit kleinem Einkommen“ Hamburg boomt! Die 500.000.000,- die ab Herbst eingespart werden müssen, sollen allerdings die „Verlierer“ im großen Finanz- und Bereicherungs-Poker zahlen? Hamburger Millionäre ventilieren in Hamburg ja – laut Rechnungshof mangels Überfrüfung, quasi steuerfrei. = Bundesrechnungshof klagt an: Finanzämter schonen Millionäre. jst mehr

Juni 08 Magazin: Klönschnack

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Politik
Gentrifizierung | 06.08.2010 15:00 | Andrej Holm

Rette die Stadt

Ob in den Städten die Logik des Geldes herrscht, sollten nicht nur Anwälte und Künstler unter sich ausmachen. Denn die Debatte darf nicht kulturalisiert werden.
Vor einem Jahr war die Welt des städtischen Protestes noch in Ordnung. Vielerorts gründeten sich Initiativen und mobilisierten gegen Großprojekte und den Ausverkauf der Städte. Begleitet wurden die Kampagnen von einem regelrechten Boom an Artikeln über steigende Mieten und Verdrängungsprozesse in den Innenstädten. Die überregionale Presse berichtete über unternehmerische Stadtentwicklungsleitbilder und die sozialen Auswirkungen der Immobilienwirtschaft. „Bionade-Biedermeier“ wurde zum geflügelten Wort für die dominant-spießigen Lebensstile im Prenzlauer Berg, die Süddeutsche Zeitung befürchtete die „Vertreibung aus dem reichen Herz der Städte“, und beim Axel-Springer-Verlag notierte man: „Praktisch jede deutsche Metropole hat heute ihre Gentrifizierungsdebatte“. weiterlesen bitte Link benutzen:
http://www.freitag.de/politik/1031-rette-die-stadt

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…“Sie wird neben ihrem Mann die Stadt repräsentieren – ob beim Matthiae-Mahl, beim Presseball oder auf Empfängen. Simone Ahlhaus macht auf jeden Fall eine gute Figur“
mopo mehr?

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Marianne Faithfull – „Working Class Hero“ (live)

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Beust-Nachfolger

Der freundliche Herr Ahlhaus

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus soll dem populären Ole von Beust nachfolgen – und muss dafür nicht nur die Grünen gewinnen sondern auch die Stadt

[..] Ahlhaus benötigt nun ein glückliches Händchen bei der Auswahl seines Nachfolgers als Innensenator und der Besetzung des Wirtschaftssenatorpostens. Der bisherige Senator Axel Gedaschko (CDU) wechselt als künftiger Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen nach Berlin [..]
http://www.tagesspiegel.de/politik/der-freundliche-herr-ahlhaus/1896040.html

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Maiansingen in Heidelberg – bald auch in Hamburg?

Vorsitzender der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maiansingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“ Burschenschaftler nutzten diese Tradition:
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204

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Turner Ahlhaus

Zu den Vorwürfen gegen Hamburgs designierten Bürgermeister Christoph Ahlhaus, Mitgliedschaft in einer rechten Burschenschaft zu sein, erklärte die Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD) am Mittwoch. | 29.07.2010

Christoph Ahlhaus, Hamburger Innensenator, hat durch seinen Pressesprecher verkünden lassen, er sei »lediglich einige Male Gast« der Turnerschaft Ghibellinia gewesen. Das ist unwahr:
http://www.jungewelt.de/2010/07-29/026.php

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Karl Heid erhält im Hamburger Rathaus das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Hamburg – [..] „Unser schönes, stolzes Rathaus ist der richtige Ort für diese außergewöhnliche Auszeichnung“, betonte Ahlhaus, der den Orden im Namen von Bundespräsident Horst Köhler aushändigte:
http://deutscher-marinebund.blog.de/2010/05/05/hohe-auszeichnung-praesidenten-deutschen-marinebundes-8518046/

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Abmeldung aus dem Leben

[..] Ittenbach: „Am nächsten Tag ging ein Transport über Berlin ins KZ nach Theresienstadt und später nach Auschwitz; mit diesem Transport schickten die Nazis fast ausschließlich Verletzte des Ersten Weltkrieges in den Tod.“ Das „Eiserne Kreuz“ hatte für Samuel die Schutzfunktion verloren [..]
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/hunsrueck/aktuell/Heute-in-der-Hunsrueck-Zeitung-Thalfanger-erforschen-Geschichte-von-Opfern-des-Nationalsozialismus;art779,2596539

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ERSTER GAL-ABGEORDNETER LEGT SICH FEST

Michael Gwosdz: „Ahlhaus ist so nicht wählbar!“

Der designierte Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) gerät wegen seines Einsatzes für eine schlagende Verbindung immer stärker unter Druck. Der erste GAL-Abgeordnete versagt ihm jetzt die Gefolgschaft! VON MATHIS NEUBURGER
http://www.mopo.de/2010/20100729/hamburg/politik/michael_gwosdz_ahlhaus_ist_so_nicht_waehlbar.html

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1. August 2010 | Schwarz-Grün

Zum neuen Hamburger 1. Bürgermeister

Am 25. August, der ersten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft nach der Sommerpause, steht die Neuwahl des 1. Bürgermeisters an. Die CDU hat dafür Christoph Ahlhaus nominiert. Die SPD spricht von Neuwahlen, hat bis jetzt aber auch (noch) nicht ihren Landesvorsitzenden Olaf Scholz als Gegenkandidaten ins Rennen geschickt. Die GAL will am 20. August entscheiden, ob sie C. Ahlhaus mitwählt. Die Mandatsverteilung in der Bürgerschaft ändert sich bis dahin nicht- CDU 56, SPD 45, GAL 12, DIE LINKE 8 Abgeordnete. Eine grundlegend neue Lage könnte sich also nur ergeben, wenn die schwarz-grüne Koalition zerbricht. Die GAL vor allem sich neu positioniert. Selbst wenn nicht alle Abgeordneten von CDU und GAL C. Ahlhaus wählen würden, dürfte es für seine Berufung reichen.

Um sich auf alle denkbaren Varianten einstellen zu können, sollen hier verschiedne Szenarios einmal durchgespielt werden:

http://www.die-linke-hh.de/politik/diskussionen/detail/artikel/zum-neuen-hamburger-1-buergermeister.html

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Dossier 1: Wer ist Christoph Ahlhaus?

Banker und Jurist (mit Referendariat bei der deutsch-amerikanischen Handelskammer in New York), 2001 aus Heidelberg vom damaligen CDU-Vorsitzenden Dirk Fischer als Landesgeschäftsführer nach Hamburg geholt. 2006 Staatsrat in der Innenbehörde und MdBüH, seit August 2008 Innensenator, Vorsitzender des CDU Bezirks HH- Nord. Profiliert als Law-and-order-Innensenator, der für seine rigiden Polizeieinsätze bekannt ist, Bundeswehreinsätze im Inneren befürwortet, ständig für Gesetzesverschärfungen plädiert und sich für Vermerke über Migration in Kriminalakten einsetzt. 2006 hat er für eine Milderung des Korruptionsregisters gestimmt. 2008 zum „Abschiebeminister des Jahres“ auf Grund des „härtesten Abschieberegimes in Deutschland“ gewählt. Die Presse bezeichnet ihn als „Karrieristen der Hinterzimmer“ (Süddeutsche Ztg., 18. 7. 10), „Konservativen Hardliner“ (Financial Times, 21. 1. 10), „ewigen Gendarmen“ und „Jurist und Banker, der als schlauer Typ gilt, der weiß, wie man zu etwas kommt“ (FR, 26. 6. 10). Er ist Conkneipant der schlagenden Turnerschaft Ghibellinia, einer pflichtschlagenden nur Männer aufnehmenden studentischen Landsmannschaft, die nach dem Prinzip des Lebensbundes,…der lebenslang gilt“, wirkt und Mitglied im Coburger Convent (CC) ist (dem reaktionären Dachverband von rund 100 Studentenverbindungen, denen man Sexismus, Hämophobie und Elitenbildung nachsagt). In Baden-Württemberg protestieren die Grünen regelmäßig gegen den CC und die Ghibellinia, während C. Ahlhaus für deren Studentenhaus spendete:

http://www.die-linke-hh.de/politik/diskussionen/detail/artikel/zum-neuen-hamburger-1-buergermeister.html

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SCHWARZ-GRÜN | 10.08.2010

Lieber Neuwahl als Ahlhaus

In der GAL wächst die Skepsis gegen Möchtegern-Bürgermeister Christoph Ahlhaus. Antrag für Parteitag fordert, den konservativen Innensenator nicht zu wählen VON SVEN-MICHAEL VEIT

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/lieber-neuwahl-als-ahlhaus/
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Grüner Gegenwind | 10.08.2010

Die grünen Daumen

KOMMENTAR VON SVEN-MICHAEL VEIT
Ein Selbstgänger wird das nicht. Ob die GAL-Mitglieder den als konservativen Hardliner verschrienen Innensenator Christoph Ahlhaus im Amt des Ersten Bürgermeisters sehen möchten, ist derzeit nicht vorhersagbar. Nicht zuletzt, weil die meisten mit unbekanntem Gefühlszustand aus den Sommerferien zurückkommen werden. Gewiss ist nur, dass sie sich von der Rücktrittsankündigung von Beusts und der krachenden Niederlage beim Volksentscheid über die Primarschulreform erst mal erholen mussten:
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/die-gruenen-daumen/

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Erste Grüne schießen gegen Koalition unter Ahlhaus

Einige Altonaer Mitglieder wollen das schwarz-grüne Bündnis aufkündigen und sich der SPD nähern – Parteiführung zeigt sich gelassen
von Per Hinrichs
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article8937565/Erste-Gruene-schiessen-gegen-Koalition-unter-Ahlhaus.html

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Hamburgs Innensenator | 13.08.2010

Greenwashing eines Schwarzen

Christoph Ahlhaus will vom Innensenator zum Bürgermeister in Hamburg aufsteigen. Dafür muss der Christdemokrat den grünen Koalitionspartner davon überzeugen, dass er kein konservativer Hardliner ist. VON SVEN-MICHAEL VEIT
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/greenwashing-eines-schwarzen/

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Koalitionspoker in Hamburg

Ahlhaus bettelt um grüne Unterstützung

[..] Ginge es nach der Meinung der Bürger, so wäre die Situation eindeutig: Neuwahlen, Rot-Grün an die Macht, Olaf Scholz als Bürgermeister. Ganze 56 Prozent der Hamburger sprachen sich in einer Umfrage im Auftrag des „Hamburger Abendblatt“ für ein vorzeitiges Ende der Koalition aus. Nur 32 Prozent dagegen waren für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Regierung [..]
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:koalitionspoker-in-hamburg-ahlhaus-bettelt-um-gruene-unterstuetzung/50158448.html

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Analyse

Tabubruch in Hamburg

Der geballte Polizeigriff auf die Taiba-Moschee wirkt wie ein symbolischer Akt. Ein Kraftakt, mit verdächtig dünner Beweisgrundlage.
Die Taiba-Moschee, seit dem frühen Montag geräumt, durchsucht und versiegelt, hat wahrlich nicht viele Freunde. Der Innensenator und zukünftige Erste Bürgermeister Hamburgs, Christoph Ahlhaus, freut sich, dass „der Spuk“ endlich vorbei sei:
http://www.fr-online.de/politik/meinung/tabubruch-in-hamburg/-/1472602/4546130/-/index.html
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WERNER JANTOSCH

Aufstand gegen den Polizei-Chef

Das zweiseitige Papier hat einen unverfänglichen Titel: „In Sorge um die Polizei Hamburg“. Verfasser sind mehrere hochrangige Hamburger Polizeiführer – und es hat es in sich! VON THOMAS HIRSCHBIEGEL
http://www.mopo.de/2010/20100812/hamburg/politik/aufstand_gegen_den_polizei_chef.html

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12.08.2010
KOMMENTAR

Warum reagierte Ahlhaus nicht?

VON THOMAS HIRSCHBIEGEL
http://www.mopo.de/2010/20100812/hamburg/politik/warum_reagierte_ahlhaus_nicht.html

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WERNER JANTOSCH

Der Brandbrief im Wortlaut

Das zweiseitige Papier ist mit dem unverfänglichen Titel „In Sorge um die Polizei Hamburg“ überschrieben, hat es aber in sich:
http://www.mopo.de/2010/20100812/hamburg/politik/der_brandbrief_im_wortlaut.html

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Polizeiaffäre | 13.08.2010

Fahndung nach den Kritikern

Präsident Jantosch schweigt weiter öffentlich und greift intern die Autoren des Briefes an. Gewerkschaft der Polizei fordert Innensenator Ahlhaus zum Eingreifen auf. VON KAI VON APPEN
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/fahndung-nach-den-kritikern-1/

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HA Portrait
Hamburg | 31. Juli 2010, 07:00 Uhr
Christoph Ahlhaus

Der Mann, den sie schon mit elf Kanzler nannten

Von Camilla John und Philip Volkmann-Schluck
Zitat: „Er erinnerte schon damals an Helmut Kohl“, sagt sein langjähriger Mitschüler und Freund Phillip Munzinger*. Dann fügt er hinzu: „Auch von der Statur her.“ Er freue sich über seinen Aufstieg, „mir war und ist er ein verlässlicher und loyaler* Freund“.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1585076/Der-Mann-den-sie-schon-mit-elf-Kanzler-nannten.html

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Betr.: HA-Portrait. Interessant wäre in diesem Diskurs zu erfahren wie „loyal“ der portraitierte Christoph Ahlhaus zu diesem länderübergreifenden Antrag steht?
Offizieller Antrag Philipp Munzinger*
CDU-Politik.de

Klimahysterie vor dem Ende?

28.Januar 2010

Offizieller Antrag: Philipp Munzinger zur Klimapolitik

[..] Die CDU Neuenheim* distanziert sich von einer unreflektierten Politik des Klimaschutzes und fordert alle Gremien der CDU Deutschlands vom Ortsverband bis zum Bundesvorstand, von den Fraktionen der Stadt- und Gemeinderäten bis zu den Fraktionen der Landtage, im Bundestag oder Europaparlament dazu auf, auf einen belastbaren wissenschaftlichen Beweis des anthropogenen Klimawandels zu drängen, bevor weitere Gesetze, Verordnungen, Satzungen, Richtlinien oder sonstige staatliche Maßnahmen im Hinblick auf die Vermeidung und Abmilderung des angeblich menschgemachten Klimawandels beschlossen werden, die zu einer weiteren finanziellen Belastung der Bürgerinnen und Bürger in unserem Lande führen [..]
Neuenheim* (Stadtteil von Heidelberg)

http://cdu-politik.de/2010/01/28/klimahysterie-vor-dem-ende/

Echt Grüne CDU: Keine Experimente!: Revolutions Banner auf der Website der  CDU.

*Loyalität (ˌlo̯jaliˈtɛːt, von franz.: Treue) bezeichnet die innere Verbundenheit  und deren Ausdruck im Verhalten gegenüber einer Person, Gruppe oder Gemeinschaft. Loyalität bedeutet, die Werte des anderen zu teilen und zu vertreten bzw. diese auch dann zu vertreten, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt [::]

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Christoph Ahlhaus, Hamburger Innensenator, hat durch seinen Pressesprecher verkünden lassen, er sei »lediglich einige Male Gast« der Turnerschaft Ghibellinia gewesen. Das ist unwahr.
Ahlhaus war keineswegs nur am Rande in der Turnerschaft Ghibellinia involviert. Er war seit Beendigung seines Studiums 1999 Mitglied der schlagenden »Turnerschaft Ghibellinia« im Coburger Convent (CC). Seit seinem Eintritt in die Heidelberger Junge Union im Jahr 1980 war ihm das Milieu der Heidelberger Korporationen bestens vertraut. Ihm waren die nationalistischen und revisionistischen Ausfälle des CC ebenso bekannt wie die Tatsache, daß sich bei der Ghibellinia in den 1990er Jahren ein Lesekreis der Rechtsaußen-Postille Junge Freiheit traf und beste Kontakte bis hin ins rechtsextremistische Lager gepflegt wurden: mehr

 

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NACH RÜCKTRITT

Die Zukunft der Kulturbehörde

Nach von Welcks Rücktritt schwebt die Debatte um den Behördenabbau mehr denn je wie ein Damoklesschwert über der Kulturbehörde.
http://www.mopo.de/2010/20100720/hamburg/kultur/die_zukunft_der_behoerde.html
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[…] Bliebe allein die Kultur, die dann Teil der Wissenschaftsbehörde unter Herlind Gundelach (CDU) werden könnte […]
http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1572832/Ahlhaus-geht-auf-die-Gruenen-zu.html

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Petra Schellen | Taz
[..] Ob die Kulturbehörde weiter existieren wird, ist indes offen. Insider munkeln, dass von Beust-Nachfolger Christoph Ahlhaus sie mit der Wissenschaftsbehörde verschmelzen will. Eine andere Option wäre, Kulturbehörden-Staatsrat Nikolas Hill zum Senator zu machen. Gewünscht sei, so ist zu hören, eine Persönlichkeit, die in Finanzfragen bewandert sei. Nach einem kultur-affinen Senator, der die Szene versteht und hegt, klingt das nicht:
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/abgang-einer-ueberforderten/

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21. Februar 2009

Einen Euro für Hamburgs Kultur!

Der folgende Beitrag befasst sich mit den Arbeitsbedingungen von 1-Euro-Jobbern im Hamburger Kultursektor. Anlass gab das „Marat“-Stück am Hamburger Schauspielhaus. Nachdem der Auftritt eines Chors bestehend aus Hartz IV-Empfängern, die auf 1-Euro-Job-Basis bezahlt wurden, für einigen Wirbel gesorgt hatte, beschloss THE THING den Sinn und Zweck der Maßnahme genauer in den Blick zu nehmen. Autorin Ann-Kathrin Stoltenhoff führte Gespräche mit Betroffenen, mit dem ver.di-Mitarbeiter Roland Kosiek und dem kommissarischen Direktor des Museums der Arbeit, Dr. Jürgen Bönig, und kam zu dem Schluss, dass die Maßnahme bestenfalls die betroffenen Hartz IV-Empfänger davor bewahrt, in den eigenen vier Wänden depressiv zu werden. Schlimmstenfalls und im Regelfall stellen 1-Euro-Jobs eine Belastung für die Betroffenen, die Institution und die gesellschaftliche Gesamtsituation dar – bei verschwindend geringer Integrationsquote mehr
http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=976

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Jürgen Flimm |  29.07.10

Hamburg muss Kultur zum Wahlkampfthema machen

[…] Hamburg/Salzburg (dpa/lno) – Der ehemalige Intendant des Hamburger Thalia-Theaters, Jürgen Flimm, hat Hamburg vor einem weiteren Exodus der Kulturschaffenden gewarnt:
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article8721505/Hamburg-muss-Kultur-zum-Wahlkampfthema-machen.html

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Hamburgs designierter Bürgermeister

Schlagender Kontakt

Christoph Ahlhaus soll wahrscheinlich neuer Regierungschef von Hamburg werden. Jetzt bestätigt sich, dass er Kontakte zur Heidelberger „Turnerschaft“ hatte. VON ANDREAS SPEIT | 23.07.2010
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/schlagender-kontakt/

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Schwarz-Grün | 26.07.2010

GAL kritisiert geschlagenen Ahlhaus

Mitgliedschaft des designierten Hamburger Bürgermeisters Ahlhaus (CDU) in der schlagenden Verbindung Ghibellinia verstört den grünen Koalitionspartner. Die GAL fordert „lückenlose Aufklärung“. VON ANDREAS SPEIT UND SVEN-MICHAEL VEIT
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/gal-kritisiert-geschlagenen-ahlhaus/

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CDU: Der Neue nach Beust Christoph Ahlhaus – Kronprinz aus der Kulisse

[..] Das Motto des Innenpolitikers: „Eine wachsende Stadt muss auch eine sichere Stadt sein.“ Sicherer wurde sein Privathaus, in das beispielsweise schusssichere Fenster eingebaut wurden. Dass dabei der Stadt Hamburg Kosten von rund einer Million Euro entstanden, stört die SPD-Opposition. Das sei ein „negatives Beispiel Hamburger Politik“ [..]
http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-der-neue-nach-beust-christoph-ahlhaus-kronprinz-aus-der-kulisse-1.976482

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BÜRGERMEISTERKANDIDAT

Ahlhaus falsch verbunden?

Christoph Ahlhaus ist Mitglied einer schlagenden Verbindung. Das ist dem Bürgermeisterkandidaten plötzlich unangenehm. VON MATHIS NEUBURGER
http://www.mopo.de/2010/20100725/hamburg/politik/ahlhaus_falsch_verbunden.html

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SENAT | 27.07.2010

Polit-Zoff um Ahlhaus’ Fecht-Freunde

Die GAL fordert von Christoph Ahlhaus die Distanzierung von seiner früheren Studentenverbindung. Das geht dem designierten Bürgermeister zu weit.
VON MATHIS NEUBURGER mehr

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Panorama TV
[..] Neuwahlen, wie sie die SPD fordert, wären in der Tat die sauberste Lösung. Die Bürger, die bei der vorigen Hamburg-Wahl der CDU ihre Stimme gegeben hatten, die wollten allesamt oder überwiegend den großbürgerlich-liberalen Ole von Beust. Nur er konnte das historische Experiment einer schwarz-grünen Koalition auf Landesebene als erster wagen. Jetzt einfach Ole von Beust durch Christoph Ahlhaus, einen CDU-Hardliner mit Mangel an politischem Taktgefühl, auszutauschen, das wäre eine grobe Verfälschung des Wählerwillens. Man muss gespannt sein, wie weit die Grünen da mitmachen und sich ein weiteres Mal verbiegen lassen:
http://panorama.blog.ndr.de/2010/07/19/ole-kohler-oder-horst-von-beust-rucktritt-als-fahnenflucht/

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Hamburger Senat

CDU-Chef nimmt Christoph Ahlhaus in Schutz

[..] Die Turnerschaft Ghibellinia gibt jedoch weiterhin keine Auskünfte – im Gegenteil, seit gestern Morgen ist deren Homepage gesperrt.

Wird die Homepage der Turnerschaft Ghibellinia auf kritische Texte hin abgeklopft und geweißt? Armes Rügen!

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1581247/CDU-Chef-nimmt-Christoph-Ahlhaus-in-Schutz.html

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Hamburg | 24.07.10 |

Trittin warnt CDU vor Rückkehr an den Stammtisch

Die Bürgermeisterwahl ist für Trittin an Bedingungen geknüpft. Die CDU müsse wählen: Weltoffen oder zurück an den Stammtisch?
http://www.welt.de/politik/deutschland/article8615097/Trittin-warnt-CDU-vor-Rueckkehr-an-den-Stammtisch.html

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Olaf Scholz

Hamburgs neuer Urbanaut

Offiziell ist es nicht. Aber Olaf Scholz wird für die SPD in Hamburg wohl als Bürgermeister antreten. Gegen Christoph Ahlhaus wird er beste Chancen haben. Nur jeder zweite Hamburger kennt Beusts designierten Nachfolger überhaupt.
Von Frank Pergande und Majid Sattar
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB3F40B146BAA4DD2A06A35DFF38351A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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30.07.2010
MOPO-UMFRAGE

Nur 13,1 Prozent wollen Christoph Ahlhaus

Nach dem Abgang von Ole von Beust ist die SPD im Umfrage-Hoch. Wie eine MOPO-Umfrage ergab, würde die Mehrheit der Hamburger Olaf Scholz (SPD) und nicht Christoph Ahlhaus (CDU) zum Bürgermeister wählen.
http://www.mopo.de/2010/20100730/hamburg/politik/nur_13_1_prozent_wollen_christoph_ahlhaus.html

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Der CC

An vielen Universitäten in Österreich und Deutschland gibt es Studentenverbindungen. Unter den Begriff Studentenverbindungen fallen u.a. Landsmannschaften und Turnerschaften. Die meisten letzterer sind im Dachverband Coburger Convent zusammengeschlossen.
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Was ist der Coburger Convent?

Im Coburger Convent sind ca. 100 Landsmannschaften und Turnerschaften ausschließlich sog. klassischen Typs – d.h. farbentragend und pflichtschlagend – vereinigt. Nach außen geben sie sich meist unpolitisch, selbstverständlich tolerant und gegen jede Art von Extremismus. Man stellt sich gerne als lebendige Gemeinschaft von Studenten und Akademikern dar, deren Zweck nur in der Pflege von Freundschaft, dem Erfahrungsaustausch und der gemeinsamen Bildung besteht.
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Und in echt?

Tatsächlich verbirgt sich hinter der weltoffenen und fortschrittlichen Fassade ein gut organisiertes System aus Seilschaften, welches dem einzelnen Mitglied wirtschaftliche und soziale Vorteile verschaffen und als homogene Einheit gesellschaftlichen Einfluss ausüben soll. Dieser Einfluss ist ganz und gar nicht unpolitischer, sondern vielmehr rechtskonservativer bis reaktionärer Natur. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht die Aufrechterhaltung einer nationalen Elite, welche durch Corpsgeist und damit einem Anti-Individualismus à la „Die Verbindung ist alles – du bist nichts“ bereits über Generationen hinweg besteht. „In unsicheren Zeiten bewähren sich gute Verbindungen“ als zeitloser Werbeslogan steht nicht erst seit der aktuellen Wirtschaftskrise symbolisch für den Kampf der Elite gegen den sozialen und demokratischen Fortschritt. Nicht umsonst sahen sich die meisten Studentenverbindungen am Ziel ihres Strebens – und somit für überflüssig – als das 3. Reich das Problem des Bestehens einer Linken aus der Welt schuf. Sie lösten sich beinahe widerspruchslos auf.
So finden sich unter den „Alte Herren“ genannten Ex-Aktiven dann auch Namen wie Günther Oettinger, der den Nazirichter Filbinger posthum zum Antifaschisten verklärt hat oder Fritz Hippler, der sich sowohl für den NS-Propagandafilm „Der ewige Jude“, als auch für das revisionistische Buch „Korrekturen“ verantwortlich zeichnet, welches im CC auch begeistert gelesen wird.
Eine Distanzierung des Coburger Convent von der deutschen und eigenen Vergangenheit ist zu keinem Zeitpunkt erfolgt. Bei der Revision der Geschichte dagegen ist man bemüht sich gegenseitig zu übertreffen.:

http://coburgerconvent.blogsport.de/cc/

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Andenpakt [CDU]

Interessant in diesem Zusammenhang ist der als „Geheimbund“ innerhalb der CDU sogenannte „Andenpakt“ siehe u.a. Spiegelbericht. Einige der Mitglieder sind seit Jahrzehnten in schlagenden Verbindungen. Sie setzen sich z.B. für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren ein -siehe ExVerteidigungsminister Jung (ebenso steht Ahlhaus für diesen Einsatz im Inneren) oder etwa dem „Andenpakt-Spiegel-Beitrag“ erwähnte Lobbyist Elmar Brok CDU (Europaabgeordnete und Europaexperte der Bertelsmann AG) mit einem weitaus größerem Radius, der Einflussnahme zu steuernder Machthoheit:

[…] Die Darstellung des Spiegels wurde in zahlreichen Medien übernommen und fand weite Verbreitung. Trotz des Medienechos liegen offizielle Stellungnahmen oder Erklärungen der angeblichen Mitglieder des Andenpaktes kaum vor. Vereinzelt wurde die Existenz eines Netzwerkes eingeräumt[3] oder eine Mitgliedschaft dementiert (z.B. Ole von Beust[4]). Gelegentlich wurde angemerkt, dass die politischen Geschehnisse im Jahr 2002 auch ohne die Annahme eines Geheimbundes erklärbar seien.[5] Norbert Blüm bezeichnete den Andenpakt als abgekapselten Geheimbund.[6] 

Seit 2007 wurde vom Ende des Andenpaktes berichtet.[7][8]

Neue Aufmerksamkeit erlangte der Andenpakt Ende Mai 2010 durch den politischen Rückzug von Roland Koch, der in den Medien teils als Überraschung[9] teils als strategischer Rückzug zur Stärkung von Christian Wulff als letzten politischen Hoffnungsträger des Paktes gewertet wurde.[10] Die kurz darauf folgende Nominierung von Wulff für das Amt des Bundespräsidenten Anfang Juni 2010 wurde gleichermaßen ausgelegt als sein Wunsch nach einem höheren politischen Amt als auch als Entlastung von Angela Merkel von einem potentiellen Konkurrenten um den CDU-Parteivorsitz und die Kanzlerschaft.[11][12]|

Die „Doppelmitgliedschaften“, wie bei einigen der Protagonisten auf der „Andenpakt-Liste“ und Ghibellinia etc. sind auffällig Deckungsgleich in ihren „konservativen“ Positionierungen, Interessenlagen, Winkelzügen plus Ämterpatronage… jst = Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Andenpakt_%28CDU%29

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Verbindungsschach

»Andenpakt« Inszenierung im Geiste schlagender Verbindungen ?

[…] Gestiegen seien die Chancen des CDU-Europaabgeordneten Elmar Brok auf die Nachfolge von EU-Kommissar Günter Verheugen. Roland Koch habe Brok seine volle Unterstützung für das Amt zugesagt, so die „Bild am Sonntag“.

Elmar Brok ist CDU-Vorstandsmitglied, gilt als mächtigster Europaabgeordneter der Union und berät seit Jahren Merkel in allen strategischen Europa-Fragen:
http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4727893/Merkel-will-Roland-Koch-nach-Berlin-holen.html

Burschenschaft Ghibellinia feiert 130. Stfitungsfest mit Schirmherr Ministerpräsident Peter Müller (CDU)
http://www.ghibellinia-prag.de/test/phpkit/include.php?path=content/news.php&catid=3&entries=2&PHPKITSID=90ab99c02a2af11e4c613160c978344b

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Kultur

Konservatismus | 04.08.2010 12:50 | Georg Seeßlen

Dr. Söder und Mr. Burke

Hauptsache offen und ungreifbar, aber dennoch unterscheidbar: Eine Volkspartei namens CDU sucht nach ihren konservativen Wurzeln und kann sie einfach nicht finden.
[..]  „Eine enge Beziehung zur Heimat, ein lebendiges Brauchtum, unsere reichen regionalen Traditionen und die Vielfalt unserer Mundarten bereichern unser Leben und können gerade in der globalisierten Welt eine wichtige sinnstiftende Kraft sein“, und im Bild-Interview legt Mappus unserem Autofähnchen-Nationalismus einen vor: „Wer für die Nationalmannschaft, also für Deutschland spielt, sollte dazu stehen, indem er vor dem Spiel die dritte Strophe des Deutschlandliedes singt. Das hat Jürgen Klinsmann so eingeführt, und das fand ich immer gut.“

Musikantenstadl-Konservatismus! Damit gewinnt man nur Wahlen, wenn man das Politische zugleich abschafft. Die Partei der bürgerlichen Mitte. Dieser semantische Konservatismus ist endgültig zum populistischen Begleitblubbern des Neoliberalismus geworden. Ansonsten taugt Konservatismus nicht mehr zu viel. Nicht einmal zum politischen Feindbild [..]
Was ist Konservatismus? Hier bitte weiterlesen:

http://www.freitag.de/kultur/1031-dr-s-der-und-mr-burke

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Der Beitrag im Arte-Journal über den Burschen- und Altherrentag der Deutschen Burschenschaft in Eisenach vom 27. – 30. Mai 2010. ! [Incl. 1. Strophe des Deutschlandlieds ]

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Burschenschaftler Gedenken der Toten des Dritten Reichs – Heldengedenken sowie Trauer zur Kapitulation am 8. Mai 1945

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Filmtitel: „Impressionen vom Festakt der Deutschen Burschenschaft auf der Wartburg in Eisenach“, herausgegeben von der Marburger Burschenschaft Rheinfranken. Der Festakt auf der Wartburg beginnt mit dem Einzug der Chargierten der Alten Burgkellerburschenschaft zu Jena, der Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania, der Heidelberger Burschenschaft Normannia sowie der Stuttgarter Burschenschaft Ghibellinia.

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Das Lied der deutschen Burschenschaft

1.
Schwört bei dieser blanken Wehre,
schwört, ihr Brüder, allzumal:
Fleckenrein sei unsre Ehre,
wie ein Schild von lichtem Stahl.
Was wir schwuren, sei gehalten
treulich bis zur letzten Ruh‘;
|: Hört’s, ihr Jungen, hört’s, ihr Alten,
Gott im Himmel, hör’s auch du!
2.
Freiheit, duft’ge Himmelsblume,
Morgenstern nach banger Nacht!
Treu vor deinem Heiligtume
stehn wir alle auf der Wacht.
Was erstritten unsre Ahnen,
halten wir in starker Hut;
|: Freiheit schreibt auf eure Fahnen,
für die Freiheit unser Blut!
3.
Vaterland, du Land der Ehre,
stolze Braut mit freier Stirn!
Deinen Fuß benetzen Meere,
deinen Scheitel krönt der Firn.
Laß um deine Huld uns werben,
schirmen dich in unsrer Hand;
|: dein im Leben, dein im Sterben,
ruhmbekränztes Vaterland!
4.
Schwenkt der Schläger blanke Klingen,
hebt die Becher, stoßet an!
Unser Streben, unser Ringen,
aller Welt sei’s kundgetan.
Laßt das Burschenbanner wallen,
haltet’s hoch mit starker Hand,
|: brausend laßt den Ruf erschallen:
Ehre, Freiheit, Vaterland!

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Sketch „Burschenschafter“ des OE Kabaretts der Charité, WS 03/04

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„Reiche sammeln für das Matthiae-Mahl“

Am 27.02.09 fand im Hamburger Rathaus das Matthiae-Mahl, das älteste Festbankett der Welt statt. Dieses jährlich stattfindende Mahl, zu dem ca. 400 wohlhabende Gäste eingeladen werden, kostet EUR 120.000,-, wie die LINKE durch eine Anfrage erfahren hat. Trotz der Wirtschaftskrise ist der Senat nicht bereit, auf dieses Mahl zu verzichten. Stattdessen hat er verkündet, dass dies doch nur 6 Cent pro Hamburger Bürger und Bürgerin seien. Der Senat und die Gäste sind an einer Abschaffung ihrer Privilegien zur Unterstützung der sozial Benachteiligten nicht bereit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, sammelten wohlhabende Hamburger für den Erhalt des Matthiae-Mahls. Mit Sprüchen wie „Haben Sie ein Herz für Reiche“ oder „Wir tun doch was! Was soll der Neid? Ein leerer Magen regiert nicht gern“ zogen Sie durch Hamburgs City. Konfrontiert von einem Mitglied der LINKEN wurde die reiche Gesellschaft Hamburgs (stehenden Griffes) vorgeführt…

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Pressemitteilung

Eigenständigkeit der Hamburger Kulturbehörde gefährdet

Berlin, den 22.07.2010

Deutscher Kulturrat fordert vollen Einsatz für die Kultur, auch in Hamburg

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist äußerst besorgt über Vorschläge, die eigenständige Kulturbehörde in Hamburg abzuschaffen.
Hamburg steht vor vielen Problemen. Neben Ole von Beust, Erster Bürgermeister Hamburgs, ist auch die Kultursenatorin Karin von Welck zurückgetreten. Zugleich müssen gravierende Einsparungen vorgenommen werden.
Erste Forderungen aus Reihen der CDU wurden laut, die eigenständige Kulturbehörde abzuschaffen. Und das, nachdem in Schleswig-Holstein und jüngst in Nordrhein-Westfalen eigenständige Kulturministerien wieder neu eingerichtet wurden. Die Überlegungen zur Eingliederung der Kultur in die Senatskanzlei stellen eine vollkommene Fehlentwicklung dar und schwächen die durch die Verfassung vorgegebene Verantwortung der Länder für die Kultur.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Sparzwang in der Hansestadt und die Schwächung der Kulturbehörde durch den Rücktritt der Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck dürfen nicht ausgenutzt werden, um die Kulturbehörde einzusparen. Kultur ist mehr als ein Annex der Senatskanzlei. Die kulturellen Aufgaben, die zukünftig in Hamburg bewältigt werden müssen, können nicht vom Ersten Bürgermeister quasi nebenher erledigt werden. Kultur erfordert vollen Einsatz, auch in Hamburg.“

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Working Class Hero – John Lennon

Songtext = [::]

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Karl Gerold

„Eine Zeitung muss frei von politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten sein.“

Frankfurter Rundschau zum hundertsten Geburtstag (2006) von Karl Gerold:

Karl Gerold war fast 30 Jahre das Gesicht der Frankfurter Rundschau und des Druck- und Verlagshauses, das die FR herausgibt. Er übernahm 1946 eine Lizenz an der Zeitung und leitete sie ab 1954 als alleiniger Verleger und Chefredakteur bis zu seinem Tod 1973. Am 29. August 2006 wäre Karl Gerold 100 Jahre alt geworden – Anlass für eine Hommage an den großen deutschen Nachkriegsjournalisten.

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Thomas Mann verstehen

Zu Geschichte und Gegenwart seiner Inanspruchnahme

Von Hermann Kurzke
Teil I: Thomas Manns Verstehen

In seinem berühmten, nicht abgeschickten Brief bzw. Briefentwurf vom Januar 1918 hat Heinrich Mann seinem Bruder Thomas, der im Ersten Weltkrieg für Deutschland Partei genommen hatte, vorgeworfen, Elend und Tod der Völker auf die Liebhabereien seines Geistes zuzuschneiden. Damit ist eine unangenehme Bestimmung dessen gegeben, was Verstehen heißen kann, nämlich: eine Erfahrung auf die jeweiligen Liebhabereien zuzuschneiden. Denn das ist in der Tat häufig der Fall. Verstehen heißt Einfügen in ein subjektives System, heißt, das zu Interpretierende, sei es ein Mensch, ein Erlebnis, eine Nachricht oder ein Buch, in einem persönlichen Kosmos zu lokalisieren und zu identifizieren, ihm einen Namen aus dem persönlichen Bezeichnungsvorrat zu geben und ihm einen Platz anzuweisen im privaten Haus der gedeuteten Welt:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=8409&ausgabe=200508

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Glück und Elend der Parasiten

Hans Magnus Enzensberger: Voltaires Neffe

Eine Fälschung in Diderots Manier

[…] Im Stück wird manches genau benannt, denn auch bitterer Ernst ist im Spiel. In Diderots und Voltaires Zeiten mordete „Europa“ kalt die Neger, verfocht aber lauthals auf der Bühne der Aufklärung „erhabene Grundsätze“. Enzensberger scheut sich nicht, noch deutlicher zu werden. Blutdurst und Gier nach Geld bestimmen das Handeln der „Europäer“, genauer: sind das Motiv der handelnden Europäer. Sind sie einmal ganz unter sich, ins intime Gespräch vertieft wie der Neffe mit dem Philosophen, schrecken sie auch nicht zurück vor Erpressung und Verleumdung. Denn es stellt sich im Gespräch heraus, daß auch der Philosoph, der gegen die Übel der Sklaverei wettert, Teilhaber an diesem Handel ist. Sie peitschen sich beide einander bis aufs Blut gefügig, im erdachten Ernstfall wuchern die schrillsten Drohgebärden. Nach völliger Überreizung setzt wieder Milderung ein. Zwar einigt man sich darauf, daß alles, fast alles, nur Spiel war, doch das Elend des Philosophen ist größer noch als das des Neffen, der wieder aufs Parkett der närrischen Unterhaltung gerufen wird, damit sich sein „Hamsterrad“ noch schneller als zuvor drehe.

Der Philosoph verabschiedet sich mit den Worten: „Das ist ja das Fatale, Sie und ich, wir bleiben, was wir sind.“ Und der Neffe, seiner Rolle wieder ganz gewiß, kontert: „Warum auch nicht, Herr Philosoph? Solange es geht, wollen wir unser Unglück genießen.“

Damit endet der Text des Stückes, noch bevor der Vorhang fällt, verlassen die historischen Figuren, die pantomimisch im Hintergrund agierten, die Bühne: „Doch nun tragen sie moderne Anzüge und sehen heutigen Staatsmännern, Bankern und Beratern so ähnlich wie nur möglich; es schadet nicht, wenn einige von ihnen wiederzuerkennen sind.“

Die „Fälschung in Diderots Manier“ ist zu Ende, doch das Stück, das gespielt wurde, ist noch lange nicht vorbei. Helmut Hirsch | Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 1996, 71 S.

http://www.luise-berlin.de/lesezei/blz97_11/text29.htm

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Voltaires Neffe von Hans Magnus Enzensberger – Inhaltsangabe
Goethe, Hegel, Brecht und Foucault waren nicht die einzigen, die in „Rameaus Neffen“ ein Meisterwerk sahen. Auch auf dem Theater hat Diderots Dialog m verschiedenen Fassungen immer wieder triumphiert. Ein unsterbliches Paar hat der Autor auf die Bühne gebracht: den hauptberuflichen Moralisten und seinen Gegenspieler, den Zyniker, Parasiten und verkrachten Künstler. Am Ende müssen die beiden einsehen, daß sie einander ähnlicher sind, als ihnen lieb sein kann. In ihnen kündigt sich das zerrissene Bewußtsein der Moderne an.§Hans Magnus Enzensberger hat diesen berühmten Text neu geschrieben. An die Stelle des halbvergessenen Opernkomponisten Rameau ist Voltaire höchstpersönlich gerückt. Die Szenerie ist nicht das literarische Cafe, sondern das Foyer einer Akademie, die eine hochpolitische Beratung über die Ausbeutung der Kolonien abhält. Und wo Diderot an das Treiben in den Pariser Salons anknüpfte, an Opernintrigen und Schauspielerkabalen, stehen nun Börsenspekulationen und Arbeitsplätze, die Geheimpolizei und der Sklavenhandel im Mittelpunkt. Entstanden ist auf diese Weise die respektvolle Fälschung eines Klassikers. Das Buch

 

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Meta Transport(e) GfoK »Vorsicht Kunst!« Gleichschaltung + Widerstand

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L’Express: Für Ihren Freund Konrad Lorenz haben die Konflikte und die Kriege ihren Ursprung in der menschlichen Aggressivität. Ist das auch Ihre Meinung?

Popper: Ich glaube, daß Lorenz ein sehr großer Denker ist, aber diese Idee scheint mir falsch zu sein. Sie wird widerlegt durch Friedenszeiten, die mehrere Generationen lang andauerten. Aber natürlich kann man alles durch den Aggressionstrieb oder seine Unterdrückung oder auch durch den Sexualtrieb erklären. Eine der Aufgaben einer Regierung ist es, die Staatsbürger zu schützen, und ich glaube, daß die Kriege oft deshalb entstehen, weil man befürchtet, daß die Verteidigungskräfte im Vergleich zu einem gut bewaffneten Aggressor zu schwach sein könnten. Das kann zu militärischer Konkurrenz und zum Krieg führen. Wenn es ein psychologisches Element gibt, das für Kriege verantwortlich ist, dann ist es eher die Angst vor dem Aggressor als der Wunsch, aggressiv zu sein. […]

http://www.gkpn.de/popper.htm

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DIE STELLUNG DES SUBJEKTS BEI FOUCAULT UND HABERMAS

von Markus Paulus
1. Einleitung
Der Tod des Subjekts scheint allgegenwärtig zu sein. Die abendländische Philosophiegeschichte lässt sich bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in weiten Teilen als ein Diskurs über die Destruktion eines einst vermeintlich sich allmächtig dünkenden Subjekts lesen, welcher in Foucaults klassischer Metapher, dass „der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand“, ein geflügeltes Wort gefunden hat. Die gegenwärtige Literatur besingt das Ende des schöpferischen Autors, welchem es nicht gelingt, neue Werke zu schaffen, und dem daher nichts anderes übrig bleibt, als schon Dagewesenes zu wiederholen. Angesichts der Risiken der Globalisierung und des Ausbaus des Überwachungsstaates im Schatten des internationalen Terrorismus fühlt sich das einzelne Individuum ohnmächtig und ausgeliefert. In dieser bedrückenden Situation scheint Max Schelers 1928 getroffene Feststellung, dass „zu keiner Zeit der Geschichte der Mensch sich so problematisch geworden ist wie in der Gegenwart“ aktueller denn je zuvor. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, zu welchen subjekttheoretischen Aussagen zwei der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts sowie einflussreiche Diagnostiker der Moderne, Michel Foucault und Jürgen Habermas kommen, ob mit der Annahme eines Verfalls des Subjekts übereinstimmen oder, falls nicht, welche andere Sichtweise auf das Subjekt, seine Risiken und Chancen, sie vertreten. Die Komplexität dieser Fragestellung sollte nicht unterschätzt werden, legen doch beide Autoren keine direkte Theorie des Subjektes vor. Vielmehr thematisieren sie verschiedene Aspekte in ihren verschiedenen Werken, so dass eine Rekonstruktion der oftmals impliziten Charakterisierung des Subjekts nötig ist. Aus diesem Grund ist dieser Beitrag folgendermaßen aufgebaut: nach der Einleitung
(1) subjekttheoretischen Positionen von Habermas und Foucault näher charakterisieren. Die Ergebnisse dieser Darstellung nutzend sollen ein Vergleich ausgewählter Aspekte dieser beiden Zugangsweisen zum Subjekt Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Theoretikern offenbaren sowie einen möglichen Vermittlungsweg für eine der offenen Fragen skizzieren.
2. Die Stellung des Subjekts bei Foucault

Hier bitte weiterlesen

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L’Express: Kann die Offene Gesellschaft überleben?

[…] Popper: Wie soll ich Ihnen antworten? Ich bin nicht in der Lage zu sagen, welche Bedingungen notwendig und hinreichend für ihr Überleben sind. Ich kann nur einige Empfehlungen formulieren. Ich bin überzeugt, daß sie immer bedroht sein wird. Ich bin sicher, ein Jahrhundert Frieden würde genügen, und viele junge Leute würden vergessen, wie die Welt vor hundert Jahren aussah und von welch unschätzbarem Wert die Offene Gesellschaft ist. Außer, sie interessieren sich für Geschichte, ein Fach, in dem der Unterricht im allgemeinen schlecht ist…. mehr

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e-Sonderdruck aus:
Ingo Bode / Adalbert Evers / Ansgar Klein (Hg.):

Bürgergesellschaft als Projekt
Eine Bestandsaufnahme zu Entwicklung und Förderung zivilgesellschaftlicher Potenziale in Deutschland
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, Seite 265–291

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Rudolph Bauer

Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

Ein kritischer Bericht

Es klingt für wahr paradox: Eine Organisation der Zivilgesellschaft, deren Repräsentanten die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auf ihre Fahnen geschrieben haben, unterläuft die genuinen Anliegen der Bürgergesellschaft im Interesse eines elitebürgerlichen Projekts. Oder: Eine gemeinnützige Organisation nutzt ihren privilegierten Zugang zu den Medien, um eine unternehmerfreundliche Wirtschafts- und Steuerpolitik zu fordern mit dem Ziel, den Staat in seinen gesellschaftspolitischen Handlungsmöglichkeiten einzuschränken, was dann wiederum durch vermehrtes bürgerschaftliches Engagement ausgeglichen werden soll. Oder weiter: Eine nicht-staatliche Nonprofit-Organisation fordert „weniger Staat“ und besitzt die Aktienmehrheit eines Konzerns, von dessen Tochterunternehmen eines sich anschickt, Dienstleistungsaufgaben der öffentlichen Verwaltung zu übernehmen und gewinnbringend in privatwirtschaftlicher Regie zu betreiben. Schließlich das Paradoxon, dass ein unternehmerischer Global Player mehrheitlich einer als gemeinnützig anerkannten, durch Steuerbefreiung staatlich alimentierten Stiftung gehört, deren Think Tanks sich mit Unterstützung seitens der Konzern-Medien anschicken, politische Mandatsträger in Fragen sowohl der Bildungs-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik als auch der europäischen, der transatlantischen sowie der internationalen Militär-, Sicherheits- und Migrationspolitik zu beraten, um sie dadurch im Firmeninteresse zu beeinflussen: Hier bitte weiterlesen

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 22, 2010 at 21:54

Veröffentlicht in Korrektur der Nationalfarben

Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ’09 + Indikation zur Operation

with 4 comments

[Testseite°]

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Eigentlich sollte es ein reiner Elbspaziergang mit Kind und Kegel werden: Aber die Wirklichkeit lässt sich nur vor Ort erleben und ist somit voller Überraschungen: Denkwürdige Begegnung(en) und dialektische Sichtachsen incl. »Dritter Strophe«: Großreeder Hermann Ebel (Hansa Treuhand | HSH Nord-Bank) feiert 60 Geburtstag in einem Gebäude an der Elbstrasse Neumühlen: Ein Tag, der 23-05 2009 +++

Das „maritime Eiserne Kreuz“ in der Beflaggung der Reederei +++ Die abgewandelte* »Erste Strophe« als „Dritte Strophe“ (!) (nach Hermann Löns plus „transformative Mixtur“ und Assoziation an das  (NS)-Deutschlandlied* ( 1. Strophe), bedient der Empfangschor (alle Gäste) bereits in der gedruckten Ankündigung mit Geburtstagstorte als Motiv:

*Die Familie und die Freunde Dir zu Ehr versammelt sind von Kroatien bis zur Heide singen dem Geburtstagskind: Vallerie… (Auszug: offizielle Einladungskarte)

Lied der Deutschen*
Man kann in Deutschland fast alles öffentlich singen. Verboten aber ist zum Beispiel das Horst-Wessel-Lied, es zählt zu den »Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen«. Schon wer die Melodie summt, macht sich strafbar. Das Deutschlandlied dagegen darf jeder mit allen Strophen singen.
Das war kurzzeitig einmal anders. Nach dem Zweiten Weltkrieg verboten die Alliierten das »Lied der Deutschen« für kurze Zeit – die erste Strophe (»Deutschland, Deutschland über alles…«) bildete ja zusammen mit dem Horst-Wessel-Lied die Hymne des Nazi-Staates.
http://www.zeit.de/2006/28/Stimmt-s_P-28

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Zur Freude des Geburtstagskindes (?) – Dient es parallel den Organisatoren als augenzwinkerndes “Signum Signale” – als “subtile Zeichensetzung” für bestimmte prominente Gäste und Verbindungen ? +++ Mäandern Sie mit:

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Erinnerungen: Ein gediegener Rahmen für eine herausragende Auszeichnung. Im Marinemuseum von Peter Tamm (74) an der Elbchaussee ehrten gestern eine Jury des Wirtschaftsmagazins „Cash“ und 100 Gäste den Hamburger Kaufmann und Reeder Hermann Ebel (53) mit dem Titel „Man of the Year 2002“.

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http://www.abendblatt.de/hamburg/article613717/Hermann-Ebel-ist-Man-of-the-Year.html

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Geburtstagsfeier: Ein toller Tag, der 23. Mai …

Doch heute wählen wir den besten und ersten Heidekapitän … wer mag das sein ?

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„Erwacht das Erz als Posaune, so liegt die Schuld keineswegs an ihm“ Arthur Rimbaud [::]

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Die Geburtstagskarte mit Textgut von Hermann Löns lag an jedem reservierten Platz der Gäste:

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Auf der Lüneburger Heide in dem wunderschönen Land

Ging ich auf und ging ich nieder

Allerlei am Weg ich fand …..Valerie Valera ha ha ha

Und Juheirassa Bester Schatz…

Lieber Hermann bis Du ja …

2. Brüder lasst die Gläser klingen

Denn der Muskateller

Wein Wird vom langen Stehen sauer

Ausgetrunken muss er sein Vallerie …

3. Die Familie und die Freunde Dir zu Ehr versammelt sind von Kroatien bis zur Heide singen dem Geburtstagskind: Valerie …

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HA-Gesellschafts-Fotografin fürs Lokale in Weiss: Ge(h)-b-urt-s-tag = „vorne gehts und hinten urts“: Filmausschnitt zum 60 zigsten von Hermann Ebel, Programmablauf: Löns =(°) im Chor: (Ablauf) Der Ehrengast fährt vor: „Gesang der drei Strophen“ von allen Gästen (!), 12:30 Ein Pianist aus Kroatien spielt als Überraschungsgast Liszt am Klavier 13:00 Heide-Hochzeitssuppe, Heidekapitänstest und Überraschung, 14:10 Die Heidschnucke kommt! 14.%0 Es wird wieder musikalisch wenn die Torte kommt, singen wir ein Geburtstagsständchen für die Geburtstagskinder. 15:15 Und nun das Süße. 15:45 Krönung des Heidekapitäns und Ausklang. Parallel-Feier a.d./Elbe = Schlagzeug, Posaune, Tuba, Klarinette etc. Spielen, Sprechen und zählen auf, konkret: Die vergangenen Bundespräsidenten werden auf der ersten Seite der G-Karte (Theodor Heuss nicht dabei! = weil erst ab 1975 für alle fünf Jahre das Amt des Bundespräsidenten gewählt wird) also ab Karl Carstens 1975, 84, 89, 94, 99, 04 – bis Horst Köhler genannt = BP Horst Köhler wird schon erwartungsvoll als Gewinnerprognostiziert… – sozusagen als erfreuliches Parallel-Ereigniss mitgefeiert…

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Hamburg hat ein neues Seezeichen

Schifffahrtsmuseum Tamm Künstler informieren Politiker KIP:

Tamm-Tamm.info

Schifffahrtsmuseum Tamm auf medienwatch & metainfo

hier

 

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‘Flagge zeigen!’
— das bedeutet: auf Präsenz bestehen und feste Entschlossenheit signalisieren. Staatsflaggen repräsentieren den ‘Inbegriff des Gemeinwesens’. Für sich ist die Fahne zunächst ein indexikalisches Zeichen, im Fall der Flagge für eine Menge oder Gruppe, ein ‘Insgesamt’; Identifikation von deren Mitgliedern wird mit der Fahne angezeigt und eingefordert.
Das indexikalische Zeichen geht zurück auf reale Bestandteile, Attribute oder Merkmale des angezeigten Inhalts; es steht sodann als Teil fürs Ganze des bezeichneten Gegenstandes… [::]


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Völlig absurd und deshalb äusserst fragwürdig, erscheint der Redaktion, dass die Ebel-Flotte mit z.Zt. 83 Containerschiffen, Öl-Tankern etc. und Luxuschartersegelyachten (Sea Cloud,s), als privatwirtschaftliches Unternehmen, unter einem militaristischem Symbol wie das „Eiserne Kreuz“ eines ist, die Weltenmeere beschifft? Da wirkt selbst die stilisierte Doppel-Welle scharf geschliffen und bedrohlich… Die Hamburg-Marketing hat diese Flagge als „Neues Seezeichen“ entworfen, „inspiriert“ durch das sogenannte Marinemuseum des einflussreichen Herrn Tamm?

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Im Tamm-Museum mit Kritiker Friedrich Möwe

Ritterkreuz mit Eichenlaub

Auch drei Jahre nach seiner Einweihung lässt das Maritime Museum Hamburg die versprochene historische Einordnung seiner Militaria-Sammlung vermissen. Ein Rundgang mit dem Museumskritiker Friedrich Möwe. VON FRANK KEIL 07.03.2011
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/ritterkreuz-mit-eichenlaub/

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Finanzhäuser

Hansa Treuhand leidet unter Schifffahrtskrise

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maersk-hansetreu-container-700-gfokflashphoto: durch anklicken vergrössern. Containerschiff «Aurora»

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http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1015741/Hansa-Treuhand-leidet-unter-Schifffahrtskrise.html

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http://www.hansatreuhand.de/8.0.html

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In Polen ist das Eiserne Kreuz = NS Symbol verboten

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http://www.welt.de/politik/article2276019/Aerger-um-Eisernes-Kreuz-in-Polen.html

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»Im Zweiten Weltkrieg führte Hitler das Eiserne Kreuz als Kriegsauszeichnung wieder ein. Etwas dicker gefertigt, erhielt es die Jahreszahl 1939 auf die Vorderseite (1813 kam auf die Rückseite) und in die Mitte das Hakenkreuz. Es wurde nun nicht mehr wie nach preußischer Tradition am schwarz-weißen Band, sondern an einem (von außen nach innen gesehen) schwarz-weiß-roten Band getragen«
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http://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz

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Assoziation nach so viel Kreuz:

„Da ist der General auf zwei Krückstockbeinen, mit einer Rasierklinge als Herz (”hart wie Kruppstahl”), auf der Brust eine Lederschleife (”zäh wie Leder”)“

Ein herausgeschnittener Text aus einer Tageszeitung darüber geklebt: „Flink wie die Windhunde“

In derr richtigen Reihenfolge: „Flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“

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http://hamburger-abendblatt-article.php?url=/ha/1984/xml/19841109xml/habxml841012_6063.xml

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Nr. 264 vom 09.11.1984, Seite 14
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Eppendorfer Galerie Stange zeigt Eldo Hell

Und der Bauchnabel ist ein Klingelknopf…

Seine “Typen” oder “Pappkameraden”, wie Eldo Hell sie nennt, sind stelzenbeinige, geteerte Dünnbrett-Wesen mit rechteckigen Körpern und Köpfen, beklebt mit knallroten Illustrierten-Mündern, farbigen Augen-Fotographien, Federn, Spiegeln, Stoffresten. An Stelle des Herzens findet sich ein herzförmiges Nadelkissen und der Bauchnabel ist ein Klingelknopf.

Am Schwanz der Tigerkatze “Miau” klebt ein kleiner Ventilator – “weil’s ja so heiß ist in Afrika” (Hell) – die Biene sammelt ihren Honig in zwei kleine Teesiebe aus Plastik.

Doch die in der Galerie Stange, Eppendorfer Landstraße 129, ausgestellten Material- Collagen nur auf komische Elemente zu reduzieren, hieße, den Künstler mißzuverstehen. Eldo Hell begann seine Pappfiguren-Arbeiten nach einer Ausstellungsreise durch Mittelamerika und der direkten Konfrontation mit der dortigen politischen Realität” – Krieg, Unruhen, Morde; der Mensch pervertiert zur lebenden Zielscheibe.

Diese Eindrücke setzt Hell in seinen menschlichen Sperrholzfiguren um. Auch sie sind zielscheibenartige Objekte, ähnlich denen, auf die zu Übungszwecken geschossen wird. Mit den aufgeklebten Materialien versucht er, ihnen eine eigene Identität und Leben zurückzugeben. Der verzerrte, abstrahierte Mensch wird so mit realistischen Inhalten gefüllt – wird bösartig-zynisch der Lächerlichkeit preisgegeben.

Da ist der General auf zwei Krückstockbeinen, mit einer Rasierklinge als Herz (“hart wie Kruppstahl”), auf der Brust eine Lederschleife (“zäh wie Leder”). (Keine Abb.) Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. November, montags bis freitags 15 bis 20 Uhr. rera.

Dieses Objekt von Eldo Hell “Figur mit Katzen” hat die Maße 220 mal 150 Zentimeter Foto: Laible

erschienen am 09.11.1984 HA

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http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?

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WETTKAMPF IM SPREEWALD

Feuerwehr trat mit Hitler-Zitat auf T-Shirts an

„Flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“: So wünschte sich Adolf Hitler die Jugend. Tolle Eigenschaften, fand die Feuerwehr im brandenburgischen Groß Gaglow und druckte das Zitat auf ihre T-Shirts. Erst interessierte es niemanden – jetzt herrscht große Aufregung:

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,554206,00.html.


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(°) Hermann Löns: Schule und Ausbildung

Hermann Löns wurde als erstes von 14 Kindern geboren. Seine Eltern waren der aus Westfalen stammende Gymnasiallehrer Friedrich Löns und Clara Löns, geb. Cramer. Als Hermann ein Jahr alt war, wurde der Vater nach Deutsch Krone versetzt. Dieser Ort liegt am südlichen Ausläufer des riesigen Wald- und Heidegebietes „Tucheler Heide“. Dort wurde Hermann eingeschult und besuchte das Gymnasium. 1884 wurde der Vater nach Münster (Westfalen) versetzt, wo Hermann Löns nach weiterem Schulbesuch 1887 das Abitur am Gymnasium Paulinum ablegte. Danach begann er ein Studium der Medizin an der Universität Greifswald. Dort war er Mitglied der schlagenden Studentenverbindung Turnerschaft Cimbria. Da Löns die Studiengebühren nicht aufbringen konnte, wechselte er 1888 nach Göttingen, wo er der Landsmannschaft Verdensia angehörte. 1889 kehrte er auf Wunsch seines Vaters nach Münster zurück, wo er sich in Mathematik und Naturwissenschaften einschrieb. Er verfolgte wissenschaftliche Interessen als Weichtierkundler (Malakologe).

…1892 ging er nach Hannover, wo ein Jahr später seine Karriere als Journalist bei einer Tageszeitung begann. Zunächst arbeitete er beim neu gegründeten „Hannoverschen Anzeiger“ (Vorläufer der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung) des Verlegers August Madsack. Löns entwickelte sich zum leidenschaftlichen und fähigen Journalisten, der sich vom freien Mitarbeiter zum Chefredakteur hocharbeitete. Allerdings war ihm der Journalistenberuf nur Broterwerb, während ihm die Nebentätigkeit der Schriftstellerei Herzenssache war (…)

Rezeption im Nationalsozialismus

Einige der Schriften von Hermann Löns weisen nationalistische Anklänge auf. Deswegen lag es für die Nationalsozialisten nahe, ihn als einen ihrer Vordenker zu vereinnahmen.[1] Und so stellten sie ihn in ihre „germanische Tradition“. Löns „Matrosenlied“[2] wurde schon im Ersten Weltkrieg zur Mobilisierung im Seekrieg gegen England genutzt. Betitelt als in „Engeland-Lied“ wurde es während des Zweiten Weltkriegs propagandistisch für den Angriff auf Großbritannien (siehe auch: Unternehmen Seelöwe und Luftschlacht um England) eingesetzt:

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„Unsre Flagge und die wehet auf dem Maste,
Sie verkündet unsres Reiches Macht,
Denn wir fahren gegen Engeland, Engeland.“

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Als 1934 die (angeblichen) Gebeine von Hermann Löns in Frankreich gefunden wurden, stilisierten die Nationalsozialisten ihn zum Nationalhelden. Das Begräbnis 1935 in der Lüneburger Heide bei Walsrode organisierte die Reichswehr als groß ausgerichtete Veranstaltung. Sie diente gleichzeitig zur Würdigung der Kriegsfreiwilligen, zu denen auch Löns gehörte (…)

Naturschützer

  • Löns-Kritiker Thomas Dupke (siehe Literatur) sieht für Löns‘ Engagement für den Naturschutz keine ökologischen Motive im heutigen Sinne, sondern Vaterlandsliebe. Natur war für ihn Rassenschutz, Kraftressource für das deutsche Volk und Volksgesundheitsbrunnen (…)

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http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_L%C3%B6ns

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Kriegstagebuch eines Desillusionierten

In den 80-er Jahren kam ein neuer Baustein des Mythos hinzu: Sein Kriegstagebuch wurde erstmals veröffentlicht. Trotz seines anfänglichen Hurra-Patriotismus berichtete er hier nicht sehr begeistert über den Kriegsalltag 1914. Sein Enthusiasmus war schnell verflogen, als nur 28 von 120 Männern aus seiner Kompanie einen französischen Angriff überlebten. Der desillusionierte Löns zeichnete ein ungeschminktes Bild vom Krieg. Sein Tagebuch galt bald als wahres „Antikriegsbuch“ und Löns, der Pazifist war geboren. (bik)

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http://www.bikonline.de/histo/loensbrd.html

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Ein Spaziergang (im 15. Jahrhundert von italienisch spaziare, ‚sich räumlich ausbreiten‘, ‚sich ergehen‘ entlehnt) ist das Gehen („Ambulieren“, „Flanieren“) zum Zeitvertreib und zur Erbauung:

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http://de.wikipedia.org/wiki/Spaziergang

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Leuchtturm statt Teelicht

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Bundespräsident Köhler

1. Leuchtturm statt Teelicht
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2. Das Sichere ist nicht so sicher
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Ein Kommentar von Heribert Prantl

Horst Köhlers zweite Amtszeit darf keine Fortsetzung der ersten sein. Die Finanzkrise hat das Land so sehr verändert, dass der alte Präsident ein neuer Präsident wird sein müssen.
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http://www.sueddeutsche.de/,ra1m1/politik/75/469629/text/

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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund°

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https://medienwatch.wordpress.com/deutsche-rebe-schuttelfrost/

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»Indikation zur Operation«

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http://news.web-hh.de/tamm.php

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Auf der Suche nach Herkunft

Herfried Münkler: „Die Deutschen und ihre Mythen“

Von Angela Gutzeit

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(…) „dadurch aus einer Trümmerlandschaft wieder ein blühende Land geworden ist, dass (das) keine schlechte Erzählung ist, die auch ganz gut zur Identität des notorischen Exportweltmeisters passt. Ich sage das jetzt natürlich nicht ohne ironische Distanz, weil – guter Gott! -, da liegt ja auch so viel unappetitliche Selbstfeier drin, aber es ist allemal besser den Mercedes-Stern als das Eiserne Kreuz als Bezugspunkt zu haben.“

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http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/968871/

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Und dann sind auf den Fotos viele Besucher, die mit ihrer Kleidung an die Nazi-Zeit erinnern: Man sieht immer wieder das Eiserne Kreuz, ein militärisches „Ehrenzeichen“, das vor allem von Nazis verwendet wurde und wird.

http://salzburg.orf.at/stories/364106/

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Kommentare:

http://www.youtube.com/watch?v=yI0T2bTHoGE

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?


https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen

Kommentare:

http://blog.rbb-online.de/roller/kontrasteblog/entry/unselige_traditionen_wie_viel_wehrmacht

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klimatisch weiterführende Links:

Eisernes Kreuz in Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32376&rubrik=politik

Internationales Schifffahrts Museum Tamm

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Stalingrad

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Tamm-Tamm.Info = 120 Künstler befragen Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft

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/tamm.php

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Soldatendenkmal

Ärger um Eisernes Kreuz in Polen

5. August 2008

Das Aufstellen eines Eisernen Kreuzes an einem Soldatendenkmal in der Nähe des polnischen Schlachtfeldes Urbanowice sorgt für Ärger. Das Kreuz wurde ohne behördliche Genehmigung von der deutschen Minderheit in Schlesien installiert. Daraufhin ließ der Verwaltungschef des Ortes das Kreuz absägen:

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http://www.welt.de/politik/article2276019/Aerger-um-Eisernes-Kreuz-in-Polen.html

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art Kunstmagazin: Maritimes Museum Tamm

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DER ALTE MANN UND DAS MUSEUM = Ein letzter Abgesang auf ein skandalöses Museum
TAMM tran
art Das Kunstmagazin / Hamburg hat ein neues Museum
Und mit einer Ausstellungsfläche von über 11 000 Quadratmetern ist es sogar, nach dem Museum für Kunst und Gewerbe und der Kunsthalle, das drittgrößte der Stadt. Peter Tamm, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlages, hat in 74 Jahren ein Sammelsurium aus über 36 000 Schiffsmodellen, 1000 Uniformen, 5000 Gemälden, 120 000 Büchern und unzähligen Bildern, Orden und Konstruktionsplänen angehäuft. Seit Ende Juni wird Tamms Reich nun in einem umgebauten Kaispeicher in der Hafencity gefeiert. // Alain Bieber / Foto: Oliver Görnandt / http://www.tranquillium.com /artmagazinmeta-info.de / medienwatch.de : Weiterführender Link = Martin Kippenberger „Ich kann beim besten Wllen kein Hakenkreuz entdecken“Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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http://www.art-magazin.de/szene/8330/maritimes_museum_hamburg_hamburg

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Internationales Maritimes Museum Hamburg
Maßstäbe. Von Größenordnungen und Modellierungen

Intro der Museums-Webseite – Screenshots aus der Animation

[thing-hamburg] 12. August 2008 Maßstäbe. Von Größenordnungen und Modellierungen im Internationalen Maritimen Museum Hamburg Teil 1: Das Intro Der Präsentation des Museums im Internet ist eine kleine Animation wie ein Signet oder Motto vorangestellt.

Zu sehen ist eine schnelle virtuelle Kamerafahrt vom Museum hinauf ins Weltall, in einer senkrechten Perspektive und in Rückwärtsfahrt, die als formale Mittel eines berühmten Kurzfilms viel zitiert sind (etwa in Filmen wie Men in Black, Contact oder den Simpsons). Diese Kamerafahrt sollte 1977 in The Powers of Ten demonstrieren, wie die Größenverhältnisse sich verschieben, wenn man den Abstand zu dem, was man betrachtet, um Zehnerpotenzen steigert. (1) Auch wenn es sich nicht um ein ’wörtliches visuelles Zitat’ handelt, so wird doch im Vergleich deutlich, was als Leitmotiv des Museums gelten kann. Von Felix Axster und Ulrike BergermannOriginalartikel bzw. ergänzende Info hier

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http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

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»TAPFERKEITSMEDAILLE«

Deutsche Soldaten bekommen künftig Ehrenkreuz

Reservisten hatten vergeblich das Eiserne Kreuz der Wehrmacht vorgeschlagen. Deutsche Soldaten bekommen stattdessen für gefährliche Einsätze eine neue Medaille: das „Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit“.

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„In einer „postheroischen Gesellschaft“ könne der Orden durchaus Sinn stiften“ ( + Video)

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583399,00.html

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»Neodadaistische Indikation zur Operation = „Deutsche Kultur, Leitbild Beethoven + Schiller“«

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beethoven op 27

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http://books.google.de/books

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insbesondere Eroica:

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Beethoven war als junger Mann begeisterter Anhänger der Französischen Revolution (1789–1799) und später ein Bewunderer Napoleons, der die Freiheitsideen durch Gesetzgebung und Kriege in ganz Europa verbreitete. Napoleon wurde damals häufig mit dem griechischen Halbgott Prometheus verglichen, der den Göttern das Feuer (also den Verstand) stahl, um die unvollkommenen Menschen damit zu vollenden und zu befreien – er konnte also als ein Held der Aufklärung gelten.

Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde. In seinem Programm zur „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ (1795) forderte Schiller eine Schulbildung in Wissenschaft und Künsten für die gesamte Bevölkerung als Voraussetzung für die Schaffung einer besseren Gesellschaft nach einer erfolgreichen Revolution”

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http://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Beethoven)

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in Ar(e)beit.

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arebeit (mhd., = Mühe, Not die man leidet oder freiwillig auf sich nimmt; auch: arbeit, erebeit, erbeit; lat. labor).

Die Anstrengung des Ritters um Gott, Ehre, Minne und Gut – die „arebeit“ – entsprach der höfischen Forderung nach einer vita activa, Bequemlichkeit, sich verligen (liegen in Untätigkeit), war unvereinbar mit Ritterlichkeit, Ehre, Minne und Gotteswerk.

Thomasin von Zerclaere:

„swer wil ritters ambet pflegen, der muoz mere arbeit legen an sine vuor dan ezzen wol“, „der mac niht ritters ambet pflegen, der niht enwil wan sanfte leben“

Wolfram von Eschenbach:

„swer schildes ambet üeben wil, der muoz durchstrichen lande vil“

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Hartmann von Aue:

„verlegeniu müezekeit ist gote und der werlde leit“.

= > [::] < =

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Wo sich die Bilder überlagern

ELBPHILHARMONIE Wo demnächst elitäre Konzerte spielen, hat der Lagerarbeiter Günter Dörscher in den 60ern Kakao- und Kaffeesäcke zu Tausenden auf Paletten geworfen. Der Hamburger Kaispeicher A, heute Sockel des spektakulären künftigen Konzerthauses, war einst ein Kakaospeicher

VON PETRA SCHELLEN

Damals war dieser Bau der letzte Schrei. Der Höhepunkt moderner Industriearchitektur – asketisch, puristisch, ganz im Geist der 60er Jahre. Dass kurz nach Fertigstellung des Kaispeichers A im Hamburger Hafen die Container aufkamen und Speichergebäude für die Lagerung von Paletten nicht mehr nötig waren – vielleicht hätte man es ahnen können:
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http://www.taz.de/regional/nord/kultur/artikel/?dig=2009%2F06%2F10%2Fa0020&cHash=d5b01bd3db

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ORTSTERMIN: AUF REISEN MIT DEM HAMBURG CONSULAR WOMEN’S CLUB

Die Königinnen der Hanse

Von JOHANN TISCHEWSKI

Das Telefon klingelt. Schon wieder. Es ist wieder die Dame von der Senatskanzlei. Eigentlich ist schon alles abgesprochen: Der Bus soll morgen um halb neun losfahren, ein Platz ist mir zugesagt. Begleitet werden die Damen des Konsularkorps von zwei Damen des Protokolls, die auch meine Ansprechpartnerinnen sind. Und jetzt wieder ein Anruf. Die Frau am anderen Ende der Leitung ist verlegen, druckst herum. Dann rückt sie endlich damit heraus: „Ich wollte nur noch einmal sicherstellen, dass wir uns verstanden haben. Sie schreiben doch keinen Klamauk über unsere Reise oder über die Damen?“ =

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http://www.taz.de/regional/nord/kultur/artikel/?dig=2009%2F06%2F12%2Fa0091&cHash=a8b60c7303

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Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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Heidenachklapp:

Forum Lebendige Jagdkultur e.V. [Walsrode]

T A G U N G S P R O G R A M M

Auszug:

16. Mai 2009 | Dr. Wolfgang Brandes, Stadtarchivar Bad Fallingbostel
Eberjagd und Hasendämmerung
Die Jagd in zwei Erzählungen von Ernst Jünger und Hermann Löns

http://www.forum-lebendige-jagdkultur.de/main.php?page=downloads/programm_tagung_2009_walsrode.pdf

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Wird auch gern in das Heide-Programm gehoben:

Hermann Löns

Der Wehrwolf

1. Die Haidbauern

Im Anfange war es wüst und leer in der Haide. Der Adler führte über Tage das große Wort, und bei Nacht hatte es der Uhu; Bär und Wolf waren Herren im Lande und hatten Macht über jegliches Getier.

Kein Mensch wehrte es ihnen, denn die paar armseligen Wilden, die dort vom Jagen und Fischen lebten, waren froh, wenn sie das Leben hatten und gingen den Untieren liebendgern aus der Kehr.

Da kamen eines Abends andere Menschen zugereist, die blanke Gesichter und gelbes Haar hatten; mit Pferd und Wagen, Kind und Kegel kamen sie an, und mit Hunden und Federvieh:

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1680&kapitel=2&cHash=7189d0c9932#gb_found

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Siegfried Lenz stellt Novelle «Landesbühne» vor

Hamburg – Schriftsteller Siegfried Lenz (83, «Schweigeminute») glaubt, dass Literatur «unterwandernde Wirkung» hat.
«Sie ist eine Einladung an den Leser, seine eigene Situation und Umwelt zu vergleichen. Entweder, er fühlt sich bestätigt – oder er weist für sich selbst dann etwas zurück», sagte der Autor bei der Vorstellung seines neuen Buchs «Landesbühne» am Mittwochabend in Hamburg. Beim «Harbour Front» -Literaturfestival sprach Lenz vor rund 800 Besuchern im Cruise Terminal im Hafen der Hansestadt mit seinem Verleger Günter Berg (Hoffmann und Campe).

In der Schelmen-Novelle, die am 23. September auf den Markt kommt, thematisiert Lenz wie in früheren Werken auch Literatur und Theater.

http://www.mopo.de/2009/20090917/deutschland-welt/kultur/siegfried_lenz_stellt_novelle_landesbuehne_vor.html

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Buchkritik Gerhard Richter

Wider den deutschen Forst

[…] Er verweigert den Aufblick auf den Wald. Das Kronendach des Waldes ist dem Spaziergänger Richter nicht zugänglich. Er bleibt am Boden. Das ist, wenn es um den Wald geht, weniger deutsch, als man bei Richter erwartet hätte. Man muss nur an den Lärchenwald von Zernikow in Brandenburg erinnern, dessen darin angepflanzte Hakenkreuzstruktur man nur von oben mit einem Blick auf das Walddach aus dem Flugzeug erkennen und sehen konnte […]

Gerhard Richter fotografiert den Wald und bleibt dabei am Boden. Denn nur von oben lässt sich eine aus Bäumen gepflanzte Hakenkreuzstruktur erkennen VON CORD RIECHELMANN :

http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/wider-den-deutschen-forst/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | »Fahnenspalier« 2008 | Text + Text-Auswahl, Foto (artmagazin): Oliver Görnandt | Bildmaterial: Jörg Stange, GfoK Kunst-Archiv

Written by medienwatch & metainfo

Juni 6, 2009 at 11:56

Veröffentlicht in

Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ’09 + Indikation zur Operation

with 3 comments

[Testseite°]

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Eigentlich sollte es ein reiner Elbspaziergang samt Kind und Kegel werden: Aber die Wirklichkeit lässt sich nur vor Ort erleben und ist somit voller Überraschungen: Denkwürdige Begegnung(en) und dialektische Sichtachsen incl. »Dritter Strophe«: Großreeder Hermann Ebel (Hansa Treuhand | HSH Nord-Bank) feiert 60 Geburtstag in einem Gebäude an der Elbstrasse Neumühlen: Ein Tag, der 23-05 2009 +++

Das „maritime Eiserne Kreuz“ in der Beflaggung der Reederei +++ Die abgewandelte* »Erste Strophe« als „Dritte Strophe“ (!) (nach Hermann Löns plus „transformative Mixtur“ und Assoziation an das  (NS)-Deutschlandlied* ( 1. Strophe), bedient der Empfangschor (alle Gäste) bereits in der gedruckten Ankündigung mit Geburtstagstorte als Motiv.

*Die Familie und die Freunde Dir zu Ehr versammelt sind von Kroatien bis zur Heide singen dem Geburtstagskind: Vallerie… (Auszug: offizielle Einladungskarte)

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Lied der Deutschen*
Man kann in Deutschland fast alles öffentlich singen. Verboten aber ist zum Beispiel das Horst-Wessel-Lied, es zählt zu den »Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen«. Schon wer die Melodie summt, macht sich strafbar. Das Deutschlandlied dagegen darf jeder mit allen Strophen singen.
Das war kurzzeitig einmal anders. Nach dem Zweiten Weltkrieg verboten die Alliierten das »Lied der Deutschen« für kurze Zeit – die erste Strophe (»Deutschland, Deutschland über alles…«) bildete ja zusammen mit dem Horst-Wessel-Lied die Hymne des Nazi-Staates.
http://www.zeit.de/2006/28/Stimmt-s_P-28

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Zur Freude des Geburtstagskindes (?) Oder dient es wesentlich, den Organisatoren als augenzwinkerndes “Signum Signale” und als “subtile Zeichensetzung” für bestimmte prominente Gäste und Verbindungen ? +++ Mäandern Sie mit:

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Erinnerungen: Ein gediegener Rahmen für eine herausragende Auszeichnung. Im Marinemuseum von Peter Tamm (74) an der Elbchaussee ehrten gestern eine Jury des Wirtschaftsmagazins „Cash“ und 100 Gäste den Hamburger Kaufmann und Reeder Hermann Ebel (53) mit dem Titel „Man of the Year 2002“.

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http://www.abendblatt.de/hamburg/article613717/Hermann-Ebel-ist-Man-of-the-Year.html

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Geburtstagsfeier: Ein toller Tag, der 23. Mai …

Doch heute wählen wir den besten und ersten Heidekapitän … wer mag das sein ?

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Die Geburtstagskarte mit Textgut von Hermann Löns -und wir ahnen es,  lag an jedem reservierten Platz der Gäste:

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Auf der Lüneburger Heide in dem wunderschönen Land

Ging ich auf und ging ich nieder

Allerlei am Weg ich fand …..Valerie Valera ha ha ha

Und Juheirassa Bester Schatz…

Lieber Hermann bis Du ja …

2. Brüder lasst die Gläser klingen

Denn der Muskateller

Wein Wird vom langen Stehen sauer

Ausgetrunken muss er sein Vallerie …

3. Die Familie und die Freunde Dir zu Ehr versammelt sind von Kroatien bis zur Heide singen dem Geburtstagskind: Valerie …

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HA-Gesellschafts-Fotografin fürs Lokale in Weiss: Ge(h)-b-urt-s-tag = „vorne gehts und hinten urts“: Filmausschnitt zum 60 zigsten von Hermann Ebel, Programmablauf: Löns =(°) im Chor: (Ablauf) Der Ehrengast fährt vor: „Gesang der drei Strophen“ von allen Gästen (!), 12:30 Ein Pianist aus Kroatien spielt als Überraschungsgast Liszt am Klavier 13:00 Heide-Hochzeitssuppe, Heidekapitänstest und Überraschung, 14:10 Die Heidschnucke kommt! 14.%0 Es wird wieder musikalisch wenn die Torte kommt, singen wir ein Geburtstagsständchen für die Geburtstagskinder. 15:15 Und nun das Süße. 15:45 Krönung des Heidekapitäns und Ausklang. Parallel-Feier a.d./Elbe = Schlagzeug, Posaune, Tuba, Klarinette etc. Spielen, Sprechen und Zählen auf, konkret: Die vergangenen Bundespräsidenten werden auf der ersten Seite der G-Karte (Theodor Heuss nicht dabei! = weil erst ab 1975 für alle fünf Jahre das Amt des Bundespräsidenten gewählt wird) also ab Karl Carstens 1975, 84, 89, 94, 99, 04 – bis Horst Köhler genannt = BP Horst Köhler wird schon erwartungsvoll als Gewinnerprognostiziert… – sozusagen als erfreuliches Parallel-Ereigniss mitgefeiert…

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Hamburg hat ein neues Seezeichen

Schifffahrtsmuseum Tamm:

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=31914&rubrik=politik

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‘Flagge zeigen!’
— das bedeutet: auf Präsenz bestehen und feste Entschlossenheit signalisieren. Staatsflaggen repräsentieren den ‘Inbegriff des Gemeinwesens’. Für sich ist die Fahne zunächst ein indexikalisches Zeichen, im Fall der Flagge für eine Menge oder Gruppe, ein ‘Insgesamt’; Identifikation von deren Mitgliedern wird mit der Fahne angezeigt und eingefordert.
Das indexikalische Zeichen geht zurück auf reale Bestandteile, Attribute oder Merkmale des angezeigten Inhalts; es steht sodann als Teil fürs Ganze des bezeichneten Gegenstandes… [::]


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Völlig absurd und deshalb äusserst fragwürdig, erscheint der Redaktion, dass eine Flotte mit z.Zt. 83 Containerschiffen, Öl-Tankern etc. und Luxuschartersegelyachten (Sea Cloud,s), als privatwirtschaftliches Unternehmen, unter einem militaristischem Symbol wie das „Eiserne Kreuz“ eines ist, die Weltenmeere beschifft? Da wirkt selbst die stilisierte Doppel-Welle scharf geschliffen und bedrohlich… Die Hamburg-Marketing hat diese Flagge als „Neues Seezeichen“ entworfen, „inspiriert“ durch das sogenannte Marinemuseum des einflussreichen Herrn Tamm?

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Finanzhäuser

Hansa Treuhand leidet unter Schifffahrtskrise

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flashphoto: durch anklicken vergrössern. Containerschiff «Aurora»

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http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1015741/Hansa-Treuhand-leidet-unter-Schifffahrtskrise.html

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http://www.hansatreuhand.de/8.0.html

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In Polen ist das Eiserne Kreuz = NS Symbol verboten

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http://www.welt.de/politik/article2276019/Aerger-um-Eisernes-Kreuz-in-Polen.html

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Assoziation nach so viel Kreuz

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„Da ist der General auf zwei Krückstockbeinen, mit einer Rasierklinge als Herz (”hart wie Kruppstahl”), auf der Brust eine Lederschleife (”zäh wie Leder”)“

Ein herausgeschnittener Text aus einer Tageszeitung darüber geklebt: „Flink wie die Windhunde“

In derr richtigen Reihenfolge: „Flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“

http://hamburger-abendblatt-article.php?url=/ha/1984/xml/19841109xml/habxml841012_6063.xml

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WETTKAMPF IM SPREEWALD

Feuerwehr trat mit Hitler-Zitat auf T-Shirts an

„Flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“: So wünschte sich Adolf Hitler die Jugend. Tolle Eigenschaften, fand die Feuerwehr im brandenburgischen Groß Gaglow und druckte das Zitat auf ihre T-Shirts. Erst interessierte es niemanden – jetzt herrscht große Aufregung:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,554206,00.html.


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(°) Hermann Löns: Schule und Ausbildung

Hermann Löns wurde als erstes von 14 Kindern geboren. Seine Eltern waren der aus Westfalen stammende Gymnasiallehrer Friedrich Löns und Clara Löns, geb. Cramer. Als Hermann ein Jahr alt war, wurde der Vater nach Deutsch Krone versetzt. Dieser Ort liegt am südlichen Ausläufer des riesigen Wald- und Heidegebietes „Tucheler Heide“. Dort wurde Hermann eingeschult und besuchte das Gymnasium. 1884 wurde der Vater nach Münster (Westfalen) versetzt, wo Hermann Löns nach weiterem Schulbesuch 1887 das Abitur am Gymnasium Paulinum ablegte. Danach begann er ein Studium der Medizin an der Universität Greifswald. Dort war er Mitglied der schlagenden Studentenverbindung Turnerschaft Cimbria. Da Löns die Studiengebühren nicht aufbringen konnte, wechselte er 1888 nach Göttingen, wo er der Landsmannschaft Verdensia angehörte. 1889 kehrte er auf Wunsch seines Vaters nach Münster zurück, wo er sich in Mathematik und Naturwissenschaften einschrieb. Er verfolgte wissenschaftliche Interessen als Weichtierkundler (Malakologe).

…1892 ging er nach Hannover, wo ein Jahr später seine Karriere als Journalist bei einer Tageszeitung begann. Zunächst arbeitete er beim neu gegründeten „Hannoverschen Anzeiger“ (Vorläufer der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung) des Verlegers August Madsack. Löns entwickelte sich zum leidenschaftlichen und fähigen Journalisten, der sich vom freien Mitarbeiter zum Chefredakteur hocharbeitete. Allerdings war ihm der Journalistenberuf nur Broterwerb, während ihm die Nebentätigkeit der Schriftstellerei Herzenssache war (…)

Rezeption im Nationalsozialismus

Einige der Schriften von Hermann Löns weisen nationalistische Anklänge auf. Deswegen lag es für die Nationalsozialisten nahe, ihn als einen ihrer Vordenker zu vereinnahmen.[1] Und so stellten sie ihn in ihre „germanische Tradition“. Löns „Matrosenlied“[2] wurde schon im Ersten Weltkrieg zur Mobilisierung im Seekrieg gegen England genutzt. Betitelt als in „Engeland-Lied“ wurde es während des Zweiten Weltkriegs propagandistisch für den Angriff auf Großbritannien (siehe auch: Unternehmen Seelöwe und Luftschlacht um England) eingesetzt:

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„Unsre Flagge und die wehet auf dem Maste,
Sie verkündet unsres Reiches Macht,
Denn wir fahren gegen Engeland, Engeland.“

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Als 1934 die (angeblichen) Gebeine von Hermann Löns in Frankreich gefunden wurden, stilisierten die Nationalsozialisten ihn zum Nationalhelden. Das Begräbnis 1935 in der Lüneburger Heide bei Walsrode organisierte die Reichswehr als groß ausgerichtete Veranstaltung. Sie diente gleichzeitig zur Würdigung der Kriegsfreiwilligen, zu denen auch Löns gehörte (…)

Naturschützer

  • Löns-Kritiker Thomas Dupke (siehe Literatur) sieht für Löns‘ Engagement für den Naturschutz keine ökologischen Motive im heutigen Sinne, sondern Vaterlandsliebe. Natur war für ihn Rassenschutz, Kraftressource für das deutsche Volk und Volksgesundheitsbrunnen (…)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_L%C3%B6ns

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Kriegstagebuch eines Desillusionierten

In den 80-er Jahren kam ein neuer Baustein des Mythos hinzu: Sein Kriegstagebuch wurde erstmals veröffentlicht. Trotz seines anfänglichen Hurra-Patriotismus berichtete er hier nicht sehr begeistert über den Kriegsalltag 1914. Sein Enthusiasmus war schnell verflogen, als nur 28 von 120 Männern aus seiner Kompanie einen französischen Angriff überlebten. Der desillusionierte Löns zeichnete ein ungeschminktes Bild vom Krieg. Sein Tagebuch galt bald als wahres „Antikriegsbuch“ und Löns, der Pazifist war geboren. (bik)

http://www.bikonline.de/histo/loensbrd.html

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Ein Spaziergang (im 15. Jahrhundert von italienisch spaziare, ‚sich räumlich ausbreiten‘, ‚sich ergehen‘ entlehnt) ist das Gehen („Ambulieren“, „Flanieren“) zum Zeitvertreib und zur Erbauung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Spaziergang

 

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Leuchtturm statt Teelicht

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Bundespräsident Köhler

1. Leuchtturm statt Teelicht
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2. Das Sichere ist nicht so sicher
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Ein Kommentar von Heribert Prantl

Horst Köhlers zweite Amtszeit darf keine Fortsetzung der ersten sein. Die Finanzkrise hat das Land so sehr verändert, dass der alte Präsident ein neuer Präsident wird sein müssen.
http://www.sueddeutsche.de/,ra1m1/politik/75/469629/text/

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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund°

https://medienwatch.wordpress.com/deutsche-rebe-schuttelfrost/.

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»Indikation zur Operation«

http://news.web-hh.de/tamm.php

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Auf der Suche nach Herkunft

Herfried Münkler: „Die Deutschen und ihre Mythen“

Von Angela Gutzeit

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(…) „dadurch aus einer Trümmerlandschaft wieder ein blühende Land geworden ist, dass (das) keine schlechte Erzählung ist, die auch ganz gut zur Identität des notorischen Exportweltmeisters passt. Ich sage das jetzt natürlich nicht ohne ironische Distanz, weil – guter Gott! -, da liegt ja auch so viel unappetitliche Selbstfeier drin, aber es ist allemal besser den Mercedes-Stern als das Eiserne Kreuz als Bezugspunkt zu haben.“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/968871/

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Und dann sind auf den Fotos viele Besucher, die mit ihrer Kleidung an die Nazi-Zeit erinnern: Man sieht immer wieder das Eiserne Kreuz, ein militärisches „Ehrenzeichen“, das vor allem von Nazis verwendet wurde und wird.

http://salzburg.orf.at/stories/364106/

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Kommentare:

http://www.youtube.com/watch?v=yI0T2bTHoGE

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?


https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen

Kommentare:

http://blog.rbb-online.de/roller/kontrasteblog/entry/unselige_traditionen_wie_viel_wehrmacht

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klimatisch weiterführende Links:

Eisernes Kreuz in Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32376&rubrik=politik

Internationales Schifffahrts Museum Tamm

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Stalingrad

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Tamm-Tamm.Info = 120 Künstler befragen Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft

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/tamm.php

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Soldatendenkmal

Ärger um Eisernes Kreuz in Polen

5. August 2008

Das Aufstellen eines Eisernen Kreuzes an einem Soldatendenkmal in der Nähe des polnischen Schlachtfeldes Urbanowice sorgt für Ärger. Das Kreuz wurde ohne behördliche Genehmigung von der deutschen Minderheit in Schlesien installiert. Daraufhin ließ der Verwaltungschef des Ortes das Kreuz absägen:

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http://www.welt.de/politik/article2276019/Aerger-um-Eisernes-Kreuz-in-Polen.html

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art Kunstmagazin: Maritimes Museum Tamm

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DER ALTE MANN UND DAS MUSEUM = Ein letzter Abgesang auf ein skandalöses Museum
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art Das Kunstmagazin / Hamburg hat ein neues Museum

 

Und mit einer Ausstellungsfläche von über 11 000 Quadratmetern ist es sogar, nach dem Museum für Kunst und Gewerbe und der Kunsthalle, das drittgrößte der Stadt. Peter Tamm, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlages, hat in 74 Jahren ein Sammelsurium aus über 36 000 Schiffsmodellen, 1000 Uniformen, 5000 Gemälden, 120 000 Büchern und unzähligen Bildern, Orden und Konstruktionsplänen angehäuft. Seit Ende Juni wird Tamms Reich nun in einem umgebauten Kaispeicher in der Hafencity gefeiert. // Alain Bieber / Foto: Oliver Görnandt / http://www.tranquillium.com /artmagazinmeta-info.de / medienwatch.de : Weiterführender Link = Martin Kippenberger „Ich kann beim besten Wllen kein Hakenkreuz entdecken“

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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http://www.art-magazin.de/szene/8330/maritimes_museum_hamburg_hamburg

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Internationales Maritimes Museum Hamburg Druckversion
Maßstäbe. Von Größenordnungen und Modellierungen

Intro der Museums-Webseite – Screenshots aus der Animation

[thing-hamburg] 12. August 2008 Maßstäbe. Von Größenordnungen und Modellierungen im Internationalen Maritimen Museum Hamburg Teil 1: Das Intro Der Präsentation des Museums im Internet ist eine kleine Animation wie ein Signet oder Motto vorangestellt.

Zu sehen ist eine schnelle virtuelle Kamerafahrt vom Museum hinauf ins Weltall, in einer senkrechten Perspektive und in Rückwärtsfahrt, die als formale Mittel eines berühmten Kurzfilms viel zitiert sind (etwa in Filmen wie Men in Black, Contact oder den Simpsons). Diese Kamerafahrt sollte 1977 in The Powers of Ten demonstrieren, wie die Größenverhältnisse sich verschieben, wenn man den Abstand zu dem, was man betrachtet, um Zehnerpotenzen steigert. (1) Auch wenn es sich nicht um ein ’wörtliches visuelles Zitat’ handelt, so wird doch im Vergleich deutlich, was als Leitmotiv des Museums gelten kann. Von Felix Axster und Ulrike BergermannOriginalartikel bzw. ergänzende Info hier

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http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

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»TAPFERKEITSMEDAILLE«

Deutsche Soldaten bekommen künftig Ehrenkreuz

Reservisten hatten vergeblich das Eiserne Kreuz der Wehrmacht vorgeschlagen. Deutsche Soldaten bekommen stattdessen für gefährliche Einsätze eine neue Medaille: das „Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit“.

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„In einer „postheroischen Gesellschaft“ könne der Orden durchaus Sinn stiften“ ( + Video)

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583399,00.html

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»Neodadaistische Indikation zur Operation = „Deutsche Kultur, Leitbild Beethoven + Schiller“«

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beethoven op 27

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http://books.google.de/books

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insbesondere Eroica:

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Beethoven war als junger Mann begeisterter Anhänger der Französischen Revolution (1789–1799) und später ein Bewunderer Napoleons, der die Freiheitsideen durch Gesetzgebung und Kriege in ganz Europa verbreitete. Napoleon wurde damals häufig mit dem griechischen Halbgott Prometheus verglichen, der den Göttern das Feuer (also den Verstand) stahl, um die unvollkommenen Menschen damit zu vollenden und zu befreien – er konnte also als ein Held der Aufklärung gelten.

Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde. In seinem Programm zur „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ (1795) forderte Schiller eine Schulbildung in Wissenschaft und Künsten für die gesamte Bevölkerung als Voraussetzung für die Schaffung einer besseren Gesellschaft nach einer erfolgreichen Revolution”

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http://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Beethoven)

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in Ar(e)beit.

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arebeit (mhd., = Mühe, Not die man leidet oder freiwillig auf sich nimmt; auch: arbeit, erebeit, erbeit; lat. labor).

Die Anstrengung des Ritters um Gott, Ehre, Minne und Gut – die „arebeit“ – entsprach der höfischen Forderung nach einer vita activa, Bequemlichkeit, sich verligen (liegen in Untätigkeit), war unvereinbar mit Ritterlichkeit, Ehre, Minne und Gotteswerk.

Thomasin von Zerclaere:

„swer wil ritters ambet pflegen, der muoz mere arbeit legen an sine vuor dan ezzen wol“, „der mac niht ritters ambet pflegen, der niht enwil wan sanfte leben“

Wolfram von Eschenbach:

„swer schildes ambet üeben wil, der muoz durchstrichen lande vil“

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Hartmann von Aue:

„verlegeniu müezekeit ist gote und der werlde leit“.

= > [::] < =

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Wo sich die Bilder überlagern

ELBPHILHARMONIE Wo demnächst elitäre Konzerte spielen, hat der Lagerarbeiter Günter Dörscher in den 60ern Kakao- und Kaffeesäcke zu Tausenden auf Paletten geworfen. Der Hamburger Kaispeicher A, heute Sockel des spektakulären künftigen Konzerthauses, war einst ein Kakaospeicher

VON PETRA SCHELLEN

Damals war dieser Bau der letzte Schrei. Der Höhepunkt moderner Industriearchitektur – asketisch, puristisch, ganz im Geist der 60er Jahre. Dass kurz nach Fertigstellung des Kaispeichers A im Hamburger Hafen die Container aufkamen und Speichergebäude für die Lagerung von Paletten nicht mehr nötig waren – vielleicht hätte man es ahnen können:
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http://www.taz.de/regional/nord/kultur/artikel/?dig=2009%2F06%2F10%2Fa0020&cHash=d5b01bd3db

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Mai 24, 2009 at 10:47

Recherche | Wirtschaft | Politik | Kultur & Projekte (operativer) Kunst | etc.pp

with 5 comments

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.Johann Wolfgang von Goethe

Ein teuflisches Projekt

Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft

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Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

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GASTRONOMIE | 11.12.1972 / 2011
Kaviar für (Dr)alle
Französische Feinschmecker mokierten sich über ein linkes Lokal in Paris, in dem die Gäste den Preis des Verzehrten selbst bestimmen.

[..] Die Beziehung zwischen dem Geld, dem Gast und seinem Menü erläutert er auf der hektographierten Speisekarte. Darauf empfiehlt er einen Basis-Preis von acht Franc (Menü plus Wein) für jeden, der weniger als 1100 Franc, etwas mehr als den französischen Mindestlohn, verdient und fügt auch gleich hinzu: „Aber das Prinzip ist, daß jeder seine Mahlzeit im Verhältnis zu seinem Einkommen bezahlt.“ [..]

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Monty-Python-Sketch „Fußballspiel der Philosophen“

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Hirnforscher

„Schule produziert lustlose Pflichterfüller“

Interview | Karin Riss, 15. April 2012 18:20 (Entschleunigtes Lehren)
Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen
Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther

TEXT + VIDEO Hier

[::] Nächste Bertelsmannstudie kommt bestimmt! Da wird im Text der B-Faktor sichtbar. Was dann letztlich von den Vorstellungen Hüthers tatsächlich umgesetzt würde steht auf einem ganz anderen B-Blatt. Es gilt ersteinmal die „Poolposition“ weiter auszubauen… Da gibt es Stiftungsgemäß viel abzusahnen die Mittel für die Bildung können über diesen argumentativen Vorstoß drastisch gekürzt werden?:
Gerald Hüther: „Es hat ja noch gar keiner unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerechnet, was das später einmal alles kostet, wenn ein einzelner, mutlos gewordener Mathematiklehrer es fertigbringt, jedes Jahr zwanzig Schülern die Lust an Mathe zu versauen“ etc.pp(p)

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Die Welt: Staaten im Würgegriff von Finanzmafia und Politik
https://medienwatch.wordpress.com/2011/06/02/die-welt-staaten-im-wurgegriff-von-finanzmafia-und-politik/

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BLAUzimmer Buchvorstellung: Valeska Gert (1892-1978) von Wolfgang Müller

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RAPID RABBIT – BESCHLEUNIGTE BILDWELTEN

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Rüstungsfirmen:

Waffen bauen, Sprache säubern

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„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.“ (Karl-Theodor zu Guttenberg bei seiner
Abtrittsrede, 2011)
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„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.“ (Star Trek 2 – Der Zorn des Khan, 1982)

vergl. Hoax Hier

Guttenberg etc.: Geistiges Eigentum zur freien Verfügung

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Ai Weiwei (Verhaftungswelle in China)

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https://medienwatch.wordpress.com/2010/12/07/annan-rettet-assange-oder/

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meta-memo

Rechen-Demagoge Strauß: Geldscheine F. J. Strauß Staatsverschuldung: 35 Milliarden 1979 „Höchster Berg Deutschlands – weitergerechnet:  da wo keine Flugzeuge mehr fliegen“…

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“ =>[::]<=

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„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden!“

Sören Aabye Kierkegaard

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Last-Limbus: „Die Geschichte verlappt sich“

Rede von Franz Josef Strauß: Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen 1974

MEMO Franz J. Strauß

(…) Der zweite Komplex, der die Öffentlichkeit natürlich stark in Anspruch nimmt, ist nicht einmal so sehr die Inflation als die Angst vor der Arbeitslosigkeit, vor einer allgemeinen Wirtschaftskrise, dann, wenn man dahinter die Inflation sieht – natürlich die beiden sind ja irgendwie kausal miteinander verbunden -, und dann spielt wahrscheinlich auch eine wachsende Rolle, die dem einzelnen noch nicht genug ins Bewußtsein gedrungen ist, die unaufhaltsame Zerrüttung der Staatsfinanzen. Die Zahl 60 Milliarden stimmt schon nicht mehr. Gestern sprach man in Bonn schon von 70 Milliarden im Zusammenhang mit der Sanierung der Rentenversicherungsträger, mit der Sanierung der öffentlich-rechtlichen Krankenkassen, mit der Sanierung der Nürnberger Bundesanstalt, die ja natürlich ihre Mittel dafür ausgegeben hat, daß eine Lehrerin Computerrechnerin werden kann, um dann später wieder Mittelschullehrer zu werden, um vielleicht auf Fußballtorwart umsteigen zu können. Das ist natürlich jetzt übertrieben dargestellt. Wir haben also hier -auch wir selber – die Dinge überzogen. Wir müssen jetzt demgegenüber als die Partei der Solidarität, der Seriosität und der Wirklichkeitsnähe dastehen. Das kommt viel mehr an, als wenn wir jetzt nur sagen: Vermögensbildung und da diese Reform und dort jene Reform usw. Da sitzen wir im falschen Dampfer, der Dampfer ist weg. Wir haben uns ja weitgehend also wieder aus dem Dampfer herausbegeben, aber wie ich gestern festgestellt habe, noch nicht ganz.
Zur Taktik jetzt: Nur anklagen und warnen, aber keine konkreten Rezepte etwa nennen. Da bleibt uns auch der Blödsinn erspart, wie wir ihn mit den 3 Milliarden erlebt haben. Der Kohl hat recht. 3 Milliarden sind zu wenig. Der Stoltenberg hat auch recht, 3 Milliarden sind zu viel. Nicht einmal, ob wir es an einem Punkt ansetzen, sondern es ist überhaupt jetzt alles falsch, was man tut. Wir haben eine Situation herbeigeführt, wo jedes Rezept, je nachdem, auf welche Wirkung hin man es untersucht, einfach falsch ist. (…)

(…) Für uns heißt die Summe, dieses Europa kann nicht gesund werden, wenn die Bundesrepublik nicht wieder wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch, militärisch ein Stabilitätsfaktor erster Ordnung wird. Wenn das von der Bundesrepublik wieder ausgeht. Das kann aber nur ausgehen, da bin ich jetzt wirklich am Ende, wenn die Krise so stark wird, daß aus der Krise ein heilsamer Schock erwächst und damit die Bereitschaft, die Konsequenzen aus dieser Zeit auch tatsächlich auf sich zu nehmen. Sonst läuft sich jeder Kanzlerkandidat tot. Und darum hat es auch gar keinen Sinn, wenn wir jetzt in den nächsten Monaten uns überlegen, wer ist am telegensten, wer wirkt am besten, wer hat nach der Umfrage von Wickert, Infas oder wie die da alle heißen, die meisten Chancen. Es ist alles belanglos oder cura posterior, zuerst müssen wir wissen, was machen wir, wenn wir hinkommen, mit diesem Staat. Und das nächste ist dann, wer ist geeignet, diese Maßnahmen glaubhaft an die Spitze einer aktionsfähigen Regierungs- und Parlamentsgruppe dann auch tatsächlich durchzuführen (…) zitiert aus Bernt Engelmann. Das neue Schwarzbuch: Franz Josef Strauß. Köln 1980

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Rede von Franz Strauß auf der Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen am 18./19.November 1974 (ehemaliger Minister und Ministerpräsident Bayerns)

http://www.gavagai.de/zitat/politik/HHC72R.htm

Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974 =>[::]<=

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Achtung Kostenfalle:
Vorkasse beim Arzt und in der Apotheke sind riskant.
Ab 1. Januar gelten beim Arzt, und in der Apotheke andere Regeln: Statt Sachleistung kann jetzt beim Arzt direkt auf Rechnung bezahlt und in der Apotheke kann ein wirkstoffgleiches Medikament gegen Zahlung der Mehrkosten gewählt werden. Doch Vorsicht: Die vermeintliche Wahlfreiheit, kann schnell zur riskanten Kostenfalle werden. Über 600.- EUR kann dann der Besuch beim Radiologen kosten. Immerhin noch rund 250.- EUR sind es dann im Schnitt beim Internisten. Und wie im Spielcasino geht’s in der Apotheke zu. Auf bis zu 90 Prozent des Arzneimittelpreises bleiben die Patient/innen sitzen. Was die Krankenkasse wirklich beim gewählten Medikament erstattet, weiß nicht einmal der Apotheker. Weiterlesen: Vorkasse beim Arzt PDF Flyer-Kostenfalle-Vorkasse

https://medienwatch.wordpress.com/ver-di-vorkasse-beim-arzt-achtung-kostenfalle/

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„Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern und 2. das Menschengemässe aufbauen“ Joseph Beuys 1985 | Foto/Objekt; gfok,jst,gfg. => [::]

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Lesetage ohne Vattenfall

UMWELTSCHUTZ Umweltaktivisten und Pädagogen rufen zu Alternativ-Veranstaltungen auf, um den AKW-Betreiber als Sponsor zu vertreiben. ELENA OCHOA  21.12.2010
[…] „Ebenso wie es saubere Alternativen zum dreckigen Stromanbieter Vattenfall gibt, wollen wir eine Alternative zu deren Greenwashing bieten“, sagt Hans-Peter Weymar von den „Unternehmern gegen Atomkraft“ […] mehr

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Gun Collection versus Rüstungsproduktion

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Thalia Theater protestiert mit Jelinek-Aufführung

Aktion gegen die Sparpolitik des Senats

Hamburg. Nach den umstrittenen Kürzungen in der Hamburger Kulturpolitik zeigt das Thalia Theater eine überarbeitete Version von Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns“:
http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=1836838

„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek

Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?

Thalia Theater in Koproduktion mit Schauspiel Köln.

Uraufführung am 2. Oktober 2009 im Thalia Theater

http://www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/die-kontrakte-des-kaufmanns-1/

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Kulturszene Hamburg: Kampfansage + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2010/09/24/kulturszene-hamburg-kampfansage/

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< DIE AMEISE DER KUNST >

Unterhaltungspark des Underground

Musik-Film-Collage von Peter Sempel im Kunstverein Hamburg

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Betr.: »Thesen des Thilo S.«

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Zum Tod von Bärbel Bohley

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Sehr geehrter Herr Ahlhaus,
wir nutzen die Gelegenheit Sie über Abgeordnetenwatch zu kontaktieren, um vielleicht doch noch eine sachliche, inhaltliche Stellungnahme von Ihnen zum Thema „Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm“ zu erhalten.

Wie Sie sich sicher erinnern, haben wir nach einigen ergebnislosen schriftlichen und fernmündlichen Versuchen, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, am Morgen des 9. Septembers 2005 den direkten Weg ins Ludwig-Erhard-Haus 74 gesucht, um Ihnen die Publikation mit dem Titel „Tamm-Tamm, eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum“ zu übergeben und möglicherweise mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

Nach Ihrer Reaktion auf unseren unangemeldeten Besuch möchten wir nicht noch einmal versuchen ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Zu Ihrer Erinnerung: Ohne Erwiderung unserer Begrüßungsgesten haben Sie uns beschämend und lautstark des Hauses verwiesen, uns Terrorisierung vorgeworfen, die Polizei angedroht und Hausverbot erteilt. Ihr Ton und ihre Lautstärke waren uns mehr als fremd, unangenehm und mit unseren demokratischen Wertvorstellungen unvereinbar. Diese Form der Kommunikation hätten wir von ihnen als gewählten Vertreter der Hamburger Bürgerinnen nicht erwartet und überfordert unsere soziale Kompetenz.

Im Rahmen der Aktion „Künstler informieren Politiker“ hatten wir als Ihre Patinnen die Aufgabe übernommen, Sie persönlich über die Hintergründe zum geplanten Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm zu informieren. Aus diesem Grund haben wir Ihnen nach diesem unsäglichen Erlebnis die Informationsbroschüre „Tamm-Tamm- Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm Museum“ dann in den Briefkasten gesteckt. Wir hoffen, dass Sie diese erhalten haben:  mehr

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Tom Waits – „God’s Away On Business“

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Medienwatch | Memo

SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart. John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos: „Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html

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https://medienwatch.wordpress.com/category/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat-rekord-neuverschuldung/

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Schwarz-Grün

Harter Hund muss Kreide fressen

Ole von Beusts Möchtegern-Nachfolger Christoph Ahlhaus muss den politischen Spagat üben. Er muss die jetzt wieder erstarkenden konservativen Kräfte in seiner Partei befrieden und zugleich den grünen Koalitionspartner mit liberalen Wurzeln locken. VON SVEN-MICHAEL VEIT | 19.07.2010 mehr

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Philosophie des Hauses

Künftige „First Lady“ organisiert und vernetzt reiche Privatkunden und organisiert deren Investitionen zur Maximierung des Mehrwerts bei luxuriösen Appartements, exquisiten Immobilien und  Bauvorhaben. Der Ehegatte Christoph Ahlhaus wird samt seiner Position, als „kapitale Monstranz“ in der Presseerklärung von Dahler & Company mit vorgetragen. Oh oh! Nachtigall, ick hör dir trapsen? Schon im Anflug ein imaginierter Interessenkonflikt? Was haben die Hamburger BürgerInnen davon? Hier wird ausschliesslich eine bestimmte reiche Klientel bedient. Und das Sahnehäubchen ab „First Lady“?, ein bisschen „Benefits Cosmetic“, als „Social Attitude“ in zelebrierter Bürgernähe? Achtung!!! spekulative Satire oder Wirklichkeit? „Spenden bei Bedarf aus reichen Kassen um erfolgreich Volksbegehren mit plakativer Effizienz zu Fall zu bringen“? Panorama lässt grüßen? Aber der Rücktritt von Ole Beust hat ja nichts damit zu tun wie er versichert?! Berücksichtigt der geneigte Leser die Medien-Beiträge zum Spielkasino, wäre es durchaus ein mögliches Szenario… Oh oh! und dann auch noch die ganze operative Kreide -da gibs bald kein Weiss auf Rügen mehr… Jörg Stange, gfok | 19.07.2010

„Franchise-Expansions-Gemälde“: »Kreidefelsen auf Rügen«, Caspar David Friedrich 1818

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Betr.: Synergien | Ahlhaus | Der Mann ist wie er ist

[..] Bislang hat er sich vor allem als harter Innenpolitiker einen Namen gemacht. Dabei kam Ahlhaus eher durch Zufall in dieses Politikfeld Eigentlich wollte er Stadtentwicklung machen – aber der Posten in der Fraktion war besetzt. Dafür brauchte man dringend jemanden für die Innenpolitik: Komma + Punkt =
http://www.mopo.de/2010/20100719/hamburg/politik/christoph_ahlhaus_unser_neuer_buergermeister.html

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Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company

Industrie, Bau & Immobilien

Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH
Hamburg, 15. Januar 2009 – Simone Ahlhaus sorgt in Zukunft für das Wachstum des Netzwerks der Dahler & Company GmbH, das aus 30 Franchisepartnern und eigenen Büros an 17 Orten, z. B. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Salzburg, auf Sylt und Föhr sowie am Tegernsee besteht mehr | Foto: „Korrektur der Nationalfarben -gemessen an der Vermögensverteilung“ Hommage à KP Brehmer  jst | gfok

http://www.dahlercompany.de/de/index.htm

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…“Sie wird neben ihrem Mann die Stadt repräsentieren – ob beim Matthiae-Mahl, beim Presseball oder auf Empfängen. Simone Ahlhaus macht auf jeden Fall eine gute Figur“
mopo mehr?

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Dahler & Company auf Wachstumskurs

Makler hält an Konzentration auf luxuriöse Wohnimmobilien fest
[..] Geschäftsführer der Dahler & Company Group sind Björn Dahler und Verleger-Spross und Gesellschafter John Jahr jr.  Marco Polo Tower in der Hafencity, eine Kooperation mit der Hochtief-Projektentwicklung [..] 01.12.08
http://www.welt.de/welt_print/article2808416/Dahler-amp-Company-auf-Wachstumskurs.html

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„Die Marktsituation ist wunderbar“

Moralität der Absahner

Zitat: Makler Eilers von Dahler & Company: „Inflation trifft ohnehin vor allem Menschen mit kleinem Einkommen“ Hamburg boomt! Die 500.000.000,- € die ab Herbst eingespart werden müssen, sollen allerdings die „Verlierer“ im großen Finanz- und Bereicherungs-Poker zahlen? Hamburger Millionäre ventilieren in Hamburg ja – laut Rechnungshof mangels Überfrüfung, quasi steuerfrei. = Bundesrechnungshof klagt an: Finanzämter schonen Millionäre. jst mehr

Juni 08 Magazin: Klönschnack

 

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„Reiche sammeln für das Matthiae-Mahl“

Am 27.02.09 fand im Hamburger Rathaus das Matthiae-Mahl, das älteste Festbankett der Welt statt. Dieses jährlich stattfindende Mahl, zu dem ca. 400 wohlhabende Gäste eingeladen werden, kostet EUR 120.000,-, wie die LINKE durch eine Anfrage erfahren hat. Trotz der Wirtschaftskrise ist der Senat nicht bereit, auf dieses Mahl zu verzichten. Stattdessen hat er verkündet, dass dies doch nur 6 Cent pro Hamburger Bürger und Bürgerin seien. Der Senat und die Gäste sind an einer Abschaffung ihrer Privilegien zur Unterstützung der sozial Benachteiligten nicht bereit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, sammelten wohlhabende Hamburger für den Erhalt des Matthiae-Mahls. Mit Sprüchen wie „Haben Sie ein Herz für Reiche“ oder „Wir tun doch was! Was soll der Neid? Ein leerer Magen regiert nicht gern“ zogen Sie durch Hamburgs City. Konfrontiert von einem Mitglied der LINKEN wurde die reiche Gesellschaft Hamburgs (stehenden Griffes) vorgeführt…

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Maiansingen in Heidelberg – bald auch in Hamburg?

Vorsitzender der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maiansingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“ Burschenschaftler nutzten diese Tradition:
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204

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Weitere Beiträge zum Thema: Bitte diese Seite besuchen. Danke.

Ahlhaus: Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde

https://medienwatch.wordpress.com/2010/07/22/ahlhaus-philosophie-des-hauses-franchise-expansions-gemalde/

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Kunst ist kein Marketing-Hit + mehr

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SPIEGEL-Gespräch | 09.08.2010

„In dieser Gesellschaft brodelt es“

Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie mehr

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Sparen – aber richtig: Beim Militär beginnen!

[…] In den Visionen der biblischen Heilsprophetie erscheint Gott als kommender Weltrichter, der die Völker zu endgültiger Abrüstung anweist: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des Herrn Zebaoth (der Heerscharen) hat es geredet.“

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And He will judge between the nations, And will render decisions for many peoples; And they will hammer their swords into plowshares and their spears into pruning hooks. Nation will not lift up sword against nation, And never again will they learn war. Isaiah 2:4 New American Standard Bible

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Großbritannien

Vize-Premier Clegg erklärt Irak-Invasion für „illegal“

„Vielleicht wird das ehrenwerte Mitglied des Unterhauses eines Tages seine Rolle erläutern bei der verheerendsten Entscheidung überhaupt: der illegalen Invasion im Irak.“

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Die Welt | mehr

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Bertelsmannstiftung liefert die Vorlagen für Privatisierung + weltweite Militäreinsätze der EU etc.

Bertelsmann

Kritik
Die Internetseite (Link unten) ist eine kompakte Online-Broschüre (PDF 112 Seiten), welche die Eingriffe der Bertelsmann-Stiftung und des Bertelsmann-Konzerns in die Umstrukturierung der öffentlichen Dienste und damit auch in unseren Lebensalltag beschreibt. Die einzelnen Kapitel ermöglichen einen schnellen Blick auf die verschiedenen Projektfelder von Bertelsmann, mit dem Anliegen, Hintergründe, Strategien und Folgen der sozialen Angriffe seit Anfang der 90er Jahre deutlich werden zu lassen.

[..] „Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der mächtigsten Denkfabriken im Lande und als solche Leitakteur für ähnlich operierende Berater und Stiftungen. Sie greift aktiv in die Politik auf allen Ebenen von Regierungspolitik bis zur Kommune und zu Netzwerken von Einzeleinrichtungen ein. Dabei versucht sie, wesentliche Bereiche der Gesellschaft betriebswirtschaftlichen Modellen und Motivationstechniken zu unterwerfen.
Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von undemokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein.“ [..]

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsatze-der-eu/

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3Sat | BRD = Bertelsmann Republik Deutschland
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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + mehr
https://medienwatch.wordpress.com/ist-die-bertelsmann-stiftung-gemeinnutzig-bertelsmann-steht-fur-privatisierung-etc/

Broschüre gegen Ökonomisierung und Bertelsmann
https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/23/broschure-gegen-okonomisierung-und-bertelsmann/

Prof. Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt
https://medienwatch.wordpress.com/burgergesellschaft-als-bertelsmann-projekt/

Laboratorium | 16.06.2006 | Rudolph Bauer

Die Tonangeber
Die Bertelsmann-Stiftung macht sich stark für neoliberale Reformen in Städten und Regionen. Ihr großes personelles und mediales Netzwerk ist dabei von Nutzen:
http://www.freitag.de/2006/24/06240501.php

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ARD Sportschau transportiert über inszenierten Singsang, instrumentalisierter 10-12 jähriger Kinder, „nationalistische Kakophonie“ zur WM: „Steht auf wenn ihr Deutsche seid -steht auf wenn ihr Deutschland seid“

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Evelyn Haake «Briefe von Carmen»

Mietvertrag mit tödlicher Nebenwirkung?

Zum tragischen Tod einer Dramaturgin der Hamburger Kammerspiele

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.Add Real Post = Carmen am Grindel + The Fugs – Nothing + Allen Ginsberg

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US-Ölkatastrophe: nur ein Kollateralschaden des Neoliberalismus

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LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!
Die Nächte in Gold! + Die goldenen Nächte! + Die Nächte in GOLD!
LES NUITS EN OR!  ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!

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Kunstkrimi: Die Sammlung Carl Vogel wird ins Aus geschlachtet

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„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen
und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen uns nicht mit einem Faustschlag auf
den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch… Solche Bücher, die uns
glücklich machen, könnten wir uns zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber
die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der
Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die
Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Franz Kafka

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Reisender Stillstand: Zimmer(s)trassen + Mehr
Die Welt auf zehn Quadratmetern | Ich finde dich Rabenliebe
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Bienenzucht in Qumran: Es gibt keinen Ameisenzoo + Mehr
Treffpunkt Toronto G8 & 20 ID „Verhaften sie die üblichen Verdächtigen“
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Hamburg: Schritte zur Museumsentwicklung | Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

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Bundesregierung: Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe: «Sponsorenlauf» „Kinder laufen im Kreis“ für Spenden weil der Schule die Mittel fehlen.

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Die vogelfreie Software

Kategorie: ARBEIT

01.05.2010 | Erstellt um 06:00 Uhr

Der Tag der Arbeit dient als Anlass, um über einen der grundlegenden Widersprüche unserer Zeit nachzudenken. Im „Maschinenraum“ des Informationszeitalters ginge ohne freie und Open-Source-Software gar nichts mehr. Während Google & Co. mit freier Software beste Geschäfte machen, fehlt es den Open-Source-Programmierern an politischer Organisation und Macht. Ein Essay von Armin Medosch:

http://futurezone.orf.at/stories/1646111/

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Metropolitanräume – eine Strategie auf dem Weg zur «Weltregierung»

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B-2 Sp(i)rit

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Expo Schanghai 2010

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Gebastelte Gebilde und gebildetes Gebastel

Westwerk: «Die silberne Stadt«

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Klaus Staeck im Interview/Gespräch mit dem Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange für „Spuren in Kunst und Gesellschaft“ (Film/Fotos: Udo Herzog)

Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89» + «60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Gropius-Bau (°)

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Tödliche Doris: “Da ist nichts gewachsen” – in Wolfsburg°

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.FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert: »Vom Ursprung der Welten«

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Peter Lohmeyer im Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

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Fatih Akin im Gängeviertel

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Fotos: Jörg Stange, gfok

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Transfer: T-T(akt) Duchamp und die Folgen

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„Der andere Alchemiebegriff“

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Arkadien II: »Der etwas andere Spaziergang«

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Der eigentliche Palast ist der Kopf des Menschen. Joseph Beuys

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Angst in Peru = Diskussion Regisseurin Claudia Llosa zeigt uns die Auswirkungen der bedrückenden Vergangenheit von Peru

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„Der wahre Bankier ist Anarchist“

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Paris 18.02 2009, LEAP/E2020 Prognose(n) :

+++ Die Welt tritt in die Dekantierungsphase der umfassenden weltweiten Krise ein. Die öffentliche Ordnung zerfällt +++

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1 Jahr Bankenpleite, 15 Jahre weltweite Wirtschaftskrise, 46 Jahre Rat der Wirtschaftsweisen –

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Reisender Stillstand: Zimmerstrassen

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KunstHasserStammtisch der Noroomgallery: Vortrag von Bazon Brock im Panoptikum

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Kleine Verschwörungstheorie: Von Grippen und anderen Viren° = Video US Kongressabgeordneter Dr. Ron Paul klärt auf

Eine Betrachtung zur Schweineverunglimpfung: Kleine surreale Verschwörungstheorie zur hyperrealen Hybris

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Die Theorie von einer Verschwörung ist keine Verschwörung

Es leitet sich die Frage ab, ob hier eine gigantisch lanzierte PR Kampagne in rezeptiv-operativ “multipler Indikation”, die eigentliche Injektion ist: Mit Angst & Schrecken, als probates Transportmittel, zur Gewinnmaximierung, mit einem pharmalogistischen unsichtbaren Reklame-Hyp einerseits Profit zu machen, andererseits in politischer Verschränkung – in Doppelbesetzung, mit dem kompatiblen Sprachrohr WHO eine opportune Stimmung zu erzeugen. Um parallel milliardenschwere Gewinne einzufahren. Geld und Macht zu sichern etc.: Der Markt ist unten, Tamiflu liegt auf Halde – der Virus unbekannter Herkunft, ist in Wahrheit resistent gegen Tamiflu, die Werbetrommel funktioniert trotzdem weltweit? Alles ist möglich: Die hochbezahlte Wissenschaft, weiss nicht ob das Virus tatsächlich vom Schwein ausgeht – oder aus ethischen Gesichtspunkten betrachtet aus “Schweinelaboratorien” entwichen ist. „Biologische Kampfstoffe“ sind geächtet laut Genfer Konvention: Die Medien, ergehen sich, im Reißverschlussverfahren in ein kollektives “investigatives Abtauchen” und bedienen ungeachtet von Zweifeln, den Mainstream-Container der Agenturen: Das wird bezahlt:

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Medienwatch hatte Besuch von Medienbeobachtung

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Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + Militarisierung

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Mappenwerk im Bleimantel: »Schreibtischtäter« 1989/92 = Erinnerung an Heinz Richheimer 1920-1993

[Durch klicken auf das Mappenwerk werden die eingelegten Seiten sichtbar: Dann auf die jeweilige Seite klicken um die nächste Seite zu lesen]

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[meta-info.de] Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Tom Curley erklärte aktuell, dass die Bush-Regierung mit ihrem Militärapparat eine globale Propagandamaschine etabliert habe mit einem Budget von 4,7 Milliarden $ und 27.000 Mitarbeitern. Seine Agentur sei von hohen Militärs bedroht worden: man würde AP vernichten, wenn man dort an den journalistischen Grundsätzen festhalten würde. Journalisten, die versuchten, wahrheitsgemäss über Irak und Afghanistan zu berichten, seien schweren Repressionen unterworfen worden.

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Der Philosoph von Eduard Manet:

Radierungen in der Hamburger Kunsthalle

[Text+Fotos Jörg Stange]

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Galerie der Gegenwart | Hamburger Kunsthalle

Man Son 1969. Vom Schrecken der Situation

30. Januar bis 26. April 2009

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Gunnar F. Gerlach

1969: Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes

Ein Versuch über Erfindung und Realität von Mythen und Missverständnissen in Pop, Kultur und Politik zwischen Hoffnung und Horror

„Man beginnt allmählich einzusehen, daß zur künstlerischen Vollendung einer Mordtat doch etwas mehr gehört als zwei Dummköpfe, einer, der tötet, und einer, der getötet wird, ein Messer, eine Brieftasche und eine dunkle Gasse. Formgebung, meine Herren, Sinn für Gruppierung und Beleuchtung, poetisches Empfinden und Zartgefühl werden heute zu einer solchen Tat verlangt.“

Thomas De Quincey [1827/1854] „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“. Bereits das Aufschreiben des von Legenden umwobenen Jahres 1969

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gleicht mittlerweile der Erwähnung eines Mythos aus bedeutender Zeit zwischen Schauen und Schaudern: befangen in emotionalen Zwillingspaaren von „Euphorie und Exzess“, „Pop und Politik“, „Aufbruch und Untergang“, „Hoffnung und Horror“. In der Tat gehören die nur im fließenden Übergang zu begreifenden Jahre 1968/69 in den Bereich jener historisch-wissenschaftlichen Kategorie der „Schwellenzeit“, die durch ein Höchstmaß irritierender Vorgänge, Prozesse und Realitäten in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen gekennzeichnet ist und evidente Aus- und Nachwirkungen bis in die aktuelle Gegenwart zeitigt. Wer denkt schon an eigene, erinnernde Zusammenhänge zwischen dem „White Album“ der Beatles und dem kongenialen Künstler Richard Hamilton als Gestalter von Cover und Poster dieser Inkunabel, der psychedelisch-konzeptuell werdenden Musik der scheinbar so heiter surfenden Beach Boys, dem Altamont-Debakel der Rolling Stones während der Live-Performance von „Under my Thumb“ und der Parallelität von ‘Love, Peace and Happiness’ während des Woodstock-Festivals mit der begleitenden Realität einer Mordserie, die Charles Manson in Los Angeles mit seiner „Family“ inszenierte und realisierte? Alles dies geschieht in weniger als einem Jahr, und ist auf reale bis surreale Art und Weise miteinander verstrickt . Wer registriert schon mit Bewusstsein die in den letzten 30 Jahren entstandenen (Pop-)Kulte und Manson bezogene Medien: T-Shirts, Poster, Anstecker, Aufnäher und Bücher, die Internetpräsenz neben Publikationen im Audio- und Video-Bereich, und weiß darum, dass Charles Manson den Rekord als Strafgefangener mit den meisten E-Mails, Briefen und Grußkarten hält? Dieser Komplexität der parallelen Ereignisse gerecht werden zu wollen, kann im folgenden nur als Versuch begriffen werden, einzelne Segmente zu betrachten, um sie in einer oszillierenden Horizontlinie begreifen zu lernen (…)

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[ „Ja, ja, ja, ja, nee, nee, nee, nee“ ]

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Katalogtext (Gunnar F. Gerlach) hier bitte weiterlesen => [::]

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Anzeige

https://www.campact.de/atom2/sn7/signer

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Deutsche Rebe Schüttelfrost

Morsegrund

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Llaura I. Sünner: Pendel, Filz, 2009, o. Größenangabe

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Gottlieb Daimler nannte seinen ersten Motor “Standuhr”.

Dieser hatte von außen gesehen die Form eines aufgehängten Pendels, welches Gottllieb wahrscheinlich aus seinem Elternhaus kannte. Bezeichnenderweise heißen die vier Phasen des Funktionsablaufs im Motor ja immer noch “Takte”.

Diese “Standuhr” war mitten in einer Kutsche fixiert, die sich nun ihrerseits bewegte, allerdings nicht mehr oben aufgehängt.Llaura I. Sünners Protektionsinstallation erinnert an den Anfang unserer kollektiven Raserei, die ja, wie könnt es anders sein, nun zum “rasenden Stillstand” gekommen ist.

Llaura I. Sünner arbeitet mit Pendeln, die den Raum durchkreuzen, ihn dabei teilen, um nicht zu sagen, durchschneiden, bzw. sektorieren. Der Betrachter/Passant muss sehen, wo er als warmer, weicher Körper dabei bleibt.

Genau dies ist das Problem, das im europaweit geförderten Verkehrsprojekt shared space gemeinschaftlich zu lösen ist:

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Einstellungsraum | Dialektik der Entsteuerung

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“Der Wagenlenker von Delphi”

Von Gunnar F. Gerlach

Es gibt sozusagen zwei Motive, die ich der Dialektik der Entsteuerung voranstellen möchte und zwar den kleinen Versuch, die scheinbare Ordnung der verordneten Diskurse mit konstruktiver Störarbeit in kritischer Idylle gegenzuverwirren.

Ich beginne mit drei Zitaten:

1. Johann W. v. Goethe

2. André Breton

3. Theodor W. Adorno

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STUDENTENREVOLTE 1968: Tod von Benno Ohnesorg: Ein Skandal der die Republik veränderte. Todesschuss Polizist Kurras ein Doppelagent?

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Journalismus in Berlin: »Wir malen hier bloss die Bilder ab«

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http://www.democrats.com/special-prosecutor-for-bush-war-crimes

http://www.docudharma.com/showDiary.do?diaryId=10988

Signed : It is extremely important(e) to enlighten the background. The flagrant violations of international law and lies have the reputation of the United States massive damage. That should should not be ousted. America needs at least his reputation by providing information and gaining new suksessive build-in all frankness, the Human Rights and the Constitution of the United States require that …

best regards (jst)

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[…] Die reichsten Deutschen tummeln sich in Steuerparadiesen und “lachen sich den Bär” -brühten an immer mehr Wirtschaftsdruck seitens der Bosse der Bosse – Politiker werden sozusagen systematisch „privatisiert“ und zur “privaten Verfügungsmasse” der Wirtschaft rekrutiert: „DIE POLITIKER“ so scheints; fahren ihren entpersönlichten, aber eigennützigen karrieristisch gestützten „ERfolgskurs“ weiter ohne ethische Bodenhaftung ins zynisch Verantwortungslose. Maximal-Profite wie die der Deutschen Bank führen wie selbstverständlich zu weiteren Massen-Entlassungen. Ohne noch den Blick für die gesellschaftliche Verantwortung wahren zu wollen… Kaputtwirtschaften um zu privatisiseren? Phoenixbrief II […]

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Harry S. Truman [::] [::] | [::] <= meta-foto: jst 08 arte-tv

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[..] The instinct for revenge and justice having been satiated for most in Afghanistan, let us reflect on what September 11 means for our modern age. Hiroshima was defended by the US president in the name of revenge and military necessity. „Having found the bomb“, explained Truman, „we have to use it. We have used it against those who attacked us without warning at Pearl Harbour, against those who have starved and beaten and executed American prisoners of war, against those who have abandoned all pretence of obeying international laws of warfare. We have used it to shorten the agony of war, in order to save thousands and thousands of young Americans.“ Some 150,000 civilians were immolated without warning in Hiroshima and Nagasaki, the final act in a genocidal war that knew no bounds of military restraint, no limitation on group hatred. The trials of Nuremburg and Tokyo brought some measure of relief, yet half a century later we still await a permanent court to ensure an objective justice for our future misdeeds [..]By Kennedy Graham =

http://www.unu.edu/hq/ginfo/media/Graham2.html

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Die Bush-Familie und der Cocktailputsch

Peter Mühlbauer

1934 untersuchte ein Regierungsausschuss einen Geheimplan einflussreicher amerikanischer Industrieller, Präsident Roosevelt zu entmachten und eine Diktatur nach italienischem Vorbild zu errichten. Unter den Hintermännern war möglicherweise auch der Großvater des jetzigen Präsidenten

Aufgedeckt wurde das Vorhaben ausgerechnet von der Vorläuferorganisation des Ausschusses für un-amerikanische Umtriebe, dem McCormack-Dickstein-Committee. Bei dem hatte sich der Ex-Marine Major General Smedley Butler gemeldet, an den die Gruppe über Gerald MacGuire herangetreten war. Der New Yorker Broker hatte Butler im Verlauf mehrerer Treffen zwischen Juli und November 1933 nach und nach die Pläne einer Gruppe von Industriellen und Bankiers enthüllte, in deren Auftrag er handelte (…) jst | metainfo-memo

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25856/1.html

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Prescott Bush und die Nazis

Ein gern verschwiegener Teil der Bush-Geschichte ist die Tatsache, dass Prescott Bush, der Großvater des heutigen Präsidenten, die Familie durch Geschäfte mit den Nazis zu erheblichem Reichtum geführt hat.

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

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» Schreibtischtäter Mappenwerk«

Von Karl-Heinz Richheimer und Jörg Stange

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Israel | Gaza : Alles auf A wie Avnery & Alles auf Z wie Zuckermann

Israel: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Goya)

goral-palestina-medienwatch-stadt-120Von Jörg Stange | Entgegen jüngster Verlautbarungen, dass nur die Falken “im Tausch gegen Land” einen Friedensprozess einleiten können, vertritt der international geachtete israelische Philosoph und Historiker Moshe Zuckermann, eine diametral andere Auffassung- zeigt aber ein gewisses Verständnis für diese Einschätzung°. Auch Uri Avnery sieht den Friedensprozess eher blockiert nach der aktuellen Wahl, als positive Signale daraus erkennen zu können. Auch er baut wie Zuckermann auf die USA: „Die US-Politik wird sich langsam ändern. Ich erwarte nichts dramatisches: Wenn sich ein riesiges Schiff wie Amerika dreht, braucht es einen großen Bogen“.. Die Hoffnung liegt auch hier auf einen Paradigmenwechsel in der Nahostpolitik der USA, die hier nachhaltigen Einfluss geltend machen könnte. Sollte es die politische Konstellation, im Machtzirkel, perspektivisch wirklich möglich machen… => [::] <= (Erweitert 22.02 2009, Moshe Zuckermann u.a.)

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Memo: Vietnam Krieg
[Vietnam Kongress-Button 1969 von Arie Goral-Sternheim, Objekt Jörg Stange]

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Der Untertassentheoretiker

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Die Welt neu ordnen

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Richard Hamilton u. Gunnar F. Gerlach, Foto: Jörg Stange

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Salvator Mundi | Albrecht Dürer um 1504

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Aufgedeckt: Regierung und Medien verschleiern wahres Ausmaß der Finanzkrise

[meta-info.de] Es gibt offenbar koordinierte Bemühungen, das wahre Ausmaß der Finanzkrise zu verbergen: nach einem Artikel der „Zeit“ sind am 8.10.08 die Chefredakteure der führenden deutschen Medien zu einer Konferenz der Bundesregierung eingeladen worden. Bundeskanzlerin und Finanzminister Steinbrück forderten bei dieser Gelegenheit die Medienmacher dazu auf, in ihrer Berichterstattung darauf zu achten, dass sie keine nachteilige Stimmung verursache.

Das bewährte Konzept, den Bürgern Scheuklappen anzulegen, sie patriarchalisch zu bevormunden sollte helfen, die Krise zu bewältigen, für die man noch keine Lösung kannte.

Die Strategie der Bevormundung kam nicht erstmalig zum Einsatz: früher war bereits etwa in der EU-Politik offensichtlich, dass Bundeskanzlerin Merkel darauf setzte, die Zahl der an wesentlichen Entscheidungen Beteiligten auf das absolute Minimum zu reduzieren: man scheute demokratische Verfahren wie der Teufel das Weihwasser.

Nun werden diese Bemühungen der Bundesregierung um Manipulation der Berichterstattung offenbar von der „Zeit“ infrage gestellt.

Unserer Redaktion ist das Blatt dafür bekannt, bei Gelegenheit konsequent Partei zu ergreifen, sich ausschließlich auf die Sichtweise einer Konfliktpartei zu konzentrieren und es bei diesen Gelegenheiten es mit der journalistischen Neutralität nicht sonderlich genau zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund ist der gegenwärtige Schritt bemerkenswert: es wird gegen die Politik der Bevormundung argumentiert. In einer Situation, in der keiner eine Antwort zur Lösung der Krise in der Hand hätte, helfe es nicht, die Bevölkerung von den Vorgängen auszuschließen.

Hingewiesen wird auch auf US-Präsident Obama, der in seiner Antrittsrede davon sprach, die Zeit der Kindereien sei vorbei.

Sein Vorgänger Bush und Vize Cheney hatten in nie gekanntem Ausmaß auf Geheimhaltung, Undurchsichtigkeit und Bevormundung gesetzt.

Ob nun das deutsche Publikum gefasst ist auf die Zumutungen, die aus dem Ende der Gouvernantenfunktion der Regierung resultieren, ob die Deutschen tatsächlich bereit sind, selbstständig zu denken und sich zu verhalten, bleibt eine ungeklärte Frage: bisher scheinen die Wenigsten bereit, ihr politisches Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Auch von Ex-Präsident Bush gab es in seiner Abschiedsrede den Hinweis auf die Bevormundung der Bevölkerung: im Herbst 2008, als die US-Regierung noch nicht zuzugeben bereit war, dass sich das Land in einer Rezession befand, lag der Regierung offenbar eine in Auftrag gegebene Analyse vor, die Aufschluss gab über die Schwere der bevorstehenden Krise. Bush erklärte in seiner Abschiedsrede, er hätte nie gedacht, dass seine Amtszeit in den Beginn einer Krise hineinreichen werde, die schwerer sei, als die Weltwirtschaftskrise der Großen Rezession in den 30er-Jahren.

Nach dem Artikel der „Zeit“ herrscht bei der Bundesregierung offensichtlich Ratlosigkeit bei der Bewältigung der Krise. Sachkundige Analysten ergab sich dieser Eindruck bereits seit längerer Zeit:

Die MetaInfo-Redaktion sah sich bisher nicht in der Lage, eine zielführende Struktur in den eingeleiteten Massnahmen zu erkennen, die mehr bezweckten, als die Betroffenheiten der Verursacher aus der Finanzindustrie zu lindern – Massnahmen, die von uns eher als gravierend kontraproduktiv und schädlich für das Gemeinwesens identifiziert wurden.

Bisher jedoch scheint die Bevölkerung in Deutschland zufrieden damit zu sein, keine Kenntnis zu haben, von den ausserordentlich gravierenden ökonomischen und finanziellen Vorgängen, die sie betreffen: man zieht es vor, sich mit den Ergebnissen der Fußballbundesliga zu befassen oder mit den letzten Fettnäpfchen, die ein Talkmaster oder eine andere Figur der Unterhaltungsbranche frequentierte.

Den Kopf in den Sand gesteckt zu halten scheint eine Mehrheit der Bundesbürger bisher als natürliches und angemessenes Verhalten zu empfinden in einer Situation der existenziellen Bedrohung. gw

Quelle

http://images.zeit.de/text/2009/06/Ratlosigkeit

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Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug

„Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ ist ein Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Kapitalismus.

„Kulturindustrie“ ist ein komplexer und kein statischer Begriff und entzieht sich einer eindeutigen Definition. Mit dem Begriff Kulturindustrie werden meist die Kernthesen des Kapitels gemeint: Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerks der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen. So wird das Ästhetische selbst zu Funktion der Ware, indem es die Bilder der Reklame vorbestimmt.

Mit Kulturindustrie meint Adorno die gesellschaftliche Implikation von kulturellen Ereignissen und Erzeugnissen. Adorno beschreibt in ihr die Warenform und die Ideologie derselben als die beiden zentralen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung. Kulturindustrie erscheint als Verblendungszusammenhang, der die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse naturalisiert. Dieser „soziale Kitt“, wie Erich Fromm die Ideologie der Kulturindustrie nannte, agiert als Mittel von Herrschaft und Integration. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Die Verwaltungsform von Kultur, die gerade auch den Intellektuellen nötigt, Wissen zu produzieren, das einer Nutzen-Relation unterworfen ist, zeichnet die Kulturindustrie als Herrschaft von oben aus = > [::]

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Kapitalismuskongress in Berlin

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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| Dirigent Daniel Barenboim | Randvoll mit Wut und Zweifeln |

[SZ] In Zeiten des Krieges geht Daniel Barenboim mit seinem israelisch-arabischen Orchester auf Tournee. Er hat eine Botschaft, die sonst im Schlachtenlärm fast untergeht.

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Wenn das Diwan-Orchester am lautesten bejubelt wird, geht es dem Nahen Osten besonders dreckig. In Berlin haben die Musiker gerade in Ovationen gebadet, das Konzert in Moskau ist so gut wie ausverkauft. In Gaza sind in drei Wochen 1000 Menschen gestorben.

Dieser Zusammenhang ist einerseits furchtbar, andererseits eine logische Folge des Unternehmens, denn ohne Nahost-Konflikt gäbe es das Orchester nicht. Vor zehn Jahren schufen Daniel Barenboim und der arabische Literaturwissenschaftler Edward Said ein Forum für junge Juden, Christen und Muslime. Daraus entstand das West-Östliche-Diwan-Orchester, ein Modell für das Zusammenspiel von Gleichen, eine Utopie für einen anderen Nahen Osten, naiv und voller Pathos, aber unwiderstehlich. Barenboim nennt es „unsere unabhängige Republik“. Von Sonja Zekri | 16-01-2009 =>[::]

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TV Daniel Barenboims Western-Eastern Orchestra gegen den Krieg Israels

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BBC Video: Israel bombardiert UN-Gebäude in Gaza | Mütter mit Kindern laufen in Panik hin und her, sie wissen nicht wohin : bbc.co.uk

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

| Shministim = Abiturient |

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

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Falt-Flyer und Text „G(ebt) 8(cht) zum Segeln & Kegeln“

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»Die Wasseraktie«

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1984 – 2006

Wahrung versus Währung

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Das Parlament als Farce | Das Parlament als Dormitorium

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Gaza: Das Ende eines unnötigen Krieges
Daniel Levy, Insider der israelischen Politik, früherer Berater des Regierungschefs und israelisches Mitglied von Verhandlungsteams im Osloer Friedensprozess erklärt die voraussichtlichen Ergebnisse des Kriegs: sie hätten auch ohne Militäreinsatz erreicht werden können, wenn der Wahlkampf diesen nicht nahegelegt hätte.
weiter | Link
Weihnachtsstimmung 2008
Gaza: Englische Juden fühlen sich an Warschauer Ghetto erinnert
Umfrage: Stimmung für Israel bricht ein
Israel auf dem Weg in die Eiszeit?
Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor
Gaza: Israelische Armee erschießt flüchtende Zivilisten
Westliche Diplomaten zu Israel: rote Linie überschritten
Obama: Change für Israel angedeutet
EU-Kommissar: Israel verletzt Völkerrecht

 Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor Nach Berichten von UN-Mitarbeitern ist die UN-Zentrale der Hilfsorganisationen in Gaza vom israelischen Militär mit Phosphor bombardiert worden ind steht nun in Flammen. Bombardiert wurde auch das Pressezentrum, in dem die Büros der Nachrichtenagentur Reuters untergebracht sind. Unter Beschuss steht auch ein Krankenhaus der Stadt. Die Bewohner der Stadt versuchen vielfach in Panik zu fliehen, rufen von den Balkonen ihrer Häuser um Hilfe, verlassen ihre beschossenen Häuser in Schlafanzügen.

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Israel auf dem Weg in die Eiszeit?

Wie bereits von uns berichtet, bricht die Akzeptanz fuer Israels Vorgehen gegenueber seinen palaestinensischen Nachbarn in diplomatischen Kreisen massiv ein. Die zustaendige EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner erklaerte, Israel habe durch das Vorgehen in Gaza sein Ansehen ruiniert. Dies hatte aktuell bereits zur Konsequenz, dass die vorgesehene Anhebung der Beziehungen zwischen der EU und Israel im EU-Parlament scheiterte. Stattdessen wird nun eine Wende fuer wahrscheinlich gehalten mit einer deutlichen Abkuehlung der gegenseitigen Beziehungen.

In einer Analyse der EU-Außenpolitik der zurueckliegenden Zeit kommt der fruehere EU-Unterhaendler Alistair Crooke zu dem Ergebnis, dass der israelische Angriff auf Gaza in der Verantwortung der EU-Politiker liegt und auf die neokonservativen Strategien, die massgeblich von Tony Blair gestaltet wurden, zurueckzufuehren ist.

Zugrunde liegt danach das bereits in einer Reihe von Faellen vorgesehene bzw. angewandte Konzept, eine gegnerische Regierung oder politisch fuehrende Gruppierung mit allen Mitteln in die Enge zu treiben, um die Bevoelkerung zu Distanzierung und Rebellion veranlassen.

Dies Konzept war mit dem Irak-Krieg verfolgt worden und aehnlich im Libanonkrieg, als die israelische Strategie darauf setzte, dass die massiven Zerstoerungen im Libanon eine Rebellion gegenueber der Hisbollah ausloesen wuerde.

In entsprechender Weise sollte nun ein Keil zwischen die Bevoelkerung Gaza ’s und die Hamas getrieben werden.

Diese Politik war unter Tony Blair ’s Federfuehrung seit der Wahl der Hamas in Gaza betrieben worden.

Nach Jim Lobe war es Blair, der die EU-Politik motivierte zusammen mit Israel die Blockade Gaza ’s zu betreiben, um so die politische Fuehrung von der Bevoelkerung zu isolieren.

Als Juniorpartner der Bush-Regierung hatte Blair die auf Konfrontation und militaerischer Durchsetzung basierende neokonservative Politik kongenial mitgetragen. Diese Funktion haette er damit als federfuehrender Beauftragter des Nahost-Quartetts und Koordinator der EU-Blockadepolitik gegenueber Gaza fortgefuehrt.

Diese Politik der (voelkerrechtlich unzulaessigen) Belagerung war gleichzeitig die Ursache fuer die Nichtverlaengerung des Waffenstillstands durch die Hamas, die zur Vorbedingung die Aufhebung der Belagerung machte.

Die gegenwaertige Situation deutet nun auf einen massiven Kurswechsel: in Washington erklaerte Hillary Clinton, die zukuenftige Aussenpolitik setze auf „smart power“: eine deutliche Distanzierung vom bisherigen konfrontativen Kurs. Entsprechend sickerte auch durch, dass Gespraeche mit der Hamas gefuehrt werden sollen.

Auch der englische Außenminister Miliband distanziert sich nun vom bisherigen konfrontativen Leitmotiv der neokonservatven Politik: er erklaert, der „war on terror“ sei falsch und als Herangehensweise destruktiv.

Nach der Uebermittlung aus dem Umfeld Obama ’s, zukuenftig solle es mit allen Seiten – also auch der Hamas – Gespraeche geben, richten sich offenbar die Außenpolitiker der EU auf einen entsprechenden Kurswechsel ein.

Das ruecksichtslose Vorgehen der israelischen Armee in Gaza beschleunigt offenbar nun diesen Kurswechsel: die Tage der neokonservativen Fuehrungsfiguren, ob Tony Blair, G.W. Bush oder Ehud Olmert sind offenbar gezaehlt, waehrend gleichzeitig Anklagen Israels wegen der Veruebung von Kriegsverbrechen oeffentlich diskutiert werden.

Der langjaehrige Stratege und aussenpolitische Berater Obama ’s Brzezinski hatte bereits Israels Verhalten als exzessiv und außenpolitisch destruktiv

bezeichnet, wie von uns berichtet. Darueberhinaus ist zu beobachten, dass in den amerikanischen Medien, die bisher nahezu konsistent israelfreundlich berichteten, immer mehr kritische Stimmen und Meldungen veroeffentlicht werden. Insbesondere findet die Politik Israels keine Zustimmung mehr bei den amerikanischen Juden, die die israelische Kriegspolitik in deutlicher Mehrheit ablehnen. Besonders juengere Juden sehen sich heute nicht mehr in einer Solidaritaet mit dem Staat Israel und juedische Organisationen, die seiner Politik widersprechen, wie u.a. JStreet gewinnen zunehmend an Staerke.

Nachdem damit insgesamt auch in der amerikanischen Oeffentlichkeit das Verhalten der Israelis zunehmend kritisch gesehen wird, koennten fuer die Hardliner, die bisher mit breitem Konsens die israelische Politik dominieren, bald schwere Zeiten anbrechen.

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jan/14/europe-israel-diplomacy-gaza-protest

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KA14Ak02.html

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

globalisierungskritische Nachrichten

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[metainfo] Im vergangenen Jahr dröhnte ein wütender Aufschrei durch die amerikanischen Medien: am 18.4.2008 traf sich der demokratische Ex-Präsident Jimmy Carter in Syrien mit dem Hamas-Führer Khaled Meshaal. Die Bush-Regierung bezichtigte ihn des Verrats an zentralen nationalen Anliegen. Und Carters Parteigenossin Hillary Clinton trieb ihren Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur vor sich her und nötigte ihn zu erklären, dass Carters Besuch unangemessen sei.

Anzunehmen ist, dass sich beide von dem unheiligen Schrecken vor der rechtsgerichtet-militaristischen Israel-Lobbyoeganisation AIPAC leiten ließen, die bisher jeden führenden Politiker nötigte, ihre Versammlungen zu besuchen und ein Bekenntnis zur israelischen Politik abzulegen.

Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass dieses und andere Ereignisse Obama veranlassten, sich der Palästina-Problematik mit äußerster Vorsicht anzunähern. Als nicht irrelevant ist auch sie Bedrohung einzuschätzen, der er sich als schwarzer Präsident ausgesetzt sehen muss: von seiten der republikanischen Gegner im Wahlkampf wurde bereits mehrfach der Hinweis wiederholt, es mache keinen Sinn, Obama zu wählen, weil er im Erfolgsfall bald ein toter Präsident sei.

Bedrohungslage

Tatsächlich besteht in den USA und ihrem Umfeld ein ganzes Spektrum gewaltbereiter Gruppierungen, mit denen Obama gegebenenfalls zu rechnen hat und die mehr oder weniger deutliche Verflechtungen aufweisen mit seinen politischen Gegnern in Washington: die republikanische Kandidatin Sarah Palin benutzte in ihren Reden Zitate eines faschistoiden Südstaatlers, der die Entschlossenheit eines amerikanischen Patrioten beschwor, das Gehirn des damaligen politischen Gegners auf das Pflaster einer Stadt im Süden der USA spritzen zu lassen.

Bedroht wäre Obama von denselben Gruppierungen, denen schon Martin Luther King zum Opfer fiel. Nicht weniger aber auch von denen, die das Attentat auf den friedensbereiten israelischen Regierungschef Rabin bejubelten, sollte er sich einer Fortführung der radikalen neokonservativen Israelpolitik widersetzen.

Die Drohung von republikanisch/neokonservativer Seite, Obama könne mit gewisser Wahrscheinlichkeit den Antritt seiner Präsidentschaft nicht lange überleben, muss deshalb ernst genommen werden.

Mit einem Abweichen vom bisherigen Kurs riskiert Obama allemal einen Spiessrutenlauf: durch seine Partei“freunde“, die sich – soweit sie zu den Führungskadern der Demokraten zählen – überwiegend auf pro-israelischen Kurs haben einschwören lassen, nicht weniger, als durch die große Zahl der Israelanhänger in der amerikanischen Elite, die vielfach unter der Bush-Regierung Karriere im Apparat des Pentagon, der Geheimdienste, der Justiz oder der Heimatschutzbehörde machen konnten.

Die Fäden der Loyalität, die sie mit einem Präsidenten verbinden, der nicht den bisherigen Kurs fortsetzt, sind dünn und nicht belastbar.

Selbst viele Monate nach seinem Amtsantritt wird Obama nicht davon ausgehen können, dass er so sicher im Sattel sitzt, dass er sich erlauben kann, seinen eigenen politischen Vorstellungen, seiner eigenen Strategie zu folgen: er würde schnell zur einsamsten Person in den Führungsetagen des amerikanischen Politikapparates zählen.

Hinzu kommt, dass es nicht zu den Stärken der amerikanischen Liberalen, der Demokraten zählte, einen Prozess des politischen Aufräumens eines von den Vorgängern korrumpierten Apparates durchzuführen. Von der politischen Konkurrenz, von republikanischen Regierungen hingegen wurden solche Säuberungsprozesse meist gründlich und rigide durchgesetzt, nicht selten unter Übertretung geltenden Rechts und unter Anwendung sämtlicher verfügbarer Tricks.

Damit ergab sich über die Jahrzehnte eine deutliche Drift des amerikanischen Systems nach rechts, in die neokonservative Ausrichtung, die auch eine größere Zahl von Anhängern unter den Demokraten hat. Eine Sozialpolitik, wie sie noch unter den demokratischen Präsidenten Roosevelt oder Johnson selbstverständlich war, im Sinn einer Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am gesellschaftlichen Reichtum, würde heute von vielen demokratischen Politikern als kommunistisch gebrandmarkt.

Die aktuelle Information über seine Verhandlungsbereitschaft mit der palästinensischen Hamas ist gegebenenfalls bereits geeignet, im neokonservativen Lager, das den überwiegenden Teil der US-Mainstreammedien kontrolliert, sämtliche Alarmglocken schrillen zu lassen.

Bemerkenswerterweise wurde von diesen Absichten in den amerikanischen Medien praktisch nichts berichtet. Dies blieb europäischen Medien, wie dem britischen „Guardian“ vorbehalten.

Obama’s europäische Option

Der Kolumnist der „Vanity Fair“, Michael Wolff, hat sich mit der Frage befasst, warum die Annoncierung der Öffnung der US-Aussenpolitik durch Obama für die europäische Presse ein Thema ist, jedoch nicht für die amerikanische.

Der amerikanische Medien-Mainstream sei über lange Jahre einzementiert in eine konventionell pro-israelische Haltung.

Jede Abweichung von dieser Einstellung würde unmittelbar geahndet als unverzeihlicher Tabubruch und deshalb außerordentlich heikel.

Aus diesem Grund sei eine Verlautbarung deutlicher politischer Abweichungen in der Palästinafrage in den US-Medien nicht angezeigt, und man habe deshalb eine Äußerung im englischen „Guardian“ vorgezogen.

Wolff weist außerdem darauf hin, dass es Hillary Clinton wäre, die eine Politik der Verhandlungen umzusetzen hätte und er stellt fest, dass verschiedene personelle Verknüpfungen zwischen Clinton und dem Guardian bestehen.

http://www.huffingtonpost.com/michael-wolff

Sollte sie tatsächlich kongenial eine Politik des Ausgleichs zwischen den Konfliktparteien in Palästina unterstützen, wäre sie ohne Frage eine ideale Besetzung: Clinton kann aufbauen auf einem Ruf als außenpolitische Hardlinerin, die den Neokonservativen nur wenig nachsteht. Vor diesem Hintergrund könnte sie leichter ein Entgegenkommen riskieren und umsetzen, als Obama selbst, dem in diesem Fall Unerfahrenheit und Nachgiebigkeit zur Last gelegt würde. Während ihres Wahlkampfes genoss sie außerdem die Unterstützung der New York Times.

In den Kontext einer Kurswende im Nahen Osten passt das Treffen der US-Ex-Präsidenten im Weissen Haus am Mittwoch, dem 7.1. mit Obama: beteiligt waren neben Bush sr. und jr. dabei Jimmy Carter und Bill Clinton.

Es ist geradezu unvorstellbar, dass in einer Situation der blutigen Ereignisse in Gaza, die eine spezielle Herausforderung für den neuen Präsidenten bedeuten, von Obama die Gelegenheit versäumt worden wäre, diese Frage nicht mit den beiden demokratischen Ex-Präsidenten, Bill Clinton und Jimmy Carter, zu diskutieren. Jimmy Carter dürfte einen solchen Anlass genutzt haben, seine Einschätzung der Gesprächsbereitschaft auf seiten der Hamas zur Kenntnis zu bringen.

Dass das (inoffizielle) Statement von Obamas Seite, mit dem er sein bisheriges Schweigen zum Gaza-Konflikt beendete, einen Tag darauf erfolgte, dürfte somit nicht allzu sehr verwundern.

Deutliche Kritik an Israel kam vorher bereits vom langjährigen aussenpolitischen Strategen Zbigniew Bzezinsky. Der israelische Angriff sei eine völlig überzogene, exzessive Reaktion und ausgesprochen destruktiv für die politischen Bezehungen im Nahen Osten.

Brzezinsky war im vergangenen Jahr von Obama als aussenpolitischer Berater hinzugezogen worden.

http://www.huffingtonpost.com/2008/12/30/zbigniew-brzezinski-calls_n_154211.html und http://airamerica.com/content/maddow-zbigniew-brzezinski-breaks-down-fighting-gaza

Es ist insgesamt unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Änderung der amerikanischen Außenpolitik kommt: die Positionen – insbesondere der pro-israelischen Politik – wurden über Jahrzehnte festgezurrt und zementiert. Auf kurze Sicht wird sich daran auch ein bereitwilliger US-Präsident daran die Zähne ausbeißen. Der „Tanker“ des amerikanischen politischen Systems wird nicht ohne weiteres gedreht werden können. Besonders auf seiten der demokratischen Partei ist eine Vielzahl von Bemühungen erkennbar, Obama zu umstellen mit Politikern, die als Garanten des „business as usual“ gelten können, derselben Politik, die seit Jahrzehnten betrieben wurde.

Zur gleichen Zeit ergibt sich jedoch die Chance, dass sich durch den globalen Umbruch, den Finanz- und Weltwirtschaftskrise verursachen nun neue Optionen öffnen, die für konventionelle Analysen und Interpretationen der politischen Dynamik nicht erkennbar sind.

Das Ende der US-Vorherrschaft ist inzwischen so gut, wie besiegelt. Finanz- und Wirtschaftsanalysten stellen inzwischen gehäuft fest, dass die amerikanische Finanz- und Wirtschaftspolitik inzwischen in einen Panik-Modus verfallen ist und nur noch wenig unter Kontrolle hat. Insbesondere wird inzwischen allgemein der Zusammenbruch der amerikanischen Währung erwartet.

Paradigmenwechsel der US-Außenpolitik

Die Chancen der USA, die Wirtschaftskrise zu überwinden, werden als erheblich schlechter eingeschätzt, als sie sich in den 30er-Jahren darstellten: damals befand sich die US-Ökonomie in vergleichsweise gutem Zustand und konnte den Kollaps des Finanzsystems nach und nach verdauen.

Die großen Geschäftsbanken der Wallstreet, die im vergangenen Jahr zusammenbrachen, wie Lehman, Morgan Stanley und Bear Stearns hatten damals die Krise überleben können.

Die Ausstrahlungskraft des amerikanischen Systems, die das vergangene Jahrhundert beherrschte und noch bis vor kurzem Investoren weltweit veranlasste, Kapital in die USA zu pumpen und damit unter anderem die amerikanischen Kriege zu finanzieren, ist mit dem Abtritt der Bush-Regierung unter den Nullpunkt gefallen: die Mehrheit der globalen Kapitalgeber bemüht sich aktuell, sich von US-Investments zu trennen und von offizieller chinesischer Seite wurde nun erklärt, es sei an der Zeit, den Dollar als Weltreservewährung auszumustern.

Die Zeiten, in der die amerikanische Politik aus dem Vollen schöpfen konnte haben sich radikal gewandelt: derzeit gehen ihr die Ressourcen aus, die es bisher ermöglichten, die Position der globalen Hegemonie zu behaupten und der globale Pradigmenwechsel ist weit fortgeschritten.

Die Zeit, in der dies mit politischen und propagandistischen Tricks überspielt werden konnte, ist abgelaufen, und der Kaiser steht nun für alle sichtbar ohne Kleider da.

In dieser Situation destabilisiert die israelische Regierung zu Wahlkampfzwecken das ohnehin fragile System der amerikanischen Verbündeten unter den „moderaten“ Araberregimen im Nahen Osten, deren Position unterminiert wird durch Israels brutales Vorgehen im Gaza-Streifen. Der Scherbenhaufen, der von dort nun der neuen Regierung Obama vor die Füsse zu fallen droht, könnte sie nötigen, einen radikaleren Kurswechsel vorzunehmen, als er aktuell vorstellbar scheint.

Gleichzeitig mag sie gute Gründe haben, aktuell mit einer solchen Perspektive „hinterm Berg zu halten“, um nicht in den letzten Tagen der Bush-Administration deren sabotierende Massnahmen zu provozieren. Für die Bush-Regierung gibt es in diesen Tagen keinen Grund, die Fortsetzung des Blutbads in Gaza aufzuhalten: ihre Eskalationsstrategie, die das Geschäft der Rüstungsindustrie, mit der sie verbandelt ist, fördert und dabei gleichzeitig den Ölpreis, der zu kollabieren drohte, stabilisiert, kommt bei dieser Gelegenheit ein letztes Mal zur Umsetzung. Gerhard Wendebourg

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http://media.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/01/07/AR2009010702645.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548397,00.html

http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/KA09Dj02.html

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32900&rubrik=politik

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Written by medienwatch & metainfo

Januar 13, 0200 at 11:33

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