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Café Paradiso: Ein Mensch wird verrückt

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boskamp-pfister07

Michael Pfisterer, later and increasing entropy (#2), 98 x 186 cm, archival pigment print, 2011–2013

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Café Paradiso

Ein Mensch wird verrückt (zumindest als solches durch die Einweisung deklariert), weil er sich maßlos an der schlechten Qualität von Hosen stört. In einem anderen Zusammenhang und einem anderen Rahmen würde eine solche Überzeugung, eine so präzise Aufmerksamkeit für das Detail positiv bewertet werden. Konsum aber ist für die Allgemeinheit gedacht und nicht für das Individuum – also ist ein Ausbruch in einem Hosenladen fehl am Platz. Zur Einweisung, zur großen Katastrophe, muss es aber gar nicht kommen, wenn es um die Perspektive des Einzelnen in der Konfrontation mit dem gesellschaftlich Verankerten, wenn es um Akzeptanzen geht. Fraglich ist, was dann der kleinste gemeinsame Nenner ist und ob das Leben von Differenz nicht den kleinsten, sondern den größten gemeinsamen Nenner bedeutet.

In dieser Ausstellung geht es vornehmlich um Ausbrüche in ähnlichen Läden.

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Café Paradiso

(Kleinster gemeinsamer Nenner, oder Rustenschacher)

Sara Barker, Michaela Eichwald, Damien Flood, Amy Granat & Drew Heitzler, Michael Pfisterer, Joëlle Tuerlinckx

17. März – 5. Mai 2013

Eröffnung: Sonntag, 17. März 2013, ab 14 Uhr
Begrüßung und Bekanntgabe der FörderpreisträgerInnen 2013 um 15 Uhr

http://www.arthurboskamp-stiftung.de/?cat=1

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Am 17. März fährt ein Bus von Hamburg nach Hohenlockstedt und zurück. Anmeldungen bitte per Email an: buero(at)arthurboskamp-stiftung.de
(Abfahrt in Hamburg: 13.30 Uhr, Rückfahrt ab Hohenlockstedt: 17 Uhr)

Auch ein Shuttle von Itzehoe nach Hohenlockstedt steht bei Bedarf zur Verfügung. Anmeldungen bitte per Email an: buero(at)arthurboskamp-stiftung.de
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Café Paradiso
(Least common denominator, or Rustenschacher)
17 March – 5 May 2013

Sara Barker, Michaela Eichwald, Damien Flood, Amy Granat & Drew Heitzler, Michael Pfisterer, Joëlle Tuerlinckx

Opening: 17 March 2013, 2 pm
Welcoming and Announcement of the 2013 Advancement Award Winners: 3 pm

A man goes mad (at least, he is declared as such by virtue of having been committed), because he is immoderately disturbed by the inferior quality of trousers. In a different context and a different frame of reference, such conviction, such precise attention to detail would be considered a positive attribute. However, consumption is intended for the general public and not the individual – therefore an outburst in a trouser store is misplaced. It need not come to his actually being committed, to a catastrophe of this magnitude, if it were a question of the individual’s perspective which is at loggerheads with socially anchored norms, if it were a question of acceptance. The question remains: what, then, is the lowest common denominator and, rather than the lowest common denominator, doesn’t the “life of difference” actually mean the highest?

This exhibition is primarily about outbursts in similar shops.

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Written by medienwatch & metainfo

März 5, 2013 um 15:38

Veröffentlicht in Allgemein

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