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Willkür: Arzt + Patient – Medizinischer Dienst: „Das Nein aus dem Nirgendwo“

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Genfer Deklaration des Weltärztebundes:
„Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein“ [::]

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Die Welt 31.08.12

„Nicht wir – die Kassen sind schuld“

Pflegeheime wehren sich gegen Vorwürfe mangelnder Leistungen. Heimleiter berichten aus ihrem Alltag
[::] Sinnvoller erscheint aber die Arbeit des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, des MDK, der im Auftrag der Kranken- und Pflegekassen bei Ihnen die Pflegequalität kontrolliert.
Schröder: Der MDK ist eine der vielen Aufsichtsbehörden – und eine überflüssige. Würde man ihn auflösen, könnte man mit dem Geld einen großen Teil der fehlenden Pflegekräfte finanzieren:
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article108889374/Nicht-wir-die-Kassen-sind-schuld.html

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BSG-Richter (Ärzte Zeitung, 19.09.2012)
MDK kein Erfüllungsgehilfe der Kassen
Krankenhäuser und Ärzte sollten im Umgang mit den Krankenkassen und deren Medizinischem Dienst (MDK) selbstbewusster auftreten, meint ein BSG-Richter. Auf dem Krankenhausrechtstag gab er Tipps. Von Thomas Trappe
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/821930/bsg-richter-mdk-kein-erfuellungsgehilfe-kassen.html

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MDK als „Schreibtischtäter“ im Auftrag der Kranken & Pflegekassen ?

10. August 2012 – Leistungsdumping auf dem Rücken der Patienten

(…) Für den Arzt nicht die erste Erfahrung dieser Art: „Ich habe inzwischen das Gefühl, dass fast 90 Prozent aller Vorgänge vom MDK standardmäßig mit zum Teil abenteuerlichen Begründungen erst einmal abgelehnt werden. Erst nach Widerspruch der Betroffenen wird die Hälfte der Anträge dann bewilligt – ein weiterer Teil, nachdem der MDK die Patienten selbst einbestellt und untersucht hat. Im Endeffekt bleibt nur ein Bodensatz an Ablehnungen übrig“, betonte der Orthopäde (…)

http://www.durchblick-gesundheit.de/content/red.otx/1193,100191,0.html

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“Die Doktrin führt eine zweifache Unterwerfung herbei: die Unterwerfung der sprechenden Subjekte unter die Diskurse und die Unterwerfung der Diskurse unter die Gruppe der sprechenden Individuen” Michel Foucault

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Vorfinanzierter Interessenkonflikt? Krankenkassen finanzieren den MDK

Laut Auskunft von Ärzten haben die Krankenkassen ein Interesse daran, dass Patienten durch den MDK aus der Leistung der Kassen gedrängt werden. Insofern scheint der MDK definitiv nicht, wie vom Gesetzgeber gefordert, in der Begutachtung neutral (!) zu sein.

Beispiel (Entwurf): bei Beinfrakturen oder Fußverletzungen (langsam heilende Stressfrakturen), werden durch den MDK Muskelvermessungen beider Beine vorgenommen, um den Nachweis zu erbringen, das beide Beine gleichermassen beansprucht wurden. Der Hinweis, dass der Patient schmerzbedingt, zwecks  Entlastung des Fußes, Strecken von A nach B mit dem Fahrrad zurücklegt, wird geflissentlich übergangen. Weil es das „Schema F“ unterläuft? Der „Fahrrad-Muskelbildungs-Faktor“ ist für die Bewertung offensichtlich kontraproduktiv, von daher in den Seminaren der MDK-Ärzte (+Punkte-System-Agenten°) kein hilfreicher Gegenstand geschulter Betrachtung, da  es die Absurdität der Muskelvermessung signifikant machen würde?

Im Gutachten tauchte die Vermessung der Muskulatur als Nachweis  und Begründung, zugunsten vermeintlicher Gesundung als erkenntnisreiche Feststellung, in der Folge explizit auf. Obwohl die fast täglichen Fahrradfahrten, für Einkäufe und andere notwendige Erledigungen, aber auch um Herz und Kreislauf stabil zu halten, ausdrücklich in der Krankenakte der Krankenkasse und des behandelnden Arztes protokolliert waren.  Die eigentliche „Untersuchung“ und opportune Schlußfolgerung, wurde skuriller Weise, von einer Chirurgin des MDK vorgenommen, obwohl bei einer Stressfraktur des Fußes verbindlich ein Orthopäde hätte zuständig sein müssen.  Ein angestellter Orthopäde, im Dienst des MDK, stand nicht zur Verfügung. Er hatte womöglich parallel im Haus des MDK einen Hörsturzpatienten zu begutachten?!

Per Ferndiagnose des MDK, wurde der selbe Patient bereits ein halbes Jahr vorher, mit einer erneuten Fraktur an gleicher Stelle, voreilig und ungesehen gesund diagnostiziert. Die unverheilte (Stress-)Fraktur wurde allerdings, durch Widerspruch über eine Kernspintomographie belegt erneut nachgewiesen und der Patient, durch die Intervention des Arztes seines Vertauens,  erneut als arbeitsunfähig bestätigt. Peinlich peinlich! Die obskure Muskelvermessung und Kugelschreibermarkierungen auf der Haut, waren bereits eine absurde Methode der Ignoranz und Impertinenz, um den Patienten zielstrebig aus der Kassenleistung źu kegeln… Haus und Fachärzte sind dem MDK in ihrer (gewissenhaften) Qualifikation, sozusagen hierachisch stufenweise im Widerspruchsverfahren etc. und was die Bewertung des Gutachtens betrifft tatsächlich subordiniert. Bis über die Widersprüche, möglicherweise in letzter Konsequenz, auch juristisch entschieden wird. Eine einstweilige Verfügung durch Gerrichte, ist dabei wegen der außerordentlichen Notlage in dem sich der Patient befindet, hilfreich. (Anm. der 3. Widerspruch war erfolgreich.)

Dieser zusätzliche über Monate währende Stress, belastet parallel die Psyche des Patienten und löste temporäre Herzrythmusstörungen aus. „Nebenwirkungen“ dieser Art, durch willkürliche Entscheidungen herbeigeführt, erfüllen möglicherweise  den juristischen Straftatbestand der Nötigung.

Hilfreich sind selbstverständlich „Gutachten“ des MDK, denen mit (fach-)ärztlichen Gutachten oder weil billiger Atteste, widersprochen wurde. Aufschlußreicher Schriftverkehr, des/der Betroffenen (auch bei Pflegeleistungen etc.) Patientenbilder der Krankheiten, MRTs, Röntgenbilder, Film und Fotodokumentation(en) im Kontext der Krankheitsfälle. Das Material ergibt eine überaus interessante Möglichkeit, die Parameter der behaupteten Neutralität, zur persönlichen und rechtlichen Genugtuung als Leid der Betroffenen, mit dem Impetus der Aufklärung auf Änderung hin angelegt, sichtbar zu machen.. Die Transparentmachung dieser skandalösen Vorgänge und Methoden, der Krankenkassen, in enger Kooperation mit dem MDK, schreien förmlich nach Aufdeckung und Untersuchung dieser eigentlich gesetzeswidrigen Praxis, in den Strukturen des MDK, im verdeckten Schulterschluss mit den Krankenkassen und ihrer Spitzenverbände.

Namen und andere „Wiederkennungsmerkmale“ ähnlich gelagerter Fälle und damit Opfer dieser willkürlichen Praxis, können aus datenrechtlich und persönlichen Gründen, zwecks öffentlicher Dokumentation, durch Schwärzen oder Abdecken,  Umkopieren,  Collagieren unsichtbar gemacht werden. Eine Präsentation in Form einer Ausstellung + Symposium (wissenschaftlicher Diskurs) ist denkbar und wird auch angestrebt. Danke. (Entwurf)

Mitteilungen über „klagefähige Gutachter-Bescheide“ seitens des MDK der Pflege + Krankenkassen, für ein Sammel- oder Muster-Gerichtsverfahren, bitte an medienwatch(at)gmx.de

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Juristisches Lexikon »Musterprozeß«
… ist ein gerichtliches Verfahren. Bei einer Vielzahl von gleichartigen gerichtlichen Verfahren besteht bei insoweit übereinstimmendem Willen der Beteiligten die Möglichkeit, einen besonders typischen Streitfall gerichtlich bis zur Endentscheidung zu führen und die anderen Verfahren bis zu dieser endgültigen Entscheidung ruhen zu lassen.

http://juristisches-lexikon.ra-kdk.de/eintrag/Musterproze%DF.html

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Links zum Thema im Netz:

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MDK: Arbeitsfähigkeit nur nach Aktenlage

Wenn der Arzt nicht mit dem MDK einer Meinung ist: Wer vergütet den Mehraufwand für seine Gegenrede? Kann er verlangen, dass der Patient persönlich gehört wird?
1. > Ein Allgemeinmediziner fragt:

2. > Ein anderer Allgemeinarzt fragt:

Sie schreiben , dass es dem MDK möglich ist, die Arbeitsfähigkeit eines Patienten per Aktenlage zu beurteilen. Dies wird zwar vom MDK praktiziert, ist meines Erachtens aber illegal. weiterlesen:
http://www.medical-tribune.de/praxis-und-geld/honorar-und-abrechnung/artikeldetail/mdk-arbeitsfaehigkeit-nur-nach-aktenlage.html

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http://www.gutefrage.net/frage/medizinischer-dienst-der-bekbodenlose-frechheit-willkuer-oder-nur-geldeinsparung

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Krankgeschrieben vom Arzt – aber nach Einschätzung des MDK gesund!
http://vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=bb18794

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Finanzierung
Der MDK wird ausschließlich von den Kranken- und Pflegekassen zu je 50 % über eine Umlage bezahlt. Dieser Betrag berechnet sich dabei nach der Anzahl der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung des jeweiligen Bundeslandes. Im Jahr 2007 betrugen die Gesamtausgaben der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen für alle Medizinischen Dienste der Krankenversicherung 547 Millionen Euro (1999: 895 Millionen DM), dies entsprach einem Anteil von 0,18 % der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen und 1,49 % der Gesamtausgaben der gesetzlichen Pflegeversicherungen (1999: 0,17 % und 1,4 %).[8]
http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinischer_Dienst_der_Krankenversicherung

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Erfahrungsbericht einer Dame: Trouble mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse

„Wie die Ärztin des MDK, die mich zuerst begutachtete, ja auch mehrmals betont hatte, kannte sie sich mit „solchen Krankheiten“ auch nicht aus“.
http://www.ichkannsonichtarbeiten.net/burnout/menschen3.html

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MDK: Begutachtung bei Arbeitsunfähigkeit (= Impetus und (willkürliche) Deutungshoheit)
Wenn Krankheit die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt
http://www.mdk.de/321.htm

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MDK betreibt rechtswidrige Beurteilungspraxis. Kassen versagen Sterbenden Aufenthalt in Hospiz (Fakt, ARD, 18.07.2011)

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Wir Wissen wir Wissen (es°) nicht.

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Seite in Bearbeitung: Stand 10/12.Aug.2012
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Written by medienwatch & metainfo

August 10, 2012 um 13:42

Veröffentlicht in Allgemein

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