medienwatch & metainfo (gfok)

Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Archive for März 2012

Für alle sichtbar: „ehemaliger Staatsfeind“ mit der Bundesbahn ins Kanzleramt

leave a comment »

Für alle sichtbar: Peer Steinbrück mit der Bundesbahn ins Kanzleramt. Berlin 27-03-2012, Fotos jst/gfok (::)

.

Kapital
Die Zeiten ändern sich

Staatsfeind unter Willy Brandt

von Vanessa de l’Or | 22. Dezember 2005
…In diese studentische Idylle platzt die Staatsanwaltschaft hinein. Früh um halb sieben, als alle noch schlafen, klingelt es. Die Mitbewohnerin Veronique Lundgren öffnet und hört den Schrei „Aufstehen!“ Ein gutes Dutzend Polizisten stürmt hinein, um die Räume in einer Hektik zu durchsuchen, als gelte es, eine Bombe vor der Explosion zu entschärfen. Die Männer durchforsten alles Mögliche – auch Peers auffällig umfangreiche Bibliothek. Dann verschwinden sie wieder und vergessen eine Aktentasche. Dank ihr finden Peer und seine Freunde heraus, was der Grund dieses überraschenden Besuches ist:

http://www.cicero.de/kapital/staatsfeind-unter-willy-brandt/37227

.

Streit in der SPD-Führung

VON MICHAEL BRÖCKER – 29.03.2012

Man wollte verlässlich miteinander umgehen, egal wer Kanzlerkandidat werden würde, schworen sich SPD-Chef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück bei einem der ersten Treffen. So ganz funktioniert das nicht.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/gabriel-veraergert-steinmeier-mit-sms-1.2772328

.

Gustav Stresemann (* 10. Mai 1878 in Berlin; † 3. Oktober 1929 ebenda) war ein deutscher Politiker (zuerst Nationalliberale Partei, später DVP). Die Karriere dieses herausragenden Politikers der Weimarer Republik begann als industrieller Interessenvertreter. Stresemann war seit 1917 Partei- und Fraktionsvorsitzender der Nationalliberalen Partei. Nach der Novemberrevolution und der Gründung der DVP war er deren Parteivorsitzender. Im Krisenjahr 1923 war er Reichskanzler und Reichsminister des Auswärtigen.
In seine kurze Zeit als Reichskanzler fallen das Ende der Ruhrbesetzung, Umsturzversuche der extremen Rechten und Linken sowie die Stabilisierung der deutschen Währung. mehr:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Stresemann

.

.

Schuld sind die Nadelstreifen, „toxische Papiere“ im Aktenkoffer?

.

Ein Anzug ist ein Anzug – ist er nicht.

Der Stresemann ist ein nach Gustav Stresemann benannter Anzug. Er wird nur am Tage (bis 17 Uhr) getragen und eignet sich für förmliche Anlässe, wie Trauerfeier, Staatsempfang oder Bankett. Der Stresemann ersetzt den Cutaway, hat aber weit weniger offiziellen Charakter.

Reichsaußenminister Gustav Stresemann
Der 1925 eingeführte Anzug besteht aus einer schwarz-grau gestreiften Hose, schwarzen Schuhen, einem einreihigen schwarzen oder anthrazitfarbenen Jackett mit steigendem Revers, einer hellgrauen, bei Trauerfeiern jedoch dunklen Weste, einem weißen Hemd mit silbergrauer, bei Trauerfeiern entsprechend einer schwarzen Krawatte mit oder ohne Krawattennadel. Das Hemd hat Umschlagmanschetten und wird mit Manschettenknöpfen getragen.

Reichsaußenminister Stresemann war es leid, zwischen Büro und Reichstag immer den Anzug wechseln zu müssen. Während man im Parlament und auch sonst in der politischen Öffentlichkeit nach damaligem (und heute noch in Japan üblichem) Protokoll einen Cutaway tragen musste, dieser aber für den normalen Regierungsalltag im Büro zu unpraktisch und zu feierlich war, tauschte Gustav Stresemann den Cut, wenn er die Reichskanzlei betrat, gegen eine dem Gehrock ähnliche Jacke aus, die, weil sie mittlerer Länge war, gerade noch zu den eigentlich würdevollen gestreiften Hosen des Cut-Anzuges getragen werden konnte, aber immer noch ausreichend bequem und schlicht war, um auf der Straße und im Büro getragen zu werden. Stresemann sparte so das Aus- und Anziehen einer anderen Hose und Weste, war doch der „Trick“ des Stresemann-Anzuges gerade der, dass man beim Cut nur das Cut-Jackett austauscht.

In der frühen Bundesrepublik wurde der Stresemann zu Staatsempfängen getragen, was ihm den Namen Bonner Anzug eintrug.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stresemann_%28Anzug%29

,

Half Merkel den Großbanken die Bundesbürger um Milliarden zu erleichtern?

Nicht anders bei vergleichbaren Geschäften durch ein ähnliches Schwergewicht unter den Investment-Großbanken: auch die Deutsche Bank des Josef Ackermann verkaufte an öffentliche Institute, wie die Landesbanken, Verbriefungen (aka “toxische Papiere”), deren fatale Eigenschaften bereits bekannt waren, und schädigte damit die öffentlichen Kassen um Milliarden. Bundesfinanzminister Steinbrück erklärte derzeit, eine Klage gegen Ackermanns Institut zu erwägen.
Nichts geschah jedoch. Stattdessen erfuhr das erstaunte Publikum, dass der Herr der größten deutschen Bank seinen Geburtstag im Amtssitz der Kanzlerin feierte.
https://medienwatch.wordpress.com/2010/04/19/half-merkel-den-grosbanken-die-bundesburger-um-milliarden-zu-erleichtern/

,

Berlin-Memo: Attac-Bankentribunal: Vorladungsschriften zum Download


https://medienwatch.wordpress.com/2010/02/27/das-attac-bankentribunal-weil-die-krise-system-hat/

.

.

Written by medienwatch & metainfo

März 29, 2012 at 11:02

Veröffentlicht in Allgemein

Bazon Brock: Mit dem Abtritt von Wullff ändern sich die politischen Verhältnisse nicht

leave a comment »

.
dradio Hören http://bit.ly/xSNDNG

.

„Eher ein Mafiastück“

Brock: Mit dem Abtritt von Wullff ändern sich die politischen Verhältnisse nicht
Bazon Brock im Gespräch mit Joachim Scholl
Komödie, Tragödie, Farce? Als Theaterstück würde der große Zapfenstreich für Christian Wulff am ehesten ein Mafiastück geben, sagt der Kulturwissenschaftler Bazon Brock. Hören: http://bit.ly/xSNDNG
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1697667/
.
.
.
.
.
Panoptikum: noroomgallery präsentiert Bazon Brock
https://medienwatch.wordpress.com/panoptikum-noroomgallery-prasentiert-den-kunsthasserstammtisch-bazon-brock/
.
.
.

Written by medienwatch & metainfo

März 9, 2012 at 08:43

Veröffentlicht in Allgemein