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Archive for Juli 2011

Empirischer Gegenentwurf zu Thilo Sarrazins Thesen zu Muslimen in Deutschland

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Naika Foroutan: Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand

Ein empirischer Gegenentwurf zu Thilo Sarrazins Thesen zu Muslimen in Deutschland

Dr. Naika Foroutan hat zusammen mit ihren Kollegen Korinna Schäfer, Coskun Canan und Benjamin Schwarze das Dossier “Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand. Ein empirischer Gegenentwurf zu Thilo Sarrazins Thesen zu Muslimen in Deutschland” vorgelegt. Die Datensammlung ist eine kritische Bestandsaufnahme der von Thilo Sarrazin in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ vorgelegten Thesen.

Die Autoren des Dossiers schreiben:
“Aufgrund der verzerrten medialen und politischen Debatten im Anschluss an die Buchveröffentlichung aber auch aufgrund unserer langjährigen diesbezüglichen Analysen in unserem wissenschaftlichen Arbeitsalltag an der Humboldt-Universität zu Berlin, sehen wir uns verpflichtet, eine Richtigstellung in der gegenwärtigen Diskussion herbeizuführen und uns vorliegende Daten zum tatsächlichen Stand der Integration von ‘Muslimen’ in Deutschland in einer Übersicht zusammenzutragen und zu analysieren.”
https://www2.hu-berlin.de/hcsp/de/1524/going-public/foroutan-sarrazins-thesen-auf-dem-prufstand-dossier-presseecho/

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RBB gegen Güner Balci | Interessante Leserbriefe

Krach (+ Hass) wegen Sarrazin

Hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg einen Beitrag über Thilo Sarrazin aus Angst vor der öffentlichen Reaktion verhindert? Über die Gründe gibt es zwei Versionen. von C. AKYOL & D. SCHULZ

http://www.taz.de/!75374/

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Betr.: »Thesen des Thilo S.«

https://medienwatch.wordpress.com/betr-thesen-thilo-sarrazin-von-robert-misik/

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Juli 31, 2011 at 08:58

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8 Jahre im Gefängnis wegen Graffiti und Graffitikürzel

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Lebensspirale auf Beton-Vlies OZ  Kringel OZ Hollywood OZ,  Foto: Jörg Stange, gfok 08 „feinsinniges Zierrat(h) als Überwindungshilfe“

Narretei

Torheiten begangen, Torheiten gemacht, Ich mache deren noch immer. Ich hab sie gemacht bei Tag und bei Nacht, Die nächtlichen waren weit schlimmer.

Ich hab sie gemacht zu Wasser und Land, Im Freien wie im Zimmer. Ich machte viele sogar mit Verstand, Die waren noch viel dümmer.

(Heinrich Heine, Lamentationen)

8 Jahre Gefängnis wegen Graffiti und Graffitikürzelnarretei(en)

8 Jahre entzogende Lebensfreiheit für gesetzte Graffiti-Zeichen. Für (s)einen anderen Lebens- und Kunstbegriff alias OZ = Walter Josef Fischer der die Verwüstung der Städte konterkariert, ist nicht einem einseitig – einem eng gefassten Eigentums und Materialbegriff zu unterwerfen. Quasi  in einem willkürlich begrenzt gesetzten Wertkontext abzustrafen. Einem Wertebegriff, der sich  dialektisch aus einem „ästhetischen Grundwert“ speist, und sich eben nicht einseitig, bündig macht mit einem allzu engen und willkürlich ausgelegten Eigentums – und Kapitalbegriff – herunterbrechen lässt. Ein juristisch durchschaubar determinierter Eigentumsbegriff, um die „künstlerische Intervention“ als Sachbeschädigung desavouieren zu können? Um sich über den, durch das Grundgesetz abgesicherten Freiheitsbegriff der Kunst ignorant zu erheben, und diesen garantierte Rechtssicherheit auszuhebeln? Ein Eigentumsbegriff, der hier durch künstlerische Intervention, durch eine explizit „künstlerisch subversive Zeichensetzung“, in der Deutung eben (negativ-)dialektisch hinterfragt – wird in seiner Begrifflichkeit und Deutung  (auf Wand, Mauerwerk, auf Über- und Unterführungen, betonierten Trassen etc.) weder „beschädigt“ noch durch „Aneignung“ dem Eigentümer „entzogen“. Sondern affirmativ subversiv, durch  Zeichensetzung mit ästhetischen Mitteln sinnfällig „demaskiert“. Die Befragung ist somit anders zu stellen: die künstlerische Haltung und Handlung ist anders zu befragen und in der Folge zu bewerten, als diesen willkürlich auf dem Betrachtungs-Niveau gewöhnlicher Sachbeschädigung, im Sinne des Eigentumsbegriff. in aller Öffentlichkeit dingfest zu machen. Beschädigt wird durch 8 Jahre Gefängnisaufenthalt, dass Gerechtigkeitsempfinden der Gesellschaft. Die Verhältnismäßigkeit eingesetzter juristischer Mittel, wird augenfällig aufs Ärgste verletzt oder leidvoll überdehnt. Da wo sich “Zeichen“ gegen die urbane Verwüstung richten, treten Staatsanwälte und Richter auf, nicht gegen die vermeintlich ästhetisch zweckrationalisierte (verbrecherisch = sagen selbst bekannte Architekten) Verwüstung der Städte, sondern gegen die vergleichsweise harmlosen Zeichen, die die Objekte und Orte künstlerisch sichtbar machen – oder zu verschönern im Stande sind, das durch eine Vielzahl (jugendlicher Mitstreiter) diesen Zustand zu überwinden sucht. (* anderer Kapitalbegriff) Parallel und ungebrochen, werden räumlich weitere Büro-Block-Leerstände umbaut. Komplette Milieus u. Quartiere einbetoniert und nachhaltig gestört oder zerstört. Über 1 000 000 Quadratmeter Gewerberaumleerstand – allein in Hamburg. Durch ungebremste Gentrifizierung exorbitant steigende Mieten, Depression und Verzweiflung produzierend bis zum Suizid extrem Betroffener, das quasi billigend in Kauf genommen. Der einhergehende Mietwucher ist nicht Gegenstand juristischer Verfolgung. Eine künstlerische Handlung leitet sich aus dem Geistigen, dem Spirituellen ab und ein. Insofern sind es philosophisch betrachtet  „Wahrheits-Zeichen“ als „Verdikte“ (vere dictum [sign/tags]). Ein Zeichen, als ein Zeichen, dass vom Impetus her über sich selbst hinausweist, – als ein reduziertes sign, – als subversiv, ästhetischer Versuch und „Wahrspruch“ mit künstlerischen Mitteln erklärter Zeichensetzung und eben kein „Delikt“ im Sinne juristischer Vergehen, oder Verbrechensmuster überführbar. Ein Zeichen, eine Zeichnung, ein Kreidekringel ist auch wieder entfernbar und daher keine abgeschlossene tatsächliche Sachbeschädigung. Schon der Impressionist Edgar Degas sagte sinngemäß: „Die Kunst müsse auch über juristische Grenzen gehen“. Hier greift in Wahrheit der Kunstbegriff und keine (juristisch) bürgerliche Attitüde des Geschmacks etc.. Kunst ist nicht dazu da, dass man sie schmecke. (Max Ernst) Es wird die Oberfläche eines Materials, als Transportmittel genutzt oder sichtbar nutzbar gemacht. In Relation eines Fragments auf einer Leinwand, Pappe, Papiers etc. – Es ist ein anderer (ethisch ästhetischer>) Materialbegriff der hier zum Tragen kommt, und entrückt sich so der Zuständigigkeit von Behörden und der Strafverfolgung (Grundgesetz:“die Freiheit der Kunst“). Der Graffiti-Künstler hat weder etwas beschädigt noch etwas im Sinne des Eigentumsbegriff zerstört, ihm wurde unverhältnismäßig im (Sühne-)Gegenzug 8 Jahre freie Lebens- und Schaffenszeit geraubt. Zusammengezogen  8 Jahre (!): so werden Schwerverbrecher bestraft. Dafür müsste der Graffiti-Künstler OZ postum adäquat entschädigt werden. Nun sollen, dem Verständnis der Amtsrichterin und der Staatsanwältin nach,  weitere Gefängnisstrafen hinzukommen? Das ist nicht nur absurd, und kommt in der Bestrafung der eines Todschlägers etc. gleich. Und wird zu Recht als Beugung des Rechts, – nicht nur im Sinne des Freiheits- und des Kunstbegriffs empfunden. Es geht hierbei auch um die nachhaltige Verletzung der Menschenwürde. Der Angeklagte ist im Sinne der Anklage nicht schuldig. Der insgesamt durch 8 Jahre Haftzeit tragisch, leidlich und leiblich Verfolgte, ist daher nicht nur moralisch freizusprechen. Die kapital urbanen, nicht nur architektonischen spekulativen (Bau-)Verbrechen, Baukonzern-Lobbyismus, Finanzpoker etc.pp(p) bleiben ungesühnt. – Da schickt man lieber ein über kleinbürgerliche und medial hochgeschraubte Instinkte ausgemachtes Feindbild in den Bau. Das kann so nicht hingenommen werden. Jörg Stange

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Nachtrag 2014

 #OZ° Im Spiegel-Beitrag wird gesagt, es sei unbekannt, oder es bliebe sein Geheimnis wie er auf sein Zeichen kam. Alex und Oz waren vor Jahren x zu Besuch. Wir saßen in der Küche. Es ging um die Frage ob es Kunst oder Sachbeschädigung sei. Ich argumentierte u.a. mit Harald Naegeli. Dabei konnte ich OZ fragen wie er denn auf „OZ“ kam. Natürlich wurde auch der Zauberer OZ erwähnt. Er sagte „Zardoz“ hätte seinerzeit bei ihm das Kürzel ausgelöst. Der „sprechende Stein“ – seine OZ-Zeichen, Kringel, Smileys etc. auf grauem Beton konterkarieren diese urbane Tristess und erfreuen Kinder. Ein Freund (Kommunikationsdesigner) machte in den 80er mit einem Teleobjektiv vom Fernsehturm aus u.a. ein Foto (18×24) von einem Verkehrsschild – an der Kreuzung vor dem Haupteingang des UG – mit einem Smiley und schenkte mir einen Abzug seinerzeit. Wenn ich mich recht erinnere, war der Turm der Gnadenkirche, angeschnitten. Es müsste sich noch in einem alten Koffer zwischen zahlreichen anderen Fotos befinden. GFG,s kunstwissenschaftliches Gutachten wurde von seinen Anwälten in der Gerichtsverhandlung verlesen und bewahrte OZ vor einem erneuten Gefängnisaufenthalt. Aber auch seine Anwälte waren sehr akribisch in der Einzelfallprüfung und verfehlten ihre Wirkung nicht. Freiheitsbegriff: Es geht eben nicht nur um „Hochkunst“ sondern insbesondere um das „Subkulturelle“ in unserer Gesellschaft. https://www.facebook.com/joerg.stange/posts/950365684977892 +++ http://www.youtube.com/watch?v=kbGVIdA3dx0

 

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Kunst oder Sachbeschädigung

Für Kringel kein Verständnis

14 Monate Gefängnis ohne Bewährung: Hamburger Amtsgericht verurteilt den 61-jährigen Sprayer „Oz“ wegen Sachbeschädigung.von KAI VON APPEN http://www.taz.de/Kunst-oder-Sachbeschaedigung/!75391/ . Der Rechtsanwalt betrachtet das Mandat als Herzensangelegenheit HA (…) „Er mag lästig sein. Aber die Gesellschaft muss mit ihm klarkommen“, sagte kürzlich Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers. (In einem anderen Verfahren) http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1973135/Sprayer-Oz-Er-hat-es-schon-wieder-getan.html .

Zardoz° Foto: Jörg Stange 2008

(Kein Außenstehender weiß mit Gewissheit ob diese(s) OZ, Smileys und „Kringel-Zeichen“ etc. von ihm selbst ausgeführt wurden sind)

. Die Richterin fand in ihrem Urteil klare Worte:

«Wir wenden Gesetze an, die nicht von einem Diktator kommen, sondern vom Bundestag.»

. Offensichtlich keine Recherche? Leserbrief im Welt Beitrag: In dem Artikel wird der Eindruck vermittelt, dass OZ in der Nacht zum Do. also letzte Nacht eine Scheibe eines Friseurs zerkratzt hätte. Dieser Vorfall ist ca. 4 Wochen her. Der Friseur verlangt ausdrücklich keine Strafverfolgung, verlangt allerdings die Behebung des Schadens. Sprayer Oz kurz vor Urteil wieder ertappt

Nächtliche Kritzeltour durch Winterhude

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13514275/Sprayer-Oz-kurz-vor-Urteil-wieder-ertappt.html .

OZ Maritim «Langnese Kringel» Foto: Jörg Stange 2008

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Graffiti-Sprayer „Oz“ muss hinter Gitter

Anmk.: Alle schreiben offensichtlich bei einer Zeitung oder Agentur ab. Die Scheibengeschichte beim Friseur war nicht vorgestern sondern bereits vor ca. 4 Wochen. Es sollte wohl die Stimmung auf Sachbeschädigung für den Prozesstag medial aufgeheizt werden. => [::] Auf Nachfrage von medienwatch, sagte der Friseur, er würde keinen Wert auf eine Strafverfolgung bzw. Verurteilung legen. Es sei ja kein Verbrechen. Über den Schaden müsse man reden etc. http://www.ndr.de/regional/hamburg/graffitihamburg107.html . Graffiti-Sprayer „OZ“ verurteilt

Er konnte es nicht lassen

Sein Atelier ist die Straße: Der Hamburger Graffiti-Sprayer Walter F. verteilte seine Markenzeichen in der ganzen Stadt. Obwohl er aufgrund zahlreicher Sachbeschädigungen erneut angeklagt wurde, sprühte er munter weiter. Dafür muss er jetzt ins Gefängnis. 29.07.2011 http://www.sueddeutsche.de/kultur/graffiti-sprayer-oz-verurteilt-er-konnte-es-nicht-lassen-1.1125980 .

14 Monate Haft für Graffiti-Oldie „OZ“

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article13515017/14-Monate-Haft-fuer-Graffiti-Oldie-OZ.html . „Oz“ sei ein Held und kein Straftäter, hieß es in einer Solidaritätserklärung aus Berlin, unterschrieben von 600 bekannten Persönlichkeiten, darunter die Sänger von „Fettes Brot“

Die Entzauberung von „Oz“: Gericht schickt Sprayer in Haft

Autor: Martin Jenssen | 30. Juli 2011, 06:27 http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13516384/Die-Entzauberung-von-Oz-Gericht-schickt-Sprayer-in-Haft.html .

Graffiti in Berlin : Angewandte Architekturkritik

Mit Filzstift oder Feuerlöscher – Graffiti wird verfolgt, aber oft nicht verstanden. Drei Berliner Sprüher wollen das ändern: mit Workshops und Stadtspaziergängen durch Kreuzberg. http://www.tagesspiegel.de/kultur/angewandte-architekturkritik/4167414.html .

Installation im Gängeviertel: Galerie Speckstrasse. Foto/Grafik jst,gfok

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Büros: Neubauten trotz Leerstands

Was auf dem Wohnungsmarkt fehlt, gibt es bei den Gewerbeimmobilien in Hamburg zu viel – freie Räume. Während Bausenatorin Anja Hajduk (GAL) anlässlich des neuen Mietenspiegels von zum Teil besorgniserregenden Zuständen auf dem Wohnungsmarkt spricht, stehen gleichzeitig rund eine Million Quadratmeter Gewerbeflächen in Hamburg leer. Trotzdem wird weiter in diesen Markt investiert, werden weiter Bürotürme in der Stadt hochgezogen, statt Wohnungen zu bauen (..) http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1282681/Bueros-Neubauten-trotz-Leerstands.html

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Graffiti im alten Rom = Monty Python »Das Leben des Brian« – Lateinunterricht

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Juli 29, 2011 at 12:35

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Schriftsteller und Künstler protestieren gegen Unterdrückung und Zensur in Weißrussland

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Präsident Lukaschenka ist bereits seit 1994 im Amt. Laut der früheren weißrussischen Verfassung durfte er eigentlich nicht mehr an der Präsidentschaftswahl 2006 teilnehmen, doch per Referendum ließ er im Oktober 2004 die Verfassung so ändern, dass für ihn keine Beschränkungen der Amtszeiten mehr gelten.

Aufgrund zahlreicher demokratischer Defizite und einem autoritären Regierungsstil wird Weißrussland auch als letzte Diktatur Europas bezeichnet

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Medieninformation des VS

VS-Presseinformation

Wo keine Freiheit ist, hat Kunst keine Heimat

Schriftsteller und Künstler protestieren gegen Unterdrückung und Zensur in Weißrussland

Berlin, 26. Juli 2011: »Eine Diktatur mitten in Europa: Oppositionelle werden verfolgt, unbotmäßige Medien verboten, kritische Künstler unterdrückt. Das ist nicht hinnehmbar, das muss von allen demokratischen Kräften eindeutig verurteilt werden«, meint Imre Török, Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS in ver.di). »Wir, die Künstler und Intellektuellen, gerade in Deutschland, haben für die demokratischen Freiheiten eine besondere Verantwortung«.

In der Republik Weißrussland kursieren derzeit Listen mit den Namen von Autorinnen und Künstlern, deren Werke willkürlich als »jugendgefährdend« bezeichnet werden, um sie aus den Zeitungen und Journalen, aus den Sendungen von Radio und Fernsehen, von den Konzertbühnen und aus den Theatern zu verbannen. Diese Form von Zensur widerspricht dem Verständnis von einer freien, vielgestaltigen Kunst und Kultur. In einem offenen Brief wird der Präsident Weißrusslands aufgefordert, der Verbreitung und Verwendung dieser »Schwarzen Listen« unverzüglich Einhalt zu gebieten.

»Wir wollen ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit unseren unterdrückten Kolleginnen und Kollegen in Weißrussland setzen«, erklärt Imre Török. »Deshalb haben wir beschlossen, dem Botschafter der Republik Weißrussland in Berlin diesen offenen Brief zu übergeben«.

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di) und die Erstunterzeichnenden rufen alle Autorinnen/Autoren, Künstlerinnen/Künstler und Gleichgesinnten auf, den Protest mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.
Der offene Brief des VS an den Präsidenten der Republik Weißrussland kann als pdf-Datei hier geladen werden:
http://vs.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/weissrussland

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Erstunterzeichner

Zu den Erstunterzeichnern gehören

Imre Török
Vorsitzender des Verband deutscher Schriftsteller – VS in ver.di

Klaus Staeck
Präsident der Akademie der Künste

Johano Strasser
Präsident des P.E.N.-Zentrum Deutschland

Günter Kunert
Präsident des P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

Elfriede Jelinek
Literaturnobelpreisträgerin

Herta Müller
Literaturnobelpreisträgerin

Regine Möbius
Kunst- und Kulturbeauftragte der Vereinten Dienstleistungs- gewerkschaft – ver.di

Anna Dünnebier
Vizepräsidentin des European Writers‘ Council – EWC

Dirk Sager
Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des P.E.N.-Zentrum Deutschland

Christa Schuenke
Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte des P.E.N.-Zentrum Deutschland

Hinrich Schmidt-Henkel
1. Vorsitzender des Verband literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer – VdÜ / Bundessparte Übersetzer im VS

Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Präsident der UNI-MEI
Bundesgeschäftsführer des Verband deutscher Schriftsteller – VS in ver.di

Herbert Wiesner
Generalsekretär des P.E.N.-Zentrum Deutschland

http://vs.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/weissrussland

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Juli 26, 2011 at 10:40

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Bomb Explosion in Oslo (Norwegia / Norway)

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<object style=“height: 390px; width: 640px“><param name=“movie“ value=“http://www.youtube.com/v/BvIfkIEAcRA?version=3″><param name=“allowFullScreen“ value=“true“><param name=“allowScriptAccess“ value=“always“></object>

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Büro des Ministerpräsidenten verwüstet (Video)

Explosion erschüttert Zentrum von Oslo

http://www.tagesschau.de/ausland/oslo124.html

http://www.tagesschau.de/ausland/oslo132.html

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Norwegen Mindestens ein Toter durch Explosion in Oslo

Eine starke Detonation an einem Verlagshaus hat auch ein Regierungsgebäude in der norwegischen Hauptstadt beschädigt. Mindestens ein Mensch ist dabei getötet worden.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/oslo-explosion

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Oslo explosion – live coverage

An explosion has damaged government buildings in Oslo with injuries reported. The cause of the blast has yet to be ascertained.
http://www.guardian.co.uk/world/blog/2011/jul/22/oslo-explosion-live-coverage

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Tote und Verletzte bei Attentaten in Norwegen

Bombenanschlag in Oslo – Schießerei in Jugendlager

http://www.faz.net/artikel/C31325/bombenanschlag-in-oslo-schiesserei-in-jugendlager-tote-und-verletzte-bei-attentaten-in-norwegen-30470766.html

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Filmbeitrag

Oslo: 7 Todesopfer nach Anschlag – Armee im Zentrum

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/07/22/International/Oslo-7-Todesopfer-nach-Anschlag-Armee-im-Zentrum

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Samstag, 23. Juli 2011, 12:11 Uhr

Samstag, 23. Juli 2011, 12:11 Uhr
Mehr als 90 Tote bei norwegischen Anschlägen
(..) Die Polizei legt dem auf Utöya festgenommenen Verdächtigen beide Anschläge zur Last.
Der Verdächtige ist offiziellen Angaben zufolge 32 Jahre alt und soll nach Medienberichten Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen haben. Die Regierung warnte vor voreiligen Schlüssen (..)
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE76M01N20110723

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE76M01N20110723

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Einen Tag vor dem Massaker, im norwegischen Jugendcamp, erschien dieser Beitrag. Vor dem Hintergrund der Texte, des Massenmörders und die darin geäusserte (fanatische?) Symphatie für Israel macht der Boykottaufruf versus Israel tödlichen Sinn? Möglicherweise gab es bereits vorher ähnliche Verlautbarungen in den norwegischen Medien?

Jonas Gahr Støre: – Okkupasjonen må opphøre, muren må rives og det må skje nå

http://politisk.tv2.no/nyheter/st%C3%B8re-om-israel-palestina-konflikten-%E2%80%93-okkupasjonen-ma-opph%C3%B8re-muren-ma-rives-og-det-ma-skje-na/

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Massaker in Norwegen

Polizei fahndet nach Breivik-Verehrer

Die norwegische Polizei fahndet nach einem womöglich gewaltbereiten Verehrer des Attentäters. Auf dem Bauernhof Breiviks wurde weiterer Sprengstoff gefunden. Vordem Massaker war er jahrelang Mitglied in einem Osloer Schützenklub.
http://www.faz.net/artikel/S32742/massaker-in-norwegen-polizei-fahndet-nach-breivik-verehrer-30474082.html

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Juli 22, 2011 at 14:50

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Parismemo: Vor aller Augen »Flaneur de la Fenêtre«

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«Schwarzer Engel Maldoror» Foto(s) + Grafik (Jörg Stange,gfok)

. GASTRONOMIE | 11.12.1972 / 2011

Kaviar für alle

Französische Feinschmecker mokierten sich über ein linkes Lokal in Paris, in dem die Gäste den Preis des Verzehrten selbst bestimmen. [..] Die Beziehung zwischen dem Geld, dem Gast und seinem Menü erläutert er auf der hektographierten Speisekarte. Darauf empfiehlt er einen Basis-Preis von acht Franc (Menü plus Wein) für jeden, der weniger als 1100 Franc, etwas mehr als den französischen Mindestlohn, verdient und fügt auch gleich hinzu: „Aber das Prinzip ist, daß jeder seine Mahlzeit im Verhältnis zu seinem Einkommen bezahlt.“ [..] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42762711.html . .

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Das Dunkle in der hellen Kammer

Was passiert mit Ai Weiwei? Er ist wieder zu Hause, aber darf keine Bilder ins Netz stellen oder twittern. Doch seine Kunst ist schon in der Welt. Das beweist eine großartige Foto-Schau in Winterthur. Von Rose-Maria Gropp http://www.faz.net/artikel/C30997/ai-weiwei-als-fotograf-das-dunkle-in-der-hellen-kammer-30451172.html .

Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

https://medienwatch.wordpress.com/2011/05/22/badewannenblues-erotik-des-alltags-ata-macht-schon/ . Von Janina Fuge 25.06.2011 / Reise

Drei Tage lang mit den Augen flanieren

Mit dem »Canadian« über 4500 Kilometer von Vancouver nach Toronto http://www.neues-deutschland.de/artikel/200571.drei-tage-lang-mit-den-augen-flanieren.html . Geistige Flaneure | Vor aller Aug(en) + Ohr(EN)

Buchbesprechung(en) + diskursiv subversive Bildtransport(e)

https://medienwatch.wordpress.com/2011/05/06/dradio-horen-literatur-philosophie-bildbegleitung/ .

Eingriff = „C“ : Das besondere im Beraten & Verkauft, Beethoven Opus 31 Hammer-Klavier-D-Radio

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/15/goldene-hochzeitscard-fur-mitarbeiter-im-livestream-by-entfesselflugel/ .

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Die Untauglichkeit schlechterer Söhne aus besserem Hause

„Angry Brigade“ Josephine Meckseper, Hamburger Kunsthalle https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/13/die-untauglichkeit-schlechterer-sohne-aus-besserem-hause/ . Virtuelle Flaneure

Wallfahrt: Urbi et Orbi et Omega et Spiritus Sanctus

https://medienwatch.wordpress.com/2008/04/13/wallfahrt-urbi-et-orbi-et-omega-et-spiritus-sanctus/ .

Me(e)r-Blick: In Portbou wurde Dani Karavans Denkmal für Walter Benjamin eingeweiht

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/14/ruckblick-in-portbou-wurde-dani-karavans-denkmal-fur-walter-benjamin-eingeweiht-passai-und-letzte-station/ .

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. Gunnar F. Gerlach

«Fundgrube Warenhaus»

Vom Readymade zum Name-Dropping: Duchamp und die Folgen (Zum 10 Jährigen Jubiläum der Deichtorhallen in Hamburg) https://medienwatch.wordpress.com/vom-readymade-zum-name-dropping-duchamp-und-die-folgen/ . .

. Foto + Bildarbeit (Schaufenster: Kaufhaus): »Flaneur de la Fenêtre« Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv 2011 http://www.youtube.com/watch?v=lwibAO9JOxw . . Metaflaneure Musée national d’art moderne

Collections contemporaines (des années 1960 à nos jours)

Expositions au Centre 6 avril 2011 – 13 février 2012 Tous les deux ans, le Musée renouvelle la présentation de ses collections contemporaines. Des années 1960 à nos jours, c’est un parcours chronologique faisant la part belle aux acquisitions récentes qui est désormais proposé. Ce parcours s’ouvre sur quelques grandes figures de l’art contemporain : Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Joan Mitchell, Pierre Soulages, Andy Warhol… Plus loin, le visiteur croisera des artistes reconnus (Christian Boltanski, Marlene Dumas, Martin Kippenberger ou Fabrice Hyber…) et d’autres nouveaux dans la collection (Danh Vo, Carsten Höller, Yael Bartana….). Les mouvements, les tendances désormais historiques sont également représentés : le minimalisme, l’arte povera, Supports Surfaces, Fluxus… Enfin, l’architecture, le design, la photographie, les nouveaux médias et le cinéma sont réunis dans des sections thématiques ou monographiques. Et parce que le rôle d’un Musée, à l’heure de la mondialisation, c’est aussi de parcourir le globe, cet accrochage ne réunit pas seulement plusieurs générations d’artistes, mais aussi plusieurs continents. Ainsi s’écrit, au présent, une histoire de l’art des cinquante dernières années. Au niveau 5 du Musée, l’accrochage des collections modernes présente à la fois les mouvements fondateurs de l’art moderne (fauvisme, cubisme, surréalisme, abstraction…) et des artistes majeurs (Matisse, Picasso, Kandinsky, Brancusi…) dans un parcours chronologique qui va de 1905 aux années 1960.  http://bit.ly/m9oOZP   + Cordialement(e) . .

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Wem gehört Afghanistan? Bob Woodward (Watergate) Pepe Escobar

https://medienwatch.wordpress.com/2010/09/28/wem-gehort-afghanistan/ .

Roter Punkt

https://medienwatch.wordpress.com/roter-punkt-galerierundgange-in-hamburg/ . .

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Namenspatent(e) = »Par(a)fume« Wei(h)rauch

Zutreffend ist die Markenstelle davon ausgegangen, dass die angesprochenen inländischen Verkehrkreise die angemeldete, überwiegend deutsche Wortfolge „Parfum Art eröffnet für Sie die Welt des Luxus“ nächstliegend und ohne weitere Überlegungen in der Bedeutung „Parfümkunst öffnet für Sie die Welt des Luxus“ verstehen werden (..) https://medienwatch.wordpress.com/namenspatente-%C2%BBparfum-art%C2%AB/ . . . Jean-Luc Godard / Allemagne neuf zéro („Deutschland Neu(n) Null“) http://www.youtube.com/watch?v=e9JI-1vl-h0 . Jean-Luc Godard / Germany Year 90 Nine Zero 2/7 http://www.youtube.com/watch?v=bBVgvSpxM2w . Jean-Luc Godard / Germany Year 90 Nine Zero 3/7 http://www.youtube.com/watch?v=wXD-LAgIets . Jean-Luc Godard / Germany Year 90 Nine Zero 4/7 http://www.youtube.com/watch?v=FdBJFZpmLYs&NR=1 . Jean-Luc Godard / Germany Year 90 Nine Zero 5/7 http://www.youtube.com/watch?v=OLqjaBUZckA . Jean-Luc Godard / Germany Year 90 Nine Zero 6/7 http://www.youtube.com/watch?v=F_nb5hMAwcU . Jean-Luc Godard / Germany Year 90 Nine Zero 7/7 http://www.youtube.com/watch?v=TQzRIZ-dYVo&NR=1 . . .

. Walter Benjamin zum Gedächtnis 2/4 http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=OOW0Lq7GMbs Walter Benjamin zum Gedächtnis 3/4 http://www.youtube.com/watch?v=uxkaKJhYvW8&NR=1 Walter Benjamin zum Gedächtnis 4/4 http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=84HDpaciGTw .

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Juli 3, 2011 at 06:24

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