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Archive for Juni 2011

Medizinstudierende lehnen Hochschulranking ab

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Ablehnung des CHE-Hochschulranking

beschlossen am 18.06.2011 auf der bvmd-Medizinstudierendenversammlung in Tübingen.
Einleitung:

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wurde 1994 als gemeinnützige GmbH durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Stiftung Bertelsmann gegründet und betrachtet sich selbst als „Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen“ (1). Seit 1998 erstellt das CHE ein Hochschulranking, das Studienanfängern bei der Suche nach dem richtigen Studienort helfen soll.

Seit mehreren Jahren steht das CHE-Hochschulranking vermehrt in der Kritik. Neben methodische Schwächen werden auch kommerzielle und ideologische Interessen des CHE, der HRK und der Bertelsmann-Stiftung am Ranking kritisiert (2) (3). Seit 2006 beteiligen sich die meisten Schweizer Hochschulen nicht mehr an dem Ranking und 2007 kündigte die Österreichische Qualitätssicherungsagentur, die die Daten für das Ranking geliefert hatte, ihre Zusammenarbeit mit dem CHE auf. Auch in Deutschland sind einzelne Universitäten und Fachbereiche aus dem Ranking ausgestiegen. Dazu zählen unter anderen die Evangelische FH Ludwigshafen (2008), die Universität Bonn (2009), die Universität Köln (2011) einzelne Fachbereiche in Siegen, Kiel, Koblenz-Landau, Nürnberg und deutschlandweit 26 historische Institute und Seminare (4) (5).
Im April 2011 erhielt die Vorsitzende der bvmd die Einladung als Vertreterin der bvmd im Fachbeirat des CHE-Hochschulrankings mitzuwirken. Aufgrund der bestehenden Kritik erachtet die bvmd eine eigene Position zum CHE-Hochschulranking für notwendig [..]

Positionspapier: komplette PDF
http://bvmd.de/fileadmin/intern_alle/Positionspapiere/2011/2011-06-19_Positionspapier_CHE.pdf

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Ärzteblatt: Medizinstudierende lehnen Hochschulranking ab

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46408/Medizinstudierende_lehnen_Hochschulranking_ab.htm

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung
https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/13/ist-die-bertelsmann-stiftung-%E2%80%9Egemeinnutzig%E2%80%9C/

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Juni 29, 2011 at 05:23

Veröffentlicht in Allgemein

GEAB N°56 / N°57 / N°58 / N°59 / N°60 / N°61 / N°62 / N°63 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise

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«Weltwirtschaft / Sinkflug» foto: jst/gfg,gfok

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GEAB N°63 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – Die fünf zerstörerischen Gewitter des Sommers 2012 als Beschleuniger der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
– Pressemitteilung des GEAB vom 17. März 2012 (GEAB N°63) –
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-63-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-Die-f%C3%BCnf-zerstorerischen-Gewitter-des-Sommers-2012-als_a9627.html

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GEAB N°62 – Zusammenfassung
– 17. Februar 2012 –
Euroland 2012 bis 2016: Entstehung einer neuen globalen Macht… wenn ihre Demokratisierung gelingt
Wie bereits angekündigt präsentiert LEAP/E2020 in dieser 62. Ausgabe des GEAB seine Vorhersagen zu Europa für die Jahre 2012 bis 2016. Im Kontext der umfassenden weltweiten Krise werden für die Europäer zwei große Tendenzen diese fünf Jahre prägen: Zum einen wird Euroland dauerhaft zu einer globalen Macht aufsteigen; und zum anderen werden die europäischen Eliten endlich das demokratische Defizit im europäischen Integrationsprozess beseitigen müssen, da ansonsten jegliche weitere positive Entwicklung für Europa ausgeschlossen ist… (Seite 2)
Lesen Sie die Pressemitteilung http://www.leap2020.eu/GEAB-N-62-Zusammenfassung_a9199.html

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GEAB N°61 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
– Pressemitteilung des GEAB vom 17. Dezember 2011 (GEAB N°60)
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-61-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-2012-Das-Jahr-der-Zeitenwende-in-den-internationalen_a8798.html

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GEAB N°60 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land
– Pressemitteilung des GEAB vom 17. Dezember 2011 (GEAB N°60) –

http://www.leap2020.eu/GEAB-N-60-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-USA-2012-2016-Ein-zahlungsunfahiges-und-unregierbares-Land_a8500.html

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GEAB N°59 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise: 30.000 Milliarden USD Scheinvermögen lösen sich bis Anfang 2013 in Luft auf / In der Krise werden die Staatsanleihen der westlichen Staaten massiv an Wert verlieren  – Pressemitteilung des GEAB vom 17. November 2011 –
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-59-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-30-000-Milliarden-USD-Scheinvermogen-losen-sich-bis-Anfang-2013-in_a8166.html

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GEAB N°58 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – Erstes Halbjahr 2012: Dezimierung der Banken in den westlichen Staaten
… In dieser 58. Ausgabe des GEAB stellen wir weiterhin unsere Vorhersagen für die zu erwartende Entwicklung von 40 Staaten in den Jahren 2012 bis 2016 vor. Wir wollen und werden zeigen, dass es auch im herrschenden Chaos möglich ist, den allgemeinen Zustand der Welt zu beschreiben und die großen Trends herauszuarbeiten [::]
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-58-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-Erstes-Halbjahr-2012-Dezimierung-der-Banken-in-den-westlichen_a7914.html

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– Pressemitteilung des GEAB vom 16. September 2011 –
GEAB N°57 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise: Viertes Quartal 2011: Kernschmelze der globalen Finanzwerte
Wie von LEAP/E2020 seit November 2010 angekündigt und mehrfach, zuletzt im Juni 2011, bestätigt, flammte die Krise zu Beginn des zweiten Halbjahrs wieder auf. Mehr als 10.000 Milliarden US-Dollar der nach 2008 verbleibenden 15.000 Milliarden an fiktiven Vermögenswerten wurden bereits „vom Winde verweht“. Was noch blieb, wird aller Voraussicht nach im vierten Quartal 2011 folgen. Denn dann tritt das ein, was wir die „Kernschmelze der globalen Finanzwerte“ nennen. Diese Kernschmelze wird sich vor allen Dingen an der Wall Street und in der Londoner City ereignen. Wie wir schon seit Monaten vorhersehen, wird, wenn die Euroländer in der Staatsschuldenkrise die privaten Investoren in die Verantwortung nehmen und einen Abschlag von bis zu 50% an den von ihnen gehaltenen Staatsanleihen durchsetzen, die kritische Masse erreicht sein. Dann wird der Prozess außer Kontrolle geraten. Aber auch wenn die Zündung in Europa erfolgt, die große Masse des Brennstoffs, der die Reaktion speisen und die Finanzwelt in Flammen aufgehen lassen wird, befindet sich in den USA (1). Die Ereignisse des Juli 2001 waren lediglich der Beginn. Das Schlimmste steht noch aus – und es steht kurz bevor = http://www.leap2020.eu/GEAB-N-57-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-Viertes-Quartal-2011-Kernschmelze-der-globalen-Finanzwerte_a7649.html

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.– Pressemitteilung des GEAB vom 16. Juni 2011 –

GEAB N°56 (Sonderausgabe Sommer 2011) ist angekommen! Umfassende weltweite Krise: Vermögen im Scheinwert von 15.000 Milliarden Dollar… in den Stürmen des Herbsts 2011 vom Winde verweht
In der 50. Ausgabe des GEAB vom 15. Dezember 2010 sagte LEAP/E2020 die Explosion der Staatsschulden der westlichen Staaten für das zweite Halbjahr 2011 voraus. Wir beschrieben damals eine Entwicklung, die von der Schuldenkrise der europäischen Staaten (1) ihren Ausgang nehmen würde und anschließend mit ihrer zerstörerischen Wirkung den Markt für US-Anleihen (2), Grundlage des internationalen Finanzsystems, erschüttern würde. Heute, kurz vor Beginn des zweiten Halbjahrs 2011, stellen wir in dieser 56. Ausgabe des GEAB fest, dass die Weltwirtschaft von Panik ergriffen ist (3), das internationale Währungssystem zusammenzubrechen droht (4) und an den Finanzmärkten die Verzweiflung um sich greift (5). Die tausenden Milliarden öffentlicher Gelder, die die Regierungen in die Wirtschaft gepumpt haben, um genau diese Situation zu vermeiden, sind, jedenfalls was die Realwirtschaft anbelangt, wirkungslos verpufft. Nachdem die Regierungen sich etwas mehr als ein Jahr abgemüht haben, das Problem mit unvorstellbaren Massen an Geld zuzuschütten, steigt heute wieder das Grundproblem des globalen Finanzsystems und insbesondere des Finanzsystems der westlichen Staaten an die Oberfläche auf – seine Insolvenz.

Wir hatten 2009 überschlägig berechnet, dass etwa 30.000 Milliarden US-Dollar des weltweiten Kapitals reines Scheinvermögen ist, nichts weiter als Zahlen auf Papier oder elektronischen Datenträgern. Die Hälfte dieser Summe löste sich in den sechs Monaten von September 2008 bis März 2009 in Rauch auf. Wir gehen nun davon aus, dass sich von Juli 2011 bis Januar 2012 die zweite Hälfte des globalen Scheinkapitals, also weitere 15.000 Milliarden, verflüchtigt. Und in dieser Phase des globalen finanziellen „Downgrading“ werden, im Gegensatz zu 2008/2009, als nur private Banken und Investoren bankrott gingen, auch Staaten und ihre Anleihen betroffen sein. Um sich eine Vorstellung von dem Ausmaß der bevorstehenden Finanzkatastrophe zu machen, ist es hilfreich zu wissen, dass nun sogar amerikanische Banken sich bemühen, ihre Anlagen in und die Nutzung von US-Staatsanleihen zu begrenzen. Denn auch sie fürchten inzwischen das Risiko einer Insolvenz der US-Bundesregierung (6).

Die Investoren und Banken der internationalen Finanzwelt werden im Herbst 2011 erleben, wie unter ihren Füßen förmlich der Boden wegbrechen wird; denn der Markt für US-Staatsanleihen, Basis des internationalen Finanzsystems, wird zusammenbrechen (7).

Entwicklung der Schulden der US-Bundesregierung und Prognosen (2000-2016) (in Milliarden USD) – Quellen: US Treasury/ Berruyer / GEAB, 06/2011
Entwicklung der Schulden der US-Bundesregierung und Prognosen (2000-2016) (in Milliarden USD) – Quellen: US Treasury/ Berruyer / GEAB, 06/2011
In dieser 56. Ausgabe des GEAB behandeln wir zwei grundlegende Aspekte des im Herbst 2011 bevorstehenden Schocks:

– Der Zünder Mechanismus der europäischen öffentlichen Verschuldung
– Von der Explosion der US-Schuldenbombe

Weiterhin stellen wir angesichts der Beschleunigung des Prozesses der Neuordnung der globalen Gleichgewichte unsere Vorhersagen zu einem entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur Schaffung einer neuen Weltordnung vor, nämlich ein Euro-BRICS -Gipfeltreffen bis 2014.

Und letztlich konzentrieren wir unsere Empfehlungen auf Maßnahmen, die unseren Lesern helfen sollen zu vermeiden, dass auch ihr Vermögen betroffen sein wird, wenn in den nächsten Monaten 15.000 Milliarden Scheinkapital verschwinden; insbesondere widmen wir uns hierbei dem Markt für Wohnimmobilien in den westlichen Staaten, für den wir von 2012 bis 2015 und noch darüber hinaus massive Preisrückgängen vorhersehen.

Bitte Link benutzen:

http://www.leap2020.eu/GEAB-N-56-Sonderausgabe-Sommer-2011-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-Vermogen-im-Scheinwert-von-15-000_a6686.html

Struktur der Aktiva der Europäischen Zentralbank (rot: Asset backed securities/ hellblau: öffentliche Anleihen/ grün: Bankanleihen/ dunkelblau: Unternehmensanleihen/ beige: andere Sicherheiten) – Quellen: Spiegel / BCE, 05/2011
Struktur der Aktiva der Europäischen Zentralbank (rot: Asset backed securities/ hellblau: öffentliche Anleihen/ grün: Bankanleihen/ dunkelblau: Unternehmensanleihen/ beige: andere Sicherheiten) – Quellen: Spiegel / BCE, 05/2011

Der Zünder Mechanismus der europäischen öffentlichen Verschuldung
Seit nunmehr anderthalb Jahren, seit die Financial Times in den ersten Artikeln vom Dezember 2009 über die griechische Schuldenkrise schrieb, die umgehend zur sogenannten Euro-Krise aufgebauscht wurde, eifern die angelsächsischen Investoren, Fonds und Banken dem berühmten Zauberlehrling aus Goethes Gedicht nach. Wir kommen hier nicht auf die Einzelheiten dieser beachtlichen, von Wall Street und Londoner City gesteuerten Desinformationskampagne zurück (8), da wir darüber in den verschiedenen Ausgaben des GEAB ausführlich berichtet haben. Wir weisen lediglich darauf hin, dass nunmehr 18 Monate ins Land gegangen sind und es dem Euro immer noch recht blendend geht, während der Dollar im Verhältnis zu den großen Weltwährungen weiter an Wert verliert; und dass alle, die auf ein Auseinanderbrechen der Eurozone gesetzt hatten, viel Geld verloren haben. Wie wir vorhergesehen hatten, ermöglicht die Krise das Entstehen eines neuen Souveräns, nämlich Euroland; damit wird es den Mitgliedstaaten der Eurozone möglich werden, den Herbststürmen 2011 viel besser zu trotzen als dies Japan, den USA oder Großbritannien möglich sein wird (9). Euroland wird nicht explodieren, aber es wird, ohne es gewollt zu haben, die Explosion der US-Schuldenbombe verursachen.

Die Propaganda (10) gegen den Euro, der Euroland mit einer einzigen Pause von wenigen Wochen (11) nun seit so langer Zeit ausgesetzt ist, und die damit scheinbar hervorgerufene Eurokrise haben drei wichtige Ereignisse gezeitigt, von denen zwei wesentlich anders ausgefallen sind als dies Wall Street und die Londoner City erwartet hatten:

1. In den ersten Monaten, also von Dezember 2009 bis Mai 2010 wurde der Ruf des Euros als besonders stabile Währung massiv beschädigt, den er sich in der Krise 2007/2008 erworben hatte, als der Euro relativ unbeschadet die Finanzkrise überstand und auch die Wirtschaft der Eurozone vor ihren verheerenden Auswirkungen zu schützen vermochte. In der Abfolge von Artikeln und Experteninterviews wurden Zweifel an der Nachhaltigkeit der Gemeinschaftswährung geweckt und insbesondere die Rolle des Euros als Alternative zum Dollar oder gar als sein Kronprinz für die Funktion der internationalen Leitwährung in Frage gestellt.

2. In einer zweiten Phase von Juni 2010 bis März 2011 sahen sich die Regierungen der Euroländer gezwungen, unverzüglich eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung und zum Schutz der Gemeinschaftswährung zu ergreifen. Natürlich hätten diese Maßnahmen schon mit Einführung des Euros ergriffen werden müssen. Damals fehlte es am erforderlichen politischen Willen. Nun schuf die angelsächsische Propaganda und die Angst vor einer tatsächlichen Eurokrise diesen politischen Willen in Europa und hat damit dem Prozess der europäischen Integration neues Leben eingehaucht. Euroland ist nunmehr zum Vorreiter der weiteren Entwicklungen in Europa geworden, wodurch Großbritannien als Nichteuroland noch weiter an den Rand der EU gedrängt wurde (12). Gleichzeitig motivierte die Krise die BRICS, allen voran China, Euroland gegen diese Attacken beizustehen. Denn nach einer kurzen Phase des Zögerns erkannten die BRICS zwei wesentliche Dinge: Zum einen, dass die Europäer bereit waren, den Euro mit Zähnen und Klauen zu verteidigen; zum anderen, dass die hartnäckigen Versuche der Londoner City und der Wall Street, sich des Konkurrenten zum Dollar zu entledigen, den Beweis darstellten, dass der Euro eine echte Alternative zum Dollar und damit einen Ausweg aus der dollar- und USA-dominierten Welt bieten konnte (13).

3. In einer letzten Phase vom April 2011 bis zum September 2011 zwingt die Krise die Eurozone, auch die Privatinvestoren zur Lösung der griechischen Staatschuldenkrise heranziehen, wobei zur Zeit noch diskutiert wird, ob die Privatinvestoren sich „freiwillig“ an einer Umschuldung beteiligen, indem sie z.B. einer Laufzeitverlängerung zustimmen (oder in einer anderen Form weniger Profit als ursprünglich angenommen aus den griechischen Schulden erzielen) (14).

Natürlich war das erste Ergebnis eines der wesentlichen Ziele, die Wall Street und die Londoner City verfolgten (neben dem weiteren Anliegen, von den massiven amerikanischen und britischen Problemen abzulenken). Die beiden anderen laufen ihren eigentlichen Zielen jedoch diametral konträr. Statt den Euro und seine Attraktivität als Weltwährung zu schwächen, haben sie zu seiner Stärkung beigetragen.

Und eine vierte Phase steht dabei noch aus. Denn bis Anfang 2012 (15) wird Euroland ein System geschaffen haben, dass die Ausgabe von Euro-Anleihen ermöglicht (16), womit eine gemeinsame Haftung aller Euroländer für einen gewissen Anteil der von ihnen ausgegebenen Schulden eingeführt würde. Darüberhinaus wird der politische Druck (17) auf Privatinvestoren und Banken wachsen, bei dem Prozess der Restrukturierung (18) der Schulden der Euroland-Randstaaten einen größeren Beitrag zu leisten (19).

Entwicklung der griechischen Schulden und ihre Struktur (2011-2015) (in Milliarden €) (rot: Schulden, die bald fällig werden; grün: Haushaltsdefizit; violette: EU-Kredite; braun: IWF-Kredite; blau: weitere) – Quellen: Le Figaro / SG CIB, 05/2011
Entwicklung der griechischen Schulden und ihre Struktur (2011-2015) (in Milliarden €) (rot: Schulden, die bald fällig werden; grün: Haushaltsdefizit; violette: EU-Kredite; braun: IWF-Kredite; blau: weitere) – Quellen: Le Figaro / SG CIB, 05/2011
Und mit dieser vierten Phase wird das Euro-Problem von Europa in die USA überschwappen und dort die Bombe der US-Schulden zur Explosion bringen. Denn zum einen haben Wall Street und die Londoner City und die ihnen ergebenen Medien mit ihren Angriffe gegen den Euro erreicht, dass die Öffentlichkeit für die Problematik der öffentlichen Verschuldung aufs Äußerste sensibilisiert wurde und nun das Ausmaß der auf Dauer erdrückenden Schuldenlast Japans, der USA und Großbritanniens erfasst hat (20). Dadurch wurden sogar die Ratingagenturen, eigentlich treue Wachhunde der beiden weltweit größten Finanzplätze, gezwungen, sich in einen Herabstufungswettbewerb von Staatsschulden zu begeben (21). Damit sind plötzlich auch die US-Staatsanleihen von einer Herabstufung bedroht, einen Schritt, den wir schon vor etlichen Monaten als überfällig bezeichneten, als die große Mehrheit der Finanzexperten ihn noch für unmöglich hielt. Gleichzeitig gerieten Frankreich, Großbritannien, Japan usw. in das Fadenkreuz der Ratingagenturen (22).

Dass die Ratingagenturen heute sich sogar gegen die USA wenden, lässt sich nur damit erklären, dass sie sich ihren eigenen Regeln nicht mehr entziehen können (23). Wenn man den Staat A herabstuft, kann man den Staat B, der in einer identischen Lage steckt, nicht anders behandeln, auch wenn man sich letzterem aus vielerlei Gründen verbunden fühlt. Die „ewige Wahrheit“, nach der gewisse Staaten einfach nicht bankrott gehen können, hat den Ausbruch der Krise gerade einmal drei Jahre überlebt. Jeder Zauberlehrling muss damit rechnen, dass die Geister, die er ruft, sich gegen ihn wenden. Nie hätten sich Wall Street und Londoner City vorstellen können, dass die Hysterie über die Folgen einer griechischen Staatspleite auf ihre eigenen Wirtsländer zurückschlagen würde. Das führt nun dazu, dass im US-Kongress keine Mehrheit für die in den vergangen Jahren schon zur Routine verkommene Anhebung der Schuldenobergrenze zustande kommt und große Teile der Abgeordneten massive Ausgabenkürzungen fordern. In die Grube, die Wall Street und Londoner City dem Euro gruben, wird nun der Dollar fallen. Wieder einmal zeigt sich, dass Geschichte ein besonderes Faible für Ironie hat.

Entwicklung der Industrieproduktion in China (rot) und Indien (grün) (2006-2011) – Quelle: Marketwatch / Factset China / India Stats, 06/2011
Entwicklung der Industrieproduktion in China (rot) und Indien (grün) (2006-2011) – Quelle: Marketwatch / Factset China / India Stats, 06/2011
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Noten:

(1) Dabei ist natürlich ein ganz wichtiger Faktor, dass nunmehr absehbar ist, dass auch die privaten Investoren und damit insbesondere die Banken ihren Beitrag zur Lösung der griechischen Schuldenkrise werden leisten müssen.

(2) Wozu auch die Schulden der US-Gemeinden, – Kreise und –Bundesstaaten zählen.

(3) Die USA stecken erneut in einer Rezession, in Europa, China und Indien schwächt sich das Wirtschaftswachstum ab. Die Illusion vom globalen Aufschwung hat sich nun als solche entpuppt. Da ist es nicht verwunderlich, dass die großen Unternehmen angesichts dieser beunruhigenden Lage Liquidität horten; sie wollen einen Liquiditätsengpass wie 2008/2009 vermeiden und nicht auf Banken angewiesen sein, denen selber die Gelder ausgehen werden. Nach unserer Auffassung sollten sich auch kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen überlegen, inwieweit es ihnen möglich ist, den großen Unternehmen nachzueifern. Quelle: CNBC, 06/06/2011

(4) James Saft, bekannter Leitartikler für Reuters und die New York Times, ist nunmehr soweit, ein Ende der Dollarhegemonie herbeizuwünschen. Quelle: Reuters, 19/05/2011

(5) Die Aktienmärkte wissen, dass mit dem Ende des Quantitative Easing der US-Zentralbank das Fest vorbei ist und die Rezession zurückkehrt. Und Investoren stehen vor dem Dilemma, ihr Geld nicht profitabel und risikoarm zugleich anlegen zu können.

(6) Quelle: CNBC/FT, 12/06/2011

(7) Sogar der saudische Prinz Alwaleed äußert inzwischen die Angst vor einer Explosion der „US-Schuldenbombe“. Quelle: CNBC, 20/05/2011

(8) Letztes und aktuelles Beispiel: Die Athener Demonstration vom 4. Juni gegen die Sparpolitik der Regierung konnte noch nicht einmal 1000 Demonstrationen auf die Beine bringen; das hat die angelsächsischen Medien nicht daran gehindert, einen großen Artikel über den Widerstand der griechischen Bevölkerung zu bringen und von tausenden Demonstrationen zu schreiben. Quelle: Figaro, 05/06/2011; Financial Times, 05/06/2011; Washington Post, 06/06/2011

(9) Im Telegraph vom 7. Juni 2011 können wir zum Beispiel nachlesen, dass seit den neunzehnhundertachtziger Jahren Großbritannien 700 Milliarden Pfund mehr ausgegeben als eingenommen hat. Ein großer Batzen dieser Summe ist Teil der 15.000 Milliarden Scheinvermögen, die bald verschwinden werden.

(10) Inzwischen sind die üblichen Mietmäuler der Wall Street offensichtlich so unglaubwürdig geworden, dass Wall Street inzwischen sogar regelmäßig Nouriel Roubini aufbieten muss, um der Fabel vom Ende des Euro einen Hauch an Glaubwürdigkeit zu verleihen. Er kann einem fast leid tun. Er hat zwar die Subprime-Krise vorhergesehen, nicht aber die davon verursachte weltweite Finanzkrise. Und noch nie hat er Vorhersagen getroffen, die weiter als sechs Monate reichten. Nun besteht offensichtlich seine Rolle darin, das Ende des Euro in den nächsten fünf Jahren vorherzusehen – oder auch eine tiefgreifende Reform der Eurozone, mit der die europäische Integration noch verstärkt würde. Wir zitieren seine Vorhersagen nur nach einem Artikel des Figaro vom 14/06/2011, in dem über eine Konferenz in Singapur und Roubinis Beitrag berichtet wird. Wenn man also die Vorhersage kurz zusammen fassen möchte, wird der Euro in fünf Jahren auseinanderbrechen, es sei denn, der Euro wird gestärkt durch den Ausbau von Euroland zu einem neuen „Souverän“. Beindruckende Antizipation! Neben der reißerischen Aufmachung bleibt eigentlich nur festzuhalten: In fünf Jahren (was in Zeiten einer umfassenden Krise ein sehr langer, geradezu unüberschaubarer Zeitraum ist, und auch eine bemerkenswert verlängerte Galgenfrist für den Euro, dem Roubini vor ein paar Monaten nur eine viel geringere Lebensdauer zutraute) kann das eine oder sein Gegenteil passieren. Vielen Dank, das ist eine wirklich sehr hilfreiche Aussage. Es ist natürlich eminent schwierig, gleichzeitig Prospektive betreiben und für Wall Street arbeiten zu wollen. Aber es kann natürlich nichts unversucht bleiben, um die Asiaten davon zu überzeugen, auf keinen Fall ihre Dollaranleihen gegen Anleihen von Euroländern einzutauschen. Aber Erfolg hat diese Strategie nicht.

(11) Aber das scheint nur zu passieren, wenn den angelsächsischen Medien und Experten wirklich gar nichts mehr einfällt, um den Euro herunterzuschreiben.

(12) Wie auch Schweden, dessen Eliten weiterhin in der Welt der Nachkriegsordnung leben, als sie sich dank der Probleme der anderen Länder auf dem Kontinent bereichern konnten. Was Großbritannien anbelangt, versucht die Londoner City weiterhin, sich der Kontrolle der europäischen Behörden zu entziehen, wie man diesem Artikel des Telegraph vom 30/05/2011 entnehmen kann. Das lustigste an diesem Artikel ist das dafür ausgewählte Bild: Eine in Fetzen gerissene EU-Fahne. Dabei ist es doch die Londoner City, die gerade ihre Unabhängigkeit an die EU verliert. Der Verlierer in diesem Konflikt sitzt jenseits des Kanals. Dieser Artikel ist ein wunderbares Beispiel für die Unmöglichkeit, die Ereignisse in Europa durch die Brille der britischen Medien verstehen zu wollen. Selbst der Telegraph stellt insoweit keine Ausnahme dar, auch wenn er grundsätzlich hervorragend über die Krise berichtet.

(13) Deshalb kaufen sie so gerne Anleihen von Euroländern. Quelle: Reuters, 26/05/2011

(14) Quellen: YahooActu, 13/06/2011; Deutsche Welle, 10/06/2011; Spiegel, 10/06/2011

(15) Die Krise wird verhindern, dass Euroland mit dieser Entscheidung bis 2013 warten kann, wenn das Europäische Solidaritätssystem auf den Prüfstand gestellt werden soll.

(16) Gewisse Modelle kursieren, aber diejenigen, deren Umsetzung am wahrscheinlichsten erscheint, gründen auf die Idee von einer zweischichtigen Anleihenausgabe: Ein Teil der nationalen Schulden könnte über Euro-Anleihen abgesichert werden und damit in den Genuss sehr niedriger Zinsen kommen. Dieser Teil dürfte in der Höhe einen gewissen, noch von der Politik festzulegenden Prozentsatz des nationalen BIP nicht überschreiten (40% oder 50% oder 60%). Über eine solche Schuldenhöhe hinaus müssen die Staaten ihre Defizite mit der Ausgabe nationaler Anleihen finanzieren, für die alle Voraussicht nach höhere Zinsen zu zahlen wären. Je höher die Schulden, desto höher die Zinsen.

(17) Er ist sehr bedauerlich, dass sich die internationalen Medien mehr für einige Tausend griechische Demonstranten interessieren, die als Nachweis für den breiten Widerstand in der griechischen Bevölkerung gegen die von Brüssel erzwungen Sparmaßnahmen und die Schwäche der Eurozone herhalten müssen, als für die wahren Erwartungen der Griechen. Die kommen in diesem offenen Brief griechischer Intellektueller zum Ausdruck, die darin nicht etwa Euroland Vorwürfe machen, sondern ihren eigenen politischen und finanziellen Eliten, die nicht in der Lage seien, ihre Zusagen einzuhalten; überhaupt fordern sie, dass das gesamte politische und soziale System Griechenlands endlich auf das Niveau der anderen Euroländer gebracht werde. Quelle: L’Express, 09/06/2011

(18) Was das Konzept der « Restrukturierung » angeht, auf das viel Druckerschwärze und Interviewzeit mit Finanzexperten verwendet wird, möchten wir eine eigentlich selbstverständliche und leicht zu verstehende Präzision beitragen: Es kann kein Zweifel daran geben, dass ein Teil der griechischen Schulden zu den 15.000 Milliarden Scheinvermögen zählen, die sich in den nächsten Monaten in Luft auflösen werden. Unabhängig ob man den Vorgang als „Umschuldung“ oder „Bankrott“ bezeichnet, läuft es darauf hinaus, dass, wie wir schon in vorhergehenden Ausgaben des GEAB schrieben, Euroland die Krise der griechischen Staatsschulden so lösen wird, dass die schwächsten oder exponiertesten Investoren einen erheblichen Teil ihrer Forderungen gegen Griechenland verlieren werden. Denn schließlich befinden wir uns nicht in einem volkswirtschaftlichen Pro-Seminar, sondern in einer Krise, und in einer Krise verlieren viele Leute viel Geld. Und die „Staatsräson“ nimmt auch heute keine Rücksicht auf die Interessen der Kleinen und Schwachen. Wenn es aber soweit sein wird, wird sich das Problem der implodierenden Staatschulden in die USA, nach Großbritannien und Japan verlagern, und niemand wird mehr ein Auge für das haben, was in Griechenland passiert. Denn im Vergleich zu den Summen, die dort verschwinden werden, wiegen die griechischen Schulden nicht schwer: Griechenland 300 Milliarden €, USA 15.000 Milliarden $.

(19) Und die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen den Europäischen Stabilisierungsfonds, die in Kürze verhandelt werden wird, wird, wenn auch nicht damit zu rechnen ist, dass das Verfassungsgericht die Entscheidungen der Regierung und des Bundestags kassieren wird, dennoch den Druck in Deutschland auf die Politik erhöhen, vom privaten Sektor einen Beitrag zu verlangen, also Verluste zu akzeptieren. Quelle: Spiegel, 13/06/2011

(20) Eine einfache Rechnung ermöglicht, sich eine Vorstellung von der unterschiedlichen Dimensionen der griechischen Staatsschuldenkrise und dem, was sich in den USA zusammenbraut, zu machen: Insbesondere die Banken werden bei der Restrukturierung der griechischen Staatsschulden zwischen 10% und 20% der Kosten übernehmen müssen, was sich insgesamt auf zwischen 30 und 60 Milliarden € belaufen wird. Und schon solche Summen treiben den Ratingagenturen den Blutdruck in die Höhe und ihre Beurteilungen der europäischen Banken in die Tiefe. Wie werden sie im Fall der USA reagieren? Die Explosion der US-Schuldenbombe wird bei den Gläubigerbanken und anderen großen Investoren Wertberichtigungen von mindestens der selben Größenordnung erfordern. Nach einer vorsichtigen Schätzungen bedeutet dies Summen zwischen 1500 und 3000 Milliarden $. Das passt auch zu unseren Berechnungen von Scheinkapital in Höhe von 15.000 Milliarden Dollar, dies sich in den nächsten Quartalen verflüchtigen werden.

(21) Aber womit lässt sich die dadurch verursachte Aufregung erklären? Die Ratingagenturen, deren Krediteinstufungen ja auch immer Vorhersagen sein wollen, haben doch bisher noch nie etwas Wichtiges korrekt vorhergesehen – weder die subprime-Krise, noch die weltweite Finanzkrise, auch nicht die Griechenlandkrise oder den arabischen Frühling.

(22) Quellen: Reuters, 08/06/2011; Le Monde, 11/06/2011; FoxNews, 30/05/2011

(23) Und eine wichtige Folge des Verhaltens der Ratingagenturen ist nun, dass die Europäer sich nicht nur anschicken, deren Geschäftsmodell staatlicher Aufsicht zu erstellen, sondern so weit gehen werden, eigene Ratingagenturen zu gründen, die den angelsächsischen Konkurrenz machen werden. Die Chinesen haben es ihnen schon vorgemacht. Ihre Agentur Dagong vertritt die Auffassung, dass der US-Staatsbankrott vor der Tür steht. Wenn Wall Street und die City ihre Monopol der Risikobewertung verlieren, verlieren sie die Fähigkeit, nach Gutdünken Vermögenswerte zu schaffen oder zu vernichten. Quellen: CNBC, 02/06/2011; [YahooNews]urlhttp://ca.news.yahoo.com/china-ratings-house-says-us-defaulting-report-054309883.html, 10/06/2011

Jeudi 16 Juin 2011

Bitte Link benutzen

http://www.leap2020.eu/GEAB-N-56-Sonderausgabe-Sommer-2011-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-Vermogen-im-Scheinwert-von-15-000_a6686.html

Written by medienwatch & metainfo

Juni 28, 2011 at 20:33

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10 Jahre Einstellungsraum 100 Jahre Futurismus

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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Einstellungsraum: PROGRESSIO „Autos fahren keine Treppen“

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Der EINSTELLUNGSRAUM zur Vermittlung von Projekten zwischen Autofahrern und Fußgängern arbeitet seit 2001, um das Phänomen der Automobilität aus künstlerischer Sicht zu ergründen. Im Rahmen von „Autos fahren keine Treppen“ 2011 wird nun anlässlich von 100 Jahre Futurismus und 10 Jahre EINSTELLUNGSRAUM getagt, um die Relation von anfänglicher Euphorie und aktueller Wertanalyse dieser Erfindung zu reflektieren.

Freitag, 17. Juni 2011
Finissage der Ausstellung von Elke Suhr „Kreuzungen und andere Gebilde“-

PROGRESSIO Tagung mit Elke Suhr und Johannes L.Schröder(Einstellungsraum), Donatella Chiancone-Schneider(Viva il Futurismo!), Gunnar F.Gerlach, Karl-Heinz Meier

Tagungsprogramm
I. Teil
15:00 Uhr: Begrüßung durch die erste Vorsitzende des EINSTELLUNGSRAUM e.V., Frau Elke Suhr und die Leiterin des Istituto Italiano di Cultura Amburgo Frau Renata Sperandio
15:30 – 16:00 Uhr: Karl-Heinz Meier: Die Wandsbeker Chaussee, Bilder aus der Sicht eines Zeitzeugen. 16:00 – 16:30 h Johannes Lothar Schröder: Ströme und Strahlen. Boccionis Großstadtbilder (Vortrag/Präsentation)
16:45 – 17:15 Uhr: Donatella Chiancone-Schneider: Lichtjahre Farbe und Rasanz auf Erden und im Weltall in der Malerei Giacomo Ballas (Vortrag/Präsentation) anschl. Diskussion

II. Teil
17:30 – 18:15 Uhr: Donatella Chiancone-Schneider und Johannes Lothar Schröder: Zukunftsmusik oder Schnee von gestern? Buchpräsentation und Lesung aus den Akten der gleichnamigen Futurismus-Tagung, Köln 2010, in Zusammenarbeit mit VIVA IL FUTURISMO!
18:15-18:45 Uhr: Gunnar F. Gerlach: „…ob die Menschheit die Katastrophe zu verhindern mag?“ (Th.W.Adorno) Kulturpolitische Reflexionen zur Dialektik des Fortschritts (Vortrag) anschl. Diskussion
19:00 – 20:00 Uhr: Abendessen

III. Teil
20:00 – 20:15 Uhr: Ingrid Baireuther: Die öffentliche Hand (Statement)
20:15 – 21:45 Uhr: Elke Suhr: Stirb und Werde. Läuterungsmuster und Ottomotor (Vortrag/Präsentation) anschl. Diskussion

IV. geselliges Zusammensein

Informationen

Datum: Freitag, 17. Juni 2011

Uhrzeit: 15.00 – 20.30 Uhr

Ort: EINSTELLUNGSRAUM, Wandsbeker Chaussee 11, 22089 Hamburg

Veranstaltet von: Istituto Italiano di Cultura

http://www.iicamburgo.esteri.it/IIC_Amburgo/webform/SchedaEvento.aspx?id=395

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Performativer Vortrag: Prof. Gunnar F. Gerlach ob die Menschheit die Katastrophe zu verhindern mag?“ (Th.W.Adorno) Kulturpolitische Reflexionen zur Dialektik des Fortschritts  2. Teil | Fragment

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Juni 19, 2011 at 08:21

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Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes

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Konferenz mit KünstlerInnen und TheoretikerInnen am 18. Juni 2011 an der Zeppelin Universität in Kooperation mit dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg

Die Veranstaltung zielt darauf ab, jene nicht kunstmarktkonformen Arbeitspraktiken und Netzwerke im Kunstfeld zu beleuchten, die sich in den Bereichen Stadtentwicklung, Forschung, Internet und Design herausgebildet haben. Diese Praktiken sollen auf ihr jeweiliges Selbstverständnis, ihre Organisationsstrukturen, Netzwerkbildungen und Ökonomien hin befragt werden. So wird diskutiert, welche alternativen Märkte und Produktionsverhältnisse sich jenseits des Kunsthandels herausgebildet haben, welchen Logiken diese folgen und welchen Vereinnahmungen sie ausgesetzt sind.

Die Klage darüber, dass der Kunstmarkt zu der alles entscheidenden Bewertungsinstanz von Kunst avanciert sei, erscheint keineswegs neu. Doch trotz einer immer lauter werdenden Kritik am Markt-Imperativ haben sich bislang nur wenige institutionelle Strukturen im Kunstfeld gezielt darauf ausgerichtet, die Entfaltung alternativer künstlerischer Arbeitsweisen und Rollenmodelle zu unterstützen. Dabei ist schon länger von einem Wandel der Produktionsverhältnisse im Kunstfeld die Rede. KünstlerInnen gründen Netzwerke, Projekträume und engagieren sich in sozialen und politischen Initiativen, die nicht mehr den alten Zurechungslogiken des Kunstfeldes entsprechen. Auch werden die Grenzziehungen zu den Kreativ-Industrien, zu anderen Formen immaterieller Arbeit und zur wissenschaftlichen Forschung derzeit neu verhandelt. Daneben hat sich das Internet als eine künstlerische Plattform mit einer eigenen Organisationslogik und Ökonomie herausgebildet. Dennoch stecken entsprechende Förderpraktiken und institutionelle Strategien, die eine Passung zu den besagten neuen künstlerischen Produktionsweisen aufweisen, bislang in den Anfängen. In ökonomischer Hinsicht gilt der Vertrieb von Exponaten durch private Galerien deshalb für KünstlerInnen nach wie vor als relativ alternativlose Einkommensquelle und Karrierestrategie. Auch Kunstakademien bereiten ihre Studierenden kaum darauf vor alternative Arbeitsprofile und Ökonomien zu entwickeln. Und selbst das Gros öffentlicher Förderprogramme ist nach wie vor darauf ausgerichtet, KünstlerInnen auf Kunstmarktkarrieren und die entsprechenden Strukturen vorzubereiten. Aus diesem Grunde dient die geplante Veranstaltung einer Bestandsaufnahme und Reflexion alternativer Arbeitsmodelle im Kunstfeld.

Programm

09:30  Ankunft der Teilnehmer Am Seemooser Horn, ZU
10:00  Begrüßung durch Prof. Dr. Karen van den Berg, Dr. Ursula
Pasero, Zeppelin Universität
10:20  Begrüßung durch Bernd Georg Milla, Kunststiftung Baden-
Württemberg und Ramona Dengel, Kunstbüro der
Kunststiftung Baden-Württemberg
10:35  Christoph Schäfer & Margit Czenki, KünstlerInnen Hamburg:
„Die Rahmung des Ungerahmten“
11:20  Diskussion
11:35  Kaffeepause
12:00  Vortrag: Prof. Dr. Karen van den Berg & Dr. Ursula Pasero,
Zeppelin University: „Anerkennung, Ansagesysteme
und Nachhaltigkeit“
12:45  Diskussion
13:00  Mittagessen
14:00  Kunstpraxis, Design und angewandte Arbeitsformen
Einführung: Dr. Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der Akademie der
bildenden Künste Wien: „Vom Nutzen der Freiheit. Ästhetische Praxis
als Produktivkraft der Wissensgesellschaft“ | Apolonija Sustersic, Künstlerin
und Architektin, Amsterdam/Ljubljana : „1 EURO JOB“ | Oliver Ressler,
Künstler und Filmemacher Wien: „From site-specific to fight-specific“
anschließende Diskussion
15:30  Kaffeepause
15:50  Kunstpraxis, Stadt und Öffentlichkeit
Einführung: Prof. Dr. Ulf Wuggenig, Leuphana Universität Lüneburg:
„Urban Art – Öffentliche Kunst in der Stadt jenseits des Marktes?“ |
Prof. Judith Hopf, Künstlerin Städelschule -Staatliche Hochschule
für Bildende Künste Frankfurt: „Some Ends of Things“ |
Andrea Knobloch, Künstlerin Düsseldorf/Hamburg: „Änderung der
Abseitsregeln“
Anschließende Diskussion
17:20  Snackpause
17:30  Artistic Research und Netzkunst
Einführung: Jun.-Prof. Dr. Martin Tröndle, Zeppelin University:
„Connecting and Disconnecting“
| Dr. Anke Haarmann, Künstlerin/Philosophin, Universität Lüneburg:
„Künstlerische Forschung auf der Suche nach neuen Allianzen“
| Dr. Birte Kleine-Benne, Gastprofessorin an der Kunsthochschule Halle,
Burg Giebichenstein: „Netz – Kunst – Ökonomien“
Anschließende Diskussion
19:00  Resümee: Moderatoren und Prof. Dr. Karen van den Berg, Dr. Ursula Pasero,
Zeppelin University
19:45  Barbecue auf der Terrasse

Konzeption

Prof. Dr. Karen van den Berg und Dr. Ursula Pasero, Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis, Zeppelin University Friedrichshafen in Kooperation mit Ramona Dengel, Kunstbüro der Kunststiftung Baden Württemberg und Ulrike Shepherd, Kuratorin am artsprogram der Zeppelin Universität.

Tagungsbüro und Anmeldung:

Anja Lesche
Tel: +49 7541 6009-1300
Fax: +49 7541 6009-1399
E-Mail: anja.lesche@zeppelin-university.de

Tagungsort:
Am Seemooser Horn 20
D-88045 Friedrichshafen | Bodensee
Foyer

Wir bitten um verbindliche Anmeldung im Tagungsbüro bis zum 08. Juni 2011.

Für die Teilnahmen und die Tagungsverpflegung (Getränke, Kaffee und Mittagessen) wird ein Beitrag von 20 Euro erhoben. Hierfür erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung eine Rechnung der Zeppelin Universität. Bitte beachten Sie, dass das Barbecue und die Getränke am Abend nicht im Tagungsbeitrag enthalten sind. Bitte teilen Sie dem Tagungsbüro mit, ob Sie am Barbecue (13,50 Euro zusätzlich) teilnehmen möchten.

Eine Hotelliste können Sie hier downloaden.
Kurz-Viten der Referentinnen und Referenten
(in alphabetischer Reihenfolge)

Margit Czenki
Margit Czenki ist Filmemacherin und Künstlerin und lebt in Hamburg. Ihr erster Spielfilm „Komplizinnen“ (1987) wurde weltweit gezeigt. Gemeinsam mit Christoph Schäfer analysierte sie 2007 mit dem „Videotaxi“, einer Mischung aus audio-visueller Tour und Essayfilm, die Hamburger Variante der neoliberalen Stadtentwicklungspolitik. Als Mitglied des Hamburger Aktionsnetzwerks gegen Gentrification „Es regnet Kaviar“ produzierte sie den „Abwertungskit“ und engagiert sich in den aktuellen Kämpfen für das „Recht auf Stadt“. Sie hält Vorträge und Künstlergespräche an Universitäten und Kunstakademien u.a. in USA, Canada, Mexico, Dänemark und Italien.

Dr. Anke Haarmann
Anke Haarmann, geboren 1968 in München, lebt und arbeitet in Hamburg. Derzeit ist sie Research Fellow an der Leuphana Universität am Institut für Kulturtheorie, Kulturforschung und Künste. Parallel forscht sie in der Philosophie zu Wissen und Subjekt, Ästhetik und Bildwissenschaft, sowie zum Thema „Artistic Reseach“. Sie begreift Kunst und Philosophie als parallele Werkzeuge kultureller Praxis und hat den Begriff der „Projekt-Kunst“ eingeführt, um ihre prozess- und kooperationsorientierte künstlerische Praxis zu benennen. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Theorie und Praxis, dem Subjekt in der visuellen Kultur und dem städtisch-öffentlichen Raum.

Prof. Judith Hopf
Judith Hopf lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit nutzt sie verschiedene Medien, die von Skulpturen und Installationen über grafische Arbeiten bis zu Performances und filmischen Produktionen reichen. Ihre Werke fokussieren sich auf die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Machtverhältnissen in politischen Prozessen wie auch in Liebesbeziehungen. Sie werden oft in Kooperation mit anderen KünstlerInnen und Freunden entwickelt. Judith Hopf zeigte zuletzt Arbeiten in der Ausstellung „No matter how bright the light, the crossing occurs at night“ in den Kunstwerken Berlin und Extra City Antwerpen und war in Wien in der Secession zu sehen. Seit 2008 lehrt Judith Hopf als Professorin für freie Kunst an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt.

Dr. Birte Kleine-Benne
Birte Kleine-Benne, zur Zeit Gastprofessorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur in Hamburg.
2006 promovierte sie zum Thema ‚Kunst als Handlungsfeld‘. Seitdem hatte sie Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin, der Universität Hamburg und der LMU München. Zur Zeit betreibt sie postdoktorale Forschung zu Dynamisierungsprozessen und Transformationen durch die Kunst und in der Kunst selbst. Thematische Schwerpunkte ihrer Zukunftsarchitekturen, Texte, kuratorischen Projekte und Seminare sind die Neue Kunst und zukünftige Kunsttendenzen, die Effekte Neuer Medien / Neuer Technologien, sowie der Kunst- und Wissenstransfer.

Andrea Knobloch
Andrea Knobloch wurde 1961 in Hamburg geboren. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg sowie Kunsterziehung an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Heute lebt und arbeitet sie in Düsseldorf und Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in künstlerischen Interventionen in den Bereichen Stadtgestaltung/Entwicklung, Transkulturalität, Strategien der Raumaneignung und –nutzung, sowie im Bereich Stadtnatur und Stadt-Landschaft.  Ihr jüngstes Projekt „Global City – Local Identity? City Development and Cultural Identity in East Africa“ wird im Goethe Institut in Dar es Salaam (Tansania) präsentiert.

Dr. Ursula Pasero
Ursula Pasero studierte Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Philosophie an den Universitäten Giessen und Konstanz und promovierte an der Universität Frankfurt a.M. im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Von 1984 bis 2008 war sie in verschiedensten Positionen an der Universität Kiel tätig. Seit 2009 ist Ursula Pasero als Senior Research Fellow am Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis der Zeppelin University Friedrichshafen tätig. Ihre Forschungen führen sie schwerpunktmäßig auf das Gebiet der soziologischen Studien im Kunstfeld, der Systemtheorie und der Genderforschung.

Oliver Ressler
Der österreichische Künstler Oliver Ressler, geboren 1970, lebt und arbeitet in Wien. Er führt Projekte und Installationen im öffentlichen Raum durch und erstellt Videos zu Themen wie Ökonomie, Demokratie, Widerstandsformen, gesellschaftliche Alternativen, Rassismus und globale Erwärmung. Seine Projekte wurden in Einzelausstellungen u.a. in Berkeley, Istanbul, Belgrad, Madrid und Alexandria und in mehr als 200 Gruppenausstellungen u.a. in Sao Paulo, Athen, Sevilla und auf verschiedenen Biennalen gezeigt. Zahlreiche seiner Projekte wurden in Kooperationen realisiert, unter anderem mit den KünstlerInnen Zanny Begg (Sydney), Martin Krenn (Wien) und David Thorne (Los Angeles) und mit dem Politikwissenschaftler Dario Azzellini (Caracas/Berlin). 2008 erschien im Promedia Verlag sein Buch Alternative Ökonomien, alternative Gesellschaften, das sich mit den Problemen der Entwicklung von Gegenmodellen zum herrschenden Kapitalismus beschäftigt.

Christoph Schäfer
Christoph Schäfer ist Künstler und lebt in Hamburg. Seit den frühen Neunzigern beschäftigt er sich mit städtischem Alltag und der Produktion von Räumen für „kollektive Leidenschaften“. Als Mitglied der Künstlergruppe um das gesellschaftspolitische und künstlerische Projekt  „Park Fiction“ interessiert ihn der Austausch mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen und die gemeinsame Neudefinition eines öffentlichen Raums. Christoph Schäfer arbeitet bei den künstlerisch-politischen Projekten „No BNQ“ und „Es regnet Kaviar“ mit und ist aktiv in der „Recht auf Stadt“-Bewegung in Hamburg. Im Oktober 2011 wird seine Installation „Topografie der Gemeinheit“ als dauerhafte Außenraum-Installation im Rahmen von raumsichten / kunstwegen eröffnet. 2010 erschien sein Buch Die Stadt ist unsere Fabrik im Spector Verlag.

Univ. Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen
Stephan Schmidt-Wulffen studierte Philosophie, theoretische Sprachwissenschaft und Kommunikationsdesign in Köln, Konstanz und Wuppertal, wo er 1987 mit der unter dem Titel „Spielregeln – Tendenzen der Gegenwartskunst“ veröffentlichten Arbeit promovierte. 1992 wurde er Direktor des Kunstvereins Hamburg und 2002 Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit diesem Jahr ist er Rektor der New Design University in St. Pölten.  Gelehrt hat Schmidt-Wulffen u.a. an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, dem Bard College/New York und der Akademie der bildenden Künste Wien. In seinem Buch Perfektimperfekt. Wege zur Kunst des 21. Jahrhunderts gilt sein Interesse vor allem dem Wandel der Maximen des künstlerischen Handelns von den 60er bis zu den 90er Jahren.

Apolonija Šušteršič
Apolonija Šušteršič lebt und arbeitet in Amsterdam, Stockholm und in ihrer Heimatstadt Ljubljana in Slovenien. Sie studierte Architektur und Kunst in Ljubljana und Amsterdam. Ihre Projekte verbinden Kunst und Architektur mit angewandtem Design und sozialwissenschaftlichen Feldforschungen. Die Künstlerin strebt eine intensive Auseinandersetzung der Kunst mit anderen Metiers an, um kreative Spielräume zu schaffen, die komplexe Projekte zwischen Architektur, Stadtentwicklung, Raumplanung, Landschaftsgestaltung und Kulturpolitik ermöglichen. Ihre künstlerischen Interventionen zielen auf soziale Gemeinschaft, lebendige Nachbarschaft, Kulturaustausch und solidarisches Zusammenleben trotz städtisch anonymen Wohnstils.

Jun. Prof. Dr. Martin Tröndle
Martin Tröndle, geboren 1971, studierte Musik an den Hochschulen Bern und Luzern, anschließend Kulturwissenschaften und Kulturmanagement in Ludwigsburg und promovierte im Jahr 2005. Von 2004 bis 2008 war er ständiger Lehrbeauftragter am Studiengang design | art & innovation der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter von Concerto 21, der „Sommerakademie für Aufführungskultur und Musikmanagement“. Er ist ständiger Lehrbeauftragter am Studienzentrum Kulturmanagement der Universität Basel sowie Juniorprofessor für Kulturbetriebslehre & Kunstforschung an der Zeppelin Universität.

Prof. Dr. Karen van den Berg
Karen van den Berg studierte Kunstwissenschaft, Klassische Archäologie und Nordische Philologie in Saarbrücken und Basel, wo sie 1995 promovierte. Sie ist seit 2003 Inhaberin des Lehrstuhls für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis an der Zeppelin Universität Friedrichshafen und war zuvor Dozentin für Kunstwissenschaft am Studium fundamentale der Privaten Universität Witten/Herdecke. Ihre Forschungsschwerpunkte im Kunstfeld liegen in den Bereichen Theorie des Inszenierens und Zeigens, Emotionen, den sozialen Effekten von Räumen sowie in der Untersuchung von künstlerischen Arbeitsmodellen und Studiopraktiken.

Dr. phil Ulf Wuggenig
Ulf Wuggenig studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie, bevor er an der Universität Wien promovierte und sich an der Universität Erlangen-Nürnberg habilitierte. Heute arbeitet er als Soziologe und Kulturwissenschaftler in den kulturwissenschaftlichen Programmen der Leuphana Universität Lüneburg. Er ist Mitbegründer und Leiter des  „Kunstraum der Universität Lüneburg“.   Seine Lehrtätigkeit führte ihn u.a. an die Universitäten Hannover, Wien, Osnabrück, Hildesheim und Erlangen-Nürnberg sowie an die Zürcher Hochschule der Künste und die Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seine aktuellen Forschungsprojekte betreffen den Bereich artistic research zu konzeptueller und postkonzeptueller Kunst und die Feldforschung in der zeitgenössischen Kunstwelt in Zürich.

http://www.zeppelin-university.de/index_de.php
http://www.zeppelin-university.de/deutsch/lehrstuehle/kulturmanagement/tagungen_konferenzen.php

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Juni 7, 2011 at 20:39

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Lobbycontrol: Interessenkonflikte durch Nebentätigkeiten auch bei deutschen EU-Abgeordneten

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» Europa, Nebentätigkeiten, Pressemitteilung 30. Mai 2011 |

Eine aktuelle Studie (PDF) der Nichtregierungsorganisation Corporate Europe Observatory mit Unterstützung von LobbyControl zeigt: Mehr als vierzig Prozent der deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments beziehen Nebeneinkünfte. In fast der Hälfte der Fälle sehen wir Potenzial für Interessenskonflikte gegeben. Wir fordern das EU-Parlament dringlich auf, in seinem neuen Verhaltenskodex neben mehr Transparenz auch klare Regeln einzuführen: Lobbytätigkeiten gehören ebenso verboten wie bezahlte Nebentätigkeiten bei Unternehmen, die ein spezifisches Interesse an der gesetzgeberischen Arbeit des/der Abgeordneten haben.

Die Studie, die 433 Abgeordneten aus 13 EU-Ländern, darunter Deutschland, auf ihre Nebentätigkeiten hin untersucht, zeigt: Mehr als vierzig Prozent der deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament beziehen Nebeneinkünfte, entweder aus einer beruflichen oder einer anderen bezahlten Tätigkeit wie beispielsweise einem Aufsichtsratssitz. Nicht jede dieser Nebentätigkeit muss immer auch einen Interessenkonflikt bergen. LobbyControl hat bei seinen Recherchen aber etwa in der Hälfte der Nebentätigkeiten der deutschen EU-Abgeordneten Potenzial für einen solchen ausgemacht. Ein potenzieller Interessenkonflikt ist zum Beispiel gegeben, wenn Nebeneinkünfte von einem Unternehmen bezahlt werden, das ein spezifisches Interesse an der gesetzgeberischen Arbeit der Abgeordneten haben könnte. Wir stützen uns bei dieser Definition auf die Regeln für Kongressabgeordnete in den USA.

Mehrere Fälle bieten konkreten Anlass zur Sorge

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments treffen zahlreiche wichtige politische Entscheidungen, beispielsweise zur Ernährung, dem Verbraucherschutz oder dem Umgang mit dem Klimawandel. Dabei unterliegen sie kaum der Kontrolle durch die Öffentlichkeit. Nicht nur klare Korruptionsbereitschaft wie die im März von der britischen Sunday Times veröffentlichten Fälle beeinflussen die Entscheidungsfindung der Abgeordneten. Auch wenn Mitglieder des Europäischen Parlaments hohe Einkünfte aus Organisationen und Unternehmen beziehen, kann potenziell ein Interessenskonflikt entstehen, weil die Abgeordneten Diener zweier Herren sind.

Wir präsentieren in der Studie Fälle auch von deutschen Abgeordneten, bei denen wir konkrete Sorge haben, dass solche Interessenkonflikte bestehen könnten. Hier eine Auswahl:

Andreas Schwab ist seit 2009 Rechtsanwalt bei der international tätigen Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle in Brüssel. Obwohl seine Tätigkeit dort als “of counsel” angegeben ist, wirbt die Kanzlei offensiv damit, einen Abgeordneten des Europäischen Parlaments in ihrem Beratungsteam zu haben, der sie und ihre Mandanten „insbesondere an der Schnittstelle Europarecht / Europapolitik unterstützen“ wird. Im Jahr 2011 war Andreas Schwab, Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, Berichterstatter für die Richtlinie des Europäischen Parlaments über die Rechte der Verbraucher.

Herbert Reul ist Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Er ist daneben bezahltes Aufsichtsratsmitglied der RheinEnergie AG, an der der Energieriese RWE zu 20% beteiligt ist.

Christian Ehler ist Mitglied im gleichen Ausschuss und zugleich Generalbevollmächtigter der Cobios:Technologie-Zentrum GmbH, die Unternehmen der Life-Science-Branche an ihrem Standort in Berlin-Brandenburg berät, fördert und ansiedelt (derzeit 20 Un­ter­neh­men mit ins­ge­samt über 500 Ar­beits­plät­zen , wie die Webseite angibt).

Angelika Niebler, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie ist Vorsitzende des Aufsichtsrates der Firma metabion international AG, welche Produkte und Unternehmen im Biotechnologie-Bereich verkauft. Das Einkommen aus dieser Tätigkeit gibt sie mit 85 Euro vor Steuern monatlich an. Zugleich arbeitet sie auf freiberuflicher Basis für die international tätige Anwaltskanzlei Bird&Bird, vor allem im Bereich IT und Medien. Angelika Niebler wird ebenso wie ihrem Ausschusskollegen Klaus-Heiner Lehne vom Förderverein für eine freie informationelle Infrastruktur vorgeworfen, sich während der Diskussion um die Patentrichtlinie im europäischen Parlament gegen jegliche Begrenzung der Patentierbarkeit stark gemacht zu haben.

Markus Ferber und Burkhard Balz sind beide Beiratsmitglieder der in München angesiedelten MuP Ingenieurgesellschaft Holding, laut Webseite eines der führenden deutschen Ingenieurunternehmen in den Bereichen Umwelt, Bau, Infrastruktur, Immobilien und Papier.

Dr. Anja Weisgerber, Mitglied des Umweltausschusses, ist “of counsel” als Anwältin bei GSK Stockmann und Kollegen beschäftigt. Ihre Schwerpunkte sind Europarecht, Umweltrecht und Arbeitsrecht.

Jutta Steinruck, Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und Soziales, war bis März 2011 DGB-Vorsitzende der Region Vorder- und Südpfalz, laut Interessenerklärung in einer 25%-Stelle und ist seit dem europapolitische Sprecherin des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland.

Daneben sind auch altbekannte Fälle weiter aktuell, wie Elmar Brok, der für die Bertelsmann AG als „Senior Vice President Media Development“ fungiert, und Klaus-Heiner Lehne, der zugleich als Rechtsanwalt für die Kanzlei Taylor Wessing tätig ist und im Jahr 2008 für seine Rolle als starker Befürworter von Software-Patenten im Rechtsausschuss bei den Worst-EU-Lobby-Awards nominiert war. Patentfragen sind ein Schwerpunkt der Anwaltskanzlei Taylor Wessing, die laut eigener Homepage nationale und internationale Mandanten bei der Sicherung, der Verwertung und der Verteidigung ihrer gewerblichen Schutzrechte unterstützt. Klaus-Heiner Lehne ist seit dieser Wahlperiode Rechtsausschussvorsitzender. Zusätzlich ist er Beauftragter des Bundesverbandes der deutschen Tourismuswirtschaft.

Forderungen für die öffentliche Anhörung am 31. Mai

Die Studie macht erneut deutlich, dass es bei der nun infolge der Cash-for-Law-Skandale geplanten Neuregelung der Verhaltensregeln für Abgeordnete nötig ist, klare Grenzen für Nebentätigkeiten einzuführen. Das Parlament muss europaweit vorangehen und allen Lobbytätigkeiten für Abgeordnete klar eine Absage erteilen – ebenso wie allen bezahlten Nebentätigkeiten, bei denen die Geldgeber ein spezifisches Interesse an der gesetzgeberischen Arbeit der Abgeordneten haben. Der Skandal hat gezeigt, dass neue Regeln für mehr Transparenz, wie Auskünfte über die Höhe der Einkünfte, zwar ebenfalls nötig, aber nicht ausreichend sind. Des Weiteren müssen die finanziellen Interessenerklärungen der Abgeordneten auch regelmäßig kontrolliert werden. Das europäische Parlament verfügt derzeit über nur sehr wenige und schwammige Verhaltensregeln. Am Dienstag, dem 31.Mai, wird unser europäisches Netzwerk ALTER-EU unsere Forderungen bei der öffentlichen Anhörung zu neuen Verhaltenskodizes für Abgeordnete und Lobbyisten im Europäischen Parlament präsentieren. Auch den Vorschlag einer Deckelung der Nebeneinkünfte wollen wir dort einbringen.

In der Studie, die CEO mit Unterstützung von LobbyControl und Spinwatch durchgeführt hat, wurden insgesamt 433 Abgeordnete aus 13 EU-Mitgliedsländern untersucht. Insgesamt beziehen 35 Prozent der untersuchten Mitglieder des EU-Parlaments Nebeneinkünfte aus Tätigkeiten neben dem Mandat.

Bild: Alina Zienowisz, CC BY-SA 3.0

 

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Juni 6, 2011 at 14:30

Veröffentlicht in Allgemein

Die Welt: Staaten im Würgegriff von Finanzmafia und Politik

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Symbol für Kontrollverlust in der Finanzwelt »Schwarzer Schwan« Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

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(..) Die Welt, Wolfgang Hetzer: „Diese Krise ist jedenfalls keine Naturkatastrophe. Sie ist kein Gottesurteil. Sie ist keine satanische Verfluchung, sondern hat ihre Wurzeln in menschlichem Handeln und in menschlichen Unterlassungen. Zu diesem Handeln gehört etwa, vereinfacht ausgedrückt, die Freigabe von Wetten mit hochspekulativen Finanzprodukten wie Derivaten. Und zu den Unterlassungen gehören neben vielen anderen Dingen, die fehlerhafte Aufsicht bzw. die Unterlassung eine wirksame Aufsichtsstruktur zu etablieren“ Wolfgang Hetzer (Europas oberster Korruptionsbekämpfer) Autor: Buch „Finanzmafia“. Wieso Banker und Banditen ohne Strafe davonkommen. Die heimlichen Herrscher und ihre politischen Handlanger.

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Die Welt: Staaten im Würgegriff von Finanzmafia und Politik

Auch wenn wir den Konsum der Produkte des Springer-Verlags ansonsten nicht für zuträglich halten, müssen wir feststellen, dass man sich auch hier nicht immer der Realität verschließt und Gegebenheiten feststellt, die von uns inzwischen seit Jahren mitgeteilt werden. Das aktuelle Interview der „Welt“ mit dem EU-Beauftragten für die Korruptionsbekämpfung Hetzer bringt die Dinge auf den Punkt: Hetzer konstatiert, wie zuvor IWF-Chefvolkswirt Simon Johnson, dass sich die Staaten in der Zwangsjacke eines Netzwerks von Bankern und führenden Politikern befinden.
Hetzer erklärt, dass die Verantwortung für Finanz- und Schuldenkrise zum einen bei profitgierigen Bankern und Spekulanten zu finden sind, zum anderen aber bei der politischen Führung, die sich von den Akteuren der Finanzindustrie korrumpieren und am Gängelband führen lassen und die es deshalb versäumen, Banker und Spekulanten den erforderlichen Kontrollen zu unterwerfen. Somit ist es der insgesamt unproduktiven Finanzindustrie möglich, exzessive Profite zu erwirtschaften, während die Risiken ihrer Geschäfte den Bürgern der Länder, in denen die Finanzkonzerne ansässig sind, aufgehalst werden und diese mit hunderten Milliarden dafür bluten müssen.

Hetzer stellt damit auch fest, dass es bei den „Rettungs“-Manövern der Politik tatsächlich nicht um die betroffenen Länder – Griechenland und Portugal – gehe, sondern darum, mit der „Hilfe“ der anderen EU-Staaten die eigenen Banken vor Verlusten zu schützen.

Er bemerkt auch, dass sich der Kontrollverlust auch darin zeigt, dass die politischen Massnahmen in Form etwa des „Finanzmarktstabilisierungsgesetzes“ (zur Rettung der Banken) nicht mehr von gewählten Politikern ausgearbeitet werden, sondern von Anwaltskanzleien der Finanzindustrie.
Man komme insgesamt nicht mehr daran vorbei, eine „kleptokratische Kultur der Eliten“ festzustellen.

Dass sich aus den Anklagen Hetzers – unterstützt auch durch Norbert Blüm, der meint, die Politiker seien zu „Schmierenstehern von Zockern“ geworden – eine Konsequenz ergibt, ist kaum anzunehmen: die führenden Kader praktisch aller Parteien sind in das Spiel involviert. Schwarz-Gelbe Regierungen – Angela Merkel hatte im Jahr 2005 die Unterstützung spekulativer Finanzgeschäfte durch den Staat gefordert und anschliessend als Kanzlerin realisiert – waren an der Förderung der ungehemmten Spekulation ebenso beteiligt, wie Rot-Grün unter Schröder und Eichel: das System ist von seiten der Betroffenen / Geschädigten nicht abwählbar. Auch Umfragen, nach denen 95% der Bevölkerung Vertrauen zu Feuerwehrleuten, 86%zu Krankenschwestern aber nur 7% gegenüber Politikern, helfen hier nicht. Die Devise heisst nach jedem Schaden „Schwamm drüber“, und die Medien bemühen sich mit all ihrer Propagandamacht um die Vergesslichkeit ihres Publikums: schon heute laden sie bereits wieder einen Politiker, der den Großbanken im Herbst 2008 hunderte Milliarden aus der Steuerkasse zugeschanzt hat („Bankenrettung“) und ihre Erpressungsmacht („too big to fail“) pflegte und vergrößerte, ein zum Schaulaufen für die nächste Kanzlerkandidatur.
Mögliich ist dies, da bisher nur wenige Zeitgenossen befähigt sind, sich eigene Gedanken zum Lauf der Dinge zu machen, während die große Mehrheit weiterhin die Berichterstattung der großen Medien konsumiert, die nach wie vor dominiert ist von den PR-Interessen der Finanzindustrie – bis auf wenige Ausnahmen, wie die hier vorliegende. gw – medienwatch 02.06.11 1810
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http://www.welt.de/finanzen/article13407540/Im-Wuergegriff-der-Mafia-aus-Finanzwelt-und-Politik.html

http://www.ciw-wirtschaftsnachrichten.de/aktuelle-nachrichten/meldung/artikel/berufe-ranking-wem-vertrauen-die-menschen-am-meisten.html

http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2009/05/the-quiet-coup/7364/

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

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globalisierungskritische Nachrichten

Link zum Beitrag / Hintergrundinfo, Quellen oder Pressehinweis:
Links inzwischen deaktiviert

Redaktionspool – metainfo hamburg –

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Deutschland: Staat im Würgegriff der Bankrotteure | metainfo 28.1.2009
https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/28/deutschland-staat-im-wurgegriff-der-bankrotteure/

Führender Wirtschaftswissenschaftler: USA sind eine Kleptokratie | Marsch auf die Wallstreet
https://medienwatch.wordpress.com/2010/04/23/fuhrender-wirtschaftswissenschaftler-usa-sind-eine-kleptokratie/

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Plädoyer für die Insolvenz der Banken
Werner Rügemer: Verhindert die Bankenrettung!
https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/22/werner-rugemer-verhindert-die-bankenrettung/

Ermittlungsverfahren gegen HSH Nordbank | 2. Aufklärung durch Dr. Werner Rügemer
https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/08/ermittlungsverfahren-gegen-hsh-nordbank/

Deutsche Bank: Eine halbe Milliarde für eine saubere Weste + mehr
https://medienwatch.wordpress.com/2010/12/22/deutsche-bank-eine-halbe-milliarde-fur-eine-saubere-weste/

Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte
Uni-Philosophenturm: Betreiben Banker und Politiker den „größten Bankraub aller Zeiten“ ?
https://medienwatch.wordpress.com/2009/03/17/bank-oder-leben-betreiben-banker-und-politiker-den-grosten-bankraub-aller-zeiten/

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Plakat: jörg stange, gfok-kunstarchiv. Idee/Organisation/Veranstaltung: jst/gw (metainfo & medienwatch (gfok)

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Flashmop: RT’s Adam Kokesh brutally arrested for dancing at Jefferson Memorial
http://bit.ly/m256ld

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(..) Mittlerweile zahlen Chinesen und Europäer dafür, dass sie den USA Geld leihen dürfen – das ist einmalig in der Nachkriegsgeschichte. Ewig wird dieses Geschäft aber nicht funktionieren. Von  „Money for nothin’ and chicks for free“, wohl kaum ein anderer Song wie der von den Dire Straits aus dem Jahr 1984 passt besser auf die gegenwärtige Situation (..) FOCUS-MONEY-Redakteur H. Achatz

http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/MONEY-boerse/money-boerse-rendite-nein-danke_aid_354903.html

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Money for nothin‘ and (Schecks) chicks for free… RTL braucht neue Helden
Der Wikipedia-Legende nach soll Mark Knopfler in einem Geschäft für Fernseher in New York auf die Idee zum legendären Dire Straits – Song „Money for nothing“ gekommen sein. Er beobachtete zwei Arbeiter dabei, wie diese das auf den Bildschirmen laufende MTV-Programm und dessen Darsteller beurteilten und darüber diskutierten, wieso die einen für ihr Geld arbeiten müssen und die da auf dem Bildschirm jede Menge „Kohle für nix“ bekommen.

http://www.huffingtonpost.de/peter-mock/money-for-nothin-and-sche_b_4049268.html

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Written by medienwatch & metainfo

Juni 2, 2011 at 20:53

Veröffentlicht in Allgemein

Film: Meisterwerk von Peter Sempel in der Galerie Genscher

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»Just Visiting This Planet« Film: Meisterwerk von Peter Sempel 1991/2005

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…eine Legende, nicht nur in der Tanzwelt, als großes Vorbild des Protestes (auch gegen Amerikanisierung Japans, (Freund von Mishima und Ginsberg), und der Dankbarkeit, er feierte das nackte Leben, wie kaum ein andrer… Extremer Ausdruckskünstler in aller Einfachheit… (Peter Sempel)

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»JUST VISITING THIS PLANET«

Kazuo Ohno-Memoria-Filmshow am Mittwoch, den 01. Juni 2011,  21 Uhr in der Galerie Genscher, Marktstraße 138 (Hinterhof)
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Die Gäste waren hochbegeistert*, von diesem Opus „surrealpoetischer Dramaturgie“, begnadeter Intuitionsbögen, Schnitte und der subtil anarchischen Transformatiion des (Butoh)-geistes, Bild und Musikindikation(en) wider dem Fortschrittsungeist – in Oden* zelebrierter Langsamkeit… Hut ab (…) sagt(e) Gunnar F. Gerlach, dem kann ich mich nur anschliessen. Jörg Stange

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Seite im Aufbau

http://galerie-genscher.com/2011/05/just-visiting-this-planet-kazuo-ohno-memoria-filmshow/

http://www.blacksunflower.com

http://www.sempel.com

http://www.kunstverein.de/ausstellungen/vorschau/20100918-petersempel.php

facebook: http://on.fb.me/irRBaz

ältere Beiträge

Kunsthalle Wien: Video des Monats, Peter Sempel
https://medienwatch.wordpress.com/kunsthalle-wien-video-des-monats-peter-sempel/

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*alti spiritus plenus

*Ode(n)  [..] [..] (Danke. Astrid)

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Die Ameise der Kunst / Animals of Art

Filmvorführung und Diskussion mit Bazon Brock und Peter Sempel
http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=2189

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Das Handy schweigt: Gespannte Ruhe am Japan-Stand

http://www.n-tv.de/Spezial/Gespannte-Ruhe-am-Japan-Stand-article2814836.html

Written by medienwatch & metainfo

Juni 2, 2011 at 12:01

Veröffentlicht in Allgemein