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RESPEKT – FÜREINANDER: Dialog der Generationen in den Deichtorhallen

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RESPEKT – FÜREINANDER

DIALOG DER GENERATIONEN
31. MAI – 14. JUNI 2011 IN der halle für aktuelle kunst
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WERTE ERLEBEN – Die Idee
In Zusammenarbeit mit Werte erleben e.V. und unterstützt von der Stiftung Füreinander sowie der stilwerk AG haben ca. 40 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Hamburger Schulen (alle Schulformen) und 40 Seniorinnen und Senioren ab 65 über ein halbes Jahr intensiv gemeinsam kreativ gearbeitet. Vier Hamburger Künstler leiteten jeweils eine Gruppe, die sich aus Jugendlichen und Senioren zusammensetzt. Entstanden sind Collagen, Graffitis, Fotografie-Serien, Skulpturen, Installationen, Gemälde etc. Die Vielfalt der entstandenen Arbeiten wird in einer großen Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg präsentiert.

Am 14. Juni um 19 Uhr findet eine große Abschlussveranstaltung statt, bei der die Arbeiten zugunsten weiterer Projekt versteigert werden.

Der Eintritt ist frei.
Vom 6. bis zum 11. Juni 2011 ist die Ausstellung geschlossen.

Führungen vom 31. Mai – 5. Juni und 12. Juni -14. Juni 2011 können unter huebner(at)deichtorhallen.de organisiert werden.
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Pressematerial und Informationen

Werte erleben e.V.
Christiane Roth
Tel. +49 (0)40 460 980 80
christiane.roth(at)werteerleben.de
http://www.werteerleben.de
http://www.atlantic-forum-hamburg.de/

Links, die mit dem Projekt in Zusammenhang stehen:

Vorschau Deichtorhallen: http://www.deichtorhallen.de/index.php?id=73

Verein: http://www.charismo-marketing.de/werte-erleben-ev-kunstprojekt-deichtorhallen.html

Stiftung: http://www.stiftung-fuereinander-hamburg.de/fileadmin/user_upload/Flyer_Stiftung_Fuereinander.pdf
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Rückblick – Re – spekt

Als ich die Einladung zur Teilnahme am Kunstprojekt „RESPEKT – FÜREINANDER“ erhielt, habe ich mich sofort mit dem Thema beschäftigt und viele Ideen zur Umsetzung entwickelt. Es war wie Wasser, das auf eine trockene aber fruchtbare Stelle traf.

Mehrere gemeinsame Diskussionen zu Beginn der Gruppensitzungen klärten den Begriff Respekt. Während die ältere Generation unter Respekt positiv an Achtung und Ehrerbietung dachte, verstand die junge Generation eher ein aggressives und autoritäres Einfordern von Beachtung einer anderen Person.

Um in den Gruppen zum Begriff Respekt künstlerisch zu arbeiten und uns zu verstehen war der gegenseitige Austausch sehr wichtig. Durch den Einblick in unsere Gedanken konnten wir schnell Vertrauen aufbauen und uns ohne Vorbehalte um Hilfe bitten.

Auch das Vorstellen der einzelnen Projektideen wurde von allen interessiert aufgenommen und bei weiteren Planungsschritten konstruktiv begleitet. Aus meiner Gruppe haben sich 9 Personen bereit erklärt sich von mir eine Maske anfertigen zu lassen.

Ich hatte die Idee Masken aus Gipsbinden von Jungen und Alten herzustellen und den Prozess zu fotografieren. Eine einzige Maske sollte von außen schwarz angemalt werden. Die Masken wollte ich als Mobile aufhängen und die Fotos des Prozesses an die Wand bringen.

Für mich haben alle Menschen eine Maske, die erst dann verschwindet, wenn ich sie erkennen  und achten kann. Das wollte ich mit den Gipsmasken darstellen. Sie in einem Mobile sich drehend zu zeigen, entsprach dem Kontakt und Dialog. Die schwarze Maske zu zeigen war für mich wichtig. Sie erinnert an meinen Selbstversuch auf einem venezianischen Fasching, auf dem ich eine schwarze Maske trug und nur selten zum Tanz aufgefordert worden bin. Ich wollte wissen, wie es sich mit schwarzer Haut anfühlt. Mit einer weißen Maske wurde ich häufig um einen Tanz oder ein Gespräch gebeten.

Von den Fotos wählte ich die aus, auf denen sich die Maskierten mit ihrer eigenen Maske befassen und dann die Enthüllung zeigen. Sie waren alle von ihrem Abbild überrascht und konnten sich oft nicht wiedererkennen.

Ich habe Achtung vor den Erfahrungen und der Weisheit der Menschen. Wie ein Geheimnis verbergen sie sich noch hinter Masken. Im Dialog und Handeln kommen wir uns näher und erkennen uns.

Ich danke allen Beteiligten, die ihre Grenzen öffneten und mich so nah an sich herangelassen haben. Ein großer Dank gilt André Lützen, der mir rigoros bis zu einem Extrakt bei der Auswahl meiner Werkteile half. Mein künstlerischer Beitrag „Wer bin ich in dieser Welt?“ war geboren.

Brigitte Wohlfahrt | 5. Mai 2011 | Auszüge aus diesem Text sind im Katalog veröffentlicht

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Written by medienwatch & metainfo

Mai 25, 2011 um 17:31

Veröffentlicht in Allgemein

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