medienwatch & metainfo (gfok)

Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Archive for Mai 2011

BLAU Zimmer für Kunst und andere: AFTER EFFECT Filmabend mit Stephan Geene

leave a comment »

Eine Liebesgeschichte zwischen Kunst, Kapital und Marketing

Berlin im neuen Jahrtausend: Einige schrecklich kreative junge Leute tummeln sich in kahlen Räumen und denken über Firmenlogos mit Tieren nach. Und so nebenbei entwickelt sich eine Liaison zwischen einer Designerin und einem männlichen Model. Ganz sicher ist man sich nie, ob Regisseur Stephan Geene das Ganze nun satirisch meint oder nicht. Er wirft einen kenntnisreichen Blick auf das ganz neue, ziemlich sterile Berlin. -Martin Schwarz, tagesspiegel 10.7.2007

.

AFTER EFFECT Filmabend mit Stephan Geene | D 2008 75min | Künstlergespräch 08.06.11, 20:00

Stephan Geene gründete in den 80er Jahren mit Sabeth Buchmann das Theater/Videoprojekt „minimal club“ in München. Mit der jährlich erscheindenden Zeitung A.N.Y.P. /Zeitung für 10 Jahre beginnt sich ab 1989 ein Netzwerk um die Themen von Politik und Kunst zu bilden, das sich nach dem Umzug nach Berlin in Ausstellungen/Projekten in der Shedhalle Zürich, Kongressen in Köln, Düsseldorf, Kopenhagen und Berlin – oder wie bei „Dagegen Dabei“ im Hamburger Kunstverein – weiter verzweigt.

Arbeitet an Büchern zu Biopolitik (Film Avantgarde Biopolitik hg. mit Sabeth Buchmann und Helmut Draxler 2009) und zur Theorie und Geschichte des Fernsehens.

Seit 1996 gibt es den Buchladen, Verlag und Veranstaltungsort „b_books“, ab 2002 auch als Filmproduktion. Dabei entstehen mehrere Filme mit Judith Hopf oder als kollektives Filmprojekt Le Ping Pong d’Amour (1995 – 2005, 13 Folgen gedreht in Berlin, Paris, Kamerun, Damaskus u.v.a) und 2008 der Spielfilm AFTER EFFECT.

08. Juni 2011, 20:00
Eine Liebesgeschichte zwischen Kunst, Kapital und Marketing
http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/

.

.

.

.

.

Konzept

BLAU – Zimmer für Kunst und andere ist eine Gruppe von Künstlern, Kritikern und Kulturschaffenden, die in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen machen. Zur Zeit besteht diese Gruppe aus: Yordanos Asghedom, Michael Dörner, Sabine Mila Kunz, Lene Markusen, Katrin Sahner und Judith Walgenbach.

BLAU – Zimmer für Kunst und andere ist der Versuch, eine andere Präsentations- und Vermittlungsform für Kunst zu finden, die sich längst in einem interdisziplinären Feld bewegt. Deshalb setzt blau jenseits von Musealisierung und spartenimmanenten Vermittlungsformen auf den lebendigen Diskurs zwischen Bildender Kunst, Film, Musik, Literatur und anderer Bereiche aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu werden Ausstellungen konzipiert, Filme gezeigt, Vorträge gehalten, Gespräche moderiert und Diskussionen geführt – als Einzelveranstaltung oder auch miteinander kombiniert. So entsteht ein offener, wachsender, lebendiger Raum, der die Grenze von Theorie und Praxis überwindet und die viel beschworene, aber selten realisierte Interdisziplinarität umsetzt.

Das Programm von BLAU – Zimmer für Kunst und andere ist prinzipiell offen und wird durch übergeordnete Themen gebündelt, damit ein gemeinsames Gespräch entstehen kann. Die Themen der in loser Abfolge stattfindenden Veranstaltungsreihen sind bewusst so gewählt, dass sie einerseits spezifisch künstlerisch-kulturelle Tendenzen und Fragestellungen aufgreifen und andererseits darüber hinausgehend für unterschiedlichste andere Disziplinen von Interesse sind. Neben einigen Einzelveranstaltungen wird BLAU – Zimmer für Kunst und andere auch zukünftig bestehende Reihen fortführen und neue Themen aufgreifen.

BLAU – Zimmer für Kunst und andere lebt bewusst von der persönlichen und ungezwungenen Atmosphäre, die offenere und engagiertere Gespräche ermöglicht als Podiumsdiskussionen vor großem Publikum, wie die durchweg positive Resonanz und ein immer größer werdendes Stammpublikum belegen. Wir sind breit mit der Hamburger Kultur- und Kritikerszene vernetzt und haben dadurch bereits jetzt eine Öffentlichkeit, die nicht von der immer sparsamer werdenden kulturellen Berichterstattung abhängig ist.

.

.

.

Ein Vorwort zur Dokumentation »100 Jahre BLAU« (Katalog) von Wolf Jahn

Warum BLAU?
Gegenfrage: warum nicht?

Damit wäre Parität erreicht und die Fortsetzung dieses Vorworts an seinem Ende. Soll aber an dieser Stelle nicht sein. Warum der Name der Farbe für diesen Raum herhält, bleibt ewiges Geheimnis seiner Gründungsmitglieder. Doch wer nur für einen kurzen Moment ihren historischen Bedeutungshorizont erinnert, weiß, dass sie wie keine andere Farbe im Reich der Kultur den Reichtum der Tiefe auslotet.

Mit Tiefe im besonderen, und zwar mit Tiefkühlkost hat auch der Raum, genauer: sein Bodenbelag zu tun. Das Material der BLAUen Rechtecke findet ursprünglich sei-
ne Verwendung als Innenverschalung von Gefriergeräten.

BLAU hat sie vor diesem drohenden Kältegefängnis bewahrt und sie stattdessen in Form eines All-Over-Roten Teppichs ausgelegt. Sinnbildlich übersetzt bedeutet dies folgendes: Hier traten und treten die Kulturschaffenden, die Wissbegierigen, die Neugierigen, die kreativen Geister in unregelmäßig regelmäßigen Abständen auf, um dem Publikum aus Hamburgern und Zugereisten die Möglichkeit zu verschaffen zuzuhören, zuzusehen und mitzureden.

Bis Ende 2008 waren es mehr als 100 Veranstaltungen, die BLAU auf seinem blauen Roten Teppich präsentierte. Aus allen Bereichen der bildenden Kunst, aber auch aus anderen Feldern, zum Beispiel den Naturwissenschaften, wurden Gäste geladen, um ein lebendiges Forum für aktuelle, unbekannte sowie ungeahnte Themen zu eröffnen.

A. Blättern – die empfohlene Handbewegung zur Lektüre. Unsere überaus inspirierte Grafikerin Yorda Asghedom hat alles gegeben unserer Leserschaft größtmöglichstes Lese- und Sehvergnügen zu bereiten. Es erwarten Sie keine bleischweren Aufsätze mit Kolonnen an Fußnoten, keine theoretischen Abhandlungen noch andere Schwergewichte.

Als BLAU 2002 begann, war ihm nicht bewußt, dass es sechs Jahre später noch immer existiert. Dass dies so kam ist vor allem Verdienst unserer Gäste und unseres treuen Publikums. Dafür herzlichen Dank, auch mit dieser Publikation, die die ersten 100 Veranstaltungen von BLAU dokumentiert. Hier eine kleine Gebrauchsanweisung für die vorliegende Dokumentation.

Die Dokumentation folgt vielmehr dem Lauf der vergangenen Zeit, ihrem mal langsamer, mal schneller werden Themenwechsel. BLAU kannte nie einen 5-Jahres-Plan oder ein ähnlich weit vorausdenkendes Programm. Einiges wurde von langer Hand geplant, vieles spontan entschieden. Die Dokumentation gibt davon ein Spiegelbild wieder, indem sie repräsentativ und in aller Kürze die ersten sechs Jahre BLAU vorstellt. Nebeneinander, nicht durcheinander – gemischt, aber nicht geschüttelt.

B. Information – wer sie sucht, findet sie. Wer sich schnell einen Überblick über BLAU, seine Geschichte, sein Vorhaben und seine Veranstaltungen verschaffen will, dem seien folgende Seiten empfohlen. Auf den Seiten 5 bis 15 klärt BLAU-Initiator Michael Dörner über das liebenswürdig-chaotische Entstehen des Raumes, dessen ersten Jahre als Kultur-Baby und -Kleinkind auf.
Mit professioneller Sprachgewandtheit erklärt BLAU-Mitglied Veronika Schöne dann in einem sehr informativen Interview Substantielles zu BLAU und seinem Programm (Seite 16 bis 19). Am Ende der Dokumentation folgt schließlich die chronologische Kurzauflistung aller Veranstaltungen bis Ende 2008 (Seite 142 bis 161).

Und wer noch mehr wissen will, der lege für einen kurzen Moment die Dokumentation
zur Seite und besuche uns auf

http://www.BLAU-zimmerfuerkunst.de

Hier warten weitere Informationen zu den vergangenen und aktuellen Veranstaltungen auf interessierte Leser.

C. Resonanz – wir brauchen sie, wir haben sie. Ohne sein Publikum, das stets rege Anteilnahme zeigte und zeigt, wäre BLAU nie geboren. Dialog, Kommunikation und Resonanz sind integrale Bestandteile von BLAU. Aber auch von unseren geladenen Gäste baten wir um eine Rückmeldung. Einige haben uns geschrieben, andere ein Bild zugeschickt, wiederum andere beides geleistet. Aus ihren Antworten ist ein Gästebuch entstanden, das in der Dokumention nicht als kompakte Einheit, sondern über alle Seiten verteilt sich wiederfindet. Allen, die zum Entstehen dieser Dokumenation beigetragen,

ein herzliches Dankeschön

Wolf Jahn (Redaktion)

.

Katalog als PDF:

http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/index.php?id=36

.

.

Mediale Einstreuung°

Es kömmt drauf an

In Berlin wurde über Marx nachgedacht

Uwe Justus Wenzel ⋅ [,,] Die Anmutung ist derjenigen einer Grabstätte nicht ganz unähnlich. Wer die heiligen Hallen der Humboldt-Universität zu Berlin durch den Haupteingang betritt, wird eines monumentalen Treppenaufgangs aus rotem Marmor und realsozialistischen Zeiten ansichtig. An der Wand, auf die die ersten zwölf Stufen zulaufen, prangt – in goldener Gravur – das Diktum eines ehemaligen Studenten der Universität: «Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.» Der aus dem Jahr 1845 stammende Satz, die sogenannte elfte Feuerbach-These von Karl Marx, hat seinem Gehalt nach wenig mit einem Grabspruch zu tun – es sei denn, man verstünde ihn als Aufruf, auf dem Absatz kehrtzumachen und der Universität, in der die Welt ja doch auf allerlei Weise «nur» interpretiert wird, den Rücken zu kehren, um draussen vor der Tür die Ärmel aufzukrempeln und zuzupacken. Dann könnte man die Philosophen und die Philosophie begraben und vergessen – und die Universität gleich mit [,,]  27. Mai 2011
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/es_koemmt_drauf_an_1.10716358.html

.

.

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 28, 2011 at 09:32

Veröffentlicht in Allgemein

Einstellungsraum: PROGRESSIO „Autos fahren keine Treppen“

leave a comment »

.

Der EINSTELLUNGSRAUM zur Vermittlung von Projekten zwischen Autofahrern und Fußgängern arbeitet seit 2001, um das Phänomen der Automobilität aus künstlerischer Sicht zu ergründen. Im Rahmen von „Autos fahren keine Treppen“ 2011 wird nun anlässlich von 100 Jahre Futurismus und 10 Jahre EINSTELLUNGSRAUM getagt, um die Relation von anfänglicher Euphorie und aktueller Wertanalyse dieser Erfindung zu reflektieren.

Freitag, 17. Juni 2011
Finissage der Ausstellung von Elke Suhr „Kreuzungen und andere Gebilde“-

PROGRESSIO Tagung mit Elke Suhr und Johannes L.Schröder(Einstellungsraum), Donatella Chiancone-Schneider(Viva il Futurismo!), Gunnar F.Gerlach, Karl-Heinz Meier

Tagungsprogramm
I. Teil
15:00 Uhr: Begrüßung durch die erste Vorsitzende des EINSTELLUNGSRAUM e.V., Frau Elke Suhr und die Leiterin des Istituto Italiano di Cultura Amburgo Frau Renata Sperandio
15:30 – 16:00 Uhr: Karl-Heinz Meier: Die Wandsbeker Chaussee, Bilder aus der Sicht eines Zeitzeugen. 16:00 – 16:30 h Johannes Lothar Schröder: Ströme und Strahlen. Boccionis Großstadtbilder (Vortrag/Präsentation)
16:45 – 17:15 Uhr: Donatella Chiancone-Schneider: Lichtjahre Farbe und Rasanz auf Erden und im Weltall in der Malerei Giacomo Ballas (Vortrag/Präsentation) anschl. Diskussion

II. Teil
17:30 – 18:15 Uhr: Donatella Chiancone-Schneider und Johannes Lothar Schröder: Zukunftsmusik oder Schnee von gestern? Buchpräsentation und Lesung aus den Akten der gleichnamigen Futurismus-Tagung, Köln 2010, in Zusammenarbeit mit VIVA IL FUTURISMO!
18:15-18:45 Uhr: Gunnar F. Gerlach: „…ob die Menschheit die Katastrophe zu verhindern mag?“ (Th.W.Adorno) Kulturpolitische Reflexionen zur Dialektik des Fortschritts (Vortrag) anschl. Diskussion
19:00 – 20:00 Uhr: Abendessen

III. Teil
20:00 – 20:15 Uhr: Ingrid Baireuther: Die öffentliche Hand (Statement)
20:15 – 21:45 Uhr: Elke Suhr: Stirb und Werde. Läuterungsmuster und Ottomotor (Vortrag/Präsentation) anschl. Diskussion

IV. geselliges Zusammensein

Informationen

Datum: Freitag, 17. Juni 2011

Uhrzeit: 15.00 – 20.30 Uhr

Ort: EINSTELLUNGSRAUM, Wandsbeker Chaussee 11, 22089 Hamburg

Veranstaltet von: Istituto Italiano di Cultura

http://www.iicamburgo.esteri.it/IIC_Amburgo/webform/SchedaEvento.aspx?id=395

.

.
.

..Mediale Einstreuung°,,

Es kömmt drauf an

In Berlin wurde über Marx nachgedacht

Uwe Justus Wenzel ⋅ Die Anmutung ist derjenigen einer Grabstätte nicht ganz unähnlich. Wer die heiligen Hallen der Humboldt-Universität zu Berlin durch den Haupteingang betritt, wird eines monumentalen Treppenaufgangs aus rotem Marmor und realsozialistischen Zeiten ansichtig. An der Wand, auf die die ersten zwölf Stufen zulaufen, prangt – in goldener Gravur – das Diktum eines ehemaligen Studenten der Universität: «Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.» Der aus dem Jahr 1845 stammende Satz, die sogenannte elfte Feuerbach-These von Karl Marx, hat seinem Gehalt nach wenig mit einem Grabspruch zu tun – es sei denn, man verstünde ihn als Aufruf, auf dem Absatz kehrtzumachen und der Universität, in der die Welt ja doch auf allerlei Weise «nur» interpretiert wird, den Rücken zu kehren, um draussen vor der Tür die Ärmel aufzukrempeln und zuzupacken. Dann könnte man die Philosophen und die Philosophie begraben und vergessen – und die Universität gleich mit.27. Mai 2011
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/es_koemmt_drauf_an_1.10716358.html
.

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 28, 2011 at 08:04

Veröffentlicht in Allgemein

RESPEKT – FÜREINANDER: Dialog der Generationen in den Deichtorhallen

leave a comment »

.

RESPEKT – FÜREINANDER

DIALOG DER GENERATIONEN
31. MAI – 14. JUNI 2011 IN der halle für aktuelle kunst
.
WERTE ERLEBEN – Die Idee
In Zusammenarbeit mit Werte erleben e.V. und unterstützt von der Stiftung Füreinander sowie der stilwerk AG haben ca. 40 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Hamburger Schulen (alle Schulformen) und 40 Seniorinnen und Senioren ab 65 über ein halbes Jahr intensiv gemeinsam kreativ gearbeitet. Vier Hamburger Künstler leiteten jeweils eine Gruppe, die sich aus Jugendlichen und Senioren zusammensetzt. Entstanden sind Collagen, Graffitis, Fotografie-Serien, Skulpturen, Installationen, Gemälde etc. Die Vielfalt der entstandenen Arbeiten wird in einer großen Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg präsentiert.

Am 14. Juni um 19 Uhr findet eine große Abschlussveranstaltung statt, bei der die Arbeiten zugunsten weiterer Projekt versteigert werden.

Der Eintritt ist frei.
Vom 6. bis zum 11. Juni 2011 ist die Ausstellung geschlossen.

Führungen vom 31. Mai – 5. Juni und 12. Juni -14. Juni 2011 können unter huebner(at)deichtorhallen.de organisiert werden.
.
Pressematerial und Informationen

Werte erleben e.V.
Christiane Roth
Tel. +49 (0)40 460 980 80
christiane.roth(at)werteerleben.de
http://www.werteerleben.de
http://www.atlantic-forum-hamburg.de/

Links, die mit dem Projekt in Zusammenhang stehen:

Vorschau Deichtorhallen: http://www.deichtorhallen.de/index.php?id=73

.

Verein: http://www.charismo-marketing.de/werte-erleben-ev-kunstprojekt-deichtorhallen.html

Stiftung: http://www.stiftung-fuereinander-hamburg.de/fileadmin/user_upload/Flyer_Stiftung_Fuereinander.pdf
.

.

.

.

Rückblick – Re – spekt

Als ich die Einladung zur Teilnahme am Kunstprojekt „RESPEKT – FÜREINANDER“ erhielt, habe ich mich sofort mit dem Thema beschäftigt und viele Ideen zur Umsetzung entwickelt. Es war wie Wasser, das auf eine trockene aber fruchtbare Stelle traf.

Mehrere gemeinsame Diskussionen zu Beginn der Gruppensitzungen klärten den Begriff Respekt. Während die ältere Generation unter Respekt positiv an Achtung und Ehrerbietung dachte, verstand die junge Generation eher ein aggressives und autoritäres Einfordern von Beachtung einer anderen Person.

Um in den Gruppen zum Begriff Respekt künstlerisch zu arbeiten und uns zu verstehen war der gegenseitige Austausch sehr wichtig. Durch den Einblick in unsere Gedanken konnten wir schnell Vertrauen aufbauen und uns ohne Vorbehalte um Hilfe bitten.

Auch das Vorstellen der einzelnen Projektideen wurde von allen interessiert aufgenommen und bei weiteren Planungsschritten konstruktiv begleitet. Aus meiner Gruppe haben sich 9 Personen bereit erklärt sich von mir eine Maske anfertigen zu lassen.

Ich hatte die Idee Masken aus Gipsbinden von Jungen und Alten herzustellen und den Prozess zu fotografieren. Eine einzige Maske sollte von außen schwarz angemalt werden. Die Masken wollte ich als Mobile aufhängen und die Fotos des Prozesses an die Wand bringen.

Für mich haben alle Menschen eine Maske, die erst dann verschwindet, wenn ich sie erkennen  und achten kann. Das wollte ich mit den Gipsmasken darstellen. Sie in einem Mobile sich drehend zu zeigen, entsprach dem Kontakt und Dialog. Die schwarze Maske zu zeigen war für mich wichtig. Sie erinnert an meinen Selbstversuch auf einem venezianischen Fasching, auf dem ich eine schwarze Maske trug und nur selten zum Tanz aufgefordert worden bin. Ich wollte wissen, wie es sich mit schwarzer Haut anfühlt. Mit einer weißen Maske wurde ich häufig um einen Tanz oder ein Gespräch gebeten.

Von den Fotos wählte ich die aus, auf denen sich die Maskierten mit ihrer eigenen Maske befassen und dann die Enthüllung zeigen. Sie waren alle von ihrem Abbild überrascht und konnten sich oft nicht wiedererkennen.

Ich habe Achtung vor den Erfahrungen und der Weisheit der Menschen. Wie ein Geheimnis verbergen sie sich noch hinter Masken. Im Dialog und Handeln kommen wir uns näher und erkennen uns.

Ich danke allen Beteiligten, die ihre Grenzen öffneten und mich so nah an sich herangelassen haben. Ein großer Dank gilt André Lützen, der mir rigoros bis zu einem Extrakt bei der Auswahl meiner Werkteile half. Mein künstlerischer Beitrag „Wer bin ich in dieser Welt?“ war geboren.

Brigitte Wohlfahrt | 5. Mai 2011 | Auszüge aus diesem Text sind im Katalog veröffentlicht

.


Aretha Franklin – Respect [1967] (Original Version)

Written by medienwatch & metainfo

Mai 25, 2011 at 17:31

Veröffentlicht in Allgemein

Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

with one comment

Foto: Jörg Stange, »Flaneur via Fenêtre« Christine Ebeling, Gunnar F. Gerlach (gfok)

.
.

MULTIPLE BOX – 1998 vom Galeristen und Editeur, dem Beuys-Mitarbeiter Siegfried Sander eröffnet – ist ein Kunsthaus, hauptsächlich für Auflagenkunst und Fotografie.
Sie bietet sowohl junge Kunst und preiswerte Multiples für Einsteiger als auch die Klassiker der Auflagenkunst von Joseph Beuys, Blinky Palermo, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Andy Warhol an.

http://www.multiple-box.de/main.php?gnr=2&sid=4dd7eddb7404f


Joseph_Beuys

Joseph Beuys – Eintritt in ein Lebewesen (Vortrag, Audio)

Beuys-TV HIER

.

.

.

«The Man with the Movie Camera» Segej Eisenstein

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

..

..

.name=“movie“ value=“http://www.youtube.com/v/EVkJrffi764?version=3″>

.

.

.

.

Kleve. Joseph Beuys ist ein Klever. Am 12. Mai wäre der Künstler 90 Jahre alt geworden.

Anekdoten gibt es über ihn genug: ein gefälschter Klassenbucheintrag, Butter aus Eigen-Herstellung und Blätterteig auf Vernissagen. Ob sie stimmen? Egal!
http://www.derwesten.de/staedte/kreis-kleve/Anekdoten-ueber-Joseph-Beuys-erzaehlt-man-sich-in-Kleve-viele-id4637194.html

.

.

.

Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89» + «60 Jahre 60 Werke» Berliner Martin-Gropius-Bau (°)
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/14/akademie-dokumentiert-%C2%ABkunst-und-revolte-%E2%80%9889%C2%BB-%C2%AB60-jahre-60-werke%C2%BB-im-berliner-martin-gropius-bau-%C2%B0/

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“
https://medienwatch.wordpress.com/2009/09/21/politischer-journalismus-und-offener-wahnsinn-wir-malen-hier-blos-die-bilder-ab/

Gunnar F. Gerlach «Fundgrube Warenhaus»
https://medienwatch.wordpress.com/vom-readymade-zum-name-dropping-duchamp-und-die-folgen/

.

Seite im Aufbau

.

Flaneur(e) nuit par les fenêtres: „Les amour Singuliérs“

Joseph Beuys, – anders als bei Roland Barthes,  (Honoré de Balzac), Walter Benjamin

»Roland Barthes, Die helle Kammer«

.

Hans Dieter Huber

Joseph Beuys‘ Szene aus der Hirschjagd

(veröffentlicht in: Arbeitskreis Block Beuys Darmstadt (Hrsg.): Vorträge zum Werk von Joseph Beuys Darmstadt 1995, S. 72 – 84 )

http://www.hgb-leipzig.de/ARTNINE/huber/aufsaetze/hirschjagd.html

.
.

.

.

.

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 22, 2011 at 14:40

Veröffentlicht in Allgemein

»Kultur gut stärken« – Machen Sie mit! Bundesweiter Aktionstag für kulturelle Vielfalt gegen Kulturabbau

with one comment

.

.

Aktionstag. Kultur gut stärken (Unesco Weltkulturtag)

»Kultur gut stärken« – Machen Sie mit! + Machen Sie weiter!

Der bundesweite Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau am 21. Mai 2011

Gemeindefinanzreform für Kunst und Kultur

Berlin, 12. Mai 2011: »Wer Kultur gut stärken will, muss ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stellen«, erklärte Regine Möbius, die Kunst- und Kulturbeauftragte der ver.di aus Anlass der Aktionen zum Tag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai.

Bank für Kultur

Die Kunstfachgruppen in ver.di beteiligen sich an den bundesweiten Veranstaltungen »Kultur gut stärken«, zu denen der Deutsche Kulturrat aufgerufen hat. Mit Geldscheinen der »Bank für Kultur«, die als Kulturnotgeld Deutschland ausgewiesen sind, machen die Künstlerinnen und Künstler in ver.di auf die Notwendigkeit eines Rettungsschirms nicht für Banken sondern für Kunst und Kultur aufmerksam.

Die Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und eine verfehlte Steuer- und Wirtschaftspolitik haben sich dramatisch auf die öffentlichen Haushalte ausgewirkt. Dies veranlasst in einer ohnehin schon problematischen Situation Landesregierungen und Kommunen zu weiteren gravierenden Einschnitten im Bereich der Daseinsvorsorge, die teilweise zu einem außerordentlichen Abbau finanzieller Leistungen für Kunst- und Kultureinrichtungen führen. Schließungen von Theatern, Museen, Bibliotheken und Musikschulen sowie anderen Kultureinrichtungen sind die Folge.

Künstlerinnen, Autoren, Übersetzerinnen und Kulturschaffende aller Professionen leben und arbeiten in einem Existenzspagat. Mit ihrer Arbeit schaffen sie für Individuen und die Gesellschaft einen kulturellen Mehrwert, der die Anerkennung der Politik in Sonntagsreden findet, sich aber nicht angemessen in barer Münze niederschlägt.

»Umdenken und Umkehr tut not. Wir fordern eine Gemeindefinanzreform, die die Kommunen in die Lage versetzt, einer gesetzlich verankerten Kultur- und Bildungspflicht nachzukommen. Hierfür muss die Politik entsprechende gesetzliche Regelungen schaffen«, fordert die Kunst- und Kulturbeauftragte.

http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/mehrwertkultur/kultur-gut-staerken

https://kunst.verdi.de/aktuelles/presse/kulturnotgeld

http://www.kulturrat.de/text.php?rubrik=123

http://kulturstimmen.de/

.

Kulturnotgeld zum Ausschneiden:
http://kunst.verdi.de/aktuelles/presse/kulturnotgeld/data/Pressemeldung-vom-13.-Mai-2011.pdf

.

.

.

Pressemitteilung

Zwischenbilanz Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2011 / Ausblick 2012. Deutscher Kulturrat zieht kulturpolitisches Resümee des Aktionstages

Berlin, den 19.05.2011. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, und die Kulturstiftung des Bundes gaben heute eine erste Zwischenbilanz zum Aktionstag „Kultur gut stärken“.

Die heutige Pressekonferenz bildete den Auftakt des kommenden Aktionswochenendes. Am 21. Mai 2011 – sowie an dem gesamten Wochenende – wird es in ganz Deutschland über 680 Veranstaltungen geben, die diese „bemerkenswerte“ kulturelle Vielfalt Deutschlands veranschaulichen. Durch die Kampagne wird ein sichtbares Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau gesetzt.

Der Erfolg des Aktionstages zeichnet sich bereits im Vorfeld ab: Mehr als 40.000 Plakate des Aktionstages hängen Land auf Land ab in den Kultureinrichtungen, 180 prominente Kulturmenschen konnten gewonnen werden, die die Aktion unterstützen sowie die vielfach geäußerte Freude am Engagement für die Kultur und für ihren Erhalt durch die jeweiligen „Gestalter“ des Aktionstages ist überwältigend. Der Aktionstag wird aufgrund des großen Erfolges im kommenden Jahr wiederholt werden.

Der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, sagte: „Unser Ziel, die kulturelle Vielfalt in Deutschland am 21. Mai sichtbar werden zu lassen, haben wir erreicht. Dabei sind die fast 700 Veranstaltungen, die stattfinden werden, so vielgestaltig wie die Kultur selbst. Sie können offene Künstlerateliers besuchen, Zirkusvorführungen mitgestalten, Vorlesenächte genießen oder musikalische Flashmobs beobachten. Neben aller Freude, die mit dem Aktionstag verbunden ist, werden aber auch Probleme zur sozialen Lage von Künstlerinnen und Künstlern diskutiert oder gegen bevorstehende Schließungen von Kultureinrichtungen protestiert. Überall gilt die Devise: Seien Sie dabei, denn es lohnt sich!“
 .
Aktuelle Informationen zum Aktionstag „Kultur gut stärken“ finden Sie unter:

http://www.kulturstimmen.de
http://www.kulturrat.de/index.php

http://kulturstimmen.de/page/9/?bereich=brauchtum%2Callgemeines%2Cmusik
http://kulturstimmen.de/kulturmenschen/

.

.

Aktionstag

„Kultur gut stärken“ – Machen Sie mit!

Der bundesweite Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau findet am 21.05.2011 statt

Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, werden unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am Wochenende um den 21. Mai 2011 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist.

Die Aktion lebt von der Beteiligung der Menschen in Deutschland und von ihrem Engagement für Kultur. Wichtig für das Gelingen der Kampagne ist die Mobilisierung einer breiten Trägerschaft im Kulturbereich. Aus diesem Grunde sind alle Künstler, Kulturinstitutionen, Kulturvereine und Kulturinteressierte aufgerufen, den Aktionstag mitzugestalten.

Denkbar sind eigens auf den Tag zugeschnittene Veranstaltungen, die in der Ausgestaltung ganz Ihren Neigungen und Möglichkeiten angepasst sein sollten. Von einem Krimiabend, über eine Filmvorführung, von offenen Künstlerateliers bis hin zu Tagen der offenen Tür in Museen oder Bibliotheken, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Denkbar ist ebenfalls eine bereits geplante Veranstaltung, die um den 21. Mai stattfinden wird, unter das Motto „Kultur gut stärken“ zu stellen, um dadurch Ihre Unterstützung für den Tag der kulturellen Vielfalt und die Aktion auszudrücken.

In beiden Fällen würden wir sehr gerne Ihre Veranstaltung auf unserem Blog http://www.kulturstimmen.de vorstellen. Bitte senden Sie an kulturstimmen@kulturrat.de Texte, Bilder und Filme Ihrer Veranstaltung, damit wir sie veröffentlichen können.

Darüber hinaus können Sie Ihre Veranstaltung in unseren Terminkalender eintragen. Wir schalten diese Terminankündigung schnellstmöglich frei.

Um Ihnen die Veranstaltungsvorbereitung für den Aktionstag zu erleichtern, stellen wir Ihnen umfangreiches Aktionsmaterial zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung!

http://kulturstimmen.de/aktionstag/

.

.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen,

am Wochenende ist es soweit. Der Aktionstag „Kultur gut stärken“, ausgerufen vom Deutschen Kulturrat und der Kulturstiftung des Bundes, wird in diesem Jahr erstmals stattfinden. Weit über 600 Veranstaltungen können bundesweit besucht werden.

Die Sendung „Kulturzeit“ auf 3Sat wird am kommenden Freitag den Aktionstag aufgreifen und das „Netz der GeNerATIONEN“ der Karlsruher Künstlerin Renate Schweizer als Tip sowohl im Fernsehen als auch auf der Internetseite vorstellen.

Die Atelier | Galerie Preview.Süd am Samstag, 21.Mai 2011 von 15:00 – 20:00  zur Verantstaltung „Netz der GeNerATIONEN – Kulturen verbinden“ mit Renate Schweizer ein.

Die Besucher sind eingeladen, sich am  „Netz der GeNerATIONEN“ aus gebrauchten Teebeutelfäden aktiv zu beteiligen. Bereits seit 2007 fordert die Künstlerin Renate Schweizer Menschen aller Altersgruppen, Nationen und Religionen im öffentlichen Raum – in Kneipen, Läden, auf Vernissagen, Ämtern, im Zug, auf Reisen, auf der Straße, in Schulen, Heimen, im Kino, etc. – auf, einzelne Teebeutel-Fäden miteinander zu verknüpfen.

Daraus häkelt sie ein immer grösser werdendes Netz, an dem bis zur Fertigstellung (2022) Tausende von Menschen überall auf der Welt – Bekannte, weniger Bekannte & Unbekannte wichtiger Teil des Kunstprojektes sein werden.
http://kulturstimmen.de/2011/04/gebrauchte-teebeutel/

.

Es werden neue Arbeiten und Installationen von Renate Schweizer aus dem Kunstprojekt „Kommt zu Tisch – eine Einladung an alle religionen und Nationen gezeigt.

Sie sind herzlich zur Teilhabe eingeladen.

Wann: 21. Mai 2011 von 15.00-20.00 Uhr
Wo:   Preview.Süd Atelier | Galerie
Schützenstr. 37

76137 Karlsruhe

.

Die „Kulturzeit extra“-Tipps in Kürze

Netz der Generationen

Einzelne Fäden von gebrauchten Teebeuteln sind die Basis für das „Netz der Generationen“ von Renate Schweizer. Seit einigen Jahren fordert die Künstlerin Menschen aus aller Welt auf, sich mit ihr zu verknüpfen. Aus dem Garn häkelt sie ein immer größer werdendes Netz – und vernetzt so Generationen und Nationen. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2022 werden Tausende von Menschen so zum wichtigen Teil ihres Kunstprojekts. Wer mitknoten möchte am Netz der Generationen kann das am 21. Mai 2011 von 15 bis 20 Uhr in der Galerie Preview.Süd in Karlsruhe tun. Ein Tässchen Tee gibt’s übrigens auch.

http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=%2Fkulturzeit%2Ftagestipps%2F154358%2Findex.html

.

.
Senat 100 Tage im Amt: Zusagen werden eingehalten – „Die meinen es ernst.“

https://medienwatch.wordpress.com/senat-100-tage-im-amt-zusagen-werden-eingehalten-%E2%80%9Edie-meinen-es-ernst-%E2%80%9C/

Seite im Aufbau.

.

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 19, 2011 at 09:55

Veröffentlicht in Allgemein

Die Darstellung der Frau im italienischen Faschismus gestern und heute.

leave a comment »

.
Vortrag und Künstlergespräch

Die Darstellung der Frau im italienischen Faschismus gestern und heute.

Im Rahmen der Ausstellung PaintSyndicate Werkschau 2011 lädt das Organ Kritischer Kunst (OKK) am 20. Mai um 19.30 Uhr zum Künstlergespräch mit Davide Bignami. Erika Ruggeri spricht im Anschluss über das Bild der Frau im italienischen Faschismus der 20. Jahre und zieht Vergleiche zum Italien Berlusconis.

Sisters from the Homeland

Am Freitag 20. Mai präsentiert Davide Bignami seine Serie Sisters from the Homeland, in der er Frauendarstellungen aus der Zeit des faschistischen Italiens isoliert und neu kombiniert. Kritisch betrachtet er in seiner Arbeit die Produktion und Stilisierung von Geschlechterrollen im Hinblick auf nationale Ideologien. Diese Art von Repräsentation ist für ihn, damals wie heute, nicht nur ein Symptom für herrschende Machtstrukturen, sondern auch ein Instrument zum Erhalt eben dieser. Seine Arbeit stellt daher nicht nur einen Kommentar zur Rolle der Frau in der Kunst des 20. Jahrhunderts dar, sondern kritisiert auch die Repräsentation der Frau in den italienischen Medien heute.

Die Darstellung der Frau im italienischen Faschismus und im Italien Berlusconis.

Im Zusammenhang mit Davide Bignamis Arbeit spricht Erika Ruggeri über Unterschiede und Parallelen im Bild der Frau während des italienischen Faschismus unter Mussolini und heute. In kaum einem anderen europäischen Land ist mediale und politische Macht derart verwoben wie im Italien unter der Regierung Berlusconi. Der Vortrag beleuchtet das Bild der Frau im Spannungsfeld von medialer Inszenierung und politischen Machtverhältnissen.

http://www.koloniewedding.de/orten.php?ort=okkzVLzraum29&aktuel

.

okk/raum29 presents: discussione di Art-8e9

All’interno della struttura dell’esposizione di lavoro di PaintSyndicate Werkschau 2011 l’organo di Art critico (OKK) 20 maggio delle ore 19.30h

se tendra il discorso degli artisti, Davide Bignami & Erika Ruggeri. parlaranno in correlazione, sul ritratto della donna nel fascismo italiano dei 20secolo e paragonando all´Italia di Berlusconi.

Sorelle dalla terra patria
In venerdì 20 maggio Davide Bignami presenta la sua serie ´Sorelle dalla Terra patria´ nella quale lui isola le rappresentazioni della donna durante l’Italia fascista e dedurre una nuova critica, considerando nel suo lavoro la produzione e mettendo in genere dei ruoli un riguardo alle ideologie nazionali. Qualunque genere di rappresentazione è per lui, oggi come allora, non solo un sintoma per strutture di potere dominanti ma anche un strumento che si ritrova ad´orginare la stessa. Quindi il suo lavoro non solo rappresenta un commento al ruolo della donna nell’arte del 20. secolo, ma anche critica la sua rappresentazione.

La presentazione della donna durante il periodo Italiano fascista, ieri e oggi

In contestualizzazione al lavoro di Davide Bignami, parla Erika Ruggeri paragonando punti diversi e simili alla imagine della donna durante il fascismo Italiano di Mussolini e oggi. In nessun altro paise dell´Europa il potere mediale e politico e cosi coinvolto come in l´ Italia attuale di Berlusconi.

En la disertazione politica, l´imagine della donna riguarda un contesto conflittuale di recitazzione mediale e quella struttura politica di potere !

.
benvenutti, willkommen

okk-team

(((p)))

http://www.koloniewedding.de/orten.php?ort=okkzVLzraum29&aktuel

http://www.tiamoitalia.de/italien-nachrichten/vortrag-und-kuenstlergespraech-die-frau-im-italienischen-faschismus-gestern-und-heute-berlin/

http://detektor.fm/politik/frauen-gegen-berlusconi/

http://www.mein-italien.info/literatur/moravia.htm

.

.

.

.

.

.

.

»Diskurs Pfauenauge«

Mitschnitt von Italiens Premier im Netz

Im Bett von Putin mit Berlusconi

Taz | 22.07.2009 Tonbänder belasten Italiens Regierungschef Berlusconi. Sie zeigen, was er tat, als politisch Interessierte die Wahl von US-Präsident Obama verfolgten: Er traf sich mit einer Prostituierten. VON MICHAEL BRAUN

Eine Tonbandaufnahme belastet den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. „Ich geh jetzt auch duschen, und du wartest im großen Bett auf mich, wenn du vorher fertig bist.“ – „In dem Bett von Putin?“ – „Ja, in Putins Bett.“ – „Ach wie schön, das mit den Vorhängen …“

Die zur Verlagsgruppe der Tageszeitung La Reppublica gehörende Wochenzeitschrift LEspresso hatte den Mitschnitt des italienischen Callgirls Patrizia D’Addario online gestellt. Gut genug ist die Tonaufnahme, um Silvio Berlusconis Stimme zu identifizieren, um Italiens Premierminister dabei zuzuhören, wie er das Callgirl in „Putins Bett“ dirigiert:

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/im-bett-von-putin-mit-berlusconi/

Berlusconis Fafalla(s) | »Diskurs Pfauenauge« GfoK Video  Medienwatch

https://medienwatch.wordpress.com/pfauenauge-flugschicht-09/

.

.

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 17, 2011 at 20:35

Veröffentlicht in Allgemein

Strauss-Kahn: ein Kritiker des Neoliberalismus wird ausgeschaltet

leave a comment »

Strauss-Kahn: ein Kritiker des Neoliberalismus wird ausgeschaltet

Wird der IWF wieder auf neoliberalen Kurs gewendet?

Eine in dieser Form neue Methode zur Ausschaltung politischer „Stoerenfriede“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit: die Kriminalisierung durch den Vorwurf der sexuellen Belaestigung. Mit voller Wucht zum Einsatz gebracht wurde sie Ende der 90er-Jahre bereits gegen Bill Clinton durch die amerikanische Rechte. In juengerer Zeit gegen Wikileaks-Gruender Julian Assange und nun gegen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. Die Betroffenen verbindet eine Verfehlung: sie leisteten Widerstand bzw. folgten nicht in erwuenschter Konsequenz der Agenda des Neoliberalismus.

Natuerlich: keiner der hier Genannten kann als Feind des bestehenden Systems betrachtet werden; im Gegenteil schwommen alle im Strom, nutzten die bestehenden Strukturen. Dadurch gelang es ihnen, nicht unbetraechtlichen Einfluss zu gewinnen – anders, als konsequente Kritiker des neoliberalen Systems.

Ihre Verfehlung nun lag darin, dass sie den erlangten Einfluss zumindest partiell im Sinn eigener Analysen, Erkentnisse oder politischer Praeferenzen nutzten, anstatt ihn vollumfaenglich fuer die neoliberale Agenda dienstbar zu machen.

So legte etwa Assange die imperial-kolonialistisch ausgerichtete Diplomatie der USA bloss. Im Fall des IWF-Chefs Strauss-Kahn wiederum leistete sich dieser zuletzt offene Kritik an der Dynamik der neoliberalen Finanzstrukturen. Darueberhinaus stand er im Begriff, dem franzoesischen Praesident Sarkozy als Herausforderer bei den kommenden Wahlen gefaehrlich zu werden. Zweifellos ein „no-go“ fuer einen Kritiker des Neoliberalismus, der zuletzt wiederholt soziale Transformation anmahnte. Darueberhinaus hatte er unverbluemt das neoliberale Dogma infrage gestellt und anstelle der Herrschaft des Marktes staatliche Kontrolle gefordert.

Unter seiner Fuehrung hatte der IWF an Schaerfe verloren bei der Durchsetzung neoliberaler Strukturen, die dieser frueher in aller Konsequenz betrieb.

So war es etwa im Fall des finanziellen Kollaps in Griechenland und in Irland nicht mehr der IWF, der sich frueher um die Durchsetzung eines sozialen Kahlschlags, von Privatisierungen und anderen Verstuemmelungen der staatlichen Infrastruktur bemuehte: von hier kamen ungewohnt milde Toene. Das destruktive Sparprogramm musste stattdessen von seiten der EU-Fuehrung erzwungen werden, die damit das aktuell festzustellende finanzielle und wirtschaftliche Desaster in Griechenland herbeifuehrte.

Es kann deshalb angenommen werden, dass es bei dem Vorgehen gegen Strauss-Kahn tatsaechlich um einen Coup geht, der einen doppelten Zweck verfolgt: zum Einen die Fuehrung des IWF wieder unter konsequent neoliberale Kontrolle zu stellen. Und derueberhinaus Strauss-Kahn als Konkurrenten um die franzoesische Praesidentschaft gegen den neokonservativen Sarkozy auszuschalten.

Der Belaestigungs-Vorwurf, der hier zum Anlass genommen wird, koennte in dieser Stichhaltigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit gegen eine Vielzahl fuehrender Politiker eingesetzt werden, die sich von ihrer Machtposition zu entsprechendem Verhalten verleiten lassen. Wenn ein solcher Vorwurf zur Grundlage eines konkreten Vorgehens durch Medien und Justiz verwendet wird,, dann ist davon auszugehen, dass hier jemand aus dem politischen Verkehr gezogen werden soll, der die Kreise der herrschenden Elite stoert. Bekannt wurde zur Sache inzwischen, dass das in seinem Hotelzimmer gefundene Handy* von ihm laengst als gestohlen gemeldet worden war. Nuetzen duerfte dies Strauss-Kahn wenig, nachdem die Medien-Kampagne gegen ihn in voller Massivitaet angelaufen ist und seine Verurteilung bereits vorweggenommen hat.

Dies geschah in aehnlicher Form gegenueber dem ehemaligen New Yorker Gouveneur Elliot Spitzer: dieser hatte sich erlaubt, die Durchsetzung der Interessen der großen Wallstreet-Banken beim Ausbruch der Finanzkrise infrage zu stellen und konkret zu bedrohen. Die damalige Bush-Regierung nutzte ihre Mittel, griff auf Abhoerprotokolle zu, die es ermoeglichten, Spitzer in einen Skandal wegen eines Kontaktes zu einemk Callgirl zu verwickeln, so dass er sich zum Ruecktritt gezwungen sah. Sein Versuch, die ungebremsten Spekulationen und Finanzmanipulationen der Wallstreet zu regeln, war damit zu Fall gebracht worden.
In den Medien blieb die Tatsache, dass er sich bemuehte, das Geld des amerikanischen Steuerzahlers zu schuetzen, praktisch durchgehend unerwaehnt. Stattdessen wurde das Callgirl, das durch seine Aussage Spitzers Sturz herbeifuehrte, zur Heldin erklaert.

Ob auch im aktuellen Fall des Angriffs auf Strauss-Kahn die Hintergruende dieses Vorgehens entsprechend aufgedeckt werden, steht noch infrage.

Ein Rueckblick auf die Wikileaks-Veroeffentlichungen des vergangenen Herbstes zeigt, dass es fuer das US State Department, also das Aussenministerium unter Hillary Clinton Routine war, Dossiers ueber die persoenlichen Gegebenheiten auslaendischer Politiker anzulegen, bis hin zur Beschaffung von DNS-Proben. Auch vom Geheimdienst CIA kann dies erwartet werden: sicher war man hier informiert ueber die Neigungen hochrangiger Politiker, wie auch derer von Dominique Strauss-Kahn. Ihn zum geeigneten Zeitpunkt darueber stolpern und zum Delinquenten werden zu lassen, waere somit kaum mehr, als ein Routine-Manoever fuer die amerikanischen Dienste.

Seine Weigerung, den IWF einzusetzen, um Staaten, wie Griechenland, Irland oder Portugal in die Schuldknechtschaft zu zwingen, so dass dies von den EU-Politikern durchgefuehrt werden musste, die damit nun selbst hierfuer die Verantwortung uebernehmen muessen, koennte ihm nun zum Verhaengnis geworden sein. Strauss-Kahn hatte in der zurueckliegenden Zeit wiederholt erklaert, die soziale Ungleichheit sei auch ein globales wirtschaftliches Problem und muesse revidiert werden.
Er leistete sich auch einen Verstoß gegen die amerikanischen Interessen, als er den IWF erklaeren ließ, die Verschuldung der USA sei mindestens ebenso gravierend, wie die Griechenlands.

Unterstuetzt wurde die Argumentation der Kampagne gegen ihn auch durch die franzoesische Zeitung „Liberation“, die einst von Sartre gegruendet worden war, und in der erklaert wurde, Strauss-Kahn sei ein bekannter Schuerzenjaeger. Die Mehrheit der Anteile der urspruenglich linksgerichteten Zeitung befindet sich heute in der Hand eines Mitglieds der Bankiers-Familie Rothchild. Der neokonservativ ausgerichtete Wahl-Israeli Edouard Rothchild ist im Besitz eines Pferderennstalls und hatte anfangs bei der Uebernahme erklaert, die „Liberation“ nicht fuer seine politischen Positionen nutzen zu wollen.

An die Stelle Strauss-Kahns tritt nun zur Fuehrung des IWFs sein Stellvertreter Lipsky. Lipsky kommt aus der Fuehrungetage der maechtigsten Wallstreet-Bank JPMorgan. Die Annahme, dass er fuer die Interessen der Wallstreet eintritt, kann als Understatement betrachtet werden. gw – metainfo 16. Mai 2011 16.00

(Die Frage, seit wann das Handy gestohlen gemeldet wurde, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. (Wie so einiges mehr: „die Quelle“ wird noch weiter recherchiert.) Von Bedeutung wird auch sein, ob er oder ein anderer, wegen des Handys im Hotel angerufen hat. jst )

.

http://www.ftd.de/politik/international/:abkehr-vom-neoliberalismus-iwf-verdankt-strauss-kahn-soziale-wende/60052789.html

http://www.sueddeutsche.de/geld/strauss-kahn-fuer-neue-wirtschaftsdoktrin-vom-markt-hin-zum-staat-1.1081376

http://financial-magazine.net/strauss-kahn-imf-social…/15387.html

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:finanzstabilitaetsbericht-iwf-stellt-usa-mit-griechenland-auf-eine-stufe/60038435.html

www.telegraph.co.uk/finance/…/banksandfinance/…/IMF-chief-Dominique-Strauss-Kahn-blasts-criminal-bank-bonuses.html

www.imf.org/external/np/sec/pr/2011/pr11114.htm

http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/eliot-spitzer-90295042t.html

http://www.heise.de/tp/blogs/8/149840

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,762774,00.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-04/iwf-weltbank-arbeitslosigkeit

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6011/open-thread-der-banker-und-das-zimmermadchen-2

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

================

globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De

Link zum Beitrag / Hintergrundinfo, Quellen oder Pressehinweis:

http://www.meta-info.de

http://www.meta-info.de?site=metainfo&lid=33713

Redaktionspool – metainfo hamburg – http://www.meta-info.de

.

SZ Kommentar(e):
[..] Der Mann ist sicherlich kein Heiliger, aber die Ausführungen des Zimmermädchens sind nun mal nicht glaubhaft. Alle Sofitel haben eine Zimmerkarte, wenn man im Zimmer ist kann dieses nicht von Aussen geöffnet werden es sei denn man benutzt den Notfallschlüssel [..]
http://bit.ly/ihtsUz

.

dradio hören:

Netz-Reaktionen auf die Festnahme des IWF-Chefs

Webschau mit Andreas Noll

http://wissen.dradio.de/strauss-kahn-netz-reaktionen-auf-die-festnahme-des-iwf-chefs.33.de.html?dram:article_id=10175&sid=

Video: Der Fall Dominique Strauss-Kahn und die Rolle der Medien

http://bit.ly/lZ66Vr

.

«Insassen wie Strauss-Kahn sind häufig unter ‹Suicide-Watch›»
Chris Faschon
Dienstag, 17. Mai 2011, 18:58 Uhr
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/05/17/International/Insassen-wie-Strauss-Kahn-sind-haeufig-unter-Suicide-Watch

.

Welche Verteidigungsstrategie für Strauss-Kahn?
Vorwürfe gegen IWF-Chef: Spekulationen über Alibi und einvernehmlichen Sex
Die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn müssen sich beeilen. Wenn sie ihren Mandanten bald aus den Gefängnis holen wollen, muss schnell eine gute Verteidigungsstrategie her:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8239619,00.html

.

Dominique Strauss-Kahn Unschuldsvermutung in Handschellen
Ein Kommentar von Heribert Prantl
(..) Strafverfahren in Amerika laufen völlig anders ab als deutsche. Die US-Staatsanwaltschaft muss nicht für und gegen, sondern nur gegen den Beschuldigten ermitteln; für seine Entlastung muss er selber sorgen (..) 18.05.2011
http://www.sueddeutsche.de/politik/dominique-strauss-kahn-unschuldsvermutung-in-handschellen-1.1098715

Written by medienwatch & metainfo

Mai 16, 2011 at 13:41

Veröffentlicht in Allgemein

Buchbesprechung(en) + diskursiv subversiver Bildtransport

with one comment

Fotos: Jörg Stange, gfok

.

Pier Paolo Pasolini: „Reisen in 1001 Nacht“

Der Italiener Pier Paolo Pasolini ist ab den 1960ern bis zu seinem gewaltsamen Tod 1975 vor allem in arabische Länder gereist. Jetzt erscheinen erstmals in Deutschland essayistische Prosastücke über seine Aufenthalte in Kuwait, Eritrea und dem Jemen.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1451573/
.

.


.

.

Deutschlandradio Kultur

„Der Mann, der Hunde liebte“

Der kubanische Autor Leonardo Padura über seinen neuen Roman

Die Spannung in seinen Kriminalromanen diente ihm nur als Vorwand, um sozialkritisch über sein eigenes Land schreiben zu können, sagt Leonardo Padura. Mit „Der Mann, der Hunde liebte“ hat der Autor einen ernüchternden Abgesang auf die Utopie Kubas vorgelegt. Von Tobias Wenzel

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1450726/

.

.

Arthur Schopenhauer Haus in Hamburg, Gunnar F. Gerlach  Foto Jörg Stange 2011 => [::]

.

Deutschlandfunk

Gedankliche(r) Weltenbaumeister

Hans-Jürgen Heinrichs: „Peter Sloterdijk“
Dreh- und Angelpunkt der Sloterdijkschen Kunst des Philosophierens sind für den Schriftsteller und Publizisten Hans-Jürgen Heinrichs das Orientieren am Unmöglichen, das Ekstatische, das Staunen. Von Annette Brüggemann

Wie dessen metaphorischen Furor bündeln und in eine eigene Sprache übersetzen? Wie durch „Globen“, „Blasen“ und „Schäume“

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1451029/
.

.

David Hume zum 300. Geburtstag

Zwei Werke über den schottischen Philosophen

David Hume gehörte neben John Locke zu den Begründern des englischen Empirismus. Er wurde vor 300 Jahren am 7. Mai 1711 in Edinburgh geboren und starb dort 1776. Zwei neue Bücher beschäftigen sich mit seinen Ideen und Werken.

„Hume gilt vielen Philosophiehistorikern weltweit als der bedeutendste Denker des englischen Sprachraums. Immanuel Kant (…) gibt an, erst Hume habe ihn aus seinem dogmatischen Schlummer geweckt.“

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1451099/
.
.

Hafencity Hamburg

.

Deutschlandradio Kultur

Streichholz und Kamera | Harald Rosenløw Eeg

„Brennweite – Spiel mit dem Feuer“

Der 14-jährige Dag kommt zu Pflegeeltern. Nur schwer kann er scih in die neue Umgebung einfinden. Dabei hilft ihm ein filmisches Schulprojekt. Gekonnt schildert Harald Rosenlow Eeg die Gefühlswelt eines Jugendlichen, der ein nur angedeutetes Trauma mit sich herumschleppt.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1450081/

.

.

.

.
Deutschlandfunk

Wenn das Alphabet sich schräg legt

Matthea Harvey: „Du kennst das auch“

Knifflige Buchstabenspiele und herrlich schräge Geschichten erzählt die US-Amerikanerin Matthea Harvey in ihrem Gedichtband „Du kennst das auch“. In Deutschland ist die 1973 geborene Autorin noch relativ unbekannt.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1450108/

.

.

.

.

„Winterfisch“

Gregor Sander erhielt für seine literarischen Arbeiten zahlreiche Preise. In seinem neuen Erzählband „Winterfisch“ steht die Ostsee im Mittelpunkt. Die neun Geschichten vom Meer erzählen von der Sehnsucht nach geliebten Menschen und der Suche nach Freiheit.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1450158/

.

.

.

.

.

..

.

.
.

.

..

.

 Mnemosyne° (Sohn mit Spiegelkompass)

.

Wörter für Körper

„ich kann diese stelle nicht wiederfinden“

Die schönsten Wörter in Daniela Seels neuem Gedichtband „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ sind „kondomverpackungsschnitzel“, „schmauchspurtattoo“ und – wenn man gleich zwei zusammen nimmt – „klinkenkunde für klinkenkunden“, allesamt klein geschrieben, wohlgemerkt. Daniela Seel

Lesen Sie mehr unter

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1450146/

.

.
Deutschlandradio Kultur

Aus Häuptlingen wurden Könige

Peter Heather: „Invasion der Barbaren“

Kenntnisreich und akribisch verfolgt Peter Heather die Frage, inwieweit Migration eine wichtige, wenn nicht sogar die Hauptursache für die Entstehung Europas im ersten Jahrtausend darstellt.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1449220/

.

.

.

Haus mit Höllenschlund | Silvia Bovenschen:

„Wie geht es Georg Laub?“

Er lief in Maßanzügen über die Buchmesse und rauchte Zigarren. Dann zog er er sich plötzlich – frei nach Dante – in die Einsamkeit zurück. Dieser witzige und federleicht verfasste Roman ist voller Anspielungen auf den aktuellen Literaturbetrieb.

Lesen Sie mehr unter

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1449532/

.

.

.

Der Roman zum Tschetschenienkrieg | Wladimir Makanin

„Benzinkönig“

Mit beeindruckender Detailkenntnis schildert Wladimir Makanin den Konflikt in Tschetschenien. Hauptfigur des Romans ist ein korrupter russischer Major auf einem Versorgungsposten, zuständig für den Treibstoffnachschub.

Lesen Sie mehr unter

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1449112/

.

.

Freude: Sohn und Tochter

Generation auf wackligen Füßen

Anne Kunze/Katrin Zeug: „Ab 18 – Was junge Menschen wirklich machen“

Wie fühlt es sich an, heute in Deutschland ins Erwachsenenleben zu starten? Die beiden Autorinnen  haben sich umgehört und festgestellt: Sicherheit ist ein Lebensgefühl, das ausstirbt.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1449526/

.

.

Die tollsten Russen leben im Bücherregal

Warum die Russen in Deutschland so beliebt sind, einige jedenfalls

Dostojewski, Tolstoj, Puschkin, Tschaikowski oder Kandinsky sind in Deutschland sehr beliebt, vor allem natürlich bei der intellektuellen Elite. Die ganz normalen Russen dagegen haben kein so hohes Ansehen. Lena Gorelik überlegt, warum das so ist.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1448974/

.

.
Deutschlandfunk

„Schicksal“

Eine Ausstellung des Literaturarchivs in Marbach anlässlich des 200. Todestages von Kleists

Anlässlich Von Kleists 200. Todestag hat das Deutsche Literaturarchiv in Marbach eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die ganz und gar vom „Schicksal“ geprägt ist. Es geht um schicksalhafte Begegnungen mit Literatur, kurz: um Weggabelungen deutscher Schriftsteller.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1449350/

.

.

.

Mehrdeutiges Zentralorgan

„Das elektrische Herz“

Den elementaren Fragen des Lebens widmet sich Peter Stephan Jungk in „Das elektrische Herz“. Sein neuer Roman vermischt leichtfüßig und amüsant die vielen Bedeutungsebenen, die mit dem menschlichen Herzen in Verbindung stehen.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1448953/
.

.

.

.

Ein unvergleichliches Trauma-Team

„Veit“

Veit Harlan war der Regisseur von „Jud Süß“ und eine zentrale Figur in der Nazi-Filmindustrie. Sein kürzlich verstorbener Sohn Thomas wirft in „Veit“ Schlaglichter auf die „Generation der Schufte“ – und beschreibt seine eigene Fixierung auf die Schuld des Vaters.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1448717/

.
.
Deutschlandradio Kultur

Von Roman zu Roman

Der Schriftsteller Klaus Modick im Porträt

Im Schatten kommerzieller Bestsellerliteratur schreibt es sich ungewiss. Dennoch: Der Schriftsteller Klaus Modick, der heute 60 Jahre alt wird, hat es geschafft. Seit drei Jahrzehnten behauptet er sich erfolgreich auf dem deutschen Buchmarkt.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1448227/

.
.

.

.
Deutschlandradio Kultur

Sternstunde einer großen Dichterin | Nelly Sachs

„Szenische Dichtungen“

Nelly Sachs‘ Rang als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts ist zwar unbestritten. Doch als Dramatikerin hat die deutsch-jüdische Schriftstellerin bis heute kaum eine Öffentlichkeit erfahren. Das könnte sich nun ändern.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1448177/
.
Deutschlandradio Kultur

Zwischen Kaviar und Wurstsalat

Literarisch-kulinarisches Festival am Bodensee

Am Abend wurde in Überlingen das WortMenue eröffnet – ein zweiwöchiges „literarisch-kulinarisches Festival“, das zum siebten Mal am Bodensee stattfindet. In den Texten geht es ausschließlich ums Essen. Gelesen und zugehört wird mit entsprechender Verpflegung.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1448838/

.

.

.

.

Differenzierte Darstellung der Nazi-Zeit
Hans Fallada:

„Jeder stirbt für sich allein“

„Besser spät als nie“ – selten hat der Spruch so gut gepasst wie bei „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada. Der Roman erschien vor sage und schreibe 64 Jahren und wurde erst jetzt, im Verlag schon fast vergessen, ein weltweiter Erfolg – ganz ohne Werbetrommeln übrigens.
.
Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1448330/

.

..

Sie liest alles, außer Bücher | Tobias Wolff

„Unsere Geschichte beginnt“

14 ganz unterschiedlich geartete Geschichten versammelt dieser Erzählungsband von Tobias Wolff, der seit 1997 Kreatives Scheiben in Stanford lehrt. Doch diese „stories“ sind alles andere als blasse Professorenprosa.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1447889/

.
.

underwaterbowl: r-thirst (sWasT)meets(sMania)

.

„Seine Gedichte waren etwas Revolutionäres“

Zum 125. Geburtstag von Gottfried Benn

Der Beitrag Gottfried Benns zur deutschen Literaturgeschichte kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auf der anderen Seite wird Benn bis heute vorgeworfen, mit den Nationalsozialisten sympathisiert zu haben. Ein Gespräch mit dem Benn-Experten Joachim Dyck.

Lesen Sie mehr unter

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1447817/

.

1933 hielt er seine berüchtigten Rundfunkreden mit ihrem Kotau vor Hitler („Der neue Staat und die Intellektuellen“) und ihrem Gefasel von der Züchtung des neuen faschistischen Menschen. Aber nach nur 20 Monaten NS-Delirium hat sich Benn, „der schäbige Meinungsjournalist, der elende politische Faschist“, selber entnazifiziert. Er ließ Berlin hinter sich und ging als Sanitätsarzt der Reichswehr nach Hannover. „Raus aus allem; und die Reichswehr ist die aristokratische Form der Emigrierung!“ lautet am 18. November 1934 sein knappes Aviso an den Brieffreund Oelze. Und am 7. April 1935 resümiert Benn, der Ex-Nazi, gleichfalls Oelze gegenüber: „Um zu neuen Resultaten zu kommen, muß ich mich und will ich mich erst wirklich umbauen lassen, völlig renovieren am Gehirn, Blick, Milieu, Lebenshaltung ( . . .), und wenn das keine neue Häutung ergibt, will ich keine Schlange sein.“

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9293848.html

.

.

.

Der Luxus, keine Bestseller produzieren zu müssen

Der israelische Schriftsteller und Journalist Meir Shalev

Meir Shalev kommt aus einer Familie von, wie er sagt, sozialistischen „Landsoldaten“ und vergeistigten Städtern. Er liebt das Land, muss aber immer wieder in die Stadt. Heute beginnt Meir Shalev eine Lesereise durch Deutschland.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1447391/

.

.

.

.

.

.

.

Mehr Raum für Shakespeare

Deutsche Shakespeare-Gesellschaft lud zur Jahrestagung nach Weimar

Vor fast 150 Jahren wurde in Weimar die deutsche Shakespeare-Gesellschaft gegründet. Der Gründungsort zeigt den Einfluss Shakespeares auf die deutsche Literatur. In der vergangenen Woche rief die Shakespeare-Gesellschaft zu ihrer Jahrestagung.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1447715/

.

.

.

.

.

Deutschlandradio Kultur

Madame Bovary mit Sprechblasen

Vom unaufhaltsamen Aufstieg der Graphic Novels

Mit schwarzer Ironie übersetzt Posy Simmonds Thomas Hardys Roman „Am grünen Rand der Welt“ aus dem Jahr 1874. Neben der großen britischen Zeichnerin zeigen junge Talente aus Italien, Frankreich, Griechenland und Deutschland, wie anspruchsvoll der gezeichnete Roman sein kann.

Lesen Sie mehr unter:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/literatur/1446099/

.

Testen in Echtzeit: Seite im Aufbau.

.

Philosophia perennis

http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophia_perennis

.

Fotos + Bildbearbeitung: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK  Kunstarchiv {aktive archive°]

.

.

.

.

HafenCity: Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital
HafenCity: Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital
https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/28/hafencity-kontinuitat-von-kisten-kasten-klassen-und-kapital/

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 6, 2011 at 23:44

Veröffentlicht in Allgemein

Pressekonferenz im Rahmen des Aktionstages »Kultur gut stärken«

leave a comment »

.

Ohne freiberufliche Künstler keine kulturelle Vielfalt

Berlin, 5. Mai 2011: Kulturelle Vielfalt in Deutschland wäre ohne die Arbeit der freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler nicht denkbar. Deshalb ist es so wichtig, dass die Leistungen der Künstlerinnen und Künstler auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Die große Beteiligung von freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler an den bundesweiten Aktionstag »Kultur gut stärken« des Deutschen Kulturrates und der Kulturstiftung des Bundes am 21. Mai ist deshalb ein wichtiges Zeichen.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler, Werner Schaub, sagte heute in Berlin: »Die Resonanz von ca. 30 BBK-Verbänden auf den Aufruf des Deutschen Kulturrates zur Begehung des Aktionstages am 21. Mai 2011 zeigt, dass diejenigen, die am Anfang der kulturellen Wertschöpfungskette stehen, ein großes Interesse an der Vermittlung ihrer Schaffenswirklichkeit haben. In zahlreichen BBK-Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet werden bildende Künstlerinnen und Künstler nicht nur die Vielfalt zeitgenössischer Kunst in Deutschland präsentieren, sondern auch in Diskussionsveranstaltungen die Öffentlichkeit für ihre Situation sensibilisieren. Eine lebendige kulturelle Szene wird zunehmend zum echten Standortfaktor, nicht nur in großen Städten, sondern auch im ländlichen Raum. Ohne Künstlerinnen und Künstler gibt es keine kulturelle Vielfalt. Deren Förderung und Schutz vor prekärer wirtschaftlicher Lage müssen deshalb zentrale kulturpolitische Anliegen in Deutschland sein.«

Der Bereichsleiter Kunst und Kultur der ver.di, Bundesgeschäftsführer des VS – Verband deutscher Schriftsteller in ver.di, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, sagte: »Künstlerinnen, Autoren, Übersetzerinnen und Kulturschaffende aller Professionen leben und arbeiten in einem Existenzspagat. Mit ihrer Arbeit schaffen sie für Individuen und die Gesellschaft einen Mehrwert, der die Anerkennung der Politik in Sonntagsreden findet, sich aber nicht angemessen in barer Münze niederschlägt. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kulturschaffenden verschlechtern sich dramatisch. Ihre Einkünfte und Arbeitsbedingungen sind immer weniger existenzsichernd. Auch sie leiden am Niedergang von Musikschulen, Theatern, freien Kultureinrichtungen und Bibliotheken Dies wird am deutlichsten in den Städten und Kommunen, die den Löwenanteil der Kulturfinanzierung in diesem Land tragen. Die rasante Talfahrt nähert sich einer kritischen Marke. Umdenken und Umkehr tut not. Wir fordern eine Gemeindefinanzreform, die die Kommunen in die Lage versetzt, einer gesetzlich verankerten Kultur- und Bildungspflicht nachzukommen.«
Aktion „Kultur gut stärken“

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: »Die freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler sind der notwendige Humus der kulturellen Vielfalt in unserem Land. Ohne diesen kulturellen Humus könnten sich weder die Kultureinrichtungen noch die Kulturwirtschaft entwickeln. Mehr noch, ohne sie und ihren Einsatz für Kunst und Kultur wäre eine so facettenreich aufgestellte Kulturnation gar nicht denkbar. Ich freue mich sehr, dass so viele Künstlerinnen und Künstler den Aktionstag „Kultur gut stärken“ mit einer großen Bandbreite an Veranstaltungen unterstützen. Ihr Einsatz für die Kultur ist der Mehrwert, den Deutschland dringend benötigt.«

.

Gemeinsame Pressemeldung des Deutschen Kulturrats, des BBK und der ver.di vom 5. Mai

Näheres zum Aktionstag finden sie hier:

http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/aktuelles/ohne-kunst-keine-vielfalt

http://www.facebook.com/#!/permalink.php?story_fbid=184670338248068&id=100000134095214

.

Pressemitteilung, 1. März 2011
Start der Kampagne „Kultur gut stärken“
Bundesweiter Aktionstag für kulturelle Vielfalt
http://www.unesco.de/ua05-2011.html

Written by medienwatch & metainfo

Mai 5, 2011 at 11:54

Veröffentlicht in Allgemein

Mexiko: Offener Brief an den Präsidenten Felipe Calderón Hinojosa

with 3 comments

.

.

Dichter mobilisiert gegen Drogenkrieg – aspekte – ZDFmediathek –

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1387996/Dichter-mobilisiert-gegen-Drogenkrieg#/beitrag/video/1387996/Dichter-mobilisiert-gegen-Drogenkrieg

.

(2.) Offener Brief an den Präsidenten von Mexiko

3.178 Dichter, Schriftsteller, Professoren und Künstler aus 71 Ländern, darunter die Österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die vier Cervantes-Preisträger Antonio Gamoneda (Spanien), Juan Gelman (Argentinien), Juan Marsé (Spanien) und José Emilio Pacheco (Mexiko), der amerikanische Beat-Poet Lawrence Ferlinghetti, der südafrikanische Schriftsteller und Maler Breyten Breytenbach, Ernesto Cardenal und Gioconda Belli, beide aus Nikaragua, haben einen „Offenen Brief“ an den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón Hinojosa geschrieben. Darin fordern sie die gründliche Aufklärung der „Ermordung von Juan Francisco Sicilia, dem Sohn des mexikanischen Dichters Javier Sicilia, und seinen sechs Freunden“, der vor zwei Monaten in Cuernavaca geschah. Das internationalen Schreiben erfährt lebhafte Unterstützung vom gesamten Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di), der gesamten Verdi-Fachgruppe Bildende Kunst und den  Bundesvorständen Berlin, vom Österreichischen P.E.N.-Zentrum, der Literaturfestivals in Berlin, Bremen, Cartagena de las Indias, Istanbul, Medellín, Ostwestfalen-Lippe und Zürich, vom Literaturzentrum Hamburg, Literaturbüro Detmold, Literaturhaus Salzburg sowie zahlreicher namhafter deutschsprachiger Autoren, Literaturübersetzer, Zeitschriftenherausgeber, Verleger, Journalisten, Künstler, Cineasten, Musiker und Professoren.  Im Wortlaut heißt es darin:

„Herr Felipe Calderón Hinojosa, Präsident der Vereinigten Mexikanischen Staaten,
die unterzeichnenden 3.178 Dichter, Schriftsteller, Musiker, Künstler, Journalisten und Universitätsprofessoren aus 71 Ländern der verschiedenen Winkel dieser Welt, verurteilen nachdrücklich die Ermordung von Juan Francisco Sicilia, dem Sohn des mexikanischen Dichters Javier Sicilia, und seinen sechs Freunden, geschehen am 28. März 2011 in der Stadt Cuernavaca, Morelos.
Wir wenden uns an Seine Exzellenz, um in aller Höflichkeit darum zu bitten, dass alle Mörder ausfindig gemacht und mit dem ganzen Gewicht des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden.
Zudem erlauben wir uns, unsere tiefe Besorgnis angesichts der schmerzvollen Ereignisse zum Ausdruck zu bringen, bei denen die Welt zuschaut und die mit der Würde Mexikos, des mexikanischen Volkes und seiner ruhmreichen Tradition, nicht übereinstimmen. Wir begleiten die Familienangehörigen der mehr als 35.000 Menschen, die ihr Leben aufgrund der offenkundigen Lage verloren haben, und hoffen, wie sie alle, dass Gerechtigkeit widerfahren wird und der Mantel der Straflosigkeit die Mörder nicht beschützen wird.“

Nähere Informationen: Carta-Manifiesto a favor de Javier Sicilia y el pueblo mexicano <ka1539-884(at)online.de>

.

.

CARTA-MANIFIESTO

A FAVOR DE JAVIER SICILIA Y EL PUEBLO MEXICANO

Amán, Atenas, Árgel, Asunción, Babilonia, Barcelona, Belgrado, Bengasi, Berlín, Bogotá, Bremen, Buenos Aires, Caracas, Cebu, Cuernavaca, Dallas, Damasco, Dhaka, Dhanbad, Dublín, El Cairo, Estambul, Estocolmo, Fortaleza, Hamburgo, Helsinki, Java, Juárez, Lagos, La Habana, Lima, Lisboa, Liubliana, Londres, Madrid, Malmö, Managua, Manila, Medellín, México D.F., Montevideo, Moscú, Nueva York, París, Pilsen, Plymouth, Porto, Québec, Quito, Reykiavik, Róterdam, San Francisco, Santiago de Chile, Salzburgo, Seúl, Stuttgart, Tokio, Toronto, Valencia, Viena, Washington, Yibuti, Zurich et al   –  Viernes, 27 de Mayo de 2011
.
Excmo. Sr. Lic. Felipe Calderón Hinojosa, Presidente Constitucional de los Estados Unidos Mexicanos.

P R E S E N T E
Los abajo firmantes, 3.178 poetas, escritores – entre ellos, un Premio Nobel de Literatura y cuatro Premios Cervantes -, músicos, artistas, periodistas y catedráticos de 71 países de diversos rincones de este mundo, condenamos enérgicamente el asesinato de Juan Francisco Sicilia, hijo del poeta mexicano Javier Sicilia, y de sus seis acompañantes, ocurrido el día 28 del mes de marzo del presente año en la  ciudad de Cuernavaca, Morelos.
Nos dirigimos a Usted para solicitarle respetuosamente que todos los asesinos sean hallados y castigados con todo el peso de la ley.
Asimismo, nos permitimos manifestar nuestra profunda preocupación por los hechos dolorosos que presencia el mundo y no condicen con la dignidad de México, del pueblo mexicano y de su gloriosa tradición. Acompañamos a los familiares de los más de 35.000 seres humanos que han perdido la vida en razón de situaciones notorias y, como todos ellos, esperamos que se hará justicia y que el manto de la impunidad no abrigará a los asesinos.

A T E N T A M E N T E
Alireza Abiz (Irán), poeta; Rosana Acquaroni (España), poeta; Neus Aguado (España), escritora; Felipe Agudelo Tenorio (Colombia), escritor; Humberto Ak’abal (Guatemala), poeta; Toyin Akinosho (Nigeria), escritor y periodista; Laura Alonso (Uruguay), poeta; Rodolfo Alonso (Argentina), poeta y traductor; Ali Al-Shalah (Irak-Suiza), poeta, Director del Festival Árabe de Poesía “Al-Mutanabbi”; Xosé María Álvarez Cáccamo (España), escritor; Ana Luísa Amaral (Portugal), poeta y profesora universitaria; José Vicente Anaya (México), poeta; Nid Anima (Filipinas), escritor y editor; José Guillermo Ánjel (Colombia), escritor y profesor universitario; Vito Apüshana (Colombia), poeta; Jotamario Arbeláez (Colombia), poeta; Juan Domingo Argüelles (México), escritor; Ingeborg Arlt (Alemania), escritora, Asociación Alemana de Escritores en Brandenburgo; Michael Augustin (Alemania), poeta y codirector del Festival Internacional de Poesía de Bremen “Poetry on the road”; Homero Aridjis (México), poeta; Chloe Aridjis (México), escritora; Eva Aridjis (México), cineasta; Dimitri Avghérinos, escritor y traductor (Siria-Grecia); Willy Bach (Costa Rica), poeta e historiador; Sergio Badilla  (Chile), académico y poeta; María Baranda (México), poeta; Juan Barja (España), Director del Círculo de Bellas Artes en Madrid;  Diego Bastianutti (Italia-Canadá), poeta y escritor, Vicecónsul de Italia en Canadá; Iren Baumann (Suiza), poeta; Klaus Behringer (Alemania), Presidente de la Unión de Escritores del Sarre; Gaston Bellemare (Québec-Canadá), editor y promotor cultural; Gioconda Belli (Nicaragua), poeta y novelista; Jenny Beltrán Suavita  (Colombia-España), investigadora; Héctor Berenguer (Argentina), poeta; Bengt Berg (Suecia), poeta y Diputado en el Parlamento Sueco; Elba Berruz (Ecuador-E.U.), Asociación Mundial de Ecuatorianos Residentes en el exterior; Alberto Blanco (México), poeta; Klaus Bertram (Argentina); René Bertram (Argentina); Casimiro de Brito (Portugal), poeta, Premio Europeo de Poesía Sibila Aleramo-Mario Luzi; Sujata Bhatt (India-E.U.), poeta;  Heinrich Bleicher-Nagelsmann (Alemania), Secretario General de la Asociación Alemana de Escritores; Jorge Boccanera (Argentina), poeta y periodista; Pascual Borzelli (Panamá-México), fotógrafo; Rachid Boudjedra (Argelia), poeta; Breyten Breytenbach (Francia-Suráfrica), poeta; Denisse Buendía (México), poeta; Janos Burghardt (Alemania), ingeniero; Jona Burghardt (Alemania-Argentina), poeta y traductora; Tobías Burghardt (Alemania), poeta; Edgardo Buscaglia (Italia), investigador y experto en temas de narcotráfico; Rómulo Bustos Aguirre (Colombia), poeta; Nicole Cage-Florentiny (Martinica), escritora; Lila Calderón (Chile), poeta; Carlos Calero (Nicaragua), poeta; Marco Antonio Campos (México), poeta; Kenia Cano (México), poeta; Albert Cañagueral Rey (Cataluña-España), periodista; Emmanuel Carballo (México), crítico literario; Ernesto Cardenal (Nicaragua), poeta, Premio Iberoamericano de Poesía Pablo Neruda; Miriam Caro (Matanzas – Cuba), arteterapeuta; Héctor Carreto (México), poeta; Wilfredo Carrizales (Venezuela-China), poeta, sinólogo y traductor; Victor Manuel Cárdenas (México), poeta; Leopoldo “Teuco” Castilla (Argentina), poeta; Víctor Castro Achuy (Perú), poeta; Samuel Cavero Galimidi (Perú), poeta, Presidente de la Asociación de Escritores y Artistas del Orbe AEADO con sus más de 600 escritores e intelectuales en todo el mundo; Malena Cirasa (Argentina), poeta; Antonio Cisneros (Perú), poeta; Mirta Clara (Argentina), psicóloga y profesora; Jennifer Clement (E.U.-México), poeta, narradora y Presidente del PEN Club México; Emilio Coco (Italia), poeta y traductor; Ampie Coetzee (Suráfrica), escritor y profesor universitario; Rosina Conde (México), escritora; Neftalí Coria (México), poeta; Adriano Corrales Arias (Costa Rica), escritor; Antonio Correa (Colombia-Ecuador), poeta; David Cortés Cabán (Puerto Rico), poeta y profesor universitario; María Cortina (México), promotora cultural; Flavia Cosma (Rumania-Canadá), poeta, Directora de la Residencia International de Escritores y Artistas; Ramón Cote Baraibar (Colombia), poeta; Elsa Cross (México), poeta; Jun Cruz Reyes (Filipinas), poeta y profesor universitario; Margarito Cuéllar (México), poeta; Ricardo Cuéllar  (Colombia), poeta y profesor universitario; Erma M. Cuizon (Cebu, Filipinas), escritora y editora; Ricardo José Chalarca (Colombia) narrador y ensayista; Jorge Humberto Chávez (México), poeta; Betty Chiz (Uruguay), escritora y periodista; Manfred Chobot (Austria), escritor; Chong He Yong (Corea del Sur), traductora y catedrática universitaria; Luis Chumacero (México), escritor; Aline Davidoff (México), escritora, Vicepresidente PEN Club México; Volker W. Degener (Alemania), escritor, Asociación de Escritores en Renania Westfalia; Claudia Delgado (Argentina), poeta; Antonio Deltoro (México), poeta; Dina Díaz (Uruguay), escritora; Esther Dischereit  (Alemania) poeta y escritora, Premio Erich Fried; Regina Dyck (Alemania), Directora del Festival Internacional de Poesía “Poetry on the road” en Bremen; Vanessa Droz (Puerto Rico), poeta; Tarek Eltayeb (Sudán-Egipto), poeta y académico; Ursula Eltayeb (Austria), arabista y traductora; Antonio Enriquez (Filipinas), escritor; Beatriz Espejo (México), narradora; José María Espinasa (México), poeta y editor; Santiago Espinosa (Colombia), poeta y editor; Jorge Esquinca (México), poeta; Lucía Estrada (Colombia), poeta; Carlos Fajardo Fajardo (Colombia), poeta; Massum Faryar (Afganistán-Alemania), poeta y traductor del farsi; Lawrence Ferlinghetti (San Francisco-E.U.), poeta; Renée Ferrer (Paraguay) poeta y narradora; María Antonieta Flores (Venezuela), poeta; Gabriel Jaime Franco (Colombia), poeta; Daniel Freidemberg (Argentina), poeta; Zein Elabdin Fouad (Egipto), poeta; Mía Gallegos (Costa Rica), poeta, Presidenta de la Asociación Costarricense de Escritoras; Tomas Friedmann (Austria), Director de la Casa de Literatura en Salzburgo; Raúl Gálvez Cuéllar (Perú), filósofo, abogado y escritor; Antonio Gamoneda (España), poeta, Premio Cervantes de Literatura; Ángela García (Colombia), poeta y traductora; Lauri García (El Salvador), poeta; Reynaldo García Blanco (Cuba), poeta, Director Centro de Promoción Literaria José Soler Puig de Santiago de Cuba; María Isabel García Mayorca (Colombia), poeta; Dana Gelinas (México), poeta; Mónica de la Garza (México), economista; Juan Gelman (Argentina), poeta, Premio Cervantes de Literatura; Judit Gerendas (Venezuela), narradora, crítica literaria; Gunnar F. Gerlach (Alemania), profesor universitario, Asociación para la Intervención del Arte-GfoK; Isaac Goldemberg (Perú-EE.UU.), escritor y profesor; Stefanie Golisch (Italia-Alemania), escritora y traductora; Aldemar González (Colombia), poeta; Jorge González de León (México), poeta; Wolfgang Görtschacher (Austria), editor y catedrático; Sigrid Maria Groh (Alemania), poeta; Hernando Guerra Tovar (Colombia), poeta; Gabriela Gutiérrez Ovalle (México), pintora; Hugo Gutiérrez Vega (México), poeta; Qassim Haddad (Baréin), poeta; Christina Hartmann (Alemania), activista cultural;  Joy Harjo (Nación Mvkoke-E.U.), poeta y músico; Rodolfo Häsler (Cataluña-España), poeta y traductor; Aden Hassan Aden (República de Yibuti), escritor, Presidente del Centro PEN Somalí; Allison Hedge Coke (E.U.), poeta; Martina Hefter (Alemania), escritora y artista; Peter Nikolaus Heikenwälder (Alemania), artista; Axel Helbig (Alemania), Revista de Literatura y Arte “Ostragehege”; Francisco Hernández (México), poeta; Enrique Hernández-D’Jesús (Venezuela), poeta y artista; Juan Miguel Hernández León (España), Presidente del Círculo de Bellas Artes en Madrid; Dorothea Rosa Herliany (Indonesia), poeta; Mofidul Hoque (Bangladesh), ensayísta, crítico y activista cultural; David Huerta (México), poeta; Eduardo Hurtado (México), poeta; Stanka Hrastelj (Eslovenia), poeta; Josef Hrubý (República Checa), poeta, Presidente de la Unión de Escritores en Bohemia; Sergio Iagulli (Italia), Director de la “Casa della Poesia” en Baronissi; Saúl Ibargoyen (Uruguay-México), poeta y narrador; Philo Ikonya (Kenia-Noruega), escritora, Presidenta del Centro PEN Kenia; Edwin Illescas (Nicaragua), poeta; Gabriel Impaglione (Argentina-Italia), poeta; Fátima Inés Íñiguez Gómez (México), poeta y profesora;  Christoph Janacs (Austria), escritor y maestro; Ana María Jaramillo (Colombia-México), escritora; Jimena Jiménez Cacho (México), fotógrafa; Elfriede Jelinek (Austria), escritora y dramaturga, Premio Nobel de Literatura; Birgitta Jónsdóttir (Islandia), poeta y Diputada del Parlamento Islandés; Leandro Katz (Argentina), cineasta, escritor y fotógrafo; Dhabiya Khamis (Emiratos Árabes Unidos-Egipto), poeta y activista por los Derechos Humanos y la Mujer; Kim Kwang-Kyu (Corea del Sur), poeta y catedrático; Uwe Kolbe (Alemania), escritor; Jutta Konjer (Alemania), artista; José Kozer (Cuba-E.U.), poeta; Maruša Krese (Eslovenia-Alemania), periodista y escritora; Jan Kuhlbrodt (Alemania), escritor; Klaus Küpper (Alemania), Archivo de literatura traducida de América Latina y el Caribe en Colonia; Brigitte Labs-Ehlert (Alemania), Directora del Festival de Literatura y Música „Caminos por el paisaje”, Oficina de Literatura Westfalia Oriental-Lippe; Jorge Alejandro Lagos Nilsson (Chile), periodista y escritor; Josu Landa (México), poeta; Barbara Lang (E.U.-Alemania), traductora y gestora cultural; Magali Lara (México), pintora; María Pía Lara (México), doctora en filosofía; Nicole Laurent-Catrice (Francia), poeta y traductora; Sosiawan Leak (Indonesia), poeta; Anton G. Leitner (Alemania), poeta y director de la revista de poesía “Das Gedicht”; David Lemm (Alemania), coeditor de la revista literaria “Streckenlaeufer” y autor; Juan Carlos Lemus (Guatemala), poeta y narrador; José Ángel Leyva (México), poeta y editor; Conceição Lima (San Tomé y Príncipe), periodista y poeta; Klaus-Jürgen Liedtke (Alemania), poeta y traductor; Jairo Alberto López (Colombia), poeta; Helmut Lotz (Alemania), editor; Elva Macías (México), poeta; Francisco Magaña (México), poeta; Tina Mahkota (Eslovenia), traductora; Sepp Mall (Italia), escritor y maestro; Álvaro Marín (Colombia), escritor; Rosanna Emperatriz Marín Leal (Venezuela), escritora y gestora cultural; Gonzalo Márquez Cristo (Colombia), poeta; Juan Marsé (España), escritor, Premio Cervantes de Literatura; Émile Martel (Québec-Canadá), escritor y traductor; Presidente del Centro Québec del PEN Internacional; Fabio Martínez (Colombia), escritor y docente; Leonardo Iván Martínez (México), poeta; María Luisa Martínez Passarge (México), diseñadora gráfica y editora; Floriano Martins (Brasil), poeta y editor; Manuele Masini (Italia-Portugal), escritor, investigador y traductor; Mohamed Massad (Marruecos), escritor y periodista; Larry Mejía (Colombia), escritor; Victor Manuel Mendiola (México), poeta, Presidente Honorario PEN Club México; Anne-Marie Mergier (Francia), periodista; Alejandro Michelena (Uruguay), poeta y periodista; Alan Mills (Guatemala), escritor; Martín Mooij (Países Bajos), Secretario General de la Fundación “Poetas de todas las Naciones-PAN” y Cofundador del Festival Internacional de Poesía en Róterdam; Sergio Mondragón (México), poeta; Arnold Molina Azurin (Filipinas), poeta; Rafael Monje González (Jaén – España), poeta y librero; Raúl Montero Zepeda (México), Presidente de Gestión y Renovación Social Bicentenario, AC. (México); Esteban Moore (Argentina), poeta y periodista; Winston Morales Chavarro (Colombia), poeta y docente universitario; Martin Mowforth (Reino Unido), profesor universitario de antropogeografía; Verónica Murguía (México), escritora; Lorenz Müller-Morenius (Alemania), pintor y gráfico, Primer Directivo Confederal de la Sección Artes Plásticas del Sindicato Alemán Unido-Verdi en Berlín; María Negroni (Argentina), poeta; Alberto Nessi (Suiza Italiana), escritor; Jesús Ela Ngumu Mangue (Guinea Ecuatorial), médico; Helmuth A. Niederle (Austria), escritor, directivo del Centro Austríaco del PEN Club; Mario Noel Rodríguez (Guatemala), poeta; Iván Oñate (Ecuador), poeta; Xavier Oquendo (Ecuador), poeta; Armando Orozco Tovar (Colombia), poeta; Amparo Osorio (Colombia), poeta; Heidemarie Ott (Alemania), Directora del Centro de Literatura en Hamburgo; Adnan Özer (Turquía), poeta y Director del Festival Internacional de Poesía en Estambul; Hakan Özkan (Turquía), científico y traductor, Asosiación de Literatura y Ciencias en Estambul;  Cristina Pacheco (México), escritora y periodista; José Emilio Pacheco (México), poeta y narrador, Premio Cervantes de Literatura; María Rosa Palazón (México), escritora e historiadora; Ricardo Pallares (Uruguay), poeta y académico; Ramón Palomares (Venezuela), poeta, profesor universitario; Armando Paras (Folipinas), escritor; Teresa Pascual (Valencia, España), poeta; Ernest Pépin (Guadalupe), escritor; Gustavo Pereira (Venezuela), poeta, Premio Nacional de Poesía; Cristina Peri Rossi (Uruguay-España), poeta y escritora, Premio Internacional de Poesía Rafael Alberti; Aline Peterson (México), escritora; Una Pfau (Alemania), escritora y periodista;  Héctor A. Piccoli (Argentina), poeta y traductor; Jürgen Polinske (Alemania), bibliotecario y poeta; Jean Portante (Luxemburgo-Francia), poeta y traductor; Branko Prelevic (Serbia-Montenegro), poeta y traductor; Gustavo Adolfo Quesada (Colombia), poeta y profesor universitario; José Pablo Quevedo (Perú), poeta y crítico; Susanna Rafart (Catalunya-España), poeta; Aminur Rahman (Bangladesh), poeta y traductor; María Ramírez Delgado (Venezuela), poeta; Sofía Ramírez (México), narradora; Lilia Ramos-de León (Filipinas), escritora y traductora; Rogelio Ramos Signes (Argentina), escritor; José Luis Reina Palazón (España), poeta y traductor; Gendis Rara (Indonesia), poeta; Fernando Rendón (Colombia), poeta, Director del Festival Internacional de Poesía en Medellín y Premio Nobel Alternativo; Eleonora Requena (Venezuela) poeta; Taher Riad (Jordania), poeta; Christoph Richter (Alemania), pintor, Directivo de la Sección Artes Plásticas del Sindicato Alemán Unido en Hamburgo; Juan Manuel Roca (Colombia), poeta; Diego Rodríguez Cubelli (Uruguay), poeta; Joaquina Rodríguez Plaza (México), escritora; Juan Manuel Rodríguez Tobal (España), poeta; Gabriel Rosenstock (Irlanda), poeta; Bernardo Ruiz (México), escritor; Alain Russ Dimzon (Filipinas), poeta, traductor y periodista; Abdul Hadi Sadoun (Irak), escritor e hispanista; Jorge R. Sagastume (E.U.), Profesor de literatura Hispanoamericana, cuentista, traductor y crítico literario; Martín Salas Avial (Colombia), Director del Festival Internacional de Poesía en Cartagena; Arabella Salaverry (Costa Rica), poeta y actriz; Mariana Salazar Posada (Francia), politóloga; Mario Sampaolesi (Argentina), poeta; Eduard Sanahuja (Cataluña-España), poeta; Alma Karla Sandoval (México), poeta; Àxel Sanjosé (Alemania), poeta y traductor; Maria de Nazaré Sanches (Portugal), aforista y traductora; Andrés Sánchez Robayna (España), poeta, ensayista y catedrático; Neftalí Sandoval-Vekarich (Colombia / Serbia), poeta y antropólogo; César Seco (Venezuela), poeta y fundador de la Bienal Internacional de Literatura Elías David Curiel; Dolores Serrano (México), lingüista; Pedro Sgaravatti (Montevideo – Uruguay), poeta, estudiante, trabajador; R. K. Singh (India), poeta y catedrático en Humanidades y Ciencias Sociales; Julio Solórzano Murga (Perú), escritor; Ulrich Schreiber (Alemania), Director del Festival Internacional de Literatura en Berlín; Jeannette Schwebsch (Argentina); Yván Silén (Puerto Rico), poeta y novelista; Lasse Söderberg (Suecia), poeta y traductor; Joaquín Soto (Costa Rica), poeta; Jörg Stange (Alemania), artista, Asociación para la Intervención del Arte-GfoK, Directivo del Sindicato Alemán Unido en la Sección Artes Plásticas con unos 2.000 artistas de toda Alemania; Ludwig Steinherr (Alemania) escritor, Academia Bávara de Bellas Artes; Eira Stenberg (Finlandia), poeta y escritora; Rolf Stolz (Alemania), poeta y publicista; Torsten Striegnitz (Alemania), cineasta; Mariluz Suárez Herrera (México), dramaturga; Alhaji Papa Susso (Gambia), poeta y músico; Alberto Szpunberg (Argentina), poeta y periodista; Tomaž Šalamun (Eslovenia), poeta; Paco Ignacio Taibo II (México), narrador y biógrafo; Tendo Taijin (Japón), poeta y pintor; Idris M. Tayeb Lamin (Bengasi – Libia), poeta y escritor; Paulo Teixeira (Portugal), poeta; Roberto Tejada (E.U.), poeta, editor, historiador del arte, traductor; Milagros Terán (Nicaragua), poeta; Johannes Thumfart (Alemania), periodista de diario semanal “Die Zeit”; Imre Török (Alemania), escritor y publicista, Presidente de la Asociación Alemana de Escritores; Erkut Tokman (Turquía), poeta y traductor; Luis Tovar (México), escritor y periodista; Iván Trejo (México), poeta; Ekaterina Turchaninova (Federación de Rusia), traductora, Vicepresidenta del Centro Ruso del PEN con 250 poetas, ensayistas y novelistas de la sede principal en Moscú; Vida Valero (México), escritora y catedrática; Stefaan van den Bremt (Bélgica), poeta y traductor; Eduardo Vázquez Martín (México), poeta; Galo Vega (Ecuador), escritor; Enzia Verduchi (México), poeta; Paloma Villegas (México), escritora; Humberto Vinueza (Ecuador), escritor y poeta; Benedicto Víquez Guzmán (Costa Rica), escritor y filólogo; Jordi Virallonga (Cataluña-España), poeta y catedrático; Jürgen Völkert-Marten (Alemania), escritor; Ulla Walter (Alemania), pintora y autora; Rodja Weigand (Alemania), poeta y editor, Espacio de Arte Schwifting (Alemania); Eliot Weinberger (E.U.), escritor; Ron Winkler (Alemania), escritor y traductor; Eraclio Zepeda (México), poeta y narrador; Walter Zimmermann (Alemania), compositor y docente universitario; Félix Aurelio Zurita (México), investigador y académico.  –

.

„Wir haben die Schnauze voll“

Dichter mobilisiert Mexiko gegen den Drogenkrieg (ZDF-Online-Video)
von Peter Schiering
97 Tote an einem Wochenende. 97 Opfer des so genannten Drogenkrieges in Mexiko. 40.000 in fünf Jahren, Tendenz steigend. Eine grausame Statistik für ein kulturell reiches Land, das sich in eine „Mafiakratie“ verwandelt hat. Die Drogenkartelle massakrieren sich gegenseitig und werden von den Militärs bekämpft.
http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,8277431,00.html

.

Der Drogenkrieg in Mexiko

Luz del Carmen Sosa im Gespräch mit Joachim Scholl
Im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA werden von Drogenkartellen Tausende Menschen ermordet. Darunter sind auch zahlreiche Journalisten, die über die Verbrechen berichten. Die mexikanische Reporterin Luz del Carmen Sosa sagt: „Wir machen trotzdem weiter!“
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1476306/
Interview | Hören: http://bit.ly/kCRJL6

.

Mexiko: Karawane gegen Drogenkrieger

Sonntag, 5. Juni 2011, 2:40 Uhr
Mit einer Bus-Karawane haben hunderte Mexikaner gegen den Drogenkrieg in ihrem Land protestiert. In 15 Bussen machten sich am Samstag in der Stadt Cuernavaca rund 300 Menschen auf den fast 3000 Kilometer langen Weg nach Ciudad Juarez an der Grenze zu den USA. Mexikos Polizei nahm unterdessen einen Drogenboss fest.
(..) Dort war Ende Dezember auch ein Schweizer entführt worden, von dem trotz Zahlung eines Lösegeldes weiter jede Spur fehlt. Vor zwei Wochen wurde der Polizeichef der Stadt verhaftet, weil er unter anderem über die Entführer des Mannes aus dem Berner Jura eine schützende Hand gehalten haben soll (..)
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/06/05/International/Mexiko-Karawane-gegen-Drogenkrieger

.

Drogenmafia treibt Keil zwischen Mexiko und USA

Während sich Mexiko vom Nachbarn gedemütigt fühlt, zweifeln die USA an den Ordnungskräften. Sie fürchten, der Drogenkrieg könnte übergreifen. Von Sandro Benini.
http://bazonline.ch/ausland/amerika/Drogenmafia-treibt-Keil-zwischen-Mexiko-und-USA-/story/22258296

Mexiko: Der Pyrrhussieg im Drogenkrieg

29.06.2011 | 18:22 |  SANDRO BENINI (Die Presse)
Die Zahl der Drogenkartelle hat sich in fünf Jahren verdoppelt, Unbeteiligte geraten zwischen die Fronten. Der Druck auf den Präsidenten wächst, seine Strategie zu ändern.
http://diepresse.com/home/panorama/welt/673830/Mexiko_Der-Pyrrhussieg-im-Drogenkrieg

.

.

Ilustración de Juan Gabriel Puga

La Jornada Semanal (Mexiko-Stadt, Sonntag, 5. Juni 2011)
Marco Antonio Campos

Voces del mundo en solidaridad y protesta

Al poeta Tobías Burghardt, Un alma noblemente solidaria

A la “Carta manifiesto a favor de Javier Sicilia y el pueblo de México”, ya sea a través de agrupaciones, ya sea individualmente, se han sumado 3 mil 178 poetas, escritores, artistas, intelectuales y periodistas de setenta y un países. Entre los miles de firmantes se cuentan una Premio Nobel (Elfriede Jelinek) y cuatro Premios Cervantes (Juan Gelman, José Emilio Pacheco, Antonio Gamoneda y Juan Marsé); también ha firmado el investigador italiano Edgardo Buscaglia, quizá el mayor experto en el tema del crimen organizado, tan incómodo para el poder presidencial mexicano.

Calderón, como se sabe, oye pero no escucha. Ni siquiera parece darse cuenta de que poetas, escritores, artistas y periodistas de los cinco continentes lamentan la terrible situación mexicana, que él, sobre todo en el extranjero, como lo hiciera Fox, quiere dibujarla como una historieta de Walt Disney. Han creado aquí su Disneylandia en un terreno cimentado en medio de la pobreza y la sangre.

Junto a las firmas recabadas han venido en ocasiones breves comentarios, de los que tomamos algunos para dar una pequeña muestra. Es una protesta por la muerte del hijo de Javier Sicilia y de sus seis acompañantes, pero también por los 35 mil muertos, en especial, claro, los cientos de víctimas inocentes causadas, desde un principio, por una lucha necesaria, pero mal planeada, donde por omisión o comisión es también culpable la clase política, la cual, en nuestro país, está formada en general por una ralea de aventureros mediocres y cínicos irremisibles. Indiferentes ante la tragedia, sólo parecen ocuparse de su irrisoria carrera y del triunfo electoral de sus partidos, dando una y otra vez la espalda a la ciudadanía. Incapaces de la mínima autocrítica, culpan siempre al otro. Muy pocos pondrían las manos en el fuego para decir que muchos de los miembros de esa clase política, sobre todo en el norte de la República, no están ligados al crimen organizado. No menos culpable es un sistema judicial corrompido, donde agentes del Ministerio Público y jueces de vergüenza han dejado en desvalimiento a la población y han vuelto literatura fantástica la interpretación de los artículos de las leyes. Desde hace muchos años, además, la policía se confunde con la delincuencia organizada y cuando se atrapa a bandas delictivas una parte suele ser de ex policías o de policías en activo.

Pero no podemos soslayar que, en este inmenso río de sangre, el mayor culpable de nuestra desgracia es sin duda Estados Unidos, a quien la parte mexicana, en esta guerra sin dirección, le hace el trabajo sucio. Los sucesivos gobiernos estadunidenses, con su doble moral, exigen resultados en el patio ajeno y muy pocos en el propio. Si no ¿qué tarea eficaz han llevado a cabo para disminuir sus 30 millones de consumidores de drogas, el trasiego letal de armas, las vías para detener en su territorio el lavado de dinero (lo cual sería el mayor golpe al narcotráfico), y aun, desde que el problema empezó a salirse de cauce, es decir, hace más de treinta años, jamás han aprehendido a un gran capo estadunidense de la droga, lo que sería entre nosotros los Arellano Félix, los Carrillo Fuentes, los Beltrán Leyva, los García Ábrego, un Osiel Cárdenas, un Ignacio Coronel…

A continuación reproduzco una selección de breves comunicados llegados de los cinco continentes. Para esto ha sido invaluable la cooperación del todo desinteresada del poeta alemán Tobías Burghardt.

Calderón sabrá si quiere quedarse para siempre con una imagen de impericia sangrienta, porque cree tener en todo razón, ante la comunidad artística e intelectual del mundo.

“Reciban mi adhesión a sus nobles y justas luchas por la dignidad del querido pueblo mexicano; va por igual mi abrazo de solidaridad.” (Ramón Palomares, Venezuela.)  ”Me sumo plenamente a la protesta. No puede consentirse lo que está sucediendo en México, y me adhiero de todo corazón a este documento que pide una intervención firme del Estado.” (Andrés Sánchez Robayna, España.) “Defendemos la dignidad de la vida contra una muerte absurda, acompañando fraternalmente a todas las madres y todos los padres que perdieron hijos por un crimen. Nadie puede quedar indiferente ante el asesinato de seres queridos lo que equivale a la aniquilación de un futuro humano. Insoportable es el desvalimiento de organismos competentes y capaces de implantar la justicia.” (Tobías & Jona Burghardt, Alemania.) “Gracias por la acción, espero mucho que juntos podamos mover algo.” (Martina Hefter, Alemania.) “Me adhiero inmediatamente. Los asesinatos tienen que cesar. No puede ser que organizaciones criminales extorsionen a países enteros. Evidentemente, la despiadada violencia militar del Estado tampoco lleva a ninguna solución, sino que provoca, en mi entender, la violencia criminal mucho más inescrupulosa.” (Jürgen Polinske, Alemania.) “Me sumo con indignación a la protesta y pedido de justicia ante este hecho vandálico, que enluta el hogar del poeta Javier Sicilia y a todo el valiente pueblo mexicano.” (Renée Ferrer, Paraguay.) “Aquí va mi adhesión a la carta a Felipe Calderón Hinojosa para pedir el castigo de los asesinos y compartir mi emoción y mi solidaridad con las víctimas.” (Nicole Laurent-Catrice, Francia.) “Declararse solidario es lo mínimo que se puede (puedo) hacer.” (Sepp Mall, Italia.) “Firmo de todo corazón esta Carta-Manifiesto al presidente de México. Condeno el asesinato de Juan Francisco Sicilia y pido que sean hallados y condenados todos los asesinos.” (Martin Mooij, Países Bajos.) “Con los hermanos mexicanos, por la dignidad del pueblo de México y la memoria de sus muertos.” (Abdul Hadi Sadoun, Irak.) “Con profunda pena, condeno el asesinato y ruego a Dios Todopoderoso que tenga misericordia de sus almas.” (Alhaji Papa Susso, Gambia.) “Expresamos nuestra solidaridad con el poeta mexicano Javier Sicilia en esta circunstancia trágica.” (Aden Hassan Aden, República de Yibuti.) “Me adhiero a la protesta contra las atrocidades en su país (en eso aquí tenemos experiencia prácticamente a diario, pero no creo que tan seriamente como en México.) Entre quienes utilizan la palabra escrita, los poetas son quienes más sufren bajo cualquier forma de dictadura. Nuestro gran poeta, Breyten Breytenbach, estuvo en prisión por siete años a causa de su protesta contra los demonios del apartheid y de la censura en Sudáfrica. Si simpatizamos con Javier Sicilia por la pérdida de su hijo y con las familias que han perdido a sus seres amados, es porque aquí sabemos de sufrimiento y protesta.” (Ampie Coetzee, Western Cape, Sudáfrica.).

http://www.jornada.unam.mx/2011/06/05/sem-marco.html

.

.

..

.

(1.) Pressemitteilung

Offener Brief an den Präsidenten von Mexiko

3.178 Dichter, Schriftsteller, Professoren und Künstler aus 63 Ländern von vier Kontinenten, darunter die Österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die drei Cervantes-Preisträger Antonio Gamoneda (Spanien), Juan Gelman (Argentinien) und José Emilio Pacheco (Mexiko), der amerikanische Dichter der Beat Generation, Lawrence Ferlinghetti, und der südafrikanische Schriftsteller und Maler Breyten Breytenbach, haben einen „Offenen Brief“ an den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón Hinojosa geschrieben. Darin fordern sie die gründliche Aufklärung der „Ermordung von Juan Francisco Sicilia, dem Sohn des mexikanischen Dichters Javier Sicilia, und seinen sechs Freunden“, der Ende März in Cuernavaca geschah. Das internationalen Schreiben erfährt lebhafte Unterstützung vom Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di), der angeschlossenen Landesverbände Brandenburg, NRW und Saar, der Verdi-Fachgruppe Bildende Kunst Hamburg und Bundesvorstand Berlin, vom Österreichischen P.E.N.-Zentrum, der Literaturfestivals in Berlin, Bremen, Cartagena de las Indias, Istanbul, Medellín, Ostwestfalen-Lippe und Zürich, vom Literaturzentrum Hamburg, Literaturbüro Detmold, Literaturhaus Salzburg sowie zahlreicher namhafter deutschsprachiger Autoren, Literaturübersetzer, Zeitschriftenherausgeber, Verleger, Journalisten, Künstler, Cineasten, Musiker und Professoren. Im Wortlaut heißt es darin:

„Herr Felipe Calderón Hinojosa, Präsident der Vereinigten Mexikanischen Staaten, die unterzeichnenden 3.178 Dichter, Schriftsteller, Musiker, Künstler, Journalisten und Universitätsprofessoren aus 63 Ländern der verschiedenen Winkel dieser Welt, verurteilen nachdrücklich die Ermordung von Juan Francisco Sicilia, dem Sohn des mexikanischen Dichters Javier Sicilia, und seinen sechs Freunden, geschehen am 28. März 2011 in der Stadt Cuernavaca, Morelos.

Wir wenden uns an Seine Exzellenz, um in aller Höflichkeit darum zu bitten, dass alle Mörder ausfindig gemacht und mit dem ganzen Gewicht des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden.

Zudem erlauben wir uns, unsere tiefe Besorgnis angesichts der schmerzvollen Ereignisse zum Ausdruck zu bringen, bei denen die Welt zuschaut und die mit der Würde Mexikos, des mexikanischen Volkes und seiner ruhmreichen Tradition, nicht übereinstimmen. Wir begleiten die Familienangehörigen der mehr als 35.000 Menschen, die ihr Leben aufgrund der offenkundigen Lage verloren haben, und hoffen, wie sie alle, dass Gerechtigkeit widerfahren wird und der Mantel der Straflosigkeit die Mörder nicht beschützen wird.“

Nähere Informationen: Carta-Manifiesto a favor de Javier Sicilia y el pueblo mexicano <ka1539-884(at)online.de>

.

.

CARTA-MANIFIESTO

A FAVOR DE JAVIER SICILIA Y EL PUEBLO MEXICANO

Amán, Atenas, Árgel, Asunción, Babilonia, Barcelona, Belgrado, Berlín, Bogotá, Bremen, Buenos Aires, Caracas, Cuernavaca, Damasco, Dhaka, Dhanbad, Dublín, El Cairo, Estambul, Estocolmo, Fortaleza, Hamburgo, Helsinki, Java, Lagos, La Habana, Lima, Lisboa, Liubliana, Londres, Madrid, Malmö, Medellín, México D.F., Nueva York, París, Pilsen, Plymouth, Porto, Québec, Quito, Reykiavik, San Francisco, Santiago de Chile, Salzburgo, Seúl, Stuttgart, Tokio, Toronto, Valencia, Viena, Yibuti, Zurich et al – Domingo, 8 de Mayo de 2011

Excmo. Sr. Lic. Felipe Calderón Hinojosa, Presidente Constitucional de los Estados Unidos Mexicanos.

.

P R E S E N T E

Los abajo firmantes, 3.178 poetas, escritores, músicos, artistas, periodistas y catedráticos de 63 países de diversos rincones de este mundo, condenamos enérgicamente el asesinato de Juan Francisco Sicilia, hijo del poeta mexicano Javier Sicilia, y de sus seis acompañantes, ocurrido el día 28 del mes de marzo del presente año en la  ciudad de Cuernavaca, Morelos.

Nos dirigimos a Usted para solicitarle respetuosamente que todos los asesinos sean hallados y castigados con todo el peso de la ley.

Asimismo, nos permitimos manifestar nuestra profunda preocupación por los hechos dolorosos que presencia el mundo y no condicen con la dignidad de México, del pueblo mexicano y de su gloriosa tradición. Acompañamos a los familiares de los más de 35.000 seres humanos que han perdido la vida en razón de situaciones notorias y, como todos ellos, esperamos que se hará justicia y que el manto de la impunidad no abrigará a los asesinos.


A T E N T A M E N T E

Rosana Acquaroni (España), poeta; Neus Aguado (España), escritora; Felipe Agudelo Tenorio (Colombia), escritor; Humberto Ak’abal (Guatemala), poeta; Toyin Akinosho (Nigeria), escritor y periodista; Rodolfo Alonso (Argentina), poeta y traductor; Ali Al-Shalah (Irak-Suiza), poeta, Director del Festival Árabe de Poesía “Al-Mutanabbi”; Ana Luísa Amaral (Portugal), poeta y profesora universitaria; José Vicente Anaya (México), poeta; José Guillermo Ánjel (Colombia), escritor y profesor universitario; Vito Apüshana (Colombia), poeta; Jotamario Arbeláez (Colombia), poeta; Juan Domingo Argüelles (México), escritor; Ingeborg Arlt (Alemania), escritora, Asociación Alemana de Escritores en Brandenburgo; Michael Augustin (Alemania), poeta y codirector del Festival Internacional de Poesía de Bremen “Poetry on the road”; Homero Aridjis (México), poeta; Chloe Aridjis (México), escritora; Eva Aridjis (México), cineasta; Dimitri Avghérinos, escritor y traductor (Siria-Grecia); Willy Bach (Costa Rica), poeta e historiador; Sergio Badilla  (Chile), académico y poeta; María Baranda (México), poeta; Juan Barja (España), Director del Círculo de Bellas Artes enMadrid;  Diego Bastianutti (Italia-Canadá), poeta y escritor, Vicecónsul de Italia en Canadá; Iren Baumann (Suiza), poeta; Klaus Behringer (Alemania), Presidente de la Unión de Escritores del Sarre; Gaston Bellemare (Québec-Canadá), editor y promotor cultural; Jenny Beltrán Suavita  (Colombia-España), investigadora; Héctor Berenguer (Argentina), poeta; Bengt Berg (Suecia), poeta y Diputado en el Parlamento Sueco; Elba Berruz (Ecuador-E.U.), Asociación Mundial de Ecuatorianos Residentes en el exterior; Alberto Blanco (México), poeta; Klaus Bertram (Argentina); René Bertram (Argentina); Casimiro de Brito (Portugal), poeta, Premio Europeo de Poesía Sibila Aleramo-Mario Luzi; Sujata Bhatt (India-E.U.), poeta;  Heinrich Bleicher-Nagelsmann (Alemania), Secretario General de la Asociación Alemana de Escritores; Jorge Boccanera (Argentina), poeta y periodista; Pascual Borzelli (Panamá-México), fotógrafo; Rachid Boudjedra (Argelia), poeta; Breyten Breytenbach (Francia-Suráfrica), poeta; Denisse Buendía (México), poeta; Janos Burghardt (Alemania), ingeniero; Jona Burghardt (Alemania-Argentina), poeta y traductora; Tobías Burghardt (Alemania), poeta; Rómulo Bustos Aguirre (Colombia), poeta; Nicole Cage-Florentiny (Martinica), escritora; Lila Calderón (Chile), poeta; Carlos Calero (Nicaragua), poeta; Marco Antonio Campos (México), poeta; Kenia Cano (México), poeta; Albert Cañagueral Rey (Cataluña-España), periodista; Emmanuel Carballo (México), crítico literario; Héctor Carreto (México), poeta; Wilfredo Carrizales (Venezuela-China), poeta, sinólogo y traductor; Victor Manuel Cárdenas (México), poeta; Leopoldo “Teuco” Castilla (Argentina), poeta; Malena Cirasa (Argentina), poeta; Antonio Cisneros (Perú), poeta; Mirta Clara (Argentina), psicóloga y profesora; Jennifer Clement (E.U.-México), poeta, narradora y Presidente del PEN Club México; Emilio Coco (Italia), poeta y traductor; Ampie Coetzee (Suráfrica), escritor y profesor universitario; Rosina Conde (México), escritora; Neftalí Coria (México), poeta; Adriano Corrales Arias (Costa Rica), escritor; Antonio Correa (Colombia-Ecuador), poeta; David Cortés Cabán (Puerto Rico), poeta y profesor universitario; María Cortina (México), promotora cultural; Ramón Cote Baraibar (Colombia), poeta; Elsa Cross (México), poeta; Margarito Cuéllar (México), poeta; Ricardo Cuéllar  (Colombia), poeta y profesor universitario; Ricardo José Chalarca (Colombia) narrador y ensayista; Jorge Humberto Chávez (México), poeta; Manfred Chobot (Austria), escritor; Chong He Yong (Corea del Sur), traductora y catedrática universitaria; Luis Chumacero (México), escritor; Aline Davidoff (México), escritora, Vicepresidente PEN Club México; Volker W. Degener (Alemania), escritor, Asociación de Escritores en Renania Westfalia; Antonio Deltoro (México), poeta; Esther Dischereit  (Alemania) poeta y escritora, Premio Erich Fried; Regina Dyck (Alemania), Directora del Festival Internacional de Poesía “Poetry on the road” en Bremen; Vanessa Droz (Puerto Rico), poeta; Tarek Eltayeb (Sudán-Egipto), poeta y académico; Ursula Eltayeb (Austria), arabista y traductora; Beatriz Espejo (México), narradora; José María Espinasa (México), poeta y editor; Santiago Espinosa (Colombia), poeta y editor; Jorge Esquinca (México), poeta; Lucía Estrada (Colombia), poeta; Carlos Fajardo Fajardo (Colombia), poeta; Massum Faryar (Afganistán-Alemania), poeta y traductor del farsi; Lawrence Ferlinghetti (San Francisco-E.U.), poeta; Renée Ferrer (Paraguay) poeta y narradora; María Antonieta Flores (Venezuela), poeta; Gabriel Jaime Franco (Colombia), poeta; Daniel Freidemberg (Argentina), poeta; Zein Elabdin Fouad (Egipto), poeta; Mía Gallegos (Costa Rica), poeta, Presidenta de la Asociación Costarricense de Escritoras; Tomas Friedmann (Austria), Director de la Casa de Literatura en Salzburgo; Antonio Gamoneda (España), poeta, Premio Cervantes de Literatura; Ángela García (Colombia), poeta y traductora; Reynaldo García Blanco (Cuba), poeta, Director Centro de Promoción Literaria José Soler Puig de Santiago de Cuba; María Isabel García Mayorca (Colombia), poeta; Dana Gelinas (México), poeta; Mónica de la Garza (México), economista; Juan Gelman (Argentina), poeta, Premio Cervantes de Literatura; Judit Gerendas (Venezuela), narradora, crítica literaria; Gunnar F. Gerlach (Alemania), profesor universitario, Asociación para la Intervención del Arte-GfoK; Isaac Goldemberg (Perú-EE.UU.), escritor y profesor; Stefanie Golisch (Italia-Alemania), escritora y traductora; Aldemar González (Colombia), poeta; Jorge González de León (México), poeta; Wolfgang Görtschacher (Austria), editor y catedrático; Hernando Guerra Tovar (Colombia), poeta; Gabriela Gutiérrez Ovalle (México), pintora; Hugo Gutiérrez Vega (México), poeta; Qassim Haddad (Baréin), poeta; Christina Hartmann (Alemania), activista cultural;  Joy Harjo (Nación Mvkoke-E.U.), poeta y músico; Rodolfo Häsler (Cataluña-España), poeta y traductor; Aden Hassan Aden (República de Yibuti), escritor, Presidente del Centro PEN Somalí; Allison Hedge Coke (E.U.), poeta; Martina Hefter (Alemania), escritora y artista; Peter Nikolaus Heikenwälder (Alemania), artista; Axel Helbig (Alemania), Revista de Literatura y Arte “Ostragehege”; Francisco Hernández (México), poeta; Enrique Hernández-D’Jesús (Venezuela), poeta y artista; Juan Miguel Hernández León (España), Presidente del Círculo de Bellas Artes en Madrid; Dorothea Rosa Herliany (Indonesia), poeta; Mofidul Hoque (Bangladesh), ensayísta, crítico y activista cultural; David Huerta (México), poeta; Eduardo Hurtado (México), poeta; Stanka Hrastelj (Eslovenia), poeta; Josef Hrubý (República Checa), poeta, Presidente de la Unión de Escritores en Bohemia; Sergio Iagulli (Italia), Director de la “Casa della Poesia” en Baronissi; Philo Ikonya (Kenia-Noruega), escritora,Presidenta del Centro PEN Kenia; Edwin Illescas (Nicaragua), poeta; Gabriel Impaglione (Argentina-Italia), poeta; Christoph Janacs (Austria), escritor y maestro; Ana María Jaramillo (Colombia-México), escritora; Jimena Jiménez Cacho (México), fotógrafa; Elfriede Jelinek (Austria), escritora y dramaturga, Premio Nobel de Literatura; Birgitta Jónsdóttir (Islandia), poeta y Diputada del Parlamento Islandés; Leandro Katz (Argentina), cineasta, escritor y fotógrafo; Dhabiya Khamis (Emiratos Árabes Unidos-Egipto), poeta y activista por los Derechos Humanos y la Mujer; Kim Kwang-Kyu (Corea del Sur), poeta y catedrático; Jutta Konjer (Alemania), artista; José Kozer (Cuba-E.U.), poeta; Maruša Krese (Eslovenia-Alemania), periodista y escritora; Jan Kuhlbrodt (Alemania), escritor; Klaus Küpper (Alemania), Archivo de literatura traducida de América Latina y el Caribe en Colonia; Brigitte Labs-Ehlert (Alemania), Directora del Festival de Literatura y Música „Caminos por el paisaje”, Oficina de Literatura Westfalia Oriental-Lippe; Jorge Alejandro Lagos Nilsson (Chile), periodista y escritor; Josu Landa (México), poeta; Barbara Lang (E.U.-Alemania), traductora y gestora cultural; Magali Lara (México), pintora; María Pía Lara (México), doctora en filosofía; Nicole Laurent-Catrice (Francia), poeta y traductora; Anton G. Leitner (Alemania), poeta y director de la revista de poesía “Das Gedicht”; David Lemm (Alemania), coeditor de la revista literaria “Streckenlaeufer” y autor; Juan Carlos Lemus (Guatemala), poeta y narrador; José Ángel Leyva (México), poeta y editor; Conceição Lima (San Tomé y Príncipe), periodista y poeta; Klaus-Jürgen Liedtke (Alemania), poeta y traductor; Jairo Alberto López (Colombia), poeta; Helmut Lotz (Alemania), editor; Elva Macías (México), poeta; Francisco Magaña (México), poeta; Sepp Mall (Italia), escritor y maestro; Álvaro Marín (Colombia), escritor; Rosanna Emperatriz Marín Leal (Venezuela), escritora y gestora cultural; Gonzalo Márquez Cristo (Colombia), poeta; Émile Martel (Québec-Canadá), escritor y traductor; Presidente del Centro Québec del PEN Internacional; Fabio Martínez (Colombia), escritor y docente; Leonardo Iván Martínez (México), poeta; María Luisa Martínez Passarge (México), diseñadora gráfica y editora; Floriano Martins (Brasil), poeta y editor; Manuele Masini (Italia-Portugal), escritor, investigador y traductor; Mohamed Massad (Marruecos), escritor y periodista; Larry Mejía (Colombia), escritor; Victor Manuel Mendiola (México), poeta, Presidente Honorario PEN Club México; Anne-Marie Mergier (Francia), periodista; Alan Mills (Guatemala), escritor; Sergio Mondragón (México), poeta; Raúl Montero Zepeda (México), Presidente de Gestión y Renovación Social Bicentenario, AC. (México); Esteban Moore (Argentina), poeta y periodista; Winston Morales Chavarro (Colombia), poeta y docente universitario; Martin Mowforth (Reino Unido), profesor universitario de antropogeografía; Verónica Murguía (México), escritora; Lorenz Müller-Morenius (Alemania), pintor y gráfico, Primer Directivo Confederal de la Sección Artes Plásticas del Sindicato Alemán Unido-Verdi en Berlín; María Negroni (Argentina), poeta; Alberto Nessi (Suiza Italiana), escritor; Helmuth A. Niederle (Austria), escritor, directivo del Centro Austríaco del PEN Club; Mario Noel Rodríguez (Guatemala), poeta; Iván Oñate (Ecuador), poeta; Xavier Oquendo (Ecuador), poeta; Armando Orozco Tovar (Colombia), poeta; Amparo Osorio (Colombia), poeta; Heidemarie Ott (Alemania), Directora del Centro de Literatura en Hamburgo; Adnan Özer (Turquía), poeta y Director del Festival Internacional de Poesía en Estambul; Cristina Pacheco (México), escritora y periodista; José Emilio Pacheco (México), poeta y narrador, Premio Cervantes de Literatura; María Rosa Palazón (México), escritora e historiadora; Ramón Palomares (Venezuela), poeta, profesor universitario; Teresa Pascual (Valencia, España), poeta; Ernest Pépin (Guadalupe), escritor; Gustavo Pereira (Venezuela), poeta, Premio Nacional de Poesía; Cristina Peri Rossi (Uruguay-España), poeta y escritora, Premio Internacional de Poesía Rafael Alberti; Aline Peterson (México), escritora; Una Pfau (Alemania), escritora y periodista; Héctor A. Piccoli (Argentina), poeta y traductor; Jean Portante (Luxemburgo-Francia), poeta y traductor; Branko Prelevic (Serbia-Montenegro), poeta y traductor; Gustavo Adolfo Quesada (Colombia), poeta y profesor universitario; José Pablo Quevedo (Perú), poeta y crítico; Susanna Rafart (Catalunya-España), poeta; Aminur Rahman (Bangladesh), poeta y traductor; María Ramírez Delgado (Venezuela), poeta; Sofía Ramírez (México), narradora; Rogelio Ramos Signes (Argentina), escritor; José Luis Reina Palazón (España), poeta y traductor; Gendis Rara (Indonesia), poeta; Fernando Rendón (Colombia), poeta, Director del Festival Internacional de Poesía en Medellín y Premio Nobel Alternativo; Eleonora Requena (Venezuela) poeta; Taher Riad (Jordania), poeta; Christoph Richter (Alemania), pintor, Directivo de la Sección Artes Plásticas del Sindicato Alemán Unido en Hamburgo; Juan Manuel Roca (Colombia), poeta; Joaquina Rodríguez Plaza (México), escritora; Juan Manuel Rodríguez Tobal (España), poeta; Gabriel Rosenstock (Irlanda), poeta; Bernardo Ruiz (México), escritor; Abdul Hadi Sadoun (Irak), escritor e hispanista; Martín Salas Avial (Colombia), Director del Festival Internacional de Poesía en Cartagena; Arabella Salaverry (Costa Rica), poeta y actriz; Mario Sampaolesi (Argentina), poeta; Eduard Sanahuja (Cataluña-España), poeta; Àxel Sanjosé (Alemania), poeta y traductor; Maria de Nazaré Sanches (Portugal), aforista y traductora; Andrés Sánchez Robayna (España), poeta, ensayista y catedrático; Neftalí Sandoval-Vekarich (Colombia / Serbia), poeta y antropólogo; César Seco (Venezuela), poeta y fundador de la Bienal Internacional de Literatura Elías David Curiel; Dolores Serrano (México), lingüista; R. K. Singh (India), poeta y catedrático en Humanidades y Ciencias Sociales; Ulrich Schreiber (Alemania), Director del Festival Internacional de Literatura en Berlín; Jeannette Schwebsch (Argentina); Yván Silén (Puerto Rico), poeta y novelista; Lasse Söderberg (Suecia), poeta y traductor; Joaquín Soto (Costa Rica), poeta; Jörg Stange (Alemania), artista, Asociación para la Intervención del Arte-GfoK, Directivo del Sindicato Alemán Unido en la Sección Artes Plásticas con cien artistas de Hamburgo; Ludwig Steinherr (Alemania) escritor, Academia Bávara de Bellas Artes; Eira Stenberg (Finlandia), poeta y escritora; Torsten Striegnitz (Alemania), cineasta; Alhaji Papa Susso (Gambia), poeta y músico; Alberto Szpunberg (Argentina), poeta y periodista; Tomaž Šalamun (Eslovenia), poeta; Paco Ignacio Taibo II (México), narrador y biógrafo; Tendo Taijin (Japón), poeta y pintor; Milagros Terán (Nicaragua), poeta; Johannes Thumfart (Alemania), periodista de diario semanal “Die Zeit”; Erkut Tokman (Turquía), poeta y traductor; Luis Tovar (México), escritor y periodista; Iván Trejo (México), poeta; Vida Valero (México), escritora y catedrática; Stefaan van den Bremt (Bélgica), poeta y traductor; Eduardo Vázquez Martín (México), poeta; Galo Vega (Ecuador), escritor; Enzia Verduchi (México), poeta; Paloma Villegas (México), escritora; Humberto Vinueza (Ecuador), escritor y poeta; Jordi Virallonga (Cataluña-España), poeta y catedrático; Jürgen Völkert-Marten (Alemania), escritor; Ulla Walter (Alemania), pintora y autora; Rodja Weigand (Alemania), poeta y editor, Espacio de Arte Schwifting (Alemania); Eliot Weinberger (E.U.), escritor; Ron Winkler (Alemania), escritor y traductor; Eraclio Zepeda (México), poeta y narrador; Walter Zimmermann (Alemania), compositor y docente universitario; Félix Aurelio Zurita (México), investigador y académico. –

.

.

.
Unterstützt von den Bundesfachgruppen (Ver.di)

Liste der Fachbereiche wird angefügt und erweitert.

.

.

.

Presseartikel – Notas – News

Stuttgarter Zeitung

http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2883774_0_1808_-das-ende-der-poesie.html?_suchtag=2011-05-07

Die Zeit

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-05/mexiko-schweigemarsch-drogenkrieg

World News Post

http://world-news-post.blogspot.com/2011/05/protest-against-violence-in-mexico.html

Washington Post

http://www.cleveland.com/world/index.ssf/2011/05/mexican_poet_javier_sicilia_le.html

CNN

http://edition.cnn.com/2011/WORLD/americas/05/05/mexico.poet.activist/index.html

BBC News

http://www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-13141263

La Jornada Semanal

http://www.jornada.unam.mx/2011/05/08/sem-marco.html

Milenio

http://www.milenio.com/node/713608

.

Porträt

Javier Sicilia: „Man kann uns straffrei töten“

Unter dem Titel „Wir haben die Nase voll“ wendet sich der mexikanische Dichter Sicilia an die Politiker und die Drogenkartelle. Von Philipp Lichterbeck  19.04.2011 11:50 Uhr

http://www.tagesspiegel.de/meinung/javie-sicilia-man-kann-uns-straffrei-toeten/4063258.html
Open Letter / Carta Abierta / Lettre ouverte
http://narconews.com/Issue67/article4346.html (English)
http://www.proceso.com.mx/rv/modHome/detalleExclusiva/89858 (Español)
http://narconews.com/Issue67/article_fr4346.html (Français)

Nota CNN México:

http://mexico.cnn.com/nacional/2011/03/29/un-hijo-del-periodista-javier-sicilia-es-encontrado-muerto-en-morelos

.

Mexikos Präsident erklärt Drogenmafia den Krieg

Mexiko Ruf ist durch andauernde Drogenkriege und zahlreiche Verbrechen beschädigt. Präsident Felipe Calderón sagt den Drogenbaronen nun den Kampf an. Hildegard Stausberg | 04.05.2010
(Der mexikansiche Präsident Felipe Calderón beim Besuch der Frida-Kahlo-Retrospektive im Martin-Gropius-Bau in Berlin. Foto)
http://www.welt.de/politik/ausland/article7472572/Mexikos-Praesident-erklaert-Drogenmafia-den-Krieg.html

.

23. Mai 2011, Neue Zürcher Zeitung

Ein kleines Gramm Güte

Der mexikanische Dichter Javier Sicilia verlor seinen Sohn bei einem durch Drogenbanden verübten Massenmord – und mobilisiert nun die Zivilgesellschaft gegen die grassierende Gewalt. Wie Mexiko in einen neuen «schmutzigen Krieg» abgleitet und was «die Kultur» womöglich dagegenzusetzen vermag. Anne Huffschmid
Mexiko leidet unter dem Mafia-Terror – der Dichter Javier Sicilia will die Zivilgesellschaft wecken
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur/ein_kleines_gramm_guete_1.10668838.html

.

YouTube – Javier Sicilia beim „Schweigemarsch für Frieden mit Gerechtigkeit und Würde“

http://www.youtube.com/watch?v=iqm2O1g-Px4&feature=related

.

.

.

Noticias MVS (Entrevista de Carmen Aristegui con Javier Sicilia)

http://www.noticiasmvs.com/entrevistas/primera-emision-con-carmen-aristegui/javier-sicilia-con-carmen-aristegui-198.html

emeequis (Texto completo del Pacto propuesto en el Zócalo)

http://www.m-x.com.mx/2011-05-09/el-pacto-propuesto-en-la-marcha-nacional-por-la-paz-con-justicia-y-dignidad/

.

.

.

.

.

Written by medienwatch & metainfo

Mai 2, 2011 at 15:39

Veröffentlicht in Allgemein