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Archive for Mai 2011

BLAU Zimmer für Kunst und andere: AFTER EFFECT Filmabend mit Stephan Geene

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Eine Liebesgeschichte zwischen Kunst, Kapital und Marketing

Berlin im neuen Jahrtausend: Einige schrecklich kreative junge Leute tummeln sich in kahlen Räumen und denken über Firmenlogos mit Tieren nach. Und so nebenbei entwickelt sich eine Liaison zwischen einer Designerin und einem männlichen Model. Ganz sicher ist man sich nie, ob Regisseur Stephan Geene das Ganze nun satirisch meint oder nicht. Er wirft einen kenntnisreichen Blick auf das ganz neue, ziemlich sterile Berlin. -Martin Schwarz, tagesspiegel 10.7.2007

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AFTER EFFECT Filmabend mit Stephan Geene | D 2008 75min | Künstlergespräch 08.06.11, 20:00

Stephan Geene gründete in den 80er Jahren mit Sabeth Buchmann das Theater/Videoprojekt „minimal club“ in München. Mit der jährlich erscheindenden Zeitung A.N.Y.P. /Zeitung für 10 Jahre beginnt sich ab 1989 ein Netzwerk um die Themen von Politik und Kunst zu bilden, das sich nach dem Umzug nach Berlin in Ausstellungen/Projekten in der Shedhalle Zürich, Kongressen in Köln, Düsseldorf, Kopenhagen und Berlin – oder wie bei „Dagegen Dabei“ im Hamburger Kunstverein – weiter verzweigt.

Arbeitet an Büchern zu Biopolitik (Film Avantgarde Biopolitik hg. mit Sabeth Buchmann und Helmut Draxler 2009) und zur Theorie und Geschichte des Fernsehens.

Seit 1996 gibt es den Buchladen, Verlag und Veranstaltungsort „b_books“, ab 2002 auch als Filmproduktion. Dabei entstehen mehrere Filme mit Judith Hopf oder als kollektives Filmprojekt Le Ping Pong d’Amour (1995 – 2005, 13 Folgen gedreht in Berlin, Paris, Kamerun, Damaskus u.v.a) und 2008 der Spielfilm AFTER EFFECT.

08. Juni 2011, 20:00
Eine Liebesgeschichte zwischen Kunst, Kapital und Marketing
http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/

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Konzept

BLAU – Zimmer für Kunst und andere ist eine Gruppe von Künstlern, Kritikern und Kulturschaffenden, die in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen machen. Zur Zeit besteht diese Gruppe aus: Yordanos Asghedom, Michael Dörner, Sabine Mila Kunz, Lene Markusen, Katrin Sahner und Judith Walgenbach.

BLAU – Zimmer für Kunst und andere ist der Versuch, eine andere Präsentations- und Vermittlungsform für Kunst zu finden, die sich längst in einem interdisziplinären Feld bewegt. Deshalb setzt blau jenseits von Musealisierung und spartenimmanenten Vermittlungsformen auf den lebendigen Diskurs zwischen Bildender Kunst, Film, Musik, Literatur und anderer Bereiche aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu werden Ausstellungen konzipiert, Filme gezeigt, Vorträge gehalten, Gespräche moderiert und Diskussionen geführt – als Einzelveranstaltung oder auch miteinander kombiniert. So entsteht ein offener, wachsender, lebendiger Raum, der die Grenze von Theorie und Praxis überwindet und die viel beschworene, aber selten realisierte Interdisziplinarität umsetzt.

Das Programm von BLAU – Zimmer für Kunst und andere ist prinzipiell offen und wird durch übergeordnete Themen gebündelt, damit ein gemeinsames Gespräch entstehen kann. Die Themen der in loser Abfolge stattfindenden Veranstaltungsreihen sind bewusst so gewählt, dass sie einerseits spezifisch künstlerisch-kulturelle Tendenzen und Fragestellungen aufgreifen und andererseits darüber hinausgehend für unterschiedlichste andere Disziplinen von Interesse sind. Neben einigen Einzelveranstaltungen wird BLAU – Zimmer für Kunst und andere auch zukünftig bestehende Reihen fortführen und neue Themen aufgreifen.

BLAU – Zimmer für Kunst und andere lebt bewusst von der persönlichen und ungezwungenen Atmosphäre, die offenere und engagiertere Gespräche ermöglicht als Podiumsdiskussionen vor großem Publikum, wie die durchweg positive Resonanz und ein immer größer werdendes Stammpublikum belegen. Wir sind breit mit der Hamburger Kultur- und Kritikerszene vernetzt und haben dadurch bereits jetzt eine Öffentlichkeit, die nicht von der immer sparsamer werdenden kulturellen Berichterstattung abhängig ist.

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Ein Vorwort zur Dokumentation »100 Jahre BLAU« (Katalog) von Wolf Jahn

Warum BLAU?
Gegenfrage: warum nicht?

Damit wäre Parität erreicht und die Fortsetzung dieses Vorworts an seinem Ende. Soll aber an dieser Stelle nicht sein. Warum der Name der Farbe für diesen Raum herhält, bleibt ewiges Geheimnis seiner Gründungsmitglieder. Doch wer nur für einen kurzen Moment ihren historischen Bedeutungshorizont erinnert, weiß, dass sie wie keine andere Farbe im Reich der Kultur den Reichtum der Tiefe auslotet.

Mit Tiefe im besonderen, und zwar mit Tiefkühlkost hat auch der Raum, genauer: sein Bodenbelag zu tun. Das Material der BLAUen Rechtecke findet ursprünglich sei-
ne Verwendung als Innenverschalung von Gefriergeräten.

BLAU hat sie vor diesem drohenden Kältegefängnis bewahrt und sie stattdessen in Form eines All-Over-Roten Teppichs ausgelegt. Sinnbildlich übersetzt bedeutet dies folgendes: Hier traten und treten die Kulturschaffenden, die Wissbegierigen, die Neugierigen, die kreativen Geister in unregelmäßig regelmäßigen Abständen auf, um dem Publikum aus Hamburgern und Zugereisten die Möglichkeit zu verschaffen zuzuhören, zuzusehen und mitzureden.

Bis Ende 2008 waren es mehr als 100 Veranstaltungen, die BLAU auf seinem blauen Roten Teppich präsentierte. Aus allen Bereichen der bildenden Kunst, aber auch aus anderen Feldern, zum Beispiel den Naturwissenschaften, wurden Gäste geladen, um ein lebendiges Forum für aktuelle, unbekannte sowie ungeahnte Themen zu eröffnen.

A. Blättern – die empfohlene Handbewegung zur Lektüre. Unsere überaus inspirierte Grafikerin Yorda Asghedom hat alles gegeben unserer Leserschaft größtmöglichstes Lese- und Sehvergnügen zu bereiten. Es erwarten Sie keine bleischweren Aufsätze mit Kolonnen an Fußnoten, keine theoretischen Abhandlungen noch andere Schwergewichte.

Als BLAU 2002 begann, war ihm nicht bewußt, dass es sechs Jahre später noch immer existiert. Dass dies so kam ist vor allem Verdienst unserer Gäste und unseres treuen Publikums. Dafür herzlichen Dank, auch mit dieser Publikation, die die ersten 100 Veranstaltungen von BLAU dokumentiert. Hier eine kleine Gebrauchsanweisung für die vorliegende Dokumentation.

Die Dokumentation folgt vielmehr dem Lauf der vergangenen Zeit, ihrem mal langsamer, mal schneller werden Themenwechsel. BLAU kannte nie einen 5-Jahres-Plan oder ein ähnlich weit vorausdenkendes Programm. Einiges wurde von langer Hand geplant, vieles spontan entschieden. Die Dokumentation gibt davon ein Spiegelbild wieder, indem sie repräsentativ und in aller Kürze die ersten sechs Jahre BLAU vorstellt. Nebeneinander, nicht durcheinander – gemischt, aber nicht geschüttelt.

B. Information – wer sie sucht, findet sie. Wer sich schnell einen Überblick über BLAU, seine Geschichte, sein Vorhaben und seine Veranstaltungen verschaffen will, dem seien folgende Seiten empfohlen. Auf den Seiten 5 bis 15 klärt BLAU-Initiator Michael Dörner über das liebenswürdig-chaotische Entstehen des Raumes, dessen ersten Jahre als Kultur-Baby und -Kleinkind auf.
Mit professioneller Sprachgewandtheit erklärt BLAU-Mitglied Veronika Schöne dann in einem sehr informativen Interview Substantielles zu BLAU und seinem Programm (Seite 16 bis 19). Am Ende der Dokumentation folgt schließlich die chronologische Kurzauflistung aller Veranstaltungen bis Ende 2008 (Seite 142 bis 161).

Und wer noch mehr wissen will, der lege für einen kurzen Moment die Dokumentation
zur Seite und besuche uns auf

http://www.BLAU-zimmerfuerkunst.de

Hier warten weitere Informationen zu den vergangenen und aktuellen Veranstaltungen auf interessierte Leser.

C. Resonanz – wir brauchen sie, wir haben sie. Ohne sein Publikum, das stets rege Anteilnahme zeigte und zeigt, wäre BLAU nie geboren. Dialog, Kommunikation und Resonanz sind integrale Bestandteile von BLAU. Aber auch von unseren geladenen Gäste baten wir um eine Rückmeldung. Einige haben uns geschrieben, andere ein Bild zugeschickt, wiederum andere beides geleistet. Aus ihren Antworten ist ein Gästebuch entstanden, das in der Dokumention nicht als kompakte Einheit, sondern über alle Seiten verteilt sich wiederfindet. Allen, die zum Entstehen dieser Dokumenation beigetragen,

ein herzliches Dankeschön

Wolf Jahn (Redaktion)

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Katalog als PDF:

http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/index.php?id=36

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Mediale Einstreuung°

Es kömmt drauf an

In Berlin wurde über Marx nachgedacht

Uwe Justus Wenzel ⋅ [,,] Die Anmutung ist derjenigen einer Grabstätte nicht ganz unähnlich. Wer die heiligen Hallen der Humboldt-Universität zu Berlin durch den Haupteingang betritt, wird eines monumentalen Treppenaufgangs aus rotem Marmor und realsozialistischen Zeiten ansichtig. An der Wand, auf die die ersten zwölf Stufen zulaufen, prangt – in goldener Gravur – das Diktum eines ehemaligen Studenten der Universität: «Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.» Der aus dem Jahr 1845 stammende Satz, die sogenannte elfte Feuerbach-These von Karl Marx, hat seinem Gehalt nach wenig mit einem Grabspruch zu tun – es sei denn, man verstünde ihn als Aufruf, auf dem Absatz kehrtzumachen und der Universität, in der die Welt ja doch auf allerlei Weise «nur» interpretiert wird, den Rücken zu kehren, um draussen vor der Tür die Ärmel aufzukrempeln und zuzupacken. Dann könnte man die Philosophen und die Philosophie begraben und vergessen – und die Universität gleich mit [,,]  27. Mai 2011
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/es_koemmt_drauf_an_1.10716358.html

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Mai 28, 2011 at 09:32

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Einstellungsraum: PROGRESSIO „Autos fahren keine Treppen“

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Der EINSTELLUNGSRAUM zur Vermittlung von Projekten zwischen Autofahrern und Fußgängern arbeitet seit 2001, um das Phänomen der Automobilität aus künstlerischer Sicht zu ergründen. Im Rahmen von „Autos fahren keine Treppen“ 2011 wird nun anlässlich von 100 Jahre Futurismus und 10 Jahre EINSTELLUNGSRAUM getagt, um die Relation von anfänglicher Euphorie und aktueller Wertanalyse dieser Erfindung zu reflektieren.

Freitag, 17. Juni 2011
Finissage der Ausstellung von Elke Suhr „Kreuzungen und andere Gebilde“-

PROGRESSIO Tagung mit Elke Suhr und Johannes L.Schröder(Einstellungsraum), Donatella Chiancone-Schneider(Viva il Futurismo!), Gunnar F.Gerlach, Karl-Heinz Meier

Tagungsprogramm
I. Teil
15:00 Uhr: Begrüßung durch die erste Vorsitzende des EINSTELLUNGSRAUM e.V., Frau Elke Suhr und die Leiterin des Istituto Italiano di Cultura Amburgo Frau Renata Sperandio
15:30 – 16:00 Uhr: Karl-Heinz Meier: Die Wandsbeker Chaussee, Bilder aus der Sicht eines Zeitzeugen. 16:00 – 16:30 h Johannes Lothar Schröder: Ströme und Strahlen. Boccionis Großstadtbilder (Vortrag/Präsentation)
16:45 – 17:15 Uhr: Donatella Chiancone-Schneider: Lichtjahre Farbe und Rasanz auf Erden und im Weltall in der Malerei Giacomo Ballas (Vortrag/Präsentation) anschl. Diskussion

II. Teil
17:30 – 18:15 Uhr: Donatella Chiancone-Schneider und Johannes Lothar Schröder: Zukunftsmusik oder Schnee von gestern? Buchpräsentation und Lesung aus den Akten der gleichnamigen Futurismus-Tagung, Köln 2010, in Zusammenarbeit mit VIVA IL FUTURISMO!
18:15-18:45 Uhr: Gunnar F. Gerlach: „…ob die Menschheit die Katastrophe zu verhindern mag?“ (Th.W.Adorno) Kulturpolitische Reflexionen zur Dialektik des Fortschritts (Vortrag) anschl. Diskussion
19:00 – 20:00 Uhr: Abendessen

III. Teil
20:00 – 20:15 Uhr: Ingrid Baireuther: Die öffentliche Hand (Statement)
20:15 – 21:45 Uhr: Elke Suhr: Stirb und Werde. Läuterungsmuster und Ottomotor (Vortrag/Präsentation) anschl. Diskussion

IV. geselliges Zusammensein

Informationen

Datum: Freitag, 17. Juni 2011

Uhrzeit: 15.00 – 20.30 Uhr

Ort: EINSTELLUNGSRAUM, Wandsbeker Chaussee 11, 22089 Hamburg

Veranstaltet von: Istituto Italiano di Cultura

http://www.iicamburgo.esteri.it/IIC_Amburgo/webform/SchedaEvento.aspx?id=395

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..Mediale Einstreuung°,,

Es kömmt drauf an

In Berlin wurde über Marx nachgedacht

Uwe Justus Wenzel ⋅ Die Anmutung ist derjenigen einer Grabstätte nicht ganz unähnlich. Wer die heiligen Hallen der Humboldt-Universität zu Berlin durch den Haupteingang betritt, wird eines monumentalen Treppenaufgangs aus rotem Marmor und realsozialistischen Zeiten ansichtig. An der Wand, auf die die ersten zwölf Stufen zulaufen, prangt – in goldener Gravur – das Diktum eines ehemaligen Studenten der Universität: «Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.» Der aus dem Jahr 1845 stammende Satz, die sogenannte elfte Feuerbach-These von Karl Marx, hat seinem Gehalt nach wenig mit einem Grabspruch zu tun – es sei denn, man verstünde ihn als Aufruf, auf dem Absatz kehrtzumachen und der Universität, in der die Welt ja doch auf allerlei Weise «nur» interpretiert wird, den Rücken zu kehren, um draussen vor der Tür die Ärmel aufzukrempeln und zuzupacken. Dann könnte man die Philosophen und die Philosophie begraben und vergessen – und die Universität gleich mit.27. Mai 2011
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/es_koemmt_drauf_an_1.10716358.html
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Mai 28, 2011 at 08:04

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RESPEKT – FÜREINANDER: Dialog der Generationen in den Deichtorhallen

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RESPEKT – FÜREINANDER

DIALOG DER GENERATIONEN
31. MAI – 14. JUNI 2011 IN der halle für aktuelle kunst
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WERTE ERLEBEN – Die Idee
In Zusammenarbeit mit Werte erleben e.V. und unterstützt von der Stiftung Füreinander sowie der stilwerk AG haben ca. 40 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Hamburger Schulen (alle Schulformen) und 40 Seniorinnen und Senioren ab 65 über ein halbes Jahr intensiv gemeinsam kreativ gearbeitet. Vier Hamburger Künstler leiteten jeweils eine Gruppe, die sich aus Jugendlichen und Senioren zusammensetzt. Entstanden sind Collagen, Graffitis, Fotografie-Serien, Skulpturen, Installationen, Gemälde etc. Die Vielfalt der entstandenen Arbeiten wird in einer großen Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg präsentiert.

Am 14. Juni um 19 Uhr findet eine große Abschlussveranstaltung statt, bei der die Arbeiten zugunsten weiterer Projekt versteigert werden.

Der Eintritt ist frei.
Vom 6. bis zum 11. Juni 2011 ist die Ausstellung geschlossen.

Führungen vom 31. Mai – 5. Juni und 12. Juni -14. Juni 2011 können unter huebner(at)deichtorhallen.de organisiert werden.
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Pressematerial und Informationen

Werte erleben e.V.
Christiane Roth
Tel. +49 (0)40 460 980 80
christiane.roth(at)werteerleben.de
http://www.werteerleben.de
http://www.atlantic-forum-hamburg.de/

Links, die mit dem Projekt in Zusammenhang stehen:

Vorschau Deichtorhallen: http://www.deichtorhallen.de/index.php?id=73

Verein: http://www.charismo-marketing.de/werte-erleben-ev-kunstprojekt-deichtorhallen.html

Stiftung: http://www.stiftung-fuereinander-hamburg.de/fileadmin/user_upload/Flyer_Stiftung_Fuereinander.pdf
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Rückblick – Re – spekt

Als ich die Einladung zur Teilnahme am Kunstprojekt „RESPEKT – FÜREINANDER“ erhielt, habe ich mich sofort mit dem Thema beschäftigt und viele Ideen zur Umsetzung entwickelt. Es war wie Wasser, das auf eine trockene aber fruchtbare Stelle traf.

Mehrere gemeinsame Diskussionen zu Beginn der Gruppensitzungen klärten den Begriff Respekt. Während die ältere Generation unter Respekt positiv an Achtung und Ehrerbietung dachte, verstand die junge Generation eher ein aggressives und autoritäres Einfordern von Beachtung einer anderen Person.

Um in den Gruppen zum Begriff Respekt künstlerisch zu arbeiten und uns zu verstehen war der gegenseitige Austausch sehr wichtig. Durch den Einblick in unsere Gedanken konnten wir schnell Vertrauen aufbauen und uns ohne Vorbehalte um Hilfe bitten.

Auch das Vorstellen der einzelnen Projektideen wurde von allen interessiert aufgenommen und bei weiteren Planungsschritten konstruktiv begleitet. Aus meiner Gruppe haben sich 9 Personen bereit erklärt sich von mir eine Maske anfertigen zu lassen.

Ich hatte die Idee Masken aus Gipsbinden von Jungen und Alten herzustellen und den Prozess zu fotografieren. Eine einzige Maske sollte von außen schwarz angemalt werden. Die Masken wollte ich als Mobile aufhängen und die Fotos des Prozesses an die Wand bringen.

Für mich haben alle Menschen eine Maske, die erst dann verschwindet, wenn ich sie erkennen  und achten kann. Das wollte ich mit den Gipsmasken darstellen. Sie in einem Mobile sich drehend zu zeigen, entsprach dem Kontakt und Dialog. Die schwarze Maske zu zeigen war für mich wichtig. Sie erinnert an meinen Selbstversuch auf einem venezianischen Fasching, auf dem ich eine schwarze Maske trug und nur selten zum Tanz aufgefordert worden bin. Ich wollte wissen, wie es sich mit schwarzer Haut anfühlt. Mit einer weißen Maske wurde ich häufig um einen Tanz oder ein Gespräch gebeten.

Von den Fotos wählte ich die aus, auf denen sich die Maskierten mit ihrer eigenen Maske befassen und dann die Enthüllung zeigen. Sie waren alle von ihrem Abbild überrascht und konnten sich oft nicht wiedererkennen.

Ich habe Achtung vor den Erfahrungen und der Weisheit der Menschen. Wie ein Geheimnis verbergen sie sich noch hinter Masken. Im Dialog und Handeln kommen wir uns näher und erkennen uns.

Ich danke allen Beteiligten, die ihre Grenzen öffneten und mich so nah an sich herangelassen haben. Ein großer Dank gilt André Lützen, der mir rigoros bis zu einem Extrakt bei der Auswahl meiner Werkteile half. Mein künstlerischer Beitrag „Wer bin ich in dieser Welt?“ war geboren.

Brigitte Wohlfahrt | 5. Mai 2011 | Auszüge aus diesem Text sind im Katalog veröffentlicht

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Mai 25, 2011 at 17:31

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Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

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Foto: Jörg Stange, »Flaneur via Fenêtre« Christine Ebeling, Gunnar F. Gerlach (gfok)

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MULTIPLE BOX – 1998 vom Galeristen und Editeur, dem Beuys-Mitarbeiter Siegfried Sander eröffnet – ist ein Kunsthaus, hauptsächlich für Auflagenkunst und Fotografie.
Sie bietet sowohl junge Kunst und preiswerte Multiples für Einsteiger als auch die Klassiker der Auflagenkunst von Joseph Beuys, Blinky Palermo, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Andy Warhol an.

http://www.multiple-box.de/main.php?gnr=2&sid=4dd7eddb7404f


Joseph_Beuys

Joseph Beuys – Eintritt in ein Lebewesen (Vortrag, Audio)

Beuys-TV HIER

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«The Man with the Movie Camera» Segej Eisenstein

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.name=“movie“ value=“http://www.youtube.com/v/EVkJrffi764?version=3″>

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Kleve. Joseph Beuys ist ein Klever. Am 12. Mai wäre der Künstler 90 Jahre alt geworden.

Anekdoten gibt es über ihn genug: ein gefälschter Klassenbucheintrag, Butter aus Eigen-Herstellung und Blätterteig auf Vernissagen. Ob sie stimmen? Egal!
http://www.derwesten.de/staedte/kreis-kleve/Anekdoten-ueber-Joseph-Beuys-erzaehlt-man-sich-in-Kleve-viele-id4637194.html

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Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89» + «60 Jahre 60 Werke» Berliner Martin-Gropius-Bau (°)
https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/14/akademie-dokumentiert-%C2%ABkunst-und-revolte-%E2%80%9889%C2%BB-%C2%AB60-jahre-60-werke%C2%BB-im-berliner-martin-gropius-bau-%C2%B0/

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“
https://medienwatch.wordpress.com/2009/09/21/politischer-journalismus-und-offener-wahnsinn-wir-malen-hier-blos-die-bilder-ab/

Gunnar F. Gerlach «Fundgrube Warenhaus»
https://medienwatch.wordpress.com/vom-readymade-zum-name-dropping-duchamp-und-die-folgen/

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Seite im Aufbau

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Flaneur(e) nuit par les fenêtres: „Les amour Singuliérs“

Joseph Beuys, – anders als bei Roland Barthes,  (Honoré de Balzac), Walter Benjamin

»Roland Barthes, Die helle Kammer«

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Hans Dieter Huber

Joseph Beuys‘ Szene aus der Hirschjagd

(veröffentlicht in: Arbeitskreis Block Beuys Darmstadt (Hrsg.): Vorträge zum Werk von Joseph Beuys Darmstadt 1995, S. 72 – 84 )

http://www.hgb-leipzig.de/ARTNINE/huber/aufsaetze/hirschjagd.html

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Mai 22, 2011 at 14:40

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»Kultur gut stärken« – Machen Sie mit! Bundesweiter Aktionstag für kulturelle Vielfalt gegen Kulturabbau

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Aktionstag. Kultur gut stärken (Unesco Weltkulturtag)

»Kultur gut stärken« – Machen Sie mit! + Machen Sie weiter!

Der bundesweite Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau am 21. Mai 2011

Gemeindefinanzreform für Kunst und Kultur

Berlin, 12. Mai 2011: »Wer Kultur gut stärken will, muss ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stellen«, erklärte Regine Möbius, die Kunst- und Kulturbeauftragte der ver.di aus Anlass der Aktionen zum Tag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai.

Bank für Kultur

Die Kunstfachgruppen in ver.di beteiligen sich an den bundesweiten Veranstaltungen »Kultur gut stärken«, zu denen der Deutsche Kulturrat aufgerufen hat. Mit Geldscheinen der »Bank für Kultur«, die als Kulturnotgeld Deutschland ausgewiesen sind, machen die Künstlerinnen und Künstler in ver.di auf die Notwendigkeit eines Rettungsschirms nicht für Banken sondern für Kunst und Kultur aufmerksam.

Die Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und eine verfehlte Steuer- und Wirtschaftspolitik haben sich dramatisch auf die öffentlichen Haushalte ausgewirkt. Dies veranlasst in einer ohnehin schon problematischen Situation Landesregierungen und Kommunen zu weiteren gravierenden Einschnitten im Bereich der Daseinsvorsorge, die teilweise zu einem außerordentlichen Abbau finanzieller Leistungen für Kunst- und Kultureinrichtungen führen. Schließungen von Theatern, Museen, Bibliotheken und Musikschulen sowie anderen Kultureinrichtungen sind die Folge.

Künstlerinnen, Autoren, Übersetzerinnen und Kulturschaffende aller Professionen leben und arbeiten in einem Existenzspagat. Mit ihrer Arbeit schaffen sie für Individuen und die Gesellschaft einen kulturellen Mehrwert, der die Anerkennung der Politik in Sonntagsreden findet, sich aber nicht angemessen in barer Münze niederschlägt.

»Umdenken und Umkehr tut not. Wir fordern eine Gemeindefinanzreform, die die Kommunen in die Lage versetzt, einer gesetzlich verankerten Kultur- und Bildungspflicht nachzukommen. Hierfür muss die Politik entsprechende gesetzliche Regelungen schaffen«, fordert die Kunst- und Kulturbeauftragte.

http://medien-kunst-industrie.verdi.de/bereich_kunst_und_kultur/mehrwertkultur/kultur-gut-staerken

https://kunst.verdi.de/aktuelles/presse/kulturnotgeld

http://www.kulturrat.de/text.php?rubrik=123

http://kulturstimmen.de/

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Kulturnotgeld zum Ausschneiden:
http://kunst.verdi.de/aktuelles/presse/kulturnotgeld/data/Pressemeldung-vom-13.-Mai-2011.pdf

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Pressemitteilung

Zwischenbilanz Aktionstag „Kultur gut stärken“ 2011 / Ausblick 2012. Deutscher Kulturrat zieht kulturpolitisches Resümee des Aktionstages

Berlin, den 19.05.2011. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, und die Kulturstiftung des Bundes gaben heute eine erste Zwischenbilanz zum Aktionstag „Kultur gut stärken“.

Die heutige Pressekonferenz bildete den Auftakt des kommenden Aktionswochenendes. Am 21. Mai 2011 – sowie an dem gesamten Wochenende – wird es in ganz Deutschland über 680 Veranstaltungen geben, die diese „bemerkenswerte“ kulturelle Vielfalt Deutschlands veranschaulichen. Durch die Kampagne wird ein sichtbares Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau gesetzt.

Der Erfolg des Aktionstages zeichnet sich bereits im Vorfeld ab: Mehr als 40.000 Plakate des Aktionstages hängen Land auf Land ab in den Kultureinrichtungen, 180 prominente Kulturmenschen konnten gewonnen werden, die die Aktion unterstützen sowie die vielfach geäußerte Freude am Engagement für die Kultur und für ihren Erhalt durch die jeweiligen „Gestalter“ des Aktionstages ist überwältigend. Der Aktionstag wird aufgrund des großen Erfolges im kommenden Jahr wiederholt werden.

Der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, sagte: „Unser Ziel, die kulturelle Vielfalt in Deutschland am 21. Mai sichtbar werden zu lassen, haben wir erreicht. Dabei sind die fast 700 Veranstaltungen, die stattfinden werden, so vielgestaltig wie die Kultur selbst. Sie können offene Künstlerateliers besuchen, Zirkusvorführungen mitgestalten, Vorlesenächte genießen oder musikalische Flashmobs beobachten. Neben aller Freude, die mit dem Aktionstag verbunden ist, werden aber auch Probleme zur sozialen Lage von Künstlerinnen und Künstlern diskutiert oder gegen bevorstehende Schließungen von Kultureinrichtungen protestiert. Überall gilt die Devise: Seien Sie dabei, denn es lohnt sich!“
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Aktuelle Informationen zum Aktionstag „Kultur gut stärken“ finden Sie unter:

http://www.kulturstimmen.de
http://www.kulturrat.de/index.php

http://kulturstimmen.de/page/9/?bereich=brauchtum%2Callgemeines%2Cmusik
http://kulturstimmen.de/kulturmenschen/

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Aktionstag

„Kultur gut stärken“ – Machen Sie mit!

Der bundesweite Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau findet am 21.05.2011 statt

Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, werden unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am Wochenende um den 21. Mai 2011 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist.

Die Aktion lebt von der Beteiligung der Menschen in Deutschland und von ihrem Engagement für Kultur. Wichtig für das Gelingen der Kampagne ist die Mobilisierung einer breiten Trägerschaft im Kulturbereich. Aus diesem Grunde sind alle Künstler, Kulturinstitutionen, Kulturvereine und Kulturinteressierte aufgerufen, den Aktionstag mitzugestalten.

Denkbar sind eigens auf den Tag zugeschnittene Veranstaltungen, die in der Ausgestaltung ganz Ihren Neigungen und Möglichkeiten angepasst sein sollten. Von einem Krimiabend, über eine Filmvorführung, von offenen Künstlerateliers bis hin zu Tagen der offenen Tür in Museen oder Bibliotheken, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Denkbar ist ebenfalls eine bereits geplante Veranstaltung, die um den 21. Mai stattfinden wird, unter das Motto „Kultur gut stärken“ zu stellen, um dadurch Ihre Unterstützung für den Tag der kulturellen Vielfalt und die Aktion auszudrücken.

In beiden Fällen würden wir sehr gerne Ihre Veranstaltung auf unserem Blog http://www.kulturstimmen.de vorstellen. Bitte senden Sie an kulturstimmen@kulturrat.de Texte, Bilder und Filme Ihrer Veranstaltung, damit wir sie veröffentlichen können.

Darüber hinaus können Sie Ihre Veranstaltung in unseren Terminkalender eintragen. Wir schalten diese Terminankündigung schnellstmöglich frei.

Um Ihnen die Veranstaltungsvorbereitung für den Aktionstag zu erleichtern, stellen wir Ihnen umfangreiches Aktionsmaterial zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung!

http://kulturstimmen.de/aktionstag/

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen,

am Wochenende ist es soweit. Der Aktionstag „Kultur gut stärken“, ausgerufen vom Deutschen Kulturrat und der Kulturstiftung des Bundes, wird in diesem Jahr erstmals stattfinden. Weit über 600 Veranstaltungen können bundesweit besucht werden.

Die Sendung „Kulturzeit“ auf 3Sat wird am kommenden Freitag den Aktionstag aufgreifen und das „Netz der GeNerATIONEN“ der Karlsruher Künstlerin Renate Schweizer als Tip sowohl im Fernsehen als auch auf der Internetseite vorstellen.

Die Atelier | Galerie Preview.Süd am Samstag, 21.Mai 2011 von 15:00 – 20:00  zur Verantstaltung „Netz der GeNerATIONEN – Kulturen verbinden“ mit Renate Schweizer ein.

Die Besucher sind eingeladen, sich am  „Netz der GeNerATIONEN“ aus gebrauchten Teebeutelfäden aktiv zu beteiligen. Bereits seit 2007 fordert die Künstlerin Renate Schweizer Menschen aller Altersgruppen, Nationen und Religionen im öffentlichen Raum – in Kneipen, Läden, auf Vernissagen, Ämtern, im Zug, auf Reisen, auf der Straße, in Schulen, Heimen, im Kino, etc. – auf, einzelne Teebeutel-Fäden miteinander zu verknüpfen.

Daraus häkelt sie ein immer grösser werdendes Netz, an dem bis zur Fertigstellung (2022) Tausende von Menschen überall auf der Welt – Bekannte, weniger Bekannte & Unbekannte wichtiger Teil des Kunstprojektes sein werden.
http://kulturstimmen.de/2011/04/gebrauchte-teebeutel/

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Es werden neue Arbeiten und Installationen von Renate Schweizer aus dem Kunstprojekt „Kommt zu Tisch – eine Einladung an alle religionen und Nationen gezeigt.

Sie sind herzlich zur Teilhabe eingeladen.

Wann: 21. Mai 2011 von 15.00-20.00 Uhr
Wo:   Preview.Süd Atelier | Galerie
Schützenstr. 37

76137 Karlsruhe

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Die „Kulturzeit extra“-Tipps in Kürze

Netz der Generationen

Einzelne Fäden von gebrauchten Teebeuteln sind die Basis für das „Netz der Generationen“ von Renate Schweizer. Seit einigen Jahren fordert die Künstlerin Menschen aus aller Welt auf, sich mit ihr zu verknüpfen. Aus dem Garn häkelt sie ein immer größer werdendes Netz – und vernetzt so Generationen und Nationen. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2022 werden Tausende von Menschen so zum wichtigen Teil ihres Kunstprojekts. Wer mitknoten möchte am Netz der Generationen kann das am 21. Mai 2011 von 15 bis 20 Uhr in der Galerie Preview.Süd in Karlsruhe tun. Ein Tässchen Tee gibt’s übrigens auch.

http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=%2Fkulturzeit%2Ftagestipps%2F154358%2Findex.html

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Senat 100 Tage im Amt: Zusagen werden eingehalten – „Die meinen es ernst.“

https://medienwatch.wordpress.com/senat-100-tage-im-amt-zusagen-werden-eingehalten-%E2%80%9Edie-meinen-es-ernst-%E2%80%9C/

Seite im Aufbau.

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Written by medienwatch & metainfo

Mai 19, 2011 at 09:55

Veröffentlicht in Allgemein

Die Darstellung der Frau im italienischen Faschismus gestern und heute.

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Vortrag und Künstlergespräch

Die Darstellung der Frau im italienischen Faschismus gestern und heute.

Im Rahmen der Ausstellung PaintSyndicate Werkschau 2011 lädt das Organ Kritischer Kunst (OKK) am 20. Mai um 19.30 Uhr zum Künstlergespräch mit Davide Bignami. Erika Ruggeri spricht im Anschluss über das Bild der Frau im italienischen Faschismus der 20. Jahre und zieht Vergleiche zum Italien Berlusconis.

Sisters from the Homeland

Am Freitag 20. Mai präsentiert Davide Bignami seine Serie Sisters from the Homeland, in der er Frauendarstellungen aus der Zeit des faschistischen Italiens isoliert und neu kombiniert. Kritisch betrachtet er in seiner Arbeit die Produktion und Stilisierung von Geschlechterrollen im Hinblick auf nationale Ideologien. Diese Art von Repräsentation ist für ihn, damals wie heute, nicht nur ein Symptom für herrschende Machtstrukturen, sondern auch ein Instrument zum Erhalt eben dieser. Seine Arbeit stellt daher nicht nur einen Kommentar zur Rolle der Frau in der Kunst des 20. Jahrhunderts dar, sondern kritisiert auch die Repräsentation der Frau in den italienischen Medien heute.

Die Darstellung der Frau im italienischen Faschismus und im Italien Berlusconis.

Im Zusammenhang mit Davide Bignamis Arbeit spricht Erika Ruggeri über Unterschiede und Parallelen im Bild der Frau während des italienischen Faschismus unter Mussolini und heute. In kaum einem anderen europäischen Land ist mediale und politische Macht derart verwoben wie im Italien unter der Regierung Berlusconi. Der Vortrag beleuchtet das Bild der Frau im Spannungsfeld von medialer Inszenierung und politischen Machtverhältnissen.

http://www.koloniewedding.de/orten.php?ort=okkzVLzraum29&aktuel

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okk/raum29 presents: discussione di Art-8e9

All’interno della struttura dell’esposizione di lavoro di PaintSyndicate Werkschau 2011 l’organo di Art critico (OKK) 20 maggio delle ore 19.30h

se tendra il discorso degli artisti, Davide Bignami & Erika Ruggeri. parlaranno in correlazione, sul ritratto della donna nel fascismo italiano dei 20secolo e paragonando all´Italia di Berlusconi.

Sorelle dalla terra patria
In venerdì 20 maggio Davide Bignami presenta la sua serie ´Sorelle dalla Terra patria´ nella quale lui isola le rappresentazioni della donna durante l’Italia fascista e dedurre una nuova critica, considerando nel suo lavoro la produzione e mettendo in genere dei ruoli un riguardo alle ideologie nazionali. Qualunque genere di rappresentazione è per lui, oggi come allora, non solo un sintoma per strutture di potere dominanti ma anche un strumento che si ritrova ad´orginare la stessa. Quindi il suo lavoro non solo rappresenta un commento al ruolo della donna nell’arte del 20. secolo, ma anche critica la sua rappresentazione.

La presentazione della donna durante il periodo Italiano fascista, ieri e oggi

In contestualizzazione al lavoro di Davide Bignami, parla Erika Ruggeri paragonando punti diversi e simili alla imagine della donna durante il fascismo Italiano di Mussolini e oggi. In nessun altro paise dell´Europa il potere mediale e politico e cosi coinvolto come in l´ Italia attuale di Berlusconi.

En la disertazione politica, l´imagine della donna riguarda un contesto conflittuale di recitazzione mediale e quella struttura politica di potere !

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benvenutti, willkommen

okk-team

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http://www.koloniewedding.de/orten.php?ort=okkzVLzraum29&aktuel

http://www.tiamoitalia.de/italien-nachrichten/vortrag-und-kuenstlergespraech-die-frau-im-italienischen-faschismus-gestern-und-heute-berlin/

http://detektor.fm/politik/frauen-gegen-berlusconi/

http://www.mein-italien.info/literatur/moravia.htm

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»Diskurs Pfauenauge«

Mitschnitt von Italiens Premier im Netz

Im Bett von Putin mit Berlusconi

Taz | 22.07.2009 Tonbänder belasten Italiens Regierungschef Berlusconi. Sie zeigen, was er tat, als politisch Interessierte die Wahl von US-Präsident Obama verfolgten: Er traf sich mit einer Prostituierten. VON MICHAEL BRAUN

Eine Tonbandaufnahme belastet den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. „Ich geh jetzt auch duschen, und du wartest im großen Bett auf mich, wenn du vorher fertig bist.“ – „In dem Bett von Putin?“ – „Ja, in Putins Bett.“ – „Ach wie schön, das mit den Vorhängen …“

Die zur Verlagsgruppe der Tageszeitung La Reppublica gehörende Wochenzeitschrift LEspresso hatte den Mitschnitt des italienischen Callgirls Patrizia D’Addario online gestellt. Gut genug ist die Tonaufnahme, um Silvio Berlusconis Stimme zu identifizieren, um Italiens Premierminister dabei zuzuhören, wie er das Callgirl in „Putins Bett“ dirigiert:

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/im-bett-von-putin-mit-berlusconi/

Berlusconis Fafalla(s) | »Diskurs Pfauenauge« GfoK Video  Medienwatch

https://medienwatch.wordpress.com/pfauenauge-flugschicht-09/

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Written by medienwatch & metainfo

Mai 17, 2011 at 20:35

Veröffentlicht in Allgemein

Strauss-Kahn: ein Kritiker des Neoliberalismus wird ausgeschaltet

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Strauss-Kahn: ein Kritiker des Neoliberalismus wird ausgeschaltet

Wird der IWF wieder auf neoliberalen Kurs gewendet?

Eine in dieser Form neue Methode zur Ausschaltung politischer „Stoerenfriede“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit: die Kriminalisierung durch den Vorwurf der sexuellen Belaestigung. Mit voller Wucht zum Einsatz gebracht wurde sie Ende der 90er-Jahre bereits gegen Bill Clinton durch die amerikanische Rechte. In juengerer Zeit gegen Wikileaks-Gruender Julian Assange und nun gegen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. Die Betroffenen verbindet eine Verfehlung: sie leisteten Widerstand bzw. folgten nicht in erwuenschter Konsequenz der Agenda des Neoliberalismus.

Natuerlich: keiner der hier Genannten kann als Feind des bestehenden Systems betrachtet werden; im Gegenteil schwommen alle im Strom, nutzten die bestehenden Strukturen. Dadurch gelang es ihnen, nicht unbetraechtlichen Einfluss zu gewinnen – anders, als konsequente Kritiker des neoliberalen Systems.

Ihre Verfehlung nun lag darin, dass sie den erlangten Einfluss zumindest partiell im Sinn eigener Analysen, Erkentnisse oder politischer Praeferenzen nutzten, anstatt ihn vollumfaenglich fuer die neoliberale Agenda dienstbar zu machen.

So legte etwa Assange die imperial-kolonialistisch ausgerichtete Diplomatie der USA bloss. Im Fall des IWF-Chefs Strauss-Kahn wiederum leistete sich dieser zuletzt offene Kritik an der Dynamik der neoliberalen Finanzstrukturen. Darueberhinaus stand er im Begriff, dem franzoesischen Praesident Sarkozy als Herausforderer bei den kommenden Wahlen gefaehrlich zu werden. Zweifellos ein „no-go“ fuer einen Kritiker des Neoliberalismus, der zuletzt wiederholt soziale Transformation anmahnte. Darueberhinaus hatte er unverbluemt das neoliberale Dogma infrage gestellt und anstelle der Herrschaft des Marktes staatliche Kontrolle gefordert.

Unter seiner Fuehrung hatte der IWF an Schaerfe verloren bei der Durchsetzung neoliberaler Strukturen, die dieser frueher in aller Konsequenz betrieb.

So war es etwa im Fall des finanziellen Kollaps in Griechenland und in Irland nicht mehr der IWF, der sich frueher um die Durchsetzung eines sozialen Kahlschlags, von Privatisierungen und anderen Verstuemmelungen der staatlichen Infrastruktur bemuehte: von hier kamen ungewohnt milde Toene. Das destruktive Sparprogramm musste stattdessen von seiten der EU-Fuehrung erzwungen werden, die damit das aktuell festzustellende finanzielle und wirtschaftliche Desaster in Griechenland herbeifuehrte.

Es kann deshalb angenommen werden, dass es bei dem Vorgehen gegen Strauss-Kahn tatsaechlich um einen Coup geht, der einen doppelten Zweck verfolgt: zum Einen die Fuehrung des IWF wieder unter konsequent neoliberale Kontrolle zu stellen. Und derueberhinaus Strauss-Kahn als Konkurrenten um die franzoesische Praesidentschaft gegen den neokonservativen Sarkozy auszuschalten.

Der Belaestigungs-Vorwurf, der hier zum Anlass genommen wird, koennte in dieser Stichhaltigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit gegen eine Vielzahl fuehrender Politiker eingesetzt werden, die sich von ihrer Machtposition zu entsprechendem Verhalten verleiten lassen. Wenn ein solcher Vorwurf zur Grundlage eines konkreten Vorgehens durch Medien und Justiz verwendet wird,, dann ist davon auszugehen, dass hier jemand aus dem politischen Verkehr gezogen werden soll, der die Kreise der herrschenden Elite stoert. Bekannt wurde zur Sache inzwischen, dass das in seinem Hotelzimmer gefundene Handy* von ihm laengst als gestohlen gemeldet worden war. Nuetzen duerfte dies Strauss-Kahn wenig, nachdem die Medien-Kampagne gegen ihn in voller Massivitaet angelaufen ist und seine Verurteilung bereits vorweggenommen hat.

Dies geschah in aehnlicher Form gegenueber dem ehemaligen New Yorker Gouveneur Elliot Spitzer: dieser hatte sich erlaubt, die Durchsetzung der Interessen der großen Wallstreet-Banken beim Ausbruch der Finanzkrise infrage zu stellen und konkret zu bedrohen. Die damalige Bush-Regierung nutzte ihre Mittel, griff auf Abhoerprotokolle zu, die es ermoeglichten, Spitzer in einen Skandal wegen eines Kontaktes zu einemk Callgirl zu verwickeln, so dass er sich zum Ruecktritt gezwungen sah. Sein Versuch, die ungebremsten Spekulationen und Finanzmanipulationen der Wallstreet zu regeln, war damit zu Fall gebracht worden.
In den Medien blieb die Tatsache, dass er sich bemuehte, das Geld des amerikanischen Steuerzahlers zu schuetzen, praktisch durchgehend unerwaehnt. Stattdessen wurde das Callgirl, das durch seine Aussage Spitzers Sturz herbeifuehrte, zur Heldin erklaert.

Ob auch im aktuellen Fall des Angriffs auf Strauss-Kahn die Hintergruende dieses Vorgehens entsprechend aufgedeckt werden, steht noch infrage.

Ein Rueckblick auf die Wikileaks-Veroeffentlichungen des vergangenen Herbstes zeigt, dass es fuer das US State Department, also das Aussenministerium unter Hillary Clinton Routine war, Dossiers ueber die persoenlichen Gegebenheiten auslaendischer Politiker anzulegen, bis hin zur Beschaffung von DNS-Proben. Auch vom Geheimdienst CIA kann dies erwartet werden: sicher war man hier informiert ueber die Neigungen hochrangiger Politiker, wie auch derer von Dominique Strauss-Kahn. Ihn zum geeigneten Zeitpunkt darueber stolpern und zum Delinquenten werden zu lassen, waere somit kaum mehr, als ein Routine-Manoever fuer die amerikanischen Dienste.

Seine Weigerung, den IWF einzusetzen, um Staaten, wie Griechenland, Irland oder Portugal in die Schuldknechtschaft zu zwingen, so dass dies von den EU-Politikern durchgefuehrt werden musste, die damit nun selbst hierfuer die Verantwortung uebernehmen muessen, koennte ihm nun zum Verhaengnis geworden sein. Strauss-Kahn hatte in der zurueckliegenden Zeit wiederholt erklaert, die soziale Ungleichheit sei auch ein globales wirtschaftliches Problem und muesse revidiert werden.
Er leistete sich auch einen Verstoß gegen die amerikanischen Interessen, als er den IWF erklaeren ließ, die Verschuldung der USA sei mindestens ebenso gravierend, wie die Griechenlands.

Unterstuetzt wurde die Argumentation der Kampagne gegen ihn auch durch die franzoesische Zeitung „Liberation“, die einst von Sartre gegruendet worden war, und in der erklaert wurde, Strauss-Kahn sei ein bekannter Schuerzenjaeger. Die Mehrheit der Anteile der urspruenglich linksgerichteten Zeitung befindet sich heute in der Hand eines Mitglieds der Bankiers-Familie Rothchild. Der neokonservativ ausgerichtete Wahl-Israeli Edouard Rothchild ist im Besitz eines Pferderennstalls und hatte anfangs bei der Uebernahme erklaert, die „Liberation“ nicht fuer seine politischen Positionen nutzen zu wollen.

An die Stelle Strauss-Kahns tritt nun zur Fuehrung des IWFs sein Stellvertreter Lipsky. Lipsky kommt aus der Fuehrungetage der maechtigsten Wallstreet-Bank JPMorgan. Die Annahme, dass er fuer die Interessen der Wallstreet eintritt, kann als Understatement betrachtet werden. gw – metainfo 16. Mai 2011 16.00

(Die Frage, seit wann das Handy gestohlen gemeldet wurde, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. (Wie so einiges mehr: „die Quelle“ wird noch weiter recherchiert.) Von Bedeutung wird auch sein, ob er oder ein anderer, wegen des Handys im Hotel angerufen hat. jst )

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http://www.ftd.de/politik/international/:abkehr-vom-neoliberalismus-iwf-verdankt-strauss-kahn-soziale-wende/60052789.html

http://www.sueddeutsche.de/geld/strauss-kahn-fuer-neue-wirtschaftsdoktrin-vom-markt-hin-zum-staat-1.1081376

http://financial-magazine.net/strauss-kahn-imf-social…/15387.html

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:finanzstabilitaetsbericht-iwf-stellt-usa-mit-griechenland-auf-eine-stufe/60038435.html

www.telegraph.co.uk/finance/…/banksandfinance/…/IMF-chief-Dominique-Strauss-Kahn-blasts-criminal-bank-bonuses.html

www.imf.org/external/np/sec/pr/2011/pr11114.htm

http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/eliot-spitzer-90295042t.html

http://www.heise.de/tp/blogs/8/149840

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,762774,00.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-04/iwf-weltbank-arbeitslosigkeit

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6011/open-thread-der-banker-und-das-zimmermadchen-2

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

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globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De

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http://www.meta-info.de

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Redaktionspool – metainfo hamburg – http://www.meta-info.de

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SZ Kommentar(e):
[..] Der Mann ist sicherlich kein Heiliger, aber die Ausführungen des Zimmermädchens sind nun mal nicht glaubhaft. Alle Sofitel haben eine Zimmerkarte, wenn man im Zimmer ist kann dieses nicht von Aussen geöffnet werden es sei denn man benutzt den Notfallschlüssel [..]
http://bit.ly/ihtsUz

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dradio hören:

Netz-Reaktionen auf die Festnahme des IWF-Chefs

Webschau mit Andreas Noll

http://wissen.dradio.de/strauss-kahn-netz-reaktionen-auf-die-festnahme-des-iwf-chefs.33.de.html?dram:article_id=10175&sid=

Video: Der Fall Dominique Strauss-Kahn und die Rolle der Medien

http://bit.ly/lZ66Vr

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«Insassen wie Strauss-Kahn sind häufig unter ‹Suicide-Watch›»
Chris Faschon
Dienstag, 17. Mai 2011, 18:58 Uhr
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/05/17/International/Insassen-wie-Strauss-Kahn-sind-haeufig-unter-Suicide-Watch

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Welche Verteidigungsstrategie für Strauss-Kahn?
Vorwürfe gegen IWF-Chef: Spekulationen über Alibi und einvernehmlichen Sex
Die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn müssen sich beeilen. Wenn sie ihren Mandanten bald aus den Gefängnis holen wollen, muss schnell eine gute Verteidigungsstrategie her:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8239619,00.html

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Dominique Strauss-Kahn Unschuldsvermutung in Handschellen
Ein Kommentar von Heribert Prantl
(..) Strafverfahren in Amerika laufen völlig anders ab als deutsche. Die US-Staatsanwaltschaft muss nicht für und gegen, sondern nur gegen den Beschuldigten ermitteln; für seine Entlastung muss er selber sorgen (..) 18.05.2011
http://www.sueddeutsche.de/politik/dominique-strauss-kahn-unschuldsvermutung-in-handschellen-1.1098715

Written by medienwatch & metainfo

Mai 16, 2011 at 13:41

Veröffentlicht in Allgemein