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DAS PHILOSOPHISCHE LAZARETT: „Kapitalismus und Depression“ + mehr

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Philosophischer Talk

DAS PHILOSOPHISCHE LAZARETT

„Ich kann ja mal darüber nachdenken“; das sagt sich so leicht. Aber die Dinge sind häufig verwickelter als sie bei Google erscheinen. Wo sind eigentlich die Dinge, die in den digitalen Katalogen nicht verzeichnet sind?  Und wissen wir nicht schon alles? Wir haben es ja im Fernsehen gesehen. Überall werden wir mit Informationen überflutet. Gibt es denn noch mehr? Liegt da hinter den Dingen noch etwas? Und wie verändern sich die Dinge, wenn wir selber denken? Kann man dem Denken  zuschauen? Wir wollen es versuchen. In loser Folge präsentiert der Logensaal „Das philosophische Lazarett“, einen philosophischen Talk zu, über und neben den Themen der Zeit, moderiert von der Kulturwissenschaftlerin Birgit Stammberger und dem Philosophen Ulrich Lölke.

TEIL 1: „Kapitalismus und Depression“

In den letzten Jahren hat die Zahl der psychischen Störungen drastisch zugenommen und mehr als acht Prozent der Arbeitnehmer sind in Folge von psychischen Diagnosen oft auf lange Zeit nicht mehr in der Lage ihrem Beruf auszuüben. Inzwischen lassen sich mit den Ratgebern psychischer Störungen Regale füllen, von der Aufforderung „Depression als Lebenschance“ zu begreifen bis zur Frage, wie krank uns unsere Gesellschaft macht, wird die Thematik in allen Bereichen der Kultur, Literatur und in den Sozialwissenschaften aufgenommen. Da ist die Rede von der depressiven Gesellschaft und ein anderes Mal vom „erschöpften Selbst“. Die Gesellschaft sei dabei, ihre Normen und Werte dem Gewinnstreben zu opfern. Dabei verliert der allgemeine Wohlstand, die Familie und soziale Verbände, weiterhin an Wert. Macht der Kapitalismus krank? Oder ist vielmehr die Psychiatrie an die Stelle der Sozialwissenschaften getreten und liefert uns in ihren Begriffen die neuen gesellschaftlichen Selbstbeschreibungen? Ist die Depression damit auch ein Ausdruck der Resignation vor der Überkomplexität des Kapitalismus? Was also ist los mit unserer Gesellschaft, in der die Depression nicht nur einen Gemütszustand beschreibt, sondern darüber hinaus sich als ein Instrument der Selbstbeschreibung eines Kapitalismus anbietet, in dem alles Möglich ist und in dem nichts mehr geht.

Freitag 25. März, 19:30 Uhr

http://www.logensaal-kammerspiele.de/programm/philosophisches-lazarett

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Ein teuflisches Projekt:

Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/22/ein-teuflisches-projekt-goethes-faust-und-die-kapitalistische-wirtschaft/

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Wenn Spielraum da ist, genügt ein Minimum, fast nichts, und alles ist da. Hannes Böhringer

http://www.kunst-imbiss.de/Kunst_Imbiss.htm

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Gunnar F. Gerlach

OHNE METAPHER – KP Brehmer
[..] Nur in der Transformation des Scheins erscheint die subversive Energie der Kunst: zwischen Subjektivität und Objektivität steht der noch erst werdende Mensch [..]
https://medienwatch.wordpress.com/2008/12/16/gunnar-f-gerlach-ohne-metapher-kp-brehmer/

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Gunnar F. Gerlach

«Fundgrube Warenhaus»
[..] Damit hat die affirmative Subversion die oppositionelle Negation ersetzt [..]
https://medienwatch.wordpress.com/vom-readymade-zum-name-dropping-duchamp-und-die-folgen/
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HafenCity: Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital
[..] Die konstruktiv zu stellende Frage, die einer ernsten Diskussion bedürfte, wäre doch eher nach der Form-Inhalts-Korrelation zu stellen: Kisten, Kästen und Kontainer – auf denen das Wort „Kapital“ durchaus historisch legitim und sinnfällig als Logo angebracht ist – bilden als Produkte (inklusive der anhängenden, weiterbearbeitenden Technologien) und als (Transport-) Mittel durchaus den materiellen Reichtum der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Vehikel des Kunst-Transfers, auch im Sinne der Dreifachgesichtigkeit des Begriffes „Vision“ (Vorstellung, Erscheinung, Traumgesicht) ist man dann doch zunächst irritiert: sollte ein sich selbst als affirmativ-subversiv verstehendes Projekt schon formal in die Falle eines einseitigen und zynischen „Kapital“-Begriffes gegangen sein und in seinem eigenen (und berechtigtem) Anliegen die Kunst als HumanKapital (im Sinne der Deutschen Bank etc.) in TransportKisten des Warenhandels stecken? [..]
https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/28/hafencity-kontinuitat-von-kisten-kasten-klassen-und-kapital/
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Panoptikum: noroomgallery präsentiert den KunstHasserStammTisch: Bazon Brock
https://medienwatch.wordpress.com/panoptikum-noroomgallery-prasentiert-den-kunsthasserstammtisch-bazon-brock/

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Stipendiaten,  Kunsthaus Hamburg 2007

Gebrauchinformation

PDF Katalogtext Gunnar F. Gerlach_2007

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Written by medienwatch & metainfo

März 10, 2011 um 12:03

Veröffentlicht in Allgemein

Eine Antwort

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  1. […] der Resignation vor der Komplexität einer globalisierten und kapitalisierten Welt begreifen (weiterlesen) …die uns wiederum ungesundes Essen, Unter- und Überforderung und Nihilismus bescheren muss, […]


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