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Archive for August 2010

Kioer e.V.: Balkoniade & knapp daneben

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Balkoniade & knapp daneben

Bereits 2009 veranstaltete KiöR e.V. – Verein zur Förderung von Kunst im öffentlichen Raum – die „Balkoniade“ in Steilshoop. Im Zuge der sich zum 40. Mal jährenden Grundsteinlegung hatte der Stadtteil auch zu einem Netzwerktreffen mit anderen Stadtteilen geladen. So entstand für 2010 die Idee, zwei Stadtteile durch ein Geschichts- und Kunstprojekt zu verbinden:

Am Sonntag, 29. August 2010 zwischen 13:45 und 22 Uhr werden 16 Künstler/innen von KiöR 12 Projekte rund um die Essener Straße und in Steilshoop realisieren. Die Strecke zwischen den beiden Gebieten wird durch eine eigens organisierte Busfahrt im offenen Doppeldecker überbrückt, inklusive einer live-Einführung in die Geschichte des jeweils anderen Quartiers durch einen ansässigen Stadtteilforscher. Für Verpflegung ist gesorgt!

Einige Projekte nehmen das Wort von der Vernetzung auch räumlich ernst und finden sowohl im Gebiet Essener Straße als auch in Steilshoop statt. Andere Projekte beziehen die Anwohner/innen mit ein oder beschäftigen sich mit der Geschichte des Stadtteils. Es findet ein gemeinsamer Rundgang statt, bei dem die Kulturwissenschaftlerin Sylvia Stuhr die einzelnen Projekte vorstellt.

Die Standorte der Kunstwerke, die zum Teil auch über den 29. August hinaus in den Stadtteilen verbleiben, werden in einem gesonderten Flyer bekannt gegeben. (PDF 960 KB)

Stadtteilgeschichtliche Vorträge:
Dr. Martin Kersting (Steilshoop) Rene Senenko (Langenhorn).

Geladene Künstler/innen:
Eva Ammermann, Tan Bartnitzki, *durbahn, Stef Engel, Ralf Jurszo, Judith Haman, Brigitta Höppner, Sabine Kramer, Katarzyna Krzykawska, Astrid Kruse, Ulrich Mattes, Heiner Metzger, Uwe Ochsler, Mirko Schwartz, Waldemar Sulewski, Mathias Will.

Führung der Rundgänge:
Sylvia Stuhr, Kunstwissenschaftlerin B.A. und Bildende Künstlerin

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Veranstalterprofil:

KiöR e.V. wurde 2005 von Künstler/innen gegründet, wird seither von Künstler/innen geführt und hat das Ziel, für „Kunst im öffentlichen Raum“ neue Formen zu entwickeln. Grundlegend ist dabei, dass die ausführenden Künstler/innen ihre Arbeit in Bezug auf das jeweilige Umfeld entwickeln und – wenn möglich – mit den Anwohner/innen zusammenarbeiten.

Es scheint heute nicht für alle Bedingungen zeitgemäß, einen Verein als „geschlossene Gesellschaft“ zu etablieren, insbesondere, wenn es nicht um „Community“-Bildung im engeren Sinne geht. Über die Schaffung einer „Heimat“ für einen Kreis von Gleichgesinnten hinaus bietet jedoch ein gemeinnütziger Verein hervorragende Möglichkeiten, freie Projekte zu initiieren, durchzuführen.

Kooperationspartner:

Stadtteilbeirat Essener Straße mit dem Vorbereitungsteam „30 Jahre Essener Straße“ in Kooperation mit dem Stadtteilbüro 16 H der Lawaetzstiftung c/o Rixa Gohde-Ahrens, Käkenflur16H, 22419 Hamburg, stadtteilbuero16,

Kultur AG Steilshoop , c/o Martin Kersting „JETZT“, Gründgensstr. 22, 22309 Hamburg

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Kioer e.V.  Balkoniade:  Vollständige Informationen, Interventionsorte = 2. Stadtplan etc. hier

http://www.balkoniade.de/

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Steilshoop-Balkoniade: Aktionen in der ganzen Bandbreite künstlerischen Handelns | 2009
https://medienwatch.wordpress.com/steilshoop-balkoniade-aktionen-in-der-ganzen-bandbreite-kunstlerischen-handelns/

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August 28, 2010 at 12:59

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Hamburger Rathaus: (1)2 Stimmen von der SPD für Ahlhaus – SPD wollte keine Neuwahlen?

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Feuerlöscher TV im Rathaus:  Ahlhaus geht mal rüber..

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Rathaus Wahl: (1)2 Stimmen von der SPD für Ahlhaus – SPD wollte keine Neuwahlen?

Das die CDU in diesem Fall – wie auch die GAL, so geschlossen waren, ist keineswegs als sicher anzusehen. Es könnte ohne weiteres bei beiden Parteien entnervte – auch sich karrieristisch übergangene „Rächer und Ausscherer“ gegeben haben, – das ist definitiv nicht auszuschließen. Das hieße aber, dass noch mehr Stimmen, aus der SPD, zugunsten von Ahlhaus im Einsatz waren. Eine grenzüberschreitende „konglomerate Schnittmenge“ aus „Kies und Geröll“, in der Hoffnung sie scheitern, beim unzulänglichen auslöffeln „hausgemachter kapitaler Suppen“, wie HSH-Nordbank, Elbphilarmonie, in der sozialen Frage, „schräge Senatoren“, Reiterstaffel plus Rechtsruck etc.pp – das alles vor dem Hintergrund einer exorbitanten neoliberalen Wirtschafts- und Kapitalismuskrise. Die SPD hat keine echten Konzepte und harrt der Tragik der Dinge? Die SPD muss sich vorab überzeugend als „sozial kompetent“ und „wirtschaftlich nachhaltig“ positionieren, politische Inhalte und überzeugende Orientierung gegenüber nachhaltig verprellter Wähler entwickeln und aufrichtig darstellen…, – davon ist die SPD offenbar noch Lichtjahre entfernt. jst

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http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2010/08/ahlhaus-muss-mal-ruber-arndt-on-ort.html

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Feuerloescher TV mit „arndt on ort“ im Hamburger Rathaus zur Bürgermeisterwahl am 25. August 2010

Mit Statements von Christoph Ahlhaus, Norbert Hackbusch, Olaf Ohlsen, Martin Schäfer u.a.

Musik von DAS LOTRON
song im Abspann von at home atom
Interviews: Arndt Prenzel
Kamera/ Schnitt: Skrollan Allwert
© Hamburg 2010

WATCH FEUERLOESCHER TV 2.0

http://www.feuerloescher-tv2.blogspot.com

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Welt am Sonntag: 07:09  | 29.08.2010

Die größte Baustelle des neuen Bürgermeisters

In Hamburg fehlen 20 000 Wohnungen. Experten sagen, dass die Auflagen für günstigen Wohnraum zu hoch sind. Die Stadt will jetzt gegensteuern
Von Stephan Maaß und Martin Kopp
[..] Die Not macht erfinderisch. Eine in der vergangenen Woche präsentierte Idee der Sozialdemokraten ist es, den Druck auf Vermieter zu erhöhen. Leere Wohnungen sollen schnellstens gemeldet werden. Wird in einer bestimmten Frist nicht vermietet, dann kann die Stadt einen Mieter benennen, so das Konzept der SPD [..] mehr

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Mietenpolizei statt Reiterstaffel

Der Leerstand von „normalen Wohnungen“ hat bereits mit unbezahlbaren Mieten zu tun: Dieses Problem muss dabei deutlich werden: d.h. überhöhte Mietforderungen und Mietwucher! Die verantwortlichen Vermieter müssten auf einen Index und juristisch sowie medial energisch bekämpft werden, damit die Stadt überhaupt Mieter einbringen könnte – da diese Idee bereits jetzt als Augenwischerei ins Absurde abschmiert. Zumindest kommt es im Beitrag so rüber! Auch der jährlich anziehende Mietenspiegel, als „legitime Orientierung“, ist mitverantwortlich für diese Situation. Wie wäre es denn statt einer Reiterstaffel eine „Mietenpolizei“ einzusetzen, um endlich glaubwürdig eine Änderung zugunsten der Menschen in dieser Stadt umzusetzen? Jörg Stange

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Mietspiegel

Aus Recht auf Stadt – Plattform fuer stadtpolitisch Aktive
Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die „ortsübliche“ Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsbau. Er wird von Städten in Zusammenarbeit mit einschlägigen Interessengruppen (z.B. Mieter- und Vermieterverbände, Immobilienmakler usw.) aufgestellt und bezieht sich räumlich auf die jeweilige Stadt. Man unterscheidet zwischen einem „einfachen“ und einem „qualifizierten“ Mietspiegel: [..]

Kritik an offiziellen Mietspiegeln

Die Problematik solcher offizieller Mietspiegel wird schon im BGB deutlich. Dort heißt es seltsam schwammig:
„Ist die Vorschrift des Absatzes 2 eingehalten, so wird vermutet, dass die im qualifizierten Mietspiegel bezeichneten Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben.“

Zum einen ist umstritten, ob es die von § 558d BGB geforderten „anerkannten wissenschaftlichen Grundsätze“ zur Aufstellung von Mietspiegeln überhaupt gibt (vgl. Artz, in: Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 3, 4. Aufl. 2004, § 558d BGB Rn. 2 m. w. N.). Zum anderen produziert die gängige Berechnungsmethode wie von selbst satte Mietpreissteigerungen, weil im zugrunde liegenden Zeitraum nur Neuvermietungen und Mieterhöhungen berücksichtigt werden, aber keine bestehenden, gleich bleibenden Mieten (jedenfalls in Hamburg). In den Neuvermietungen stecken auch diverse aus frei finanzierten Neubauten, die naturgemäß ziemlich hoch sind und damit überproportional viel Gewicht bekommen.

Der Mietspiegel verzerrt also die ortsübliche Vergleichsmiete systematisch nach oben, ist ein allenfalls ein „Mieterhöhungsspiegel“ – zur Freude mancher Vermieter, die nach Veröffentlichung des neuesten Mietspiegels ihren Mietern gleich mal eine Mieterhöhung ins Haus schicken.
http://wiki.rechtaufstadt.net/index.php/Mietspiegel

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Hamburg: Mietenpolizei statt Reiterstaffel

mehr

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Hamburg: „Fette Mieten“-Party in Ottensen

http://de.indymedia.org/2010/06/284209.shtml

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Abstimmung in Hamburg

Ahlhaus zum Bürgermeister gewählt

25.08.2010, 16:25:18
Christoph Ahlhaus hat wie erwartet die Wahl zum Bürgermeister von Hamburg gewonnen und bekam auch Stimmen von der Opposition. Er steht anders als sein Vorgänger für den konservativen Flügel der CDU.
http://www.sueddeutsche.de/politik/abstimmung-in-hamburg-ahlhaus-zum-buergermeister-gewaehlt-1.992295

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Von-Beust-Nachfolger Christoph Ahlhaus

Kümmerer für Hamburg

[..]  Er galt als Hardliner und Polarisierer. Seitdem hat er einen erstaunlichen Wandel vollzogen. Oder ist das alles nur Fassade? [..]
http://www.sueddeutsche.de/politik/von-beust-nachfolger-christoph-ahlhaus-weichspueler-fuer-hamburg-1.992083

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Gesammelte Beiträge

Ahlhaus: Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde + Mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2010/07/22/ahlhaus-philosophie-des-hauses-franchise-expansions-gemalde/

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Das Wort vom Casinokapitalismus | Abschied vom Sozialstaat | Rekord-Neuverschuldung

https://medienwatch.wordpress.com/2009/07/03/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat/

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August 27, 2010 at 12:42

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Peter Sempel im Kunstverein +++ Unterhaltungspark des Underground + Filmfest Hamburg Metropolis Kino +++

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DIE AMEISE DER KUNST

Unterhaltungspark des Underground

Musik-Film-Collage von Peter Sempel

(engl.: Animals Of Art), INFO IN PROGRESS, 6/2010, (von 2007 bis 2010), Peter Sempel, Hamburg, 2.version: 3std Film-Fassung „Die Ameise der Kunst“ ab 18 Sept. im Kunstverein +++ Foto-Ausstellung +++ Installation +++ weitere Sempel-Filme werden täglich parallel gezeigt.

Ein Musikfilm in Collageform ueber mit Jonathan Meese und „Die Diktatur der Kunst“, viele Kuenstler, Tiere und Musiken.
Eine Reise durch verschiedene Kunstwelten, ohne Frage und Antworten…, wie eine Malerei, Musikmalereicomposition…

Musik:  Underground bis Klassik, von Einstuerzende Neubauten bis Schubert, Abwaerts bis Mozart, Goldene Zitronen bis Flamenco und Peter Broetzmann, Blues, Pop, Techno, Flamenco, Asmus Tietchens, Heavyrock und Verdi… .
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Kuenstler: Jonathan Meese, Daniel Richter, Herbert Volkmann, Degas-Taenzerin; und viele bekannte und unbekannte Kuenstler, ebenso Tere, wie Alligatoren, Geier, Ameisen, Pferde, Kuehe, Affen und Giraffen…
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Drehorte von Hamburg bis Yokohama (-triennale), Berlin bis NY, Zuerich, Erlangen, Buxtehude, Miami-Basel-Art, Everglades-Suempfe, Koeln, Karlsruhe, l.a., Cuxhaven, Hameln, Paris, Bangalore, Harburg, Barcelona, Kiel, Wittstock, and you

Die Ameise der Kunst am 03. Okt. Premiere beim Filmfest-Hamburg, Metropolis-Kino, 21 Uhr, 98 min.

http://www.sempel.com/sempel.html

http://www.kunstverein.de/ausstellungen/vorschau/20100918-petersempel.php

http://www.kunstverein.de/.

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Underground, Schnittstellenpoesie und Fundstücksysteme

Oliver Ross | Künstler
http://www.kunst-magazin.de/magazin/1009/858-Underground

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© Film(e) von Peter Sempel,  Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

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Ich male nur, was ich sehe. Also male ich keine Engel, denn ich habe ja noch nie einen Engel gesehen.“  Gustave Courbet

„Er ist schön wie die zufällige Begegnung eines Regenschirmes mit einer Nähmaschine auf dem Seziertisch.“  Lautréamont: Die Gesänge des Maldoror VI,3 (1869)

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Underground-Filmer

Die ewige Frage: Was ist eigentlich Kunst?

Von Hans-Juergen Fink 17. September 2010, 07:48 Uhr

Der Hamburger Underground-Filmer Peter Sempel sucht auf diese Frage eine Antwort. Am Freitag eröffnet seine Ausstellung im Kunstverein.
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1634607/Die-ewige-Frage-Was-ist-eigentlich-Kunst.html
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Die Welt: 18.09.10

Peter Sempel ist ein Weltreisender des Underground

Von Belinda Grace Gardner
Man trifft ihn an erstaunlich vielen Orten, den Hamburger Filmemacher Peter Sempel. 1954 geboren zum Teil im australischen Outback aufgewachsen, produzierte er Porträts, unter anderem von Butoh-Legende Kazuo Ohno und Avantgarde-Filmer Jonas Mekas. Sempel, der über seine Musikbegeisterung von Punk bis Klassik zu den bewegten Bildern kam, ist ein Globetrotter in den Grenzen überschreitenden Terrains von Musik und Tanz:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article9714734/Peter-Sempel-ist-ein-Weltreisender-des-Underground.html

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Welt am Sonntag: 12.09.10

„Ich mach‘ das aus dem Bauch heraus“

Kunstverein zeigt Werkschau des Hamburger Filmemachers Peter Sempel
Von Katja Engler
Schön und glatt ist kein einziger Film, den Peter Sempel je gedreht hat. Auch seine Protagonisten sind nicht glatt. Um sein Interesse zu wecken, müssen sie so beschaffen sein, dass er Monate oder Jahre mit ihnen verbringen will, um mit ihrer Kunst, ihrem Leben und ihrer Besessenheit zu verschmelzen. Jetzt widmet der Kunstverein dem gebürtigen Australier, der seit 1968 in Hamburg lebt, eine Werkschau [..]
http://www.abendblatt.de/ratgeber/extra-journal/article1608660/Den-Punk-mit-der-Kamera-eingefangen.html

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Kunstverein

Den Punk mit der Kamera eingefangen

Von Ursula Herrndorf 24. August 2010, 07:48 Uhr
Filme von Peter Sempel in einer Einzelschau
Etwas Ungewöhnliches kann Peter Sempel an der gleichzeitigen Verwendung von einem Schubert-Lied und einem Stück der Band „Einstürzende Neubauten“ nicht finden. In seinem neuen Film „Ameise der Kunst“ collagiert er Musik von Mozart, Verdi oder Schubert mit der von Punk-Bands, Heavy-Rock oder Flamenco. Er bezeichnet den Film als eine „Musikmalereikomposition“.
http://www.abendblatt.de/ratgeber/extra-journal/article1608660/Den-Punk-mit-der-Kamera-eingefangen.html

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Foto: jst, gfg gfok-kunstarchiv

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Dieses Plakat mit Original-Zeichnung und Widmung (Skrollan) von Peter Sempel wird vermisst: Bitte im Kunstverein abgeben oder Info an medienwatch(at)gmx.de

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http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2010/09/peter-sempel-im-kunstverein.html

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Seite wird erweitert

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August 27, 2010 at 11:08

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Hohe Mieten wegfeiern! „Droit au logement“ – das Recht auf Wohnen

with one comment

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24 Kommentare | 13.08.2010
Gegen Gentrifizierung | „Droit au logement“ – das Recht auf Wohnen.

Hohe Mieten wegfeiern

Auch mittelmäßige Wohnungen werden in vielen Städten immer teurer. Aus Protest dagegen sprengen Aktivisten Besichtigungen – mit Sekt, Konfetti und Flugblättern.
Die Idee, mit Partys Wohnungsbesichtigungstermine zu sprengen und damit gegen steigende Mieten zu protestieren, kommt aus Frankreich. „Jeudi noir“ nennen die Aktivisten ihre Aktionen dort, schwarzer Donnerstag. Am Donnerstag erscheinen in den Pariser Zeitungen die Wohnungsanzeigen. Mittlerweile gab es derartige Aktionen in Zürich, Berlin und eben auch in Hamburg, hier unter dem Namen „Fette-Mieten-Party“ VON SVENJA BERGT [..]
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/hohe-mieten-wegfeiern/

http://mietenstopp.blogsport.de/2010/04/29/erste-fette-mieten-party-in-hamburg/

http://www.rechtaufstadt.net/

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Studenten schocken Makler

Von JOSEFIN ROSENKRANZ | mopo
57 Quadratmeter für 710 Euro kalt! Die Wohnungsbesichtigung einer Zwei-Zimmer-Wohnung in der Langenfelder Straße 53 hatte sich die Maklerin der Immobilienfirma „Landmann& Apenburg“ sicher anders vorgestellt. Statt zahlreicher Interessenten drängten rund 30 Studenten mit Karnevalsmasken verkleidet und bunten Luftschlangen bewaffnet durch die Wohnungstür. Die jungen Leute ließen Sektkorken knallen und schalteten die mitgebrachte Stereoanlage ein: mehr
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.„Jeudi Noir“ – zu deutsch: „Schwarzer Donnerstag“

Aktivisten besetzen Haus

(Paris, ARTE Info, 29.12.2009) In Paris sind sie für ihre Aktionen bekannt. Es geht um die Gruppe „Jeudi Noir“ – zu deutsch: „Schwarzer Donnerstag“. Es sind Hausbesetzer. Die meisten unter ihnen sind Studenten und hochqualifizierte Berufsanfänger. Mit ihren Aktionen wollen sie auf unbezahlbare Mietpreise und fehlende Sozialwohnungen in Paris hinweisen. Seit Oktober halten die Aktivisten ein seit mehr als 50 Jahren leerstehendes Haus besetzt. Die Eigentümerin hat dagegen geklagt. Sie fordert die Räumung und 115.000 Euro Schadenersatz. Das zuständige Gericht soll nun darüber beraten [..] (Anm.: Auch der Börsenchrash 1929 wurde Schwarzer Donnerstag“ genannt. In Paris erscheinen immer Donnerstags die Wohnungsanzeigen in den Zeitungen)
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/arte-journal/Reportagen/3020482,CmC=3019346.html

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Aktuell: 30 | 07 | 2010

Le collectif Jeudi noir

»Jeudi noir« = „Schwarzer Donnerstag“ engagiert sich u.a. für ein Studentenwohnheim, das in einem ehemaligen medizinisches Zentrum in Paris einzieht. CROUS Management erfüllt inzwischen Teile der Forderungen von »Jeudi noir«. Das kollektiv Black Donnerstag, greift mit „Feierstimmung“ in den exessiv überteuerten Wohnungsmarkt ein. Die CROUS „Pariser Mansarde“ soll in ein Studentenwohnheim umgewandelt werden, das ehemalige medizinische Zentrum, so AFP. Die Kritik von »Jeudi noir« bringt es auf den Punkt: „Geißelt die unerfüllten Versprechungen von Crous und Valerie Pécresse“, sagte eines der »Jeudi noir« Mitglieder. Es geht vor allem „um die Vernachlässigung des Studentenwerks Highlight“, sagte die Gruppe. Bereits im Jahr 2009 fand eine Performance des „Schwarzer Donnerstag“ im ehemaligen medizinischen Zentrum statt.

Das Management CROUS reagierte, und hat darauf hingewiesen, das „die Arbeit weiter geht. Anfang 2011 würden voraussichtlich 12 Schüler mit Behinderungen aufnommen.
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Actualités

Jeudi noir investit un centre médical du CROUS à Paris

„Le collectif Jeudi noir, qui dénonce la crise du logement, a brièvement investi un ancien centre médical inoccupé du CROUS parisien devant être transformé en logements étudiants“, selon l’AFP. Le but ? Fustiger “ les promesses non tenus du Crous et de Valérie Pécresse“, a expliqué un de ses membres. Et surtout „pour mettre en lumière la négligence du CROUS“, a précisé le collectif. En 2009 déjà, Jeudi noir avait occupé ce même centre.

La direction du CROUS a réagi et rappelé que „les travaux se poursuivent. La livraison est prévue pour le début de l’année 2011.“ Ils devraient permettre d’y accueillir 12 étudiants handicapés.
http://www.e-orientations.com/actualites/jeudi-noir-investit-un-centre-medical-du-crous-a-paris-5485

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Welt am Sonntag: 07:09  | 29.08.2010

Die größte Baustelle des neuen Bürgermeisters

In Hamburg fehlen 20 000 Wohnungen. Experten sagen, dass die Auflagen für günstigen Wohnraum zu hoch sind. Die Stadt will jetzt gegensteuern
Von Stephan Maaß und Martin Kopp
[..] Die Not macht erfinderisch. Eine in der vergangenen Woche präsentierte Idee der Sozialdemokraten ist es, den Druck auf Vermieter zu erhöhen. Leere Wohnungen sollen schnellstens gemeldet werden. Wird in einer bestimmten Frist nicht vermietet, dann kann die Stadt einen Mieter benennen, so das Konzept der SPD [..] mehr

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Betr.: Schönheitsfehler des SPD -Vorschlags

Mietenpolizei statt Reiterstaffel

Der Leerstand von „normalen Wohnungen“ hat bereits mit unbezahlbaren Mieten zu tun: Dieses Problem muss dabei deutlich werden, d.h. überhöhte Mietforderungen und Mietwucher, die verantwortlichen Vermieter müssten auf einen Index und juristisch sowie medial energisch bekämpft werden. Damit die Stadt überhaupt Mieter einbringen könnte- da diese Idee bereits schon jetzt als Augenwischerei ins Absurde abschmiert. Zumindest kommt es im Beitrag so rüber! Auch der jährlich anziehende Mietenspiegel, als „legitime Orientierung“, ist mitverantwortlich für diese Situation. Wie wäre es denn statt einer „Reiterstaffel“ eine „Mietenpolizei“ einzusetzen, um endlich glaubwürdig eine gewisse „elementare Änderung“ zugunsten der Menschen in dieser Stadt umzusetzen? jst

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Mietspiegel

Aus Recht auf Stadt – Plattform fuer stadtpolitisch Aktive
Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die „ortsübliche“ Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsbau. Er wird von Städten in Zusammenarbeit mit einschlägigen Interessengruppen (z.B. Mieter- und Vermieterverbände, Immobilienmakler usw.) aufgestellt und bezieht sich räumlich auf die jeweilige Stadt. Man unterscheidet zwischen einem „einfachen“ und einem „qualifizierten“ Mietspiegel: [..]

Kritik an offiziellen Mietspiegeln

Die Problematik solcher offizieller Mietspiegel wird schon im BGB deutlich. Dort heißt es seltsam schwammig:
„Ist die Vorschrift des Absatzes 2 eingehalten, so wird vermutet, dass die im qualifizierten Mietspiegel bezeichneten Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben.“

Zum einen ist umstritten, ob es die von § 558d BGB geforderten „anerkannten wissenschaftlichen Grundsätze“ zur Aufstellung von Mietspiegeln überhaupt gibt (vgl. Artz, in: Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 3, 4. Aufl. 2004, § 558d BGB Rn. 2 m. w. N.). Zum anderen produziert die gängige Berechnungsmethode wie von selbst satte Mietpreissteigerungen, weil im zugrunde liegenden Zeitraum nur Neuvermietungen und Mieterhöhungen berücksichtigt werden, aber keine bestehenden, gleich bleibenden Mieten (jedenfalls in Hamburg). In den Neuvermietungen stecken auch diverse aus frei finanzierten Neubauten, die naturgemäß ziemlich hoch sind und damit überproportional viel Gewicht bekommen.

Der Mietspiegel verzerrt also die ortsübliche Vergleichsmiete systematisch nach oben, ist ein allenfalls ein „Mieterhöhungsspiegel“ – zur Freude mancher Vermieter, die nach Veröffentlichung des neuesten Mietspiegels ihren Mietern gleich mal eine Mieterhöhung ins Haus schicken.
http://wiki.rechtaufstadt.net/index.php/Mietspiegel

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Hamburg: „Fette Mieten“-Party in Ottensen

http://de.indymedia.org/2010/06/284209.shtml

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Feuerloescher TV war am 25. September 2010 in Altona unterwegs und konnte sich von verschiedenen Protesten und Protestformen ein paar Bilder machen und Statements einfangen.

Mit Statements von u.a. Fette Mieten Party – Initiative Recht auf Wohnraum, dem Direktor vom Altonaer Museum, dem frühreren Direkor vom Museum für Hamburgische Geschichte, von annaelbe Aktivisten, Bezirkspolitikern und KünstlerInnen.
Es geht darum, die steigenden Mieten für Wohnraum und die damit verbundene Verdrängung der ursprünglichen Bevölkerung durch die perverse Vermarktung der Immobilienhaie endlich zu stoppen und sich seiner Rechte zu besinnen.

Sogar die Stadt selbst behauptet, die Miete für ihre eigenen kulturellen Betriebsstätten nicht mehr aufbringen zu können?!
Anstatt dem Treiben der Immobilienwirtschaft und den Banken mit ihren Zinsen endlich mal ein Ende zu machen, verkaufen sie einfach mal eben alles an dieselben. Ist das ein Symptom von Schizophrenie oder ein typisches, psychopathologisches Phänomen in unserer Gesellschaft?

Traditionell lassen sich die Altonaer ja nichts gefallen, desshalb sollten wir uns also lieber auf einen heissen Herbst gefasst machen…

Es kann doch nicht angehen, daß momentan die letzten städtischen, öffentlichen Gebäude und das Gemeinwesen in Altona und wahrscheinlich sogar nicht nur in Altona – privatisiert werden soll und wir gucken bei dieser Enteignungswelle einfach nur zu?

SO NICHT! WIR WISSEN WIE DAS GEHT!
Eingestellt von Feuerloescher TV
http://feuerloescher-tv2.blogspot.com/2010/09/proteste-in-altona.html

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Recht auf Stadt

Not in our name, Marke Hamburg

https://medienwatch.wordpress.com/not-in-our-name-marke-hamburg/

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Mietwucher

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»Mietvertrag mit tödlicher Nebenwirkung«

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August 25, 2010 at 07:15

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Kunst+Aktivismus-Kollektiv ‚Lab of ii‘ lädt ein zu FLOOD

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 http://www.labofii.net

FLOOD

Das Kunst+Aktivismus-Kollektiv ‚Lab of ii‘ lädt euch ein zu FLOOD – einem Fahrrad-Sound-Ereignis am So., 22. Aug.2010

Wir übernehmen die Straßen von Hamburg. Inspiriert von Schwärmen und ihrer kollektiven Intelligenz wollen wir uns auf dem Fahrrad den städtischen Raum wieder aneignen – so ungreifbar wie eine Schallwelle.

Start: Kampnagel, 19.30h – Erster Zwischenstopp: Gängeviertel, 20.30h. Du kannst an beiden Punkten mit Fahrrad, Radio und Lust auf eine gemeinsame Fahrt durch die Stadt dazustoßen.

Wir werden ausschwärmen. Mit Lautsprechern, Ghettoblastern und tragbaren Radios, Fahrrädern, einem mobilen Radio-Sender und Sounds, die sich je nach Umgebung ändern.

Die Route verbindet verschiedene Orte aktueller politischer Auseinandersetzungen. Orte, an denen sich die sozialen und ökologischen Auswirkungen einer von oben durchgedrückten Stadtplanung und der Widerstand dagegen zeigen.

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Probeläufe für Choreographie, Soundcheck und das Ausschwärmen mit dem Fahrrad: Freitag und Samstag, 20./21. August, 19 Uhr, Kampnagel

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Kunstaktivisten im Kampnagel

Fische, Vögel, Ameisen

Die englische Gruppe Labofii versteht sich als Labor für aufständische Ideen. In der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg versucht sie, den Leuten Schwarmintelligenz beizubringen. VON MOIRA LENZ  | 18.08.2010
http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/fische-voegel-ameisen/

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SO 22.08. Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg
Beginn bereits 19:30 // Dauer 180 Min. // Treffpunkt: Festivalzentrum auf Kampnagel // Eintritt frei
Die Fahrt geht zunächst zum Gängeviertel und es ist auch möglich, gegen 20.30 Uhr dort dazu zu kommen.

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Apokalyptische Vorhersagen von Klimakatastrophen, Wirtschaftszusammenbrüchen und Kriegen um Rohstoffe machen es einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als eine Wende zum Besseren. Das Laboratory glaubt an die Krise als Katalysator für radikale neue Ideen und wird zehn Tage in Hamburg experimentieren.

Mit FLOOD lädt LABOFII zum Abschluss zur Teilnahme an einer Performance ein, bei der die Räder Instrumente für eine stadtweite Soundinstallation werden (wie für das LABOFII-Projekt SWARM muss auch für FLOOD ein eigenes Fahrrad mitgebracht werden).

Die Projekte von LABOFII reichen von subtilen Experimenten in Kulturinstitutionen bis zu Aktivitäten für soziale Massenbewegungen. Zu ihren Projekten zählen BIKE BLOC, bei dem sie Fahrräder während des Klimagipfels in Kopenhagen in Tools für zivilen Ungehorsam verwandelten, die kunstvolle Schneeballschlacht THE PEOPLE AGAINST THE BANKSTERS in der Londoner City oder die REBEL RAFT REGATTA mit 100 Flößern auf der Themse. Letztes Jahr hat das Kollektiv eine Reise in die Zukunft unternommen. Der Film PATHS THROUGH UTOPIAS zeigt zwölf utopische Communities in Europa und wird erstmals in Hamburg gezeigt.

http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&cluster=567891

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Foto (oben) mit freundl. Zustimmung from John (Lab of ii)

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August 19, 2010 at 21:19

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