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Add Real Post = Carmen am Grindel + The Fugs – Nothing + Allen Ginsberg

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Grindel, althochdeutsch grintil = Riegel, Sperre bezeichnet: den tragenden Pflugteil an dem die Pflugschare befestigt sind, siehe Grindel => Landtechnik

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Fotos: durch Doppelklick vergrössern

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Verfall von Wohnungen

Ein Haus befindet sich zumindest teilweise in Privatbesitz (Oberstr. 14). Im Letzteren sind Wohnungen untergebracht, die immer mehr verfallen und nicht renoviert und repariert werden. Deshalb wird dieses Haus in der Hamburger Lokalpresse als „Horrorhochhaus“ bezeichnet. Die Ausstattung dieses Hauses entspricht dem Standard der 1940er Jahre. So haben die sehr kleinen Wohnungen zum Beispiel keine eigenen Badezimmer, sondern jeweils ein von allen Mietparteien einer Etage gemeinsam genutztes mehr

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[…] Im Gebiet westlich der Alster eignete sich nur der Grindelberg für eine neue Bebauung – bei den Bombenangriffen des 24. und 25. Juli 1943 hatte es in der nordwestlichen Hauptanflugsrichtung gelegen und war fast völlig zerstört worden. Stadtgeschichtlich handelte es sich um ein relativ junges Wohngebiet: erst zwischen 1880 und 1910 war das Grindelberggebiet, das vorher eine Zwischenlage zwischen alten gewachsenen Stadtteilen eingenommen hatte, planmäßig mit vergleichsweise großzügigen Ein- und Mehrfamilienhäusern auf einem rasterförmigen Stadtgrundriss bebaut worden. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges umfasste das bürgerlich-mittelständische Wohngebiet 175 Häuser mit 1079 Wohnungen, 70 Läden und 36 Werkstätten. Nach dem Bombardement waren davon 1945 noch 36 Häuser mit 108 Wohnungen erhalten geblieben. Rund um dieses Areal gab es auf der anderen Straßenseite des Grindelbergs und drumherum keine derart flächendeckende Zerstörung, was auf planmäßiges Vorgehen hindeuten könnte. Das Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rundfunkgebäudes (Rothenbaumchaussee,heute NDR), der Polizeistation in der Oberstraße und den Konsulaten am Westufer der Außenalster. Das Gelände verfügte über eine strategisch sehr gute Anbindung zu verschiedenen wichtigen Zielen mit unterschiedlichen Verkehrsmittel […]

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Wohnmaschine

In den Erdgeschossen befinden sich Läden, Kneipen, Büros und Praxen, ursprünglich gehörten auch eine Zentralwäscherei, Tankstelle, Tiefgarage und mehrere Kinderspielplätze zum Konzept der autarken „Wohnmaschine“. Die Gebäude von Wäscherei und Tankstelle sind erhalten, werden aber nicht mehr als solche genutzt. Die zwölf Hochhäuser sind in einen Park eingebettet und werden von vier Straßenschleifen erschlossen, so dass kein störender Durchgangsverkehr zwischen den Häusern stattfindet. Damit wird das Konzept des Hochbaus zum Flächengewinn verwirklicht; die Geschoßflächenzahl ist nicht wesentlich verschieden von klassischen Wohnarealen. Damit wurde ein ganz anderes Konzept verfolgt, als bei den Hochhaussiedlungen der 1960er und 1970er Jahren, wo es darauf ankam, möglichst viel Wohnraum auf der eingesetzten Grundfläche zu schaffen.

Fünf Bronzeskulpturen der Künstler Barbara Haeger, Ursula Querner, Fritz Fleer, Karl August Ohrt und Hans Martin Ruwoldt prägen seit 1957 die Parkanlage. In der Mitte der zweiten Reihe befindet sich das Bezirksamt Eimsbüttel („Rathaus“ des Hamburger Bezirks Eimsbüttel), das mit seinen alten Paternostern fast eine eigene Touristenattraktion darstellt […] mehr

 

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Hamburgs Manhattan

Die Geschichte der Grindelhochhäuser in Hamburg

Von Silke Lahmann-Lammert

Als die Grindelhochhäuser gebaut wurden, sorgte das in der ganzen Bundesrepublik für Aufregung. Kritiker schmähten die ersten Hochhäuser Hamburgs als „seelenlose Wohnmaschinen“. Ganz anders die Mieter: 1956 standen sie Schlange, um eine der begehrten Wohnungen zu ergattern: mehr
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Arbeitslosenkrimi

Thea Funtate, Hamburg

„Du willst ausziehen? Wieso denn?“

>Wieso denn< war natürlich totaler Quatsch, da eh klar. Wer will schon unbedingt in den Grindelhochhäusern an einer vierspurigen, vielbefahrenen Straße in Hamburg wohnen? Zentral gelegen, auch über die Miete konnte man nicht meckern, aber diese Kombination gab es auch an lauschigeren Ecken. Noch dazu wo die Selbstmordquote in diesem Komplex im Vergleich mit anderen Hochhaussiedlungen der Stadt relativ hoch sein sollte =

Prolog der schwarzen Seele Ich atmete tief ein, dem Schmerz

Was sagt uns dann die Geschichte mit den nassen Haaren und dem …… im Grindelhochhaus? Vor lauter Aufregung fing meine Nase das Laufen an.
http://www.tiki30-nostromo.de/attachments/File/Arbeitslosenkrimi.pdf

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Plakatwerbung am Grindel »Sister Act – Eine himmlische Karriere« [::]

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Peter Sempel, Gunnar F. Gerlach  Foto: Jörg Stange

 

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Maria Callas – L’amour est un oiseau rebelle – Habanera (TanZ) „Liebe ist ein widerspenstiger Vogel“ – Carmen von George Bizet [::] [::]

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GfoK «Add Real Post» „Sister Act – Eine himmlische Karriere“ + „Carmen am Grindel“ [::] [::] Grindelhochhäuser: Zum Tod der Tänzerin und Dramaturgin Evelyn Haake: Medial hat ihr tragisches Ende nicht stattgefunden Teil II => [::] Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach Kunstarchiv GfoK

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 10, 2010 um 13:44

Veröffentlicht in Allgemein

2 Antworten

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  1. Hinweis: der nachfolgende Kommentartext zu Evelyn Haake wurde auf das 1. „Absenden“ hin anscheinend nicht abgesandt; daher wurde das „Senden“ ein zweites Mal angeklickt, woraufhin ein „wurde schon einmal gesagt“ erschien. Ich lege im vorliegenden Fall mit Blick auf die Hauptperson Evelyn Haake großen Wert darauf, dass mein Kommentar nicht als Folge einer irrtümlichen Annahme unterdrückt wird:
    Ein Zufall hat mich zu dem Artikel geführt. Ich lernte Evelyn Haake 1951 als Tänzerin an der Leipziger Operette kennen, ging nachfolgend in ihrem Elternhaus aus und ein und war mit ihr viele Jahre engst liiert. Zurück in Hamburg, half ich ihr, der DDR den Rücken zu kehren,in Hamburg eine Bleibe zu finden und beruflich Fuß zu fassen. Auch nach meiner Übersiedelung nach Wiesbaden (1970) gab es regelmäßige wechselseitige Besuche und Reisen. Die belastenden Krankheitsbilder, aber auch Evelyns beträchtlicher Konsum an (meist rezeptpflichtigen) Schmerzmitteln sind mir von Anfang an bekannt, doch fehlte es stets an klaren med. Diagnosen. Ihr zu helfen wurde daher immer schwieriger. Ihren letzten, verzweifelt klingenden Anrufversuch kurz vor ihrem Tod hält mein Anrufbeantworter bis heute fest. Vieles zu ihrem Selbstmord Gesagte (einschließlich der Prozedur selbst) weckt in mir erhebliche Zweifel und steht im krassen Widerspruch zur erlebten agilen Rastlosigkeit und zu Evelyns Aufgehen im Beruf. Allerdings wünschte sie sich kurz vor ihrem Tod am Telefon in pathetischem Tonfall „am liebsten sterben zu wollen, weil die grausamen Schmerzen kein Ende nähmen..“. So bleibt mir als letzter Gruß ein Requiescat in pace, verknüpft mit einem DANKE für die gemeinsam durchmessene Zeit.
    Hans-Jürgen Bersch / Wissenschaftsjournalist / Humboldtstraße 8a, 65189 Wiesbaden Tel. 0611 379929

    Hans-Jürgen Bersch

    Februar 16, 2011 at 14:48

  2. eingestellt von (unbekannt): Wer sorgte für Luthers Sicherheit? | Religion24[…] Luther über Bibelübersetzung […]


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