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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Archive for Juli 2010

Ahlhaus: Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde + Mehr

with one comment

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Welt am Sonntag
Rathausmarkt
Autor: Per Hinrichs | 07:35

Von neuen Ratgebern und Einflüsterern

„So ist zu hören, dass er mit zwei Kumpanen im Schlepptau mehrfach bei Bürgermeister Ole von Beust vorstellig wurde, um ein Medienkonzept anzudienen. Das nicht eben günstige Angebot vermochte von Beust dem ondit zufolge aber nicht einmal im Ansatz zu überzeugen, und so probierte es Fritzenkötter zur Sicherheit noch mal in der Kulturbehörde, um auch dort abgewiesen zu werden. Schön, dass es jetzt geklappt hat!“
http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article10920174/Von-neuen-Ratgebern-und-Einfluesterern.html

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Sehr geehrter Herr Ahlhaus,
wir nutzen die Gelegenheit Sie über Abgeordnetenwatch zu kontaktieren, um vielleicht doch noch eine sachliche, inhaltliche Stellungnahme von Ihnen zum Thema „Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm“ zu erhalten.

Wie Sie sich sicher erinnern, haben wir nach einigen ergebnislosen schriftlichen und fernmündlichen Versuchen, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, am Morgen des 9. Septembers 2005 den direkten Weg ins Ludwig-Erhard-Haus 74 gesucht, um Ihnen die Publikation mit dem Titel „Tamm-Tamm, eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum“ zu übergeben und möglicherweise mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

Nach Ihrer Reaktion auf unseren unangemeldeten Besuch möchten wir nicht noch einmal versuchen ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Zu Ihrer Erinnerung: Ohne Erwiderung unserer Begrüßungsgesten haben Sie uns beschämend und lautstark des Hauses verwiesen, uns Terrorisierung vorgeworfen, die Polizei angedroht und Hausverbot erteilt. Ihr Ton und ihre Lautstärke waren uns mehr als fremd, unangenehm und mit unseren demokratischen Wertvorstellungen unvereinbar. Diese Form der Kommunikation hätten wir von ihnen als gewählten Vertreter der Hamburger Bürgerinnen nicht erwartet und überfordert unsere soziale Kompetenz.

Im Rahmen der Aktion „Künstler informieren Politiker“ hatten wir als Ihre Patinnen die Aufgabe übernommen, Sie persönlich über die Hintergründe zum geplanten Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm zu informieren. Aus diesem Grund haben wir Ihnen nach diesem unsäglichen Erlebnis die Informationsbroschüre „Tamm-Tamm- Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm Museum“ dann in den Briefkasten gesteckt. Wir hoffen, dass Sie diese erhalten haben: mehr

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Politporno-Profil°

Koreferenz „Kuckuck“ = Schmerzgrenze umbenannt +++ Schwarzgrüne Glückshormone signifikant freigesetzt [::] Kohäsion: Studiengebühr bleibt! Darüber ärgern wir uns. Stadtbahn wird (irgendwann) gebaut (von Hochtief?) darüber freuen sie sich: Kosten hunderte Millionen – Finanzierung in der Vorstufe und im Ergebnis noch ungeklärt +++ Sozialer Wohnungsbau soll nun angepackt werden +++ Leuchtturm-Elbphilharmonie-Desaster ungeklärt +++ Museen, Kultur + Kunst chronisch unterfinanziert +++ Gentrifizierung: IKEA kein Thema – Finanzierung Gängeviertel ungeklärt +++ Kitas und Schulen unterfinanziert +++ soziale Armut  wächst +++ Kavallerie: Finanzierung von Polizei-Reiterstaffeln (Rückgriff in die ultimative Mottenkiste) +++ Steuerboni für CDU-Vorstand (Man gönnt sich – neben Villen, ja sonst nichts) +++ Facit: Alles kein Problem! „Schwarzgrüne Kapitalente“ verströmen Aufbruchsstimmung für Grossprojekte: Eine(n) Wirtschaftsporno -eh krise, scheint es – nach gestrigem Auftritt, eigentlich nicht zu geben. Verstanden? Ja/Nein ..jst | 19.08.2010

Gal-Ahlhaus-Auftritt Akademie der Künste feuerloescher-tv2

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Hamburg: Mietenpolizei statt Reiterstaffel!

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WOHNUNGSNOT IN HAMBURG

Und plötzlich bist du obdachlos

Günstige Wohnungen – in Hamburg Mangelware. Wie sehr der Druck auf dem Markt zunimmt, zeigt sich auch an der großen Zahl der Menschen, die auf der Straße leben. Zwei Schicksale. VON GELI TANGERMANN
http://www.mopo.de/2010/20100926/hamburg/panorama/und_ploetzlich_bist_du_obdachlos.html

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Grünes Ja zur CDU in Hamburg | 22.08.2010

Die Fast-alles-ist-möglich-Partei

Von Maria Marquart
Wie biegsam sind die Grünen geworden, wenn es um die Macht geht? Allen Bedenken zum Trotz haben sie sich jetzt in Hamburg für ein Weiter-so mit der CDU entschieden – für die Gegner der Beweis: Die einst rebellische Partei ist zum Club der Jasager verkommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713155,00.html

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DIE WELT: 08:26 | Kommentar

Aufbruch geht anders

Von Jens Meyer-Wellmann
Koalitionen werden zwischen Parteien geschlossen, nicht zwischen Personen. Das ist wahr, aber es ist nur die halbe Wahrheit [..]
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9148059/Aufbruch-geht-anders.html

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Thalia und Schauspielhaus

„Generalintendanz“ – Ein Wort lässt Hamburgs Kultur beben

Von Armgard Seegers | 17. September 2010, 07:42 Uhr
Bürgermeister Ahlhaus überlegt, Thalia und Schauspielhaus zu fusionieren. Damit wären Kultur und Kreativität zerstört und kaum gespart:

[..] Es ist Bürgermeister Christoph Ahlhaus, der nun den Gedanken an eine Generalintendanz für Hamburg wieder aufgegriffen hat. „Wir werden uns anschauen, ob möglicherweise ein Intendant für mehrere Häuser zuständig sein kann“, sagte er gestern auf NDR Info. Was nicht nur von völliger Unkenntnis der jüngsten Hamburger Vergangenheit zeugt. Es ist auch ein Sinnbild dafür, wie offen man inzwischen selbst in der bürgerlichen Schicht nicht nur mit geringer Sachkenntnis, sondern auch mit kultureller Unbildung hausieren gehen kann – ohne Angst davor zu haben, unangenehm aufzufallen. [..] mehr
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1634599/Generalintendanz-Ein-Wort-laesst-Hamburgs-Kultur-beben.html

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BIOGRAFIE FRISIERT | 23.08.2010

Ian Karan: Ein Lügner als Senator?

VON MATHIS NEUBURGER
So einen schnellen Image-Absturz hat noch keiner hingelegt: Ian Karan, am Freitag als neuer Wirtschaftssenator vorgestellt, ist ein notorischer Lügner. In mindestens drei Fällen hat er die Öffentlichkeit getäuscht, zuletzt am Dienstag.
http://www.mopo.de/2010/20100823/hamburg/politik/ian_karan_ein_luegner_als_senator.html

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DIE WELT: 08:26  | Bewerten Drucken Versenden

Ian Karan hat seine Biografie geschönt

Designierter Wirtschaftssenator räumt unwahre Angaben ein – Noch 2004 spendete er für Schill-Partei
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9148062/Ian-Karan-hat-seine-Biografie-geschoent.html

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IAN KARAN

Empörung über den dreisten „Lügen-Karan“

Am Mittwoch soll der Unternehmer Ian Karan (71) zum neuen Wirtschaftssenator gekürt werden. Doch sein Image ist bereits vor Amtsantritt schwer ramponiert. VON RENATE PINZKE | MOPO mehr mehr mehr

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DIE WELT: 08:10

Ian Karan spendete für Primarschul-Gegner

Der designierte Wirtschaftssenator unterstützte aber auch CDU, SPD und die Anhänger der Schulreform – DGB fordert Amtsverzicht Von Per Hinrichs mehr

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Zwischenruf
paid

Schills Schatten

Von Ein Kommentar von Stephan Steinlein
[..] Zur Erinnerung: In der vergangenen Woche hatte Karan noch betont, er habe sich in der „Schill-Partei getäuscht“ – was ihm nach Schills Skandalrede im Bundestag 2002 klar geworden sei. Gespendet hat er nach dieser Erkenntnis dennoch. Das wirft einen Schatten auf Ahlhaus‘ wichtigste Personalentscheidung [..]
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1607498/Schills-Schatten.html

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20.08.10

SPD und Linke kritisieren Ahlhaus‘ Senatsriege

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article9116718/SPD-und-Linke-kritisieren-Ahlhaus-Senatsriege.html

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Neuanfang ohne Aufbruchstimmung

Die Besetzung der Senatorenposten mit altgedienten Herren dämpft die Erwartungen an den designierten Bürgermeister Christoph Ahlhaus. Heute müssen die Grünen zustimmen. Von Per Hinrichs
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9134372/Neuanfang-ohne-Aufbruchstimmung.html

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Christine Ebeling «KapiTALENTentwicklung« Quergänge Gängeviertel, Foto: jst, gfg gfok kunstarchiv [::]=[::]=[::]=[::]

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Achtbar eingelullt und verahlhausert

„Sie sei zuversichtlich, dass auf dem Parteitag am Sonntag „ein positives Votum“ für die Fortsetzung des Bündnisses mit der CDU geben werde, sagte Hamburgs Grünenchefin Katharina Fegebank“ SMV | Taz mehr

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Taz | 17.08.2010
KOMMENTAR VON SVEN-MICHAEL VEIT

Wer sich mit Hunden ins Bett legt, darf sich nicht wundern, mit Flöhen aufzuwachen

Jucken, kratzen, heucheln

Die Aufregung hat etwas Künstliches, vielleicht wäre heuchlerisch sogar der treffendere Ausdruck. Ein parteiloser Unternehmer hat vor zehn Jahren an die Schill-Partei gespendet und das später als Fehler bezeichnet. Seis drum. Natürlich kann der Mann Senator werden, auch Wirtschaftssenator, selbst in Hamburg, sogar in einer Koalition von CDU und Grünen:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/jucken-kratzen-heucheln/

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Basisbesuch | 19.08.2010
VON SVEN-MICHAEL VEIT

Der grüne Schwarze unter Freunden

Hamburgs designierter Bürgermeister Ahlhaus überzeugt die Grünen davon, nicht erzreaktionär zu sein. Dass der Parteitag am Sonntag für die Fortführung der Koalition stimmt, gilt als sehr wahrscheinlich:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/der-gruene-schwarze-unter-freunden/

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Medienwatch | Memo

SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart. John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos: „Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html

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https://medienwatch.wordpress.com/category/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat-rekord-neuverschuldung/

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Politik
Porträt | 22.07.2010 09:05 | Ulrike Winkelmann

Hardliner an die Unions-Front

Nach dem Rücktritt von Ole von Beust wird mit Christoph Ahlhaus noch ein Law&Order-Politiker Regierungschef. Gerät Merkels Öffnung der CDU schon ins Stocken?
http://www.freitag.de/politik/1029-hardliner-an-die-unions-front

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Schwarz-Grün

Harter Hund muss Kreide fressen

Ole von Beusts Möchtegern-Nachfolger Christoph Ahlhaus muss den politischen Spagat üben. Er muss die jetzt wieder erstarkenden konservativen Kräfte in seiner Partei befrieden und zugleich den grünen Koalitionspartner mit liberalen Wurzeln locken. VON SVEN-MICHAEL VEIT | 19.07.2010 mehr

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Philosophie des Hauses

Künftige „First Lady“ organisiert und vernetzt reiche Privatkunden und organisiert deren Investitionen zur Maximierung des Mehrwerts bei luxuriösen Appartements, exquisiten Immobilien und Bauvorhaben. Der Ehegatte Christoph Ahlhaus wird samt seiner Position, als „kapitale Monstranz“ in der Presseerklärung von Dahler & Company mit vorgetragen. Oh oh! Nachtigall, ick hör dir trapsen? Schon im Anflug ein imaginierter Interessenkonflikt? Was haben die Hamburger BürgerInnen davon? Hier wird ausschliesslich eine bestimmte reiche Klientel bedient. Und das Sahnehäubchen ab „First Lady“?, ein bisschen „Benefits Cosmetic“, als „Social Attitude“ in zelebrierter Bürgernähe? Achtung!!! spekulative Satire oder Wirklichkeit? „Spenden bei Bedarf aus reichen Kassen um erfolgreich Volksbegehren durch „plakative Effizienz“ zu Fall zu bringen“? Panorama TV lässt grüßen? Aber der Rücktritt von Ole Beust hat ja nichts damit zu tun wie er versichert?! Berücksichtigt der geneigte Leser die Medien-Beiträge zum Spielkasino, wäre es durchaus ein mögliches Szenario… Oh oh! und dann auch noch die ganze „operative Kreide“ -da gibs bald kein Weiß auf Rügen mehr… Jörg Stange (gfok) 19.07.2010

„Franchise-Expansions-Gemälde“: »Kreidefelsen auf Rügen«, Caspar David Friedrich 1818

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Stadtentwicklung

Freies Zitat:  „Christoph Ahlhaus wollte als Kind schon einen Tunnel bauen, Eisenbahnschranken versperrten dem Heidelberger Bub, mit seinem Fahrrad den Weg der freien Durchfahrt – das sei sein „Tunnelblick“, heisst es im Portrait des Hamburger Abendblatts über Ahlhaus. Wollte er nun nach seinem Wechsel nach Hamburg, lukrative Tunnel auf dem Immobiliensektor bauen? Denn mit Stadtentwicklung hatte Herr Ahlhaus bisher eigentlich nichts am Hut – wie Frau/Man(n) weiss. Eigentlich sei er „Der ewige Gendarm“ wie die Frankfurter Rundschau feststellt.

Betr.: »Loyalität + Synergie« Dieser Mann ist wie er ist. [::]

[..] Bislang hat er sich vor allem als harter Innenpolitiker einen Namen gemacht. Dabei kam Ahlhaus eher durch Zufall in dieses Politikfeld. Eigentlich wollte er Stadtentwicklung machen – aber der Posten in der Fraktion war besetzt. Dafür brauchte man dringend jemanden für die Innenpolitik: Komma + Punkt
http://www.mopo.de/2010/20100719/hamburg/politik/christoph_ahlhaus_unser_neuer_buergermeister.html

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Simone Ahlhaus: „Ich möchte unserer schönen Stadt dienen“

Simone Ahlhaus (34) kam um 14.34 Uhr ins Rathaus, nahm 14.47 Uhr in der zweiten Reihe in Loge 1 auf der Besuchertribüne Platz – und um 15.30 Uhr hatte Hamburg nach neun Jahren wieder eine First Lady. Elegant, blond, stilsicher, strahlendes Lächeln. BILDzeitung |  mehr
http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2010/08/26/first-lady-simone-ahlhaus-spricht/ich-moechte-unserer-schoenen-stadt-dienen.html

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Portrait

Der ewige Gendarm

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus, ein Mann der harten Sprüche, wird als Nachfolger für den Stuhl des Ersten Bürgermeisters gehandelt. Von Beusts möglicher Kronprinz im Portrait.
[…] Keine Probleme hatte der Mann auch, als er mit Ehefrau Simone privat (durchaus erlaubt) im Dienstwagen (keinesfalls erlaubt) durch Paris brauste oder er seine Villa im noblen Blankenese für etwa eine Million Euro in eine Burg umbauen wollte (maßlos übertrieben). […]

http://www.fr-online.de/politik/der-ewige-gendarm/-/1472596/4427306/-/index.html

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CHRISTOPH AHLHAUS

„Früher war ich wohl ein Spießer“

Die MOPO traf Bald-Bürgermeister Christoph Ahlhaus samt Ehefrau Simone in der Schanze. Und ging der Frage nach, wer der Politiker eigentlich wirklich ist. VON MATHIS NEUBURGER | 06.08.2010 mehr

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Verfassungsschutzbericht

Künstler angeblich linksextrem

Hamburgs Innenbehörde erklärt Netzwerk „Recht auf Stadt“ für linksextremistisch. Die mitregierende GAL hält das für ignorant. VON SVEN-MICHAEL VEIT
In dem von Ahlhaus und Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck (CDU) präsentierten Bericht 2009 wird unter anderen die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ des Gängeviertels in die Nähe des Linksextremismus gerückt. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Der Protest der autonomen Szene gegen die Aufwertung von Stadtvierteln („Gentrifizierung“) gewann 2009 an Bedeutung. Neben nichtextremistischen sowie vereinzelt linksextremistisch beeinflussten Künstlerprojekten und Bürgerinitiativen (…) hat sich das linksextremistisch beeinflusste Netzwerk „Recht auf Stadt“ gegründet.“ Da sei, kündigte Möller an, „eine kritische Durchsicht notwendig“:

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kuenstler-angeblich-linksextrem/

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SENATOREN GESUCHT

Heino Vahldieck: Ein Kandidat im Zwielicht

Hamburgs Verfassungsschützer Heino Vahldieck (CDU) soll Senator werden. Doch es gibt Ärger um seinen Besuch bei einer dubiosen Verbindung:
http://www.mopo.de/2010/20100816/hamburg/politik/heino_vahldieck_ein_kandidat_im_zwielicht.html

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Um zu erkennen, dass es sich bei der Rede Vahldiecks, vor den Verbindungsmitgliedern des Corps Irminsul, eindeutig um »Aufklärung« und des „Aufzeigens zur Grenzziehung zum Extremismus vor derartigen Vereinen“ handelt(e), wäre es nun freilich hilfreich, diese Rede den Hamburger WählerInnen ungekürzt,  zur Lektüre zu gereichen. jst

[…] So wie Ahlhaus, der in seiner Heimat Heidelberg als Gastmitglied in einer schlagenden Verbindung geführt wurde, gibt es auch bei Vahldieck Berührungspunkte mit einer schlagenden Hamburger Verbindung. Beim Corps Irminsul, das dem „Hamburger Waffenring“ angehört, aber nicht als verfassungsfeindlich eingestuft wird, hielt Vahldieck im Rahmen der Reihe „Harvestehuder Gespräche“ einen Vortrag vor den Verbindungsmitgliedern […]
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1601527/Will-Ahlhaus-den-Kultursenator-einsparen.html

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■ Corps Irminsul (WSC)

Gingen die konservativ, elitären Corps aus KSCV und WSC in den letzten Jahren auf Distanz zur Deutschen Burschenschaft, ja kündigten die Zusammenarbeit mit Verweis auf deren offene Flanke zum Rechtsextremismus in vielen Bereichen gänzlich auf, so trifft dieses nicht auf das Hamburger Corps Irminsul zu. Das älteste Hamburger Corps pflegt seit längerem gute Kontakte zu den Hamburger Burschenschaften und man kandidierte mit Waffenstudenten aus DB und CC auf gemeinsamen Listen zum Studierendenparlament. Millionärssohn Sebastian Greve lobte im StuPa die Kriegsheldentaten seines ritterkreuztragenden Großvaters und sitzt gemeinsam mit Roger Zörb nicht nur als Alter Herr im Corps Irminsul, sondern auch im Vorstand des „Bismarckbundes e.V.“ Dieser Verein alter Monarchisten, Preußenfans und Revanchisten um Schirmherr Ferdinand Fürst von Bismarck hält alljährlich Reichsgründungsfeiern im Sachsenwald ab und zeichnet am 3. Oktober verdiente Rechte mit einer Bismarckmedaille aus, darunter sind auch verfassungsschutz-bekannte Personen. Zörb ist darüber hinaus noch im Aktuellen Vorstand der SWG, was seiner Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Mittelstands-Vereinigung jedoch keinen Abbruch tut  […]  VVN mehr AF mehr TU Berlin mehr

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Rechtslastig | 17.08.2010

Zu viele Verbindungen

Hamburgs designierter Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) verärgert grünen Koalitionspartner durch Senats-Kandidaten mit guten Kontakten zu schlagenden Verbindungen und Rechtspopulisten. VON MARCO CARINI
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/zu-viele-verbindungen/

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Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company

Industrie, Bau & Immobilien

Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH
Hamburg, 15. Januar 2009 – Simone Ahlhaus sorgt in Zukunft für das Wachstum des Netzwerks der Dahler & Company GmbH, das aus 30 Franchisepartnern und eigenen Büros an 17 Orten, z. B. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Salzburg, auf Sylt und Föhr sowie am Tegernsee besteht mehr | Foto: Transformation: „Korrektur der Nationalfarben -gemessen an der Vermögensverteilung“ Gold = Großkapital , Schwarz Mittelstand, Rot restliche Haushalte. => [::] Hommage à KP Brehmer, Foto/Grafik: Jörg Stange | gfok

http://www.dahlercompany.de/de/index.htm

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Dahler & Company auf Wachstumskurs

Makler hält an Konzentration auf luxuriöse Wohnimmobilien fest
[..] Geschäftsführer der Dahler & Company Group sind Björn Dahler und Verleger-Spross und Gesellschafter John Jahr jr.  Marco Polo Tower in der Hafencity, eine Kooperation mit der Hochtief-Projektentwicklung [..] 01.12.08
http://www.welt.de/welt_print/article2808416/Dahler-amp-Company-auf-Wachstumskurs.html

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„Die Marktsituation ist wunderbar“

Moralität der Absahner

Zitat: Makler Eilers von Dahler & Company: „Inflation trifft ohnehin vor allem Menschen mit kleinem Einkommen“ Hamburg boomt! Die 500.000.000,- die ab Herbst eingespart werden müssen, sollen allerdings die „Verlierer“ im großen Finanz- und Bereicherungs-Poker zahlen? Hamburger Millionäre ventilieren in Hamburg ja – laut Rechnungshof mangels Überfrüfung, quasi steuerfrei. = Bundesrechnungshof klagt an: Finanzämter schonen Millionäre. jst mehr

Juni 08 Magazin: Klönschnack

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Politik
Gentrifizierung | 06.08.2010 15:00 | Andrej Holm

Rette die Stadt

Ob in den Städten die Logik des Geldes herrscht, sollten nicht nur Anwälte und Künstler unter sich ausmachen. Denn die Debatte darf nicht kulturalisiert werden.
Vor einem Jahr war die Welt des städtischen Protestes noch in Ordnung. Vielerorts gründeten sich Initiativen und mobilisierten gegen Großprojekte und den Ausverkauf der Städte. Begleitet wurden die Kampagnen von einem regelrechten Boom an Artikeln über steigende Mieten und Verdrängungsprozesse in den Innenstädten. Die überregionale Presse berichtete über unternehmerische Stadtentwicklungsleitbilder und die sozialen Auswirkungen der Immobilienwirtschaft. „Bionade-Biedermeier“ wurde zum geflügelten Wort für die dominant-spießigen Lebensstile im Prenzlauer Berg, die Süddeutsche Zeitung befürchtete die „Vertreibung aus dem reichen Herz der Städte“, und beim Axel-Springer-Verlag notierte man: „Praktisch jede deutsche Metropole hat heute ihre Gentrifizierungsdebatte“. weiterlesen bitte Link benutzen:
http://www.freitag.de/politik/1031-rette-die-stadt

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…“Sie wird neben ihrem Mann die Stadt repräsentieren – ob beim Matthiae-Mahl, beim Presseball oder auf Empfängen. Simone Ahlhaus macht auf jeden Fall eine gute Figur“
mopo mehr?

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Marianne Faithfull – „Working Class Hero“ (live)

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Beust-Nachfolger

Der freundliche Herr Ahlhaus

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus soll dem populären Ole von Beust nachfolgen – und muss dafür nicht nur die Grünen gewinnen sondern auch die Stadt

[..] Ahlhaus benötigt nun ein glückliches Händchen bei der Auswahl seines Nachfolgers als Innensenator und der Besetzung des Wirtschaftssenatorpostens. Der bisherige Senator Axel Gedaschko (CDU) wechselt als künftiger Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen nach Berlin [..]
http://www.tagesspiegel.de/politik/der-freundliche-herr-ahlhaus/1896040.html

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Maiansingen in Heidelberg – bald auch in Hamburg?

Vorsitzender der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maiansingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“ Burschenschaftler nutzten diese Tradition:
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204

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Turner Ahlhaus

Zu den Vorwürfen gegen Hamburgs designierten Bürgermeister Christoph Ahlhaus, Mitgliedschaft in einer rechten Burschenschaft zu sein, erklärte die Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD) am Mittwoch. | 29.07.2010

Christoph Ahlhaus, Hamburger Innensenator, hat durch seinen Pressesprecher verkünden lassen, er sei »lediglich einige Male Gast« der Turnerschaft Ghibellinia gewesen. Das ist unwahr:
http://www.jungewelt.de/2010/07-29/026.php

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Karl Heid erhält im Hamburger Rathaus das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Hamburg – [..] „Unser schönes, stolzes Rathaus ist der richtige Ort für diese außergewöhnliche Auszeichnung“, betonte Ahlhaus, der den Orden im Namen von Bundespräsident Horst Köhler aushändigte:
http://deutscher-marinebund.blog.de/2010/05/05/hohe-auszeichnung-praesidenten-deutschen-marinebundes-8518046/

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Abmeldung aus dem Leben

[..] Ittenbach: „Am nächsten Tag ging ein Transport über Berlin ins KZ nach Theresienstadt und später nach Auschwitz; mit diesem Transport schickten die Nazis fast ausschließlich Verletzte des Ersten Weltkrieges in den Tod.“ Das „Eiserne Kreuz“ hatte für Samuel die Schutzfunktion verloren [..]
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/hunsrueck/aktuell/Heute-in-der-Hunsrueck-Zeitung-Thalfanger-erforschen-Geschichte-von-Opfern-des-Nationalsozialismus;art779,2596539

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ERSTER GAL-ABGEORDNETER LEGT SICH FEST

Michael Gwosdz: „Ahlhaus ist so nicht wählbar!“

Der designierte Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) gerät wegen seines Einsatzes für eine schlagende Verbindung immer stärker unter Druck. Der erste GAL-Abgeordnete versagt ihm jetzt die Gefolgschaft! VON MATHIS NEUBURGER
http://www.mopo.de/2010/20100729/hamburg/politik/michael_gwosdz_ahlhaus_ist_so_nicht_waehlbar.html

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1. August 2010 | Schwarz-Grün

Zum neuen Hamburger 1. Bürgermeister

Am 25. August, der ersten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft nach der Sommerpause, steht die Neuwahl des 1. Bürgermeisters an. Die CDU hat dafür Christoph Ahlhaus nominiert. Die SPD spricht von Neuwahlen, hat bis jetzt aber auch (noch) nicht ihren Landesvorsitzenden Olaf Scholz als Gegenkandidaten ins Rennen geschickt. Die GAL will am 20. August entscheiden, ob sie C. Ahlhaus mitwählt. Die Mandatsverteilung in der Bürgerschaft ändert sich bis dahin nicht- CDU 56, SPD 45, GAL 12, DIE LINKE 8 Abgeordnete. Eine grundlegend neue Lage könnte sich also nur ergeben, wenn die schwarz-grüne Koalition zerbricht. Die GAL vor allem sich neu positioniert. Selbst wenn nicht alle Abgeordneten von CDU und GAL C. Ahlhaus wählen würden, dürfte es für seine Berufung reichen.

Um sich auf alle denkbaren Varianten einstellen zu können, sollen hier verschiedne Szenarios einmal durchgespielt werden:

http://www.die-linke-hh.de/politik/diskussionen/detail/artikel/zum-neuen-hamburger-1-buergermeister.html

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Dossier 1: Wer ist Christoph Ahlhaus?

Banker und Jurist (mit Referendariat bei der deutsch-amerikanischen Handelskammer in New York), 2001 aus Heidelberg vom damaligen CDU-Vorsitzenden Dirk Fischer als Landesgeschäftsführer nach Hamburg geholt. 2006 Staatsrat in der Innenbehörde und MdBüH, seit August 2008 Innensenator, Vorsitzender des CDU Bezirks HH- Nord. Profiliert als Law-and-order-Innensenator, der für seine rigiden Polizeieinsätze bekannt ist, Bundeswehreinsätze im Inneren befürwortet, ständig für Gesetzesverschärfungen plädiert und sich für Vermerke über Migration in Kriminalakten einsetzt. 2006 hat er für eine Milderung des Korruptionsregisters gestimmt. 2008 zum „Abschiebeminister des Jahres“ auf Grund des „härtesten Abschieberegimes in Deutschland“ gewählt. Die Presse bezeichnet ihn als „Karrieristen der Hinterzimmer“ (Süddeutsche Ztg., 18. 7. 10), „Konservativen Hardliner“ (Financial Times, 21. 1. 10), „ewigen Gendarmen“ und „Jurist und Banker, der als schlauer Typ gilt, der weiß, wie man zu etwas kommt“ (FR, 26. 6. 10). Er ist Conkneipant der schlagenden Turnerschaft Ghibellinia, einer pflichtschlagenden nur Männer aufnehmenden studentischen Landsmannschaft, die nach dem Prinzip des Lebensbundes,…der lebenslang gilt“, wirkt und Mitglied im Coburger Convent (CC) ist (dem reaktionären Dachverband von rund 100 Studentenverbindungen, denen man Sexismus, Hämophobie und Elitenbildung nachsagt). In Baden-Württemberg protestieren die Grünen regelmäßig gegen den CC und die Ghibellinia, während C. Ahlhaus für deren Studentenhaus spendete:

http://www.die-linke-hh.de/politik/diskussionen/detail/artikel/zum-neuen-hamburger-1-buergermeister.html

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SCHWARZ-GRÜN | 10.08.2010

Lieber Neuwahl als Ahlhaus

In der GAL wächst die Skepsis gegen Möchtegern-Bürgermeister Christoph Ahlhaus. Antrag für Parteitag fordert, den konservativen Innensenator nicht zu wählen VON SVEN-MICHAEL VEIT

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/lieber-neuwahl-als-ahlhaus/
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Grüner Gegenwind | 10.08.2010

Die grünen Daumen

KOMMENTAR VON SVEN-MICHAEL VEIT
Ein Selbstgänger wird das nicht. Ob die GAL-Mitglieder den als konservativen Hardliner verschrienen Innensenator Christoph Ahlhaus im Amt des Ersten Bürgermeisters sehen möchten, ist derzeit nicht vorhersagbar. Nicht zuletzt, weil die meisten mit unbekanntem Gefühlszustand aus den Sommerferien zurückkommen werden. Gewiss ist nur, dass sie sich von der Rücktrittsankündigung von Beusts und der krachenden Niederlage beim Volksentscheid über die Primarschulreform erst mal erholen mussten:
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/die-gruenen-daumen/

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Erste Grüne schießen gegen Koalition unter Ahlhaus

Einige Altonaer Mitglieder wollen das schwarz-grüne Bündnis aufkündigen und sich der SPD nähern – Parteiführung zeigt sich gelassen
von Per Hinrichs
http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article8937565/Erste-Gruene-schiessen-gegen-Koalition-unter-Ahlhaus.html

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Hamburgs Innensenator | 13.08.2010

Greenwashing eines Schwarzen

Christoph Ahlhaus will vom Innensenator zum Bürgermeister in Hamburg aufsteigen. Dafür muss der Christdemokrat den grünen Koalitionspartner davon überzeugen, dass er kein konservativer Hardliner ist. VON SVEN-MICHAEL VEIT
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/greenwashing-eines-schwarzen/

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Koalitionspoker in Hamburg

Ahlhaus bettelt um grüne Unterstützung

[..] Ginge es nach der Meinung der Bürger, so wäre die Situation eindeutig: Neuwahlen, Rot-Grün an die Macht, Olaf Scholz als Bürgermeister. Ganze 56 Prozent der Hamburger sprachen sich in einer Umfrage im Auftrag des „Hamburger Abendblatt“ für ein vorzeitiges Ende der Koalition aus. Nur 32 Prozent dagegen waren für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Regierung [..]
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:koalitionspoker-in-hamburg-ahlhaus-bettelt-um-gruene-unterstuetzung/50158448.html

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Analyse

Tabubruch in Hamburg

Der geballte Polizeigriff auf die Taiba-Moschee wirkt wie ein symbolischer Akt. Ein Kraftakt, mit verdächtig dünner Beweisgrundlage.
Die Taiba-Moschee, seit dem frühen Montag geräumt, durchsucht und versiegelt, hat wahrlich nicht viele Freunde. Der Innensenator und zukünftige Erste Bürgermeister Hamburgs, Christoph Ahlhaus, freut sich, dass „der Spuk“ endlich vorbei sei:
http://www.fr-online.de/politik/meinung/tabubruch-in-hamburg/-/1472602/4546130/-/index.html
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WERNER JANTOSCH

Aufstand gegen den Polizei-Chef

Das zweiseitige Papier hat einen unverfänglichen Titel: „In Sorge um die Polizei Hamburg“. Verfasser sind mehrere hochrangige Hamburger Polizeiführer – und es hat es in sich! VON THOMAS HIRSCHBIEGEL
http://www.mopo.de/2010/20100812/hamburg/politik/aufstand_gegen_den_polizei_chef.html

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12.08.2010
KOMMENTAR

Warum reagierte Ahlhaus nicht?

VON THOMAS HIRSCHBIEGEL
http://www.mopo.de/2010/20100812/hamburg/politik/warum_reagierte_ahlhaus_nicht.html

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WERNER JANTOSCH

Der Brandbrief im Wortlaut

Das zweiseitige Papier ist mit dem unverfänglichen Titel „In Sorge um die Polizei Hamburg“ überschrieben, hat es aber in sich:
http://www.mopo.de/2010/20100812/hamburg/politik/der_brandbrief_im_wortlaut.html

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Polizeiaffäre | 13.08.2010

Fahndung nach den Kritikern

Präsident Jantosch schweigt weiter öffentlich und greift intern die Autoren des Briefes an. Gewerkschaft der Polizei fordert Innensenator Ahlhaus zum Eingreifen auf. VON KAI VON APPEN
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/fahndung-nach-den-kritikern-1/

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HA Portrait
Hamburg | 31. Juli 2010, 07:00 Uhr
Christoph Ahlhaus

Der Mann, den sie schon mit elf Kanzler nannten

Von Camilla John und Philip Volkmann-Schluck
Zitat: „Er erinnerte schon damals an Helmut Kohl“, sagt sein langjähriger Mitschüler und Freund Phillip Munzinger*. Dann fügt er hinzu: „Auch von der Statur her.“ Er freue sich über seinen Aufstieg, „mir war und ist er ein verlässlicher und loyaler* Freund“.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1585076/Der-Mann-den-sie-schon-mit-elf-Kanzler-nannten.html

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Betr.: HA-Portrait. Interessant wäre in diesem Diskurs zu erfahren wie „loyal“ der portraitierte Christoph Ahlhaus zu diesem länderübergreifenden Antrag steht?
Offizieller Antrag Philipp Munzinger*
CDU-Politik.de

Klimahysterie vor dem Ende?

28.Januar 2010

Offizieller Antrag: Philipp Munzinger zur Klimapolitik

[..] Die CDU Neuenheim* distanziert sich von einer unreflektierten Politik des Klimaschutzes und fordert alle Gremien der CDU Deutschlands vom Ortsverband bis zum Bundesvorstand, von den Fraktionen der Stadt- und Gemeinderäten bis zu den Fraktionen der Landtage, im Bundestag oder Europaparlament dazu auf, auf einen belastbaren wissenschaftlichen Beweis des anthropogenen Klimawandels zu drängen, bevor weitere Gesetze, Verordnungen, Satzungen, Richtlinien oder sonstige staatliche Maßnahmen im Hinblick auf die Vermeidung und Abmilderung des angeblich menschgemachten Klimawandels beschlossen werden, die zu einer weiteren finanziellen Belastung der Bürgerinnen und Bürger in unserem Lande führen [..]
Neuenheim* (Stadtteil von Heidelberg)

http://cdu-politik.de/2010/01/28/klimahysterie-vor-dem-ende/

Echt Grüne CDU: Keine Experimente!: Revolutions Banner auf der Website der  CDU.

*Loyalität (ˌlo̯jaliˈtɛːt, von franz.: Treue) bezeichnet die innere Verbundenheit  und deren Ausdruck im Verhalten gegenüber einer Person, Gruppe oder Gemeinschaft. Loyalität bedeutet, die Werte des anderen zu teilen und zu vertreten bzw. diese auch dann zu vertreten, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt [::]

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Christoph Ahlhaus, Hamburger Innensenator, hat durch seinen Pressesprecher verkünden lassen, er sei »lediglich einige Male Gast« der Turnerschaft Ghibellinia gewesen. Das ist unwahr.
Ahlhaus war keineswegs nur am Rande in der Turnerschaft Ghibellinia involviert. Er war seit Beendigung seines Studiums 1999 Mitglied der schlagenden »Turnerschaft Ghibellinia« im Coburger Convent (CC). Seit seinem Eintritt in die Heidelberger Junge Union im Jahr 1980 war ihm das Milieu der Heidelberger Korporationen bestens vertraut. Ihm waren die nationalistischen und revisionistischen Ausfälle des CC ebenso bekannt wie die Tatsache, daß sich bei der Ghibellinia in den 1990er Jahren ein Lesekreis der Rechtsaußen-Postille Junge Freiheit traf und beste Kontakte bis hin ins rechtsextremistische Lager gepflegt wurden: mehr

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NACH RÜCKTRITT

Die Zukunft der Kulturbehörde

Nach von Welcks Rücktritt schwebt die Debatte um den Behördenabbau mehr denn je wie ein Damoklesschwert über der Kulturbehörde.
http://www.mopo.de/2010/20100720/hamburg/kultur/die_zukunft_der_behoerde.html
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[…] Bliebe allein die Kultur, die dann Teil der Wissenschaftsbehörde unter Herlind Gundelach (CDU) werden könnte […]
http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1572832/Ahlhaus-geht-auf-die-Gruenen-zu.html

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Petra Schellen | Taz
[..] Ob die Kulturbehörde weiter existieren wird, ist indes offen. Insider munkeln, dass von Beust-Nachfolger Christoph Ahlhaus sie mit der Wissenschaftsbehörde verschmelzen will. Eine andere Option wäre, Kulturbehörden-Staatsrat Nikolas Hill zum Senator zu machen. Gewünscht sei, so ist zu hören, eine Persönlichkeit, die in Finanzfragen bewandert sei. Nach einem kultur-affinen Senator, der die Szene versteht und hegt, klingt das nicht:
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/abgang-einer-ueberforderten/

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21. Februar 2009

Einen Euro für Hamburgs Kultur!

Der folgende Beitrag befasst sich mit den Arbeitsbedingungen von 1-Euro-Jobbern im Hamburger Kultursektor. Anlass gab das „Marat“-Stück am Hamburger Schauspielhaus. Nachdem der Auftritt eines Chors bestehend aus Hartz IV-Empfängern, die auf 1-Euro-Job-Basis bezahlt wurden, für einigen Wirbel gesorgt hatte, beschloss THE THING den Sinn und Zweck der Maßnahme genauer in den Blick zu nehmen. Autorin Ann-Kathrin Stoltenhoff führte Gespräche mit Betroffenen, mit dem ver.di-Mitarbeiter Roland Kosiek und dem kommissarischen Direktor des Museums der Arbeit, Dr. Jürgen Bönig, und kam zu dem Schluss, dass die Maßnahme bestenfalls die betroffenen Hartz IV-Empfänger davor bewahrt, in den eigenen vier Wänden depressiv zu werden. Schlimmstenfalls und im Regelfall stellen 1-Euro-Jobs eine Belastung für die Betroffenen, die Institution und die gesellschaftliche Gesamtsituation dar – bei verschwindend geringer Integrationsquote mehr
http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=976

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Jürgen Flimm |  29.07.10

Hamburg muss Kultur zum Wahlkampfthema machen

[…] Hamburg/Salzburg (dpa/lno) – Der ehemalige Intendant des Hamburger Thalia-Theaters, Jürgen Flimm, hat Hamburg vor einem weiteren Exodus der Kulturschaffenden gewarnt:
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article8721505/Hamburg-muss-Kultur-zum-Wahlkampfthema-machen.html

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Hamburgs designierter Bürgermeister

Schlagender Kontakt

Christoph Ahlhaus soll wahrscheinlich neuer Regierungschef von Hamburg werden. Jetzt bestätigt sich, dass er Kontakte zur Heidelberger „Turnerschaft“ hatte. VON ANDREAS SPEIT | 23.07.2010
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/schlagender-kontakt/

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Schwarz-Grün | 26.07.2010

GAL kritisiert geschlagenen Ahlhaus

Mitgliedschaft des designierten Hamburger Bürgermeisters Ahlhaus (CDU) in der schlagenden Verbindung Ghibellinia verstört den grünen Koalitionspartner. Die GAL fordert „lückenlose Aufklärung“. VON ANDREAS SPEIT UND SVEN-MICHAEL VEIT
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/gal-kritisiert-geschlagenen-ahlhaus/

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CDU: Der Neue nach Beust Christoph Ahlhaus – Kronprinz aus der Kulisse

[..] Das Motto des Innenpolitikers: „Eine wachsende Stadt muss auch eine sichere Stadt sein.“ Sicherer wurde sein Privathaus, in das beispielsweise schusssichere Fenster eingebaut wurden. Dass dabei der Stadt Hamburg Kosten von rund einer Million Euro entstanden, stört die SPD-Opposition. Das sei ein „negatives Beispiel Hamburger Politik“ [..]
http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-der-neue-nach-beust-christoph-ahlhaus-kronprinz-aus-der-kulisse-1.976482

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BÜRGERMEISTERKANDIDAT

Ahlhaus falsch verbunden?

Christoph Ahlhaus ist Mitglied einer schlagenden Verbindung. Das ist dem Bürgermeisterkandidaten plötzlich unangenehm. VON MATHIS NEUBURGER
http://www.mopo.de/2010/20100725/hamburg/politik/ahlhaus_falsch_verbunden.html

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SENAT | 27.07.2010

Polit-Zoff um Ahlhaus’ Fecht-Freunde

Die GAL fordert von Christoph Ahlhaus die Distanzierung von seiner früheren Studentenverbindung. Das geht dem designierten Bürgermeister zu weit.
VON MATHIS NEUBURGER mehr

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Panorama TV
[..] Neuwahlen, wie sie die SPD fordert, wären in der Tat die sauberste Lösung. Die Bürger, die bei der vorigen Hamburg-Wahl der CDU ihre Stimme gegeben hatten, die wollten allesamt oder überwiegend den großbürgerlich-liberalen Ole von Beust. Nur er konnte das historische Experiment einer schwarz-grünen Koalition auf Landesebene als erster wagen. Jetzt einfach Ole von Beust durch Christoph Ahlhaus, einen CDU-Hardliner mit Mangel an politischem Taktgefühl, auszutauschen, das wäre eine grobe Verfälschung des Wählerwillens. Man muss gespannt sein, wie weit die Grünen da mitmachen und sich ein weiteres Mal verbiegen lassen:
http://panorama.blog.ndr.de/2010/07/19/ole-kohler-oder-horst-von-beust-rucktritt-als-fahnenflucht/

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Hamburger Senat

CDU-Chef nimmt Christoph Ahlhaus in Schutz

[..] Die Turnerschaft Ghibellinia gibt jedoch weiterhin keine Auskünfte – im Gegenteil, seit gestern Morgen ist deren Homepage gesperrt.

Wird die Homepage der Turnerschaft Ghibellinia auf kritische Texte hin abgeklopft und geweißt? Armes Rügen!

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1581247/CDU-Chef-nimmt-Christoph-Ahlhaus-in-Schutz.html

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Hamburg | 24.07.10 |

Trittin warnt CDU vor Rückkehr an den Stammtisch

Die Bürgermeisterwahl ist für Trittin an Bedingungen geknüpft. Die CDU müsse wählen: Weltoffen oder zurück an den Stammtisch?
http://www.welt.de/politik/deutschland/article8615097/Trittin-warnt-CDU-vor-Rueckkehr-an-den-Stammtisch.html

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Olaf Scholz

Hamburgs neuer Urbanaut

Offiziell ist es nicht. Aber Olaf Scholz wird für die SPD in Hamburg wohl als Bürgermeister antreten. Gegen Christoph Ahlhaus wird er beste Chancen haben. Nur jeder zweite Hamburger kennt Beusts designierten Nachfolger überhaupt.
Von Frank Pergande und Majid Sattar
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB3F40B146BAA4DD2A06A35DFF38351A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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30.07.2010
MOPO-UMFRAGE

Nur 13,1 Prozent wollen Christoph Ahlhaus

Nach dem Abgang von Ole von Beust ist die SPD im Umfrage-Hoch. Wie eine MOPO-Umfrage ergab, würde die Mehrheit der Hamburger Olaf Scholz (SPD) und nicht Christoph Ahlhaus (CDU) zum Bürgermeister wählen.
http://www.mopo.de/2010/20100730/hamburg/politik/nur_13_1_prozent_wollen_christoph_ahlhaus.html

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Der CC

An vielen Universitäten in Österreich und Deutschland gibt es Studentenverbindungen. Unter den Begriff Studentenverbindungen fallen u.a. Landsmannschaften und Turnerschaften. Die meisten letzterer sind im Dachverband Coburger Convent zusammengeschlossen.
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Was ist der Coburger Convent?

Im Coburger Convent sind ca. 100 Landsmannschaften und Turnerschaften ausschließlich sog. klassischen Typs – d.h. farbentragend und pflichtschlagend – vereinigt. Nach außen geben sie sich meist unpolitisch, selbstverständlich tolerant und gegen jede Art von Extremismus. Man stellt sich gerne als lebendige Gemeinschaft von Studenten und Akademikern dar, deren Zweck nur in der Pflege von Freundschaft, dem Erfahrungsaustausch und der gemeinsamen Bildung besteht.
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Und in echt?

Tatsächlich verbirgt sich hinter der weltoffenen und fortschrittlichen Fassade ein gut organisiertes System aus Seilschaften, welches dem einzelnen Mitglied wirtschaftliche und soziale Vorteile verschaffen und als homogene Einheit gesellschaftlichen Einfluss ausüben soll. Dieser Einfluss ist ganz und gar nicht unpolitischer, sondern vielmehr rechtskonservativer bis reaktionärer Natur. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht die Aufrechterhaltung einer nationalen Elite, welche durch Corpsgeist und damit einem Anti-Individualismus à la „Die Verbindung ist alles – du bist nichts“ bereits über Generationen hinweg besteht. „In unsicheren Zeiten bewähren sich gute Verbindungen“ als zeitloser Werbeslogan steht nicht erst seit der aktuellen Wirtschaftskrise symbolisch für den Kampf der Elite gegen den sozialen und demokratischen Fortschritt. Nicht umsonst sahen sich die meisten Studentenverbindungen am Ziel ihres Strebens – und somit für überflüssig – als das 3. Reich das Problem des Bestehens einer Linken aus der Welt schuf. Sie lösten sich beinahe widerspruchslos auf.
So finden sich unter den „Alte Herren“ genannten Ex-Aktiven dann auch Namen wie Günther Oettinger, der den Nazirichter Filbinger posthum zum Antifaschisten verklärt hat oder Fritz Hippler, der sich sowohl für den NS-Propagandafilm „Der ewige Jude“, als auch für das revisionistische Buch „Korrekturen“ verantwortlich zeichnet, welches im CC auch begeistert gelesen wird.
Eine Distanzierung des Coburger Convent von der deutschen und eigenen Vergangenheit ist zu keinem Zeitpunkt erfolgt. Bei der Revision der Geschichte dagegen ist man bemüht sich gegenseitig zu übertreffen.:

http://coburgerconvent.blogsport.de/cc/

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Andenpakt [CDU]

Interessant in diesem Zusammenhang ist der als „Geheimbund“ innerhalb der CDU sogenannte „Andenpakt“ siehe u.a. Spiegelbericht. Einige der Mitglieder sind seit Jahrzehnten in schlagenden Verbindungen. Sie setzen sich z.B. für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren ein -siehe ExVerteidigungsminister Jung (ebenso steht Ahlhaus für diesen Einsatz im Inneren) oder etwa dem „Andenpakt-Spiegel-Beitrag“ erwähnte Lobbyist Elmar Brok CDU (Europaabgeordnete und Europaexperte der Bertelsmann AG) mit einem weitaus größerem Radius, der Einflussnahme zu steuernder Machthoheit:

[…] Die Darstellung des Spiegels wurde in zahlreichen Medien übernommen und fand weite Verbreitung. Trotz des Medienechos liegen offizielle Stellungnahmen oder Erklärungen der angeblichen Mitglieder des Andenpaktes kaum vor. Vereinzelt wurde die Existenz eines Netzwerkes eingeräumt[3] oder eine Mitgliedschaft dementiert (z.B. Ole von Beust[4]). Gelegentlich wurde angemerkt, dass die politischen Geschehnisse im Jahr 2002 auch ohne die Annahme eines Geheimbundes erklärbar seien.[5] Norbert Blüm bezeichnete den Andenpakt als abgekapselten Geheimbund.[6] 

Seit 2007 wurde vom Ende des Andenpaktes berichtet.[7][8]

Neue Aufmerksamkeit erlangte der Andenpakt Ende Mai 2010 durch den politischen Rückzug von Roland Koch, der in den Medien teils als Überraschung[9] teils als strategischer Rückzug zur Stärkung von Christian Wulff als letzten politischen Hoffnungsträger des Paktes gewertet wurde.[10] Die kurz darauf folgende Nominierung von Wulff für das Amt des Bundespräsidenten Anfang Juni 2010 wurde gleichermaßen ausgelegt als sein Wunsch nach einem höheren politischen Amt als auch als Entlastung von Angela Merkel von einem potentiellen Konkurrenten um den CDU-Parteivorsitz und die Kanzlerschaft.[11][12]|

Die „Doppelmitgliedschaften“, wie bei einigen der Protagonisten auf der „Andenpakt-Liste“ und Ghibellinia etc. sind auffällig Deckungsgleich in ihren „konservativen“ Positionierungen, Interessenlagen, Winkelzügen plus Ämterpatronage… jst = Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Andenpakt_%28CDU%29

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Verbindungsschach

 

»Andenpakt« Inszenierung im Geiste schlagender Verbindungen ?

[…] Gestiegen seien die Chancen des CDU-Europaabgeordneten Elmar Brok auf die Nachfolge von EU-Kommissar Günter Verheugen. Roland Koch habe Brok seine volle Unterstützung für das Amt zugesagt, so die „Bild am Sonntag“.

Elmar Brok ist CDU-Vorstandsmitglied, gilt als mächtigster Europaabgeordneter der Union und berät seit Jahren Merkel in allen strategischen Europa-Fragen:
http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4727893/Merkel-will-Roland-Koch-nach-Berlin-holen.html

 

Burschenschaft Ghibellinia feiert 130. Stfitungsfest mit Schirmherr Ministerpräsident Peter Müller (CDU)
http://www.ghibellinia-prag.de/test/phpkit/include.php?path=content/news.php&catid=3&entries=2&PHPKITSID=90ab99c02a2af11e4c613160c978344b

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Kultur

Konservatismus | 04.08.2010 12:50 | Georg Seeßlen

Dr. Söder und Mr. Burke

Hauptsache offen und ungreifbar, aber dennoch unterscheidbar: Eine Volkspartei namens CDU sucht nach ihren konservativen Wurzeln und kann sie einfach nicht finden.
[..]  „Eine enge Beziehung zur Heimat, ein lebendiges Brauchtum, unsere reichen regionalen Traditionen und die Vielfalt unserer Mundarten bereichern unser Leben und können gerade in der globalisierten Welt eine wichtige sinnstiftende Kraft sein“, und im Bild-Interview legt Mappus unserem Autofähnchen-Nationalismus einen vor: „Wer für die Nationalmannschaft, also für Deutschland spielt, sollte dazu stehen, indem er vor dem Spiel die dritte Strophe des Deutschlandliedes singt. Das hat Jürgen Klinsmann so eingeführt, und das fand ich immer gut.“

Musikantenstadl-Konservatismus! Damit gewinnt man nur Wahlen, wenn man das Politische zugleich abschafft. Die Partei der bürgerlichen Mitte. Dieser semantische Konservatismus ist endgültig zum populistischen Begleitblubbern des Neoliberalismus geworden. Ansonsten taugt Konservatismus nicht mehr zu viel. Nicht einmal zum politischen Feindbild [..]
Was ist Konservatismus? Hier bitte weiterlesen:

http://www.freitag.de/kultur/1031-dr-s-der-und-mr-burke

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Der Beitrag im Arte-Journal über den Burschen- und Altherrentag der Deutschen Burschenschaft in Eisenach vom 27. – 30. Mai 2010. ! [Incl. 1. Strophe des Deutschlandlieds ]

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Burschenschaftler Gedenken der Toten des Dritten Reichs – Heldengedenken sowie Trauer zur Kapitulation am 8. Mai 1945

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Filmtitel: „Impressionen vom Festakt der Deutschen Burschenschaft auf der Wartburg in Eisenach“, herausgegeben von der Marburger Burschenschaft Rheinfranken. Der Festakt auf der Wartburg beginnt mit dem Einzug der Chargierten der Alten Burgkellerburschenschaft zu Jena, der Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania, der Heidelberger Burschenschaft Normannia sowie der Stuttgarter Burschenschaft Ghibellinia.

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Das Lied der deutschen Burschenschaft

1.
Schwört bei dieser blanken Wehre,
schwört, ihr Brüder, allzumal:
Fleckenrein sei unsre Ehre,
wie ein Schild von lichtem Stahl.
Was wir schwuren, sei gehalten
treulich bis zur letzten Ruh‘;
|: Hört’s, ihr Jungen, hört’s, ihr Alten,
Gott im Himmel, hör’s auch du!
2.
Freiheit, duft’ge Himmelsblume,
Morgenstern nach banger Nacht!
Treu vor deinem Heiligtume
stehn wir alle auf der Wacht.
Was erstritten unsre Ahnen,
halten wir in starker Hut;
|: Freiheit schreibt auf eure Fahnen,
für die Freiheit unser Blut!
3.
Vaterland, du Land der Ehre,
stolze Braut mit freier Stirn!
Deinen Fuß benetzen Meere,
deinen Scheitel krönt der Firn.
Laß um deine Huld uns werben,
schirmen dich in unsrer Hand;
|: dein im Leben, dein im Sterben,
ruhmbekränztes Vaterland!
4.
Schwenkt der Schläger blanke Klingen,
hebt die Becher, stoßet an!
Unser Streben, unser Ringen,
aller Welt sei’s kundgetan.
Laßt das Burschenbanner wallen,
haltet’s hoch mit starker Hand,
|: brausend laßt den Ruf erschallen:
Ehre, Freiheit, Vaterland!

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Sketch „Burschenschafter“ des OE Kabaretts der Charité, WS 03/04

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„Reiche sammeln für das Matthiae-Mahl“

Am 27.02.09 fand im Hamburger Rathaus das Matthiae-Mahl, das älteste Festbankett der Welt statt. Dieses jährlich stattfindende Mahl, zu dem ca. 400 wohlhabende Gäste eingeladen werden, kostet EUR 120.000,-, wie die LINKE durch eine Anfrage erfahren hat. Trotz der Wirtschaftskrise ist der Senat nicht bereit, auf dieses Mahl zu verzichten. Stattdessen hat er verkündet, dass dies doch nur 6 Cent pro Hamburger Bürger und Bürgerin seien. Der Senat und die Gäste sind an einer Abschaffung ihrer Privilegien zur Unterstützung der sozial Benachteiligten nicht bereit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, sammelten wohlhabende Hamburger für den Erhalt des Matthiae-Mahls. Mit Sprüchen wie „Haben Sie ein Herz für Reiche“ oder „Wir tun doch was! Was soll der Neid? Ein leerer Magen regiert nicht gern“ zogen Sie durch Hamburgs City. Konfrontiert von einem Mitglied der LINKEN wurde die reiche Gesellschaft Hamburgs (stehenden Griffes) vorgeführt…

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Pressemitteilung

Eigenständigkeit der Hamburger Kulturbehörde gefährdet

Berlin, den 22.07.2010

Deutscher Kulturrat fordert vollen Einsatz für die Kultur, auch in Hamburg

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist äußerst besorgt über Vorschläge, die eigenständige Kulturbehörde in Hamburg abzuschaffen.
Hamburg steht vor vielen Problemen. Neben Ole von Beust, Erster Bürgermeister Hamburgs, ist auch die Kultursenatorin Karin von Welck zurückgetreten. Zugleich müssen gravierende Einsparungen vorgenommen werden.
Erste Forderungen aus Reihen der CDU wurden laut, die eigenständige Kulturbehörde abzuschaffen. Und das, nachdem in Schleswig-Holstein und jüngst in Nordrhein-Westfalen eigenständige Kulturministerien wieder neu eingerichtet wurden. Die Überlegungen zur Eingliederung der Kultur in die Senatskanzlei stellen eine vollkommene Fehlentwicklung dar und schwächen die durch die Verfassung vorgegebene Verantwortung der Länder für die Kultur.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Sparzwang in der Hansestadt und die Schwächung der Kulturbehörde durch den Rücktritt der Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck dürfen nicht ausgenutzt werden, um die Kulturbehörde einzusparen. Kultur ist mehr als ein Annex der Senatskanzlei. Die kulturellen Aufgaben, die zukünftig in Hamburg bewältigt werden müssen, können nicht vom Ersten Bürgermeister quasi nebenher erledigt werden. Kultur erfordert vollen Einsatz, auch in Hamburg.“

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Working Class Hero – John Lennon

Songtext = [::]

 

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Karl Gerold

„Eine Zeitung muss frei von politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten sein.“

Frankfurter Rundschau zum hundertsten Geburtstag (2006) von Karl Gerold:

Karl Gerold war fast 30 Jahre das Gesicht der Frankfurter Rundschau und des Druck- und Verlagshauses, das die FR herausgibt. Er übernahm 1946 eine Lizenz an der Zeitung und leitete sie ab 1954 als alleiniger Verleger und Chefredakteur bis zu seinem Tod 1973. Am 29. August 2006 wäre Karl Gerold 100 Jahre alt geworden – Anlass für eine Hommage an den großen deutschen Nachkriegsjournalisten.

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Thomas Mann verstehen

Zu Geschichte und Gegenwart seiner Inanspruchnahme

Von Hermann Kurzke
Teil I: Thomas Manns Verstehen

In seinem berühmten, nicht abgeschickten Brief bzw. Briefentwurf vom Januar 1918 hat Heinrich Mann seinem Bruder Thomas, der im Ersten Weltkrieg für Deutschland Partei genommen hatte, vorgeworfen, Elend und Tod der Völker auf die Liebhabereien seines Geistes zuzuschneiden. Damit ist eine unangenehme Bestimmung dessen gegeben, was Verstehen heißen kann, nämlich: eine Erfahrung auf die jeweiligen Liebhabereien zuzuschneiden. Denn das ist in der Tat häufig der Fall. Verstehen heißt Einfügen in ein subjektives System, heißt, das zu Interpretierende, sei es ein Mensch, ein Erlebnis, eine Nachricht oder ein Buch, in einem persönlichen Kosmos zu lokalisieren und zu identifizieren, ihm einen Namen aus dem persönlichen Bezeichnungsvorrat zu geben und ihm einen Platz anzuweisen im privaten Haus der gedeuteten Welt:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=8409&ausgabe=200508

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Glück und Elend der Parasiten

Hans Magnus Enzensberger: Voltaires Neffe

Eine Fälschung in Diderots Manier

[…] Im Stück wird manches genau benannt, denn auch bitterer Ernst ist im Spiel. In Diderots und Voltaires Zeiten mordete „Europa“ kalt die Neger, verfocht aber lauthals auf der Bühne der Aufklärung „erhabene Grundsätze“. Enzensberger scheut sich nicht, noch deutlicher zu werden. Blutdurst und Gier nach Geld bestimmen das Handeln der „Europäer“, genauer: sind das Motiv der handelnden Europäer. Sind sie einmal ganz unter sich, ins intime Gespräch vertieft wie der Neffe mit dem Philosophen, schrecken sie auch nicht zurück vor Erpressung und Verleumdung. Denn es stellt sich im Gespräch heraus, daß auch der Philosoph, der gegen die Übel der Sklaverei wettert, Teilhaber an diesem Handel ist. Sie peitschen sich beide einander bis aufs Blut gefügig, im erdachten Ernstfall wuchern die schrillsten Drohgebärden. Nach völliger Überreizung setzt wieder Milderung ein. Zwar einigt man sich darauf, daß alles, fast alles, nur Spiel war, doch das Elend des Philosophen ist größer noch als das des Neffen, der wieder aufs Parkett der närrischen Unterhaltung gerufen wird, damit sich sein „Hamsterrad“ noch schneller als zuvor drehe.

Der Philosoph verabschiedet sich mit den Worten: „Das ist ja das Fatale, Sie und ich, wir bleiben, was wir sind.“ Und der Neffe, seiner Rolle wieder ganz gewiß, kontert: „Warum auch nicht, Herr Philosoph? Solange es geht, wollen wir unser Unglück genießen.“

Damit endet der Text des Stückes, noch bevor der Vorhang fällt, verlassen die historischen Figuren, die pantomimisch im Hintergrund agierten, die Bühne: „Doch nun tragen sie moderne Anzüge und sehen heutigen Staatsmännern, Bankern und Beratern so ähnlich wie nur möglich; es schadet nicht, wenn einige von ihnen wiederzuerkennen sind.“

Die „Fälschung in Diderots Manier“ ist zu Ende, doch das Stück, das gespielt wurde, ist noch lange nicht vorbei. Helmut Hirsch | Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 1996, 71 S.

http://www.luise-berlin.de/lesezei/blz97_11/text29.htm

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Voltaires Neffe von Hans Magnus Enzensberger – Inhaltsangabe
Goethe, Hegel, Brecht und Foucault waren nicht die einzigen, die in „Rameaus Neffen“ ein Meisterwerk sahen. Auch auf dem Theater hat Diderots Dialog m verschiedenen Fassungen immer wieder triumphiert. Ein unsterbliches Paar hat der Autor auf die Bühne gebracht: den hauptberuflichen Moralisten und seinen Gegenspieler, den Zyniker, Parasiten und verkrachten Künstler. Am Ende müssen die beiden einsehen, daß sie einander ähnlicher sind, als ihnen lieb sein kann. In ihnen kündigt sich das zerrissene Bewußtsein der Moderne an.§Hans Magnus Enzensberger hat diesen berühmten Text neu geschrieben. An die Stelle des halbvergessenen Opernkomponisten Rameau ist Voltaire höchstpersönlich gerückt. Die Szenerie ist nicht das literarische Cafe, sondern das Foyer einer Akademie, die eine hochpolitische Beratung über die Ausbeutung der Kolonien abhält. Und wo Diderot an das Treiben in den Pariser Salons anknüpfte, an Opernintrigen und Schauspielerkabalen, stehen nun Börsenspekulationen und Arbeitsplätze, die Geheimpolizei und der Sklavenhandel im Mittelpunkt. Entstanden ist auf diese Weise die respektvolle Fälschung eines Klassikers. Das Buch


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Meta Transport(e) GfoK »Vorsicht Kunst!« Gleichschaltung + Widerstand

 

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L’Express: Für Ihren Freund Konrad Lorenz haben die Konflikte und die Kriege ihren Ursprung in der menschlichen Aggressivität. Ist das auch Ihre Meinung?

Popper: Ich glaube, daß Lorenz ein sehr großer Denker ist, aber diese Idee scheint mir falsch zu sein. Sie wird widerlegt durch Friedenszeiten, die mehrere Generationen lang andauerten. Aber natürlich kann man alles durch den Aggressionstrieb oder seine Unterdrückung oder auch durch den Sexualtrieb erklären. Eine der Aufgaben einer Regierung ist es, die Staatsbürger zu schützen, und ich glaube, daß die Kriege oft deshalb entstehen, weil man befürchtet, daß die Verteidigungskräfte im Vergleich zu einem gut bewaffneten Aggressor zu schwach sein könnten. Das kann zu militärischer Konkurrenz und zum Krieg führen. Wenn es ein psychologisches Element gibt, das für Kriege verantwortlich ist, dann ist es eher die Angst vor dem Aggressor als der Wunsch, aggressiv zu sein. […]

http://www.gkpn.de/popper.htm

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DIE STELLUNG DES SUBJEKTS BEI FOUCAULT UND HABERMAS

von Markus Paulus
1. Einleitung
Der Tod des Subjekts scheint allgegenwärtig zu sein. Die abendländische Philosophiegeschichte lässt sich bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in weiten Teilen als ein Diskurs über die Destruktion eines einst vermeintlich sich allmächtig dünkenden Subjekts lesen, welcher in Foucaults klassischer Metapher, dass „der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand“, ein geflügeltes Wort gefunden hat. Die gegenwärtige Literatur besingt das Ende des schöpferischen Autors, welchem es nicht gelingt, neue Werke zu schaffen, und dem daher nichts anderes übrig bleibt, als schon Dagewesenes zu wiederholen. Angesichts der Risiken der Globalisierung und des Ausbaus des Überwachungsstaates im Schatten des internationalen Terrorismus fühlt sich das einzelne Individuum ohnmächtig und ausgeliefert. In dieser bedrückenden Situation scheint Max Schelers 1928 getroffene Feststellung, dass „zu keiner Zeit der Geschichte der Mensch sich so problematisch geworden ist wie in der Gegenwart“ aktueller denn je zuvor. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, zu welchen subjekttheoretischen Aussagen zwei der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts sowie einflussreiche Diagnostiker der Moderne, Michel Foucault und Jürgen Habermas kommen, ob mit der Annahme eines Verfalls des Subjekts übereinstimmen oder, falls nicht, welche andere Sichtweise auf das Subjekt, seine Risiken und Chancen, sie vertreten. Die Komplexität dieser Fragestellung sollte nicht unterschätzt werden, legen doch beide Autoren keine direkte Theorie des Subjektes vor. Vielmehr thematisieren sie verschiedene Aspekte in ihren verschiedenen Werken, so dass eine Rekonstruktion der oftmals impliziten Charakterisierung des Subjekts nötig ist. Aus diesem Grund ist dieser Beitrag folgendermaßen aufgebaut: nach der Einleitung
(1) subjekttheoretischen Positionen von Habermas und Foucault näher charakterisieren. Die Ergebnisse dieser Darstellung nutzend sollen ein Vergleich ausgewählter Aspekte dieser beiden Zugangsweisen zum Subjekt Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Theoretikern offenbaren sowie einen möglichen Vermittlungsweg für eine der offenen Fragen skizzieren.
2. Die Stellung des Subjekts bei Foucault

Hier bitte weiterlesen

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L’Express: Kann die Offene Gesellschaft überleben?

[…] Popper: Wie soll ich Ihnen antworten? Ich bin nicht in der Lage zu sagen, welche Bedingungen notwendig und hinreichend für ihr Überleben sind. Ich kann nur einige Empfehlungen formulieren. Ich bin überzeugt, daß sie immer bedroht sein wird. Ich bin sicher, ein Jahrhundert Frieden würde genügen, und viele junge Leute würden vergessen, wie die Welt vor hundert Jahren aussah und von welch unschätzbarem Wert die Offene Gesellschaft ist. Außer, sie interessieren sich für Geschichte, ein Fach, in dem der Unterricht im allgemeinen schlecht ist…. mehr

 

 

 

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e-Sonderdruck aus:
Ingo Bode / Adalbert Evers / Ansgar Klein (Hg.):

Bürgergesellschaft als Projekt
Eine Bestandsaufnahme zu Entwicklung und Förderung zivilgesellschaftlicher Potenziale in Deutschland
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, Seite 265–291

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Rudolph Bauer

Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

Ein kritischer Bericht

Es klingt für wahr paradox: Eine Organisation der Zivilgesellschaft, deren Repräsentanten die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auf ihre Fahnen geschrieben haben, unterläuft die genuinen Anliegen der Bürgergesellschaft im Interesse eines elitebürgerlichen Projekts. Oder: Eine gemeinnützige Organisation nutzt ihren privilegierten Zugang zu den Medien, um eine unternehmerfreundliche Wirtschafts- und Steuerpolitik zu fordern mit dem Ziel, den Staat in seinen gesellschaftspolitischen Handlungsmöglichkeiten einzuschränken, was dann wiederum durch vermehrtes bürgerschaftliches Engagement ausgeglichen werden soll. Oder weiter: Eine nicht-staatliche Nonprofit-Organisation fordert „weniger Staat“ und besitzt die Aktienmehrheit eines Konzerns, von dessen Tochterunternehmen eines sich anschickt, Dienstleistungsaufgaben der öffentlichen Verwaltung zu übernehmen und gewinnbringend in privatwirtschaftlicher Regie zu betreiben. Schließlich das Paradoxon, dass ein unternehmerischer Global Player mehrheitlich einer als gemeinnützig anerkannten, durch Steuerbefreiung staatlich alimentierten Stiftung gehört, deren Think Tanks sich mit Unterstützung seitens der Konzern-Medien anschicken, politische Mandatsträger in Fragen sowohl der Bildungs-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik als auch der europäischen, der transatlantischen sowie der internationalen Militär-, Sicherheits- und Migrationspolitik zu beraten, um sie dadurch im Firmeninteresse zu beeinflussen: Hier bitte weiterlesen

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 22, 2010 at 21:54

Veröffentlicht in Korrektur der Nationalfarben

Vereint in Trauer: Mitstreiter und Freunde nehmen Abschied von Fritz Teufel

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John Heartfield*  † 26. April 1968 «Leben und Werk» 1962. Mit eingeklebter DDR Briefmarke 1971 – Geschenk von Gerda Zorn, Schülerin von Wieland Herzfeld.

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Auf der Beerdigung des 68-Humoristen

Abschied vom Teufel

[..] Der Sarg von Fritz Teufel ist am Donnerstag nicht ins Grab gerutscht, auch wenn das dem Eulenspiegel der 68er vielleicht gefallen hätte. Teufels Urne wird auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin beigesetzt werden, neben Bertolt Brecht, Helene Weigel, Johann Gottlieb Fichte, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Heinrich Mann, Anna Seghers, Arnold Zweig, Heiner Müller und Herbert Marcuse, um nur wenige zu nennen. Das ist eine würdige Umgebung, ganz sicher eine Ehre. Und wohl auch eine Geste der späten Versöhnung des deutschen Bürgertums mit einem, der ihm den Spiegel vorhielt wie Till Eulenspiegel. VON PHILIPP GESSLER  | * 16.07.2010
http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/abschied-vom-teufel/

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Dorotheenstädtischer Friedhof Fritz Teufel wird auf Promi-Friedhof begraben

Am Donnerstag wird Fritz Teufel auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof begraben. Salopp gesagt ist es der Ort mit der höchsten Promi-Dichte in ganz Berlin.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/fritz-teufel-wird-auf-promi-friedhof-begraben/1882022.html

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Fritz Teufel …Widerstand leisten: „Wer sich anpasst kann eigentlich nicht zärtlich sein“

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Personalie

Abschied von Fritz Teufel

Angehörige, Freunde und Weggefährten haben am Donnerstag Abschied von dem kürzlich verstorbenen Alt-68er Fritz Teufel genommen.
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_07/abschied_von_fritz.html

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Zum Tode Fritz Teufels

Ich rauch‘ Gras, ich will Spaß

Von Michael Sontheimer  |  07.07.2010
Kiffen war cool, wilde Liebe auch, und Bomben sollten aus Zucker sein: Fritz Teufel verkörperte das Vergnügen an der Revolte von 1968. Doch die Happenings der „Kommune 1“ führten sogar den ewigen Spaßguerillero aus Schwaben in den bewaffneten Kampf – und in den Knast.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,705201,00.html

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Alt-Kommunarden unter Trauer

Vereint in Trauer: Einstige Mitstreiter nehmen gemeinsam Abschied von Fritz Teufel

Freunde und Weggefährten von Fritz Teufel haben am Donnerstag in Berlin Abschied von dem Alt-68er genommen. Er war am 6. Juli im Alter von 67 Jahren gestorben. Das frühere Mitglied der Kommune 1 in Berlin hatte lange an der Parkinson-Krankheit gelitten. 16.07.10
http://www.stern.de/panorama/vereint-in-trauer-einstige-mitstreiter-nehmen-gemeinsam-abschied-von-fritz-teufel-1583912.html

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Letztes Geleit für Fritz Teufel – Eine Generation nimmt Abschied von ihren wilden Jahren

von Richard Herzinger

Bertolt Brecht liegt hier begraben, ebenso Johannes R. Becher und Heiner Müller. Kein Ort könnte sich besser als letzte Ruhestätte für eine Kultfigur der 68er eignen als der idyllische Dorotheenstädtische Friedhof an der Berliner Chausseestraße.
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8489439/Alt-Kommunarden-unter-Trauer.html

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Fritz Teufel wurde während des Krieges 1943 in Ludwigsburg als Letztes von sechs Kindern geboren. Er kam 1963 nach West-Berlin und begann ein Studium der Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Mit Dieter Kunzelmann und Rainer Langhans war er einer der Mitbegründer der Kommune I, die vor allem durch ihre bewusst provokanten  und gegen die herrschenden Gesellschaftsbedingungen gerichteten Aktionen bundesweite Aufmerksamkeit erregte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Teufel

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Hintergundmaterial „1968er Zeit“

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Rio Reiser: «Mein Name ist Mensch»

Seltene Fassung, laut CD ist es eine Aufnahme von 1970

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John Heartfield (* 19. Juni  1891 in Schmargendorf; † 26. April 1968  in Ost-Berlin; eigentlich Helmut Herzfelde) war ein deutscher Maler, Graphiker, Fotomontagekünstler  und Bühnenbildner. Er war ein Pionier an der Schnittstelle zwischen Kunst und Medien und gilt landläufig als der Erfinder der politischen Fotomontage. Er war der Bruder von Wieland Herzfelde mehr

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Foto: Jörg Stange, Wieland Herzfelde «Leben und Werk» 1962 John Heartfield, Buch-Ktlg. Mit eingeklebter DDR Briefmarke 1971 = „Spucke voll Zorn“ Aus der Bibliothek der Autorin Gerda Zorn, sie war Schülerin von Wieland Herzfeld(e). Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 17, 2010 at 08:06

Veröffentlicht in Allgemein

Ad Real Post = Carmen am Grindel + The Fugs – Nothing + Allen Ginsberg

with 2 comments

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Grindel, althochdeutsch grintil = Riegel, Sperre bezeichnet: den tragenden Pflugteil an dem die Pflugschare befestigt sind, siehe Grindel => Landtechnik

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Fotos: durch Doppelklick vergrössern

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Verfall von Wohnungen

Ein Haus befindet sich zumindest teilweise in Privatbesitz (Oberstr. 14). Im Letzteren sind Wohnungen untergebracht, die immer mehr verfallen und nicht renoviert und repariert werden. Deshalb wird dieses Haus in der Hamburger Lokalpresse als „Horrorhochhaus“ bezeichnet. Die Ausstattung dieses Hauses entspricht dem Standard der 1940er Jahre. So haben die sehr kleinen Wohnungen zum Beispiel keine eigenen Badezimmer, sondern jeweils ein von allen Mietparteien einer Etage gemeinsam genutztes mehr

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[…] Im Gebiet westlich der Alster eignete sich nur der Grindelberg für eine neue Bebauung – bei den Bombenangriffen des 24. und 25. Juli 1943 hatte es in der nordwestlichen Hauptanflugsrichtung gelegen und war fast völlig zerstört worden. Stadtgeschichtlich handelte es sich um ein relativ junges Wohngebiet: erst zwischen 1880 und 1910 war das Grindelberggebiet, das vorher eine Zwischenlage zwischen alten gewachsenen Stadtteilen eingenommen hatte, planmäßig mit vergleichsweise großzügigen Ein- und Mehrfamilienhäusern auf einem rasterförmigen Stadtgrundriss bebaut worden. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges umfasste das bürgerlich-mittelständische Wohngebiet 175 Häuser mit 1079 Wohnungen, 70 Läden und 36 Werkstätten. Nach dem Bombardement waren davon 1945 noch 36 Häuser mit 108 Wohnungen erhalten geblieben. Rund um dieses Areal gab es auf der anderen Straßenseite des Grindelbergs und drumherum keine derart flächendeckende Zerstörung, was auf planmäßiges Vorgehen hindeuten könnte. Das Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rundfunkgebäudes (Rothenbaumchaussee,heute NDR), der Polizeistation in der Oberstraße und den Konsulaten am Westufer der Außenalster. Das Gelände verfügte über eine strategisch sehr gute Anbindung zu verschiedenen wichtigen Zielen mit unterschiedlichen Verkehrsmittel […]

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Wohnmaschine

In den Erdgeschossen befinden sich Läden, Kneipen, Büros und Praxen, ursprünglich gehörten auch eine Zentralwäscherei, Tankstelle, Tiefgarage und mehrere Kinderspielplätze zum Konzept der autarken „Wohnmaschine“. Die Gebäude von Wäscherei und Tankstelle sind erhalten, werden aber nicht mehr als solche genutzt. Die zwölf Hochhäuser sind in einen Park eingebettet und werden von vier Straßenschleifen erschlossen, so dass kein störender Durchgangsverkehr zwischen den Häusern stattfindet. Damit wird das Konzept des Hochbaus zum Flächengewinn verwirklicht; die Geschoßflächenzahl ist nicht wesentlich verschieden von klassischen Wohnarealen. Damit wurde ein ganz anderes Konzept verfolgt, als bei den Hochhaussiedlungen der 1960er und 1970er Jahren, wo es darauf ankam, möglichst viel Wohnraum auf der eingesetzten Grundfläche zu schaffen.

Fünf Bronzeskulpturen der Künstler Barbara Haeger, Ursula Querner, Fritz Fleer, Karl August Ohrt und Hans Martin Ruwoldt prägen seit 1957 die Parkanlage. In der Mitte der zweiten Reihe befindet sich das Bezirksamt Eimsbüttel („Rathaus“ des Hamburger Bezirks Eimsbüttel), das mit seinen alten Paternostern fast eine eigene Touristenattraktion darstellt […] mehr

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Hamburgs Manhattan

Die Geschichte der Grindelhochhäuser in Hamburg

Von Silke Lahmann-Lammert

Als die Grindelhochhäuser gebaut wurden, sorgte das in der ganzen Bundesrepublik für Aufregung. Kritiker schmähten die ersten Hochhäuser Hamburgs als „seelenlose Wohnmaschinen“. Ganz anders die Mieter: 1956 standen sie Schlange, um eine der begehrten Wohnungen zu ergattern: mehr
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 X-Mother’s little helper

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Arbeitslosenkrimi

Thea Funtate, Hamburg

„Du willst ausziehen? Wieso denn?“

>Wieso denn< war natürlich totaler Quatsch, da eh klar. Wer will schon unbedingt in den Grindelhochhäusern an einer vierspurigen, vielbefahrenen Straße in Hamburg wohnen? Zentral gelegen, auch über die Miete konnte man nicht meckern, aber diese Kombination gab es auch an lauschigeren Ecken. Noch dazu wo die Selbstmordquote in diesem Komplex im Vergleich mit anderen Hochhaussiedlungen der Stadt relativ hoch sein sollte =

Prolog der schwarzen Seele Ich atmete tief ein, dem Schmerz

Was sagt uns dann die Geschichte mit den nassen Haaren und dem …… im Grindelhochhaus? Vor lauter Aufregung fing meine Nase das Laufen an.
http://www.tiki30-nostromo.de/attachments/File/Arbeitslosenkrimi.pdf

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Plakatwerbung am Grindel »Sister Act – Eine himmlische Karriere« [::]

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Peter Sempel, Gunnar F. Gerlach  Foto: Jörg Stange

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Maria Callas – L’amour est un oiseau rebelle – Habanera (TanZ) „Liebe ist ein widerspenstiger Vogel“ – Carmen von George Bizet [::] [::]

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GfoK «Add Real Post» „Sister Act – Eine himmlische Karriere“ + „Carmen am Grindel“ [::] [::] Grindelhochhäuser: Zum Tod der Tänzerin und Dramaturgin Evelyn Haake: Medial hat ihr tragisches Ende nicht stattgefunden Teil II => [::] Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach Kunstarchiv GfoK

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 10, 2010 at 13:44

Veröffentlicht in Allgemein

Nina Hagen: Deutschlands echter Superstar

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„Personal Jesus“ von Nina Hagen

Deutschlands echter Superstar

[..] In Los Angeles hat sie dafür Gospel, Blues und Country eingespielt, die Urformen des Pop, die sie so souverän beherrscht, als sei sie damit aufgewachsen. Dabei zwingt sie den Hörern ihren neugefundenen christlichen Glauben mit einer Kraft auf, der man sich nur schwer entziehen kann. Das kann sie, weil sie eine Stimme hat, die von der Kälte einer Grace Jones bis zur Raserei einer frühen Tina Turner sämtliche emotionalen Register beherrscht [..]

http://www.sueddeutsche.de/kultur/personal-jesus-von-nina-hagen-deutschlands-echter-superstar-1.972702-2

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Apocalyptica Featuring Nina Hagen – Seemann (Rammstein Cover)

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 10, 2010 at 12:30

Veröffentlicht in Allgemein