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Archive for März 2010

Pop Life: Warhol, Haring, Koons, Hirst, …

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Pop Life: Warhol, Haring, Koons, Hirst, …

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„Gute Geschäfte sind die beste Kunst“ – die Ausstellung Pop Life nimmt Andy Warhols berüchtigte Provokation zum Ausgangspunkt, um das Vermächtnis der Pop Art und den Einfluss ihrer bedeutendsten Vertreter vollkommen neu zu interpretieren. Pop Life zeigt die verschiedenen Methoden, mit denen sich Künstler seit den 1980er Jahren auf die Massenmedien eingelassen haben, und wie sie dabei ihre künstlerische Persönlichkeit bewusst als „Marke“ geschaffen und kultiviert haben. Neben Werken von Andy Warhol werden Arbeiten von Keith Haring, Jeff Koons, Damien Hirst , Richard Prince, Martin Kippenberger, Tracey Emin, Takashi Murakami und anderen gezeigt. Die Ausstellung umfasst etwa 320 Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen, Photographien, Zeitschriften, Skulpturen, Videos, Merchandisingobjekte, einen Shop und Rauminstallationen.
Pop Life argumentiert, dass sich Andy Warhols radikalste Lektion im Werk jener Künstler der folgenden Generationen spiegelt, die die Alltagskultur nicht nur in ihren Bildern reproduzieren, sondern die sich darüber hinaus strategisch in die Mechanismen des Marktes, der Massenmedien und der allgegenwärtigen Präsenz der Werbung einschmuggeln, um ein Publikum weit über die Galerien hinaus zu erreichen.
Die Verbindung von Kultur und Kommerz wird gemeinhin als Verrat an den Werten der modernen Kunst angesehen. Pop Life hingegen zeigt, dass für viele Künstler nach Warhol erst in dieser Verschmelzung eine Interaktion mit der gegenwärtigen Welt überhaupt möglich wird.
Ein zentrales Thema der Ausstellung ist der Aspekt des Performativen, der sich in der Selbstdarstellung und dem Rollenverständnis der Künstler innerhalb der Medienwelt und des Kunstbetriebes offenbart. Die Künstler agieren selbst an den entscheidenden Stellen u. a. als Fälscher, als Prominente, als Verleger, als Kunsthändler, als Galeristen, als Geschäftsinhaber, als Kuratoren, als TV-Moderatoren oder gar als Auktionator. Sie schleusen sich getarnt in die Funktionsmechanismen des Produkt- und In formationskreislaufs ein und decken diese dabei auf, ohne selbst Position zu beziehen. Hierin liegt der doppelbödige, zugleich affirmative und kritische Gehalt von Pop Life.
Die Ausstellung beginnt mit einem Schwerpunkt auf dem Spätwerk Warhols und seinen für diese Zeit charakteristischen Unternehmungen als TV-Persönlichkeit, als Werbeikone und als Herausgeber der Zeitschrift Interview. Unter den Höhepunkten befinden sich eine Reihe seiner anfänglich umstrittenen

Serien, die als Retrospectives (Retrospektiven) oder Reversals(Umkehrungen) bekannt wurden. In der Wiederaufnahme der Bilder berühmter Pop-Ikonen der 1960er Jahre, nehmen die Retrospectives Installationen von Künstlern wie Martin Kippenberger oder Tracey Emin vorweg. Diese folgen, wie Warhol, in offensiver Weise dem Impuls der Selbst-Mythologisierung. Den Entwurf ihrer öffentlichen Person und deren Verbreitung als Marke verstehen sie als grundlegendes Rüstzeug ihrer Profession.
Pop Life wird Rekonstruktionen von Keith Harings Pop Shop und die selten zusammengeführten Arbeiten von Jeff Koons’ Serie Made in Heaven zeigen. Haring eröffnete den Pop Shop im Jahre 1986 in der Lafayette Street in New York um seine zur Marke gewordene künstlerische Handschrift in Merchandising-Produkten wie T-Shirts, Spielsachen und Magneten an ein möglichst großes Publikum zu vertreiben. Jeff Koons’ Serie Made in Heaven wurde erstmals auf der Biennale von Venedig 1991 gezeigt. In ihr preist der Künstler seine eheliche Vereinigung mit dem italienischen Pornostar Ilona Staller, genannt La Cicciolina, in aller Öffentlichkeit an.
Martin Kippenberger widmet Pop Life in Hamburg mehrere Räume, darunter eine spezielle, nur hier zu sehende Präsentation mit frühen Werken aus der Sammlung der Hamburger Filmautorin Gisela Stelly Augstein. In den schwarzweißen Fotovermalungen der Serie Un Tedesco in Firenze, den „Ideentafeln“ und einer Fülle von Briefen und Postkarten an die von Kippenberger verehrte Stelly Augstein lässt die Ausstellung hautnah die Anfänge des glänzenden Selbstdarstellers und Gesellschaftsanalytikers miter leben, der mit Provokation und Spott in der Tradition von Dada und Fluxus an der Demontage des traditionellen Kunstbegriffs arbeitete.
Ein weiterer Teil der Ausstellung ist den so genannten Young British Artists gewidmet und rückt deren frühe Unternehmungen in den Mittelpunkt. Darunter befindet sich der Shop von Tracey Emin und Sarah Lucas, den die beiden Künstlerinnen im Londoner Stadtteil Bethnal Green eröffneten, und in dem sie Arbeiten schufen und verkauften. Berühmte Werke von Gavin Turk sind ebenso vertreten wie speziell ausgewählte Arbeiten aus Damien Hirsts spektakulärer Sotheby’s-Auktion Beautiful Inside My Head Forever im September 2008. Eine eigens in Auftrag gegebene neue Installation des japanischen Künstlers Takashi Murakami, der ein eigenes weltweit agierendes Unternehmen zur Verbreitung seiner Kunst betreibt, wird in einem der abschließenden Räume zu sehen sein.
Der Besuch einiger Ausstellungsräume ist nicht für Besucher unter 18 Jahren zugelassen. Zur Ausstellung erscheint im DuMont Verlag ein reich bebilderter Katalog mit Beiträgen von: Jack Bankowsky, Catherine Wood, Alison M. Gingeras, Scott Rothkopf und Nicholas Cullinan.
Nach London und Hamburg wird die Ausstellung zum Abschluss der Tournee in der National Gallery of Canada in Ottawa gezeigt.

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Der Künstler als …

In der zeitgenössischen Kunst ist die Vielfalt möglicher Rollenbilder unbegrenzt. In der Nachfolge von Andy Warhols Rollenspiel erfinden sich die Künstler mit Blick auf die wechselnden Mechanismen des Kunstbetriebs fortwährend neu. Bei genauerem Hinsehen werden jedoch auch hier die seit der Antike überlieferten Künstlermythen und Vorstellungen vom Genius immer wieder Neu aufgegriffen, sei es in affirmativer, kritischer oder ironisierender Absicht. => [;;]

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Kuratoren London: Catherine Wood (Tate Modern) mit Jack Bankowsky und Alison M. Gingeras Kuratoren Hamburg: Dr. Annabelle Görgen-Lammers und Dr. Daniel Koep

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Eine Ausstellung der Tate Modern, London, in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle.
12. Februar bis 9. Mai 2010
Galerie der Gegenwart

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Mit freundlicher Unterstützung durch unsere Medienpartner:

Hamburger Kunsthalle ⋅ Stiftung öffentlichen Rechts
Ansprechpartner ⋅ Mira Forte
Glockengießerwall T + 49 (0) 40 – 428 131 204
D-20095 Hamburg F + 49 (0) 40 – 428 542 978
http://www.hamburger-kunsthalle.de
presse[at]hamburger-kunsthalle.de

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KUNSTZEITUNG im April
Was kommt nach der Business-Kunst? Antworten geben Johanna und Luca Di Blasi
http://www.lindinger-schmid.de/kunstzeitung_aktuell.html

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Martin Kippenberger (1953-1997) [Privé-Paris – zuviel geredet}

Hamburg Dez. 1976 Sammlung Gisela Stelly Augstein © Nachlass Martin Kippenberger, Photo: Christoph Irrgang (::)

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Rio Reiser: «Hallo Hallo – Ist da die Irrenanstalt» [Markthalle°]

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Anzeige

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1. FC Köln: Bundesliga 1976/1977 – Spielplan, News, Spieler …
FC Köln: Bundesliga Saison 1976/1977 – Alle Ergebnisse, Tabellen, Spielplan und … Mittwoch, 08.12.1976. 025, 1. FC Köln · Queen´s Park Rangers · 4:1 (3:1) …
sport-dienst.fussball.de/fussballvereine/1fckoeln/1977/ – Im Cache | Super Hoops´ // Kippenbergers Polaroid-Datums-Angaben = parallel Ereignisse 😉


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foto: jst gfok

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Martin Kippenberger (1953-1997) => [::]

Bitte nicht nach Hause schicken, 1983 Öl auf Leinwand, 120 x 100 cmPrivatsammlung, Berlin © Nachlass Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln | Photo: Lothar Schnepf

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Piotr Uklanski foto: jst gfok

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Gavin Turk: CHE, 1999  foto: jst gfok

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Warhol | Kippenberger

© 2010 Veröffentlichung nur gestattet im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Jede andere Nutzung ist nicht gestattet. Die Bilder dürfen nicht angeschnitten oder mit Schrift überschrieben werden. Ausnahmen sind mit der VG Bild-Kunst bzw. für A. Warhol mit der Artists Rights Society, New York, zu klären. /

© 2010 Publication only allowed in connection with reports of the exhibition. Any other use is not allowed. The photos should not be cropped or overwritten with any form of text. Exceptions only with permission of VG Bild- Kunst or, for A. Warhol of Artists Rights Society, New York.

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foto: jst gfok

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foto: jst gfok


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.foto: jst gfok


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 Martin Kippenberger: Yuppi Du | Bad Painting

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Fotos: Vergrössern durch Doppelklick


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Zeitreis(en)

Gebrechen des Kopfes

Kleine Kulturgeschichte der menschlichen Dummheit

Von Peter Zaun

Dummheit: Ein zeitloses Charakteristikum des Menschseins, der vielleicht facettenreichste Begriff der Kulturgeschichte. Einmal kommt sie als unverzichtbare Ingredienz zur Förderung instinktsicherer Überlebensstrategien daher; dann wieder als Laster, bei dem die Konsequenzen des eigenen Handelns unbedacht bleiben.

Für Immanuel Kant ist sie ein „Gebrechen des Kopfes“, eine Konsequenz des „biegsamen Herzens“. Die Geschichte hält staunende, ärgerliche und resignierende Kommentare über sie bereit; niemals bewundernde =

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/1163289/

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Hamburger Museen

Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

Der Ex-Kunsthallen-Chef Werner Hofmann attackiert Kultursenatorin Karin von Welck. Der Streit in Hamburgs Museumspolitik geht in eine neue Runde.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1560145/Kritik-an-Kultursenatorin-Totengraeberin-der-Kunsthalle.html

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KIPPENBERGER HÖREN
Ein Live-Hörspiel von Oliver Augst und Rüdiger Carl unter Mitwirkung von Sven-Åke Johansson

Mit Texten, O-Tönen und der Stimme von Martin Kippenberger

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The Brandos | Gunfire at Midnight

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Seite in Bearbeitung

Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

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medienwatch.wordpress.com

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März 30, 2010 at 14:16

Veröffentlicht in Hamburger Kunsthalle, Kunst & Kultur

Hamburg: Schritte zur Museumsentwicklung | Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

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satyr-quell(e) foyer: rathaus hamburg, gfok

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Weitere Schritte zur Museumsentwicklung

Neue Finanz- und Führungsstruktur bei Hamburger Museumsstiftungen – Fonds für Sonderausstellungen geplant

23.03.2010, 13:34 Uhr

Zur Fortsetzung des 2007 gestarteten Museumsentwicklungsplans hat der Senat heute weitere Maßnahmen beschlossen, um durch strukturelle Veränderungen bei der Aufstellung der Wirtschaftspläne und der Führungsstruktur bei den Hamburger Museumsstiftungen dauerhaft eine finanzielle Stabilität zu erreichen. Grundlage der Drucksache bilden die Empfehlungen der 2009 von der Expertenkommission vorgelegten Zwischenbilanz zur Entwicklung der Museumsstiftungen.

Die wirtschaftliche Analyse der Experten ergibt, dass die Summe der Zuschüsse und der regulären Erträge für den Grundbetrieb der einzelnen Häuser im Prinzip ausreicht, die Mittel für Sondermaßnahmen aber eingeworben werden sollten. Daher soll in den Wirtschaftsplänen in Zukunft zwischen Museumsbetrieb und Sondermaßnahmen unterschieden werden. Für die Finanzierung von Sonderausstellungen wird der Senat bei der Bürgerschaft zum Haushalt 2011/2012 die Einrichtung eines zentralen Fonds in Höhe von 2 Mio. Euro pro Jahr beantragen. Über die Vergabe der Mittel soll eine Jury entscheiden. Um die Museen dabei zu unterstützen, in den Jahren 2010 bis 2012 ausgeglichene Jahresergebnisse erzielen, wird den Stiftungen eine zinslose Liquiditätshilfe für die bis Ende 2009 aufgelaufenen Fehlbeträge gewährt. Bei erfolgreicher Konsolidierung stellt der Senat für 2013/2014 eine weitere Entschuldung in Aussicht. Der Zuschuss für die Kunsthalle soll im Jahr 2010 einmalig um 1,9 Mio. Euro erhöht werden, um die Stiftung von den finanziellen Problemen durch die Rückabwicklung der Versicherungssumme für das gestohlene und wieder aufgetauchte Gemälde „Nebelschwaden“ von Caspar David Friedrich zu entlasten.

Für eine konsequente Umsetzung der neuen Finanzstrukturen wird das Controlling innerhalb der Stiftungen und der Behörde für Kultur, Sport und Medien (BKSM) optimiert und klare Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Stiftungsräten und Vorständen sowie zwischen der BKSM und den Stiftungen vereinbart. Um die Verantwortlichkeiten eindeutig und verbindlich festzulegen, werden die Stiftungsräte und Vorstände neu organisiert, sowie Kuratorien als Beratungsgremien installiert. Um im Vorstand museumsfachliche wie wirtschaftliche Kompetenzen zu gewährleisten, kann er jeweils aus bis zu zwei Personen bestehen. Bei der Stiftung Historische Museen sollen die vier Direktoren der jeweiligen Museen nicht mehr im Vorstand vertreten sein, sondern ein Generaldirektor als Mitglied des Vorstands bestellt werden. Auch hier kann der Vorstand aus bis zu zwei Personen bestehen. Um die Arbeit der Vorstände noch effektiver begleiten zu können, werden die Stiftungsräte um die Hälfte der Mitglieder verkleinert. Die Freie und Hansestadt Hamburg wird darin durch die Behörde für Kultur, Sport und Medien und die Finanzbehörde mehrheitlich vertreten sein. Weitere Mitglieder sind jeweils ein externer Sachverständiger, ein Vertreter der Freundeskreise, ein Personalratsmitglied der jeweiligen Stiftung und, bei der Stiftung Historische Museen, der Landrat des Landkreises Harburg. Darüber hinaus soll die Beratung durch Vertreter der Freundeskreise und andere Persönlichkeiten weiter ausgebaut werden – durch Kuratorien, die vor allem bei Sonderausstellungen, Veranstaltungen und der Neugestaltung von Dauerausstellungen mit entscheiden. Die Stiftungsausschüsse der vier stadt- und kulturgeschichtlichen Museen gehen in ein gemeinsames Kuratorium bei der Stiftung Historische Museen über.

Die erfolgreich begonnene digitale Grundinventarisierung für die Sammlungsbestände aller vier Museumsstiftungen soll mit hoher Priorität weiter verfolgt und in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen werden. Um die Erfassung der Sammlungsbestände der Stiftung Historische Museen noch in diesem Jahr fortzusetzen, werden für 2010  bei der Bürgerschaft Mittel in Höhe von 500.000 Euro beantragt. Die für das Gesamtprojekt benötigten investiven Mittel sollen für den Haushalt 2011/12 angemeldet werden. Außerdem wird die Errichtung eines zentralen Kulturspeichers mit Priorität weiterverfolgt. Auf Grundlage der 2007 vorgelegten Machbarkeitsstudie und darauf folgenden Erhebungen wird die BKSM mögliche Immobilien identifizieren und unter Einbeziehung von Architekten und Planungsbüros die Investitions- und Betriebskosten für einen zentralen Kulturspeicher prüfen. Der Ausbau des Hafenmuseums und die Neugestaltung der Dauerausstellungen der Museen sollen nach erfolgreicher Konsolidierung und Abschluss der Planungen für den zentralen Kulturspeicher weiter verfolgt werden. Die konzeptionellen Grundlagen dafür werden bereits jetzt geschaffen, zum Beispiel durch die Entwicklung eines Masterplans zum Ausbau des Hafenmuseums durch das Studio Andreas Heller, der im Herbst 2010 vorliegen soll.

Mehr zum Museumsentwicklungsplan finden Sie unter www.hamburg.de/kulturbehoerde/2134004/museumsentwicklung.html

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Pressestelle der Behörde für Kultur, Sport und Medien Ilka von Bodungen Pressesprecherin Hohe Bleichen 22 20354 Hamburg Stadtplan » HVV-Verbindung »

http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2182660/2010-03-23-bksm-museumsentwicklung.html

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Warum Alfred Lichtwark 1886 gefragt wurde, ob er das Amt des Direktors der Hamburger Kunsthalle übernehmen wolle, welche vorher nur von einer Person des Senats verwaltet wurde, ist unklar:

„Wir wollen nicht ein Museum, das dasteht und wartet, sondern ein Institut, das thätig in die künstlerische Erziehung unserer Bevölkerung eingreift.“

* „Freie und Abrissstadt Hamburg“, dieser in Architekten-Foren des Internets sehr häufig zitierte Ausspruch Lichtwarks bezog sich auf die Planungen, die Arbeiterwohnungen im Hafen abzureißen und dafür die Speicherstadt zu bauen.

* „Es gibt in unserem Zeitalter kein Kunstwerk, das so aufmerksam betrachtet würde wie die Bildnisfotografie des eigenen Selbst, der nächsten Verwandten und Freunde, der Geliebten.“ [::]


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Widerspruch des Freundeskreises der Hamburger Kunsthalle

»Mit dem Kopf durch die Wand«

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PDF Download Widerspruch Freunde 22.3.2010

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Interview mit dem ehemaligen Direktor der Hamburger Kunsthalle Prof. Dr. Uwe M. Schneede zur aktuellen Museumspolitik in Hamburg

Die Emanzipation des Museums wird zum Scheitern gebracht

Nicole Büsing und Heiko Klaas: Herr Schneede, die staatlichen Museen sollen wieder direkt der Kulturbehörde unterstellt werden. Hat sich das unter anderem von Ihnen mit angestoßene Modell der weitgehenden Selbständigkeit nicht bewährt?
http://www.kunstmarkt.de/pagesmag/kunst/_id208040-/journal_berichtdetail.html?_q=

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Museumsreform in Hamburg

Kultursenatorin rudert zurück – ein Sieg für die Freundeskreise

Von Maike Schiller und Matthias Gretzschel

24. März 2010

Anders als geplant behalten Hamburgs Museumsförderer in den Stiftungsräten auch in Zukunft Sitz und Stimme – ein Teilerfolg.

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1432530/Kultursenatorin-rudert-zurueck-ein-Sieg-fuer-die-Freundeskreise.html

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TAZ | 24.03.2010
KOMMENTAR: PETRA SCHELLEN ÜBER ENTMÜNDIGTE MUSEEN

Die Spaltung gesät:

[..] Auch in ihrer Entscheidungsfreiheit will die Senatorin die Museen beschneiden: Nicht die Direktoren, die für sowas ja bezahlt wurden, sollen künftig die Ausstellungspolitik ihrer Häuser bestimmen. Sondern eine Jury, die von der Kulturbehörde einzusetzen ist. Sie wird Jahr für Jahr neu entscheiden, wer wie viel bekommt aus dem Zwei-Millionen-Euro-Ausstellungs-Fonds [..]

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2010%2F03%2F24%2Fa0173&cHash=63ded14483

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TAZ | 26.03.2010
Petra Schellen

Schwere Geschütze gegen Kultursenatorin

MUSEEN Kunsthallen-Förderer beschuldigt Karin von Welck, teure Ausstellungen durchgeboxt zu haben.
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2010%2F03%2F26%2Fa0188&cHash=252e379c56

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Hamburger Kulturpolitik

Nach Gutsherrinnenart

TAZ | 30.03.2010
Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) ist die Subkultur egal. Aber auch hochkulturell geht vieles schief: Die Elbphilharmonie frisst Geld ohne Ende und die Museen werden gegängelt. VON PETRA SCHELLEN
http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/nach-gutsherrinnenart/

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Von Welck verteidigt Kehrtwende in Museumspolitik

Von Katja Engler

24. März 2010, 04:00 Uhr

Kultursenatorin plant einen Fonds für Sonderausstellungen und will mehr Macht im Stiftungsrat:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article6905560/Von-Welck-verteidigt-Kehrtwende-in-Museumspolitik.html

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HA-Archiv

Museumsentwicklung: Altonas Direktorin konnte sich nicht durchsetzen
Museumsdirektorin wirft das Handtuch
Von Matthias Gretzschel 22. März 2007, 00:00 Uhr

Die Reform der Hamburger Museen sorgt für Unruhe: Gestern trat Bärbel Hedinger, Direktorin des Altonaer Museums, zurück.

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article850846/Museumsdirektorin-wirft-das-Handtuch.html

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Hamburger Museen

Kritik an Kultursenatorin: „Totengräberin der Kunsthalle“

Der Ex-Kunsthallen-Chef Werner Hofmann attackiert Kultursenatorin Karin von Welck. Der Streit in Hamburgs Museumspolitik geht in eine neue Runde.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1560145/Kritik-an-Kultursenatorin-Totengraeberin-der-Kunsthalle.html

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Hamburg: Kulturpolitik

Ein Tornado ungelöster Konflikte

Von Till Briegleb | 20.07.2010, 17:07 | Sueddeutsche Zeitung
Museumsreform, Elbphilharmonie, Gängeviertel: Hamburgs zurückgetretene Kultursenatorin Karin von Welck hinterlässt einen Scherbenhaufen mehr

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | fotos: »satyr-quell(e)« rathaus-foyer-hamburg 09 + kunsthalle wird raThaus, »midas + andere t(h)ore 09« jörg stange, gunnar f. gerlach gfok kunstarchiv

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März 23, 2010 at 12:45

Westwerk: Frank Kästner »Installation« | Hamburger Kunstverein: 7live

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»Installation«

Der Berliner Künstler Frank Kästner stellt in seinen Installationen die vertraute Welt der Dinge auf den Kopf. Entscheidend für den Arbeitsprozess ist das Kombinieren und Umformen von Gegenständen, Materialien und Vorgängen. Die poetische Stimmung der Arbeiten, ihre bisweilen bezaubernde Wirkung, täuscht Harmlosigkeit nur vor. Für das Westwerk in Hamburg wird der Künstler eine neue Installation realisieren.

Eröffnung: Donnerstag, 4. März 2010, 19 Uhr

Ausstellung: 5. bis 13. März 2010

Mo—Fr 16—19 Uhr | Sa+So 12—16 Uhr

http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen.html

http://kaestnerfrank.de/pics/10seelgeret/GROSS/gegenst2.html

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05.03.2010, 20 Uhr

7live

Deutschlands erstes Live-Magazin

GuteSeiten präsentiert Deutschlands erstes Live-Magazin!
Kein Papier, kein Online-Content, kein Abo – dieses Magazin existiert nur für eine Nacht, nur an diesem Ort! Unterschiedliche Autoren aus den Bereichen Mode, Musik, Kultur, Kochen, Sex präsentieren eine Reportage, eine Kolumne oder ein Thema in jeweils 7 Minuten. Alles in einer 75-minütigen Live-Show.

Mit dabei: Felix Kubin, Chris Köver, Till „Pornorazzi“ Kraemer, Schroeter & Berger, Hans Dampf, Spring, Peter Lau, Nicolette Scharpenberg, Charly Traktor, Lucas Flasch, Fartboy, Matthias Weber, Sara Maria Manzo, DJ Penthouse, Gebrauchsgrafikundso, Jana Deters und Alain Bieber.

Inhaltsverzeichnis

* HAUSMITTEILUNG

Alain Bieber (GuteSeiten)

* Musik

Chris Köver (Missy Magazine)
„Was hast du dir dabei gedacht?“ – Live-Song und Live-Interview mit DJ Pattex von School of Zuversicht

* FEINSCHMECKER

TV-Koch Hans Dampf alias Jürgen Isenbart (Original Koch Kunst Kurs Klub):
„Das perfekte Hors d’ oeuvre“ (Live-Kochperformance)

* BLUTGRÄTSCHE

Charly Trakto, Lucas Flasch und Fartboy (Supra Magazin):
„Recht auf Stadt – Recht auf Stadion“

* STYLEGUIDE

Trendscout und Modejournalistin Nicolette Scharpenberg (X-Ray, Style in Progress):
„Hamburg City Cycle Chic“ (Live-Fashionshow)

Eintritt frei

* AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS!

Die Künstlerinnengruppe SPRING, die seit 2004 jährlich das gleichnamige Magazin mit Beiträgen zwischen Kunst und Comic herausgibt, veranstaltet an diesem Abend ein zeichnerisches Improvisationstheater. Auf Zuruf des Publikums zeichnen, schnippeln, kritzeln oder malen sie ein Bild, ein Comic, eine Reportage – in so viel Versionen wie Springerinnen auf der Bühne sind. Anschließend werden die Ergebnisse versteigert.

* KOLUMNE

Journalist Peter Lau (Effilee):
„Input – Gedanken zur Esskultur“

* LIEBE, SEX UND ZÄRTLICHKEIT

Journalist und Ex-Pornodarsteller (Pornopedia.eu) Till „Pornorazzi“ Kraemer:
„…und täglich grüßt der Tripper“

* REISEN UND FREIZEIT

Schroeter & Berger (Büro für Lösungen):
„Flanieren im Schweinesystem“

* TON- UND KLANGFORSCHUNG

Felix Kubin (Gagarin):
„Historische Geräusche“

* MEDIENRESSORT

Ale Dumbski (Radar Filmfestival), Florian Waldvogel (Kunstverein Hamburg), Karsten Henning (ART – Das Kunstmagazin), Heike Grebin (HAW):
„Preisverleihung des 1. GuteSeiten-Awards für das beste unabhängige Magazin“

* MODERATION

Matthias Weber (Checkdisout.com), Sara Maria Manzo (Henri Nannen Schule)

* KONZEPT UND GESTALTUNG

Jana Deters und Gebrauchsgrafikundso

* SOUND DIRECTION

DJ Penthouse

http://www.kunstverein.de/veranstaltungen/aktuell/20100305-livemagazin.php

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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März 2, 2010 at 09:14