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Archive for Februar 2010

Das Attac-Bankentribunal: Weil die Krise System hat + G20 | 29.06.2010

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Das Attac-Bankentribunal: Weil die Krise System hat

Großer Zivilgesellschaftsprozess, 9.-11. April, Volksbühne Berlin

Bundesregierungen und Banken angeklagt / Prominente Mitwirkende
Frankfurt am Main, 26.02.10

Mit einem Bankentribunal vom 9. bis 11. April in der Berliner Volksbühne will das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Ursachen der Finanzkrise sowie die Bankenrettungen kritisch durchleuchten, die Verantwortlichen öffentlich zur Rechenschaft ziehen und Alternativen aufzeigen. „Die intransparente und undemokratische Bankenrettung zeigt besonders prägnant, wie Politik und Wirtschaft sich weigern, die notwendigen Konsequenzen aus der Krise zu ziehen. Stattdessen steuern sie ungebremst auf die nächste Krise zu“, sagte Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. „Um dem etwas entgegenzusetzen, brauchen wir einen zivilgesellschaftlichen Prozess. Dazu ist das Bankentribunal ein Auftakt.“

Zu den Angeklagten zählen die aktuelle Bundesregierung und ihre zwei Vorgängerinnen, vertreten durch Gerhard Schröder, Angela Merkel und Peer Steinbrück; die Deutsche Bank, vertreten durch Josef Ackermann; sowie Hans Tietmeyer, ehemaliger Aufsichtsrat von Depfa und HRE, Chef-Kurator der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und früherer Bundesbankpräsident. Ihnen werfen die Ankläger „“Aushöhlung der Demokratie und Vorbereitung der Krise“, „Zerstörung der ökonomischen Lebensgrundlagen in Nord und Süd“ sowie „Verschärfung der Krise“ vor. Die Vorladungen für die Angeklagten sind am heutigen Freitag versandt worden

Das Richteramt übernehmen der Wirtschaftswissenschaftler Karl Georg Zinn, die Terres-des-Hommes-Geschäftsführerin Danuta Sacher, der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach sowie der bekannte Darmstädter Sozialrichter Jürgen Borchert. „Dieses Tribunal ist überfällig, denn das politische System zeigt keine ernsthafte Bereitschaft zur Selbstkritik. Die Fakten müssen auf den Tisch und bewertet werden, um daraus Schlüsse zu ziehen und die Verantwortlichen benennen zu können. Es ist mir deshalb Ehre wie Verpflichtung, dem Tribunal mit meiner 25-jährigen Berufserfahrung als Richter einer obersten Tatsacheninstanz dienen zu dürfen“, sagte Jürgen Borchert.

Auch als Ankläger, Verteidiger und Zeugen haben die Globalisierungskritiker kompetente und prominente Vertreter beider Seiten gewinnen können, etwa Wolfgang Kaden, ehemaliger Chefredakteur von Spiegel und Managermagazin, die kenianische Menschenrechtsaktivistin Wangui Mbatia, den Journalisten und Buchautor Harald Schumann sowie Heidi Klein von Lobby Control.

Dem Tribunal unter dem Motto „Weil die Krise System hat“ folgt ein Forum der Alternativen, auf dem die Teilnehmer gemeinsam mit internationalen Referenten Perspektiven für ein anderes Finanzsystem erarbeiten.

Zum Rahmenprogramm gehören eine Lesung mit Schauspielern der Volksbühne sowie Kabarett mit Urban Priol und Georg Schramm. Als Special Guest hat der Musiker Bela B (Die Ärzte) zugesagt.

Kooperationspartner für das dreitägige Tribunal ist die Berliner Volksbühne, eines der renommiertesten Theater im deutschsprachigen Raum. Attac rechnet mit etwa 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Vorverkauf läuft über die Volksbühne. Die gesamte Veranstaltung kostet 25 Euro (Normalpreis).

Für Rückfragen:

* Jutta Sundermann, Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0175) 8666 769

* Andrea Vetter, Öffentlichkeitsarbeit Bankentribunal, Tel. (030) 6167 5035

Karten-Vorverkauf (ab 9. März):

* Berliner Volksbühne, Tel. (030) 2406 5777, ticket(at)volksbuehne-berlin.de

Akkreditierungen für Medienvertreter bitte an:
* Frauke Distelrath, Attac-Pressesprecherin, presse(at)attac.de
http://www.attac.de/aktuell/presse/
http://www.attac.de/aktuell/presse/detailansicht/?tx_ttnews[tt_news]=3737/

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* 17.03.2010

Konsequenzen der Krise

Attac lädt zum Banken-Tribunal

Merkel, Schröder und Ackermann vors Tribunal? Das Netzwerk Attac will mit dieser Aktion vom 9. bis 11. April in Berlin die Ursachen der Finanzkrise anschaulich machen. VON FELIX LEE

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/attac-laedt-zum-banken-tribunal/

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[::] I von 9

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Was ist das Bankentribunal?

Vom 9. bis 11. April 2010 wird Attac Deutschland in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal durchführen, das die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchten soll:

http://www.attac.de/aktuell/krisen/bankentribunal/kurzkonzept/


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Dokumente

Vorladungen zum Bankentribunal

Am 26. Februar wurden die Vorladungen an die Angeklagten des Bankentribunals versandt. Zu den Angeklagten zählen die aktuelle Bundesregierung und ihre zwei Vorgängerinnen, vertreten durch Gerhard Schröder, Angela Merkel und Peer Steinbrück; die Deutsche Bank, vertreten durch Josef Ackermann; sowie Hans Tietmeyer, ehemaliger Aufsichtsrat von Depfa und HRE, Chef-Kurator der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und früherer Bundesbankpräsident. Ihnen werfen die Ankläger „Aushöhlung der Demokratie und Vorbereitung der Krise“, „Zerstörung der ökonomischen Lebensgrundlagen in Nord und Süd“ sowie „Verschärfung der Krise“ vor.

Vorladungsschriften zum Download

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http://www.attac.de/aktuell/krisen/bankentribunal/dokumente/

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.08.04.2010 / Inland /

Die Zähmung der Zockerlobby

ATTAC-Bankentribunal an Berliner Volksbühne ausverkauft. Doch es gibt auch Kritik
Von Frank Brunner

[…] Der Initiator des Bankentribunals, der Publizist Werner Rügemer, hat sich indes bereits vor Beginn der Veranstaltung aus der Organisation zurückgezogen. »Der Hauptgrund war, daß die staatliche Bankenrettung innerhalb von ATTAC nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird« [..]

http://www.jungewelt.de/2010/04-08/048.php

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.13. April 2010 um 9:20 Uhr

Wäre doch Stefan Raab auf dem attac-Bankentribunal gestürzt …

… dann wäre in den deutschen Medien mit Sicherheit das attac-Bankentribunal wenigstens nebenbei erwähnt worden. Eine vorläufige Analyse des Medienechos. Wolfgang Lieb

http://www.nachdenkseiten.de/?p=5165

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Demonstration zur HSH NORDBANK Problematik in Hamburg

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G20
Ein trauriges Possenstück haben sich die 20 mächtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) bei ihrem Treffen vergangenes Wochenende geleistet. 1,1 Milliarden kanadische Dollar soll das Medienspektakel gekostet haben, bei dem sich die Staatenlenker vor allem darauf einigten, kräftig sparen zu wollen. International darf munter weiter profitiert und spekuliert werden, während national der neoliberale Wettkampf um den brutalsten Sozialabbau in die nächste Runde geht. Wir organisieren Gegendruck: Mit Protesten gegen das Spardiktat, für die Einführung von Finanzmarktregulierungen wie der Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene und für die Umverteilung des Reichtums.

Das neue D-Info berichtet außerdem über:

  1. Mehr als 200.000 Unterschriften für Steuer gegen Armut!
  2. Bankentribunal-Urteil ganz groß
  3. Update: Aktionstage gegen PPP!
  4. 28.7. bis 1.8.: Die Attac Sommerakademie!
  5. Erfolgreiche Krisenproteste am 12. Juni
  6. DIW-Studie: Sparpaket = sozialer Sprengstoff
  7. Vormerken: Bankenaktionstag am 29.9.!
  8. Tagungsdoku des Projekts Finanzfrauen online
  9. Europäisches Sozialforum in Istanbul
  10. Attac in den Medien
  11. Termine
  12. Neu im Webshop

1) Mehr als 200.000 Unterschriften für Steuer gegen Armut!
Attac und zahlreiche Bündnisse geben G20 Nachhilfe in Krisenpolitik
In zahlreichen Ländern wurden eifrig Stimmen gesammelt für die Gründungsforderung von Attac, die globale Steuer auf Finanztransaktionen – über 200.000 Unterschriften kamen so zusammen und wurden feierlich an die G20 übergeben. Herzlichen Dank an alle, durch deren Unterstützung und Aktionswerbung dieser tolle Erfolg möglich wurde!
Auch in anderen Bereichen bekamen die G20 politische Nachhilfe: In einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt machten Attac-Aktive Angela Merkel vor, dass und wie man Banken zerschlägt, die zu groß geworden sind und den Staat erpressen können. Außerdem hat sich Attac an den G20-Protesten und dem Alternativgipfel in Toronto beteiligt. Viel gelernt haben die Adressaten am runden Tisch offenbar nicht: Die Ergebnisse des G20 fallen (wieder einmal) mehr als dürftig aus. Im Gegenteil: Umso stärker sind wir jetzt gefordert, dem neoliberalen Sparwahn unsere Alternativen entgegenzusetzen.

2) Bankentribunal-Urteil ganz groß
Großplakate-Aktion vom 28.6.-1.7. und Urteils-Übergabe an MdBs
Großplakate an den Verkehrsknotenpunkten des Regierungssitzes Berlin zitieren für zehn Tage die zentralen Botschaften des Attac Bankentribunals. Parallel wird das Urteil an sämtliche Bundestags-Abgeordneten zugestellt. Kurz vor dem G20-Gipfel in Toronto weist Attac so darauf hin, dass trotz vollmundiger Versprechen bisher kaum klare Schritte zur Kontrolle der Banken und Finanzmärkte eingeleitet wurden. Eines der griffigen Zitate: „Der Bankenrettungsfonds hat die demokratische Qualität des Volkskongresses von Nordkorea“. Im großen zivilgesellschaftlichen Tribunal im April dieses Jahres hatte Attac die Ursachen und Konsequenzen des Finanzcrashs kritisch beleuchtet. Neben dem Urteilstext und umfassenden Informationen auf der Bankentribunal-Webseite kann im Attac Webshop nach wie vor für 5 Euro das spielerisch-ironische Finanzkrisenquartett bestellt werden.

3) Update: Aktionstage gegen PPP!
PPP-Aktionstage in vielen Städten – Volksbegehren gestartet!
Während der bundesweiten Aktionstage der PPP-Irrweg-Kampagne, die sich gegen Geheimhaltung bei Privatisierungsverträgen richtet, haben über 20 Attac-Gruppen und Bürgerinitiativen Vorträge und Infoveranstaltungen, Kinoabende oder Straßenaktionen durchgeführt. Außerdem sandten zahlreiche Bürgerinitiativen wie auch Einzelpersonen den offenen Brief der Kampagne an ihre Kommunalverwaltung und forderten sie damit auf, neue öffentlich-private-Partnerschaftsverträge zu unterbinden und alte PPP-Verträge demokratischer Kontrolle zu unterziehen. Tatsächlich lehnen immer mehr Stadträte Bau und Sanierung städtischer Liegenschaften durch PPP ab und führen das grundsätzliche Verbot von PPP ein. In Berlin soll nun ein Präzedenzfall geschaffen werden: Ab sofort läuft ein Volksbegehren für die Offenlegung der Geheimverträge, mit deren Hilfe RWE und Veolia zu Profiteuren der städtischen Wasserversorgung geworden sind. Bis 27. Oktober benötigt das Bündnis 173.000 Unterschriften aus Berlin.

4) 28.7. bis 1.8.: Die Attac Sommerakademie!
Gleich anmelden! Globalisierungskritische Akademie – diesmal in Hamburg
Was tun diese „Hedgefonds“ eigentlich? Wo ist das ganze Geld zur Bankenrettung hinverschwunden? Bleibt uns nach Kopenhagen nur noch die Klimakatastrophe? Wer soll das bezahlen? Analysen und Auseinandersetzungen zu diesen und noch ganz anderen Fragen gibt es auf der Attac Sommerakademie, 28. Juli bis 1. August in Hamburg. In zahlreichen Seminaren, Vorträgen und Diskussionsrunden vermitteln wir Grundwissen, diskutieren Fachfragen und planen neue Aktivitäten zu den politisch brennenden Themen unserer Zeit. Eine Akademie, die Spaß macht und motiviert! Das Programm ist jetzt online. Gleich anmelden!

5) Erfolgreiche Krisenproteste am 12. Juni
Europaweiter Aktionstag gegen Sozialabbau geplant
Die Krisendemos waren gut besucht: Bei den großen Bündnisaktionen haben Zehntausende Menschen in Berlin und Stuttgart gegen das Sparpaket der Bundesregierung und den europaweit geplanten Sozialabbau demonstriert. Doch dies ist nur der Auftakt: Attac plant weitere Aktionen für die kommenden Wochen, für September ist zudem ein europaweiter Aktionstag gegen Sozialabbau angekündigt (siehe Punkt 7). Sehenswert: Leftvision Berlin hat einen kurzen Bericht über die Krisenproteste am 12. Juni in Berlin gedreht.

6) DIW-Studie: Sparpaket = sozialer Sprengstoff
Soziale Ungleichheit wächst stetig
Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat der Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Das ist sozialer Sprengstoff, an dem die Bundesregierung mit ihrem Sparpaket kräftig zündelt. Bereits 79 Prozent der Befragten bewerten in einer Dimap-Studie das Sparpaket als unsozial. Attac macht sich (unter anderem) für die sinnvolle Alternative der Um- bzw. Rückverteilung des Reichtums stark.

7) Vormerken: Bankenaktionstag am 29.9.!
In Planung: Protestaktionen bundes- und europaweit!
Mit dem Ausbruch der Eurozonenkrise verstärkt sich europaweit eine Politik des Sozialkahlschlags, von Lohnkürzungen, Privatisierungen etc.. Öffentliche Schulden, entstanden u.a. im Zuge der Bankenrettung, werden zum Vorwand, eine gnadenlose Kürzungspolitik durchzusetzen. Der Europäische Gewerkschaftsbund hat daher für den 29.9. September zu einer Demonstration in Brüssel sowie Aktionen in weiteren Hauptstädten aufgerufen. Attac will sich zu diesem Anlass mit seinen eigenen inhaltlichen Perspektiven in die Proteste einbringen und ruft daher zum Bankenaktionstag auf. Wir wünschen uns eine rege Beteiligung mit zahlreichen Aktionen bundes- und europaweit! Die Attac Projektgruppe Krisen bereitet Vorschläge und Materialien vor, um die Aktivitäten zu unterstützen

8) Tagungsdoku des Projekts Finanzfrauen online
Der Mitmachkongress „Arbeit? Geld? Krise!“ bildete den Abschluss des Projekts „Frauenkompetenz in der Finanzkrise“, mit dem Attac Deutschland (mit Förderung vom BmFSFJ) wirtschaftspolitische Kompetenz bei Frauen sichtbar gemacht, vernetzt und ausgebaut sowie die Gender-Debatte im ökonomischen Diskurs gestärkt hat. Der Kongressbericht liegt nun vor.

9) Europäisches Sozialforum in Istanbul
Internationales Treffen der Zivilgesellschaft vom 1.-4.7.
Istanbul wird Anfang Juli ganz im Zeichen der Sozialen Bewegungen Europas stehen, wenn TeilnehmerInnen aus aller Welt in mehr als 300 Veranstaltungen zusammenkommen. Das von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialen Bewegungen getragene türkische Organisationskomitee erwartet zu diesem Ereignis bis zu 15.000 Menschen aus allen Teilen Europas und insbesondere aus der Krisenregion Nahost. Auch die europäischen Attacs sind beim ESF zugegen und bieten mehrere Seminare an.

10) Attac in den Medien
Auch für die Medien steht offenbar fest: Gegen das Sparpaket von Schwarz-Gelb ist Widerstand angesagt. Entsprechend breit berichteten sie über die Demonstrationen in Stuttgart und Berlin, zu denen Attac mit aufgerufen hatte. Auch die berechtigte Empörung über zwei durch einen Feuerwerkskörper (keine Splitterbombe, wie es zunächst hieß) verletzte Polizisten in Berlin ließ die meisten Journalisten den Anlass für die Proteste nicht vergessen.

Der G20-Gipfel in Toronto wäre für die dort versammelten Staats- und Regierungschefs die Chance gewesen, endlich ernsthafte Schritte für eine echte Regulierung der Finanzmärkte einzuleiten. Entsprechend viel Aufmerksamkeit in der G20-Berichterstattung erhielt die von Attac maßgeblich mit vorangetriebene Kampagne für eine Finanztransaktionssteuer.

Der Abschluss der Aktionstage der Attac-Kampagne „PPP Irrweg“. bildete zugleich den Startschuss für das Volksbegehren des Berliner Wassertischs. Motto: „Schluss mit Geheimverträgen – Wir Berliner wollen unser Wasser zurück!“.

11) Termine
1.-4.7. Istanbul: Europäisches Sozialforum
Weitere Informationen siehe Punkt 8 in diesem Newsletter.

3.7. Osnabrück: Treffen der Attac-AG Energie, Klima, Umwelt
Neben dem Rückblick auf die Klimaproteste in Bonn und den Berichten von einigen spannenden Baustellen steht diesmal zum einen die Planung des 2. Halbjahrs der AG mit diversen Aktionsanlässen an, zum anderen die inhaltliche Besprechung des EKU-Aufschlags für einen „NGO-Text“ zur Klimagerechtigkeit.
Weitere Informationen

24.7. Frankfurt: Projektgruppe Krisen plant den Bankenaktionstag
Weitere Informationen siehe Punkt 7 in diesem Newsletter sowie hier.

28.7.-1.8. Hamburg: Attac Sommerakademie
Weitere Informationen siehe Punkt 4 in diesem Newsletter.

12) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter www.attac.de/material bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter 069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de. Achtung: Der Webshop läuft ab sofort mit neuer Software. Aus Sicherheits- und Bereinigungsgründen bitten wir die NutzerInnen des alten Webshops, sich beim neuen System einen neuen Zugang einzurichten.

Flyer zur PPP-Irrweg-Kampagne
„Schluss mit der Geheimniskrämerei“ – der neue Flyer der PPP-Irrweg-Kampagne für die Aktionstage vom 11. bis 28. Juni und darüber hinaus. Geheimhaltung ist Kernprinzip aller PPP-Verträge: „Ohne Geheimhaltung könnten die PPP-Verträge mit den Städten, Kommunen und Ländern gar nicht zu einem solch lukrativen Geschäft werden und würden somit nicht zustande kommen.“ Der Flyer erläutert, wie die Geheimhaltung bei den PPP-Verträgen funktioniert und welche Folgen das mit sich bringt.
Kostenlos erhältlich im Attac Webshop.

Zeitschrift Lunapark 21 #10: „Eurocrash, Griechenland & China“
Das neue Lunapark-Heft hat drei Schwerpunkte: Das LP21 Spezial beschäftigt sich mit China und versammelt höchst spannende Beiträgen von Karl Heinz Roth, Tomasz Konicz., A. G. Frank und Peter Strotmann. Hannes Hofbauer, Winfried Wolf, Lucas Zeise und der Wissenschaftlichen Beirat von Attac analysieren die Krise um Griechenland und den Euro. Abgerundet wird das Heft von einer Debatte zum Attac-Bankentribunal u.a. mit Beiträgen von Werner Rügemer und Rudolf Hickel.
Broschüre, für 5,50 Euro erhältlich im Attac Webshop.

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G20: Nebelwerfer statt Regulierung

Mogelpackungen statt Politik

Auf dem G20-Gipfel folgten die versammelten Regierungschefs der Gewohnheit, die sie seit dem Ausbruch der Krise zur Norm ihres Handelns, ihres sogenannten „Krisenmanagements“, entwickelten: Rhetorik, Täuschungsmanöver, Vernebelung der eigentlichen Hintergründe und Vorgänge dienen als Basis der Krisenbewältigung. Gleichzeitig werden die öffentlichen Kassen geleert, um die Verursacher der Krise: Banker und Spekulanten, schadlos zu halten:
https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/05/g20-nebelwerfer-statt-regulierung-mogelpackungen-statt-politik/

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Ex- Investmentbanker Sony Kapoor

„Man könnte einen Affen an den Computer setzen“

Hat abgeschworen. Sony Kapoor, 35, einst Investmentbanker, heute Leiter eines Thinktank.
Das Image der Banken ist ruiniert, Griechenland fast pleite, die Politik ratlos. Sony Kapoor, einst Investmentbanker, heute Berater, spricht im Interview über Machos, die Gier nach Boni und eine Zähmung des Finanzsystems 25.06.2010 16:58 Uhr:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/man-koennte-einen-affen-an-den-computer-setzen/1868564.html

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | foto: washing-machine, jörg stange

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Written by medienwatch & metainfo

Februar 27, 2010 at 15:11

FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert: Vom Ursprung der Welten

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kp-2.

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Die Ausstellung “Vom Ursprung der Welten” in der FRISE erlaubt einen eher privaten Einblick in das Schaffen KP Brehmers, das von (Selbst-)ironischer Distanz geprägt war und den Gestus des Künstlers zu Gunsten einer inhaltlich, politischen Botschaft abzustreifen suchte. Sie widmet sich den Hintergründen für den Werkkomplex “Seele und Gefühl eines Arbeiters”, den er auch in eine musikalische Partitur übersetzte, den (Vor-)zeichnungen zu seinen Editionen und Auflagen aus den 70ziger und den 80ziger und den Filmtagebüchern aus den 80ziger Jahren.
KP Brehmer lehrte von 1971 bis 1997 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.

Ursprünglich sollte “Vom Ursprung der Welten” eine geplante umfangreiche Werkschau in der Kunsthalle ergänzen, die aber aus Kostengründen verschoben werden musste. Wir haben uns entschlossen die Ausstellung trotzdem zu realisieren – gewissermaßen als Vorspann. “Vom Ursprung der Welten”, ist ein Anfang im Künstlerhaus FRISE und wir freuen uns darauf, dass es in Hamburg hoffentlich bald mehr von einem Werk zu sehen gibt, dessen erstaunliche Aktualität und politische Hellsichtigkeit in den Jahren seit KP Brehmers Tod 1997 nicht verloren gegangen ist.

Die Forderung nach einer Demokratisierung der Kunst, die ihr Bewusstsein veränderndes Potential als Instrument des kritischen Widerstands begreift, hat im vergangenen Jahr in Hamburg eine Renaissance erlebt. Mit dem Untertitel “Kunst – Politik und was daran persönlich ist”, soll diese Ausstellung auch eine Verbindung zum aktuellen, (kunst-)politischen Diskurs in Hamburg herstellen. Ausgerechnet hier haben die Künstler mit ihrer Forderung “Recht auf Stadt” im vergangenen Jahr vehement politisch Stellung bezogen. Auch bei der Istanbul Biennale im vergangenen Jahr ging es unter dem Titel der :“Denn wovon lebt der Mensch”, um die politische Dimension der Kunst. Kein Zufall wohl, das die Werkgruppe “Seele und Gefühl eines Arbeiters” und andere Werke KP Brehmers dort wegweisend vertreten waren.

KP Brehmers Versuch die kommerziellen Strukturen der Kunstverwertung durch unlimitierte oder falsch deklarierte Auflagen, Andrucke und Sonderausgaben zu unterwandern, soll in dieser Ausstellung weitergeführt werden. Analog zu der Kunstpostkarten Edition von 1964/66: Serie I., in der es heißt: “Meinen Freunden in´s Poesiealbum geschreiben, nicht Eurem Kunstproduct sondern dessen Abbildung gehört die Zukunft. Werft Eure Paletten auf den Misthaufen. Laßt Eure Producte in Druckmaschinen rotieren. Die Kunstpostkarte in jedes Haus! Chagall, Beuys, Vostell über alle Mädchenbetten! (Aus den kleinen Manifest der Kunstpostkarte)… wird zu der Ausstellung im Künstlerhaus FRISE eine Edition von 12 Kunstpostkarten zu einer Werkfassung des Komplexes: “Seele und Gefühl eines Arbeiters” (undatiert) herausgegeben.

Ganz im Sinne des Erfinders lassen sich die 12 Karten im “do it yourself” Verfahren zu einem Werkblock KP Brehmers zusammenstellen. Unser Dank gilt besonders: Sebastian Brehmer, Anna Brenken, Gunnar F. Gerlach und allen, die an dieser Ausstellung mitgewirkt haben.

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Zu dem Werkkomplex “Seele und Gefühl eines Arbeiters” werden wir eine Postkarten-Edition mit einer Auflage von 50 Stück herausgeben, die 12 Karten ergeben zusammen gesetzt eine Arbeit.

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Fotos: Jörg Stange, gfok

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Eröffnungsrede Gunnar F. Gerlach (Fragment)

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«Tagebuchfilm» KP Brehmer

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.Claus Böhmler

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Super 8 Überblendung: Carl Vogel zu Besuch bei KP Brehmer in seiner Datscha in Vietze

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Oskar Schlemmer, Triadenballet

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»Tagebuchfilm« KP Brehmer, Datscha in Vietze

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«Chat Noir» KP Brehmer

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Vogel-Notation(en)

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KP Brehmer …eigendtlich bin ich Surrealist.

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KP Brehmer

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Kunst – Politik und was daran persönlich ist

KP Brehmer

Eröffnung: Mi. 3. März ab 20 Uhr _ es spricht Gunnar F. Gerlach
Ausstellung vom 3. März 2010 – 28. März 2010
Öffnungszeiten: Sa & So, 16-19 Uhr und nach Absprache
Filmabend: Mittwoch, den 10. März 20 Uhr
KP Brehmers Filmtagebücher und andere Filme, mit einer Einführung von Gunnar F. Gerlach und einem anschließenden Gespräch.
Gesprächsrunde: Mittwoch, den 24. März 20 Uhr
“Kunst und Politik und was daran persönlich ist…” Positionen des aktuellen, politischen Engagements der Künstlerinnen in Hamburg.
Eine Gesprächsrunde mit Christine Ebeling, Michel Chevalier u. a.

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Gustav Courbet: Ursprung der Welt => [::]

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Judith Hamann, Sabine Mohr, Christine Ebeling, MIchel Chevalier

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Michel Chevalier | durch anklicken lesbar

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vergrössern: anklicken

Auf der „Dadamesse“ waren Dadaisten aus Köln, Dresden, Zürich und Paris beteiligt. => [::] MoMa =>[::]


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Michel Chevalier

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.durch anklicken lesbar

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http://www.frise.de/cms/3-0-Aktuell.html

Homepage: www.kpbs.de
Kontakt: Sabine Mohr
Tel.: 040 – 45 55 (14 Uhr)

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Vortrag Gunnar F. Gerlach

[Filmabend: Mittwoch, den 10. März 20 Uhr | Teil 2]

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Weiteres BildMaterial wird eingestellt. (Vortrag Gunnar F. Gerlach in Bearbeitung)

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Weiterführende LInks:

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“Sicht-Agitation!“ = Schlüsselbilder und Bilderschlüssel + Ohne Metapher + etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/26/sicht-agitation-schlusselbilder-und-bilderschlussel/

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Das Was ist das Schwierigste

https://medienwatch.wordpress.com/gerhard-richter-das-was-das-schwierigste-ist/

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Kritisches Denkvermögen gefordert

Von GUNNAR F. GERLACH – Er war ein politischer Künstler im besten Sinne: KP Brehmer. Dies würdigte schon die documenta 1972 in Kassel, als sie ihn im Eingangsbereich des Museums Fridericianum präsentierte – mit seiner für Furore sorgenden Arbeit „Korrektur der Nationalfarben“ (gemessen an der Vermögensverteilung):

https://medienwatch.wordpress.com/kp-brehmer-kritisches-denkvermogen-gefordert/

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Richard Hamilton: Die Welt neu ordnen

[::] Im Geiste Duchamps entstanden reziproke Readymades. Wahrnehmungs-Umkehrungen und Kontext-Verschiebungen sind auch das Thema der druckgrafischen Bearbeitung. Damit wählte Hamilton Techniken, die seinen Analysen und Inhalten bis heute entsprechen. Das erklärt, warum er für Künstler Vorbildcharakter erhielt. Künstler, für die Gestaltung stets ein Synonym von Politik war, wie u. a. KP Brehmer, konnten ihre Haltungen von der Reflexionslinie Duchamp-Picabia-Hamilton-Cage ableiten. Der Eingriff in die Wahrnehmung bezieht sich dennoch mit Achtung und Selbstironie auf die Geschichte der Kunst selbst. Hamiltons Bearbeitungen des Nordirland-Konflikts bezeugen das so nachdrücklich wie seine Studien zu Velazquez’ “Las Meninas”, die er durch den analytisch-kubistischen Blick Picassos bricht und erweitert [..]

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/02/richard-hamilton-die-welt-neu-ordnen/

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KUNST
Deutsche Werte | Spiegel  21.06.1971
Der Berliner Graphiker KP Brehmer, der mit seiner Kunst eine „Visualisierung politischer Prozesse“ anstrebt, wird erstmals in einer großen Einzelausstellung vorgestellt:

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Herbert Marcuse (1955)

dradio-Wissen = Hör-Bar/Hör-Saal:

»Gleichgültigkeit der Kultur«

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arte-tv | foto: jst-gfg gfok

Montag, 12. April 2010 um 23.40 Uhr

Wiederholungen:
15.04.2010 um 04:25

Der Ursprung der Welt

ARTE F
Regie: Jean-Paul Fargier

Die Dokumentation erzählt, wie eines der geheimnisvollsten Werke der westlichen Kunst entstand, verschwand und wieder auftauchte.

1866 malte Gustave Courbet das „nackteste Nacktbild“ der Kunstgeschichte, den Schoß einer Frau. Der detailliert dargestellte Torso einer liegenden Frau, die weibliche Genitalregion im Zentrum des Bildes schockierte den Kunstbetrieb bis ins Mark, ein solch obszönes Manifest eines schonungslosen Realismus hätte man selbst dem realistischen Großmeister Courbet nicht zugetraut. Folgerichtig verschwand das Bild für lange Jahre vor den Augen der Öffentlichkeit. 1995 wurde es in die Sammlung des Pariser Musée d’Orsay aufgenommen, und auch wenn es nicht mehr in dem Maße schockiert, es provoziert nach wie vor.
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=evening.html#anchor_3111160

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arte-tv | foto: jst-gfg gfok

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Montag, 12. April 2010 um 00.10 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen

Gustave Courbet, die Ursprünge seiner Welt

(Frankreich, 2007, 52mn)
ARTE F
Regie: Romain Goupil
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Diese Dokumentation spannt den Bogen von Courbets großem Genrebild „Ein Begräbnis in Ornans“ bis zu seinem wohl bekanntesten Gemälde „Der Ursprung der Welt“. Sie beleuchtet die Auseinandersetzungen mit seinen Feinden und Neidern ebenso wie sein Engagement in der Pariser Kommune. Dabei stellt das filmische Porträt den „Maler des Wahren“ in den Mittelpunkt, den Künstler, der mit den ästhetischen Regeln seiner Epoche brach und die Kunst von der ihr zugewiesenen Rolle freimachte.

Schritt für Schritt zeichnet diese Dokumentation über den französischen Maler Gustave Courbet dessen Hinwendung zur realistischen Darstellung nach. Sie versucht das Wesen seiner Malerei zu erfassen, indem sie in einzelnen Werken inhaltlichen wie materiellen Details nachspürt. Sie sucht die Orte auf, die Courbet prägten, und verdeutlicht parallele Entwicklungen in der bildlichen Darstellung wie Daguerreotypie und Fotografie. Ähnlich wie der Maler, der mit diesen Verfahren zu jonglieren wusste, seine Modelle fotografierte und seine Gemälde serienweise reproduzierte, benutzt Filmemacher Romain Goupil Karikaturen und Stiche, die Courbet als Figur des öffentlichen Lebens zeigen.
Wie ein roter Faden zieht sich eine Stimme aus dem Off durch den Film, die Zitate aus Courbets zahlreicher Korrespondenz liest. Darin verleiht er immer wieder seinen Zweifeln und Schwierigkeiten Ausdruck, erläutert seinen künstlerischen Standpunkt, fordert und beklagt sich, äußert seine Hoffnungen und rühmt sich seiner Erfolge.
Eine zweite Stimme kommentiert Courbets kunst- und gesellschaftskritische Positionen. Zwar nimmt der heutige Betrachter den bilderstürmerischen Elan des Malers kaum noch wahr. Doch Courbet brach mit den künstlerischen Konventionen, indem er sich ihrer ebenso gekonnt, wie ironisch bediente. Damit befreite er die Kunst von der ihr zugewiesenen Rolle. Auch die Geschichte des aufsehenerregenden Bildes „Der Ursprung der Welt“, die Polemik um dieses Gemälde und sein Schicksal werden behandelt. Darüber hinaus geht es um Courbets Engagement in der Pariser Kommune und die anschließenden juristischen Konsequenzen.
Eine dritte Off-Stimme macht sich zum Sprachrohr der Angriffe, denen der Maler ausgesetzt war. Von seiner Ankunft in Paris bis zu seinem Tod war er immer wieder Zielscheibe heftiger Anfeindungen. Diese Tatsache weist indirekt auf die Tragweite der von Courbet bewirkten Veränderungen in der Malerei hin.

Das Künstlerporträt verknüpft zwei Ebenen: zum einen die visuelle mit Gemälden, zeitgenössischen Fotografien, Selbstporträts, Karikaturen und Bildern der von Courbet gemalten Orte und zum anderen die klangliche Ebene mit Courbets Briefen, seinen theoretischen Positionen und den Argumenten seiner Kritiker.
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=3,dayPeriod=night,week=15,year=2010.html

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arte-tv | foto: jst-gfg gfok

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FSK-Radio zum Thema | 23.07.2010

„Diktatur und Krieg haben den künstlerischen Aktivismus in Mitteleuropa, wie er mit dem Dadaismus begann, vernichtet.

Durch den Strom des Exils verschob er sich auf den amerikanischen Kontinent.
Dieser Band beleuchtet den Avantgardismus im frühen 20. Jahrhundert anhand der Fotografie, des Tanzes, surrealistischer Gruppierungen etc., um sich dann dessen Weiterentwicklungen bis in die jüngste Vergangenheit zuzuwenden.
Die Beiträger/-innen, darunter Theoretiker und Künstlerinnen aus New York, lassen die kulturellen Differenzen zwischen Europa und den USA verstehbar werden und zeigen, dass Avantgarde und politischer Aktivismus aufs Engste zusammengehören.

Lutz Hieber ist Professor für Kultursoziologie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Soziale Bewegungen, Soziologische Theorie und Queer Theory.“

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1. Teil des Interviews (Hauptteil) Download Anhören
Länge 46:57 Minuten
Name/Größe 20100723-quotavantg-35201.mp3 / 44024 kB
Dateiformat MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum 23.07.2010/17:07

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2. Teil des Interviews  Download = http://www.freie-radios.net/mp3/20100723-quotavantg-35202.mp3

http://www.freie-radios.net/35201

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Bilder + Exponate von Anna Brenken, Sebastian Brehmer | Fotos/Videos+Ei-gif.Animation: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach gfok [aktive archive] Brehmer 1978  Filmtagebuch (4 Jahre)

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Februar 25, 2010 at 16:24

Sammlung Falckenberg: WEISSER SCHIMMEL / You can observe a lot by watching

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sammlung-falckenberg-watch-schimmel-tauto-jst-gok Jon Kessler, Foto: jst/gfok

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WEISSER SCHIMMEL / You can observe a lot by watching

Gruppenausstellung, kuratiert von Nicola Torke + Christoph Grau Ausstellung vom 13.Februar bis 11. April 2010 Eröffnung am Freitag, den 12. Februar von 19:00 – 23:00 Uhr Weiß ist weiß und Schimmel ist Schimmel und beides zusammen eine Tautologie. Das denkt man jedenfalls, wenn man den Titel der Ausstellung liest, die die Kuratoren Nicola Torke und Christoph Grau in der Sammlung Falckenberg zusammengestellt haben. Doch kann man den mehrdeutigen „Weißen Schimmel“ auch als Fingerzeig verstehen, die Kategorien der Bewertung zu hinterfragen, mit denen wir Kunstwerken in der Regel zu Leibe rücken: Für Händler sind es die Preise, für Historiker die Epochen und Stile und für Theoretiker die Diskurse, an denen sie ihre Einordnungen ausrichten. Häufig bleibt dabei das Wichtigste auf der Strecke: das genaue Hinschauen. „You can observe a lot by watching“ lautet der englische Titel der Ausstellung, die den Versuch unternimmt, die Kunstwerke jenseits der Bewertungs-Charts in eine andere, sich aus den Arbeiten selbst entwickelnde Ordnung zu bringen. Ausgehend vom Bestand der Sammlung Falckenberg entfalten die Kuratoren auf über 4000 qm eine Bildwelt, die unterschiedlichste Themen streift: Haus und Behausung, Schleier und Spiegel, Gesicht und Maske, Ornament und Muster sind dabei eher visuelle Leitlinien als kunsthistorische Kategorien. Internationale Größen wie Robert Rauschenberg, Cindy Sherman, Mike Kelley, Thomas Hirschhorn oder Franz West werden dabei Arbeiten von Hamburger Künstlern wie Hanne Darboven, Hilka Nordhausen, Dieter Roth, Michael Bauch oder auch ganz jungen künstlerischen Positionen so subtil gegenübergestellt, dass der Betrachter zu einer subjektiven, intuitiven Seherfahrung aufgefordert wird. . .

»Paris Bar« Kippenberger ~O~ Burwitz |  [ flashphoto: vergrössern = anklicken]

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Debatte um Kippenberger-Bild

Christie’s erwägt „mehr Transparenz“

Von Nora Reinhardt Martin Kippenbergers berühmtes Werk „Paris Bar“ wurde bei Christie’s für über zwei Millionen Euro versteigert. Dann stellte sich heraus: Gemalt hat das Bild ein wenig bekannter Auftragsmaler aus Berlin. Nun zieht das Auktionshaus in Betracht, in Zukunft auch ausführende Künstler zu nennen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,658250,00.html . . Künstlerliste: M. Altmann, A. Auer / D. Jurcak, M. Bauch, A. Beitz, C.v. Bonin, U.v. Brandenburg, G. Bullacher, B. Burwitz, W. Büttner, P. McCarthy, S. Craig, H. Darboven, C. Ditz, S. Dillemuth, B. Ecker, Erro, H. Falckenberg, P. Fischli/D. Weiss, General Idea, A.L. Grau, C. Grau, A. Gudjonsdottir, S. Heidhues, H. Hellinger, G. Herold, T. Hirschhorn, A. Hofer, H. Hoffmann, A. Hoops, V. Hüller, Z. Kantor, M. Kelley, M. Kippenberger, J. Kessler, N. Könnemann, A. Koepcke, C. Korth, T. Krause, L. Krüger / R. Ohrt, K. Kelm, N. Lang J. Lempert, U. Lewitzky, A. Loytved, P. M´Barek, J. Meese, D. Meinzer / A. Wenzel, Y. Merose, E. Mitzka, M. Mosler, M. Mullican, H. Nordhausen, M. Oehlen, S. Ohrt, A. Oppermann,W. Pabst, M. Pernice, R. Pettibon, P. Piller, B. Prinz, R. Rauschenberg, G. Reski, J. Rhoades, T. Rieck, R. Rose, D. Roth, M. Rosler, G. Rüh, C. Sherman, P. Schliep, B. Sefkow, N. Schwontkowski, B. Tausend, T. Terbuyken, P. Thek, A. Tippel, N. Torke, D. Tschernich, M. Urbschat, M. Wehrmann / M. Struck, F. West . . .

[ flashphoto: vergrössern = anklicken] Fotos: Jörg Stange

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Horst Hellinger

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«Dumpster A 2008 Acryl auf Mülltonne» Uwe Lewitzky | Mit freundlicher Unterstützung der Stadtreinigung Hamburg

. . Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-englischer Katalog mit Textbeiträgen von Ursula Panhans-Bühler, Diedrich Diederichsen, Gunnar F. Gerlach, Roberto Ohrt, Veronika Schöne, Ludwig Seyfarth und einem Vorwort von Harald Falckenberg im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln Sammlung Falckenberg Nasim Weiler Wilstorfer Straße 71 Fabrikhallen Phoenix 21073 Hamburg T +49 40 3250.6762 http://www.sammlung-falckenberg.de besuch[at]sammlung-falckenberg.de BESUCH / FÜHRUNGEN:_ BITTE BEACHTEN SIE: WEGEN AUSSTELLUNGSAUFBAU IST DIE SAMMLUNG VOM 11.1. BIS 12.2. GESCHLOSSEN. DIE NÄCHSTE FÜHRUNG FINDET AM SAMSTAG, DEN 20.2. STATT. Die Ausstellungen können nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden. Öffentliche Führungen finden jeden Samstag um 15 und 17 Uhr statt. Anmeldungen telefonisch unter Tel. 040 – 3250.6762 oder per E-Mail: besuch@sammlung-falckenberg.de Wir werden sie dann schnellstmöglich während der Öffnungszeiten des Büros von Mittwoch bis Freitag von 11 – 18 Uhr kontaktieren. Dauer der Führung ca. 90 Minuten Kosten: Teilnahme an den öffentlichen Führungen samstags: 15,- Euro pro Person / private Gruppenführungen bis 20 Personen: 140,- Euro (Termin nach Vereinbarung) Das Büro der Sammlung Falckenberg ist von Montag bis Freitag zwischen 10 – 17 Uhr erreichbar Tel: 040 – 3038.6895 Fax: 040 – 3039.4757 Email: orga[at]sammlung-falckenberg.de . . .

Leise Wucht subtiler Energien in den Phoenix-Hallen

Von Belinda Grace Gardner 17. Februar 2010, 04:00 Uhr „Man kann viel beobachten, wenn man genau hinschaut“: So in etwa ließe sich der englische Untertitel „You can observe a lot by watching“ zur Ausstellung „Weißer Schimmel“ übersetzen: http://www.welt.de/die-welt/kultur/article6430234/Leise-Wucht-subtiler-Energien-in-den-Phoenix-Hallen.html . .

„Weißer Schimmel“ als trojanisches Pferd

Von Wolf Jahn 17. Februar 2010, 06:36 Uhr Nicola Torke und Christoph Grau, beide frühe Wegbereiter für Falckenberg, hatten von ihm eine Carte blanche zum Ausstellen erhalten: http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1386109/Weisser-Schimmel-als-trojanisches-Pferd.html . . Großartige Ausstellung in der Falckenberg-Sammlung

Wo der weiße Schimmel blüht

Von Stefanie Maeck 18. Februar 2010, 06:00 Uhr Internationale Größen der Kunst hängen neben hoffnungsfrohen Newcomern und Künstlern, die in Hamburg Spuren hinterließen: http://www.abendblatt.de/region/harburg/article1387961/Wo-der-weisse-Schimmel-blueht.html   Bilder für den Bürger: Der Hamburger Kunstverein Harald Falckenberg im Gespräch mit Jürgen König Der Hamburger Kunstverein besteht seit 1817. Anfangs wurden die angekauften Bilder unter den Mitgliedern verlost. Heute engagiert sich der Verein ohne Quotendruck für die junge Kunst. „Da sind wir doch in einer glücklichen Position“, sagt Vorstandsvorsitzender Harald Falckenberg: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1222711/   . . . . . . […] Frage bleibt dann: Wohin das Ganze? Wir haben mit diesem Schiff auch wieder abendländisch eine doppelte Bedeutung, nämlich mit der schönen Metapher bei Michèle Foucault, mit dem Narrenschiff (stultifer navis), aus der er auch die literarisch, philosophisch, bildnerische Wirklichkeit seit dem 15. Jhdt. angenommen hatte. Nun weiß die neueste Forschung, dass unser Bild ein etwas falsches…- Foucault war nämlich davon ausgegangen, dass sich hier nun genau jene fatale Herrschaft, die wir heute im Kapitalismus haben, dokumentiert – weil die, die anders sind, auf die Schiffe gesetzt werden – ohne Steuermann – um hier in den elenden Tod einfach entsorgt zu werden, also so eine Art frühes KZ ohne Steuermann. […] https://medienwatch.wordpress.com/texte-diskurse-gunnar-f-gerlach/ . Mythos und Ambivalenz der Bilder zwischen Wirklichkeit, Wahrheit und Wahn Gunnar F. Gerlach „Es ist dieselbe Sehnsucht, die die Ausgestoßenen der Gesellschaft verbindet, seien sie nun ausgestoßen von der kaltherzigen Brutalität des Philistertums, oder seien sie Verworfene aus eigener, vom Temperament diktierter Machtvollkommenheit.(…)…- sie sind die engsten Verwandten der gutmütig belächelten, als Folie philiströsen Größenwahns spöttisch geduldeter Künstlerschaft, die in ihrer verzweifelten Verlassenheit mit der Sehnsucht eines erhabenen Zukunftsideals die Welt befruchtet. Verbrecher, Landstreicher, Huren und Künstler – das ist die Boheme, die einer neuen Kultur die Wege weist.“ Erich Mühsam, „Boheme“, 1906 . Mythenerzählungen sind oder erscheinen willkürlich, sinnlos, absurd; dennoch tauchen sie überall in der Welt immer wieder auf. Eine phantastische Schöpfung des Geistes, die nur an einem Ort vorkäme, wäre einzigartig; man würde sie nirgendwo sonst wieder finden. Ich wollte herausfinden, ob es eine Ordnung hinter diesen augenscheinlichen Unordnungen gibt – mehr nicht. . Claude Lévi-Strauss, Mythos und Bedeutung, 1980 https://medienwatch.wordpress.com/mythos-und-ambivalenz-der-bilder-zwischen-wirklichkeit-wahrheit-und-wahn/ . . . . . . . . .

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Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

 

 

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Februar 11, 2010 at 09:10

Werner Rügemer: Bekämpfung der Steuerflucht? [dradio:mp3]

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Bekämpfung der Steuerflucht?

Von Werner Rügemer

Kürzlich entschied das Schweizerische Bundesgericht über die 4,6 Millionen Dollar, die dem haitianischen Ex-Diktator Baby Doc Duvalier gehören. Sie liegen seit über 20 Jahren auf Schweizer Konten. Das Geld beruhe zwar auf Unterschlagung, argumentierte das Gericht, aber diese Straftaten sind laut helvetischem Recht nach 15 Jahren verjährt =

[…] In Delaware sitzen – juristisch jedenfalls – die meisten Käufer und Verkäufer der gebündelten Hypothekenkredite und der Derivate und der Collateralized Debt Obligations und so weiter, die heute den Großteil der steuerfreien Finanzgeschäfte ausmachen und denen wir die größte Wirtschaftskrise zu verdanken haben. Ich habe mit dem Zählen aufgehört, als ich beispielsweise im Verzeichnis der Deutschen Bank beim hundertfünfzigsten Rechtskonstrukt angekommen bin, das Deutschlands einflussreichste Bank in Wilmington/Delaware unterhält. Übrigens, falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Die Deutsche Bank ist gar keine deutsche Bank mehr […]

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1123159/

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flashplayer dradio reinhören:

http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&broadcast=348713&datum=20100211&playtime=1265869381&fileid=62ca7733&sendung=348713&beitrag=1123159&/

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Ermittlungsverfahren gegen HSH Nordbank | 2. Aufklärung durch Dr. Werner Rügemer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/08/ermittlungsverfahren-gegen-hsh-nordbank/
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Die Welt der Banker: Die Gebote der Gier + Bücher

https://medienwatch.wordpress.com/2009/03/
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US Heuschrecken diktieren Wasserpreise | Cross-Border-Leasing

https://medienwatch.wordpress.com/2009/11/03/us-heuschrecken-diktieren-wasserpreise-cross-border-leasing/

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Schmetter-Links | Chaos Capital(e)

https://medienwatch.wordpress.com/2009/07/20/pfauenauge-flug-schicht-09-chaos-capital/

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BANK oder Leben: Betreiben Banker und Politiker den “größten Bankraub aller Zeiten” ?

https://medienwatch.wordpress.com/2009/03/25/bank-oder-leben-betreiben-banker-und-politiker-den-grosten-bankraub-aller-zeiten-2/

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Memo: Wie der Inhalt des Rettungspakets in der Kasse der Deutschen Bank landet


https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/15/memo-wie-der-inhalt-des-rettungspakets-in-der-kasse-der-deutschen-bank-landet/

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Schweizer Steuerbetrugsaffäre: Keine verbotenen Früchte, sondern Beweismittel

https://medienwatch.wordpress.com/2010/02/01/schweizer-steuerbetrugsaffare-keine-verbotenen-fruchte-sondern-beweismittel/

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Business Crime Control

Die Bankenkanzlerin und ihr “Hehlerstaat”

Immer wenn die großen Wirtschaftskriminellen in Bedrängnis geraten, entdecken ansonsten kluge und, was nicht immer dasselbe ist, juristisch geschulte Menschen “den” Rechtsstaat. Tatsächlich eignet der klassische Rechtsstaat sich hervorragend, den Kapital-Verbrechern unter den Herrschaften der demokratiefreien Chefetagen und ihren kleineren Nachahmern den Rücken frei zu halten und Staatsorganen bzw. der Staatsregierung Verfassungsbruch vorzuwerfen, wenn sie sich zum Beispiel hinterzogene Steuermilliarden doch noch zu holen versuchen, die ins Ausland geschafft und in Banken gebunkert werden, Banken, die ohne die Steuerkriminellen wahrscheinlich bankrott machen würden =

http://businesscrime.de/?p=557

http://businesscrime.de/

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Experte für Wirtschatfskriminalität Dr. Werner Rügemer

http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_R%C3%BCgemer

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | bildmaterial: jörg stange, gunnar f. gerlach gfok kunstarchiv [aktive archive°] gerhard wendebourg metainfo

Written by medienwatch & metainfo

Februar 11, 2010 at 07:44

Schweizer Steuerbetrugsaffäre: Keine verbotenen Früchte, sondern Beweismittel

with one comment

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Schweizer Steuerbetrugsaffäre: Keine verbotenen Früchte, sondern Beweismittel

01.02.2010, 07:54
Ein Kommentar von Heribert Prantl

Die Schweizer Banken agieren wie eine zweite Schweizergarde und schützen Steuerflüchtlinge. Der deutsche Staat hat den Schaden.

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Nebelschwaden im Engadin: Das schweizerische Lamento über einen eventuellen Ankauf von Daten über Steuerflüchtlinge ist heuchlerisch.
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Die Steuerhinterziehung hat zwei Seiten. Die eine Seite ist die Schweiz, der es recht ist, wenn in Deutschland die Steuern hinterzogen werden, weil Schweizer Banken, in denen das Geld aus Deutschland versteckt wird, davon profitieren; dieser Profit der Schweizer Banken ist die Raison d’etre, die Staatsräson, der Schweiz =

http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/finanzen/558/501809/text/

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Steuerbetrüger-Daten Der Zweck und die Mittel

01.02.2010, 10:32
Von Hans Leyendecker
Auszahlen würde es sich, doch darf ein Staat Diebe belohnen? Finanzminister Schäuble muss entscheiden, ob die Regierung für Daten von 1500 mutmaßlichen Steuersündern zahlt. Spekulationen zufolge stammen sie von der britischen Bank HSBC – doch Regierungskreise bestreiten das:

http://www.sueddeutsche.de/politik/571/501822/text/

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Steuerhinterziehung

Ein Schweizer Urteil mit Folgen

Von Heribert Prantl

03.02.2010, 08:17 | Der Schweiz ist nicht recht, was in der Schweiz Recht ist. Während sich viele Eidgenossen über den Kauf der Daten-CD aufregen, zeigt ein Urteil des Bundesgerichts in Lausanne Erstaunliches. Selbst Schweizer Steuerstrafbehörden dürfen illegal kopierte Informationen nutzen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/825/502064/text/

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Steuerhinterziehung

Die erfolgreichste CD der Welt

Ein Kommentar von Heribert Prantl

03.02.2010, 12:28 | Ihre bloße Existenz ist eine Gefahr: Aus Angst vor einem silbernen Datenträger werden sich nun viele Steuerhinterzieher selbst anzeigen. So spielt eine CD aus der Schweiz Millionen ein, noch bevor sie das erste Mal abgespielt wird:

[..] Ludwig Uhland hat im Jahr 1811 ein Gedicht geschrieben, das auf die Fahndung nach Steuerhinterziehern gut passt: „Mir hat geträumt, ich klopft auf den Busch / Da rauschte der Hirsch heraus, husch, husch.“ Das sind nicht gerade die stärksten Zeilen des Balladen-Dichters. Aber die Steuerbehörden erleben jetzt das Rauschen der Hirsche [..]

http://www.sueddeutsche.de/politik/730/500991/text/

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Steueraffäre Für die Banker wird es eng

Von Hans Leyendecker

04.02.2010, 17:36 | Nicht nur Steuerhinterzieher müssen Strafe fürchten, sondern auch die Finanzberater, die ihnen dabei helfen. Das Bankgeschäft ist gefährlich geworden:
http://www.sueddeutsche.de/politik/32/502268/text/

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Steuerhinterziehung Die Bank – Täter hinter dem Täter?

Ein Kommentar von Heribert Prantl

04.02.2010, 17:15 | Der Anleger hat das Geld, die Bank die Tatherrschaft. Ein Institut, das seinen Profit mit professioneller Steuerhinterziehung macht, ist mehr als nur Gehilfe eines gierigen Geldgebers. Die Gerichte werden sich mit den wahren Verantwortlichen beschäftigen müssen:

http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/23/502259/text/

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TV-Kritik: „Hart aber fair“ Ein Schweizer ruft nur noch: „Skandal!“ – MEDIEN

04.02.2010 …dem deutschen Fiskus davon. Weil die Schweiz nah und ihr Bankgeheimnis legendär ist, schlummert…der seit 13 Jahren in der steuerschönen Schweiz lebende Sport-Moderator Marcel Reif. Gemeinsam bildeten sie hier das Schweizer…Botschafter Köppel. Wie sich der Gast aus der Schweiz denn bitte die Zukunft vorstelle, wollte… sueddeutsche.de

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Deutsche Bank Josef Ackermann, der Geläuterte

Eine Analyse von Melanie Ahlemeier

04.02.2010, 13:27 | Drehung um 180 Grad: Die Deutsche Bank des Josef Ackermann verdient Milliarden – und der Schweizer Chef gibt den Bekehrten.

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/971/502208/text/

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Klientel-Kadergruppe

Zur Millionen-Spende an die FDP

Von Rainer Burchardt, Deutschlandfunk

Da werden doch Erinnerungen wach. Der Flickspendenskandal von vor mehr als 30 Jahren lässt schön grüßen. Damals gingen Schlagworte um wie „politische Landschaftspflege“, Bargeldporno, Herrenausstattung und so weiter:

http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=58133&datum=20100118&playtime=1263837944&fileid=0972176a&sendung=58133&beitrag=1108249&

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1108249/

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Dradio: Das Bankgeheimnis ist praktisch tot – Datenklau und Datenschutz im Bankgewerbe [Keine Hehlerei !] reinhören:

Gespräch mit Wieslaw Jurczenko, Anwalt für Wertpapierrecht

Sendezeit: 02.02.2010, 09:09

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Steuerflucht in die Schweiz Geheimnis mit Löchern

13.05.2008

Ein Kommentar von Gerd Zitzelsberger
In der Schweiz liegt mehr Schwarzgeld als in jedem anderem europäischen Staat. Doch der Kreuzzug gegen die Steuerflucht zu den Eidgenossen oder nach Liechtenstein trägt bigotte Züge. Denn die Alpenrepublik ist eine Steueroase, weil die EU es so will:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/299/442039/text/

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Sozialpolitische Komponente bei der Entstehung der Finanzkrise

…Das skandinavische Modell, bei dem übermässige Einkommen und Vermögen durch hohe Steuern begrenzt werden.
Dies setze jedoch umfangreiche Überwachungsfunktionen voraus zur Verhinderung von Steuerflucht, Verstecken von Einkommen usw..

https://medienwatch.wordpress.com/2008/11/14/sozialpolitische-komponente-bei-der-entstehung-der-finanzkrise/

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Steuerflucht Alpenstaaten lockern Bankgeheimnis

13.03.2009

Liechtenstein hat vorgelegt, die Schweiz und Österreich ziehen jetzt nach: Drei Alpenstaaten beugen sich dem internationalen Druck – und weichen ihr Bankgeheimnis auf:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/991/461616/text/

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Mit dem Geldsack über die Alpen

Mit dem Verkauf habe August von Finck ein für alle Mal aus dem überlangen Schatten seines Vaters heraustreten wollen, vermuten Beobachter das nahe Liegende. Nicht zuletzt aber bildete dieser Schritt den Auftakt für eine gezielte Absetzbewegung in Richtung Schweiz. Nach und nach trennte sich von Finck vom meisten, was hier zu Lande von Wert war: Beteiligungen an der Allianz und der Münchener Rück, der DSK-Bank, dem Stromversorger Isar-Amperwerke, am Ende auch von Löwenbräu.

http://www.manager-magazin.de/koepfe/unternehmerarchiv/0,2828,280631-2,00.html

http://www.manager-magazin.de/koepfe/unternehmerarchiv/0,2828,280631,00.html

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metamemo: Thema Banken

Reparatur des Spielcasinos mit dem Segen der Presse

https://medienwatch.wordpress.com/bankenrettung-medien-im-gleichschaltungsmodus/


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Seite in Bearbeitung

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | fotos: wasserturmhotel mövenpick, schallloch h-h, flutlicht, jörg stange, gunnar f. gerlach gfok, aktive archive [steuerflucht]