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Archive for Dezember 2009

GEAB N°40 ist angekommen! Frühjahr 2010 : Neuer Krümmungspunkt im Ablauf der umfassenden weltweiten Krise:

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Die anwachsenden öffentlichen Defizite strangulieren die Handlungsfähigkeit der Staaten und das Funktionieren der sozialen Sicherungssysteme

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– Pressemitteilung des GEAB vom 16. Dezember 2009 –

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Nach unserer Auffassung wird die umfassende weltweite Krise im Frühjahr 2010 einen neuen Krümmungspunkt erreichen.

Dann wird offensichtlich werden, dass die bisherigen Konjunkturprogramme ohne Aufschwungswirkung verpufft sind (1) und neue Maßnahmen erforderlich werden. Doch dann werden die finanziellen Finanzen in einem so desolaten Zustand sein, dass dafür die Möglichkeit schlichtweg nicht gegeben ist.

Die Regierungen haben sich jedoch durch eigenes Versagen in diese Lage gebracht. Denn sie brachten nicht den Mut auf, die Banken für ihre Fehler und Geschäftspraktiken den Preis zahlen zu lassen (2). Jetzt werden die Rechnung an die Mittelklasse und Rentner weitergereicht. Und für die Armen ist auch kein Geld mehr da (3). 2010 wird das Jahr, in dem sich Rauf und Runter die Waage halten: Rauf die Steuern, runter die Renten und Sozialleistungen.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl der Bankrotte von Staaten, Regionen und Gemeinden werden die Zinsen steigen. Und dennoch wird das Kapital in Sorgen um die Sicherheit der Anlagen in Gold flüchten. Da es der internationalen Politik nicht gelungen ist, eine internationale Alternativleitwährung für den schwächelnden Dollar zu schaffen und einen Ersatz für die an Wert verlierenden (insbs. amerikanischen) Staatsanleihen zu finden, werden die Zentralbanken der Welt, auch wenn sie es noch nicht offen eingestehen, Währungsreserven in Gold aufbauen müssen. Dagegen mag die US-Zentralbank ihren Einfluss geltend zu machen versuchen; es wird ihr mit all ihrem Sträuben nicht gelingen, diese Entwicklung zu verhindern. Die Regierungen und Zentralbanken haben die Wette auf den wirtschaftlichen Aufschwung, die sie mit den Rettungsschirmen für Banken und Konjunkturprogramme eingegangen waren, verloren (4). Nun ist unvermeidlich, dass die Krise einen weiteren Krümmungspunkt ihres Verlaufs erreicht und sich erneut beschleunigt. Nach unserer Auffassung werden ab Frühjahr 2009 die 20.000 Milliarden US-Dollar fiktiver Vermögenswerte (5) in die Sozialsysteme der Staaten einsickern, in denen sie angehäuft wurden.

In dieser 40. Ausgabe des GEAB werden wir unsere Analysen zu diesen Themen vorstellen. Weiterhin werden wir eine Evaluierungen unser Vorhersagen für das Jahr 2009 vorlegen; wir haben für dieses Jahr eine Erfolgsquote von 72% (6) berechnet. Abschließend stellen wir unsere Empfehlungen für diesen Monat vor: Immobilien, Einkommen und Devisen der Expats.

Die Rangfolge der zehn von Staatsbankrott meistgefährdeten Ländern aufgrund hoher Verschuldung im Verhältnis zum BSP (blau: öffentliche Schuldenlast; orange: private Schuldenlast) – Quelle: Crédit Suisse, 03/2009

Wir hatten in der 39. Ausgabe des GEAB vorhergesagt, dass drei Trends das Jahr 2010 prägen würden, und einer davon sei Staatsbankrotte (7). Die neuesten Nachrichten bestätigen diese Vorhersage: Dubai und Griechenland stehen kurz vor der Pleite; die Rating-Agenturen kündigen an, die Einstufung der amerikanischen und britischen Anleihen überprüfen zu wollen; die irische Regierung muss massiv ihre Ausgaben kürzen; in der Eurozone explodieren die öffentlichen Defizite; die Staaten stehen vor immer größeren Schwierigkeiten, ihre Schulden zu bedienen. Die Informationsflut, die sich aus den Medien ergießt, muss man jedoch in zwei große Kategorien unterschiedlicher Relevanz unterteilen: Vieles ist nur oberflächliche Schilderungen der Ereignisse und unreflektierte Reproduktion der Meldungen der herrschenden veröffentlichten Meinung; anderes widmet sich tatsächlich den wahren Ursachen und Folgen der Krise; vieles ist nur Hirngespinste über den „Finger“ des chinesischen Sprichworts (8), während anderes tatsächlich den „Mond“ zum Gegenstand ihrer Berichterstattung haben.

Unter der Rubrik « Hirngespinste über den Finger » möchten wir die Berichterstattung Griechenland unter die Lupe nehmen.

Griechische Schuldenkrise: Kleines Problem für Frankfurt und strenge Warnung für Washington und London

Mit der griechischen Schuldenkrise stoßen wir auf die Variation eines Themas, über das wir bereits in der 33. Ausgabe vom März 2009 (GEAB N°33 geschrieben haben. Damals berichtete die Presse lang und breit über die Gefahr der Insolvenz ost-europäischer Staaten. Das würde das europäische Bankensystem und den Euro in eine massive Krise reißen. Wir haben damals ausgeführt, dass diese These auf keiner festen Grundlage ruhe und es sich dabei lediglich „um einen massiven Versuch der Wall Street und Londoner City handelt, das EU-Bankensystem und den Euro mit ständigen Meldungen über die prekäre wirtschaftliche Lage in Osteuropa zu destabilisieren, die massive Kreditrisiken für west-europäische Banken mit sich brächte. Eines der Ziele dieser Kampagne ist, von dem sich beschleunigenden Zusammenbruch des britischen und des amerikanischen Finanzsystems abzulenken und die Eurozone im Vorfeld des G20- zu schwächen.“

Im Fall Griechenlands wird nun das gleiche Spiel gespielt. Das soll nicht heißen, dass es in Griechenland keine Krise der öffentlichen Finanzen gäbe; die ist sehr wohl real. Aber ihre Gefahren für die Eurozone werden übertrieben. In Wirklichkeit ist diese Krise eine Facette der Krise der Staatsanleihen, und Staatsanleihen sind in erster Linie die Achillesferse der USA und Großbritanniens (9).

Zuerst einmal ist in Erinnerung zu rufen, dass Griechenland ein EU-Mitgliedstaat ist, der eigentlich nie richtig in der EU angekommen ist. Seit 1982 ist die EU für die sich nachfolgenden griechischen Regierungen nur eine Milchkuh für unerschöpfliche Subventionen. Eine Modernisierung der wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen des Landes wurde verschlafen. 2008 (10) wurde Griechenland aus Brüssel mit Subventionen in Höhe von 3% des nationalen BSP versorgt. Seit 30 Jahren hängt Griechenland am Subventionstropf der europäischen Institutionen. Die desolate Lage der griechischen öffentlichen Finanzen ist daher nichts weiter als die Folge und Fortsetzung einer langen Entwicklung. Die Verantwortlichen der Eurozone wussten schon seit langer Zeit, dass sich Griechenland eines Tages zum Problem auswachsen würde.

Ausgabe von Staatsanleihen 2009 (in Milliarden US-Dollar) - Quelle: PhoenixProject, 07/2009

Ausgabe von Staatsanleihen 2009 (in Milliarden US-Dollar) – Quelle: PhoenixProject, 07/2009

Aber das griechische BSP macht nur 2,5% des BSP der Eurozone und 1,9% des BSP der EU aus. Bei so einem geringen Gewicht kann auch ein griechischer Staatsbankrott keine massive Gefahr für den Euro und die Eurozone darstellen. Im Vergleich dazu ist der mögliche Bankrott Kaliforniens mit einem zwölfprozentigen Anteil am US-BSP ungleich gefährlicher für die Stabilität des US-Dollars und der amerikanischen Wirtschaft. Es ist auffällig, dass, wenn über die Gefahren für die Eurozone geschrieben wird, in der Regel die gesamte Liste der Länder aufgeführt, wird, deren Staatshaushalt sich tief in den roten Zahlen befindet, also Spanien, Irland, Portugal; wir sind sogar damit einverstanden, auch Deutschland und Frankreich in den Topf zu werfen. Aber wer objektiv über Währungskrisen schreiben möchte, muss dann auch anführen, dass in den USA nicht nur der Bund so gut wie bankrott ist (11); nur noch dank des unbegrenzten Aufkaufs der US-Staatsanleihen durch die US – Zentralbank vermag er liquide zu verbleiben (vulgo: Gelddrucken): 48 der 50 Teilstaaten haben exponentiell steigende Haushaltsdefizite zu verzeichnen (12). Deshalb brachte die die über die US-Staaten und die Gemeinden schreibende Internetseite Stateline, am 14. Dezember die Schlagzeile: Alptraumszenarien quälen die Staaten. Fast alle US-Staaten stehen heute vor der konkreten Gefahr, im nächsten oder übernächsten Jahr zahlungsunfähig zu sein.

Die Eurozone hat nicht nur die weltweit größten Goldreserven (13); in ihr sind auch Staaten vertreten, die bis zum letzten Jahr Haushaltsüberschüsse verzeichnen konnten und die bis heute Außenhandelsüberschüsse erwirtschaften; und ihre Zentralbank hat sich in der Krise nicht als Abfallplatz für „toxische“ Wertpapiere oder fiktive Anlagen zur Verfügung gestellt – im Gegensatz zur US-Zentralbank. Wenn sich aus der griechischen Schuldenkrise eine Gefahr ablesen lässt, dann ist es nicht die des Auseinanderbrechens der Eurozone. Sie ist vielmehr das Vorzeichen einer anderen Gefahr, die 2010 sehr wohl reell werden kann: Weltweit beträgt das Volumen der Staatsanleihen 49.500 Milliarden US-Dollar; in nur zwei Jahren ist es um 45% angestiegen; Staatsanleihen sind heute eine Anlageblase, die jederzeit explodieren kann (14).

Dass die amerikanischen Rating-Agenturen erst nach der Insolvenzerklärung der dubaiischen Staatsunternehmen gewisse Staatsschulden herabgestuft haben, beweist wiederum einmal, dass diese Agenturen das Risiko von Anlagen nicht richtig bewerten können (oder wollen). Sie sahen nicht die Krise der subprime voraus, sie sahen nicht den Kollaps von Lehman Brothers voraus, auch nicht die Probleme von AIG und von Dubai. Da sie unmittelbar von der US-Regierung abhängig sind (15), können sie natürlich auch keine unabhängigen Einschätzungen über die Bonität der USA abgeben. Und auch ich nicht über die von Großbritannien, das ein wichtiges Element des aktuellen Weltwährungssystems ist, das für die USA so segensreich ist . Wir stimmen jedoch insoweit mit ihnen überein, als wir aus ihren Herabstufungen einiger Staatsschulden eine allgemeine Warnung über eine bevorstehende Krise beim Markt für Staatsanleihen herauslesen. Und auf diesem Markt sind die gefährdetsten Länder die USA und Großbritannien.

Aber selbst gegenüber diesen beiden Länder sprechen die Rating-Agenturen allmählich eine eindeutigere Sprache. Hieß es bisher immer, dass in diesen Ländern (16) wegen der Stärke ihrer Volkswirtschaften und der soliden Wirtschaftspolitik ein Staatsbankrott ausgeschlossen wäre, so fordern die Agenturen heute von deren Regierungen, dass sie schon ab dem nächsten Jahr anhand eben dieser Kriterien nachweisen, weiterhin die beste Einstufung AAA zu verdienen, die ermöglicht, gegen niedrigste Zinsen Kredit aufzunehmen (17). Wenn sogar die Rating-Agenturen anfangen, Nachweise über die Kreditwürdigkeit der amerikanischen und britischen Regierung zu verlangen, ist dies der Beweis, dass die Lage zu kippen beginnt.

Wir gehen davon aus, dass die aktuelle Lage in dreifacher Hinsicht positiv für die Eurozone ist:

– Sie zwingt die Mitgliedsländer der Eurozone festzulegen, bis zu welchem Grad sie zu Solidarität in der Eurozone bereit sind, um den Staatsbankrott und damit das Ausscheiden eines Landes aus der Eurozone zu vermeiden. Das hat dann auch den Vorteil, dass die hämischen Zaungäste des angeblichen Scheiterns der europäischen Währungsunnion nicht mehr die zwei Optionen zum schlimmsten möglichen Fall aufaddieren können. Entweder wird Griechenland in der Finanzkrise auf sich allein gestellt sein, dann geht von seinem Bankrott auch keine Gefahr für die Eurozone aus. Oder es kann auf die Unterstützung der anderen Euroländer rechnen, dann wird es nicht zu einem Staatsbankrott und damit zu einer Schwächung der Eurozone kommen.

– Sie zwingt die griechische Regierung dazu endlich ihre Hausaufgaben zu machen, und mit Hilfe der EU die Finanzen zu sanieren und die grassierende Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen (18).

– Sie dient den anderen Regierungen der EU-Mitgliedstaaten (und darüber hinaus) als Lehrstück dafür, was passiert, wenn man die Wirtschafts- und Sozialstatistiken eines Landes zu lange manipuliert; ein Land stürzt damit tiefer in die Krise als es notwendig wäre. Allerdings machen wir uns insofern wenig Hoffnung, dass andere Länder dem Beispiel des griechischen Premierminister folgen könnten, jedenfalls nicht Großbritannien, Frankreich und Deutschland, solange dort nicht neue Regierungen ans Ruder kommen.

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Noten: 

(1) Der Verbrauch der Haushalte ist immer noch, trotz Weihnachten, schwach. Das angebliche chinesische Wirtschaftswachstum schafft noch nicht einmal, die Wirtschaft seines Nachbarn Japan zu beleben, das nach gerade einmal zwei Jahren als erstes der großen Länder gezwungen ist, ein weiteres Konjunkturprogramm aufzulegen (Quelle: Asahi Shimbun, 09/12/2009) . Wenn die chinesischen Wachstumszahlen tatsächlich die Wirklichkeit wiederspiegelten, müsste Japan als wichtiger Handelspartner davon doch etwas abbekommen. Ein wohl ein realistischeres Bild der Grundlagen der chinesischen Wirtschaftsstatistiken zeichnet dieses Al Jazeera – Video. Den einzigen Boom kann man zur Zeit bei gefälschten Statistiken verzeichnen. (So konnten die USA einen „massiven“ Rückgang der US-Arbeitslosenzahlen auf Grundlage der kurzfristigen Arbeitsverhältnisse, die Supermärkte vor Weihnachten anbieten, und einem Berechnungsmodell, das nicht die Wirklichkeit abbildet, verzeichnen. Quelle: Global Economic Trend Analysis, 04/12/2009). Am traditionellen verkaufsstärksten Tag des Jahres (Black Friday wurden geringere Umsatzzahlen erreicht als im Vorjahr (Quelle: Reuters, 29/11/2009), In Europa steigt die Arbeitslosigkeit weiter an und stürzt der Markt für Gewerbeimmobilien ab. (Quelle: Les Echos, 10/12/2009; und ein virtueller Streifzug durch die leeren Büroviertel Amsterdams, den wir Taco Dankers verdanken.) Nur gut, dass da die chinesischen Wachstumszahlen so gut aussehen; was nicht verwunderlich ist, da sie sich auf die desaströsen Zahlen vom November 2008 beziehen. Die Regierungen der Welt haben wirklich enorm viel erreicht mit ihren Milliarden und Abermilliarden für die Konjunkturprogramme des Jahrs 2009.

(2) Und weil sie den Banken Glauben schenkten, die ihnen erzählten, dass mit ihrer Rettung auch die Wirtschaft gerettet wäre.

(3) Quelle: USAToday, 14/12/2009

(4) Quellen: CNBC, 08/12/2009; Yahoo/Reuters, 27/11/2009

(5) Also zwei Drittel der von LEAP/E2020 vor einem Jahr berechneten Gesamtsumme; dieses fiktiven Werte sind noch immer nicht abgeschrieben oder wertberichtigt, sondern geistern weiterhin durch die Bilanzen der Banken, Fonds und Unternehmen weltweit.

(6) Im Verhältnis zum 2008, als wir 80% erzielten, ist dies ein Rückgang, aber ein immer noch sehr hohes Ergebnis, insbs. wenn man bedenkt, dass noch nie zuvor die Staaten so massiv in die Wirtschaft eingegriffen haben, was natürlich die für die Entwicklung zu berücksichtigen Faktoren wesentlich beeinflusst hat.

(7) Im Register der Steuererhöhungen sind London und Dublin in Vorlage gegangen (Quellen: Times, 06/12/2009; Irish Times, 11/12/2009).

(8) « Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger. »

(9) Und in geringerem Maße von Japan

(10) Quelle: La Croix, 05/10/2009

(11) Quelle: New York Times, 22/11/2009

(12) Quelle: CBPP, 19/12/2009

(13) Die Zentralbanken der Mitgliedstaaten und die EZB besitzen zusammen 10.900 Tonnen Gold, die USA 8.133 Tonnen (Quelle: IMF/Wikipedia, 11/2009). Man muss dazu eigentlich noch etwas ausführen: Für die USA ist dies das Volumen, das das US-Finanzministerium angibt. Jedoch sind die Bestände seit mehr als vierzig Jahren nicht mehr von unabhängigen Stellen geprüft worden. Wir werden der Frage des Umfangs der amerikanischen Goldbestände in der 41. Ausgabe des GEAB näher behandeln. Denn wir gehen davon aus, dass 2010, wenn die Staatsanleihenblase explodieren wird, Gold wieder die wichtigste Währungsreserve der Zentralbanken werden wird.

(14) Quellen: DailyMarkets, 24/11/2009; Telegraph, 30/11/2009; Forbes, 24/11/2009

(15) Juristisch sowie finanziell, vgl. die vorher gehenden Ausgaben des GEAB

(16) Wenn man die Begründungen der Rating-Agenturen liest, macht man sich eine bessere Vorstellung vom Begriff „Surrealismus“.

(17) Quelle: Wall Street Journal, 08/12/2009

(18) Quelle: Financial Times, 11/12/2009

Mercredi 16 Décembre 2009
In der selben Rubrik:

Das unvermeidliche Scheitern der amerikanischen und chinesischen Konjunkturprogramme: Die Grenze der höchstmöglichen Absorption – 02/11/2009

Bekanntgabe der Besucherzahlen bei LEAP/E2020 – In nur sechs Monaten mehr als eine Million Leser auf leap2020.eu – 21/07/2009

Weltweit einzigartig: LEAP/E2020 und die Universität Paris-Sorbonne organisieren Ausbildung in Politischer Antizipation und Strategie – 09/06/2009

Offener Brief / Gipfel der G20-Staaten: Letzte Chance, den Zerfall der öffentlichen Ordnung aufzuhalten – 24/03/2009

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http://www.leap2020.eu/GEAB-N-40-ist-angekommen!-Fr%C3%BChjahr-2010-Neuer-Kr%C3%BCmmungspunkt-im-Ablauf-der-umfassenden-weltweiten-Krise-Die_a4091.html

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Dezember 30, 2009 at 15:23

UN-Klimagipfel: ARD und ZDF beschweren sich über eingeschränkte Berichterstattung

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foto: jst | medienwatch

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ARD und ZDF beschweren sich über eingeschränkte Berichterstattung

Die Korrespondenten von ARD und ZDF, die nach Kopenhagen gereist sind, unterliegen massiven Beschränkungen. Aus diesem Grund haben die Sender einen Protestbrief veröffentlicht. Im Folgenden der Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten hiermit gegen die massive Beschränkung der freien Berichterstattung auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen protestieren. Seit heute dürfen sich Journalisten im Konferenzzentrum nicht mehr frei bewegen. Drehs außerhalb des Pressezentrums sind nur noch möglich, wenn ein Delegationsmitglied das Kamerateam und den Reporter an der Sicherheitsschleuse abholt und das Team dann von einem UN-Verantwortlichen begleitet wird. Spontane Drehs sind unmöglich. Selbst die UN-Medienkoordination wurde offenbar von diesen Maßnahmen überrascht, da die Verschärfung nicht angekündigt war. Diese Maßnahmen verstoßen gegen die Presse- und Rundfunkfreiheit und behindern die Arbeit der Medien in höchstem Maße. Wir sehen das Recht der freien Berichterstattung massiv eingeschränkt. Daher fordern wir die sofortige Aufhebung dieser Einschränkung für alle Journalistinnen und Journalisten auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen.

Mit freundlichen Grüßen,

Nikolaus Brender Thomas Baumann
Chefredakteur ZDF Chefredakteur ARD

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Mit der Klimaanlage gegen den Klimawandel

Umweltschutz, was ist das? – Ein Blick nach North Carolina

von Dagmar Staab, North Carolina

Leucht-Rentiere, Frost-Cola, Kältetod im Restaurant: Vor der Klimakonferenz forderte US-Präsident Obama vor allem von Entwicklungsländern mehr Öko-Engagement. Ein Blick nach North Carolina zeigt, warum das Kehren vor der eigenen Haustür lohnt:

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http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7957215,00.html

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http://www.zdf.de/ZDFxtmodule/klimawandel/index.html

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Altonaer Museum: noroomgallery präsentiert Arche & Archive ein Klimaabend

mit Klimaforscher Mojib Latif und Gunnar Gerlach

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Kiör | Hamburger Waschhaus: Bitte nicht waschen…

https://medienwatch.wordpress.com/kior-hamburger-waschhaus-bitte-nicht-waschen%E2%80%A6-ohne-kunst-und-kunstler-%E2%80%9Csammlung-ebeling%E2%80%9D/

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Nachrichten aus dem Netz: Erderwärmung made by men + Kunstwissenschaft ist Klimaforschung etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/12/sz-nachrichten-aus-dem-netz-erderwarmung-made-by-men/

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Dezember 23, 2009 at 23:37

THE THING Hamburg | Die Idee lebt weiter: Hamburger AutorInnen als ProduzentInnen!

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Die Idee lebt weiter: Hamburger AutorInnen als ProduzentInnen!

THE THING Hamburg stellt den aktiven Betrieb ein, oder wie aus THE THING Hamburg das THE THING Hamburg Archiv wurde

Regelmäßige Nutzer der Internetplattform werden es längst bemerkt haben: THE THING Hamburg hat seinen aktiven Betrieb eingestellt; für das international anerkannte Medienkunst-Projekt stehen in der „Medienstadt Hamburg“ keine Fördermittel mehr zur Verfügung.

Von November 2006 bis November 2009 war die Online-Plattform für Kunst und Kritik aktiv. Über 120 AutorInnen nutzten die Plattform für ihre Veröffentlichungen. Eine Gruppe von RedakteurInnen setzte Themen und betreute die Bild- und Textbeiträge. Ein offenes Forum lud KulturproduzentInnen zur Diskussion relevanter Themen ein und bot einen Ort zur Publikation. Auch überregional erfreute sich die Plattform einer interessierten und diskussionsfreudigen Leserschaft.

Für das Selbstverständnis von THE THING Hamburg war und ist der Einsatz und die Erprobung neuer Technologien zum Aufbau von Produktions- und Kommunikationsinfrastrukturen ein zentrales Anliegen. Wir haben dieses Experiment mit großem Erfolg durchführen können und hatten viele Ideen für seine Weiterentwicklung. Doch nun sehen wir uns gezwungen, den Betrieb einzustellen und die Plattform in ein Archiv umzuwandeln. Hauptsächlich aus kulturpolitischen Gründen entschieden wir uns dagegen, die Plattform ohne Förderung weiterzuführen.

Drei Jahre lang wurde THE THING Hamburg durch private Fördergelder teilfinanziert. Die Kulturbehörde hatte die Unterstützung vermittelt. Sich durch Inanspruchnahme öffentlich verwalteter Gelder in eine strukturelle Abhängigkeit zu begeben, war eine bewusste Entscheidung; sie hatte den Zwang zur Vereinsbildung und Rechenschaftspflicht zur Folge und erlaubte dafür professionelle technische Umsetzung sowie eine Honorierung der Beiträge (100 Euro pauschal). Die Bemühungen des Trägervereins, eine weitere Finanzierung oder Teilfinanzierung durch die Hamburger Kulturförderung sicherzustellen, blieben ohne Erfolg.
Wir sahen uns im Förderprogramm der Kulturbehörde „Kunst im öffentlichen Raum“ richtig platziert, stattdessen empfahl die große Kunstkommission über „die Einrichtung eines eigenen Budgets für Medienprojekte nachzudenken“, eine sinnvolle Anregung, der aber nicht nachgegangen wurde. Zwei Anfragen an die Kultursenatorin Karin von Welck, uns zumindest beratend zu unterstützen, blieben unbeantwortet. Wir fragen uns, welche Antworten die Kulturpolitik auf die Tatsache hat, dass immer mehr KünstlerInnen – unzufrieden mit den Angeboten der offiziellen Institutionen – sich eigene Infrastrukturen bauen und die Präsentation, Vermittlung und Verbreitung ihrer Arbeit selbst in die Hand nehmen? Kulturpolitische Ideen und ein wenig mehr Experimentierfreude sind in Hamburg mehr als überfällig.
Auch unsere Anträge bei der Medienstiftung Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung und zuletzt bei der Körber-Stiftung wurden abschlägig beschieden. Die Begründungen von Seiten der Stiftungen lauteten, THE THING Hamburg entspräche nicht ihren Förderrichtlinien. Konventionellere Formate wie Ausstellungen, Projekte mit Eventcharakter sowie Kultur im Dienst von Stadtentwicklungs- und Standortpolitik werden bevorzugt finanziert.
Im Sommer 2009 schließlich hat das Finanzamt dem Trägerverein die Gemeinnützigkeit aberkannt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass THE THING die Vereinsziele der Förderung von Kunst und Kritik „nicht mittelbar, sondern nur unmittelbar“ ausübe. Insbesondere bemängelt wurden die auf der Plattform veröffentlichten Texte mit politischem und kulturpolitischem Inhalt. Unsere Erläuterungen zu diesem Sachverhalt inklusive der Dokumentation unserer Korrespondenz mit dem Finanzamt findet sich auf der Startseite von THE THING Hamburg Archiv. Das Finanzamt ließ sich aber – erwartungsgemäß – von unserer Argumentation nicht überzeugen.
THE THING Hamburg knüpfte an das 1992 von Wolfgang Staehle in New York gegründete Projekt THE THING an. Grundidee ist, dass KünstlerInnen als Teil ihrer Praxis Kommunikationsstrukturen schaffen, in denen sie untereinander – und mit anderen – ausgehend von künstlerischen Fragestellungen gesellschaftlich relevante Themen diskutieren und in unterschiedlichen Formaten publizieren können. Diese Idee, die nichts an Aktualität und Dringlichkeit eingebüßt hat, wurde von THE THING Hamburg erweitert durch die Diskussion der Produktionsbedingungen von Kunst mit Blick auf Kunstpolitik und Kulturpolitik und deren besonderen lokalen Verhältnisse: Theorie, Kunst und Politik lesen und lokal praktizieren.
Der große Zuspruch von Menschen, die sich auf das Experiment THE THING eingelassen haben, die es schätzten und kritisch begleiteten, bestätigt die Richtigkeit unserer Idee. Mit Themensetzungen wie Kunst + Öffentlichkeit und Kunst + Selbstorganisation und deren Diskussion entlang lokal gegebener Bedingungen, schuf THE THING die kritischen Grundlagen für viele aktuelle Entwicklungen in der Stadt. Trotz des großen Zuspruchs, den die Plattform gerade auch in der letzten Zeit lokal, überregional und international erfuhr (mit bis zu 1000 Besuchen täglich auf der Website und einer großen Anzahl UnterstützerInnenbriefe) hat der Trägerverein beschlossen – ohne Förderung und ohne die Möglichkeit Sponsoren zu gewinnen – den aktiven Betrieb der Plattform einzustellen. Wir lassen uns nicht zur Ehrenamtlichkeit zwingen! Die Seite wurde in ein Archiv überführt und bleibt als solches weiter verfügbar.

Lang lebe THE THING!
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Cornelia Sollfrank, Rahel Puffert, Kathrin Wildner, Sabine Falk, Ulrich Mattes, Herbert Hossmann, Ulrike Bergermann, Jörn Müller, Ole Frahm, Stefanie Lohaus, Dirck Möllmann, Ann-Kathrin Stoltenhoff, Hans-Christian Dany, Barbara Thoens, Malte Steiner.
http://thing-hamburg.de

Kontakt: Cornelia Sollfrank, Rahel Puffert: info[at]thing-hamburg.de

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Der Beitrag wurde für medienwatch autorisiert.

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Dezember 17, 2009 at 19:36

Hamburg: Eltern mit behinderten Kindern besetzen leerstehende Wohnanlage in Hamburg

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Eltern mit behinderten Kindern besetzen leerstehende Wohnanlage in Hamburg

An alle Freunde und Unterstützer von Nicos Farm e.V. und an alle, die es werden möchten:

Seit heute früh (12.12.2009) protestieren die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins „Nicos Farm e.V.“ und Eltern mit ihren behinderten Kindern mit einer Hausbesetzung friedlich gegen die behindertenfeindliche Politik des Hamburger Senats.

Zwei Jahre lang haben wir uns vergeblich bemüht, das ehemalige Altenpflegeheim am Holstenkamp 119 als Wohnraum für Eltern mit behinderten Kindern zu nutzen. Ziel unseres Projektes ist es, Familien mit behinderten Kindern das Leben durch Gemeinschaft zu erleichtern und einen Ort zu schaffen, an dem die Kinder auch im Erwachsenenalter bleiben und nach ihren Möglichkeiten wirken können. Dafür haben wir ein umfangreiches Konzept erstellt und dies dem Hamburger Senat vorgestellt. (Das Konzept steht auf unserer Homepage http://www.nicosfarm.de als Download zur Verfügung)

Die Anlage böte Platz für etwa 20 Familien mit Kindern unterschiedlicher Behinderungen. Ein wesentlicher Aspekt unseres Konzeptes ist es, dass die Kinder nicht, wie sonst notwendig, nach der Loslösung von den Eltern in einem Pflegeheim untergebracht werden, sondern dass sie auf der Wohnanlage, die wir „Nicos Farm“ genannt haben, in ihrem Umfeld verbleiben.

Darüber hinaus soll hier eine kulturelle Begegnungsstätte geschaffen werden, die u.a. Künstlern Raum bietet, im Stadtteil zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen vermittelt, sowie generationsübergreifend die Bewohner der benachbarten Seniorenanlage mit einbezieht. Freischaffende Künstler könnten auf dem Areal ein reiches Betätigungsfeld finden. Ein Streichelzoo soll u.a. den Kontakt zu Kindern der Nachbarschafft erleichtern.

Weil es in der Vergangenheit Missverständnisse über die Ziele unseres Vereins gegeben hat, sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, dass es von unserer Seite sehr erwünscht ist,  verschiedenen Gruppen einen Raum zum Leben zu ermöglichen. Nachdem wir uns um diese Wohnanlage beworben haben, wurden zwei der Häuser obdachlosen Jugendlichen, den Holstenpunx, zur Verfügung gestellt. Die gesamte Anlage – die Mehrgeschosshäuser eingeschlossen – böte Raum für unterschiedliche Interessengruppen, die zu einer Bereicherung der Gesamtanlage führen könnte. Darum wäre ein buntes Miteinander absolut erstrebens- und wünschenswert.

Mithilfe der Politik entstünde hier  im Stadtteil  ein soziales Leuchtturmprojekt, das über die Grenzen Hamburgs hinaus beispielgebend sein könnte.

Der Senat hat bisher alle unsere Bemühungen ignoriert und keinerlei Gesprächsmöglichkeiten angeboten. Unser Konzept liegt allen Senatsmitgliedern vor. Bislang gab es keinerlei Bereitschaft, unser Projekt zu erörtern.

Wir haben nicht einmal um finanzielle Unterstützung gebeten, sondern lediglich um die Überlassung der Wohnanlage. Weil unsere Kinder eben nicht frühzeitig in ein Pflegeheim abgegeben werden, ergäbe sich für die Allgemeinheit eine jährliche Ersparniss von ca. 1,5 Mill. €uro. Auch diese Tatsache stößt bei den verantwortlichen Politikern auf völlige Ignoranz.

Um den  Zynismus, der uns entgegengebracht wird zu verdeutlichen, sei gesagt, dass uns die alte Schießanlage im Volkspark als Ausweichort angeboten wurde.  Sie ist jedoch nicht bebaut und nach Aussage der Polizei, die sie derzeit nutzt, mit Munitionsresten und Kampfstoffen  aus 2 Weltkriegen kontaminiert.

Auch die Erfahrung von Journalisten, die auf das geplante Wohnprojekt aufmerksam geworden waren und darüber berichten wollten, belegen, dass die „Angelegenheit Holstenkamp“ im Senat offenbar unter Verschluss gehalten wird. Auch sie beklagen mangelnde Auskunftsbereitschaft bei den Recherchen und bezeichnen die ablehnende Haltung der Verantwortlichen inzwischen als Einschränkung der Pressefreiheit.

Inzwischen haben wir – zunächst über Dritte – erfahren, dass die Anlage im kommenden Jahr an Familien abgegeben werden soll. Mittlerweile liegt uns ein Schreiben gleichen Inhalts von der Sozialbehörde vor, die diese Aussage bestätigt.

Wir kommen zu dem Schluss, dass, nach Auffassung des Hamburger Senats, Eltern mit behinderten Kindern wohl  keine Familie sind und prüfen derzeit, inwieweit bei dieser Entscheidung gegen die UN-Resolution über den Umgang mit behinderten Menschen verstoßen wurde.

Wir sehen darum  keine andere Möglichkeit, als mit dieser Hausbesetzung, die wir absolut friedlich durchführen werden, eine breite Öffentlichkeit auf dieses unglaubliche Verhalten des Hamburger Senats aufmerksam zu machen.

Hausbesetzung ist ein Rechtsbruch. Darum galt es abzuwägen. Aus Sorge um die Zukunft unserer behinderten Kinder, mit dem Ziel vor Augen, ihnen eine menschenwürdige Perspektive zu bieten, können wir die Besetzung moralisch vertreten.

Darum bitten wir um Verständnis für diese Maßnahme und bitten Sie um Ihre Unterstützung.

Wir brauchen dringend Hilfe im Kampf gegen die Politik und bitten um Ihre Solidarität.

Behinderung geht uns alle an. Jeder von uns kann direkt oder indirekt davon betroffen werden. Gesundheit ist ein Geschenk, das uns jederzeit wieder genommen werden kann.

Wir laden Sie sehr herzlich am Sonntag, den 13. Dezember (ab 9 Uhr)  zum Adventsfrühstück und / oder Adventskaffee in den Holstenkamp 119 ein (letztes Haus in der Sackgasse)

Arnold Schnittger

1. Vorsitzender Nicos Farm e.V.

Kontakt:

Nicos Farm e.V., Wandsetwiete 2, 22047 Hamburg, Tel. 0176 49 88 32 76,

E-Mail: info[at]nicosfarm.de

Weitere Informationen unter

http://www.nicosfarm.de

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BAHRENFELD

Wut auf Behörden: Eltern besetzen Haus

Aus Wut, Frust und Enttäuschung über Hamburgs Behörden und einen „ignoranten Senat“ haben Eltern schwerbehinderter Kinder am Wochenende auf dem Gelände der ehemaligen Altenpflege am Holstenkamp (Bahrenfeld) eines der acht seit sieben Jahren leer stehenden Häuser besetzt.

VON RENATE PINZKE

http://www.mopo.de/2009/20091215/hamburg/panorama/wut_auf_behoerden_eltern_besetzen_haus.html

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Dezember 12, 2009 at 13:21

Gängeviertel: „Quergänge durch hamburgensische Kunst mit Geschichten…“

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Gunnar F. Gerlach spricht zum Thema

„Quergänge durch hamburgensische Kunst mit Geschichten…“

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Ausstellung vom 12.12.2009 – 06.01.2010

Lena Schmidt, Marion Walter, Hartmut Gerbsch, Moritz von Kärnten, Karl Holstein, Ralf Jurszo, Christine Ebeling, Sabine Mohr, Jokinen, Katia Kelm, Jörg Stange, Wolfgang Kampz, Martin Mainz

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Eröffnung am 11.12 2009 um 19 Uhr in der Speckstrasse 85 / Gängeviertel Hamburg U2 Station Gänsemarkt / Ausgang Speckstrasse

Öffnungszeiten Di – So 15-20 Uhr (an Feiertagen evtl. geschlossen oder nach Vereinbarung)

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http://www.gaengeviertel.info/unterseiten/prg_ausstellung.html

http://www.gaengeviertel.info/

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.Gunnar F. Gerlach (gfok), Ludwig von Otting (Thalia),  Christine Ebeling, Ralf Jurszo, Christopher Geiger (puzzelink-evidenz), Wolfgang Kampz,  Fotos: Jörg Stange (gfok)

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zur besseren Lesbarkeit Texte durch Doppelklick vergössern

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Gunnar F. Gerlach =[::]=[::]=[::]=

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Karl Holstein, St. Michaelis Kirche + Unilever Hochhaus 60er Jahre, im Hintergrund Reste des Gängeviertel (Kunstwissenschaftliche Betreuung des  Nachlasses von Karl Holstein Gunnar F. Gerlach) => [::]

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Hartmut Gerbsch

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Hartmut Gerbsch

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Christine Ebeling [NDR + Arte am Tag der Eröffnung der Ausstellung] [::]

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Ralf Jurszo

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http://www.youtube.com/watch?v=DoNoJWTPOCs

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Thalia Theater zu Gast im Gängeviertel
Schauspiel-Szenen als Akt der Solidarität
14. Dezember 2009, 16:47 Uhr

In Form von Szenen, Monologen, Musik und Lesungen wollen sich Schauspieler des Thalia im und mit dem Gängeviertel solidarisch zeigen.

Hamburg. Der Intendant und die Schauspieler des Thalia Theaters sind diesen Dienstag zu Gast im Hamburger Gängeviertel.

71 interessante Statements gegen Kulturkürzungen:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1307521/Schauspiel-Szenen-als-Akt-der-Solidaritaet.html

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metamemo

Jack Lang 1983 Kultur- und Bildungsminister in Frankreich

»Wir haben eine internationale Wirtschaftskrise? … ein Grund mehr, der Kultur jenen Platz zu geben, der ihr gebührt: den ersten«

http://www2.hu-berlin.de/fpm/textpool/texte/kriese_musik-kultur-wirtschaft.htm

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Jokinen =[::]=

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The revolution will not be televised

Die Politik der Subkulturen und ihr Dilemma mit den Medien

Von Ji-Hun Kim

http://www2.hu-berlin.de/fpm/works/Kim.htm

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Foto: Maike Klein Text + „Wallpaper“: Wolfgang Kampz

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Wolfgang Kampz Photographie => [::]

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Popbegriffe und Popdiskurse (Der Positivismus des Dabei-Seins)

Von Roger Behrens

[…] Das alte Programm der Romantik und dann der Avantgarden, die Kunst ins Leben zu überführen, hat sich unter Bedingungen der Kulturindustrie und des Spätkapitalismus grotesk verwirklicht: in der Tat proklamiert der Pop, das Leben zum Kunstwerk erheben zu können — ein Leben von einzelnen, welches an Belanglosigkeit allen Vitalismus unterbietet und sich doch auf ihn beruft. Soweit gilt das fürs Individuum. Aber auch sozial hat sich Kultur in der Gesellschaft aufgehoben — schon im letzten Jahrhundert setzte ausgerechnet in der Musik ein Prozeß ein, der die musikalische Form wieder in die soziale überführte, beziehungsweise sie aus den neuen sozialen — hauptsächlich urbanen — Räumen herausholte. Tanzveranstaltungen gehörten dazu, der Kult um den Star, der Konzertbetrieb (etwa das Orchester nur noch als Rhythmusmaschine, als ‚Riesengitarre‘, wie Berlioz sagte, wirken zu lassen. Am folgenreichsten dürfte allerdings die Entwicklung — und Konvergenz — der Kneipen-, Club- und Salonkultur des 19. Jahrhunderts für den Pop des 20. Jahrhunderts gewesen sein. Moderne technische Entwicklungen von der Musikbox bis zum Plattenspieler erscheinen dagegen als krude Wiederholungen: das Orchestrion ist das erste Kneipeninstrument — und brauchte noch nicht den DJ als „Automatenhirten“ (Günther Anders)

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Der Zwischenbereich der privaten und der öffentlichen Sphäre, der „kleine kulturelle Alltag“ (Gunnar F. Gerlach), der zwischen der heimischen Plattensammlung und dem Massenkonzert steht, ist von Kulturindustrie und Konsumentenorientierung nicht frei. Wenn sich im Pop allerdings Subversives regt, dann an diesen informellen Orten: auf sie haben die Agenturen der Kulturindustrie nicht unmittelbar Zugriff. Allerdings sind solche Clubs und Kneipen stets so subversiv wie die jeweiligen politischen Bewegungen, die sich hier aufhalten — die in den Clubs gespielte Musik ist für Subversion insofern kaum Indiz; doch auch dies: alles Subversionspotential, was in solchen Räumen sich kristallisiert, ist gebunden an einen Bohemismus, der — die Geschichte zeigt es — nicht unproblematisch ist. 19 Die Subversion, die hier stattfindet, hat sich je schon mit ihrem Platz abgefunden; sie schlägt deshalb so leicht vom Politischen ins Ästhetische um, weil ihr Politikverständnis künstlerisch gemeint war, als Ästhetik der Existenz. Sowenig wie am Konsumentenbewußtsein abzulesen wäre, was im Pop sich zuträgt, so sehr spiegelt das allgemeine Hörverhalten in all seinen Sparten doch nur das vorgegebene Klangereignis wieder. Um wirklich differenzieren zu können, bemüht man die soziale Anekdote, nicht die materialästhetische Lösung. […]

http://www.streifzuege.org/1997/pop-die-raving-society-frisst-ihre-kinder

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Christine Ebeling «KapiTalente« =[::]=[::]=

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Installation Katia Kelm | Medienwatch = Meta-Assoziation => [::]

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Im Raum: Mappenwerk «Schreibtischtäter» (Karl-Heinz Richheimer u. Jörg Stange) Das Mappenwerk im Bleimantel entstand 1989/91 während einer Hausbesetzung im Zusammenhang mit dem Atelier-Notstand in Hamburg.  in einer ehemaligen Polizeiwache (Martinistrasse)   Die Adler-Schreibmaschine ist ein Geschenk der Autorin Gerda Zorn (ADLER Installation auf Eisenstuhl: Die ADLER schenkte 1946 ein russischer Offizier der Autorin Gerda Zorn). Nicht einsehbar auf diesem Foto eine weitere Tisch-Installation mit Mappenwerk gebunden mit B(ett)-Laken des LBK, eingelegt Fragment einer Schieferplatte vom Dach des Wasserturms (Schanzenpark) Ergänzendes Bildmaterial.

Anm.: Während der Aus/Einstellung beschrieb jemand unbemerkt, einen kleinen Zettel mit der Botschaft „Raven“ – im Visitenkarten-Format – und klempte diese zwischen Walze + Typen der Schreibmaschine. => 1 [::]  => 2 [::]

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Wolfgang Kampz, Video-Bild/Ton-Installation: Vor dem Hintergrund des europäisch-asiatischer „Asem-Gipfel“ im Atlanik-Hotel [„Asem-Demonstration“ in Hamburg im Vorwege zum G8 Gipfel in Heiligendamm]

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Seite im Aufbau

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Not in our name, Marke Hamburg

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/30/not-in-our-name-marke-hamburg/
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Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/12/gangeviertel-schrittwechsel-macht-fortschritte/

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Aktivisten-Erfolg in Hamburg

Gängeviertel ist vorerst gerettet

Kulturschaffende feiern den Rückkauf des historischen Quartiers durch den Hamburger Senat als Etappensieg. Sie hoffen jetzt auf Kreativität statt teurer Büros. VON K. IRLER UND M. PROBST

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gaengeviertel-ist-vorerst-gerettet/

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Seite im Aufbau

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sergei-eisensteins-battleship-potemkin-1925-part-1

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SERGEI EISENSTEIN’S BATTLESHIP POTEMKIN 1925 Part 1 =[::]=

http://www.youtube.com/watch?v=IPJ3n4g7DKk

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Greeneway

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Eisenstein In Guanajuato – Official Trailer
A film by Peter Greenaway, 2015, Netherlands/Mexico/Finland/Belgium, 105′

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Written by medienwatch & metainfo

Dezember 9, 2009 at 23:55

ISAF-Mandat bedeutet Krieg! MdB Jan van Aken – DIE LINKE im Bundestag

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Rede zur Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr am 3. Dezember 2009

http://www.youtube.com/watch?v=KBVnrzBflNE

http://www.jan-van-aken.de/jan-van-aken/videos.html

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Deutschlands „Kampfeinsatz“

Jenseits des Rechts

Von Dieter Deiseroth

Als hätte die Wahlfarce um den alten und neuen „gewählten“ Präsidenten Hamid Karsai die Situation in Afghanistan nicht bereits hinreichend erschwert, spitzt sich auch die militärische Lage im Lande weiter zu. US-Präsident Obama und sein Verteidigungsminister Gates planen deshalb bereits zusätzliche Truppenstationierungen – und fordern diese ebenso von den alliierten Staaten.

https://medienwatch.wordpress.com/13178/

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Auf dem Weg zurück ins Mittelalter?

Folter im 21. Jahrhundert

Lesung und Diskussion am Internationalen Tag der Menschenrechte

mit Alexander Bahar, Historiker und Publizist

Christiane Schneider, innen- und rechtspolitische Sprecherin DIE LINKE. in der Bürgerschaft

Jan van Aken, stv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Bundestag
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Ist die Würde des Menschen antastbar? „Wir haben die Handschuhe ausgezogen“ -, so beschrieb die CIA ihr Vorgehen nach dem 11. September. Auch in Deutschland hält mancher Politiker oder Jurist „unter bestimmten Umständen“ Folter für anwendbar. „Rettungsfolter“, „verschärfte Vernehmungsmethoden“, „Waterboarding“ – solche Euphemismen bemänteln schlimmste Verstöße gegen die Menschenrechte.
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Alexander Bahar betrachtet das brisante Thema in seinem Buch (SZ-Bestenliste 8/2009 historisch, international und bezogen auf aktuelle Anlässe. Warum ist Folter heute wieder denkbar? Welche Folgen hätte eine Aufweichung des Folterverbots? Warum ist Folter unter keinen Umständen akzeptabel? Fragen, die wir im Anschluss an die Lesung diskutieren wollen.

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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 19:30 Uhr

Rathaus (Saal 151)

Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Eintritt frei

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Es laden ein:

DIE LINKE. Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

Jan van Aken, MdB

VDJ Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen e. V.

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Dezember 4, 2009 at 10:11

«Frap(p)antes Übersleben» Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz

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“Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz.”

Am 30.11. lief der Zwischennutzungsvertrag für die Künstler im Frappantgebäude aus. Weil aber niemand weiß, wohin mit der Kunst und anderen Klamotten, bleiben alle einfach, wo sie sind. Nirgendwo ist es besser als in dem Gebäude mit dem schönsten Blick über ganz Altona.

Strom und Wasser gibts nach wie vor- WIR SPIELEN ALSO AM 4.12.2009, 21:30, NOCH EIN MAL “Übersleben” eine Theater-Installation nach “Die Memoiren einer Überlebenden” von Doris Lessing aus dem Jahr 1974.
Das Frappant in der Großen Bergstraße bietet die Kulisse für diese Geschichte von Verfall und Veränderung.
Vorstellungen von Verantwortlichkeit gegenüber Gesellschaft und dem Rückzug ins Privateste, der eigenen Traumwelt, prallen aufeinander.
Die einzelnen Elemente Film, Hörspiel, Musik, Performance verschränken sich ineinander, die utopische Welt des Romans entfaltet sich im Hier und Jetzt.

“Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz.”

(Die Memoiren einer Überlebenden, London, 1974)

Im Anschluss wollen wir mit euch den Zustand der renitenten Trägheit feiern: Einfach dableiben, wo wir sowieso schon sind.
Charlotte Pfeifer legt ihre Lieblingshits auf. Tanzen gestattet.

Platzreservierung unter uebersleben{at}googlemail.com

Performance: Charlotte Pfeifer
Hörspiel: Mareike Bernien
Film: Arne Bunk
Musik und Soundinstallation: Pascal Fuhlbrügge
Ausstattung: Gwendolyn Jenkins

Aufgang über die Rampen auf der Gebäuderückseite Lawaetzweg, der weißen Linie folgen.

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http://frappant.blogsome.com/2009/12/02/ubersleben-frappants-not-dead-41209ubersleben-frappants-not-dead-41209/

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Hamburg: „Not in our name“, Gängeviertel, Frappant (Kein IKEA in Altona) und Richard Florida. Aspekte berichtet am Freitag, 6. November 2009 über die hanseatische Gentrifizierungs-Politik.

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Der offene Brief an IKEA Gründer Ingvar Kamprad wurde heute bei der Altonaer Postfiliale eingeworfen.
Unterschrieben wurde dieser Brief von bekannten Persönlichkeiten wie Fatih Akin, Peter Lohmeyer und Rocko Schamoni und über 100 Anwohnerinnen und Anwohnern aus Altona.
Die 1800 Unterschriften zum Bürgerbegehren gegen Ikea sollen heute beim Bezirksamt abgegeben werden.
Ob der Bürgermeister Ole v. Beust nun doch evozieren will – bleibt abzuwarten.

Hamburg 2009 © feuerloescher-tv.com
free © for noncommercial media

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Gott Ikea


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Eine Bürgeranhörung zum Plan „Ikea in Altona“ vom 16.09.2009 in Hamburg Altona Mit Musik von ZERSTOERER

http://www.youtube.com/watch?v=dCTdpXseFN4&feature=related

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Altona: DER MASTERPLAN

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http://www.youtube.com/watch?v=z5HDKvA5wkY

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Oasis – The Masterplan

http://www.youtube.com/watch?v=yMazI2ROJXM&feature=related

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Hier kommt man nicht in die Gänge

Kreative in Hamburg-Altona misstrauen Stadtentwicklern.
So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein. Enno Isermann, Sprecher der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde, war überwältigt von der positiven Resonanz bei der Vorstellung der Senatsstudie „Kreative Milieus und offene Räume“. Gianna Schade, Sprecherin der 130 Künstler, die momentan das leerstehende Frappant-Gebäude in Hamburg Altona besetzt halten, das Ikea für sein erstes deutsches City-Kaufhaus abreißen möchte, war „so sauer, dass ich hätte schreien können“. Wenn es um die Zukunft der Stadt geht, sind die Interessen naturgemäß sehr unterschiedlich. Das Kuriose an dieser Spannung ist nur, dass die Behörde heute so spricht wie die Subkultur, und die Subkultur darauf extrem misstrauisch reagiert. Autor: Till Briegleb =

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/496452

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Ikea-Ansiedlung

Der Altonaer Elchtest beginnt

Während das Bürgerbegehren über die City-Filiale des schwedischen Möbelriesen anläuft, formieren Ikea-Gegner den Widerstand gegen das Einrichtungshaus. VON LENA KAISER UND MARCO CARINI

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/der-altonaer-elchtest-beginnt/

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DER MÖBELHAUSBESETZER

Der israelische Künstler Guy Ben-Ner hat sich mit seiner Familie in Ikea-Filialen einquartiert, um vor versteckter Kamera familiäre Werte, Eigentumsverhältnisse und Fragen territorialer Inbesitznahme zu diskutieren. Bei der Kölner Kunstfilmbiennale wurde „Stealing Beauty“ unlängst mit dem ersten Preis ausgezeichnet, nun ist der Film in einer Ausstellung in Berlin zu sehen =

http://www.art-magazin.de/kunst/2685/guy_ben_ner_ikea_video
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Ich Krieg Euch Alle

Till Briegleb

Das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese ist Pandoras Büchse der Stadtplanung. Alles für die Stadt und das Klima Unerwünschte befreit es aus seiner Kiste: massiven Autoverkehr, versiegelte Flächen, miese Energiebilanzen, Steuerausfall, Austrocknung städtischer Konsumzonen, Billigrausch, nervende Kinder, streitende Paare und schlechten Geschmack. Darum sollen nach aller politischen Vernunft die Gurkenkönige vom Land ihren Ramsch wieder im Zentrum verkaufen. Rosenstöcke und Schweinefleisch, Autoreifen und Akku-Schrauber, Dackelwelpen und Bierfäßchen gehören in die städtische Fußgängerzone mit ÖPNV-Anschluss. Nur Ikea nicht. Und warum? Wegen der Farben =

http://www.art-magazin.de/blog/2010/01/26/ich-krieg-euch-alle/
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Democratic Design – Ikea

München

„ICH BIN BAUHAUSGESCHÄDIGT“

Schon lange ist Ikea der Einzug in die meisten Wohn- und Kinderzimmer gelungen. Jetzt hat der schwedische Möbelhersteller den Sprung in die Pinakothek der Moderne in München geschafft: Billy und Co. werden ab dem 3. April in der Ausstellung „Democratic Design – Ikea“ in der Neuen Sammlung zu sehen sein. art sprach mit Florian Hufnagl, Leiter der Neuen Sammlung, The International Design Museum Munich, über Design und Ikea und über Massenware als Museumsexponate.
// IRIT BAHLE

http://www.art-magazin.de/design/17036/democratic_design_ikea_muenchen

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Gentrifizierung: IKEA Container-Klotz im Herzen Altonas ?

https://medienwatch.wordpress.com/kunstler-anwohner-gegen-ikea-container-architektur-mitten-in-altona/

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Es regnet Kaviar

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Written by medienwatch & metainfo

Dezember 3, 2009 at 22:52