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Archive for Oktober 2009

Not in our name, Marke Hamburg

with 3 comments

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Wir haben schon verstanden:

Wir, die Musik-, DJ-, Kunst-, Theater- und Film-Leute, die kleine-geile-Läden – Betreiber und ein-anderes-Lebensgefühl-Bringer, sollen der Kontrapunkt sein zur „Stadt der Tiefgaragen“ (Süddeutsche Zeitung). Wir sollen für Ambiente sorgen, für die Aura und den Freizeitwert, ohne den ein urbaner Standort heute nicht mehr global konkurrenzfähig ist. Wir sind willkommen. Irgendwie. Einerseits. Andererseits hat die totale Inwertsetzung des städtischen Raumes zur Folge, dass wir – die wir doch Lockvögel sein sollen – in Scharen abwandern, weil es hier immer weniger bezahlbaren und bespielbaren Platz gibt. Mittlerweile, liebe Standortpolitiker habt ihr bemerkt, dass das zum Problem für euer Vorhaben wird. Doch eure Lösungsvorschläge bewegen sich tragischer Weise kein Jota außerhalb der Logik der unternehmerischen Stadt. Eine frische Senatsdrucksache etwa kündigt an „die Zukunftspotenziale der Kreativwirtschaft durch Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu erschließen“. Eine „Kreativagentur“ soll zukünftig u.a. „Anlaufstelle für die Vermittlung von Immobilienangeboten“ sein. Wer sich die Mieten nicht leisten kann, muss sich als „künstlerischer Nachwuchs“ einsortieren lassen und bei der Kreativagentur um „temporäre Nutzung von Leerständen“ ersuchen. Dafür gibt es sogar einen Mietzuschuss, allerdings nur, wenn „die Dringlichkeit des Bedarfs und die Relevanz für den Kreativstandort Hamburg“ gegeben sind. Unmissverständlicher kann man nicht klarstellen, was „Kreativität“ hier zu sein hat: Nämlich ein profit center für die „wachsende Stadt“.

Und da sind wir nicht dabei. Wir wollen nämlich keine von Quartiersentwicklern strategisch platzierte „Kreativimmobilien“ und „Kreativhöfe“. Wir kommen aus besetzten Häusern, aus muffigen Proberaumbunkern, wir haben Clubs in feuchten Souterrains gemacht und in leerstehenden Kaufhäusern. Unsere Ateliers lagen in aufgegebenen Verwaltungsgebäuden, und wir zogen den unsanierten dem sanierten Altbau vor, weil die Miete billiger war. Wir haben in dieser Stadt immer Orte aufgesucht, die zeitweilig aus dem Markt gefallen waren – weil wir dort freier, autonomer, unabhängiger sein konnten. Wir wollen jetzt nicht helfen, sie in Wert zu setzen. Wir wollen die Frage „Wie wollen wir leben?“ nicht auf Stadtentwicklungs- Workshops diskutieren. Für uns hat das, was wir in dieser Stadt machen, immer mit Freiräumen zu tun, mit Gegenentwürfen, mit Utopien, mit dem Unterlaufen von Verwertungs- und Standortlogik.

Wir sagen: Eine Stadt ist keine Marke. Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen. Wir stellen die soziale Frage, die in den Städten heute auch eine Frage von Territorialkämpfen ist. Es geht darum, Orte zu erobern und zu verteidigen, die das Leben in dieser Stadt auch für die lebenswert machen, die nicht zur Zielgruppe der „Wachsenden Stadt“ gehören. Wir nehmen uns das Recht auf Stadt – mit all den Bewohnerinnen und Bewohnern Hamburgs, die sich weigern, Standortfaktor zu sein. Wir solidarisieren uns mit den Besetzern des Gängeviertels, mit der Frappant-Initiative gegen Ikea in Altona, mit dem Centro Sociale und der Roten Flora, mit den Initiativen gegen die Zerstörung der Grünstreifen am Isebek- Kanal und entlang der geplanten Moorburg-Trasse in Altona, mit No-BNQ in St. Pauli, mit dem Aktionsnetzwerk gegen Gentrifizierung und mit den vielen anderen Initiativen von Wilhelmsburg bis St. Georg, die sich der Stadt der Investoren entgegenstellen.

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Gängeviertel

Ver.di: Manifest auf die Tagesordnung im Senat setzen!

2. November 2009, 06:00 Uhr

Das Manifest „Not in our name, Marke Hamburg“ von Hamburger Kulturschaffenden, das das Abendblatt in der Wochenend-Ausgabe dokumentierte, löste unterschiedliche Reaktionen in der Stadt aus.

[…] Ver.di-Landeschef Wolfgang Rose (SPD) forderte den Hamburger Senat auf, das Künstler-Manifest auf die Tagesordnung einer Senatssitzung zu setzen:

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1254000/Ver-di-Manifest-auf-die-Tagesordnung-im-Senat-setzen.html

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Sportart(en)

Stockspringen, als sinnstiftende Erfahrung für Jung + Matt

mopo (noch) offline | 2/3.11.09, 20:42:29

VON RENATE PINZKE

Das sagt der Bürgermeister:

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[…] Ole von Beust: Zur Forderung von Ver.di-Chef Wolfgang Rose, das Manifest auf die Tagesordnung der nächsten Senatssitzung zu setzen, sagte von Beust: „Die drängenden Fragen sind zur Zeit, wie wir mit den Minder-Steuereinnahmen umgehen und wie wir die enormen Umsatzrückgänge im Hafen verkraften können. Aber zum richtigen Zeitpunkt nach sorgfältiger Vorbereitung werden wir uns dann auch intensiv mit den Themen Stadtentwicklung und Immobilienverwertung beschäftigen. Ich nehme jede Kritik ernst, aber ich springe nicht sofort über jeden Stock, der mir hingehalten wird.“ […]

http://www.mopo.de/2009/20091103/hamburg/politik/das_sagt_der_buergermeister.html

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06.11.2009

Gentrifizierung in Hamburg

Alster, Michel, Protest

Von Sebastian Hammelehle

Eine breite Front von Künstlern und Aktivisten wehrt sich in Hamburg gegen Luxusquartiere, Abriss von Altbauten und Vertreibung Unterprivilegierter aus dem Zentrum – selbst das Bürgertum hat sein Herz für Hausbesetzer entdeckt. Die Politik reagiert ratlos.

[…] Nun aber haben sich genau jene Kreativen gegen die herrschende Politik gewandt: „Not In Our Name Marke Hamburg“ heißt ihr Manifest. Zu den Verfassern gehören der Schauspieler Peter Lohmeyer, Ted Gaier, Musiker bei den Goldenen Zitronen, und Rocko Schamoni, erfolgreicher Romanautor und seit Jahren eine der Zentralfiguren des Kiez-Undergrounds. Zusammen mit rund 260 weiteren Erstunterzeichnern wehren sie sich gegen eine Vereinnahmung durch Regierende und Marketing: „Viele europäische Metropolen konkurrieren heute darum, zum Ansiedlungsgebiet für die kreative Klasse zu werden. Es geht darum, ein bestimmtes Bild in die Welt zu setzen: Das Bild von der pulsierenden Metropole.“ Dieses Bild aber sei, so die Autoren, lediglich ein Mittel zum Zweck: „Kultur soll zum Ornament einer Turbo- Gentrifizierung werden.“ […]

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,659383,00.html

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Not In Our Name, Marke Hamburg – Rückzugsgefechte der Kreativen Klasse

http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/.

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Richard Florida.

Auf den Barrikaden in Hamburg

Interview mit Richard Florida (engl.)

Kultur fördert das Image einer Stadt, so propagiert der US-Ökonom Richard Florida. Im Fall Hamburg aber begrüßt er den Protest der Künstler gegen ihre Vermarktung durch die Stadtpolitik. Florida fordert Unterstützung für die Kreativen – „not just mow them down with a bulldozer“. [Video]

Video

Rocko Schamoni.

Auf den Barrikaden in Hamburg

„Es ist bizarr, was hier abgeht“

Künstler in Hamburg fühlen sich als Marketing-Objekt und Lockvogel für Investoren missbraucht – und alles andere als unterstützt. Seit Wochen besetzen sie Häuser und wehren sich gegen Quartiersneubauten. aspekte hat mit Rocko Schamoni – Musiker, Schriftsteller und eine der Zentralfiguren des Kiez-Undergrounds – über die dicke Luft in der Hansestadt und plötzliche „Umarmungen der Politik“ gesprochen. [Video]

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memo =

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/000170.html

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http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/

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http://www.ad-hoc-news.de/stadt-marketing-hamburger-kuenstler-und-kreative-fordern–/de/Politik/20653375

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http://byte.fm/magazin/blog/2009/10/29/not-in-our-name-marke-hamburg/

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doppelklicken:gfok 09

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Not in our name, Marke Hamburg

Ein Gespenst geht um in Europa, seit der US-Ökonom Richard Florida vorgerechnet hat, dass nur die Städte prosperieren, in denen sich die „kreative Klasse“ wohlfühlt. „Cities without gays and rock bands are losing the economic development race“, schreibt Florida. Viele europäische Metropolen konkurrieren heute darum, zum Ansiedelungsgebiet für diese „kreative Klasse“ zu werden. Für Hamburg hat die Konkurrenz der Standorte mittlerweile dazu geführt, dass sich die städtische Politik immer mehr einer „Image City“ unterordnet. Es geht darum, ein bestimmtes Bild von Stadt in die Welt zu setzen: Das Bild von der „pulsierenden Metropole“, die „ein anregendes Umfeld und beste Chancen für Kulturschaffende aller Couleur“ bietet. Eine stadteigene Marketing-Agentur sorgt dafür, dass dieses Bild als „Marke Hamburg“ in die Medien eingespeist wird. Sie überschwemmt die Republik mit Broschüren, in denen aus Hamburg ein widerspruchfreies, sozial befriedetes Fantasialand mit Elbphilharmonie und Table-Dance, Blankenese und Schanze, Agenturleben und Künstlerszene wird. Harley-Days auf dem Kiez, Gay-Paraden in St. Georg, Off-Kunst-Spektakel in der Hafencity, Reeperbahn-Festival, Fanmeilen und Cruising Days: Kaum eine Woche vergeht ohne ein touristisches Megaevent, das „markenstärkende Funktion“ übernehmen soll.

Wir sagen: Aua, es tut weh. Hört auf mit dem Scheiß. Wir lassen uns nicht für blöd verkaufen. Liebe Standortpolitiker: Wir weigern uns, über diese Stadt in Marketing- Kategorien zu sprechen. Wir wollen weder dabei helfen, den Kiez als „bunten, frechen, vielseitigen Stadtteil“ zu „positionieren“, noch denken wir bei Hamburg an „Wasser, Weltoffenheit, Internationalität“, oder was euch sonst noch an „Erfolgsbausteinen der Marke Hamburg“ einfällt. Wir denken an andere Sachen. An über eine Million leerstehender Büroquadratmeter zum Beispiel und daran, dass ihr die Elbe trotzdem immer weiter zubauen lasst mit Premium-Glaszähnen. Wir stellen fest, dass es in der westlichen inneren Stadt kaum mehr ein WG-Zimmer unter 450 Euro gibt, kaum mehr Wohnungen unter10 Euro pro Quadratmeter. Dass sich die Anzahl der Sozialwohnungen in den nächsten zehn Jahren halbieren wird. Dass die armen, die alten und migrantischen Bewohner an den Stadtrand ziehen, weil Hartz IV und eine städtische Wohnungsvergabepolitik dafür sorgen. Wir glauben: Eure „wachsende Stadt“ ist in Wahrheit die segregierte Stadt, wie im 19. Jahrhundert: Die Promenaden den Gutsituierten, dem Pöbel die Mietskasernen außerhalb.

Und deshalb sind wir auch nicht dabei, beim Werbefeldzug für die „Marke Hamburg“. Nicht dass ihr uns freundlich gebeten hättet. Im Gegenteil: uns ist nicht verborgen geblieben, dass die seit Jahren sinkenden kulturpolitischen Fördermittel für freie künstlerische Arbeit heutzutage auch noch zunehmend nach standortpolitischen Kriterien vergeben werden. Siehe Wilhelmsburg, die Neue Große Bergstraße, siehe die Hafencity: Wie der Esel der Karotte sollen bildende Künstler den Fördertöpfen und Zwischennutzungs-Gelegenheiten nachlaufen – dahin, wo es Entwicklungsgebiete zu beleben, Investoren oder neue, zahlungskräftigere Bewohner anzulocken gilt. Ihr haltet es offensichtlich für selbstverständlich, kulturelle Ressourcen „bewusst für die Stadtentwicklung“ und „für das Stadt-Image“ einzusetzen. Kultur soll zum Ornament einer Art Turbo-Gentrifizierung werden, weil ihr die die üblichen, jahrelangen Trockenwohn-Prozesse garnicht mehr abwarten wollt. Wie die Stadt danach aussehen soll kann man in St. Pauli und im Schanzenviertel begutachten: Aus ehemaligen Arbeiterstadtteilen, dann „Szenevierteln“, werden binnen kürzester Zeit exklusive Wohngegenden mit angeschlossenem Party- und Shopping Kiez, auf dem Franchising-Gastronomie und Ketten wie H&M die Amüsierhorde abmelken.

Die Hamburgische Kulturpolitik ist längst integraler Bestandteil eurer Eventisierungs- Strategie. Dreissig Millionen Euro gingen an das Militaria-Museum eines reaktionären Sammlerfürsten . Über vierzig Prozent der Ausgaben für Kultur entfallen derzeit auf die „Elbphilharmonie“. Damit wird die Kulturbehörde zur Geisel eines 500-Millionen-Grabes, das nach Fertigstellung bestenfalls eine luxuriöse Spielstätte für Megastars des internationalen Klassik- und Jazz-Tourneezirkus ist. Mal abgesehen davon, dass die Symbolwirkung der Elbphilharmonie nichts an sozialem Zynismus zu wünschen übrig lässt: Da lässt die Stadt ein „Leuchtturmprojekt“ bauen, das dem Geldadel ein Fünf-Sterne-Hotel und 47 exklusive Eigentumswohnungen zu bieten hat und dem gemeinen Volk eine zugige Aussichtsplattform übrig lässt. Was für ein Wahrzeichen!

Uns macht es die „wachsende Stadt“ indessen zunehmend schwer, halbwegs bezahlbare Ateliers, Studio- und Probenräume zu finden, oder Clubs und Spielstätten zu betreiben, die nicht einzig und allein dem Diktat des Umsatzes verpflichtet sind. Genau deshalb finden wir: Das Gerede von den „pulsierenden Szenen“ steht am allerwenigsten einer Stadtpolitik zu, die die Antwort auf die Frage, was mit städtischem Grund und Boden geschehen soll, im Wesentlichen der Finanzbehörde überlässt. Wo immer eine Innenstadtlage zu Geld zu machen ist, wo immer ein Park zu verdichten, einem Grünstreifen ein Grundstück abzuringen oder eine Lücke zu schließen ist, wirft die Finanzbehörde die „Sahnelagen“ auf den Immobilienmarkt – zum Höchstgebot und mit einem Minimum an Auflagen. Was dabei entsteht, ist eine geschichts- und kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton.

Wir haben schon verstanden: Wir, die Musik-, DJ-, Kunst-, Theater- und Film-Leute, die kleine-geile-Läden –Betreiber und ein-anderes-Lebensgefühl-Bringer, sollen der Kontrapunkt sein zur „Stadt der Tiefgaragen“ (Süddeutsche Zeitung). Wir sollen für Ambiente sorgen, für die Aura und den Freizeitwert, ohne den ein urbaner Standort heute nicht mehr global konkurrenzfähig ist. Wir sind willkommen. Irgendwie. Einerseits. Andererseits hat die totale Inwertsetzung des städtischen Raumes zur Folge, dass wir – die wir doch Lockvögel sein sollen – in Scharen abwandern, weil es hier immer weniger bezahlbaren und bespielbaren Platz gibt. Mittlerweile, liebe Standortpolitiker habt ihr bemerkt, dass das zum Problem für euer Vorhaben wird. Doch eure Lösungsvorschläge bewegen sich tragischer Weise kein Jota außerhalb der Logik der unternehmerischen Stadt. Eine frische Senatsdrucksache etwa kündigt an „die Zukunftspotenziale der Kreativwirtschaft durch Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu erschließen“. Eine „Kreativagentur“ soll zukünftig u.a. „Anlaufstelle für die Vermittlung von Immobilienangeboten“ sein. Wer sich die Mieten nicht leisten kann, muss sich als „künstlerischer Nachwuchs“ einsortieren lassen und bei der Kreativagentur um „temporäre Nutzung von Leerständen“ ersuchen. Dafür gibt es sogar einen Mietzuschuss, allerdings nur, wenn „die Dringlichkeit des Bedarfs und die Relevanz für den Kreativstandort Hamburg“ gegeben sind. Unmissverständlicher kann man nicht klarstellen, was „Kreativität“ hier zu sein hat: Nämlich ein profit center für die „wachsende Stadt“.

Und da sind wir nicht dabei. Wir wollen nämlich keine von Quartiersentwicklern strategisch platzierte „Kreativimmobilien“ und „Kreativhöfe“. Wir kommen aus besetzten Häusern, aus muffigen Proberaumbunkern, wir haben Clubs in feuchten Souterrains gemacht und in leerstehenden Kaufhäusern. Unsere Ateliers lagen in aufgegebenen Verwaltungsgebäuden, und wir zogen den unsanierten dem sanierten Altbau vor, weil die Miete billiger war. Wir haben in dieser Stadt immer Orte aufgesucht, die zeitweilig aus dem Markt gefallen waren – weil wir dort freier, autonomer, unabhängiger sein konnten. Wir wollen jetzt nicht helfen, sie in Wert zu setzen. Wir wollen die Frage „Wie wollen wir leben?“ nicht auf Stadtentwicklungs- Workshops diskutieren. Für uns hat das, was wir in dieser Stadt machen, immer mit Freiräumen zu tun, mit Gegenentwürfen, mit Utopien, mit dem Unterlaufen von Verwertungs- und Standortlogik.

Wir sagen: Eine Stadt ist keine Marke. Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen. Wir stellen die soziale Frage, die in den Städten heute auch eine Frage von Territorialkämpfen ist. Es geht darum, Orte zu erobern und zu verteidigen, die das Leben in dieser Stadt auch für die lebenswert machen, die nicht zur Zielgruppe der „Wachsenden Stadt“ gehören. Wir nehmen uns das Recht auf Stadt – mit all den Bewohnerinnen und Bewohnern Hamburgs, die sich weigern, Standortfaktor zu sein. Wir solidarisieren uns mit den Besetzern des Gängeviertels, mit der Frappant-Initiative gegen Ikea in Altona, mit dem Centro Sociale und der Roten Flora, mit den Initiativen gegen die Zerstörung der Grünstreifen am Isebek- Kanal und entlang der geplanten Moorburg-Trasse in Altona, mit No-BNQ in St. Pauli, mit dem Aktionsnetzwerk gegen Gentrifizierung und mit den vielen anderen Initiativen von Wilhelmsburg bis St. Georg, die sich der Stadt der Investoren entgegenstellen.

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Unterzeichnen? Hier =

http://www.buback.de/nion/

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Pressemitteilung
Hamburg, 3.11.2009

Klarstellungen zum Manifest „Not In Our Name, Marke Hamburg“

Am 29. 11. haben wir im Gängeviertel ein Manifest vorgestellt, in dem freie Kulturschaffende und Kreative Stellung zum Thema Gentrifzierung und Stadtentwicklung beziehen. Über den massiven Support freuen wir uns sehr. Aus den cirka 260 Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichnern sind mittlerweile über 2600 geworden – die Zahl der Unterstützer hat sich in sechs Tagen verzehnfacht. Sehr in unserem Sinne ist, dass längst nicht mehr nur Menschen mit kreativen Berufen unterzeichnen.
Schließlich haben wir unsere Rolle als „Kreative“ in Gentrifizierungs- und Aufwertungsprozessen thematisiert, um zu sagen: Die Stadt gehört allen. Wir beanspruchen keine hervorgehobene Stellung, wir kämpfen um Freiräume nicht anders als andere Einwohnerinnen und Einwohner dieser Stadt.

Deshalb halten wir es für notwendig, ein paar Missverständnissen vorzubeugen, die von politischer und von Medienseite an uns herangetragen werden. Das Manifest ist kein „Künstlermanifest“, kein „Aufschrei“ oder Forderungskatalog von sich vernachlässigt fühlenden Kreativen, die von Politikern an die Hand genommen werden möchten. Wir machen keine Lobbyarbeit damit und verwahren uns gegen Versuche, uns so zu interpretieren – mögen sie auch noch so wohlmeinend sein. All das steht zwar in „Not In Our Name, Marke Hamburg“ bereits deutlich drin, aber vielleicht muss man es nochmal und in Großbuchstaben sagen:

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WIR WOLLEN KEINE GÜNSTIGEN ATELIERS ALS ALIBI EINER STADT, DIE NUR FÜR DIE BESSERVERDIENENDEN DA IST.

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Insbesondere die GAL scheint „Not In Our Name, Marke Hamburg“ aufgeschreckt zu haben. In gleich zwei Presseerklärungen zum Manifest erklärt die GAL, sie begrüße unsere Kritik, weil sie „das Problem der Gentrifizierung“ selbst „erkannt und benannt“ habe und „intensiv an Antworten darauf“ arbeite. Ehrlich gesagt: Da lachen ja die Hühner.
Die GAL hat den Bau der Vattenfall-Fernwärmeleitung durch St. Pauli und Altona durchgewunken und lässt den den dortigen Arme-Leute-Grünzug auf Kosten „nicht zukunftsfähiger“ Sozialwohnungen aufschicken. Die GAL unterstützt die Ansiedlung von Ikea in der Neuen Großen Bergstraße massiv und sorgt damit dafür, dass die letzte Arme-Leute-Fußgängerzone in der westlichen inneren Stadt verschwindet. Die GAL hat zwei Monate lang zur Besetzung des Gängeviertels geschwiegen, um nach der Zahlung durch den Investor zu vermelden, es länge jetzt „in seiner Hand zu entscheiden, welche Zukunft die Kunstschaffenden im Viertel haben.“

Ein Wort noch zum Bürgermeister, der sich wünscht „dass diejenigen, die das unterschrieben haben, sich vorher geäußert hätten“: Zum Konzept der unternehmerischen Stadt und der Ideologie des meistbietenden Verhökerns -in Hamburg eine Erfindung der SPD und heute der ganze Stolz der CDU- gibt es seit vielen Jahren meterweise kritische Artikel, Bücher und andere Publikationen. Eine Literaturliste senden wir gerne zu.

Wer dem Manifest Forderungen ablauschen will, möge doch einfach die Solidaritätserklärung mit den diversen Initiativen und der Recht-auf-Stadt-Bewegung ernst nehmen, deren Forderungen wir uns zu eigen machen – unter anderem: Keine Moorburg-Trasse! Gängeviertel selbstverwaltet!
Kein Ikea in Altona! BNQ stoppen! Bezahlbare Wohnungen überall in der Stadt! Keine Privatisierung öffentlicher Räume! Keine Vertreibung von Hartz- IV-EmpfängernInnen aus ihren Wohnungen! Freie Wohnortwahl für Flüchtlinge!

Ted Gaier, Melissa Logan, Rocko Schamoni, Peter Lohmeyer, Tino Hanekamp und Christoph Twickel für die „Not in Our Name, Marke Hamburg“-Initiative

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etc. pp(p)

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15.11.2010
Peinliche Hamburger Kulturpolitik

Blind vor lauter Sparwut

Von Christoph Twickel
Museum dichtmachen, Schauspielhaus schleifen – Hamburgs neuer Kultursenator Reinhard Stuth hat mit seinen Sparplänen die Szene der Stadt nachhaltig verprellt. Proteste und eigene Fehler zwingen ihn jetzt zum Nachgeben. Selbst dabei macht er eine schlechte Figur.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,729159,00.html

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MANIFEST DER KULTURSCHAFFENDEN RECHNET MIT DER POLITIK AB

Aufstand der Künstler

Sie sind wütend. Sie fühlen sich von der Politik benutzt. Und sie werden in rasantem Tempo immer mehr. Rund 500 (= 2000) Kulturschaffende in Hamburg gehen inzwischen auf die Barrikaden und fordern in einem noch nicht da gewesenen Manifest ein Umdenken der städtischen Politik. Denn diese, so die Kritik, benutze die Kultur- und Kreativszene einzig als Aushängeschild, um die „Marke Hamburg“ zu polieren – während andererseits die soziale Spaltung und kulturelle Verödung voranschreite.

http://www.mopo.de/2009/20091030/hamburg/politik/aufstand_der_kuenstler.html

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Gängeviertel

Künstler wehren sich gegen Stadtmarketing

Ein Manifest mit dem kämpferischen Titel „Not in our name, Marke Hamburg“ haben Künstler wie der Musiker Rocko Schamoni, Schauspieler wie Peter Lohmeyer und Maler wie Daniel Richter am Donnerstag unterzeichnet. Ihr Hauptkritik: Die Stadt werbe mit den Künstlern, verringere aber den Raum für deren Arbeit:

http://www.welt.de/hamburg/article5021108/Kuenstler-wehren-sich-gegen-Stadtmarketing.html

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Polemik

Die große Vereinnahmung

Die freien Kulturschaffenden wollen nicht mehr Stadtentwickler sein. Jetzt haben sie ein Manifest mit dem Titel „Not in our name“ herausgegeben – frei von Selbstreflexion. VON MAXIMILIAN PROBST

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/die-grosse-vereinnahmung/

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Gentrifzierung

Viel Lärm um alles

Die Parteipolitik treibt das Thema Gängeviertel und das dort vorgestellte Manifest gegen die Hamburger Standortlogik um. Die GAL weiß noch nicht, wo sie steht. VON MAXIMILIAN PROBST

Fein, fein: Die Stadt brodelt, und am Mittwoch wird der Streit um Gängeviertel und Kulturpolitik auch die Bürgerschaft beschäftigen. Zur aktuellen Stunde hat die CDU das Thema „Für ganz Hamburg – stadtverträgliche Entwicklung des Gängeviertels“ angemeldet. Die SPD dasselbe Thema unter dem Titel: „Gängeviertel: Stadtentwicklungspolitik nach dem Motto: Alles muss raus“. Und die GAL fragt: „Wer gegen wen? Kultur – Kommerz – Stadtentwicklung.“

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/viel-laerm-um-alles/

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Stadt in Drohgebärde

GÄNGEVIERTEL Schwarz-grüne Koalition droht Investor Hanzevast mit dem Ende der Fahnenstange. Opposition mahnt Lösung im Sinne der Künstler an:

[…] Beinahe beschwörend mahnten hingegen VertreterInnen von Schwarz-Grün zur Besonnenheit. Es dürfe „keine Zwischenmeldungen“ geben, um die Verhandlungen mit Hanzevast nicht zu gefährden, sagte Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos). Der Senat wolle ja das städtebauliche Konzept so ändern, „dass im Gängeviertel auch für die Künstler Platz ist“, versicherte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL). Und GAL-Fraktionschef Jens Kerstan ergänzte, dass die öffentliche Debatte „den Preis in die Höhe treibt“. Die Zustimmung des Investors, der einen gültigen Vertrag habe, dürfe Hamburg sich nicht „mit einem goldenen Handschlag für Hanzevast erkaufen“.

Der Erstunterzeichner des Manifests Peter Lohmeyer dreht übrigens seit Mittwoch in Hamburg einen TV-Krimi. Er müsse, teilte die ARD mit, „zwischen Mythen, Sagen, Visionen und Fakten“ ermitteln. Wie im Gängeviertel.
SVEN-MICHAEL VEIT

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009%2F11%2F05%2Fa0069&cHash=4347600137
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Ende der Akzeptanz: „Ethik-Seminare für bad Politics“

https://medienwatch.wordpress.com/ende-der-akzeptanz-ethik-seminare-fur-bad-politics-2/

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eroeffnung-gaengeviertel-medienwatch-gfok«suberfolg durch subversion 09»

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Stand 01 2010 | erweiterte Bild + Text = Text + Bild Sammlung

Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/12/gangeviertel-schrittwechsel-macht-fortschritte/

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Thema: „Not in our name – e
Gäste, im Studio:
Antje Möller, GAL, innenpol. Sprecherin, stellv.
Fraktionsvorsitzende
Wolfgang Beuß, CDU, stellv. Fraktionsvorsitzender
Christoph Twickel, Journalist
Christoph Schäfer, Künstler

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http://www.hamburg1.de/sendungen/SchalthoffLive.html

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http://nionhh.wordpress.com/.

http://www.gaengeviertel.info/

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metainfo

„Elles“ im Centre Pompidou

Die Kunst der anderen

Das Centre Pompidou in Paris zeigt 500 Werke von 200 Künstlerinnen aus dem Sammlungsbestand. VON GLORIA ZEIN

http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/die-kunst-der-anderen/

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01/07/2010

Squatters Take on the Creative Class

Who Has the Right to Shape the City?

By Philipp Oehmke

Hamburg has been trying to woo the much-coveted „creative class“ for years in a bid to secure its future. Now the city has become the front line in a bitter conflict over gentrification, with artists squatting buildings in protest against investment plans and members of the far-left scene attacking private property — and even police:

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,670600,00.html

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Skurriler Markenstreit

Not in our name

Ein Hamburger Musiker und Sympathisant der Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ nennt seine Band „Gänge Allstars“. Das bringt die Künstler auf: Wer nicht Teil der Initiative sei, dürfe nicht so heißen. Seitdem streitet man über die Grenzen der Bewegung. VON Alexandra Eul

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/not-in-our-name/

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Kampf im Kiez: Kreative zum Fürchten

22.05.2010 | 18:05 |  von Norbert Philipp (Die Presse)

Viele Städte locken die „kreative Klasse“. Aber für manche bringt sie nicht nur Ideen, sondern auch Unheil: Durch Gentrifizierung, die Verdrängung der Bevölkerung etwa aus dem Hamburger Kiez und dem Wiener Grätzel:
http://diepresse.com/home/leben/kreativ/568529/index.do?_vl_backlink=/home/leben/index.do

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | diainstallation: kimberly horton, fotos: jörg stange, gunnar f. gerlach gfok = aktive archive°

Berlin: Calculemus // Lasst uns rechnen! Cornelia Sollfrank im Dialog mit Gottfried Wilhelm Leibniz

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Cornelia Sollfrank im Dialog mit Gottfried Wilhelm Leibniz

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Es ist ausgezeichneter Menschen unwürdig, gleich Sklaven Stunden zu verlieren mit Berechnungen.

(Gottfried Wilhelm Leibniz)

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Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) entwickelte Ende des 17. Jahrhunderts eine Rechenmaschine, mit der alle vier Grundrechenarten ausgeführt werden konnten. Sie wird heute in der Schatzkammer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB) in Hannover aufbewahrt. Seine Maschine und seine Erfindung des Binärcodes stellen ihn in die Ahnenreihe der modernen Computertechnik. Cornelia Sollfrank (*1960), eine Pionierin der Medienkunst, entwickelte 1999 den net.art generator, ein Computerprogramm, welches nach Eingabe von Begriffen oder Namen eigenständig Kunst generiert.

In der Landesvertretung Niedersachsen stehen sich eine Replik der Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz aus der GWLB und die Kunstmaschine von Cornelia Sollfrank gegenüber. Während Leibniz‘ Rechenmaschine entwickelt wurde, um den Menschen einfache Denkaufgaben abzunehmen und so mehr Freiraum für Kreativität zu schaffen, ist Sollfranks Maschine gleich selbst kreativ. „Calculemus, lasst uns rechnen!“ soll Leibniz einmal ausgerufen haben. Adressaten waren internationale Wissenschaftler und Denker. Dem weltumspannenden Gelehrtennetzwerk eines Leibniz stehen heute digitale globale Strukturen gegenüber. Leibniz‘ Briefwechsel in der GWLB zählt mittlerweile zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. Sollfranks net.art generator wurde jüngst vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe angekauft und hat somit schon jetzt Medienkunstgeschichte geschrieben.
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Ausstellung:
28. Oktober – 8. November 2009
werktags: 10 –18 Uhr
Sa./So.: 11 – 18 Uhr
Eintritt: frei
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Aufführung:
29. Oktober 2009, 17 Uhr

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„Leibniz für Kinder“

Eine Lesung mit szenischer Aufführung von Sechstklässlern der Leibnizschule Hannover unter Regie von Oberstudienrat Matthias Behne.
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Weitere Informationen zu den Beteiligten:
http://net.art-generator.com
http://www.gwlb.de
http://www.edith-russ-haus.de
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Der Bevollmächtigte des Landes Niedersachsen beim Bund, Staatssekretär Wolfgang G.Gibowski, lädt Sie herzlich ein zur Ausstellungseröffnung
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A smart artist makes the machine to the work! (Cornelia Sollfrank)

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Calculemus // Lasst uns rechnen!

Cornelia Sollfrank im Dialog mit Gottfried Wilhelm Leibniz
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am 29. Oktober 2009 um 19 Uhr in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin.

Mit Beiträgen von Sabine Himmelsbach, Direktorin des „Edith-Ruß-Haus für Medienkunst“, Oldenburg und Dr. Georg Ruppelt, Direktor der „Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek“.
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Im Anschluss laden wir zu einem Imbiss.
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Ausstellung: 28. Oktober – 8. November 2009
Eröffnung: 29. Oktober 2009 um 19 Uhr
In der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin.

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assoziative links:

Subversion
Essay

Vorsicht: Parasiten!

Die Yes Men geben sich als Vertreter globaler Konzerne aus und betreiben „Identitätskorrekturen“. 2006 stellten sie im Namen des Militärdienstleisters Halliburton den „SurvivaBall“ vor, der Manager vor dem Klimawandel schützen soll.
VORSICHT: PARASITEN!
Subversive Kunst ist Revolution auf Samtpfoten: Sie schleicht sich leise aus dem Hinterhalt an, um dann mit List, Leidenschaft und viel Humor die Symbole der Macht zu attackieren. Ein Report über die neue Politkunst jenseits verbrauchter Ideologien. // ALAIN BIEBER

http://www.art-magazin.de/kunst/20595/?mode

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Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst-projekte/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Miami: «Tampa Tampa» Operatives Design and more

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http://www.youtube.com/watch?v=SAO8GqYMwtA&feature=geosearch

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[…] The Art Institute of Tampa’s culinary program has garnered much attention over the last few years. Several articles in the St. Petersburg Times have indicated that the school has been a sponsor of the Best Teen Chef competition and that its culinary students and staff have volunteered to create the menu, make a budget, and prepare and serve the food for a Pinellas County Habitat for Humanity charity event called Building Dreams […]

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http://www.artinstitutes.edu/tampa/

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Art_Institute_of_Tampa.

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DropKick° =

Synapsengolf: look versus ‚Hasern‘ Chefkoch, ChiefCook

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Hook [Hasern]

Wörterbuch:
Nomen

1. Haken
2. Nadel
3. Kurvball
4. Landzunge

Verb

1. haken
2. anhaken
3. festmachen
4. angeln
5. einen Haken versetzen
6. einen Haken geben
7. hakeln
8. zugehakt werden
9. einen Linksdrall geben

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> Wechseln.

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Wachenheimer Gerümpel

Mit uns auf Tour
Wir schauen gerne über den Tellerrand hinaus

http://www.hamburger-werft.de/

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untertassen-blues-medienwatch-gfok-stange.

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Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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Libary im Aufbau

Gunnar F. Gerlach «Fundgrube Warenhaus»

https://medienwatch.wordpress.com/vom-readymade-zum-name-dropping-duchamp-und-die-folgen/.

Institute of Contemporary Art zeigt „Agents & Provocateurs“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/17/institute-of-contemporary-art-zeigt-agents-provocateurs/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | jörg Stange, Gunnar f. gerlach gfok-art-archiv

Written by medienwatch & metainfo

Oktober 23, 2009 at 06:12

ROTE MÖWE zeigt: TODESSTAUB = Kollateralverbrechen an der Menschheit

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todesstaub

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ROTE MÖWE zeigt:

TODESSTAUB

Kollateralverbrechen an der Menschheit

Sonntag, 1. November, 12 Uhr

3001-Kino, Schanzenstr. 75 (S/U Sternschanze)

Eintritt frei!
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Bei seiner Arbeit am Universitätskrankenhaus Bagdad machte der deutschstämmige Arzt Horst-Siegwart Günther 1991 die Entdeckung, dass im Irakkrieg Uranmunition (Depleted Uranium) eingesetzt wurde. Diese Munition durchschlägt aufgrund ihrer extremen Dichte auch Panzerungen. Der bei ihrem Einsatz freigesetzte Uranstaub verseucht ganze Landstriche. Bei Soldaten und Zivilbevölkerung führt er zu schwersten Erkrankungen, Missbildungen und Tod. Seither fordern Wissenschaftler und Friedensaktivisten das Verbot dieser Munition, deren Anwendung ein Kriegsverbrechen darstellt. NATO und Pentagon kümmert das wenig: In Bosnien, im Kosovo und im zweiten Irakkrieg wurde Depleted Uranium erneut eingesetzt. Grimme-Preisträger Frieder Wagner hat den außergewöhnlichen Einsatz von Dr. Günther gegen Depleted Uranium dokumentiert. Nach dem Film diskutiert er mit Norman Paech, Völkerrechtler und vormals außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag.
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Einladung: rote möwe
Wahlkreisbüro Prof. Dr. Norman Paech, MdB Kreuzweg 7 20099 Hamburg Fon: +49- 40 280 56546 Fax: +49- 40 280 56547
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Written by medienwatch & metainfo

Oktober 20, 2009 at 12:25

Institute of Contemporary Art zeigt „Agents & Provocateurs“

with one comment

Institute of Contemporary Art

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Liebe Freunde und Kollegen, Dear friends and colleagues, es freut mich sehr, (euch) darüber informieren zu können, dass unsere Aktion „TammTamm – Künstler informieren Politiker“ [http://tamm-tamm.info] Teil der Ausstellung „Agents & Provocateurs“ sein wird. Die Ausstellung findet in Ungarn statt, im Institute of Contemporary Art – Dunaújváros. Anbei die englische Presseerklärung. (Providerwechsel: die tamm-tamm.info Links werden in Kürze wieder zugänglich sein Jan/Febr.2015)

I am pleased to announce that our project „TammTamm – Artists informing Politicians“ [http://tamm-tamm.info] will be part of the exhibition „Agents & Provocateurs“. The exhibition takes place at the Institute of Contemporary Art – Dunaújváros.

Best wishes, co.

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October 16 – November 20, 2009 Opening: October 16, 2009, 18-21 h

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Agents & Provocateurs

The exhibition Agents & Provocateurs surveys certain forms of confrontation: agency and provocation, both understood as dissenting artistic attitudes. The project explores to what degree these stances prove to be viable forms of protest in different and changing political contexts. Starting out from the counter-cultural scenes of state-socialist East Central Europe, the exhibition asks what sort of critical potential the oppositional artistic positions of the time really had, with provocation and irritation as frequent vehicles of artists‘ defiance. Was „oppositional” a (self-)chosen stance, or did the narrow confines of a repressive regime constitute dissident thinkers so? Did artists engage with various aspects of social reality under an autocratic political rule, or were they rather concerned over the infringements of their artistic and intellectual freedom?
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Agents & Provocateurs goes on asking how oppositional strategies in state-socialist times determine the absence or presence of critical artistic positions today, and how they relate to the transformation of a more broadly understood political culture. Within the context of the much-desired democracy, is the individual prepared to take advantage of the situation that democratic power wielding, theoretically, no longer infantilizes, silences, or paralyzes critically-minded individuals but perceives them as potential social actors? Does a transformed political climate prompt strategies other than mere defiance, protest, and antagonism to articulate discontent? Is the continuing practice of provocation sustainable or dysfunctional in political democracies, or does it reproduce patterns of thinking and acting that were acquired under an oppressive system?
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Certainly, any political, economic, social or cultural system has its oppressive features and unjust hierarchies. Agents & Provocateurs therefore asks how genuinely critical attitudes need to reconfigure again and again in order to capture these? The exhibition presents cases in which cultural workers do not remain the passive victims, witnesses, or commentators of events; when they do not merely criticize and point to disturbing issues, but do act, mobilising their agency. The focus is on instances when artists think of themselves as social agents and are willing to work politically with the „enemy”. The predominantly East-Central European cases will be juxtaposed with, and accentuated by, contemporaneous examples from contexts with different political cultures.

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Instead of a touring exhibition, the compilation of an „exhibition kit” or „mobile archive” is devised as an afterlife of the show. The archive — partly available on the project’s website— will contain additional materials accumulated during preparation and research, and will be offered for loan to art schools and institutions internationally. The compiled material is to be activated through workshops and educational modules organised in collaboration with the network of artists and experts established in the process of realising the project.

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Featured artists include

Julius von Bismarck (D), Scott Blake (US), budapest reconstruction (H), Ondrej Brody (CZ), Jan Budaj (SK), Ildikó Enyedi (H), VALIE EXPORT (A), Exterra XX (D), U.R.A. FILOART, Ion Grigorescu (RO), Andris Grinbergs (LV), Igor Grubic (HR), Hungarian Two-Tailed Dog Party (H), IRWIN (SLO), Istvan Kantor (CND), Judit Kele (H/F), Andreja Kuluncic (HR), Ivank Lazki (AR), Zbigniew Libera (PL), Neue Slowenische Kunst (SLO), Orange Alternative (PL), Tanja Ostojic (RS/D), Ewa Parture (PL/D), Pro Agit I (Zygmunt Piotrowski), Pro Agit II (KwieKulik) (PL), Tamás St.Auby (H), János Sugár (H), Künstler informieren Politiker (D), The Yes Men (US), Untergunther (CH/F), Zelimir Zilnik (RS)

Curators

Beata Hock and Franciska Zólyom

Venue
Institute of Contemporary Art

Vasmű út 12
2400 Dunaújváros, Hungary

Opening hours: 10-18, Monday – Saturday

Contact: info[at]ica-d.hu

The project is supported by Erste Foundation, Vienna

International Visegrad Fund, Bratislava

Hungarian National Cultural Fund

Polish Cultural Institute Budapest

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http://www.agentsandprovocateurs.net/#

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Zelimir Zilnik (RS)
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http://www.agentsandprovocateurs.net/

http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/ruhr2010/ausstellungen_ruhr2010/agents_provocateurs_ruhr2010/index.html

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TAMM tran…………………………………………………. …………….tranquillium photography

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Künstler gegen Schifffahrts- und Meeresmuseum des „Stiftungseigners“ Peter Tamm

MOPO: Cornelia Sollfrank mit ihrem Abgeordneten Walter Zuckerer (SPD)

http://news.web-hh.de/tamm.php?newsfull=1&lid=22831

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Maßstäbe. Von Größenordnungen und Modellierungen im Internationalen Maritimen Museum Hamburg

von Felix Axster und Ulrike Bergermann

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

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[http://tamm-tamm.info]

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„Künstler informieren Politiker“ (Ausstellungsbeteiligung) vom 15. Mai bis 18. Juli 2010 in Dortmund

http://www.agentsandprovocateurs.net/

Eröffnung am 14. Mai 2010, 18.00 Uhr im Dortmunder U (3. Etage)
Ausstellung vom 15. Mai bis 18. Juli 2010
Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 20.00 Uhr

Links

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Beteiligte Künstler und Gruppen

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Jüdischer Aktivist Arie Goral: Der Unbequeme

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Mit Arie Goral beim Italiener“: (Nach der Lesung in der Heine-Buchhandlung) (Foto von links: Mechti Horz-Benson, Arie Goral, Jörg Stange, Eva Lamping, Bibliothekarinnen (Heine-Buchhandlung), Gerda Zorn, Peggy Parnass. Foto: Dorothee Gremliza

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Arie Goral

Der Unbequeme

Ohne den Maler, Publizisten Aktivisten Arie Goral gäbe es in Hamburg kein Denkmal für Heinrich Heine, und die Busse trügen Kennzeichen mit „KZ“. An diesem Freitag wäre er 100 Jahre alt geworden. Sein Wegbegleiter Michael Nathan findet Gorals Themen hoch aktuell. VON PETRA SCHELLEN:

[…] Doch, sagt Michael Nathan, er sehe Arie Goral schon kritisch. Jenen jüdischen Künstler und Publizisten, der sich in Hamburg zeitlebens als Mahner präsentierte und am morgigen Freitag 100 Jahre alt geworden wäre. Michael Nathan, heute 71, kannte ihn gut – aber nicht auf Augenhöhe: Goral, der 1996 starb, war fast 30 Jahre älter als er. Das erzeugt, einerseits, Bewunderung. Andererseits die Unfähigkeit, gleichberechtigt zu streiten. „Ich glaube“, sagt Nathan, „dass er mich nicht ernst nahm. Ich war für ihn meist der Sohn vom Alten.“ […]

[…] Was kam, wird er nicht bewusst gesteuert haben: die lebenslange Bearbeitung eines Traumas: des Todes seiner Mutter, die 1942 deportiert und in Riga ermordet wurde. Als er 1934 ein letztes Mal vor seinem Exil nach Deutschland kam, besuchte er sie nicht. „Das hat ihm ein Leben lang zugesetzt“, erzählt Nathan. Wie mit so etwas fertig werden – und mit der Erkenntnis, dass auch der ersehnte Staat Israel Kriege führt? „Auf fast allen Gemälden Arie Gorals finden sich Ruinen und Flüchtlinge“, sagt Nathan. „Die Bilder ist er nie mehr los geworden.“ […]

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/der-unbequeme/

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Kultur (Streiflichter)

Gegen das Verdrängen der NS-Vergangenheit

Der Publizist, Dichter und Maler Arie Goral wäre am 16. Oktober 100 Jahre alt geworden

(16.10.09) Arie Goral ist als streibarer Publizist im Nachkriegsdeutschland bekannt geworden. Als unbequemer Intellektueller kämpfte er nach 1945 vor allem gegen das Verdrängen der NS-Vergangenheit. Mit vielfältigen Aktivitäten von der Jugendarbeit bis zu Anti-Atomtod-Demonstrationen oder einer Initiative zur Wiedererrichtung eines Heine-Denkmals in Hamburg nahm er an den politischen Diskursen in der Bundesrepublik teil:

http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=7&idart=37606

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goral-500

 

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Arie-Goral-Sternheim-DIA-gfok-stange19-700-swdiaarchiv gfok jst

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„Haus des Widerstands“ [aktive archive°]

https://medienwatch.wordpress.com/%E2%80%9Ehaus-des-widerstands-aktive-archive%C2%B0/

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Arie-Goral-Sternheim-Ruinen-Bettgestell-Fussende-1200
«Bettgestell Fußende» Arie Goral-Sternheim Oel auf Holz Privatbesitz | Foto: Jörg Stange | vergrössern=doppelklick

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[…] Und die ausländischen Freunde? Freunde verhalten sich anders wie bereits sublim zu vernehmen war. Freunde dürfen auch kritisieren, sie müssen es sogar um sich besser zu verstehen, um eine vertrauensvollere Tiefe an Nähe und Verlässlichkeit zu entwickeln und zu festigen. Der Maler und Autor Arie Goral-Sternheim warf den westlichen Poltikern Zeit seines Lebens oberflächlichlichen „Philosemitismus“ vor. Die Dominanz liegt auch hier, bei den opportunistisch „embedded People“ und Heuchlern in der Scheinobjektivität angesiedelt, abgesichert im Pool neoliberal lobbyverschränkter Investitionen der Mainstreamsanktionierer  jst […]

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Erich_KAEstner-Arie_Goral_front-stange-gfokBrief(e) von Erich Kästner an Arie Goral | Auf Einladung von Erich Kästner reiste Goral von Florenz nach München.. Der Hamburger Senat wurde darauf aufmerksam und lud Arie Goral nach Hamburg ein. Brief Rückseite => [::]

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[…] Arie Goral Sternheim, flüchtete 1933 über Frankreich nach Palästina und baute mit der Dichterin Else Lasker-Schüler Kibuze in Palästina mit auf. Er sagte in einem Filmdokument, dass wir mit Schülern in einem Gymnasium drehten, den Schülern: Verzeihen kann immer nur der Mensch von persönlich zu persönlich vom DU zum DU -vor diesem Hintergrund dieses Verbrechens-wer das kann? Er sagte weiter: „Vor dieser Erfahrung geht es nicht um Verzeihung sondern um zu verstehen was geschehen ist -und wie es dazu kommen konnte“… Er sei zwar kein orthodoxer Jude aber fühle sich der Schicksalgemeinschaft der Juden zugehörig. Aber Krieg oder Gegenwehr nur zur tatsächlichen Verteidigung, war seine klare Position. Arie Goral hat wie kaum ein anderer die jüdische Geschichte in Hamburg und darüber hinaus nachgezeichnet. Er war ein großer weiser Jude. Bei den Osterfriedensmärschen im Nachkriegsdeutschland demonstrierte er ab der Sechziger Jahre gegen Wiederbewaffung und Vietnamkrieg – gegen alle Kriege und Menschrechtsverletzungen! […] Jörg Stange | Das Verhalten der damaligen Bundesregierung zum Vietnamkrieg hier=> [::]
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goral-plakat-kindermalerei-dia-gfok-stange-500pDia-Archiv jst/gfok

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Arie-Goral-Sternheim-DIA-gfok-stange19-700Arie Goral [Dia-Archiv jst-gfok]

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Jüdisches Museum Frankfurt | Arie Goral-Sternheim 100. Geburtstag.PDF => [Goral_100_Geburtstag_PM]

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Goral-Biographie [Goral-Bio-ill]

Dank an Erich Riedel Jüdisches Museum Frankfurt.

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Der Maler, Publizist und Dichter Arie Goral
http://www.juedischesmuseum.de/wechselausstellungen/goral1.html

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Ludwig Meidner-Archiv
Jüdisches Museum
Untermainkai 14-15
60311 Frankfurt
riedel[at]@juedischesmuseum.de
www.juedischesmuseum.de

http://juedischesmuseum.de/bioag.html
http://juedischesmuseum.de/goral_werke.html?&Fsize=wyzvmwba

Der Maler, Publizist und Dichter Arie Goral
Kein Weg als Jude und Deutscher?
15. Februar – 20. Mai 2007 |  Museum Judengasse

http://juedischesmuseum.de/61.98.html?&tx_ttnews[pointer]=3&cHash=dcf4c2b01c

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„Mit Arie Goral beim Italiener“: (Nach der Lesung in der Heine-Buchhandlung) (Foto von links: Mechti Horz-Benson, Arie Goral, Jörg Stange, Eva Lamping, Bibliothekarinnen (Heine-Buchhandlung), Gerda Zorn, Peggy Parnass

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[ Dank an Eva Maria Sternheim-Peters ]

medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Plakat Arie Goral Dia-Nachlass im „Haus des Widerstands“ Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach = In the Ghetto (NDR, Red. Michael Naura) etc. GfoK [aktive archive°]

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Oktober 15, 2009 at 08:59

Ai Weiwei: Die bestdokumentierte Wunde der Kunstgeschichte

with one comment

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gaengeviertel-fontaine-pissoire-tapete-stempel-fabrik-gfok-stange-gerlach-1200Gängeviertel = diskursive Assoziation: «Pissoir(e) 小便鬥 + Childrenstamps = Wallpaper 牆紙 : TAOlette x 壁報» | flashphoto=doppelklick


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Die bestdokumentierte Wunde der Kunstgeschichte

Ai Weiwei im Haus der Kunst

13.10.2009, 10:37

1. Der Pandabär der Kunstszene
2. Kein Künstler aus Kalkül

Von A. Rühle

Man könnte meinen, Ai Weiwei habe Glück, dass China so böse zu ihm ist, denn hierzulande erregt er geradezu hysterisches Interesse. Dabei ist er kein Künstler aus Kalkül, sondern akut vom Aussterben bedroht =


[…] Das Foto erinnert an den New Yorker Künstler Hasan Elahi, der nach den Anschlägen vom 11. September das Pech hatte, einen arabisch klingenden Namen zu haben und auf der Terror Watch List des FBI landete. Er wurde immer wieder verhört und merkte dabei, dass die Behörden ausnahmslos alles von ihm wussten. Daraufhin richtete Elahi eine Webseite ein, auf der man mittels „Geopositioning“ und Google Earth jederzeit sehen kann, wo er sich befindet [..]

Er fotografiert jede Toilette, auf die er geht, und jeden Kreditkartenausdruck, insgesamt 120 000 Bilder stehen auf seiner Seite.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/425/490798/text/

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Verbotene Wahrheiten: In China wurden elf Aktivisten verhaftet darunter der Künstler Ai Weiwei

in-china-wurden-elf-aktivisten-verhaftet-darunter-der-kunstler-ai-weiwei/

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Gunnar F. Gerlach «Fundgrube Warenhaus»

https://medienwatch.wordpress.com/vom-readymade-zum-name-dropping-duchamp-und-die-folgen/

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«Pissoir(e) + Kinderstempel = TAOlette*» (Fabrik im Gängeviertel) Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv (Wortschöpfung «TAOlette» von Anna Popova: Chinasymposium Kampnagel „Abschied von der Ideologie“ 1995 Videodokumentation: jst (artbase)

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | http://www.meta-info.de

Written by medienwatch & metainfo

Oktober 14, 2009 at 08:49

Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

with 10 comments

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Fotos. Jörg Stange, gfok

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Gängeviertel: Offener Brief an Bezirksamtsleiter Markus Schreiber 10.09.2010

https://medienwatch.wordpress.com/gangeviertel-offener-brief-an-bezirksamtsleiter-markus-schreiber/

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Gängeviertel wird saniert

Stadt schließt Kooperationsvereinbarung mit Verein und Genossenschaft Gängeviertel

Die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau hat heute das Gängeviertel als Sanierungs- und Stadtumbaugebiet festgelegt. Damit kann die Sanierung auf der Grundlage des gemeinsam mit dem Verein Gängeviertel e.V. erarbeiteten Integrierten Entwicklungskonzepts beginnen:
https://medienwatch.wordpress.com/stadt-schliest-kooperationsvereinbarung-mit-verein-und-genossenschaft-gangeviertel/

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Besetzte Häuser bleiben selbstverwaltet

Sektlaune in Hamburgs Gängeviertel

Von Christoph Twickel
„Vieles, auf das sich heute geeinigt wurde, galt noch vor kurzer Zeit als nicht verhandelbar“, resümieren die „Komm in die Gänge“-Aktivisten. Und weiter: „Das Beispiel Gängeviertel zeigt, dass das Potential für eine kreative, lebendige Stadt auf der Straße liegt. Die Politik muss nur das Vertrauen haben, Konsumenten zu Produzenten werden zu lassen.“
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,784970,00.html

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«Jupibar»  | 6. 01. 2010 | fotos: jörg stange-gunnar f. gerlach gfok-kunstarchiv

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Roger Behrens

Gegen Ohne Für

Thesen und Notizen zur Podiumsdiskussion am 19.09.2009 in Hamburg.

»Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung«. Karl Kraus, ›Pro domo et mundo‹, in: ›Die Fackel‹

Geht es um das Verhältnis von Kunst und Politik, Avantgarde und gesellschaftliche Emanzipation, kommt man um eine kritische Spezifizierung der damit verhandelten Begriffe nicht herum; problematisch, aber unvermeidbar ist dafür eine zunächst abstrakt allgemeine Infragestellung der Begriffe (»Was ist Kunst?«, »Was ist Politik?«, »Was ist Gesellschaft?« etc.).
Kunst ist ein soziales Verhältnis; und wie jedes soziale Verhältnis kann sie nur dialektisch bzw. in ihrer Dialektik begriffen werden. Dazu gehört als wesentliches Moment, dass es keine positive Definition der Kunst gibt:

http://spektakel.blogsport.de/broschur/roger-behrens-gegen-ohne-fuer/
http://www.glanzundelend.de/konstanteseiten/krausprodomo.htm

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Menschen aus Papier und andere Verrückte

21. Juni 2010, 06:42 Uhr
Der US-amerikanische Autor Salvador Plascencia liest heute in der Fabrik im Gängeviertel:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1539238/Menschen-aus-Papier-und-andere-Verrueckte.html

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Verfassungsschutzbericht

Künstler angeblich linksextrem

Hamburgs Innenbehörde erklärt Netzwerk „Recht auf Stadt“ für linksextremistisch. Die mitregierende GAL hält das für ignorant. VON SVEN-MICHAEL VEIT
In dem von Ahlhaus und Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck (CDU) präsentierten Bericht 2009 wird unter anderen die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ des Gängeviertels in die Nähe des Linksextremismus gerückt. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Der Protest der autonomen Szene gegen die Aufwertung von Stadtvierteln („Gentrifizierung“) gewann 2009 an Bedeutung. Neben nichtextremistischen sowie vereinzelt linksextremistisch beeinflussten Künstlerprojekten und Bürgerinitiativen (…) hat sich das linksextremistisch beeinflusste Netzwerk „Recht auf Stadt“ gegründet.“ Da sei, kündigte Möller an, „eine kritische Durchsicht notwendig“:

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kuenstler-angeblich-linksextrem/

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Taz-Bericht

[..] Doch was dann geschah, überraschte: „Sehr aufgeregt“ sei Ahlhaus nach einer Viertelstunde aus seinem Büro gestürmt – Sekretärin und mehrere Wahlhelfer waren Zeugen der Szene -, habe von „Terror“ gesprochen und ihnen Hausverbot erteilt. „Auch mit der Polizei hat er gedroht“, erzählt Riese. „Dabei haben wir ihn nur höflich begrüßt und wollten ihm das Buch geben. Wir waren total geschockt.“ [..]
http://www.taz.de/?id=archivseite&dig=2005/10/04/a0035

Zum Originalschauplatz der „Terrorbeschimpfung“

http://news.web-hh.de/tamm.php?newsfull=1&lid=22782

http://www.tamm-tamm.info

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Memo Ahlhaus

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Aufnahmen vom 24.08.2009 im Gängeviertel: Impressionen aus den von Künstlern besetzten Gängeviertel mit Ausschnitten aus der Pressekonferenz mit der Initiative „Komm in die Gänge“

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Foto | Grafik: Jörg Stange, gfok

Am 28. Februar 2009 ist das neue Informationsfreiheitsgesetz in Kraft getreten.
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http://www.hamburg.de/informationsfreiheitsgesetz/
http://hh.juris.de/hh/gesamt/InfFrG_HA_2009.htm#InfFrG_HA_2009_rahmen
http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz

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Hamburg, den 22.10.2009
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Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur, Sport & Medien Kulturamt
– Senatsdirektor Hans Heinrich Bethge –
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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Vorab per Fax: 040 42824-244
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Vertraulichkeit:
Niedrig
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Dringlichkeit:
Hoch

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hosen-runter

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Betreff: Antrag auf Informationszugang
Unser Zeichen: Themen/Kunst& Kultur/Hamburgisches Informationsfreiheitsgesetz (Gängeviertel & Elbphilharmonie)
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Antrag auf Informationszugang Gängeviertel & Elbphilharmonie

Wir beziehen uns auf das Hamburgische Informationsfreiheitsgesetz in der
Fassung vom 17.02.2009 und stellen hiermit den Antrag auf Informationszugang
gem. § 6 des Hamburgischen Informationsfreiheitsgesetzes.

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Wir beantragen,

uns unverzüglich (spätestens innerhalb eines Monats nach Antragsstellung) sämtliche Informationen der Behörde bzw. der Personen, die im Auftrag der Behörde tätig sind, zugänglich zu machen, und zwar:

– über den gesamten Vorgang des Verkaufs des Ensembles des historischen Gängeviertels in der Hamburger Innenstadt, Caffamacherreihe/ Ecke Valentinskamp, an den niederländischen Investor Hanzevast;

– über den gesamten Vorgang der Planung und des Baus der Elbphilharmonie in der Hamburger HafenCity.

Des Weiteren möchten wir Sie bitten, uns vorab über eventuelle Kosten für die angeforderten Informationen zu informieren.

Einen Termin zur Einsicht der Akten stimmen Sie bitte mit uns persönlich ab.

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Mit freundlichen Grüßen,

Art Lawyer

Jens O. Brelle
Rechtsanwalt

—————————————————-
Art Lawyer Kanzlei
Jens O. Brelle
Rechtsanwalt

Urheberrecht, Medienrecht & Intellectual Property Law
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Art Lawyer Magazin
Design, Medien & Kultur
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Auf dem Sande 1, Block E / 2. Etage
20457 Hamburg-Speicherstadt
Telefon + 49 (0) 40 / 24 42 18 46 (10-19h)
Telefax + 49 (0) 40 / 24 42 18 48
mailto:info[at]art-lawyer.de
http://art-lawyer.de.

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Es regnet Kaviar

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Max Ernst (Part 1/12) [::] Peter Schamoni

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Gängeviertelprotest U-Bahn-Tunnel Gänsemarkt

Diskussionsveranstaltung im Gängeviertel
mit Prof. J. Dangschat und K. Overmeyer – zum Thema: „Kreative Freiräume ohne Gentrifizierung – ist das in Hamburg möglich? Erster Teil der neuen Gängeviertel-Diskussionsreihe „Wie gestalten wir die Stadt, in der wir leben wollen? im Gänsemarkt U-Bahnhof.
Moderation: Michael Ziehl
CamCutProd. Feuerloescher TV © Hamburg 2010
http://www.youtube.com/watch?v=7vUX1XNv4j8

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Streit um das Gängeviertel

„Hamburg soll das Gängeviertel fünf Jahre sich selbst überlassen“

Von Joachim Mischke und Matthias Rebaschus 29. Oktober 2009, 06:00 Uhr
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Friedrich von Borries, Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis an der Hochschule für bildende Künste, fordert mehr Mut.

[…] Borries: Ja. Wenn man an Stadt und Kultur, an Kunst und Stadtentwicklung denkt, dann fragt man sich ja auch: Was sieht man in zehn Jahren im Gängeviertel? Im Moment riecht das ja mehr nach der Kopenhagener Künstler-Kolonie Christiania, aber in zehn Jahren kann das ganz anders sein. Dann ist das hier vielleicht ein touristisch attraktiver Kunst- und Kulturtempel. Und davon würde die Stadt ja auch profitieren. Außerdem sind wir alle auch in unseren Städten Touristen. Stadt ist dann urban, wenn ich mit dem anderen konfrontiert bin. Und deshalb braucht eine Stadt wie Hamburg auch Orte, an denen andere Bilder als die Mainstream-Kultur produziert werden. Was hier passiert, ist für Hamburg in mehrfacher Hinsicht eine große Chance! […]

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1248979/Hamburg-soll-das-Gaengeviertel-fuenf-Jahre-sich-selbst-ueberlassen.html

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Gängeviertel: Manifest vorgestellt

Die Künstler rechnen mit der Stadt ab

Von Thomas Andre 30. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Die Kulturschaffenden kritisieren die Standortpolitik. Für sie steht die Attraktivität und Einmaligkeit ihres Umfelds auf dem Spiel.

Hamburg. „Und da sind wir nicht dabei“, heißt es im letzten Drittel ihres fulminant geschriebenen Manifests von Kulturschaffenden aus Hamburg, das symbolträchtig gestern im Hamburger Gängeviertel präsentiert wurde. Zweieinhalb Seiten ist der Text lang, er trägt die Überschrift „Not in our Name, Hamburg“, formuliert Grundsätzliches zum Selbstverständnis der Kulturszene – und gibt der Standortpolitik der Stadt eine schallende Ohrfeige. „Eine Stadt ist keine Marke und kein Unternehmen, sondern ein Gemeinwesen“, formulieren die Kritiker. Sie lassen die Bemühungen der „Wachsenden Stadt“, wie die Stadtentwicklungspolitik ihr Programm nennt, allesamt in keinem guten Licht erscheinen:

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1250961/Die-Kuenstler-rechnen-mit-der-Stadt-ab.html

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Künstler kämpfen weiter für Frappant und Gängeviertel

Von Per Hinrichd 3. November 2009, 04:00 Uhr

Die Besetzer des Gängeviertels warten auf ein „politisches Signal“ aus dem Rathaus, wie es mit dem Quartier weitergehen soll.Auf einer Versammlung diskutierten die Künstler auch, wie sie die neuen Räume nutzen wollen, teilte die Sprecherin Christine Ebeling mit.Sie sei „erschüttert“ darüber, dass der Investor Hanzevast die Stadt gerichtlich zwingen will, keine weiteren Nutzungsverträge mit den Künstlern abzuschließen […]

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg

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27. Oktober 2009/bksm27

Gängeviertel: Senat will städtebauliches Konzept überarbeiten

Senatorinnen von Welck und Hajduk informieren nach heutiger Senatssitzung

Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck: „Der Investor hat die fällige Rate fristgemäß gezahlt. Die Künstler haben besonnen gehandelt, indem sie gestern die Gebäude am Valentinskamp 32 und 34a geräumt haben. Im Senat haben wir einvernehmlich das weitere Vorgehen vereinbart. Die Künstler haben uns verstärkt sensibilisiert – sowohl für den Denkmalschutz, als auch dafür, dass geeignete und finanzierbare Flächen für die Künstler in unserer Stadt zur Verfügung stehen müssen.
Wir haben bereits in den vergangenen Wochen eng abgestimmt mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und der Finanzbehörde (FB) an diesem Thema gearbeitet. Nun werden wir im Schulterschluss mit BSU und FB weiter voranschreiten.“

Senatorin Hajduk: „Wir haben im Senat einvernehmlich beschlossen, dass wir das städtebauliche Konzept für das Gängeviertel überarbeiten wollen. Hierbei werden wir sowohl die Initiative der Künstler als auch die geltenden Verträge berücksichtigen. Neben den Anliegen der Künstler werden wir dabei auch den Denkmalschutz aufnehmen. Die Gespräche mit dem Investor werden intensiv weitergeführt.“

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Pressemeldung (Hamburg, 26.10.’09)
Initiative räumt zwei Gängeviertel-Häuser, um Steuergeld zu sparen.

Forderung an den Senat, vom Vertrag mit dem Investor zurückzutreten.

Die Initiative „Komm in die Gänge“ ist heute aus zwei zentralen Gebäuden des Gängeviertels („Fabrik“ und „Druckerei“) gezogen und damit einen großen Schritt auf die Stadt zugegangen. Der Senat ist vertraglich zu einer Übergabe der beiden geräumten Gebäude an den Investor Hanzevast verpflichtet. Die Initiative verhindert daher mit ihrer Räumung der Gebäude, dass durch Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe von Hanzevast unnötig Steuergelder verschwendet werden. Dieses Zugeständnis versteht die Initiative nicht als Rückzug.
Um ihr Ziel zu erreichen, die Gebäude in ihrem Bestand zu erhalten und somit das kulturelle Erbe zu schützen, erschließt die Initiative weitere 6000 qm Fläche im Viertel: sämtliche begehbaren Obergeschosse und die drei bislang noch leer stehenden Gebäude werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ihr Entgegenkommen verbindet die Initiative mit folgenden Forderungen:
– Wir geben dem Senat nochmals die Gelegenheit schnellstmöglichst den Vertrag mit Hanzevast rückabzuwickeln, was bislang von Finanzsenator Freytag persönlich verhindert worden ist.
– Wir fordern daher vom Senat, baukulturelle und soziale Verantwortung zu übernehmen und es der Initiative „Komm in die Gänge“ zu ermöglichen, das Viertel denkmalgerecht instand zu setzen sowie ihr langfristiges Entwicklungskonzept umzusetzen.
– Wir fordern den Rücktritt von Finanzsenator Michael Freytag. Nicht nur, aber auch im Gängeviertel hat Freytag bewiesen, dass er nicht in Lage ist, das Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger an einem sorgsamen Umgang mit öffentlichem Grund und Boden und dem kulturellen Erbe der Stadt zu vertreten.
– Außerdem soll die Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk ihrer Aufgabe nachkommen, öffentlich Stellung zum Erhalt des Gängeviertels zu beziehen.
– Wir fordern weiterhin, die Winterfestmachung der Gebäude, die uns bereits zugesichert wurde, auch umzusetzen.
– Wir fordern die Offenlegung der Verträge mit Hanzevast, zumal nach unserem Erkenntnisstand keine Vertraulichkeitsklausel mit dem Investor Hanzevast besteht.

Mit der Forderung nach „Recht auf Stadt“ solidarisieren wir uns mit allen bedrohten Hamburger Initiativen wie No BNQ, Frappant, Centro Sociale, GartenKunstNetz e.V., Vorwerkstift u.v.a.

Am 22. August 2009 hat die Initiative „Komm in die Gänge“ begonnen, ein kulturelles Hoffest zu veranstalten, das bis heute andauert und schon über 15.000 Besucher hatte. Die Initiative will damit die denkmalwürdigen Gebäude retten und zugleich auf die Raumnot der Kulturschaffenden und sozialen Projekte in Hamburg hinweisen..


Pressemeldung (Hamburg, 22.10.’09)

Gängeviertel: Hamburg sieht rot

Rote Beleuchtung des Viertels am 24.10. ab 18 Uhr

Die Initiative „Komm in die Gänge“ ruft alle Hamburger auf, am kommenden Samstag ab 18 Uhr ein weithin sichtbares Zeichen für den Erhalt des Viertels und seine kulturelle Nutzung zu setzen und rote Lichter wie Grabkerzen oder Lampignons mitzubringen und als Lichterkette um die Gebäude aufzustellen. Dazu gibt es Glühwein und aktuelle Informationen. Außerdem erwartet die Besucher ein umfangreiches Kulturprogramm:

Freitag, den 23.10.:
KUNSTKIOSK: 19:00 Finissage „Straßenkünstler“, 20:00 Vernissage + Lesung Ina Bruchlos
SPECKSTRASSE: 20:00 Vernissage „Made im Speck“ (Ausstellung von Marcus Schäfer, Fabian Seiler, Valerie Ralliere, Michael Heering, Jeanette Kratzert, Lukasz Chorbok, Mark Matthes, Philipp Schewe, Silvia Berger aka Frau Kraushaar, Hartmut Block, Marco Kunz, Alexandra Griess, Carsten Rabe)
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Samstag, den 24.10.:
FABRIK (links): 20:00 Vernissage „Cartel 21“ (Figürliche und abstrakte Malerei) FABRIK (rechts): 20:30 Konzert: Philipp Caspar Frederick, 22:00 „Der Balkan zu Besuch im GaengeViertel“ (Dance)
KUTSCHERHÄUSER: 20:00 Vernissage Fotoausstellung Ralf Bodin
BUTZE: 19:00 Vernissage mit Fotografien von Alexa Seewald

DRUCKEREI: 21:00 Konzerte Inbreeding Clan + Poser Fake / Assibillies (Rock´n Roll)

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„Coupe du Monde“ fürs Gängeviertel

Der Schauspieler Peter Lohmeyer war stimmlich virtuos, – mit improvisiert „blechernen Klang“ der 50ziger Jahre Radioästhetik, kam in der ehemaligen Fabrik pointierte Stimmung auf. Die Stimme des Sportreporters Herbert Zimmermann, lieferte Lohmeyer mit der linken Hand, als simplen Tonraum, passgenau ins Ohr der erfreuten Gäste. «Das Wunder von Bern» in akustischer Reminizens, eingelesen als massentaugliche Tragikkomik. Situationistisch, als gebrochenes Spektakel, in ironischer Distanz zum hysterischen „Tooor, Tooor, Tooor, Tooor“ … Der ambivalente Text, wurde ernsthaft und spannend verlustiert, durch die subtil subversive Lesart Lohmeyers. Zum Ende hin, über die «Erste Strophe» des Deutschlandlieds: Deutschland, Deutschland etc. – als quasi „zuviel Weltmeister“ im Tornister, wurde das übertrieben nationalistische Element dialektisch trickreich, ins wahrnehmbare Abseits geführt. Über symbolische Missbräuche des Kreuzes, zur Metapher Windhund, UNS, UNSER und weiterer sprachlicher Synonyme des (damaligen) Diskurses. Das eigentliche unausgesprochene Facit: Dann eben doch lieber „Waldmeister“ statt Weltmeister… Kein 3:2 Sieg – sondern ein transmediales 4:0 (!) für die Reste-Rettung des Gängeviertel und die Offenlegung der korruptiven Fouls, im konkreten Fall in erweiterten Kontexten und Readymadeverfahren! Bitte / Danke. Jörg Stange 26-10-09

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[…] In die Geschichte ist der 3:2-Erfolg Deutschlands über Ungarn vor allem aus zwei Gründen eingegangen. Zum einen, weil die „magischen Magyaren“ zu Beginn der Fünfziger Jahre eine derartige Macht im Weltfußball waren, dass sie in den vier Jahren zuvor kein einziges von 32 Länderspielen verloren hatten und sie damals klarer Turnierfavorit waren. Dann aber auch, weil Deutschland nach dem von den Nazis angezettelten Zweiten Weltkrieg aus dem Ausland immer noch skeptisch beäugt wurde, das Gefühl der nationalen Zweitklassigkeit vorherrschend war, und der unerwartet errungene Weltmeistertitel deshalb auch als Indiz dafür gesehen wurde, wieder wer zu sein […]

http://www.worldcupportal.de/1954/index.htm

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Räumung

Künstler rücken weiter

Vorläufiger Kompromiss mit der Stadt im Gängeviertel: Die Künstler räumen zwei der Gebäude – und breiten sich dafür in den anderen Häusern erst einmal weiter aus. VON MAXIMILIAN PROBST

[…] Ihr Entgegenkommen verband die Initiative zugleich mit Forderungen an den Senat: Er müsse schnellstmöglich den Vertrag mit Hanzevast rückabwickeln, was von Finanzsenator Michael Freytag (CDU) bisher „persönlich verhindert worden ist“. Freytag solle deshalb von seinem Amt zurücktreten: „Nicht nur, aber auch im Gängeviertel hat Freytag bewiesen, dass er nicht in der Lage ist, das Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner an einem sorgsamen Umgang mit öffentlichem Grund und Boden und dem kulturellen Erbe der Stadt zu vertreten“, hieß es von der Initiative ungewöhnlich scharf […]

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/kuenstler-ruecken-weiter/

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Senat will Gängeviertel zurückkaufen

Von Per Hinrichs 28. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Hanzevast zahlt und zeigt sich gesprächsbereit – Hajduk wird eingebunden

Es ist eine Meldung, die der Senat am liebsten zwischen Nachrichten aus der Kategorie „Erfolgreiche Apfelernte im Alten Land“ verstecken möchte. Auf Nachfrage verweisen Pressesprecher verschiedener Behörden stets auf die hölzerne Pressemitteilung, nach der die Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk ein neues Konzept für das Gängeviertel ausarbeiten soll (die WELT berichtete) und damit stärker in die Verhandlungen und Planungen über die Zukunft des Viertels eingebunden wird. Insbesondere der Denkmalschutz und die Künstlerinitiative sollen stärker berücksichtigt werden:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5001273/Senat-will-Gaengeviertel-zurueckkaufen.html

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Kulturbehörde hofft auf Einigung am Zahltag

Von Per Hinrichs 26. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Gängeviertel: Wenn Hanzevast heute die Schlussrate überweist, gehören dem Investor die ersten Häuser – Künstler sollen umziehe

[…] Das Interesse am Gängeviertel steigt unterdessen weiter an. Am vergangenen Wochenende strömten wieder Hunderte Besucher ins historische Quartier. Senioren, junge Familien und Jugendliche streiften durch die Häuser und Ausstellungen. Gestern Abend las der Schauspieler Peter Lohmeyer im Haus Fabrik vor, anschließend gab es ein Konzert.

Mit einer Lichterkette um das Gängeviertel haben am Sonnabend mehrere Hundert Menschen für den Erhalt der Gebäude demonstriert. „Wir wünschen uns nach wie vor, dass Hanzevast zurücktritt und die Stadt den Vertrag übernimmt“, sagte die Sprecherin der Gängeviertel-Initiative, Christine Ebeling:
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4977418/Kulturbehoerde-hofft-auf-Einigung-am-Zahltag.html

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Sonntag, den 25.10.:
15:00 Historische Führungen, Treffpunkt: Schierspassage FABRIK (links): 16:00 ZeitZeugenCafe mit warmen Waffeln, Wolfgang Werkmeister und Weiteren, dazu serviert „blond und blau“ musikalische Spezialitäten aus den 20er Jahren, 17:30 Diavortrag „Neustadt: gestern & heute“, 20:00 Lesung Peter Lohmeyer DRUCKEREI: 21:00 Konzert Emmi Moll

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20. Oct 2009 16:00

Schockmeldung – oder erfüllte Vorahnung

Gentrifizierungspoker geht in die nächste Runde

Ein wirklicher Investor ist sehr wahrscheinlich nicht in Sicht. Geht es dem „Investor Hansevast“, mit neu gewonnenen Mitzockern, nun darum möglichst viel Kapital als Ablösesumme herauszuschlagen? Der Senat steht unter Druck – da lohnt sich der Poker… – Oder gibt es parallel verdeckte Karten? Diese Fragen gilt es transparent zu machen und aufzuklären … Man darf gespannt sein wie dieser Millionenpoker in den Medien „verpresst“ wird. – „Hanzevast und seine Hintermänner“ dürfte(n) im Ergebnis nicht nur moralisch erledigt sein. Das Klima in der Öffentlichkeit lässt keine andere Lösung zu: Es geht um die Rettung der verbliebenen Substanz des Gängeviertels und darüber hinaus eben nicht um korrumpierbare Kompromisse.jst

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echo | Subject: Senat Aktuell: Klarheit beim Gängeviertel-Fristgemäße Zahlung durch den Investor
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20. Oktober 2009/bksm20

„Klarheit beim Gängeviertel“

Fristgemäße Zahlung durch den Investor

Der Investor Hanzevast hat die für den Verkauf des Gängeviertels fällige Rate fristgemäß gezahlt und damit signalisiert, dass er an seinen Entwicklungsplänen für das Gängeviertel festhalten und den Vertrag auch weiterhin erfüllen will.

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Pressesprecherin der Behörde für Kultur, Sport und Medien

http://www.kulturbehoerde.hamburg.de

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Problemfall Gängeviertel

Von Jörn Lauterbach 20. Oktober 2009, 17:41 Uhr

Dumm gelaufen: In der Hoffnung, dass ein zunächst akzeptierter Investor seine Lust am Gängeviertel verloren hat, ?gingen Kulturbehörde und Bezirk Mitte auf Kuschelkurs mit den zwischenzeitlich dort eingezogenen Hausbesetzern:

[…] Aber nun zahlt der so schweigsame niederländische Investor plötzlich doch noch; er wird sein Bauprojekt entweder dort durchsetzen wollen oder aber sich einen Verzicht teuer durch die Stadt Hamburg bezahlen lassen […]

http://www.welt.de/hamburg/article4913246/Problemfall-Gaengeviertel.html

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Hamburger Gängeviertel

Konflikt zwischen Besetzern und Investor spitzt sich zu

Von Christoph Twickel

Goldener Handschlag hinter den Kulissen?

[…] Für den angeschlagenen Investor ist es jedenfalls sinnvoll, den Zahlungsverpflichtungen auch dann nachzukommen, wenn man nicht vorhat zu bauen: Dann müsste Hamburg nämlich eine saftige Konventionalstrafe zahlen, um aus dem Vertrag aussteigen zu können […]

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,656270,00.html

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Die Verantwortung trägt eigentlich Michael Freytag

[…] Hanzevast hatte der Stadt eine Partnerschaft angeboten. Dieser Vorschlag wurde aber nicht aufgegriffen. Auch eine „Rückabwicklung“ des Vertrags hätte sich der Investor vorstellen können. Doch ein Angebot der Stadt blieb aus. Stattdessen wurde ein weiterer Geldgeber, die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe mit ins Boot geholt, damit die fälligen Kaufpreisraten auch bezahlt werden, der Vertrag Rechtsgültigkeit behält und die Baupläne des Investors möglichst zügig umgesetzt werden […]

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1242948/Nichts-als-Pruegel-fuer-die-Senatorin.html.

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Gängeviertel: Wohnungen und Büros geplant

Doch Abriss? Zukunft des Gängeviertels wieder offen

Von Rebecca Kresse, Joachim Mischke, Matthias Rebaschus, Philip Volkmann-Schluck

21. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Der niederländische Investor hat die fällige Rate überwiesen. Die Künstler, die die historischen Häuser besetzt haben, sind in Sorge:

[…] Ob Hanzevast aber tatsächlich noch an der Umsetzung ihrer bisherigen Pläne interessiert ist, scheint fraglich. Entsprechende Fragen des Abendblatts beantwortete Norbert Koopen, Sprecher von Hanzefast, nicht. Nach Informationen des Abendblatts hat nämlich gar nicht der niederländische Investor selbst die Rate gezahlt – vielmehr stammt das Geld von einem Bayerischen Brauereiunternehmen, das bereits mehrere Grundstücke in Hamburg erworben hat. Dem Vernehmen nach handelt es sich um die Schörghuber Unternehmensgruppe, zu der auch die Paulaner Brauerei und die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe gehören […9 Paulaner mit B(l)eigeschmack?

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1238314/Doch-Abriss-Zukunft-des-Gaengeviertels-wieder-offen.html

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MP3 dradio „Ein fauler Kompromiss“

Zur Zukunft des Hamburger Gängeviertels

Daniel Richter im Gespräch mit Stefan Koldehoff

Der Maler Daniel Richter sieht die Vorgänge in Zusammenhang mit der Zukunft des Hamburger Gängeviertels als das Gegenbeispiel von aktiver Stadtplanung. Man mache sich zum Spielball höherer Mächte wie einer Finanzbehörde und Investoren:

[…] Es gibt ja vielleicht auch die Hoffnung auf einen Kompromiss. Aber die Erfahrung lehrt ja, dass, wie heißt es, in Gefahr und höchster Not ist der Mittelweg der Tod. Da würde ich mich jetzt erst mal dran halten […]

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1055344/

http://www.dradio.de/aodflash/player.interview-daniel-richter

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Hafenstraße, Teil zwei

Hamburger Gängeviertel: Investor will weiterhin bauen

Von Till Briegleb

[…] Vom ersten Bürgermeister Ole von Beust bis zur Bezirksversammlung steht die Stadt zwar erstaunlich einmütig hinter der illegalen Aktion. Rechtliche Handhabe besitzt die Stadt allerdings keine mehr. Sollte der Investor alle Fristen einhalten, kann niemand ihn hindern, das Ensemble aus Bauten des 17. bis 19. Jahrhunderts für ein Luxuswohnungs-Quartier abzuräumen. Zwar will Kultursenatorin Karin von Welck jetzt das Sanierungskonzept der Künstler dem Investor schmackhaft machen, aber dessen Plan sieht billige Ateliers, Wohnungen und Galerieräume in denkmalgerecht sanierten Altbauten vor: Er will schlicht Geld verdienen […]

http://www.sueddeutsche.de/R5y38t/3108514/Hafenstrasse-Teil-zwei.html

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Deckt die «Akte Gängeviertel» einen juristisch relevanten „Gentrifizierungsporno“ auf ?

Wenn nachgewiesen werden kann, dass in Verbindung der Ratenzahlungen Absprachen getroffen wurden, um von der Stadt eine Konventionalstrafe zu kassieren, dürften Juristen ein leichtes Spiel haben, dieses Vorgehen als Sittenwidrigikeit und möglicherweise auch als kriminell zu diagnostizieren: Das könnte die Auflösung des Vertrages etc. bedeuten, möglicherweise auch strafrechtliche Konsequenzen der Involvierten zur Folge haben ? Womit niemand rechnet: Eine überraschende Wende könnte auch sein, dass sich die Paulaner durch sponsern des Konzeptes des Kunstprojektes hervortun. Übers Weizen ginge die Saat auf! – Haha das wäre ja mal was… Für Werbestrategen eine Steilvorlage: „Die etwas andere Braukultur“ würde immerhin weltweite Beachtung finden ! jst

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Treu und Glauben

Anwendungsbereich
Prinzipiell ist der Grundsatz von Treu und Glauben nur innerhalb einer Sonderverbindung (also etwa einer Vertragsbeziehung) anwendbar, wie sich schon aus dem Wortlaut des § 242 BGB entnehmen lässt. Außerhalb einer Sonderverbindung sind die Schranken für das Handeln des Einzelnen niedriger. So ist hier nach § 226 BGB nur solches Handeln unzulässig, das dazu dient, dem anderen zu schaden (Schikaneverbot). Aus § 826 BGB ergibt sich ferner, dass vorsätzlich sittenwidriges Handeln unzulässig ist. Diese Abgrenzung wird jedoch oft durchbrochen. In vielen Fällen wird der Grundsatz von Treu und Glauben von Lehre und Rechtsprechung auch außerhalb einer Sonderverbindung angewandt. Ein wichtiges Beispiel bildete bis zu ihrer Kodifizierung im BGB die Figur der culpa in contrahendo […]

http://de.wikipedia.org/wiki/Treu_und_Glauben

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Culpa in contrahendo

Das „Gegenstück“ zur vorvertraglichen culpa in contrahendo bildet die culpa post contractum finitum. Sie erfasst Verletzungen nachwirkender Pflichten, die erst nach der Abwicklung des Vertrags auftreten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Culpa_in_contrahendo

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Gängeviertel

Investor pocht auf Teil-Räumung

Von Olaf Dittmann 23. Oktober 2009, 19:11 Uhr

Eine lang erwartete erste Stellungnahme des Gängeviertel-Investors Hanzevast zu der Hausbesetzung durch Künstler sorgte am Freitag für Aufregung. Teile des historischen Häuserensembles an der Ecke Valentinskamp und Caffamacherreihe sollen offenbar schon bis Montag geräumt werden:

[…] Außerdem verdichten sich Hinweise, dass noch vor einigen Wochen die Liegenschaftsverwaltung der Finanzbehörde ein Angebot an Hanzevast machte: Für angeblich 1,2 bis 1,5 Millionen Euro wollte man die Niederländer aus dem Vertrag herauskaufen – Hanzevast soll damals bereits Zustimmung signalisiert haben. Freytag soll jedoch kurzerhand das Angebot, welches wohl nicht mit ihm abgestimmt war, zurückgezogen haben. In der Pressemitteilung von Hanzevast wird dieser Vorgang wie folgt beschrieben: Man sei zu einem Gespräch gebeten worden, „um die eventuelle Rückübertragung des Gesamtprojektes zu untersuchen“. Man habe die Einladung angenommen. Der Termin sei dann jedoch „ohne konkrete Angebote“ der Stadt geendet […]

http://www.welt.de/hamburg/article4953630/Investor-pocht-auf-Teil-Raeumung.html

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Hausbesetzer in Hamburg

Die Stadt – wer ist das?

Von Sven Stillich und Iris Hellmuth

Es ist ein Nachmittag im August, als das Hamburger Gängeviertel aus dem künstlichen Koma erwacht. Jahrelang geschlossene Türen öffnen sich, frische Luft wirbelt Staub auf, Wände bekommen wieder Farbe: Das neue Leben soll bunt sein. Es ist dieser Moment, in dem aus der Bildhauerin Marion Walter eine Hausbesetzerin wird. In dem sie mit rund 200 anderen Künstlern ein altes, dem Tode geweihtes Stück Hamburg in Beschlag nimmt, um es zu retten vor Investoren und Politikern, die das Viertel aus dem 19. Jahrhundert lange Zeit verrotten ließen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1985811&em_cnt_page=1

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«Interessen einer breiten Hamburger Mehrheit betont»

Die Künstler im Hamburger Gängeviertel haben den Senat zum Rücktritt vom Kaufvertrag mit dem Investor für das Areal aufgefordert. Die Zahlungsfrist sei am vergangenen Freitag ohne Zahlungseingang abgelaufen, teilte die Künstlerinitiative «Komm in die Gänge» am Donnerstag in Hamburg mit.

Seit etwa einem Monat halten zahlreiche Künstler Teile des geschichtsträchtigen Gängeviertels besetzt, um einen drohenden Abriss zu verhindern und stattdessen Räume für Kunst einzurichten.

Der Senat müsse nun seine Glaubwürdigkeit beweisen, sagten die Initiatoren weiter. Die Stadt solle zeigen, ob sie es mit ihren bisherigen Aussagen ernst meint. Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag (CDU) werde umgehend aufgefordert, vom Kaufvertrag mit dem Investor zurückzutreten, um damit die «Interessen einer breiten Hamburger Mehrheit» zu vertreten und «endlich die Verantwortung für den Denkmalschutz und eine kulturelle und soziale Zukunft der Stadt» zu übernehmen. Ansonsten mache die Stadt ihre Absichtserklärungen unglaubwürdig, «als kreative Metropole mit Weitsicht wachsen» zu wollen.

Nach Angaben der Künstlerinitiative sieht das geplante Vorhaben des Investors im Gängeviertel eine bis zu neungeschossige Bebauung und einen 80-prozentigen Abriss der denkmalwürdigen Bausubstanz vor. «Das Denkmal Gängeviertel als letztes Zeugnis einer Jahrhunderte alten, für Hamburg prägenden Stadtstruktur würde damit unwiederbringlich zerstört», sagten die Künstler.

Die Hamburger Kulturbehörde hatte den Künstlern Ende August zugesichert, die Erdgeschossflächen des Areals vorläufig nutzen zu können. Über 250 Künstler haben nach eigenen Angaben in dieser Zeit zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen veranstaltet, die bisher mehr als 10 000 Gästen besuchten.

Hamburg (ddp-nrd)

http://www.news-adhoc.com/kuenstler-im-gaengeviertel-fordern-senat-zu-ruecktritt-von-vertrag-auf-

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Häuserkampf im Gängeviertel

Hamburgs Künstler fordern ein Umdenken in der Stadtplanung
Von Verena Herb

Hamburg hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert: An die Stelle einer bürgernahen Viertelkultur sind Prestigebauten und anonyme Bürohäuser getreten – die häufig auch noch leerstehen. Für den Erhalt des letzten sogenannten Gängeviertels aus dem 17. Jahrhundert haben sich jetzt 200 Künstler stark gemacht. Sie wollen dort Ateliers einrichten und ein umfangreiches Kulturprogramm zeigen:

[…] Seit dem vergangenen Wochenende haben über 200 Künstler zwölf Gebäude im sogenannten Gängeviertel besetzt – nutzen die Räume als Ateliers, stellen ihre Werke aus, veranstalten Lesungen und Konzerte. Sie protestieren friedlich: für den Erhalt des letzten Kleinods geschichtsträchtiger Häuser in Hamburgs Innenstadt. Christine Ebeling ist eine der Sprecherin der Initiative „Komm in die Gänge“:

„Wir haben hier Baukörper aus vielen Jahrhunderten, seit 1650 und daran anschließend aus allen Jahrhunderten eigentlich Baukörper, die in so einer Ansammlung wie hier einzigartig sind. Man kann hier wirklich innerhalb einer Runde, eines kleinen Spaziergangs die ganze Baugeschichte der Stadt ablesen. Es ist eigentlich eins der letzten Zeugnisse der Gängeviertel-Kultur, die die Stadt durchaus bestimmt haben.“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1023855/

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„Fast alle können dort bleiben“

GENTRIFIZIERUNG Markus Schreiber, Chef des Bezirksamts Mitte, über die Verdrängungsprozesse in St. Pauli – und über die guten Absichten der Investoren des Bernhard-Nocht-Quartiers.

INTERVIEW IRIS HELLMUTH UND SVEN STILLICH

taz: Herr Schreiber, derzeit entsteht in Hamburg ein Bündnis aus Künstlern und Einwohnern, das für bezahlbare Mieten und gegen soziale Vertreibungen kämpft. Seit Wochen halten Künstler das Gängeviertel besetzt. Die Bevölkerung ist begeistert – und Sie?

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009%2F09%2F24%2Fa0079&cHash=80e3e13f83

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24. August 2009 | bksm24

Senat führt Gespräche mit Künstlern im Gängeviertel

Gemeinsame Lösung mit allen Beteiligten angestrebt

Als Reaktion auf die Künstlerinitiative im Gängeviertel hat die Behörde für Kultur, Sport und Medien heute das Gespräch mit den Künstlern aufgenommen.
Unter Einbeziehung aller Beteiligten sollen die Anliegen der Künstler diskutiert und eine einvernehmliche und konstruktive Lösung gefunden werden.

Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Prof. Dr. Karin v. Welck: „Wir nehmen die Anliegen der Künstler im Gängeviertel sehr ernst und es hat schon eine erste Kontaktaufnahme mit ihnen gegeben. Nun müssen wir gemeinsam mit allen Beteiligten klären, inwiefern eine Lösung im Gängeviertel möglich ist und welche Alternativen in der Stadt vorhanden sind bzw. entwickelt werden können.“

Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Anja Hajduk: „Alle Beteiligten müssen für das Gängeviertel schnell eine tragbare Lösung finden. Die BSU wird sich zügig dafür einsetzen, dass möglichst unter Erhaltung historischer Bausubstanz das Gängeviertel wieder zu einem lebendigen Teil der Hamburger Innenstadt wird. Hierfür ist es wünschenswert, bei der Nutzung einen bunten Mix aus Wohnen, Kultur und Gewerbe zu erreichen.“

Einige Gebäude wurden im Verlauf des heutigen Tages von der SAGA und der Sprinkenhof AG verschlossen, um die notwendige Sicherheit für Personen und die Gebäude zu gewährleisten. Zu keinem Zeitpunkt hat es eine Anforderung oder Anweisung von Seiten der SAGA, SpriAG oder der Finanzbehörde zur Räumung oder Durchführung anderer polizeilicher Maßnahmen gegeben. Auch eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch wird von keiner Seite in Erwägung
gezogen.

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Für Rückfragen:
Ilka v. Bodungen
Pressesprecherin der Behörde für Kultur, Sport und Medien
040 – 428 24 293, Ilka.vonbodungen@bksm.hamburg.de

Enno Isermann
Pressesprecher der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
040 – 428 40 20 51, enno.isermann(at)bsu.hamburg.de

Daniel Stricker
Pressesprecher der Finanzbehörde
040 – 428 23 1662, daniel.stricker(at)fb.hamburg.de

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Komm in die Gänge

200 Künstler besetzen Häuser im Gängeviertel

Von Edgar S. Hasse 24. August 2009, 04:00 Uhr

Aktivisten wollen historische Gebäude vor Verfall und Abriss retten und fordern vom Senat mehr Förderung

Fast 200 Künstler haben in Hamburg ein Dutzend leer stehende Häuser des sogenannten Gängeviertels in der Innenstadt besetzt. Unter der Leitung des Malers Daniel Richter drangen sie am Samstag in die seit Jahren verriegelten Gebäude ein und richteten Galerien, Ateliers und Kunsträume ein. Sie wollten damit „auf dringend benötigten Raum für Hunderte von Kreativen“ aufmerksam machen:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4384323/200-Kuenstler-besetzen-Haeuser-im-Gaengeviertel.html

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Leute raus, Mieten hoch, bumm

der Freitag | 03.09.2009 05:00 | Niels Boeing | Während Hamburg die Massenunterhaltung vorantreibt, schrumpfen die bezahlbaren Räume für eine Kultur jenseits des Mainstreams massiv. Die von inzwischen 150 Kulturarbeitern umgenutzte Kaufhausruine Frappant in Altona soll 2010 einem IKEA-Komplex weichen. „Hamburg hat schon genug Konsumrennbahnen“, ärgert sich Dodo Adden, Sprecher der Künstlergemeinschaft SKAM, die sich dort niedergelassen hat. „Die Gesellschaft braucht Kultur, und Kultur und Kreativität brauchen freie Räume“, sagt Adden.

[…] Einen ersten Warnschuss gab es vor zwei Wochen, als die Initiative „Komm in die Gänge“ mit 200 Künstlern das historische „Gängeviertel“ besetzte. Es ist der letzte Rest der alten Arbeiterviertel, die sich im 19. Jahrhundert westlich der Innenstadt vom Hafen Richtung Alster erstreckten. Die meisten der alten Backsteinbauten verfallen seit Jahren, und sollen vom niederländischen Investor Hanzevast „saniert“ werden. Als erste Gerüchte durchsickerten, dass Hanzevast aufgrund der Krise klamm ist, fackelte die Initiative nicht lange – und erwischte mit der als Kunstausstellung getarnten Besetzung die Stadt auf dem falschen Fuß. Unterstützt wurde sie von dem inzwischen international gefeierten Künstler Daniel Richter, der die Hamburger Kulturpolitik als „abgeschmackt“ bezeichnete und damit die Stadt aufschreckte: Sie verkniff sich zur Abwechslung jenes Polizeiaufgebot, mit dem sie sonst auf kritische Regungen reagiert. Stattdessen zeigte sie sich verhandlungsbereit:

http://www.freitag.de/politik/0936-leute-raus-mieten-hoch-bumm-gentrifizierung-hamburg?p=2

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Besetzte Häuser im Hamburger Gängeviertel

SAGA räumt die besetzten Abrisshäuser

Hamburg. Die SAGA ist am Montag im Gängeviertel (Neustadt) angerückt, um die von rund 200 Künstlern besetzten Abrisshäuser wieder zu verschließen. Laut Hausbesetzern haben die Handwerker die Order, ihren Auftrag ohne Diskussionen auszuführen. Die Hausbesetzer teilten in diesem Zusammenhang mit, dass sie die Aktion nicht behindern, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. „Diese Aktion ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass wir da sind und da bleiben und weiterhin für Gespräche mit den Verantwortlichen offen sind. Daher lassen wir uns gar nicht beirren und laden auch heute wieder dazu ein uns zu besuchen:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1151055/SAGA-raeumt-die-besetzten-Abrisshaeuser.html

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hannoversche allgemeine

Filmemacher Fatih Akin sympathisiert mit Besetzern des Hamburger Gängeviertels

20.09.2009 | Der Filmemacher Fatih Akin sympathisiert mit den Besetzern des Gängeviertels in Hamburg. In einem Zeitungsbericht bekundete er seine Solidarität mit den Künstlern, die sich in den vom Abriss bedrohten Häusern niedergelassen haben:

/Feuilleton/Uebersicht/Fatih-Akin-sympathisiert-mit-Besetzern-des-Hamburger-Gaengeviertels

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Hamburg: Diskussion im Stage Club
Die Stadt braucht neue Quartiere für Künstler

Von Birgit Reuther 16. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Kreative und Anwohner verhandeln mit Politikern und Immobilienbesitzern, zu welchen Konditionen die Stadt von wem genutzt, gewandelt, gestaltet wird:
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1232181/Die-Stadt-braucht-neue-Quartiere-fuer-Kuenstler.html

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Gentrification ist von vorgestern

taz Hamburg – ‎‎
Sie entstand auf den Trümmern eines lebendigen Gängeviertels Alles beim Alten, könnte sich denken, wer heute die vom Sanierungstod bedrohten letzten Reste
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200 Künstler als Hausbesetzer

Hamburger Morgenpost – ‎‎
200 Künstler haben die Häuser im Gängeviertel kurzerhand besetzt, dort ihre Ateliers und Werkstätten eröffnet. Die zwölf alten Gebäude im Herzen der Stadt
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Aus Fehlern lernen

taz Hamburg – ‎‎
Vor diesem Hintergrund ist die Aktion im Gängeviertel gut und wichtig. Gleichzeitig geht sie ins Leere: Die „besetzten“ Häuser gehören der Stadt nicht,
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HH: Künstler besetzen Gängeviertel

de.indymedia.org – ‎‎
Für nicht-Hamburger_Innen: Das Gängeviertel liegt mitten in der Hamburger Innenstand und besteht aus mehreren Altbauten (teilweise Gewerbe- teilweise
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FREITAG 02.10.2009
Speckstrasse
19:00h: Ausstellung „MADE IN SPECK“ Re-Re-Opening von: Simone Brühl I Cordula Ditz I Thomas Ehgartner I Alex Hatchl I Gitte Jabs I Rita Kohel I Jeanette Kratzert I Marco Kunz I Mark Matthes I Valerie Ralliere I Oliver Ross I Fabian Seiler I Sandra Slim I Theresa Thiele I Annika Unterburg
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Druckerei
18:00hSoliveranstaltungfür MUMIA ABU JAMAL der Berliner UnterstützerInnen und
der Roten Hilfe
22:00h Konzert:Sasa und der Bootsmann
23:00h Die Speckecke feiert in der Druckerei:Señor Rita I H.HEH & sugarwater
live-elektronik „tech-house“und *Philipp Caspar Frederick*/*Kammerorchester Mark
Matthes*
www.myspace.com/sugarwatermyspace
www.myspace.com/hheh
www.myspace.com/philippcasparfrederick

Fabrik
EG links Book-release-Vergnügen einzigART Schüler und Schülerinnen der
Gesamtschule Wilhelmsburg und Gundi Wiemer, Bianka Buchen, Silvia von Pock,
Astrid Reye präsentieren ihr erstes Künstlerbuch: coco und das purpurne
schnecklein in der warteschleife

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SAMSTAG 03.10.09
Fabrik
15:00h Lomu – interaktive Perfomance I künstliche Intelligenz Fabrik: die Gegenwart ist unruhig, auch hier in Hamburg. Aber was ist mit der Zukunft? Futurologen sehen schon eine schöne neue Welt jenseits der Peanuts des Wahlkampfs, der uns alle langweilt: LOMU meint: höchste Zeit, auch hier genauer hinzuschauen. Und fragt deshalb: Hatten wir heute schon Neuromancer? Echte Begegnungen mit künstlichen Intelligenzen. Am 3. und 4. Oktober im Gängeviertel Mehr dazu in Kürze auf www.lomu.net
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Druckerei
21:00h Musik:Andrew and the Media Terrors und Niedervolthudini (electrolöt)
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SONNTAG 04.10.09
Druckerei
11:00h Vortrag: Kulturmühle Wismar – eine Künstlerkolonie entsteht
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DIENSTAG 06.10.09
Fabrik
20:00h interaktive Perfomance:Geheimagentur THE ART OF BEING MANY. Eine interaktive Lectureperformance anschließend kann das ORAKEL DER GOLDENEN WOCHEN befragt werden
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MITTWOCH 07.10.09
Fabrik
heute sind Schüler der Sekundarstufe 1, der Ganztagesschule Fraenkelstr. in
Barmbek, im Rahmen ihrer Projektwoche, zu Besuch in der Fabrik um vor Ort den
Umgang mit Leinwand und Farbe zu erlernen.
Weitere Infos auf: www.gaengeviertel.info.

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Freitag 09.10.09Fabrik19:00h – „Vision und Entwicklungskonzept für das Gängeviertel“ 21.00h- Piano Jazz mit Hajo und RitaSpeckstrasse19:00h Vernissage- Arbeiten von Simone Brühl, Cordula Ditz, Alex Hatchl, Michael Heering, Sabine Kirste,Frau Kraushaar aka Silvia Berger, Nicholas Stinaae, Annika Unterburg, Frank Spilker (Gängeviertel-) Video – Premiere / Igor Meier „Speckecke“ – UG Special „Residents“ Ausstellung im 1.OG.

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Foto vergrössern = Doppelklick

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Spiegel triologisch° = > [::] Vergössern Doppelklick

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Fatih Akin: Es geht um Gerechtigkeit, sagte er im Gespräch. Foto: Jörg Stange 2009

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Kunstkiosk
22:30h Musik: Fatih Akin und Adam Bousdoukos legen auf Balkan Rock und Soul, dannach legen Dj Pult yeah rec. Feat. Dynamodyse etwas House und Electro. dazu Ausstellung: Strassenköter

Kutscherhaus Rechts
18.00h Lesung: „Florian W. Tietje“ Florian W. Tietje liest aus seinen Werken…“Normative Orthophrenie“ oder „Mein Herz ist stets bereit sich zu schlagen“

Druckerei
21:00h Konzert: Estuar/Record Release Konzert/Debut Album „Felicium“

Speckstrasse
Ausstellung: Arbeiten von S. Brühl, C. Ditz, A. Hatchl, M. Heering, S. Kirste,Frau Kraushaar aka S. Berger, N. Stinaae, A. Unterburg, F. Spilker (Gängeviertel-) Video -Premiere/Igor Meier

Kutscherhaus
Ausstellung: „Collaboration- Ki Yoon Ko und Gabriel Dubois“

Tischlerei Schierspassage
Ausstellung: Die utopie des anderswo“ („halleluja Berlin“)

Butze Schierspassage
Ausstellung: „America Mendez – Winter in der Wahlheimat“

Sonntag 11.10.09
Fabrik 16:00h – Zeitzeugen-Kaffeekränzchen dazu servieren „blond und blau“ (Piano /_Gesang) Spezialitäten aus den 20er Jahren – Alle sind herzlich_willkommen – insbesondere Hamburger, die auch früher schon in die Gänge gekommen sind!

Kunst Kiosk Galerie (Kupferdiebehaus)
19.00h – Vernissage „Strassenköter“
Die nächste Ausstellung in der Kunst Kiosk Galerie steht bereits fest, wir haben die netten Herren von STRASSENKOETER eingeladen, die mit ihrem Projekt: Hinz & Kunz, die Obdachlosen, die die gleichnamigen Zeitschrift auch verkaufen, von einer ganz anderen Seite zeigen.

Kutscherhaus

19.00 Uhr – Vernissage „Collaboration – Ki Yoon Ko und Gabriel Dubois“

Tischlerei, Schierspassage

14.00h- 22.00h Vernissage “ Die utopie des anderswo“ („halleluja Berlin“) Annika Kahrs,Philipp Haffner, Stefan Mildenberger, Patrick Fazar, Thomas Ehgartner

Butze Schierspassage

21.30h Vernissage „America Mendez – Winter in der Wahlheimat“

Samstag 10.10.09

Fabrik

20:00h Vernissage Street Alphabet Künstler: Skore 183

21:00h – Lesung „Heinz Strunk und Rocko Schamoni“ anschliessend „Jan Plewka“ singt „Rio Raiser“ Heinz Strunk und Rocko Schamoni lesen aus ihrem umfangreichen Lebenswerk

Kutscherhaus Rechts

18.00h- Lesung „Florian W. Tietje“Florian W. Tietje liest aus seinen Werken…“Normative Orthophrenie“ oder „Mein Herz ist stets bereit sich zu schlagen“

Sonntag 11.10.09

Puppenstube

15:00h- Historische Führung durchs Gängeviertel

Fabrik

16:00h- Zeitzeugen-Kaffeekränzchendazu servieren „blond und blau“ (Piano / Gesang) Spezialitäten aus den 20er Jahren – Alle sind herzlich willkommen – insbesondere Hamburger, die auch früher schon in die Gänge gekommen sind!

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Von Jan Willmroth 12. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Die Künstler im Hamburger Gängeviertel haben ein eigenes Entwicklungskonzept für das Areal vorgestellt.Wie die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ am Wochenende mitteilte, handle es sich dabei um ein städtebauliches, soziales und kulturelles Leitbild.Das Konzept sieht vor, dass das Gängeviertel auf Basis der Selbstverwaltung wieder belebt wird:

die-welt/vermischtes/hamburg/article4815068/Kuenstler-wollen-Gaengeviertel-in-Selbstverwaltung-wieder-beleben.html

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Kommentar: Zukunft des Gängeviertels

Hamburg muss endlich umdenken

Von Joachim Mischke 10. Oktober 2009, 06:00 Uhr

Die aktuellen Geschehnisse im Gängeviertel sind fast zu schön, um wahr zu sein: Ein stadthistorisch wertvolles Quartier, das die Regierenden jahrelang nicht interessierte und das dann nur noch an den meistbietenden Abreißer verscherbelt werden sollte, wurde durch die sympathisch friedliche Hausbesetzungsaktion von Künstlern zum Stadtgespräch:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1223382/Hamburg-muss-endlich-umdenken.html
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Hamburger Künstlerszene

Solidarität mit Besetzern des Gängeviertels

24. September 2009, 06:00 Uhr

36 Hamburger Galeristen und Ausstellungshäuser haben sich in einem Appell an die Stadt Hamburg mit den Künstlern im Gängeviertel solidarisch erklärt:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1197861/Solidaritaet-mit-Besetzern-des-Gaengeviertels.html

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Aktivisten-Erfolg in Hamburg

Gängeviertel ist vorerst gerettet

Kulturschaffende feiern den Rückkauf des historischen Quartiers durch den Hamburger Senat als Etappensieg. Sie hoffen jetzt auf Kreativität statt teurer Büros. VON K. IRLER UND M. PROBST

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gaengeviertel-ist-vorerst-gerettet/

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Streit um Gängeviertel

Hamburg kommt in die Gänge: Rückkauf beschlossen

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/gaengeviertel148.html

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aspekte

Ohne uns!

Hamburger Künstler gehen auf die Barrikaden

Hamburg hat den perfekten Mix zu bieten. Im Image Film der Hansestadt trifft Handel und Tradition auf die Glücklichen und Reichen, die sich großartig verstehen mit den Kreativen. Ein Mini fährt über die Kennedy-Brücke an der Alster, ein Boot braust durch die Speicherstadt: Das soll die „Marke Hamburg“ sein. Nur ausgerechnet die sogenannten Kreativen wollen bei dieser Inszenierung nicht mehr mitmachen.

Schauspieler Peter Lohmeyer will nicht Teil dieser Marke sein, sagt von sich:

http://www.aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,7925554,00.html

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Not in our name, Marke Hamburg

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/30/not-in-our-name-marke-hamburg/

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01/07/2010

Squatters Take on the Creative Class

Who Has the Right to Shape the City?

By Philipp Oehmke

Hamburg has been trying to woo the much-coveted „creative class“ for years in a bid to secure its future. Now the city has become the front line in a bitter conflict over gentrification, with artists squatting buildings in protest against investment plans and members of the far-left scene attacking private property — and even police:

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,670600,00.html

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Kantine im Malersaal  | Fliessender Ügergang: Christine Ebeling hat Geburtstag

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Gängeviertel im Malersaal Schauspielhaus | Fotos: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunst-Archiv

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Schauspielhaus: Theaterparty „Explosion“

Bilder zum Nulltarif – der Dank der Künstler

Von Klaus Witzeling 11. Januar 2010, 06:36 Uhr

Es gab Malaktionen, Bilder, Filme, eine Tanz-Performance, ganz viel Musik – und noch viel mehr Besucher.
Hamburg. Sie sind Explosionsexperten. Die Gängeviertel-Aktivisten haben in den letzten fünf Monaten mehrfach, doch immer friedlich für „Explosionen“ in der Stadt gesorgt und mithilfe von Sympathisanten aus Bevölkerung, Politik und Kunstszene das historische Viertel vor Verkauf und Abriss bewahrt. Christine Ebeling, Sprecherin der Initiative, bedankte sich bei der Eröffnung der „Explosions“-Party im Malersaal-Foyer für die breite Unterstützung. „Sie hat uns im Schulterschluss zwischen Hoch- und Sub-Kultur die Kraft gegeben, so explosiv zu sein =

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1336832/Bilder-zum-Nulltarif-der-Dank-der-Kuenstler.html

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Joachim Lux im Abendblatt

Ein Bürger, der sich um alles in der Welt sorgt

Zum Start ins neue Jahrzehnt blickt das Abendblatt auf den „Bürger 2020“: Heute schreibt Joachim Lux, Intendant des Thalia-Theaters.

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1345834/Ein-Buerger-der-sich-um-alles-in-der-Welt-sorgt.html

Hier kostenlos: Titel über Google eingeben =

http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=Ein+B%C3%BCrger%2C+der+sich+um+alles+in+der+Welt+sorgt&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=&fp=58f63fc8fdffec64

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Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg

Einladung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zu einer
Veranstaltung mit Podiumsdiskussion
am Dienstag 19. Januar 2010
Beginn: 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung, wurde im Jahr 2009 von dem Berliner Büro Studio UC das Gutachten „Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg“ im Dialog mit vielen Hamburger Experten erarbeitet. Das Gutachten analysiert die räumlichen Ausprägungen kreativer Milieusin Hamburg, lokalisiert mögliche potenzielle Entwicklungsräume und befasst sich mit der Frage, welche Strategien und Instrumente zur Förderung kreativer Milieus geeignet sind.

In der Veranstaltung „Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg“, zu der die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt am 19. Januar 2010 herzlich einlädt, werden die Ergebnisse des Gutachtens präsentiert und diskutiert.

Präsentation der Ergebnisse des Gutachtens Klaus Overmeyer, Studio UC
(http://www.studio-uc.de)

Podiumsdiskussion mit
Senatorin Anja Hajduk
Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck
Bernhard Fischer-Appelt, FischerAppelt Kommunikation GmbH
Christine Ebeling, Künstlerin und Aktivistin der Initiative „Komm in
die Gänge“

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Zwei jahre Schwarz-Grün

Die Suche nach dem Konsens

Im taz salon zogen die Vorsitzenden der vier Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft ihre Bilanzen zur Halbzeit des CDU-GAL-Senats. Im Zentrum der Debatte am vorigen Donnerstagabend standen die Schulpolitik, Volksentscheide und das Recht auf Stadt. VON SVEN-MICHAEL VEIT MODERIERT

https://medienwatch.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=12156&message=1
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14.02.2010
Stadtforscher Volker Kirchberg

„Kreativität kann man nicht planen“

Das Montagsinterview: Volker Kirchberg untersucht, welche Bedeutung Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung haben. In der öffentlichen Wahrnehmung hat sein Thema zuletzt eine erstaunliche Karriere gemacht – auch, nachdem Künstler den Teilabriss und die Luxussanierung des Hamburger Gängeviertels abwendeten:
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/kreativitaet-kann-man-nicht-planen/

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18.02.2010

In die Defensive gedrängt

HALBZEITBILANZ Teil 2: Diese Woche bilanziert die taz nord zwei Jahre Schwarz-Grün: Die Kulturpolitik steht finanziell enorm unter Druck und lässt Gestaltungswillen und Visionen vermissen, findet Petra Schellen
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2010%2F02%2F18%2Fa0060&cHash=b51918b2a6

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Hamburg-Portal

„Sone und solche“ an der Elbe

17. Februar 2010, 06:30 Uhr

„Bewahren Sie den Überblick“, heißt es beim Start des Hamburg-Portals im Internet. Das ist schwierig, denn es gibt in dieser Bürgerstadt nicht nur die Aufteilung in „sone und solche“. Es gibt auch die Aufteilung in linkes (schickes) und rechtes (traditionelles) Alsterufer, in Nord- und Süd-Hamburg, dessen unteren Teil man nur mit einem „Sprung über die Elbe“ erreichen könne. Wenn eine Stadt einen ihrer wesentlichen Teile nur im Sprung erreichen kann, dann stimmt etwas nicht. Womöglich mit der Geografie und dem Selbstverständnis.
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1386095/Sone-und-solche-an-der-Elbe.html

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Jubiläum im Gängeviertel

Rauchzeichen über der Stadt

Sechs Monate nach der Übernahme des Hamburger Gängeviertels stecken die Künstler in Verhandlungen mit der Stadt über die Zukunft des Quartiers. Und nehmen in den eiskalten Ateliers erstmals Öfen in Betrieb. VON Klaus Irler

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/rauchzeichen-ueber-der-stadt/

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Kulturaufstand in Berlin dradio MP3

Gegen das Ende des Kulturhauses Tacheles formiert sich der Widerstand

Von Christoph Richter

An der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte steht ein bunt bemaltes ehemaliges Kaufhaus und davor stehen Touristen aus aller Welt und staunen. Das ist das Tacheles, ein Haus, in dem Künstler arbeiten, ausstellen und feiern. Jetzt will die Eigentümerin HSH Nordbank zwecks Grundstücksverkaufs das Tacheles räumen lassen – Widerstand regt sich:

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Kultur Hamburg

Die Spinnerei in Leipzig macht es Hamburg vor

Von Joachim Mischke, Matthias Rebaschus 17. Februar 2010, 06:30 Uhr

Von der blühenden Kreativlandschaft in Leipzig kann die Hansestadt Hamburg im Umgang mit Künstlern und Kunst noch lernen:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1386094/Die-Spinnerei-in-Leipzig-macht-es-Hamburg-vor.html

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Entwicklung: Die Suche nach dem Stadt-Plan
Wo will dieser Senat mit der Stadt hin? Wie soll Hamburg in 20 Jahren aussehen? Wo sind die übergreifenden Visionen, wo der klare Weg? Zumindest in den ersten zwei Jahren schwarz-grüner Regierungszeit war davon wenig zu sehen. Nicht dass die grüne Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk keine Ideen hätte. Die hat sie. Und die stehen – wie Stadtbahn und Gemeinschaftsstraßen – auch im Koalitionsvertrag. Doch abseits des Papiers prallten grüne Vorstellungen schnell auf schwarze Realitäten.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1399445/Entwicklung-Die-Suche-nach-dem-Stadt-Plan.html

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Analyse zur Halbzeit der schwarz-grünen Koalition – Entwicklung
Entwicklung: Die Suche nach dem Stadt-Plan. Von Rebecca Kresse 27. Februar 2010, 06:12 Uhr. Gaengeviertel. Erst die Künstler im Gängeviertel zwangen dem …

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Die Kinderstube des Anarchisten Rio Reiser im Oderbruch + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/die-kinderstube-des-anarchisten-rio-reiser-im-oderbruch/

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Gängeviertel: „Quergänge durch hamburgensische Kunst mit Geschichten…“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/12/09/gangeviertel-quergange-durch-hamburgensische-kunst-mit-geschichten/

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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Ai Weiwei: Die bestdokumentierte Wunde der Kunstgeschichte

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/14/ai-weiwei-die-bestdokumentierte-wunde-der-kunstgeschichte/.

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http://www.gaengeviertel.info/

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+++Latest News: Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter im Streitgespräch mit Christoph Twickel, Initiative „Not in our Name“+++

Podium und Workshop-Themen en détail:

15:00 Uhr Begrüßung Michael Neumann, Vorsitzender SPD-Fraktion
15:10 Uhr Einführung ins Thema, Andy Grote, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion

15:20 bis 16:00 Uhr „Was ist gerechte Stadtentwicklung?“ 3-Minuten-Statements von:
– Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
– Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg
– Christoph Twickel, Initiative “Not in our Name”
– Hans-Joachim Rösner, GF Steg Hamburg
– Klaus Illigmann, Abteilungsleiter „Bevölkerung, Wohnen und PERSPEKTIVE MÜNCHEN“, Stadtentwicklungsplanung LH München
– Julian Petrin, Nexthamburg
– Richard Winter, GF Engel & Völkers Commercial
– Michael Mathe, Fachamtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung, HH-Mitte
– Olaf Scholz, Landesvorsitzender SPD Hamburg

16:00 Uhr „Wem dient die aktuelle Hamburger Stadtentwicklungspolitik?“ Streitgespräch zwischen Prof. Jörn Walter und Christoph Twickel
Im Verlauf kommen hinzu: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge und Richard Winter

17-18:30 Uhr Workshops:
1
„Zwischen gesundem Wandel und Verdrängung – wie viel Veränderung vertragen St. Pauli & Co?“
Leitung: Hans-Joachim Rösner (Co-Leitung: Andy Grote)

2
„Gute Wohnungs- und Grundstückpolitik – was können wir von München lernen?“
Leitung: Klaus Illigmann

3
„Partizipation Bürgerbeteiligung, Mitwirkung – was kann man besser machen?“
Leitung: Julian Petrin (Co-Leitung Hansjörg Schmidt, Vors. SPD-Bezirksfraktion Mitte)

4
„Gerechte Stadtentwicklung : Ziele – Wege – Instrumente“
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge

5

„Stadtbild und Stadtgestalt – wie gehen wir mit dem Gesicht der (Innen-)Stadt um?
Leitung: Michael Mathe (Co-Leitung: Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung HH-Mitte)

18:30 – 19:30 Uhr Plenum: Vorstellung der Workshopergebnisse

Ausklang mit Fingerfood

Veranstaltungsort: Aula der Rudolf-Roß-Gesamtschule, Neustädter Straße 60 (Eingang: Poolstr. 7), Hamburg-Neustadt

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten Sie, sich per Fax oder E-Mail anzumelden.
Tipp: Um sich einen Platz zu sichern, können sie sich auch schon jetzt für die Workshops anmelden!

Herzliche Grüße!
Ihre SPD-Bürgerschaftsfraktion

Agnes Josam
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Tel. (040) 4 28 31 – 1888
Fax (040) 4 28 31 – 2435
agnes.josam(at)spd-fraktion.hamburg.de
http://www.spd-fraktion-hamburg.de

Seite im Aufbau: Bildmaterial wird noch eingestellt etc.

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | fotos: jörg stange, gunnar f. gerlach, gesellschaft für operative kunst (gfok) [aktive archive°]

Bertelsmann Stiftung: Privatisierungen im Bildungsbereich | Diskursethische Analyse

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Oberlandesgericht Recht des Billigen-08

jus est ars boni et aequi = „Das Recht ist das Handwerk des Billigen und Gerechten“

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„Im Neoliberalismus sind die Wirtschaft und die Gesellschaft der Menschen als Ganzes nicht zu erkennen und zu erklären. Die Gesellschaft zeigt sich als ein Gebilde einer Vielzahl von Individuen, die allein für ihr persönliches Glück verantwortlich sind. Diese Tatsache macht eine staatliche Steuerung solch einer Gesellschaft unmöglich. Die Regulation übernimmt in der neoliberalen Wirtschaft der freie Markt. Innerhalb dieses Marktes ist die Maximierung des individuellen Nutzens die grundlegende Motivation für die sich darin bewegenden Menschen. Die Steuerung der Prozesse erfolgt durch den Wettbewerb, der die effiziente Leistung des Marktes regelt und die gewünschten Ergebnisse hervorbringt“

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Neoliberale Bildungskonzepte

Diskursethische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Einführung von Finanzierungs- und Wirtschaftlichkeitskonzepten durch die Bertelsmann Stiftung

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Von Mark Lange

I. Einleitung
Ausgehend von meiner Beschäftigung mit dem Thema Privatisierungen im Bildungsbereich, stieß ich schon bald auf die Bertelsmann Stiftung und ihre Reformarbeit. Die Arbeit dieser Stiftung erschien mir bald als bestimmend für eine neoliberal geprägte Bildungspolitik. Die Vielzahl der Arbeitsfelder, vom Kindergarten bis zur Weiterbildung, ergab aber kein einheitliches Bild der dahinter stehen den Konzepte und war für eine gründliche Auseinandersetzung zu weitläufig. Ich begrenzte daher meine Recherchen auf den Bereich der Hochschulen und verschaffte mir ein grundlegenderes Bild der dort erfolgten Reformen. In der Beschäftigung mit den Konzepten stellte ich eine gewisse Aussparung dieser Themen in den Erziehungswissenschaften fest, obwohl die umgesetzten Vorstellungen eine Vielzahl von Auswirkungen im Geltungsbereich der Disziplin haben. Die Veränderungen der Bildungspolitik und der Institutionen, in denen pädagogisches Handeln stattfindet, sind ein zentrales Feld dieser Wissenschaft und damit wichtiges Untersuchungsfeld. Bestätigt fand ich diese Annahme in der Kenntnisnahme der Arbeiten von Ingrid Lohmann, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Sie hat meines Erachtens den Bereich der Privatisierung und Neoliberalisierung im Bildungsbereich exemplarisch aus der Sicht der Erziehungswissenschaft bearbeitet.
In der weiteren Planung der Arbeit wurde mir klar, dass für die Analyse der Bertelsmann Stiftung und des Hochschulbereiches zusätzliche Konzeptionen von internationalen Organisationen hinzugezogen werden müssten. Um eine Einschätzung der gesamten Entwürfe als neoliberale Bildungskonzepte ableiten zu können, war es meines Erachtens zusätzlich nötig, eine kurze historische Darstellung der Ideologie des Neoliberalismus der Gesamtdarstellung voran zu stellen.

Nach diesen Vorüberlegungen entwickelte ich folgendes Vorgehen:
Die Arbeit geht von der These aus, dass sich seit den 1970er Jahren eine zunehmende Durchsetzung von neoliberalen Überzeugungen und Konzepten in vielen Bereichen der Gesellschaft zeigt. Seit den 1990er Jahren wird auch der Bildungsbereich davon nicht mehr ausgenommen.
Ausgehend von einer Darstellung des Neoliberalismus, seinen Grundüberzeugungen und Argumentationen, soll dargestellt werden, dass der Bildungsbereich verändert und umstrukturiert werden soll. Es stellt sich dabei die Frage nach den Orten, in denen diese Veränderungen konzipiert und geplant werden.
Diese Frage wird anhand einer Beschreibung von Organisationen und Gesetzesvorhaben auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene erörtert. Die Institutionen des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und verschiedenste Lobbyverbände und ihre Arbeit werden im Hinblick auf ihre Reformvorstellungen für ein modernes Bildungssystem untersucht und dargestellt. Erste Arbeitszusammenhänge mit der Bertelsmann Stiftung und den untersuchten Organisationen sollen dabei aufgezeigt werden.
Meine Auseinandersetzung mit dem Thema der neoliberalen Bildungskonzepte auf nationaler Ebene konzentriert sich auf die Bertelsmann Stiftung als ausgewähltem Beispiel der vorliegenden Arbeit. Sie ist meines Erachtens zentral im Blickfeld der Öffentlichkeit und der entscheidende Reformmotor in einer Umstrukturierung des Bildungswesens in der Bundesrepublik. In vielen Kommentaren wird die Stiftung daher als „heimlicher“ Bildungsminister bezeichnet.
Der zweite Teil der Arbeit nimmt eine Einschätzung der Bertelsmann AG, ihrer Verflechtungen als Weltkonzern und die Gründung der Bertelsmann Stiftung und des Centrums für Hochschulentwicklung vor. Am Beispiel von zentralen Publikationen der Stiftung sollen die Vorstellungen und Ziele für den Bildungsbereich dargestellt und beurteilt werden.
Es folgt eine Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung. Diese zeitlich später gegründete Organisation beschäftigt sich ausschließlich mit Fragen der Hochschulreform. Die Betrachtung der vorgeschlagenen Reformkonzepte soll dabei im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Des Weiteren geht es um eine Darstellung der Arbeitsweisen des Centrums für Hochschulentwicklung und seine Einbindung unterschiedlichster Bündnispartner, wie z.B. gewerkschaftsnaher Stiftungen. Im dritten Teil der Arbeit soll ein exemplarisches Beispiel für ein neoliberales Bildungskonzept im Mittelpunkt der Darstellung stehen. Da die Arbeit einen Schwerpunkt auf Fragen der Finanzierung und Wirtschaftlichkeit an den Hochschulen legt, wird die Einführung von Studiengebühren als bekannteste Maßnahme im Zentrum stehen.

Im zweiten und dritten Teil der Arbeit soll immer wieder auf Überschneidungen der Konzepte mit den im Neoliberalismus gefundenen Überzeugungen hingewiesen werden, um am Ende zu einer abschließenden Einschätzung neoliberaler Bildungskonzepte zu gelangen. Es soll die Frage beantwortet werden, ob die dargestellten Reformen als neoliberale Bildungskonzepte zu bezeichnen sind, und was diese charakterisiert.
Die Arbeit soll einen ersten Schritt zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit diesen Reformen im Bildungsbereich leisten. Die Analyse versucht sich dazu an einem möglichst großen Rahmen, ist sich aber bewusst, dass dabei vertiefende Einzelbetrachtungen auf weitere Arbeiten verschoben werden müssen.

II. Methodische Überlegungen
Jeder wissenschaftlichen Auseinandersetzung stehen auch methodische Überlegungen zugrunde. Die Begründung des Vorgehens soll klarmachen, was für Ziele der Autor mit seiner Arbeit erreichen möchte.
In meinen Überlegungen und Vorarbeiten zum Thema dieser Arbeit ging es mir um die gründliche Durcharbeitung der verfügbaren Literatur, der offiziellen Publikationen der Bertelsmann Stiftung und denen der genannten internationalen Organisationen, aber auch der kritischen Literatur aus der Erziehungswissenschaft und den Nachbardisziplinen. In der Darstellung dieser beiden Pole soll dem Leser die Stoßrichtung der Überlegungen klar, und eine kritische Auseinandersetzung ermöglicht werden. In diesem Sinne ist die Arbeit kompilatorisch, d.h. sie beruht auf Zusammenstellung verschiedener Schriften und Publikationen. Zudem soll die Arbeit aber auch eine Analyse des beschriebenen Gegenstandes im Sinne der Diskursethik sein. Dieser von Habermas vertretene Ansatz bildet eine methodische Grundlage des Vorgehens dieser Arbeit.
Die Diskursethik hat den Versuch, in einem Diskurs zu einer formallogischen Letztbegründung zu gelangen, zu überwinden versucht. Dieser Diskurs würde dabei in einen unendlichen Regress oder einen logischen Zirkel münden, oder abgebrochen werden. Was versucht die Diskursethik zur Lösung dieses Problems vorzuschlagen? Die Letztbegründung soll nicht mittels formallogischer Deduktion erfolgen, sondern mit der „Reflexion auf die subjektiv-intersubjektiven Bedingungen der Möglichkeit intersubjektiv gültiger Argumentation“ (Apel 1997).
Es geht hierbei um den Darstellung von Argumenten und guten Gründen, die mit dem Ziel einer Verständigung ausgetauscht werden. Im Diskurs wird von der gegenseitigen Anerkennung der beteiligten Menschen als mündige Personen, zwischen denen eine vernunftgeleitete Auseinandersetzung möglich ist, ausgegangen.

Habermas schreibt dazu:

„Die Beteiligten können einander nur überzeugen wollen, wenn sie pragmatisch unterstellen, dass sie ihr „Ja“ und „Nein“ einzig durch den Zwang des besseren Arguments bestimmen lassen“ (Habermas 1991, S. 132).

In diesem Sinne soll die Arbeit die Analyse des Gegenstandes aus unterschiedlichen Blickwinkeln leisten und auf diese Weise einen Diskurs im angesprochenen Sinne führen. Erst im Nachvollzug können der Leser und der Autor selbst Schlüsse aus dem geführten Diskurs ziehen. Dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass die persönliche Meinung des Autors immer wieder in der Darstellung klar wird. In der Arbeit werde ich daher immer wieder persönliche Meinungen und Tendenzen in der Argumentation darstellen und vertreten. Trotzdem erhebe ich den Anspruch, dass die Gegenargumentation immer möglichst vollständig zur Sprache kommt und in ihrer Logik klar wird. Die persönliche Stellungnahme zu den analysierten Argumenten soll aber nicht unterbleiben.
Die folgende Untersuchung geschieht allein in der Auswertung der derzeit verfügbaren Literatur zum jeweiligen Themenkomplex. Aktuelle Entwicklungen wurden – wenn möglich – einbezogen.

1. Teil: Die zunehmende Durchsetzung neoliberal geprägter Bildungskonzepte
1.1 Ausgangslage
Verschiedene Autoren (Lohmann 2004 und 2005; Schöller/Bultmann 2003; Keller 2000) vertreten die Meinung, dass sich seit den siebziger Jahren, teilweise auch erst mit Beginn der achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts, zunehmend eine Durchsetzung von neoliberalen Konzepten in vielen Bereichen der Gesellschaft feststellen lässt. Seit den 1990er Jahren ist auch der Bildungsbereich nicht mehr ausgenommen und es wird häufig von einer „marktorientierten Monetarisierungsoffensive“ gesprochen (Lohmann 2005), die den ganzen Bildungsbereich in zunehmend betriebswirtschaftliche Strukturen zwängt. Zu den Entwicklungen gehören die Veränderungen der Bildungslandschaft durch Privatisierungen, die Kommerzialisierung von öffentlichen Bildungseinrichtungen, vermehrtes Sponsoring und vielfältige Verfahren des Benchmarkings und der Ranking-Listen. Zudem ist eine öffentliche Diskussion um verschiedene Modelle der Bildungsfinanzierung, die Einführung von Wettbewerbsprinzipien in Bildungseinrichtungen und der vermehrte Einfluss von Konzernen, Lobbyorganisationen und Stiftungen auf den Bildungsmarkt festzustellen (vgl. Lohmann 2000, S.267f). Folglich kann durchaus von grundlegenden Veränderungen im Bildungssystem gesprochen werden, und es ergibt sich die Frage, ob sich diese Konzepte als „neoliberal“ bezeichnen lassen.
In seinem Buch „Hochschulreform und Hochschulrevolte“ (Keller 2000) spricht Keller bereits im Jahre 2000 von einem festzustellenden „neoliberalen Bildungsbegriff“, der diesen Veränderungen eigen sei. Ausgehend von Umstrukturierungen des öffentlichen Sektors im Sinne des New Public Managements und der postmodernen Gesellschaftstheorie, kommt er zu der Einschätzung, dass in der Bildungspolitik ein Paradigmenwechsel seit den 90er Jahren zu beobachten sei.
Die Bildungspolitik würde in diesem Zusammenhang von einem neoliberalen Bildungsbegriff ausgehen, den er folgendermaßen charakterisiert:

„In der Vorstellungswelt des Neoliberalismus fungiert Bildung letztlich als abhängige Variable der ökonomisch-technischen Entwicklung. Aus dem Recht auf Bildung ist eine Qualifizierungspflicht jeder und jedes einzelnen geworden“ (ebd., S.327f).

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| 9. Oktober 2009

Hier bitte weiterlesen:

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Neoliberale Bildungskonzepte.pdf (135 Seiten)

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Sonntag, 15. August 2010

Kommentar

Zur Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung

Wanfried (9.3.09): Bei der Bertelsmann Stiftung handelt es sich nach vielen soziologischen Ansichten und Untersuchungen um eine Institution die vergleichbar ist mit einer ausgelagerten steuerbefreiten Marktforschungs-, Marketing- und Vertriebsabteilung der Bertelsmann AG und Ihrer Tochterunternehmen, insbesondere der Arvato AG. Von Michael Krämer
http://glocalist.com/news/kategorie/kommentare/titel/kommentar-zur-gemeinnuetzigkeit-der-bertelsmann-stiftung/

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Handelsblatt

Enthüllungsbuch: Schlimme Vorwürfe gegen Bertelsmann-Stiftung

Lobbyismus vor Gemeinnutz? Das neue Buch des Münchener Journalisten Thomas Schuler, „Bertelsmann Republik Deutschland: Eine Stiftung macht Politik“, wirft der Bertelsmann-Stiftung Machtmissbrauch vor. Der Konzern reagiert prompt: Der Mohn-Vertraute Thielen weist die Kritik an der Gemeinnützigkeit scharf zurück:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/enthuellungsbuch-schlimme-vorwuerfe-gegen-bertelsmann-stiftung%3B2634046

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Schmutzige Wäsche: Die Frau des Bigamisten

Die Frau des Übervaters

Von Rita Flubacher. Aktualisiert am 15.10.2009
Nach jahrelangem Hintenanstehen drängt sie jetzt nach vorne: Liz Mohn regiert nun über Europas grössten Medienkonzern Bertelsmann.

Reinhard Mohns Ehe: „Der Weg dorthin führte durch Abgründe menschlichen Verhaltens“

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/leute/Die-Frau-des-Bigamisten/story/16959446

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weiterführende links:

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Bertelsmann

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Der Beitrag wurde vom Autor Mark Lange autorisiert | Foto + Bildbearbeitung: «Oberlandesgericht» Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv

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medienwatch.de | medienwatch.wordpress.com | meta-info.de

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Marinekonferenz in den Messehallen | DADA + mehr

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marine-Konferenz-messehallen-sw-700-gfok-stange-gerlach«U-Boot-Sonar-Ortungshelikopter» Fotos: Jörg Stange ’09

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Hugo Ball

Als ich das Cabaret Voltaire gründete …

Als ich das Cabaret Voltaire gründete, war ich der Meinung, es möchten sich in der Schweiz einige junge Leute finden, denen gleich mir daran gelegen wäre, ihre Unabhängigkeit nicht nur zu genießen, sondern auch zu dokumentieren. Ich ging zu Herrn Ephraim, dem Besitzer der ›Meierei‹, und sagte: ›Bitte, Herr Ephraim, geben Sie mir Ihren Saal. Ich möchte ein Cabaret machen.‹ Herr Ephraim war einverstanden und gab mir den Saal. Und ich ging zu einigen Bekannten und bat sie: ›Bitte geben Sie mir ein Bild, eine Zeichnung, eine Gravüre. Ich möchte eine kleine Ausstellung mit meinem Cabaret verbinden.‹ Ging zu der freundlichen Züricher Presse und bat sie: ›Bringen Sie einige Notizen. Es soll ein internationales Cabaret werden. Wir wollen schöne Dinge machen.‹ Und man gab mir Bilder und brachte meine Notizen. Da hatten wir am 5 Februar ein Cabaret. Mde. Hennings und Mde. Leconte sangen französische und dänische Chansons. Herr Tristan Tzara rezitierte rumänische Verse. Ein Balaikida-Orchester spielte entzückende russische Volkslieder und Tänze.

Viel Unterstützung und Sympathie fand ich bei Herrn M. Slodki, der das Plakat des Cabarets entwarf, bei Herrn Hans Arp, der mir neben eigenen Arbeiten einige Picassos zur Verfügung stellte und mir Bilder seiner Freunde 0. van Rees und Artur Segall vermittelte. Viel Unterstützung bei den Herren Tristan Tzara, Marcel Janco und Max Oppenheimer, die sich gerne bereit erklärten, im Cabaret auch aufzutreten. Wir veranstalteten eine RUSSISCHE und bald darauf eine FRANZÖSISCHE Soirèe (aus Werken von Apollinaire, Max Jacob, Andrè Salmon, A. Jarry, Laforgue und Rimbaud). Am 26. Februar kam Richard Huelsenbeck aus Berlin, und am 30. März führten wir eine wundervolle Negermusik* auf (toujours avec la grosse caisse: boum boum boum boum — drabatja mo gere drabatja mo bonoooooooooooo-). Monsieur Laban assistierte der Vorstellung und war begeistert. Und durch die Initiative des Herrn Tristan Tzara führten die Herren Tzara, Huelsenbeck und Janco (zum ersten Mal in Zürich und in der ganzen Welt) simultanistische Verse der Herren Henri Barzun und Fernand Divoire auf, sowie ein Poème simultan eigener Composition, das auf der sechsten und siebenten Seite abgedruckt ist. Das kleine Heft, das wir heute herausgeben, verdanken wir unserer Initiative und der Beihilfe unserer Freunde in Frankreich, ITALIEN und Rußland. Es soll die Aktivität und die Interessen des Cabarets bezeichnen, dessen ganze Absicht darauf gerichtet ist, über den Krieg und die Vaterländer hinweg an die wenigen Unabhängigen zu erinnern, die anderen Idealen leben. Das nächste Ziel der hier vereinigten Künstler ist die Herausgabe einer Revue Internationale. La revue paraîtra à Zurich et portera le nom ›DADA‹. (›Dada‹) Dada Dada Dada Dada.

http://www.textlog.de/39025.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Cabaret_Voltaire

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* Übersetzung: Schwarze Musik
Neger [von französisch nègre, zu lateinisch niger »schwarz«] der, Anfang des 17. Jahrhunderts aus dem Französischen übernommene, im 18. Jahrhundert in Deutschland eingebürgerte Bezeichnung für die indigenen Bewohner Schwarzafrikas. Ausgehend von dem im Amerikanischen verbreiteten Gebrauch des Schimpfwortes »Nigger«, gilt die Bezeichnung »Neger« seit Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend als diskriminierend und wird inzwischen durch »Schwarze«, »Schwarzafrikaner«, »Afrikaner«, »Afroamerikaner« ersetzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neger#cite_note-23

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FSK-Radio zum Thema | 23.07.2010

„Diktatur und Krieg haben den künstlerischen Aktivismus in Mitteleuropa, wie er mit dem Dadaismus begann, vernichtet.

Durch den Strom des Exils verschob er sich auf den amerikanischen Kontinent.
Dieser Band beleuchtet den Avantgardismus im frühen 20. Jahrhundert anhand der Fotografie, des Tanzes, surrealistischer Gruppierungen etc., um sich dann dessen Weiterentwicklungen bis in die jüngste Vergangenheit zuzuwenden.
Die Beiträger/-innen, darunter Theoretiker und Künstlerinnen aus New York, lassen die kulturellen Differenzen zwischen Europa und den USA verstehbar werden und zeigen, dass Avantgarde und politischer Aktivismus aufs Engste zusammengehören.

Lutz Hieber ist Professor für Kultursoziologie an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Soziale Bewegungen, Soziologische Theorie und Queer Theory.“

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1. Teil des Interviews (Hauptteil) Download Anhören
Länge 46:57 Minuten
Name/Größe 20100723-quotavantg-35201.mp3 / 44024 kB
Dateiformat MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Stereo, (44100 kHz)
Datum 23.07.2010/17:07

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Maritime Aufrüstung + mehr.

MarineLink
MS & D 2009 Hamburg
2009-09-22

(…) Ein Trend bei MS & D 2009 ist unbemannten Flugzeugen (UAVs), die in vollautomatischen Modus fliegen und kann zur Überwachung eingesetzt werden. Die Exponate von Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG gehört ein neues System mit dem Namen unbemannten Hubschrauber Camcopter. Es hat einen Rotor mit einem Durchmesser von etwa 3 Metern und ist mit Sensoren ausgestattet. Seine Reichweite beträgt etwa 50 bis 60 Kilometer. Es ist von einer Leitwarte, die entweder auf einem Schiff oder an Land betrieben werden kann. Diese sehr kompakte Hubschrauber kann ohne Schwierigkeiten landen sogar auf eine Korvette, so dass die Hersteller behaupten. Ihr Ziel ist Aufklärung und Überwachung, und es wurde mit Erfolg von der Deutschen Marine getestet. Diehl zeigt auch verschiedene Entwicklungsprojekte wie David, einem unbemannten autonomen Unterwasser-Fahrzeug und IDAS, eine Rakete, die von U-Booten abgefeuert werden können und dient zur Selbstverteidigung, zB gegen U-Boot-Hubschrauber:

http://de.marinelink.com/story.aspx?331942

http://marinelink.com/en-US/News/Article/MS-D-2009-Hamburg/331942.aspx

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Ausstellung zur maritimen Sicherheit

Mit Lärm und Rutsch-Gel gegen Piraten

Von Axel Tiedemann 1. Oktober 2009, 06:00 Uhr

60 Aussteller zeigen in der Hansestadt Techniken, um Attacken von Seeräubern oder Terroristen auf See zu vereiteln.

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„Rund 20 internationale Marine-Delegationen und viele Reederei-Vertreter informieren sich dort über neue Abwehrtechniken für die zivile und auch die militärische Schifffahrt. Parallel dazu findet in den Messehallen eine Konferenz zur Bedrohungslage durch Piraterie und Terror statt. Und die ist offensichtlich immer noch akut: Allein in diesem Jahr hat die deutsche Marine 240 Vorfälle allein vor Somalia registriert“.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1208582/Mit-Laerm-und-Rutsch-Gel-gegen-Piraten.html.

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Helikopter im Anflug auf Hamburgs Marinemesse

1. Oktober 2009, 04:00 Uhr

Bei einer Marineschau erwartet der Unkundige vielleicht vor allem Schiffe und Bordkanonen, aber tatsächlich haben auch die Streitkräfte zur See deutlich mehr zu bieten – zum Beispiel Bordhubschrauber. Ein Helikopter Mk 88 A Sea Lynx der Deutschen Marine landete gestern am Morgen vor dem Messegelände in Hamburg. Er gehört als Ausstellungsstück der Marine zur „MS&D 2009“, auf der sich Fachbesucher aus aller Welt über die Neuheiten auf diesem Gebiet informieren:

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4692067/Helikopter-im-Anflug-auf-Hamburgs-Marinemesse.html

marine-Konferenz-messehallen-700-kind-gfok-stange-gerlachMetamemo: The WHO «Abzeichen» Substitute [;;]

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Newsletter vom 01.10.2009 –

Future Security

BERLIN/KARLSRUHE (Eigener Bericht) – Auf einer heute zu Ende gehenden Konferenz präsentieren deutsche Rüstungskonzerne und Wissenschaftler neuartige Repressionstechnologien zur Abschottung der EU-Grenzen gegen Flüchtlinge. Zu den Instrumenten, die auf der hochrangig besetzten Tagung „Future Security 2009“ vorgestellt werden, gehört unter anderem eine von EADS entwickelte „Behaviour Software“ zur Erkennung „auffälligen Verhaltens“ etwa an Kontrollstellen. Weitere Schwerpunkte sind der Schutz der öffentlichen Infrastruktur gegen Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland und die Absicherung der Handelswege der deutschen „Exportnation“. Verantwortlich für das Programm ist der „Verbund Verteidigungs- und Sicherheitsforschung“, der von der staatlichen Fraunhofer-Gesellschaft ins Leben gerufen wurde. Er versteht sich als „Staat und Wirtschaft gleichermaßen verpflichtet“ und kooperiert eng mit Militär- und Polizeidienststellen.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57631.

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operation-bender-03-700.


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Kurznachricht: Jederzeit kriegsbereit

Berlin blockiert Bemühungen Schwedens, seine Ausgaben für das EU-Militär zu senken und zu diesem Zweck die Verfügbarkeit der Battle Groups einzuschränken.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57632

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57631

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Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°] artbase-projekt

«Wasser für Somalia»

Ein artbase Projekt in Kooperation mit Sofi

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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Schutz für humanitäre Hilfsorganisationen

 

Erfahrungsbericht aus Somalia => 1 [::] => 2 [::]

 

 

 

Von Nicola Kaatsch, IPPNW, Ärzte ohne Grenzen (MSF)

Die Konzeptlosigkeit zu Beginn der militärischen Intervention und die Unkenntnis über politische und gesellschaftliche Strukturen in Somalia haben mit dazu geführt, daß die UN-Truppen sich in der Gewaltspirale verfangen haben.“ (…) => [::]

 

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Zeigt her Eure Füße

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      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                         D7                 G
Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag. 

      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie spülen, sie spülen, sie spülen den ganzen Tag. 

      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie hängen, sie hängen, sie hängen den ganzen Tag. 

      G                             D
Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh
    A         D         A           D
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
    G                       D7                G
Sie bügeln, sie bügeln, sie bügeln den ganzen Tag.
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gitarrero-beginner.de/gitarre_songarchiv/zeigt_her_eure_fuesse

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dem ägyptischen, dem römischen und dem griechischen fuß..

http://www.schuhgefluester.at/blog/2009/05/zeigt-her-eure-fuse-zeigt-her-eure-schuh/

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staatskarosse-700-gfok

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Lost & Found = »Fron(t)berichte % Feldpostbriefe« + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/27/lost-found-frontberichte-feldpostkarten/

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Maritimes Museum: „Leichen im Keller & „Neger“ = U-Boote vor der Tür“

https://medienwatch.wordpress.com/maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

 

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operation-bender-700-ratioFarm

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Falkenstern: „Ruckediku kein Blut ist im Schuh“ Anagramm-Archiv

Die Anagrammerzeugung wurde wegen Zeitüberschreitung vorzeitig abgebrochen. Das letzte behandelte Wort war „Bleichsucht“. Verbrauchte Zeit=15001ms für 762399 Anagramme:

http://anagramme.spieleck.de/app/view/332134

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operation-bender-gfok-stange-gerlach-700-ratioFarm-01.Novaminsulfon oder Metamizol

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/arkadien-ii-der-etwas-andere-elb-spaziergang-09-indikation-zur-operation/

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schlumper-gfok-schlachthof-2009-eroeffnung

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Literaturkritik: Blut, Orden, Geld = Warum nennt die Bundesregierung den Krieg in Afghanistan „Stabilisierungseinsatz“?.

2009/08/03/literaturkritik-blut-orden-geld-warum-nennt-die-bundesregierung-den-krieg-in-afghanistan-%e2%80%9estabilisierungseinsatz

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Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974

https://medienwatch.wordpress.com/panoptikum-memo-kohl-genscher-rede-von-straus-in-sonthofen-1974/

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen-%e2%80%93-wie-viel-wehrmacht-steckt-in-der-bundeswehr/

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„Wir malen hier bloß die Bilder ab“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/09/21/politischer-journalismus-und-offener-wahnsinn-wir-malen-hier-blos-die-bilder-ab/

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metainfo

Truppenaufstockung in der Diskussion

Wie viele Deutsche nach Afghanistan?

VON GREGOR MAYNTZ – 03.10.2009 – 14:38

(RP) 4255 Bundeswehrsoldaten tun derzeit am Hindukusch ihren lebensgefährlichen Dienst. Der Chef der Isaf-Schutztruppe, McChrystal, verlangt eine deutliche Truppenaufstockung, um einen Sieg der Taliban zu verhindern. Deshalb wird auch über eine Ausweitung des deutschen Engagements nachgedacht – auf 7000, auf 8000 oder gar mehr:

http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/765702/Wie-viele-Deutsche-nach-Afghanistan.html.

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Anstieg deutscher Waffenexporte

Rüstungsindustrie kennt keine Krise

Die Bundesregierung hat 2008 Waffenausfuhren von fast sechs Milliarden Euro genehmigt. Beliebt sind etwa moderne U-Boote, die Atomwaffen tragen können. VON FRANZISKA LANGHAMMER

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ruestungsindustrie-kennt-keine-krise/

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HDW

Deutsche U-Boote aus dem Emirat Kiel

Die weltweit modernste U-Boot-Werft an der Kieler Förde steht vor dem Teilverkauf an den Konzern Abu Dhabi Mar vom Persischen Golf. Die Bundesregierung will das militärisch sensible Vorhaben angeblich verhindern. VON SVEN-MICHAEL VEIT>

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/

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Marine-Denkmal | 26.08.2010
Die Ausstellung in Laboe wurde überarbeitet. Für fünf Historiker ist sie noch immer zu wenig wissenschaftlich und kritisch

Vorwärts in die Vergangenheit

EHRENMAL LABOE Die zentrale Ausstellung des Marine-Denkmals Laboe ist zaghaft überarbeitet worden. Mehr will sich die Marine nicht zumuten. VON FRANK KEIL
http://www.taz.de/1/nord/kultur/artikel/?dig=2010%2F08%2F26%2Fa0173&cHash=d31c143f75

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Fotos: «U-Boot-Sonar-Ortungshelikopter | Terroristen + Piratenjagd – Le Petite Maison» Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

Uwe Bender Schlumper Schlachthof Marinegrippe Schweinegrippe Tags

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