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Archive for September 2009

Sigmar Polke Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

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Die Ausstellung läuft bis zum 17. Januar 2010

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Wir Kleinbürger!

Zeitgenossen und Zeitgenossinnen in der Hamburger Kunsthalle ist zur „Ausstellung des Jahres“ vom Internationalen Kunstkritikerverband AICA, Sektion Deutschland, gekürt worden. Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor der Hamburger Kunsthalle: „Ich freue mich natürlich sehr im Namen unseres Hauses über die Auszeichnung der AICA, insbesondere auch deshalb, weil die Finanzierung und Kuratierung der Polke-Ausstellung auf Initiative der Liebelt-Stiftung ein Zukunftsmodell auch für andere Museen sein könnte.“

Die Ausstellung läuft in drei aufeinander folgenden, sich ergänzenden Teilen. Der zweite Teil Pop ist bis zum 4. Oktober zu sehen, der dritte Teil Politik vom 16. Oktober bis zum 17. Januar 2010.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Sigmar Polkes Werkgruppe Wir Kleinbürger – Zeitgenossen und Zeitgenossinnen. Das zehnteilige Ensemble großformatiger Arbeiten auf Papier markiert einen Wendepunkt im Œuvre des Künstlers: Hatte Polke zunächst die Lebenswelt der Wirtschaftswunderzeit ironisch analysiert, geht er hier zum Angriff auf gesellschaftliche Normen über. Mit provokanter Ironie und beißendem Witz werden die Grenzen des bürgerlichen Geschmacks überschritten. Die Ausstellung zeigt in über hundert Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen die vielfältigen, bislang wenig beachteten künstlerischen Strategien der 1970er Jahre, darunter Foto-, Film- und Dia- Arbeiten, Zeichnungen, Malerei, dokumentarische Materialien und Bildvorlagen.

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Der erste Ausstellungsteil Clique war dem künstlerischen Austausch gewidmet, der zweite Teil Pop dem künstlerischen Umgang mit Pop-Kulturen.

Der dritte Teil widmet sich dem politischen Engagement. Kuratoren: Dr. Dorothee Böhm und Dr. Dietmar Rübel, in der Hamburger Kunsthalle Dr. Petra Roettig

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Ermöglicht durch die Michael & Susanne Liebelt-Stiftung . Eintritt: Erwachsene 8,50 • , erm. 5 • , Familienkarte 14 • , Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren frei Teil 1: Clique, 13. März bis 28. Juni 2009 | Teil 2: Pop, 12. Juli bis 4. Oktober 2009 Teil 3: Politik, 16. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010 . . .

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Mira Forte Hamburger Kunsthalle ⋅ Stiftung öffentlichen Rechts Ansprechpartner ⋅ Mira Forte Glockengießerwall T + 49 (0) 40 – 428 131 204 D-20095 Hamburg F + 49 (0) 40 – 428 542 978 presse(at)hamburger-kunsthalle.de

http://www.hamburger-kunsthalle.de

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Gefahrensucher

Der Maler Sigmar Polke ist tot
Von Tim Ackermann | 12.06.10
[..] 1969 malte er einfach ein schwarzes Dreieck auf weißem Grund und darunter den Satz: „Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen.“ 1963 organisierte er mit dem Maler Gerhard Richter die Ausstellung „Kapitalistischer Realismus“ =
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8009455/Gefahrensucher.html

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.Zum Tode Sigmar Polkes

Der Sch(m)erzempfindliche

Von Eva Rose Rüthli | 11.06.2010
Der Elitismus der Kunst war für ihn ein Witz. Deshalb bewegten sich eine Arbeiten oft am Rande zum Schabernack. Einordnen ließ sich Sigmar Polke nicht, dafür hielt er den Betrieb ordentlich auf Trab: mit raffinierten Ideen und einem feinen Gespür für die Krisen der Zeit:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,700236,00.html

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.Ausstellung

Sigmar Polke: Der große Experimentator

Der Maler Sigmar Polke ist tot. Die Kunsthallen-Ausstellung „Wir Kleinbürger!“, die im Januar zu Ende ging, wurde für ihn zum Abschiedsgeschenk
Von Matthias Gretzschel  12. Juni 2010, 06:48 Uhr
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1529272/Sigmar-Polke-Der-grosse-Experimentator.html

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Kunst

Maler Sigmar Polke gestorben

Köln (dpa) – Der Maler Sigmar Polke, einer der wichtigsten Künstler der Gegenwart, ist tot. Er sei in der Nacht zum Freitag nach längerem Krebsleiden zu Hause in Köln gestorben, sagte sein Galerist Erhard Klein aus Bad Münstereifel der Nachrichtenagentur dpa. Polke wurde 69 Jahre alt:
http://www.zeit.de/news-nt/2010/6/12/iptc-bdt-20100611-349-25119814xml.

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Sigmar Polke gestorben

Der „große Alchemist“ ist tot

Sigmar Polke (Foto: picture-alliance/ dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Der Maler und Grafiker, Sigmar Polke, starb mit 69 Jahren. ]
Der Maler und Grafiker Sigmar Polke ist tot. Nach Angaben seines Galeristen Erhard Klein starb Polke vergangene Nacht im Alter von 69 Jahren nach langem Krebsleiden in seiner Wohnung in Köln:
http://www.tagesschau.de/inland/polke106.html

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Nachruf

Alchemie und Anarchie

Von Nicola Kuhn | 12.06.2010

Kartoffeln als höhere Wesen: Zum Tod des großen Malers Sigmar Polke
http://www.tagesspiegel.de/kultur/alchemie-und-anarchie/1857426.html

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Sigmar Polke Schweineschlachten (Wir Kleinbürger), 1976 Gouache, Goldbronze, Acrylfarbe und Kreide auf Papier auf Leinwand, 207 x 295 cm Privatbesitz, Hamburg © Sigmar Polke, Photo: Peter Schälchli

 

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September 30, 2009 at 10:54

Bildband würdigt das Gesamtkunstwerk Gainsbourg

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SERGE GAINSBOURG (1928-1991)

Porträt eines einzigartigen Provokateurs

Neuer Bildband würdigt das Gesamtkunstwerk Gainsbourg

SVEN NIECHZIOL

„Erste Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Serge entstanden 1968, andere der überwiegend unveröffentlichten Bilder zeigen Porträts und unbeschwerte Alltagsbilder und Familienaufnahmen, blicken hinter die Kulissen und in ein mehr und mehr zerfurchtes Gesicht. Tochter Charlotte ist zu sehen, Jane Birkin, erotische Augenblicke und fast immer eine filterlose Gitanes – die Zigarettenmarke, die ihm Fans noch heute aufs Grab auf dem Friedhof Montparnasse legen“:

http://www.mopo.de/2009/20090929/hamburg/kultur/portraet_eines_einzigartigen_provokateurs.html
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Juliette Greco – Les Amours Perdues (Serge Gainsbourg)


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Juliette Greco – Dos canciones para la libertad +  Mon Fils Chante
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September 29, 2009 at 20:41

SYMPOSIUM OUR HOUSE IS YOUR HOUSE = Selbstorganisation im internationalen Vergleich

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UNSER IST EUER

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SYMPOSIUM OUR HOUSE IS YOUR HOUSE

Selbstorganisation im internationalen Vergleich

25.09. – 26.09. 2009

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Selbstorganisation im internationalen Vergleich

Die Initialzündung für das Symposium OUR HOUSE IS YOUR HOUSE ist drei Künstlern zu verdanken, die drei Gemeinsamkeiten verbindet: Ihr Standort Dresden. Ihre Aktivität in einem selbstorganisierten Kunstraum. Ihr Interesse, sich grenzüberschreitend über das Phänomen Selbstorganisation auszutauschen.
Paul Elsner und Nilsson Samuelsson von geh8 entwickelten zusammen mit Grit Ruhland (mitverantwortlich für den bis Januar 2009 aktiven 7. Stock) das Konzept: Sie beschlossen, gemeinsam ein Symposium „selbst zu organisieren“, auf dem ganz unterschiedliche Gäste ihre theoretischen und praktischen Erfahrungshintergründe zum Thema Selbstorganisation vorstellen und diskutieren. Das Ziel: Herauszufinden, was es mit diesem Phänomen auf sich hat, dass als Leitbegriff durch sämtliche Disziplinen und Lebensräume des 21. Jahrhunderts kursiert. Und im gegenseitigen Vergleich zu prüfen, wie ähnlich oder unterschiedlich Selbstorganisation – nicht nur in der Kunstwelt – funktionieren oder scheitern kann:.

http://www.geh8.de/veranstaltungen/09_13_%20symposium%20our%20house%20is%20your%20house.htm

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Programm in Deutsch ( download pdf )

Programm in English ( download pdf )

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echo-Verteiler = eMail aus München:

Nach Schrumpfung und Umzügen ins verbliebene, von der Stadt München sanierte Städtische Atelierhaus 50 mit über 100 Ateliers und dem zukünftig genossenschaftlichen Atelierhaus 49 mit 60 Ateliers.

Wir zahlen jetzt fast 10.- € pro qm warm und sind aufgrund der „Verwertungsdrucks“ auch sehr bald von lauter Glasbaukästchen umgeben. Durch den Echolistenverteiler bekommen wir die ähnliche Problematik in Hamburg mit, wo aber anders reagiert wird.
2. Thema ist Vernetzungs- und Ausstellungs-projekte mit anderen Atelierhäusern
Deshalb hier eine Einladung aus Europas ehemals größter Künstlerkolonie:

http://www.domagkateliers.de

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Künstler aus geh8 Kunstraum und Ateliers e.V. in Dresden:
http://www.geh8.de

Künstler aus Prag in Zusammenarbeit mit arsKontakt:
http://www.arskontakt.org

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gefördert durch:
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen / Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz / Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

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Gängeviertel: 200 Künstler besetzen diverse Häuser, 3000 Besucher zur „Eröffnung“

https://medienwatch.wordpress.com/gangeviertel-200-kunstler-besetzen-diverse-hauser-2000-besucher-zur-eroffnung/

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Gentrifizierung: IKEA Container-Klotz im Herzen Altonas ?

https://medienwatch.wordpress.com/kunstler-anwohner-gegen-ikea-container-architektur-mitten-in-altona/

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Gängeviertel  «Schrittwechsel macht Fortschritte»

https://medienwatch.wordpress.com/2009/10/12/gangeviertel-schrittwechsel-macht-fortschritte/

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September 26, 2009 at 22:42

Schauspielhaus Zürich «Kinder leben in derselben Welt»

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Von Bettina Spoerri

«Kinder leben in derselben Welt»

Petra Fischer – die neue Leiterin des Jungen Schauspielhauses Zürich

Das Angebot des Jungen Schauspielhauses ist erweitert worden. Es gibt eine breite Palette von Möglichkeiten, wie sich Kinder und Jugendliche die Welt des Theaters erschliessen können. Hinter dieser Stärkung steht die zuständige Leiterin Petra Fischer.

„Theater für ein junges Publikum seien «ästhetische Erlebnisse im Jetzt», nicht pädagogische Investitionen in die Zukunft – auch nicht in die Zukunft der Theater. «Ich kann nicht lockerlassen», betont die neue Leiterin des Jungen Schauspielhauses, «weil ich weiss, wie persönlichkeitsbildend das sein kann.» Als ein wesentliches Element des Theaterbesuches betrachtet Petra Fischer die Kommunikation im Zuschauerraum: «Wir möchten unsere Besucher zu künstlerisch anspruchsvollen und emotional wirkenden Erlebnissen einladen, zu gedanklichen Auseinandersetzungen herausfordern und zu Diskussionen über das Erlebte anregen.»

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/kinder_leben_in_derselben_welt_1.3664094.html

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G20-Treffen in Pittsburgh

Ein Gipfel des Selbstbetrugs

Von Ralph Sina, WDR-Hörfunkstudio Washington

Pittsburgh war der Gipfel der Selbstzufriedenheit. Zufrieden mit sich sind zum Beispiel die Bundeskanzlerin und der Bundesfinanzminister, weil sie es im Mutterland des Turbokapitalismus geschafft haben, einige neue Finanz-Leitplanken einzuziehen – im Abschlusskommunique von Pittsburgh.

Die Banken sollen mehr Notgroschen vorhalten. Und die Hütchenspieler der Wall Street sollen nicht mehr ganz so millionenschwer belohnt werden für ihre computergestützten Tricks. Das hören Steuerzahler und Bankkunden gern – in Deutschland, in Europa und auch in Amerika. Transatlantische Zufriedenheit war also angesagt:

http://www.tagesschau.de/ausland/pittsburgh194.html

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Ungewöhnlicher Zuwachs

Deutschlands Kinderheime sind voll

Immer häufiger werden Kinder von den Jugendämtern aus dem Elternhaus genommen. Sie müssen von zu Hause weg, weil es dort einfach nicht mehr geht.

„Seit 2006 hat die Zahl der Heimunterbringungen erheblich zugenommen“, sagt Diakonie-Experte Karl Späth. Er ist Fachreferent für Hilfe zur Erziehung beim Bundesverband in Berlin. „Alle unsere Einrichtungen sind fast bis auf den letzten Platz gefüllt.“ Das habe zwei Gründe. Zum einen seien Behörden merklich sensibler geworden, wenn das Wohl von Kindern gefährdet sei. In den Jahren vor der Wirtschaftskrise hätten die Kommunen aber auch gute Steuereinnahmen verbucht und so die kostspieligen stationären Plätze bezahlen können:

http://www.n-tv.de/panorama/dossier/Deutschlands-Kinderheime-sind-voll-article521536.html

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Kulturpolitik

Kein Geld für Kinder

Die stadthistorischen Museen erwägen die Abschaffung des freien Eintritts für Kinder und Jugendliche. Grund ist ein neues millionenschweres Defizit der vier Häuser. VON PETRA SCHELLEN

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/kein-geld-fuer-kinder/

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Innocent: Und ich rannte nach Hause – Kindersoldaten erzählen

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Innocent

Und ich rannte nach Hause – Kindersoldaten erzählen

Filmbeschreibung
Sophie und Simon sitzen am Boden einer verlassenen Hütte. Die junge Frau hält die Hand des 17-Jährigen, hört ihm zu. Als Simon entführt wurde, war er zehn Jahre alt. Simon gehört zu den mehr als 30.000 Kindern, die in den vergangenen 20 Jahren in Norduganda entführt und zu Soldaten gemacht wurden. Der Film porträtiert vier ehemalige Kindersoldaten, erzählt von ihrem Alltag und ihrer Vergangenheit. Mit ihrer Unbefangenheit und Geduld ist es Sophie Haarhaus gelungen, das Vertrauen der traumatisierten Jungen zu gewinnen. Als 22-jährige Politikstudentin war Sophie Haarhaus nach Uganda gereist, mit vielen Stunden Filmmaterial ist sie zurückgekehrt. Mit Produzent und Filmemacher Jörg Altekruse und Cutter Roland Musolff hat sie das Material zu einem Film von beeindruckender Intensität, Poesie und Unmittelbarkeit verarbeitet.

http://www.filmfest-hamburg.de/de/programm/film/Und-ich-rannte-nach-Hause—Kindersoldaten-erzaehlen/2071
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Sa, 26.09 19:30, Cinemaxx 3 Dammtordamm 1

Regie: Sophie Haarhaus, Kullar Viimne

Drehbuch: Jörg Altekruse, Sophie Haarhaus

Produzent: Jörg Altekruse

Orig. Titel: Und ich rannte nach Hause – Kindersoldaten erzählen (AT Eine Begegnung mit Kindersoldaten in Uganda)

Sektion: TV Spielfilme
Originalsprache: Deutsch, Englisch
Filmtyp: Dokumentarfilm
Kamera: Kullar Viimne
Schnitt: Roland Musolff
Format: DigiBeta

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Karten gibt es beim Cinemaxx oder über das Filmfest Hamburg für 6,50 (Studenten) bis 7,50 Euro.

Am 26. Oktober um 23:45 im Fernsehen (NDR), Fernsehtitel: „Sie zwingen dich zu töten. Kindersoldaten erzählen“.

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Produktionsfirma: Zeitfilm Media GmbH, Rutschbahn 33, 20146 Hamburg, Germany, Tel: 49 40 414 699 40, Fax: +49 40 414 699 41, email: altekruse(at)zeitfilm.de; Solar Film

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Im Parlament

Kleine Anfrage: Umgang der Bundeswehr mit Kindersoldaten bei Auslandseinsätzen

Antwort der Bundesregierung PDF Janvanaken-schaefer-anfrage

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Kinder sind keine Soldaten!

250000 Kinder werden weltweit in Regierungs- und Rebellen-Armeen ihrer Kindheit beraubt. Für sie und für diejenigen, die nach Hause zurückkehren können – traumatisiert und ohne Bildung – müssen wir jetzt etwas tun, um eine Fortsetzung wvon Gewalt und Krieg zu verhindern.
http://www.guluwalk-berlin.de/

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September 21, 2009 at 12:46

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“

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„Wir malen hier bloß die Bilder ab“

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Der Mann von Phoenix erklärt der Reporterin vom Focus, die Deutschen würden gerne nochmal wählen. „Die sagen, diesen Scheiß wollen wir nicht mehr.“ Ein Mann vom Radio befragt eine Studentin, die im Trikot der jamaikanischen Nationalmannschaft erschienen ist. Die Herstellerfirma bezahlt sie dafür, dass sie Politikern ein Hemd übergibt. Westerwelle hat eins genommen, sagt sie, streicht sich über die Brust und meint: „Allerdings ohne Inhalt.“ Ein Kameramann vertreibt eine Reporterin, die vor ihm steht, mit dem Satz: „Ich krieg’ ’nen Harten.“ Ein Pressesprecher der CDU versucht für den Mann von der FAZ eine Gasse in den Pulk zu schieben, scheitert aber an sechs schwäbischen Touristinnen, die für die überregionale Presse auf keinen Fall weichen wollen. „Wir stehen auch schon lange da“, sagen sie. Dann kommt Merkel. Ihre Stimme geht im Klicken der Kameras unter. Hinten brüllen Touristen: „Lauter!“ Vorn schreit die FAZ: „Ruhe!“ Der Mann vom Spiegel sagt: „Mit Zivilisten kann man nicht arbeiten!“ Die Frau vom Fernsehen fragt: „Würden Sie aus Verantwortung für das Land auch darauf verzichten, Kanzlerin zu werden, Frau Merkel?“ Von Marcus Jauer | 30.09.2005, 15:26

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http://www.sueddeutsche.de/kultur/765/404544/text/6/

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Der eigentliche Palast ist der Kopf des Menschen.

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Der eigentliche Palast ist der Kopf des Menschen.

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Panoptismus

Panoptismus (vom griech. panoptes=„das alles Sehende“) ist ein von dem französischen Philosophen Michel Foucault eingeführter Begriff, der die zunehmenden Überwachungs- und Kontrollmechanismen und daraus resultierende soziale Konformität des Individuums in der Entwicklung der westlichen Gesellschaft seit dem 18. Jahrhundert beschreibt méhr

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JOSEPH BEUYS: Tisch mit Aggregat „Symbolisiert die Spannung aus dem sich das Leben speist“… = Im Reichstagsgebäude: kurz Reichstag; offiziell: Plenarbereich Reichstagsgebäude in Berlin ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages.

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Einfaches Material mit großer Symbolik
In der Bronzeskulptur „Tisch mit Aggregat“ vor dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages fließen mehrere Linien des Werkes von Beuys zusammen. Der Tisch, die Batterie und die Kugeln (ursprünglich aus Erde) sind Gegenstände und Material des täglichen Lebens, „arme“ Materialien, die lange Zeit nicht museums- und kunstwürdig waren. Ihre unverbrauchte Aussagekraft, ihren Symbolgehalt nutzt Beuys, um seine Ideen vom Senden und Empfangen, vom Energiefluss und von Energiespeicherung aus der Skulptur heraus intuitiv anschaulich werden zu lassen. Bei der Gestaltung seiner Skulpturen wird Beuys von einem hohen Sendungsbewusstsein getragen: „Ich habe erlebt, […] daß man mit Material etwas Ungeheures ausdrücken kann, was für die ganze Welt entscheidend ist […]. Oder sagen wir, daß die ganze Welt abhängt von der Konstellation von ein Paar Brocken Material“ (Beuys, 1977).
Joseph Beuys geboren 1921 in Krefeld, gestorben 1986 in Düsseldorf.

Text: Andreas Kaernbach
Kurator der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages

http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/kunst/kuenstler/beuys/index.html

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deutsche-blindenanstalt-gfok-700Berlinische Blindenanstalt – Berlin als Bahnhof

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Herzlich Willkommen

20 Jahre nach der letzten umfangreichen Ausstellung in Deutschland, zu einem Zeitpunkt an dem die Sinnkrise der zeitgenössischen Kunst eine immer größere Resonanz erlangt zeigt(e) der Hamburger Bahnhof eine umfassende Analyse Beuys‘ programmatischer Behauptung „Die Revolution sind wir“. Die Ausstellung untersucht mit rund 270 Werken in 15 Kapiteln, aufgeteilt auf ca. 5.000 qm Ausstellungsfläche die utopische Dimension des Gesamtwerks von Joseph Beuys. Im Zentrum steht die seinem Erweiterten Kunstbegriff zugrunde liegende Vorstellung, einer Revolution aller gesellschaftlichen Verhältnisse.
Die vom Verein der Freunde der Nationalgalerie finanzierte und mit Unterstützung der Philip Morris Kulturförderung realisierte Ausstellung, Beuys. Die Revolution sind wir bietet einen einmaligen Querschnitt durch Beuys Arbeit in all seinen Schaffensperioden.

Prof. Dr. Eugen Blume (Kurator der Ausstellung)

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http://www.beuysinberlin.org/website/start.php.

www.beuysinberlin.org

http://www.hamburgerbahnhof.de/text.php

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Beuys Tisch in BILD – Joseph Beuys als Scharlatan verunglimpft

2009/05/14/akademie-dokumentiert-%c2%abkunst-und-revolte-beuys

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„Ich denke sowieso mit dem Knie“ – Joseph Beuys
http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/11/01/17_2315_w.php5

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meta-memo

Rechen-Demagoge Strauß: Geldscheine hochkant = Quer oder Lang-Format (?) = F. J. Strauß Verschuldung: 35 Milliarden 1979 „Höchster Berg Deutschlands – da wo keine Flugzeuge mehr fliegen“…

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Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974

https://medienwatch.wordpress.com/panoptikum-memo-kohl-genscher-rede-von-straus-in-sonthofen-1974/

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Foto(s): BUS des Bundespresseamt BPA (oben) | Sightseeing Check-Point-Charlie etc., Irmgard Jedamzik [::], Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach [::] [::] [::] Bildungsreise: Auf Einladung von MDB Norman Paech [::] – die Reise-Gruppe (~ 40 Pers.) in Begleitung von Annette Sawatzki. 2009 GfoK Kunstarchiv

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Jeffrey Tate: Benjamin Brittens „War Requiem“ in der Laeiszhalle

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Jeffrey Tate-gfok-stange-gerlach-700-09.Foto: Jörg Stange

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Von Petra Schellen

„Wissen wir, dass pazifistische Musik nichts nützt?“

KRIEGSGEDENKEN Zu seinem Amtsantritt als Chefdirigent lässt Jeffrey Tate die Hamburger Symphoniker Benjamin Brittens „War Requiem“ aus dem Jahr 1962 aufführen. Eine Stückwahl, für die der Engländer sehr persönliche Gründe hat, wie sich im Interview zeigt

taz: Herr Tate, warum spielen Sie zum Auftakt ausgerechnet das „War Requiem“?

Jeffrey Tate: Wegen meiner Affinität zur menschlichen Stimme wollte ich einerseits ein vokales Werk aufführen. Andererseits wollte ich – als Engländer, der in Deutschland lebt – dem 70. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs Rechnung tragen. Hinzu kommt, dass ich die Uraufführung des Requiems 1962 in der von Deutschen zerstörten, wieder aufgebauten Kathedrale von Coventry gehört habe. Britten hatte sie ja als Akt der Versöhnung konzipiert – er wollte russische, englische und deutsche Solisten zusammenbringen. Ich war damals sehr radikalisiert und stark beeindruckt von diesem pazifistischen Stück. Hinzu kommt, dass es das Publikum sehr direkt anspricht – und dabei keineswegs „gefällig“ ist, wie Adorno damals fand:

http://www.taz.de/regional/nord/kultur/artikel/?dig=2009%2F09%2F19%2Fa0244&cHash=5d0f15cc38

Sonntag, 19 Uhr, Hamburg, Laeiszhalle

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dadabuell-denunziale-stange-gerlach.09Foto: Jörg Stange, 09 «NOB-Bahn-Nature-Notes» (flashpicture)

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War Requiem

Das War Requiem op. 66 ist eine Komposition von Benjamin Britten. Sie wurde am 30. Mai 1962 in der neugebauten Kathedrale von Coventry uraufgeführt, deren Vorgängerbau im Rahmen der deutschen Bombardierung der Stadt Coventry im Zweiten Weltkrieg bei der Luftschlacht um England weitgehend zerstört wurde.

„My subject is War, and the pity of War,
The Poetry is in the pity …
All a poet can do today is warn.“

„Mein Thema ist der Krieg und das Leid des Krieges.
Die Poesie liegt im Leid …
Alles, was ein Dichter heute tun kann, ist: warnen.“


Worte von Wilfred Owen; von Benjamin Britten als Vorspruch vor die Partitur gesetzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/War_Requiem.

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Jeffrey Tate, Dirigent Michèle Crider, Sopran John Mark Ainsley, Tenor Christian Gerhaher, Bariton NDR Chor Staatlicher Chor ‚Latvija‘ Knabenchor Bratislava

Britten: War Requiem

1. Symphoniekonzert der Hamburger Symphoniker
Sonntag, 20. September 2009 19.00 Uhr
Laeiszhalle, Großer Saal, Johannes-Brahms-Platz

Karten: [Laeiszhalle & Elbphilarmonie = Intendanz „Unter einem Dach“]

http://www.elbphilharmonie.de/events/000000e9:00005b11.de

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Auftakt einer Ära

Von Peter Krause 22. September 2009, 04:00 Uhr

Der neue Chef Jeffrey Tate dirigiert die Hamburger Symphoniker nicht nur mit Herz und Seele, sondern auch mit scharfem Musikverstand
Es ist eine im Wortsinn gewaltige Partitur, die sich Jeffrey Tate für sein Antrittskonzert als Chefdirigent der Hamburger Symphoniker gewählt hat: das „War Requiem“ seines Landsmannes Benjamin Britten. Musik als Botschaft, als Mahnung und als Fürbitte ist das, mit der Tate nicht zuletzt an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren erinnert. Der neue Hoffnungsträger der Musikstadt Hamburg gibt sich damit nicht nur geschichtsbewusst, er setzt ein für seine Musiker und sein Publikum entscheidendes Zeichen: Musik dient nicht nur der gehobenen Unterhaltung und Zerstreuung – sie muss auch herausfordern, berühren und uns in Herzen,

http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4587593/Auftakt-einer-Aera.html

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metamemo

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The opening „Requiem aeternam“ from Benjamin Britten’s War Requiem conducted by Mstislav Rostropovich at the Royal Albert Hall, 1993.

Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch (russ. Мстислав Леопольдович Ростропович, wiss. Transliteration Mstislav Leopol’dovič Rostropovič; * 27. März 1927 in Baku; † 27. April 2007 in Moskau) war ein russischer Cellist, Dirigent, Pianist und Humanist. Er gilt als einer der bedeutendsten Cellisten aller Zeiten.

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Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch-Baku

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wiki/Mstislaw_Leopoldowitsch_Rostropowitsch

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September 19, 2009 at 18:55