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Archive for August 2009

Metropolitanräume – eine Strategie auf dem Weg zur «Weltregierung»

with one comment

berlin-weltfrage-gfok-02-333-09-700«Berlin-Bildungsreise 09» Foto: Jörg Stange, GfoK Kunstarchiv

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Reuters
John O’Donnell, Reuters March 19, 2011

Special Report: How lobbyists rewrite Europe’s laws

[..] Take Edward Scicluna, who sits on the parliament’s Economic and Monetary Affairs Committee which wrote laws for hedge funds last year. He is also the non-executive chairman of two investment funds run by British bank HSBC. Elmar Brok, a parliamentarian who negotiated the main law governing the EU, the Lisbon Treaty, also works for Bertelsmann. Its late German owner and Brok’s one-time paymaster, Reinhard Mohn, aspired to shape the so-called European project[..]
http://au.news.yahoo.com/thewest/a/-/world/9038331/special-report-how-lobbyists-rewrite-europes-laws/

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Bertelsmann

Metropolitanräume – eine Strategie auf dem Weg zur «Weltregierung»

von Pierre Hillard, Paris*

Städte und kommunale Gebietskörperschaften sind für die Strategie der Globalisierer von zentraler Bedeutung. Um das Ziel einer Weltregierung zu erreichen, planen sie auf allen Ebenen die Nationalstaaten zu zersetzen, indem sie vordergründig die Gemeinden zu stärken vorgeben. Eine grossflächige, feine Vernetzung erlaubt dann das Einrichten von neuen Strukturen auf der untersten Ebene (lokal), die in regionalen politischen Organismen weitergeführt werden, dann in kontinentalen, um schliesslich in einer einzigen «Schleuse» zu enden, der Weltregierung (globale Ebene). Dieser Aufbau hat zum Ziel, die politische Macht der Staaten zu umgehen. Das ist das Ziel der Institution «United Cities and Local Governments» (UCLG).
Die UCLG ist aus dem Zusammenschluss von drei Globalisierungs-Institutionen entstanden, die sich alle mit den Problemen der Kommunen beschäftigen: Internationale Union der kommunalen Behörden (engl. Abkürzung IULA), Weltverband der vereinten Städte (engl. Abkürzung FCMU) und Metropolis. Die IULA ist die älteste der globalen Organisationen zum Thema kommunale Behörden, da ihre Gründung bereits 1913 stattfand. Die Aufgabe der IULA ist die Stärkung der kommunalen Institutionen und die Repräsentation der kommunalen Verwaltungen in den Bereichen des Städtebaus. Die 1957 gegründete FCMU vereinigt mehr als 1400 Städte in mehr als 80 Ländern, um themenspezifische Netzwerke aufzubauen und Kooperationsprogramme zu Themen wie Umwelt, urbane Verwaltung oder auch Unterstützung internationaler Aktionen durchzuführen. Metropolis wurde 1985 gegründet und fasst weltweit über 100 Grossstädte mit mehr als einer Million Einwohnern zusammen. Diese Vereinigung widmet sich den spezifischen Problemen von grossen Metropolitanräumen.
Kommunale «Selbstverwaltung» an Brüssels Leine:

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr34-vom-2482009/metropolitanraeume-eine-strategie-auf-dem-weg-zur-weltregierung/

bertelsmann

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Auteur : Pierre HILLARD
Éditeur : François-Xavier de Guisbert
Langue : Français
Format : Broché – 160 pages
ISBN : 978-2-755403-35-0
Dimensions (en cm) : 14 x 21
http://www.voltairenet.org/librairie/product_info.php?products_id=89&language=fr

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La Fondation Bertelsmann au service d’un marché transatlantique et d’une gouvernance mondiale

par Pierre Hillard*
Étroitement liée à l’OTAN, pour laquelle elle organise chaque année la Conférence sur la sécurité de Munich, la Fondation Bertelsmann a placé un géant des médias au service des ambitions allemandes au sein de l’Empire transatlantique en construction. Universitaire spécialiste des relations internationales, Pierre Hillard vient de consacrer un livre à la plus puissante fondation européenne, dont nous en publions un extrait.
http://www.voltairenet.org/article160130.html#article160130

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Kriege und Staaten

Die neue Weltunordnung

Hatte Huntington recht? Die Studie der Bertelsmann-Stiftung über kulturelle Konflikte greift zu kurz. Ein Bericht von Sicherheitsexperte Herfried Münkler:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Krieg-Staatswesen;art772,2902364

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Tod eines Verlegers | 06.10.2009 14:35 | Thomas Schuler

Von Reinhard Mohn lernen?

Das Vermächtnis des Gründers der Bertelsmann-Stiftung: Wie man Verantwortung delegiert. Thomas Schuler über die eigenartige Bescheidenheit eines Verlegers

Als Reinhard Mohn im Jahr 2000 mit den vier Mitgliedern der von Bertelsmann finanzierten, so genannten Unabhängigen Historiker-Kommission, zusammentraf, um die Vorwürfe zur Unternehmensgeschichte im Dritten Reich zu klären, sagte der Historiker Norbert Frei, gerade ein Kommunikationsunternehmen sollte ein historisches Gedächtnis haben. Mohn antwortete: „Ich werde natürlich von allen Seiten gefragt, wann und wer meine Biografie schreibt. Und ich habe gesagt: Die wird nicht geschrieben.“ Seite 1 von 2 =

http://www.freitag.de/kultur/0940-reinhard-mohn-stiftung-bertelsmann-tod-nachruf

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weiterführender Link = gesammelte Bertelsmann-Beiträge:

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Bertelsmann

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Bertelsmannstiftung liefert die Vorlagen für Privatisierung + weltweite Militäreinsätze der EU etc.

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsatze-der-eu/.

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metainfo

Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn

«Der Tod eines Wirtschaftsweisen»

Von Klaus Boldt | 04.10.2009
Jahrhundertunternehmer, Managementphilosoph, bedeutender Stifter – mit Reinhard Mohn verliert Deutschland eine der herausragendsten Persönlichkeiten der Nachkriegszeit. Der Verlust, den sein Tod für Bertelsmann darstellt, läßt sich nicht ermessen. Porträt eines Mannes, der sich unersetzlich gemacht hat:


http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,653103,00.html

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) kommentierte das Ergebnis einer unabhängigen Historiker US Kommission zur Untersuchung der Rolle Bertelsmann im „Dritten Reich“ Anfang 2000 in der Überschrift: „Hitlers bester Lieferant“ | „Wir funken für Franko“ etc.

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Der „Spiegel“ täuscht erneut die Öffentlichkeit zugunsten des Bertelsmann Verlag:

„Reinhard Mohn wurde am 29. Juni 1921 in Gütersloh geboren als Ur- Ur-Enkel, des Verlagsgründers Carl Bertelsmann. Aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, übernahm er 1947 ein marodes Unternehmen. Ein Bombenangriff hatte die Druckerei zerstört, die Nazis schlossen 1944 den Verlag aus politischen Gründen“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,653092,00.html

In Wirklichkeit wurde die Druckerei nicht aus politischen sondern wegen illegaler Materialbeschaffung von den Nazis geschlossen. Die Mär des Widerstandsverlags, im Dritten Reich wurde durch eine US-Kommission erst im Jahr 2000 aufgedeckt. Der Verlag wurde überführt die Allierten in der Nachkriegszeit und die Weltöffentlichkeit jahrzehntelang getäuscht zu haben. Bertelsmann hält bei Gruner & Jahr 100% und rund 25% am Spiegel Verlag. (jst) medienwatch

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Bertelsmann-Gründer gestorben

Abschied von einem Scheinlinken

VON STEFFEN GRIMBERG

(…) Wobei man sich als ein der Bekennenden Kirche nahestehender Verlag präsentierte, der 1944 sogar noch von den Nazis geschlossen worden war. Dass Bertelsmann neben durchaus christlicher Literatur in deutlichen größeren Mengen Wehrmachtssonderausgaben von kriegsverherrlichenden Büchern mit gutem Gewinn absetzte, geriet dagegen lange Zeit aus dem Blick. Genauso wie die Tatsache, dass das Unternehmen nicht etwa wegen Unterstützung des Widerstands, sondern wegen ganz banaler Schiebereien mit dem gegen Kriegsende immer knapper werdenden Rohstoff Papier mit den staatlichen Behörden aneinandergeriet. Aufgeflogen war das alles erst Ende der 1990er-Jahre, doch Mohn reagierte klug: Eine renommiert besetzte Historikerkommission stellte 2002 zwei Wälzer vor, die die Bertelsmann-Geschichte ohne Beschönigung aufarbeiteten:

http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-patriarch-aus-guetersloh/.

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Bertelsmann-Nazi-Verlag lügt weiter

Wiebke Priehn | 04.10.2009 23:08 Themen: Medien
Anlässlich des Todes des Bertelsmann-Eigentümers und Multimilliardärs Reinhard Mohn erneuern Medien des größten Medienkonzerns Europas, Bertelsmann, die lügenhafte Behauptung, der Bertelsmann Verlag sei wegen Widerstands gegen die Nazis geschlossen worden:

http://de.indymedia.org/2009/10/262644.shtml

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/ist-die-bertelsmann-stiftung-gemeinnutzig-bertelsmann-steht-fur-privatisierung-etc/

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Michail Bakunin

Das unfassbare Individuum

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Der Mensch hat sich befreit, er hat sich von der tierischen Natur getrennt und sich als Mensch gebildet; er begann seine Geschichte und seine eigentlich menschliche Entwicklung mit einem Akt des Ungehorsams und der Erkenntnis, das heißt mit der E m p ö r u n g und dem D e n k e n .
Drei Elemente oder drei Grundprinzipien bilden die wesentlichen Bedingungen aller gemeinschaftlichen und persönlichen menschlichen Entwicklung in der Geschichte:

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1. die m e n s c h l i c h e Animalität;
2. das D e n k e n ;
3. die E m p ö r u n g .

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Dem ersten entspricht die s o z i a l e und p r i v a t e Wirtschaft, dem zweiten die W i ss e n s c h a f t , dem dritten die F r e i h e i t ….
Die allgemeine Idee ist immer eine Abstraktion und schon dadurch in gewissen Grade eine Verneinung des wirklichen Lebens. Ich stellte … als Eigenschaft des menschlichen Gedankens und folglich auch der Wissenschaft fest, dass sie von den wirklichen Tatsachen nur ihren allgemeinen Sinn, ihre allgemeinen Sinn, ihre allgemeinen Beziehungen, ihre allgemeinen Gesetze erfassen und benennen kann, mit einem Wort das in ihren beständigen Verwandlungen Bleibende, wie ihre materielle, individuelle Seite, die sozusagen von Wirklichkeit und Leben vibriert, aber gerade dadurch flüchtig und unfassbar ist. Die Wissenschaft versteht den Gedanken der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst, den Gedanken des Lebens, nicht das Leben. Hier liegt ihre Grenze, die einzige für sie wirklich unüberschreitbare Grenze, die eben in der Natur des menschlichen Gedankens selbst, des einzigen Organs der Wissenschaft, begründet ist.
Auf diese natürliche Beschaffenheit gründen sich die unbestreitbaren Rechte und die große Aufgabe der Wissenschaft, aber auch ihre tiefe Ohnmacht und selbst ihre schädliche Wirkung, sobald sie durch ihre offiziellen patentierten Vertreter sich das Recht anmaßt, das Leben zu beherrschen. Die Aufgabe der Wissenschaft ist folgende: Durch Feststellung der allgemeinen Beziehungen der vorübergehenden und wirklichen Dinge, durch Erkennen der Entwicklung der Erscheinungen der physischen und sozialen Welt eigenen allgemeinen Gesetze stellt sie sozusagen unveränderliche Markzeichen des Vormarsches der Menschheit auf, indem sie den Menschen die allgemeinen Bedingungen zeigt, deren strenge Beobachtung notwendig und deren Unkenntnis oder Vergessen verhängnisvoll sind. Mit einem Wort, die Wissenschaft ist der Kompass des Lebens, aber ist nicht das Leben. Sie ist unabänderlich, unpersönlich, allgemein, abstrakt, gefühllos, wie die Gesetze, deren ideale, gedachte, das heißt im Gehirn existierende Wiedergabe sie ist – im Gehirn, um uns zu erinnern, dass die Wissenschaft selbst nur ein materielles Produkt eines materielles Produkt eines materiellen Organs des materiellen Organismus des Menschen, des G e h i r n s ist. Das Leben ist ganz flüchtig und vorübergehend, aber auch ganz vibrierend von Wirklichkeit und Individualität, Gefühl, Leiden, Freuden, Streben, Bedürfnissen und Leidenschaften. Das Leben allein schafft freiwillig die Dinge und alle wirklichen Wesen. Die Wissenschaft schafft nichts, sie konstatiert und erkennt nur die Schöpfungen des Lebens. Und jedes Mal, wenn die Männer der Wissenschaft, ihre abstrakte Welt verlassend, sich in die lebende Schöpfung in der wirklichen Welt hineinmischen, ist alles, was sie vorschlagen oder schaffen, arm, lächerlich, abstrakt, ohne Blut und Leben, totgeboren, dem von Wagner, dem pedantischen Schüler des unsterblichen Doktor Faust, geschaffenen Homunkulus gleich. Daraus ergibt sich, dass die einzige Aufgabe der Wissenschaft die ist, das Leben zu erhellen, nicht, es zu leiten.
Eine Herrschaft der Wissenschaft und der Männer der Wissenschaft, selbst wenn sie sich Positivisten, Schüler August Comtes, nennen oder selbst Schüler der doktrinären Schule des deutschen Kommunismus, kann nur ohnmächtig, lächerlich, unmenschlich, grausam, unterdrückend, ausbeutend und verheerend sein. Man kann von den Männern der Wissenschaft als solchen sagen, was ich von den Theologen und Metaphysikern sagte: sie haben weder Gefühl noch Herz für persönliche, lebende Wesen. Man kann ihnen nicht einmal einen Vorwurf daraus machen, denn es ist die natürliche Folge ihres Berufes. Als Männer der Wissenschaft haben sie nur mit Allgemeinheiten zu tun und interessieren sich nur für solche.
Die Wissenschaft, welche nur mit dem zu tun hat, was auszudrücken und beständig ist, d. h. mit mehr oder weniger entwickelten und bestimmten Allgemeinheiten, muss sich hier besiegt erklären von dem Leben, das allein in Verbindung steht mit der lebendigen und empfindlichen, aber unfassbaren und unsagbaren Seite der Dinge. Das ist die wirkliche und man kann sagen die einzige Grenze der Wissenschaft, eine wirkliche unüberschreitbare Grenze. Ein Naturforscher, der selbst ein wirkliches und lebendes Wesen ist, seziert beispielsweise ein Kaninchen; dieses Kaninchen ist gleichfalls ein wirkliches Wesen und war wenigstens vor kaum einigen Stunden, eine lebende Individualität. Nachdem der Naturforscher es seziert hat, beschreibt er es: Nun, das Kaninchen, welches aus seiner Beschreibung hervorgeht, ist ein Kaninchen im a l l g e m e i n e n , das, jeder Individualität beraubt, allen Kaninchen gleicht und deshalb nie die Kraft zu existieren haben wird und ewig ein unbewegliches und nichtseiendes Wesen bleiben wird, nicht einmal körperlich, sondern eine Abstraktion, der festgehaltene Schatten eines lebendigen Wesens. Die Wissenschaft hat nur mit solchen Schatten zu tun. Die lebendige Wirklichkeit entschlüpft ihr und gibt sich und gibt sich nur dem Leben, das, weil es selbst flüchtig und vorübergehend ist, immer alles, was lebt, d. h. alles, was vergeht oder flieht, fassen kann und in der Tat fasst.
Das Beispiel des der Wissenschaft geopferten Kaninchens berührt uns wenig, weil wir uns gewöhnlich für das individuelle Leben der Kaninchen sehr wenig interessieren. Anders ist es mit dem individuellen Leben der Menschen, das die Wissenschaft und die Männer der Wissenschaft, welche gewöhnt sind, unter Abstraktionen zu leben, d. h. flüchtige und lebendige Wirklichkeiten ihren beständigen Schatten zu opfern, gleichfalls fähig wären, zu opfern oder wenigstens dem Nutzen ihrer abstrakten Allgemeinheiten unterzuordnen, wenn man sie nur machen ließe […] Bakunin Page 8
hier bitte weiterlesen.

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medienwatch.de | medienwatch.wordpress.com | meta-info.de | «Bus-Bild: Welt-Ballon» | Berlin 2009 = Mit Bus vom Bundespresseamt durch Berlin. Auf Einladung von MDB Norman Paech | Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv

HafenCity: Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital

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Fotos: Jörg Stange

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Gunnar F. Gerlach

Anmerkungen zur Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital als Transportmittel und versuchter Transformation

Seit der Aufklärung gilt nicht nur der Leitgedanke einer Kunst die im Auge des Betrachters erst (mit) entsteht. Auch Formen des Humors in Spott, Satire und Ironie sind abhängig vom jeweiligen Betrachterstandpunkt, seinem Vorwissen, seiner Perspektive und seinem Ziel (ästhetisch, ideologisch, politisch etc.). Insofern erweist sich der zu fordernde bifokale Blick am Grassbrookhafen zwischen der neuen architektonischen Be- und Verbauung und dem gegenüberliegendem Künstlerdorf (als Festival-Ort) für die einen als ironisch sehr gut gespiegelter Reflex auf die phantasielose Container- und Schuhkarton-Architektur, für die anderen erscheinen die Container als zu einfache Um- und Entgegensetzungsform. Beide Seiten der Anschauung dieser Medaille (Kapital, Humankapital) können gute Gründe für ihre Argumentation vorweisen: zumindest im Sinne einer solitären Stellung des Präfix‘ „sub“, etymologisch gedeutet als „unter“, ließe sich dies als eine ästhetische Praxis mit ironischem Verweis auf ein „Unter-Sehen(visto) und laufen“ deuten.

Müßig auch die Frage nach der Qualität der sogenannten „0ff-“ oder „Underground“, gar „Rest-Avantgarde-Kunst“, da diese Begriffe selbst seit 20 Jahren als Labels- und Marken-Zeichen im Kontext post-post-moderner Ökonomisierung und Funktionalisierung der Kunst kaum noch Aussagewert besitzen. Hinzu kommt die Unmöglichkeit einer Vorstellung (Vision) von „Avantgarde“ in globalisierter Gleichzeitigkeit der eigentlich kulturell und regional spezifisch differenzierten Phänomene Theorie und Praxis der Künste. Wenn alles synchron und parallel läuft, wer schreitet dann wohin noch voran? Noch fragwürdiger wird dann zusätzlich ein Spiel über die Selbstdarstellungs- und Karriere-Bande, welche Off-Szene denn nun „besser“ sei…(‚Besser‘ oder ‚Schlechter‘ sind wohl insgesamt keine ernst zu nehmenden, ästhetisch-philosophischen Kriterien der Beurteilung von Kunst oder der Ästhetik zugeschriebenen Ge-Bilden; dies können sie nur sein innerhalb einer spätbürgerlich geprägten Frage nach Geschmacks-Urteilen, die sich bei genauerer Ansicht wiederum als Klassen- und Kasten-Fragen herauskristallisieren).

Die konstruktiv zu stellende Frage, die einer ernsten Diskussion bedürfte, wäre doch eher nach der Form-Inhalts-Korrelation zu stellen: Kisten, Kästen und Kontainer – auf denen das Wort „Kapital“ durchaus historisch legitim und sinnfällig als Logo angebracht ist – bilden als Produkte (inklusive der anhängenden, weiterbearbeitenden Technologien) und als (Transport-) Mittel durchaus den materiellen Reichtum der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Vehikel des Kunst-Transfers, auch im Sinne der Dreifachgesichtigkeit des Begriffes „Vision“ (Vorstellung, Erscheinung, Traumgesicht) ist man dann doch zunächst irritiert: sollte ein sich selbst als affirmativ-subversiv verstehendes Projekt schon formal in die Falle eines einseitigen und zynischen „Kapital“-Begriffes gegangen sein und in seinem eigenen (und berechtigtem) Anliegen die Kunst als HumanKapital (im Sinne der Deutschen Bank etc.) in TransportKisten des Warenhandels stecken?

Zumindest scheint hier die Phantasie nicht unbedingt an die Macht gelangt zu sein, zumal sich so besonders bei der Eröffnung der Eindruck eines „Elb-Vergnügens“ (in Analogie zu Alstervergnügen und Weihnachtsmarkt) eher vermittelte, als der Wille zu ins Reale und Alltägliche eingreifenden (operativen) Kunst – die ja immerhin nicht zum Mainstream zu zählen wäre. Nichts gegen Feste und Feiern, aber sind denn Name und Logo der Stadt jetzt schon umgewandelt in „Feier und Container Stadt Hamburg“? Bei genauerer Betrachtung bedeutet „sub“ ja zudem auch „ein wenig“; zusammengedacht mit dem Begriff „Vision“ als Erscheinung, ergäbe sich dann ein Kunst-Festival-Name, der lautet: „Ein wenig Vorstellung“…

Da ist doch allen Beteiligten zu wünschen, im Laufe der nächsten Tage die Aktionen etwas hellsichtiger, halluzinatorischer und radikal eingreifender zu gestalten. Und ansonsten bleibt bestehen: Kein Krieg der Szenen! Bedenkt: „Karthago soll zerstört werden“.

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noroomgallery-hafenCity-medienwatch-700-09Operativer Produktions Cont. 23 Noroomgallery (Mobile Redaktion), Gunnar F. Gerlach, Jan Holtmann

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subversiv-operative-tatlin-zeitung-medienwatchChto delat, St. Petersburg (Zeitung mit Rev:Turm Tatlin)

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reifen.

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noroomgallery-medienwatch-06»lets dänce« Harald Stazol

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Wanted, in vino veritas [Henning Christiansen] Blockbau Bernd Jasper

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HafenCity Kunstfestival – subvision. kunst. festival. off.

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Der nachfolgende Diskussionsbeitrag (echo-Liste, Ausschnitt) zeigt auf, in welchen Kontexten, bzw. in welchen Ansätzen die Bandbreite der kritischen Befragung von „Subvision“, der Beteiligten und sich verweigernden oder distanzierten KünstlerInnen der „Offszene“ und ausserhalb des „Off“ individuelle Kritik, in einem gewissen Konsens, gegenüber des HafenCity GmbH-Projektes angesiedelt ist. [ Der Text: „Die Privatisierung des kritischen Diskurses“ wurde autorisiert. Anm. jst ]

[echo] Subvision: Die Privatisierung des kritischen Diskurses

„die fragestellungen kapitalgesteuerte stadtbau, privatisierung von ressourcen und infrastruktur sind globale erscheinungen, passiert nicht nur in hamburg. wird in den arbeiten auf dem festival mehr als einmal thematisiert.“

Dieses Argument kann auch schön illustrieren, warum Menschen nicht auf die Straße gehen, wenn sie erfahren, dass Banken 480 Milliarden Euro als sog. Rettungsschirm gestiftet bekommen… Im oben zitierten Satz wird gesagt: Was mit der HafenCity passiert, passiert „global“, und deshalb darf sich Widerstand nicht lokal orientieren. Eine fatale Fehleinschätzung in einer gewissen Hinsicht: Es gibt einen lokalen Diskurs, eine lokale Pressearbeit. Diese Elemente werden mit subvision – durchaus subversiv – bekämpft.

Der politische Widerstand der lokalen Künstlergruppen gegen die Stadtentwicklungspolitik wird durch subvision an ihren zentralen Gelenkstellen gebrochen: Die wenigen wirksamen Mittel der Künstler sind ihre konkreten Arbeiten – deren Austauschbarkeit nun bewiesen ist – sowie eine solidarische Öffentlichkeitsarbeit – die gezielt untergraben wird.

Als Beispiel für den Schaden, den das subvision-Festival der lokalen kritischen Künstlerszene zugefügt hat, mag folgender „Bericht“ gelten (Forums(?)beitrag, der auf der „Die rote Fahne“-Frontpage verlinkt ist): hier

Weitere Beispiele wurden bereits herumgeschickt. Dadurch, dass ein Diskurs in die Breite getrieben wird, („ein breiteres und unerschiedlicheres publikum“) – zunächst natürlich erstrebenswert -, ist noch nicht garantiert, dass er eine breitere Wirkung entfalten wird. Analysiert man den Sachverhalt genauer, zeigt sich, dass eine breite Diskussion auch genau das Gegenteil bewirken kann. Entscheidend dabei ist, wer die Diskussion dominiert und wie sie in jenem aufgeht, was man als allgemeines Diskurs-Simulakrum bezeichnen könnte.

Ein interessantes Ergebnis der Vorfälle ist die Fragestellung, ob bei der Präsentation auf dem HafenCity-Gelände eine Öffentlichkeit überhaupt angesprochen wird. Rein formal handelt es sich ja um Privatgelände. Das Festival ist eine Spielart sozialintegrativer Unternehmenspolitik, wie Vattenfall-Sportveranstaltungen auch. Aber auch in anderen kontextuellen Aspekten zeichnet sich ab, dass der zu beobachtende Vorgang eine Assimilierungsmaßnahme ist. Es handelt sich, etwas plakativ dargestellt, um eine Diskurs-Privatisierung. Es ist also nicht so, wie der Kommentator der Süddeutschen, Olaf Bargheer, meint, dass die Linke sich nur aus Gewohnheit selbst zerfleischen würde. Es ist vielmehr so, dass der kritische Diskurs privatisiert wird und die Linke auf ihrem Medusa-Floß in der Elbe dümpelt. „Die rote Fahne“ weht jedenfalls auf dem Privatgelände…

Meinem Text liegt der Gedanke zugrunde, dass kritische Kunst sich dadurch definiert, bestehende Diskursformen aufzubrechen. So gesehen ist bei subvision Köttering der interventionistische Künstler – er bricht die linken Diskursformen auf, indem er sie von rechts finanzieren lässt – und die eingeladenen „Künstler“ sind das Material. Ein weiterer Beitrag zur Frage: Gibt es rechte Intellektuelle? (*)

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Off-Kultur

Mitmachen oder nicht?

In der Hafencity findet das Festival „Subvision“ statt. Für einige Künstler ist es eine Chance zur Präsentation, andere überlegen, ob man sich nicht instrumentalisieren lässt. VON KLAUS IRLER

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/mitmachen-oder-nicht/

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HafenCity: Substanzielles in Subversivem, oder das Versionem im Subvisionellen des Subvisuellen

2009/08/28/hafencity-substanzielles-in-subversivem-oder-das-versionem-im-subvisionellen-des-subvisuellen/.

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(*) „Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind Intellektuelle Menschen, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht auf der Legitimitationsfähigkeit durch in der jeweiligen Gesellschaft verbindliche Grundwerte und liegt vor allem in ihrem Störpotenzial“

http://de.wikipedia.org/wiki/Intellektueller

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Gunnar F. Gerlach

„Die eingreifende, operierende künstlerische Erkenntnis und Handlung hingegen in tatsächlichen individuellen und gesellschaftlichen Systemen und Fiktionen ist experimentell eher geeignet gestalterische und reflexive Tätigkeiten zwischen Sinnlichkeit und Reflexion ( die Künste, die Philosophie, der Schamanismus) als konkret heilende Bewußtwerdung und Konstruktive Vergessens-Seinsweise gleichgewichtig zu integrieren. Das zur Tat gewordene Wort und Bild versucht dabei alle möglichen, un-möglichen und para-möglichen Erkenntnisse sinnlicher und theoretischer Differenzierungen sensibel , sensitiv und surreal in einen Prozeß zu überführen, der in den flutenden und fruchtbaren Strom von realistischen und DaDa-istischen Haltungen mündet. Die Operationen sind dabei Ausdruck, Denk- und Sinnbild eines Dreistromlandes von Theorie, Praxis und Traum, die gemeinsam im Fluß sind – fluktuierende Dialektik. In diesem Zusammenhang beruft sich die „operative Kunst“ auf eine wissenschaftliche, historische, philosophische, anthropologiache und kunstwissenschaftliche Verknüpfung und Assoziation, die u. a. von Goya, Courbet und Morris über Tretjakov, Benjamin, Brecht und Breton zu Duchamp, Beuys, Böhmler, Brehmer und Hiltmann führt“

https://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst/

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Das Wort vom Casinokapitalismus | Abschied vom Sozialstaat | Rekord-Neuverschuldung

https://medienwatch.wordpress.com/2009/07/03/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat/

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Hafencity = „U 4 / 2011″ von Iso-lation X nach Iso-lation Y
Für den schnellen Transport zur Erreichbarkeit von A wie Arbeit und B wie Beliebigkeit

https://medienwatch.wordpress.com/hafencity-u-4-2011-von-iso-lation-x-nach-iso-lation/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | http://www.meta-info.de | Bildmaterial: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach Kunstarchiv GfoK

HafenCity: Substanzielles in Subversivem, oder das Versionem im Subvisionellen des Subvisuellen

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noroomgallery-medienwatch-06-r-gescheitert-09»lets dänce« Harald Stazol, noroomgallery in Cont. 23 Grasbrook 2009 | Foto: Jörg Stange,gfok

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Armin Digging, mag Subvision nicht:

Substanzielles in Subversivem, oder das Versionem im Subvisionellen des Subvisuellen?!

Man könnte es auch nennen die Supervision des Substanziellen:
Für die Postmoderne ist das Substanzielle in der Regel der ideologische Körper moderner Gesellschaften und Synonym wie Symptom (nach Slavoj Žižek) symbolischer Überschuss von Realitätsproduktion) wahrhafter, besser wahrhaftiger (wahrhaft richtiger) Kulturarbeit in allen Bereichen und hyperventiliert in der Kunst.

Eine postmoderne Gesellschaft aber zeigt unverhohlen (nicht hohl, sondern substanziell) das Niedere, das Primitive, das Hysterische der Medien im Umgang mit der Kunst. Die Scham moderner Gesellschaften ist verflogen. In diesem Sinne erscheint die vergangene Avantgarde nur als eine primitiv-ethnische Ausprägung westlicher Kulturen vor dem Hintergrund globaler SUPERVISION. Das idiotische Genießen schlägt um sich.

Für die Postmoderne ist gerade die Doppelung (Twintower) und Ver-Doppelung (war vorher der Kunst-Container oder noch vorherer der Capital-Container, man weiß es nicht so genau: der Ursprung wird in das System eingeschrieben) der Reflex auf den Verlust der objektiven Rationalität moderner Gesellschaften.
Offen zeigt man jetzt den Simulationsmodi (nach Jean Baudrillard: Code und Simulation postmoderner Gesellschaften) nach dem die alternierenden Subversionen und Superversionen ihre Rhetorik in einen Hype von Supervisionen einschreibt.
Der Code: Standardisierung. Die vergammelte Kunst im Container realisiert das Symptom einer Metaware: die subversive Vision der Supervision.

Vor diesem Hintergrund wird aus dem OFF NUR ein UFF…

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Armin Digging ist zur Zeit Vorsitzender im Aufsichtsrat der Kunsthalle Black Hole in Liverpool. Er legt großen Wert darauf nur mit „Digg“ angesprochen zu werden und stammt aus einem Provinznest in Styria, wohin er niemals zurückkehren möchte, aller höchstens als Symptom.

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Gunnar F. Gerlach
Anmerkungen zur Kontinuität von Kisten, Kästen, Klassen und Kapital als Transportmittel und versuchter Transformation

https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/28/hafencity-kontinuitat-von-kisten-kasten-klassen-und-kapital/.

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Nicole Büsing, Heiko Klaas [Kunstmarkt.com]

Das erstmals stattfindende Kunstfestival „subvision. kunst. festival. off“ in der Hamburger HafenCity bietet Künstlergruppen aus aller Welt ein Forum auf Zeit. Ganz unumstritten ist es jedoch nicht:

http://www.kunstmarkt.de/pagesmag/kunst/_id192236-/journal_berichtdetail.html?_q=%20

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Slavoj Žižek

Die symbolischen Netzwerke sind unsere (soziale) // Realität.

Das Imaginäre
Das Imaginäre liegt auf der Ebene einen subjektiven Verhältnis zu sich selbst. Es ist der Blick des Anderen im Spiegelstadium die illusionäre Verkennung Arthur Rimbaud zitierend hielt Lacan fest: Ich ist ein Anderer. Das Imaginäre ist das Fundamental-Phantasma das unserem psychischen Erleben nicht zugänglich ist und den phantasmatischen Schirm aufspannt in dem man die Objekte des Begehrens findet. Auch hier kann man das Imaginäre einteilen in ein reales (das Phantasma das den Platz des Realen einnimmt) ein imaginäres (das Bild/den Schirm selbst der als Köder dient) und ein symbolisches Imaginäres (die Archtypen nach Jung oder New Age ). Das Imaginäre läßt sich nie vollständig fassen da ein Reden darüber sich immer schon im Symbolischen befinden muss.

Slavoj Žižek [::]

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Arkadien

Der wahre Dilettant hat den Naturzustand nie verlassen, kennt keine künstlichen Sprachen. Die natürlichen Sprachen[1], also die Unmittelbarkeit des Ausdrucks im Sinn, machen ihn, den wahren Dilettanten, zum Repräsentanten des Ursprungs.

Der wahre Dilettant ist der Dilettant der Zeit, insofern er keinen Anfang und kein Ende kennt und nur Ur-Sprung (der, welcher als Erster springt) sein kann. Er bewohnt die Arkadien der Zeit. Dies trifft am Anfang der Zeit auch für den Herrscher der Zeit zu. Dieser aber kennt seit dem nur das Ende der Zeit. Er ist der Tod, immer bemüht den Anfang auszulöschen, zumindest seinem Wunsche nach, um selbst Ursprung zu sein:

http://linn.katharina.in/

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/arkadien-ii-der-etwas-andere-elb-spaziergang-09-indikation-zur-operation/

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puzzelink_evidenz.12 [ parametrie … parodiese ] =

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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»lets dänce« noroomgallery Jan Holtmann im Re:daktion-Container. 23 Grasbrook 2009 Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK, Aktive Archiv(e)

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August 28, 2009 at 08:50

Religionsunterricht in der Schule auch für den Islam oder das Problem der Säkularisation

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kreuz-juedisches-museum-berlin-700-stange-gerlach-2009[Jüdisches Museum (Daniel Libeskind), Berlin] Foto: Jörg Stange


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Religionsunterricht in der Schule auch für den Islam oder das Problem der Säkularisation

Von Norbert Cobabus

Schon seit längerem wird in Deutschland die Frage diskutiert, ob man neben dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht auch anderen Glaubensgemeinschaften, vor allem den Muslimen, einen Religionsunterricht in der Schule erlauben soll. In Hessen hat dazu seit diesem Sommer die FDP – während die CDU darüber murrt – die Initiative ergriffen. An einem entsprechenden Vorbereitungstreffen im August 2009 nahmen aber nur ganz wenige „Verbände“ oder „Vertreter des Islam“ teil. Den Aleviten soll demnächst der Religionsunterricht an Schulen gestattet werden, allen anderen Gruppierungen nicht, weil sie (noch) nicht die „verfassungsrechtlichen Voraussetzungen“ dafür erfüllen würden. Worin die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen liegen, wird jeweils in Einzelfall geprüft. Sie sind sowohl organisatorischer wie inhaltlicher Art. Pate steht dabei neben dem Grundgesetz auch die Organisationsform, die offenbar mindestens den vereinsrechtlichen Bestimmungen in Deutschland entsprechen sollen, sich aber auch an den beiden hier vorherrschenden – evangelischen und katholischen – Kirchenorganisationen orientieren. Tatsache ist nun, dass – von der kleinen seit mehreren Jahrhunderten in der Türkei bestehenden und seitdem vielfach verfolgten und daher fest zusammen gefügten alevitischen Glaubensgemeinschaft einmal abgesehen – der Islam sich nicht nur inhaltlich sondern auch deutlich in seiner Struktur von den in Deutschland üblichen Vorstellungen unterscheidet. Eine kirchenähnliche Struktur gibt es dort letztlich ebenso wenig wie eine vereinsrechtliche in dem hier gewünschten Sinne, weil der Islam bis heute noch einige Elemente einer früheren Stammesgesellschaft und somit eines anders gearteten Gemeinschaftsdenkens als Grundlage hat. Insofern verwundert es nicht, dass allein schon deshalb sich zu entsprechenden Treffen kaum „Vertreter verschiedener islamischer Strömungen“ – wen sollen sie denn wie vertreten? – eingefunden haben. Dieses Problem ist aber nur ein vordergründiges mit dem Religionsunterricht an den Schulen verbundenen Problem. Dahinter steht tatsächlich ein viel fundamentaleres Problem, nämlich die Frage, nach dem Grad der Säkularisierung in Deutschland. In Deutschland wird nämlich das religiöse Geschehen noch immer primär aus der Sicht des evangelischen und besonders des katholischen Christentums beurteilt und vielfach auch bestimmt. Das schlägt sich zum einen in den beiden Unionsparteien (CDU und CSU) nieder, zum anderen in dem diesen beiden Kirchen innerhalb unserer Gesellschaft fast überall gewährten überdimensionalen Sonderrechten, in der damit verbundenen Gesetzgebung und selbst in dem Verhalten des Bundesverfassungsgerichts bei entsprechenden Entscheidungen. Tatsache ist, dass Deutschland in seinen vorherrschenden politisch gewünschten Wertvorstellungen immer noch in der Tradition des herkömmlichen christlichen Abendlandes steht und auf Grund der damit verbundenen strukturellen, organisatorischen und gesetzlichen Bestimmungen kein laizistischer Staat ist, sondern eindeutig als weltanschaulicher Tendenzstaat im vorgenannten Sinne bezeichnet werden muss. Die im Grundgesetz formulierte Religionsfreiheit ist tatsächlich nicht gegeben, sondern deutlich zugunsten der beiden vorgenannten christlichen Kirchen verschoben. Es beginnt dies mit der Kirchensteuer und setzt sich fort in den in vielen Kommunen lediglich existierenden konfessionellen Kindergärten, in der Vertretung dieser beiden Kirchen in den Gremien der öffentlich rechtlichen Medien, in den katholischen bzw. evangelischen Religionssendungen in den öffentlich rechtlichen Medien, in dem entsprechenden Religionsunterricht in den Schulen, in den in vielen Gemeinden üblichen katholischen oder evangelischen Gottesdiensten zu Beginn des Schuljahrs, und einiges mehr. Hinzu kommt ihr definitiver Einfluss (besonders über die Unionsparteien) auf die Gesetzgebung, auch wenn dieser in den letzten beiden Jahrzehnten auf Grund der allgemeinen Liberalisierung gegenüber den konservativen Wertvorstellungen der Kirchen (besonders der katholischen Kirche) inzwischen etwas zurückgedrängt worden ist. In gewisser Weise fungieren also die evangelische und besonders die katholische Kirche in Deutschland noch als „Staatskirchen“. Das „Kruzifix-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts mit seinem Kompromissvorschlag, mit Zustimmung der Eltern Kruzifixe in öffentlichen Klassenzimmern zuzulassen, ist ein Kniefall vor dieser Situation. Die verschiedenen „Kopftuchurteile“ stellen eine Ungleichbehandlung des Islam gegenüber dem Christentum und ein Verstoß gegen die Religionsfreiheit im Grundgesetz dar. Denn während bei christlichen Lehrerinnen das offene Tragen eines Kreuzes, nicht selten als deutlich sichtbare Halskette, in den Schulen und in auch anderen staatlichen Einrichtungen erlaubt ist, haben viele Gerichte das Tragen eines Kopftuchs als Ausdruck der islamischen Religionszugehörigkeit in diesen Einrichtungen inzwischen verboten. Die Diskussion um die Zulassung des islamischen Religionsunterrichts an den Schulen erfolgt also aus einer deutlichen Schieflage heraus. Denn demgemäß abgeleitet aus der im Grundgesetz gewährten Religionsfreiheit müsste einer jeden Religionsgemeinschaft der Unterricht in der Schule gewährt werden. Das ist allerdings auf Grund ihrer Vielzahl kaum durchführbar. Eine Auswahl zu treffen, verstößt dann aber gegen das Grundgesetz. Richtiger wäre es jedoch, endlich dem Gedanken des Laizismus zu folgen und somit keinen Religionsunterricht mehr in den öffentlichen Schulen zuzulassen. Stattdessen wäre es vernünftig, wie dies in Berlin schon der Fall ist, einen Ethikunterricht einzuführen, der sich an der aufgeklärtesten Version der Menschenrechte orientiert. In diesem Rahmen kann dann aus dieser dabei vermittelten wertenden Sicht auch auf die wichtigsten verschiedenen Religionsformen hingewiesen werden. Denn es ist nicht die Aufgabe des Staates, bestimmte Religionsformen zu fördern. Vergessen werden sollte dabei auch nicht, dass ein immer größerer Teil der Bevölkerung außerdem keiner Kirche mehr angehört und auch die Anzahl der Agnostiker oder Areligiösen immer mehr zunimmt. Deshalb wird es höchste Zeit, dass Deutschland die Bevorzugung der evangelischen und katholischen Kirche aufgibt. Religionsformen haben lediglich einen privaten Charakter. Der Versuch, jetzt auch dem Islam, d.h. bestimmten ihrer Glaubensgruppen, den Religionsunterricht an Schulen zu ermöglichen, geht somit in eine falsche Richtung. (26.8.2009) Text für medienwatch & metainfo autorisiert

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Gebetsraum für Muslime im Gymnasium?

Deutschland hat seit der Verabschiedung des Grundgesetzes im Zusammenhang mit seiner Gründung im Jahr 1949 ein Problem, das in den letzten Jahrzehnten immer deutlicher geworden ist: Deutschland ist ein christlich-weltanschaulicher Tendenzstaat. Die Religionsfreiheit steht zwar auf dem Papier des Grundgesetzes, widerspricht aber anderen Artikeln des Grundgesetzes wie der zu erhebenden Kirchensteuer für die beiden „staatstragenden“ christlichen Kirchen und der vielfach geübten Praxis. Dieser Widerspruch schlägt sich daher auch immer wieder in der Rechtsprechung bis hin zu Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts nieder. Die Säkularisierung ist nämlich in Deutschland seinerzeit nicht verankert worden und damit ist Deutschland kein laizistischer Staat, bei dem Staat und Religion klar voneinander zu trennen sind. Damit verstößt Deutschland diesbezüglich außerdem auch eindeutig gegen die Menschenrechte.

Besonders in der schon erwähnten Kirchensteuer und den sich daraus ergebenden besonderen weiteren staatlichen Unterstützungen für die katholische und evangelische Kirche, im christlichen Religionsunterricht in den staatlichen Schulen und in den christlichen Sendungen in den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten drückt sich diese offizielle Bevorzugung einer bestimmten Religionsrichtung aus. Das zu den bayrischen staatlichen Schulen ergangene „Kruzifixurteil“ durch das Bundesverfassungsgericht und die zahlreichen „Kopftuchurteile“ zu den Muslima in staatlichen Schulen oder staatlichen Einrichtungen zeigen dies ebenfalls. Denn stets wurden auch dabei die offizielle katholische und evangelische Kirche bevorzugt: Kruzifixe dürfen weiterhin mit Mehrheitsvotum der Eltern in bayerischen Klassenzimmern hängen, und christliche Lehrerinnen und Staatsbedienstete dürfen weiter offen ein gut sichtbares christliches Kreuz z.B. als Halskette tragen.

Dieses Problem hat jetzt – neben dem Hin und Her um die Zulassung des Islam-Unterricht in den öffentlichen Schulen oder der Wiederzulassung des christlichen Religionsunterrichts an Berliner Schulen neben dem Ethikunterricht – erneut zu einem gerichtlichen Schlingerkurs geführt, nämlich bei der Frage, ob für einen Muslim in einer staatlichen Schule ein Gebetraum eingerichtet werden darf oder nicht. Wenn Deutschland wirklich ein laizistischer Staat wäre, dann muss sich ein Gymnasium wie im vorliegenden Fall der Einrichtung eines solchen Raumes verweigern. Die erste gerichtliche Instanz hatte aus dieser Sicht auch korrekt entschieden, dass sich der Staat und damit staatliche Einrichtungen in religiöser Sicht neutral zu verhalten hätte und ließ daher einen solchen Gebetsraum nicht zu. Nun ist Deutschland aber in religiöser Hinsicht nicht neutral und dadurch verstrickt es sich immer wieder in Widersprüche, die daher auch immer wieder von der jeweils unterlegenen Seite mit Recht kritisiert und angegriffen werden. Das ist das Problem.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass endlich auch die Säkularisierung und damit der Laizismus in Deutschland Einkehr halten muss und somit alle dem entgegen stehenden Artikel im Grundsetz und alle sonstigen Gesetze und Regelungen, die dem widersprechen, endlich abgeschafft gehören. Religion hat reine Privatsache zu sein. Demgemäß darf es keine Kirchensteuer und besondere Bevorzugungen dieser kirchlichen Institutionen geben, haben Kirchensendungen in öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten nichts zu suchen, muss der Religionsunterricht in öffentlichen Schulen durch einen in religiöser Hinsicht neutralen Ethikunterricht ersetzt werden, haben staatliche Schulen keine Gebetsräume oder auch Kapellen oder ähnliches für welche Religion auch immer einzurichten und sind das Tragen von Kopftücher, christlichen Kreuzen oder anderen religiösen Zeichen entweder als reine Privatsache anzusehen, die dann aber allen in gleicher Weise überall zu erlauben sind – was ich bevorzugen würde – oder generell für alle in staatlichen Einrichtungen zu verbieten. Norbert Cobabus (30.9.2009)

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Bertelsmannns Kooperation mit Evangelikalen in den USA zeitigt Wirkung
Die Deutschen: 70 Prozent religiös, 28 Prozent sogar „hochreligiös“
[Heise] Florian Rötzer 16.12.2007 Die Bertelsmann Stiftung hat für ihren „Religionsmonitor“ die erste internationale Umfrage zur Religiosität vorgelegt und stellt „keine anhaltende Säkularisierung breiter Bevölkerungsschichten“ fest

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=30945&rubrik=medienwatch

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Dradio-Kultur: Glaubensfragen: Wozu brauchen wir Religionen°? [MP3]

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/26/dradio-kultur-glaubensfragen-wozu-brauchen-wir-religionen/

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[Juedisches Museum (Daniel Libeskind), Berlin] Foto: Jörg Stange 09, Gunnar F. Gerlach GfoK [Aktive Archive]

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Die Wahl in Afghanistan – ein Desaster und eine Farce

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Von Norbert Cobabus 

Bereits einen knappen Tag nach Beendigung der Präsidentenwahlen in Afghanistan ließ der Wahlmanager von Hamid Karsai verkünden, dass Karsai die Wahl möglicherweise mit absoluter Stimmenzahl gewonnen hätte und somit eine Stichwahl nicht erforderlich sei.

Tatsächlich wurden auf Grund von Terrorangriffen der Taliban mindestens 50 Menschen getötet. Bekannt ist auch, dass keineswegs alle Wahllokale geöffnet werden konnten und schon gar nichts weiß man bisher darüber, wie viele Personen angesichts der Drohungen durch die Taliban wirklich zur Wahl gegangen sind.

Bis zum Tag der Wahl hieß es noch, dass erst im September – auf Grund der schwierigen und unübersichtlichen Lage im Land – das Wahlergebnis bekannt gegeben würde. Wenige Stunden nach der Wahl verkündete laut den „westlichen“ Medienagenturen die „internationale Öffentlichkeit“ – womit die wirtschaftlich-politisch-militärische Führungsriege in den „westlichen“ Industriestaaten gemeint ist, die die von ihnen beherrschten Staaten selbst als „Demokratie“ bezeichnen (siehe dazu auch den Artikel unter https://medienwatch.wordpress.com/2009/08/09/der-mythos-von-der-demokratie/ ), dass die Wahl in Afghanistan „ein voller Erfolg“ gewesen sei. Diese Verlautbarungen erinnern an jene, wie wir sie aus Staaten kennen, in denen mehr oder weniger diktatorische Verhältnisse herrschen und bei denen bei den nur pro Forma abgehaltenen Wahlen der Sieger, nämlich der bisherige Diktator, schon von vornherein feststeht. Viel anders dürfte es bezüglich des Ergebnisses auch in Afghanistan nicht sein, denn die „westliche“ Welt, also die o. g. Herrschaftsschichten in diesen Staaten, wollen ihren Adlatus Karsai weiter als Präsidenten sehen. Deshalb wird zu einem Zeitpunkt, zu dem noch überhaupt nichts zur Wahlbeteiligung und zu den Wahlergebnissen gesagt werden kann, bereits der Sieg und der Erfolg verkündet. Zudem wurde bereits in den letzten Wochen und Tagen vor der Wahl im „Westen“ immer wieder verlautbart, dass Karsai der eindeutige Favorit sei, obgleich das überhaupt niemand bezogen auf das ganze Land vorhersagen konnte. Afghanistan ist seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts äfte dHälfür den „Westen“ nur aus geostrategischen Gründen interessant. Denn man will es sich als Transitstrecke für fossile Rohstoffe sichern. Deshalb braucht man in diesem ganz überwiegend islamisch orientierten Land, das schon seit mehreren Jahrhunderten eine in unterschiedliche ethnische Stammesgruppen zergliederte Region darstellt, einigermaßen stabile Verhältnisse. Damit sind aber Verhältnisse gemeint, die im Sinne des „Westens“ funktionieren. Das muss also keine wirkliche Demokratie sein und es muss schon gar nicht allen Bevölkerungsteilen gerecht werden; es genügt jene „Stabilität“, die die Rohstofftransitmöglichkeiten gewährleisten würden. Daher ist dem „Westen“ das Schicksal des Gros der Bevölkerung in dieser Region letztlich auch völlig gleichgültig, wie sie leben und darben und sich daher derzeit vorwiegend auch nur mit Anbau von Mohn für Opium am Leben erhalten können. Leider stören die Stammesgegensätze und vor allem die islamisch-fundamentalistischen Taliban dieses Konzept. Es sind dies jene Taliban, die die USA noch während der Zeit des „Kalten Krieges“ gegen die Sowjetunion militärisch unterstützt hatte. Ab September 2001 hat sich dann das Blatt gewendet und US-Präsident George W. Bush schickte nun seine Soldaten in diese Region, um Al QU’aida und die Taliban zu bekämpfen. Inwieweit dabei vor allem auch die zivile Bevölkerung getötet und in weitere Armut gedrängt wurde und wird, ist dem US-Regime völlig egal. Wie bei jedem schmutzigen Krieg – und alle Kriege sind schmutzig – muss die Zivilbevölkerung darunter am stärksten leiden. Mag sein, dass vor allem in Kabul und eventuell auch noch in ein oder zwei anderen Städten ein größerer Teil der Einwohner die Taliban mit ihrem extremen islamischen Konservativismus nicht mögen, aber die in ihrem Land Krieg führenden „westlichen“ Truppen, zu denen sich seit einigen Jahren auch Truppen aus Deutschland gesellt haben, mögen die Menschen hier – besonders jene außerhalb dieser Städte – auch nicht, weil sie durch sie letztlich keine Verbesserung ihrer Lage erfahren, im Gegenteil. Hinzu kommt, dass die US-Generalität in Afghanistan inzwischen zugibt, dass die Taliban das Geschehen bestimmen und die westlichen Militärkräfte derzeit nur noch reagieren können. Alles das fordert von Tag zu Tag mehr Menschenleben. Die Regierung in Kabul um Hamid Karsai ist dabei völlig machtlos. Das Land ist von einer Demokratie meilenweit entfernt und sie ist auch in zumindest absehbarer Zukunft nicht in Sicht. Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass der „Westen“ – voran die USA, aber nun neben dem stets getreuen Vasallen Großbritannien auch Deutschland mit seinem ab 1999 inzwischen zum Kriegsministerium mutierten früheren Verteidigungsministerium folgend – wieder einmal aus strategischen Gründen in einem anderen Land einen Krieg mit hohen Menschenverlusten führt und ein System gegen die Bevölkerung bzw. ohne Aussicht für ihre verbesserte Lage unterstützt, nur um ihre eigenen Herrschaftsinteressen soweit wie möglich abzusichern. Wieder einmal bestimmt hier der Zynismus und die Brutalität der „westlichen“ Herrschenden Gruppierungen aus Wirtschaft, Politik und Militär das Geschehen, an dem sich wieder einmal eine unterwürfige Journaille mit entsprechenden verlogenen Verlautbarungen beteiligt. 21.8.2009

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August 24, 2009 at 18:21

Broschüre gegen Ökonomisierung und Bertelsmann

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Foto: Jörg Stange, 2009, GfoK aktive archiv(e)

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Aufklärung

Broschüre gegen Ökonomisierung und Bertelsmann

„Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der mächtigsten Denkfabriken im Lande und als solche Leitakteur für ähnlich operierende Berater und Stiftungen. Sie greift aktiv in die Politik auf allen Ebenen von Regierungspolitik bis zur Kommune und zu Netzwerken von Einzeleinrichtungen ein. Dabei versucht sie, wesentliche Bereiche der Gesellschaft betriebswirtschaftlichen Modellen und Motivationstechniken zu unterwerfen.
Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von und demokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein.“
(aus dem „Aufruf gegen Bertelsmann“, Frankfurt Oktober 2007)
Diese Internetseite ist eine kompakte Online-Broschüre, welche die konkreten Eingriffe der Bertelsmann-Stiftung und des Konzerns beschreibt. Die einzelnen Kapitel ermöglichen einen schnellen Blick auf die verschiedenen Projektfelder von Bertelsmann, mit dem Anliegen, Hintergründe, Strategien und Folgen der sozialen Angriffe seit Anfang der 90er Jahre deutlich werden zu lassen.
Das Kapitel Ökonomisierung stellt die übergreifende Klammer der meisten Umbauprojekte der Bertelsmann Stiftung vor: das New Public Management in den öffentlichen Verwaltungen. Damit schließt sich eine Lücke in der bisherigen Anti-Bertelsmann-Diskussion. Das Kapitel Bertelsmann informiert über den Konzern und seine Geschichte.
Darauf folgt eine zusammenfassende Beschreibung der Bertelsmann-Stiftung. Die Konzernpläne, die öffentlichen Verwaltungen zu privatisieren und deren Aufgaben durch die Bertelsmanntochter Arvato gewinnbringend zu übernehmen, werden im Kapitel Verwaltung dargestellt.
Das Kapitel Bildungspolitik gibt Hinweise darauf, wie die Ökonomisierung im Bildungsbereich die heutige ‚Bildung’ den Menschen, die Schulen und Universitäten zum eingeschränkten Wirtschaftswesen deformiert und soziale Selektion für die globalisierte Gesellschaft betreibt.

Die Rationalisierung und Privatisierungen im Gesundheitswesen, sowie Umverteilung der Krankheitskosten auf die Kranken beschreibt der anschließende Text.

Das Kapitel Weltmacht stellt die wirtschaftlichen Motiven und Strategien dar, die Bertelsmann in Spiel bringt, damit die EU ihren Status als wirtschaftliche und militärische: [::]

Hier: PDF Broschuere-2009

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Datenkrake Bertelsmann spielt Glücksfee

Wer gestern Abend das ZDF-Politmagazin Frontal21 gesehen hat, musste sich fragen, ob da nicht versehentlich Beiträge aus der Redaktion “Aktenzeichen XY” ausgestrahlt wurden? Dass der Name Bertelsmann dabei mehrfach in einem ziemlich schrägen Licht erschien, verwundert allerdings nicht…  Von Joachim Weiss | 27. April 2011
http://www.gegen-stimmen.de/?p=15542

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + mehr

https://medienwatch.wordpress.com/ist-die-bertelsmann-stiftung-gemeinnutzig-bertelsmann-steht-fur-privatisierung-etc/

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1200 Euro täglich pro Berater

23.09.2009 – RÜSSELSHEIM

BERTELSMANN-FACHLEUTE Bündnis gegen Sozialabbau kündigt Widerstand gegen Pläne des Magistrats an

(gir). Bei der Sitzung des Bündnisses gegen Sozialabbau hat der stellvertretende Vorsitzende der Verdi-Vertrauensleute in der Stadtverwaltung, Gerhard Christ-Steinicke, den Widerstand von Gewerkschaft und Arbeitnehmervertretern in der Stadtverwaltung gegen das Einschalten von Fachleuten der Bertelsmann-Stiftung zur Behebung der Rüsselsheimer Finanznot bekräftigt und den Aufbau einer „Struktur der Gegenwehr“ angekündigt:

http://www.main-spitze.de/region/ruesselsheim/7516208.htm.

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Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

https://medienwatch.wordpress.com/burgergesellschaft-als-bertelsmann-projekt/

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„Wir malen hier bloß die Bilder ab“

https://medienwatch.wordpress.com/2009/09/21/politischer-journalismus-und-offener-wahnsinn-wir-malen-hier-blos-die-bilder-ab/

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GfoK «Verstaatlichung der Bundesregierung gefordert» Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK [aktive archiv(e)°]

medienwatch.wordpress.com

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August 23, 2009 at 13:14

puzzelink-evidenz: CARCERICITY

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CARCERICITY

Notizen zu Treppen, Kellern und Bunkern

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mit Peter Boue / Gunnar F. Gerlach / Ralf Jurszo

Ralf Jurszo bildet in seinen mit Neonfarben angereicherten Kreidezeichnungen vorwiegend Innenräume von Bahnhöfen und Bunkern ab. In den Fettstiftzeichnungen von Peter Boué werden Motive von Neubauten und Ruinen zu sehen sein. Das Motiv der Treppen wird von beiden bearbeitet – die Carceri von Piranesi sind hier Stachel und Anreiz genug. Gunnar F. Gerlach wird mit Bildern und Texten einen bis heute verborgenen, geheimnisumwitterten Weg rekonstruieren, der uns von Platons Höhlengleichnis über die Tonne des Diogenes und seiner Suche nach dem „wahren Menschen“ zum Duchampschen Hochsoutterain als Urgrund aller Revolten (ver)führt. Vielleicht wird dort dann auch hö(h)llisch getanzt …

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Einladung zu Ausstellung:
am 21.August 09
um 19 Uhr

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puzzelink-evidenz.12
(parametrie … parodiese)
Markstrasse 6
Hamburg-Karolinenviertel

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http://www.puzzelink-evidenz.de/carcericity.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Battista_Piranesi

http://de.wikipedia.org/wiki/Eremo_delle_Carceri

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August 20, 2009 at 16:38

EU + Bundesregierung: Politischer PR Journalismus im Gesundheitswesen + mehr

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Tarnen & Täuschen

Produktlable Politik°

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Schlenker PR gewinnt Ausschreibung der Europäischen Kommission

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Pressemitteilung von: Schlenker public relations

(openPR) – Die Stuttgarter Hörfunk-Spezialisten von Schlenker public relations haben von der Europäischen Kommission den Zuschlag für die Kampagne „Leben in Europa“ bekommen. Ziel der Kampagne ist es, den Bürgern EU-Politik zu erklären und näher zu bringen. Berichtet wird über Themen, die die Bürger direkt betreffen, wie zum Beispiel die Kennzeichnungsverordnung von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln.
Das siegreiche Konzept der Stuttgarter sieht die Produktion und bundesweite Streuung von rund 270 formatgerechten Hörfunkbeiträgen zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2006 vor. Die Produktionen werden auch auf den Web-Seiten zahlreicher Sender veröffentlicht.
Zusätzlich produziert Schlenker public relations einmal pro Monat einen ca. 15-minütigen Podcast (www.lebenineuropa.de). Die Ausschreibung wurde von der Generaldirektion Presse und Kommunikation der Europäischen Kommission unter dem Titel „Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Rundfunksendungen“, kurz APCAV 2005, durchgeführt. [::]

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Anzeige

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Endlich gut Zwischenlesen – mit Doppelgläser von D’Addario

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Schlenker Public Relations ist seit 15 Jahren einer der Marktführer im Bereich Radio PR mit gewachsenen Redaktionskontakten zu über 200 privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern. Die Agentur hat diese PR-Form maßgeblich entwickelt. Hier entstanden innovative below the line Maßnahmen wie Infomercials und Call in & Win-Aktionen.

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Was wir machen

Wir konzipieren und produzieren für unsere Kunden Sendebausteine, die von Hörfunk-Sendern bundesweit ausgestrahlt werden. Dabei können wir über Infomercials, interaktive Call In & Win-Aktionen und individuelle Senderkooperationen unterschiedlichste Zielgruppen direkt ansprechen. Und das Wichtigste: Die einzelnen Produktionen erreichen beim Hörer ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit. Oft sind unsere Kunden im Rahmen unserer Aktionen nicht nur on-air, sondern gleichzeitig auch auf der Homepage der Sender präsent. So können zusätzliche Informationen transportiert werden und für die Hörer besteht die Möglichkeit, über Links direkt zu den Online-Auftritten der Kunden zu gelangen.

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Radio kommt an

Radio ist das meist genutzte Medium in Deutschland – die meisten von uns hören im Schnitt über 3,5 Stunden pro Tag. Durch unsere PR-Maßnahmen sichern wir für unsere Kunden eine kontinuierliche Präsenz in den deutschen Hörfunkprogrammen: Über selektierte Verteiler werden im Durchschnitt bis zu 200 Redaktionen erreicht. Bei individuellen Senderkooperationen wählen wir die Partner nach Standort und Zielgruppe einzeln aus.

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Kontakt:

Schlenker public relations

http://www.schlenker-pr.de

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Kunden (Auswahl)

Aktion Mensch e.V.

Egmont Ehapa Verlag GmbH

Euro RSCG ABC Hamburg

Agentur für Kommunikation GmbH

Hamburg

HORNBACH

HORNBACH

Baumarkt-Aktengesellschaft

IBM Deutschland GmbH

Kodak GmbH

Kosmos Verlag

Krauts PR GmbH

Lenovo (Deutschland) GmbH

McDonald’s Deutschland

Melitta Haushaltsprodukte GmbH und Co. KG

Minden

MS&L Manning Selvage & Lee

Deutschland AG (diskret)

Adam Opel AG

Rüsselsheim

PLEON GmbH

Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH

Reader’s Digest Deutschland

Verband Chemischer Industrie e.V..

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Produktpromotion

Call In & Win ist eine unterhaltende Promotionaktion im Radio, bei der Hörer direkt mit eingebunden werden und gewinnen können. Das Call In & Win bietet sich besonders zur Steigerung der Bekanntheit von Markenprodukten an. Daneben können zum Beispiel Versicherungen, Finanzdienstleister oder Verbände ein Call In & Win auch sponsern und dabei auf sich und ihre Dienstleistungen aufmerksam machen. Ein Call In & Win ist immer mehrteilig angelegt und daher mehrfach on-air zu hören. [::]

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Interview und Kollegentalk

Die typischen Formen des Infomercials sind das Interview und der Kollegentalk. Sie eignen sich am besten, um Informationen und Neuigkeiten im Radio zu kommunizieren.

Wenn Sie eine Produktneuheit vorstellen oder die Ergebnisse einer Studie bekannt machen wollen, kommt das Infomercial in Frage. Und natürlich auch, wenn Sie Servicethemen aus Bereichen wie Gesundheit, Ernährung, Technik, Elektronik, Reise, Geld oder Versicherung umsetzen wollen.

Auch bei der Berichterstattung von Pressekonferenzen und zur Begleitung von Events kommen Infomercials zum Einsatz.

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Seite im Aufbau

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http://www.schlenker-pr.de/index.php?id=14

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Filmdokumentation befragt die Ursache von HIV + 1999 US Patent = Vaccine aus Affennieren | ARD/BBC Kinder als Versuchskaninchen

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Foto + Bildbearbeitung: Jörg Stange

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Die gängige Theorie behauptet, das HIV° Virus stamme vom Affen und würde über den direkten Kontakt zu Affen auf den Menschen übertragen. Doch das Virus existiert erst seit einigen Jahrzehnten. Eine akribische Recherche führt zu überzeugenden Indizienketten, Erkenntnissen und Dokumenten. Durch Zeit-Zeugenbefragungen (Labormitarbeiter, Virologen etc.) und anderen intern. Wissenschaftlern, wird die Therorie zur Ursache von HIV nachgezeichnet. Demnach ist es naheliegend, dass „SIV°– haltige Zellkulturen“ aus Schimpansen-Nieren die Grundlage bildeten um die Lebendviren für den Impfstoff zu erhalten, die bei einer Massenschutzimpfung (unter +- Zwang) in Belgisch-Kongo 1 Million afrikanischer Kinder verabreicht wurde. Es ist sehr wahrscheinlich, dass über die Polio(schluck)impfung, „HIV im Menschen kultivi(e)rt“ wurde [SI/V S/H = Human = HIV°]. Ein Jahr nach der Massen-Polio(schutz)impfung traten die ersten AIDS-Fälle auf: Belgisch-Kongo war das Epizentrum für AIDS. Diese Filmdokumentation ist frei von Spekulationen – diese Doku zeichnet objektiv den egomanen und narzistischen Konkurrenzkampf zweier Wissenchaftler nach, die mit Rückendeckung der Pharmazie unterschiedliche Ergebnisse erzielten – mit offensichtlich dramatischen Folgen für die Menschheit . Die zusammengetragenen Fakten, Befragungen und Aufzeichnungen über/mit den verantwortlichen Virologen etc. sprechen eine seriöse und sachliche Sprache. Die WHO reagierte erst, als die Öffentlchkeit bzw. manche Medien, weitere Aufklärung verlangten und stellten die Massen-Impfungen ein. Diese filmische Dokumentation ist dringend zu empfehlen und gehört, neben weiteren Recherchen, in die rechtlich öffentlichen Sendeanstalten. (42 min.) Erweiterter Text (jst)

 

Beeindruckende Filmdokumentation befragt die Ursache von HIV

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http://www.youtube.com/watch?v=nQH3TrtsI9w

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[..] Die Art und Weise, wie HIV die T-Zellen tötet, ist immer noch nicht genau bekannt. Gallo und seine Kollegen haben wiederholt darauf hingewiesen, daß der Beweis, daß HIV AIDS verursache, erbracht worden sei, obwohl man die Mechanismen noch nicht kenne. Sie zitieren in erster Linie Beweismaterial aus der Epidemiologie, aus der Wissenschaft also, die sich mit der Verbreitung von Krankheiten befaßt. [..]

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Ist HIV wirklich die Ursache von AIDS?

Eine verrückte Frage? Ist denn nicht längst zweifelsfrei bewiesen, daß HIV die Ursache von AIDS ist? „Nein!“ behaupten viele Wissenschaftler, Ärzte, Journalisten usw. Diese Kritiker glauben nicht an ein tödliches Virus namens HIV. Sie behaupten, daß das Virus in Wahrheit völlig harmlos ist. Die meisten von ihnen sind der Überzeugung, daß AIDS nicht sexuell übertragen wird. Außerdem würden viele AIDS-Patienten an den giftigen Wirkungen der Anti-Viren-Medikamente sterben. Ein Teil der Kritiker stellt sogar die Existenz von HIV in Frage. Einige Beispiele für diese Stimmen:

„Wenn es Beweise gibt, daß HIV die Ursache von Aids ist, dann müssen wissenschaftliche Dokumente vorhanden sein, die allein oder zusammen dieses Faktum belegen, zumindest mit einer hohen Wahrscheinlichkeit. Es gibt jedoch kein solches Dokument.“
(Dr. Kary Mullis, Biochemiker, Nobelpreis für Chemie 1993)

mehr

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Werden Virus Vaccine, als Grundlage für den Impfstoff, in Hühnereiern gezüchtet – oder doch (auch) noch über Affennieren? (Link unten US-Patent) = Bitte hierzu die Film-Dokumentation oben ansehen.

Schweinegrippe-Impfstoff wird aus erkrankten Affennieren hergestellt

19. August 2009 | Die Schweinegrippe-Hysterie nimmt zu – auch Deutschland steht eine Massenimpfung bevor. Wenn die Menschen aber wüssten, wie die Bestandteile der Impfstoffe in Wirklichkeit »hergestellt« werden, würden sie es sich vielleicht zweimal überlegen:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/schweinegrippe-impfstoff-aus-erkrankten-affennieren

http://www.patentstorm.us/patents/5911998/claims.html

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Die Welt | 1. September 2009 | Diese Reaktionen treten allerdings nicht auf, wenn das Serum auf Zellkulturen gewonnen wurde – es sei völlig frei von Hühnereiweiß, so Zuberbier.

http://www.welt.de/news/article4438647/Bei-Schweinegrippe-Impfstoff-besteht-kein-erhoehtes-Allergierisiko.html

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uspatent vaccine affen-smallflashphoto zur besseren Lesbarkeit anklicken

5911998 Method of producing a virus vaccine from an African green monkey kidney cell line
A method for producing novel African Green Monkey Kidney (AGMK) cell lines is taught. These cell lines which are free of viable adventitious microbial agents are useful as substrates for viruses and for the preparation of viral vaccines….

http://www.patentstorm.us/patents-by-date/1999/0615/21.html

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Among primates known to be naturally infected with SIV° [SI/V S/H = Human = HIV°], African green monkeys are the most numerous, the most geographically dispersed, and the most commonly infected in the wild. There are four major types of African green monkeys which have been given species status, and these are commonly named vervet, grivet, sabaeus and tantalus monkeys. We and others have previously reported that each of these four species harbor their own SIVAGM subtype. Past studies, however, have been based on comparison of only small numbers of isolates and were further limited by the restricted geographic representation of some of the animal hosts. In particular vervet monkeys range from East to South Africa, but viruses were available from only five monkeys from Ethiopia and Kenya. To characterize geographically more diverse vervet viruses, we PCR amplified, cloned, and sequenced a 900 bp env gene fragment from eight additional strains, four of which were derived from wild-caught South African vervet monkeys. Phylogenetic analyses revealed that all newly identified viruses fell within the previously identified vervet cluster. Thus, vervet monkeys living more than 2,500 miles apart harbored the same SIVAGM subtype. These findings indicate that the African green monkey species and their viruses have co-evolved, implying that these monkeys have been host to SIV for a very long time.

http://gateway.nlm.nih.gov/MeetingAbstracts/ma?f=102213404.html

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ARD / BBC `Kinder als Versuchskaninchen` 1/3 HIV Tests etc.

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Teil I

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Teil II

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Teil III

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Weiteres umfangreiches Material über die Vogel und Schweinegrippe

https://medienwatch.wordpress.com/2009/07/29/schweinegrippe.

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Münchner klagt über Horror-Nebenwirkungen

Forscher weisen Vorwürfe zurück
Schweinegrippe-Impfung: Ein Testpatient packt aus

München – 21.08.09 | Ein harmloser Pieks – und damit vielleicht Tausende Menschen retten. Das dachten sich gleich mehrere hundert Freiwillige, die derzeit für eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro an der Studie der Ludwig-Maximilians-Universität zur Schweinegrippe-Impfung teilnehmen:

Einer ist jetzt abgesprungen: Der Diplom-Kaufmann Axel Sch. (40). Er behauptet: „Die Impfung hat mich krank gemacht – der Test ist unverantwortlich:

http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/schweinegrippe-impfung-testpatient-packt-meta-451084.htm

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Foto | Bildarbeit: «SIV-VAC-CINE 09» Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Aktive Archiv(e)

Verbotene Wahrheiten: In China wurden elf Aktivisten verhaftet darunter der Künstler Ai Weiwei = Stand: 6-4-11

with one comment

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ai-weiweiblog-chinablog-error.

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»Es versteht sich von selbst, dass das eigentliche Lebenselixier der Informationsgesellschaft die Freiheit ist. Erst durch diese Freiheit können Menschen in allen Teilen der Welt von Wissen profitieren, Journalisten ihre wertvolle Tätigkeit ausüben und Bürger ihre Regierungen zur Rechenschaft ziehen. Ohne das Recht, mittels Medien über Grenzen hinweg nach Informationen und Ideen zu suchen, sie zu empfangen und mit anderen zu teilen, wird sich die Informationsrevolution nicht entwickeln können. Und die angestrebte Informationsgesellschaft wird reines Wunschdenken bleiben.«

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Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Vationen von 1997 bis 2006

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Die Email funktioniert noch auf dem Blog von Ai Weiwei =

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http://www.aiweiwei.com/editorial/editframe.htm

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Ai-WeiWei-Die-Welle-700Ai Weiwei, ‚The Wave‘, 2005, porselein / porcelain, Particuliere collectie / Private Collection, courtesy Galerie Urs Meile, Beijing-Lucerne =[::]=

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Der Ritterschlag

Der Künstler Ai Weiwei entlarvt mit klugen Aktionen den chinesischen Unrechtsstaat. Nun wurde er erstmals selbst von einem Polizisten geschlagen.

Ai Weiwei sieht nicht aus wie jemand, mit dem man sich auf eine Prügelei einlassen will. Man traut dem 52-Jährigen beinahe zu, dass er die tonnenschweren Skulpturen, auf denen sein Ruf als einer der bedeutendsten chinesischen Gegenwartskünstler beruht, ganz alleine stemmen kann. Aber dann diese Augen! Spätestens Ais Blick dürfte dem Polizisten, der ihn vergangene Woche in einem Hotelzimmer in Sichuans Provinzhauptstadt Chengdu verhörte, verraten haben, dass er bei aller Kraft nicht zu Gewalt fähig ist. Was der schmale Beamte als Einladung verstand, dem Künstler seinerseits einen ordentlichen Kinnhaken zu verpassen.

Hier bitte weiterlesen:

http://www.bernhardbartsch.de/archiv/der-ritterschlag/.

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weiwei-mapflashgrafik (anklicken)


Ai Weiwei (1957) ist eine der herausragendsten zeitgenössischen Personen der Kunstszene Chinas. Kürzlich war er als Berater am Entwurf des olympischen Stadions ins Peking beteiligt. Diese Solo-Werkschau ist sein Debut im Groninger Museum.

Das Werk von Ai Weiwei umfasst Performances, Installationen und Architektur. Seit 1978 etablierte Ai Weiwei sich als Mitglied er Künstlergruppe Xingxing (the Stars) in der Pekinger Kunstszene. Als diese sich 1983 auflöste, lies er sich in New York nieder. 1993 kehrte er nach Peking zurück, wo er anfing, chinesische Elemente in sein Werk einfließen zu lassen.
Hiermit untersucht er auf provozierende Weise den Mechanismus von traditioneller und politischer Symbolik. Für eines seiner Werke ließ er eine aus der Han-Dynastie stammende Urne auf dem Boden zerschmettern. Auch andere den Nationalstolz reflektierende Objekte vielen quasi als Statement aus seinen Händen. Alte Vasen bemalte er mit dem Coca-Cola-Logogramm oder mit fröhlichen Farben. Anschließend präsentierte er sie als billige Fälschungen. Im Jahr 1997 gründete er das China Arts Archives and Warehouse, ein Podium für junge und experimentelle Künstler.

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht Ai Weiweis Faszination für Keramik. Es ist ein Material, dass sich wie ein roter Leitfaden durch sein Œuvre zieht und stark verbunden ist mit der kulturellen Identität Chinas. Im Coop Himmelb(l)au Pavillon ist eines seiner neuesten Werke Pillars zu sehen. Dieses Werk ist ein lebensgroßer Vasen-Wald, in dem der Besucher sich frei umherbewegen kann. [::]

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Appeal to the Chinese Government
Please set the Artists and Activists free

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»Konfuzius teaches that only through the
Rules is about freedom for the people opened – including enlightenmentin current times«

Society for operative Arts

(jst)

Germany

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»Konfuzius had teached, that order is needed to build the freedom for the humans – – including enlightenment in current times«

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China, Ai Weiwei und die Aufklärung

Die Kritik der reinen Anti-Vernunft

Von Heiner Roetz
Selbstverliebte Exzentrik oder aufrechter Gang? Bemerkenswert, welchem Vorwurf der inhaftierte Künstler Ai Weiwei in China ausgesetzt ist. So gründlich kann man Konfuzius eigentlich nicht missverstehen. 08.04.2011, 18:14
http://www.sueddeutsche.de/kultur/china-ai-weiwei-und-die-aufklaerung-die-kritik-der-reinen-anti-vernunft-1.1083049

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Bloomberg Voices Dec. 2008 = Interview with Ai Weiwei

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Verbotene Wahrheiten

China: Aktivisten verhaftet

Von Alex Rühle

SZ 14.08.2009 | In China wurden elf Aktivisten verhaftet, darunter der Künstler Ai Weiwei. Er veröffentlichte Namen von Schülern, die bei einem Erdbeben starben, in seinem Blog.

Überrascht haben wird es ihn nicht, der Mann rechnet seit langem damit, verhaftet zu werden: Vor sechs Wochen, bei einem Besuch in seinem Beijinger Atelier, sagte Ai Weiwei auf die Frage, ob er seine Zukunft in China sehe, mit grimmigem Lachen: „Ich habe keine Zukunft. In dem Moment, in dem Sie diesen Raum verlassen, werde ich verschwinden.“ Er spielte damit darauf an, dass er als international renommierter Künstler zwar unter einem gewissen Schutz stehe, dass ihn das aber letzten Endes genau so wenig schütze wie all die anderen Dissidenten, die in China verschwinden, verurteilt oder sonst wie schikaniert werden:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/777/484216/text/

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http://de.wikipedia.org/wiki/Ai_Weiwei

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http://www.flickr.com/photos/cozyroom_mimi/sets/72157622044013256/

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Ai Weiwei Four Movements

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http://www.groningermuseum.nl/index.php?id=3958

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http://www.aiweiwei.com/editorial/html/concept.htm.

Ai Weiwei sagt ab

Frankfurter Buchmesse

05.10.2009, 21:17

Von Stefan Kornelius und Henrik Bork
Der chinesische Künstler Ai Weiwei kommt nicht zur Frankfurter Buchmesse – offiziell aus gesundheitlichen Gründen.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/629/490010/text/

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12.01.2011

Kritischer chinesischer Künstler

Ai Weiweis Atelier abgerissen

Abriss im Morgengrauen: Am Dienstag haben die Behörden das Atelier des Regierungskritikers Ai Weiwei in Shanghai abreißen lassen.  Die Aktion war zwar angekündigt, überraschte den Künstler aber doch: „Ich hätte nicht erwartet, dass es so schnell geht.“
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,739030,00.html

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„My work is always dealing with real or fake, authenticity and value and how value relates to current political and social understandings and misunderstandings,“

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Guggenheim startet Petition für Ai Weiwei

New York (monopol) – Die amerikanische Solomon R. Guggenheim Foundation hat gemeinsam mit namhaften internationalen Museen eine Online-Petition für die Freilassung des von chinesischen Behörden verhafteten Künstlers Ai Weiwei gestartet. 08.04.2011

Zu den Erstunterzeichnern gehören neben Richard Armstrong, dem Direktor des Guggenheim-Museums auch Michael Govan, Leiter des Los Angeles County Museum of Art, Glenn Lowry, Direktor des New Yorker Museum of Modern Art, Nicholas Serota, Leiter der Londoner Tate, und Chris Dercon, der neue Direktor der Tate Modern.

„Wir, Mitglieder der internationalen Kunst-Community, drücken hiermit unsere Sorge um Ais Freiheit aus und unsere Enttäuschung über Chinas Weigerung, das Versprechen einzuhalten, Kreativität, und Gedankenfreiheit zu gewährleisten.“

Die Institutionen haben am Freitagabend eine Online-Petion freigeschaltet. „Mit der Verwendung von Ai Weiweis Lieblingsmedium zur Herstellung einer ‚sozialen Skulptur‘ hoffen wir, die Freilassung des visionären Künstlers und Freundes zu beschleunigen.“

Ai Weiwei war am Sonntag verhaftet worden. Ihm werden von den Behörden offiziell „Wirtschaftsverbrechen“ vorgeworfen.

http://www.change.org/solomon_r_guggenheim_foundation
http://www.monopol-magazin.de/artikel/20102642/Guggenheim-startet-Petition-fuer-Ai-Weiwei.html

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On April 3, internationally acclaimed Chinese artist Ai Weiwei was detained at the Beijing airport while en route to Hong Kong, and his papers and computers were seized from his studio compound.   We members of the international arts community express our concern for Ai’s freedom and disappointment in China’s reluctance to live up to its promise to nurture creativity and independent thought, the keys to “soft power” and cultural influence.  Our institutions…

On April 3, internationally acclaimed Chinese artist Ai Weiwei was detained at the Beijing airport while en route to Hong Kong, and his papers and computers were seized from his studio compound.

We members of the international arts community express our concern for Ai’s freedom and disappointment in China’s reluctance to live up to its promise to nurture creativity and independent thought, the keys to “soft power” and cultural influence.

Our institutions have some of the largest online museum communities in the world. We have launched this online petition to our collective millions of Facebook fans and Twitter followers.  By using Ai Weiwei’s favored medium of “social sculpture,” we hope to hasten the release of our visionary friend.

Richard Armstrong, Director, Solomon R. Guggenheim Museum and Foundation and Alexandra Munroe, Samsung Senior Curator, Asian Art
Michael Govan, Director, Los Angeles County Museum of Art
Kaywin Feldman, President, Association of Art Museum Directors and Director and President, Minneapolis Institute of Arts
Glenn Lowry, Director, The Museum of Modern Art, New York
Yongwoo Lee, President, The Gwangju Biennale Foundation
Vishakha Desai, President and Melissa Chiu, Vice President of Global Arts, Asia Society
Sir Nicholas Serota, Director, Tate and Chris Dercon, Director, Tate Modern
Jim Cuno, President and Director of the Art Institute of Chicago
Ann Philbin, Director of the Hammer Museum
Julián Zugazagoitia, Director of the Nelson Atkins Museum

前言
享誉国际的艺术家艾未未于四月三日于北京国际机场,在乘机前往香港时遭受扣押。他位于北京住所的文件及电脑也遭查封。

我们身为国际艺术组织的成员,在此表达对艾未未的人身自由之强烈忧虑。同时,我们对于中国政府未能实现其对于培植创造力及自由思考─这些作为”软实力”及文化影响力的根本要件之承诺,感到十分失望。
我们的机构拥有全世界最大的博物馆线上社群。我们已经在网上发起请愿活动,将串联起在Facebook(脸书)及Twitter(推特)上的百万追随者。我们期望藉由艾未未深信能够实现”社会雕塑”的媒体-网络,来达成对释放这位拥有美好远景的艺术家及朋友之请求。

Richard Armstrong  古根汉姆美术馆 馆长
Alexandra Munroe   古根汉姆美术馆 资深策展人
Michael Govan 洛杉矶美术馆 馆长
Kaywin Feldman 美国博物馆协会暨明尼阿波利斯美术馆 总裁
Glenn Lowry 纽约当代美术馆 馆长
Yongwoo Lee 光州双年展基金会 总裁
Vishakha Desai 亚洲协会  总裁
Melissa Chiu 亚洲协会 全球艺术项目 副总裁
Sir Nicholas Serota 泰德美术馆  馆长
Jim Cuno, 芝加哥美术馆 馆长暨总裁
Ann Philbin, 汉默美术馆
Julián Zugazagoitia 纳尔逊·阿特金斯艺术博物馆Sir Nicholas Serota 泰德美术馆  馆长

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http://www.change.org/petitions/call-for-the-release-of-ai-weiwei#?opt_new=t&opt_fb=t&utm_source=hootsuite&utm_medium=sm&utm_campaign=twitter

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dradio: hören

Abriss des Ai Weiwei Ateliers in Shanghai

http://wissen.dradio.de/china-abriss-des-ai-weiwei-ateliers-in-shanghai.37.de.html?dram:article_id=7816&dram:audio_id=10088&dram:play=1

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* Sendungen A—Z
* ttt – titel thesen temperamente | VIDEO

* ‚Die Kunst der Aufklärung‘ – Deutsche Ausstellung in Peking

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt—titel-thesen-temperamente/6868288_-die-kunst-der-aufkl-rung—-deutsche-ausstellung-i

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艾未未的自由 foto + bildbeabeitung jörg stange gfok

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Vernunft und Vorsicht

Kunst aus Dresden, Berlin und München soll den Chinesen die Ideen der Aufklärung nahebringen. Doch die opulente Schau wirkt dabei zu beschaulich. Von Heinrich Löbbers
http://www.sz-online.de/Nachrichten/Kultur/Vernunft_und_Vorsicht/
articleid-2729834

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Verschwundener Künstler Weiwei

Eine neue Stufe der Repression

Der Aufenthaltsort des chinesischen Künstlers Ai Weiwei ist noch immer unbekannt. Seine Frau und seine Freunde sind in großer Sorge. VON JUTTA LIETSCH
http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/eine-neue-stufe-der-repression/

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Factbox: Who is Ai Weiwei?

http://www.sbs.com.au/news/article/1513076/Factbox–Who-is-Ai-Weiwei-
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Kolumne
Ai Weiwei
Offenbar fürchtet auch der chinesische Despotismus, der am Sonntagmorgen den Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei verhaften und an einen unbekannten Ort verschleppen ließ, das Individuum als Ultima Ratio der Unabhängigkeit.
http://www.fr-online.de/kultur/spezials/times-mager/ai-weiwei/-/1838190/8299092/-/view/asFirstTeaser/-/index.html

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Chinesische Regierung verstärkt Schikanen gegen Künstler

Ai Weiwei festgenommen, Liao Yiwu an Ausreise gehindert
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1844242/Chinesische-Regierung-verstaerkt-Schikanen-gegen-Kuenstler.html

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Weitere Beiträge:

https://medienwatch.wordpress.com/who-is-ai-weiwei/

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Lassen Sie den chinesischen Künstler Ai Weiwei frei!

Die Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di hat mit großem Erschrecken gelesen, dass der Künstler und Documentateilnehmer, Ai Weiwei in Peking verhaftet wurde, bisher ist sein Aufenthalt unbekannt. Kunst mag provozieren und ärgern, sie fordert zu Debatten und Auseinandersetzungen auf, aber sie ist menschlich und sorgsam, deshalb können wir es nicht zulassen und protestieren mit allem Nachdruck gegen die Verhaftung des Kollegen Weiwei, wir fordern von der chinesischen Regierung: Lassen Sie den Künstler Weiwei frei!

http://kunst.verdi.de/

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06. April 2011- 21:02 h
China reagiert auf Kritik wegen Ai Weiwei Festnahme
China hat auf die anhaltende Kritik wegen der Verhaftung des Künstlers Ai Weiwei reagiert. In der Staatszeitung «Global Times» beschrieb die Regierung Ai Weiwei als Außenseiter der chinesischen Gesellschaft. Die Forderungen von Menschenrechtsgruppen und ausländischen Regierungen den Künstler freizulassen, seien Ausdruck einer rücksichtslosen Missachtung der Souveränität des Landes.
http://www.kuvi.de/news/22263_china-reagiert-kritik-ai-weiwei-festnahme.html

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Künstler fordern die Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei + Kollegen = Stand 8-4-11

https://medienwatch.wordpress.com/ver-di-fordert-die-freilassung-des-chinesischen-kunstler-ai-weiwei/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach Gesellschaft für operative Kunst GfoK [Society of operative Arts]

Written by medienwatch & metainfo

August 17, 2009 at 16:04

Hansa Stavanger | Somalia | Piraterie + Mehr

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Containerschiff 09 | Foto: medienwatch

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„Hansa Stavanger“

Piraten verschleppen Seeleute aufs Festland

ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, kg 17.4.2009 – 16:33 Uhr Fast die gesamte Mannschaft des gekaperten deutschen Frachters ist auf das somalische Festland gebracht worden. Die Seeräuber wollen damit einer Befreiungsaktion zuvorkommen.

20 der 24 Seeleute des Anfang April gekaperten deutschen Frachters „Hansa Stavanger“ sind nach Informationen der NGO Ecoterra auf das somalische Festland verschleppt worden. Die Piraten taten dies offenbar aus Furcht vor einer Befreiungsaktion. Unklar ist allerdings, ob auch die fünf deutschen Besatzungsmitglieder unter den Verschleppten sind:

http://www.zeit.de/online/2009/17/seeleute-hansa-stavanger-verschleppt

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Schifffahrt

Rückblick: Vier Monate Todesangst

Von Helen Hoffmann, dpa | 8.8.2009 – 07:38 Uhr

Hamburg (dpa) – Als die 24 Crewmitglieder mit der «Hansa Stavanger» Anfang April auf dem Indischen Ozean unterwegs sind, ahnen sie nicht, was ihnen bevorsteht: Vier Monate in den Händen von Piraten, vier Monate in Todesangst =

http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/8/iptc-bdt-20090807-256-22033768xml

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Bundeswehr

Das Ende der Terroristenjagd

Beim Truppenbesuch am Horn von Afrika trifft Minister Guttenberg auf verunsicherte Soldaten. Denn die Marine fürchtet seine Sparpläne.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/guttenberg-djibuti-enduring-freedom

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Freibeuter

Wer ist der Pirat?

Jack Sparrows (Johnny Depp) lässt die Herzen vieler Romantiker höher schlagen. –
Sie sind vielleicht Helden in Büchern und Filmen.

[..] Der Begriff „Piraten“ taucht zum ersten Mal beim römischen Geschichtsschreiber Polybius auf, schon in Ilias und Odyssee gibt es Seeräuber [..]

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/wer-ist-der-pirat/1378484.html

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Piraten zum Kegeln

Neues Werkbuch für junge Sägetalente: Ute und Tilman Michalski setzen Hölzer in Bewegung
http://www.zeit.de/2002/26/Piraten_zum_Kegeln

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Frampton Feldpost | Maersk und das Meer

https://medienwatch.wordpress.com/2009/06/29/peter-frampton/

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[Wasseraktie°] artbase-projekt: Wasser für Somalia

https://medienwatch.wordpress.com/2009/02/14/wasseraktie-kunstprojekt-wasser-fur-somalia/

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Seite im Aufbau

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | containerschiff 09 | foto: jörg stange, gunnar f. gerlach gfok: aktive archive

Written by medienwatch & metainfo

August 12, 2009 at 18:29

Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ + Obdachlosigkeit

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underthebridge-hamburg-gfok-2009fotos: medienwatch

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Gegen die Versuchung, wegzuschauen

OFFENBURG. Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ macht derzeit in der evangelischen Stadtkirche Station: 27 Künstlerinnen und Künstler setzen sich auf vielfältige Weise mit Obdachlosigkeit und sozialer Ausgrenzung auseinander. „Die Schau soll helfen, das Fremdeln gegenüber Wohnungslosen abzubauen“, formuliert Pfarrer Peter Scherhans ein Ziel.

Ein reges Kommen und Gehen herrscht in dem Gotteshaus im Herzen der Stadt: Im Rahmen der dritten Offenen Sommerkirche sind sowohl die Türen des Haupteingangs an der Okenstraße als auch die des schmalen Nebeneingangs an der Hauptstraße von 11 bis 17 Uhr geöffnet. 150 bis 200 Besucher finden sich täglich hier ein, um sich die Skulpturen, Collagen, Fotografien und Gemälde anzuschauen. Die künstlerischen Positionen sind so unterschiedlich wie das Leben der Obdachlosen. „Auf Augenhöhe“ nennt:

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http://www.badische-zeitung.de/offenburg/gegen-die-versuchung-wegzuschauen–18013533.html

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http://www.artnet.com/artwork/425679633/706/st-katharina-und-2-foto-efeu-st-katharina-and-2nd-photo-ivy.html

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Abschied vom Sozialstaat

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obdachloser-gfok-stange-grindelhochhaeuser1200flashphoto, um das soziale Elend deutlicher wahrzunehmen auf das Foto klicken.

https://medienwatch.wordpress.com/?s=casino

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medienwtach.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | fotos: jörg stange, Hamburg 2009 gfok gunnar f. gerlach aktive archive

Written by medienwatch & metainfo

August 12, 2009 at 07:14

Der Mythos von der Demokratie

with 2 comments

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Westerland (Sylt) 09 «Warten auf das nächste Konzert»

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Der Mythos von der Demokratie

In diesem Jahr standen und stehen in Deutschland mehrere Wahlen an, darunter noch im September auch die Bundestagswahl. Bekanntlich fragen sich seit vielen Jahren immer mehr Menschen, welche Partei sie wählen sollen oder ob sie überhaupt (noch) eine Partei wählen sollen, denn sie zweifeln an ihrem persönlichen Einfluss auf das gesellschaftspolitische Geschehen. Ich möchte zu diesem Problem hier eine grundlegendere Stellung beziehen, wie sie zumindest in den Mainstream-Medien bisher kaum jemals in Betracht gezogen wird. Als Kulturanthropologe, der die kulturelle Evolution insgesamt im Blick hat, habe ich mich auch mit der Entwicklung der verschiedenen Gemeinschaftsformen bis hin zu komplexeren Gesellschaften und damit zu sog. Staatengebilden befasst. Eines meiner Ergebnisse lautet: Es hat im Rahmen der Menschheitsgeschichte bisher noch nirgendwo auf der Erde jemals eine Demokratie gegeben. Das aber heißt, dass wie auch alle anderen geschichtlichen Staaten (etwa das antike Athen) auch die heutigen Staaten – somit auch die USA oder Deutschland – keine Demokratie darstellen. Jedes etwas komplexere Gesellschaftsgefüge und somit jeder Staat hat stets ein Herrschaftssystem ausgebildet, in dem nur bestimmte von egoistischen Privilegien- und Machtinteressen bestimmte, mehr oder weniger zynisch oder skrupellos werdende, Personengruppen – zumeist nicht einmal ganze gesellschaftliche Schichten oder „Klassen“ – die wesentlichen Geschicke der Gesamtgemeinschaft bestimmen. Stets bestimmt dabei eine kleine Gruppierung über die große Mehrheit der Bevölkerung und übt dabei bezogen auf deren existenzielle Bedingungen einen mehr oder weniger umfassenden Einfluss aus, der allenfalls bedingt mit der Interessenlage einzelner anderer Gesellschaftsschichten als den Herrschenden zusammenfällt, zumeist aber einen deutlich repressiven – sozialen und zumeist auch in vielfältiger anderer Hinsicht – Charakter besitzt. Hinzu kommt, dass der Mehrheit der Bevölkerung keine Möglichkeit gegeben wird, an dieser Struktur etwas grundlegend zu ändern; auch alle Revolutionen und Umstürze sind nach einer kurzen Zeit der Desorientierung oder des Chaos immer wieder in mehr oder weniger repressive bis diktatorische Herrschaftsformen eingemündet. Die Art und Weise, in der sich diese Herrschaftsausübung vollzieht, und damit die Ausprägung der jeweiligen Herrschaftsformen können sehr unterschiedlich sein. Auch das Ausmaß der Abhängigkeit(en) bis hin zur massiven Unterdrückung von Gruppen und Bevölkerungsschichten ist sehr unterschiedlich. Sowohl im historischen Kontext als auch im aktuellen politischen Bezug lassen sich daher sehr viele Klassifizierungen oder auch Einzeldefinitionen vornehmen. Um beim deutschen Staatsgefüge zu bleiben: Das deutsche Kaiserreich (1871-1918) unterschied sich von der „Weimarer Republik“ (1919-1933), diese wieder vom NS-Staat (1933-1945) und von diesen drei Vorgängern wiederum die alte BRD (1949-1990) einerseits und die DDR (1949-1990) andererseits sowie zum Teil von der alten BRD auch der gegenwärtige deutsche Staat ab Herbst 1990. Wichtige Kriterien von Herrschaftssystemen sind: Ein mehr oder weniger deutlich religiös (z.B. Gottesstaat) oder ideologisch (z.B. vermeintlicher Arbeiter- und Bauernstaat als Sozialismus bzw. Staaten mit faschistischer, rassistischer Ausrichtung) ausgeübtes repressives bis diktatorisches Herrschaftssystem. Ein mehr oder weniger repressiv bis diktatorisch ausgeübter Fürstenstaat (z.B. Feudalismus und andere Staaten mit Kaisern, Königen etc.). Ein Militärregime oder Polizeistaat unterschiedlichster Couleur. Ein Regime aus Warlords (zumeist in vom Zerfall begriffenen oder bereits zerfallenen Staatsgebilden). Verschiedene Formen von Oligarchien aus bestimmten Herrschaftsgruppen, mit zumeist wirtschaftlichem und/oder ideologischem (z.B. Nomenklatura im ehemaligen Ostblock) und/oder parteiprivilegienbezogener und/oder klerikaler Ausprägung. Die meisten heute existierenden sog. Demokratien gehören zu dieser letzteren Art von Herrschaftssystemen. Das gegenwärtige Herrschaftssystem in Deutschland stellt eine Oligarchie dar, in der wichtige Gruppierungen aus der Wirtschaft (Banken und Großindustrie bzw. deren Verbände), der jeweiligen Führungsriege der etablierten Parteien, die evangelische und vor allem die katholische Kirche (fast noch in der Form als Staatskirchen) und einige weitere privilegierte Gruppen bzw. Interessenvertreter (die meist mit den anderen Gruppierungen verbandelt sind) das politische Geschehen bestimmen, und zwar primär in ihrem eigenen Interesse und damit gegen das Gros der Bevölkerung gerichtet. Die sog. Lobbyarbeit stellt vor allem ein Gemisch der Einflussnahme dieser privilegierten und mit die Herrschaft ausübenden Gruppierungen/Personen durch Beratung der Exekutive und Legislative dar, wobei als Folge viele exekutive Schritte und Kabinettsbeschlüsse und zudem die allermeisten und letztlich alle entscheidenden Gesetzesvorlagen durch diese vorgenannten Gruppierungen, also durch diese Minderheit in der Bevölkerung, bestimmt werden. Die Ministerien sind besonders in ihren oberen wichtigen Ebenen zudem mehr oder weniger deutlich mit Gesinnungsleuten dieser Gruppierungen durchsetzt und viele Politiker stehen auf den Zahlungslisten dieser Gruppierungen und arbeiten mehr oder weniger deutlich in deren Interessen. Es ist zudem aussichtslos (außer durch einen staatlichen Umsturz, der dann aber höchstwahrscheinlich wieder ein neues Herrschaftssystem hervorbringen würde) dies zu ändern. Denn auch die Rekrutierung für höhere Parteiposten wird letztlich immer von den Privilegierten selbst kontrolliert und danach entsprechend gefiltert. Abweichler und Andersdenkende werden nach relativ kurzer Zeit kalt gestellt. Der APO-Schlachtruf aus dem Jahr 1968 von Rudi Dutschke und Co. „Marsch durch die Institutionen“, um ein neues Gesellschaftssystem zu bewirken, ist eine Illusion (bestes Beispiel die total angepassten GRÜNEN). Im Zeitalter der Aufklärung und im Rahmen der sog. demokratischen Reformbewegungen des 19. Jahrhunderts wurden als Garanten für eine Demokratie die Gewaltenteilung von Exekutive, Legislative und Judikative, die freie und geheime Wahl eines Parlaments (für eine sog. repräsentative Demokratie oder auch für eine Präsidialdemokratie) und die Meinungsfreiheit als Forderungen formuliert. Noch immer wird heute behauptet, dass ein in diesem Sinne ausgestatteter Staat eine Demokratie sei. Auch mir wurde nach der NS-Zeit in den 1950er Jahren bis Anfang der 1960er Jahre dieser Sachverhalt so im Gymnasium erzählt. Spätestens seit Mitte der 1960er Jahre begann ich dann jedoch zu begreifen, dass es sich dabei um einen Mythos oder sogar bloß um eine vorgeschobene Ideologie angesichts einer anderen Realität handelt. Denn zum Ersten bestimmt hier weitgehend die Exekutive das politische Geschehen, in Verbindung mit den anderen vorgenannten herrschenden und privilegierten Gruppierungen und damit ganz überwiegend in deren Interessen. Zum Zweiten kennen die meisten Abgeordneten gar nicht die Gesetze, über die sie – im vorgenannten inhaltlichen Sinne – abstimmen sollen, bzw. sind selbst mehr oder weniger stark in diese Interessenlage eingebunden. Zum Dritten ist auch die Justiz deutlich politisch bestimmt, weil alle wichtigen Posten in den einzelnen Rechtszügen nach parteipolitischen Kriterien besetzt werden, die Staatsanwälte gegenüber den Justizministern weisungsgebunden sind und die Politik auch immer wieder bei „heißen“ Sachen in das judikative Geschehen hineinregiert (Richter zum Beispiel auf einen anderen Posten wegen „Unbotmäßigkeit“ abgeschoben werden usw.). Relativ am besten bestellt ist es noch um die öffentliche Meinungsfreiheit, außerhalb der diesbezüglich zumeist vorhandenen deutlichen Einschränkungen am Arbeitsplatz, sofern dabei bestimmte Tabubereiche (Gotteslästerung, öffentliche Beleidigungen, Aufruf zum Staatsumsturz, rassistische Äußerungen, Holocaustleugnung und einiges mehr) nicht verletzt werden. Aber hier gilt das sog. Hydepark-Syndrom: Jeder kann kritische Äußerungen machen, aber außer einigen zufällig vorbeikommenden Menschen hört kein anderer hin; hier bedeutet das, die Massenmedien sind im Allgemeinen nicht bereit, fundamental kritische Meinungen zu unserem Gesellschaftssystem oder einigen ihrer Institutionen abzudrucken, weder als Artikel noch als Leserbrief (allenfalls dann, wenn es ihre Auflage fördert); denn sie stehen letztlich im Dienste des Herrschaftssystem, von dem sie ebenfalls wirtschaftlich profitieren (und oft genug auch noch von den Wirtschaftsmächtigen finanziell abhängig sind). Und die Herrschaftsgruppen lässt jede Kritik der „normalen“ Menschen ohnehin kalt, sofern es sich dabei nicht direkt bei einer bevorstehenden Wahl um ihr Wählerklientel handelt, das ihnen dann aber zumeist durch ins Leere gehende Wahlversprechen wiederum zu den gesellschaftlich privilegierten Posten verhilft, damit die Politiker dort dann wiederum ihre eigenen Interessen im Sinne des Großkapitals und einiger zugehöriger Gruppen und natürlich auch in ihrem eigenen Interesse durchzusetzen können. – Angesichts dieser historischen und gegenwärtigen Gegebenheiten, die ich hier in einem lediglich sehr kurzen Abriss darstellen konnte, wundert es nicht, dass es überall in der Welt ein großes Ausmaß an „Politikerverdrossenheit“ oder „Politikverdrossenheit“ jener gibt, die ohnehin in einer jeden Gesellschaft mehr oder weniger deutlich abgehängt werden. Aber das näher auszuführen, was das heißt und was dabei auch die beiden vorgenannten Begriffe eigentlich wirklich bedeuten, ist eine andere Geschichte.

Norbert Cobabus

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PARTEIEN-ZULASSUNG

OSZE schickt Wahlbeobachter nach Deutschland

Das gab es noch nie: Die europäische Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit wird zum ersten Mal Wahlbeobachter nach Deutschland entsenden – um den korrekten Ablauf der Bundestagswahl zu überprüfen. Auch die umstrittene Ablehnung mehrerer Kleinparteien:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641353,00.html

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Foto: Jörg Stange

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August 9, 2009 at 15:12

Veröffentlicht in Der Mythos von der Demokratie

Blues-Rock-Legende Willy DeVille ist gestorben

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400px-2008-02-26_Willy_deVille

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US-Rocksänger Willy DeVille 58-jährig gestorben

Der Mann mit der Rauch-Stimme ist tot

Tagesschau | …Wenn Willy DeVille von „großer Musik“ sprach, dann meinte er „Leute wie Buddy Holly, Edith Piaf oder Muddy Waters“, zu seinen Vorbildern zählte er Elvis Presley, James Brown und John Lee Hooker. In seine eigene Musik mischte der Musiker Doo-Wop-, Cajun-, Creole- und Mariachi-Elemente und verwendete zur klassischen Rockbesetzung auch Mundharmonika, Fiddle und Kuhglocken (…)

Charakteristisch war sein Gesangsstil: DeVille präsentierte seine ambitionierten Texte mit einer Stimme, die der deutsche Musikexpress Ende der Siebziger „rau, trocken, aufregend und dreckig“ nannte:

http://www.tagesschau.de/kultur/willydeville100.html

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TRAUER UM WILLY DEVILLE

Südstaaten-Sinatra mit schwerer Seele

Von Andreas Borcholte

Er stammte aus der New Yorker Punk-Szene der späten Siebziger, wurde dann aber zum Latin-Pionier und großen Schmerzensmann der amerikanischen Soulmusik: Willy DeVille ist im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben.

spon | Von Andreas Borcholte | New York – Jimi Hendrix, dessen „Hey Joe“ er immer wieder live coverte, Bob Dylan und der Bluesmusiker John Paul Hammond waren die Vorbilder, die der junge William Borsay in seinem Heimatort Stamford, Connecticut beharrlich hörte. Und irgendwann beschloss er, selbst Musiker zu werden, R&B-Sänger, Soul-Crooner, Virtuose =

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,641172,00.html

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Willy Deville – Storybook Love .

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Legende Willy Deville

Rocksänger mit 58 Jahren an Krebs gestorben

New York. Ein schwarzer Gehrock, verschmitztes Goldzähne- Lächeln und eine lange, dunkle Mähne – das waren die Markenzeichen von US-Rocksänger Willy DeVille. Mit seinen bitter-süßen Balladen und seiner rauchigen Stimme begeisterte der gebürtige Neuengländer 30 Jahre ein Publikum in aller Welt. In der Nacht zum Freitag starb er mit 58 Jahren in einem Krankenhaus in Manhattan an Krebs. „Er ist sehr friedlich verschieden. Ich war an seiner Seite“, sagte sein(e) Frau Nina der Deutschen Presse-Agentur dpa. =

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1130722/Rocksaenger-mit-58-Jahren-an-Krebs-gestorben.html

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http://www.youtube.com/watch?v=q3QO5TCS-hI&feature=related

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Willy Mink DeVille „Cadillac Walk“

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.willy deville augenklappe

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Willy DeVille Demasiado Corazón

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800px-Corazon.

Der Corazón° (span. für Herz) ist ein 4790 m hoher, leicht zu besteigender und nicht mehr aktiver Vulkan. Südwestlich von Quito am Westabhang der Anden Ecuadors [::]

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.Willy Mink deville – Confidence To Kill

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Willy DeVille – Needles And Pins =

http://www.youtube.com/watch?v=EpYs9HARPBA&NR=1

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Willy DeVille – I’m Blue, So Blue =

http://www.youtube.com/watch?v=WRV9Co6fHeI&NR=1

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Willy DeVille – Empty Heart

http://www.youtube.com/watch?v=k_UKWyopxdM&feature=related

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WILLY DEVILLE- STAND BY ME° (cd hotel deville)

 

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Willy DeVille: Hey Joe in Haarlem

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Willy DeVille & Mink DeVille Band – Valencia 08

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Willy DeVille – I Call Your Name

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Willy DeVille: Hey Joe in Haarlem

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Willy-deVille-interv240

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Rock, Punk, Rhythmen & Blues Legende Willy DeVille

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Willy.
08.07.2009

It is with heavy hearts that we let you know that Willy passed away peacefully last night, August 6, 2009. His music and spirit will always be with us.

http://www.willydevillemusic.com/index.php?page=news&n_id=80

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Konzerte im Juli 2009:
Eines der letzten Fotos von Willy DeVille hier:
http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/show.phtml?nID=GDH1VAMHQ.1

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Leben

Willy DeVille kam 1950 als William Borsay in Stamford zur Welt. Anfang der 1960er Jahre verschlug es ihn nach New York. Die musikalischen Helden seiner Jugend waren Bob Dylan und Jimi Hendrix, von deren Einfluss sich DeVille nie lösen wollte. 1971 kehrte er nach einem mehrjährigen Aufenthalt in London nach New York zurück; reiste weiter an die Westküste und formierte in San Francisco die Band „Lazy Eights“.

1974 gründete er die Band Billy De Sade & The Marquis, die er 1975 in „Mink DeVille“ umbenannte. Gleichzeitig wurde aus William Borsay „Willy DeVille“. 1977 erschien deren Debütalbum in Europa unter dem Namen Cabretta und in den USA unter dem Namen Mink DeVille. Das Album wurde vom Rolling Stone zum „Best Album of Year“ gekürt. Der Musikexpress kommentierte: „Willy ist der Prototyp eines Rock’n’Roll-Menschen. Seine Stimme ist rau, trocken, aufregend und dreckig, und in ihr schwingt die sinnliche Anmache, die uns Hörer zittern lässt“. Im Oktober 1981 traten Mink de Ville bei der 9. Rockpalast Nacht in der Grugahalle Essen auf.

Sein Erscheinungsbild mit überlangem Jackett, einem verschmitztem Goldzähne-Lächeln mit im Schneidezahn eingefasstem Diamanten, zeitweise Menjou-Bärtchen und schulterlangem Haaren war ausgefallen. Der Verlauf seiner Karriere war wechselhaft: Mal zum besten Sänger des Jahres geehrt, dann wieder Streitigkeiten mit der Plattenfirma. Seine Single Storybook Love wurde als Soundtrack des Kinofilms Die Braut des Prinzen für den Oscar nominiert, dann wieder stand DeVille ohne Plattenvertrag da.

Der Song Loup Garou war 1996 Titelmusik des ZDF-Mehrteilers Der Schattenmann.

Zu seinem 25-jährigen Bühnenjubiläum kehrte Willy DeVille zu seinen Wurzeln zurück und ging 2002 mit dem Pianisten Seth Farber und dem Bassisten David Keyes auf die Suche nach seinen Ursprüngen. Das Blues-Album The Willy DeVille Acoustic Trio In Berlin wurde am 21. März 2002 in Berlin bei einem Konzert aufgezeichnet.

Sein Album Crow Jane Alley aus dem Jahr 2004 war die erste Studioveröffentlichung seit Horse Of A Different Color im Jahre 1999. Die Crow-Jane-Alley-Tour durch Europa fand vom 15. März – 18. April 2005 statt. In Amerika gab Willy DeVille ein Konzert: am 29. April 2005 im B.B.King Club in New York City. Mit Live In The Lowlands erschien zur entsprechenden Promotiontournee eine DVD, die im Herbst 2005 im Amsterdamer Paradiso aufgezeichnet wurde.

Vom 18. Oktober bis 18. November 2006 ging er mit dem Willy DeVille Acoustic Trio erneut auf Europatournee. Am Piano gab es dabei eine Umbesetzung. Für kurze Zeit gehörte Jeff Levine am Piano, der u.a. für Joe Cocker gespielt hat, zur Band.

2008 erschien mit Pistola ein weiteres Studioalbum, das erneut mit grundsolidem Songmaterial, gewohnt ambitionierten Texten und seinem unnachahmlichen Gesangsstil aufwarten konnte. DeVille setzte dabei seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Produzenten John Philip Shenale (The Bangles, Tori Amos, Robert Cray) fort.

Eine für 2009 geplante Tournee wurde aus gesundheitlichen Gründen abgesagt; es war bei ihm ein Pankreastumor diagnostiziert worden.[3] Am 6. August 2009 erlag er seinem Leiden in einem Krankenhaus in New York:

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weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_DeVille

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Seite in Arbeit

Stand by me° [::]

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Welcome to the official website of singer/songwriter Willy DeVille. From his legendary years fronting Mink DeVille to his critically-acclaimed solo career, Willy has been adding his own unique voice to the larger musical conversation for over three decades. Here you’ll find information on Willy’s career as well as the latest releases and merchandise in our online store = http://www.willydevillemusic.com/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | gfok-archiv gunnar f. gerlach + jörg stange (°) bildbearbeitung)

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August 9, 2009 at 14:09

Dialektik der Aufklärung: Vor 40 Jahren starb der Philosoph Theodor W. Adorno

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Adornohorkhab-wikipedia1..….Theodor W. Adorno (rechts) zusammen mit Max Horkheimer (1965)


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So heißt es in der „Negativen Dialektik“: „Leicht bildet Denken tröstlich sich ein, an der Auflösung der Verdinglichung, des Warencharakters, den Stein der Weisen zu besitzen. Aber Verdinglichung ist die Reflexionsform der falschen Objektivität; die Theorie um sie, eine Gestalt des Bewußtseins zu zentrieren, macht dem herrschenden Bewußtsein und dem kollektiven Unbewußten die kritische Theorie idealistisch akzeptabel. [::]

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Über die Dialektik der Aufklärung

Vor 40 Jahren starb der Philosoph Theodor W. Adorno

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Von Hans-Martin Lohmann

dradio deutschlandfunk 06.08.2009 | Wie mit kaum einem anderen Namen verbindet sich mit Theodor W. Adorno die Wiedereinbürgerung der verfemten Aufklärung in der Bundesrepublik. Der deutsche Jude steht für ein Denken, das – gezeichnet durch den Nationalsozialismus – nicht auswich, sondern sich der Vergangenheit in philosophischer und gesellschaftskritischer Reflexion stellte (…)

„Wenn die Menschheit sich der Erinnerung entäußert und sich kurzatmig erschöpft in der Anpassung ans je Gegenwärtige, so spiegelt sie darin ein objektives Entwicklungsgesetz.“

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Seite in Bearbeitung

Ffm-adorno-denkmal002

Das „Adorno-Denkmal“ auf dem „Theodor-W.-Adorno-Platz“ nur eine Parallelstraße (westlich) vom Institut für Sozialforschung entfernt | flashphoto Wikipedia [::] Vadim Zakharov | Kunst im öffentlichen Raum 2003 | Zum 100. Geburtstag zum Gedenken an Theodor W. Adorno errichtetes Werk. GlasKubus, Installation im GlasKubus u.a.: ein Schreibtisch, ein Schreibtischstuhl, Buch „Negative Dialektik“ und ein Metronom plus Hinweise auf das Wirken Adornos als Philosoph und Musikwissenschaftler.

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Theodor W. Adorno (eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno; * 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz) war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist.

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Theodor W. Adorno

Leben und Werk

Adorno war, als akademischer Lehrer, Professor für Soziologie und Philosophie und darüber hinaus Musikkritiker und Komponist.

Wegen des gesellschaftskritischen Schwerpunkts seiner Philosophie gilt Adorno als Sozialphilosoph. Er sah in der „Identität“ von Subjekt und Objekt die „Urform von Ideologie“ und vertrat eine ideologiekritische Dialektik, die „auf der Vermittlung des scheinbar Unmittelbaren, und auf der auf allen Stufen sich entfaltenden Wechselseitigkeit von Unmittelbarkeit und Vermittlung insitieren“ sollte als „Versuch, durch immanente Kritik philosophische Standpunkte über sich und über die Willkür des Standpunktdenkens hinauszubringen“ (Wozu noch Philosophie? 1963). Als Intellektueller war Adorno für das Frankfurter Institut für Sozialforschung in den 1950er Jahren wegen seiner Forschungen zum „totalitären Antisemitismus“ und für die Studentenbewegung wegen seiner Kulturkritik zum Verblendungszusammenhang der bürgerlichen Gesellschaft wichtig.

Hauptwerke:

* Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente (1947, mit Max Horkheimer, enthält das Kapitel über Kulturindustrie);
* Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben (1951);
* Negative Dialektik (1966).
* Ästhetische Theorie (1970, posthum).

Frühe Frankfurter Jahre (1903–24)

Aufgewachsen ist Theodor Wiesengrund Adorno in derselben Straße, in der Arthur Schopenhauer lange lebte: der Schönen Aussicht. Sein Geburtshaus stand in der Nr. 9, in der Schönen Aussicht 7 betrieb sein Vater eine Weinhandlung.

Die Eltern des Einzelkindes Theodor („Teddie“) waren der Weingroßhändler Oscar Alexander Wiesengrund (1870–1946) und die Offizierstochter Maria Barbara Calvelli-Adorno (1865–1952), welche korsisch-italienischer Herkunft war und in Wien als ausgebildete Sängerin auch am kaiserlichen Hofe Erfolge hatte. Sein Vater stammte aus einer jüdischen Familie und trat später zum Protestantismus über, bevor er Maria Barbara heiratete, die katholisch war =

http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_W._Adorno

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Heute!

Zum 40. Todestag am 06.08. Adorno

Sendung am Donnerstag, 06.08.2009, 23.45 bis 1.35 Uhr

http://www.swr.de/kulturdoku/adorno-kluge-marxismus-philosoph/-/id=100882/nid=100882/did=5069632/5zckev/index.html

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Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug

„Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ ist ein Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Kapitalismus.

„Kulturindustrie“ ist ein komplexer und kein statischer Begriff und entzieht sich einer eindeutigen Definition. Mit dem Begriff Kulturindustrie werden meist die Kernthesen des Kapitels gemeint: Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerks der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen. So wird das Ästhetische selbst zu Funktion der Ware, indem es die Bilder der Reklame vorbestimmt.

Mit Kulturindustrie meint Adorno die gesellschaftliche Implikation von kulturellen Ereignissen und Erzeugnissen. Adorno beschreibt in ihr die Warenform und die Ideologie derselben als die beiden zentralen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung. Kulturindustrie erscheint als Verblendungszusammenhang, der die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse naturalisiert. Dieser „soziale Kitt“, wie Erich Fromm die Ideologie der Kulturindustrie nannte, agiert als Mittel von Herrschaft und Integration. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Die Verwaltungsform von Kultur, die gerade auch den Intellektuellen nötigt, Wissen zu produzieren, das einer Nutzen-Relation unterworfen ist, zeichnet die Kulturindustrie als Herrschaft von oben aus = > [::]

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Waschhaus: Vortrag Gunnar F. Gerlach, bitte nicht waschen… (II Fragment) =[::]=[::]=[::]

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Zum 40. Todestag von Theodor W. Adorno

medienwatch | Adorno existiert literarisch und virtuell, vereinzelt, einsam im medialen „Gaga-Zitate-Dschungel”, als historisches Phänomen dialektischer Intervention weiter. Hier (Link) einige seltene diskursive Beispiele, der Durchdringend von Kunst und Wissenschaft, gegenwärtiger Diskurse aus nächster Nähe von Ersehenem, Erdachtem und Erfühltem, – aus Erkenntnis gespeistem:

https://medienwatch.wordpress.com/texte-diskurse-gunnar-f-gerlach/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | jörg stange, gunnar f. gerlach gfok aktive archiv(e)

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August 6, 2009 at 08:45