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Archive for Juli 2009

Hinterconti | Rena Raedle & Vladan Jeremić: Belleville

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Jeremic-Bilbord-web.

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17. – 20. Juli 2009

Eröffnung: Freitag, 17.07. 2009 | 20 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag & Sonntag | 13 – 18 Uhr
Montag nach telefonischer Vereinbarung.

Rena Rädle & Vladan Jeremic arbeiten seit 2002 zusammen und recherchieren und kommentieren gesellschaftliche Bedingungen und Entwicklungen in Belgrad und anderenorts. Sie benutzen Kunst als Format für radikale Kritik und übernehmen eine aktive öffentliche Rolle in verschiedenen Bereichen sozialen und politischen Engagements.

Das Video „Belleville“ (2009), das sie im Hinterconti zeigen, dokumentiert den Abriss eines Teiles einer Roma-Siedlung durch die Behörden in Belgrad und die folgenden Proteste vor dem Rathaus.

Belvil ist der Name eines Wohnkomplexes in Neu Belgrad, der zum Anlass der internationalen Sportveranstaltung „Sommer-Universiade 2009“ errichtet wurde. Am 3. April 2009 wurden in den frühen Morgenstunden die Baracken von 45 Familien, die in unmittelbarer Nähe des neuen Wohnblocks leben, von Baggern abgerissen. Die gewaltsame Räumung wurde von der Polizei unterstützt und den Bewohnern wurde keine Zeit gelassen, ihren persönlichen Besitz zu retten.
Obwohl Serbien in diesem Jahr den Vorsitz der „Dekade der Integration der Roma“ innehat, stellten die Behörden keine alternative Unterkunft für die Familien bereit. Das Video dokumentiert den Protest der Opfer, die sich drei Mal auf den Weg ins Stadtzentrum machen, um vor dem Rathaus adäquate Unterkunft von der Stadt zu fordern.

„Under the Bridge Beograd“ (2004) ist ein komplexes Projekt über den Stadtraum von Belgrad. Eine der Interventionen war ein spontanes Treffen unter der Autobahnbrücke des Autoput, die den alten mit dem neuen Teil Belgrads verbindet. Die Versammlung wird zu einer großen Party, als Bewohner des Slums – viele von ihnen sind Flüchtlinge, darunter in der Mehrzahl Roma – die Neuankömmlinge einladen, in der Siedlung ein Feuer zu machen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Websiten:

raedle-jeremic.modukit.com
www.birobeograd.info

hinterconti | marktstrasse 40 A | D-20357 Hamburg

www.hinterconti.de
www.myspace.com/hinterconti
www.flickr.com/photos/hinterconti/

English

Rena Raedle & Vladan Jeremic are working together since 2002, detecting, researching and commenting societal conditions and changes in Belgrade and elsewhere. They use art as one possible format for radical criticism and take an active public position in different fields of
social activism. In the exhibition Bellville their recent works will be presented.

The video documentary “Belleville” (2009) is about the recent tearing Down of Roma houses by the Belgrade authorities and the following protests in front of the city hall.

Belleville is the name of a residential complex at New Belgrade being built on the occasion of the international sports manifestation “Summer Universiade 2009″. On 3rd of April 2009 in the early morning, diggers tore down the barracks of 45 families living in close vicinity to the residential
units. Their violent eviction was assisted by police without giving time to the residents to save their belongings. Despite Serbia holding the presidency of the “Decade of Roma Inclusion” this year, the
authorities didn’t offer alternative housing to the families. The video documents the protest of the victims that set off to the city center three times to demand shelter in front of the city hall.

“Under the Bridge Beograd” (2004) is a complex research project about the city space of Belgrade. One of the interventions was the meeting under the bridge of the motorway that connects the old and the new part of Belgrade. The gathering turned into a big happening that should last eight hours, when the inhabitants of the slum, Roma and refugees, invited all participants to light a fire in their neighborhood.

Further information are available on the artists website:

raedle-jeremic.modukit.com
www.birobeograd.info

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http://www.hinterconti.de/blog/2009/07/17-20-7-09-rena-raedle-vladan-jeremic-belleville/
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Medien-Link(s) zum Diskurs:

Zunehmende Segregation

Von Harry Nick | 24.07.2009

Das Wort ist eine treffende Bezeichnung eines an Bedeutung gewinnenden gesellschaftlichen Vorgangs – im Wortschatz der Medien und Politiker dennoch kaum zu finden. Aus demselben Grunde wohl, aus welchem das bekannte Wort »Klasse«, sofern nicht von Fußball oder Eisenbahn die Rede ist, dort auch nicht vorkommt:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/152748.zunehmende-segregation.html

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Juli 17, 2009 at 08:45

Steilshoop-Balkoniade: Aktionen in der ganzen Bandbreite künstlerischen Handelns

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Zum 40-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung in Steilshoop finden auf den Balkonen des Quartiers Aktionen in der ganzen Bandbreite künstlerischen Handelns statt, von bildnerischen Eingriffen bis hin zu Performances, Lesungen, Schauspiel, Musik.

Es nehmen ca. 20 Künstler/innen teil.
Aber auch die Steilshooper/innen sollen mit ihren Ideen den Rundgang bereichern …

In einem 5-stündigen Rundgang sind Sie eingeladen, das Quartier als Kulturbühne mit uns zu erfahren.

Für Verpflegung ist gesorgt.

Über unser Infotelefon 0162 / 303° 65 70 können Sie jederzeit die aktuelle Position des Rundgangs erfahren und auch später noch dazu stoßen …

Den Standortplan finden Sie dort (PDF) und dort (JPG)

Einen Artikel finden Sie in der Juniausgabe der Genossenschaftszeitung bei uns

Eine Veranstaltung im Rahmen des
Hamburger Architektursommer 2009

http://www.kioer.de/

Dokumentation Balkoniade

„Leerstand“, Schreyerring 45
22309 Hamburg-Steilshoop

Schaufensterpräsentation
14. – 20. Juli 2009

www.balkoniade.de

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Bild: Romeo and Juliet, Ford Madox Brown (1821–1893)

Gefördert von der Behörde für Kultur Sport und Medien

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Assoziaton (jst):

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Georg Jappe
[…] Wir traten auf den Balkon, es war finster. Tonius ließ mich bald hierhin, bald dahin sehen, es war zu komisch. Ich sah ganz bieder. Aber ich hörte gut, hörte röhrenartig in ein Geräusch hinein, akustisch so, wie ich vorhin zum ersten Mal in meinem Leben die Lampe in ihrem Plastikschalter gespiegelt sah. Bei der Nervenentzündung vor einem Jahr hörte ich Musik so plastisch, daß sich die Raumtiefen in klaren Vorder;, Mit; und Hintergründen, Kanten und weiten Abstürzen modellierten, jetzt hörte ich immer ein ganzes Geräusch voll heraus, und die großen Dinge, Wald und Vorhang, nicht fixierbar. Versuchte ich’s, tat’s einen Ruck auf mich zu. Inge kam herein und wollte sich den Finger verbinden lassen. »Na, was ist?« »Der sieht nichts, der Hund.« Anderthalb Stunden, und nichts. Was sollte ich auch sehen? jedesmal, wenn man glaubt, eine Bewegung zu ertappen, ist alles steif und gewöhnlich; es lauert unter dem Radiotisch heraus, und eh es noch erwischt wird, ist’s in seine angestammte Form zurückgehuscht…

http://www.godenholm.de/3.Ebene/text/lsd.htm

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http://www.georgjappe.de/

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externer Link 303° => [::]

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Juli 14, 2009 at 08:49

Westwerk: »Die silberne Stadt«

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WESTWERK

Ausstellung: 10. bis 19. Juli 2009
Mo—Fr 15—19 Uhr | Sa 12—16 Uhr | So 14—18 Uhr

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Gunnar F. Gerlach

Gebastelte Gebilde und gebildetes Gebastel

Eine Ideenskizze zu den plastischen (Kunst)Geschichten von Nils Knott

„Er versicherte mir, daß ihm die Pantomimik dieser Puppen viel Vergnügen machte, und ließ nicht undeutlich merken, daß ein Tänzer, der sich ausbilden wolle, mancherlei von ihnen lernen könne.“ Heinrich von Kleist, „Über das Marionettentheater“

„Darunter zeigte das zweite Relief dieselbe Unbekannte, wie sie in einem prächtigen Saal saß und aus der aufgetrennten Naht eines reich bestickten Kissens eine rosarot kostümierte Puppe zog, der ein Auge fehlte.“ Raymond Roussel, „Locus Solus“

Die ideologisch verklärte, rational-technoid bestimmte Gegenwart mit ihren, auch brutalen, ökonomischen und politischen Konsequenzen für alle menschlichen Bereiche, schreit nahezu nach Gegenentwürfen – besonders aus dem Geist der Künste (Musik, bildende Kunst etc.). Die im folgenden aufscheinenden Ideen zu der Kunst von Nils Knott, gehen aus von dem Staunen über seine plastischen Erzählungen und Erfindungen im Gewande der Kunst und der formschlüssigen Spiel- und Erfindungsfreude doppeldeutigen Maskenspiels zwischen Tragik und Kömmödie, Ironie und satirischer Energie. Die vielgestaltige und vielgesichtige Welt der Plastiken, Arrangements und Szenarien des 1973 in Münster geborenen Künstlers geben Auskunft von einer grenzüberschreitenden Kunstform, der tatsächlich jedes „Ding“ als Experimentier-, Spiel- und Assoziationsmaterial dienen kann. Diese individuelle Spiel- und Kunstform der neo-surrealen und assoziativen Kunsterzählungen, speist sich aus unterschiedlichsten Quellen, sowohl des Materials, als auch des erzählerischen und gestalterischen Formwillens: traditionelle, handwerkliche Bestimmungen aus der Kunstgeschichte treffen dabei auf grenzüberschreitende Maßnahmen seit der Kunst der 60er Jahre, integrieren den Spirit und die Ästhetik von avantgardistischer Rockmusik genauso, wie Impulse aus DaDa, Collage, Comic, POP und Politik.

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Foto: Jörg Stange

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Gebastelte Gebilde

In den plastisch gebastelten Gebilden kommt schon mal zusammen, was vermeintlich nie zusammen gehören wollte und sollte und es verschmelzen mit alchimistischem Humor und Spott extreme (Material und Gedanken) Gegensätzlichkeiten. Das Wunder-bare wird so auch zum Wunderlichen: da sitzt ein kleines Teufelchen Rock-E-Guitarre spielend in einem als Renn-Auto umgebauten und getunten Holzschuh mit folkloristisch-kitschiger Bemalung, oder ein Arm wird zu einem Bein, ein Sieb auf dem Kopf fungiert als Antennen-Hut und eine fröhliche Wolke entsteht aus einem geschnitzten ‚Tchibo-Yoga-Meditations-Kissen‘. Analog den Maximen des reinen psychischen Automatismus surrealistischer Provenienz ruft hier assoziativ eine Form die andere schlüssig hervor, bis ein Eindruck von Einheit entsteht, oder bis es möglich wird, weiter zu basteln ohne zu zerstören, zu brechen oder gar kleben zu müßen. Der geistige Ge- und Inhalt einer Plastik ist nicht zwangsläufig mit seiner Bezeichnung verknüpft, sondern gibt der subjektiven Weitererzählung des Betrachters seine berechtigte Freiheit und Poesie. Diese Ästhetik oszilliert zwischen Realismus und Surrealismus, Wirklichkeit und Wahn und dem Wahn(Sinn) der Wirklichkeiten.

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Foto: Jörg Stange

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Gebildetes Gebastel

Sprengten DaDa und Surrealismus einst die Ketten normativer Ästhetiken und Bildkontrollen durch radikale In-Frage-Stellung eines einseitig nach Machtkriterien funktionalisierten und instrumentaliserten Vernunftbegriffes, wie es Max Horkheimer und Theodor W. Adorno in der „Dialektik der Aufklärung“ freilegten, so wird in dem Gebastel von Nils Knott die frei flottierende Phantasie wieder zu einem gestalterischem Instrument mit unvorhersehbarem Ausgang. Ausgangspunkte und Inspirationsquellen liefern dabei durchaus heterogene Traditionen der Bild- und Kunstgeschichte und der künstlerischen Techniken und visuellen Strategien: legendäre Plattencover der avantgardistischen Blues-und Rockmusik, wie u.a. Captain Beefhearts (Don van Vliet ist Musiker und Maler) „Strictly Personell“ (1968) oder Niobes „Voodooluba“ (2004) werden mit der volkskundlich hochwertigen Ästhetik der Kunst aus Grönland (Inuit) oder den schon von den Surrealisten bewunderten, indianischen Kachina-Figuren zusammengedacht. Das stilistische Prinzip der Collage als Verbindung unterschiedlichster Materialien, Techniken und Genres wird zum Spiel über die Bande und erinnert an collagierte Comix von Neil Gaiman und Dave McKean („Die tragische Kommödie oder komische Tragödie des Mr. Punch“). Die so entstehende subjektive Ästhetik der Narration bleibt aber anfangs- und endlos und ist „Still Under Konstruktion“, wie auf der Web-Site des Künstlers zu sehen und zu lesen ist.

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Foto: Jörg Stange

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Ausblick

Diese auch aus der avantgardistischen Rock- und Jazz-Rock-Musik entwickelte Ästhetik sich brechender und schneidender, synkopierter und geschichteter Rhythmen und (Farb)Töne basiert so auf den Erkenntnissen revolutionärer, normative Grenzen sprengender Avantgarden des 20.Jahrhunderts und ist durchaus auch als politische Kritik, Satire und Forderung zu deuten. In dem Szenario der „vergangenen Stadt“ aus mit gesprühtem Silberlack überzogenen Korb-Gebilden (Gebäuden) in der Wüste (des unmenschlich gewordenen Alltags) erkennen wir die Strategie des Künstlers: assoziativ verbundene (zumeist gesteckte und genähte), surreale und satirische Linien, die sich zu neuen Szenarien des Irrsinns und Sinns zugleich verbinden – als Spiegel eines Wahnsinns, der in der sogenannten Wirklichkeit selbst wurzelt. Eben die tragische Komik und komische Tragik des Lebens als „großes Gebastel“ für „fiese Viecher“. Gunnar F. Gerlach

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„Die Dadaisten hatten kein formuliertes Programm. Arp nannte mit Hinweis auf die „Schlächtereien des Weltkrieges“ das Ziel, die verlogenen und scheinheiligen Werte und Ideale der bürgerlichen Gesellschaft zu enttarnen und zu zerstören“ (iw)

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Dada ist die Sonne, Dada ist das Ei. Dada ist die Polizei der Polizei

Richard Huelsenbeck

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Silver City eine Odyssee durch die Moderne

Eine Odyssee durch die epochale Absurdität des doppeltverspiegelten Wahns reflexive seiner Produkte. Der Verlust von Wahrung als substanzielles Rhizom – als Baustoff wider der Uniformität gehypter Verlustigung. Humboldt als Dürer – als Eichörnchen durch monochromen Anst(r)ich gleichgeschalteter Bedeutungsebenen vereinna(h)mtet?, die sogenannte (aufgeklärte) Moderne, durchkreuzt dialektisch die Geschichte falsch verstandener barbarischer Aneignung.

Ein neodadaistisches Flechtwerk von Liebe & Anarchie als Überwindungsforderung im Subtext. Fatalistische Verkitschung zur Demaskierung ästhetisierter und synästetisierender Flachstromwelten, embeddeter Beliebigkeit im (Schein)Dialog mit der Dummheit: in den Schichtungen scheinbar eruptierender Oberfläche, zur Liquidierung von Restwahrnehmung im System auf Erfolg angelegt, generiert hier zum dialektischen Widerstand.

Kein Horizont, – jeder Horizont ist künstlich wie Gunnar F. Gerlach, auf dem Zweimaster SS Catherina für den Weymar Film „G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln“ vor Heiligendamm, im wirklichen Leben zur Erkenntnis gereichte. Die „versilberte Stadt“ als Metapher der Wirklichkeit, lässt an Alfred Kubins „Die andere Seite“ denken, hier Massenprodukte des korrumpierten Zauberbergs durch verbeamtete Hütchenspieler aus Politik und Kulturindustrie. Der Berg beispielsweise besetzt durch Kunststoff: Polypropylen aus sich synthetisch selbst reproduzierenden Propyleneinheiten kontakarieren mit organischen Stoffen wie Weide (Flechtwerk), Wolle (Webwerk), Bordüre (Ornament)* – Bändern und Verweise auf verlustierte Utopien mit direktem Lebensbezug zum Einze(l)lwesen, decodiert als domestiziertes Produkt verschwurbelter Synästhetik aus der Todespirale. Eine Landschaft künstlicher Errungenschaften: „Silver-City“ ist keine Metapher, die Stadt, sie zeigt ihr verdecktes Sein im degradiert individuellen einer „Petit Maison“ zur „Grand Maison“ der Moderne auf eine „Halma-Mikado-Gaga-Welt“ reduziert und globalisiert – so das die Verkörperung von Gegenentwürfen die Welt nicht neu erfinden, aber doch aus der Welt des Fake in eine andere „Welt-(T)raum-Sicht“ eintreten möge, um Wirklichkeit sinnstiftend erfahrbar und lebbar zu gestalten. Eine einleitende Idee: Schickt Eichhörnchen an die Front! – Aber artgerecht! Jörg Stange

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Foto: Jörg Stange

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Nils Knott

»Die silberne Stadt«

Installation, Objekte

Großes Gebastel, fiese Viecher, raumgreifende collagenhafte Szenarien, geschnitzte Figuren, alles dreidimensional. Bei Nils Knott spielen comicartige Charaktere die Hauptrollen. Sowohl als Miniatur wie auch (über)lebensgroß. Gebastelt oder aus Holz geschnitzt.

Die Szenarien tragen Titel wie »Verfolgungsjagd mit gigantischer Kunstlederhandtasche« oder »Die neue kugelsichere Anlage«. Kaum ein Gefährt, das hier nicht an Düsenantrieb leidet. Trendfarben nehmen euch in den Arm. Ein Bein findet das andere, zusammen gehen sie die formschlüssige Verbindung suchen. Die Teekanne staunt nicht schlecht, als im Regal nur noch Bremsspuren quietschen. Dann wird ihr warm ums Herz. Selbstredend, dass hier weltbewegende Themen behandelt werden.

http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen.html

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knott-figuren-explorerFoto: Jörg Stange

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http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen.html

http://www.nilsknott.de/

http://www.nilsknott.de/nilsknott_home.html

http://www.oelfrueh.org/2007/NilsKnott.htm

http://www.fundus-theater.de/plan_stuecke.htm

http://artblog.twoday.net/

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1914-18

Dada

Am 5. Februar 1916 gründete der Poet und Philosoph Hugo Ball (1886-1927) in einer Züricher Bar das „Cabaret Voltaire“ eine Mischung aus Nachtclub und Kunstsalon. Junge Dichter und Künstler wurden eingeladen, ihre Werke vorzutragen, Bilder aufzuhängen oder selbst zu musizieren. Schon gegen Ende des Monats war klar, daß sich hier eine neue künstlerische Bewegung mit antibürgerlicher Grundhaltung formiert hatte. Der Name „Dada“ entstand angeblich beim zufälligen Blättern durch ein deutsch-französisches Wörterbuch: „Dada“, der erste verbale Ausdruck eines Kleinkindes, sollte einen Neubeginn ausdrücken, die Einfachheit darstellen und den Anfang aller Kunst symbolisieren.

Obwohl das „Cabaret Voltaire“ nur sechs Monate bestand, breitete sich die dadaistische Idee schnell international aus. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs entstanden in Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten Dada-Galerien, wurden Dada-Zeitschriften gegründet und Dada-Manifeste geschrieben. Hans Arp und Max Ernst veranstalteten in Köln dadaistische Versammlungen. Richard Huelsenbeck (1892-1974) und Raoul Hausmann gründeten einen Dada-Club in Berlin, zu dessen Mitgliedern Künstler wie George Grosz, Hannah Höch (1869-1978) und John Heartfield gehörten. Ebenfalls in Berlin fand 1920 die Erste Internationale Dada-Messe statt.

Die Dadaisten hatten kein formuliertes Programm. Arp nannte mit Hinweis auf die „Schlächtereien des Weltkrieges“ das Ziel, die verlogenen und scheinheiligen Werte und Ideale der bürgerlichen Gesellschaft zu enttarnen und zu zerstören. „Dada ist der Ekel vor der albernen verstandesmäßigen Erklärung der Welt“, so Arp. Ebenso sagten die Dadaisten den etablierten Kunstformen den Kampf an. Durch eine ironische Synthese von Primitivem, Banalem und moderner Technik versuchten sie die Sinnlosigkeit von Logik, Intellekt und bürgerlicher Kultur zu verdeutlichen. Lärmmusik, Simultanvorträge, Zufallsgedichte, Photomontagen und Collagen aus Zeitungsausschnitten, Photos und Alltagsgegenständen gehörten zu ihren Ausdrucksmitteln. (lw)

http://www.dhm.de/lemo/html/wk1/kunst/dada/index.html

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John Heartfield gehörten. Ebenfalls in Berlin fand 1920 die Erste Internationale Dada-Messe statt.

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http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/o_mod/dada00.htm

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Anmk.

Seite befindet sich im Aufbau

Meta-Material: Zur Berücksichtigung „geistiger Durchdringungsfragen“:

[DADA-Mystik]

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Dieter Mersch

Im folgenden sei deshalb diese ausgelassenen anderen Seite der Avantgarde zum Thema gemacht. Sie wird in zwei differente Charaktere gegliedert: (i) das „Mystische“ und (ii) das „Politische“. Beide zusammen machen das produktive Potential der Moderne aus. Denn die Kunst der Avantgarde begnügt sich nirgends allein mit der Selbstbetrachtung von Kunst als Kunst, es handelt sich nicht ausschließlich um einen Selbstzweck, ein unverbindliches l’art pour l’art, selbst dort nicht, wo sie sich erklärtermaßen darauf beschränkt. Vielmehr geht es überall zugleich darum, neue Grundlagen zu finden, einen anderen Boden zu stiften, das Spirituelle zu tangieren oder praktisch einzugreifen, den öffentlichen Raum zu betreten und in ihm Marken, Wendepunkte einzutragen. (…)

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All dies sei also mit dem Ausdruck „das Mystische“ bezeichnet: Gewahrung der Unverfügbarkeit der Existenz als Bedingung jeglichen Denkens und Diskurses, als Bedingung auch jeder Wissenschaft und Kunst. Ich behaupte, daß der Kunst der Avantgarde, indem sie sich die Frage nach der Kunst als solche stellte, indem sie darauf reflektierte, was ein Bild, ein Objekt oder eine Skulptur sei, wo die Trennungslinien zur Plastik, zum Alltagsgegenstand, zur Nichtkunst verläuft, wieder auf einzigartige Weise konfrontiert wurde mit dem Problem der Existenz selbst – daß sie, in dem Maße, wie sie die Parameter der klassischen Ästhetik infrage stellte und Kunst als überlieferte destruierte, gleichsam an ihrem eigenen Abgrund von neuem mit dem Anderen, dem Unbestimmten und Unverfügbaren in Berührung kam. Ich möchte diese Spur aufnehmen und auflesen und vor allem in jenen Bewegungen nachzeichnen, die jenseits des Konstruktivismus oder Formalismus auf besondere Weise das Zentrum der klassischen Moderne ausmachen: Dadaismus und Surrealismus. Und sie repräsentieren zwei diametrale Positionen, wobei der Dadaismus mehr auf der Seite des „Mystischen“ steht, während sich der Surrealismus mehr in jenem Bereich aufhält, der als das „Politische“ apostrophiert werden kann. Gewiß ist diese Gegenüberstellung pointiert und überscharf. Sie scheint sogar kontraintuitiv – denn gerade der Berliner Dadaismus von Raoul Hausmann, John Heartfield und anderen reagierte direkt auf die sich zuspitzende politische Situation der 20er und frühen 30er Jahre, indem er u.a. in die antifaschistische Propaganda eingriff. Doch möchte ich mich bei meinen Betrachtungen mehr von Hugo Ball, Kurt Schwitters, Jean Arp und Marcel Duchamp leiten lassen – und letzteren weniger von seiner ironischen Seite als von seiner experimentellen nehmen. Ich wähle zudem Dadaismus und Surrealismus als die beiden herausragenden Paradigmen, weil sie erstens in den Revolten der Avantgarden eine exponierte Stellung einnehmen, und weil sie zweitens sämtliche folgenden Szenen, besonders die amerikanische Kunst der Postavantgarde nachhaltig beeinflußen und anleiten – namentlich die spirituelle Malerei des Abstrakten Expressionismus und des Minimal von De Kooning über Clyfford Still bis zu Mark Rothko und Barnett Newman, wie ebenso die Antipoden wie Josef Beuys und John Cage. Gleichzeitig bilden sie die Referenzpunkte für sämtliche späteren Aktionen, für Performance, Happening und Fluxus genauso wie für Environment, Installation und Concept-Art.

Doch seien zunächst die Überlegungen auf die Kunst des Dadaismus konzentriert,

Bitte zum weiterlesen Link benutzen

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http://nyitottegyetem.phil-inst.hu/kmfil/MERSCH/kunst_2.htm

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Dieter Mersch

3. Das Politische: Der Surrealismus

Ausgehend von der Bestimmung der Kunst der Moderne als einer Metakunst, einer Kunst über Kunst, einer ästhetischen Analyse des Ästhetischen selber haben wir zwischen einer negativen und einer positiven Seite der Avantgarde unterschieden. Die negative erfüllt sich in den Merkmalen der Destruktivität, der Selbstreferentialität und der Paradoxalität der Reflexion, die positive in den Kategorien des Mystischen und des Politischen. Dabei wurde tentativ das Mystische dem Dadaismus und das Politische dem Surrealismus zugewiesen:

http://nyitottegyetem.phil-inst.hu/kmfil/MERSCH/kunst_3.htm

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Sleeper 1973 (Musik: Nino Rota)

Im Film spielt der Regisseur Woody Allen seinen Hauptdarsteller, Miles Monroe. Dieser wurde nach einer missglückten Magengeschwüroperation in den künstlichen Tiefschlaf versetzt. 200 Jahre später erweckt ihn ein Wissenschaftlerteam zu Spionagezwecken aus einer gefundenen Kapsel. Die Welt hat sich infolge von Kriegen bizarr verändert, die Technik hat sich enorm weiterentwickelt, aber ein Führer leitet sein Volk, und Schweinshaxn und gesättigte Fette sind als gesund analysiert worden. Eine Welt, in der sich Miles Monroe als der Besitzer des vegetarischen Restaurants „Zur glücklichen Karotte“ am Broadway der 70er Jahre nicht so leicht zurechtfinden kann. Er flieht erfolglos vor der Polizei, wird zwangseingebürgert, dann von Rebellen aus seinem Dasein befreit und erfüllt schließlich doch noch den Zweck, zu dem ihn die Wissenschaftler erweckt haben. Mehr noch: Er beendet die Existenz des Führers.

Wie bei allen Woody-Allen-Filmen zeigt der Regisseur ein erfremdetes Spiegelbild der Gesellschaft, in dem er pointiert auf Ungereimtheiten hinweist:
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Bilder einer Einstellung

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Frank Zappa & Kp Beefheart

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DIE ERSTE GLOBALISIERUNG

Der Fluch des Silbers

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Von Jens Glüsing, Rio de Janeiro | 27. Juli 2009

Die Ausplünderung der Neuen Welt nach ihrer Entdeckung durch Kolumbus beschleunigte Europas Aufstieg, hat das Schicksal Lateinamerikas aber nicht so ausschließlich geprägt, wie linke Kritiker behaupten. Dennoch trägt der Kontinent bis heute schwer an seinem kolonialen Erbe:

http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,638682,00.html

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Juli 12, 2009 at 17:48

Fridericianum: Spaziergang + LESS OIL MORE COURAGE & More Leben

with one comment

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I.
II.
III.
IV.
V.
VI.

Spaziergang
Meschac Gaba
Latifa Echakhch
Die dritte Kolumne
Symposium Kunstvermittlung
Ausblick


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Spaziergang
9. bis 18. Juli 2009
Der Rundgang, die traditionelle Jahresausstellung der Kunsthochschule Kassel, wird mit dem Spaziergang 2009 zu einem ambitionierten Projekt, das neue Wege beschreitet. Erstmalig werden die Arbeiten der Studierenden an unterschiedlichsten Orten in ganz Kassel gezeigt, an unbekannten Stationen ebenso wie in etablierten Kunst- und Kulturinstitutionen. Eine Auseinandersetzung mit der Stadt liegt somit schon im Konzept begründet. Für die Kunsthalle Fridericianum bedeutet der Spaziergang 2009 eine wichtige Momentaufnahme des lokalen Kunstgeschehens als Blickwechsel innerhalb eines international ausgerichteten Programms.

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Meschac Gaba Museum of Contemporary African Art & More
29. August bis 15. November 2009
Sieben Jahre nach seiner Teilnahme an der documenta 11 eröffnet die Kunsthalle Fridericianum Meschac Gabas bisher größte Ausstellung in Deutschland: Museum of Contemporary African Art & More. Dabei werden alle seit 1997 konzipierten Räume des ‚African Museums’ zu einer großen Einheit zusammengeführt und gemeinsam mit neuen Arbeiten präsentiert. Gabas Installationen greifen Momente afrikanischer (Lebens-) Kultur auf und verweisen durch die museale Präsentation gleichzeitig auf eine westlich geprägte Kunstwelt, in der auch der Kunstmarkt eine bestimmende Rolle spielt. Diesen Aspekt thematisiert Gaba, indem er Geld innerhalb seiner künstlerischen Arbeit symbolhaft benutzt und den Zusammenhang von kultureller Wertschätzung und reinem Geldwert aufzeigt. Zusätzlich zu den 12 Räumen des Museum of Contemporary African Art zeigt die Kunsthalle Sweetness (2006), sowie zwei neue Arbeiten: Lake of Wisdom und eine neue Produktion seiner postergroßen ‚Banknoten’-Serie.

Latifa Echakhch Les sanglots longs
29. August bis 15. November 2009
Die Kunsthalle Fridericianum zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der französisch-marokkanischen Künstlerin Latifa Echakhch. In ihrem Werk setzt sie sich kritisch mit Fragen zur Globalisierung sowie mit nationalen und kulturellen Unterschieden auseinander. Mit Les sanglots longs hat Echakhch eine poetische Installation entworfen, die ihre politische Sprengkraft auf den zweiten Blick preisgibt. Die Künstlerin kombiniert dieses sich über mehrere Räume erstreckende Projekt mit einer großen Wandzeichnung, skulpturalen Elementen und mit Musik. Einen thematischen Schwerpunkt bildet der Israel-Palästina-Konflikt, den die Künstlerin anhand der Nummerierung der diesen Konflikt begleitenden UN-Resolutionen seit 1948 illustriert. Diese Zahlen werden als Wandarbeit zu sehen sein und schaffen zudem die Grundlage für eine Klavierpartitur, die Latifa Echakhch speziell für diese Ausstellung komponieren lässt.

LESS OIL MORE COURAGE – ein Rückblick mit Perspektiven
Mit der dritten Kolumne blickt Andrea Linnenkohl auf die vergangenen Ausstellungen in der Kunsthalle Fridericianum zurück, tritt dabei gedanklich hinter die Kulissen des Geschehens und entziffert das künstlerische Konzept aus ihrer Sicht. Den roten Faden bildet LESS OIL MORE COURAGE von Rirkrit Tiravanija. Es ist zu vermuten, dass auch in Zukunft wenig Ölgemälde im Fridericianum gezeigt werden und tatsächlich das Risiko eingegangen wird, sich mit dem Leben auseinanderzusetzen, nicht modern, sondern aktuell und direkt…“

Symposium Kunstvermittlung
Die Kunsthalle Fridericianum stand am 19. und 20. Juni 2009 ganz im Zeichen der Kunstvermittlung: Rund 130 Teilnehmer/innen aus zahlreichen Institutionen diskutierten bei einem Symposium am 20. Juni über das Thema KUNST [auf] FÜHREN. Performativität als Modus und Kunstform in der Kunstvermittlung. In Vorträgen, Workshops und „Performativen Interventionen“ wurde danach gefragt, wie performative Strategien für die Vermittlung nutzbar gemacht werden können. Das Symposium diente als Weiterbildung und Vernetzung für Vermittler/innen, Künstler/innen und andere Interessierte. Die Organisation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Institute for Art Education der Zürcher Hochschule der Künste. Eine ausführliche Dokumentation des Symposiums ist in Arbeit.
Am Vorabend des Symposiums wurden von der documenta GmbH gemeinsam mit den Herausgeber/innen die neu erschienenen Publikationen Kunstvermittlung 1+2 präsentiert. Sie dokumentieren und erforschen umfassend das Vermittlungsprogramm der documenta 12.

Ausblick
Vom 5. Dezember 2009 bis 14. Februar 2010 präsentiert die Kunsthalle Fridericianum die Installationen zweier internationaler Künstler. Carlos Amorales wird das gesamte Obergeschoss des Fridericianums mit Nuevos Ricos bespielen. Bilder, Texte, Musik und Videoclips erzählen hier die Geschichte des gleichnamigen Kunstprojekts und Plattenlabels. Zur selben Zeit wird Navid Nuur mit THE VALUE OF VOID im Erdgeschoss des Fridericianums seine erste größere Ausstellung außerhalb der Niederlande zeigen. Nuurs Installationen zeigen eine enge Beziehung zwischen Konzept und Form auf und sind gleichzeitig das Resultat von Intuition, die in seinem Werk eine Schlüsselrolle einnimmt.


Kunsthalle Fridericianum
Friedrichsplatz 18
D-34117 Kassel
Tel. +49 561 707 27 20
Email: office@fridericianum-kassel.de
www.fridericianum-kassel.de




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NEWSLETTER 8
06 July 2009

I.
II.
III.
IV.
V.
VI
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Spaziergang 2009
Meschac Gaba
Latifa Echakhch
The third column
Symposium art education
Preview

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Spaziergang
9 till 18 July 2009
The 2009 Spaziergang, a special version of the traditional annual ‘Rundgang’-exhibition by art students of the Kunsthochschule Kassel, will be an ambitious project breaking new ground. For the first time the works are being shown at unexpected locations as well as at established Kassel cultural institutions. Hence an engagement with the city is rooted in the concept. ‚Spaziergang means ‚walk‘ and is actually meant to be experienced by walking through the city. For the Kunsthalle Fridericianum, Spaziergang 2009 is an important snapshot of local art activity as an insert within an internationally oriented programme.

Meschac Gaba Museum of Contemporary African Art & More
29 August till 15 November 2009
Seven years after his participation in the documenta 11, the Kunsthalle Fridericianum is presenting Meschac Gaba’s largest exhibition in Germany to date: Museum of Contemporary African Art & More. In the show, all of the rooms of the ‚African Museum‘ conceived by the artist since 1997 are being united and displayed together with new works. Gaba’s installations allude to African life and culture and due to their presentation in museums refer at the same time to a Western-influenced art world in which the art market plays a decisive role. Gaba deals with this aspect by using money symbolically in his work and by showing the connection between cultural appreciation and pure monetary value. In addition to the 12 rooms of the Museum of Contemporary African Art, the Kunsthalle is showing Sweetness (2006) as well as two new works: Lake of Wisdom and a new production of his poster-sized ‚banknote‘ series.

Latifa Echakhch Les sanglots longs
29 August till 15 November 2009
The Kunsthalle Fridericianum is presenting the first solo exhibition in Germany of the work of the French-Moroccan artist Latifa Echakhch. In her work she critically examines globalisation issues as well as national and cultural differences. With Les sanglots longs Echakhch creates an installation whose political explosiveness is only noticed at second glance. The artist is combining this project, which extends over several rooms, with a large wall drawing, sculptural elements and music. A thematic focus is the Israeli-Palestinian conflict, which the artist illustrates using the numbers of UN resolutions that refer to the conflict since 1948. These numbers will be on view and, furthermore, will create the basis for a piano score that Latifa Echakhch will commission specifically for this exhibition.

LESS OIL MORE COURAGE – retrospectively looking forward
With the third column Andrea Linnenkohl takes a look back on the past exhibitions at the Kunsthalle Fridericianum. Thereby she looks behind the curtains and decodes the artistic concept from her point of view. The recurrent theme forms LESS OIL MORE COURAGE by Rirkrit Tiravanija.One can assume that only very few oil paintings will be shown at the Fridericianum in the future and that the risk will actually be taken to engage with life, not in a modern way, but in a topical and direct manner…“

Symposium art education
On 19 and 20 June 2009, the Kunsthalle Fridericianum devoted itself entirely to art education. At a symposium held on Saturday the 20th, around 130 participants from numerous institutions discussed the topic of KUNST [auf] FÜHREN. Performativität als Modus und Kunstform in der Kunstvermittlung. In lectures, workshops and “performative interventions” the participants addressed the question of how performative strategies can be utilised in art education. The symposium served as further education and afforded art educators, artists and other interested persons a possibility to network. The event was organised in cooperation with the Institute for Art Education at the Zürcher Hochschule der Künste. A comprehensive documentation of the symposium is currently in progress.
On the evening before the symposium began, a new publication entitled documenta 12 education 1+2 was presented by documenta GmbH together with the publishers. The publication extensively documents and researches the education programme of documenta 12.

Preview
From 5 December 2009 to 14 February 2010 the Kunsthalle Fridericianum will present exhibitions by two international artists. Carlos Amorales will use the entire first floor of the Kunsthalle Fridericianum for his enlarged installation piece Nuevos Ricos. Pictures, texts, music and video clips tell the story of this art project and record label. During the same period Navid Nuur will put on display THE VALUE OF VOID, his first larger exhibition outside the Netherlands. Nuurs installations show a close correlation between concept and form, while simultaneously being the result of intuition, which plays a key role in his œuvre.


Kunsthalle Fridericianum
Friedrichsplatz 18
D-34117 Kassel
Tel. +49 561 707 27 20
Email: office@fridericianum-kassel.de
www.fridericianum-kassel.de
Opening hours: Wednesday to Sunday 11 a.m. to 6 p.m.

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Arkadien II = der etwas andere Elb-Spaziergang ‘09 + Indikation zur Operation

https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/arkadien-ii-glas-loffel-sand-elbspatzirrgang-09/

Written by medienwatch & metainfo

Juli 7, 2009 at 09:55

Nijinskys Auge und die Abstraktion

with one comment

 

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Vaslaw Nijinsky | Aus der Serie Auge, 1918/1919 Pastell, 20 x 25 cm © Tamara & Kinga Nijinsky, reproduced with permission from the Nijinsky estate at Curatorial Assistance.

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Tanz der Farben

Nijinskys Auge und die Abstraktion

20. Mai bis 16. August 2009
Hubertus-Wald-Forum

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Am 19. Mai 1909 trat der russische Tänzer und Choreograph Vaslaw Nijinsky mit dem Ensemble des Ballet Russe erstmals in Paris auf. Nijinsky wurde umgehend zum gefeierten Publikumsliebling auf den europäischen Bühnen. Neben seiner überragenden Laufbahn als Tänzer schuf Nijinsky um 1919 eine ganze Reihe von eindringlichen Farbmalereien, die der modernen Kunst seiner Zeit in Paris verblüffend nahe stehen. Mit fein gezeichneten farbigen Kreisen und Ellipsen kreierte der Tänzer Serien von Blättern, die Raum und Blick vernetzen und Rhythmus und Farbe zu einer gemalten Choreographie intensiver Emotionen verdichten. Diese sehenswerten Blätter zeigt die Ausstellung in bisher in der Öffentlichkeit nicht gesehenem Umfang.
Der Tanz der Farben entfaltet sich ebenso in den Gemälden und Papierarbeiten führender Künstlerinnen und Künstler dieser Zeit. Zu Sonia Delaunay-Terk, Alexandra Exter, Vladimir Baranov-Rossiné und Léopold Survage gesellt sich die Malerei des Tschechen František Kupka. Wie Nijinsky zeitweise, lebten diese Künstler seit den 10er Jahren des 20. Jahrhunderts in Paris. In ihren zwischen 1910 und der Mitte der zwanziger Jahre entstandenen abstrakten Farbkompositionen dominieren klare Farben, geschwungene Formen, konzentrische Kreise, Ellipsen und Bögen. Die Gemälde sind von einem starken, rhythmischen Akzent geprägt und lassen an tänzerische Bewegung und musikalisch-filmische Abfolgen denken.

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Vaslaw Nijinsky | Die Tänzerin, o.J. Bleistift und Buntstift auf Papier, 35 x 25 cm

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In der Bewegung verbindet sich die physische Präsenz des Menschen auf der Leinwand mit dem Licht, den Formen und den Schwingungen des Kosmos.

Die Ausstellung Tanz der Farben. Nijinskys Auge und die Abstraktion stellt Nijinskys zeichnerisches Werk erstmals in den Kontext der visuellen Moderne seiner Zeit und leistet so einen einzigartigen Beitrag zu den weltweiten Veranstaltungen, mit denen das hundertjährige Jubiläum des ersten Auftritts der Ballets Russes begangen wird. In einer gesonderten Sektion der Ausstellung wird die historische Figur und Persönlichkeit des Jahrhunderttänzers durch Fotografien, Plakate, Gemälde und Skulpturen berühmter zeitgenössischer Künstler lebendig.

Die Ausstellung umfasst etwa 100 Arbeiten von Nijinsky, vorwiegend aus der Stiftung John Neumeier, und ebenso viele Arbeiten der anderen Künstler, die mit jeweils etwa zwanzig vorwiegend großformatigen Werken aus internationalen Sammlungen vertreten sind.
Der Katalog zur Ausstellung beinhaltet Farbabbildungen aller Werke und neue Forschungsbeiträge namhafter Autoren. Er ist für 32 Euro im Museumsshop erhältlich. Die Ausstellung wird von einer Reihe von Veranstaltungen des Hamburg Ballett – John Neumeier begleitet.

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František Kupka | Form von Gelb (Notre Dame), 1911 Öl auf Leinwand, 73 x 59,5 cm Merzbacher Kunststiftung


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Sonia Delaunay-Terk Flamencosänger, 1915 Öl auf Leinwand, 91,5 x 91,5 cm Sammlung Alexander Smuzikov

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Vladimir Baranov-Rossiné | Nymphen und Zentauren, 1914 Öl auf Leinwand, 97 x 134 cm

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TANZ DER FARBEN
Dass Vaslaw Nijinsky nicht nur ein Ausnahmetänzer war, sondern auch ein bildender Künstler, davon kann man sich ab dem 20. Mai im Hubertus-Wald Forum der Hamburger Kunsthalle überzeugen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der „Ballets Russes“ leiht Choreograf John Neumeier der Kunsthalle einige seiner Schätze: Bilder, die der Star des russischen Balletts selbst malte. Die Ausstellung „Tanz der Farben – Nijinskys Auge und die Abstraktion“ stellt die Zeichnungen des Tänzers Werken von Künstlern seiner Zeit und Arbeiten, die ihn zum Motiv haben, gegenüber. // IRIT BAHLE, HAMBURG

http://www.art-magazin.de/kunst/18581/john_neumeier_vaslaw_nijinsky.

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Nijinsky-Ausstellung

Ein dämonisches Auge

Am Nachmittag des 19. Januar 1919 tanzte Vaslav Nijinsky zum letzten Mal. Der vermutlich 30-Jährige war ein Superstar, eine Legende, und so sollen die Gäste im Ballsaal des Suvretta House in St. Moritz etwa eine halbe Stunde „still wie in einer Kirche“ gewartet haben, während Nijinsky auf einem Stuhl saß und sie anstarrte.

Dann meinte seine Frau Romola, ihn ansprechen zu müssen, er bellte sie an: „Wie kannst Du es wagen, mich zu stören! Ich bin keine Maschine. Ich werde tanzen, wenn ich mich danach fühle.“ Sie weinte, er tanzte, „großartig, aber auf erschreckende Art“, wie Romola Nijinsky weiter notierte. Bald darauf wurde bei ihrem Mann eine schwere Schizophrenie diagnostiziert. VON SYLVIA STAUDE

Hier bitte weiterlesen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1815864_Nijinsky-Ausstellung-Ein-daemonisches-Auge.html

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Vladimir Baranov-Rossiné Rhythmus, 1913 Zink, Öl und Gouache auf Holz Höhe 136 cm Sammlung V. Tsarenkov, London

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Vaslaw Nijinsky Bögen und Segmente: Linien , 1918/19 Wachskreide und Bleistift auf Papier 29 x 37,5 cm Stiftung John Neumeier © Tamara & Kinga Nijinsky, reproduced with permission from the Nijinsky estate at Curatorial Assistance

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Kuratoren der Ausstellung: Prof. Dr. Hubertus Gaßner und Dr. Daniel Koep

Hamburger Kunsthalle ⋅ Stiftung öffentlichen Rechts
Ansprechpartner ⋅ Mira Forte
Glockengießerwall T + 49 (0) 40 – 428 131 204
D-20095 Hamburg F + 49 (0) 40 – 428 542 978

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Hinweis:

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Bildbeschreibungen

Schriftsteller über ihr Lieblingsbild in der Hamburger Kunsthalle

Hanns-Josef Ortheil.
Friedrich Georg Kerstings: Caspar David Friedrich in seinem Atelier

Für viele Schriftsteller ist es eine Selbstverständlichkeit, sich mit den Ausdrucksformen anderer Künste auseinander zu setzen. Die bildende Kunst spielt dabei eine besondere Rolle und inspiriert gerade zeitgenössische Autoren immer häufiger zu essayistischen oder fiktionalen Reflexionen. Das Literaturhaus Hamburg und die Hamburger Kunsthalle haben namhafte deutsche Autorinnen und Autoren eingeladen, sich mit ihrem Lieblingsbild aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle zu befassen und ihren persönlichen Zugang in einem Essay niederzuschreiben. An verschiedenen Abenden werden sie diese nun präsentieren und darüber mit Kunst- und Literaturkritikern ins Gespräch kommen – wechselweise im Literaturhaus und in der Hamburger Kunsthalle.

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Die Veranstaltungsreihe Bildbeschreibungen der Hamburger Kunsthalle in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg endet damit. Insgesamt wurden fünf namhafte deutsche Autorinnen und Autoren eingeladen, sich mit ihrem Lieblingsbild aus den Beständen der Kunsthalle zu befassen und ihren persönlichen Zugang in einem Essay niederzuschreiben. In der Veranstaltungsreihe trugen bisher Martin Mosebach zu Ernest Meissoniers Das Porträt des Sergeanten, Annette Pehnt zu Wols’ Komposition, Brigitte Kronauer zu Jan van Goyens Bauerngehöft und Wilhelm Genazino zu Francis Bacons Studie zu einem Bildnis ihre Bildbeschreibungen vor, die in einer Publikation der Hamburger Kunsthalle ab Herbst 2009 vorliegen werden.

.9. Juli um 19 Uhr vor dem Kupferstichkabinett | In Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg |

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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN | CURRENT EXHIBITIONS

:: Tanz der Farben. Nijinskys Auge und die Abstraktion | bis 16.8.2009

:: Roman Signer. Projektionen. Filme und Videos 1975-2008 | bis 27.9.2009

:: Sigmar Polke. Wir Kleinbürger! Zeitgenossen und Zeitgenossinnen | bis 31.1.2010

:: Marcel van Eeden. The Zurich Trial. Part 1: Witness for the Prosecution | bis 27.9.2009

IN KÜRZE ZU SEHEN | COMING SOON

:: Hamburger Ansichten. Maler sehen die Stadt | 9.10.2009 bis 31.1.2010

:: Mit Licht gezeichnet. Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen | 30.10.2009 bis 17.1.2010

:: Pedro Cabrita Reis | 31.10.2009 bis 31.1.2010

 

 

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www.hamburger-kunsthalle.de

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presse(a)hamburger-kunsthalle.de

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© 2009 Veröffentlichungen sind nur gestattet im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung der Hamburger Kunsthalle. Jede andere Nutzung ist nicht gestattet. © 2009 Publication only allowed in connection with reports of an exhibition. Any other use is not allowed.

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http://www.youtube.com/watch?v=wy7YHWnxZOQ&NR=1

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http://www.youtube.com/watch?v=MFo6e9XJ-ho

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http://www.youtube.com/watch?v=wBuOywe7dGw&NR=1

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http://www.youtube.com/watch?v=_I8LOgRPCo8&NR=1

 

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http://www.youtube.com/watch?v=4coES_ei4PU&feature=related

 

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Rudolpho Valentino and Vaslav Nijinsky – Tango

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http://www.youtube.com/watch?v=qRlWUaIbTco&feature=related

 


 

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Die Welt verletzen!

Zum 100. Geburtstag des französischen Philosophen, Dichters, Heiligen und Erotomanen Georges Bataille

Nur die Lauen oder Keuschen haben von der Gewohnheit behauptet, daß sie die Sinne abstumpfe: Das Gegenteil ist der Fall, aber es ist mit der Lust wie mit der Malerei oder der Musik, sie verlangt ein dauerndes Abweichen von der Regel.

(Georges Bataille, „Abbé C“)

I Zwischen Sadismus und Surrealismus =

http://www.zeit.de/1997/37/Die_Welt_verletzen_?page=all

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | jst/gfok

Written by medienwatch & metainfo

Juli 6, 2009 at 09:21

Stromkonzern kaufen: Stellen Sie alles auf den Kopf! + damit auf die richtigen Füße

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Die Grafik "https://www.campact.de/img/base/campact_logo_trans.gif" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.Engergie in Bürgerhand

Stromkonzern kaufen
Montag, 6. Juli 2009 – 131.982 Abonnenten
stromfoto

Stellen Sie alles auf den Kopf!

Der Energieriese E.ON muss seine Tochter Thüga verkaufen. Diese Chance will die Initiative „Energie in Bürgerhand“ nutzen. Die Thüga soll zum ersten ökologischen und sozialverträglichen Energiekonzern in Deutschland umgebaut werden. Dafür braucht es Ihre Unterstützung: Machen Sie mit!

Stellen Sie sich vor: Schon mit 500 Euro werden Sie Miteigentümer von 90 Stadtwerken mit 7,5 Millionen Kunden. Sie können mitbestimmen, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Sie können dafür sorgen, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen verschwinden, sondern zurück in die Taschen der Bürger/innen vor Ort fließen. Mit „Energie in Bürgerhand“ kann diese unglaubliche Idee gemeinsam verwirklicht werden. Wir haben uns deshalb entschlossen, Ihnen dieses genossenschaftliche Projekt im Campact-Newsletter vorzustellen.

Informieren Sie sich über „Energie in Bürgerhand“!

Der Energieriese E.ON wird vom Kartellamt dazu gezwungen, sein Tochterunternehmen Thüga AG zu verkaufen: knapp 4 Milliarden Euro soll das fünftgrößte Energieunternehmen in Deutschland kosten. Zahlreiche kleine und einige große Kommunen wie Nürnberg, Frankfurt und Hannover haben sich zusammengetan, um die Thüga gemeinsam zu erwerben.

Die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ möchte diese Initiative der Kommunen ergänzen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern Mitspracherechte bei der Thüga sichern. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten. Er erhält unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme. Schon vor dem Projektstart sind bereits Zusagen von mehr als 8 Millionen Euro beisammen. Mehr als 100 Mio. Euro sind das Ziel.

Helfen Sie mit – Einverständniserklärung und Treuhandkonten (PDF-Formular)!

Am kommenden Wochenende findet in Freiburg die Auftaktveranstaltung statt, an der sich auch Campact mit einem Workshop beteiligt. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie Sie sich an der bundesweiten Kampagne beteiligen können, sind Sie herzlich eingeladen, am Freitag und Samstag nach Freiburg zu kommen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Programm der Auftaktveranstaltung (PDF-Dokument)…

Vielleicht sehen wir uns in Freiburg?

Viele Grüße

Günter Metzges

PS. Ihnen erscheint die Idee zu groß? Die Stromrebellen aus Schönau (EWS), die ebenfalls hinter „Energie in Bürgerhand“ stehen, haben schon einmal bewiesen, was man mit viel Einsatz und Engagement alles erreichen kann.

Nach der Katastrophe von Tschernobyl haben Schönauer Bürger beschlossen, das örtliche Stromnetz von einem Atomkraftwerksbetreiber freizukaufen. Neun Jahre und zwei Bürgerbegehren später hatten sie Erfolg. Seitdem betreiben die bürgereigenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) das Ortsnetz ökologisch vorbildlich und wirtschaftlich erfolgreich.


Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 131.982 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!Mit Ihrem Abo
des Campact-Newsletters sind Sie Teil des Netzwerks. Unterstützen Sie Campact!
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Energie in Bürgerhand
Günter Metzges | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de

Das Wort vom Casinokapitalismus | Abschied vom Sozialstaat | Rekord-Neuverschuldung

with 4 comments

warten-buss-gfok-1200flashphoto | medienwatch | Fotos: Jörg Stange, 09

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Horrorszenario Agenda 2020

Abschied vom Sozialstaat

Eine Außenansicht von Christoph Butterwegge

Wie wird sich der Staat sanieren? Indem er nach dem Matthäus-Prinzip wieder Sozialleistungen kürzt: Wer hat, dem wird gegeben. Wer wenig hat, dem wird auch das noch genommen:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/662/479156/text/

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Das Wort vom Casinokapitalismus – berechtigter Vorwurf oder haltlose Polemik?

Verfasser: Franziska Kast
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Im Casino geht es gerechter zu als im Kapitalismus, meint Spiegel-Autorin Barbara Supp in Heft Nr. 24, 8. Juni 2009. Ein Kommentar zum Kommentar. Seit im Spätsommer 2008 die Investmentbank Lehmann Brothers zusammenbrach und das ganze Fiasko eines unkontrollierten Finanzmarktes mit seinem Filz aus Hedgefonds, obskuren Derivaten, Schrottpapieren und notleidenden Krediten offensichtlich wurde, gibt es im offiziellen Sprachgebrauch einen Namen für das Gebaren der Banker, die schuld sind an der Misere: Casinokapitalismus:

http://de.casinotoplists.com/casinokapitalismus

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Glücksspiel

Ist der »Casino-Kapitalismus« wirklich am Ende?

DIE ZEIT, Ausgabe 26, 2009
von Heike Faller | DIE ZEIT, 18.06.2009 Nr. 26

Unsere Autorin wollte es wissen. Sie ging ins Casino und spielte – nach einem System, das sie für absolut unschlagbar hielt. Assistiert von einem der weltbesten Mathematiker, der ausgerechnet hatte: Sie werden gewinnen. Wahrscheinlich:

http://www.zeit.de/2009/26/Casino-25

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obdachloser-gfok-stange-grindelhochhaeuser1200flashphoto, um das soziale Elend deutlicher wahrzunehmen auf das Foto klicken.

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Auswege aus der sozialen Ungleichheit

Serie „Reiche, Arme, Ausgeschlossene“, Teil 3

Hans-Ulrich Wehler im Gespräch mit Jochen Rack

Die soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft hat drastische Ausmaße angenommen. Während in den letzten Jahren eine Vermögens- und Einkommenselite immer reicher wurde, konstatiert der Armutsbericht der Bundesregierung ein Wachsen der Schicht, die von sozialen Transferleistungen abhängig ist:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/989316/

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Podcast:

Auswege aus der sozialen Ungleichheit

Serie „Reiche, Arme, Ausgeschlossene“, Teil 3

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Elbphilharmonie Hamburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gesichtet (+/−)
Dies ist die letzte gesichtete Version, freigegeben am 20. Juni 2009.
5 Änderungen stehen noch zur Sichtung an.
Status gesichtet

Kaispeicher A mit Logo der „Stiftung Elbphilharmonie“

Die Elbphilharmonie Hamburg ist eine Konzerthalle, die in der HafenCity in Hamburg entsteht. Am 2. April 2007 wurde feierlich in Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust (CDU) der Grundstein gelegt. Das Richtfest soll im Herbst 2009 stattfinden. Die Eröffnung soll nach neuester Terminverschiebung nun im Herbst 2011/12 erfolgen.

Nachtragsvereinbarung mit Hochtief und den Architekten wurden die Baukosten im November 2008 mit 450 Mio. Euro ausgehandelt. Der Anteil der Stadt läge danach bei 323 Mio. Euro.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elbphilharmonie_Hamburg

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Hamburg: Kulturpolitik

Ein Tornado ungelöster Konflikte

Von Till Briegleb | 20.07.2010, 17:07 | Sueddeutsche Zeitung
Museumsreform, Elbphilharmonie, Gängeviertel: Hamburgs zurückgetretene Kultursenatorin Karin von Welck hinterlässt einen Scherbenhaufen mehr

Dokument nicht gefunden

Dieser Beitrag fehlt im Archiv der Sueddeutschen Z.!

Im Google-Cache noch lesbar: Hier

Ein Tornado ungelöster Konflikte – Freunde der Kunsthalle

http://www.freunde-der-kunsthalle.de/…/21_7_2010_…

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat – Schnellansicht
(34.. lc. Krise ist immer. So gesehen hat man als arntsmüder Politiker nur die Wahl zwischen schlechten und schlechteren. Zeiten. Hamburgs Erster

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Steinbrück präsentiert Rechnung für die Krise

Rekord-Neuverschuldung

Deutschland steht vor harten Jahren: Das Kabinett wird die höchste Neuverschuldung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschließen – es ist die Rechnung für die Krise.

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/640/473158/text/

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SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart.

John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos:„Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html.


Ehefrau von Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) strafbare Verpflechtungen?

Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company
Industrie, Bau & Immobilien
Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH

http://www.openpr.de/news/273267/Simone-Ahlhaus-leitet-Lizenzvermarktung-bei-Dahler-Company.html

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….Vorsitzende der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maisingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“….

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Die CDU vermisst die erste Strophe

(19.04.2001)

Im Jahr 1997 gelang es zum ersten Mal, die alte Tradition des „Maiansingens“ am Marktplatz zu unterbinden — bis dahin hatten sich am 30.4. jedes Jahres um Mitternacht Burschenschaftler, Skinheads und Hooligans um den dortigen Brunnen zusammengerottet und Liedgut eher zweifelhafter Natur zum Besten gegeben, der groben Linie „Im Liede stark, Deutsch bis ins Mark“ (so der Wahlspruch der akademisch-musischen Vereinigung Stauffia im SV) folgend. Ein besonders gelungenes Portait eines Teilnehmers damals fand sich in UNiMUT 39 von 1991.

Seit damals kamen die rechten Herren nicht mehr recht zum Zug (vgl. etwa den Bericht von 1998, oder auch den Hintergrundartikel von damals), und genau das bedauert nun, laut einer Meldung der RNZ von gestern, der Vorsitzende der Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maisingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“

Wer Horst-Wessel-Lied und Maas-bis-Memel-Fantasien für eine weniger stolzschwellende Tradition hält, ist auch dieses Jahr wieder eingeladen, dafür zu sorgen, dass nichts draus wird: Am 30.4. findet ab 18 Uhr auf dem Uni-Platz und in der Triplex-Mensa mit Unterstützung der FSK ein Straßenfest-cum-Infoveranstaltung statt, das die Stunden bis Mitternacht hoffentlich unterhaltsam gestalten wird. Zur Vorbereitung empfohlen wird außerdem die Taxonomie der Heidelberger Burschis, die die Antifaschistische Initiative Heidelberg sorgfältig zusammengestellt hat.

Nachtrag (23.4.2001): Wir haben zu diesem Artikel tatsächlich einen Leserbrief bekommen. Das LeserInnenbriefschreiben ist zur Nachahmung empfohlen.
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204.

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HSH-Nordbank: Kapitaler Krimi »Steilvorlage als Steuerporno«
Die Welt: 07:59 Bewerten | Drucken | Versenden

Die Angst der Nordbank vor dem Finanzamt

„Chronos“, „Guitar“ oder „Athena“ hießen die Projekte, mit denen das Institut Steuern sparen wollte
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article10660274/Die-Angst-der-Nordbank-vor-dem-Finanzamt.html

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Der geheime Ausverkauf

PRIVATISIERUNG Wasser, Schulen, Straßen – Public Private Partnership ist die Formel, mit dem die öffentliche Hand seit Jahren Aufgaben privatisiert. Die Folge: Konzerne kassieren, der Bürger zahlt, und alles läuft ohne Kontrolle | 15.02.2011
http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&dig=2011%2F02%2F15%2Fa0077&cHash=22abf4ea38

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Disharmonie an der Elbe

Hintergrund. Über den Bauskandal bei der Hamburger Elbphilharmonie 16.02.2011
Von Ingo Böttcher
http://www.jungewelt.de/2011/02-16/007.php

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The Who – My Generation [Woodstock 1969]

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Fotos 09: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Archiv