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GEMA-Petition: Der Deutsche Bundestag möge beschließen…

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bundestag-petition-52000.

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Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.
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Begründung

Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.

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Stand: 51929 Mitzeichner Zeigt einen kleinen grünen Kreis | 16.16 | 23.06 2009 | Die erforderlichen 50.000 Stimmen innerhalb der Zeichnungsfrist bis zum 17.07. 2009 wurden heute erreicht!

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https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa=details%3Bpetition=4517

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Verwertungsrechte

„Die Musikszene macht mobil“

ZEIT ONLINE 29.6.2009 – 22:13 Uhr

Mit einer Online-Petition will Monika Bestle aus dem Allgäu eine Reform der Gema erzwingen. Denn irrsinnige Tantiemen belasteten die kleinen Konzertveranstalter, sagt sie:

http://www.zeit.de/online/2009/27/online-petition-gema

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GEMA-Petition: “In krassem Gegensatz zu unseren rechtsstaatlichen Gesetzen”

http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/24/gema-petition-im-krassem-gegensatz-zu-unseren-rechtsstaatlichen-gesetzen/

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Gema-Petition
Undurchschaubare Gerümpelkammer

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/

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Urheberrechtsausgleich oder Subventionssteuer?

Peter Mühlbauer 09.05.2001

Teil 1: Wie die Verwertungsgesellschaften ihre Einnahmen verteilen

In der Debatte um eine erhöhte Leermedienabgabe auf CD-Rohlinge und auf Computerteile sprechen die Verwertungsgesellschaften davon, dass die „Urheber“ für Dateientausch und Privatkopien ihrer Werke entschädigt werden sollen. Telepolis ging der Frage nach: welche Urheber eigentlich? [local] Teil 2: Die Stichprobe. Ein Filesharingexperiment

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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7586/1.html

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Pressemitteilung

Die Wahrheit über die GEMA
Dossier gibt Antworten Fast 100.000 Bürgerinnen und Bürger unterschreiben öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag zur GEMA
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Berlin, den 10.07.2009. Bitten oder Beschwerden, die von allgemeinem Interesse sind, können als öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht werden. Sie werden nach ihrer Zulassung im Internet veröffentlicht und können dort mitgezeichnet und diskutiert werden.
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Fast 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben die öffentliche Petition Bürgerliches Recht – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) vom 19.05.2009″ bislang mitgezeichnet. Im dem öffentlichen Petitionsverfahren angeschlossenen Forum diskutieren die Teilnehmer der Petition ihre Anliegen miteinander. Hier wird deutlich, dass es oftmals Unklarheiten über die Aufgaben der GEMA und der anderen
Verwertungsgesellschaften gibt.
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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, stellt deshalb sein vor eineinhalb Jahren erschienenes Dossier zur Arbeit und zur Zukunft der Verwertungsgesellschaften zum kostenlosen Abruf ins Netz.

* Das Dossier kann als pdf-Datei abgerufen werden unter:
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http://www.kulturrat.de/dossiers/verwertungsgesellschaften.pdf

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Written by medienwatch & metainfo

Juni 23, 2009 um 14:21

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