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Weltumwelttag: Ein Film von Yann Arthus-Bertrand + mehr°

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Englische Fassung:

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http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8&feature=channel

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mojib-latif-gunnar-gerlach-700

Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Film/Fotos: Jörg Stange, gfok

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Erderwärmung made by men

Von Alex Rühle

Auf seiner Internetseite zur Klimadebatte beschert Dennis Dutton den Leugnern des Klimawandels täglich neu eine Niederlage.

“Friedrich Nietzsche spottete einmal, Philosophen seien Menschen, die einen Stein hinter einem Baum verstecken und ihn dann selbst suchen. Soll heißen: Sie wissen meist vorher, worauf sie hinauswollen, ihre vermeintlich argumentativ gefundenen Wahrheiten sind nichts als Vorurteile”

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“Ein weiterer Dauergast auf Duttons Seite ist der Londoner Journalist Fred Pearce, der kürzlich in Nature beschrieb, was für katastrophale Folgen es haben wird, wenn tatsächlich das Methan in den subpolaren Permafrostböden großflächig auftaut, ein Text, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt”

Bitte Link benutzen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/434/468002/text/

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Foto: l.: Kunstwissenschaftler Prof. Gunnar F. Gerlach, r.: Klimatologe Prof. Mojib Latif

Kurze Anm.:

Eine interdiszipliäre Performance im Altonaer Museum: Beide besprechen das Klima und die Athmos-Sphäre aus ihrer jeweiligen Sicht und Standpunkt und finden dialektisch-transformativ-diskursiv wissenschaftliche “Handlungs- und Haltungsverwandschaft” bei der Befragung des multiplen Materials. Klimaforschung könnte eine interdisziplinäre, sinnstiftende, (auch erschreckend) erkenntnissreiche und erotische Betrachtungsweise sein, wie am Beispiel Courbets “l’origine du monde” zu erfahren war… Arkadien ist seit Vergil schon „anders“ verortet – es wird zunehmend (k)arger.

(…) Das Abschmelzen der Eiskappen der Pole ist in vollem Gange. Der Druck zum umweltpolitischen Umdenken auf die Regierungen zur  Reduzierung gegenwärtiger CO2 Emissionen muss intensiviert werden, er muss von unten wachsen, sagte der international geachtete Klimaforforscher Prof. Mojib Latif. Erst dann bestünde noch eine gewisse Hoffnung ein Umdenken zu Gunsten regenerativer Energien – auch in humanen Werte-Kontexten zu bewirken. menschenverachtende Kriege ums Öl würden obsolet: Das wirkt sich selbstverständlich auch auf ein anderes gesellschaftliches Klima aus. Gunnar F. Gerlach: die die Atmosphäre des ‘natürlichen und kulturellen’ Umfeldes als Basis von Forschung und Gestaltung sehen… Jörg Stange (*Arkadien etc. = Text von Gunnar F. Gerlach und Mojib Latif wird noch an Hand des umfangreichen Materials aufgearbeitet)

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KunstHasserStammTisch* der noroomgallery präsentiert:

Arche & Archive

ein Klimaabend mit Mojib Latif und Gunnar Gerlach

Donnerstag, 16. April 2009 um 19.00 Uhr

Im Altonaer Museum

Incl. einer Führung durch die Archive des Altonaer Museums mit dessen Direktor Torkhild Hinrichsen ein zweiter Einlass ist um 19.45 Uhr möglich

… Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

Es stellen sich generelle Fragen nach Determinanten der Natur- und Kulturproduktion genauso, wie die Frage von Krisen und ihren spezifischen Bewältigungsstrategien. Beim Klimaabend werden der Klimaforscher Mojib Latif und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach Kunst und Klimaforschung eng führen, um sich so der Herausforderung einer Krise gemeinsam zu nähern, denn die Krisen der Gegenwart – selbst die in der Kunst – sind auch das Ergebnis von “gestörten Atmosphären”.

Mojib Latif
Meteorologe und seit 1985 Klimaforscher am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Studierte zunächst Betriebswirtschaft und anschließend Meteorologie an der Universität Hamburg. Promovierte und habilitierte (1989) im Fach Ozeanographie. Seine Doktorarbeit schrieb er über das weltumspannende Wetterphänomen El Nino. Nach mehreren Aufenthalten an Instituten im Ausland erfolgten die Promotion und zusätzlich noch die Habilitiation im Fach Ozeanographie. Er ist Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Daneben war er auch Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschriften “Monthly Weather Review” und “Journal of Climate” (1999-2003) sowie Mitarbeiter mehrerer internationaler Komitees und Organisationen, z. B. als Mitglied der CLIVAR Working Group on Global Coupled Modelling.

Gunnar Gerlach
Prof. u. Doz. für Kunstwissenschaft und philosoph. Ästhetik; Gastprofessur(en) u.a. an der China Academy of Fine Arts. Zahlreiche Publikationen und Vorträge im In- und Ausland; freier Kurator u.a. für Museen und Kunstvereine. Forschungsschwerpunkte: Kunst, Kulturphilosophie und Politik vom 19. Jh. bis zur Gegenwart (u.a.: E. Delacroix, J. Beuys, KP Brehmer, Bogomir Ecker). Zum Thema ‘Kunstwissenschaft und Klimaforschung’ hat er seit Mitte der 80er Jahre im Hinblick auf eine politische Kunstpraxis Forschungsthesen publiziert (u.a. in: taz, Kunstforum, Hamburger Rundschau u. Katalogbeiträgen), die die Atmosphäre des ‘natürlichen und kulturellen’ Umfeldes als Basis von Forschung und Gestaltung sehen.

*der KunstHasserStammTisch der noroomgallery ist eine Plattform für performative Kunstkritik

http://www.noroomgallery.com/

noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Extremwetterkongress

Erderwärmung ist schneller als erwartet

Auf dem Extremwetterkongress in Bremerhaven warnen Experten vor einem schnellen Klimawandel. Sie fordern Solarstrom aus Afrika. VON SARAH MESSINA

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“Eine Fläche der Sahara in der Größe des Saarlandes würde bereits ausreichen, um mit solarthermischen Kraftwerken den gesamten Strombedarf Deutschlands zu decken” [Meta-Fairsolar: Hierbei müsste selbstverständlich auch der Bedarf der Dritte Weltländer gedeckt werden. Ausserdem könnte der Raumbedarf durch „intelligente Con(e)struktionen“ stark reduziert werden. Jörg Stange]

Der Klimaforscher Mojib Latif forderte von der Bundesregierung, “jährlich 20 Milliarden Euro für erneuerbare Energien” bereitzustellen (…)

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http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/erderwaermung-ist-schneller-als-erwartet/

Philosoph + Klimaforscher = denisdutton.com/

http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1755

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Written by medienwatch & metainfo

Juni 5, 2009 um 05:53

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