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Archive for Juni 5th, 2009

Jewish Voive for Peace: We’ve asked Prof. Joel Beinin, Donald J. McLachlan Professor of History and Middle East History

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Dear (°°),
We’ve asked Prof. Joel Beinin, Donald J. McLachlan Professor of History and Middle East History at Stanford University, to give us his impression on President Obama’s speech in Cairo today. We’re sharing his response with you.

An articulate and charismatic President of the United States named Barack Hussein Obama giving a speech at Cairo University co-sponsored by al-Azhar, the most eminent institution of Muslim learning – now that’s a new picture. Its enormous symbolic value is President Obama’s biggest asset as he implements policy on the entire range of difficult issues he mentioned. The President stated, „Given our interdependence, any world order that elevates one nation or group of people over another will inevitably fail.“ This is an excellent basis for resolving the Palestinian-Israeli conflict.

The President did not provide details on how the conflict should be resolved beyond general support for „two states, where Israelis and Palestinians each live in peace and security.“ But the meaning of this formulation is now contested due to its empty repetition by presidents and prime ministers whose actions and inactions have undermined it. Instead President Obama emphasized U.S. rejection of „the legitimacy of continued Israeli settlements,“ saying nothing about the future of those settlements already existing and their nearly 500,000 inhabitants. By limiting himself to an apparently pragmatic „first step,“ President Obama may have made his task harder. If he does not produce concrete results very soon on this limited, albeit it absolutely necessary, measure, then the potential value of his fine words in Cairo will soon diminish.

Joel Beinin

June 4, 2009
Stanford, CA

Obama speaking at Cairo University
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Written by medienwatch & metainfo

Juni 5, 2009 at 23:00

Amnesty International Report 2009 ? Zur weltweiten Lage der Menschenrechte

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Amnesty-Newsletter Juni 2009

Amnesty International Report 2009 ? Zur weltweiten Lage der Menschenrechte

Die Wirtschaftskrise ist auch eine Menschenrechtskrise. Sie könnte bis zu 90 Millionen Menschen in Armut stürzen. Davor warnt Amnesty International in ihrem Jahresreport 2009. Mit der Rezession verschärft sich die Repression, daher könnten Unruhen und politische Gewalt zunehmen – insbesondere auf dem ärmsten Kontinent Afrika.

Besuchen Sie unsere Seite zum Amnesty-Jahresbericht 2009
Jetzt bestellen und mehr erfahren über die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf die Menschenrechte!

20 Jahre Tiananmen: Noch immer bis zu 200 Beteiligte in Haft

4. Juni 1989: Die chinesische Armee zerschlägt die Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Hunderte Menschen sterben. Bis heute hat es keine unabhängige Untersuchung der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung gegeben. Die Hinterbliebenen dürfen nicht öffentlich trauern. Bis zu 200 Menschen befinden sich, Schätzungen chinesischer Organisationen zufolge, wegen ihrer Beteiligung an den Protesten im Juni 1989 noch immer in Haft.

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Aktiv werden: Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Briefaktion an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao!

Amnesty Journal: Ein bisschen Frieden ? Die Sicherheitslage im Irak

Die Sicherheitslage hat sich verbessert, aber ein Ende der Gewalt im Irak ist noch nicht in Sicht. Das Amnesty Journal berichtet über die Wiedereröffnung der berüchtigten Haftanstalt Abu Ghraib in Bagdad, die Lage der religiösen Minderheiten und die aktuelle Menschenrechtssituation in der autonomen Region im Nordirak. Außerdem: Warten auf die Welle – Klimawandel und Flüchtlinge im Südpazifik. 20 Jahre nach dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking: Drei ehemalige Aktivisten blicken zurück.

Mehr zu diesen und anderen Themen in der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journal
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Ihr Spende hilft, Menschenrechte zu schützen

Amnesty International ist politisch unabhängig. Regierungsgelder lehnen wir deshalb ab und finanzieren uns ausschließlich über Spenden, Vermächtnisse und Mitgliedsbeiträge. Für unsere wichtige Menschenrechtsarbeit benötigen wir deshalb Ihre Unterstützung!

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Juni 5, 2009 at 22:53

Weltumwelttag: Ein Film von Yann Arthus-Bertrand + mehr°

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Englische Fassung:

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http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8&feature=channel

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mojib-latif-gunnar-gerlach-700

Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Film/Fotos: Jörg Stange, gfok

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Erderwärmung made by men

Von Alex Rühle

Auf seiner Internetseite zur Klimadebatte beschert Dennis Dutton den Leugnern des Klimawandels täglich neu eine Niederlage.

“Friedrich Nietzsche spottete einmal, Philosophen seien Menschen, die einen Stein hinter einem Baum verstecken und ihn dann selbst suchen. Soll heißen: Sie wissen meist vorher, worauf sie hinauswollen, ihre vermeintlich argumentativ gefundenen Wahrheiten sind nichts als Vorurteile”

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“Ein weiterer Dauergast auf Duttons Seite ist der Londoner Journalist Fred Pearce, der kürzlich in Nature beschrieb, was für katastrophale Folgen es haben wird, wenn tatsächlich das Methan in den subpolaren Permafrostböden großflächig auftaut, ein Text, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt”

Bitte Link benutzen:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/434/468002/text/

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Foto: l.: Kunstwissenschaftler Prof. Gunnar F. Gerlach, r.: Klimatologe Prof. Mojib Latif

Kurze Anm.:

Eine interdiszipliäre Performance im Altonaer Museum: Beide besprechen das Klima und die Athmos-Sphäre aus ihrer jeweiligen Sicht und Standpunkt und finden dialektisch-transformativ-diskursiv wissenschaftliche “Handlungs- und Haltungsverwandschaft” bei der Befragung des multiplen Materials. Klimaforschung könnte eine interdisziplinäre, sinnstiftende, (auch erschreckend) erkenntnissreiche und erotische Betrachtungsweise sein, wie am Beispiel Courbets “l’origine du monde” zu erfahren war… Arkadien ist seit Vergil schon „anders“ verortet – es wird zunehmend (k)arger.

(…) Das Abschmelzen der Eiskappen der Pole ist in vollem Gange. Der Druck zum umweltpolitischen Umdenken auf die Regierungen zur  Reduzierung gegenwärtiger CO2 Emissionen muss intensiviert werden, er muss von unten wachsen, sagte der international geachtete Klimaforforscher Prof. Mojib Latif. Erst dann bestünde noch eine gewisse Hoffnung ein Umdenken zu Gunsten regenerativer Energien – auch in humanen Werte-Kontexten zu bewirken. menschenverachtende Kriege ums Öl würden obsolet: Das wirkt sich selbstverständlich auch auf ein anderes gesellschaftliches Klima aus. Gunnar F. Gerlach: die die Atmosphäre des ‘natürlichen und kulturellen’ Umfeldes als Basis von Forschung und Gestaltung sehen… Jörg Stange (*Arkadien etc. = Text von Gunnar F. Gerlach und Mojib Latif wird noch an Hand des umfangreichen Materials aufgearbeitet)

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KunstHasserStammTisch* der noroomgallery präsentiert:

Arche & Archive

ein Klimaabend mit Mojib Latif und Gunnar Gerlach

Donnerstag, 16. April 2009 um 19.00 Uhr

Im Altonaer Museum

Incl. einer Führung durch die Archive des Altonaer Museums mit dessen Direktor Torkhild Hinrichsen ein zweiter Einlass ist um 19.45 Uhr möglich

… Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

Es stellen sich generelle Fragen nach Determinanten der Natur- und Kulturproduktion genauso, wie die Frage von Krisen und ihren spezifischen Bewältigungsstrategien. Beim Klimaabend werden der Klimaforscher Mojib Latif und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach Kunst und Klimaforschung eng führen, um sich so der Herausforderung einer Krise gemeinsam zu nähern, denn die Krisen der Gegenwart – selbst die in der Kunst – sind auch das Ergebnis von “gestörten Atmosphären”.

Mojib Latif
Meteorologe und seit 1985 Klimaforscher am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Studierte zunächst Betriebswirtschaft und anschließend Meteorologie an der Universität Hamburg. Promovierte und habilitierte (1989) im Fach Ozeanographie. Seine Doktorarbeit schrieb er über das weltumspannende Wetterphänomen El Nino. Nach mehreren Aufenthalten an Instituten im Ausland erfolgten die Promotion und zusätzlich noch die Habilitiation im Fach Ozeanographie. Er ist Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Daneben war er auch Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschriften “Monthly Weather Review” und “Journal of Climate” (1999-2003) sowie Mitarbeiter mehrerer internationaler Komitees und Organisationen, z. B. als Mitglied der CLIVAR Working Group on Global Coupled Modelling.

Gunnar Gerlach
Prof. u. Doz. für Kunstwissenschaft und philosoph. Ästhetik; Gastprofessur(en) u.a. an der China Academy of Fine Arts. Zahlreiche Publikationen und Vorträge im In- und Ausland; freier Kurator u.a. für Museen und Kunstvereine. Forschungsschwerpunkte: Kunst, Kulturphilosophie und Politik vom 19. Jh. bis zur Gegenwart (u.a.: E. Delacroix, J. Beuys, KP Brehmer, Bogomir Ecker). Zum Thema ‘Kunstwissenschaft und Klimaforschung’ hat er seit Mitte der 80er Jahre im Hinblick auf eine politische Kunstpraxis Forschungsthesen publiziert (u.a. in: taz, Kunstforum, Hamburger Rundschau u. Katalogbeiträgen), die die Atmosphäre des ‘natürlichen und kulturellen’ Umfeldes als Basis von Forschung und Gestaltung sehen.

*der KunstHasserStammTisch der noroomgallery ist eine Plattform für performative Kunstkritik

http://www.noroomgallery.com/

noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Extremwetterkongress

Erderwärmung ist schneller als erwartet

Auf dem Extremwetterkongress in Bremerhaven warnen Experten vor einem schnellen Klimawandel. Sie fordern Solarstrom aus Afrika. VON SARAH MESSINA

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“Eine Fläche der Sahara in der Größe des Saarlandes würde bereits ausreichen, um mit solarthermischen Kraftwerken den gesamten Strombedarf Deutschlands zu decken” [Meta-Fairsolar: Hierbei müsste selbstverständlich auch der Bedarf der Dritte Weltländer gedeckt werden. Ausserdem könnte der Raumbedarf durch „intelligente Con(e)struktionen“ stark reduziert werden. Jörg Stange]

Der Klimaforscher Mojib Latif forderte von der Bundesregierung, “jährlich 20 Milliarden Euro für erneuerbare Energien” bereitzustellen (…)

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http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/erderwaermung-ist-schneller-als-erwartet/

Philosoph + Klimaforscher = denisdutton.com/

http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1755

Written by medienwatch & metainfo

Juni 5, 2009 at 05:53