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Archive for Mai 28th, 2009

KRIEGSVERRÄTER: „Die NS-Justiz verfolgt ihre Opfer heute noch“

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claus-wrage-gfok-piranesi-dante-300Spuren: Wie sich die Bilder im Ausdruck gleichen: die Radierung von Klaus Wrage (Radierung 1921, Hamburger Maler), grad aus der Gefangenschaft entlassen: Piranesis „Treppen ins Ungewisse“ im Hintergrund. Der „Kopfverband“ assoziiert Dantes „Göttliche Komödie“ – von dem er auch einen Zyklus schuf.

Diese Tragik, die Wrage im Geburtsjahr von Baumann radierte, stand dem neugeborenen Baumann und seinen Zeitgenossen im Zweitaufguss des Krieges, als Erfahrung noch bevor. Bereits ab ~1924 wurde der Zweite Weltkrieg geplant und die Allierten in der Folge getäuscht. Als erster Verstoß gegen den Versailler-Vertrag wurde eine gigantische Rüstungsanlage in Hamburg-Langenhorn, im Stil von Krankenhaus-Architektur erbaut und durch alten Baumbestand getarnt.

Aus Toilettenketten-Herstellern, wie das Hanseatische Kettenwerk, wurden Panzerkettenbauer. Aus Junghans Uhren (Unruh) wurden Fliehkraftregler. Es wurden im Auftrag Hitlers, in der Essener Strasse (Gleisanschluss in Ochsenzoll) auch anmutende  Schwarzwaldhäuser mit Fachwerk gebaut. Damit die Junghans-Arbeiter, samt Familien, sich heimischer fühlten, um die Produktion in Kontinuität sicher zu stellen. Von Junghans konstruierte Fliehkraftregler sollten das Trudeln der Bomben verhindern. Die Bomben und Granaten wurden durch diese Konstruktion zielgenauer. Aus den Valvo-Trafo-Werken (Trafos für Fahrräder) wurden Grossbatterien für Panzer und U-Boote etc.

Laut Historiker und Zeitzeugen war es 1935 der erste Verstoß gegen den Versailler-Vertrag und die Vorbereitung zum Angriffs-Krieg. ZwangsarbeiterInnen maßgeblich aus den Ostblockländern mussten an ihrer eigenen Vernichtung bauen. Aus der IVG Immobilien-Verwertungs-Gesellschaft wurde die Immobilien-Vermögensgesellschaft-Gesellschaft, Die IVG ist heute immer noch die größte Liegenschaftsverwaltung im Land. Der „Atomschlüssel“ ist mit dem Energieriesen RWE als Tochter hinzu gekommen. (Beiträge siehe TAZ-Archiv 90.  Jahre)

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Wie sich die Bilder im Ausdruck gleichen: => Ludwig Baumann, geb. 1921 Foto in der Taz.

Baumann widersetzte sich dem Druck in die Hitlerjugend einzutreten. 1940 wurde Ludwig Baumann zur Marine befohlen, er musste dort zur Strafe exerzieren, robben und Wache schieben, weil er sich weigerte, seinen Vorgesetzten die Stiefel zu putzen.

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»KRIEGSVERRÄTER«

Die NS-Justiz verfolgt ihre Opfer heute noch

Opfer der NS-Militärjustiz gelten in der Bundesrepublik heute noch als vorbestraft und als Verbrecher. 15 „Kriegsverräter“-Fälle dokumentiert eine Ausstellung VON KLAUS WOLSCHNER .

„Es ist sicherlich ein zufälliges Zusammentreffen: Heute debattiert der Bundestag in Berlin über die Frage, ob die Urteile der NS-Justiz gegen so genannte „Kriegsverräter“ pauschal aufgehoben werden sollen. Und in Bremen wird heute Nachmittag eine Ausstellung unter dem Titel „Was damals Recht war…“ eröffnet, in der die Kontinuität der Justiz über das Jahr 1945 hinweg Thema ist“

http://www.taz.de/!35361/

http://www.geschichtsatlas.de/~gd6/ludwig_baumann.htm

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Foto: Orig.-Radierung 1921, Klaus Wrage (1891-1984) Privat.
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Mai 28, 2009 at 21:00

Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Uni Hamburg

with one comment

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Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Uni Hamburg

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Der AStA der Hochschule für bildende Künste HfbK Hamburg erklärt seine volle Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Universität Hamburg und fordert die umgehende Bestätigung von Hans-Martin Gutmann als Dekan durch das Präsidium.

Die Verweigerung der Bestätigung des demokratisch gewählten Dekans durch die Präsidentin der Universität ist nur der Auftakt der in Zukunft gesetzlich verhinderten Demokratie an den Hochschulen. Mit dem neuen Wissenschaftsförderungsgesetz verringert sich die Selbständigkeit der Künste und Wissenschaften weiter drastisch. Zusammen mit den bestehenden Gesetzen ergibt sich die Situation, dass in Hochschulen die im Grundgesetz Art. 5 Abs.3 vorgesehene Freiheit von Forschung und Lehre nur noch zum Schein gewahrt ist. Die eingeführten unternehmensähnlichen Top-Down-Strukturen greifen massiv in die Selbstbestimmtheit der Fachbereiche ein.

Es ist auch ohne Bezugnahme auf das Grundgesetz offensichtlich, dass die Universität ihre öffentlichen Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Hochschulen, die nur noch dem Diktat des Wettbewerbs unterliegen, die keine historischen und aktuellen Sinnbezüge zur Gesellschaft mehr unterhalten, die keine öffentlichen Institutionen der Kritik und Wiedersprüche sind, sind nicht mehr, als vorhumboldtsche Kadettenschulen.

An Auweter-Kurtz erkennen wir Posen instrumenteller Vernunft, Antiintellektualismus und ideologische Schmalspur. Es ist offensichtlich, dass sie nicht in der Lage ist, eine ausgewogene und sachgerechte Politik für alle Fachbereiche zu gewährleisten. Der Rücktritt der Präsidentin ist deshalb unausweichlich.

Die grünen Wahlbetrüger bescheren Hamburg die Fortsetzung einer Hochschulpolitik, die inhaltlichen, d.h. wissenschaftlichen Wettstreit durch einen künstlich inszenierten Wettbewerb ersetzt. Ein System aus Punkten und Ziffern wurde zu diesem Zweck jenseits wissenschaftlicher Anforderungen errichtet. Dieses Theater lässt nach außen alles glänzen, was innen an Überbürokratisierung und Hyperkontrolle ersticken wird.

Die gezielte Vernichtung von Wissen und Praxen, die Unterwerfung freier Diskurse unter das Regime der wirtschaftlichen Verwertbarkeit, die absurde Übersetzung von Qualitäten in buchhalterisch verrechenbare Größen muss gestoppt werden! Der entfesselte Wahnsinn der Wissenschaftsbehörde muss beendet werden!

Der AStA der Hochschule für bildende Künste HfbK Hamburg am 26.05.2009

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Hamburg

Professoren fordern Rücktritt der Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz

Krach an der Hamburger Uni: Professoren der Hochschule betreiben aktiv die Absetzung von Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz. NDR

http://www.ndr903.de/unipraesidentin100.html

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Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit an den Hamburger Hochschulen

Der aktuelle Rücktritt von sieben ProfessorInnen aus dem Akademischen Senat und anderen zentralen Gremien der Universität Hamburg ist eine Ohrfeige sowohl für die Raketenforscherin und Präsidentin, Monika Auweter-Kurtz, als auch für die Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) von Bela Rogalla. weiterlesen

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Uni-Führungskrise

Auffrischender Gegenwind für Uni-Chefin

Mehr als 100 Professoren fordern wegen deren „autoritären“ Führungsstils die Abwahl der Hamburger Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz. Auch die Dekane entziehen ihr die Unterstützung. VON HELGE SCHWIERTZ UND KAIJA KUTTER
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http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/auffrischender-gegenwind-fuer-uni-chefin/

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Kunsthochschule Hamburg = „Porno Neoliberale“ im Innern -Aufklärung nach aussen [Repression statt Selbstregulierung°]

 

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Kontrollierte Virtualitäten und virtuelle Kontrollen

Kontrolle und Virtualität waren die zwei Stichwörter eines umfangreichen Symposions an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK), das vom 3. bis 8. November in Hamburg stattfand und von der HfBK (Prof. Hans-Joachim Lenger, Prof. Michaela Ott, Sarah Speck, Harald Strauß), der Universität Basel (Prof. Georg Christoph Tholen) und der Universität Paris VIII – Saint Denis (Prof. Alain Brossat) konzipiert und durchgeführt wurde.

Den Ausgangspunkt bildeten Deleuze Ausführungen zur Kontrollgesellschaft. “Wir sind dabei, in ´Kontroll`Gesellschaften einzutreten, die genaugenommen keine Disziplinargesellschaften mehr sind. Foucault gilt nicht selten als der Denker der Disziplinargesellschaften und ihrer prinzipiellen Technik, der Einschließung. Aber in Wirklichkeit gehört er zu den ersten, die sagen, dass wir dabei sind die Disziplinargesellschaft zu verlassen, dass das schon nicht mehr unsere Gegenwart ist. Wir treten ein in Kontrollgesellschaften, die nicht mehr durch Internierung funktionieren, sondern durch unablässige Kontrolle und unmittelbare Kommunikation.” (1)
Deleuze knüpft damit an Michel Foucaults Untersuchungen der Disziplinargesellschaften an und erweitert sie auf unsere heutigen Gesellschaften. Wie in einigen Vorträgen betont wurde, bedeutet die Ausrufung einer Kontrollgesellschaft jedoch nicht die Ablösung der einen Gesellschaftsform durch die andere, sondern ihre Aktualisierung. Somit lassen sich sowohl Kontinuitäten als auch Gleichzeitigkeiten verschiedener Machtformen diagnostizieren. Laut Foucault sind schon die Disziplinargesellschaften diejenigen Machtverhältnisse, “die nicht mit dem Recht sondern mit der Technik arbeiten, nicht mit der Normalisierung, nicht mit der Strafe sondern mit der Kontrolle”. (2)
Diese Kontrollmechanismen zeichnen sich durch eine gesteigerte Differenzierung aus und wirken zusehends in Mikrologien. Sie lassen lediglich minimale und ambivalente Lückenbildungen zu und gehen mit Veränderungen im politischen, sozialen, kulturellen, medialen und wirtschaftlichen Bereich einher, die es auf dem Symposion zu untersuchen galt […]

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=982

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Hamburg schadet den Künstlern und der Kulturwirtschaft

Deutscher Kulturrat : Hamburg will massenhaft Kunststudenten exmatrikulieren
Deutscher Kulturrat weiterhin besorgt über Zwangsexmatrikulation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Berlin, den 08.10.2007. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist weiterhin tief besorgt über die Zwangsexmatrikulation von Studierenden an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Bereits am 13.07.2007 hat der Deutsche Kulturrat den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ole von Beust und die Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck aufgerufen, sich für die Studierenden an der Hochschule für bildende Künste einzusetzen, denen die Zwangsexmatrikulation droht. In Hamburg wurden im Unterschied zu den anderen großen Kunstakademien in Deutschland an der Hochschule für bildende Künstler Studiengebühren
eingeführt, damit werden die Studierenden in Hamburg, die schon hohe monatliche Aufwendungen für ihre Materialkosten zu erbringen haben, noch einmal übergebühr zusätzlich belastet. Im Juli dieses Jahres hat noch die Hälfte der Studierenden die Zahlung der Studiengebühren verweigert, ihnen drohte, wenn sie nicht bis zum 30.09.2007 die Studiengebühren zahlen, die Zwangsexmatrikulation. Ein Teil der Studierenden hält bis heute am Boykott fest und macht mit künstlerischen Aktionen auf das Anliegen aufmerksam. Bislang haben sich weder der Erste Bürgermeister Ole von Beust noch die Kultursenatorin Karin von Welck öffentlich sichtbar in den Konflikt eingemischt. Zugleich setzt aber Hamburg auf die Kulturwirtschaft und eine lebendige kulturelle Szene für die Stadtentwicklung.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Kulturwirtschaft, das sagen alle Untersuchungen, kann nur gedeihen, wenn es eine lebendige Künstler- und Kreativenszene gibt. Wer die Kulturwirtschaft fördern will, muss in erster Linie dafür sorgen, dass die Künstler in seiner Stadt leben und arbeiten. Der Umgang des Hamburger Wissenschaftssenators Dräger mit den Studierenden an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ist ein Künstlervertreibungsprogramm und schadet nicht nur den Künstlern und dem kulturellen Ansehen der Hansestadt, sondern schadet der Entwicklung der Kulturwirtschaft in Hamburg.“

Die Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates vom 13.07.2007 „Hamburg will massenhaft Kunststudenten exmatrikulieren“, kann abgerufen werden unter:

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STUDENTENJOB HURE

Auf der Uni dank Liebeslohn

Von Birger Menke

Laura ist 18, an einer Pariser Uni eingeschrieben und kann sich das teure Studium nicht leisten – kein Stipendium, mieser Nebenjob. Adieu, Unschuld: Laura sucht sich Kunden im Internet. Bis zu 40.000 Studentinnen in Frankreich verdienen wie sie als Hure ihr Geld.

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http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,531622,00.html

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metainfos:

Eine Negativbilanz zieht die Arbeiterkammer Kärnten fünf Jahre nach der Einführung der Studiengebühren in Österreich. Sie kritisiert die Gebühr als reine Geldbeschaffungsmaßnahme. Das Geld ist nicht den Studierenden zugute gekommen. Die AK fordert eine Verbesserung der Studienbedingungen an den Universitäten.

Studiengebühren: Mehr als 5.000 Studenten wollen protestieren

(NDR) Mehr als 5.000 Studenten wollen heute gegen die Einführung der Studiengebühren protestieren. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Hamburg will damit ein „deutliches Zeichen“ setzen.
Frankfurt: Polizei stürmt Studentenparty im Studierendenhaus

(FR) 47 Festnahmen und Verletzte bei Fest auf dem Campus Bockenheim / Asta spricht von „gezielter Eskalation“ Nach erneuten Demonstrationen gegen die geplanten Studiengebühren hat die Polizei in der Nacht auf Donnerstag eine Party im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim gestürmt. Dabei wurden 47 Studenten der Goethe-Universität vorübergehend festgenommen und zum Teil verletzt.

Globalplayer: Medien, Macht und Politik

„Bertelsmann? Ist das nicht dieser Buchclub?“ In diesem Seminar wollen wir den wohl einflussreichsten Akteur bei der Einführung von Studiengebühren unter die Lupe nehmen – den medial-politischen Komplex „Bertelsmann“.
HfbK: Widerstand gegen Studiengebühren

[HfbK.de] Der Senator für Wissenschaft und Forschung, Jörg Dräger (Nach seinem Ausscheiden als Senator Vorstand bei Bertelsmann), wird durch die studierenden der HfbK aufgefordert, die Einführung der Sudiengebühren umgehend abzuschaffen. Und die „irrationalen, populistischen Argumentationen“ zu unterlassen. Die Einführung würde die Chancengleichheit nicht zulassen und die soziale Spaltung in aller Nachhaltigkeit zementieren:

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Studenten jubeln: Unisenator Jörg Dräger erklärt Rücktritt

[mopo] Mathis Neuburger Vom Supersenator zum Senatsflüchtling: Jörg Dräger (40) schmeißt nach sechs Jahren hin! Der parteilose Wissenschaftssenator hat gestern Morgen als Erster nach der Wahl seinen Rücktritt erklärt – direkt vor den Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD. […] Ab dem 1. Juli wird er als Vorstand der einflussreichen Bertelsmann-Stiftung sowie als Leiter des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) tätig werden. (mn)

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Berlin

Deutscher Kulturrat in Sorge über mögliche Zwangsexmatrikulation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert Hamburgs Ersten Bürgermeister Ole von Beust und die Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck auf, sich für die Studierenden der Hochschule für bildende Künste einzusetzen, die von der Zwangsexmatrikulation betroffen sind.

Der Deutsche Kulturrat sieht mit Sorge, dass möglicherweise mehr als die Hälfte der Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg zwangsexmatrikuliert werden sollen, weil sie die Studiengebühren nicht gezahlt haben. Von den 442 Studierenden, die im Sommersemester 500 Euro Studiengebühren hätten entrichten müssen, sind nur 177 der Verpflichtung nachgekommen. Über die Hälfte, nämlich 265 Studierende, haben keine Studiengebühren gezahlt. An der Hochschule für bildende Künste Hamburg müssen zusätzlich zu den 249,- Euro Semesterbeitrag 500,- Euro Studiengebühren pro Semester entrichtet werden. Die Studiengebühren werden vom Land Hamburg festgelegt, die Hochschulen haben keinen Einfluss darauf. Auch die mögliche Exmatrikulation der Studierenden erfolgt auf Druck des Hamburger Wissenschaftssenators Jörg Dräger. Die Hochschule für bildende Künste Hamburg bietet Studiengänge in Freier Kunst, Design, Kunstpädagogik, Visueller Kommunikation/Medien und Gender Studies an.

Studierende, die ein Studium der Freien Kunst abschließen, sind typischerweise als Selbständige berufstätig, aber auch für Designer sowie im Medienbereich ist die freiberufliche Tätigkeit üblich. Die Künstlersozialkasse, in der alle freiberuflichen Künstler und Publizisten pflichtversichert sind, hat kürzlich die Durchschnittseinkommen der freiberuflich arbeitenden Künstler zum 01.01.2007 veröffentlicht. Berufsanfänger im Bereich der Bildenden Kunst, hierzu zählen in der Künstlersozialkasse auch Designer, verdienen im Durchschnitt 7.705 Euro im Jahr (Künstler 8.510 Euro, Künstlerinnen 7.155 Euro). Nach Ablauf der in der Künstlersozialkasse üblichen Berufsanfängerzeit von drei Jahren verdienen sie gerade mal 10.510 Euro, wohlgemerkt im Jahr und nicht im Monat. Künstler verdienen mit 12.041 Euro etwas mehr als ihre Kolleginnen mit 8.804 Euro.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Künstler verdienen ohnehin zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Von einem Jahresdurchschnittseinkommen von 10.510 Euro auch noch Studiengebühren, die oftmals über einen Kredit finanziert werden müssen, zurückzahlen zu müssen, ist schier unmöglich. Hamburg ist angetreten, Kunst und Kultur eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Mit viel öffentlichem und privatem Geld wird die Elbphilharmonie gebaut. Mit großem Engagement wird die Vernetzung im Bereich der kulturellen Bildung gefördert, damit Hamburg zur Modellstadt für kulturelle Bildung wird. Aber man nimmt in Kauf, dass angehende bildende Künstler und Designer der Stadt den Rücken kehren, weil sie die Studiengebühren nicht bezahlen können. Das passt nicht zusammen. Wir fordern Hamburgs Ersten Bürgermeister und die Kultursenatorin auf, Flagge zu zeigen und sich für Kunststudenten einzusetzen.“

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Pressemitteilung des AStAs der Hochschule für bildende Künste vom 25.08.2010, Hamburg

Pfändungsbedrohte Studierende drängen zusammen mit den Oppositionsparteien auf die sofortige Abschaffung der Studiengebühren

„Hamburg gibt Millionen aus für Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie und stopft die Haushaltslöcher dann über der Allgemeinheit auferlegte Abgaben wie Studiengebühren, welche die ohnehin schon mittellosen Schichten noch weiter belasten – das ist sozial nicht gerecht!“ beschwert sich Hannah A. – eine der boykottierenden Studierenden der Hochschule für bildende Künste, die jüngst von Vollstreckungsbeamten der Kasse Hamburg Besuch erhalten hat. „Wie in anderen Bundesländern, muss die Campus-Maut auch in Hamburg wieder abgeschafft werden. Ich denke es stünde der neu gebildeten Regierung gut zu Gesicht, hier ein Zeichen für die Wahrung des sozialen Friedens zu setzen.“ mehr

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Foucault-Chipcard: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GFOK-Kunstarchiv

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Mai 28, 2009 at 19:41

Medienwatch hatte Besuch von Medienbeobachtung eMeinungsbeobachtung und Kommunikation im Internet

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eClipping | Zitat: „Die hoch entwickelte eClipping-Suchmaschine durchkämmt permanent alle relevanten Kommunikationskanäle nach Schlagworten, die für unsere Kunden von Interesse sind. Die gefundenen Inhalte werden von unseren Mitarbeitern akribisch gelesen und bewertet. Die Resultate werden in einem Bericht zusammengefasst und mittels Statistiken transparent aufbereitet, die auch auf unserer Datenbank gespeichert werden. Dadurch können Trends und Veränderungen in den verschiedenen Branchen erkannt und potentielle Krisen abgewandt werden“

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http://www.eclipping.at/eMeinung.htm

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Mehrfach gelesen wurde die Presseinformationen die Medienwatch erreichten über die Korruptionsvorwürfe etc. versus Pharmakonzern Bayer + Medienbeiträge zur «Schweinegrippe»

Der trackback: eclipping.at/clipping/index.php?op=po…5 x (29.05.09)

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Der trackback: eclipping.at/clipping/index.php?op=le…2 x (28.05.09)

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2x gelesen von eClipping: Pressemitteilungen zu Bayer etc.

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/11/pharma-korruption-ehemaliger-bayer-mitarbeiter-packt-aus/

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Bezahlte Produktbewertungen

Tarnen und täuschen

„Auf solchen Seiten sind Menschen unterwegs, die persönliche Einschätzungen von anderen Verbrauchern suchen. Die vertrauen wollen – und belogen werden. „In Foren stammen bis zu 20 Prozent der Empfehlungen von speziell engagierten Agenturen“, sagt Marketing-Experte Sascha Langner, Autor des Buches „Viral Marketing“. Das ist der Fachbegriff für das verdeckte Einschleichen in Gruppen potenzieller Kunden, um diese mit Begeisterung für ein Produkt zu infizieren“
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http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Bezahlte-Produktbewertungen-Tarnen-/587334.html

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Zurückgespiegelt:

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»Die Warnmeldung«

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eClipping:

„Wenn es mal wirklich brisant wird, garantiert dieser Service, dass kein heikles Posting von unseren Kunden übersehen wird. Mit dieser Funktion kann jedes üble Gerücht und jede Verleumdung prompt erkannt und Gegenmaßnahmen getroffen werden. Außerdem ist die Warnmeldung ein wichtiges Indiz für die Richtung, die Ihr Image oder das Ihrer Mitbewerber einschlägt“

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Auftraggeber von eClipping

[Website eClipping°]

„Zu unseren Kunden zählen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen (z. B. Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, IT, Gesundheitswesen und Banken) sowie aus dem öffentlichen Dienst“

Ein kurzer Auszug aus unserer Kundenliste in der Medienbeobachtung:

  • ATV GmbH
  • AWD Gesellschaft für Wirtschaftsberatung GmbH
  • Bank Austria Creditanstalt
  • Bayer Austria GmbH
  • BetandWin.com
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  • GlaxoSmithKline Pharma GmbH
  • RedBull
  • Hewlett – Packard GmbH
  • IBM
  • LIBRO
  • L’Oréal
  • Österreichische Lotterien
  • ORF-Enterprise GmbH & Co KG
  • ÖBB-Postbus GmbH
  • Raiffeisen Zentralbank Österreich AG
  • SAP Österreich
  • Österreichische Sportwetten GmbH
  • Telekom Austria AG
  • Verkehrsverbund Ost – Region GmbH
  • Yamaha Motor Austria GmbH

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+ Y = X ungenannte.

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netzwerk-auschnitt-08


(…) Zurück zum “stern”: Dort wird berichtet, dass die Firma namhafte Hersteller als Kunden habe und dass Martin Kirchbaumer an diesen Formen der Werbung nichts Verwerfliches finde:

‘”So können wir für unsere Kunden Fairness schaffen”, sagt er, “indem wir Falschaussagen entgegenwirken und dann die richtigen Informationen verbreiten – auf die sympathische Art.”

Da muss ich denn doch tief durchatmen. Also, habe ich das richtig verstanden, Herr Kirchbaumer: Ihre Mitarbeiter legen sich im Auftrag Ihrer Kunden eine falsche Identität zu, um sich in Foren Vertrauen zu erschleichen, damit sie dann “Falschaussagen entgegenwirken und die richtigen Informationen” verbreiten können? Und das soll sympathisch sein?

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http://thomaspleil.wordpress.com/2007/04/12/geld-verdienen-mit-astroturfing/

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http://www.eclipping.at/

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Die „Konkurrenz“ schläft nicht:

Pressemitteilung: NEWBASE introduces fully digital workflow

The advantages of these formats are now fully used by the innovative NEWBASE eClipping system: PDF publications are imported with NEWBASE ImportServer
http://www.pressebox.de/pressemeldungen/newbase-gmbh/boxid-214791.html – 24k –

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MANIPULIERTE LESERBRIEFE

Bahn räumt verdeckte PR-Aktionen ein

Manipulierte Leserbriefe, fingierte Beiträge in Online-Foren: Mit verdeckten PR-Aktionen hat die Bahn nach SPIEGEL-Informationen versucht, ihr Image aufzupolieren. Das Unternehmen räumte „vorproduzierte Medienbeiträge“ ein – ein verantwortlicher Manager muss den Konzern offenbar verlassen. LobbyControl:

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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,627421,00.html#ref=nldt.

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Dienstag, 21. Juli 2009

Info-Agent.blogspot.com hatte mittlerweile auch schon das Vergnügen
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http://info-agent.blogspot.com/2009_07_01_archive.html

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Foto,s + Bildbearbeitung: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv | Konzern(e)Kopf: mit freundlicher Genehmigung von Netzwerkrecherche (Thomas Leif)

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Mai 28, 2009 at 17:03

„Wo richtig viel Traffic ist“: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller, Produzenten, Rechtsanwalt und Filmemacher Alexander Kluge, der nun Internet macht.

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Fakten, Fakten, Emotionen

Im Gespräch: Alexander Kluge

27.05.2009

Interview: Fritz Göttler

„Wo richtig viel Traffic ist“: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller, Produzenten, Rechtsanwalt und Filmemacher Alexander Kluge, der nun Internet macht.

„Erlöst die Tatsachen von der menschlichen Gleichgültigkeit“: Alexander Kluge

Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis Alexander Kluge im Internet auftauchte. In den Sechzigern fing er mit dem Kino und mit Büchern an, seit 21 Jahren unterwandert er mit seinen dctp-Programmen das Fernsehen, eben erst hat er eine DVD produziert, nun präsentiert er unter dctp.tv ein Programm mit diversen Themenparks, die Elemente aus seiner TV-Arbeit mit neuproduziertem Material kombinieren, zu Themen wie: „Kapitalismus ist keine Einbahnstraße“ (Finanz- und andere Krisen), „150 Jahre Darwin und kein Ende“, „Liebe macht hellsichtig“, „Kosmos“. Die Seite wird ständig aktualisiert, im Moment ist aus gegebenem Anlass ein Gespräch mit Ex-Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper im Vordergrund – aber natürlich soll jeder User kühn springen, zwischen den Aspekten eines Themas und zwischen den Themen selbst, wie es ihm nur möglich ist (…)

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„Und wenn eine Tatsache menschenfeindlich ist, den Menschen verletzt, dann leugnet er sie sogar. Das ist der sogenannte Antirealismus des Gefühls . . . Das ist eine sehr kollektive Arbeit, die wir hier machen, es gibt Stücke von ganz verschiedenen Filmemachern und Autoren, Schlingensief ist dabei. Aber alles, was ich mit dieser Organisation der dctp nun seit 21 Jahren mache, setzt eigentlich etwas fort, was mal ein Buch war, das ich mit Oskar Negt schrieb, „Öffentlichkeit und Erfahrung“, 1972. Wir antworteten damit auf das, was Habermas in „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ schrieb. Uns ging es um den Erfahrungsbegriff, wie nehmen Menschen etwas auf – das mag ja so objektiv sein, wie es will, aber objektiv sind auch die Emotionen der Menschen, die Antworten. Das ist eine Öffentlichkeits-Theorie, an der ich nach wie vor sehr hänge. Dass es Öffentlichkeit geben soll, und zwar unter Anwesenden“

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Hier geht es weiter =

http://www.sueddeutsche.de/kultur/522/470073/text/

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Diskursiv zum Thema (Es gibt umfangreicheres, gefilmtes+Text+dokumentarisches etc.pp Hintergrund-Material im Kontext: hier einige Beiträge als kleine Auswahl)

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KUNST IM HARTZ, mit der wir die Ausstellung ARKADIEN AUFRÄUMEN in den Räumen von BauArt beschliessen.
Den Auftakt wird der Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach mit einem kurzen Einführungsvortrag machen, in dem er über das Bild Arkadiens in der Kunst, über Landschaft, Paradies und sozialutopischen Anspruch referiert. Ebenfalls eingeladen sind die Künstler Filomeno Fusco und Malte Willms, die beide in vollkommen unterschiedlicher Weise an Schnittstellen gesellschaftlicher Strukturen arbeiten, welche hier im Fokus stehen. Es geht um Fragen und Kriterien, die bestimmend sind für das Betriebssystem Kunst in Bezug auf das
gesellschaftliche, das heisst hier explizit auch individuelle Problem des Ausgeschlossenseins (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/category/bauart-arkadien-aufraumen/

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Land schafft — wer oder was?

…Bei Arbeiten wie Meditationswand — Landschaft (1969), auch Landschaft, imaginär (Grünkeil auf Wand) genannt, und Landschaft 2 (1969) war nun keineswegs daran gedacht, den Betrachter ‘die Augen nach innen kehren zu lassen’. Der tätige Betrachter war gefordert, nicht der ‘Bruder Innerlich’. Trocken berlinerisch hatten vordem die Bilder-Prediger ihre Abfuhr bekommen: “Mensch, jeh in dir!” — “War ich schon. Ooch nischt los.”
Von seiner Idealen Landschaft [1968] hat Brehmer eine “Volksausgabe” verfertigt. Wenn er zudem eine “Museumsausgabe” herstellte, war damit nahegelegt, an den kunsthistorischen Typ ‘ideale Landschaft’ der Malerei zu erinnern, wie ihn etwa Claude Lorrain repräsentiert. Solche ‘ideale Landschaft’ ist aus Versatzstücken zusammengesetzt — interessanterweise hat sie keine Entsprechung in der außenweltlichen Realität, sondern allein in der Vorstellung der Maler und der Betrachter. Ihre Elemente waren Kulturepochen, deren Ideale in dieser Landschaft übernommen wurden, im besonderen der Antike.
Menschen tauchen darin vergleichsweise nur als Statisten auf, in Beziehung zu einer Idealarchitektur und zum mythischen Arkadien, auch das ist kein historischer Ort. Für einen Kosmos, nicht nur für einen bestimmten Ausschnitt einer ‘Gegend’ oder der Welt steht die ‘ideale Landschaft’; sie ist Paradigma für die Einheit von Mensch, Natur und Kultur.

Auszug aus:  Sicht-Agitation!  Schlüsselbilderr und Bilderschlüssel, Prof. S.D. Sauerbier,  KP Brehmer „Alle Künstler Lügen“ , Katalog / Museum Fridericianum, Kassel 1998

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http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-sauer.html

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https://medienwatch.wordpress.com/942-2/

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Altonaer Museum:

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…Mojib Latif u. Gunnar F. Gerlach = Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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DADA-Ethik

…Da eine erhebliche Vakanz, im Regierungszirkel, als temporäres Macht-Vakuum durch multiple Verfehlungen zu erwarten ist, gilt es für die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. Denn die damit einhergehenden Änderungen, sind überraschend positiv und könnten einen surrealen Kulturschock auslösen. Die Ergebnisse sind dem Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Noch kein wirkliches Arkadien – der schrittweisen Annäherung soll Tribut gezollt werden (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/02/ende-der-akzeptanz-ethik-seminare-fur-bad-politics/.

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Et in arcadia lego!

Hafencity ohne Hafen. Hatte man nicht schon den Versuch unternommen, die alten Segelschiffe aus dem Museumshafen Neumühlen in den Sandtorkai zu schippern? Eine Via Nostalgia, um den Charme des zukünftigen Hafen-Paradieses zu steigern. Nun wurden sie wieder zurückgepfiffen. Der Ort ist wieder Hafenlos.

Es bleibt beim vielzitierten „Würfel-Husten“. Die frischgebauten Kästen in Reihe drei und vier lassen nur noch einen Kommentar zu: „Et in arcadia lego!“

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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ARKADIEN II der etwas andere (ELBe) Spaziergang

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/arkadien-ii-glas-loffel-sand-elbspatzirrgang-09/

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medienwatch.wordpress.com | meta-info.de | medienwatch.de | Foto: Con(e)tainer Arkadien I, «Park-Prominence» David u. Jörg Stange ’09, gfok