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Archive for Mai 12th, 2009

Erderwärmung made by men + Kunstwissenschaft ist Klimaforschung

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l. Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft)

r. Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung)

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Eine interdisziplinäre Performance im Altonaer Museum

Beide Wissenschaftler besprechen das Klima und die Athmos-Sphäre aus ihrer jeweiligen Sicht und Standpunkt(en). Beide finden dialektisch-transformativ – diskursiv Ansätze, wissenschaftlicher „Handlungs- und Haltungsverwandschaft“ – bei der Befragung des multiplen Materials. Klimaforschung könnte eine interdisziplinär, sinnstiftende, (auch erschreckend) erkenntnisreiche und erotische° Betrachtungsweise sein. Wie u.a. am Beispiel Courbets „l’origine du monde“ und Nicolas Poussin zu erfahren war.

Arkadien ist seit Vergil schon anders verortet und es wird zunehmend (k)arger.

Das Abschmelzen der Pole ist in vollem Gange. Der Druck zur „Änderung“ muss intensiviert werden. Die Bereitschaft muss aber auch „von unten“ wachsen, so der international geachtete Klimaforscher Prof. Mojib Latif. Erst dann bestünde noch eine gewisse Hoffnung, ein Umdenken zugunsten regenerativer Energien. Insbesondere in „geistigen Erkenntnis-Werte-Kontexten“ sei es zu bewirken (Gerlach). Aber eben auch ganz pragmatisch: Kriege ums Öl würden obsolet. Das wirkt sich selbstverständlich auch kulturell auf ein anderes offeneres, gerechteres und freieres gesellschaftliches Klima zwischen den Kulturen aus. Jörg Stange

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Nicolas Poussin: ‚Et in Arcadia ego‘

http://freieskunstforum.de/hosch_2015_poussin.pdf

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°Im Sinne André Breton: „Ein Kunstwerk ist erotisch oder es ist kein Kunstwerk.

„Erotik und Surrealismus“

„Wenn das Leben sich langweilt“, schrieb Jacques Prévert, „ist der Tod sein Zeitvertreib“.

http://www.deutschlandfunk.de/ars-erotica.700.de.html?dram:article_id=81335

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KunstHasserStammTisch* der noroomgallery präsentiert:

Arche & Archive

ein Klimaabend mit Mojib Latif und Gunnar Gerlach

Donnerstag, 16. April 2009 um 19.00 Uhr

Im Altonaer Museum

Incl. einer Führung durch die Archive des Altonaer Museums mit dessen Direktor Torkhild Hinrichsen ein zweiter Einlass ist um 19.45 Uhr möglich

Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würden zum Beispiel von der Elbphilharmonie, im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen …

Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

Es stellen sich generelle Fragen nach Determinanten der Natur- und Kulturproduktion genauso, wie die Frage von Krisen und ihren spezifischen Bewältigungsstrategien. Beim Klimaabend werden der Klimaforscher Mojib Latif und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach Kunst und Klimaforschung eng führen. Um sich so der Herausforderung einer Krise gemeinsam zu nähern. Denn die Krisen der Gegenwart – selbst die in der Kunst – sind auch das Ergebnis von “gestörten Atmosphären”.

Mojib Latif
Meteorologe und seit 1985 Klimaforscher am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Studierte zunächst Betriebswirtschaft und anschließend Meteorologie an der Universität Hamburg. Promovierte und habilitierte (1989) im Fach Ozeanographie. Seine Doktorarbeit schrieb er über das weltumspannende Wetterphänomen El Nino. Nach mehreren Aufenthalten an Instituten im Ausland erfolgten die Promotion und zusätzlich noch die Habilitiation im Fach Ozeanographie. Er ist Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Daneben war er auch Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschriften “Monthly Weather Review” und “Journal of Climate” (1999-2003) sowie Mitarbeiter mehrerer internationaler Komitees und Organisationen, z. B. als Mitglied der CLIVAR Working Group on Global Coupled Modelling.

Gunnar Gerlach
Prof. u. Doz. für Kunstwissenschaft und philosoph. Ästhetik; Gastprofessur(en) u.a. an der China Academy of Fine Arts. Zahlreiche Publikationen und Vorträge im In- und Ausland; freier Kurator u.a. für Museen und Kunstvereine. Forschungsschwerpunkte: Kunst, Kulturphilosophie und Politik vom 19. Jh. bis zur Gegenwart (u.a.: E. Delacroix, J. Beuys, KP Brehmer, Bogomir Ecker). Zum Thema ‘Kunstwissenschaft und Klimaforschung’ hat er seit Mitte der 80er Jahre im Hinblick auf eine politische Kunstpraxis Forschungsthesen publiziert (u.a. in: taz, Kunstforum, Hamburger Rundschau u. Katalogbeiträgen), die die Atmosphäre des ‘natürlichen und kulturellen’ Umfeldes als Basis von Forschung und Gestaltung sehen.

*der KunstHasserStammTisch der noroomgallery ist eine Plattform für performative Kunstkritik

http://www.noroomgallery.com/

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noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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Erderwärmung made by men

Von Alex Rühle

Auf seiner Internetseite zur Klimadebatte beschert Dennis Dutton den Leugnern des Klimawandels täglich neu eine Niederlage.

„Friedrich Nietzsche spottete einmal, Philosophen seien Menschen, die einen Stein hinter einem Baum verstecken und ihn dann selbst suchen. Soll heißen: Sie wissen meist vorher, worauf sie hinauswollen, ihre vermeintlich argumentativ gefundenen Wahrheiten sind nichts als Vorurteile“

„Ein weiterer Dauergast auf Duttons Seite ist der Londoner Journalist Fred Pearce, der kürzlich in Nature beschrieb, was für katastrophale Folgen es haben wird, wenn tatsächlich das Methan in den subpolaren Permafrostböden großflächig auftaut, ein Text, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt“

Bitte Link benutzen: http://www.sueddeutsche.de/kultur/nachrichten-aus-dem-netz-erderwaermung-made-by-men-1.449022

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Extremwetterkongress

Erderwärmung ist schneller als erwartet

Auf dem Extremwetterkongress in Bremerhaven warnen Experten vor einem schnellen Klimawandel. Sie fordern Solarstrom aus Afrika. VON SARAH MESSINA

„Eine Fläche der Sahara in der Größe des Saarlandes würde bereits ausreichen, um mit solarthermischen Kraftwerken den gesamten Strombedarf Deutschlands zu decken“ [Fairsolar: Hierbei müsste auch der Bedarf der Dritte Weltländer gedeckt werden. Ausserdem könnte der Raumbedarf durch „intelligente Kon(e)struktionen“ stark reduziert werden. jst]

Der Klimaforscher Mojib Latif forderte von der Bundesregierung, „jährlich 20 Milliarden Euro für erneuerbare Energien“ bereitzustellen (…)

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http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/erderwaermung-ist-schneller-als-erwartet/
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Philosoph + Klimaforscher = denisdutton.com/

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Blau Zimmer für Kunst und andere (Gunnar F. Gerlach u.a.):

http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/100Jahre_BLAU.pdf

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Bildarbeit: jst

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( )else Stück für zwei Tänzer, Frau und Mann, und live-prozessiertes Cello in einer Projektionsinstallation

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In ihrer neuen Tanzproduktion bezieht sich Victoria Hauke auf das Bild des vernetzten Menschen als flexible, Leistung versprechende Projektionsfläche. Diesen optimierten Körperentwurf stellt ( )else durch den tänzerischen Körper als Medium für den Austausch von Kräften mit dem „Anderen“ in Frage. In wie weit erfährt sich der Mensch, der sich dem Einfluss fremder Energien aussetzt und mit Intensität in neuartige Zustände eintaucht, selbst als Unbekannten, als Vermittler, als hybriden Akteur? Als Quelle von leidenschaftlichen oder auch monströsen Affekten? Was deckt dieser Vorgang auf? Irritation? Befriedigung? Humor?

Die Übergänge zwischen dem Eigenen, physisch Fassbaren und fremden, fiktiven oder virtualisierten Erfahrungen bestimmen in ( )else den kommunikativen Austausch zwischen Tänzern, Musiker und Lichtprojektion.

Victoria Hauke und ihr Mittänzer Olaf Reinecke entwickeln Körperqualitäten, die Aggregatzuständen vergleichbar sind – wie flüssig, kristallin, stachelig oder „elastisch wie Hartgummi“. In einem Zusammenspiel aus Licht, Bühneninstallation, live-prozessiertem Cello und Videoprojektionen loten die Tänzer den Schwellenbereich und die Umschlagstellen von Energien zwischen dem „Selbst“ und dem „Anderen“ aus. Sie senden und empfangen, assimilieren und verwandeln Kräfte und Signale, kommen an Grenzen der physischen Standpunkte und der Kommunikationsmöglichkeiten. Im Spannungsfeld zwischen Bewegungsfluss und Starre, zwischen Hingabe und Widerstand, zwischen Zähe und ekstatischen Blitzmomenten wird so der Raum zwischen realer und fiktiver Physis erforscht.

Mit: Victoria Hauke, Olaf Reinecke und Andreas Otto

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13. – 16. Mai 2009
Hamburger Sprechwerk

Klaus-Groth-Str. 23, 20535 Hamburg
www.hamburgersprechwerk.de
Kartentelefon: 040 – 2442 39 32
Kartenbestellung: www.kartenhaus.de

09. und 10. Mai 2009
Oldenburgisches Staatstheater, Exerzierhalle
Am Pferdemarkt, 26121 Oldenburg
www.staatstheater.de
Kartentelefon: 0441 – 2225-111

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http://www.victoriahauke.de/aktuell.html

Written by medienwatch & metainfo

Mai 12, 2009 at 15:29

Video: „Der letzte Mann“ Snippet (1/7) of a live concert to the silent movie by Friedrich Wilhelm Murnau (1924)

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„Der letzte Mann“ Snippet (1/7) of a live concert to the silent movie by Friedrich Wilhelm Murnau (1924). We use a Grammophone from 1924, Cello, Guitar, and Samplers

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[…] Die authentische Erzählinstanz dieses Films ist – wohl erstmals im deutschen Kino – die Kamera: Sie entdeckt die Welt, die Qualität der Bewegung, die psychischen Regungen der Menschen und die symbolische Bedeutung der Dinge für unsere Augen neu. Die Welt der Gegenstände entwickelt eine Zeichensprache, die uns Murnau mit Hilfe seines genialen Kameramanns Freund entziffern läßt. Alles ist Wirklichkeit und zugleich eine transparente, mit Bedeutungen aufgeladene „zweite Realität“: die Hotelhalle und das Milieu der Hinterhöfe, die Großstadtstraße im Regen mit ihren Taxis und dahinhastenden Menschen ebenso wie die letzte Station in der Leidensgeschichte des alten Portiers, die Herrentoilette im Souterrain des Hotels. Die Drehtür – ein visuelles Leitmotiv des Films – verbindet als ein Moment unablässiger Bewegung Innen und Außen, die Hotelhalle mit dem Leben der Straße; zugleich trennt sie die Menschen voneinander, die blick- und interesselos aneinander vorübergleiten. Der „Fluß des Lebens“ in der großen Stadt, aber jedes einzelne Leben ist von Entfremdung gezeichnet. Die Kamera sieht und „weiß“ mehr von diesem Leben als die Menschen, die in seine Alltäglichkeit verstrickt sind. […]

http://www.filmzentrale.com/rezis/letztemannkk.htm

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Fritz Lang = METRoPOLIS

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Written by medienwatch & metainfo

Mai 12, 2009 at 15:13

Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ’89» + «60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Gropius-Bau

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„Störfall Kunst“ Klaus Staeck 1997 im Gespräch mit dem Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach und Jörg Stange, Foto: Udo Herzog

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«60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Gropius-Bau

Es ist schon ein starkes Stück, die engagierte Kunst aus der ehemaligen DDR einfach auszuklammern. Die Künstlerinnen wirkten subversiv und schufen das Klima einer aufbegehrenden substanziellen Aufklärung. Die eigens installierte Galerie Eigenart°, war einer der ersten “Off-Räume”, von der aus sich freie subversive Formen entwickeln konnten. Die Künstler standen unter Beobachtung, aber dies hinderte sie nicht daran ihre Ausstellungen, Lesungen, Performances etc. zu realisieren. Das zu ignorieren ist Ausdruck von Desinformiertheit und verletzender Ignoranz + Arroganz. Es legt auch die doppelte Moral der verantwortlichen Protagonisten offen, welche sich hier schamlos inkarniert. In Wahrheit will auch die “BRD” nichts mit “subversiver Kunst” – im Sinne von Aufklärung am Hut haben. Das sind alles Scheingelübde. Man benutzt sie als Mäntelchen von Freiheit – die medialen Transporte allerdings, sorgen für die notwendige inhaltliche Kasteiung. Das ist offensichtlich in doppelter Hinsicht, die Erfahrung und der Impetus, auch dieser Schau: «60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Grobius-Bau.Wie stolz ist man nun den Beuys Flügel in die Schau integriert zu haben. Bild-Chefredakteur Kai Diekmann hielt neben Angel Merkel die Laudatio: Was er nicht erwähnt, ist, dass die Bildzeitung über Jahrzehnte über Beuys hergefallen war, als sei er ein Betrüger. Beuys kann sich nicht mehr wehren. Das Fazit: “Nur ein toter Künstler ist ein guter Künstler”. Und der Rest an “Off-Künstlern” etc. hängt am Hungerhaken. Kredite einer Bank gibts schon gar nicht, – da braucht man nämlich Sicherheiten, Beuys zum Beispiel – Butterberge oder eben Aktien in der Schweinegrippe. Jörg Stange

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„Neues vom Gold“ 1995, Collage von Gunnar F. Gerlach (gfok) und Jörg Stange (gfok)

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In anderen Bildzeitungsbeiträgen wurde Joseph Beuys zu Lebzeiten, wiederholt als Scharlatan verunglimpft und die Öffentlichkeit demagogisch verBILDet:

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Auschnitt BILD-Zeitung: Collage „Neues vom Gold“

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„Dass es heute keine großen Künstlerpersönlichkeiten wie Beuys mehr gibt, hängt nicht nur mit der Unübersichtlichkeit des Marktes zusammen. Die Fähigkeit von Beuys, sich als lebendes Kunstwerk zu stilisieren, hat längst etwas Unzeitgemäßes. In ihr manifestierte sich, wie der Kunsthistoriker Donald Kuspit anmerkte, der letzte große Versuch, ein Genie zu inszenieren. Heute, wo Beuys nicht mehr als Person präsent ist, beschimpft ihn auch niemand mehr als Scharlatan. Die Provokation ist verblasst und das Jubiläum nichts weiter als die Pflichtübung der Museen, ein paar Vitrinen zu verschieben“ (…)

http://www.intro.de/magazin/steil/23034804/joseph-beuys-stilles-jubilaeum

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Beuys in Berlin
Laszlo Glozer über die Ausstellung im Hamburger Bahnhof
http://dasloseblatt.de/ausstellung.htm

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Sehenswerte Videos zur Eröffnung der Gala

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http://www.berlinerkunstkontakter.de/flash/2009/kw1809/60_60_30042009.htm.

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http://www.berlinerkunstkontakter.de/flash/2009/kw1809/60_60_voices30042009.htm

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Weitere Videos:

http://kunst-blog.com/2009/05/60_jahre_60_wer.php

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Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89»

11. Mai 2009
Die Berliner Akademie der Künste dokumentiert im 20. Jahr des Mauerfalls in mehreren Veranstaltungen und Ausstellungen die kulturpolitischen Umbrüche der Wendezeit von 1989/1990 in Deutschland.

Dazu gehört der Themenschwerpunkt «Kunst und Revolte ‘89» in beiden Häusern am Pariser Platz und am Hanseatenweg, mit dem die Künstlersozietät nach der Rolle der Künste bei den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen fragt, die zum Mauerfall am 9. November 1989 führten. Am 9. Oktober wird es in diesem Zusammenhang auch eine «Künstlernacht “Kunst und Revolte”» geben, kündigte der gerade wiedergewählte Akademiepräsident Klaus Staeck (71) in seiner Jahrespressekonferenz am Montag an (…)

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Bitte hier weiterlesen:

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http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/kultur/kulturwelt/art617,559190

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DDR-Kunst

Prüde gegenüber den Reizen der sichtbaren Welt

Von Wilfried Wiegand

“Hundertfünfunddreißig Künstler sind vertreten, und an stilistischer Vielfalt wird mehr geboten, als man der DDR jemals zugetraut hat. Zwar wird die Ausstellung, wie man es erwartet, von realistischer Gegenständlichkeit beherrscht, aber es ist schon erstaunlich, was für unterschiedliche Positionen es sonst noch gab: hastiges Informel und akkurate Geometrie, naive Phantastik und eine tagebuchartige, privatistische Zeichenkunst in bester Paul-Klee-Tradition” (…)

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Bitte hier weiterlesen:

FAZ

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Wenn Zuckerbäcker Zeitgeschichte deuten

Von Karin Schulze

Man knete 60 deutsche Künstler zu Teig, überziehe ihn mit schwarz-rot-goldener Glasur – und fertig ist der Geburtstagskuchen fürs Grundgesetz! So haben sich das die prominenten Macher der Berliner Schau “60 Jahre, 60 Werke” gedacht – und doch nur schwer verdauliches PR-Gebäck abgeliefert.
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http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,622154,00.html

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eskulap

Ärztezeitung =

Fett, Filz + Blut – Joseph Beuys und seine Materialien

Seine Fettecken und Anzüge aus Filz sind Legende. Doch mindestens ein Dutzend weiterer Materialien hat der 1986 gestorbene Kunst-Schamane Joseph Beuys in sein Werk integriert.

„Honig, Margarine oder Wachs stehe oft im engen Zusammenhang mit der „plastischen Theorie“ von Beuys, für den die Verformbarkeit durch den Menschen zum Gleichnis für die Wandelbarkeit der Gesellschaft wurde. Blut und Schwefel verweisen auf organisches Leben, das eher selten benutzte Gold deutet auf überweltlich Geistiges“ (dpa, 2006)

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http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=427021

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http://www.moyland.de/pages/josephbeuysarchiv/

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«Galerie Eigenart»

http://www.eigen-art.com/homeDE.html

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Kampnagel KX Ausstellung: »Störfall Kunst«, Klaus Staeck 1997 = Interview mit dem Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange für die filmische Dokumentation »Störfall Kunst« und das Magazin: „Spuren in Kunst und Gesellschaft“ e.V. u.a. Medien, gfok-Kunstarchiv „Neues vom Gold“, Bild-Beuys-Collage 1995, Gunnar F. Gerlach + Jörg Stange, Film / Fotofenster: Udo Herzog [::]