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Archive for Mai 2009

Nahostpolitik: Obama hat ein Problem, Netanyahu ein grösseres… = Weltgemeinschaft erwartet Zweistaatenlösung.

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wolkenball-jstFotos: Jörg Stange, GfoK

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Nahostpolitik: Obama hat ein Problem, Netanyahu ein grösseres = Weltgemeinschaft erwartet Zweistaatenlösung

Der Clash scheint unvermeidlich. Obama möchte im Nahen Osten eine neue Ordnung schaffen. Er weiß, dass der israelisch-palästinensische Konflikt die Atmosphäre in der arabischen, ja in der ganzen muslimischen Welt gegen Amerika vergiftet. Er möchte eine Lösung des Konfliktes – genau das, was Netanyahu und seine Partner um jeden Preis verhindern wollen, um jeden Preis – außer einem Bruch mit Amerika.

Wie macht man das?

Uri Avnery

IST DIES die Regierung von Biberman (Bibi Netanyahu und Avigdor Liberman) oder vielleicht von Bibarak (Bibi und Ehud Barak) ?

Weder noch. Es ist die Regierung von Bibiyahu.

Binyamin Netanyahu hat bewiesen, dass er ein unübertrefflicher Politiker ist. Er hat den Traum eines jeden Politikers (und Theaterbesuchers) realisiert: einen guten Platz in der Mitte. In seiner neuen Regierung kann er die Faschisten im rechten Flügel gegen die Sozialisten im linken Flügel ausspielen, Libermans Säkulare gegen die Orthodoxen von Shas.. Eine ideale Situation.

Die Koalition ist groß genug, um immun gegen Erpressung einer ihrer beteiligten Parteien zu sein. Wenn einige Labormitglieder die Koalitionsdisziplin brechen werden, wird Netanyahu immer noch über die Mehrheit kommandieren. Oder wenn die Rechten Probleme machen. Oder wenn ihm die Orthodoxen ein Messer in den Rücken stechen.

Die Regierung hat sich auf nichts festgelegt. Seine schriftlich festgelegten „Grundsätzlichen Leitlinien“ – ein Dokument, das von allen Partnern einer neuen Regierung unterschrieben wird – sind vollkommen nebulös. (Abgesehen davon sind Grundsätzliche Leitlinien wertlos. Alle israelischen Regierungen haben ihre angenommenen Grundsätzlichen Leitlinien, ohne mit der Wimper zu zucken, gebrochen. Sie erweisen sich immer als ungedeckte Schecks).

All dies wurde von Netanyahu auf die billige Tour erworben – ein paar Milliarden wirtschaftlicher Versprechen, die er nicht im Traume zu erfüllen denkt. Die Staatskasse ist leer. Einer seiner Vorgänger im Amt des Ministerpräsidenten, Levy Eshkol, sagte bekanntermaßen: „Ich versprach – aber ich habe nicht versprochen, meine Versprechen zu halten.“

Er verschenkte auch Ministerien an alle und jedermann. Dieses kleine Land wird jetzt 27 Minister und sechs stellvertretende Minister haben. Na, und? Wenn nötig, würde Netanyahu jedem der 74 Mitglieder der Koalition einen Ministersessel anbieten.

DER HÖHEPUNKT seiner Errungenschaft war die Erwerbung der Laborpartei für seine Regierung.

Mit einem Streich verwandelte er eine Regierung von Aussätzigen, die von der ganzen Welt als ein verrückter Haufen von Ultra-Nationalisten, Rassisten und Faschisten angesehen würde, in eine vernünftige und ausbalancierte Regierung der Mitte. Und all dies ohne im geringsten ihren Charakter zu verändern.

Der eifrigste Unterstützer dieser Meisterleistung war Liberman, der neue Außenminister Israels. Dieser extreme Rassist, geistiger Bruder des französischen Jean-Marie Le Pen und des österreichischen Jörg Haider (ich hoffe, dass sie – der Lebende und der Verstorbene – sich nicht beleidigt fühlen) war sehr besorgt, was ihn erwarten würde. In seiner Phantasie sah er sich schon, wie er seine Hände Hillary Clinton entgegenstreckt und sein Arm in der Luft stehen bleibt; oder sich vorwärts beugt, um Angela Merkel zu küssen , um zu sehen wie sie sich vor Schrecken zurückzieht. Sehr unangenehm.

Das Hinzukommen der Laborpartei löst jedermanns Problem. Wenn sich Sozialdemokraten der Regierung anschließen, dann muss all dieses Gerede von Faschismus Unsinn sein. Offensichtlich ist Liberman missverstanden und falsch dargestellt worden. Er ist gar kein Faschist – Gott bewahre. Er ist auch kein Rassist. Er ist nur ein traditioneller rechter Demagoge, der die primitiven Emotionen der Massen ausnützt, um Stimmen zu sammeln. Welcher gewählte Politiker wird dem widerstehen können?

Tatsächlich ist der ganzen Regierung von Ehud Barak ein Kosher-Zertifikat ausgestellt worden. Er setzt die glorreiche Tradition der Arbeiterpartei von politischer Prostitution fort. 1977 schloss sich Moshe Dayan der neuen Regierung von Menachem Begin an und gab ihr so ein Kosher-Zertifikat, als die ganze Welt Begin für einen gefährlichen nationalistischen Abenteurer hielt. 2001 schloss sich Shimon Peres der neuen Regierung von Ariel Sharon an und gab ihm ein Kosher-Zertifikat, als die ganze Welt Sharon als den Mann ansah, der für die Massaker von Sabra und Shatila verantwortlich war.

WARUM HAT Barak dies getan? Und warum hat ihn die Mehrheit der Arbeiterpartei unterstützt?

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Hier bitte weiterlesen:

http://www.uri-avnery.de/magazin/artikel.php?artikel=488&type=&menuid=4&topmenu=4

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Rückblick

Rechtsaußen: Milliardär Gaydamak will Partei gründen

(…) Eine privat durchgeführte Umfrage habe ihm gezeigt, so Gaydamak, dass er große Unterstützung vor allem im Lager der russischen Einwanderer genieße.
Diese stehen politisch seit jeher weit rechts vom ehemaligen israelischen Mainstream, so entstand auch die nationalistische „Bejtenu“ des Populisten Liebermann fast ausschließlich durch die Sympathie russischer Einwanderer.

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Neben dem Fußballclub „Beitar Jerusalem“ und der Basketballmannschaft „Hapoel Jerusalem“ wird wohl bald auch eine Partei die Aufmerksamkeit des beliebten und erfolgreichen Einwanderers fordern. (dg)

http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=515

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Gegenwart

Der Fussballclub Betar Jerusalem: Hasslied gegen Araber

Rassismus und Brutalität sind weltweit unangenehm häufige Begleiterscheinungen bei Fussballspielen. Es ist aber nicht überraschend, dass in Israel, wo Exzesse zum Alltag gehören, letzte Woche in diesem Bereich eine Weltpremiere„gefeiert“ wurde. Anlässlich ihrer Cup-Siegesfeier am 26. Mai schlossen sich Spieler von Betar Jerusalem – darunter auch Nationalmannschaftsmitglieder – ihren Fans an und sangen vor laufender Kamera des TV Kanals 2 voller Inbrunst ein antiarabisches Lied:

http://shraga-elam.blogspot.com/2009/05/der-fussballclub-betar-jerusalem-und.html

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Hoffnung und Herausforderung:

Zionismus – 100 Jahre nach dem Tod Theodor Herzls

Von Gretel Rieber

Deutschlandradio Berlin – 3.7.2004

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„Theodor Herzl ist 44 Jahre alt geworden. Er ist relativ jung gestorben, und er hatte das Glück, wie das bei manchen Visionären ist, dass er das Ergebnis seiner Visionen nicht miterlebt hat. Das, was an Konflikten damit verbunden war, konnte Herzl nicht voraussehen, und es gibt einen Satz, eine Formulierung, die zu mancherlei Spekulationen Anlass gegeben hat, den Herzl drei Wochen vor seinem Tod in einem Brief geschrieben hat, der gerichtet war an seinen Freund David Wolffsohn und seinen Nachfolger in der zionistischen Bewegung, diese Formulierung heißt: ‚

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Bitte hier weiterlesen:

http://www.zionismus.info/herzl/zionismus.htm

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Israel-Konflikt | 2. Februar 2010

Barak und Fajad wollen Zwei-Staaten-Lösung

Der palästinensische Ministerpräsident Fajad und Israels Verteidigungsminister Barak sind für eine Fortsetzung des Friedensprozesses.

http://www.abendblatt.de/politik/article1366950/Barak-und-Fajad-wollen-Zwei-Staaten-Loesung.html

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Memo: Presseerklärung (Israel: Kriegsdienstverweigerung 2009)

https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/17/israel-zwei-kriegsdienstverweigerinnen-inhaftiert/

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http://december18th.org/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Fotos: Jörg Stange gfok

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Mai 31, 2009 at 22:47

»Sicht-Agitation° = Geschichte + Gegenwart«

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Foto: Jörg Stange

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Logo MDR

##So. 31.05.2009

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Erlebnisbericht

Die unverständliche Sichtagitation

von Hartmut Feist

Als „Sichtagitation“ bezeichnete man die vielen Plakate und Transparente, die im Stil der heutigen Werbung Litfasssäulen und Plakatwände zierten und die Bürger der DDR zu guten Sozialisten machen sollten. Hartmut Feist machte mit der Sichtagitation der DDR seine ganz eigenen Erfahrungen …

Zu meinen Mitarbeitern im Betrieb gehörte unter anderem eine so genannte Schriftenmalerin. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die technische Beschriftung des gesamten Betriebs, z.B. an Kränen, Hebezeugen, Elektroverteilungen oder auch Rohleitungen vorzunehmen. Zu ihrer Aufgabe gehörte aber auch die Beschriftung von Plakaten und Transparenten, eben die so genannte Sichtagitation. Die im Auftrag von Betriebs-, Partei- oder Gewerkschaftsleitung entstandenen Werke, hingen bei den entsprechenden Veranstaltungen an der Wand hinter dem Präsidium oder wurden als Transparente bei Demonstrationen mitgeführt. Mögliche Texte waren zum Beispiel: „Mein Arbeitsplatz, mein Kampfplatz für den Frieden“ oder „Unser Kollektiv kämpft mit Höchstleistungen in der Produktion für die Stärkung der DDR“(…)

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http://www.mdr.de/damals-in-der-ddr/ihre-geschichte/1610253.html

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Agitation durch Musik ist legitim. DIE ZEIT, Ausgabe 02, 1976

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Aus einem Interview

Die politische Brisanz einer Sachlage wird durch Musik grundsätzlich gemildert. Das liegt in der Natur der Musik, daß sie nicht fähig ist, die Ernsthaftigkeit der Wirklichkeit wie unter einer Lupe zu vergrößern — sondern eher nur zu vergröbern, geschweige so zu zeigen, wie sie ist. Das Entsetzen auf dieser Welt kann man durch Musik sicherlich nicht ausdrücken, leider nur verbergen, ästhetisieren.

„Allein der Verdacht, auch nur einen halben Schritt hinter der „Avantgarde“, was immer das sein mag, zurückgeblieben zu sein, war strafbar.

Dies zugegeben, sind korrigierende Eingriffe nicht mehr so schwierig. Wir können die Kunst nicht selber machen, und das Publikum kann es auch nicht. Man kann nur zeigen, was ist. Dies aber mit Sorgfalt und Mut zur unabhängigen Meinung. Das gilt auch für den Umgang mit neuen, noch ungewohnten Medien. Werner Hofmann hat mit seinem Vorschlags den Begriff der „Künste“ an Stelle von „Kurist“ (die schon Alexander Dorner mit Gänsefüßchen versah) zu verwenden, die gedankliche Konsequenz aus der bereits vertrauten Erkenntnis gezogen, daß Hierarchien zerbrochen und Grenzen fließend geworden sind“.

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Karl Ruhrberg war von 1965 bis 1972 Direktor der Kunsthalle Düsseldorf und leitet seitdem das Berliner Büro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

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Bitte Link benutzen:

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http://www.zeit.de/1976/02/Agitation-durch-Musik-ist-legitim

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Zur besseren Lesbarkeit: „Flash-Lupen-Funktion“ – einfach aufs Bild klicken.

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»Übersetzungsmaschine macht Schwitters in „technoider Echtzeit“ (un-)möglich« =

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Ka derwelscfa Ironische, »ilctete BezeicHnung für,

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Martin Ahrends: Kleine DDR-Sprachschule (XVIII) Twie Transparent

Transparent ist ein Reizwort; damit verbindet sich in der DDR alles, was sich an Spruchbändern und -tafeln über und neben den Straßen, an Schulen, Behörden, Betrieben, sogar in den Auslagen der Lebensmittelgeschäfte fand: die sogenannte Sicht-Agitation. Das Wort steht für eine Überflutung mit allbekannten und kaum mehr wahrgenommenen Losungen, Aufrufen, Selbstverpflichtungen von Betriebsbelegschaften, Selbstverherrlichungen der Staatsmacht. Transparente mit davon abweichendem Inhalt wurden in Demonstrationszügen rasch ausfindig gemacht, ihre Träger festgenommen. Rote Transparente gingen auf die Initiative der SED, blaue auf die der FDJ zurück (…)

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kauderwelschen-1990

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http://www.zeit.de/1990/26/Ka-derwelscfa-Ironische-ilctete-BezeicHnung-fuer

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“Sicht-Agitation!” Schlüsselbilder und Bilderschlüssel

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https://medienwatch.wordpress.com/942/

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Die (un-)verständliche Sichtagitation II

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»Europaschule« Sponsored by Bertelsmann. Die Bertelsmannstiftung liefert in „Eigenproduktion“, gepaart mit lukrativem Eigeninteresse (=> Bertelsmann-Dienstleister-Tochter-Arvato), über die Bertelsmannstiftung bezahlte Wissenschaft: „Vorlagen-Segmente“ zur EU-Verfassung, direkt an die EU und die Bundesregierung = Inhalte: effiziente „Aufrüstung mit innovativen Waffensystemen“, Sicherung von Ressourcen: Weltweite militärische Intervention in „kompatiblen Krisengebieten“ – zur Sicherung deutscher Interessen (!). Bildungsbereich: Die Bertelsmannstiftung/CHE (Centrum für Hochschulentwicklung), entwickelte die Konzeption zur Einführung von Studiengebühren, „Schuluniformen im Angebot“, Bücher + Lehrmittel etc.pp (Link)

Grösster Medienkonzern in Europa. Weltweit im Ranking auf 5. Platz Kooperations-Vertrag mit dem grössten Verlag „Christlicher Fundamentalisten“ in den USA.

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2009/05/24/bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsatze-der-eu/

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http://www.meta-info.de/?such=bertelsmann&suche=man&rubrik=

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Umfangreiche Materialsammlung über Bertelsmann:

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http://www.anti-bertelsmann.de/

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»Neodadaistische Indikation zur Operation = „Deutsche Kultur, Leitbild Beethoven + Schiller“«

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beethoven op 27

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http://books.google.de/books

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insbesondere Eroica:

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Beethoven war als junger Mann begeisterter Anhänger der Französischen Revolution (1789–1799) und später ein Bewunderer Napoleons, der die Freiheitsideen durch Gesetzgebung und Kriege in ganz Europa verbreitete. Napoleon wurde damals häufig mit dem griechischen Halbgott Prometheus verglichen, der den Göttern das Feuer (also den Verstand) stahl, um die unvollkommenen Menschen damit zu vollenden und zu befreien – er konnte also als ein Held der Aufklärung gelten.

Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde. In seinem Programm zur „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ (1795) forderte Schiller eine Schulbildung in Wissenschaft und Künsten für die gesamte Bevölkerung als Voraussetzung für die Schaffung einer besseren Gesellschaft nach einer erfolgreichen Revolution” ¢ode = A – B – A – C – A

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http://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Beethoven)

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta.info.de | Foto: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach gfok-Kunstarchiv | 2009

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Mai 31, 2009 at 10:15

Rückkehr des Feudalismus – Richter als Marketinginstrumente?

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Rückkehr des Feudalismus – Richter als Marketinginstrumente?

Justiz nach Gutsherrenart
Von Klaus Lindner und Michael Krämer

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Wird die bundesdeutsche Justiz zu Marketingzwecken instrumentalisiert? Als “spiritus rector“ dieser Strategie hinter dem Justizministerium NRW haben unsere beiden Autoren die Ostwestfalen Lippe Marketing GmbH, Bielefeld, ausgemacht, zu deren Förderkreis Wirtschaftsunternehmen wie die Bertelsmann AG, die Dr. August Oetker KG, die E.ON Westfalen Weser AG, die KPMG AG u.a. gehören. Deren Ziel sei „die eigentlich überflüssige Aus- und Fortbildung von Richtermediatoren“. Wie man das durchsetzen will, erfahren Sie in dem folgenden Artikel. – Die Redaktion [nrhz.de]

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Das Problem

Neben merkwürdigen, fast neofeudalistisch anmutenden Marketingaktivitäten wie „Tradition und Kooperation im Stiftungsland Niedersachsen“ (HAZ-Beilage v. 05.05.2009) wird seit Jahren ohne gesetzliche Grundlage die „Gerichtliche Mediation nach dem Braunschweiger/Göttinger Modell“ propagiert – und in Göttingen auch praktiziert: Jede zivilrechtliche Klage geht – ohne dass die Parteien vorher gefragt werden – an einen „Richtermediator“, der den Parteien nahelegt, sie sollten ihren Konflikt doch selbst gütlich lösen, das sei doch sinnvoller und billiger. Im Klartext: „Vertragt Euch gefälligst, der Rechtsstaat ist uns zu teuer“ (1a).

Die Rechtslage

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(…) Dem „Deal“ im stillen Kämmerlein unter Ausschluß der Öffentlichkeit steht nicht nur im Strafprozeß, sondern auch in allen anderen prozessualen Verfahrensarten (ZPO, VwGO, SGG, FGO, ArbGG usw.) das aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz (Art 3 I GG) folgende Prinzip der Sicherstellung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung entgegen, welches von den oberen Gerichtshöfen garantiert werden soll. Die Umgehung dieser in Deutschland verfassungs- und richterrechtlich eindeutigen Regelungen ausgerechnet durch eine kleine Gruppe von Gerichtspraktikern, die sich verbotenerweise „Richtermediatoren“ nennen, mittels Mediationsaktivitäten aus dem wenig vorbildlichen Rechtssystem der USA ist verfassungsrechtlich verboten und dürfte mindestens dienstrechtlich, möglicherweise aber auch strafrechtlich zu ahnden sein“ (…)

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Bitte Link benutzen, – dringend empfohlen:
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http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13791

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Assoziation: »Der Tradition verpflichtet« =

.lat.: Hansa Teutonica – ist die Bezeichnung für die zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts bis Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute, deren Ziel die Sicherheit der Überfahrt und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland war.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Hanse

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Bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsaetze-der-eu/

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»Neodadaistische Indikation zur Operation = „Deutsche Kultur, Leitbild Beethoven + Schiller“«

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beethoven op 27

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http://books.google.de/books

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insbesondere Eroica:

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Beethoven war als junger Mann begeisterter Anhänger der Französischen Revolution (1789–1799) und später ein Bewunderer Napoleons, der die Freiheitsideen durch Gesetzgebung und Kriege in ganz Europa verbreitete. Napoleon wurde damals häufig mit dem griechischen Halbgott Prometheus verglichen, der den Göttern das Feuer (also den Verstand) stahl, um die unvollkommenen Menschen damit zu vollenden und zu befreien – er konnte also als ein Held der Aufklärung gelten.

Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde. In seinem Programm zur „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ (1795) forderte Schiller eine Schulbildung in Wissenschaft und Künsten für die gesamte Bevölkerung als Voraussetzung für die Schaffung einer besseren Gesellschaft nach einer erfolgreichen Revolution“ => ¢ode [ A – B – A – C – A ]

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http://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Beethoven)

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Mai 31, 2009 at 07:50

KRIEGSVERRÄTER: „Die NS-Justiz verfolgt ihre Opfer heute noch“

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claus-wrage-gfok-piranesi-dante-300Spuren: Wie sich die Bilder im Ausdruck gleichen: die Radierung von Klaus Wrage (Hamburger Maler) Radierung 1921, grad aus der Gefangenschaft entlassen: Piranesis „Treppen ins Ungewisse“ im Hintergrund. Der „Kopfverband“ assoziiert Dantes „Göttliche Komödie“ von dem er auch einen Zyklus schuf. Die Tragik, die Wrage im Geburtsjahr von Baumann radierte, stand dem neugeborenen Baumann und seinen Zeitgenossen, im Zweitaufguss des Krieges, als Erfahrung noch bevor. Bereits ab ~1924 wurde der Zweite Weltkrieg geplant und die Allierten in der Folge getäuscht (?): Als erster Verstoß gegen den Versailler-Vertrag wurde ein Rüstungsbetrieb in Hamburg-Langenhorn als Krankenhaus-Architektur  erbaut und durch alten Baumbestand getarnt. Aus Toilettenketten-Herstellern, wie das Hanseatische Kettenwerk, wurden Panzerkettenbauer. Aus Junghans Uhren  wurden Fliehkraftregler. Es wurden im Auftrag Hitlers, in der Essener Strasse (Gleisanschluss in Ochsenzoll),  „Schwarzwaldhäuser“ gebaut, damit die Junghans-Arbeiter, samt Familien, sich heimischer fühlten,  um die Produktion in Kontinuität sicher zu stellen. Von Junghans konstruierte Fliehkraftregler sollte das Trudeln der Bombem verhindern. Die Bomben und Granaten wurden zielgenauer. Aus den Valvo-Trafo-Werken (Trafos für Fahrräder) wurden Grossbatterien für Panzer und U-Boote etc.

Laut Historikern und Zeitzeugen war es  1935 der erste Verstoß gegen den Versailler-Vertrag und die Vorbereitung zum Angriffs-Krieg. ZwangsarbeiterInnen maßgeblich aus den Ostblockländern mussten an ihrer eigenen Vernichtung bauen. Aus der IVG (Immobilien-Verwertungs-Gesellschaft wurde die Immobilien-Vermögensgesellschaft-Gesellschaft), Die IVG ist heute immer noch der grösste Liegenschaftverwalter im Land. Der „Atomschlüssel“ ist mit dem Energieriesen RWE als Tochter hinzu gekommen. (Beiträge siehe TAZ-Archiv 90.  Jahre)

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+++++

Wie sich die Bilder im Ausdruck gleichen: => Ludwig Baumann, geb. 1921 Foto in der Taz.

Baumann widersetzte sich dem Druck in die Hitlerjugend einzutreten. 1940 wurde Ludwig Baumann zur Marine befohlen, er musste dort zur Strafe exerzieren, robben und Wache schieben, weil er sich weigerte, seinen Vorgesetzten die Stiefel zu putzen.

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»KRIEGSVERRÄTER«

Die NS-Justiz verfolgt ihre Opfer heute noch

Opfer der NS-Militärjustiz gelten in der Bundesrepublik heute noch als vorbestraft und als Verbrecher. 15 „Kriegsverräter“-Fälle dokumentiert eine Ausstellung VON KLAUS WOLSCHNER .

„Es ist sicherlich ein zufälliges Zusammentreffen: Heute debattiert der Bundestag in Berlin über die Frage, ob die Urteile der NS-Justiz gegen so genannte „Kriegsverräter“ pauschal aufgehoben werden sollen. Und in Bremen wird heute Nachmittag eine Ausstellung unter dem Titel „Was damals Recht war…“ eröffnet, in der die Kontinuität der Justiz über das Jahr 1945 hinweg Thema ist“

http://www.taz.de/!35361/

http://www.geschichtsatlas.de/~gd6/ludwig_baumann.htm

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Foto: Orig.-Radierung 1921, Klaus Wrage (1891-1984) Privat.
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Mai 28, 2009 at 21:00

Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Uni Hamburg

with one comment

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Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Uni Hamburg

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Der AStA der Hochschule für bildende Künste HfbK Hamburg erklärt seine volle Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Universität Hamburg und fordert die umgehende Bestätigung von Hans-Martin Gutmann als Dekan durch das Präsidium.

Die Verweigerung der Bestätigung des demokratisch gewählten Dekans durch die Präsidentin der Universität ist nur der Auftakt der in Zukunft gesetzlich verhinderten Demokratie an den Hochschulen. Mit dem neuen Wissenschaftsförderungsgesetz verringert sich die Selbständigkeit der Künste und Wissenschaften weiter drastisch. Zusammen mit den bestehenden Gesetzen ergibt sich die Situation, dass in Hochschulen die im Grundgesetz Art. 5 Abs.3 vorgesehene Freiheit von Forschung und Lehre nur noch zum Schein gewahrt ist. Die eingeführten unternehmensähnlichen Top-Down-Strukturen greifen massiv in die Selbstbestimmtheit der Fachbereiche ein.

Es ist auch ohne Bezugnahme auf das Grundgesetz offensichtlich, dass die Universität ihre öffentlichen Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Hochschulen, die nur noch dem Diktat des Wettbewerbs unterliegen, die keine historischen und aktuellen Sinnbezüge zur Gesellschaft mehr unterhalten, die keine öffentlichen Institutionen der Kritik und Wiedersprüche sind, sind nicht mehr, als vorhumboldtsche Kadettenschulen.

An Auweter-Kurtz erkennen wir Posen instrumenteller Vernunft, Antiintellektualismus und ideologische Schmalspur. Es ist offensichtlich, dass sie nicht in der Lage ist, eine ausgewogene und sachgerechte Politik für alle Fachbereiche zu gewährleisten. Der Rücktritt der Präsidentin ist deshalb unausweichlich.

Die grünen Wahlbetrüger bescheren Hamburg die Fortsetzung einer Hochschulpolitik, die inhaltlichen, d.h. wissenschaftlichen Wettstreit durch einen künstlich inszenierten Wettbewerb ersetzt. Ein System aus Punkten und Ziffern wurde zu diesem Zweck jenseits wissenschaftlicher Anforderungen errichtet. Dieses Theater lässt nach außen alles glänzen, was innen an Überbürokratisierung und Hyperkontrolle ersticken wird.

Die gezielte Vernichtung von Wissen und Praxen, die Unterwerfung freier Diskurse unter das Regime der wirtschaftlichen Verwertbarkeit, die absurde Übersetzung von Qualitäten in buchhalterisch verrechenbare Größen muss gestoppt werden! Der entfesselte Wahnsinn der Wissenschaftsbehörde muss beendet werden!

Der AStA der Hochschule für bildende Künste HfbK Hamburg am 26.05.2009

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Hamburg

Professoren fordern Rücktritt der Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz

Krach an der Hamburger Uni: Professoren der Hochschule betreiben aktiv die Absetzung von Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz. NDR

http://www.ndr903.de/unipraesidentin100.html

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Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit an den Hamburger Hochschulen

Der aktuelle Rücktritt von sieben ProfessorInnen aus dem Akademischen Senat und anderen zentralen Gremien der Universität Hamburg ist eine Ohrfeige sowohl für die Raketenforscherin und Präsidentin, Monika Auweter-Kurtz, als auch für die Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) von Bela Rogalla. weiterlesen

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Uni-Führungskrise

Auffrischender Gegenwind für Uni-Chefin

Mehr als 100 Professoren fordern wegen deren „autoritären“ Führungsstils die Abwahl der Hamburger Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz. Auch die Dekane entziehen ihr die Unterstützung. VON HELGE SCHWIERTZ UND KAIJA KUTTER
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http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/auffrischender-gegenwind-fuer-uni-chefin/

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Kunsthochschule Hamburg = „Porno Neoliberale“ im Innern -Aufklärung nach aussen [Repression statt Selbstregulierung°]

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http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=30490&rubrik=Kultur

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Kontrollierte Virtualitäten und virtuelle Kontrollen

Kontrolle und Virtualität waren die zwei Stichwörter eines umfangreichen Symposions an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK), das vom 3. bis 8. November in Hamburg stattfand und von der HfBK (Prof. Hans-Joachim Lenger, Prof. Michaela Ott, Sarah Speck, Harald Strauß), der Universität Basel (Prof. Georg Christoph Tholen) und der Universität Paris VIII – Saint Denis (Prof. Alain Brossat) konzipiert und durchgeführt wurde.

Den Ausgangspunkt bildeten Deleuze Ausführungen zur Kontrollgesellschaft. “Wir sind dabei, in ´Kontroll`Gesellschaften einzutreten, die genaugenommen keine Disziplinargesellschaften mehr sind. Foucault gilt nicht selten als der Denker der Disziplinargesellschaften und ihrer prinzipiellen Technik, der Einschließung. Aber in Wirklichkeit gehört er zu den ersten, die sagen, dass wir dabei sind die Disziplinargesellschaft zu verlassen, dass das schon nicht mehr unsere Gegenwart ist. Wir treten ein in Kontrollgesellschaften, die nicht mehr durch Internierung funktionieren, sondern durch unablässige Kontrolle und unmittelbare Kommunikation.” (1)
Deleuze knüpft damit an Michel Foucaults Untersuchungen der Disziplinargesellschaften an und erweitert sie auf unsere heutigen Gesellschaften. Wie in einigen Vorträgen betont wurde, bedeutet die Ausrufung einer Kontrollgesellschaft jedoch nicht die Ablösung der einen Gesellschaftsform durch die andere, sondern ihre Aktualisierung. Somit lassen sich sowohl Kontinuitäten als auch Gleichzeitigkeiten verschiedener Machtformen diagnostizieren. Laut Foucault sind schon die Disziplinargesellschaften diejenigen Machtverhältnisse, “die nicht mit dem Recht sondern mit der Technik arbeiten, nicht mit der Normalisierung, nicht mit der Strafe sondern mit der Kontrolle”. (2)
Diese Kontrollmechanismen zeichnen sich durch eine gesteigerte Differenzierung aus und wirken zusehends in Mikrologien. Sie lassen lediglich minimale und ambivalente Lückenbildungen zu und gehen mit Veränderungen im politischen, sozialen, kulturellen, medialen und wirtschaftlichen Bereich einher, die es auf dem Symposion zu untersuchen galt […]

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=982

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Hamburg schadet den Künstlern und der Kulturwirtschaft

Deutscher Kulturrat : Hamburg will massenhaft Kunststudenten exmatrikulieren
Deutscher Kulturrat weiterhin besorgt über Zwangsexmatrikulation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Berlin, den 08.10.2007. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist weiterhin tief besorgt über die Zwangsexmatrikulation von Studierenden an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Bereits am 13.07.2007 hat der Deutsche Kulturrat den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ole von Beust und die Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck aufgerufen, sich für die Studierenden an der Hochschule für bildende Künste einzusetzen, denen die Zwangsexmatrikulation droht. In Hamburg wurden im Unterschied zu den anderen großen Kunstakademien in Deutschland an der Hochschule für bildende Künstler Studiengebühren
eingeführt, damit werden die Studierenden in Hamburg, die schon hohe monatliche Aufwendungen für ihre Materialkosten zu erbringen haben, noch einmal übergebühr zusätzlich belastet. Im Juli dieses Jahres hat noch die Hälfte der Studierenden die Zahlung der Studiengebühren verweigert, ihnen drohte, wenn sie nicht bis zum 30.09.2007 die Studiengebühren zahlen, die Zwangsexmatrikulation. Ein Teil der Studierenden hält bis heute am Boykott fest und macht mit künstlerischen Aktionen auf das Anliegen aufmerksam. Bislang haben sich weder der Erste Bürgermeister Ole von Beust noch die Kultursenatorin Karin von Welck öffentlich sichtbar in den Konflikt eingemischt. Zugleich setzt aber Hamburg auf die Kulturwirtschaft und eine lebendige kulturelle Szene für die Stadtentwicklung.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Kulturwirtschaft, das sagen alle Untersuchungen, kann nur gedeihen, wenn es eine lebendige Künstler- und Kreativenszene gibt. Wer die Kulturwirtschaft fördern will, muss in erster Linie dafür sorgen, dass die Künstler in seiner Stadt leben und arbeiten. Der Umgang des Hamburger Wissenschaftssenators Dräger mit den Studierenden an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ist ein Künstlervertreibungsprogramm und schadet nicht nur den Künstlern und dem kulturellen Ansehen der Hansestadt, sondern schadet der Entwicklung der Kulturwirtschaft in Hamburg.“

Die Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates vom 13.07.2007 „Hamburg will massenhaft Kunststudenten exmatrikulieren“, kann abgerufen werden unter:

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Links zu den Beiträgen:

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=30512&rubrik=Kultur

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STUDENTENJOB HURE

Auf der Uni dank Liebeslohn

Von Birger Menke

Laura ist 18, an einer Pariser Uni eingeschrieben und kann sich das teure Studium nicht leisten – kein Stipendium, mieser Nebenjob. Adieu, Unschuld: Laura sucht sich Kunden im Internet. Bis zu 40.000 Studentinnen in Frankreich verdienen wie sie als Hure ihr Geld.

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http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,531622,00.html

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metainfos:

Eine Negativbilanz zieht die Arbeiterkammer Kärnten fünf Jahre nach der Einführung der Studiengebühren in Österreich. Sie kritisiert die Gebühr als reine Geldbeschaffungsmaßnahme. Das Geld ist nicht den Studierenden zugute gekommen. Die AK fordert eine Verbesserung der Studienbedingungen an den Universitäten.

Studiengebühren: Mehr als 5.000 Studenten wollen protestieren

(NDR) Mehr als 5.000 Studenten wollen heute gegen die Einführung der Studiengebühren protestieren. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Hamburg will damit ein „deutliches Zeichen“ setzen.
Frankfurt: Polizei stürmt Studentenparty im Studierendenhaus

(FR) 47 Festnahmen und Verletzte bei Fest auf dem Campus Bockenheim / Asta spricht von „gezielter Eskalation“ Nach erneuten Demonstrationen gegen die geplanten Studiengebühren hat die Polizei in der Nacht auf Donnerstag eine Party im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim gestürmt. Dabei wurden 47 Studenten der Goethe-Universität vorübergehend festgenommen und zum Teil verletzt.

Globalplayer: Medien, Macht und Politik

„Bertelsmann? Ist das nicht dieser Buchclub?“ In diesem Seminar wollen wir den wohl einflussreichsten Akteur bei der Einführung von Studiengebühren unter die Lupe nehmen – den medial-politischen Komplex „Bertelsmann“.
HfbK: Widerstand gegen Studiengebühren

[HfbK.de] Der Senator für Wissenschaft und Forschung, Jörg Dräger (Nach seinem Ausscheiden als Senator Vorstand bei Bertelsmann), wird durch die studierenden der HfbK aufgefordert, die Einführung der Sudiengebühren umgehend abzuschaffen. Und die „irrationalen, populistischen Argumentationen“ zu unterlassen. Die Einführung würde die Chancengleichheit nicht zulassen und die soziale Spaltung in aller Nachhaltigkeit zementieren:

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Studenten jubeln: Unisenator Jörg Dräger erklärt Rücktritt

[mopo] Mathis Neuburger Vom Supersenator zum Senatsflüchtling: Jörg Dräger (40) schmeißt nach sechs Jahren hin! Der parteilose Wissenschaftssenator hat gestern Morgen als Erster nach der Wahl seinen Rücktritt erklärt – direkt vor den Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD. […] Ab dem 1. Juli wird er als Vorstand der einflussreichen Bertelsmann-Stiftung sowie als Leiter des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) tätig werden. (mn)

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Berlin

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Deutscher Kulturrat in Sorge über mögliche Zwangsexmatrikulation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert Hamburgs Ersten Bürgermeister Ole von Beust und die Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck auf, sich für die Studierenden der Hochschule für bildende Künste einzusetzen, die von der Zwangsexmatrikulation betroffen sind.

Der Deutsche Kulturrat sieht mit Sorge, dass möglicherweise mehr als die Hälfte der Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg zwangsexmatrikuliert werden sollen, weil sie die Studiengebühren nicht gezahlt haben. Von den 442 Studierenden, die im Sommersemester 500 Euro Studiengebühren hätten entrichten müssen, sind nur 177 der Verpflichtung nachgekommen. Über die Hälfte, nämlich 265 Studierende, haben keine Studiengebühren gezahlt. An der Hochschule für bildende Künste Hamburg müssen zusätzlich zu den 249,- Euro Semesterbeitrag 500,- Euro Studiengebühren pro Semester entrichtet werden. Die Studiengebühren werden vom Land Hamburg festgelegt, die Hochschulen haben keinen Einfluss darauf. Auch die mögliche Exmatrikulation der Studierenden erfolgt auf Druck des Hamburger Wissenschaftssenators Jörg Dräger. Die Hochschule für bildende Künste Hamburg bietet Studiengänge in Freier Kunst, Design, Kunstpädagogik, Visueller Kommunikation/Medien und Gender Studies an.

Studierende, die ein Studium der Freien Kunst abschließen, sind typischerweise als Selbständige berufstätig, aber auch für Designer sowie im Medienbereich ist die freiberufliche Tätigkeit üblich. Die Künstlersozialkasse, in der alle freiberuflichen Künstler und Publizisten pflichtversichert sind, hat kürzlich die Durchschnittseinkommen der freiberuflich arbeitenden Künstler zum 01.01.2007 veröffentlicht. Berufsanfänger im Bereich der Bildenden Kunst, hierzu zählen in der Künstlersozialkasse auch Designer, verdienen im Durchschnitt 7.705 Euro im Jahr (Künstler 8.510 Euro, Künstlerinnen 7.155 Euro). Nach Ablauf der in der Künstlersozialkasse üblichen Berufsanfängerzeit von drei Jahren verdienen sie gerade mal 10.510 Euro, wohlgemerkt im Jahr und nicht im Monat. Künstler verdienen mit 12.041 Euro etwas mehr als ihre Kolleginnen mit 8.804 Euro.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Künstler verdienen ohnehin zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Von einem Jahresdurchschnittseinkommen von 10.510 Euro auch noch Studiengebühren, die oftmals über einen Kredit finanziert werden müssen, zurückzahlen zu müssen, ist schier unmöglich. Hamburg ist angetreten, Kunst und Kultur eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Mit viel öffentlichem und privatem Geld wird die Elbphilharmonie gebaut. Mit großem Engagement wird die Vernetzung im Bereich der kulturellen Bildung gefördert, damit Hamburg zur Modellstadt für kulturelle Bildung wird. Aber man nimmt in Kauf, dass angehende bildende Künstler und Designer der Stadt den Rücken kehren, weil sie die Studiengebühren nicht bezahlen können. Das passt nicht zusammen. Wir fordern Hamburgs Ersten Bürgermeister und die Kultursenatorin auf, Flagge zu zeigen und sich für Kunststudenten einzusetzen.“

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Pressemitteilung des AStAs der Hochschule für bildende Künste vom 25.08.2010, Hamburg

Pfändungsbedrohte Studierende drängen zusammen mit den Oppositionsparteien auf die sofortige Abschaffung der Studiengebühren

„Hamburg gibt Millionen aus für Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie und stopft die Haushaltslöcher dann über der Allgemeinheit auferlegte Abgaben wie Studiengebühren, welche die ohnehin schon mittellosen Schichten noch weiter belasten – das ist sozial nicht gerecht!“ beschwert sich Hannah A., eine der boykottierenden Studierenden der Hochschule für bildende Künste, die jüngst von Vollstreckungsbeamten der Kasse Hamburg Besuch erhalten hat. „Wie in anderen Bundesländern, muss die Campus-Maut auch in Hamburg wieder abgeschafft werden. Ich denke es stünde der neu gebildeten Regierung gut zu Gesicht, hier ein Zeichen für die Wahrung des sozialen Friedens zu setzen.“ mehr

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Links zu weiteren Beiträgen:

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=31059&rubrik=Kultur

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Foucault-Chipcard: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GFOK-Kunstarchiv

Written by medienwatch & metainfo

Mai 28, 2009 at 19:41

Medienwatch hatte Besuch von Medienbeobachtung eMeinungsbeobachtung und Kommunikation im Internet

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eClipping | Zitat: „Die hoch entwickelte eClipping-Suchmaschine durchkämmt permanent alle relevanten Kommunikationskanäle nach Schlagworten, die für unsere Kunden von Interesse sind. Die gefundenen Inhalte werden von unseren Mitarbeitern akribisch gelesen und bewertet. Die Resultate werden in einem Bericht zusammengefasst und mittels Statistiken transparent aufbereitet, die auch auf unserer Datenbank gespeichert werden. Dadurch können Trends und Veränderungen in den verschiedenen Branchen erkannt und potentielle Krisen abgewandt werden“

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http://www.eclipping.at/eMeinung.htm

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Mehrfach gelesen wurde die Presseinformationen die Medienwatch erreichten über die Korruptionsvorwürfe etc. versus Pharmakonzern Bayer + Medienbeiträge zur «Schweinegrippe»

Der trackback: eclipping.at/clipping/index.php?op=po…5 x (29.05.09)

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Der trackback: eclipping.at/clipping/index.php?op=le…2 x (28.05.09)

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2x gelesen von eClipping: Pressemitteilungen zu Bayer etc.

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/11/pharma-korruption-ehemaliger-bayer-mitarbeiter-packt-aus/

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Bezahlte Produktbewertungen

Tarnen und täuschen

„Auf solchen Seiten sind Menschen unterwegs, die persönliche Einschätzungen von anderen Verbrauchern suchen. Die vertrauen wollen – und belogen werden. „In Foren stammen bis zu 20 Prozent der Empfehlungen von speziell engagierten Agenturen“, sagt Marketing-Experte Sascha Langner, Autor des Buches „Viral Marketing“. Das ist der Fachbegriff für das verdeckte Einschleichen in Gruppen potenzieller Kunden, um diese mit Begeisterung für ein Produkt zu infizieren“
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http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Bezahlte-Produktbewertungen-Tarnen-/587334.html

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Zurückgespiegelt:

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»Die Warnmeldung«

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eClipping:

„Wenn es mal wirklich brisant wird, garantiert dieser Service, dass kein heikles Posting von unseren Kunden übersehen wird. Mit dieser Funktion kann jedes üble Gerücht und jede Verleumdung prompt erkannt und Gegenmaßnahmen getroffen werden. Außerdem ist die Warnmeldung ein wichtiges Indiz für die Richtung, die Ihr Image oder das Ihrer Mitbewerber einschlägt“

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Auftraggeber von eClipping

[Website eClipping°]

„Zu unseren Kunden zählen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen (z. B. Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, IT, Gesundheitswesen und Banken) sowie aus dem öffentlichen Dienst“

Ein kurzer Auszug aus unserer Kundenliste in der Medienbeobachtung:

  • ATV GmbH
  • AWD Gesellschaft für Wirtschaftsberatung GmbH
  • Bank Austria Creditanstalt
  • Bayer Austria GmbH
  • BetandWin.com
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  • GlaxoSmithKline Pharma GmbH
  • RedBull
  • Hewlett – Packard GmbH
  • IBM
  • LIBRO
  • L’Oréal
  • Österreichische Lotterien
  • ORF-Enterprise GmbH & Co KG
  • ÖBB-Postbus GmbH
  • Raiffeisen Zentralbank Österreich AG
  • SAP Österreich
  • Österreichische Sportwetten GmbH
  • Telekom Austria AG
  • Verkehrsverbund Ost – Region GmbH
  • Yamaha Motor Austria GmbH

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+ Y = X ungenannte.

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(…) Zurück zum “stern”: Dort wird berichtet, dass die Firma namhafte Hersteller als Kunden habe und dass Martin Kirchbaumer an diesen Formen der Werbung nichts Verwerfliches finde:

‘”So können wir für unsere Kunden Fairness schaffen”, sagt er, “indem wir Falschaussagen entgegenwirken und dann die richtigen Informationen verbreiten – auf die sympathische Art.”

Da muss ich denn doch tief durchatmen. Also, habe ich das richtig verstanden, Herr Kirchbaumer: Ihre Mitarbeiter legen sich im Auftrag Ihrer Kunden eine falsche Identität zu, um sich in Foren Vertrauen zu erschleichen, damit sie dann “Falschaussagen entgegenwirken und die richtigen Informationen” verbreiten können? Und das soll sympathisch sein?

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http://thomaspleil.wordpress.com/2007/04/12/geld-verdienen-mit-astroturfing/

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http://www.eclipping.at/

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Die „Konkurrenz“ schläft nicht:

Pressemitteilung: NEWBASE introduces fully digital workflow

The advantages of these formats are now fully used by the innovative NEWBASE eClipping system: PDF publications are imported with NEWBASE ImportServer
http://www.pressebox.de/pressemeldungen/newbase-gmbh/boxid-214791.html – 24k –

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MANIPULIERTE LESERBRIEFE

Bahn räumt verdeckte PR-Aktionen ein

Manipulierte Leserbriefe, fingierte Beiträge in Online-Foren: Mit verdeckten PR-Aktionen hat die Bahn nach SPIEGEL-Informationen versucht, ihr Image aufzupolieren. Das Unternehmen räumte „vorproduzierte Medienbeiträge“ ein – ein verantwortlicher Manager muss den Konzern offenbar verlassen. LobbyControl:

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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,627421,00.html#ref=nldt.

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Dienstag, 21. Juli 2009

Info-Agent.blogspot.com hatte mittlerweile auch schon das Vergnügen
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http://info-agent.blogspot.com/2009_07_01_archive.html

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de | Foto,s + Bildbearbeitung: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK-Kunstarchiv | Konzern(e)Kopf: mit freundlicher Genehmigung von Netzwerkrecherche (Thomas Leif)

Written by medienwatch & metainfo

Mai 28, 2009 at 17:03

„Wo richtig viel Traffic ist“: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller, Produzenten, Rechtsanwalt und Filmemacher Alexander Kluge, der nun Internet macht.

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Fakten, Fakten, Emotionen

Im Gespräch: Alexander Kluge

27.05.2009

Interview: Fritz Göttler

„Wo richtig viel Traffic ist“: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller, Produzenten, Rechtsanwalt und Filmemacher Alexander Kluge, der nun Internet macht.

„Erlöst die Tatsachen von der menschlichen Gleichgültigkeit“: Alexander Kluge

Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis Alexander Kluge im Internet auftauchte. In den Sechzigern fing er mit dem Kino und mit Büchern an, seit 21 Jahren unterwandert er mit seinen dctp-Programmen das Fernsehen, eben erst hat er eine DVD produziert, nun präsentiert er unter dctp.tv ein Programm mit diversen Themenparks, die Elemente aus seiner TV-Arbeit mit neuproduziertem Material kombinieren, zu Themen wie: „Kapitalismus ist keine Einbahnstraße“ (Finanz- und andere Krisen), „150 Jahre Darwin und kein Ende“, „Liebe macht hellsichtig“, „Kosmos“. Die Seite wird ständig aktualisiert, im Moment ist aus gegebenem Anlass ein Gespräch mit Ex-Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper im Vordergrund – aber natürlich soll jeder User kühn springen, zwischen den Aspekten eines Themas und zwischen den Themen selbst, wie es ihm nur möglich ist (…)

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„Und wenn eine Tatsache menschenfeindlich ist, den Menschen verletzt, dann leugnet er sie sogar. Das ist der sogenannte Antirealismus des Gefühls . . . Das ist eine sehr kollektive Arbeit, die wir hier machen, es gibt Stücke von ganz verschiedenen Filmemachern und Autoren, Schlingensief ist dabei. Aber alles, was ich mit dieser Organisation der dctp nun seit 21 Jahren mache, setzt eigentlich etwas fort, was mal ein Buch war, das ich mit Oskar Negt schrieb, „Öffentlichkeit und Erfahrung“, 1972. Wir antworteten damit auf das, was Habermas in „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ schrieb. Uns ging es um den Erfahrungsbegriff, wie nehmen Menschen etwas auf – das mag ja so objektiv sein, wie es will, aber objektiv sind auch die Emotionen der Menschen, die Antworten. Das ist eine Öffentlichkeits-Theorie, an der ich nach wie vor sehr hänge. Dass es Öffentlichkeit geben soll, und zwar unter Anwesenden“

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Hier gehts weiter =

http://www.sueddeutsche.de/kultur/522/470073/text/

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Diskursiv zum Thema (Es gibt umfangreicheres, gefilmtes+Text+dokumentarisches etc.pp Hintergrund-Material im Kontext: hier einige Beiträge als kleine Auswahl)

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KUNST IM HARTZ, mit der wir die Ausstellung ARKADIEN AUFRÄUMEN in den Räumen von BauArt beschliessen.
Den Auftakt wird der Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach mit einem kurzen Einführungsvortrag machen, in dem er über das Bild Arkadiens in der Kunst, über Landschaft, Paradies und sozialutopischen Anspruch referiert. Ebenfalls eingeladen sind die Künstler Filomeno Fusco und Malte Willms, die beide in vollkommen unterschiedlicher Weise an Schnittstellen gesellschaftlicher Strukturen arbeiten, welche hier im Fokus stehen. Es geht um Fragen und Kriterien, die bestimmend sind für das Betriebssystem Kunst in Bezug auf das
gesellschaftliche, das heisst hier explizit auch individuelle Problem des Ausgeschlossenseins (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/category/bauart-arkadien-aufraumen/

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Land schafft — wer oder was?

…Bei Arbeiten wie Meditationswand — Landschaft (1969), auch Landschaft, imaginär (Grünkeil auf Wand) genannt, und Landschaft 2 (1969) war nun keineswegs daran gedacht, den Betrachter ‘die Augen nach innen kehren zu lassen’. Der tätige Betrachter war gefordert, nicht der ‘Bruder Innerlich’. Trocken berlinerisch hatten vordem die Bilder-Prediger ihre Abfuhr bekommen: “Mensch, jeh in dir!” — “War ich schon. Ooch nischt los.”
Von seiner Idealen Landschaft [1968] hat Brehmer eine “Volksausgabe” verfertigt. Wenn er zudem eine “Museumsausgabe” herstellte, war damit nahegelegt, an den kunsthistorischen Typ ‘ideale Landschaft’ der Malerei zu erinnern, wie ihn etwa Claude Lorrain repräsentiert. Solche ‘ideale Landschaft’ ist aus Versatzstücken zusammengesetzt — interessanterweise hat sie keine Entsprechung in der außenweltlichen Realität, sondern allein in der Vorstellung der Maler und der Betrachter. Ihre Elemente waren Kulturepochen, deren Ideale in dieser Landschaft übernommen wurden, im besonderen der Antike.
Menschen tauchen darin vergleichsweise nur als Statisten auf, in Beziehung zu einer Idealarchitektur und zum mythischen Arkadien, auch das ist kein historischer Ort. Für einen Kosmos, nicht nur für einen bestimmten Ausschnitt einer ‘Gegend’ oder der Welt steht die ‘ideale Landschaft’; sie ist Paradigma für die Einheit von Mensch, Natur und Kultur.

Auszug aus:  Sicht-Agitation!  Schlüsselbilderr und Bilderschlüssel, Prof. S.D. Sauerbier,  KP Brehmer „Alle Künstler Lügen“ , Katalog / Museum Fridericianum, Kassel 1998

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http://archiv.fridericianum-kassel.de/ausst/bremer-sauer.html

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https://medienwatch.wordpress.com/942/

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Altonaer Museum:

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…Mojib Latif u. Gunnar F. Gerlach = Klimaszenarien werden mittlerweile viele ausgemalt. Bei manchen Prognosen würde zum Beispiel von der Elbphilharmonie im nächsten Jahrhundert nur noch die Spitzen aus dem Wasser ragen … Welchen Bildern wir hier vertrauen können und sollten, erläutert der Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und der Kunsttheoretiker Gunnar Gerlach: “Kunstwissenschaft ist Klimaforschung, denn nur wer das Klima erforscht, kann Aussagen über Kunst und Kultur machen.”

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

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DADA-Ethik

…Da eine erhebliche Vakanz, im Regierungszirkel, als temporäres Macht-Vakuum durch multiple Verfehlungen zu erwarten ist, gilt es für die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. Denn die damit einhergehenden Änderungen, sind überraschend positiv und könnten einen surrealen Kulturschock auslösen. Die Ergebnisse sind dem Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Noch kein wirkliches Arkadien – der schrittweisen Annäherung soll Tribut gezollt werden (…)

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/02/ende-der-akzeptanz-ethik-seminare-fur-bad-politics/.

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Et in arcadia lego!

Hafencity ohne Hafen. Hatte man nicht schon den Versuch unternommen, die alten Segelschiffe aus dem Museumshafen Neumühlen in den Sandtorkai zu schippern? Eine Via Nostalgia, um den Charme des zukünftigen Hafen-Paradieses zu steigern. Nun wurden sie wieder zurückgepfiffen. Der Ort ist wieder Hafenlos.

Es bleibt beim vielzitierten „Würfel-Husten“. Die frischgebauten Kästen in Reihe drei und vier lassen nur noch einen Kommentar zu: „Et in arcadia lego!“

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/10/puzzelink_evidenz12-parametrie-parodiese/

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ARKADIEN II der etwas andere (ELB) Spaziergang

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/arkadien-ii-glas-loffel-sand-elbspatzirrgang-09/

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medienwatch.wordpress.com | meta-info.de | medienwatch.de | Foto: Con(e)tainer Arkadien I, «Park-Prominence» David u. Jörg Stange ’09, gfok