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Archive for April 12th, 2009

Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

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Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

Durch die Kasernen der Bundeswehr weht immer noch der Geist der Wehrmacht. Kontraste deckt auf, wie massiv die Bundeswehr auf fragwürdige Quellen und Ausbildungsinhalte der Wehrmacht zurückgreift. Wie verbreitet diese unselige Tradition noch ist, schildert ein Bundeswehrausbilder exklusiv in Kontraste.

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und im Kosovo zeigt, die Aufgaben unserer Truppe haben sich enorm gewandelt. Unsere Soldaten sollen vor allem für Frieden und Freiheit sorgen, mithin für die Etablierung demokratischer Werte. Doch werden diese Werte den Soldaten in der Ausbildung ausreichend vermittelt? Mehrfach haben wir bereits über die unselige Wehrmachtstradition berichtet, die bis heute in manchen Kasernen zu Hause ist. Caroline Walter und Alexander Kobylinski sind bei ihren Recherchen zur Bundeswehr jetzt erneut fündig geworden – diesmal sogar beim obersten Dienstherr der Bundeswehr (…)

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_9_4/unselige_traditionen.html

http://www.heise.de/tp/artikel/30/30106/1.html

Meinungen bei der Bundeswehr:

http://www.soldatentreff.de/modules.php?name=eBoard&file=print&fid=11&tid=23641

„Wir bedanken uns für Ihre Treue“: das wars, die Bundeswehr schließt öffentliches Soldatenforum: Die Soldatentreff-Community ist offline. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht davon auszugehen, dass sie in ihrer ursprünglichen Form wieder online gehen wird.
Wir bedanken uns für Ihre Treue und wünschen Ihnen weiterhin interessante Diskussionen und regen Austausch aus anderen Bundeswehr-Plattformen.
Die nachstehenden Domains stehen ab sofort zum Verkauf. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an soldatentreff@gmail.com.
soldatentreff.de
soldaten-treff.de
bundeswehr-treff.de
treff-bundeswehr.de
soldaten-webring.de
http://www.soldatentreff.de/

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medienwatch-fahnenmasten-stange-360-eisernes-kreuz

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Übrigens erschien zum Irak-Krieg auch ein die Bundeswehr begleitendes Militär-Magazin (Köhler-Mittlerverlag) mit dem „Arbeitstitel“, „Die Bundeswehr hätte den Irak-Krieg besser geführt als Bushs Army“ Das „Eiserne Kreuz“ weht bereits seit geraumer Zeit am Jungfernstieg, an glänzenden Alu-Masten in Fallschirmseide gefasst. (Anmk. d. Red.)

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Bundeswehr-Helikopter | Fahnenspalier | Fotos: jst-gfg-gfok-Kunst-Archiv

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April 12, 2009 at 15:57

Campact: Sagen Sie Nein zum größten Bombenabwurfplatz Europas!

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08/2009
Sonntag, der 12.4.09 – 112.667 Abonnenten
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Bombodrom – Ostermarschieren Sie online!

Die Bundeswehr will bei Berlin den größten Bombenabwurfplatz Europas in Betrieb nehmen. Doch das Oberverwaltungsgericht hat die bisherigen Pläne zurückgewiesen. Jetzt muss die Bundesregierung entscheiden, ob sie das Projekt neu auflegt oder kippt. Protestieren Sie gegen das Bombodrom!

in der Kyritz-Ruppiner Heide nordwestlich von Berlin will die Bundesregierung den größten Bombenabwurfplatz Europas in Betrieb nehmen – das Bombodrom. Geübt werden soll der integrierte Boden- und Luftkrieg und vor allem der Abwurf ungelenkter Bomben, deren Einsatz im Kriegsfall viele Tote und Verletzte in der Zivilbevökerung fordert. Dabei müssten Diplomatie und aktive Konfliktvermeidung in der deutschen Außenpolitik absoluten Vorrang genießen.

Vor zwei Wochen erstritten die Menschen aus der Region einen wichtigen Erfolg: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg stoppte die Inbetriebnahme des Bombodroms auf Grund einer fehlenden „planerischen Gesamtabwägung“. Jetzt muss die Bundesregierung entscheiden, ob sie diese nachholt – oder das Projekt zu den Akten legt. Heute organisieren Bürgerinitiativen vor Ort einen großen Ostermarsch gegen das Projekt und fordern mit tausenden Menschen von Verteidigungsministern Jung und Außenminister Steinmeier einen Stopp des Bombodroms.

Unterstützen auch Sie den Protest gegen das Bombodrom und nehmen Sie an unserem Online-Ostermarsch teil!

Sagen Sie Nein zum größten Bombenabwurfplatz Europas!

Seit vielen Jahren wehren sich die Menschen vor Ort gegen die Inbetriebnahme des Bombodroms. Denn die einzige ökonomische Perspektive der Region – der Tourismus – stünde bei 1.700 Einsätzen von Kampfflugzeugen an 200 Tagen im Jahr vor dem Aus. Der Widerstand gegen das Bombodrom ist auch deshalb tief in der Bevölkerung verankert und wird von zahlreichen lokalen und Überregionalen Initiativen, allen demokratischen Parteien und vielen Unternehmen der Region getragen. Auch die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzen sich für eine zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide ein.

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts mehren sich die Stimmen in der Großen Koalition, das Projekt auf den Prüfstand zu stellen. Wenn im Superwahljahr 2009 der öffentliche Druck steigt, könnte sich die Bundesregierung gezwungen sehen, das Projekt endlich aufzugeben. Verlangen Sie von Verteidigungsminister Jung und Außenminister Steinmeier, die Pläne für das Bombodrom aufzugeben!

Unterzeichnen Sie den Appell gegen das Bombodrom!

Lesen Sie mehr über die Hintergründe des Bombodroms!

Was sonst bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.

Mit herzlichen Grüßen,

Felix Kolb

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1. Gen-Mais: Entscheidung über Verbot bis Mittwoch

Die Entscheidung über ein Anbauverbot des Gen-Mais MON810 steht unmittelbar bevor: Spätestens nächsten Mittwoch soll sie fallen. Auch die Medien bewerten die Chancen für einen Erfolg als hoch. Schließlich haben wir Landwirtschaftsministerin Aigner ordentlich unter Zugzwang gebracht: Ãœber 53.000 Menschen unterzeichneten den Online-Appell an sie. Wo immer sie öffentlich auftrat, zeigten wir ihr mit einer rückwärts laufenden Digitaluhr, wie viel Zeit bis zur Aussaat des Risiko-Maises verbleibt.

Sehen Sie unseren Tourfilm…

Nachdem die Ministerin seit Wochen ein Verbot prüft und prüft, entschlossen wir uns, ihr die rechtlichen Grundlagen hierfür auf dem Servierteller zu präsentieren: Der Gentechnik-Experte Christoph Then und eine Rechtsanwältin schrieben in unserem Auftrag ein Gutachten, das zeigt, auf Basis welcher aktueller Risikostudien der MON810 verboten werden kann.

Zudem zeigten wir der CSU-Ministerin mit einer von uns in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage, welch Ungemach ihr in Bayern droht, sollte sie sich vor einem Verbot drücken: 72 Prozent der Menschen in Bayern befürworten ein Verbot. 77 Prozent glauben, dass es die CSU bei der Europawahl im Juni Wählerstimmen kosten wird, sollte Aigner den Gen-Mais nicht verbieten. Studie und Umfrage wurden selbst bei Spiegel-Online und in der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen.

Schauen Sie in die Studie (PDF-Datei)…

Lesen Sie mehr über unsere Emnid-Umfrage…

2. Belene: Bauarbeiten am Risiko-AKW eingestellt / Konflikt bei RWE

Wir können uns über einen ersten Teilerfolg gegen die beiden Atomreaktoren im bulgarischen Belene freuen: Die Bauarbeiten wurden vorerst eingestellt, da die bulgarische Regierung Schwierigkeiten hat, ausreichend Kredite für das Risikoprojekt aufzutreiben. Jetzt stellte auch RWE gegenüber unserem Kooperationspartner Urgewald klar, dass die Beteiligung des Konzerns an Belene völlig offen ist. Unser Protest wirkt: Im Dezember hatte RWE-Vorstandschef Grossmann die umstrittene Investition noch als beschlossen bezeichnet.

Derweil weitet sich der Konflikt zwischen Aufsichtsrat und Vorstand weiter aus, der sich an der Frage der Beteiligung von RWE an Belene entzündete: Bei seiner letzten Sitzung war der Aufsichtsrat kurz davor, Vorstandschef Grossmann zu feuern.

Lesen Sie mehr in unserem Blog…

Die vielfältigen Aktivitäten gegen Belene scheinen den RWE-Konzern auch sonst nicht kalt zu lassen: Seine Werbe-Agentur droht Urgewald und der Kampagne .ausgestrahlt mit Schadensersatzforderungen, da sie eine RWE-Werbung persiflierten.

Lesen Sie mehr bei .ausgestrahlt…

3. Campact wächst: Schon über 100.000 Newsletter-Abonnent/innen

Unser Netzwerk wächst derzeit rasant: Vor zwei Wochen nahmen wir die symbolische Marke von 100.000 Abonnent/innen dieses Newsletters – jetzt sind wir schon üer 112.000 Menschen. Einige Medien nehmen dies zum Anlass für eine Reportage: Am kommenden Donnerstag berichtet der Deutschlandfunk, letzte Woche der WDR.

Lesen Sie den WDR-Beitrag…

4. Campact auf dem taz-Kongress „!tu was? Freiheit & Utopie“

Die taz wird 30 – gefeiert wird vom 17. – 19. April 2009 mit einem Kongress im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Es gibt mehr als 80 Diskussionen, Vorträge, Streitgespräche, Perfomances und dazu viel Kultur.
Campact ist mit dabei: Am Samstag Abend werden wir uns auf der Großen Gala der politischen Aktionen präsentieren. Am Sonntag Mittag diskutieren wir mit über politische Kommunikation im Obama-Zeitalter.

Das gesamte Programm und den Kartenvorverkauf finden Sie hier…

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Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 112.667 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!Mit Ihrem Abo des Campact-Newsletters sind Sie Teil des Netzwerks. Unterstützen Sie Campact!


Felix Kolb | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de

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April 12, 2009 at 14:25

Veröffentlicht in Allgemein

»Sehnsucht nach Erhöhung – Berlin und seine Denkmäler«

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Termin: Kolloquium

Lukrezia Jochimsen, Norman Paech

»Sehnsucht nach Erhöhung – Berlin und seine Denkmäler«

17.04.2009 10:00 Uhr – 16:00 Uhr

Kolloquium der Fraktion DIE LINKE. in der Berliner Bauakademie, 100 Meter vom Sockel des früheren Kaiser-Wilhelm-Standbilds entfernt mit Sicht auf den niedergerissenen Palast der Republik

Am Schinkelplatz, 10117 Berlin

Hintergrund

»Menschen haben eine Sehnsucht nach Erhöhung.«, sagt Rolf Hochhuth.

Wolfgang Wippermann dagegenappelliert an uns alle: »Man verschone uns mit Heldengedenken!« In letzter Zeit wurden von der Regierung große Denkmalprojekte durchgesetzt: Ein »Ehrenmal« für die Bundeswehrtoten auf dem Antretplatz des Bundesverteidigungsministeriums. Ein »Freiheits- und Einheitsdenkmal« auf dem Sockel des früheren Kaiser-Wilhelm-Standbilds mitten in Berlin – und neuerdings sogar ein zweites in Leipzig. Dazu kommt das Dokumentationszentrum »Flucht – Vertreibung – Versöhnung«… Besondere Erinnerungsorte, an denen in Zukunft, bildlich gesprochen, niemand vorbeikommen wird.

Welche Bedeutung haben diese Vorhaben? Was sollen sie ausdrücken? Welche Traditionslinien werden mit den Bauten aufgegriffen, bedient oder verworfen? Wie wird die Bevölkerung an der Diskussion beteiligt? Sind Alternativen denkbar und wenn ja, welche?

Programm
  • 10 – 10.15 Uhr Begrüßung
    Luc Jochimsen, MdB, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag;
    Norman Paech, MdB, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag;
    Thomas Flierl, MdA, Berliner Kultursenator a.D.
  • 10.15 – 10.35 Uhr Video-Denkmal gegen aktuelle und zukünftige Kriege
    Timo Daum, Künstlergruppe FUSS!
  • 10.45 – 11.45 Uhr »Sehnsucht nach Erhöhung« – Brauchen wir neue Denkmäler?
    Rolf Hochhuth, Dramatiker;
    Wolfgang Wippermann, Prof. für Neuere Geschichte an der FU Berlin
    Moderation Luc Jochimsen
  • 11.45 – 12.45 Uhr »Ehrenmal der Bundeswehr« oder »Mahnmal gegen Kriege«?
    Ein Zwiegespräch zwischen Willy Wimmer, CDU-MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und Norman Paech, MdB
  • 12.45 – 14 Uhr Mittagspause
    Exkursion zum Sockel des geplanten Freiheits- und Einheitsdenkmals
  • 14 – 15 Uhr Das »Freiheits- und Einheitsdenkmal« – Die »Versockelung der Revolution«?
    Ingo Schulze, Schriftsteller;
    Peter Brandt, Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der FernUniversität in Hagen
    Moderation Thomas Flierl
  • 15 – 15.15 Uhr Kaffeepause
  • 15.15 – 16 Uhr Schlussdialog mit dem Publikum
Themen A-Z

Kulturpolitik

Deutschland hat eine vielgestaltige kulturelle Szene. Neben Opernhäusern, Museen und Theatern gehören dazu Jugendhäuser, Proberäume, Ateliers und Projekte von Vereinen und Verbänden. Ein besonders dichtes Angebot gibt es in den östlichen Bundesländern, weil das Netz kultureller Einrichtungen nach der Wende teilweise erhalten blieb und durch Projekte freier Träger ergänzt wurde. Diese Vielfalt aber ist bedroht durch Finanznöte in Ländern und Kommunen. In Folge sinkender Steuereinnahmen haben viele Städte und Gemeinden zuerst ihre Kulturetats gekürzt. Hunderte Bibliotheken und Jugendhäuser wurden in den vergangenen zehn Jahren geschlossen. Zudem ist die öffentliche Förderung von Kultur insgesamt gefährdet. Mehr

Einladung und Anmeldung

Einladung anzeigen (PDF)
Anmeldeformular anzeigen (PDF)

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FUSS! mit Unterstützung der Gesellschaft für operative Kunst (gfok)

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April 12, 2009 at 13:02

Westwerk: Komm wir gehen in den Wald!

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»Wald«

ist nicht nur der Titel von Gerhard Richters neuester Buch-Veröffentlichung. »Wald« ist auch eine thematische Tendenz in der Kunst der Gegenwart. Westwerk zeigt acht aktuelle Positionen zum Thema:

Susan Collins

Die Engländerin zeigt Prints ihrer Webcam-Beobachtungen, bei denen ein Landschaftsbild Pixel für Pixel in 24 Stunden erzeugt wird.

Bertolt Hering

beobachtet vor Ort mit direktem Farbvergleich und rekonstruiert danach natürliche Farbbestände in ihrer jährlichen Abfolge.

Heilwig Jacob

wird mit neuen Aquarellen dabei sein, die die Elemente des Walds in ihrer räumlichen Staffelung zum Schweben bringen.

Ralf Jurszo

stellt seit 1980 feine Landschaftsmalerei her, deren heimelige Idylle oft durch dunkle Assoziationen gebrochen wird.

Thomas Kabelitz

Die Romantik des Wahl-Berliners kommt aus zweiter Hand. Sie wurzelt in angedeuteten Bezügen zur Kunstgeschichte und zum Filmischen.

Stefan Prehn

Seine neuen experimentellen fotografischen Waldstudien entstehen in trancehaftem Reagieren auf das Vorgefundene.

Carsten Rabe

verbindet in seinen Installationen die reale Gegenwart von Pflanzen mit dem Charakter eines modellhaften Ausschnitts von Wirklichkeit.

Sabina Simons

lässt sich fotografisch auf die Schattenspiele der Januarsonne in einem Wald in den Alpen ein.

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Eröffnung: Freitag, 17. April 2009, 19 Uhr | Ausstellung: 18. bis 26. April 2009

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Ein Kurzkatalog kann
hier als PDF herunter-geladen werden.

http://westwerk.org/Westwerk/morgen/Eintrage/2009/4/17_Komm,_wir_gehen_in_den_Wald%21.html

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April 12, 2009 at 09:42