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Archive for April 2009

Theaterstück zur Finanzkrise: Die Rache des Dadaismus an der Wirtschaft

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Theaterstück zur Finanzkrise

Die Rache des Dadaismus an der Wirtschaft

Von Philipp Krohn

„Die Menschen sind mit der Verwaltung ihres mühsam verdienten Geldes total überfordert“, glaubt Elfriede Jelinek

1:0 für die Kunst

„Die Ereignisse auf den Finanzmärkten der vergangenen Monate haben vieles hervorgebracht, das selbst Kaufleute und Ökonomen staunen lässt. Absurd hohe Geldbeträge mit Ziffern, die man sich nicht mehr vorstellen kann. Schneeballgeschäfte, auf die selbst erfahrene Bankmanager hereingefallen sind. Luftbuchungen zwischen Tochtergesellschaften, denen keine echten Werte entsprechen, wie im Fall Meinl. Die Wirtschaft hat der Kultur ein reichhaltiges Angebot gemacht, um beißenden Spott auf sich zu ziehen. „Juhu, wir haben in ein Unternehmen investiert, das es nicht gibt“, flüstern synchron die Akteure von der Bühne. Damit die Papiere mündelsicher sind, müssten die Anleger den Mund halten – vom Mund in den Schlund, heißt es im Manuskript, das man nur als Rache des Dadaismus an der Wirtschaft lesen kann. 1:0 für die Kunst.

Wortfetzen aus dem Diskurs der vergangenen Monate dienen als Vorlage für das absurde Stück, in dem die Protagonisten zunehmend dem Schwachsinn anheimfallen, auf Flipcharts wilde Kurven einzeichnen, die immer wieder ins Bodenlose abstürzen. Drei charmante Damen, Typ Beraterin, machen einem weis, dass man sein Geld in der Karibik auch besuchen könne – solange es der Bank gehöre. „Damit müssen Sie sich abfinden, wie auch wir uns mit unserer Abfindung abfinden müssen“, säuseln sie, bevor sie dem Kunden einen Schafskopf aufsetzen“

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hier bitte weiterlesen:

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http://faz-dadajob-RubbelC1AC/dCalfriedeelfendoppelFEE78BCD~E2°°F995E1F0~ATp~Ecommon~Ssconetent.html
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https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/04/der-wahre-bankier-ist-ein-anarchist/

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2008/12/20/dada-im-bankenreich-dada-im-system-arbeit-in-der-anstalt-2/

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„Hage? Jemand ze hage?“

Derwesten.de‎27.04.2009‎

Jetzt muss dieser sich jeden Abend eine Hand in den Hintern schieben lassen, setzt sich eine Darth-Vader-Maske auf, übt sich in Dadaismus und schimpft auf

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„Nedde Leide hier“

WELT ONLINE‎24.04.2009‎

Wer wird einem, dachte ich, schon die Freundschaft kündigen, wenn unter dem Stichwort „Angeberwissen“ über die eigene Heimat solch heiterer Dadaismus zu

Überdosis Menschenhass

Spiegel Online‎23.04.2009‎

Seine Ausstellung in einer Londoner Galerie etwa zierte der betont an den Dadaismus angelehnte Spruch: „If Eskimos have two hundred ways to say ’snow‘,

Revolutionär des Tanzes – Merce Cunningham wird 90

n-tv‎16.04.2009‎

Zu seinem Repertoire gehören rund 200 Choreographien – geprägt vom Dadaismus…

bis zur Postmoderne. Neben Martha Graham und George Balanchine gilt er als der

Rainald Grebe live in München

TV-KULT‎16.04.2009‎

Seine Vorträge sind gerne in einem dadaistisches Gewandt eingebettet, das manchmal Dadaismus in Reinkultur ist, aber meistens eine Message besitzt,

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April 29, 2009 at 20:33

Apropo Schweinegrippe: Tödliche Virusproben verschwunden

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+++ Schweinegrippe: Tödliche Virusproben verschwunden +++ Montag, 27. April 2009 In einem biologischen Forschungszentrum des US-Millitärs sind drei Proben eines gefährlichen Virus unter dubiosen Umständen verschwunden. +++ Bereits 2005 schlug die Weltgesundheitsorganisation Alarm, weil Todes-Viren verschickt wurden – aber nie den Empfänger erreichten +++

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Im Jahre 2005 machte eine Meldung Schlagzeilen, welche damals die Welt aufschreckte: Einige Proben des versehentlich von einem amerikanischen Labor in die ganze Welt verschickten, tödlichen Grippevirus sind offenbar verlorengegangen. Der Grippe-Experte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte fest, bei einigen Laboratorien, die auf der Versandliste gestanden hätten, seien die Proben des potenziell tödlichen Virus nie angekommen (…)

http://www.mmnews.de/index.php/200904272829/MM-News/Todliche-Virusproben-verschwunden.html

—> CNN Army: 3 vials of virus samples missing from Maryland facility

—>SPIEGEL: Seuchengefahr: Zwei Killervirus-Proben verschwunden

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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Kritische Betrachtung zur „Schweinegrippe“:

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=33017&rubrik=politik

Erinnerungen an die Vogelgrippe werden geweckt:

http://www.meta-info.de/?such=Vogelgrippe&suche=man&rubrik=

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Dubios: Taz-Beiträge werben für Tamiflu vermeintliches Medikament gegen die Vogelgrippe:

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http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/tacos-statt-tamiflu/

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http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/drei-schweinegrippe-faelle-in-deutschland/

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Der große Medienhype: Das Medikament Tamiflu schon damals zur „Vogelgrippe-Bekämpfung“ ein Fake?: => [::]

INFLUENZA-MITTEL

H1N1 resistent gegen Tamiflu

11. März 2009

Berlin – Punktmutationen haben offenbar dazu geführt, dass der Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (Tamiflu) in diesem Jahr kaum noch gegen H1N1-Viren, einem der Auslöser der Grippe, wirkt. Wie Forscher der Centers for Disease Control and Prevention im amerikanischen Ärzteblatt berichten, waren 264 von 268 Stichproben der derzeit in den USA zirkulierenden Influenza-A-Viren gegen Oseltamivir resistent. In der letzten Saison hatte der Anteil noch bei 12 Prozent gelegen; zuvor waren Resistenzen nur in Einzelfällen beobachtet worden. Auch in Europa liegt die Resistenzquote mittlerweile bei nahezu 100 Prozent (…)

http://www.apotheke-adhoc.de/index.php?m=1&id=5749

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„Grippe kann kommen“

VIRUS Weltweit steigt die Zahl der Schweinegrippe-Fälle. Norddeutschland fühlt sich gerüstet.

Mit Flugblättern und Pandemieplänen kämpfen die Länder gegen das Virus

VON UTA GENSICHEN

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig=2009%2F04%2F29%2Fa0147&cHash=2ae7b2ddba

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Schweinegrippe beeinflusst Ökonomie

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Wirtschaft ist verschnupft

Taz: Die Schweinegrippe verunsichert die Finanzmärkte und könnte die Wirtschaftskrise weiter verschärfen. Einige jedoch profitieren von der Seuche, nicht nur die Pharmaindustrie. VON RANIAH SALLOUM

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/wirtschaft-ist-verschnupft/
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Gegen Tamiflu resistent

Asien trifft Vorsorgemaßnahmen

„Als problematisch bewertet der Virologe vor allem eine mögliche Ausbreitung des Erregers in den asiatischen Raum. Denn dort zirkuliert zum einen der H5N1-Virus, zum anderen gibt es Shortridge zufolge verschiedene Stränge des menschlichen H1N1-Erregers, die gegen Tamiflu resistent sind, das bislang wichtigste Medikament“

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http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/wissen/498/467076/text/

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Grippeviren von der Schweine-Farm

Tödliche Evolution

Virologen vermuten, dass die neuen Grippeviren im Schwein entstanden sind. Auf fast allen Schweine-Farmen in Nordamerika sind H1N1-Viren zu finden.

http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/toedliche-evolution/

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Erste Ansteckung innerhalb Deutschlands

Der Patient wird nach Krankenhausangaben isoliert und mit dem Grippemedikament Tamiflu behandelt. Testergebnisse sind derzeit noch nicht bekannt. (…) Die USA meldeten: Auch ein Sicherheitsberater von Präsident Barack Obama ist anscheinend an der Schweinegrippe erkrankt. Der Beamte hatte die Mexiko-Reise Obamas Mitte April mit vorbereitet, wie das Weiße Haus mitteilte. Noch in Mexiko habe er grippeähnliche Symptome gezeigt und inzwischen auch drei Mitglieder seiner Familie damit angesteckt. Ob es sich tatsächlich um die Schweinegrippe handele, müsse aber noch bestätigt werden (…)

http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/wissen/526/467104/text/

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Zur Information:

20.000 (!) Grippe-Tote

Bis zu 20 000 Menschen sterben in der BRD an der „normalen Grippe“ bei starker Grippe-Welle.

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Krisentreffen der EU-Gesundheitsminister

Angesichts der bedrohlichen Ausbreitung der Schweinegrippe wollen die EU-Staaten im Notfall ihre Medikamentenvorräte teilen, teilte EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou am Donnerstag nach einer Krisensitzung in Luxemburg mit. Sie selbst rechne mit der Ausweitung der Schweinegrippe zu einer Pandemie. „Es scheint, dass der Krankheitsverlauf in den meisten Fällen relativ mild ist und dass vorhandene Grippemedikamente gut anschlagen.“ Zu Schätzungen, wie viele Menschen sich infizieren könnten, wollte sich die Gesundheitskommissarin nicht äußern. Sie wies aber darauf hin, dass Grippewellen jedes Jahr weltweit 250.000 Menschen das Leben kosteten.

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http://www.faz.net/s/Rub7B9CCB79A/Doc~E64aCDcTpl~Ecommon~Scontent.html

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Foto: jst gfg-gfok-kunstarchiv „suspect-cipher-rampage“ Streifen »Zodiac« 1968/2005

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April 28, 2009 at 21:27

ARD Kontraste deckt verdeckte „Wehrmacht-Traditionspflege“ bei der Bundeswehr auf

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Kommentare:

http://www.youtube.com/watch?v=yI0T2bTHoGE

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Kontraste: Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?


https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/12/kontraste-unselige-traditionen

Kommentare:

http://blog.rbb-online.de/roller/kontrasteblog/entry/unselige_traditionen_wie_viel_wehrmacht

klimatisch weiterführende Links:

Eisernes Kreuz in Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32376&rubrik=politik

Internationales Schifffahrts Museum Tamm

http://www.thing-hamburg.de/index.php?id=826

maritimes-museum-%e2%80%9eleichen-im-keller-neger-u-boote-vor-der-tur%e2%80%9c/

https://medienwatch.wordpress.com/?s=Stalingrad


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April 28, 2009 at 18:02

Deutsche Bank macht Rendite | Gier zeigt wieder Gesicht

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Über die Hypo Real Estate die Bürger geschröpft. Die Dritte Welt muss defakto bluten – die Gesellschaft an den Rand des Staatsbankrotts neoliberalisiert etc. pp =>[::] => meta-info: Verstaatlichung zur Deckung von Spekulationsschulden

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Deutsche Bank

Ackermann erzielt Traumrendite trotz Krise

Von Sebastian Jost 28. April 2009

Nach einem verlustreichen Jahr 2008 meldet die Deutsche Bank für die ersten drei Monate 2009 wieder einen satten Gewinn. Laut dem Unternehmen hat sich die von der Finanzkrise gebeutelte Kapitalmarkt-Sparte erholt. Vorstandschef Josef Ackermann kommentiert die positiven Zahlen aber zurückhaltend.

http://www.welt.de/wirtschaft/article3637328/Ackermann-erzielt-Traumrendite-trotz-Krise.html

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Deutsche Bank mit 25 Prozent Rendite

Gier zeigt wieder Gesicht

Deutsche-Bank-Chef Ackermann erzielt im ersten Quartal 2009 einen Quartalsgewinn von 1,2 Milliarden Euro. Der Vorstand verlängert seinen Vertrag bis 2013. VON TARIK AHMIA

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/gier-zeigt-wieder-gesicht/

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ARD Dokumentation Film ist Online zu sehen:

Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5398260

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Kolumne

Lucas Zeise – Wenn wir zahlen Seit‘ an Seit‘

von Lucas Zeise

Die Bundesregierung opfert den Staatshaushalt einem Ziel, das sie mit den Top-Bankern teilt: Dass die deutsche Finanzbranche größer und stärker aus dieser Krise hervorgeht.

http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Lucas-Zeise-Wenn-wir-zahlen-Seit-an-Seit/499691.html

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Deutsche Bank braucht Ackermann bis 2013

Spiegel Online – ‎Vor 1 Stunde‎
Von Michael Kröger Der Chef der Deutschen Bank bleibt überraschend bis 2013: Josef Ackermann hat seinen Vertrag um drei Jahre verlängert. …

Deutsche Bank reduziert Anteil an Linde und Daimler

BörseGo.de – ‎Vor 1 Stunde‎
Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte die Deutsche Bank mit ihren Beteiligungen noch einen Ertrag von 854 Millionen Euro erwirtschaftet.

Dt Bank plant weiter 09 Refinanzierung von insgesamt 33 Mrd EUR

FOCUS Online – ‎Vor 2 Stunden‎
FRANKFURT (Dow Jones)–Die Deutsche Bank AG plant für 2009 eine Refinanzierung von insgesamt 33 Mrd EUR. Davon sollen 16 Mrd EUR über den Kapitalmarkt …

Deutsche Bank hält an heimischen Mitarbeitern fest

Bild.de – ‎Vor 34 Minuten‎
Frankfurt/Main (dpa) – Die Deutsche Bank will an ihren hiesigen Mitarbeitern festhalten. Es werde in Deutschland weiterhin keine betriebsbedingten …

Deutsche Bank und Daimler ziehen Dax ins Minus

Reuters Deutschland (Pressemitteilung) – ‎Vor 1 Stunde‎
Seit Anfang März hatte der deutsche Leitindex rund 1000 Punkte zugelegt. Die Aktien der Deutschen Bank rutschten trotz eines überraschend hohen Gewinns im …

Dax startet mit Kursverlusten – Deutsche Bank im Blickpunkt

Reuters Deutschland (Pressemitteilung) – ‎Vor 3 Stunden‎
In diesem Umfeld konnten sich die zuletzt gefragten Aktien der Deutschen Bank(dbkgn.DE: Kurs) trotz eines Milliarden-Gewinns im ersten Quartal nicht halten …
DAX verzeichnet am Mittag Kursverluste derNewsticker.de (Pressemitteilung)
DAX verzeichnet am Mittag Kursverluste derNewsticker.de (Pressemitteilung)
MÄRKTE IM BLICK 1-Dax zur Eröffnung im Minus erwartet Reuters Deutschland (Pressemitteilung)

Deutsche Bank mit Milliardengewinn

WELT ONLINE – ‎Vor 4 Stunden‎
Frankfurt/Main (dpa) – Die Deutsche Bank ist zum Jahresauftakt mit einem überraschenden Milliardengewinn in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. …

Deutsche Bank mit altem Glanz?

ARD – ‎27.04.2009‎
Nach den überraschend positiven Bilanzen der ausländischen Konkurrenten dürfte auch die Deutsche Bank bei der für morgen geplanten Vorlage ihrer …
Hohe Erwartung an Deutsche Bank Financial Times Deutschland

SPOT(T)ANALYSE-Analysten zu den Quartalszahlen der Deutschen Bank

Reuters Deutschland (Pressemitteilung) – ‎Vor 3 Stunden‎
Apr (Reuters) – Die Deutsche Bank(DBKGn.DE: Kurs) ist nach dem Rekordverlust 2008 mit einem überraschend hohen Gewinn ins neue Jahr gestartet. …

Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet, Warten auf Zahlen von Sun …

FINANZEN.NET NEWS – ‎Vor 4 Stunden‎
Dagegen stünden die Deutsche Bank sowie die Deutsche Postbank (-0,9 Prozent) deutlich besser da. Am stärksten bei den Privatbanken sei die angeschlagene HRE …

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Joseph Beuys letzte Warnung an die Deutsche Bank 1985

„Beim nächsten mal werden Namen und Begriffe genannt“

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http://www.staeck.de/edition/index.html?d_PL_18108_PL_Letzte_Warnung_an_die_DEUTSCHE_BANK2325.htm

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http://www.db-artmag.de/2006/7/d/1/490-2.php
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D-Bank-Pinatzbeutel | Objekt 1996 | Wertevernichtung / Wertevergiftung | Fotos + Bildbearbeitung 09: jst-gfg-gfok-Kunstarchiv

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ARD Dokumentation Film ist Online zu sehen:

Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?

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April 28, 2009 at 11:00

Veröffentlicht in Deutsche Bank macht Rendite

Christoph Schlingensief: „Angela Merkel hat keine Ahnung von Wagner“ + mehr

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Schlingensief

„Angela Merkel hat keine Ahnung von Wagner“

Christoph Schlingensief hat Kanzlerin Angela Merkel jegliches Kunstverständnis abgesprochen. Die einzige Frage, die Merkel ihm bei einem Treffen im „kargen Kanzleramt“ gestellt habe, sei gewesen: „Wollen Sie noch Schnittchen?“, erzählte der schwer an Krebs erkrankte 48-Jährige in Berlin […]

http://www.welt.de/kultur/article3617020/Angela-Merkel-hat-keine-Ahnung-von-Wagner.html

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Der Himmel kann warten

Schlingensief: „Mea Culpa“

23.03.2009, 09:09

Von C. Dössel | „Ich gieße eine soziale Plastik aus meiner Krankheit“: Christoph Schlingensief feiert mit „Mea Culpa“ seinen Lebenswillen am Wiener Burgtheater. Sehr berührend.

„Er habe damals, schreibt Schlingensief, „eine Grenze“ überschritten und sich von dieser Musik „genau auf den Trip schicken lassen, den Wagner haben will“. Das sei „Todesmusik“, eine „gefährliche Musik, die nicht das Leben, sondern das Sterben feiert“, das sei „Giftzeugs, was der Wagner da verspritzt hat“

http://www.sueddeutsche.de/kultur/991/462607/text/

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UND: Mea Culpa =

„Eine „Ready-Made-Oper“ nennen Schlingensief und sein dramaturgischer Beihelfer Carl Hegemann diese Auferstehungsfeier, die sich versatzstückartig zusammensetzt aus Film-, Text- und musikalischem Material – unter Rückgriff auf Goethe, Nietzsche, Derek Jarman, Joseph Beuys, auch Elfriede Jelinek und Slavoj Zizek kommen kurz zu Wort, und vieles ist natürlich original Schlingensief, dessen Erfahrungshorizont hier ohnehin das Maß aller Dinge ist“

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http://www.sueddeutsche.de/kultur/991/462607/text/

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https://medienwatch.wordpress.com/schlingensief-initiiert-operndorf-remdoogo/

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April 28, 2009 at 08:34

Morsealphabet nicht von Samuel Morse ? [ ja : nein =]

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Samuel Morse war Sohn eines calvinistischen Geistlichen. Da Morse Professor für Malerei und Bildhauerei war, überrascht es nicht, dass sein erster Telegraf aus einer Staffelei entstand. Am Rahmen war ein Pendel mit einem Stift aufgehängt. Unterhalb des Pendels zog ein Uhrwerk einen aufgerollten Papierstreifen. Solange kein Strom durch den Elektromagneten floss, zeichnete der Stift einen geraden Strich. Sobald aber Strom floss, zog ein Magnet das Schreibpendel an und auf dem Papier entstand ein V-förmiger Zacken. Jeder Zacke stand für eine Zahl. Bei der ersten Vorführung stand auf dem Papierstreifen: „214-36-2-58-112-04-01837“. Das bedeutete gelungener Versuch mit Telegraph September 4. 1837. =>[::]<=


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Alles gesagt mit Punkten und Strichen

Dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz. Verzweifelt hämmern Funker in der Nacht auf den 15. April 1912 SOS-Notrufzeichen in ihre Morsetasten. Die „Titanic“ hat im Nordatlantik einen Eisberg gerammt und beginnt zu sinken. Dank der drahtlosen Telegraphie kann wenigstens ein Teil der Passagiere und der Besatzung gerettet werden. Die so genannten Morsezeichen alarmieren noch bis 1999 Rettungsmannschaften in aller Welt. Dann werden sie durch automatische Funk- und Satellitenpeilungen ersetzt. Nur Funkamateure nutzen heute noch den Punkt-Strich-Code. Die dafür gängige Bezeichnung Morse-Alphabet ist allerdings irreführend. Die Zeichenkombination stammt nicht von Samuel F.B. Morse.
http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2007/07/01.jhtml;jsessionid=PIS53UMGTQBNCCQKYXFETIQ

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Peter-Lohmeyer-G8-kegelundSegelnmedienwatch700swG(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln  
Peter Lohmeyer (Liest aus Untergang der Titanic von Hans Magnus Enzensberger) medienwatch & metainfo – flickr => [::] <=

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morsealphabetVor 155 Jahren: Friedrich C. Gerke führt das Morse-Alphabet ein

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Samuel Morse, Clemens Gerke und ihr Alphabet
Leserzuschrift in „Yacht“ 12/83

Morsealphabet nicht von Morse

„Das Bordwetter aus Strichen und Punkten“

Samuel Morse hat das nach ihm benannte Alphabet nicht 1837 entwickelt, sondern der Hamburger Telegrapheninspektor Fr. C. Gerke um 1848. Zu dieser Zeit wurden die optischen Schiffsmeldeanlagen auf dem Weser/Elbe-Seeweg durch Morsegeräte ersetzt. Entscheidend für die Preußische Telegraphenkommission war das einfache Gerke-Alphabet und die dokumentierbare Schrift der Morseschreiber. 1865 übernahmen 28 weitere Länder in der ITU (Iternational Telegraph Union) Gerkes Alphabet. Um Samuel Morse zu ehren, wurde Gerkes Alphabet „Morse-Alphabet“ genannt.



http://www.seefunknetz.de/samuel.htm

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»GOOGLE« am 27-04-09

samuelmorse09.


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=>[::]<= =>[::]<=

Kommunikation über Zeichen(systeme)

(de)codieren und (de)chiffrieren

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http://www-user.tu-chemnitz.de/~uste/krypto/sources/gesch5.htm

Wiederaufnahme und die letzten Metamorphosen des Polybius-Alphabets

http://www.digitalis.uni-koeln.de/Riepl/riepl112-122.pdf.

http://www.saar.de/~awa/infsek1/polybius.html

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[::]

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April 27, 2009 at 05:01

blurred edges 2009: 16 Tage aktuelle Musik in Hamburg

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blurred edges 2009

16 Tage aktuelle Musik in Hamburg

1. – 16. Mai 2009

blurred edges wurde vom Verband für aktuelle Musik Hamburg im Jahr 2006 ins Leben gerufen und findet nun zum vierten Mal statt! Noch nie gab es in Hamburg ein Festival mit aktueller Musik in dieser Größenordnung und über so viele Orte und Szenen in der gesamten Stadt verteilt wie blurred edges. 40 Veranstaltungen innerhalb von 16 Tagen mit Konzerten komponierter, improvisierter, elektronischer Musik, soundart, Klanginstallationen, lectures, Kunstausstellungen und Vermittlungsprojekten.

Die Konzerte sind über die gesamte Stadt verteilt und finden an so unterschiedlichen Orten wie: Westwerk, Schauspielhaus, Golden Pudel Klub, Christianskirche, Hörbar, Galerie Trottoir, Hochschule für Musik und Theater, Feldstrassenbunker, Haus III&70 oder dem Künstlerhaus Vorwerkstift statt.

Die äußerst agile und vielschichtige hamburger Szene der aktuellen Musik präsentiert ihre innovativen Musikproduktionen dem Hamburger Publikum in einem grösserem Festival-Rahmen und das trotz der Tatsache das es in Hamburg immer noch zu wenig Förderung für diese Musik gibt.

Der Verband für aktuelle Musik Hamburg (VAMH / www.vamh.de) übernimmt bei blurred edges ausschließlich die Koordination für die Bewerbung und Pressearbeit der Veranstaltungen. Inhaltlich und organisatorisch gestalten die jeweiligen Veranstalter und Musiker alle Konzerte selbst.

Musik von:
Augsburger Tafelconfect mit Jürgen Hall und Sebastian Reier · Frauke Aulbert · Nadir Al Badri · Constantin Basica · Hyun-Jung Berger · Renate Birnstein · Vladimir Botschkowski · Bristophe (Brice Catherin + Christophe Schweizer) · Pauwel de Buck (Gent) · Gregory Büttner · John Cage · Charles Curtis (San Diego) · Sascha Demand · Duo da Vis · Julia Eckhardt (Brüssel) · Ensemble Astreja · Morton Feldman · Formation Weisser Rausch mit Michael Petermann, Martin Gonschorek und Stefan Matthewes · Nikolaus Gerszewski · Burkhard Friedrich · Austen Gibener · Phillip Glass · Sofia Gubaidulina · Heinz-Erich Gödecke · Kirsteen Haardt · Georg Hajdu · Claudio von Hassel · Christoph Herndler (Wien) · Jörg Hochapfel · Carl Ludwig Hübsch (Köln) · John Hughes · Jetzmann · Oliver Kern · Viola Kiefner · Robert Klammer · Holger Lampson · John Lely · Gunnar Lettow · lichtzwang mit Kaye und David Wallraf · György Ligeti · Jonas Lohman · Björn Lücker · Joachim Lützow · Michael Maierhof · Wittwulf Y Malik · Bruno Martinez (Paris) · Olivier Messiaen · Heiner Metzger · Mari Miura · Sylvia Necker · Nelly Boyd mit Robert Engelbrecht, Jan Feddersen, Peter Imig und Jens Röhm · Sachiko Oishi · Tim Parkinson (London) · Ruta Peidere · Eddie Prevost (Essex) · Patrick Pföß · Éliane Radigue (Paris) · Radio On Historical Fields (Berlin) · Uwe Rasch (Bremen) · Steve Reich · Carol Robinson (Paris) · rocket no.9 · Christoph Rothmeier · James Saunders (London) · Julian Schäfer · Lars Scherzberg · Michèle Schröder · Alexander Schubert · Johanna Schürmann · Matthew Shlomowitz · Jacob Sello · Damon Smith (USA) · Streichtrio EIS (Wien) · Alexander Suslin· Viktor Suslin · Sebastian Sprenger · David Stromberg · Tecla (London) · Trans Industrial Toy Orchestra mit Ine Ophof, Jan van Wissen, Peter Kastner · Stefan Keune · Trio Altrove 1.3 (Florenz) · TonArt-Ensemble · Totstellen · Olivier Toulemonde (Bourg-en-Bresse) · Birgit Ulher · Taku Unami (Tokyo) · Ungaku-hh · Thomas Wasilisczak · Hannes Wienert · Nicolas Wiese (Berlin) · Paul Whitty · Iannis Xenakis · Shin Ying Lin · 3 Roosen · u.v.m..

Veranstaltet durch:
Area · das kleine fieldrecordings festival · Elektrohaus · gegen den strom · Forum Neue Musik in der Christianskirche · Freie Akademie der Künste · freitagsmusik · Golden Pudel Klub/Salon · h7-club · Haus III&70 · Hochschule für Musik und Theater Hamburg · Hörbar e.V. · Initiative 21 (Musik des 21. Jh.) · Katharinenkirche · Kunst- und Kulturverein Linda eV · nelly boyd presents · Projektgruppe aktuelle Musik · Projekthaus Altona · Studio KO*OP · Trottoir · Vorwerkstift · Weisser Rausch Musik und Theater · Westwerk e.V. · ZeitZeichen · u.v.m.

blurred edges 2009 findet im Rahmen von „KLANG!“ statt. „KLANG!“ wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik.

www.klang-hamburg.de | www.netzwerkneuemusik.de

PROGRAMM:

Fr, 01.05.2009, 11:00 Uhr
Klangradar 3000 – Eine Reise in die Musik des 21. Jahrhunderts Fünf Schülergruppen präsentieren außergewöhnliche Eigenkompositionen, die sie unter Anleitung Hamburger Komponisten im Rahmen des Schulunterrichts erarbeitet haben.
Ort: Deutsches Schauspielhaus Hamburg | Kirchenallee 39 | 20099 HH
www.klangradar.landesmusikrat-hamburg.de

Fr, 01.05.2009, 19:30 Uhr
“Der dritte Weg” (musizieren nach alternativen Notationen) Werke von Christoph Herndler, Nikolaus Gerszewski, Michael Maierhof. Es spielen Ensemble „EIS“ (Wien) / Swantje Tessmann, Tom Glöckner. 19:30 Komponistengespräch, 20:30 Konzert, in der Pause Videos von C. Herndler, um 0.00, Orgelimprovisation von Christoph Herndler.
Ort: Hauptkirche St. Katharinen | Katharinenkirchhof 1 | 20457 HH
www.ordinary-art.com / www.herndler.net

Fr, 01.05.2009, 20:30 Uhr
freitagsmusik #1 – konzertreihe für improvisierte musik Solo: Thomas Wasiliszak (gitarre etc) | Duo: phase~in: Gunnar Lettow (e-bass+electr), Sylvia Necker (raumstation) Ort: freitagsmusik | Kleiner Schäferkamp 46 | 20357 HH
www.freitagsmusik.de

Fr, 01.05.2009, 22:00 Uhr
Taku Unami (Japan) + „Leni entdeckt den Himmel“ (Performance) Soloauftritt des minimalistischen Elektronikers Taku Unami / („Leni entdeckt den Himmel“) Performance des Bremer Komponisten Uwe Rasch, mit der Tänzerin und Choreographin Kirsteen Haardt. organisiert von der Projektgruppe aktuelle Musik (PGAM). Ort: Westwerk | Admiralitätstrasse 74 | 20459 HH
www.westwerk.org

Sa, 02.05.2009, 20:00 Uhr
Duo Holger Lampson / Alexander Suslin Alte Musik’ und ‘Moderne Musik’ im einheitlichen Klang zweier tiefer ‘Instrumente’: Bariton und Kontrabass. Kompositionen von Sophia Gubaidulina, Hildegard von Bingen, Viktor Suslin, Wladimir Uspenski. Ort: Forum Neue Musik in der Christianskirche | Klopstockplatz 2 | 22765 HH
www.kirche-ottensen.de

Sa, 02.05.2009, 21:00 Uhr
“Gaps” h7-club für aktuelle musik Julia Eckhardt (Violine, Brüssel), Carl Ludwig Hübsch (Tuba, Köln), Damon Smith (double bass, Oakland), Birgit Ulher (trumpet), Heiner Metzger (soundtable), Gregory Büttner (electronics). Ort: LINDA | Hein-Hoyer-Str. 13 | 20359 HH
www.chezlinda.de

So, 03.05.2009, 16:00 Uhr
Bunkerrauschen: Hommage à Ligeti György Ligeti (1923-2006) erweiterte das Klangrepertoire klassischer Instrumente und gängiger Hörgewohnheiten durch extreme Spiel- und Registrierweisen. Formation Weisser Rausch spielt u.a. Musica ricercata, Continuum, Harmonies, Coulée und zwei Klavieretüden. Mit Stefan Matthewes, Klavier und Michael Petermann, Sampler. Ort: WEISSER RAUSCH Musik und Theater | Feldstraße 66 | 20359 HH
www.weisserrausch.de

So, 03.05.2009, 18:00 Uhr
Werkstattgespräch und Konzert mit Wittwulf Y Malik und Hannes Wienert Gesprächskonzert der beiden Hamburger Musiker und Künstler. Im Rahmen der Ausstellung „Der dritte Weg“. Ort: Galerie Trottoir | Hamburger Hochstraße 24 | 20359 HH
www.blickraum.de

So, 03.05.2009, 19:00 Uhr
On the Fringe Gesprächskonzert mit Kompositionen für Live-Elektronik und Video von John Cage/ Georg Hajdu, Alexander Schubert, Jacob Sello, Constantin Basica. Ort: Hochschule für Musik und Theater | Harvestehuder Weg 12 | 20148 HH mmm.hfmt-hamburg.de

So, 03.05.2009, 20:00 Uhr
Hughes/Scherzberg/Wiese + Jörg Hochapfel John Hughes (Double Bass), Lars Scherzberg (Alto&Sopranino Saxophones), Nicolas Wiese (Electroacoustics) + Jörg Hochapfel (Piano).

Ort: Künstlerhaus Vorwerkstift / Galerie 21 | Vorwerkstraße 21 | 20357 HH
www.myspace.com/triohsw | www.vorwerkstift.de

Mo, 04.05.2009, 20:00 Uhr
Bunkerrauschen: Hommage à Ligeti György Ligeti (1923-2006) erweiterte das Klangrepertoire klassischer Instrumente und gängiger Hörgewohnheiten durch extreme Spiel- und Registrierweisen. Formation Weisser Rausch spielt u.a. Musica ricercata, Continuum, Harmonies, Coulée und zwei Klavieretüden. Mit Stefan Matthewes, Klavier und Michael Petermann, Sampler. Ort: WEISSER RAUSCH Musik und Theater | Feldstraße 66 | 20359 HH
www.weisserrausch.de

Di, 05.05.2009, jeweils 11.30, 14.30, 16.30 Uhr
KLANG! – Container Frauke Aulbert (Sopran), David Stromberg (Violoncello) und Shin Ying Lin (Flöte) spielen neun 20-minütige Recitals mit Schlüsselwerken der Moderne und Hamburger Komponisten.

Ort: KLANG!-Container auf dem Uni-Campus, Moorweidenstrasse
www.klang-hamburg.de

Di, 05.05.2009, 20:00 Uhr
Éliane Radigue Nelly Boyd presents: Eliane Radigue – Naldjorlak I-III , die neueste Arbeit der französischen Pionierin der elektronischen Musik. Charles Curtis (Cello), Carol Robinson und Bruno Martinez (Bassetthörner) Ort: Forum Neue Musik in der Christianskirche | Klopstockplatz 2 | 22765 HH
www.nellyboyd.org | www.kirche-ottensen.de

Mi, 06.05.2009, jeweils 11.30, 14.30, 16.30 Uhr
KLANG! – Container Frauke Aulbert (Sopran), David Stromberg (Violoncello) und Shin Ying Lin (Flöte) spielen neun 20-minütige Recitals mit Schlüsselwerken der Moderne und Hamburger Komponisten. Ort: KLANG!-Container auf dem Uni-Campus, Moorweidenstrasse
www.klang-hamburg.de

Mi, 06. 05.2009, 21:00 Uhr
das kleine fieldrecording festival Aufnahmen aus unserem direktem aber auch indirektem Umfeld die zu Kompositionen umgestaltet werden, Mit: Ungaku-hh / Totstellen / Radio On Historical Fields (Berlin). präsentiert von Rinus van Alebeek.
Ort: Hörbar | Brigittenstr. 5 (Hinterhof) | 20359 HH
www.myspace.com/daskleinefieldrecordingsfestival | www.hoerbar-ev.de

Do, 07.05.2009, jeweils 11.30, 14.30, 16.30 Uhr
KLANG! – Container Frauke Aulbert (Sopran), David Stromberg (Violoncello) und Shin Ying Lin (Flöte) spielen neun 20-minütige Recitals mit Schlüsselwerken der Moderne und Hamburger Komponisten.
Ort: KLANG!-Container auf dem Uni-Campus, Moorweidenstrasse
www.klang-hamburg.de

Do, 07.05.2009, 17:00- 24:00 Uhr
3 Rooosen bei A.F.I. Einstrichzeichner und einziger Bildersänger der Welt , Performance und Ausstellung
Ort: A.F.I. | Stresenmannstrasse 100 | 22769 HH
www.3rooosen.de

Do, 07.05.2009, 20:00 Uhr
Gegen den Strom Eddie Prevost (Drums / UK, einer der Gründer von AMM), Sascha Demand (Guitars), Burkhard Friedrich (Sax), Jürgen Hall (Synth), Sebastian Reier (Table top Guitar)
Ort: Golden Pudel Salon | St.Pauli Fischmarkt 27 | 20359 HH
www.pudel.com/pudelsalon

Fr, 08.05.2009, 19:30 Einführung, 20:00 Konzert Morton Feldman – Patterns in a Chromatic Field Das Werk Patterns in a Chromatic Field (1981) zählt zu Feldmans vielschichtigsten und geheimnisvollsten Partituren. Charles Curtis (Cello), Christof Hahn (Klavier)
Ort: ZeitZeichen | Mittelweg 11-12 | 20148 HH
www.zeitzeichen-hamburg.de

Fr, 08.05.2009, 20:00 Uhr
PENTAGON – Konzert des TonArt-Ensembles mit Partiturpräsentation Das improvisierende Tonart-Ensemble interpretiert kompakte musikalische Graphiken. Georgia Ch. Hoppe (cl, sx), Michael Haase (git.), Heiner Metzger (reeds), Helmuth Neumann (tp), Thomas Niese (kb), Krischa Weber (cello), Hannes Wienert (sax, sheng).
Ort: Area | Friedensallee 26 (Hinterhof, 1. Stock) | 22765 HH
www.tonart-hamburg.de

Sa, 09.05.2009, 20:00 Uhr
Improvisations Ensemble ASTREJA: mit S. Gubaidulina, V. Suslin, A. Suslin, H-E. Gödecke sowie Werke von Sofia Gubaidulina und Viktor Suslin: Chaconne, Chanson contre raison, Ton H, Quasi Hoquetus. Oliver Kern (Klavier), Hyun-Jung Berger (Cello), Vladimir Botschkowski, Viola – Alexander Suslin, Kontrabass.
Ort: Forum Neue Musik in der Christianskirche | Klopstockplatz 2 | 22765 HH
www.kirche-ottensen.de

Sa, 09.05.2009, 20:30 Uhr
KLANG! – Container Stefan Keune (Sopranino-, Alt- und Baritonsaxophon); Hannes Wienert (Sopransaxophon).
Ort: KLANG!-Container auf dem Uni-Campus, Moorweidenstrasse
www.klang-hamburg.de

Sa, 09.05.2009, 21:00 Uhr
„Tische und andere Subjekte“: Elektronik, Komposition, Improvisation. Olivier Toulemonde (acoustic objects) / Tim Parkinson & James Saunders (Tischkompositionen von: John Lely, Matthew Shlomowitz, Paul Whitty, Tim Parkinson, James Saunders) / Pauwel de Buck (electronics) / Taku Unami (electronics), Birgit Ulher (trumpet), Heiner Metzger (soundtable), Gregory Büttner (electronics), Michael Maierhof (Cello). organisiert von der Projektgruppe aktuelle Musik (PGAM).
Ort: Westwerk | Admiralitätstrasse 74 | 20459 HH
www.westwerk.org

So, 10.05.2009, 12:30 Uhr
KLANG! – Container Trio Altrove 1.3. aus Florenz (Flöte, Klarinette, Gitarre) spielt Werke italienischer und deutscher Komponisten. In Kooperation mit der Gesellschaft für Neue Musik Hamburg.
Ort: KLANG!-Container auf dem Uni-Campus, Moorweidenstrasse
www.klang-hamburg.de

So, 10.05.2009, 16:00 Uhr
Bunkerrauschen: minimal maximum Steve Reich und Phil Glass: Groove statt Arie, Wiederholung statt Entwicklung oder, überspitzt, östliche Weisheit statt westlicher Raison. Martin Gonschorek (Flöte), Michael Petermann (Cembalo und Elektronik).
Ort: WEISSER RAUSCH Musik und Theater | Feldstraße 66 | 20359 HH
www.weisserrausch.de

Mo, 11.05.2009, 20:00 Uhr
Bunkerrauschen: minimal maximum Steve Reich und Phil Glass: Groove statt Arie, Wiederholung statt Entwicklung oder, überspitzt, östliche Weisheit statt westlicher Raison. Martin Gonschorek (Flöte), Michael Petermann (Cembalo und Elektronik).
Ort: WEISSER RAUSCH Musik und Theater | Feldstraße 66 | 20359 HH
www.weisserrausch.de

Mo, 11.05.2009, 20:00 Uhr
Duo da Vis plus Gäste Duo da Vis reissen gemeinsam mit ihren Gästen die Dämme ein zwischen den Strömen wie Drum`n´Bass, Jazz, oder zeitgenössische E-Musik. Yannick Barman (tp, electronics/ CH), Christophe Schweizer (tb, electronics/ CH/HH), Arnd Geise (b), Jost Nickel (dr).
Ort: Haus III&70 | Schulterblatt 73 | 20357 HH
www.dreiundsiebzig.de | http://byannick.podomatic.com

Di, 12.05.2009, 20:00 Uhr
Duo da Vis

Duo da Vis reissen heute als Duo die Dämme ein zwischen den Strömen wie
Drum`n´Bass, Jazz, oder zeitgenössische E-Musik. Yannick Barman (tp, electronics/ CH), Christophe Schweizer (tb, electronics/ CH/HH).
Ort: Haus III&70 | Schulterblatt 73 | 20357 HH
www.dreiundsiebzig.de | http://byannick.podomatic.com

Di, 12.05.2009, 22:00 Uhr

100 Jahre aktuelle Musik

Schallplatten die noch, oder wieder aktuell sind. Dj-Abend.

Ort: Golden Pudel Klub | St.Pauli Fischmarkt 27 | 20359 HH
www.pudel.com

Mi, 13.05.2009, 20:00 Uhr
Rocket No.9 play Sun Ra
Rocket No.9 : Christophe Schweizer (Trombone), Edgar Herzog (Flute,Saxophones), Rolf Pifnitzka (Saxophones), Jörg Hochapfel (Piano,Organ), Chad Popple (Drumset), John Hughes (Double Bass).
Ort: Sofa Cafe | Hebebrandstr. 1 | City Nord, Campus der HCU – Eingang: Ecke
Tessenowweg | 22297 HH
www.myspace.com/rocket9fromvenus

Do, 14.05.2009, 19:30 Uhr
PUR
David Stromberg, Violoncello solo, spielt Werke der Hamburger Komponistinnen und Komponisten Ruta Paidere, Renate Birnstein und Sebastian Sprenger, die spätromantische Sonate von Zoltan Kodaly und Improvisationen. Einführung: Peter Michael Hamel.
Ort: Freie Akademie der Künste | Klosterwall 23 | 20095 Hamburg
www.akademie-der-kuenste.de

Do, 14.05.2009, 20:00 Uhr
Lichtzwang – „the threshold“
Die Performance „The Threshold“ ist eine Collage aus Spoken Word Fragmenten von Katrin Wälz und elektronischen Soundscapes von David Wallraf.
Ort: Elektrohaus | Pulverteich 13 | 20099 HH
www.myspace.com/lichtzwang | www.elektrohaus.net

Do, 14.05.2009, 20:00 Uhr
Doppelkonzert Bristophe (Duo) / Björn Lücker Solo Bristophe (Brice Catherin + Christophe Schweizer) spielen div. Instrumente z.B. Cello, Posaune, Elektronik, Tuba, Klarinette, Alphorn. Der musikalische Background von Björn Lücker (drums) reicht von Jazz über Klassik, Experimentelle und Improvisierte Musik bis hin zu modernen Rock.
Ort: Alfred Schnittke Akademie | Max Brauer Allee 24 | 22765 HH
www.myspace.com/bristophe | www.the-organics.com | www.schnittke-akademie.de

Fr, 15.05.2009, ab 17:00 Uhr
Brettbox – soirée sonore
Ein kollaboratives und vor Ort entstehendes Abendprogramm, in dem sich Performance, Videoscreening, Klanginstallation und Konzert einen Apéritif reichen. Jörg Hochapfel, Christoph Rothmeier, Nadir Al Badri und Gäste.
Ort: Brettbox im Vorwerkstift | Vorwerkstrasse 21 | 20357 HH
www.vorwerkstift.de/content/?page_id=163

Fr, 15.05.2009, 18:00 Uhr
Notizen des Alltags
William Engelen wird einige Arbeiten aus den letzten Jahren besprechen, mit Klangbeispielen: „Verstrijken für Ensemble“, „was halten sie vom Loch?“. Musikbeispiele gespielt von Hannes Wienert
Ort: Galerie Trottoir | Hamburger Hochstraße 24 | 20359 HH
www.william-engelen.de | www.blickraum.de

Fr, 15.05.2009, 20:00 Uhr
Misboyd #11
Das Hamburger Komponistenkollektiv Nelly Boyd (Robert Engelbrecht, Jan Feddersen, Peter Imig, Jens Röhm) spielen neue, für den Ort geschriebene Stücke.
Ort: Forum Neue Musik in der Christianskirche | Klopstockplatz 2 | 22765 HH
www.nellyboyd.org | www.kirche-ottensen.de

Fr, 15.05.2009, 20:30 Uhr

freitagsmusik #2 – konzertreihe für improvisierte musik duo (wuppertal/köln): angelika sheridan (flöten), ute völker (akkordeon)
Ort: freitagsmusik | Kleiner Schäferkamp 46 | 20357 HH
www.freitagsmusik.de

Fr, 15.05.2009, 21:00 Uhr
TITO Alzheimer Underground
Das Trans Industrial Toy Orchestra (Ine Ophof / Jan van Wissen / Peter Kastner) präsentiert TITO Alzheimer Underground: ein Erinnerung mit Schallplatten, Spielzeugen und Elektronik.
Ort: Studio KO*OP | Beerenweg 1 | 22761 HH
www.transindustriell.de

Sa, 16.05.2009, 19:00 Uhr
Effusive!
Das ensemble Pro:fusion – Marcia Lemke-Kern (Sopran), Ewelina Nowicka (Violine) und Jennifer Hymer (Klavier und Toy Piano) – spielt Werke von Kurtag, Kagel, Ives, Stahnke, Nowicka, Hajdu, Berberian, Asano, Schwoon und Wolf.
Ort: Galerie der Gedok | Lange Reihe 75 | 20099 Hamburg
www.duoconfusion.com

Sa, 16.05.2009, 21:00 Uhr
Klammer-Lettow-Scherzberg-Trio
Aktuelle improviserte Musik. Robert Klammer (zither, analog synth, electronics, div. Geräuscherzeuger), Gunnar Lettow (e-bass, electronics, Präparationen, div. Spielhilfen), Lars Scherzberg (sopranino).
Ort: Studio KO*OP | Beerenweg 1 (2.Eingang) | 22761 HH

Sa, 16.05.2009, 21:00 Uhr
Hörbar präsentiert: Tecla / Jetzmann
TECLA: Amir Shoat (Israel), Joe Zeitlin, Johann Mere (Peru) beziehen ihre Inspiration aus der Urbanität ihrer Wahlheimat London, Musique concrète und der indigenen Völker Südamerikas. JETZMANN (hh) spielt Gitarre, Looper, Feedbacks, Textilrasierer, manchmal Texte.
Ort: Hörbar | Brigittenstr. 5 (Hinterhof) | 20359 HH
www.hoerbar-ev.de

Unser Medienpartner Radio FSK sendet auch dieses Jahr wieder ein Feature:

Fr, 17.4.2009, 22.00-0.00 Uhr
vor-blurred edges – feature bei klingding mit Hinweisen und Prehears für manche Konzerte des blurred edges Festivals
fsk 93,0 / 101,4 mhz
www.fsk-hh.org

Sa, 02.5.2009, 20.00-23.00 Uhr
Redaktion für bürgerliche Kunstmusik mit 2 stündigen Special über blurred edges mit Live-Mitschnitten vergangener Jahre sowie Hinweisen und Prehears.
fsk 93,0 / 101,4 mhz
www.fsk-rbk.de

blurred edges empfiehlt:

Do, 30.04.2009, 20:00 Uhr
DER DRITTE WEG (musizieren nach graphischen Partituren)
Eröffnung der Partiturenausstellung, mit Einführungsvortrag von Nikolaus Gerszewski und Musik vom Ensemble EIS. Zu sehen sind Werke von: Keith Rowe, Christoph Herndler, Wittwulf Malik, William Engelen, Hannes Wienert, Nikolaus Gerszewski, Michael Maierhof.
Ort: Galerie Trottoir | Hamburger Hochstraße 24 | 20359 HH
www.blickraum.de

Mi, 06.05.2009, 20:00 Uhr
Sound Dept. vol 1.1: Brandon LaBelle
Language Games- Performance mit Brandon LaBelle (Berlin), Michel Chevalier, u.a. Bringen sie ihre Liebslings-cd! www.errantbodies.org
Ort: frise | Arnoldstr. 26-30 | 22765 Hamburg
www.frise.de

Do, 07.05.2009, 20:00 Uhr
Sound Dept. vol 1.2: Gérard Pape
Gérard Pape (Paris) lecture + 3 Stücke für den frise-ausstellungsraum: „Harmonies of Space and Time“ ‚Frac2/2…17/2‘ ‚Frac3/3…18/3‘
‚Frac4/4…19/4‘
Ort: frise | Arnoldstr. 26-30 | 22765 Hamburg
www.frise.de

Mi, 13.05.2009, 20:00 Uhr
Sound Dept. vol 1.3: Musik und Krieg Burkhalter
Verknüpfungen am Beispiel Libanon; Vortrag des Musikethnologen Thomas Burkhalter (Zürich) www.norient.com
Ort: frise | Arnoldstr. 26-30 | 22765 Hamburg
www.frise.de

Kalender:

Programm an vielen Orten Hamburgs hier =

http://www.klang-hamburg.de/WP/

http://www.vamh.de/

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blurred edges 2010

15 Tage aktuelle Musik

Hamburg 1. – 15. Mai 2010

blurred edges 2010 präsentiert innerhalb von 15 Tagen 43
Veranstaltungen in 19 über die gesamte Stadt verteilten Spielstätten:
Konzerte komponierter, improvisierter, elektronischer Musik, soundart, Klang installationen, lectures, Vermittlungsprojekten und open air-Performances.

Der Verband für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) übernimmt dabei die Koordination der Bewerbungen, Organisation und Pressearbeit. Die zahlreichen Veranstalter kuratieren ihr Festival selbst und garantieren damit einen sehr breiten Blick auf die lokale und internationale Musikszene.

Mehr Info:

http://www.blurrededges.de

http://www.vamh.de

blurred edges 2010

http://www.hierunda.de/h7-club.html

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Written by medienwatch & metainfo

April 26, 2009 at 12:44

Dradio-Kultur: Glaubensfragen: Wozu brauchen wir Religionen°?

with one comment

stuhl-freischwinger-lektuere-im-wartezimmer-stange-gerlach-gfok08

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Glaubensfragen

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Wozu brauchen wir Religionen?

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Zu Gast: Karl-Josef Kuschel und Michael Schmidt-Salomon

Ein Streit spaltet Berlin: Soll es bei dem bisherigen gemeinsamen Ethikunterricht für alle Schüler bleiben? Oder soll – wie es die Initiative „Pro Reli“ verlangt – Religion ein gleichberechtigtes Wahlpflichtfach werden? Über diese seit langem diskutierte Frage entscheiden die Berliner am Sonntag, den 26.April in einer Volksabstimmung.

Bisher ist der Ethikunterricht Pflicht von der siebten bis zur zehnten Klasse, Religion ein freiwilliges Zusatzangebot. Setzt sich die Initiative „Pro Reli“ durch, müsste sich jeder Schüler zwischen Ethik oder Religion entscheiden.

Ein Glaubensstreit ausgerechnet im säkularen Berlin, in dem nicht einmal jeder dritte Einwohner einer Kirche angehört?

Michael Schmidt-Salomon verfolgt diese Kontroverse mit Spannung. Für den bekennenden Nichtgläubigen wird es Zeit, dass offen über Glauben und Nichtglauben diskutiert wird.

„Ich bin ein Humanist und Naturalist. Ein Humanist glaubt an die Selbstbestimmung des Menschen und dass der Mensch prinzipiell in der Lage ist, seine Lebensbedingungen zu ändern. Ein Naturalist ist der Meinung, dass im Universum alles mit rechten Dingen zugeht und dass keine Dämonen oder Geisteswesen in unsere Natur eingreifen.“

Der freischaffende Philosoph und Schriftsteller ist Vorstandsprecher der 2004 gegründeten Giordano Bruno Stiftung, einer „Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, die unterschiedliche Menschen zusammenbringt, Philosophen, Wissenschaftler und Künstler, die sich gegenseitig befruchten und deren Ziel es ist, Alternativen zur Religion zu geben“ [::]

Hören: Download MP3

Im Gespräch: Wozu brauchen wir Religionen? (1)

MP3, Flash

Sendezeit: 25.04.2009, 09:05

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/954851/

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Foto: Zahnarzt Wartezimmer >Freischwinger< , Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach gfok-Kunstarchiv

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medienwatch.wordpress.de | medienwatch.de | meta-info.de

Written by medienwatch & metainfo

April 26, 2009 at 09:52

Genossenschafter am Cello

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boersennachrichten2-stange.

„Mancher mag Musiker für Feingeister halten, die ein Biotop benötigen.
Das ist ein Klischee.“.

Gregor Nowak

Genossenschafter am Cello

von Thomas Gerlach

Ver.di – Gregor Nowak leitet das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, eines der erfolgreichsten deutschen Nachwuchsorchester – als Unternehmer. Denn Angestelltenverträge bleiben für die meisten Musiker heutzutage ein Traum.

Cellisten können sich nicht verstecken. Sie sind gut aus der Ferne auszumachen. Gregor Nowak, eh schon groß, witzelt lieber selbst zur Begrüßung. Ja, mit dem Cellokasten auf dem Rücken wirke man schon wie ferngesteuert. In Jeans und Lederjacke gleicht er den vielen Studenten, die hier vorbeieilen. Nichts deutet darauf hin, dass er in einem Orchester spielt, diesem gar vorsteht – wenn nicht der Cellokasten wäre, der silbern wie eine seltsam bauchige Rakete glänzt und ihn um einen Kopf überragt. So als würde das Instrument den Weg bestimmen.

In gewisser Weise ist das auch so. Der Bauer läuft dem Vieh hinterher, der Kaufmann dem Geschäft und der Musiker der „Mucke“ – wie Pianisten, Violinisten und Cellisten etwas salopp ihren Broterwerb nennen. Auch Nowak redet bald davon, schließlich ist er nicht nur Cellist des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig, sondern auch dessen Kopf – und damit Geschäftsführer und künstlerischer Leiter eines Orchesters, das sich, kaum zehn Jahre alt, bundesweit einen Namen gemacht hat (…)

http://publik.verdi.de/2009/ausgabe_04/leben/menschen/seite_24/A0

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Objekt: «Börsennachrichten»  Jörg Stange 07/08,  Foto +  Bildbearbeitung:   jst, gfg-gfok-kunstarchiv: [aktive archive°]

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medienwatch.wordpress.com

Written by medienwatch & metainfo

April 26, 2009 at 09:12

Veröffentlicht in Genossenschafter am Cello

Ende der Akzeptanz: Ethik-Seminare für „Bad Politics“

with one comment

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Outsourcing: Bad Politics & Bad Banker (Entwurf)

Goethe bezieht die Katharsis nicht mehr auf den Zuschauer, sondern auf die Personen des Stückes und sieht in ihr ein Ausgleichen der Leidenschaften. Im Sinne der Harmonie und Humanität wird im Sinne der Ideale der Klassik eine Vereinbarkeit von „Pflicht“ und „Neigung“ (Vernunft und Gefühl) angestrebt, die keine Menschenopfer kostet > ::

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Ethik

Katharsis

Ethikseminare – für Bad Politics and Bad Banker

Etymologisches Lexikon: Katharsis kommt nicht von Kaufen oder käuflich sein

Ein Konsequentes Läuterungs-Bad für überführte „Bad-Politiker“ aus dem „Bad-Pool“ lobbyistischer Verschränkung, fordert die GFOK und steht mit ihrer Forderung nicht allein. Zahlreiche Verbände und Vereinigungen schliessen sich dieser Forderung an.

Alles im selben Haus

PolitikerInnen, werden als Bestandteile und Elemente einer „Bad-Goverment“ Regierung in ein „Bad Parl(i)ament“, ohne weitergehende Machtbefugnisse überstellt: Die Klassifizierung und Eingliederung erfolgt durch ein Dekret seitens einer mit hinreichenden Machtbefugnissen ausgestatteten unabhängigen Ethikkommission. Die Bezüge während der Untersuchung ihrer Verhaltensform und Muster werden eingefroren.

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Ethikseminare

Indikation zur Operation

Das Parlament wird zum Hörsaal für Ethikseminare

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Aufklärung

(A) – Soziale Erfahrung im Finanzstromland (work in Progress)

Vor dem Hintergrund und je nach Grad der Verfehlungen, gliedern sich die PolitikerInnen im Rahmen neu gegründeter Ethikseminare, auch an den Universitäten, unter Begleitung von „interdisziplinären Patenschaften“ (Politische Philosophie, Soziologie etc.) Die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen „Heilungs- und Aufklärungsprozess“, zur Immunisierung der Bereitschaft und Empfänglichkeit, zur Einbindung in einen Interessenkonflikt und Korrumpierbarkeit etc. .

Über die Relevanz, des ökonomischen und gesellschaftspolitschen Schaden, (Schaden für die Demokratie) werden die Erkenntnise ebenso interdisziplinär erforscht und ergebnisorientiert ausgewertet und exemplarisch, durchgespielt und in Rollenspielen, durch Reduktion, transfomiert und nachhaltig erfahrbar gemacht. Eingerichtet werden neue Studienfächer, die den entfesselten Markt zum Gegenstand analytisch-ökonomischer Betrachtung und als ein Negativbeispiel des gigantischen neoliberalen Irrsinns kennzeichnet und zum Verständniss aller BürgerInnen übersetzt.

Arbeitsschwerpunkte zur Gier-Profilaxe

Politiker & Manager haften

Die Perspektive der Semester-Trainings, zielt auf eine ethische „Grund-Werte-Einstellung“, als strukturierten Wertekanon im verinnerlichten Gestaltungkontext des „politisch Wesenhaften“ ab. Ein ethisch erweitertes Moralempfinden sozusagen, als rythmischer Tonangeber im Gleichklang einer anzustrebenden solidarischen Gesellschaft, unter Wahrung der individuellen Freiheit dem Gemeinwohl verpflichtet. = Walter Steinmeier: «Knapp 130 Goethe-Institute sollten uns als kulturelle Infrastruktur in aller Welt durchaus so viel wert sein wie 12 bis 15 Kilometer Autobahn in Deutschland.»

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(A) Soziale Erfahrung

Simultane Opfer + Täter, der Standort Normalität

Auffällig gewordene, und in deutlichen Ansätzen diagnostizierte „Bad-Politiker“, werden während der Dauer der Untersuchung, über ihre Verfehlungen, Verfilzungen und Unterlassungen der sogenannten „Bad-Regierung“, per Dekret aufgefordert den Ethik-Seminaren beizuwohnen.

Bei nachgewiesenen Verfehlungen und ihrer (Mit)Verantwortlichkeit im gemeinschaftlichen Sinne der Handlung, das neoliberale Desaster in verantwortlicher Position herbeigeführt, bzw. eine massgebliche Rolle gespielt zu haben, werden die Probanten gleichzeitig vom Dienst suspendiert und/oder ihrer parlamentarischen Funktion dauerhaft entbunden.

Die Analogie und die Verpflechtungen im Finanzkapitalismus, mit sogenannten „Bad-Banks“ und „Bad-Rating-Agenturen“, einem „Bad Parl(i)ament“ als Politiker un/sichtbar lobbymässig embedded, ohne eigentliche politische Machtbefugnisse werden enttarnt und von ihrem Einflussbereich ausgegliedert. Das gilt selbstverständlich insbesondere für Doppelpositionen mit vorprogrammiertem Interessenkonflikt.

Die „Ethik-Profilaxe“ betrifft alle Politiker auch im fernen Brüssel und Straßbourg oder Manager der intern. Börsen.

Die Ethik-Profilaxe, wird bereits in den ersten Studienjahren, in den verschiedenen Studienbereichen unverzichtbarer Gegenstand, als ethisches Pflichtfach im Bachelor oder Master Studium. Beide Studiengänge werden erweitert und verlängert. Quereinsteiger und Aussenseiter-Politiker mussen Ethik-Semiare nachweisen oder belegen.

Während dieser „Bad-Parl(i)amentszeit“ ruhen die Geschäfte. Eine unabhängige different-divergent wirkende Ethikkommission, nimmt sich der Politiker-Probanten als Prüfungs- und Kontrollinstanz an. Die Gründe und Hintergründe ihrer Tätigkeiten und Funktionen werden parallel, einer umfassenden Ermittlung und nachhaltiger Aufklärung unterzogen. Sendezeit (Phönix>) wird ausreichend eingeräumt und einer breiten Öffentlichkeit berichtet.

Da eine erhebliche Vakanz, im Regierungszirkel, als temporäres Macht-Vakuum durch multiple Verfehlungen zu erwarten ist, gilt es für die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. Denn die damit einhergehenden Änderungen, sind überraschend positiv und könnten einen surrealen Kulturschock auslösen. Die Ergebnisse sind dem Gemeinwohl und der Nachhaltigkeit verpflichtet. Noch kein wirkliches Arkadien – der schrittweisen Annäherung soll Tribut gezollt werden.

Das was der Mensch vorher als Status quo und rezeptiver Standort – Verschreibung als richtig oder wichtig anerkannte, wird nun diametral neu und anders, – ist nicht als Traumata deplatzierter Wahrnehmung aufzufassen: Wer so lang der Täuschung oblag, braucht die einfühlsame Annäherung, an einen anderen „realen Wirklichkeitsbegriff“. Da die „doppelte Entfremdung“, den Menschen systematisch deformierte, wie z.B. durch Scheinbedürfnisse stimuliert, systemaisch verführt – wie ferngesteuert. Der Mensch, immanent sublimer Täuschung ausgesetzt, hat ein Problem ethische Verhaltencodexe der Unterscheidbarkeit überhaupt noch unterscheiden zu können.

„Also keine Angst alles wird anders, sie beginnen das Leben sinnlicher und suksessive weniger fremdbestimmt, in selbst entwickelter Freiheit durch Selbsthilfeprojekte“.

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Tee Traum

Die durch unabhängige „Dichter und Denker“, im Huckepackverfahren ersetzten RichterInnen des internationalen Gerichtshof und anderer Exekutiv-Institutionen und Organe, übernehmen in kooptierenden Spielarten, den Haltung und Handlungdiskurs für den weiteren Fortgang der Welt. Die menschengemässe Gestaltunghoheit, wird endlich Wirklichkeit und eine offene solidarische Gesellschaft vorstellbar.

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Ethik-Gerichte

„Verurteilte Regierungen der Länder“ und sogenannte Finanz- und/oder Steuerparadiese, gesellschaftlich unsolidarische Strukturen durch Banken und andere Konzerneverflechtungen verursacht sind analysiert und werden weitestgehend durch genossenschaftliche Modelle, solidarisch den sozialen Bedürfnissen der Gesellschaft eingepasst.

Die im Hintergrund verantwortlichen Share-Holder-Beteiligungen, PPP,s und Cross Border Leasing Gesellschaften, sowie Rating Agenturen etc.pp werden abgewickelt und ihre Probanten umgeschult und schliesslich in Solidarfonds eingebunden. Die Hedge-Fond-Betreiber und andere Spekulanten übernehmen anteilsgerecht je nach verursachter Schadenshöhe, nach dem Verursacherprinzip, die monitäre Verantwortung und finanzieren ihre eigene Umgestaltung mit.

Diäten und alle anderen, mit dem defakto wirtschaftspolitischem Amt verbundenen eingefahrenen Leistungen, werden für die Dauer der Ethik-Seminare eingefroren bzw. postum ausgesetzt und eingezogen und in gemeinützige und sinnstiftende Projekte eingeleitet. Wer sich bewähren will, wird von Fall zu Fall in Solidarprojekte eingebunden.

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Medien

Medien mit ihren Stiftungen bilden Hilfsfonds und finanzieren Ethikseminare für einen mittlerweile untauglich gewurdenen Journalismusbegriff, sie sind hier nicht auszunehmen und bilden in weiten Teilen den geistig-materiellen Überbau der Entgleisungen. Temporäre investigative „Einstreuungen an Aufklärung“ bestätigen die Regel des sogenannten „PR Journalismus“.

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Reden wir über Geld: Ruediger Dahlke

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„Leichen im Keller“

Der Psychotherapeut Ruediger Dahlke über schmutziges Geld, miese Seelenzustände – und warum man Kindern besser nichts vererbt.

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Von H. Freiberger u. K. Läsker

„Nach Zahlen der Organisation Attac dienen 90 Prozent der Geldströme nicht mehr dem Warenverkehr, sondern der Spekulation. Das ist nicht gut für die Welt, das sieht man ja gerade. Wenige Investmentbanker haben es geschafft, viele Menschen in materielle und seelische Nöte zu bringen. Wenn ich den Handel mit Geld zu meiner Arbeit mache, wird es ungut“ (…)

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/916/461542/text/

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(K)eine Satire dem Wahn geschuldet. = Friedrich Schiller: „Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang“

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Badlisting Index

Politiker:

Regional:

D-Land:

Europa:

Global:

http://www.meta-info.de/?such=banken&suche=man&rubrik=

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„Es war einmal ein reicher Mann, der nur äußerst widerwillig Wohltätigkeit übte. Die Armen der Gemeinde beschlossen, den Mann vor Gericht zu bringen und wegen Diebstahl zu verklagen. An einem schneidend kalten Morgen trat der Mann zu Jakob. „Was habe ich gestohlen?“ fragte es mit zitternder Stimme. „Die Würde der Armen“, sagte Jakob. „Inwiefern habe ich die Würde der Armen gestohlen?“ Und Jakob erwiderte: Indem du nur dem Bettler gabst.“

http://www.tourismus-konzepte.de/Texte/Tourismusetik.pdf+Ethikseminare+f%C3%BCr+Politiker&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de

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https://medienwatch.wordpress.com/2009/01/09/einstellungsraum-gunnar-f-gerlach-dialektik-der-entsteuerung/

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category/gunnar-f-gerlach-1969-die-erneute-erwartung-des-eingeborenen-menschensohnes/
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Band: Parliament

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Brandstifter als Feuerwehr

»Systemische Bedeutung« haben bankrotte Banken allein für die Finanzakteure. Für die Realökonomie sind sie eine große Gefahr und müssen deshalb in eine geordnete Insolvenz geführt werden

Von Werner Rügemer

Die bisherigen Rettungsmaßnahmen für bankrotte Banken bedeuten noch mehr Staatsverschuldung, noch weitere Abwertung der konkreten Arbeit, noch mehr diktatorische Regimes und noch mehr Kriege. Die Alternative liegt in der konsequenten Ausrichtung des Finanzsystems an Wohlstand und Sicherheit der Bevölkerungsmehrheit.

Der Neoliberalismus ist durch die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht am Ende, im Gegenteil: Er zeigt sein wahres Gesicht und festigt seine Macht. Seine fundamentalistische Kritik am Staat bedeutete keineswegs eine allgemeine Staatskritik, sondern die Kritik am demokratischen, sozialen und Rechtsstaat. In Wirklichkeit hat gerade die neoliberal ausgerichtete Ökonomie wie keine andere auf staatlich abgesichertes Unrecht und auf die Gewinngarantie des autoritären Staates gesetzt. Dies gilt auch und insbesondere dort, wo scheinbar das Gegenteil gepredigt und umgesetzt wurde wie bei der Privatisierung öffentlicher Unternehmen und öffentlicher Dienstleistungen.

Deshalb stellen die historisch beispiellosen Bankenrettungsmaßnahmen keine Veränderung, sondern eine Bestätigung der neoliberalen Doktrin dar: Der Staat garantiert die Existenz und die Gewinne der Banken, gerade dann, wenn sie bankrott sind. Damit übernimmt er die Maximen der Krisenverursacher ohne wesentliche Korrekturen noch direkter als zuvor (…)

 
http://www.jungewelt.de/2009/04-23/021.php
 
weiter führende Links:
 
https://medienwatch.wordpress.com/?s=finanzen
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skyscraper_120x600_6Steinmeier sucht Dialog mit den Künstlern

Berlin (dpa) Für Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist der Dialog mit den Künstlern «eine der vornehmsten Aufgaben von Politik». Diesen Dialog hat er vorangetrieben wie bisher kein Bundesaußenminister vor ihm und sich damit als engagierter Kulturpolitiker zu erkennen gegeben.

Steinmeier merkt man an, dass ihm die Gespräche mit Schriftstellern und Künstlern auch persönlich interessieren, sogar eine «Herzensangelegenheiten» im politischen Alltag sind. Der 52-Jährige steht auch für eine Trendwende in der Auswärtigen Kulturpolitik, die wieder stärker ins Blickfeld gerät und mit mehr Geld rechnen kann, denn «wir brauchen die kreative Auseinandersetzung mit dem scheinbar Fremden» [ °]

„Bei Intellektuellen macht es Eindruck, wenn ein redegewandter Außenminister in der Akademie der Künste illustre Geister wie Blaise Pascal, Milan Kundera oder Peter Rühmkorf zitiert und in seinen Betrachtungen bis zum Peloponnesischen Krieg in der Antike zurückgeht und für einen Politiker ungewöhnlich freimütig darüber öffentlich philosophiert, dass «wir wissen, dass wir zu lernen haben». So etwas kommt bei Schriftstellern und Künstlern gut an, die sich fast in die Arme genommen fühlen, wenn sie ein hochrangiger Bundespolitiker bittet: «Lassen Sie uns Politiker, vor allem aber die Bürgerinnen und Bürger nicht allein!“

http://www.szon.de/news/kultur/aktuell/
 

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Chipcard | Ethik / Layout / Fotos: „alles muss raus“ + Foto aus Film: Joseph Beuys in NY = “I like Amerika – America likes me” 1974 | Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv =>[::]<= Kunsthalle Hamburg Galerie der Gegenwart: Manson 1969 = „Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes“


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April 22, 2009 at 07:49

Wie Angela Merkel half, finanziellen Giftmüll in Umlauf zu bringen

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Wie Angela Merkel half, finanziellen Giftmüll in Umlauf zu bringen

Zu den wichtigsten Bemühungen zur freien Vermarktung von sogenannten „Wertpapieren“, die sich anschließend als toxischer finanzieller Giftmüll herausstellten, gehörte eine Initiative, die von Angela Merkel federführend betrieben wurde: mit einer Anfrage im Bundestag, die (erfolgreich) Druck machte zugunsten des Handels mit dubiosen Derivaten. Merkel trug damit eine Initiative der Bankenlobbyorganisation TIS-GmbH in den Bundestag und in den Gesetzgebungsprozess, die anschließend unter der von ihr geführten Bundesregierung zur vollständigen Umsetzung kam.

Gestellt wurde im Bundestag im Jahr 2005 eine „kleine Anfrage“, um auf eine Förderung des Handels mit Schuldverschreibungen hinzuwirken, unter anderem mit dem Ziel der Gewerbesteuerbefreiung. Diese Mitglieder der CDU-Fraktion – unter Führung durch die Parteivorsitzenden Merkel – setzten sich damit ein für die Ziele der TSI-GmbH, die im Text der Anfrage (s.u.) aufgeführt wird und die als Lobbyvereinigung der deutschen Privatbanken dient.

Deren Zwecksetzungen lauten u.a.:
„Einfluss zu nehmen auf die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen
Die wirtschaftspolitische Öffentlichkeit von der Bedeutung des Themas ABS für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands zu überzeugen“ usw.
ABS = „Asset Backed Securities“ gehör(t)en zu den problembehafteten Papieren, deren Auslösung der Steuerzahler nun mit Milliarden finanzieren muss.

Neben Angela Merkel, die den Derivatehandel mit dieser Bundestagsanfrage persönlich unterstützte, waren insbesondere zwei weitere Politiker in führender Position damit befasst, den Handel mit finanziellem Giftmüll auf Touren zu bringen.
Zu nennen sind hier Peer Steinbrück, der mit Merkel zusammen dafür sorgte, dass die Förderung des „Verbriefungsmarktes“ zu den wichtigsten Zielen der Finanzpolitik der Bundesregierung unter der großen Koalition erklärt wurde.
Darüberhinaus sein Staatssekretär Jörg Asmussen, der für den Bereich der Wertpapierverbriefungen abgestellt war. Asmussen gab im ersten Jahr der schwarz-roten Koalition.in einem Beitrag der Bankenzeitschrift „Zeitschrift für das allgemeine Kreditwesen“ eine Empfehlung für den Handel mit Schuldverbriefungen herausgab, der viele Landesbanken folgten und anschließend mehrstellige Milliardenverluste aufhäuften.

Seit dem offenen Ausbruch der Finanzkrise änderten die verantwortlichen Politiker die Rhetorik und schoben die Schuld Managern und Banken zu. Gleichzeitig blieb ihre Politik jedoch dieselbe: es erfolgte keine Regulierung, kein Verbot oder Kontrolle der desaströsen Spekulationsgeschäfte. Im Gegenteil wurden die Banken mit Milliarden überhäuft, um ihre katastrophalen Geschäfte fortsetzen zu können.
Der Mangel an Transparenz, der zu dem Desaster führte, wurde nochmals verstärkt, indem etwa die Vertreilung der Hilfsmittel im Umfang von 500 Milliarden Steuergeldern jeder öffentlichen und juristischen Kontrolle entzogen wurde.

Der frühere Chefvolkswirt des IWF, Simon Johnson, bezeichnete die Situation – mit Blick auf die USA – als „stillen Putsch“ der Finanzoligarchie, die mithilfe der von ihr kontrollierten Finanzpolitik die öffentlichen Mittel an sich reißt. Dieser Putsch der Finanzoligarchie habe nicht nur die Volkswirtschaft in die Krise gestürzt. Er verhindere darüberhinaus die Erholung der Wirtschaft, da sämtliche verfügbaren Mittel für Rettung und Reparatur der dysfunktionalen Finanzarchitektur verbraucht würden.
Die Politik sei durch den immanenten Lobbyismus vollständig in der Hand der Finanzoligarchie, die bei der Verwendung der öffentlichen Ressourcen nur ihre eigenen Interessen im Blick habe.

Diese Analyse Johnsons kann nach Einschätzung der Redaktion in vollem Umfang auch für die Finanzpolitik der deutschen Bundesregierung als zutreffend gelten.: auch sie erteilt den ersten Zugriff auf die öffentlichen Mittel den Banken, der Finanzindustrie und behandelt Volkswirtschaft und anderweitige öffentliche Interessen als nachrangig.
Dies wird insbesondere belegt durch die Funktion von Steinbrücks Staatssekretär Asmussen, der in hohem Mass verantwortlich ist für die Milliardenverluste der Landesbanken, indem er das Geschäft der Schuldverbriefungen förderte und empfahl, und der nun eingesetzt wurde, um im Rahmen des „Soffin“, der die 500 Milliarden zur „Rettung“ der Banken verwaltet, diese Mittel an die Finanzkonzerne zu verteilen.

Die hiermit verbundene Entmachtung des Parlaments, wie sie etwa von Harald Schumann im „Tagesspiegel“ beschrieben wurde, wurde selbst von der politischen Opposition bisher kaum der Kritik unterzogen.

Aus dem Text der Anfrage mit dem Aktenzeichen 15/5496, die von Merkel und anderen gegenüber der rot-grünen Bundesregierung vorgebracht wurde:

“Welche Bedeutung schreibt die Bundesregierung der Entwicklung eines breiten Marktes für True-Sale-Verbriefungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Finanzplatzes Deutschland sowie insbesondere hinsichtlich der Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland zu?”

Ist der Bundesregierung die Studie ‚Verbriefung von Unternehmens-, Factoring- und Leasingforderungen in Deutschland‘, erstellt von Prof. Ulrich Hommel für die True-Sale International GmbH, bekannt?

Stimmt die Bundesregierung dem Ergebnis dieser Studie zu, wonach eine Gewerbesteuerbefreiung für die im Titel genannten Forderungsklassen zum Zwecke der Verbriefung nur vernachlässigbare Steuerausfälle zur Folge hätte?

Plant die Bundesregierung eine Gesetzesinitiative zur Befreiung der Verbriefung von Unternehmens-, Factoring- und Leasingforderungen von der Gewerbesteuer? Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht?

Welche anderen Hindernisse sieht die Bundesregierung für die Gewerbesteuerbefreiung der genannten Forderungsklassen?

Sieht die Bundesregierung jenseits der Gewerbesteuerproblematik andere Hindernisse, die der True-Sale-Verbriefung von Nichtbankforderungen in Deutschland entgegenstehen?

Es handelte sich um eine Anfrage nach Förderung der Verbriefungen von Schuldverschreibungen, wie sie sich später milliardenfach in finanziellen Rauch auflösten. gw

http://www.theatlantic.com/doc/200905/imf-advice
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/art141,2714599

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=33007&rubrik=politik

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Vom Hammer und anderen Werkzeugen

21. April 2009

Heute nachmittag trifft sich die Bankenlobby mit der Bundesregierung wegen der Auslagerung des Kreditmülls aus den Bilanzen:

(website „weissgarnix“ ist umgezogen http://www.blogblick.de/Finanzkrise%20und%20Politik/Die%20Elite%20rettet%20sich%20selbst.htm?)

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Die Elite rettet sich selbst

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=46763

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chipcard | shareholder value | derivative | hedgefonds08: jörg stange, gunnar f. gerlach, gfok-Kunstarchiv | math(e)consult

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Half Merkel den Großbanken die Bundesbürger um Milliarden zu erleichtern?
https://medienwatch.wordpress.com/2010/04/19/half-merkel-den-grosbanken-die-bundesburger-um-milliarden-zu-erleichtern/

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Website: Vorsicht! = Was beim Aufräumen alles zum Vorschein kommt…
http://www.weissgarnix.de/2010/05/08/was-beim-aufraumen-alles-zum-vorschein-kommt/

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April 21, 2009 at 18:10

Filmkunsttheater MAGAZIN: “9/11: Time for a Second Look”

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Dr. David Ray Griffin: “9/11: Time for a Second Look”

(Englischsprachiger Vortrag)
Samstag, 9. Mai 2009, 15:00 Uhr
Filmkunsttheater MAGAZIN
Fiefstücken 8 a, Hamburg-Winterhude
Eintritt: 10 €, Vorbestellung: 0152 / 27 62 06 12
Die Anschläge vom 11. September 2001, in deren Folge verlustreiche Kriege geführt und die Freiheitsrechte von Bürgern massiv eingeschränkt wurden, sind bis heute nicht aufgeklärt. Die regierungsamtliche Verschwörungstheorie, nach der die Anschläge allein von Bin Laden und 19 Komplizen geplant und durchgeführt worden seien, ist äußerst fragwürdig. Diese von Mainstream-Medien mehr oder weniger ungeprüft weitergegebene Darstellung der Ereignisse strotzt von schwerwiegenden Ungereimtheiten, Widersprüchen und Lücken. Eine große und stetig wachsende Anzahl von Experten und kritischen Bürgern tun deshalb genau das, was etablierte Journalisten und amtliche Stellen zu tun versäumen: sie erforschen die tatsächlichen Hintergründe von „9/11“ und sammeln Beweise für die wahren Geschehnisse dieses Tages.


Druckversion im PDF-Format herunterladen

Europäische Tourdaten

14.04.09 London
15.04.09 Brussels
17.04.09 Paris
18.04.09 Lausanne
20.04.09 Madrid
07.05.09 Lucerne
09.05.09 Hamburg
11.05.09 Stockholm
13.05.09 Trondheim
14.05.09 Oslo

Veranstalter
www.ippnw.de

911 Truth
www.stj911.org
www.ae911truth.org
www.patriotsquestion911.com

Anfahrt
www.magazinfilmkunst.de

Die so genannte 9/11-Truth-Bewegung entstand als Graswurzelbewegung unabhängig in vielen Ländern und hat sich zu einer nicht mehr zu überhörenden Gemeinschaft entwickelt. Zu dieser Gemeinschaft gehören viele Einzelorganisationen wie „Pilots for 9/11 Truth“, „Firefighters for 9/11 Truth“, „Lawyers for 9/11 Truth“, „Architects and Engineers for 9/11 Truth“, „Medical Professionals for 9/11 Truth“, „Political Leaders for 9/11 Truth“, „Religious Leaders for 9/11 Truth“, „Veterans for 9/11 Truth“ und „Scholars for 9/11 Truth and Justice“. Darüber hinaus wird die Bewegung auch von einigen ehemaligen Mitarbeitern unterschiedlicher Geheimdienste unterstützt. Eine zentrale Figur der Wahrheitsbewegung ist der US-Amerikaner Dr. David Ray Griffin. Am 14. April startet er eine Vortragsreise durch Europa mit Stationen in London, Brüssel, Paris, Lausanne, Madrid, Luzern, Hamburg, Stockholm, Trondheim und Oslo.

Dr. David Ray Griffin, Jahrgang 1939, emeritierter Professor für Religionsphilosophie und Theologie, hat seit 2003 einige der fundiertesten Untersuchungen zum 11. September durchgeführt und seine Erkenntnisse in mehreren Büchern zusammengefasst, darunter „The New Pearl Harbor“, „Debunking 9/11 Debunking“, „The 9/11 Commission Report: Omissions and Distortions“, „9/11 and American Empire“ und „9/11 Contradictions: An Open Letter to Congress and the Press“. Sein jüngstes Buch, „The New Pearl Harbor Revisited“, bietet aktuellste Informationen zum Stand der Untersuchungen und enthält brisante Informationen aus erst kürzlich von amtlichen Stellen freigegebenen Dokumenten.

Die breite Öffentlichkeit hat bedeutende Fakten zu „9/11“ noch immer nicht zur Kenntnis genommen. Und das, obwohl die Beweise, die Dr. Griffin präsentiert, von den meisten Menschen als überwältigend wahrgenommen werden. Dr. Griffin: „9/11 betrifft uns alle. Es ist Zeit für die Völker der Welt, die Wissenschaftler, Architekten, Ingenieure, Feuerwehrleute, Piloten, religiöse und politische Amtsträger sowie ehemalige Militär- und sonstige Fachleute zu unterstützen, die eine neue Untersuchung fordern.“ Es ist Zeit für einen zweiten Blick auf den 11. September 2001.

Siehe auch: www.timeforasecondlook.com

Weitere Informationen:
Unter den europäischen 9/11-Experten nimmt der Schweizer Historiker und Friedenforscher Dr. Daniele Ganser von der Universität Basel mit mehreren Veröffentlichungen zu dieser Thematik eine besondere Rolle ein. Er promovierte über inszenierten Terrorismus im Kalten Krieg und schrieb dazu das Buch „NATO’s Secret Armies“.

Zu David Ray Griffin’s „911 and American Empire: Academics Speak Out“ hat er ein Kapitel beigetragen.

Der erbitterte Streit um den 11. September (Tages-Anzeiger 9. Sept 2006)
Interview mit Ganser (baz 9. Sept 2006)

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Arbeitsgruppe Zukunftspolitik Hamburg


http://agzukunftspolitik.spacequadrat.de/

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April 21, 2009 at 12:17

Bewegungsakademie = Mit „Jeder Mensch ist ein Künstler“ in Handlung treten

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2-teilige MultiplikatorInnen Fortbildung für AktivistInnen aus sozialen Bewegungen

Freitag, 15. Mai 2009 (18.00 Uhr) bis Sonntag, 17. Mai 2009 (14.00 Uhr)

und 19. Juni 2009 (18.00 Uhr) bis Sonntag, 21. Juni 2009 (14.00 Uhr) in Verden

Ihr möchtet eure politischen Themen auf die Straße bringen?
Mit Politischem Aktionstheater könnt ihr Aufmerksamkeit für eure Inhalte schaffen – ohne Theatervorkenntnisse, denn jeder ist eine Künstlerin und jeder ist ein Künstler. Bei dieser Fortbildung zu Politischem Aktionstheater lernt ihr einen anderen Zugang zu politischen Inhalten kennen, der alle Sinne anspricht und Spaß macht.

Diese Fortbildung
richtet sich an MultiplikatorInnen in sozialen Bewegungen, die Politisches Aktionstheater in ihrer politischen Arbeit einsetzen wollen.

Politisches Aktionstheater
ist keine abgehobene Kunst vor zahlendem Publikum, sondern eine kreative Auseinandersetzung mit politischen Themen im öffentlichen Raum. Es wird kein feriges Stück inszeniert, sondern gemeinsam eine politische Performance entwickelt, die zum nachdenken und handeln anregen soll. Politisches Aktionstheater basiert u.a. auf Theater der Unterdrückten, Improvisationstheater und Rhythmusarbeit.

Programmablauf
Die Fortbildung besteht aus zwei Workshops, die aufeinander aufbauen. Eine Teilnahme ist nur an beiden Wochenenden möglich.

Workshop I: 15. Mai 2009, 18 Uhr – 17. Mai 2009, 14 Uhr
Einführung Politisches Aktionstheater, erste Methoden und Techniken

zwischen den Workshops:
Anwendung von Methoden und Techniken in der eigenen Praxis

Workshop II: 19. Juni 2009, 18 Uhr – 21. Juni 2009, 14 Uhr
Vertiefung, Anwendungsreflexion, neue Methoden und Techniken, Aufführung im öffentlichen Raum
Inhalte

Praktische Module
Bildertheater – Bilder sagen mehr als Worte
Rhythmusarbeit – politische Inhalte rhythmisieren
Maschinenbau – mit einer Maschine Aufmerksamkeit erregen
Zeitungstheater – alltägliche Zeitungsmeldungen in Szene setzen
Spektakel – Prozessionen, Skulpturenparks, Flash Mobs…

Theoretische Inputs
Öffentlicher Raum als politisch-kreatives Aktionsfeld: Edelsteine und Stolpersteine
Theaterarbeit in selbstorganisierten Gruppen: Chancen und Fallstricke

Performance
Die Teilnehmenden entscheiden sich für ein exemplarisches Thema, zu dem sie eine Performance entwickeln, die im öffentlichen Raum aufgeführt wird.
Trainer
Harald Hahn: Diplom-Pädagoge, Radio- und Theatermacher mit Schwerpunkt Theater der Unterdrückten und Politisches Aktionstheater. Lehraufträge an Universitäten und Fachhochschulen. Künstlerischer Leiter des Kieztheaters Kreuzberg und des Legislativen Theaters Berlin. www.harald-hahn.de
Till Baumann: freiberuflicher Theatermacher, Bildungsarbeiter und Musiker, Diplom-Pädagoge. Workshops, Fortbildungen und Theaterprojekte mit Schwerpunkt Forumtheater und Politisches Aktionstheater in Europa und Lateinamerika. www.tillbaumann.de
Beide arbeiten seit Jahren zusammen, von 2000 bis 2004 als künstlerische Leiter der Straßentheatergruppe piquete des INKOTA-netzwerks, seit 2000 in zahlreichen Workshops und Fortbildungen für unterschiedliche politische Gruppen und Kampagnen. Sie sind assoziierte Trainer an der Bewegungsakademie und leiteten u.a. Fortbildungen zu Politischem Aktionstheater und Forumtheater und – gemeinsam mit Marc Amann – „go-stop-act – Kreative Aktionswerkstatt für den G8-Protest“.

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Dipl. Pol. Rasmus Grobe
Bewegungsakademie e.V.
-Lernen in Sozialen Bewegungen-
Artilleriestr. 6
27283 Verden
Tel.. 04231-957.516
Fax: 04231-957.400
E-Mail: grobe[at]bewegungsakademie.de
Web: www.bewegungsakademie.de

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Fortbildung der Bewegungsakademie:

Unsichtbares Theater

Donnerstag, 10.09.09 (18:00 Uhr)
bis Sonntag, 13.09.09 (14.00 Uhr) in Verden

Unsichtbares Theater ist eine politische und künstlerische Aktionsform, bei der Theaterszenen im öffentlichen Raum aufgeführt werden. Die ZuschauerInnen werden zu Beteiligten: sie wissen nicht, dass sie sich gerade in einer Theaterhandlung mit offenem Ausgang bewegen, für sie ist – und bleibt – die Situation real. Es geht darum, sie zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen anzuregen.

Unsichtbares Theater wurde ursprünglich in den 70er Jahren von dem brasilianischen Theatermacher Augusto Boal entwickelt und sollte unzensiertes politisches Theater im öffentlichen Raum auch in den Zeiten der lateinamerikanischen Militärdiktaturen möglich machen. Von Boal und anderen wurde es in den folgenden Jahrzehnten in verschiedenen, vor allem europäischen Kontexten praktiziert und weiterentwickelt. Auch im „Handbuch der Kommunikationsguerrilla“ taucht es als suversive szenische Strategie auf.

Unsichtbares Theater wird häufig unterschätzt, es gehört jedoch zu einer der anspruchsvollsten Techniken in Boals Theater der Unterdrückten. Wenn Theaterszenen im öffentlichen Raum real erscheinen sollen, müssen sie sehr überzeugend gespielt werden. Es geht nicht darum, PassantInnen zu veräppeln – Unsichtbares Theater hat nichts mit versteckter Kamera zu tun.

Der viertägige Workshop in der Bewegungsakademie soll eine praktische Annäherung an Unsichtbares Theater ermöglichen. Nach einer Einführung mit Theaterübungen und der Vorstellung von Anwendungsbeispielen wird die Gruppe eigene Szenen entwickeln, die während des Workshops als Unsichtbares Theater im öffentlichen Raum aufgeführt werden. Die Auswertung dieser Erfahrungen wird vielfältiges Material für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Methodik, Sinn, Unsinn und weiteren Anwendungsmöglichkeiten von Unsichtbarem Theater als kreativer politischer Aktionsform bieten.

Trainer

Harald Hahn: Diplom-Pädagoge, Radio- und Theatermacher mit Schwerpunkt Theater der Unterdrückten und Politisches Aktionstheater. Lehraufträge an Universitäten und Fachhochschulen. Künstlerischer Leiter des Kieztheaters Kreuzberg und des Legislativen Theaters Berlin. http://www.harald-hahn.de
Till Baumann: freiberuflicher Theatermacher, Bildungsarbeiter und Musiker, Diplom-Pädagoge. Workshops, Fortbildungen und Theaterprojekte mit Schwerpunkt Forumtheater und Politisches Aktionstheater in Europa und Lateinamerika. www.tillbaumann.de
Beide arbeiten seit Jahren zusammen, von 2000 bis 2004 als künstlerische Leiter der Straßentheatergruppe piquete des INKOTA-netzwerks, seit 2000 in zahlreichen
Workshops und Fortbildungen für unterschiedliche politische Gruppen und Kampagnen. Sie sind assoziierte Trainer an der Bewegungsakademie und leiteten u.a. Fortbildungen zu Politischem Aktionstheater und Forumtheater und – gemeinsam mit Marc Amann – „go-stop-act – Kreative Aktionswerkstatt für den G8-Protest“.

Kosten

siehe Website

Anmeldung
Link zur Anmeldung
www.bewegungsakademie.de

Gefördert von Inwent aus Mitteln des BMZ.

Bewegungsakademie e.V.
-Lernen in Sozialen Bewegungen-
Artilleriestr. 6
27283 Verden
Tel.. 04231-957.595
Fax: 04231-957.400
E-Mail: info@bewegungsakademie.de
Web: www.bewegungsakademie.de

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Motiv: gfok Kunstarchiv

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April 19, 2009 at 15:26

GEAB N°36 ist angekommen! Sommer 2009 : Wohl kaum mehr Zweifel am Auseinanderfallen des internationalen Währungssystems

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GEAB N°36 ist angekommen!
Umfassende weltweite Krise :

Drei ‚Monsterwellen‘ brechen im Sommer 2009 über die Weltwirtschaft herein

– Pressemitteilung des GEAB vom 19. Juni 2009 –

Drei Monsterwellen von H-G Fandrich für LEAP/E2020
Wie LEAP/E2020 schon seit Oktober 2008 vorher gesagt hat, drängt mit dem Frühsommer 2009 die Frage nach der Fähigkeit der USA und Großbritanniens, weiterhin ihre außer Kontrolle geratenen öffentlichen Defizite zu finanzieren, in das Zentrum der internationalen Debatten. Damit ist noch vor dem Ende des Sommers 2009 der Weg frei zu einem finanziellen und wirtschaftlichen Doppelschlag gegen die Weltwirtschaft: Insolvenz der USA und Insolvenz Großbritanniens:
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-36-ist-angekommen!-Umfassende-weltweite-Krise-Drei-Monsterwellen-brechen-im-Sommer-2009-%C3%BCber-die-Weltwirtschaft_a3379.html
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GEAB N°34 ist angekommen! Sommer 2009 : Wohl kaum mehr Zweifel am Auseinanderfallen des internationalen Währungssystems

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– Pressemitteilung des GEAB vom 18. April 2009 –

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1330464-1753707Wie die Krise sich in den nächsten Monaten weiter entwickeln wird, wird ganz entscheidend von den Chinesen abhängen. Aber sind sie eigentlich noch Herr ihrer Entscheidungen? Wenn die US-Regierung und die üblichen Medienexperten Recht haben, dann stecken sie mit ihren 1.700 Milliarden Dollar Währungsreserven in einer „Dollarfalle“, die ihnen keine Wahl läßt (1); als „Gefangene“ ihrer Dollarbestände müssten sie weiterhin den Amerikanern ihre Schatzbriefe und Dollars abnehmen, um einen Absturz des Dollars zu verhindern, der auch ihnen massiv schaden würde (2).Aber was ist wohl der größte Wunsch für einen, der in einer Falle gefangen sitzt? Natürlich auszubrechen, sich aus der Falle heraus zu arbeiten. Wir sind daher davon überzeugt, dass es für die chinesische Regierung zur Zeit (3) nur eine Priorität unter allen Prioritäten gibt: Unverzüglich die „Giftwerte“ abzustoßen, zu denen die US-Staatsanleihen und die US-Dollar mutiert sind, die doch eigentlich 1.300 Millionen Chinesen Wohlstand sichern sollten (4). In dieser 34. Ausgabe des GEAB werden wir darlegen, wie die chinesische Regierung beharrlich daran arbeitet, um bis Ende des Sommers 2009 aus der Dollarfalle ausgebrochen zu sein. Heute, wo der US-Staatsbankrott bevorsteht, wird bald die Zeit im globalen System einsetzen, in der die Staaten sich in ihrer Politik nur noch davon leiten lassen werden, was für sie gut und richtig ist, ohne Rücksicht auf das Funktionieren des Gesamtsystems. Die Schatten dieser neuen Zeit hat bereits der G20-Gipfel von London voran geworfen: Seine Schlussfolgerungen lesen sich wie der „Fahrplan für den Zerfall der globalen Ordnung“. Wir werden dies im einzelnen in dieser Ausgabe des GEAB begründen.


Entwicklung der Zuwächse der chinesischen Währungsreserven pro Quartal -  Quelle : Chinesische Zentralbank / New York Times, 04/2009

Entwicklung der Zuwächse der chinesischen Währungsreserven pro Quartal – Quelle : Chinesische Zentralbank / New York Times, 04/2009
Hinter dem Schaulaufen des Londoner Gipfeltreffens, wo jeder so getan hat, als sähe er sich als Teilnehmer eines „historischen“ (5) Ereignisses der internationalen Zusammenarbeit, schimmerte ein tief gehender Zwist unter den G20-Staaten durch: Auf der einen Seite versuchen die USA und Großbritannien, unterstützt von einem willfährigen Japan, verzweifelt, ihre Kontrolle über das globale Finanzsystem zu erhalten; sie boykottieren jeden Versuch von Reformen, mit denen den anderen Staaten ein stärkerer Einfluss im aktuellen System zukäme. Gleichzeitig fehlt ihnen aber die Durchsetzungsfähigkeit, in diesem Zirkel ihren Wünschen Gehör zu verschaffen. Auf der anderen Seite versuchen die Chinesen, die Russen, die Inder, die Brasilianer… die Machtverhältnisse im internationalen Finanzsystem so neu auszurichten, dass ihre Interessen dabei besser gewahrt sind. Aber auch ihre Bemühungen sind nicht von Erfolg gekrönt sind (wobei es ihnen vielleicht auch noch an der letzten Entschlossenheit fehlt (6)). Die Europäer hingegen (immer mehr muss man unter diesem Begriff die EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Briten verstehen) sind unfähig, zwischen den beiden Optionen, die ihnen offen stehen, eine Entscheidung zu treffen: Entweder in Gefolgschaft der Amerikaner und Briten unter zu gehen oder in Zusammenarbeit mit den Chinesen, den Russen, den Indern und den Brasilianern eine tiefgreifende Reform des globalen Finanzsystems auf den Weg zu bringen. Sie haben sie sich schon so weit von Washington und London emanzipiert, dass sie deren obsolete, bereits gescheiterte (7) Politik der Krisebekämpfung nicht nachäffen, aber nicht ausreichend, um von ihnen unabhängig die notwendigen Weichenstellungen für die Zeit nach der Dollardominanz vorzunehmen.


Der Absturz des Welthandels ist ohne Beispiel – Jährliche Entwicklung der Quartalszahlen – Quelle : OECD, März 2009
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Der Absturz des Welthandels ist ohne Beispiel – Jährliche Entwicklung der Quartalszahlen - Quelle : OECD, März 2009

Die Europäer werden einen großen Teil der Verantwortung dafür tragen, wennn in der kurzen Zeitspanne von wohl gerade noch sechs Monaten, die bleibt, um zu verhindern, dass die Krise sich zu einer Megakrise von mehr als zehnjähriger Dauer und tragischen Auswirkungen auswächst, keine entscheidende Gegenmaßnahme getroffen wird (8). Sie besitzen das technische know-how, mit dem eine neue, internationale Korbwährung, die sich aus den großen Währungen zusammen setzt, geschaffen werden kann. Und sie verfügen über die politische Methode, mit der die unterschiedlichen Interessen der an der neuen internationalen Korbwährung zu beteiligenden Länder in einem ständigen multilateralen Rahmen zum Ausgleich gebracht werden kann. Jedoch bleibt heute leider nur feststellen, dass die Regierenden der EU (und insbs. von Euroland) nicht das Format besitzen, um sich dieser Verantwortung zu stellen. Man kann trotz ihren gegensätzlichen Lippenbekenntnissen beinahe den Eindruck gewinnen, sie würden lieber das bestehende internationale Währungssystem untergehen lassen als sich für dessen Fortentwicklung in eine neue finanzielle Weltordnung einzusetzen. Wir halten dies nicht für eine bewußte politische Entscheidung, sondern vielmehr für einen Mangel an Courage der Regierenden in Europa. Ist das wirklich verwunderlich? Viele von ihnen sind auf ihre Positionen gelangt, weil sie sich als willfährige Charaktere erwiesen haben, die im Dienste der USA und/oder der großen wirtschaftlichen und finanziellen Interessengruppen in Europa stehen, oder sich von ihnen manipulieren lassen. Ihre Unfähigkeit, die Schwellenländer in deren Reformbemühungen zu unterstützen, birgt große Gefahren für alle Staaten dieser Welt, da dadurch wichtige Maßnahmen, die eine lange Krise mit tragischen Auswirkungen verhindern könnten, nicht angegangen werden können (9).

Auch werden wir in dieser Ausgabe des GEAB detailliert darlegen, in welchen Formen der von uns bis Ende Sommer 2009 vorhergesagte US-Staatsbankrott ablaufen könnte. Ende April, der Monat, in dem der Löwenanteil des US-Steueraufkommens erhoben wird, wird dieser Bankrott nicht mehr als mögliches, aber unwahrscheinliches Szenario, als Produkt überschießender Phantasie ewiger Schwarzseher zu ignorieren sein (10). Angesichts der steil ansteigenden öffentlichen Defizite in den USA drängt sich die Zahlungsunfähigkeit der USA im Sommer 2009 als logische Folge einer langjährigen verantwortungslosen Schuldenpolitik auf: Die Ausgaben sind um 41% gestiegen, während die Einnahmen um 28% einbrachen. Wir haben diese Entwicklung schon vor einem Jahr vorher gesagt. Allein im März 2009 hat sich das Bundesdefizit um beinahe 200 Milliarden Dollar erweitert und damit die pessimistischsten Einschätzungen noch übertroffen. In nur einem Monat haben die öffentlichen Haushalte (Bund, Staaten (11), Kreise, Gemeinden (12)) in den USA soviel Schulden angehäuft wie in sechs Monaten des bisherigen Rekordjahrs 2008 (13). Mit den einbrechenden Steuereinnahmen gerät das Land in eine Defizitspirale, aus der sich niemand mehr, und vor allen Dingen nicht Washington, befreien kann.


Entwicklung der Körperschaftssteuereinnahmen in den USA (1930 bis 2009) – Quellen : US -Wirtschaftsministerium / US-Zentralbank von Saint Louis (Schätzung für das 2° et 3° Quartal 2009 von EconomicEdge)
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Entwicklung der Körperschaftssteuereinnahmen in den USA (1930 bis 2009) - Quellen : US -Wirtschaftsministerium / US-Zentralbank von Saint Louis (Schätzung für das 2° et 3° Quartal 2009 von EconomicEdge)

Weiterhin werden wir uns in dieser Ausgabe mit Gold und seiner mysteriösen weitgehenden Preisstabilität beschäftigen. Unsere Forscher haben interessante Erklärungsansätze (14) erarbeitet, warum der Kurs des Edelmetalls, das zur Zeit so sehr nachgefragt wird, dass in vielen Ländern es schon zu Lieferschwierigkeiten kam, dennoch seit Monaten grosso modo um ein festes Niveau oszilliert.

Abschließend stellen wir unsere Empfehlungen vor, die unsere Leser dafür rüsten sollen, auch die folgenden Monate der Krise möglichst schadlos zu überstehen; insbs. widmen wir uns der Frage der Sparguthaben und der Lebensversicherungen.


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Notes:

(1) Die gesamten chinesischen Währungsreserven werden zur Zeit auf einen Wert in der Höhe von ungefähr 2300 Milliarden USD geschätzt. Davon bestehen 1.700 Milliarden konkret in US-Dollarwerten. Der verbleibende Rest besteht überwiegend in Euro.

(2) Dabei sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass genau diese « Experten » über die letzten Jahre vorhersagten, dass für die Weltwirtschaft die Deregulierung der Finanzmärkte und der Banken profitabel wäre, dass das Internet eine neue Wirtschaft des ewigen Wachstums ermögliche, dass die US-Defizite Zeichen der US-Stärke wären, dass die US-Immobilienpreise weiter ansteigen würden, und dass die grenzenlose Verschuldung die moderne Form der Vermögensbildung wäre.

(3) Die chinesische Forderung nach der Einführung einer internationalen Referenzwährung am Vorabend des G20-Gipfels war alles andere als ein Versuchsballon oder gar ein untauglicher Versuch. Natürlich konnte die chinesische Regierung nicht davon ausgehen, dass dieses Anliegen sofort auf dem G20-Gipfel diskutiert würde. Das eigentliche Ziel dieser Forderung war, im Vorfeld des Gipfels allen Beteiligten des internationalen Währungssystems eine klare Warnung zukommen zu lassen: Für die chinesische Regierung sei die Zeit des Dollars als Weltwährung Geschichte; wenn international nicht der Wille besteht, ein neues gemeinsames System aus der Taufe zu heben, werde China seine eigenen Wege gehen. Die Politik der chinesischen Regierung über die letzten Wochen und Monate, die wir in dieser Ausgabe des GEAB analysieren werden, zeigt, dass die Chinesen diese Warnung ernst gemeint haben. Im übrigen erscheint gerade jetzt (und in der strengen chinesischen Diktatur passieren solche Dinge nicht zufällig) ein Buch mit dem Titel „Das unzufriedene China“, erschienen ist, in dem von der chinesischen Regierung eine engagiertere Politik zur Durschsetzung chinesischer Interessen auf internationalem Parkett eingefordert wird. Quelle: ChinaDailyBBS, 27/03/2009

(4) Über diesen link kann diese Zahl on-line abgefragt werden: ChineInformation.

(5) Angela Merkel hat mit ihrer Formulierung über den « beinahe historischen » Gipfel in London die beste Einschätzung seiner wahren Bedeutung abgeliefert. „Beinahe“ ist das Schlüsselwort des G20: Die Teilnehmer hätten „beinahe“ die entscheidenden Fragen erörtert; sie hätten „beinahe“ einen gemeinsamen Aktionsplan verabschiedet; sie hätten „beinahe“ neue Konjunkturprogramme und eine neue Regulierung für die globalen Finanzmärkte auf die Schiene gebracht; sie hätten auch „beinahe“ die Steueroasen verboten; und beinahe hätten sie auch die Weltöffentlichkeit überzeugt. Leider, leider jedoch nur beinahe und eben nicht tatsächlich. Für den weiteren Ablauf der Krise ist dies ein ganz entscheidender Unterschied.

(6) Und dies ist eben das Dilemma für die « Weltordnung », wie wir sie in der 33. Ausgabe beschrieben haben. Es gibt immer einen Moment, wenn aufstrebende Teilnehmer dieser Ordnung sich von der alten Struktur mehr behindert als gefördert fühlen und zur Erkenntnis gelangen, dass sie besser beraten wären, die alte Weltordnung unter gehen zu lassen, und eine neue aufzubauen, in der ihre Interessen besser gewahrt würden, statt sich auf einen langfristigen Reform- und Übergangsprozess einzulassen, dessen Ausgang auch nicht vorher bestimmt werden kann.

(7) Insbs. mit einer rücksichtslosen öffentlichen Verschuldung, die Washington und London als « Konjunkturprogramme » verkaufen wollen.

(8) Mit den « Ergebnissen » des Londoner Gipfels stehen alle Zeichen auf diese langanhaltende Krise

(9) Was die EU anbelangt, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass wir die von den großen internationalen Medien verbreiteten politischen und wirtschaftlichen „Analysen“ aus den Kreisen der den US-Demokraten nahestehenden Wirtschaftswissenschaftler, die sich im wesentlichen darauf beschränken, den Europäern vorzuwerfen, dass sie es nicht machten wie die USA, für schlicht falsch halten. Mit Paul Krugman an der Spitze glauben diese „Freunde Europas“, dass sie es mit Europa so gut meinen, dass sie besser wüßten als die Europäer, welche Politik Europa führen sollte … und übrigens auch wie und was Europa sein sollte, denn die selben befürworten vehement eine Erweiterung um die Türkei und sogar Israel und Zentralasien. Dabei sollten sie sich lieber darauf beschränken, ihre Partei und ihren Präsidenten gut zu beraten, um den Zusammenbruch der USA zu vermeiden; denn das steht zur Zeit auf dem Spiel. Wir schreiben es hier wirklich zum letzten Mal: Es ist nicht zu fassen, dass die gesamten „Experten“ , die in den letzten Jahren das System, das sich aktuell im Zerfall befindet, nicht hoch genug über den grünen Klee loben konnten, sich immer noch erdreisten, der Welt gegenüber als Schulmeister aufzutreten. Wenn sie nur mit einem Mindestmaß an Schamgefühl ausgestattet wären, müssten sich doch wenigstens auf der internationalen Bühne Ruhe halten. Glücklicher Weise ist heute in Europa festzustellen, dass diese Lehrmeister, auch wenn ihre Lektionen immer noch von Relaistationen in Medien und im Wissenschaftsbereich weit gestreut werden, ihren Einfluss verloren haben und ihnen und ihren Ratschlägen aus einer vergangenen Epoche nicht mehr gefolgt wird. Natürlich ist es notwendig und legitim, und LEAP/E2020 übt sich darin ja auch häufig, die Politik der Regierenden in Europa (und die handelnden Personen) kritisch zu beleuchten. Aber es ist nicht legitim, die Kritik allein auf den Mangel an Übereinstimmung der europäischen Politik mit den Vorgaben aus Washington (oder London) zu stützen. Offensichtlich haben viele der bisher den Ton angebenden Intellektuellen und Politiker genau wie die Banker, die wie vordem Boni und goldene Fallschirme kassieren wollen, nicht verstanden, dass eine neue Zeit angebrochen ist, in der ihre Werte, Bezugspunkte und Denkschemata obsolet wurden. Sie sollen sich vor Augen halten, wie es den Eliten der Sowjetunion erging …, wenn sie begreifen wollen, mit welcher Geschwindigkeit eine Ideologie auf dem Müllhaufen der Geschichte landen kann.

(10) Nicht nur geht das Steueraufkommen in den USA zurück; daneben ist auch festzustellen, dass wegen der Verwendung der Steuergelder für die Rettung der Wall Street und der Explosion der Staatsverschuldung Wut in der Bevölkerung aufsteigt, die für die politische Klasse in den USA gefährlich werden könnte. Quellen: USAToday, 13/04/2009; MarketWatch, 16/04/2009

(11) In Kalifornien lassen die Steuerzuflüsse der ersten Apriltage befürchten, dass die Einnahmen noch weit niedriger liegen dürften als nach den schlimmsten Prognosen angenommen; damit wird das Defizit doppelt so umfassend sein wie noch vor einigen Monaten vorher gesagt. Auf Bundesebene sieht es in keiner Weise besser aus. Wir gehen davon aus, dass die USA bald jährlich ein Defizit von 3.500 Millionen Dollar anhäufen werden, was 20% des landesweiten BSP entspricht. Quelle: CaliforniaCapitol, 08/04/2009

(12) Das Beispiel von Auburn im Großraum Seattle ist bezeichnend: Die Stadt muss ihre Hauptverkehrsstraßen für den Schwerlastverkehr sperren, da sie mit den Kosten für notwendige Ausbesserung überfordert wäre. Quelle: SeattleBusinessJournal, 10/04/2009

(13) Quellen: USAToday, 11/04/2009; MarketWatch, 10/04/2009

(14) Womit auch die Trends der nächsten Monate erkennbar werden.


Samedi 18 Avril 2009


In der selben Rubrik:
Der französische Zukunftsforscher Pierre Gonod schreibt über LEAPs Antizipationsarbeiten – 13/10/2006

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LInk zu GEAP = Pressemitteilung + mehr

http://www.leap2020.eu/

http://www.meta-info.de/?such=finanzen&suche=man&rubrik=

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Dollarnote: jst-gfg-gfok-Kunstarchiv.

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Hamburg: Fahrradkulturen vom 18. April bis 10. Mai 2009

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Fahrradsammlung Steinwerder

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Leseabend

Di., 05.05., 20:00 Uhr

Ein Abend mit Geschichten, Gedichten und Gedanken rund ums Rad mit: Lars Dahms, Ralf Junker, Benjamin Maack, Sascha-Daniel Schreier und Markus Wiese. Im Anschluss packt RJ Schlagseite seine Gitarre aus.

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Written by medienwatch & metainfo

April 18, 2009 at 14:42

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