medienwatch & metainfo (gfok)

Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte

Archive for März 25th, 2009

BANK oder Leben: Betreiben Banker und Politiker den „größten Bankraub aller Zeiten“ ?

with 2 comments

bank-oder-leben-attac-rls-gew-gfok-ready-600

.

BANK oder Leben:

Betreiben Banker und Politiker den „größten Bankraub aller Zeiten“ ? (René Zeyer*)

 

Ein Vortrag und Diskussion mit dem Finanzexperten und Fachautor

Dr. Werner Rügemer

* Geht es um die Rettung von Bankern und Aktionären, oder sollen Volkswirtschaft und Gemeinwesen Vorrang haben?

* Wohin fließen die Hunderte Milliarden, mit denen angeblich die Banken gerettet werden müssen?

* Betreibt die bundesdeutsche Finanzpolitik die Wiederherstellung des globalen Finanzcasinos auf Kosten der Steuerzahler?

* Kann das Gemeinwesen die Bankenrettung finanziell überleben, oder führt der Weg unaufhaltsam in den Staatsbankrott?

* Verfügen die Bürger über Mittel und Wege, Druck auszuüben, damit ihre Belange Berücksichtigung finden?

Ausserdem soll der Lösungsvorschlag des Nobelpreisträgers und früheren Weltbankdirektors Stiglitz erörtert werden, der die Banken auf dem Weg über ein Insolvenzverfahren sanieren will anstatt durch das Füllen bodenloser Fässer mit öffentlichen Mitteln.

„Was ist ein Banküberfall gegen die Gründung einer Bank?“ (Bertold Brecht)

.

Werner Rügemer hat in der Vergangenheit untersucht, wie etwa durch Crossboarder-Leasing-Geschäfte Städte und Kommunen in die Abhängigkeit internationaler Finanzkonzerne gerieten. Auch im Zusammenhang der sogenannten „Bankenrettung“ zeigt er, wie diese auf Kosten des Gemeinwesens, des steuerzahlenden Bürgers zum Nutzen weniger betrieben wird.

In den Blick gerückt werden soll auch die „Rettung“ der HSH-Nordbank, die den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein offenbar einen Verlust von mindestens 65 Milliarden Euro durch Geschäfte in Steueroasen mit 185 hierfür gegründeten Zweckgesellschaften betrieb. Mit 6,5 Milliarden sollen die Hamburger Bürger nun eintreten für eine Bank, die durch Spekulationen unter neoliberalen Vorzeichen, in Grund und Boden gewirtschaftet wurde, Geld, das anschliessend dem Gemeinwesen fehlen wird und sich niederschlagen wird in Kürzungen bei öffentlichen Diensten, Gesundheit, Sozialleistungen, Kultur usw…

Vorabinformationen hier:

http://businesscrime.de/?cat=11
www.meta-info.de/?such=banken
http://www.thenation.com/doc/20090323/stiglitz/single?rel=nofollow
sowie beim früheren Berater Willy Brandts, Albrecht Müller:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3795

http://www.rosa-luxemburg-bildungswerk.de/Veranstaltungen/Bank_oder_Leben_/bank_oder_leben_.html

http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=17465

*René Zeier: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html

.

.

Am Montag, den 30. März 2009 um 18.00 Uhr

Universität Hamburg, Von Melle Park 6 im Philosophenturm, Hörsaal B, S-Bahn Dammtor

***

Attac Hamburg, AG Demokratie + Information in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung in Hamburg. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW Hamburg

.

A3-Plakat bank-oder-leben-attac-rls-gew-gfok-ready-big.pdf

 

.

.werner-ruegemer420

Dr. Werner Rügemer, Phil-Turm Hamburg 30.03.09

.

 

 

 

 

 

 


.

.

Ermittlungsverfahren gegen HSH Nordbank

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/08/ermittlungsverfahren-gegen-hsh-nordbank/

.

.

 

Rechtsanwalt Gerhard Strate

Der Berufs-Querulant

Nur die heißen Eisen: Gerhard Strate hat Terrorverdächtige, Kiez-Paten und vermeintliche Kindesmörder verteidigt. Und während des Kosovo-Konflikts die Bundesrepublik vor Gericht zitiert. Zurzeit verklagt er Manager der HSH Nordbank. VON SEBASTIAN BRONST | 24.04.2009

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/der-berufs-querulant/

.

ARD Dokumentation Film ist Online zu sehen:

 

Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?

 

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5398260

.

 

 

Kontakt: Gerhard Wendebourg, AG Demokratie u. Information Attac, meta-info.de | medienwatch

Plakat | Fotos: Jörg Stange, gfok, medienwatch, meta-info.de, AG Demokratie Attac

.

.


.

.

.

medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

Werbeanzeigen

Written by medienwatch & metainfo

März 25, 2009 at 23:30

Jim Avignon

leave a comment »

avignon-jim-1997-stange-gerlach-gfok500

Financial Times + European Collage*: Jim Avignon, Big Money 1997, J. Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK/Kunstarchiv

.

Jim Avignon AUSSTELLUNGSRAUM TAUBENSTRASSE 13

Aktive Archive: jst/gfok

Written by medienwatch & metainfo

März 25, 2009 at 09:48

Veröffentlicht in Avignon

China gegen den Dollar: Forderung nach neuer Weltwährung

leave a comment »

dollar2gross2

.

Chinesen stellen die westliche Politik des „Weiter so!“ in Frage

meta-info.de | Der chinesische Zentralbankchef wandte sich aktuell gegen die Funktion des Dollars als Leitwährung und forderte die Installation einer neuen Weltwährung unter Kontrolle des IWF. Ähnliche Vorstöße waren bereits von anderer Seite laut geworden und haben nun einen prominenten und unüberhörbaren Fürsprecher gefunden. Auch der frühere Weltbankdirektor und Nobelpreisträger Stiglitz hatte erklärt, dass die Funktion des Dollar zu den Ursachen der Krise gehöre.

Die Platzierung der chinesischen Position zur Ablösung des Dollars als Leitwährung unmittelbar vor der G20-Konferenz ist fraglos als strategischer Schachzug zu verstehen: sie wird damit zum Bestandteil der Tagesordnung des Treffens werden. Die entsprechende Forderung nach einem Ende der Dominanz der US-Währung war auch bereits von anderen wichtigen aufstrebenden Wirtschaftsmächten gestellt worden, wie etwa von russischer Seite und kann damit bei der G20-Konferenz mit der Unterstützung der nicht-westlichen Industriestaaten rechnen.

Die Forschungsgruppe LEAP hatte die Ablösung des Dollar als Weltwährung zu einem der wichtigsten Schritte für die Etablierung eines neuen globalen Finanzsystems erklärt, das dringend erforderlich sei, um das Abgleiten in eine katastrophale und unkontrollierbare Krisenentwicklung zu verhindern. Andernfalls müsse man mit einer Depression rechnen, die ein Jahrzehnt oder länger anhalte und die darüberhinaus zu schweren sozialen und politischen Krisen und Umwälzungen führen würde. In diesem Fall müsse mit einem Zerfall der öffentlichen Ordnung gerechnet werden.

Die westlichen Regierungen hatten sich gegenüber Forderungen nach Neustrukturierung ihres Systems bisher abwehrend gezeigt. Während von ihren Politikern immer wieder betont wird, das Finanzsystem regulieren zu wollen, sind ernsthafte Schritte hierzu bisher praktisch vollständig unterblieben, im krassen Gegensatz zur politischen Rhetorik.
Sie in der Realität zu beobachtende Finanzpolitik lässt bisher nur den Schluss zu, dass sämtliche Bemühungen darauf abzielen, das gestörte Finanzsystem wieder zu stabilisieren und in funtionstüchtigen Zustand zu versetzen, entgegen etwa den Hinweisen von Experten, wie den Nobelpreisträgern Paul Krugman und Josef Stiglitz, die beide eine Abkehr vom bisherigen System und eine Neuordnung fordern.

Der bevorstehende G20-Gipfel verspricht vor dem Hintergrund des chinesischen Vorstoßes einen mit Spannung zu erwartenden Verlauf zu nehmen: erstmals seit dem Ende des zweiten Weltkriegs wird nun offenbar die globale Dominanz des amerikanischen Systems offen infrage gestellt.
Die Chinesen können damit rechnen, mit ihrer Forderung nach Ablösung des Dollars nicht allein zu stehen, sondern Unterstützung zu bekommen von einer Reihe weiterer Delegationen.

Ob von seiten der Europäer weiterhin die amerikanische Position gestützt wird, ist ebenfalls fraglich: die Instabilität des amerikanischen Finanzsystems und des Dollar steht offen vor aller Augen.
Zu erwarten ist jedoch, dass die Europäer mit unklarer Orientierung und Perspektive den Gipfel verlassen, wenig anders, als die USA, während die anderen Staaten Vereinbarungen untereinander treffen, um den Kollateralschaden des Systemabsturzes für sie selbst auf ein Minimum zu reduzieren und eine Perspektive zu entwickeln, die ohne einen tragfähigen Dollar realisierbar ist. gw

http://online.wsj.com/article/SB123780272456212885.html

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32980&rubrik=politik

In der Dollarklemme: von Thomas Immanuel Steinberg 25-03-2006

http://medienwatch-steinberg dollarklemme 25.03-2006

.


„Es braucht Zeit, es braucht Geduld“
Obama zur Wirtschaftskrise
US-Präsident Obama erteilt Forderung nach einer neuen Weltwährung eine Absage
25.03.2009, 06:11

US-Präsident Barack Obama verbreitet Zuversicht: Amerika werde die „historische Krise“ meistern – und Obamas umstrittener Haushaltsplan soll dabei helfen. Kritikern trat er in der einstündigen Pressekonferenz energisch entgegen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/238/462851/text/

.

Foto: 20 Dollar | jörg stange, gfok

meta-info.de | medienwatch.de | medienwatch.wordpress.com

Written by medienwatch & metainfo

März 25, 2009 at 00:04